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 Das Wohnzimmer

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AutorNachricht
Bauherr
And you say Rome wasn't built in a day
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BeitragThema: Das Wohnzimmer   Mo Feb 20, 2017 9:27 pm

Das Wohnzimmer der Unterkunft.
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Luigi Rizzi
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Di Feb 21, 2017 10:33 am

Freitag, 2. April 1480
17.15 Uhr
cf San Marco, Basilica di Santa Croce
Barbara Gonzaga

Eigentlich rannte ihnen die Zeit davon. Rizzi hatte schon ein paar Befehle an seine Männer erteilt aber um das Netz um die Assassinengruppe zuziehen zu können, bedurfte es weiterer Vorarbeit. Er betrat das prachtvolle Haus und sah sich um. Es war vornehm eingerichtet und deckte alle gehobenen Ansprüche ab. Es war eine gute Unterkunft und Rizzi war froh, dass Barbara hier residierte.
An einer Wand hing eine grosse gerahmte Stadtkarte von Florenz. Rizzi trat davor und begutachtete etliche Strassenzüge und Gebäude. "Die Assassinen wählen stets Orte für ihre Treffen aus, die sich mitten im Vergnügen des gemeinen Volkes befinden. Sie wollen in der Menge untergehen, so dass man sie nicht mehr als einzelne Personen wahrnimmt. Ich vermute deshalb, dass sich Santoro und sein Pack ganz in unserer Nähe befindet. Signora, stellt Eure Männer an diesen Orten ab.", sagte er und deutete mit dem Finger auf die Karte. Er zeigte auf Punkte rund um Leonardo da Vincis Haus in einem ziemlich engen Abstand. "Meine Männer verteile ich etwas grosszügiger. Einen ersten Widerstandsring wird es hier geben, den zweiten, einen äusseren, hier.", sprach er weiter und wirbelte mit seinen gepflegten Fingern über die Karte. "Zudem werde ich Wachposten auf verschiedenen Dächern positionieren. Assassinen sind wie Tauben. Über den Dächern sind sie flink, auf der Erde machen sie nur Dreck."
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Barbara Gonzaga
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Spieler : Nessie

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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Fr Feb 24, 2017 3:22 pm

Freitag, 2. April 1480
17.17 Uhr
cf San Marco, Basilica di Santa Croce
Luigi Rizzi

Barbara ging mit Luigi in das Wohnzimmer, welches- wie der Rest der Zimmer- gut eingerichtet war. Es war hier drinn kühl, was erfrischend war, wenn man von draußen reinkam. Signore Rizzi ging sofort auf die große Karte zu, die dort an der Wand hing und deutete auf einen bestimmten Punkt, nachdem er nicht mal lang suchen musste. Barbara trat an seine Seite und begutachtete die Stelle. Natürlich wusste sie nicht, wem dieses Haus gehörte, doch konnte sie es sich denken. Und so fragte sie nicht, denn sie bemerkte, wie konzentriert und ungeduldig Luigi war.
Auf diese Bemerkung, sie sollte dort ihre Leute aufstellen, drehte sie sich zu dem Hausmädchen um und befahl ihr, den obersten Wachmann zu bringen, dem sie vertraute. Als dieser kam, gab sie ihm den Befehl, den Luigi gerade ausgesprochen hatte und mit einer Verbeugung ging dieser wieder aus dem Raum, um diesem Befehl nachzugehen.

