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 Wurstwasser, du schmeckst so gut

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AutorNachricht
Rafael Santoro
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BeitragThema: Wurstwasser, du schmeckst so gut   Mo Jan 30, 2017 10:58 pm

Leise schritt der Assassine durch die Gassen von Florenz'. Die Sonne schien hell am Himmel und Mario Auditore erwartete seinen Bruder des Ordens schon, denn die beiden hatten sich- wenn auch nur ein-zweimal Brieftauben geschickt, als Rafael Santoro noch in seiner Heimatstadt Venedig war. Eine weite Reise hatte der Vogel gehabt- genauso wie Rafael-, doch hatte das Tier erfolgreich die Botschaft von einem Assassine zum anderen übermittelt.

Seine Gangart war aufrecht und stolz, seine Füße selbstbewusst bei jedem Schritt, den er machte. Das dunkle Gewand umhüllte Rafael, welches den Mann bei Nacht wie einen Schatten wirken ließ. Der Geruch auf den Straßen war ein Gemisch aus Abwasser, Kräuter und Gewürze vom Markt, Pferdedreck und den Ausdünstungen der nächstliegenden Gärberei. Doch dieses Beisen in der Nase war nichts fremdes. Besonders nicht für den Venezianer, der den Gestank des Canale Grande besonders gut in Erinnerung hatte- trotz der langen Reise.
Doch er war nicht aus dem Grund hier, die Gestankkultur Florenz' zu studieren. Er hatte da ein deutlich anderes Ziel, was nichts anderes war als der Templer Luigi Rizzi. Dieser Mann kam jedes Mal davon, egal, wie Rafaels Pläne aussahen. Wie ein Katz und Mausspiel, welches jedoch bald aufhören sollte mit der Hilfe des Signore Auditore. Doch wusste dieser noch nicht, was auf ihn zukommen würde. Zu gefährlich wäre es gewesen, dass die Brieftaube mit dieser geheimen Botschaft von jemand drittes abgefangen werden würde. Nicht nocheinmal sollte dieser Hund Rafael einfach so davonkommen. Jetzt musste er nur noch hoffen, dass Mario ihm half. Natürlich hätte Rafael sich an jeden anderen Assassinen wenden können, doch durften sich die zwei Männer vor Jahren kennenlernen. Rafael Santoro war damals noch in Ausbildung, so lang war es her, als Mario Auditore ihn ans Herz legte, ihm jederzeit zu helfen, wenn er diese Hilfe auch benötigte. Und nach etlicher Zeit war es auch so weit.
Denn Rafael war kein Mann, der gern eine Aufgabe mit einem anderen Assassinen teilte. Doch diese Mission scheiterte so oft. Und deswegen war es nun an der Zeit, diese Hilfe anzunehmen.

Das Tor des Palazzos erreichte er nach wenigen Minuten, nachdem er sich ein paar mal bei den Leuten in den Gassen durchfragen musste, wie er dort hinkam und betrat den Innenhof des besagten Gebäudes. Einen gefalteten Brief hielt er in der rechten Hand und als er vor der hölzernen Eingangstür zum Stehen kam, klopfte er mit seiner Linken dreimal dagegen.
Doch es tat sich nichts. >Bin ich hier wirklich richtig?<, war sein erster Gedanke, wartete noch einen Augenblick, seufzte und drehte sich anschließend wieder um. Gerade wollte er den Innenhof durch das Eisentor wieder verlassen, sich einen Plan schmieden, was er nun tun sollte, als er plötzlich die Stimme hinter sich hörte.
Hatte er etwa nicht gehört, wie die Tür hinter ihm aufgegangen ist? Oder hatte er bloß jemanden übersehen, der dort an der Seite, im Schatten, gestanden hatte und den Assassinen die ganze Zeit beobachtet hatte? Jedenfalls drehte Rafael sich um und erkannte einen jungen Mann... >Einen Burschen trifft es wohl eher.<, war sein nächster Gedanke. Denn so nannte er alle Männer, die deutlich jünger waren als Rafael Santoro.

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Zuletzt von Rafael Santoro am Di Feb 14, 2017 8:30 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Wurstwasser, du schmeckst so gut   Di Jan 31, 2017 7:04 pm

Für einen Moment schloss der junge Mann die Augen und spürte wie sich die Wand in seinen Rücken drückte. Ihm kam es vor, als würde jeder einzelne Kieselstein ihn ärgern wollen, während seine Gedanken ganz woanders waren. Er befand sich einige Straßen nördlich von Palazzo Auditore – sein eigentliches Ziel. Aber noch hatte er es nicht dort hin gewagt, zuerst wollte er seine Gefühle sammeln. Immerhin wollte er seine Aufgabe mit kühlem Kopf entgegen treten. Eine Weile hob er den Kopf in den Himmel und kniff die Augen zusammen, als die Sonne ihn blendete. Erst die Klänge schwerer Stiefel ließen ihn wieder in die Schatten verschwinden. Nur langsam gewöhnten sich seine Augen an die plötzliche Änderung der Helligkeit und so blinzelte mehrmals, bis er erneut eine klare Sicht hatte. Es wurde langsam Zeit, dass er auch den Weg machte. Aber es kam ihm noch immer wie ein übler Scherz seines Onkles vor. Ein wenig richtete er sich unter seinem Assassinen-Gewand auf, als eine Gruppe von Händlern dicht an ihm vorbeizog. Sie schienen ihn nicht wahrzunehmen und schwatzten frei heraus. Ezio lächelte leicht in sich hinein und schloss sich ihnen unbemerkt an. Still und heimlich benutzte er sie als Eskorte über den kleinen Hof. Als er das Ende erreichte, löste er sich wieder von ihnen und kletterte an einem kleinen Vorsprung hoch, der ihn direkt zu einem der kleineren Hausdächer führte. Die Ziegel knirschten unter seinen Schuhen und wachsam sah er sich nach Bogenschützen um. Aber das Glück war ihm hold und so kam er ohne Probleme voran.

