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 Gastkeller Il teschio

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Spieler : Die Admins

BeitragThema: Gastkeller Il teschio   Mi Feb 01, 2017 1:56 pm

Durch die Hintertür eines Hauses, ganz nah der Stadtmauern und außerhalb der Sichtweite der Bewachen befindet sich diese Bar, gefüllt mit dunklen Gestalten und düsteren Geschichten. Hier bekommt Ihr alles.
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Rafael Santoro
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Spieler : Nessie

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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   Mi Feb 01, 2017 3:52 pm

Zeitsprung
- Freitag, 2. April 1480-

19.30 Uhr

Lange hatte es gedauert, bis dieser Tag, dieser Abend nun endlich heranrückte. Nervös war er gewesen wie ein kleines Kind, welches von seinem Papa unerwartet ein Geschenk bekam, obwohl es hier nun wirklich um etwas anderes ging, als Vorfreude zu verspüren. Denn er war seinem Ziel zum greifen nahe. Nicht mehr lange würde es dauern, bis die ersten Personen kamen, die entweder er, Leonardo oder Ezio unter der Woche für dieses so wichtige Treffen eingeladen hatten, in der Hoffnung, sie könnten den Assassinen weiterhelfen, wo Luigi Rizzi momentan anzutreffen war, um ihn letztendlich aus seinem Loch herauszuholen, in dem er sich versteckte.
Wenigstens konnte er eine Hand voll Spionen eliminieren, die vor ungefähr einer Stunde unbemerkt um Leonardo's Werkstatt herumschlichen, um ihrem Auftraggeber, Luigi Rizzi, von dem zu berichten, was sie alles hätten mithören können.
Dass diese jedoch nie wieder zu ihrem Herren zurückkehren würden, hatte dieser Templer wahrscheinlich erst vor wenigen Minuten erfahren.

Die Treppen stieg der dunkelgekleidete Assassine leise hinab, nachdem er die Hintertür eines Gebäudes an der Stadtmauer betreten hatte, um anschließend die stickige Luft einzuatmen, aus der man den Geruch von altem Stein, fahlem Alkohol und besonders dickem Schimmel deutlich vernehmen konnte. Je weiter Rafael hinunterstieg, desto lauter wurden die Geräusche, die man von den Kellerräumen aus hören konnte, in denen die Menschen schwarze Geschäfte machten, sich mit leichten Frauen vergnügten, lachten und tranken. Eine spärrliche Holztür wurde nun geöffnet, als er letztendlich inmitten des Raumes stand. Selbst von oben konnte man diesen Lärm nicht hören und wohin er auch sah, erkannte er entweder junge und ältere Frauen in knappen Kleidern, Männer- vermutlich aus Diebesgilden, genauso wie alte Menschen mit hinterlistigem Grinsen, die wohl mit ihren Geschäften, die sie hier machten, ihre unwissende Kunden gerade über den Tisch zogen und völlig ausnahmen.
Der Raum war mit Holztischen und Bänken, sowie stühlen ausgestattet. Kerzen erhellten den Raum, die an den Wänden angebracht waren oder auf den Tischen standen und Schatten der Totenköpfe aus den Katakomben gegen die Wände schlugen, die an den Decken festhingen, als wären sie schon immer dagewesen. Die Luft hier unten war dennoch angenehm kühl und zog von einem Kellerabteil zum nächsten. Ein Kamin gab es dennoch nicht und wenn, würde dieser vermutlich nie angeschürt werden.

Doch für all das war Rafael Santoro gerade nicht interessiert. Seine Schritte gingen zur Theke und nur ein Blick reichte aus, damit der Mann hinter der Theke hervorkam, mit schnellen Schritten ihn in eine Niesche um die Ecke mit einem großen Tisch brachte, an der mehr als genug Leute platznehmen konnten und hier war wenigstens das Gerede der anderen Leute hier unten nicht ganz so laut. Dennoch hatte man hier eine gute Übersicht auf die Tür vom linken, vordersten Platz aus, der Rafael vollkommen ausreichte.
Dem Herrn, der ihn dort hingeführ hatte, teilte er nun mit, dass er drei große Krüge Wein vorbereiten und bringen sollte, sobald der Tisch sich füllte. Nach einem Nicken wurde er allein gelassen und wartete nun; beobachtete ab und zu die gutgelaunten Menschen, die hier unten waren, doch behielt trotzdem immer die Tür im Auge.

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Gast
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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   Do Feb 02, 2017 9:09 pm

Mit schnellen, dennoch gezügelten Schritten wandelte Aryanna zu Späten Abendstund durch die dunklen, Abgeschotteten Gassen Lorenz'. Schon seit jungen Jahren wusste sie sich in den Straßen zurecht zu finden. Ob in der Nacht, bei Dämmerung oder einer weiteren Hetzjagd um den Wachen, welche täglich in der Stadt patroullierten, zu entkommen. Ein angenehmes Leben, führte sie dennoch nicht. Wer tat dies heutzutage denn noch? Der Adler, welcher über die Mauern der Stadt kreiste, der Wurm welcher sich durch die Früchte Mutter Naturs larvte? Komisch, das solche Gedanken sie zu dieser Stund verfolgten, jedoch war es nichts mehr neues. Sorgen, um welche sie zuvor nie nachgedacht hatte, plagten sie bis in den Schlaf, von dem sie nicht all zu viel bekam.
Ihre letzten vorsichtigen Schritte tuen, schwiff ihr Blick von rechts nach links, über schulter zu Schulter. Kurz darauf verschwand die brünette Schönheit durch einen geannten Hintereingang in einen Gastkeller, welcher ihr nur allzu gut bekannt war. Vorsichtig ihr leicht Hell Lilanes Kleid anhebend, trat sie mit ihren wenig Verdreckten Weißen Ballerinas die Morsche, aus Holz bestückte Treppe hinunter zu gehen. Sich kurz an einem oberen Balken festhaltend, konnte sie sich ein grinsen nicht Verkneifen ehe eine Stimme direkt zu ihr hervordrung. "Aryanna! non molto tempo visto come ti sei sentito mio figlio?" (Aryanna! Lange nicht mehr gesehen, wie ist es dir ergangen mein Kind?) "Arduo, ma non ho avuto motivo di lamentarsi. Alla ricerca di un certo Rafael Santoro!" Beschwerlich, dennoch hatte ich nicht zu klagen. Ich suche einen gewissen Rafael Santoro! eilte es soeben suchend über ihre sanft Blass Rosanen Lippen, welche so aussahen als hätten sie noch nie jemand kosten dürfen. Langsam, etwas zögernd, blieb die Brünette auf der letzten Stufe stehen und ließ ihre Braun- Grün gesprenkelten Augen über die Menschen gleiten. Wie jedes mal tummelten sich hier jede Art von Geschäftsmenschen. Obgleich Kurtisanen, Männer des Hohen und niedrigen standes. Ein reges treiben wandelte in dieser Jahreszeit durch die Kellergewölbe des Il teschio, das es schon fast Verwunderlich war, das ein Paar Stammgäste heute nicht zugange seien.
Leise vor sich hin säuselnd wandte Aryanna Catalano ihren Blick wieder zu einem der Männer welche sie beobachteten und mit ihren Köpfen in Richtung Bar nickten. Mit eleganten Schritten machte sich Arya nun auf den kurzen, nicht allzu weiten Weg über den knartzenden Boden zur Bar. Das knarzen welches sie Verursachte, vernahm man dank den Lauten, aufeinander Treffenden Stimmen nicht, sondern nur sie selbst. Sich ihr Braun, leicht "gelocktes" Haar zurück streichend beobachtete sie wie sich ein Mann in Assassinen Kluft von einem der Zahlreichen hocker erhebte und sich in ihre Richtung drehte. Mit einem leicht überraschtem, nicht anmerkendem Blick, sah sie den Mann vor ihr an.
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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   Do Feb 02, 2017 9:56 pm

Freitag, 2. April 1480
19.35 Uhr

Noch 5 Minuten dauerte es, bis endlich die Tür zu der Kneipe geöffnet wurde. Die Luft zog dabei durch den Raum, obwohl draußen nicht mal der kleinste Wind wehte. Jedenfalls hatten diese 5 Minuten sich endlos angefühlt und eigentlich erwartete er, dass Ezio Auditore da Firenze pünktlich erscheinen würde. Doch die Minuten vergingen und anstatt den jungen Assassinen hereintreten zu sehen, war es ein junges Mädchen, dessen Gesicht ihm vollkommen fremd war. Das grüne Kleid schmeichelte ihren dunklen, langen Haaren und ihre Füße glitten elegant über das Holz des Bodens, welcher schon ziemlich abgenutzt war. Eine Kurtisane?, kam es ihm erst in den Sinn doch sahen die sich nicht so lange um, wie dieses Mädchen es tat, und tauschten normalerweise auch kein Wort mit dem Mann hinter der Bar aus, was dagegen wiederrum das Mädchen machte. Rafael konnte des Lärmes wegen kein einziges Wort heraushören, was aber auch daran lag, da der Tisch viel zu weit weg von der Unterhaltung stand.