Sie hörte weiter ihrem alten Freund zu. Ihr gefiel die Art, wie er dachte und handelte. Als Herzogin war es ebenfalls immer ihre Aufgabe gewesen, ihr Land zu beschützen und wie in einem Schachspiel den Leuten die richtigen Befehle zu erteilen. Man musste dabei streng und kalt reagieren. Niemals dem Feind den Rücken zeigen. Und es wäre doch eine Schande, wenn diese Aufgabe scheitern würde.
"Die Tore sollen streng bewacht werden. Niemand kommt mehr rein oder raus, sobald es abend wird. Die Bauern werden schon nicht verhungern, wenn sie diesmal ihre Ware in der Stadt nicht abliefern können. " Meinte sie mit kalter Stimme und überraschte sich mit dieser Aussage selbst, da es ihr normalerweise egal war, ob jemanden ein Tageslohn fehlte oder nicht.
"Setzt auf allen Straßen Spione aus. Besonders vor sämtlichen Kneipen und Bordells.",, fügte sie noch hinzu.
"Und selbst Tauben kann man anlocken und einfangen. Doch nennt man sie auch die Ratten der Lüfte." Nun sah sie noch konzentrierter auf die Karte, dann kurz zu Luigi und drehte sich anschließend um. Auf eines der Fenster ging sie zu und sah nach draußen auf die Straße. "Doch.. Ratten verstecken sich in Kanälen und kommen erst heraus, wenn sie nach Nahrung suchen. " Noch immer haftete ihr Blick auf die Straße, ohne diesen Geistesblitz aus den Kopf zu schlagen. Erst nach wenigen drehte die junge Frau sich mit ernsten Gesichtsausdruck zu Luigi Rizzi um und fuhr fort: "In Rom fand man vor 3 Jahren 5 Leichen von Männern, die sich in den Katakomben verirrten, zu denen man durch die Kanäle gelang. Wie es sich herausstellte, gehörten einige dieser Leute davon einer Diebesgilde an, andere hingegen waren Spione. Ab diesem Zeitpunkt wurden sämtliche Eingänge zu den unterirdischen Gewölben bewacht, um schmutzige Geschäfte wie diese zu beseitigen. Doch, Signore Rizzi, frage ich mich, ob es in Florenz auch solche Kellergewölbe gibt wie in meiner geliebten Heimatstadt." Natürlich war es nur eine Idee. Und dennoch wären in Rom die Katakomben ein perfekter Ort, um ein Treffen, wie das von Santoro arangierte dort einzuleiten.
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Luigi Rizzi
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Spieler : Ann

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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Sa Feb 25, 2017 11:10 pm

Freitag, 2. April 1480
17.19 Uhr
Barbara Gonzaga

Sein Kopf drehte sich und er blickte ihr nach wie sie zu einem von ihr ausgewählten Fenster getreten war. Sie war in der Tat eine sehr starke Verbündete. Sie wollte kein Geld von ihm, kein Lob, keine Männer oder Ländereien, keine Macht und keine bessere Stellung, keine Vorstellung und keine Schuldentilgung. Barbara Gonzaga war vollkommen. Luigi Rizzi ertappte sich dabei, dass er sie bewundernd gemustert hatte. Er starrte sie an weil sie Gefühle in ihm auslöste. Keine sexuellen oder intimen, liebenden Gefühle. Er begehrte sie nicht. Aber mit ihrer Schönheit, ihrem Scharfsinn und ihrer Leichtigkeit wurde sie für ihn immer vollkommener. Ein Geschenk des Himmels, eine genügsame Verbündete, eine Seelenverwandte. In diesem Moment beschloss er, alles dafür zu tun, dass sie ihre Vollkommenheit für immer behalten konnte. Er würde sie schützen und wenn es sein müsste, mit seinem eigenen Leben.

Er schickte ein kleines Gebet für Barbara gedanklich gen Himmel und trat schliesslich neben sie ans Fenster. "Solche Gewölbe gibt es. Unterirdische Weinkeller, Vorratskammern. Nach dem Winter werden die privaten Keller wohl nicht mehr so prall gefüllt sein. Die Kammern unter Gasthäusern und Bordellen aber werden reichlich gefüllt sein und für ein Treffen mit mehreren Leuten bestens genügen. Ich gebe Eurem Wachmann ein paar Namen von Gasthäusern und Bordellen damit diese überprüft oder ausspioniert werden können.", sprach er und sah sie wieder an.
"Glaubt mir, mein Kind, ich fühle mich geehrt, Euch an meiner Seite wissen zu dürfen. Ihr seid scharfsinnig und klug. Ihr beeindruckt mich sehr."
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Barbara Gonzaga
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   So Feb 26, 2017 12:11 am

Auf Barbara' nun konzentrierte Mimik drang nun ein Lächeln..ein kaltes Lächeln, während sie sich diese Szene schon bildlich ausmalen konnte. Wachen, die in einen der genannten Kellergewölbe drangen, um dieses elende Pack bei ihrem kleinen, geheimen Treffen zu stören und festzunehmen.

"Gut.. sehr gut.", summte sie zufrieden und sah zu Luigi, der an ihre Seite getreten war und von den Kellern berichtet hatte. Überrascht sah sie ihn nun an, als er ihr seine Gedanken, seine Gefühle mitteilte. Dies gefiel ihr. Jede andere Frau hätte zu Boden gesehen, doch sie hielt seinen Blick fest und sah ihn nun auf eine bestimmende Art und Weise an. "Signore Rizzi, ich bin Euch zutiefst dankbar, mio amico.", setzte sie an, senkte nun den Blick, um seine Hand in ihre zu nehmen. Dies war die erste Geste dieser Art, die von ihr selbst kam. Seine Nähe fühlte sich vertraut an. Auch, wenn sie ihn körperlich immer anziehend gefunden hatte, musste sie dennoch vernünftig bleiben. Freundschaft war wichtiger als alles andere. Liebe hingegen konnte alles zunichte machen, wenn sie sich nicht so entfaltete, wie sie es eigentlich sollte. "Ich habe es Euch stets verheimlicht. Doch nun sollt Ihr wissen, dass ich zu Euch aufblicke. Ihr seid mein Freund, mein Vertrauter und der beste Krieger in all meinen entfachten Schlachten." Diese Worte kamen wirklich aus tiefsten Herzen. Wenn es jemand schaffte, ihre innersten Gefühle zu zeigen, dann war es ein Mann wie Luigi Rizzi.
"Denn dieser Krieg und der Schmerz muss sein. Damit Gottes Reich erneut errichtet wird. Und ehe der Tag graut, färbt sich die Erde rot.", fügte sie noch hinzu.
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Luigi Rizzi
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   So Feb 26, 2017 7:25 pm

Freitag, 2. April 1480
17.21 Uhr
Barbara Gonzaga

Ihre Hände waren warm und fest. Rizzi hasste nichts mehr wie lasche, kalte oder verschwitzte Hände. Das war ein Zeichen von Schwäche, Angst und Selbsthass. Überzeugte Menschen wie Barbara, die sich selbst erkannten und sich selbst annahmen, wie sie waren, waren ihm die liebsten Gefährten. Diese Menschen zeugten von Vernunft und Zuverlässigkeit.
Bei ihren Worten lächelte er auf. Er umfasste nun seinerseits ihre Hände, zog sie hoch und küsste auf beide Handrücken. "Passt gut auf Euch auf.", sprach er leise. Täte sie es nicht, würde er umso mehr auf sie aufpassen. Dann liess er ihre Hände los.
"Wir wollen bald dinieren damit wir gestärkt in ein paar Stunden unseren Erfolg geniessen zu können.", sagte er schliesslich. Es war eine Aufforderung an sie, damit sie ihrer Dienerschaft Bescheid sagte, dass sie bald essen würden. Rizzi hatte sich soeben selbst zum Essen eingeladen. Aber er ging davon aus, dass es Barbara nur recht war. Denn in ein paar Stunden würde Rizzi sie zur Feier des Tages zu Wein, Gesang und einem reichhaltigen Mitternachtsmahl in seiner Villa, in der er vorübergehend wohnt, einladen. Sie würde dort ein paar ranghohe Templer kennenlernen. Leute, die etwas zu sagen hatten, Männer, die ihr untertan würden weil Rizzi es so wollte. Er genoss seine weitreichende Macht. Rizzi hatte Geld, lebte strikt nach seinen Regeln und war von sich und seiner Macht überzeugt. Das überzeugte auch stets andere Templer, die zu starken und sehr loyalen Verbündeten wurden. Rizzis Machttentakel hielten neben Florenz auch Genua, Mailand, Venedig und natürlich Rom fest und zogen immer stärker daran. Manchmal liess er Verbündete daran teilhaben um sie im Endeffekt noch abhängiger von ihm zu machen. Und nur wenige Menschen, Menschen wie Barbara, durften sich in seinem Machtbereich frei bewegen und auf ihn und seine Leute wie Verbindungen zurückgreifen - ohne sein Einverständnis.
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   So Feb 26, 2017 8:29 pm