Ezio wurde immer langsamer, bis er schlussendlich stehen blieb. Etwas trübselig fiel sein Blick auf den Innenhof seines alten Zuhauses. Noch immer ließen ihn die Erinnerungen nicht los, aber dieses Mal hatte er seinen Gesichtsausdruck fest im Griff. Er behielt seine Gefühle unter Kontrolle und setzte eine kühle Maske auf. Ein wenig ging er nun in die Knie und sprang hinab. Der Aufprall war hart, doch er federte ihn durch eine geschickte Rolle wieder ab - so wie man es ihm beigebracht hatte. Dadurch verlagerte sich die Kraft der Landung über seinen ganzen Körper und der junge Assassine kam mühelos auf die Beine. Automatisch griff er nach dem kleinen Beutel an der Seite, in dem er sorgfältig den Brief seines Verwandten verstaut hatte. Es wäre eine Schande, hätte er ihn im letzten Augenblick noch verloren. Ein wenig sah er sich dann um und erkannte, dass er sich noch alleine an diesem Ort befand und so verrutschte die aufgesetzte Maske und in seine Augen konnte man Trauer und Schuld erkennen, die ihn selbst nach vier Jahren noch so fest im Griff hatten, wie an dem Tag an dem sein Leben sich verändert hatte.
Allerdings währte der Ausdruck nur kurz, denn als er Schritte hörte, verschwand er in einem kleinen Durchgang, der im Schatten der Haustüre kaum zu erkennen war. Ein großer Mann in einem dunklen Umhang trat durch das Tor und steuerte auf die Türe zu. Das klopfen hallte laut in seinen Ohren wieder, doch noch immer behielt er sich verdeckt. Aus wachsamen Augen musterte er den Fremden ganz genau. Die Beschreibung die Mario ihm gab, schien auf ihn zu passen und so verließ Ezio – kaum hatte der Mann sich umgedreht – sein Versteck und trat in die Sonne. „Signore Rafael Santoro?“, fragte er nun und hob den Kopf ein Stück. Vorsichtig schob er die Kapuze dann zurück und legte seine Hand an den Beutel um jederzeit den Brief hervorholen zu können, sollte sich der Fremde als der Gesuchte erweisen.

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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: Wurstwasser, du schmeckst so gut   Di Jan 31, 2017 7:33 pm

Das Gewand war deutlich das von einem Assassinen. Versteckt wurde das Gesicht durch die weise Kapuze und erst wusste Rafael nicht, ob es sich hierbei um Mario handelte. Doch als der Bursche sein Gesicht zu erkennen gab und seinen Mund öffnete, um etwas zu sagen, legte Rafael nur leicht seinen Kopf schief, beinahe interessiert und seine Augen bildeten sich leicht zu schlitzen.
Es war ein Assassine, aber nicht der, nachdem Rafael Santoro eigentlich suchte. Der junge Mann nannte ihn beim Namen, was eher wie eine Frage ausfiel, ob es sich hierbei wirklich um den Richtigen handelte. "Sì, lo sono. E tu chi sei? (Ja, der bin ich. Und wer seid Ihr?)" Man hörte eine weiche, dennoch tiefe Stimme, die vom Älteren ausging und der nun einen Schritt auf den anderen im weisen Gewand zumachte, um ihn so zu vermitteln, dass er seine vollste Aufmerksamkeit hatte.
Es war nicht direkt eigenartig, dass der Bursche ihn kannte, dennoch konnte Rafael sich nur vorstellen, dass Mario seinen Namen einmal in Umlauf gebracht hatte. Dass dies der Neffe war, konnte Santoro nun ja nicht wissen. Und eigentlich war er auch enttäuscht, dass Mario Auditore sich bis jetzt nicht blicken ließ, doch vielleicht war dieser Braunhaarige mit der auffälligen Narbe an seiner rechten Mundseite ja nicht aus reinem Zufall hier und hatte vielleicht sogar den Auftrag bekommen, den Venezianer eine Botschaft zu überbringen. Natürlich gingen kurz die Gedanken in seinem Kopf umher, ob dem Signore Auditore etwas passiert sei, doch verlegte er dies schnell wieder, als er meinte: "Ich erwartete Signore Mario Auditore hier. Ihr wisst nicht zufällig, wo er anzutreffen ist?"