Rafael Santoro, der natürlich schöne Frauen zu schätzen wusste, beobachtete sie die ganze Zeit über, ohne wirklich auf den Gedanken zu kommen, dass sie nach dem Assassinen fragte- dass sie ebenfalls hier her eingeladen wurde.
Er richtete nach etlichen Sekunden seinen Blick wieder auf den Tisch und setzte sich dabei richtig auf den Stuhl zurück, da man sich von hier aus umdrehen musste, wenn man einen Blick zur Tür erhaschen wollte, legte anschließend die Hände auf den Tisch und faltete sie zusammen und seufzte laut aus. Doch anschließend spürte er eine Gestalt, die auf ihn zukam und als er wieder seinen Kopf mühevoll in die Richtung des Eingangs zurück drehte, wohin er gerade noch gesehen hatte, konnte er im Augenwinkel das grüne Kleid erkennen, woraufhin er sich aufrichtete und sich der Fremden gegenüberstellte. "Signora? Ihr wurdet eingeladen, nehme ich an?", fragte er und gab ein begrüßendes Nicken von sich, indem er kurz den Blick zu Boden wandte und dann wieder ihren Blickkontakt suchte. "Ich bin Rafael Santoro. Es ist mir eine Ehre und eine Freude, dass Ihr Euch die Zeit nahmt, hier herzukommen." Nur ein winziges, einladendes Lächeln lag auf seinem Gesicht, um mit ihr anschließend zum Tisch zu gehen, einen Stuhl zurück zu rucken, um ihr neben dem Assassinen einen Platz zu geben. "Ich hoffe, den Weg habt Ihr ohne Schwierigkeiten gefunden."

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Francis Bell
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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   Fr Feb 03, 2017 9:30 am

Freitag, 2. April
19.38 Uhr

Die letzten Tage hatten es in sich gehabt. Francis war kaum mehr vor die Tür gekommen und verbrachte die meiste Zeit in einem von der Frühlingssonne durchfluteten Schlafzimmer bei geöffnetem Fenster und lautem Vogelgezwitscher der Spatzen und dem Gurren der Tauben auf den Dächern von Florenz. Das Zimmer war gänzlich mit Kissen und Laken durchwühlt und weder Francis noch Leonardo scherten sich gross darum. Leonardo versuchte zwar einige Male etwas Ordnung zu machen aber eigentlich kam er nie wirklich voran. Die Stimmung war einfach zu heiss, zu knisternd, zu erotisch gewesen um an irgendwelche Aufräumarbeiten zu denken.
Francis bekam von Leonardo Geld um sich ein neues Hemd und eine neue Hose kaufen zu können. Francis würde es ihm natürlich zurückzahlen, er musste nur etwas Glück beim nächsten Glücksspiel haben. Er wollte ihm auch gerne das doppelte bezahlen, denn Leonardos Gastfreundschaft war viel zu grosszügig als es Francis gewohnt gewesen war. Und mittlerweile hing er irgendwie an dem Blondschopf. Er genoss es einfach und wollte sich auch keine Gedanken über die Zukunft machen. Francis wusste nur, dass Leonardo ihm einen Stich ins Herz versetzen konnte - wann immer er es gewollt hätte um seine Ruhe zurückzubekommen. Und Francis wusste nicht, ob der heutige Abend bereits das Aus für sie bedeutete. Vielleicht bewegte Leonardo ihn heute noch dazu, bald wieder zu gehen oder sich um seine Angelegenheiten zu kümmern. Wenn Francis darüber nachdachte, fand er das einen ziemlich blöden Gedanken. Er mochte Leonardo so wie er war und ihm war jetzt auch nicht danach, aufzubrechen und eine neue Stadt kennenzulernen. Aber das behielt er für sich. Leonardo konnte das nicht wissen, nur erahnen, da Francis keine Anstalten gemacht hatte, eine weitere Reise oder eine neue Unterkunft zu planen oder zu suchen.

Weil Leonardo noch etwas dringendes zu erledigen hatte, war Francis schon vor einer Stunde allein losgegangen um zum Treffen im Weinkeller zu gelangen. Rafael hatte ihm den Weg dorthin erklärt und gesagt, er solle vorsichtig sein und möglichst nicht auffallen. Francis war dann auch ziemlich überrascht, dass er den Eingang problemlos gefunden hatte. Er war bewusst früher losgegangen da er befürchtete, sich wieder zu verlaufen. Das war aber nicht passiert und er nun hätte er zu lange warten müssen. Also entschied er sich noch ein wenig zu flanieren. Er kam zu einem Kartenspieler und bezahlte dreimal einen kleinen Betrag. Er verlor alle drei Spiele und somit auch das Restgeld von Leonardo, welches er ihm eigentlich vom Kleiderkauf hätte zurückgeben müssen. Und zum ersten Mal in seinem Leben nagte das schlechte Gewissen an ihm. Aber das musste nun warten, denn er würde es erst nach dem Treffen mit Leonardo erklären können. Vielleicht gab er sich mit einem Kuss zufrieden.

Als Francis zurück zum Eingang des Weinkellers lief, achtete er auf seine Umgebung. Aber er sah nichts, was ihn misstrauisch gemacht hätte. So stieg er die Stufen hinab, staunte und rümpfte die Nase, und erreichte schliesslich das Gewölbe, in dem er Rafael und eine Dame sah. Aber sonst war noch keiner da.
"Du alter Frauenheld!", sagte er grinsend und begrüsste somit Rafael. Dann sah er die Dame an. Sie sah nicht so aus als wäre sie zum Vergnügen hier. Francis stellte fest, dass er Frauen eigentlich immer sehr respektierte und liebte aber nie davon ausging, sie könnten eine Männerberufung ausüben. Diese hier sah aber nicht aus als sei sie eine Hausfrau und Mutter. Er musterte sie von oben bis unten und grinste dann. "Guten Abend, Ihr wunderschöne Frau. Nehmt Euch in Acht vor ihm. Er schnarcht.", begrüsste er sie und deutete bei den letzten beiden Sätzen auf Santoro.

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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   So Feb 05, 2017 1:54 pm

Freitag, 2. April
19.39 Uhr

Kurz, nachdem Aryanna Catalano den Keller betrat, öffnete sich wenig später abermals die Tür zur Kneipe. Gerade hatte Rafael der Dame den Stuhl zurück geschoben und sich ebenfalls neben sie gesetzt, als er die Worte einer bekannten Stimme vernahm. Er sah auf, als der Mann neben den Tisch an die Seite des Assassinen trat und erkannte Francis Bell, der dort nun stand und ihn mit den Worten begrüßte, dass er ein Frauenheld sei. Auf die Worte lächelte er nur schwach und entgegnete: "Wollte Leonardo nicht ebenfalls kommen? Wo habt Ihr ihn gelassen?", womit er durch eine Blume ihm mitteilte, dass er mehr von deren Beziehung wusste, als Francis Bell vielleicht dachte. Ob er es verstand, war ihm überlassen. Doch Rafael richtete sich abermals auf und zeigte mit offener Handfläche auf den Stuhl gegenüber.

Doch bevor er sich ebenfalls setzte, begrüßte er noch die Dunkelhaarige, was Rafael's Lächeln zu einem Grinsen werden ließ. Der Mann verstand allmählich, wer der Assassine war und das er es womöglich ebenfalls auf die Dame neben sich abgesehen hatte. Doch Fleischlich? Womöglich. Dennoch würde er nicht heute Abend mit ihr in einem anderen Raum verschwinden, um sich an ihr zu vergehen....natürlich nur, wenn sie es ebenfalls wollte. Doch diese Gedanken erstmal beiseite!
"Ach? Tu ich das wirklich?", hakte er nach, als Francis von seinem Geschnarche sprach, war aber dennoch amüsiert davon.

Natürlich war ihm aufgefallen, dass Leonardo nicht dabei war, nachdem er Francis nach dem Künstler gefragt hatte. Doch Rafael Santoro konnte sich dennoch gut vorstellen, dass er nachkommen würde. Immerhin hatte er das Wort, dass da Vinci ebenfalls auftauchen würde. Früher oder später würde er diesen Keller ebenfalls betreten.