Freitag, 2. April 1480
17.22 Uhr
Luigi Rizzi

Sie nickte einmal bei seinem ersten Kommentar, um anschließend von sich zu geben: "Und Ihr auf Euch." Nein, die Stunde des Assassinen war geschlagen. Einen letzten Ordensbruder der Templerin hatte er getötet und würde Luigi vor ihm stehen, täte Rafael sein letztes Vergehen bereuen. Nun sprach Luigi davon, dass sie bald speisen sollten, um sich für den Kampf zu stärken. Nein, ihr machte es nichts aus, dass er sich selbst einlud. Auf diese Worte drehte sich Barbara zur Tür, an der ihre Magd stand und befahl ihr: "So bringt uns Wein und ein gutes Mahl. Mein Gast soll nur das Beste bekommen. Und bringt nochmal den Wachmann herein." und ohne zu zögern machte das Hausmädchen einen Knicks, öffnete die Tür hinter sich und ging sofort hinaus, um den Hausherren bescheid zu sagen.
Und kaum war sie aus dem Raum verschwunden, kam schon der bestellte Wachmann herein, den sie schon vorhin einmal beauftragte.
"Ihr seid meinen Anforderungen nachgekommen?"
"Si, Gnädigste. Die Männer stehen bereit.", antwortete der gut Gerüstete nach einer Verbeugung.
"Va bene. So stellt weitere Wachen und Spione vor sämtliche Bordelle und Gastschenken. Sucht den Stadthalter auf und findet heraus, welche Gebäude zugängliche Kellergewölbe haben."
Anschließend winkte die Dame den Wachmann heraus, der sich anschließend wieder Verbeugte und den Raum verließ.
"So nehmt bitte Platz, mein lieber Herr.", Barbara sah wieder zu Luigi und deutete auf die Bank am unentfachten Kamin.
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   So Feb 26, 2017 9:17 pm

Freitag, 2. April 1480
17.25 Uhr
Barbara Gonzaga

Nickend ging er ihrer Bitte nach und setzte sich. Er überlegte kurz was er tun würde, wenn er Santoro endlich hatte, nach Rom gebracht hatte und Santoro hingerichtet worden war. Rizzi fiel dann aber ein, dass es genug in Italien für ihn zu tun gab.
"Grazie, Signora. Ich muss zugeben, dass ich sehr gespannt bin. Ich kann es kaum erwarten in das Gesicht Santoros zu sehen wenn er verstanden hat, dass der heutige Abend sein letzter Abend in Freiheit war.", sagte er. Rizzi genoss jede Vorstellung, in der Santoro litt.
Für das Abendessen war es wirklich sehr früh. Für italienische Verhältnisse war es verdammt früh. Aber Rizzi wollte nicht mit hungrigem Magen losziehen. Zudem versprach ein gutes Abendessen in guter Gesellschaft auch Gelegenheit um in sich ruhig und gelassen zu werden. Rizzi war nicht gern nervös. Dann zuckte sein Auge und er hasste es, wenn es das tat.


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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   So Feb 26, 2017 10:00 pm

Freitag, 2. April 1480
17.26 Uhr
-Abschlusspost-

Sie folgte ihm, setzte sich jedoch auf einen Stuhl ihm gegenüber. Zum Essen mussten sie wenigstens die Räumlichkeiten nicht verlassen. Der Tisch, der dort in der Ecke stand, reichte vollkommen aus. Es war genug Platz darauf und selbst wenn Barbara es eigentlich bevorzugte, in einem großen Speisesaal zu essen, war ihr dieser heute nur recht. Sie wollte mit Luigi alleine sein.
"Werdet Ihr ihn wiedererkennen, mio amico?", fragte sie, nachdem er dies gesagt hatte. Erneut ging die Tür auf und ein Krug mit zwei Bechern wurde von der Magd hineingetragen und auf ein Tischchen an der Seite gestellt. Bevor sie einen Knicks macht und erneut ging, schenkte sie beide Becher halb voll ein und ließ die beiden wieder in Ruhe.
"Ich sehe es vor mir: Santoro, der den Weg nach Rom von der Kutsche mitgezogen wird, weil seine Füße ihn schon auf halber Strecke im Stich lassen. Er mag zwar ein Assassine sein. Doch dennoch ist er ein Mensch, der sich Euch, Signore, schon bald beugen wird. "
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Do Apr 13, 2017 2:56 pm

Samstag, 3. April 1480
09.00 Uhr
(vom Gefängnis kommend)

Luigi Rizzi hatte wenig geschlafen. Er fühlte sich prächtig und unbesiegbar. Der vergangene Abend und die triumphale Nacht hatten ihn kaum einschlafen lassen. Er hatte Santoro, er war derjenige, der Macht über ihn und damit auch über seine Assassinen-Verbündete hatte. Er würde die Schlinge enger ziehen und versuchen alle Assassinen auszurotten.
Schon in der Früh liess er einen Boten zu Barbara Gonzaga schicken um seinen Besuch anzukündigen. Einige seiner Spione teilten ihm unterdessen mit, dass man die anderen Geflüchteten nicht fassen konnte. Sie waren verschwunden. Selbst die Verletzten. Rizzi machte das wütend. Kein Arzt hatte sich gemeldet, die Wachen waren in den Bordellen und in weiteren Gasthäusern, konnten aber keinen mehr finden, der als Gesuchter in Frage gekommen wäre.

Nun stand er vor der Villa und wurde eingelassen. Rizzi hielt eine kleine Schatulle in der Hand und wartete auf die Herzogin. Er musste ihr erzählen was in der Nacht nach dem Zugriff noch passiert war.
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Barbara Gonzaga
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Fr Apr 14, 2017 8:14 pm

Samstag, 3. April 1480
09.00 Uhr
Luigi / Barbara

Wie beinahe jeden Tag begann auch dieser recht früh. Um 6 Uhr stand die Herzogin aus ihrem Bett und vertrieb den Mann, der ihr gestern Abend noch Gesellschaft geleistet hatte. Am nächsten Morgen fühlte sie sich noch einsamer als zuvor. Doch dafür hassen tat sie sich nicht. Beinahe gewohnt war die junge Frau es schon und verzog auch keine Mimik ihres eiskalten Blickes den ganzen Morgen über.

Als der Bote anklopfte und ihr mitteilte, dass Luigi Rizzi ihr noch heute einen Besuch abstatten wollte, gelang ihr es aber dennoch, ein winziges Lächeln auf die Lippen zu zaubern. Sie erinnerte sich daran, als sie in der Kutsche saß und auf die Information wartete, ob der Gastkeller ausgeräuchert wurde oder nicht. Freude empfand sie durchaus, wenn sie sich nur vorstellte, wie es Luigi bei diesem Triumph ergehen musste. Endlich hatte er diesen Bastard von Santoro. Er sollte die härteste Strafe bekommen, die man einem Mann nur geben konnte. Kaum erwarten konnte die Dame die Fahrt nach Rom. Nicht nur, weil es ihre Heimatstadt war, sondern auch um zuzusehen, wie der Assassine bei nicht weniger als halber Strecke von der Kutsche mitgeschliffen wurde.
Sie hoffte nur, dass Gott ihr für diese Gedanken vergeben würde. Doch wieso sollte er es nicht tun? Immerhin war Luigi und Barbare es, die die Welt von einem weiteren Ketzer befreien würden.

Ihr rotes Haar hatte man gerichtet. Wie so oft war es mit einem goldenen Band zusammengesteckt. Ihr Kleid war orange und hatte etwas von einem ebenso roten, glänzenden Akzent, welches ihren zierlichen Körper umhüllte. Sie saß an einem der Fenster. Wie ein Engel voller Unschuld sah sie dabei aus und legte in diesem Moment ungewollt ihre strenge Art ab, während sie, im Sonnenlicht sitzend, ihre Stickarbeit fortführte. Doch ihr Blick richtete sich auf, als die Tür sich öffnete.
Die Magd trat herein, machte einen Knicks und trat zur Seite, um den hochgewachsenen, dunkelhaarigen Mann hereinzulassen. Sofort legte Barbara das Stück Stoff zur Seite, stand auf und ging auf Luigi zu, um den Kopf leicht zu senken, um ihn so zu begrüßen. Dabei verließ das Dienstmädchen den Raum und schloss die Tür hinter sich.
"Ich erwartete Eure Ankunft sehnsüchtigst. Ich war  von der Neuigkeit erfreut, als man mir die Nachricht überbrachte, Santoro säße endlich hinter Gittern. Und ich bin beruhigt, dass dieser Hundsfott endlich in Ketten gelegt wurde. "
Barbara nahm nicht oft Schimpfwörter in den Mund und war auch der Ansicht, dass Luigi ihr dies nicht übel nahm. Denn die Bezeichnung entsprach dem Assassinen.
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Luigi Rizzi
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   So Apr 16, 2017 12:25 am

Samstag, 3. April 1480
09.02 Uhr
Barbara Gonzaga / Luigi Rizzi

"Mein liebstes Kind.", begrüsste er sie freundlich und zugetan. "Es ist mir eine Freude und eine Ehre Euch bestätigen zu können, dass sich Santoro immer noch im Gefängnis befindet. Leider mussten wir ihm einen Finger nehmen um mehr Druck auszuüben. Ich will weitere Namen seiner Freunde hören und er ist stur wie ein Bock!", sagte er.

Dann fasste er Barbaras Hand, nahm sie hoch, hauchte ihr einen Handkuss auf und drehte ihre Hand dann um. Er legte die kleine Schatulle in ihre Handfläche. "Dies ist ein Geschenk von mir an Euch für Eure Unterstützung, Eure Klugheit und Eure Besonnenheit. Es wird Eure Schönheit noch mehr unterstreichen.", sagte er lächelnd. Er schenkte ihr eine sehr teure Halskette, die zurzeit sehr angesagt war.

"Ich bin gekommen um mit Euch über die baldige Abreise und Überführung von Santoro nach Rom zu sprechen. Ich will ihn so schnell wie möglich aus Florenz bringen. Leider sind uns sehr viele seiner Anhänger entwischt. Ich habe meinen Männern angeordnet, Blutspuren zu folgen. Davon gibt es einige."
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Barbara Gonzaga
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   So Apr 16, 2017 7:07 pm

Samstag, 3. April 1480
09.03 Uhr
Rizzi / Gonzaga

Zufriedenheit konnte man deutlich in ihren Augen ablesen und anschließend bildete sich auch ein noch zufriedeneres Lächeln auf ihr Gesicht, als Luigi Rizzi ihr diese Worte als Begrüßung gab.
"Seine Finger werden ihm jetzt sowie so nichts mehr nützen.", kommentierte sie, legte eine kurze Pause ein und fragte nun: "Wie mir mitgeteilt wurde, habt Ihr auch da Vinci festgenommen. Spricht er?" Barbara konnte sich nicht vorstellen, dass ein Mann nach der Abtrennung eines Fingers immer noch still sein konnte. Santoros Wille schien eisern zu sein. Doch die junge Herzogin war sicher, dass auch dieses Schweigen gebrochen werden konnte!

Kurz darauf nahm Luigi ihre Hand, um sie an seinen Mund zu führen. Diese Zuneigung gefiel der jungen Frau. Natürlich! Rizzi mochte zwar um einiges älter sein als sie, doch er war um einiges charmanter als so mancher Kerl in ihrem Alter.
Das Problem war, dass sie dringend einen neuen Gatten an ihrer Seite brauchte. Normalerweise gab sie nichts darauf, wenn hinter ihrem Rücken gesprochen wurde. Doch als Herzogin noch einen weiteren Titel des Volkes zu bekommen, konnte sie sich nicht leisten. Wer würde ihr noch den Respekt geben, der ihr normalerweise gebührte, wenn sie als verhurende Witwe in aller Munde war? Normalerweise verdrängte sie derartige Gedanken und versuchte natürlich, ihre Bettgeschichten für sich zu behalten. Aber es war nie einfach, einen stillen Mann in jeder Hinsicht zu finden.
Doch diese Gedanken wurden erstmal vergessen, als Rizzi ihr die Schatulle in die Hand legte, die er gerade noch geküsst hatte.
Überrascht blickte sie ihn an und nahm die Schatulle an sich, um sie öffnen zu können. "Ihr seid sehr aufmerksam, mio amico." Schmuck war eines der Dinge, die sie liebte. Barbara bewunderte die Kette, sah wieder hoch in die dunklen Augen des Mannes und bat ihm, ihr diese anzulegen, bevor sie sich umdrehte, um es ihm einfacher zu machen.
Dabei sprach Luigi, dass einige von Santoro's Anhänger flüchten konnten. Und als er die Kette ihr angelegt hatte, drehte sie sich wieder um und bot ihm einen Platz an dem kleinen Tisch an, um sich dort mit ihm hinzusetzen.
"Ihr wisst, dass ich normalerweise sagen würde, dass wir vor der Überführung seine Anhänger suchen sollten. Doch denke ich, dass er auch noch bis Rom Zeit hat, uns die Namen mitzuteilen. Spätestens, wenn er von der Kutsche mitgezogen wird, wird er erkennen, dass sein Leben.. nun ja.. einfacher sein könnte, würde er diese Namen nur verraten."
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   So Apr 16, 2017 10:00 pm

Samstag, 3. April 1480
09.05 Uhr
Gonzaga / Rizzi

Luigi Rizzi setzte sich auf den angebotenen Platz und sah Barbara an. Die Kette stand ihr ausgezeichnet und das Gold wirkte zu ihrem Kleid und ihrem Haar noch glanzvoller und wertvoller. Barbara war ihm ein kleines Vermögen wert. Er mochte sie sehr, sie hatte die richtige Einstellung, das zurückhaltende Lächeln und dieses Feuer in den Augen. Rizzi sah die Männer nie in der übergeordneten Rolle einer Gesellschaft und deshalb behandelte er Frauen, die er mochte, auch sehr gleichberechtigt. Natürlich gab es gesellschaftliche Regeln und an die hielt sich Rizzi auch strikt. Aber er konnte in Frauen, vorallem in mächtigen Frauen, kein blosses Eheweib und eine Mitregentin sehen. Er sah in diesen Frauen wertvolle Verbündete.

