Renaissance • Wiedergeburt ※ Vengeance • Rache ※ Décès • Tod
 
StartseiteStartseite  Animus StartAnimus Start  FAQFAQ  SuchenSuchen  MitgliederMitglieder  AnmeldenAnmelden  LoginLogin  

Austausch | 
 

 Giardino di Machiavelli

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
Admin
Admin
avatar

Spieler : Die Admins

BeitragThema: Giardino di Machiavelli   Mi Feb 01, 2017 2:01 pm

Der Garten von Machiavelli.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://assassinscreedforum.forumieren.com
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Giardino di Machiavelli   Mi Feb 01, 2017 5:26 pm

Montag, der 29. März 1480
13:30 Uhr
Niccolò Machiavelli & Giulia De Rosa


Seufzend strich Giulia den Stoff ihres weißen Lieblingsgewandes glatt. Die goldenen Akzente glitzerten und funkelten in der Sonne mit ihren ebensolchen Haaren um die Wette. Die luftige Kapuze bedeckte einen Teil ihres zierlichen Gesichts, während der Stoff ihren Körper nur halb blickdicht umhüllte. Sie liebte diesen Ort hier. Er war privat und diskret, und dazu hatte sie einen wunderschönen Ausblick, während sie ihrem Beruf einer Kurtisane nachging. Niccolò war mittlerweile zu einem ihrer Stammkunden geworden, den sie regelmäßig besuchte. Allerdings hatte er sich für das heutige Treffen eine ganz besonders geschäftige Zeit ausgesucht. Gerade eben hatte sie noch einen weiteren Mann besucht, der ihre Dienste in Anspruch nahm. Ein alter, fetter Mann, der durchgehend nach Wein stank und dessen Frau vor langer Zeit mit den beiden gemeinsamen Kindern fortgegangen war. Sie wusste eine Menge über die Bewohner von Florenz, oder zumindest über den männlichen Teil. Etwas, das sie sich bisher jedoch nicht zu nutze gemacht hatte. Der Mann, dem sie eben einen Besuch abgestattet hatte, forderte eher Zärtlichkeiten als den tatsächlichen Akt. Ein Grund, weshalb er sie mit zahlreichen Kussflecken am Hals 'belohnt' hatte. Giulia sah das nicht sonderlich gern, weil es potentielle andere Kunden verärgerte, aber was hätte sie schon tun sollen. Nein sagen? Wohl kaum.
Ein Lächeln huschte über ihren Mundwinkel, während sie ein kleines Vögelchen beobachtete, das auf einer blutroten Blume landete. So frei müsste man sein, frei wie ein Vogel, fliegen können, wann man will und wohin man es will. Einfach nur fort, von allem und jedem.
Bald müsste er kommen, ein kleines Weilchen wartete sie schon. Aber bei viel beschäftigten Männern wie ihm gehörte das Warten einfach mit dazu.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Giardino di Machiavelli   Mi Feb 01, 2017 6:26 pm

Vielbeschäftigt war da das richtige Stichwort. Zum Teil war Machiavelli dafür zuständig, dass die Bruderschaft eine gewisse Ordnung bekam. Von ihm bekamen sie Informationen und Aufträge zugewiesen und das Tag ein Tag aus. Auch heute beschäftigte er sich lange mit der Arbeit und vergaß fast schon, dass er eine Verabredung hatte. Der Meisterassassine sagte niemanden etwas, mit wem er sich traf und warum. Giulia konnte man ganz einfach benutzen um an ihn und die Bruderschaft ranzukommen. Eine seiner größten Schwächen und der Schlüssel, den die Templer gebrauchen konnten. Deshalb traf er sich mit der Kurtisane auch nur an privaten und verborgenen Plätzen wo sie niemand beobachten konnte.
Er brauchte nicht lange bis an den Privatplatz seiner Familie. Sie waren wohlhabend und besitzten eine Menge schöner Plätze ind Florenz und in der Umgebung. Die Gartenanlage in San Giovanni war eines von ihnen wo diesemal das Treffen statfinden sollte. Der Anblick, der sich hier bot ähnelte sehr kunstvoller Gemälde. Die Frau, wofür er insgeheim etwas emfpand, vor dem Brunnen in diesem weißen Gewand. Sie stach defenitiv heraus, obwohl sie eher das Gegenteil erreichen wollte. Bei ihr angekommen bemerkte er zunächst ihren Blick auf den Vogel. "Dieser Vogel sitzt jeden Morgen am Gartentor und wartet bis es jemand öffnet um erst dann rein zu fliegen..." Als sein Blick wieder ihr galt, konnte er die Kussflecken an ihrem Hals sehen und schluckte ein mal. Niccolo sah es wirklich nicht gerne, wenn sich jemand wie Giulia für Geld prostituierte. Er schloss diese Frau sehr in sein Herz, vielleicht sogar zu sehr aber zu akzeptieren, dass sie auch andere Männer beglückte beschäftigte ihn jedes mal aufs Neue. Seine Absichten lagen nicht nur bei dem Sex. Er gab ihr auch nicht nur deshalb so viel Geld. Niccolo versuchte zu lächeln. "Wie geht es dir?"
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Giardino di Machiavelli   Mi Feb 01, 2017 6:51 pm

