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 Die Klinge eines Schwertes hat zwei scharfe Seiten und beide verschmiert vom Blut

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BeitragThema: Die Klinge eines Schwertes hat zwei scharfe Seiten und beide verschmiert vom Blut   31/1/2017, 8:38 pm

Das schwarze Gewand hing ihr locker über die Schultern, die Kapuze fiel ihr ein Stück ins Gesicht, darunter suchten die glanzendschwarzen Locken ihren Weg. Valentina bahnte sich ihren Weg zwischen den Menschen hindurch. Sie hatte ein klares Ziel: Eine Wahrsagerin. Sie war sich nicht sicher ob sie an so etwas glaubte oder nicht, aber eine Freundin von ihr hatte es ihr wärmstens ans Herz gelegt mal eine zu besuchen und ihr selbstredend auch sofort eine empfohlen. So war die Schwarzhaarige auf dem Weg zu der Adresse die ihr genannt wurden.
Die Templerin versucht zwischen den anderen Menschen komplett zu verschwinden. Sie hasste es erkannt zu werden. Ihr war nicht danach belanglose Konversationen zu führen, mit irgendwelchen alten Liebschaften oder Leuten die sich durch irgendwelche Dinge einmal kennengelernt hat. Namen waren für sie wirklich nur Schall und Rauch, genauso die Gesichter die sich hinter den Namen verbargen. So genoss sie lieber die Anonymität der Masse. Sie war ein Puzzleteil von vielen wenn sie ihre Kapuze über ihre Haare schmiss und mehr darauf achtete gegen niemanden gegen zu laufen, als jemanden zu erkennen. Sie war dann verloren in einem Meer aus Details, die das menschliche Auge nicht verarbeiten konnte und wollte. Sie selbst war auch ein Mensch wie jeder andere. Sie achtete nicht auf die Menschen die rechts und links von ihr liefen.
Nach der einen oder anderen Brücke, die sie überquert hatte erreichte sie auch das Haus, zu dem sie wollte. Es wirkte von außen sehr unscheinbar, gar nicht wie ein Ort an dem die Geister mit dieser kommunizierten. Vielleicht sollte das dem Ort als Tarnung dienen, vielleicht war es aber auch schlicht und ergreifend ein Zeichen dafür das ihre Freundin sie Geld zum Fenster rausschmeißen ließ. Dennoch betrat sie das Gebäude und strich die Kapuze von ihrem seidigem schwarzen Haar. Sie schaute sich in dem Raum in dem sie stand etwas genauer um. Sie wusste nicht ob sie ihn so erwartet hatte oder nicht. "Buongiorno, sind Sie signora Ballarin?" fragte Valentina die Frau die sie erblickte mit einem ruhigen Tonfall. Sie wollte erst einmal schauen wie die andere Frau reagiert, ehe sie etwas sagte, was sie vielleicht ein bisschen besser darstellen würde. Sie spielte gerne mit ihren Mitmenschen und da musste man das Spielen nun mal können. Die Spielregeln änderten sich von Person zu Person in jeder Situation, so musste sie Geduld aufbringen um alle Spielregeln zu verstehen. Würde sie sich von Gefühlen leiten lassen würde sie die Spiele verlieren.
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BeitragThema: Re: Die Klinge eines Schwertes hat zwei scharfe Seiten und beide verschmiert vom Blut   31/1/2017, 9:53 pm