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Francis Bell
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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   So Feb 05, 2017 3:52 pm

Freitag, 2. April 1480
19.40 Uhr

Die Dame sah ihn an, konnte oder wollte aber nicht sofort antworten, da Rafael sich nach Leonardo erkundigte. "Er kommt noch.", sagte Francis und nickte ehe er sich hinsetzte. Francis wusste sehr genau, dass Rafael alles wusste. Aber es war ihm egal, denn Rafael war ein guter Freund und Francis genoss jeden Tag seines Lebens. Allerdings würde er sonst keinen weiteren Menschen einweihen. Francis hätte es seinen Kopf kosten können. Das war aber für ihn weniger schlimm als wenn er sich vorstellte, dass Leonardo deshalb leiden musste. Francis hätte auch lieber seinen Kopf hingehalten damit Rafael seinen behalten konnte. Manchmal war Francis selbstlos - meistens immer dann, wenn er jemandem vertraute und diese Person ihn auch beeindruckt hatte. Ausserdem war Francis jemand, der sehr oft mehr Glück als Verstand hatte.
Als Rafael seine Gegenfrage zum Schnarchen stellte, grinste Francis breit auf und winkte ab. "Sind Getränke inbegriffen?", fragte er stattdessen. Francis war blank.
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Leonardo da Vinci
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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   So Feb 05, 2017 7:59 pm

Freitag, 2. April 1480
19.42 Uhr

Dreimal war er umgekehrt. Einmal um seinen Geldbeutel zu holen, das zweite Mal für einen Bleistift und etwas Papier. Vor der dritten Rückkehr war er sich nicht sicher gewesen, ob er seinen Schlüssel dabeigehabt hatte und somit war nicht gewährleistet, dass seine Tür ordentlich verschlossen war. Es hetzte aber auch niemand, also war Leonardo recht entspannt, sehr besonnen als er schließlich aufbrach. Der Weg war gar nicht lang und er betrachtete mal wieder glücklich die Menschen, die vorbeizogen. Seine hellen Augen strahlten in der Sonne, seine Stirn war beschattet von dem Barett und damit kühl und fokussiert. Mit federnden Schritten kam der Künstler dem Gebäude immer näher, das man ihm beschrieben hatte, er sah sich kurz um und verschwand dann hinter dem Gebäude in den Schatten. Die Treppen waren bald gefunden und es wurde kühler, ein fast modriger Geruch machte sich breit. Die Totenköpfe an den Wänden faszinierten ihn. Warum war er nicht schon einmal dagewesen?
Als Leonardo seinen Geldbeutel an seinem Gürtel festhielt, um ihn, immer noch besonnen in eine andere Richtung schauend, der Reichweite einer gierigen Hand zu entziehen, wurde ihm klar wieso. Er ging dann etwas unbestimmt weiter, eh er die Gesellschaft erkannte, die er suchte. Sie waren edler gekleidet als der Rest hier. Und wahrscheinlich auch von edlerer Gesinnung. Sofort wurden Leonardos Schritte bestimmter und als er vor den Tisch trat hob er seine Kopfbedeckung an, legte sie an die Brust und neigte leicht den Kopf, eh er sie wieder aufzog.
„Ich werde mich um die Getränke kümmern, wenn es so gewünscht ist. Buongiorno miei signori e belladonna mia.“ (Guten Tag meine Herren und meine Dame) Ihr streckte er sogar die Hand entgegen, dass sie ihm die ihre gab und einen Handkuss erhielt. Es war dem Künstler äußerst wichtig, einen guten Eindruck bei neuen Menschen zu machen, auch wenn er dreißig Prozent der anwesenden schon kannte.
Sein Blick flog zu Rafael und Francis und seine Augen strahlten.
„Wie schön es ist, Euch wieder zu sehen.“ Leonardo nahm sich einen Stuhl und setzte sich, legte die Arme verschränkt auf den Tisch. „Es ist mir eine Ehre an diesem wichtigen Treffen teilzunehmen.“

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Wo die Natur aufhört ihre Abbilder zu schaffen,
dort beginnt der Mensch aus natürlichen Dingen mit Hilfe der Natur
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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   So Feb 05, 2017 9:41 pm

Freitag, 2. April 1480
19.44 Uhr

Francis winkte die Frage ab und fragte stattdessen, ob die Getränke frei wären. Rafael hatte sich natürlich um alles gekümmert. Er hatte wenigstens wieder etwas Geld bei sich, nachdem er einen Auftrag für eine Templerjagd angenommen hatte. Es hatte sich um niemand interessantes gehandelt. Und Rafael hatte es auch nicht gekümmert, welche Stellung dieser Templer gehabt hatte. Hauptsache, es war einer weniger von diesen verdammten Hunden. Und diesmal würde Filip Valentini ihn nicht wieder so ausnehmen, weil er irgendwelche Informationen hatten. Schon letztes Mal hatte Rafael den Dieb bezahlt, dass er überhaupt für ihn arbeiten würde. Und immerhin wusste jeder, dass dies hier ein Treffen war, in welchem es ausnahmsweise mal nicht ums Geld ging. Es wäre dennoch ein Wunder, wenn niemand das Wort "Bezahlung" aussprechen würde. Der ein oder andere war doch immer auf Geld aus und in diesen Tagen war wirklich nichts umsonst.
Auf die Frage antwortete der Assassine jedenfalls: "Verdursten werdet Ihr heute nicht."

Kurz darauf öffnete sich abermals die Tür und zum Vorschein kam Leonardo, der nun auf den Tisch zuging, alle freundlich begrüßte und letztendlich er die Hand der Dame nahm, um sie noch höflicher zu begrüßen. Dabei entging Rafael natürlich nicht das unterdrückte Grinsen, welches er zu Francis Bell warf und dann aber wieder ernst zu Leonardo sah, sich nun ebenfalls setztedieser sich anbot, sich um die Getränke heute zu kümmern. "Signore da Vinci, mio amico, ich bin froh, dass Ihr hier seid. Und für heute Abend sollt Ihr kein Geld über die Bar wandern lassen. Dies ist eine Einladung. Selbst, wenn Ihr heute noch nichts gegessen habt, so sollt Ihr und auch die anderen so viel bekommen, dass Ihr auch noch morgen satt seid."
Rafael müsste natürlich tief in die Tasche greifen, doch er hatte sich geschworen, diesen Gedanken heute beiseite zu schieben.
Wenig später kam der Kellner um die Ecke mit zwei vollen Krügen Wein und so viel Bechern, wie Rafael es angeordnet hatte. Den dritten Krug brachte er letztendlich auch noch und die vier Leute wurden wieder allein gelassen.

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Francis Bell
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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   Di Feb 07, 2017 12:07 pm

Freitag, 2. April 1480
19.45 Uhr

Wenn es etwas gab, was Francis glücklich erstrahlen liess, dann das Wort 'eingeladen'. Auf der ganzen Welt gab es nichts, was ihn mehr verzückte als eingeladen zu werden. Da sein Geldbeutel ohnehin meistens nichts als Krümel enthielt mit denen man höchstens ein paar hungrigen Mäusen einen Gefallen tun konnte, war Francis immer auf gutmütige und grosszügige Gönner angewiesen, die entweder seine Dienste beanspruchen wollten oder einfach ein grosses Herz hatten. Es war erstaunlich wie gut Francis in dieser Welt damit zurechtkam.
"Wie wäre es mit einem deftigen Braten?", fragte er unschuldig in die Runde und tat dabei so als hätte der Vorschlag von jedem der hier Anwesenden sein können. Wenn er schon eingeladen war, dann doch nicht zu Brot und Suppe! Als er die alle drei anblickte und Leonardos friedliches Grinsen im Gesicht sah, grinste er ebenfalls auf. Wie konnte jemand mit einem so grossen Namen wie Leonardo so friedfertig und unschuldig aussehen? Leonardo amüsierte Francis. Er war durch und durch eine gute Seele ohne Hintergedanken was Francis freute. Auf solche Menschen traf man kaum noch.

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Aguilar de Nerha
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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   Fr Feb 10, 2017 12:13 am

Freitag, 2. April 1480
19.47 Uhr
Aryanna Catalano, Leonardo da Vinci, Rafael Santoro, Francis Bell, Aguilar de Nerha+