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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Wurstwasser, du schmeckst so gut   Di Jan 31, 2017 8:42 pm

Zufrieden öffneten seine Finger die Tasche im Beutel und holte den versiegelten Brief hervor. Ein höfliches Lächeln lag auf den Lippen des jungen Mannes und er deutete eine leichte Verbeugung an. „Verzeiht mein unhöfliches Auftreten, Il mio nome è Ezio Auditore.“, stellte er sich also nun vor und richtete sich wieder zur vollen Größe auf. Seine Augen waren wachsam auf sein Gegenüber gerichtet und er den Gesichtsausdruck des Mannes zu erkennen. Mario hatte ihm nicht viel verraten, nur das er hier einen alten Bekannten von ihm treffen sollte, der den Namen Rafael Santoro trug. Diesen hatte er ja nun gefunden. Um was es bei dem Treffen ging wusste er jedoch nicht. Seinem Onkel war die Reise nach Florenz verwehrt geblieben, seitdem sich einige Spione unter den Söldnern befanden. Sein Onkel selbst musste sich darum kümmern die Reihen auszudünnen, damit Monteriggioni wieder in Ruhe aufblühen konnte. Ezio selbst wusste wie hart es gewesen war, die Villa und die Stadt wieder in seine neue Form zu bringen. Seine Finger zuckten leicht und ein ernster Ausdruck erschien auf seinem Gesicht, als Rafael nach dem Verbleib seines Onkels fragte. „Mario, lässt sich entschuldigen. Dringende Angelegenheiten verlangen seine Anwesenheit in Monteriggioni. . Er bedauert jedoch sein Nichterscheinen und erhofft auf ein baldiges Wiedersehen. Da es aber dringend wirkte, sandte er mich, damit ich mich um diese Angelegenheit kümmere “ Nach den Worten hob er seine rechte Hand und streckte dem anderen Assassinen das Stück Pergament entgegen. „Se avete bisogno di aiuto urgente. (Solltet Ihr meine Hilfe benötigen.)“, fügte er am Ende noch hinzu, während er dem etwas größeren Mann in die Augen sah. Den Erzählungen nach war dieser noch Fremde ein loyaler Ordensbruder, der schon einiges vollbracht hatte. Nun war er wirklich neugeirig, warum sich sein Onkel und Rafael so dringend hatten treffen wollen.

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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: Wurstwasser, du schmeckst so gut   Di Jan 31, 2017 9:04 pm

Rafael nickte einmal großzügig, ohne den Burschen aus den Augen zu lassen, als Zeichen des Respekts ihm gegenüber. Man hatte ihm Manieren beigebracht, das musste man seinen Eltern lassen. Rafael hatte schon öfters junge Assassinen gesehen, die forderten und verlangten, bevor sie sich überhaupt vorgestellt hatten oder man überhaupt ein Gespräch beginnen konnte. Der Tod von Ezio's Vater und dessen Brüder war natürlich auch ihm nicht entgangen. Kennengelernt hatte der Assassine bisher nur Mario und dennoch wurde die kaltblütige Ermordung natürlich im Orden herumgesprochen, bis es auch zu Rafael nach Venedig durchsickerte. Doch sein Mitgefühl auszusprechen war im Moment fehl am Platz. Würde Ezio es überhaupt hören wollen? Er wusste, wie es sich anfühlte...diese Rache, dieser Hass. Und auch er war nicht scharf darauf, deswegen bemitleidet zu werden. Jeder Assassine hatte irgendeinen Hintergrund, von dem er entweder offen sprach oder nicht. Jeder hatte einen Grund, weshalb man sich diesem Orden angeschlossen hatte.
Ezio sprach schließlich weiter und gab Rafael so die Botschaft, dass sein Onkel sich entschuldigen ließ.
Nein, damit hatte der dunkelgekleidete Assassine wirklich nicht gerechnet. Er seufzte nochmal aus, wandte seinen Blick ab und sah auf den Boden, dachte kurz nach, ehe er wieder Ezios Augen mit seinen suchte und dann leicht nickte. "Va bene. Wenn Mario Euch schickt, dann werde ich seine Entscheidung nicht in Frage stellen.", antwortete er. Doch dann drehte er sich leicht um, um zu dem Tor am Innenhof zu blicken, durch welches er vor wenigen Sekunden noch getreten ist, kratzte sich dann kurz am Bart, senkte wieder die Hand und drehte sich zurück zu Ezio. "Können wir eintreten? Oder kennt Ihr einen ruhigeren Ort?", fragte er nun. Den das, was er nun mit dem jungen Assassinen besprechen wollte, musste nicht unbedingt unter freiem Himmel geschehen. Er war sich sicher, dass Ezio ihm ebenso gut helfen konnte, wie Mario es getan hätte. Denn dass es von großer Wichtigkeit war, hatte der Signore Auditore gewusst.

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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Wurstwasser, du schmeckst so gut   Di Jan 31, 2017 9:54 pm

Er konnte nicht verhindern, dass sich seine Muskeln für einen Moment anspannten, als er den Blick von Rafael auf sich spürte. Zu prüfend lag er auf seinen Zügen und er glaubte in seinen Augen etwas aufblitzen zu sehen, dass ihn ein wenig die Zähne zusammen pressen ließ. Wahrscheinlich war es nur eine Erinnerung, wachgerufen durch seinen Namen. Aber am Ende hätte es genauso gut nur die Reflektion des Lichtes sein können. Und so versuchte er sich nun wieder mehr zu entspannen. Mario vertraute diesem Mann, also würde er es auch tun. Soweit es eben ging und er hatte noch nie ein Problem gehabt sich mit anderen zu verbünden. Also setzte er wieder ein höfliches Lächeln auf und verschränkte leicht seine Arme. Der Mechanismus der Klinge drückte dabei gegen seinen Unterarm und gab ihm ein Gefühl der Sicherheit. Sollte er sie einsetzen müssen, würde er dazu bereit sein. Aber natürlich hoffte er, dass dies nicht der Fall war. Sein Onkel würde nicht gerade dankbar sein, wenn er mit der Nachricht zurückkam, dass er Rafael Santoro getötet hatte. Bei diesem Gedanken blitzte kurz etwas Belustigtes in seinen Augen auf und er blickte wenig später den braunen Seen entschlossen entgegen. Auf seine Worte hin nickte er leicht. „Si, er sah keinen anderen Weg.“, kam es leise von seiner Seite und musterte dann ein wenig die vertraute Fassade.
Als Rafael jedoch vorschlug hinein zu gehen, schüttelte er fast schon entsetzt den Kopf. „Ma no! (Aber nein!) Das Anwesen gehört uns nicht mehr. Lorenzo de’ Medici verwaltet es, aber die Wachen sehen regelmäßig vorbei.“ Erklärte er ruhig und sah sich dann um. „Seguitemi (Folgt mir)“ Mit einem kurzen Blick nach hinten wandte er sich zu einer Bank und kletterte von dort aus auf das Dach. Da Rafael ein Assassine war, würde es ihm bestimmt nicht schwer fallen ihm über die Dächer zu folgen. Seine Schritte waren federnd auf dem heißen Untergrund und in einer Hand hielt er kleine Wurfmesser, für den Fall, dass sie auf ungewollten Besuch trafen. „Ich kenne eine verlassene Scheune, nichts großes. Aber es ist ein ruhiger Ort und niemand kann sie unbemerkt belauschen.“, erklärte er, als er an einer Kante stehen blieb und auf dem älteren Assassinen wartete.

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BeitragThema: Re: Wurstwasser, du schmeckst so gut   Di Jan 31, 2017 10:33 pm

Natürlich erkannte er das Entsetzen in Ezio's Gesicht, der darauf entgegnete, dass dies schon lang nicht mehr im Familienbesitz sei. "Perdonami. (Verzeiht.) Das hätte ich ahnen müssen.", entschuldige Rafael und man konnte hören, dass er es auch wirklich so meinte. Beinahe unangenehm war ihm diese Frage, die sich vorher noch selbstbewusst angehört hatte.

Kurz darauf ging Ezio zur nächsten Bank, um darauf zu klettern und das Dach zu erklimmen. Auf die Bitte, ihm es gleich zutun, zögerte Rafael nicht lange, um Anlauf zu nehmen, die Füße an der Wand hinaufsprang und gleichzeitig den Rand des Daches berührte, um sich anschließend hochzuziehen. Nun folgte er dem Jüngeren über die Dächer, ebenfalls hielt er Ausschau nach Wachen, die sich hier oben befanden. Doch bis jetzt blieb alles ruhig und so sollte es auch bleiben.
Ezio machte jedenfalls einen guten Eindruck und wirkte dennoch etwas kindlich, aber vermutlich bildete Santoro sich das nur ein. Wenn er ihm wirklich helfen konnte, dann würde sich das in dieser besagten Scheune herausstellen. Zu viel wollte er jedenfalls nicht reden, denn er traute dem Tag nicht so sehr wie der Nacht. Doch er musste nun das Beste aus dieser Situation herausholen.
Ezios Bewegungen fielen weicher aus, die von Rafael waren dagegen etwas dominanter und dennoch waren beide Assassinen mit dem wachsamen und gefährlichen Verhalten eines Raubtieres zu vergleichen.
Schließlich blieb Ezio am Rande eines Hauses stehen, als er erklärte, dass es da eine Scheune gab, die sehr ruhig war. Noch besser, dachte sich Rafael, als er neben Ezio schritt und in die Richtung blickte, in die der Jüngere von beiden kurz blickte. "Poi andiamo lì. (Dann lasst uns dort hingehen.)", murmelte er, als Ezio sich wieder in Bewegung setzte und Rafael ihm sofort folgte.
Am Rande Florenz' angekommen, verließen beide die Stadt und kamen bald an der besagten Stelle an, in der beide nun verschwanden und Rafael sich nochmal kurz draußen umblickte, bevor er sich an den Auditore wendete- natürlich nur, um nochmal sicher zu gehen, dass niemand in der Nähe war.

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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Wurstwasser, du schmeckst so gut   Mi Feb 01, 2017 12:24 pm