"Ich werde heute den Auftrag erteilen, dass die Abreise nach Rom vorbereiet wird. Reicht Euch eine Woche? Dann reisen wir am nächsten Samstag nach Hause.", sagte er. Er wusste, dass auch Barbara in Rom ihr Zuhause hatte. "Bis dahin können wir gemeinsam Santoro in der Zelle besuchen. Ihr müsst aber auf Euch Acht geben. Er spuckt.", erklärte er und winkte abweisend mit der Hand vor seinem Gesicht, dessen Ausdruck ganz gelassen geblieben war.
"Und gewiss habe ich auch da Vinci gefangengenommen. Ich habe viele Anklagepunkte gehabt doch der Richter wollte davon nichts hören.", sagte er und drehte den Kopf. Sie waren allein in diesem Raum. Dann zog er einen Brief hervor. "Dies ist der Freilassungsbrief für Leonardo da Vinci. Ich hätte ihn gestern schon wieder laufen lassen müssen aber, so verzeiht mir, meine gütige Herzogin, ich war in Rage und habe es einfach vergessen. Ich werde es auch heute vergessen. Und morgen. Und auch die Tage, die noch kommen werden.", erklärte er ihr. Indem er ihr anvertraute, was er vorhatte, konnte sie sich sicher sein, dass er sie nicht anlügen würde. Zu keiner Zeit.
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Mo Apr 17, 2017 2:50 pm

Samstag, 3. April 1480
09.06 Uhr
Rizzi / Gonzaga

"Eine halbe Woche genügt mir. Meine Sehnsucht nach Hause ist groß. Florenz beliebt mir nicht. Die Stadt ist so... unsauber und garstig." Sie rümpfte die Nase. "Rom hingegen glänzt in voller Pracht. Dort fühle ich mich sicherer. Zudem auch wohler, mein Freund. Sagen wir Mittwoch?" Vermutlich dachte Rizzi nicht anders. Seine Entscheidung, in einer Woche erst abzureisen, hatte er wahrscheinlich nur wegen der jungen Frau gefällt. Doch sie war schnelles Handeln gewohnt. Auch Stress machte ihr nichts aus. "Ein spuckender Assassine? Wie herrlich." Sie musste lachen bei dieser Bemerkung. Ihre Laune wurde um einiges gestiegen. "Noch bevor er spuckt, wird er bemerken, dass in meiner Gegenwart selbst ein Blinzeln nur gefährlich werden könnte."

Als Luigi davon sprach, dass er da Vinci festgenommen hatte, wurde sie wieder ernster und folgte seiner Hand, die einen Brief hervorholte.
"Entschuldigt Euch nicht bei mir, Luigi.", murmelte sie und forderte ihn, ihr dem Brief zu geben, indem sie sich etwas vorbäugte und die Hand ausstreckte, um diesen entgegen zu nehmen.
Diesen faltete sie auf, las ihn durch, blickte wieder auf und faltete das Stück Papier wieder zusammen. "Dem Richter könnte es nicht gefallen, sollte er herausfinden, da Vinci befände sich noch immer in Ketten. Doch ich denke, Ihr wisst, was für den Orden an besten ist. Und diese Entscheidung werde ich nicht in Frage stellen."
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Mo Apr 17, 2017 5:08 pm

Samstag, 3. April 1480
09.07 Uhr
Gonzaga / Rizzi
"Dann werde ich diesen Mann am Tag vor unserer Abreise am Dienstag aus der Zelle lassen. Ich will in Rom keinen Ärger aus Florenz bekommen. Ich möchte mich auf Santoro konzentrieren.", sagte er. Die Tatsache, dass er da Vinci gehen lassen musste, behagte ihm nicht. Aber er war von keinem besonderen Wert für die Templer oder für Rizzi persönlich. Da Vinci war eben ein Mann aus Vinci mit abstrusen Ideen und einer unnatürlichen, krankhaften Vorliebe für sein eigenges Geschlecht. Daraus konnte man ihm in Florenz wirklich keinen Strick drehen. Kam hinzu, dass er durchaus mächtige Freunde und Verbündete hatte, denen Rizzi im schlimmsten Fall deutlich unterlegen gewesen wäre.