Montag, der 29. März 1480
13:32 Uhr
Niccolò Machiavelli & Giulia De Rosa

Zunächst bekam Giulia gar nicht mit, wie Niccolò sich neben sie setzte, so fasziniert war sie vom Anblick des putzigen Vogels. Es zog sie einfach in den Bann, wie frei und unbeschwert er sich zwischen den Blumen und in den Lüften bewegte. Fast so, als hätte er kein Gewicht.
Ruckartig drehte sie Niccolò Machiavelli ihren Kopf zu, als sie seine Stimme vernahm. Ein sonniges, sanftes Lächeln legte sich auf ihr Gesicht, während sie ihn betrachtete, und ihre Hand wanderte an seine Wange. "Es ist sehr schön, Euch zu sehen.", lächelte sie ihn an. Noch immer hielt sie es für höflicher, ihn so anzusprechen. "Was für ein höflicher Vogel." Kurz huschte ein Schmunzeln über ihre Mundwinkel. "Höflich und sehr hübsch. Er gefällt mir." Langsam ließ sie die Hand seine Wange hinabgleiten und begann, mit den Fingern sanfte Kreise auf seinem Hals zu ziehen. "Mir geht es sehr gut, wie immer, wenn ich Euch erblicke...", hauchte sie ihm zu. Das Betörende in ihrer Stimme gehörte wohl zum Beruf dazu, auch wenn sie Machiavelli jeglichen anderen Kunden vorzog. Er war verständig und vor allen Dingen zahlte er sehr gut. Nach wie vor hatte Giulia einen herben, männlichen Duft an sich, nach Moschus und Gewürzen. Es war jener Duft, den ihr vorheriger Kunde, abgesehen vom Wein, getragen hatte. Nur unzureichend wurde er von Giulias eigener, lieblicher Note nach Wildrose und Erdbeeren übertüncht. "Und wie geht es Euch? Seid Ihr in Stimmung?" Eigentlich eine überflüssige Frage, sonst hätte er sich keine Kurtisane herbestellt.
Die schöne Blondine ließ ihre freie Hand, die nicht mit dem Hals des Mannes beschäftigt war, ins kühle Wasser des Brunnens gleiten und dort leichte Wellen schlagen. Als sie diese wieder auftauchen ließ, befeuchtete sie damit ihren Hals und den Stoff an ihren Brüsten, sodass er endgültig durchsichtig wurde. Trocknen würde er ohnehin schnell wieder.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Giardino di Machiavelli   Mi Feb 01, 2017 7:35 pm

Ihre Hand an seiner Wange fühlte sich verdammt gut an. Am liebsten würde er sich gar nicht mehr davon lösen aber diese Zeit kam immer viel zu früh. Seufzend schüttelte er seinen Kopf, diese Höflichkeit war hier in diesem Moment absolut nicht nötig. "Hatten wir das nicht geklärt? kein ihr, kein euch.. nur du" Er nahm sich ihre Hand von seinem Hals und drückte sie ein wenig, ließ sie aber so schnell nicht los. Auch wenn er ihre Berührungen sehr genoss, der Geruch der ihm entgegen kam, brachte ihn ein wenig von der schönen Nebenbeschäftigung ab, die er meistens mit ihr betrieb. Von seiner Seite aus muss es nicht immer zu Sex kommen. Er genoss schon ihre Nähe, mit ihr zu reden und ihrer sanften Stimme zu lauschen. Für ihn war sie nicht nur eine Kurtisane, sie war noch viel mehr als das, und so behandelte er sie auch. "Wir haben Zeit..." Sprach er und schob einer ihren glänzenden Haarsträhnen hinter das Ohr. Nicollo war sowieso niemand, der etwas sofort überstürzte. Selbst wenn es um Frauen ging, war er eher der Zurückhaltendere, ließ es ganz auf sich wirken und war ein stiller Genießer. Auch vor den Reizen der Frauen war der Meisterassassine nicht aus der Ruhe zu kriegen. Während seiner Laufbahn als schleichender Killer hatte er es oft mit Diesen zutun gehabt. Es gillt als Strategie um an Informationen oder anderem heran zu kommen. Sein Mentor Mario hatte ihm das in jungen Jahren schon eingetrichtert. Giulia war also die erste Hure, die Erfolg beí ihm hatte.
Ein seltenes entschuldigendes Lächeln schlich sich in sein markantes Gesicht während er sie von oben herab betrachtete. "Was hälst du von einem kleinen Spaziergang" Niccolo tat nichts ohne Hintergedanken. Am Ende des schmalen Weges würden sie an einen Pavillion stoßen, der ein paar kleine Überraschungen bereit halten wird.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Giardino di Machiavelli   Mi Feb 01, 2017 7:51 pm