Seine Miene war gebrochen, ebenso wie sein Italienisch, aber sein Wille war fest und stark. Hermanos en Italia- Brüder in Italien! Aguilar hatte es erst selbst kaum glauben wollen. Ob es hier auch die Konflikte gab, die ihn zuhause den Mentor und die Geliebte gekostet hatten? Ob das elende Pack religiöser Spinner seine Fäden bis hier her gesponnen hatte?
Er war gespannt, wie weit entwickelt die hier ansässigen Assassinen waren, ob sie sich in Technik, Friedensverbreitung oder Stückzahl von denen unterschieden, die er in Spanien zurückgelassen hatte. Leicht war das sicher nicht gewesen, aber es hatte einen Strich geben müssen, ein Ende für seine Geschichte in Spanien und einen Anfang für Kontakte in Italien. Für den Kredo. Für die Bruderschaft.
Aguilar war müde von der Reise. Mehrere Tage auf See und noch mehr Tage zu Fuß durchs Land hatten seine Glieder ermüdet und Erschöpfung wie Blei in seine Knochen gegossen.
Natürlich hatte Aguilar geschlafen. Jeder Mann musste früher oder später schlafen. Wenn die Sterne den Himmel verhüllten suchte er sich ein Gasthaus mit einem freien Bett oder einen Strohhaufen. Von denen gab es hier in Italien ja genug. Passendes Geld hatte Aguilar nicht, aber das grobe Gold, dass er in einem Beutel bei sich trug tat es auch- er kam gut über die Runden.
Florenz war ein heißer Tipp und ein fernes Ziel, aber das positive überwog. Neue Energie überzog ein letztes Mal Aguilars Körper als er durch die Tore schritt, die Kapuze über seinen Kopf gleiten ließ und sich umsah. Er war jetzt schon ein paar Tage in Italien, aber es verblüffte ihn von jedem Tag aufs Neue, wie sich sein Heimatsland und dieses unterschieden. Sein Blick streifte im Vorübergehen über Menschen in feiner Garderobe, da war nichts schmutzig, war nichts staubiges an ihnen. Geleckt sahen sie aus, allesamt. Ob die Assassinen hier auch derart auf ihr äußeres achteten?
Aguilar sah an seiner alten, abgewetzten, groben Kleidung hinab. Vielleicht konnten sich das die Menschen und Assassinen hier erlauben? Vielleicht wurden sie nicht unterdrückt oder gejagt. Vielleicht waren die Fäden der Templer nicht in diese beschauliche Stadt vorgedrungen?
Aguilar entschied, das morgen zu entscheiden, denn die Sonne war bereits dabei zu sinken und so wollte es auch Aguilar- aber in ein Bett. Vorerst suchte er aber einen Gasthof, in die er gehen konnte und als drei Wirte ihn verjagt hatten, fragte der Meister-Assassine einfach den Mann, der versuchte, ihm den Goldbeutel abzunehmen, fest das Handgelenk des zierlichen Manns gedrückt. Er verriet ihm direkt die ‘beste Schenke der Stadt’ und den Weg dorthin und Aguilar ließ ihn ziehen.
Lass deine Klinge vom Fleisch anderer und zügele deine Faust.

Verschwitzt war der Spanier, als er hinabstieg und sich umsah. Es war herrlich kühl hier, ließ Gänsehaut über seinen Hals ziehen als er die Kapuze absetzte und sich das fettige, struppige Haar zurückstrich. Seine klaren Augen strichen über die anwesenden Menschen, aber er entschied, keinem genug Vertrauen zuzuwenden um sich zu ihm zu setzen. Sein Blick fiel auch kurz auf die Frau in Gesellschaft dreier Herren weiter hinten und er fragte sich fast augenblicklich, ob sie zu ihrem Schutze da war oder ob sie eher Schutz vor ihnen brauchte. Ihm war schon das eine oder andere leichte Mädchen, hübsche Frauen mit anreizender Kleidung, über den Weg gelaufen. Der Assassine fragte sich, wie das hier gehandhabt wurde. Ob die Frauen auf sich selbst angewiesen waren. Er straffte den Rücken und eh der Mann hinter dem Thresen etwas fragen konnte, schlichen die Schritte des hochgewachsenen Mannes zu diesem Tisch, dem, mit der Frau. Es war seine Aufgabe, Menschen zu helfen. Ungerechtigkeiten zu bestrafen und zu verhindern, bevor sie geschah.
Vielleicht hatten die Männer hier auch Informationen, die er gebrauchen konnte. Seine Kapuze war zurückgezogen, das Zeichen seiner Bruderschaft darauf versteckt. Solang er sich nicht schlecht verhielt würde er keinen schlechten Eindruck machen- Das Gespräch würde friedlich enden. “Buona sera!” sagte er, als wäre er sicher in dieser Sprache. Er klang überzeugt, aber nicht überzeugend. “Ich würde mich sehr gerne zu Euch setzen, signori.” Damit betrachtete er jeden Einzeln, machte sich einen ersten Eindruck von jedem. Seine Augen waren fest, aber nicht feindselig. Dennoch fremd und garantiert nicht treudoof. Wie eine aufmerksame, lauschende Raubkatze stand er da, hochgewachsen, muskulös, elegant. Komplett still. Die Hand, an der sein Ringfinger fehlte, spannte sich einmal ganz leicht an.
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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   So Feb 12, 2017 8:31 pm

Freitag, 2. April 1480
19.49 Uhr
Aryanna Catalano, Francis Bell, Leonardo da Vinci, Aguilar de Nerha, Rafael Santoro +

Rafael konnte sich ein Lachen nicht verkneifen, als Francis Bell nach einem saftigen und deftigen Braten fragte. Der Assassine schenkte in jeden Becher Wein ein, um davon zu trinken und anschließend zu sagen: "Bestellt das, wonach es Euch begehrt. Es soll Euch an nichts fehlen." Ein einladendes Lächeln  war dabei auf seinem Gesicht, als er aufsah und einen Mann erkannte, der auf den Tisch zuging.
Ein Zeichen war auf der rechten Seite seines Gesichtes zu erkennen, welches über der Augenbraue bis hin zum Wangenknochen gemalt war. Dies wirkte ziemlich interessant und noch interessanter war es, als er mit einem Akzent um einen Platz am selben Tisch bat. Überrascht war Santoro allerdings. Aber eher, weil er den Mann nicht kannte und eher daraus schlussfolgern konnte, dass dieser vermutlich von Ezio eingeladen wurde. Denn Rafael wollte sich nicht zu sicher sein und dennoch ließ er seinen Blick über die Kluft des Mannes mit dem Akzent schweifen und erkannte an seinem Arm die versteckte Klinge, die zwar durch die Halterung gut versteckt und dennoch für den Mentor der Assassinen gut zu erkennen war. Einem anderen Mann wäre dies vermutlich nicht aufgefallen. Doch immerhin hielt auch er selbst seine Klinge gut versteckt hinter schwarzem Leder, so dass diese sich mit seinem ebenso dunklen Gewand verschmelzte.

Der Braunhaarige stand jedenfalls nur leicht- eher angedeutet- auf und zeigte mit einer Hand auf einen freien Stuhl. "Buonasera, Signore. Habt Ihr gut hergefunden?", fragte Rafael immer noch mit einem Lächeln und setzte sich zurück auf seinen Platz. "Mein Name ist Rafael Santoro. Dies ist Aryanna Catalano und diese beiden Signori sind Leonardo da Vinci und Francis Bell. Es ist mir eine Ehre, Euch kennenzulernen." Den Namen der Signora hatte er soeben erst erfahren und deutete dabei auf die jeweiligen Personen, zu denen die Namen gehörten.

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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   So Feb 12, 2017 10:27 pm

Mit jeder Sekunde in welcher sie ihren Blick über den Assassini vor ihr gleiten ließ, wurde ihr unwohler. Es schien fast so, als sollte sie nicht hier sein. Erst als Arya die Stimme vor ihr vernahm, wurde sie aus den gedanken gerissen welche sie wieder einmal umgaben. "Signora? Ihr wurdet eingeladen, nehme ich an?" "In der Tat." folgte es über die Lippen der jungen Frau welche sich zugleich wieder aufeinander rieben.
"Ich bin Rafael Santoro. Es ist mir eine Ehre und eine Freude, dass Ihr Euch die Zeit nahmt, hier herzukommen." Nur ein winziges, einladendes Lächeln lag auf seinem Gesicht, ehe der Mann mit ihr zu Tisch ging, einen Stuhl zurück ruckte, um ihr neben dem Assassinen einen Platz zu geben. "Man tut was man kann. Wenn ich helfen kann, freue ich mich. Immerhin wurde ich auch nicht ohne Grund zu einem treffen mit dem wehrten Herrn gebeten. Auch wenn ich noch nicht weiß wie genau ich behilflich sein kann." In dem Brief, welchen sie vor wenigen Tagen erhalten hatte, stand keine wirklich Hilfreiche Information, dennoch war sie erschienen. Was hatte sie tatsächlich dazu veranlasst zu kommen? So genau konnte sich Aryanna ihre eigene Frage nicht beantworten, da sie sich im nächsten Moment auf eine weitere dazugekommene Stimme im Raum Konzentrierte. Ihren Blick wieder anhebend traf dieser auf dessen von Francis Bell welcher soeben zu der noch kleinen Gruppe dazu stieß. "Ich werde daran denken, auch wenn es sicherlich nicht so weit kommen wird. Die zwei Herren haben sich somit zu früh gefreut" wich es Aryanna über die rosigen Lippen ehe ihre Worte mit einem leichten lächeln beflügelt wurden.
Die Hübsche Frau saß nun abwartend dort, beobachtete das rege Treiben in dem Gastkeller und lauschte ein paar Gesprächen in näherer Umgebung. Erst als der Maler, Leonardo DaVinci, zu den dreien stieß riss sie sich los und entbärte ein sanftes, sehr warmes Lächeln welches selbst nach dem Handkuss nicht erschlosch. Langsam zog die Brünette die Hand von der seinen und sah um die Runde. Es schien so, als wäre sie für diesen Abend die einzige Frau. Auch wenn es sie wohlmöglich nicht kümmern sollte, machte sie sich mehr Gedanken darüber wie sie zu späterer Stund nach hause kommen oder gar finden sollte.
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Filip Valentini
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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   So Feb 12, 2017 10:38 pm

cf: Rosa Colta

Freitag, 2. April 1480
19.55 Uhr
Francis Bell, Leonardo da Vinci, Aguilar de Nerha, Rafael Santoro, Aryanna Catalano, Filip Valentini