Sie saß mit den Beinen über eine der Armlehnen, mit dem Rücken zur Tür, in ihrem Sitzmöbel. Einem von zwei in diesem Raum. Der andere war ihr gegenüber, dazwischen ein rundes Tischchen mit bodenlanger Tischdecke. Er war groß genug um auch das komplizierteste Legesystem zu fassen aber klein genug um ihren Klienten bedeutungsschwere Blicke zu zu werfen in kurzer Distanz.
Gedankenverloren mischte die junge Frau immer wieder ihre Karten, zog eine daraus und betrachtete sie um sie im nächsten Augenblick zurück in den Stapel zu stecken und vom Neuem zu beginnen.Etwas beschäftigte sie, doch sie war sich nicht im klaren was es war. In so einer unglücklich brachen Situation konnten ihr die Karten kaum helfen.
Nur wenig Licht drang von außen herein, Eliana hatte die Fenster großzügig mit Tüchern verhängt. Kerzen, dutzende an der Zahl auf Simsen, Erkern und selbst dem Boden, waren die bedeutsamere Lichtquelle. Nicht das es von Nöten war, künstlich einen Lichtmangel zu erzeugen, sie konnte auch im strahlenden Sonnenschein Karten legen. Doch es schien von ihren Klienten erwartet zu werden, das schummrige Licht, kleine Kuriosa und dieser mystische Hauch des Unerklärlichen.
Als die Fremde eintrat, blieb Elianas Blick an der gezogenen Karte hängen, der Gehängte, und lies sie warten. Erst mit dem zurück schieben der Karte, jedoch ohne sich umzuwenden antwortete sie mit einem schlichten:
"Si."
Erst im nächsten Augenblick schwang sie ihre Beine aus der bequemen Position und richtete ihren Blick auf den Neuankömmling. Hübsch war sie, glich aber mit keinem Haar ihrer üblichen Kundschaft die meist aus Ehefrauen und verliebten Mädchen bestand. Zumindest hier, in diesen Räumlichkeiten.
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BeitragThema: Re: Die Klinge eines Schwertes hat zwei scharfe Seiten und beide verschmiert vom Blut   3/2/2017, 8:08 pm

Ein wenig Gefallen fand Valentina an dem Raum. Die Dunkelheit legte sich wie ein alter Freund um ihr Gesicht und ihren Körper, ihre Haare verschwanden beinahe darin. Die Anonymität, welche die Dunkelheit ausstrahlte, würde noch lange einer ihrer besten Freunde bleiben. Sie ließ sich auch gerne von der Mystik verführen, die die Dunkelheit immer barg. Sie musterte ihren Gegenüber nur flüchtig. Ich ließ mir sagen Sie seien eine Koryphäe auf ihrem Gebiet. gab Valentina dann einfach nur kurz zu hören. So hatte es ihre Freundin nicht ausgedrückt, aber das musste Signora Ballerin nicht wissen. So wartete die Schwarzhaarige einfach darauf, dass die Wahrsagerin etwas sagte. Sie würde lange warten können, sie hatte nichts vor. So sah die hochgewachsene Frau weiter Kerzenlicht erleuchteten Raum um, während sie auf eine Antwort wartete.
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BeitragThema: Re: Die Klinge eines Schwertes hat zwei scharfe Seiten und beide verschmiert vom Blut   3/2/2017, 9:12 pm

Die Fremde nannte sie eine Koryphäe, das mochte Eliana nicht gefallen. es implizierte hohe Erwartungen, vielleicht eine bestimmte Antwort auf eine bestimmte Antwort und sie hatte schon so manche schlechte Erfahrungen mit solcher Art Erwartungen gesammelt.
Und diese Fremde sah nicht gerade aus als würde sie nur eine kleine Narbe hinter lassen.
"Selbst ein Meister in diesem Fach kann keine meisterhafte Aussage treffen ohne die richtige Frage."
Eliana stand auf und wandte sich der älteren Frau zu.
"Nehmt ruhig Platz." Sie wies mit einer geschmeidigen Handbewegung zu dem ihr gegenüber stehenden Stuhl. Doch sie schätzte die Fremde nicht so ein, dass sie ihre strategisch kluge Position als zu früh aufgeben würde. Stehend, nah bei der Tür stellte die ideale Fluchtpositon dar. Also lies Eliana sich auf die Armlehne nieder und sah ihr in die Augen, die nicht so recht ihr Geheimnis preis geben wollten.
"Was ist euer Begehr, Signora? Es muss wichtig sein, wenn Ihr doch eine Koryphäe aufsucht."
Ihre Stimme war leise aber klar. So leicht lies sich Eliana nicht einschüchtern, auch keine mysteriöse Frau dürfte das gelingen.
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BeitragThema: Re: Die Klinge eines Schwertes hat zwei scharfe Seiten und beide verschmiert vom Blut   4/2/2017, 12:13 am