Die Entschuldigung von Rafael war ehrlich. Es gab keinen Zweifel daran, dass der Ältere wirklich keine Ahnung hatte, was diese Angelegenheit betraf. Der Palazzo war für die Auditore schon lange verloren. Vier Jahre, wenn man die Zeit zählte. Einen Moment lang neigte Ezio den Kopf leicht schief und überlegte woher der Mann kam. Dieser Akzent war ihm nicht neu, doch es dauerte bis die Erinnerung zurückkehrte.
Sie befanden sich schon auf dem Dach, als ihm einfiel woher der Mann stammen musste. Venedig. Er kannte das Sprachmuster von einigen Söldner auf Marios Villa. Warum war Rafael also nach Florenz und nicht nach Monteriggioni gekommen, wenn er so dringend seinen Onkel sprechen wollte? Unbeantwortet drehte er den Kopf zur Seite und nickte. “Si, der Weg ist nicht mehr weit.“ Die Scheune war ihm bekannt, seit er mit seiner Mutter und seiner Schwester aus der Stadt geflohen war. Zu diesem Zeitpunkt war er wild entschlossen gewesen, sich mit ihnen nach Spanien abzusetzen. Und jetzt...jetzt war er doch wieder zurück in seiner geliebten Heimatstadt. Nachdem er sich erneut in Bewegung gesetzt hatte, überquerten sie noch ein paar der Dächer, bevor sie den Stadtrand erreichten. Hin und wieder hatte er einen Blick auf den im dunklen Umhang verhüllten Mann geworfen. Dessen Auftreten hatte etwas inne, dass ihn an Mario erinnerte. Beide besaßen sie ein Maß an Autorität, verborgen hinter einem durchaus freundlichen Auftreten. Seine Lippen zuckten kurz und für einen Moment war ein Lächeln darauf zu sehen, bevor er sich wieder auf den Weg konzentrierte.
Hier am Rande der Stadt war alles ruhiger und auch der Gestank hatte abgenommen. Einige Pferde grasten in der Ferne, ansonsten war niemand zu sehen. Etwas weniger elegant als sonst, kletterte er von dem Haus und sprang den letzten Teil hinunter. Kein Laut war zu hören, als er im weichen Gras landete und hinüber zur Scheune huschte. Der Geruch nach alten und zum Teil verfaulten Heu drang in seine Nase und ließ ihn kurz inne halten. Der Zustand hier hatte sich ziemlich verschlechtert, doch sie waren ja nicht hier her gekommen, um zu übernachten. “Wir sind alleine, Signore.“, meinte er, nachdem er sich ebenfalls gründlich umgesehen hatte. Er verschränkte die Arme ein wenig hinter dem Rücken und richtete seinen Blick wachsam auf Santoro. Jetzt hatte ihn die Neugierde gepackt und er wollte so schnell wie möglich erfahren, um was es ging. Vielleicht würde ihm das alles,auch helfen weitere Namen von seiner Liste zu streichen. Ganz oben war immer noch der Spanier.

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BeitragThema: Re: Wurstwasser, du schmeckst so gut   Mi Feb 01, 2017 12:55 pm

Still gab Rafael dem Jüngeren recht, dass hier wohl niemand anderes war, als die zwei Männer. Er beobachtete für einen kurzen Moment Ezio, der die Hände hinter den Rücken nahm und drehte sich dann letztendlich in seine Richtung, um den Kopf zu senken. Eher nachdenklich, wie er nun anfangen sollte, ihm alles zu erklären.
"Ich bekam vor langer Zeit die Hilfe Eures Onkels angeboten. Es ist nun an der Zeit, diese anzunehmen und doch könnt Ihr mir sicher auch dabei helfen, einen bestimmten Templer, Luigi Rizzi, zu finden und zu eliminieren.", erklärte er. "Es handelt sich hierbei um einen Mann, der für den Tod sämtlicher Assassinen verantwortlich ist. Das Problem jedoch ist, dass sein derzeitiger Wohnort niemanden bekannt ist und selbst unter den Templern streng geheim gehalten wird, wo er sich genau aufhält. Doch eine Information konnte ich dennoch zu mir gelangen: dass er sich hier, in Florenz oder in unweiter Ferne aufhält. Schon einige Male konnte er mir nur knapp entkommen. Rizzi ist mir immer einen Schritt voraus." Erklärte er nun mit einer ruhigen Stimme und ging dabei ein paar Schritte hin und her, ehe er wieder vor Ezio stehen blieb.

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BeitragThema: Re: Wurstwasser, du schmeckst so gut   Mi Feb 01, 2017 8:58 pm

Der wachsame Blick von Rafael ließ ihn ein wenig unruhig mit den Schuhen über den Boden scharren. Das Ganze schien dem anderen ziemlich wichtig zu sein, also konzentrierte er sich auf die Worte die dessen Mund verließen. Ein wenig beobachtete der junge Mann den Assassinen, ließ sich allerdings nicht von dessen Bewegung anstecken und verharrte an Ort und Stelle. Kein Ton unterbrach den anderen und Ezio schwieg selbst dann noch, als er endete. Er brauchte die Stille, um das Gehörte zu verarbeiten.
Ein Templer also. Diese Erkenntnis veranlasste ihn dazu, die Hände zu einer Faust zu ballen. Schon wieder waren sie es, die diese Unruhe stifteten und Löcher in die Reihen der Assassinen schlugen. Erinnerungen blitzten in ihm auf. Sein Dolch der sich in den Körper Albertis bohrte - all das viele Blut, all der Zorn den er verspürt hatte. Kurz blinzelte er und wischte so die Bilder fort. Ein wenig hob er dann das Kinn und sah Rafael direkt in die Augen. “Ich werde Marios Platz einnehmen und an seiner statt gegen diesen Templer agieren. Ich kenne diese Stadt seit klein auf, es sollte ein leichtes sein, ihn zu finden, wenn er nur einen Fehler macht. Luigi Rizzi wird seinen Platz auf der Liste meines Vaters bekommen, damit ich ihn fortstreichen kann, wenn die Tat vollbracht ist.“ Sein Blick war wild entschlossen und seine Worte sprachen von jugendlichem Übermut. Aber schon das Wort Templer hatte ihn dazu gebracht sich dieser Mission anzuschließen. Zu viel war ihm von dieser Ordensschaft genommen worden und zu viel Leid hatten sie bereits verursacht.