Wie ein Schatten witschte der Braunhaarige auf den Dächern, an Wachen vorbei, bis es zu gefährlich wurde und er fürchtete entdeckt zu werden. Zivilisten nutzten für gewöhnlich nicht die Dächer als üblichen Fußweg. Mit einem Sprung landete er an einem Vorsprung. Von da aus kletterte er immer weiter hinab, bis der Boden nicht mehr weit entfernt war. Ein unglücklicher Tritt auf einen losen Stein verursachte, dass er ins Wanken kam und sich auf dem staubigen Steinboden abrollen musste.
Als wäre nichts gewesen ging Filip direkt weiter und suchte näheren Kontakt zu Menschenmassen. Nicht vorrangig um sich etwas zu „leihen“ sondern um keine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Nach kurzer Zeit, war die Situation entspannter. Niemand schien ihm gefolgt zu sein, niemand beobachtete ihn. So klopfte Filip den Staub von seiner dunklen Kleidung, was zur Folge hatte, dass sich Staubwolken bildeten und er hustend da stand. Es war länger her, dass es hier geregnet hatte. So war es auch keinesfalls ein Wunder, wie trocken hier alles war.

Die Bar war doch ganz in der Nähe, oder nicht? Selbstverständlich war der Dieb bereits dort gewesen, denn hier bekam man alles Mögliche. Informationen, ein billiges Bier. Man konnte sogar manche Gestalten für seine Sache anstiften, solange die Bezahlung stimmte. Nach dem Wissen konnte man sich die Bar nicht als offenherzig, hell und gemütlich vorstellen. Es war eher ein Treffpunkt für Menschen aus dem Untergrund. Das hieß aber nicht, dass es ein schlechter Ort war. Lediglich ließ die Bewachung zu wünschen übrig. Genau das war es wohl, was Menschen wie ihn anzog. Noch einmal klopfte er den Dreck von sich ab. Dann betrat Valentini das Gebäude. Quetschend ging die Tür auf. Er sah sich um und trat ein.

Voll war es nicht, das musste man zugeben. So entdeckte er auch den Tisch, an welchem vier Männer und eine Frau saßen. Der Tisch war etwas abseits, aber Filip erkannte Santoros Gewänder. Der Dieb hatte den Assassinen ja gerade heute schon einmal gesehen. Zielstrebig, aber vorsichtig ging er auf den Tisch zu. Währenddessen betrachtete er die anderen Gestalten, die mit Santoro dort saßen. Die Frau zog seine Aufmerksamkeit zuerst auf sich. Sie war sehr hübsch und hatte schönes braunes Haar. Aber etwas an ihr wirkte gefährlich. War nichts neues an einem Ort wie diesem. Dennoch konnte sich Filip nicht abhalten charmant zu grinsen. Den anderen betrachtete er nun, er war sehr dunkel gekleidet und versteckte ähnlich wie Santoro sein Gesicht. Vielleicht ja einer aus Rafaels Reihen. Der dritte Mann am Tisch schien Filip wie ein Kämpfer. Da Filip selbst kein besonders guter Kämpfer war, hieß das Gefahr, aber von Natur aus war Valentini sehr vorsichtig. Gut sah der Blonde jedenfalls aus. Der letzte war völlig anders als die anderen. Fast nervös schien er. Es wirkte wie ein Fehler im Bild, als ob er hier nicht her passte. Kein Kämpfer, kein Assassini, kein Dieb. Vermutlich ein Informant? Irgendwoher kannte er ihn, glaubte Filip sich zu erinnern. Gesichter vergaß er selten. Wer der Mann also war, würde sich ja gleich heraus stellen. „Sono accolti.“ (seid gegrüßt) Sagte er und sah insbesondere Rafael an, lächelte leicht, dann setzte er sich dazu. "Ich bekam Euer Schreiben."

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Francis Bell
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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   Mo Feb 13, 2017 9:35 am

Freitag, 2. April 1480
19.57 Uhr

Als er erkannte, dass auch die restlichen Anwesenden einander nicht zu kennen schienen und Francis sich als Freund von Rafael bezeichnen konnte, verstand er erstmals das Ausmass dieser Begegnung vor ein paar Tagen. Leonardo da Vinci war ein Schwergewicht in Florenz. Man mochte oder hasste ihn. Rafael Santoro dagegen war das Schwergewicht im Untergrund. Er kannte Unmengen von Leuten, die ihn selbst aber nicht kannten. Das Misstrauen hing in der Luft - genauso wie der Duft nach gebratenem Fleisch.
Als Filip Valentini zu ihnen trat und sie einzeln musterte, sah Francis zur Bar hinüber. Er würde den Kellner herrufen damit er die Bestellung aufnehmen konnte. Doch dann bemerkte er den Blick von Valentini auf sich und Francis sah zu ihm. Er wusste nicht, wer das sein sollte. Trotzdem war ihm so als habe er diesen stechenden Blick auf den Strassen von Florenz schon einmal gesehen. Ein Trickspieler vielleicht? Francis' Blick, der die ganze Zeit offen und naiv wirkte, wurde auf einmal misstrauisch. Er nahm sich vor, sich an diesen Kerl nach dem Treffen ranzuhängen und ihn zu verfolgen. Vielleicht war er einer der Falschspieler in Florenz, die ihn pausenlos ausnahmen. Es spielte dabei keine Rolle, dass Francis selbst daran schuld war, wenn er sein Geld beim Spieleinsatz verlor obwohl er doch wusste, dass die meisten ihm das Geld nur abluchsten und er nie etwas gewinnen konnte. Diese Wahrheit schob Francis gerne beiseite. So glitt dann auch sein Blick zurück zu Santoro, der sie wohl alle einander vorstellen musste.

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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   Mo Feb 13, 2017 5:01 pm

Freitag, 2. April 1480
20.00 Uhr

Leonardo legte den Hut ab und rollte ihn in den Händen, umgriff das längliche Knäuel fest. Er betrachtete die hier vertretenen Männer und fühlte sich wohl. Mit dem ersten Fremden änderte sich die Situation.
Es traten nun an den Händen die Sehnen hervor, als Leonardo sich kurz unbewusst anspannte. Das verging allerdings recht schnell, als er den Fremden musterte. Er war nicht von hier und gewiss kein Spion. Sicherlich keiner. Hoffentlich keiner.
Nach dem Akzent zu urteilen war er nicht einmal Italiener. Als sein Blick so an ihm hinabwanderte fiel ihm das Fehlen des Ringfingers auf und sein Blick fuhr alarmiert in die Höhe. War es nicht das, womit er Ezio geärgert hatte? Leonardo spielte gerne seine Streiche aufkosten von anderen, aber die Notwendigkeit eines abgetrennten Fingers war ob der Klinge wirklich nötig gewesen- bis er sie verbessert hatte.
Jetzt gab es zwei Möglichkeiten: Der Mann war ein Assassine und hatte von seinem Orden eine der Klingen erhalten, bevor jemand ihnen unterbreiten konnte, dass der Gebrauch auch mit vollständiger Hand möglich war oder er hatte sie jemandem abgenommen und war auf ihre Tücke hereingefallen. Der leidenschaftliche Bastler warf einen genaueren Blick auf die Hand. Der Finger schien sauber abgetrennt worden sein, es hatte sich eine neue Haut gebildet und keine ekligen Rückstände waren zurückgeblieben. Fast professionell musste es geschehen sein, nicht mit einem Hackebeil oder etwas ähnlichem. Leonardo richtete sich auf, als der Assassine seine Hand versteckte, als er ihm ins Gesicht sah, bemerkte Leonardo, dass er ihn nicht angesehen hatte. Ob er ihn trotzdem nicht bemerkt hatte, wusste er nicht.
Ein neuer Mann erschien und Leonardo bekam nicht die Zeit, weiter über fehlende Finger und versteckte Blicke nachzudenken, er betrachtete den neuen argwöhnisch, fast etwas nervös.
Beim zweiten Fremden wurde er doch etwas misstrauisch. Sein Blick flog zu Rafael. War der geplant? Erst als der sich vorstellte wurde Leonardo klar, dass es so sein musste. Dennoch blieb er misstrauisch- Zwar wusste Luigi Rizzi davon, dass er sich mit Santoro abgab und wahrscheinlich auch in dieser Schenke war, die Wachen mussten das allerdings nicht wissen. Und die Stadt würde davon erfahren, entsandten sie Spione und ließen sie bei Leonardo am Tisch speisen. Das würde Leonardo gern vermeiden, er senkte also nur lächelnd den Blick in einer grüßenden Art, hob ihn dann aber wieder und folgte aufmerksam dem Geschehen. Sein Blick fiel auf Francis und er betrachtete ihn eine Zeit lang nachdenklich. Auf eine charmante Weise sah er gut aus, wie er da im flackernden Kerzenlicht saß. Leonardo schmunzelte und fuhr sich mit der Hand über die Stoppeln an Kinn. Dann strich er sich das Haar zurück und sah sich um. Hatten sie den Braten bestellt? Nicht, dass er etwas davon essen wollte, er wollte nur um ein Glas Wasser bitten.

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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   Mo Feb 13, 2017 6:10 pm

Freitag, 2. April 1480
20.02 Uhr

Er verließ sich ganz auf Ezio und hatte keine Bedenken, dass dieser Mann, dieser Spanier, Rafael nicht von Nützen sein könnte. Zwar kannte er den Anfänger von Assassini nicht, doch er war der Neffe seines Onkels Mario und schon die erste und letzte Begegnung hatte gut gesessen. Er war ein schlauer Bursche, vielleicht noch etwas unwissend, doch bisher fiel noch kein Meisterassassine vom Himmel....nunja.. Bei diesem Gedankengang musste Rafael eher schmunzeln.
Nachdem sich der Spanier hingesetzt hatte und es doch etwas ruhiger wurde am Tisch, hob der Dunkelgekleidete den Arm und blickte dabei in die Richtung zur Bar, an dem der Kellner stand. Dieser stellte ein Glas zurück, welches er mit einem schmutzigen Tuch von dem noch schmutzigerem Wasser trocknete und kam schließlich auf den Tisch zu. "Si, Signore? Was darf ich Euch bringen?"
"Einen Braten. Den habt Ihr doch, oder?"
"Si, nur das Beste vom Hammel. Darf es noch etwas sein?", fragte dieser, mit den Händen auf dem Rücken, wendete den Blick vom Assassini ab und sah nun in die Runde.
Rafael Santoro folgte abwartend seinem Blick zu den anderen Herren, bis Leonardo einen Becher Wasser für sich bestellte.
"Streicht den Becher. So bringt gleich einen Krug mit Wasser herbei. Es dürfen auch zwei sein. Und auch Wein dürft Ihr nochmal mitbringen.", sagte der Assassine nun und legte seinen Arm auf der Tischkante ab, als der Kellner einmal nickte und zurück zu seinem Posten ging.

Dass sich diesmal die Tür öffnete und erneut jemand hereintrat, bemerkte Rafael in diesem Moment nicht. Erst, als derjenige alle am Tisch begrüßte, erhob er den Kopf und erkannte den Dieb, der er ebenfalls hier her eingeladen hatte. Er erinnerte sich an die Begegnung mit ihm bei Alessia Rossi, als wäre es erst heute Nachmittag gewesen. "Ciao, Signore Valentini. Es freut mich, Euch begrüßen zu dürfen. Darf ich vorstellen?", fragte er und deutete nun nochmal auf die jeweiligen Personen, um Filip ihm alle vorzustellen. Dies dürfte er heute wohl noch einige Male wiederholen, doch machte ihm das nichts weiteres aus. Bald wären sie alle beisammen. Es fehlte nur noch Ezio.

Wo verdammt war der Bursche? Seine Zuverlässigkeit ließ zu wünschen übrig. Ihn hätte Rafael immerhin als erstes hier erwartet. Wenn der Bursche auch so zu einem Templertreffen stieß, um diese Hunde auszuhören, würde er vermutlich am Schluss mit leeren Händen nach Hause gehen.
"Setzt Euch, Signore. Und bedient Euch. Niemand soll heute mit leerem Magen nach Hause gehen. Der Braten wird ebenfalls schon bald seinen Weg an diesen Tisch finden.", scherzte er und trank nochmal einen Schluck.

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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   Mo Feb 13, 2017 9:48 pm

Freitag, 2. April 1480
20.05 Uhr
Aryanna Catalano, Filip Valentini, Francis Bell, Leonardo da Vinci, Rafael Santoro, Aguilar de Nerha

Welch eine freudige Begrüßung für einen Fremden wie ihn. „Ein langer Weg. Ich hoffe, er war nicht komplett vergeudet.“ Antwortete er auf die Frage und betrachtete die Menschen, die ihm vorgestellt wurden. Zur Begrüßung neigte er den Kopf, hielt eine Hand an die Brust und zeigte damit sofort, dass er sich selbst vorstellte, als er aufsah und den Namen „Aguilar de Nerha“ deutlich aussprach. Er setzte sich dann und ließ in der Bewegung einen Blick an seinem Gastgeber hinabgleiten. Ein Schmunzeln tauchte für einen Moment auf seinen Zügen auf, dann verschwand es, als er auf dem Stuhl platzgenommen hatte.
Er folgte schweigend dem Gespräch, in seinem Kopf ratterten die Übersetzungen und er schmunzelte, als er sah, wie locker es hier zuging. So konnte es sich glatt leben lassen. Er wusste inzwischen längst, dass es mindestens einen Assassinen in der Gruppe gab. Einen Assassinen, oder einen Mörder und Dieb. Und so sehr der erfahrene Mann Rafael Santoro nicht als dieses einschätzen wollte- Man durfte auf keinen Fall leichtsinnig werden.
Die Klinge an seiner Hand hatte er gesehen, wie er sie erhalten hatte war die Frage. Er hatte noch alle fünf Finger. Komische Welt.
Er sah auf und betrachtete die Szene, in der der Mann Fleisch bestellte, ein gutes Mahl. Es war tatsächlich eine Szene für ihn, denn er fühlte sich nicht anwesend. Was ihm sonst ein Segen war drückte jetzt seinen Geist nieder. Er musste wissen, wer Santoro war, wissen, mit wem er hier zu tun hatte. War er der versprochene Assassinengroßmeister? Er schien viel zu jung, viel zu glücklich.
Ob er schon einmal jemanden kennengelernt hatte, der ihm bis tief ans Herz gewachsen war? Der in seine Adern gedrungen und nicht herausgekommen war, der seinen Atem erfüllt hatte und ihm den Atem nahm, bis man ihm selbst den Atem mit der Klinge stahl? Aguilar senkte kurz den Blick, zog seine Hände zu sich und betrachtete dann die vielen Freunde, die Santoro um sich geschart hatte.
Kannte er das Gefühl, zu verlieren?
Aguilar lehnte sich nur langsam zurück, als er eine neue Stimme vernahm und sah auf. Der hier sprach mit einem anderen Akzent als die anderen und er wurde direkt einer Musterung unterzogen. Als er damit abgeschlossen hatte und Santoro ihn vorstellte neigte er den Kopf respektvoll, ließ ihn sitzen und bohrte ihn nicht zu sehr mit den Blicken. Er musste wissen, wer von ihnen allen Assassine war und wer nicht. Ob es überhaupt einer war. Nur wie? Vielleicht konnte er aus dem Kredo zitieren?
Aguilar sah sie alle nacheinander an, und wieder schossen ihm dieselben Gedanken durch den Kopf. Entweder ein Bruder oder ein elendes Geschöpf- ein Lebemensch mit wenig Geld- ein Spießer mit zu viel Geld- eine Frau von ungewissen Status und nun- der fesche Neue mit Staub auf der Kleidung. Das kam Aguilar sympathisch vor.
Er schmunzelte und bald hatte sich ein leichtes Lächeln auf seinem Gesicht abgesetzt.
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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   Sa Feb 18, 2017 4:09 pm

Aryanna schwieg, ließ die Männer reden über was sie auch immer reden wollten.
Ihren Kopf leicht sinken lassend, verschränkte die junge Frau ihre Arme und legte sie sich vorlehnend auf den Holztisch welcher mit jeder etwas festeren Bewegung begann zu Wackeln. Als komisch empfand sie dies nicht sonderlich, eher das Aufeinandertreffen verschiedener Sprachen und Aktzente. Woher kannte Santoro diese Leute? Kannte er sie überhaupt? Zu Interessieren, hatte es sie eigentlich nicht wirklich. Dennoch dachte sie kurzweilig darüber nach, ehe auch diese kurzen Gedankengänge wieder Verschwanden. Ihre Lippen leicht aufeinander pressen beobachtete Arya die Reaktion Leonardo's auf die des hinzugekommenen Fremden, welcher Aryanna gar nicht so Fremd erschien. Ihr erscheinen wohl eher die Herren, welche sich neben und um sie herum eingefunden haben, als Fremd. Ihren Kopf leicht duckend wartete sie auf den Krug Wasser nach welchem Gott sei Dank da Vinci gebeten hatte.
Einen kurzen Augenaufschlag wagend, Atmete die Italienerin tief durch die Nase ein und erhob das Wort ihrer seits. "Entschuldigt die Unterbrechung meinerseits, signore. Ich würde nun doch gerne Erfahren was der Grund für dieses beisammen sein ist? In dem Brief welcher mir zugebracht wurde, stand kein Anhaltspunkt auf einen Grund." wich es nach kurzem Bedenken über Aryanna's Lippen. Schweigen war für sie das einfachste, es wich nicht all zu viel über ihre Lippen. Etwas was sie sagen sollte, oder nicht. Es ließ sich besser mit Schweigen verbergen. Nach wenigen Sekunden ihrer Frage spürte die junge Frau jeden einzelnen Blick wieder auf sich spüren, weshalb sie ihren Blick einzig Santoro schenkte.
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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   Sa Feb 18, 2017 10:33 pm

Freitag, 2. April 1480
20.07 Uhr
Reihenfolge: Francis, Leonardo, Rafael, Aguilar, Aryanna, Filip

Die Begrüßung war eher stumm. Zumindest bei den Meisten. Filip war bewusst, dass man ihn nun begutachten würde. Denn dieses treffen hatte einen wichtigen Grund, der besser geheim blieb, bevor es Feinde erfuhren und damit alles zunichte machten. nicht dass es Filip sonderlich interessierte, was mit diesem Rizzi passierte, oder ob Santoro seinen Willen durchgesetzt bekam. Jedoch hatte man dem Dieb Geld als Belohnung geboten. Das und sein eigenes Leben war ihm doch schon relativ wichtig. Wichtig genug um Santoro nicht ertzürnen zu wollen. Er war nun mal offensichtlich einer der Assassini hier in Florenz. Besagter Mann begrüßte Filip dann doch freundlich, als er ihn sah. Für Speisen und Getränke war also gesorgt. Nun vielleicht wurde es ja doch eine gemütliche Runde. Man stellte ihm also alle mit einer Handbewegung vor. Er sah sie also nach der Reihe freundlich an und nickte. "Braten klingt gut. Grazie Signore."

Besonders große Wichtigkeit hatten Namen nicht, wenn sie alle der Sache Treu waren, waren Namen nur Schall und Rauch. Deshalb störte sich der schwarzhaarige Dieb auch nicht besonders daran, dass sich hier keiner vorstellte. Als die schöne junge Frau das Wort erhob, war Filip gerade dabei sich zu setzen. Er wählte den Platz neben dem, wie Filip nicht wissen konnte, spanischen Assassinen. Langsam lehnte er sich also zurück und sah in die Runde. Sein Blick blieb auf Rafael stehen. Fehlte noch jemand, oder würde er sie nun alle aufklären, was Sache war? Einen Moment lang dachte Filip an seine gute Freundin Alessia. Wo sie sich wohl gerade herum trieb?

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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   So Feb 19, 2017 8:30 pm

Freitag, 2. April 1480
20.08 Uhr
Leonardo, Rafael, Aguilar, Aryanna, Filip, Francis

Er hätte sich schon gerne vorgestellt aber er wusste nicht, ob er damit Rafael zuvorkommen und sich damit Ärger einhandeln würde. Hier waren Leute am Tisch, die sicher nicht nur einmal zugeschlagen hätten. Sein Blick haftete auf dem Dieb Valentini. Der war attraktiv und strahlte eine gewisse Neugier und gleichzeitig auch Zurückhaltung aus. Das lockte Francis' Blick immer wieder auf den Dieb. Auch der zweite Ausländer war interessant. Francis konnte ihn aber nicht einordnen. War er ein Reisender? Suchte er in Italien sein Glück so wie Francis? Vielleicht sollte Francis fair sein und den Spanier vor den Glücksspielen auf offener Strasse warnen. Francis wollte auch nicht, dass ein Spanier mehr Glück als ein Engländer hatte. Das wäre nämlich gänzlich unfair gewesen.
Die hübsche Dame am Tisch war wirklich schön. Und sicherlich auch mutig. Aber sie wirkte auf Francis ungeduldig und sogar etwas desinteressiert. So hatte er auch nicht damit gerechnet, dass sie diejenige war, die die erste wichtige Frage an Santoro stellte. Neben der weiteren wichtigen Frage über den Braten, die er gestellt hatte.
Er schenkte sein Glas voll mit Wein ein bevor er die Karaffe grinsend zu Santoro stellte. Der würde heute Abend wohl auch noch reichlich Wein trinken wollen.

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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   Mo Feb 20, 2017 6:52 pm

Freitag, 2. April 1480
20.09 Uhr
Rafael, Aguilar, Aryanna, Filip, Francis, Leonardo

Leonardo war etwas ruhiger, als er mehr und mehr Menschen Namen zuordnen konnte und mit einem zurückgekehrten Lächeln besah er sich vergnügt die offenbarte Szene. Sein Blick fiel auf die beiden erstnoch Fremden. Ob sie einander kannten? Valentini hatte sich nicht unsicher neben ihn gesetzt.
Während Leonardo jetzt im Kopf seine Theorien sponn, immer wieder freundlich lächelnd, wenn er von dem Blick des Betrachteten gestreift wurde, tippelten seine Finger fast wie zu einer Melodie auf dem Stoff seiner Mütze. Sein Blick wanderte zu Rafael und kurz musste er daran denken, ob er vielleicht einen Angehörigen der Auditore-Familie eingeladen hatte. Immerhin waren sie ja aus derselben Bruderschaft, da läge das doch gar nicht fern! Leonardo hatte gute Verbindungen zu dieser Familie, früher wie heute und bei einem bestimmten Vertreter würde es ihn doch glatt doppelt freuen.
Um die Wartezeit auf das gewünschte Getränk etwas zu überbrücken lehnte er sich etwas vor, strahlte den Fremden Venezianer gespannt an. „Scusi, Signore!“ Er lächelte ihn an um seine ganze Aufmerksamkeit zu kriegen. „Kann es sein, dass wir uns schon mal über den Weg gelaufen sind? Wäre das möglich?“ Sein Gesicht kam ihm so vertraut, die Augen so bekannt vor. Es war ganz seltsam und das zauberte einen Ausdruck von fasziniertem Verblüffen auf sein Gesicht, ließ seine Wange im Grinsen Kerben ziehen und seine Augen leuchten.
Leonardo sah auf und richtete sich schließlich auf, als die Dame in der Runde eine Frage stellte, die Rafael beantworten würde und dessen Antwort ganz sicher mehr als nur die Dame interessieren würde. Er lehnte sich also sachte gegen seine Rückenlehne zurück und betrachtete den Assassino abwartend, die Fingerspitzen auf die Tischkante gelegt, den Kopf leicht zurückgelehnt, das typische leichte Lächeln im Gesicht. Er war konzentriert, ohne konzentriert auszusehen- so wie man Leonardo nun mal kannte.
Sein Blick flog hinüber zu Francis und er betrachtete ihn, wie er sich von dem Wein eingoss, schmunzelte kurz, versuchte seinen Blick einzufangen und sah dann wieder Rafael an.

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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   Mo Feb 20, 2017 9:12 pm

Freitag, 2. April 1480
20.10 Uhr
Aguilar, Aryanna, Filip, Francis, Leonardo

Rafael stimmte dem Spanier zu, als dieser seine Gedanken aussprach und mitteilte, dass er hoffte, sein Weg wäre nicht umsonst gewesen. Ja, alter Knabe, das hoffe ich auch; dachte der Assassine sich kurz darauf.
Als der Dieb meinte, dass ein Braten ihm gerade recht kam und Francis sich gleichzeitig einen Becher Wein einschenkte, entging dem Assassinen dabei das Grinsen nicht. Der Engländer schob ihm den Krug entgegen, als würde er genau wissen, was Rafael im Moment begehrte. Während Leonardo nun den Dieb ansprach und meinte, dass er ihn schon mal irgendwo gesehen hatte, schenkte Rafael sich selbst in den Becher ein und musste innerlich grinsen. Ob der Langfinger ihm schonmal etwas aus den Taschen gestohlen hatte? Dies wäre wohl der einzige Grund, weshalb Leonardo ihn mal zu Gesicht bekommen hatte. Doch diese Gedanken ließ er bei sich, denn er wollte niemanden hier verärgern.
Als die junge Frau sich zu Wort meldete, blickte Rafael auf und lehnte sich im Stuhl zurück.
Sämtliche Augenpaare hingen nun auf ihm, als er nachdenklich selbst den Blick auf seinen Becher richtete, einen Schluck trank und dann in jedes einzelne Augenpaar blickte. Besonders in das von Aryanna. Jetzt war eher ein blöder Moment daran zu denken, wie er sie um den Finger wickeln konnte. Denn Rafael liebte schöne Frauen und der Gedanke blieb nie aus, mit solchen schönen Wesen ins Bett zu steigen. Nein! Das war nun wirklich fehl am Platz! Darüber könnte er später noch nachdenken.
"Nun..", fing er an, lehnte sich nun vor und faltete die Hände auf dem Tisch zusammen. "An diesem Tisch sitzt Ihr, Signora, weil Ihr mit Luigi Rizzi zu tun hattet. Wer auch immer davon wusste, hat Euch nicht ohne Grund hierher eingeladen. Signore Rizzi ist von böser Natur. Er tötete meinen Vater und drei weitere Männer vor meinen Augen. Das geschah vor vielen Jahren und nun brauche ich Eure Hilfe, um ihn zu finden. Ich gehe davon aus, dass Ihr es versteht, wieso ich Ihn schnellstens finden muss. Ich versuchte es für lange Zeit alleine. Doch ich scheiterte und benötige nun Eure Hilfe, Signora Catalano." Das Wort war zwar direkt an Aryanna gerichtet, doch sprach er dies so deutlich aus, dass auch Aguilar mitkommen konnte. Denn Rafael wusste nicht, wie viel Ezio ihm erzählte. Und den Rest hatte er ja selbst zu diesem Treffen eingeladen- die jedenfalls hatten schon vorher gewusst, wieso sie hier her kommen sollten.