Mit ihren hellen Händen strich Valentina sich durch die schwarzen Haare. An ihren Händen sind die auffälligsten, wo sich ihre Pigmentstörung bemerkbar macht. Deswegen hatte sie für gewöhnlich, trotz der hohen Temperaturen, welche sie nicht anders kannte, in ihrer Heimat immer Handschuhe an. Doch sie war der Meinung das sie, wenn die andere ihr wirklich den Wunsch ihrer guten Freundin erfüllen sollte, dies auch wissen sollte. Laut dem Glauben den einige an Wahrsager haben, könnten sie sie eh durchschauen, wie ein Fenster. Die Templerin glaubte nicht daran, würde sich dem wohl hingeben müssen. Mit einem schwachen Nicken antwortete sie kurz. Sie beobachtete die Bewegungen der anderen Frau aufmerksam. Ein wenig imitierte sie ihre geschmeidigen Bewegungen, eher unbewusst. Sie versuchte eine eher positive Verbindung zu der jüngeren Frau aufzubauen, immerhin wollte sie etwas von ihr.
Bevor sie anstalten machte sich auf den Stuhl gegenüber der anderen Frau zu setzen, schaute sie sie gründlich an. Ihre lilaschimmernden Augen verrieten nur das sie dem ganzen hier ein wenig abgeneigt war. So setzte sie sich dennoch auf den ihr gebotenen Stuhl. "Nun Signora, eine Freundin bat mich dies zu tun und empfahl Euch mir im gleichen Atemzug. So hoffe ich Sie können mir sagen was mich erwartet, ob ich im nächsten Auftrag meinen Tod finden werde." antwortete sie ein wenig ausführlicher als gewollt. Insgeheim hoffte sie, das die Blonde Dame sie verwies mit dieser Frage. Dennoch blieb sie sitzen, die Beine überschlagen, sie hatte nicht vor zu flüchten, sollte die Lage brenzlich werden. Sie hatte zwar ihr heißgeliebtes Schwert nicht dabei, aber ihre Wurfmesser hatte sie dennoch in der Tasche. Unbewaffnet würde Valentina niemals das Haus verlassen.
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BeitragThema: Re: Die Klinge eines Schwertes hat zwei scharfe Seiten und beide verschmiert vom Blut   4/2/2017, 12:27 pm

Natürlich entgingen Eliana nicht die musternden aber auch skeptischen Blicke ihres Gastes nicht. Genauso so wenig die körperlichen Auffälligkeiten. Als sich ihr Gast setzte lies sich das Mädchen auch wieder in den Stuhl gleiten um ihr aufrecht gegenüber sitzen zu können.
Es schien ein wenig, das sich die Schwarzhaarige bemühte ein gutes Bild abzugeben aber auch das sie sowas nicht oft tat.
"Alle Menschen haben gemein, ist, das sie den Tod finden."
Immer noch sie betrachtend fingen ihre Hände an die Karten zu mischen.
"Die Meisten sehen es als Unabänderlichkeit. Den Zeitpunkt, die Art des Gehens und den Grund.  Auch meine Vorhersagen. Das Schicksal jedoch ist ein Band das immer wieder neu geknüpft werden kann."
Sie strich die Karten in einem Halbkreis vor sich aus. Erst jetzt nahm sie ihren Blick von ihrer Klientin und lies diesen über die Karten schweifen. Ein wenig Gedanken verloren seufzte sie.
Würde sie den Tod der Signora voraussagen könnte eine der möglichen Reaktionen ihr eigener Tod sein. Selbst mit den vor ran gegangenen Worten vergaßen manche Klienten die Wandelbarkeit der Zukunft. Jede Voraussage war eine Momentaufnahme, basierend auf den, zu diesem Zeitpunkt, bestehenden Voraussetzungen.
Kein in Stein gemeißeltes Gesetz.
Und wann sollte dieser Auftrag statt finden?
Umso ferner die erfragte Gegebenheit war desto ungenauer konnte nur die Auskunft sein.
Zumal, eine solche Frage erledigte die Erkundung nach dem Namen dieser Frau. Für gewöhnlich zogen sie es vor unerkannt zu bleiben. Also beließ Eliana es dabei.

"Nun, Signora. Eure Aufgabe ist es nun drei Karten zu ziehen. Wählt mit bedacht! Horcht in euch und ihr werdet selbst euer Schicksal ziehen.
Meine Aufgabe wird es sein die Karten zu deuten und sie in die Sprache dieser Welt zu über setzen."

Ein wenig Mystik da, ein wenig Tam-Tam dort. Etwas Übertreibung gehörte dazu und war für die Klienten genauso wichtig wie die spärliche Beleuchtung oder das leise Geräusch das den Tüchern entsprang wenn sich ein Lufthauch darin verfing.
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