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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: Wurstwasser, du schmeckst so gut   Mi Feb 01, 2017 9:28 pm

In Ezio's Kopf ratterte es, nachdem Rafael den letzten Satz vollendet hatte, das hörte der Assassine sogar bis hier her. Rafael stand da, beobachtete den jungen Assassinen und malte sich aus, ob dieser nun gegen diese Templerjagd war oder nicht. Es konnten einige Punkte dafür sprechen, weshalb er nicht bei dieser ganzen Sache mithelfen sollte. Ein Assassine half einem anderen Ordensbruder und wollte die Welt von den Templern befreien. Selbst, wenn Ezio dagegen wäre, würde er versuchen, ihn zu überzeugen und letztendlich seine Entscheidung respektieren. Doch er wartete ab und holte sich in Erinnerung zurück, dass er Mario vertraute, wenn dieser seinen Neffen herschickte.

Doch anschließend sprach er und sagte fest entschlossen, dass er an Rafael's Seite kämpfen würde. Ein zufriedenes Lächeln legte sich nun in das gerade noch ernste Gesicht und dann sagte er: "Ich habe keine einzige Sekunde an Euch gezweifelt, Ezio. Es wird ein großer Vorteil sein, dass Ihr jeden Winkel dieser Stadt kennt." Seine Stimme war nun weicher und sein Gemüt war besänftigt. Mit der Hilfe Ezio's war Rizzi bereits jetzt schon zum Tode verurteilt. Dann fuhr er fort: "Ich denke, dass er Spione auf mich ausgesetzt hat. Unsere Zusammenarbeit ist also von äußerster Diskretion. Nicht nocheinmal soll er mir entwischen." Er legte eine Hand leicht an das Becken. "Ich werde ein Treffen einverleiten und ich bitte Euch, dorthin zu kommen. Es werden Personen dazukommen, die mit Rizzi in letzter Zeit sprachen und mehr oder weniger mit ihm zutun hatten. Dies wird uns vereinfachen, ihn aufzuspüren. Einen anderen Weg sehe ich nach unzähligen anderen Versuchen nicht mehr. Wenn Euch jemand einfällt, der uns bei dieser Suche helfen könnte, so bringt ihn ohne zu zögern mit."

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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Wurstwasser, du schmeckst so gut   Do Feb 02, 2017 12:55 pm

Ezio war dankbar dafür, dass man ihn nicht sofort auf eine Antwort drängte. Natürlich stand sein Entschluss schon von der ersten Sekunde lang fest, aber der ruhige Moment hatte ihm Zeit gegeben, um eine gute Antwort zu finden. Rafael erfreutes Lächeln auf seine Worte steckte an und so zeichnete sich nach und nach ein Lächeln auf seinen Lippen ab, das beinahe zu einen aufgeregten Grinsen überging. Zwar hatte er schon oft mit anderen zusammengearbeitet, aber es schien als würde es mit diesem Mann sehr interessant werden.Ein guter Assassine der Mal Hilfe brauchte, war kein alltägliches Erlebnis und im stillen dankte er seinen Onkel dafür, dass man ihn hier her geschickt hatte. “Ich werde möglichst all meine Fähigkeiten einsetzten um zu helfen.“ Sein Blick wurde ein wenig ernster, wenngleich noch immer die Vorfreude auf seinen Zügen zu erkennen war, als Rafael meinte, dass Rizzi Spione einsetzte. Das bedeutete also - jeder konnte der Feind sein. Etwas, dass die Sache durchaus erschweren würde, aber unmöglich war es nicht. Man musste einfach wachsamer vorgehen - diskret, wie Santoro es schon beschrieben hatte. “Come no! (Natürlich!) Niemand wird davon erfahren, dem ich nicht vollkommen vertraue. Wir wollen uns keine Steine in den Weg legen.“ Seine Schultern waren nun entspannter, als zu Beginn des Gespräches und seine Züge offener. Während die Arme nun an seiner Seite lagen, verlagerte er sein Gewicht nach rechts, um ein wenig den festen Stand zu lockern.

Rafael sah also keinen anderen Weg mehr? Es schien, als würde er diesem Templer schon viele Jahre hinterher jagen.Tatendrang durchströmte seine Adern und am liebsten wäre er jetzt schon auf die Suche nach diesem Rizzi gegangen. Doch es würde weitaus mehr brauchen, als einen jungen Mann. “Wo wird diesen Treffen stattfinden?“, fragte er also nach. “Seid Euch gewiss, dass ich zugegen sein werde. “, fügte der Assassine am Ende noch hinzu. Immerhin war das Beschaffen von Informationen ein wichtiger Bestandteil bei der Planung eines Attentats. Einen Moment lang ließ Ezio den Blick durch die Scheune schweifen und hörte das Tribbeln von leisen Pfoten. Wahrscheinlich waren es ein paar Ratten oder Mäuse, die sich im zurückgebliebenen Heu ein Zuhause aufgebaut hatten.