Montag, der 29. März 1480
13:36 Uhr
Niccolò Machiavelli & Giulia De Rosa

"Richtig.", meinte Giulia und nickte bestätigend zu seinen seinen Worten. Da hatte sie glatt schon wieder vergessen, dass er mit der vertraulicheren Form angesprochen werden wollte. Den sanften Druck, den er auf ihre Hand ausübte, ließ sie weiterhin lächelnd über sich ergehen. Nicht, dass es ihr etwas ausmachen würde. Im Gegenteil, es war für sie sogar sehr angenehm.
Wieder nickte sie zur Antwort auf seine Bemerkung. "Du hast Recht, das haben wir. Und wir können gemeinsam alles tun, wonach dir der Sinn steht." Dafür bezahlte er sie schließlich. Manche der Männer, die sie, wenn man es so ausdrückte, bediente, hatten schon ausgefallene Wünsche. Einige wollten die ganze Nacht lang nur Geschichten von ihr hören oder schütteten ihr selbst das Herz aus, andere bevorzugten sehr ungewöhnliche Orte für den Geschlechtsverkehr. Sei es nun eine Scheune, ein öffentlicher Platz oder ein Teich, Giulia ließ sich bei guter Bezahlung auf alles ein. Dies jedoch nicht nur zu ihrem eigenen Nutzen, sondern auch, um den Menschen ihre Wünsche zu erfüllen. Einige vermissten schon seit Jahrzehnten Liebe und Zärtlichkeit, die Giulia ihnen allemal bieten konnte, soviel sie wollten.
"Ein Spaziergang klingt wundervoll. Ich liebe deine Gärten, es ist immer schön, sie ein wenig zu begehen." Giulia erhob sich und hielt ihrem Begleiter den Arm hin, damit sie gemeinsam aufbrechen konnten. Dass er eine Überraschung für sie hatte, erwartete Giulia nicht. Im Übrigen waren Überraschungen für sie meistens nichts Positives und eher verpönt, auch wenn dieser spezielle Fall wohl noch eine Ausnahme darstellen könnte.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Giardino di Machiavelli   Mi Feb 01, 2017 8:54 pm

Warum auch auf Distanz und Höflichkeit bestehen, wenn sich beide gegenseitig schon nackt gesehen haben. Scheinbar lag es aber einfach daran, dass sie es gewohnt war, so mit anderen zu sprechen. Giulia war sehr beliebt in ganz Italien und man zahlte einiges, um sie zu sich zu holen nur um eine Nacht mit einem zu verbringen. Niccolo war im Moment weniger darauf aus zwischen ihre Bein zu gelangen. Wenn er sich schon mit Frauen beschäftigte, war er ein extremer Charmeur und Gentleman, ihr musste es gut gehen und das hatte höchstes Privileg. In Vergangener Zeit versuchte Machiavellie es dieser Frau auch so angenehm wie möglich zu machen. Es sollte kein Zwang sein, obwohl Geld mit im Spiel war wollte er unbedingt, dass sie sich in nichts hineingedrängt fühlt.
Im runde wollte er sich aber gar nicht vorstellen, was sie sonst mit anderen Männern tat. Was diese mit ihr angestellt haben und welche Fantasien sie ausleben durften. Bestätigend ließ er sich an den Arm ketten und ging mit ihr los. "Geht mir genau so. Sie sind perfekt, um ein wenig zur Ruhe zu kommen und die Gedanken frei zu lassen" Viel hatte sich Nicco bei der Miniüberraschung aber nicht gedacht, wenn man es überhaupt so nennen durfte. Trotzdem hoffte er, dass es sie freut. Um die Ecke war der Pavillon schon zu erkennen, es war sowieso endstation des Weges und sie mussten automatisch dort halt machen. Dort stand lediglich ein Tisch mit einer Schale Früchte und ein teurer Wein. Er ließ es vorher schon so herrichten, damit es seiner Begleiterin an nichts fehlte.
Nach oben Nach unten
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Giardino di Machiavelli   

Nach oben Nach unten
 
Giardino di Machiavelli
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Assassins Creed :: San Giovanni-
Gehe zu: