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 Gastkeller Il teschio

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AutorNachricht
Federico Filangieri
Kardinal von Palermo
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Spieler : Luca

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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   23/2/2017, 6:23 pm

Freitag, 2. April 1480
20.30 Uhr
Aryanna, Filip, Francis, Leonardo, Rafael, Aguilar, Ezio, Federico

"Hoffentlich nicht von mir." zischte Federico durch den Raum, als er neben Ezio trat und in die Runde blickte. Der Kardinal sah für Bekannte wie Ezio anders aus als sonst. Heute trug er seine Gewandung als Assassine. Doch anders als der Rest des Ordens war sein Aufzug rot. Rot wie Blut. Ein wehender Umhang umgab ihn, als er die purpurne Kapuze leicht nach oben schob, aber aus Diskretionsgründen weiter anbehielt. Seine giftgrünen Augen blickten einer Echse gleich umher. Er war diesem kalten windigen aber nicht regnerischen Mistwetter da draussen entkommen, nur um am Ende in diese billige Kaschemme zu geraten. Einige Gesichter meinte er nur vom Namen her zuordnen zu können. Aber der da am Kopfende musste Santoro sein. Der Organisator der Veranstaltung. Er hatte schon so einiges von ihm gehört. Leistete gute Arbeit. Doch auch wenn das hier seine Ordensbrüder waren, fühlte er sich fremd. Kein Wunder. Er verkehrte auch mehr mit den Assassinen aus Rom und Sizilien. Die letzten zwei Tage hatte er so eine ungefähre Ahnung bekommen, wonach der Maulwurf in der Botschaft aus war. Nachdem Domenico das vereinbarte Abendessen wegen Magenverstimmungen abgesagt hatte, war Federico die Nächte über in der Botschaft gesessen und hatte Register von Dokumenten durchgesehen. Eine Richtung war erkennbar. Aber darüber würde er hier ausführlich sprechen. Denn Federico war sich sicher. Nur der Orden konnte ihm in dieser Sache helfen. Die Nächte in der Botschaft hatten ihm eines gezeigt. Die ganze Sache mit den Dokumenten stank nach Templern und war Teil von etwas großem. Und spätestens jetzt war es auch eine Angelegenheit des Ordens. Es würde ein harter Kampf werden soviel war sicher. Dunkle Wolken kündeten sich an. Europa war im Aufruhr. Die Osmanen hatten im Süden Apuliens am Stiefelabsatz Otranto besetzt und drohten nach Rom zu marschieren. Nur die Streitmächte der überdurchlauchtesten Republik Venedig und des Königreichs von Neapel leisteten Sultan Mehmets Truppen erbitterten Widerstand. In Spanien war die Inquisition wieder im vollem Gange und in Italien spielten die Templer die italienischen Städte wie Schachfiguren gegeneinander aus. Nur der Kirchenstaat schien dem Sturm bislang widerstanden zu haben. Deshalb schienen die letzten Vorgänge mit den verschwundenen Dokumenten auch genau darauf hinzuarbeiten dies zu ändern. Es war Zeit dem etwas entgegenzusetzen. Hier und jetzt.

"Zwei Plätze für zwei erschöpfte Ordensbrüder bitte." sagte Federico laut um sich und Ezio Gehör zu verschaffen. Er sprach wieder absichtlich sizilianisch um sich der Aufmerksamkeit der anderen Ordensbrüder sicher zu sein. Schließlich wurden nach einigem Hin und Her ihm ein Platz nahe bei Santoro angeboten. Unter all den Leuten sah er auch einen jüngeren Mann mit Barett, der ihm als der berühmte Leonardo da Vinci vorgestellt wurde. Federico neigte leicht den Kopf. "Maestro Leonardo. Es freut mich sehr das wir uns endlich treffen. E un Piacere!" Dann wandte er den Kopf zu Santoro um, und hörte eine Weile der Rede zu. Es ging um die aktuellen Vorgänge in Florenz und die Aktivitäten des Ordens. Ja hier würde er eher eine Lösung finden als im Register der päpstlichen Botschaft. Bevor man allerdings fortfuhr, wurde er aufgefordert sich vorzustellen. "Liebe Schwestern und Brüder des Ordens. Mein Name ist Federico Kardinal Filangieri. Päpstlicher Geheimrat und Erzbischof von Palermo. Ich diene dem Orden als Informant aus der Kurie mit dem Ziel eine Einflussnahme der Templer auf den Vatikan so gut es geht zu verhindern. Gott sei mit euch!" Dann setzte er sich, und war froh endlich angekommen zu sein.
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Gast
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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   26/2/2017, 12:15 am

Tief einatmend lehnte sich die Brünette in den Stuhl zurück um den Worten des neben ihr sitzenden Mannes besser zu lauschen. Ihren Blick leicht abwendend, sah sie um die Runde. Die Männer welche sich in der kleinen, noch ruhigen Runde eingefunden hatten hingen gebannt an den Lippen Santoro's. Zwischen den Zeilen, vernahm sie mehr Hintergrund Information wie sie eigentlich benötigte. Der Name welcher viel ließ sie Aufhorchen.
Sich langsam wieder aufrichtig und gerade hinsetzend, strich sich Aryanna eine Dunkelbraune Strähne hinter ihr Ohr. "Wie ihr schon Vermutet haben müsst, kenne ich den Mann nach dem in dieser Runde gesucht wird." wich es als erstes mit einem Ruhigen Ton über ihre Lippen welche für wenige Sekunden aufeinander ruhten. Ihr Kopf neigte sich leicht bedenklich nach unten auf ihre Hände zu blicken welche sich in ihrem Schoß zusammen gefunden hatten. Arya begann die Stimmen, welche nicht zu den Personen am Tisch gehörten, auszublenden um mit ihren Worten fortzufahren. "Nunja... Ich hüte die Bibliothek seinerseits. Im Gegensatz bekomme ich mehr Geld um mich über Wasser halten zu können. Das was ich bis vor kurzem nicht konnte. Ich habe Zugang zu den meisten seiner Bücher und Artefakten unter denen sich auch einige Raritäten befinden." antwortete die junge Frau und wendete ihren Blick wieder zu Rafael Santoro.
Für einen kurzen Moment beobachtete die junge Buchbinderin Aguilar und die dazu gekommenen Männer welche scheinbar einen längeren und schändlicheren Weg hinter sich hatten, wie die hälfte der eingetroffenen Anwesenden. Tief einatmend legte Arya ihr Rechtes Bein über das Linke und lauschte den weiteren Konversationen welcher nach der ihren Eintrafen.
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Filip Valentini
Leiter der Diebesgilde
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Alter : 22
Spieler : Tobi

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Alter: 27
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Verwundbarkeit: schwer verletzen

BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   1/3/2017, 5:19 pm

Freitag, 2. April 1480
20.33 Uhr
Francis, Leonardo, Rafael, Aguilar, Ezio, Federico, Filip


Alles in allem war diese Situation hier sehr spannend. Es kamen immer mehr Gestalten dazu, sodass Filip glaubte, sie wöllten einen Krieg gegen Rizzi führen. Zunächst betrachtete der Dieb den blonden Mann, der wirkte, als sei er ein käuflicher Kämpfer. Ein Söldner vielleicht? Oder einfach ein begabter Schwertkämpfer. Filip beobachtete, wie gerade dieser sein Glas mit dem Wein füllte, sodass er kurzzeitig befürchtete es würde überschwappen. Tat es aber nicht, was Filip doch ein leichtes Schmunzeln entlockte. Sicher konnte man sich mit ihm sehr gut amüsieren. Wein vertrug er ja offenbar schon mal. Das war eine gute Grundlage.

Als Leonardo da Vinci das Wort an Filip wendete, hob dieser den Kopf etwas. Oh, er schien ihn zu erkennen. „Gut möglich Signore. Ich bin öfter auf den Straßen dieser schönen Stadt. Vielleicht sind wir uns mal über den Weg gelaufen.“ Aber für gewöhnlich hielt sich der Kopf der Diebesgilde bedeckt. Es war zu gefährlich entdeckt zu werden während er versuchte sich etwas aus Taschen zu luchsen. Er lächelte den Erfinder aber warm an. Leonardo wirkte sympathisch. Allein wie fröhlich er lächelte, es war sogar fast als ob in den Augen des Mannes etwas aufleuchtete.

So kamen noch weitere Personen hinzu. Ein junger Assassine, Filip kannte Ezio. Er hatte ihm bereits bei Kleinigkeiten helfen dürfen. Er nickte ihm also lächelnd zu und betrachtete schmunzelnd, wie Tropfen an ihm herunter glitten. Er war wohl ins Wasser gesprungen. Der nächste der auftauchte war.. ein Kardinal. Das alles verwirrte Filip etwas. Was wollte so einer denn hier? Besagte frage wurde aber gleich aufgelöst, denn er sprach einen Orden an. Der Assassinenorden vermutlich. Damit war das Geheimnis offenbart und sie alle waren Zeugen. Diese Tatsache konnte bedeuten, dass man sie nun beobachten würde, zumindest die, die nicht zu dem Orden gehörten. Denn wenn das Geheimnis nun ausgeplaudert wurde, waren sie alle Verdächtige. Aber weshalb sollten sie? Filip selbst war Profit wichtig. Aber sein Leben doch noch etwas wichtiger.

Die Frau stellte ihre Frage und Rafael richtete seine Worte an sie alle. Er erklärte die Umstände. Von Rizzi hatte Filip ja bereits bei dem ersten reffen Santoros gehört. Nun wussten sie aber alle bescheid und es konnte weiter gehen. Pläne konnten geschmiedet werden. Die Atmosphäre wurde kälter, sehr ernst. Der Spanier ergriff das Wort und Filip spürte diese Anspannung, die mit jedem Wort zu steigen schien. Kurz blickte der Dieb zu Santoro, dann wieder zu dem Spanier. Aber Da Vinci war schneller. Er beruhigte die Fronten, was auch Filip etwas beruhigte. Es lag in der Natur eines Diebes, immer den Notausgang im Auge zu behalten.

Der Kardinal erklärte dann, weshalb er hier war, so war er doch zusammen mit Ezio gekommen. Filips Vermutung dass der Mann ebenfalls zum Assassinenorden gehörte war nun also bestätigt. In eine gefährliche Runde hatte er sich hier begeben, dachte Valentini also und schenkte sich selbst einen Wein ein. Die Worte der gutaussehenden Frau rissen ihn aber aus den Gedanken. Sie kannte Rizzi? Aber würde dieser Gruppe eine Bücherei weiter helfen? Wenn Rizzi die Bücherei oft besuchte, dann wäre das einfacher ihn aufzuspüren. Rafael hatte sicher nichts Gutes mit diesem Mann vor.

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Francis Bell
Söldner für alle Fälle
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Alter : 33
Spieler : Ann

Der Charakter
Alter: 30
Gesinnung: Neutral Neutral
Verwundbarkeit: schwer verletzen

BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   1/3/2017, 8:14 pm

Freitag, 2. April 1480
20.35 Uhr
Leonardo, Rafael, Aguilar, Ezio, Federico, Filip, Francis

Der Wein schmeckte gut! Francis genoss ein paar grosse Schlucke um dann festzustellen, dass alle um ihn herum nachdenklich und ernst dreinblickten während er neben dem Wein nur noch den Braten im Kopf hatte. Die Worte von Federico verstand er kaum. Francis' Italienisch war gut aber er verstand keines dieser kirchlichen Fachwörter. Allerdings blickte er nach Federicos letzten Worten über Gott auf und musterte ihn. "Er ist lieber mit Euch.", sagte er und grinste auf. Francis wusste nichts von Gott. Er dachte nur an ihn wenn seine Situation aussichtslos erschien. Aber mit dieser Wahrheit hielt er sich stark zurück denn gottesfürchtig waren mittlerweile sehr viele und Francis wollte nicht noch mehr provozieren als er es ohnehin schon tat.

"Ich bin Söldner aus England. Vor ein paar Tagen habe ich Florenz erreicht und wurde gleich von einem Templer aufgegabelt. Er stellte mir Rizzi vor, der mir Geld gab damit ich ihm hier eine Drohung überbringe.", sagte er, deutete mit dem ausgestreckten Daumen auf Leonardo neben sich und grinste breit auf. "Da Vinci solle seinem Freund Santoro klar machen, dass dieser die Suche nach dem Templer aufgeben soll da Rizzi sonst veranlassen würde, dass Leonardo im Kerker landet. Einen Grund für eine Verhaftung würde er schon finden.", er machte eine kurze Pause. "Die Nachricht habe ich Leonardo überbracht. Zufälligerweise ist dann Rafael am gleichen Abend aufgetaucht und wir haben... getrunken und geredet, getrunken und... geredet.", sein Blick flog zurück zu Rafael und er grinste hintergründig. Wie musste es Rafael wohl mit diesem delikaten Geheimnis um Leonardo und Francis gehen? Er würde es keinem sagen können. Der Arme. Francis war darüber sehr amüsiert.
"Also, Herr Kardinal.", sagte er weiter und blickte zu Federico. "Ich bin keiner Eurer Brüder und ich gehöre keinem Orden an. Man kann mich kaufen aber Treue erhält nur der von mir, der sie verdient. Santoro hat sie sich verdient."

Mit diesen Worten lehnte er sich zufrieden zurück, und liess sein Blick von Federico zu den anderen gleiten. "Übrigens gab mir Santoro sein Wort, dass ich unter seinem Schutz stehe.", das hörte sich besser an als 'Ihr dürft mir nichts tun!'. Schliesslich wusste Francis nicht zu was diese Leute hier in der Lage waren. Filip grinste ihn an und Francis wusste nicht, ob er den Dieb einfach amüsierte oder ob sich Filip irgendwas sonderbares vorstellte... Aguilar war von irgendeiner ethischen Sache überzeugt, die Francis nicht verstand. In Ezios Augen blitzte das Feuer und Francis ging davon aus, dass er ein unangenehmer Gegner war. Und Federicos Freund war Gott. Einen besseren Verbündeten konnte man wohl kaum haben! Wer war dann schon Francis? Er war ständig pleite, glücksspielsüchtig und hungrig. Er lud sich überall selbst ein und sein Charme brachte ihm schon so manches Mal ein Veilchen ein. Aber wen er sich als Freund aussuchte, der durfte sich seiner Treue sicher sein.
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Leonardo da Vinci
Universalgelehrter
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Alter : 17
Spieler : Leo

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Alter: 28 Jahre
Gesinnung: Assassine Assassine
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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   1/3/2017, 9:08 pm

Freitag, 2. April 1480
20.37 Uhr
Rafael, Aguilar, Ezio, Federico, Filip, Francis, Leonardo

Leonardo lächelte amüsiert, als der Mann ihm antwortete. Valentini… „Ein geschäftiger Mann, ja?“ fragte er also nach und legte lächelnd den Kopf schief, in Beobachtung versunken. Erst die Worte der Frau ließen den Künstler aufsehen, er lehnte sich zurück und hörte ihnen zu, faltete die Hände auf dem Schoß. Allerdings gab es nicht nur Befürworter für Rafaels Plan und der Fremde mischte sich ein: Mit Zorn in der Stimme.
Natürlich grätschte der friedliebende Künstler direkt dazwischen, als aus dem Spanier böse Worte wichen. Sie durften sich keinen Streit erlauben und erst recht nicht mit einer Person, die Leonardo nicht einschätzen konnte. Ob er wirklich ein Freund von Ezio war? Ob er überhaupt zu irgendjemandem hier gehörte?
So war er noch misstrauisch, aber nicht abweisend, als er sich zurücklehnte und Rafael ansah, ihm lauschte. Sein Blick wanderte zu der Karaffe mit Wasser und er nahm sich einen Becher um sich etwas einzuschenken, seine Kehle war trocken ob des trockenen Wetters und er wollte sich gern etwas erfrischen. Wer müsste das bei solch einem Wetter nicht?
Die Antwort trat an ihren Tisch, als Leonardo gerade den Becher zu den Lippen gehoben hatte und er lachte leise auf, als er das Gesicht erblickte. Natürlich hatte er Ezio schon allein an der Gestalt erkannt, aber dieser Gesichtsausdruck- diese typische Ezio-Miene: sie brachte jedes Mal ein Schmunzeln auf Leonardos Gesicht.
„Aufgehalten wohl wahr!“ meldete er sich zu Wort und lachte ihn an, seine Augen glitzerten verzückt und er rückte etwas zur Seite, enger an Francis. Ezio konnte neben ihm sitzen: Egal wie nass er war, das zeigte er mit zwei wohl platzierten Klopfern auf die Bank. Sein Blick strich über die nasse Erscheinung seines Freunds und er lehnte sich zurück, schmunzelnd. Es war ihm jedes Mal eine Freude, den jungen Auditore zu sehen- er hatte ihm ziemlich viel zu verdanken, wie diese stets so spannenden Codex-Seiten. Insgeheim scannte er Ezio jetzt nach solchen: Fast ängstlich, sie hätte kaputt gehen können. Aber da war nichts nasses, das wie eine der Seiten aussah und Leonardo riss seinen Blick von ihm um aufzusehen: es trat ein weiterer Herr heran, rot gekleidet, fast adelig und als er sein Gesicht zeigte war gewiss, dass er das war. Leonardo, als selbstbestimmter Anhänger der Kirche, machte große Augen als er die Züge des Mannes erkannte und zuordnen konnte.
Er neigte eilig den Kopf in seiner Vorstellung, stand sogar halb auf, die Hände in freudiger Aufregung gehoben. „L'onore è mio!“ (Die Ehre ist meine) sagte er und betrachtete ihn aus großen Augen, setzte sich nur langsam wieder und lauschte seinen Worten.
Leonardo lächelte fasziniert und wandte sich kurz Ezio zu um zu strahlen, eh er sich wieder an die Runde wandte. Die Worte des Söldners drangen an sein Ohr und Leonardo legte den Kopf schief, niemanden direkt ansehend. Er wusste nicht so recht, was er von der Aussage halten sollte- also hielt er den Mund.
Die folgenden Worte nahm Leonardo nach und nach auf, überprüfte auf Richtigkeit und erkannte das als Fehler als sein Kopf fast reflexartig sank, als das letzte Mal reden ausgesprochen wurde. Je später der Abend wurde, desto weniger hatten sie geredet, als vielmehr geflüstert und gehaucht.
Der Künstler sah auf und als er etwas umhersah spürte er, wie die rote Wärme auf seinen Wangen sich hinter die Sommersprossen zurückzog.

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Gans: Leo muss Francis eine ohrfeigen
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Rafael Santoro
Mentor der Assassini
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Spieler : Nessie

Der Charakter
Alter: 34
Gesinnung: Assassine Assassine
Verwundbarkeit: schwer verletzen

BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   2/3/2017, 4:26 pm

Freitag, 2. April 1480
20.39 Uhr
Aguilar, Ezio, Federico, Filip, Francis, Leonardo

Nachdem Rafael Signora Catalano- und auch den Rest der zusammengefundenen Truppe- erklärt hatte, weshalb er dieses Treffen einverleitet hatte, nahm er nochmal einen Schluck des Weines. Er musste endlich damit aufhören, dieses Gesöff zu trinken! Wenigstens an diesem Abend. Der Assassine wollte nicht, dass dies hier in Peinlichkeiten endete. Immerhin war er wegen einer wichtigen Sache hier und nicht, um sich zu besaufen. Langsam machte er sich wirklich Sorgen um sich selbst, denn war er doch hier, um mit Hilfe der Anderen Rizzi zu fassen. Verdammt! Er war doch keine 20 Jahre alt mehr!
Also stellte er den eben geleerten Becher ab und blickte urplötzlich auf, um in die Richtung des spanischen Ordensbruder zu sehen, der nun die Stimme erhoben hatte. Er klang aufgebracht. Er bemühte sich, die Worte deutlich auszusprechen, doch sein Akzent war trotzdem zu hören. Die Faust de Nera's war auf dem Tisch geballt und nochmal holte sich Rafael Santoro in Gedanken zurück, was es war, was ihn zum Morden verleitete. "Rache. Es ist die Rache, Signore.", antwortete er mit ruhiger, dennoch sachlicher Stimme und in ruhiger Haltung, als hätte er gerade die Fragen aller Fragen gestellt und Rafael hätte überraschenderweise wirklich die Antwort dazu gehabt. Einen weiteren Satz wollte Aguilar nun aussprechen. Seine Wut kochte über, das schien selbst Leonardo zu merken. All die anderen blieben still, um vermutlich nicht unter die Räder zu kommen. Leonardo da Vinci, der ihn mit seiner liebenswürdigen Art nun versuchte zu beruhigen, schaffte es tatsächlich. Rafael nickte diesem nur zu, doch gab selbst kein Wort von sich. Der andere Assassine hätte mit seinen Augen Funken sprühen können, so böse sah er ihn an. Und Rafael wusste auch nicht, was er davon halten sollte. Immerhin wusste der 34 Jährige doch, wieso Ezio ihn eingeladen hatte. Und schließlich ging es immer um Templer. Immer.

Abermals ging die Tür auf. Rafael drehte sich nur leicht im Stuhl um, um zu erkennen, dass Ezio hereintrat. Seine Kleidung war durchnässt. Gegrinst hätte er, doch war ihm im Moment wirklich nicht danach! Immerhin war der Bursche eine ganze Stunde zu spät. Jetzt interessierte sich Rafael, welche Ausrede er dafür hatte. Doch bevor er dies überhaupt erklären konnte, trat der Assassine mit der Narbe an der Lippe auf den Tisch zu und begrüßte alle in der Runde. Dabei verschränkte Rafael mit einem Mix aus Neugier und Unzufriedenheit die Arme vor der Brust und bemerkte, dass Ezio besonders Leonardo da Vinci mit einem Lächeln begrüßte, und dieser ihn ebenfalls wie die Sonne selbst anstrahlte, mit dem er rund um die Uhr diesen Gastkeller mit Licht hätte versorgen können... Da Rafael nun wusste, dass der Künstler vom anderen Ufer war, schlich sich nur für wenige Sekunden in seinen Kopf, ob die zwei etwa auch.... Nein! Beim besten Willen, das wollte der Braunhaarige sich nicht vorstellen! Nun sah Ezio zu dem älteren Ordensbruder, um nun ihm diese Entschuldigung auszusprechen. Gerade wollte er den Mund aufmachen und etwas dazu sagen, als ein anderer, noch älterer Mann als Rafael an den Tisch trat und auf diese Entschuldigung antwortete. Auf das vorher neugierig, unzufriedene Gesicht trat jetzt ein überraschter Blick. Der ganz in Rot-Gekleidete trug eine Assassinenrobe, wie Santoro es eher selten zu Gesicht bekam. Einen strengen Blick konnte er dennoch unter der Kapuze erkennen, die der Mann auf dem Kopf hatte. Seine giftgrünen Augen wanderten von eine Person zur nächsten, als sie letztendlich an Rafael selbst ankamen und die Ordensbrüder sich für wenige Sekunden stillschweigend ansahen, als der Ältere nun zwei Plätze für zwei Ordensbrüder bestellte und nun ganz in der Nähe Santoro's Platz nahm. Mit seiner sizilianischen Aussprache bekam er wohl jegliche Aufmerksamkeit am Tisch. Ob gewollt oder ungewollt? Rafael hatte keine Ahnung. "Signore? Darf ich vorstellen?", meldete sich Rafael selbst zu Wort, während die zwei Männer sich setzten und deutete dabei das gefühlte 10 Mal auf jede einzelne Person, um sie den zwei Herren vorzustellen. Und kurz darauf erklärte der Herr, der sich als Federico Kardinal Filangieri herausstelte, wer er war und welcher Arbeit er nachging. Natürlich hauchte Rafael dies einen Hauch Respekt ein, doch waren hier seiner Meinung nach, alle Brüder des Ordens Assassinen des gleichen Standes. Leonardo jedenfalls äußerte wirklich seinen Respekt. Mit bestimmenden Blick sah Rafael zu Ezio, um anschließend zu sagen: "Jetzt, wo Ihr hier seid, bin ich beruhigt.", setzte er an und fuhr fort: "Es wird mir von großer Hilfe sein, mit den von Euch eingeladenen Gästen Signore Filangieri und Signore de Nerah zu arbeiten." Er wollte vor versammelter Mannschaft nicht zu grob wirken, weshalb er den zweiten Satz dazu anknüpfte. Andererseits, wenn Rafael Ezio so ansah, konnte er den Burschen verstehen: er ging nun mal seiner Arbeit nach und irgendwie amüsierte es Rafael, den Burschen so klatschnass zu sehen. Doch für jetzt sollte diese Anmerkung erstmal genügen. Auch Aryanna Catalano setzte bald wieder das Wort an, was sie mit Luigi Rizzi zu tun hatte. Doch stand sie nach einer kurzen Entschuldigung nach Sekunden auf. Sie ging zur Tür und verschwand nach draußen. Nun, an der Luft konnte es nicht liegen. Es war zwar warm und dennoch ging oftmals ein kühler Windzug durch die Kellergewölbe.
Als sie verschwunden war, blickte er ihr noch kurz fragend hinterher, um sich anschließend an die Männer zu wenden.
Francis Bell meldete sich nun  zu Wort und erklärte dem Kardinal, was er hier zu suchen hatte. Endlich kam nach gefühlten Stunden mal wieder ein Lächeln auf Rafael's Gesicht, welches nur Francis gebührte, er ihn nach dieser Anmerkung ansah und als Antwort respektvoll zu nicken.
Anschließend stand der Dunkelgekleidete auf und stützte sich mit den Händen am Tisch ab. "Ich danke Euch, dass Ihr gekommen seid, Signori. Grazie.", sagte er mit lauter Stimme, doch nur so, dass es nur die Herrschaften an diesem abgelegenen Tisch hören konnten. "Wie Signore Bell es bereits erläuterte: Mein Ziel ist Luigi Rizzi, der sich zur Zeit hier in Florenz aufhält. Es ist an der Zeit, ihn  zu stürzen, um die Menschheit vor der Macht des Templerordens zu bewahren. Denn er ist ein wichtiger Anhänger- so wichtig, dass er von seinem Orden besonders stark geschützt wird. Und genauso schwer wurde es mir gemacht, ihn endlich zu finden. Da ich jedoch scheiterte, brauche ich Eure Hilfe. Ich bin beruhigt, ein paar Anhänger mehr für diese Aufgabe gefunden zu haben und einer guten Zusammenarbeit wird nichts im Wege stehen, da bin ich mir sicher. Wie Signore Bell werden auch Signore da Vinci und Signore Valentini unter meinem Schutze stehen. Euch soll nichts geschehen. Ich bin der Einzige, den Rizzi in den Kerker werfen will. Doch ich werde schneller sein als er.", sagte er und sah dabei in jedes Augenpaar, die zu ihm sahen, so ernst, da sich die Wut in ihm entfachte, er dieses Gefühl aber noch zurückhalten konnte. "Wehrte Brüder, lasst uns endlich beginnen, seine machtgierige Hand zu stoppen, um dem Leid und dem Verlust unserer Bruderschaft ein Ende zu setzen. Wie viele Brüder und Verbündete sollen noch durch seine Hand sterben? Helft mir dabei, ihn zu finden, damit dies endlich ein Ende hat." Bei den letzten Worten sah er zu Aguilar, Federico und Ezio. Man erkannte die Leidenschaft in seinen Augen,den Durst nach Blut, welcher ihn durchfloss, die Bitterkeit nach Rache, was schon beinahe etwas teuflisches in sich hatte. In dem Moment vergaß er sich selbst. Doch hätte sein Mentor etwas falsch gemacht, würde er nicht mit Leib und Seele diesem Menschen namens Luigi Rizzi hinterherjagen wollen. Denn Rafael hätte schon seit Jahren aufgeben können, diesen Mann zu verfolgen. Doch niemals hatte er nur einen winzigen Gedanken verschwendet, wirklich die Beine hochzulegen und Rizzi davonkommen zu lassen. Noch immer stand er so da, als der Kellner im unpassendsten Moment überhaupt an den Tisch kam, sich zwischen die Stühle von Leonardo und Aguilar durchquetschte und den dampfenden, gutriechenden Braten in die Mitte des Tisches der kleinen Runde stellte. "Buon appetito!"
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Aguilar de Nerha
Mentor des spanischen Ordens
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Spieler : Leo

Der Charakter
Alter: 38
Gesinnung: Assassine Assassine
Verwundbarkeit: schwer verletzen

BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   5/3/2017, 12:53 am

Freitag, 2. April 1480
20.43 Uhr
Ezio, Federico, Filip, Francis, Leonardo, Rafael, Aguilar

Aguilar trieb diese Ruhe fast zur Weißglut. Er war ein ruhiger Mann, aber das ging zu weit. Diese erbärmliche Idee eines Mords, dieser Größenwahn! Der Assassine war bereit, diesem Menschen ein Ende zu setzen, da setzte einer der Männer dem Konflikt ein Ende und rief Aguilar vor Augen, was für ein Mann er war. Es sollte ihn nicht interessieren. Er durfte sich nicht von Gefühlen leiten, nicht von Dummheit oder Zorn. Aguilar gab sich also geschlagen, sank zurück und ließ den Mann tun, ließ aber nicht den Blick von ihm um jede seiner Dummheiten zu verfolgen, wenn er auf die Idee kam, welche zu tun. Nur die Ähnlichkeiten der spanischen und italienischen Schimpfwörter hielten den Assassinenmeister davon ab, noch eine Bemerkung abzulassen, die nur er verstehen konnte, aber seine Augen sagten alles. Hätten sie töten können wäre jede Hilfe des Mannes aus Vinci zu spät gekommen.
Es dauerte einen vertrauenslosen, abfälligen Moment als Aguilar seine Aufmerksamkeit schließlich dem neu dazugekommenen Mann zuwandte und er musste verblüfft bemerken, dass er nass war. Machte man das so in Italien? Wenn die Sonne brannte und man es im Schatten kaum aushielt- sprangen die Italiener dann einfach ins Wasser? Der Assassine konnte es sich nicht vorstellen, aber so schien es doch dem Jungen hier passiert zu sein! Oder gab es etwa andere Gründe das Wasser aufzusuchen wie eine Ratte? Aguilars Blick wanderte an dem Mann hinab und seine hellen Augen weiteten sich, als er das Zeichen an seinem Gürtel sah. „Oh, Dios mío ...“ entglitt es leise seinen Lippen und er sah auf. Ein Assassine? So jung? Ein Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus. Ganz egal. Er spähte zu seinen Händen, aber alle Finger waren da- ob er noch in Ausbildung war und keine Klinge erhalten hatte?
Es folgte ein weiterer Mann und diesmal stand ihm die Verblüffung ins Gesicht geschrieben. Italienisch waren die Worte, die aus seinem Mund kamen, aber er sprach ganz anders als die anderen in der Runde. Sein Blick wich von dem Anführer dieser Truppe, diesem Hund Santoro, zu jedem Einzelnen, als sie vorgestellt und offen gelegt wurden. Der rotgekleidete Mann und seine Ausdrucksweise... Schwester? Brüder? Konnte es etwa sein? Aguilars Blick fuhr zu Santoro. War er... Die Augen des Spaniers verengten sich. Das konnte doch nicht möglich sein, hatte er etwa so viel Glück gehabt, in eine Ansammlung von Glaubensbrüdern zu stolpern?
Erst das Adjektiv 'eingeladen' ließ es Aguilar heiß und kalt den Rücken hinablaufen. Wussten die Italiener von seiner Ankunft? Hatten seine Brüder in Spanien ihnen Bescheid gegeben? Aber sie wussten doch nichts voneinander, deshalb war er doch da!
Aus den Gedanken gerissen wurde Aguilar von dem Wort "Templer" und seine Faust ballte sich. Das war doch nicht möglich! Er starrte Santoro an. Dieser miese Hund war ein Bruder! Er tötete für den Orden! Sofern sich die italienischen Brüder an den Kodex hielten, aber das mussten sie doch! Als er nach der Rede des Mannes, die zu übersetzen schwer gewesen war, denn seine Gedanken waren verstreut, in die Augen Rafael Santoros sah, da wusste er es. Es musste so sein. Er begann leise zu Lachen und versuchte es noch zu verkneifen, aber da kam eine Frau und sie stellte das Essen des Abends auf den Tisch. Aguilar legte eine Hand ans Kinn, strich sich über die unrasierte, ungepflegte Haut und das lachen wurde stärker, als die Frau wegwar, der erst angespannte Meister sich langsam zurücklehnte. Sein Gesicht wurde ernst, als er Santoro direkt in die Augen sah, fest und klar. "Trabajamos en la oscuridad para servir a la luz." Dann begann wieder, ein leises, kehliges Lachen aus seinem trockenen Hals zu kommen und er zeigte Zähne im Grinsen. "Santoro, su perro pésimo!" wichen weiteren Worte aus seinem Mund. Aguilar blickte dann die drei Männer an, die er als stärkstes dem Orden zuschreiben würde, dann noch den Mann, der nicht von sich erzählt hatte, ein Söldner zu sein. Man sollte nichts ausschließen, was nicht abgestritten war.
"Den ganzen Abend sitze ich an dem Tisch..." formulierte er mühsam und seine Augen wandten sich wieder Santoro zu. "Und kein Wort wird gesagt um mir zu sagen, dass ich unter Brüdern bin."
Das Lachen hörte jetzt auf, aber das Grinsen war breit, als er die Hand, dessen vier Finger er genutzt hatte um sich am Kinn zu kratzen, langsam entspannte.
"Man soll ja nicht auf Glück hoffen, aber..." Er sah sie sich alle nochmal an. "Das war es ohne Zweifel."
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Ezio Auditore
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Alter : 20
Spieler : Rune

Der Charakter
Alter: 21 Jahre
Gesinnung: Assassine Assassine
Verwundbarkeit: schwer verletzen

BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   5/3/2017, 2:53 am

Freitag 2. April 1480
20:46
Federico, Filip, Francis, Leonardo, Rafael, Aguilar, Ezio

Ezio konnte nicht verhindern, dass er ein wenig zusammenfuhr, als plötzlich die strenge Stimme Federicos hinter ihm ertönte. „Ma no!“, antwortete er sofort und grinste dennoch ein wenig. Der Kardinal sah anders aus, als bei ihrem ersten Zusammentreffen doch nicht minder respekteinflößend. Zu seiner Erleichterung schien es auch so manch anderem an dem Tisch nicht anders zu ergehen. Dieser Mann wusste wohl, wie er auf die Leute wirken konnte. Mit einem Mal kam er sich ziemlich junghaft vor, als er hier mit der nassen Gewandung stand. Seine Augen verfolgten die Bewegung des rot gekleideten Assassinen, bevor er dann von einer weiteren Stimme abgelenkt wurde. Sie gehörte unverkennbar, jenem Freund, den er so lange nicht gesehen hatte. Sein Lachen war ein wenig ansteckend und Ezios Miene verzog sich zu einem noch breiteren Grinsen. „Man sieht es mir wohl an, so sehr ich es auch zu verstecken verusche.“, antwortete er Leonardo und war sogar recht glücklich darüber, dass der Künstler ihm einen Platz neben ihm bot. Die Sorge darüber, dass er vielleicht wütend oder enttäuscht war, dass er kein Wort hatte vermelden lassen schwand mit jeder Sekunde mehr. Bevor er sich jedoch zwischen Leonardo und Filip schieben konnte, kam ihm noch Federico zuvor, der Leonardo ebenso zu kennen schien – jedenfalls den Namen nach. Noch immer lächelte der Assassine ein wenig und die sonst vermasselten Stunden des Tages, waren wie weggefegt. Nichts mehr erinnerte ihn an den Alprtaum, noch an die blauen Flecken an seinen Rippen. Alles schien gut zu sein, jedenfalls für den Moment. Während er also noch kurz stand, betrachtete er all die Leute genauer. Besonders bei den fremden Gesichtern, blieben seine Augen länger hängen. Rechts neben Leonardo saß Filip – ein Dieb, den er schon kennengelernt hatte und dem er ebenso ein grüßendes Lächeln schenkte. Links von ihm saß ihm ein Fremder. Seine Züge wirkten nicht italienisch und auch erinnerte er ihn an keinen Ordensbruder. Doch er kam kaum dazu, zu überlegen wohin er diesem Mann wohl stecken konnte, als dieser für sich selbst – oder eigentlich auf die Worte Federicos antwortete. Er war also ein Söldner. Ezio war nicht überrascht, das auch jene hier bei diesem Treffen zugegen waren. So schienen sie oft die meisten Informationen zu haben und nützlich waren sie ebenso, wenn man sich mit ihnen verstand und vielmehr das nötige Geld dazu besaß. Sein Onkel selbst verstand sich sehr gut darauf, solche Männer handzuhaben.
Der junge Assassine hob dann den Blick zu Rafael, als auch dieser die Stimme erhob. Er bemerkte den belustigten Blick, glaubte jedoch ebenso, in den Augen des Älteren, die Verärgerung über die Verspätung zu erkennen. Aber sollte es so ein, so versteckte er diese gut und blieb dem Thema des Treffens treu. So wie man es wohl eben tat – wenn man eine Mission leitete. Denn was war es denn auch anderes? Es war eine Jagd, vielleicht sogar ein Kampf, in einem Krieg der schon so ewig dauerte. Ezio versuchte sich all die Namen einzuprägen, die man ihm nannte und ebenso die Gesichter dazu. Als Santoro jedoch davon sprach, einen gewissen de Nerah eingeladen zu haben, runzelte er etwas die Stirn. Diesen Namen hatte er noch nie gehört und so fuhr sein Kopf zu jener Gestalt. Der Mann sah etwas verwildert aus, als hätte er schon viele Tage des Reisens hinter sich. Er glaubte Staub auf seiner Kleidung zu erkennen und der Bart war nicht gestutzt und er besaß auch eine seltsame Zeichnung im Gesicht.  Als sich sein Blick mit ihm traf, konnte Ezio nicht anders, als das Grinsen zu erwidern, dass auf den Zügen des Fremden lag. Dabei bemerkte er auch den fehlenden Finger an dessen Hand und eine Erinnerung durchströmte seinen Geist. Einst hatte Leonardo einen grausamen Scherz mit ihm getrieben, als er ihm die Klinge seines Vaters gebracht hatte, damit er diese reparierte. Es hieße, dass man einen Finger opfern musste, um die verborgene Waffe tragen zu können. Wild entschlossen hatte er zugestimmt, da dieser Schmerz nur von kurzer Dauer gewesen wäre, während das Leid in seinem Herzen nur durch die Rache gestillt werden würde. Doch sein Freund hatte die Klinge verbessert und so konnte er schlussendlich doch all seine Finger behalten. Dieser Mann wohl nicht. Da er den Tisch umrunden musste, um zu Leonardo zu gelangen, ging er an dem Fremden vorbei und legte ihn kurz die Hand auf die Schulter. „Wie es scheint, seit ihr nun irgendwie ein Gast von mir, Bruder.“, meinte er leise und er wusste nicht einmal ob Aguilar de Nerah seine Worte hörte, denn schon hatte Rafael zu sprechen begonnen.

Nur im Augenwinkel bekam er mit, wie die einzige Frau den Tisch verließ und sich nach draußen begab. Ob sie sich Sorgen machte, da so viele Männer um sie waren? Vielleicht wollte sie auch einfach keinen Verdacht erregen, denn wer wusste wie Leute reagierten. Viele denken zu wenig bevor sie handeln und andere denken wieder zu viel – es war ein Zweispalt, den man wohl nie besiegen konnte. Schnell hetzte sich Ezio um den Tisch herum und erreichte nun den Platz, den man ihm angeboten hatte. „Grazie amico.“, wandte er das Wort an Leonardo und zwängte sich dann mit tropfender Kleidung zwischen Künstler und Dieb. Das er dabei beide ein wenig nass machte, war ihm durchaus bewusst und so schenkte er ihnen einen entschuldigenden Blick. Zugleich nahm er sich einen der Becher, der noch leer war und füllte ihn mit etwas Wein. Der Weg hier her hatte ihn durstig werden lassen und von Wasser hatte er schon genug an seinem Leibe. Den Becher an den Rand der Lippen geführt, blickte er den sprechenden Assassinen über den Rand hinweg an. Ein wenig kannte er ja schon die Ziele Santoros und doch ließ es ihn ein wenig erschaudern, als er die Entschlossenheit in dessen Stimme hörte. Er konnte sie verstehen – nur zu gut. So sandte auch er noch immer nach Rachen. Und so reckte er das Kinn hoch und stellte den Becher wieder ab. „Wie ich Euch bereits bei unserem ersten Treffen sagte: Ich werde Euch helfen. So kennen wir wohl bei den Schmerz und den Tod, den die Templer uns gebracht haben. Wenn einer weniger ist, wird es für alle wieder mehr Luft zum Atmen geben.
Im Hintergrund konnte er nun jedoch hören, wie jemand lachte. Ezio hob eine Augenbraue hoch und spanische Worte drangen in sein Ohr. Verstand nicht wirklich um was es ging und leichte Verwirrung trat in seinen Blick. „Ist er jetzt verrückt geworden?“, er beugte sich zu Leonardo hinüber und flüsterte die Worte leise, während er auf Aguilar deutete. Ob es wohl Ordensbrüder gab, die an der Last ihrer Arbeit den Verstand verloren? Ein wenig war das Lachen Aguilars aber auch Ansteckend und Ezio musste sich sichtlich bemühen, nicht zu grinsen. Es wäre fehl am Platz, nach all diesen erst ausgesprochenen Worten und so hustete er leicht und tat so, als müsste er sich Wasser vom Mund wischen, um wieder eine Meine aufzusetzen, die in der Situation wohl passend war. Als er jedoch endlich die Worte verstand, die der Ordensbruder sagte, konnte er sich nicht mehr halten und lachte leicht in sich hinein. „Ihr habt nicht gewusst, dass wir Brüder sind?“ Der junge Florentiner sprach langsam, damit es dem ausländischen Assassinen nicht so schwer fiel ihn zu verstehen. „Manchmal ist das Schicksal doch zu etwas gut und das Glück noch dazu.“ Seine Augen blitzten noch etwas erheitert auf, bevor er sich schlussendlich etwas zurück lehnte und die Reaktion der anderen beobachtete, besonders jene die wohl von Rafael Santoro kommen mochte.

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Zuletzt von Ezio Auditore da Firenze am 5/3/2017, 10:40 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Federico Filangieri
Kardinal von Palermo
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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   5/3/2017, 10:08 am

Freitag, 2. April 1480
20.50 Uhr
Aryanna, Filip, Francis, Leonardo, Rafael, Aguilar, Ezio, Federico

Federico brauchte nicht lange um die Akteure hier im Keller alle nacheinander zu betrachten und sich auf jeden von ihnen seinen Reim zu bilden. Da war als erstes diese Catalano. Die Art wie sie dasass, erinnerte Ezio an die gelangweilte Haltung der Huren am Campo di Fiori in Rom, wenn sie nach neuen Freiern Ausschau hielten. Sie konnte er abschreiben. Mochte sie noch eine solch gute Buchbinderei betreiben. Ahnung von den Registern der paepstlichen Botschaft hatte sie keine.

Der Kardinal taxierte die Anwesenden weiter mit seinem Salamanderblick.

Diesen englischen Flegel wuerdigte er bereits nach Sekunden keines weiteren Blickes mehr. Wie dieser unter bereits wirkenden Alkoholkonsum den Kardinal nur unnoetig belehrte, konnte dieser nur mit Dukaten ueberzeugt werden. Aber da Federico Filangieri selber schon ueber Leute verfuegte, brauchte er ihn nicht. "Ma che Cretino." dachte er veraechtlich und blickte weiter. Ueber diesen Valentini liess sich ebenfalls nicht viel sagen, deshalb uebersah ihn Federico ebenfalls und liess seine Augen bei Leonardo stehen.
"Schon besser." dachte er. Leonardos Name war trotz dessen einfacher Herkunft schon in Rom in aller Munde. Die Erfindungen des Kuenstlers galten als revolutionaer. Der Orden konnte sich gluecklich schaetzen wenn er Leonardo an seiner Seite hatte. Damit das so blieb, musste man ein Talent wie ihn foerdern und finanzieren. Federico wuerde sich bei anderer Gelegenheit mit dem Maestro unterhalten. Jetzt war nicht die Zeit dafuer. Interessant war jedoch der Spanier. Der Kardinal lockerte seinen kuehlen Blick etwas, und blickte hoeflich in dessen Angesicht. "Tienes razón, Segnor. Pero Dios nos ve en la luz y la oscuridad." Seine Stimme hatte fuer die die ihn kannten einen unbekannten geheimnisvollen Ton angenommen. Er hatte sich nie viel aus Spanisch gemacht. Als Sizilianer dessen Land aber von Spanien regiert wurde, hatte er es lernen muessen. Er misstraute grundsaetzlich den Iberern. Sie redeten ihm zu schnell, und waren wie im Falle Borgia durch und durch verschlagen. Dieser Aguilar war bestimmt keine Ausnahme. Aber er war wie sich herausstellte Federicos Ordensbruder. Also hatte er ihn willkommen zu heissen. Um das ganze Gerede noch zu einem wuerdigen Ende zu fuehren, sagte er: "Aber vor Gott stehen wir alle nackt da in der Dunkelheit." 

Dann kam er endlich zu der wichtigsten Person hier. Santoro. Guter Mann zweifellos. Nur offenbar hatte er mit diesem Templer Rizzi von dem hier die Rede war noch alte Rechnungen offen. Nicht das Federico dagegen etwas einzuwenden haette. Es ging ihn auch nichts an.Das einzige was ihn stoerte war das Santoro offenbar nicht ueber Florenz hinaus dachte. Glaubte er wirklich das ein so kleiner Fisch alles in den Haenden hielt? Waere dem naemlich der Fall, waeren sie alle tot da sie nicht wussten was ihnen wirklich bevorstand. "Es ist interessant das ihr diesen Rizzi gerade jetzt ausfindig macht Signore Santoro." sagte er fast heiser durch den Raum. Er sprach gedaempft. Aber das machte seine Stimme nur noch unheimlicher. "Mitten in einer Zeit wo Dokumente des Vatikans in seinen Botschaften verschwinden. In einer Zeit wo die Templer gerade vor unserer Nase mit der Neuordnung der politischen Sphaeren beschaeftigt sind." Er blickte sie alle scharf an. "Faellt es niemanden auf? In Florenz, in Rom, Venedig und allen wichtigen Staedten unserer Zeit tauchen sie ploetzlich auf. Machen die Ordnung streitig die wir ueber so viele Jahre hinweg aufrecht erhalten haben. Das ganze ist nichts als ein Koeder den wir schlucken sollen. Rizzi ist nur der Anfang. Er soll uns von dem eigentlichen Sturm ablenken, der uns noch bevorsteht. Waehrend wir hier sitzen, infiltrieren die Templer den Kirchenstaat und die anderen Hoefe Europas. Und wenn wir das nicht verhindern, dann gnade uns Gott.Es koennte das Ende der Welt sein wie wir sie kennen."
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Filip Valentini
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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   11/3/2017, 9:50 pm

Freitag, 2. April 1480
20.51 Uhr
Francis, Leonardo, Rafael, Aguilar, Ezio, Federico, Filip

Da Vinci stellte die Frage, ob Valentini ein geschäftiger Mann war. Darauf nickte er natürlich und grinste. „Selbstverständlich.“ Bald schon war das Geheimnis der Identität aller hier am Tisch geklärt. Der Söldner stellte sich vor. Damit hatten sie zwei Ausländer hier, höchst interessant. Der Engländer wirkte etwas forsch, aber keineswegs wortkarg. Ganz anders als der Spanier. Er sagte kaum ein Wort, hatte aber auch eine gefährliche Ausstrahlung. Filip lauschte also weiterhin den Worten des Söldners und folgte dann den Blicken zwischen ihm und Leonardo. Der Künstler senkte seinen Blick sogar. Irgendetwas war da doch im Busch. Aber noch ging es ihn ja nichts an, weshalb der neugierige Dieb das alles geschehen ließ und die Aufmerksamkeit wieder auf Santoro legte. Der Grund dafür lag daran, dass Francis von einem Schutz sprach, nachdem er den Kardinal korrigierte. Schmunzelnd sah er sich das also an. Es war als ob man sich gegenseitig das Feuer schürte.

Die einzige Frau in dieser Runde beschloss zu gehen. Etwas fragend blickte man ihr wohl nach. Aber keiner warf ein Wort ein. Es war immer noch jedermanns Sache, wie weit man sich das alles hier zutraute, besonders wenn man es mit Templern und Assassinen zu tun hatte. Bald richtete Rafael wieder das Wort an die Runde. Filip grinste sogar kurz erfreut als Rafael erklärte, dass sie alle unter seinem Schutze standen. Das war doch schon mal eine gute Grundlage. Bezahlung und Schutz für etwas was Filip gerne Tat: Informationen sammeln, Stehlen und wie er es liebevoll nannte… charmant mit Messern fuchteln um mehr oder minder freiwillig Geschenke zubekommen. Valentini ließ sich richtig mit der Rede mitreißen, man spürte Rafaels Kraft, die hinter den Worten stand und ihnen Wirkung verlieh. Einen Moment lang glaubte Filip selbst diesen Blutdurst zu verspüren. Er trank also etwas Wein um diese raue Kehle los zu werden. Dabei lauschte er Ezios Worten. Sie alle würden zusammen arbeiten um Rizzi zu finden. „Rizzi hat keine Chance. Wir haben hier vier Assassinen, einen Söldner und einen Dieb. Zudem noch Alessia, die auf ihrer eigenen gerissenen Art und Weise sehr nützlich sein wird. Ich würde zehn Pferde darauf wetten, dass Eure Rache bald gestillt sein wird Rafael.“ Kurz schmunzelt er „Und ich wette nur wenn ich weiß dass ich gewinne.“

Der Kellner tauchte aber in diesem Augenblick auf und brachte den Braten. Filip lachte dann selbst auf. „Wie passend.“ Murmelte er also warm lächelnd.  Der Dieb war nicht der Einzige, der in diesem Augenblick lachte. Sein Blick fiel schlussendlich auf den Spanier. Ezio flüsterte Leonardo etwas zu, vermutlich auch über diesen Mann bezogen. Das alles klärte sich dann aber auf. Lächelnd sah Filip von Ezio, zu Rafael und dann zu Aguilar. Es war schön zu sehen dass die Ordensbrüder nun also etwas lockerer miteinander umgingen. Filip betrachtete den Kardinal, der dann das Wort an Rafael wand.

Eine gute Frage, da hatte er recht. Wieso gerade jetzt? Wie lange suchte er diesen Rizzi wohl schon. Das mit den Dokumenten hatte Filip mitbekommen. Natürlich bekam er etwas mit, wenn Dinge gestohlen wurden. Er war immerhin der Kopf der Diebesgilde. Wissend sah er Federico an. Viel hatte Valentini zwar mit der Kirche nicht am Hut, weswegen es ihm auch fern lag sich große Gedanken über Templer in der Kirche zu machen. „Wahrlich merkwürdig, dass das alles aufeinander folgt. Vielleicht habt Ihr ja Recht. Aber vielleicht sind es auch unterschiedliche Begebenheiten ohne Zusammenhang. Bei allem Respekt..“ Er wedelte etwas mit der Hand hin und her, weil er eben nicht viel von der Kirche hielt, ihn aber nicht verärgern wollte. „… vielleicht wäre es klug mehr Informationen zu sammeln und nach Gemeinsamkeiten zu suchen. Vielleicht hat jemand wie Rizzi noch jemanden der ihm Aufträge gibt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Obersten des Templerordens selbst morden gehen… Bosse verteilen die Aufgaben doch eigentlich. Nur eine Vermutung“ Fügte er noch hinzu. Seine sehr basshaltige Stimme bebte noch etwas in dem Keller.

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Francis Bell
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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   11/3/2017, 11:53 pm

Freitag, 2. April 1480
20.53 Uhr
Leonardo, Rafael, Aguilar, Ezio, Federico, Filip, Francis

Abschätzige Blicke, Misstrauen und überhebliche Stimmen war er gewohnt. Als Söldner war man nicht besonders angesehen, schliesslich änderte sich die Laune und die Seite je nach Geldsumme und so konnte man sich nie sicher sein ob der angeheuerte Mann auch tatsächlich den Auftrag so ausführen würde wie man es ihm bestimmte. Besonders loyale Söldner waren bekannt - und sehr teuer. Francis hatte sich noch keinen Namen gemacht und es war ihm auch nicht wichtig. Manchmal verlangte er dennoch die gleichen Geldsummen wie die 'Grossen' und kassierte dafür oft einen Tritt in den Allerwertesten.

Während er sich etwas vom Braten nahm, hörte er den Gesprächen zu. Jetzt war Rizzi nicht nur ein gesuchter Mörder und templerischer Assassinenschreck, jetzt sollte er auch noch ein Meisterdieb der Kirche sein. Das war nun doch langsam unerhört.
Der Dieb wollte mehr Informationen haben. Aber Santoro wollte ihn einfach nur tot sehen.
"Ist es nicht viel wichtiger, dass wir Rizzi ausfindig machen und ihn Santoro zum Frass vorwerfen?", fragte er plötzlich in die Runde und führte die Gabel zum Mund. "Köstlich!", sagte er hinterher und grinste breit beim kauen auf.

Ihm gefiel die Runde und ihm gefiel wie Leonardo auf jeden anders reagierte. Die Reaktion, die Francis bei ihm auslösen konnte, gefiel ihm aber am besten. Leonardo neben ihm am Tisch war so echt, so ungespielt, so unschuldig. Das war erfrischend in dieser Welt voller Maskeraden und Heimlichtuerei.
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Leonardo da Vinci
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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   12/3/2017, 4:45 pm

Freitag, 2. April 1480
Abends
Rafael, Aguilar, Ezio, Federico, Filip, Francis

Leonardo strahlte den Mann an, als er ihm antwortete. Sicher ein fleißiger, aufrichtiger Mann. Sein Interesse wuchs- er hatte nicht den typischen Akzent der Toskana, schien ungepflegt und wild- was es wohl mit ihm auf sich hatte? Der Abend versprach spannend zu werden und man sah Leonardo diese Denkweise schon an. So viele spannende Menschen und er mittendrin!
Dass sein Gedanke bald mehr als nur der Wahrheit entsprechen sollte, erkannte Leonardo erst später: Die spannenden Personen bauten Spannung auf. Natürlich ging der Künstler dazwischen: Das einzig tote Wesen heute Abend sollte der Braten sein, den Leonardo mit etwas bedauern in den Augen betrachtete. Er war der festen Überzeugung, dass kein Wesen es verdiente, niedergestreckt zu werden, Mensch oder Tier. Deshalb aß er nicht davon, trank von seinem Wasser und richtete den Blick auf den Spanier, der zu lachen begann. Unsicher wandte er sich Ezio zu, der seine Gedanken aussprach. Unsicher presste Leonardo die Lippen zusammen, Zweifel in seinen Augen. Das sollte ein Freund von Ezio sein?! Er war recht froh, dass er ihn von ihm trennte, dass Ezio bei ihm saß. Ezio passte schon auf ihn auf und- so erzählte jetzt Santoro, auch er. Leonardo ließ sich hier auf Risiko ein und selbst wenn jemand die Gruppe verraten würde, von innen heraus, so war er doch abgesichert. Es war dennoch eine Erleichterung zu erfahren, dass der Fremde ein Assassine war, Leonardo bekam leuchtende Augen und starrte auf den fehlenden Ringfinger. Das musste er sich ansehen, er musste ihn dringend nach dem technischen Fortschritt der Spanischen Assassinen ausfragen!
Jedoch: Es schien jeder schon zu ihm reden, der hier irgendwie Macht oder Einfluss im Orden hatte- als Außenstehender hielt Leonardo also lieber den Mund und schwor sich, de Nerha später auszufragen. Er kam sicher noch dazu.
Es ging weiter mit den Besprechungen und Leonardo lauschte. Er bekam die Meinungsverschiedenheiten mit, bemerkte voller Verwunderung, dass Filangieri nicht über den Mord an Santoros Eltern sprach. War dieses Streitthema tiefer verankert als bis jetzt jeder dachte? Hing eine Verschwörung dahinter? Das war Leonardo auf höchstem Maße unangenehm. Er schrumpfte leise auf seinem Platz, hörte aber weiter zu und stellte sich und seinen Kopf der Herausforderung. Was hier alles geschah… da steckte doch etwas dahinter!
Es war wirklich interessant, ihre Meinungen zu hören. Man merkte, wer hier der zu bezahlende Söldner war, wer der wohl fleißige und aufrichtige Venezianer und wer der Geistliche im Vatikan. Es entlockte dem Künstler ein schmunzeln und er betrachtete sie mit jetzt wieder leuchtenden Augen. Eine angenehme Gesellschaft, hatte er das schon bemerkt?

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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   12/3/2017, 6:32 pm

Freitag, 2. April 1480
20. 55 Uhr
Aguilar, Ezio, Federico, Filip, Francis


Später, nachdem Rafael alle darüber aufgeklärt hatte, wieso sie überhaupt alle hier waren, bekam er gleich die Zusage des jüngsten Assassinen in der Gruppe. Ezio war anscheinend nicht sehr pünktlich- was Rafael störte- doch war er bei dieser Suche nach Rizzi mit Körper und Seele dabei. Und auch Valentini gab dem Dunkelgekleideten noch mehr Motivation, wie es ein anderer Mann wohl nicht fühlen konnte.
Nachdem die Dame den großen Brocken Fleisch auf den Tisch gestellt hatte und verschwand, hallte nun Lachen über den Tisch. Schon beinahe unverschämtes Lachen war es, welches zu Rafael Santoros Ohren drang und dies ihn dazu veranlasste, zu der Quelle zu sehen. Direkt blickte er in die dunklen Augen des Spanier de Nerahs und wusste erstmal nichts damit
anzufangen. Eher erstaunt blickte er drein. Und als Aguilar das Wort erhob, konnte Rafael natürlich kein Wörtchen verstehen. Keine Sekunde ließ er den Ordensbruder aus den Augen, als dieser anschließend erklärte, dass ihm ein Licht aufgegangen ist... Moment... Was suchte dieser Kerl hier, wenn er nicht einmal wusste, weshalb er an diesem Tisch saß?
"Ihr wusstet nichts davon?"- Keine Frage, eher eine Feststellung. Ezio ging dabei um den Tisch herum, legte dem etwas Älteren- so vermutete Rafael jedenfalls- die Hand auf die Schulter und entgegnete ebenfalls noch etwas darauf, weshalb Rafael erstmal stutzig dreinsah. "Nun gut. Dann habe ich nicht nur zwei weitere helfende Hände dazubekommen, sondern gleich eine versteckte Klinge mehr, die mich unterstützen wird. Ihr werdet doch an meiner Seite arbeiten, oder etwa nicht?", entgegnete Rafael und legte eine Hand auf den Tisch, während er immer noch im Stuhl zurücklehnte und nickte dem Spanier nun mit einem zufriedenen Lächeln zu.
Als Filangieri sprach, wurde es noch ruhiger am Tisch, als es ohnehin schon war. Der erste Gedanke, der Rafael im Kopf herum ging war: Federico wollte ihm etwas unterstellen. Und das gefiel dem Assassinen gar nicht. Doch er sprach weiter, sprach davon, dass dies doch alles eine Falle war. Dabei schüttelte Rafael nur langsam den Kopf, blickte zu seiner Hand, die auf dem Tisch ruhte und sprach dann: "Soll Rizzi etwa weiterleben? Wenn er uns von Eurem sogenannten Sturm ablenken soll, dann sollten wir ihn erst recht als ersten vernichten, um uns auf das Schlimmste vorbereiten zu können. Ich brauche Euch nur, Signore, um ihn zu finden. Alles andere erledige ich und Ihr könnt Euch auf das Große vorbereiten. Natürlich habt Ihr recht, Signore Filangieri. Doch Luigi Rizzi wird sterben. Nichts ist wahr, alles ist erlaubt." Mit diesen Worten blickte Santoro den Ältesten am Tisch mit seinen braunen Augen an, als Valentini seine
Vermutung zu diesem Thema äußerte und Francis Bell sich anschließend zu Wort meldete. Dieser Kerl verstand ihn einfach! Zum Fraß vorwerfen...das gefiel ihm.

Leonardo dagegen blieb still. Sah sich fröhlich- oder zufrieden?- in der Runde umher und verfolgte das Gespräch schweigend. Dies nahm Rafael ihm natürlich nicht übel. Wieso auch? Doch Federicos Worte ließen ihn nicht los. Schnitten sich regelrecht in ihn hinein. Seine Alarmglöckchen klingelten bei dieser Vorstellung, was am Ende kommen könnte- so, wie Federico es eben sagte. Rafael beugte sich jetzt sitzend über den Tisch, um ebenfalls noch von dem Braten etwas abzubekommen. Nahm sich ein Stück, was den Fleischsaft über seine Finger triefen ließ und biss ab.
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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   15/3/2017, 8:15 pm

Freitag, 2. April 1480
Abends
Federico, Filip, Francis, Rafael, Aguilar

Ezios Augen verfolgten die Ankunft des Essens, doch er stürzte nicht sofort auf den duftenden Braten, sondern besann sich darauf erst einmal den anderen zuzuhören. Er wollte kaum etwas verpassen, doch mit all dem Stimmengewirr war es gar nicht so einfach. Filip neben sich, verstand er aber sehr gut und er sah in die Gesichter, als dieser aufzählte, wer alles bei diesem Komplott zusammen gekommen war. Nur Alessia, diesen Namen kannte er nur flüchtig. Hatte er ihn nicht einmal bei Paolas Mädchen gehört? Er nahm sich vor den Dieb neben sich darüber später auszufragen. Vielleicht war es ja auch jene Frau gewesen, die vorhin den Tisch verlassen hatte. Man wusste es nicht.
Erst als Federico sprach schienen alle die Luft anzuhalten. Der junge Assassine verschränkte seine Arme und kniff die Augen zusammen. Irgendwie könnte das schon sein. Das dies alles einen Zusammenhang hatte, irgendwie. Und der Spanier, deren Gesicht er niemals vergessen würde, hatte dort bestimmt ebenso seine Finger im Spiel. Ein wenig kniff er die Lippen zusammen und versuchte das Bild des Mannes fortzuwischen, das sich vor seinem inneren Auge aufgebaut hatte. Diese kalten Augen, dieser Hass und die Hand die auf ihn gezeigt hatte, als er bei der Hinrichtung entdeckt worden war. Ezio spürte, wie es ihm kalt die Rücken hinunter lief, gemischt mit dem Gefühl heißer Rachewünsche. Das Ende dieser Welt? Der Mann hoffte wirklich, dass das niemals passieren konnte. Oder wenn – er es nicht mehr erleben musste. Um nicht weiter darüber nachzudenken, nahm er einen kräftigen Schluck Wein und wünschte allen ein leises „Buon appetito!“ Bevor er sich selbst etwas nahm, sah er zu Leonardo und grinste ein wenig, als der Künstler eher verwirrt über das Lachen Aguilars zu ihm schaute, aber keine Antwort auf seine Frage gab. Ezio zuckte leicht mit den Schultern, wenig später hatte sich der Grund dafür ja geklärt. Es war wirklich amüsiert und ein wenig sah er dann zu Rafael, der für einen Moment wohl ebenso verwirrt gewesen war, aber sich schnell wieder gefasst hatte, und etwas zu dem ausländischen Assassinen sagte. Ein wenig fuhr er sich über die Lippe und lud sich dann doch etwas von dem Essen auf einen der Gestelle vor sich. Nicht viel, da er kaum Hunger verspürte. Einen Moment schob er das Essen auch nur hin und her und hob den Kopf, als eine weitere Stimme in seiner Nähe ertönte. Ausgelassener als die von Federico zuvor. Es war der Söldner – der sich zuvor als Francis Bell vorgestellt hatte. Ezio sah ein wenig an Leonardo vorbei um nur einen kurzen Blick auf das Gesicht des Mannes zu werfen. Die Ausgelassenheit von ihm gefiel, dem jungen Mann. Doch seine Gefühle waren nun ein wenig Zwiegespalten. Vor vier Jahren hätte er ohne große zu zögern miteingestimmt - wäre ohne nachzudenken auf diese Jagd eingestiegen, aber jetzt waren dort auch noch die Worte des Kardinals. Ein stummes Seufzend kam aus seiner Kehle und er klopfte mit den Fingerspitzen leise auf die Tischplatte. „Ich denke es ist beides wichtig.“, gab er dann einen Kommentar und sah zwischen Federico und Rafael hinterher. „Rizzis Zerschlagung und die Jagd nach dem Ganzen – dem Plan der Templer. Vielleicht sollten wir Rizzi nicht sofort töten, sondern versuchen herauszufinden, was sie sonst noch vorhaben.“ Damit würden sie ja dann sogar noch mehr Erreichen, Rafaels Rache und Wissen über einige Pläne – sollten sie es schaffen diesen Mann zu reden zu bringen. Aber wenn man im Angesicht des Todes stand, fand man manchmal schneller Worte, als man es sich wünschen würde. Allerdings hatte er keine Ahnung wie Willensstark dieser Templer war und neben jenen die schnell sprachen, gab es auch jene die für immer schwiegen. Es würde wohl etwas von ihrem Glück abhängen, ob sie etwas heraus fanden oder nicht. Aber es wäre ein Versuch wert.
Während er auf die Antwort der Anwesenden wartete, schob er sich ein Stück des Fleisches zwischen die Zähne und biss darauf herum. Es schmeckte gut, aber so wirklich in Stimmung war er nicht, dass er sich gänzlich darüber freuen konnte. Ein Wassertropfen hatte sich nun wieder von seinem Haar gelöst und rutschte ihm über die Nase, was ihn fast zum Niesen brachte. Schnell wischte er sich mit dem Ärmel über das Gesicht und entfernte den Tropfen. Schnell schluckte er dann den Bissen hinunter und sah ein wenig durch die Runde. Sein Blick blieb jedoch auf seinem wohl ältesten Freund hängen, dessen Augen ein wenig strahlten. Er grinste in sich hinein, schon bei ihren ersten Treffen hatte er bemerkt, dass dieser Mann wohl in ganz anderen Welten lebte. Welten, die er wohl niemals ganz verstehen und davor hatte er wirklich Respekt. Um nicht zu starren, sah er wieder weg und wandte seine Aufmerksamkeit Rafael zu – als Leiter dieser Runde, würde er bestimmt noch mehr zu sagen haben. Ob sie Hinweise auf die Anwesenheit des Templers schon ausgetauscht hatten? Er war eine Stunde zu spät gekommen, eine verfluchte Stunde und jetzt hatte er keine Ahnung, wie viel davor besprochen worden war. Das musste er wohl noch später herausfinden müssen. Er konnte ja Filip ausfragen, wenn er über Alessia nachfragte. Das war doch eine Idee, zuerst über das Verpasste sprechen, dann auf diese Dame umleiten. Zufrieden mit dieser Idee, lächelte er und aß seinen Teller leer.

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Federico Filangieri
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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   23/3/2017, 5:01 pm


Freitag, 2. April 1480
Abends, 21: 15 Uhr
Filip, Francis, Rafael, Aguilar, Ezio

"Genau das meine ich eben auch, mein Junge." sagte Federico und blickte Ezio anerkennend an. "Rizzi rennt uns nicht weg. Borgia hat ihn hier auf uns angesetzt. Eine Marionette ist noch lange nicht so gefährlich wie ihr Puppenspieler. Und dieser Puppenspieler sitzt in Rom." Der Kardinal rührte weder den Braten noch den Wein an, der so einladend auf dem Tisch stand. Wenn er sich an eine Regel seiner Ausbildung erinnern konnte, dann das die Tätigkeit im Orden nicht mit Völlerei und Trunksucht vermischt werden durfte. "Die schärfste Waffe eines Assassinen ist sein Geist." hatte Enea sein Mentor ihm und Giovanni immer eingeschärft. Hielt man diesen von schädlichen Einflüssen wie Alkohol nicht rein, so wie man ein blutbesudeltes Messer nicht säuberte, war man so gut wie tot. Deshalb bedachte er seine Brüder auch missbilligend, als sie sich über das Essen und den Wein hermachten. Stirnrunzelnd schüttelte der Päpstliche Geheimrat den Kopf. "Ich werde dem folgen was die Mehrheit hier entscheidet. Es muss mir nicht gefallen, aber das Wort der Bruderschaft ist Gesetz. Dennoch rate ich euch Signore Santoro euch nicht allein vom Hass auf diesen Rizzi treiben zu lassen. Wenn wir ihn beseitigen wollen, dann sollten wir es rasch und vor allem überlegt tun. Und das wichtigste ist das wir nicht die Gesamtsituation aus den Augen verlieren."
Er wusste das er hier in der Minderheit war. Mochte er für sie noch so ein nerviger, alter Geistlicher sein. Er würde seine Erfahrung nutzen und sie vor Fehlern warnen, wenn sie seiner Meinung nach welche begingen. Dennoch passte ihm diese blinde Wut mit der Santoro Rizzi zur Strecke bringen wollte überhaupt nicht. "Wenn das mal gut ausgeht." dachte er sich. "Vergibt ihnen Enea." dachte er sarkastisch. "Sie wissen nicht was sie tun." Wütend zwickte er sich in den Arm. Nichts hasste er mehr als Blasphemie. Vor allem wenn er sie selber beginn.
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Filip Valentini
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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   28/3/2017, 4:27 pm

Freitag, 2. April 1480
Abends, 21: 16 Uhr
Francis, Rafael, Aguilar, Ezio, Federico, Filip

Filip war Federicos Gewissenheit unheimlich. Der Mann sprach davon dass Rizzi von den Borgia auf die Assassinen angesetzt worden war und dass der nur Befehle entgegen nahm. Der, wie der Geistliche Assassine es genannt hatte, Puppenspieler, solle in Rom sitzen. Aber woher wusste er das alles. Oder waren das nur Vermutungen? Jedenfalls beschloss sich der Dieb nicht groß einzumischen, aber Rafael dort zu unterstützen, wo er seine Unterstützung brauchte. Das war sein Job, alles andere ging ihn eigentlich ja nichts an.

Einen Moment schmunzelte Filip, als er seinen Gedanken folgte. Denn Diebe waren für gewöhnlich wie Ratten. Sie überlebten so gut wie jeden noch so großen Sturm. Er nahm sich also auch ein Stück vom Braten. Wann hatte er wohl zuletzt solch ein gut zubereitetes Stück Fleisch essen dürfen? Das war wohl schon etwas länger her. Kauend betrachtete er also die Runde, zwinkerte Leonardo Spaßeshalber zu. Der junge Mann war ihm sympathisch. Dann blickte er wieder zu dem Kardinal und Rafael. Ezio gab seine Meinung dazu preis, das wäre wohl klug ihr Ziel nicht gleich zu töten. Wann gab es schon mal die Möglichkeiten einen Templer zu interviewen. Wobei sich der Bärtige dieses "Interview" garnicht vorstellen wollte. Sicher sah es nicht so fröhlich aus, mit einem Kelch Wein und einem Schreiberling, der alles mitschrieb. Eher ganz im Gegenteil, gelinde ausgedrückt.

Nun ging es also darum, was die Mehrheit entschied. Das war doch schon mal gut. So konnten sie weiteren Problemen aus dem Weg gehen und gemeinsam an einem Seil ziehen, welches die Falle für diesen Templer zulaufen lässt. Filip sah Francis zu, wie er aß, schwieg aber nun selbst. Sie sollten entscheiden was sie taten. Er wollte sich da nicht zu sehr einmischen. Wäre doch dumm wenn es schief lief und man dann Valentini dafür verantwortlich machte. Er lehnte sich zurück, faltete seine Hände gemütlich auf seinem Schoß, als er mit dem Essen fertig war und lauschte. Irgendwie hatte er ein ungutes Gefühl. Wieder konnte man ihm mit einer Ratte vergleichen, denn sie spürten, wenn Gefahr lauerte. Wohl ebenso gut spürte es der Kopf der Diebesgilde, dass es nun besser war abzuhauen. Dass es für diese Aktion aber leider schon zu spät wäre, konnte er nicht ahnen.

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Francis Bell
Söldner für alle Fälle
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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   30/3/2017, 11:04 am

Freitag, 2. April 1480
21.20 Uhr
Finale Francis / weiter unter --> 'strada ingannare' (Aussenbezirke)

(Notiz: Jeder kann hier noch weiterschreiben solange er sich im Keller befindet - wer rausgeht, schreibt unter strada ingannare weiter)

Francis genoss die gemütliche Runde. Obwohl die Charaktere an diesem Tisch nicht unterschiedlicher hätten sein können, fühlte er sich wohl. Das mochte vielleicht auch am Essen und dem Wein liegen. Da er ohnehin ein geselliger Mann in feucht-fröhlichen Runden war, hatte er weitaus weniger Bedenken als seine Mitstreiter. Seine ihm ansehbare Naivität, die er manchmal an den Tag legte, war zuweilen unglaublich und schien vorallem Federico zur Weissglut zu bringen. Oder zumindest verzweifeln.

Nun standen sie also vor der Frage, was zusammengehörte, wie es weitergehen sollte und wer vorallem wofür zuständig sein sollte um Santoro zu unterstützen. Francis griff nach dem fast leeren Weinkrug und wollte sich einschenken als urplötzlich Tumult ausbrach. Leute begannen zu schreien, es schepperte, Stühle wurden umgeworfen und dann landete ein weggeschlagenes Schwert auf dem Boden vor ihrem Tisch. Blitzschnell reagierte die Gruppe am Tisch nun. Francis, immer noch überrumpelt von den plötzlich hereinbrechenden Ereignissen, schoss hoch, holte aus und schleuderte den Weinkrug in die Menge. Er traf einen Templer am Hinterkopf und beides wurde von der Schwerkraft eingeholt. Der Templer landete auf dem Boden, seine Mitstreiter hielten inne. Dies hatte zur Folge, dass die Templer auf ihn und den Tisch aufmerksam wurden. Auch wenn sie schon kampfbereit standen, so hatte Francis ungewollt den Fokus auf Santoro gelegt und die Templer griffen sie nun geradewegs an. Jemand brüllte, dass man Santoro gefunden hatte, und die anderen Gäste, die sich noch hier aufhielten, verwundet oder am kämpfen waren, wurden prompt links liegen gelassen. Und die einzige Fluchtmöglichkeit war von verwundeten oder toten Gästen und weiteren nachkommenden Templern gesäumt.

"Shit happens.", knirschte Francis mit den Zähnen und schob seine Hemdsärmel hoch. Er würde kämpfen und prügeln was das Zeug hielt. Gegen Schwerter war das zwar eine miese Sache aber irgendwie würde er das ganze Spektakel schon überleben.
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Rafael Santoro
Mentor der Assassini
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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   30/3/2017, 11:53 am

Freitag, 2. April 1480
21.25 Uhr
Rafaels Endpost im Keller/ tbc: Strada ingannare

Signore Filangieri war es, der Rafael's Gemüt wenigstens etwas besänftigte. Normalerweise setzte sein Sturkopf ein, wenn er genau wusste, was er wollte. Doch dieses Mal war es anders und er sah es auch ein, dass Luigi Rizzi wahrscheinlich wirklich nur das Lockmittel war, damit die anderen Bastarde von Templern ihr Spiel weiterspielen konnten.

Im Laufe des Abends wurden die Aufgaben verteilt und ansonsten verlief alles noch gut. Wäre dieses ernste Thema nicht gewesen, hätte man denken können, diese Runde träfe sich alle paar Tage um genau die gleiche Uhrzeit. Rafael Santoro konnte sich glücklich schätzen: hier waren alle Männer versammelt, die auf ihre Art und Weise in dieser Mission mitwirken konnten. Jeder Einzelne von ihnen ging mit sehr viel Ehrgeiz an die Sache ran, als würden sie für diese Sache sehr gut entlohnt werden. Es war eher selten, Leute zu finden, die für eine gute Sache kämpften, ohne dafür etwas zu verlangen.

Doch bald wurde die gute Atmosphäre gestört, als die Tür aufgerissen wurde und die Leute anfingen zu schreien. Mit fragendem Blick drehte Rafael sich um, als er die gezogenen Schwerter erkannte und mitansehen musste, wie Männer und Frauen angegriffen wurde. Francis war es, der sich zuerst regte und einen der Krüge auf einen der Soldaten schleuderte. Alles schien wie in Zeitlupe zu verlaufen, doch schnell genug konnte er erkennen, dass es Templer waren, die nun den Boden mit Blut der Ahnungslosen tränkten. Rafael stand sofort auf, zog gleichzeitig sein Schwert und als er erkannt wurde, schrie einer der Angreifer seinen Namen.
Was zum.. ? Wie konnte das sein? Wenn er eins und eins zusammenzählte, dann war es nicht Zufall, weshalb diese Männer gerade hier, in einem der unbekanntesten Schänken waren und über die Leute wie wilde Tiere herfielen.

Als einer der Männer auf ihn zukam, erhob dieser sein Schwert und war im Begriff, Rafael am Bein eine Wunde zuzufügen. Doch er war schneller, blockte die Klinge des Feindes ab und verletzte diesen beim Gegenangriff schwer am Bauch. Als er zu Boden fiel, drehte er sich gehetzt zu Leonardo und Filip um, und dieser Blick reichte wohl aus, um dem Künstler und dem Dieb mitzuteilen, dass sie sofort von hier verschwinden sollten.
Doch das war leichter gesagt als gedacht, denn die schmale Treppe schien von Templern nur so überflutet zu sein. Das auch die anderen Assassinen sich schon lang in Gange gesetzt hatten, bekam Rafael nur am Rande mit. Klar war: die Templer wollten ihn. Tod oder lebendig? Er wusste es natürlich nicht.