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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   Di Feb 21, 2017 2:58 pm

Freitag, 2. April 1480
20.13 Uhr
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Aguilar ließ sich eher außen vor, betrachtete sie bei ihrer kleinen Versammlung und verschränkte die Arme, während er sich langsam zurücklehnte. Er sah auf, als da ein Mann kam und als dieser sich setzte bedachte Aguilar ihn solang mit seiner Aufmerksamkeit, bis das erwidert wurde und er ihm kurz zunicken konnte.
Dann lauschte er wieder still. Er betrachtete natürlich den, höchstwahrscheinlich, reichen Mann, der bald das Interesse seines Italienischen Sitznachbarn forderte. Sein Blick fuhr wieder zu Valentini. Es war ja fast peinlich, wie sehr sich dieser da Vinci dafür einsetzte, zu erfahren, woher sie sich kannten.
Generell wurden ihm die Personen am Tisch immer ernster, nahmen Dimensionen an, von denen er nicht gehofft hatte, dass sie das jemals würden.
Jetzt gab es da den Mann, der irgendeine Verbindung haben musste, zu dem anderen Mann. Eine vergessene Freundschaft? Ein vertagter Pakt? Was konnte ein Mann von einer solchen Bekanntheit, dass man seinen Herkunftsort brauchte um zu verstehen, dass er wichtig war, nur von einem Mann mit staubiger Kleidung wollen? Vinci... Ob das in der Nähe lag vom Ursprungsort des Diebes?
Dann begann der offenscheinliche Anführer dieses kleinen Treffens zu reden und Aguilar spitzte die Ohren, seine Augen wandten sich sogar dem Mann zu. Oh, welch köstliche Information- Es ging hier um ein Mordkomplott. Was sollte es anderes sein? Während Aguilar sich Zeile um Zeile übersetzte, wurde das abfällige Schmunzeln auf seinem Mund immer breiter.
Es ging hier um Mord. Aguilar hasste es, wenn kleine Menschen mordeten.
So setzte er sich auch auf, straffte die Gestalt. "Was ist es, was Euch zum Morden bringt?" formulierte er bemüht seinen Satz, das Zischeln der spanischen Sprache noch nicht abgelegt. Er sah erbost aus als er die Faust auf dem Tisch ballte.
Mord, zur eigenen, kleinlichen Rache- Das nützte nichts. Morden, um etwas zu erreichen, auf dem man sich ausruhen konnte- Nutzlos. Mordlust, nur um den eigenen Wunsch nach Blut zu stillen- Ein stilles Bezeugen der eigenen Schwäche. Der einzige Grund zum Morden war, der großen Sache zu folgen. Das arbeiten im Dunkeln um dem Licht zu dienen. Das Blut an den Händen für die Freiheit der Menschen.
"Mord, zur eigenen, kleinlichen Ra-..." begann der Assassine also, wurde aber von Leonardo unterbrochen, der einen Konflikt vermeiden wollte, bevor er entstand.
"Signori, bitte!" der Mann aus Vinci hatte eine Hand auf Aguilars Arm gelegt, wechselte mit dem Blick angstvoll von ihm zu Santoro. "Das muss doch nicht so ausgehen, bevor es überhaupt begonnen hat."
Aguilars Faust entspannte sich. Das brachte den Italiener zu einem freudigen Lächeln und einem "Bene.", er lehnte sich auf seinem Platz wieder zurück, aber eindeutig zufriedener als Aguilar, der die Arme verschränkte und finster Santoro ansah. Es hatte noch nicht einmal angefangen?

Es würde eine Menge erklären, würde Aguilar erfahren, wer besagter Rizzi war, und ganz besonders, wen er hier finster betrachtete. Dass es hier eben nicht um das kleinliche Morden ging, das er so verabscheute, sondern um die große Sache, für dessen Treue er vielmals gekämpft und vielmals verloren hatte.
Aber bis er das verstand würde noch etwas Zeit vergehen.
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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   Di Feb 21, 2017 7:07 pm

Freitag, 2. April 1480
20.27 Uhr
Aryanna, Filip, Francis, Leonardo, Rafael, Aguilar, Ezio

Das Ezio spät dran war, konnte er nicht leugnen. Viel zu schnell war die Sonne weiter gewandert und eine Aneinanderreihung unglücklicher Zufälle hatten ihn schlussendlich davon abgehalten, sein Ziel pünktlich zu erreichen. Sein Schritt war eilig, als er durch eine Gruppe Gaukler hindurch huschte und ihr Gesang tönte noch lange in seinem Kopf wieder. In Gedanken ließ er die Geschehnisse des Tages noch einmal passieren und die Blutflecken an seinen Ärmel gewannen an Gewicht. Wassertropfen glitten von seiner Wange und der nasse Stoff klebte dicht an seinem Körper, während die letzten Sonnenstrahlen versuchten diesen zu trocknen.
Der Morgen hatte schon damit begonnen, dass er sich am Boden seines Zimmer wiedergefunden hatte, schweiß-gebadet und den Namen seines Vaters rufend. Ein Alptraum der ihn schon lange verfolgte und ihm viele schlaflose Nächte schenkte. Nicht gut gelaunt, war er dann mit ein paar Wachen aneinander geraten und schlussendlich hatte er mehr einstecken müssen als gewollt. Wenigstens war sein Gesicht verschont​ geblieben und so waren die blauen Flecken, an Rippen und Arme, gut verborgen, durch die Robe der Assassinen. Als er sich später am Tag auf den Weg zum Treffen machen wollte, hatte er den Hilferuf einer Frau gehört und was wäre er für ein Mann, hätte er dieses ignoriert. Als er dem Ruf gefolgt war, erkannte er ein bekanntes Gesicht. Es war die Frau aus der Basilica vor zwei Tagen! Ihr kleines Mädchen war in den Fluss gefallen und konnte nicht schwimmen. Ohne zu zögern war er ihr gefolgt und war in das Wasser gesprungen, um Guilia - so war ihr Name - aus den reißenden Fluten zu befreien. Nass und etwas frierend, hatte er sich von der dankbaren Mutter entschuldigt und war weiter geeilt. Denn Zeit für neue Kleidung gab es nicht, die Stunde des Treffpunktes war schon lange vorbei und verpassen wollte der Assassine es bestimmt nicht. Erst im Laufe des Weges hatte er bemerkt, dass er sich an einem Stein den Arm aufgeschlagen hatte und so wurde sein Blick ein wenig düster, während er versuchte den Stoff sauber zu bekommen.
Als es nicht klappte, gab er es auf und versuchte nur noch schnell sein Ziel zu erreichen. Endlich erkannte er die Lichter der Taverne und wenig später auch den Eingang zu dem dunklen Gastkeller. Die Türe öffnete sich quietschend und ein dunkler Gang mit einer Treppe führte zur eigentlichen Schenke. Seine Schritten halten in seinen Ohren wieder, während der Lärm der Stimmen immer lauter wurde. Gedämpftes Licht war in den Raum zu erkennen, den er wenig später betrat. Noch immer tropfte das Wasser von seiner Kleidung und seinen Haaren, doch er setzte ein breites Grinsen auf. “Scusa, für meine Verspätung!“, erklang seine Stimme und er warf einen Blick in die bereits versammelte Runde. Fremde Gesichter waren dort zu sehen, aber auch einige bekannte. Als er ein Bestimmtes erkannte, zeigte sein Gesicht Überraschung, doch dann erschien ein ehrliches Lächeln auf seinen Lippen, dass seit langem wieder vollends seine Augen erreichte. Leonardo da Vinci! Er konnte es nicht glauben und beinahe sah er es, als ein Hirngespinst. Aber der Mann war noch immer da, als er sich das Wasser aus den Augen blinzelte. Sein alter Freund war also ebenfalls hier und so sehr er sich freute, so kräftig war auch der Schlag seines schlechten Gewissens. Er hatte sich nicht gemeldet, nicht in all diesen Jahren. Er löste den Blick vom Künstler und sah dann zu Rafael der sich mitten in der Runde befand. “Ich wurde aufgehalten.“, erklärte er und wie auf ein Stichwort glitten weitere nasse Tropfen über sein Gesicht und ließen ihn aussehen, als würde er Tränen vergießen. Etwas unangenehm war es ihm natürlich schon, aber zum Umkehren war es längst zu spät und der Raum war warm genug, sodass er nicht frieren musste

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Gastkeller Il teschio
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