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BeitragThema: Re: Wurstwasser, du schmeckst so gut   Do Feb 02, 2017 1:30 pm

Nicht nur Rafael war erfreut, wie dieses Gespräch sich entwickelte, sondern auch Ezio, auf dessen Gesicht nun ebenfalls ein Lächeln kam.
Es fühlte sich gut an, einen Assassinen an seiner Seite zu wissen, um endlich Rizzi in die Hölle zu schicken, aus der er gekrochen kam, bevor er die Familie Santoro ins pure Unglück stürzte. Auf seine Worte, dass diese Mission geheim gehalten werden sollte, bekam er zu hören, dass der Jüngere niemanden ein Wörtchen davon erzählen würde und darauf entgegnete der Mann mit den länglichen Haaren: "Così sia. Grazie per il vostro aiuto. (So soll es sein. Danke für Eure Hilfe.)", um dann die Hand wieder von der Seite zu nehmen, um anschließend mit bequemen Schritten auf Ezio zuzugehen und ihm seine rechte Hand hinzuhalten und sagte anschließend: "Nichts ist wahr....", was eine respektvolle Geste für die Zusammenarbeit darstellen sollte.
Als dieser die Hand von Rafael anschließend annahm und sie für nur wenige Sekunden einschlugen, fragte nun Ezio nach dem Treffen. "Es ist eine Kneipe in den Kellergewölben nahe der Stadtmauer, 'Il tedschio' heißt es. Ich werde um 19.30 Uhr dort sein und auf Euch warten.", erklärte er. "Sucht nach der Hintertür des Eckhauses." Bis jetzt waren sie nur zu viert. Den Dieb Valentini und seine gute Freundin die Kurtisane würde er nach dieser Unterhaltung mit Ezio aufsuchen, um ihnen von dem Treffen zu berichten. Es war von großer Wichtigkeit, so viele Informationen zu sammeln, wie es ging.
Letztendlich könnten Ezio und Rafael den Ergebnissen nachgehen und würden Rizzi wie eine Ratte in ihrem Käfig umzingeln. Dodch nur er wollte seine Klinge in dessen Brust stoßen. Darauf brannte er schon seit Jahren. Niemals konnte er den Anblick vergessen, als man ihn und seinen Mutter damals zwang, beim Todesstoß seines Vaters zuzusehen. Erinnerungen, die er einfach niemals vergessen konnte. Selbst, wenn Rizzi es vergessen hatte, wollte Rafael ihn daran erinnern und ihm den gleichen Schmerz zufügen, den sein Vater damals quälend lange ertragen musste.
"Gebt auf Euch acht, Signore. Wir haben es mit einem Templer zutun, der seine eigene Weise hat und mit seinen eigenen, schmutzigen Tricks spielt." Ein Wort der Verabschiedung, auch wenn er ihm noch nicht den Rücken zudrehte, um anschließend wieder zurück in die Stadt zu kehren. Falls Ezio noch etwas zu sagen hatte und noch ihm noch weitere Fragen auf der Zunge lagen, dann konnte er sie jetzt noch stellen.

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BeitragThema: Re: Wurstwasser, du schmeckst so gut   Do Feb 02, 2017 7:42 pm

Kurz nickte er auf die Worte des Älteren und beobachtete wie er auf ihn zu kam. Man streckte ihm die Hand entgegen und Ezio zögerte nicht, diese in seine eigene Hand zu nehmen. Er übte einen leichten Druck aus und rief sich die Worte in Erinnerung. “...alles ist erlaubt.“, beendete er den begonnenen Satz. Einen Satz, den Mario ihm viele Male eingeprägt hatte, auch wenn er am Anfang nicht verstanden hatte, was genau damit gemeint war. Doch mit jedem vergangenen Jahr sah er mehr die Wahrheit dahinter, verstand sie und lernte sie zu gebrauchen. Wenn er auch nicht perfekt darin war, konnte man sagen er war nun über den Punkt der Rache gekommen und wollte jetzt nur größtenteils​ das Werk seines Vaters beenden. Natürlich war dieses eine hinterhältige Gefühl nicht verschwunden und lauerte tief unter seinem Herzen, aber es war schwächer geworden.
Ezio versuchte sich die Informationen einzuprägen und nahm sich vor, nicht zu spät zu kommen. Nichts ahnend, dass genau dies der Fall sein würde. “Ich werde da sein.“, meinte er noch einmal mit Nachdruck. Und lauschte den Abschieds Worten. “Grazie, gebt ebenfalls gut auch euch acht. “ Für einen Moment schwieg er dann und er überlegte ob es noch etwas gab das er wissen wollte.

Das gab es dann wirklich. Er hob ein wenig die Hand, als Geste dafür um Rafael aufzuhalten. “Wartet Signore, eine Frage hätte ich noch an Euch. Ihr scheint solch einen Hass gegen diesen Mann haben. Einen, der mir nur allzu vertraut ist.“ Für einen Augenblick holte er Luft um die eigentliche Frage zu stellen. “Was hat er Euch oder Euren vertrauten angetan?“ Ezio konnte die leichte Neugierde nicht unterdrücken, war aber klug genug sie nicht offen zu zeigen. “Ihr müsst es mir nicht verraten.“, fügte er dann noch schnell hinzu. “Jeder hat seine segreto (Geheimnisse)“ Selbst wenn er darauf brannte es zu erfahren, war er fair genug ihn nicht dazu zu zwingen. Er hätte so oder so nichts mit Zwang erreicht. Ein wenig hatte er den Kopf wieder erhoben, um dem Anderen besser ins Gesicht sehen zu können.