Nur schwer konnte er sich einen Weg aus dem Keller bahnen. Die Schreie wurden weniger, so kam es ihm jedenfalls vor. Den Weg nach draußen kämpfte er sich frei.
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Leonardo da Vinci
Universalgelehrter
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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   30/3/2017, 6:31 pm

Leonardo und Aguilar
2. April 1480
21.30 Uhr
Aguilars letzter Auftritt im Gastkeller tbc: Strada ingannare
Leonardo bleibt

Leonardo und Aguilar lauschten beide gleichermaßen, auch wenn es nach unterschiedlichen Intentionen geschah. Der eine wollte Leben bleiben, der andere wollte Sterben sehen. Sie hätten wohl unterschiedlicher nicht sein können, aber sie lächelten beide, als Ezio Worte an Aguilar richtete. Und sie waren beide überrascht, als einer der Versammelten Spanisch sprach.
Während Aguilar nun ebenfalls etwas Nahrung zu sich nahm, nach der langen Reise war es eine reinste Wohltat, gab er sich alle Mühe dem Gespräch zu folgen. Sein Blick fuhr wie der einer wilden Katze hin und her, nahm Informationen auf, übersetzte, las Lippen, erschloss unbekannte Worte und er lernte. Nicht nur über die Lage, auch über die Italiener und ihre Sprache.
Leonardo dagegen lauschte nur. Er wusste nicht viel zu berichten, war sich aber dennoch sicher, dass es nur wichtig sein könnte, dass er da war. Vielleicht auch als Protokollant. So begann er, ein paar wichtige Zeilen auf Papier zu schreiben- Spiegelverkehrt, wie immer. Ein paar Skizzen von den Anwesenden fügte er hinzu, wenn er gerade nichts zu schreiben hatte, aber etwas anfügen wollte.
Gerade, als er bei dem Venezianer war erhielt er das Zwinkern und Leonardo strahlte auf, band diese fesche Geste direkt ins graphitene Gesicht des Valentini.
Auf den Tumult sahen der Mann aus Vinci und der Mann aus Nerja beide auf. Leonardos Herz blieb stehen, er ließ den Bleistift fallen und stopfte das Stück Papier unter seinen Umhang, Aguilar sprang auf. Ein Templer ging zu Boden, niedergestreckt von einem Kelch Wein und die Schar Angreifer wurde auf sie aufmerksam. Irgendwas in Leonardo murmelte, er solle jetzt wegkommen, so schnell er konnte und er stand sogar mit wackligen Knien auf, sah sich aber eingesperrt zwischen zwei Assassinen und auf genau die hatten es die Wachen wohl abgesehen. Leonardo wusste aber, dass sie fähig waren: Er hatte also rein gar keine Skrupel unter den Tisch zu klettern und dort auszuharren, bis sich eine Fluchtmöglichkeit gab.
Aguilar dagegen sprang auf den Tisch, kaum, dass Leonardo von unten mit dem Kopf dagegen gestoßen war, verängstigt vom Anblick eines Verletzten. Die Toten und Verletzten Zivilisten trieben Zorn und Missgunst in Aguilars Herz, als er sich abstieß und einen der Männer umsprang, eh er das erhobene Schwert gegen eine Frau führen konnte. Es dauerte nicht sehr lang, da versenkte er die Klinge in seinem Hals, als er aus der katzenhaften Hocke aufstand zog sich seine Waffe wieder aus dem Fleisch. „Templario?!“ brüllte er über den Radau und wandte sich wieder zu der Tischgruppe. Wie konnten sie hergekommen sein? Was sollte das heißen?
Eins war sicher. Er musste hier weg. Der Spanier spurtete also zum Ausgang.
Ganz anders Leonardo. Er hockte unter dem Tisch, dort, wo ihn hoffentlich niemand entdeckte, und zählte die Sekunden, bis er rauskommen konnte. Er zitterte am ganzen Leib und mit jedem Schrei, jedem Ruf und jedem Krach wurde das Zittern stärker. Er presste die Lippen aufeinander. War das das Ende? Das musste das Ende sein… Der Künstler legte die Hände aneinander. Das konnte nicht das Ende sein! Es durfte es nicht! „Bitte nicht, bitte, bitte nicht…“ hauchte er und presste die Augen zusammen. Er betete für seine Freunde mit, als seine Verzweiflung seinen Höhepunkt erreichte. Stiefel blieben vor dem Tisch stehen.

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Gans: Leo muss Francis eine ohrfeigen
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Ezio Auditore
Rekrut
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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   1/4/2017, 12:38 am

Freitag, 2. April 1480
21.20 Uhr
-> Letzter Post// - wechsel zu Strada ingannare

Ezios Blick fiel wieder auf Federico, als dieser meinte, dass er genau das gemeint hatte. Seine Schultern hoben sich leicht und er nickte wieder. Wenigstens schienen sie sich dieser Sache halbwegs sicher zu sein. Ob Santoro sich daran hielt, würde sich dann noch zeigen. //Ich habe Alberti auch getötet. Ohne nachzudenken, einfach aus Hass und dem Gefühl der Rache. // Er würde es dem Älteren bestimmt nicht verübeln. Aber der Orden wäre darüber wohl weniger erfreut. Ezio dachte kurz an seinen Onkel und nippte an dem Becher Wein, den er wieder in seine Hand genommen hatte. Den Stück Braten auf seinem Teller, hatte er bereits aufgegessen, sich aber keinen mehr nachgeholt. Eine Weile schien niemand mehr etwas zu sagen und sie alle nahmen ihr Mahl ein oder tranken einfach. Viele der Anwesenden schienen einfach nur zu beobachten, um den Assassinen das Gespräch zu überlassen. Hin und wieder sah sich Ezio im Raum um und beobachtete die anderen Anwesenden. Gerade wollte er sich Leonardo zuwenden, um ihn ein wenig mit ihm zu sprechen, als Chaos ausbrach.
Nicht nur das leichte Chaos von Verwirrtheit oder einer kleinen Prügelei. Nein, es war Chaos in seiner reinsten Form. Schreie drangen an sein Ohr und Stühle krachten zu Boden. Wenig später konnte der junge Mann den Geruch nach Blut und Tod vernehmen, gemischt mit dem Gestank von Exkrementen. Als er gerade aufspringen wollte, um seine verborgenen Klingen in den nächsten Leib eines Angreifers zu rammen, spürte er , wie ihm jemand am Hinterkopf packte und nach unten drückte. Die Bewegung war kraftvoll und überraschend gewesen, sodass er keine Möglichkeit hatte zu reagieren. Sein Kinn traf schmerzhaft auf die Tischkante und er stöhnte vor Schmerzen auf. Bereit den Angreifer dafür büßen zu lassen, wandte er sich mit funkelten Augen um und hielt inne. Federico stand neben ihm, in der Hand einen Dolch, dessen Spitze, bedrohlich auf ihn zeigte. Schnell konnte er die Schlüsse ziehen und ein leises „Grazie!“, entkam seinem Munde.
Der Tag konnte doch nur noch besser werden! Schnell warf er dem Kardinal noch einen Blick zu, bevor er sich in die kämpfende Menge stürzte. Nur kurz hatte er mitbekommen, wie Leonardo unter den Tisch gekrochen war und er betete dafür, dass man die Künstler nicht entdeckte. Ezio kam nicht dazu den Gedanken weiter auszuführen, denn im nächsten Moment wurde er schon von der Masse der Leute nach hinten gedrängt und seine verborgenen Klingen trafen die Kehle eines Templers, der sich zu nah an ihn heran gewagt hatte. Blut lief über seine Hände, aber er achtete nicht darauf und wandte sich schon auf den nächsten Angreifer zu. Doch noch immer war er im Sog der fliehenden Menschen gefangen und immer weiter wurde er zur Treppe gezogen und es war ihm unmöglich nach unten auszuweichen. Einen Fluch auf den Lippen schaffte er es noch einen des feindlichen Ordens zu verletzten. Dann spürte er die Abendluft auf seiner Haut und er suchte einen Weg wieder in den Keller zu finden. Doch immer weiter wurde er in die Gasse gedrängt und schlussendlich wirbelte er mit blitzenden Klingen herum und versuchte die Lage zu erkennen.

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Filip Valentini
Leiter der Diebesgilde
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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   6/4/2017, 3:37 pm

Freitag, 2. April 1480
21.20 Uhr
Letzter Post//tbc: Strada ingannare

Valentini wurde durch merkwürdige Geräusche aus den Gedanken geholt. Er sah sich sofort zu der Ursache um und erschrak. Was war denn da los? Ein Tumult hatte sich gebildet, die Menschen schrien und wehrten sich. Metallnes Klirren war zu hören. Gerade sah er zu Santoro, als ein Schwert vor ihrem Tisch landete. Von nun an ging alles sehr schnell. Der Überlebensinstinkt des Diebes ließ ihn sofort aufstehen und wich zurück. Er konnte beobachten, wie Francis einen Weinkrug in die Menge warf, Filip fluchte. „No! Accidenti!“ (nein. Verdammt) Natürlich wurden sie nun auf die Gruppe aufmerksam. Aus dem relativ harmlosen Tumult wurde klar was Sache war. Templer. Sie liefen direkt auf den Tisch zu.

Filip hörte, wie jemand rief, Santoro sei aufgespürt worden. Filip war kein besonders guter Kämpfer, er hatte zwar die Fähigkeit sich im Notfall zu verteidigen, aber gegen Templer war er chancenlos. Zumindest im Kampf. Also war es nun an der Zeit seine Fähigkeit zu nutzen und sich im Schatten zu bewegen, so wie später dann die fast schon akrobatischen Bewegungen beim Klettern zu verwenden. Santoros Blick nahm er wahr, nickte und warf einen Stuhl den Feinden entgegen, das gab ihnen wenige Sekunden Zeit. Diese Sekunden nutzte er um sich einen Weg zu einem Ausgang zu bahnen. Er lag im Schatten, versteckt von zwei Bücherregalen. Filip hechtete dorthin, rollte sich ab und keuchte. Denn er wurde am Kragen gepackt und unsanft gegen eine Wand geworfen. Ein Templer hatte ihn erwischt.

Schnell zog der Dieb sein Dolch, seine einzigste Waffe. Nichts wo er gegen ein Schwert bestehen könnte. Der Staub im Keller wurde aufgewirbelt, das konnte man gut vernehmen, da die Lichter flackerten und die Luft viel unangenehmer einzuatmen war. Durch das Flackern warf das Kerzenlicht viele Schatten an die Steinwand, Schatten die den Kampf zeigten. Purer Horror. Wieso nahm er das alles wahr? Das war das Adrenalin, das Filip in diesem Moment durch die Adern schoss. Der Templer lachte, wohl wegen Filips kleiner Waffe. Als besagter Mann dann mit seinem Schwert ausholte, wartete Filip einen Augenblick ab und duckte sich gerade rechtzeitig, dass das Schwert die Felswand traf und ein lautes Klirren von sich gab. Mit dem Dolch versuchte er den Mann zu treffen, aber er war gepanzert. Also sprang der Dieb ihm mit voller Wucht entgegen, nutzte aus, dass der Templer gerade sein Gewicht, durch den Schlag, auf nur ein Bein verlagert hatte und warf ihn mit sich um. Das war seine Chance! Filip rannte so schnell er konnte und entwischte aus dem Keller

tbc: Strada ingannare

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Federico Filangieri
Kardinal von Palermo
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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   8/4/2017, 9:54 am

Freitag, 2. April 1480
21.30 Uhr
Letzter Post//tbc: Strada ingannare

"Als ob ich es nicht gewusst hätte. Maledizione!" fluchte Federico als er wie ein Wolf rasch von seinem Tisch aufgesprungen war, und sich zum Kampf bereit machte. Die Ablenkung war perfekt. Während die Templer sie hier beschäftigten, hatte Borgia wahrscheinlich schon seine Aufmerksamkeit einer anderen Koryphäe gewidmet. Für den Kardinal bestand jetzt nur noch die Möglichkeit seine und die Haut möglichst vieler seiner Brüder zu retten. Nachdem er Ezio gerettet hatte, warf er als der Werfer für eine Zeit abgelenkt war mit bester Genauigkeit den Dolch auf diesen zurück. Doch dieser konnte gerade noch verhindern das der Dolch in seinem Herzen einschlug. Stattdessen krachte die spitze Waffe unterhalb seines Brustkorbs. Um den müssten sich jetzt seine Brüder kümmern. Jedenfalls wurde durch sein Geschrei der Gastkeller um einen Schmerzensschrei mehr heute Nacht bereichert. Federico konnte in dieser Umgebung schlecht zum Angriff übergehen. Stattdessen war er mehr damit beschäftigt, Angriffen auszuweichen und im geeigneten Moment diese mit einem Stich der Dolche die in seinen Ärmeln verborgen zu erwidern. Währenddessen nutzte er Tische, Säulen oder gar den Tresen als Verteidigungsbarriere. Er war froh das er nicht seine Robe anhatte. Nicht zum ersten Mal zerplatzte eine Weinflasche um ihn, deren köstliches Nass auf seine Gewandung tropfte. Als es ihm in diesem Chaos unter weiteren Tötungen gelang sich der Treppe zu nähern, holte er aus seiner Brusttasche einen langen Spanndraht mit vorher geknoteten Schleifen heraus, den er schnell einmal an einem Haken der Treppenwand und einmal unterhalb des Geländers beim Pflock montierte. Mit einem Blick gab er seinen verbleibenden Brüdern ein Zeichen zurückzustehen. Die Templer die ihre Kumpanen warnen wollten, wurden getötet. Schließlich wartete er. Wich Armbrustbolzen und fliegenden Dolchen derjenigen aus, die die Treppe heruntergerannt kamen. Und sie alle flogen über den Draht unter lauten Stöhnen vor Federico auf dem Fußboden. Der Kardinal nutzte die Gelegenheit um ein Schwert zu ergreifen und sich ihrer Leben nacheinander bevor sie sich auf ihrem Haufen rühren können zu entledigen. "Ich komm mir schon fast vor wie ein Metzger am Schlachttag." dachte er kalt. Danach ging er ohne seine Feinde eines weiteren Blickes zu würdigen mit dem wieder von der Treppe abgenommenen Draht über ihre leblosen Körper hinweg auf die nächtliche Straße. Das Schwert in der Hand.
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Alvar de Lucca
Meisterdieb
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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   20/6/2017, 2:16 pm

3. April 1480
Gegen Mitternacht
Alvar de Lucca, Emily de Lucca und Ezio Auditore da Firenze

cf: Villa Auditore

Alvar war zufrieden, dass die zwei Assassine erstmal Frieden schlossen. Denn das war wichtig für diese Aufgabe und Alvar könnte vermutlich nicht arbeiten mit zwei sich streitenden Leuten an der Seite zu arbeiten. Eigentlich ging er solchen Missionen immer alleine nach. Er war ein Einzelgänger, wer konnte es ihm verübeln?
Aber jetzt, wo er Emily wieder hatte, war er darum ganz froh. Auch er konnte es nicht glauben, dass die zwei Geschwister sich wiedergefunden hatten. Glück war es durchaus. Es war eine Chance von 1 zu 100, gerade sie in der verlassenen Villa der Auditore anzutreffen.

Nachdem Ezio sich frische Kleider angezogen hatten und sie einen Moment für sich hatten, um über die vergangenen Jahre zu spreche, brachen die drei dunklen Gestalten auch schon auf, um sich mit den Schatten über die Dächer zu bewegen.
An diesem Abend liefen mehr Stadtwachen wie üblich rum. Anscheinend hing das mit dem Überfall auf den Gastkeller zusammen.-So vermutete jedenfalls Alvar. Nach Minuten kamen sie anschließend an. Die Leichen waren alle auf einen Karren gehäuft, um vermutlich am nächsten Tag in ein Massengrab geworfen zu werden. Gestern Abend passierte das alles. Doch Alvar hatte keine Zeit, nach Filip zu suchen. Es würde Stunden dauern, würde er sich an dem Karren voller Leichen zuschaffen machen.
Tief drinnen tat es ihm leid. Doch früher oder später würde er erfahren, was mit dem Leiter der verbündeten Gilde geschah. Vielleicht war er schon wieder zurückgekehrt. Wer weiß?

Alvar hatte die ganze Zeit kein Wort gesprochen. Die Tür des Kellers war verschlossen, als ob man neugierige Augen davon fernhalten wollte. Denn normalerweise war um diese Zeit dort vollster Betrieb.- Nur heute nicht. Also wären sie alleine und könnten in Ruhe dort nach Sachen suchen, die sie vielleicht weiterbrachten.
Die vermummte Gestalt mit dem Tuch vor dem Mund holte mit einer Bewegung ein kleines Werkzeug hervor, um anschließend vor der Tür in die Hocke zu gehen und das Schloss zu knacken.
Es war einfach. Jeder Anfänger hätte dort einbrechen können. Und somit brauchte er keine halbe Minute, um ein Klacken ertönen zu lassen, aufzustehen und die Tür zu öffnen.
Fahler Geruch stieg ihm in die Nase. Er bildete sich sogar ein, den Geruch von Eisen wahrzunehmen, was vielleicht aber auch nur Einbildung war. Die zwei Assassinen ließ er 'freundlicherweise' zuerst hinein und folgte ihnen, um anschließend die Tür leise hinter sich zu schließen und packte das Werkzeug wieder weg.
Dunkel war es durchaus. Und er war es gewohnt, im Dunkeln zu arbeiten. Doch für diese Aufgabe brauchte selbst er Licht. Und auch sein kaputtes Auge war nicht mehr so gut dafür geeignet.
Also ging er zu einer Kerze, die dort an der Wand angebracht war und entzündete sie mithilfe eines Schwefelholzes und eines Zunderschwamms.

Die Leichen wurden auch hier bereits herausgebracht. Große Blutspuren waren ein Beweis, dass es hier nicht nur zu einer Kneipenschlägerei kam.  
Tische waren umgeworfen, Krüge mit Weinpfützen waren zerschmettert und an ganz hinten in der Ecke auf einem größeren Tisch lag ein kalter, angefangener Braten.
Erst jetzt wurde Alvar bewusst, dass selbst er nie überlebt hätte, hätte er sich zu dieser Zeit hier aufgehalten.
"Ein Anblick, den man nicht alle Tage bekommt....", hauchte der Meisterdieb und ging in die Mitte des Raumes, um anschließend sein geschultes Auge über das Chaos gleiten zu lassen und es brauchte dabei nur eine kleine Bewegung, um das Tuch vor dem Mund zu lösen.
"Emily? Ezio? Ich schätze, wir haben Zeit, etwas zu finden, bis es draußen wieder hell wird. Dies ist unsere einzige Chance, etwas zu finden. Frischer können Spuren nicht sein." Erst, nachdem er dies gesagt hatte, blickte er zu den zwei Assassinen zurück. In seinem Blick war Sorge zu erkennen, von der er nicht wusste, woher sie kam.
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Emily de Lucca
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Alter : 27
Spieler : Tina

Der Charakter
Alter: 23
Gesinnung: Assassine Assassine
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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   20/6/2017, 9:19 pm

3. April 1480
Gegen Mitternacht
Alvar de Lucca, Emily de Lucca, Ezio Auditore da Firenze

cf: Villa Auditore


Mit geringem Abstand folgte sie Alvar schweigend über die Dächer und erkannte teilweise den Weg wieder, den sie Abends zuvor mit Ezio zurückgelegt hatte um in das Auditoreanwesen zu kommen. Alle Drei huschten über die Häuser und Emily genoss die Ruhe und Konzentration. Es ermöglichte ihr sich einen Moment sammeln zu können und ihre Gedanken zu ordnen. Auch hatte sie nun nicht mehr das Gefühl, bei jedem Atemzug oder jedem Wimpernschlag misstrauen in Ezio zu wecken.
Nach kurzer Zeit erkannte sie schon das Blut auf den Straßen. Im schwachen Schein der Fackeln konnte man nur erahnen, welch Bild sich morgen bei Tagesanbruch bieten würde und langsam schüttelte die junge Frau den Kopf. Ein Schlachtfeld inmitten einer lebendigen Stadt. Welche Geschichten würden die Bürger erfinden um das viele Blut und die Schreie in der Nacht zu erklären. Karren voll mit Leichen standen zum Abtransport bereit und irgendwie war Emily froh, noch nicht lange hier war. Somit war es unwahrscheinlich, dass jemand den sie kannte auf einem der Leichenwagen lag. Aber auch sie fragte sich, wie viele Assassinen unter den Opfern waren und wie viele, die vielleicht gar nichts mit diesem ewigen Kampf zu tun hatten.
Scheinbar hatten sie nun ihr Ziel erreicht. Während sich ihr Bruder routiniert dem Aufschließen der schweren Tür widmete, sah sich Emily aufmerksam in der Gasse um. Sie wollte sichergehen, dass niemand sie beobachtete, oder sich womoglich noch immer Wachen hier aufhielten. Schneller als erwartet hatte Alvar das Schloss geknackt und hielt die Tur offen. Anerkennend nickte sie ihm zu und trat als Erste ein. "Diese Routine müsst Ihr mir lernen, fratello." Einfache Schlösser konnte sie zwar öffnen, aber doch fehlte es ihr an Geschick und wie sie gerade sah auch an richtigem Werkzeug, um mehr mit dieser Fähigkeit zu erreichen.
Noch vor Ezio trat sie nun in den Keller und vergewisserte sich, dass keine Überraschung auf sie wartete. Sollten doch etwas unerwartetes passieren, so traf es besser sie als den anderen Assassinen. Ein derartiger Zwischenfall, bei dem Ezio verletzt werden würde, wäre sicher nicht förderlich für den Versuch wieder Vertrauen aufzubauen. Doch die Drei waren allein und nachdem Alvar die erste Kerze entzündet hatte, konnte man sich einen kleinen Überblick über das ganze Ausmaß des Angriffs verschaffen. Emily tat es ihrem Bruder gleich und griff nach einer der Kerzen. An der Flamme der ersten entzündete sie den Docht und bei dem lodernden Licht fiel es immer leichter genaueres zu erkennen. Wirklich erfreulich war dies aber nicht, da der Keller ebenso wie schon die Straßen getränkt war von Blut. Tische waren verschoben, Stühle umgeschmissen, Teller und Krüge zerbrochen. Ihr Magen krampfte sich bei dem Gedanken zusammen, dass Männer und Frauen hier fröhlich und nichtsahnend zusammen gesessen, gespeist und getrunken haben und plötzlich eine Gruppe Soldaten über sie herfiel. Der Anblick machte ihr klar, wie viel Glück Ezio hatte, dass er mit vergleichsweise geringen Verletzungen fliehen konnte. Erschrocken sah sie sich suchend im Raum um und musterte den Assassinen kurz, als müsste sie sich vergewissern, dass es ihm wirklich gut ging.
Sie wusste nicht, wonach sie suchen sollte. Für den Moment war sie überrannt von dem Bild, welches sich ihr bot. Sie wusste, dass es schlimm war... aber mit so einem Anblick hatte sie nicht gerechnet. Erst hier im Keller wurde ihr bewusst, wie sicher sich die Assassinen gefühlt haben mussten... wie wenig sie mit einem Verrat gerechnet haben. Ein Teil von ihr verstand nun, warum Ezio in ihr die Verräterin sehen wollte. Wahrscheinlich fiel ihm dies einfacher, als einem seiner Brüder zu misstrauen, die er deutlich besser kannte und denen er auch länger vertraute. Auch Alvar schien dieser Anblick nicht völlig kalt zu lassen und die Sorge stand in seinen Augen. Schweigend sah sie sich in den Trümmern um und versuchte fieberhaft Hinweise zu finden. Sie wusste nicht, was sie hätte sagen sollen und auch ihr Mund war so trocken, dass sie Angst hatte ihre Stimme würde versagen. Nur ein Nicken bestätigte, dass sie Alvar verstanden hatte.
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Ezio Auditore
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Der Charakter
Alter: 21 Jahre
Gesinnung: Assassine Assassine
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BeitragThema: Re: Gastkeller Il teschio   21/6/2017, 6:59 pm

Als Ezio zurück in den Raum gekommen war, erfüllte ihn etwas Unbehagen. Der Gedanke zurück zum Keller zu gehen, war auf der einen Seite gut, denn er würde Informationen bringen, aber auf der andere Seite fürchtete er sich vor dem Anblick. Er wusste, dass Leonardo lebte – aber all die anderen? Schweigend hatte er sich ebenfalls in Bewegung gesetzt und hatte sich an den Schluss der Gruppe begeben. Lieber übergab er dem Dieb die Führung und konnte so alles im Blick behalten. Das Schweigen das die Drei erfüllt hatte, wollte auch er nicht stören. Irgendwie war er für einen Moment auch dankbar für die Stille und die Bewegung. zwar bevorzugte er die Leute und eine fröhliche Gesellschaft, aber ihm war nicht zum Lachen zumuten. Als sie auf die Dächer kletterten, musste er sich etwas anstrengen, um mit der verletzten Hand nicht abzurutschen. Leise keuchend, hievte er sich über die letzte Höhung und das Dach gab ein leises Geräusch von sich, als sein Körper darauf landete. „Geht nur weiter.“, meinte er schnell und sah sich wachsam um, ob ihn jemand gehört hatte. „Ich komme schon nach.“ Um seine Worte zu bestätigen, stand er dann ebenso auf und folgte ihnen geduckt über die Plätze, bis sie die Außenbezirke erreichten und schlussendlich auch die Gasse. Überall war das Blut und die Erinnerung an den Kampf blitze deutlich vor seinem inneren Auge auf, zusammen mit Rizzis Gesicht. Ezio presste das Kiefer zusammen und sprang dann in einen Heuhaufen in der Nähe, um seine Hand beim Abstieg zu schonen. Noch etwas Heu im Haar, klopfte er sich ab und lief an den Karren voller Leichen vorbei. In jedem davon suchte er nach einem bekannten Gesicht, doch keinen von den Toten kannte er und er wirkte durchaus erleichtert. Das konnte nur bedeuten, dass sie es irgendwie geschafft haben mussten, oder sie waren gefangen – aber das würde ebenso heißen, sie konnten noch am Leben sein.
Ezio blieb im Schatten des Gebäudes stehen, während er Alvar bei der Arbeit beobachtete. Ein Klacken und wenig später Emilys Stimme durchbrachen die drückende Stille, die sich in dieser Umgebung ausgebreitet hatte. Selbst die Hunde und Ratten schienen verschwunden zu sein. Ezio löste sich von seinem Platz und wollte sich nach dringen wagen, als ihm die junge Assassinin zuvor kam. Seine Hand zuckte, als wolle er sie davon abhalten – vor der Gefahr die dort drinnen lauern konnte. Doch Augenblicklich hielt er sich zurück und ließ die Hände an seiner Seite, während er weiter lief. Zuerst sah er fast gar nichts, doch einige Kerzen wurden entzündet und der trübe Schein der Flammen erhellten das schreckliche Szenario. Ezio schluckte und er sah zu dem Tisch auf dem sie alle gesessen und gelacht hatten. Gelacht und unbesorgt ihre Mission besprochen – ihr Ziel. Doch ihr eigenes Ziel, hatte sie verfolgt wie ein geworfener Dolch. Ezio schob sich an Emily vorbei und schritt zu dem umgeworfenen Tisch. Mit den Fingerspitzen fuhr er über das Holz, während er begann ihn zu umrunden. Sogar Teile des Schweinsbraten lagen auf dem Boden und ein saurer Geruch ging davon aus. Ratten hatten sich bereits an dem Fleisch gelabt und auch Fliegen schwirrten herum. „Hier sind wir gesessen.“, erklärte er auf Alvars Worte. „Hier finden wir wohl am ehesten eine Spur. „Ich denke keiner würde tiefer in den Raum gehen, sondern alle wollten nach draußen. Außer die Situation hat einen gezwungen.“ Der junge Mann drehte sich um und sah den Dieb und dann Emily an, bevor er sich umdrehte und in den hinteren Teil des dunklen Kellers sah. Sich nun ebenso eine Kerze nehmend, schob er einen Apfel mit dem Schuh beiseite und sah auf eine große Blutlacke am Boden. „Hier muss jemand schwer verletzt worden sein.“ Kurz ging er in die Knie, doch er blieb angespannt, denn er für einen Moment hatte er beiden den Rücken zugekehrt und Misstrauen nagte an seiner Brust, wie eine Katze an einer Maus. Schnell erhob er sich also wieder und drehte sich so hin, dass er Emily, aber auch Alvar im Blick hatte. Wieder in Bewegung blieb er am Kopfende stehen, an dem Rafael gesessen hatte. „Hier saß Rafael.“, begann er dann leise.

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