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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: Wurstwasser, du schmeckst so gut   Do Feb 02, 2017 8:22 pm

Rafael nickte leicht lächelnd, als Ezio den Satz vollendete und zufrieden nahm er seinen Arm zurück nach dem leichten Händedruck, welcher von Ezio aus gegangen ist.
Nachdem das mit Ezio ja nun geklärt war, wollte Rafael keine Zeit verschwenden, um zurück in die Stadt zu kommen. Doch als er sich gerade abwenden wollte, hörte er die Stimme des jungen Assassinen, was ihn davon abhielt, ihm vollkommen den Rücken zu zeigen.

Er sprach von dem, was Rafael tatsächlich verspürte, wenn er nur eine Sekunde an Rizzi dachte. Genauso fühlte auch Ezio, denn auch er hatte seine halbe Familie durch die Hand eines Templers verloren. Und diese Frage schien nicht überraschend zu sein, auch wenn dies ihn dazu verleitete, nun inne zu halten und sich leise zu räuspern. Sein Blick war dabei leicht auf den Boden gerichtete der Auditore nun weiterbohrte, da es wirklich mit der Antwort etwas dauerte, ehe er nach einer gefühlten Ewigkeit sagte: "Mein Vater starb durch dessen Hand. Vor meinen Augen. Es war ein qualvoller Tod." Kurz und knapp war es und er musste sich beherrschen, immer noch so freundlich zu klingen wie vor wenigen Minuten noch, als er Ezio den Treffpunkt und Zeitpunkt erläutert hatte, ihm sogar seinen größten Dank ausgesprochen hatte. Deswegen hielt er den Blick auf den Boden gerichtet, um sich gleichzeitig zu sammeln und er wollte nicht, dass Ezio in seinen Augen das sah, was er in diesem verspürte. Trotz der langen Jahre war diese Trauer, dieser Schmerz und Hass nicht in Vergessenheit geraten und je öfters er an den Tod seines Vaters erinnert wurde, desto mehr sehnte er sich nach der ebenso blutigen Rache, die Luigi Rizzi verdient hatte. Oh ja, er würde leiden. Schon oft hatte Rafael sich überlegt, wie er es vollbringen sollte. Doch zufrieden war er mit seinen gesamten Ideen noch nicht gewesen, die er gehabt hatte. Irgendwann blickte er ihn doch wieder an, so ernst, wie Ezio es heute vermutlich noch nicht von ihm gesehen hatte. Nein, er nahm es ihm sicher nicht übel, dass er diese Frage gestellt hatte und vermutlich konnte er es sogar besser verstehen wie jeder andere.
"Ich werde Euch nun verlassen, Ezio. Es erwartet uns viel Arbeit, sobald wir das Treffen hinter uns haben."

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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Wurstwasser, du schmeckst so gut   Fr Feb 03, 2017 2:25 pm

Ezio schien gerade noch Rechtzeitig seine Frage gestellt zu haben, denn Rafael war im Begriff sich vollends umzudrehen. Zuerst geschah gar nichts. Weder ein Wort boch eine Bewegung fiel in diesem Raum. Ein wenig hielt er die Luft an und konnte seinen eigenen Herzschlag in den Ohren rauschen hören. Irgendetwas hatte er mit dieser Frage getroffen zu haben. Sei es den Stolz Santoros oder eine unangenehme Erinnerung - sie hatte den Mann für einen Moment zum Schweigen gebracht. Als nach einem schier langen Augenblick noch immer nichts geschah fragte er vorsichtig nach. “Signore?“ Ein wenig spannte er sich dann an und war sogar bereit einen Angriff abzuwehren. Als nichts geschah, versuchte er sich selbst zu beruhigen und erschrak fast schon, als Rafaels Stimme die Stille durchbrach. Der junge Assassine schluckte leicht und senkte den Kopf. “Die Templer scheinen sich darauf zu verstehen Familien zu zerreißen.“, murmelte er leise und hatte den Blick ebenso leicht gesenkt. Nur zu gut konnte er sein Gegenüber verstehen. Mehr als man wohl ahnen konnte und umso mehr wollte er diesen Rizzi zu Fall bringen. Er war eine Gefahr für den Orden und die Freiheit der Menschen. Erneut wurde es,still und er ließ Rafael seinen Gedanken nachhängen. Eine leichte Verbeugung Seitens Ezios zeigte nun den Abschied, den der Ältere wenig später angekündigt hatte. “Geh in Frieden, Bruder.“, sprach er leise die Worte, die er schon einmal Mario zu einen der Ordensmitglieder hatte sagen hören.

Als er alleine in der Scheune war, erlaubte er sich kurz die Augen zu schließen und an seine Familie zu denken. Sein Vater hätte es nicht anders entschieden. Er hätte Raffael ebenso geholfen. Ein wenig ging der Mann in die Knie und er fuhr mit den Fingern durch das Heu. Er beschloss das er nun zu jemanden gehen würde, von der er so lange sein Herz verschlossen hatte. Ezio musste einfach wissen wie es Cristina ging! Seine Hand fuhr an seinen Hals und er berührte die leichte Lederkette die sich darum befand, als würde er so sein wild schlagendes Herz beruhigen können.

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Wurstwasser, du schmeckst so gut
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