"Wann ist es Euch genehm, Santoro zu besuchen?", fragte er sie. "Ich habe Zeit." Rizzi würde die Reise also auf den Dienstag vorverlegen. Morgen war Sonntag und damit Messe. Rizzi wollte diese auf keinen Fall verpassen.
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Mo Apr 17, 2017 6:02 pm

Samstag, 3. April 1480
09.07 Uhr
Gonzaga / Rizzi

"Nun gut. Dann soll es so sein.", kommentierte Signora Gonzaga, auch wenn ihr diese Entscheidung nicht gefiel. Ein Mensch wie da Vinci musste vernichtet werden. Nichts in der Bibel wies darauf hin, dass diese Taten, die der Künstler machte, erlaubt waren. Ein Ketzer war er. Denn würde er auf Gottes Wort hören, wäre er auch ein anständiger Mensch, der nicht sein Geschlecht bevorzugte. Dies verstand die Rothaarige nicht. Für sie sollte dieser Mann ruhig in der Zelle verfaulen. Doch sie respektierte Luigi's Entscheidung. Auf die Meinung eines anderen hätte sie wohl widersprochen und versucht, diesen umzustimmen. Doch Rizzi war nicht irgendjemand.

"Ich möchte ihn am Montag sehen. Doch auch ich möchte versuchen, ihn zum Reden zu bringen. Ich hoffe, Ihr gestattet mir dies?" Sie selbst wusste, dass eine Frau solche Aufgaben nicht ausführen durfte. Und sie in die Folterkammer zu lassen wäre dazu auch nochmal etwas anderes! Aber sie war kein Weib aus dem Volk. Zwar nur eine Herzogin aus Deutchland, und dennoch eine bedeutende Persönlichkeit.
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Di Apr 18, 2017 11:10 am

Samstag, 3. April 1480
09.08 Uhr
Gonzaga / Rizzi

Es machte ihm nichts aus, dass sie den Montag für einen Besuch im Gefängnis vorschlug und Santoro ebenfalls zum Reden bringen wollte. Er traute ihr auch durchaus zu erfolgreich zu sein. Santoro kannte die Herzogin nicht. Er würde ihr gegenüber anders reagieren als er es bei Rizzis Folterversuche tat.

"Gewiss, Signora. Doch bedenkt Eure Kleiderwahl. Die Böden sind schmutzig, es stinkt nach Unrat, es gibt Ratten und faulige Essensreste. Die Männer, die im Gefängnis arbeiten, werden Euch möglicherweise lüsterne oder abschätzige Blicke zuwerfen. Es besteht auch die Möglichkeit, dass Ihr anderen Gefangenen begegnet, die in ihre Zellen gebracht oder von dort tot herausgeholt werden. In diesem Falle wäre es auch möglich, dass die Angeklagten Euch um Gnade bitten, Euch anwinseln oder hysterisch schreien.", erklärte er. Er wollte, dass Barbara darauf gefasst war. Es würde ihr nichts passieren aber das Gefängnis war kein gutsituiertes Gasthaus. Zwar ahnte Rizzi, dass die schöne Frau das selbst alles schon wusste aber er fühlte sich als Mann verantwortlich, ihr diese Dinge ohne vorgehaltener Hand zu sagen. Ob sie auch Leonardo da Vinci besuchen wollte? Das könnte sich schwieriger gestalten, da die Herzogin in Rizzis Plan mithineingezogen werden konnte und dann drohte ihr auch Unheil. Wohl mehr als Rizzi selbst, der es einfach als ein Vergehen abtun konnte. Nein, es war besser, sie würde diese Idee gar nicht erst hegen. Wenn doch, würde Rizzi ihr diesen Plan ausreden. Leonardo da Vinci war ein heisses Eisen.
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Barbara Gonzaga
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Di Apr 18, 2017 3:02 pm

Samstag, 3. April 1480
09.10 Uhr
Rizzi / Gonzaga

Was Luigi ihr da erzählte, schreckte sie natürlich ab. Diese Vorstellung widerte sie an, all dies sehen und riechen zu müssen. Dennoch würde dies sie nicht dazu bringen, sie umzustimmen. Immerhin war Santoro das Ziel. Und um sein Ego knacken zu können, blieb ihr nichts anderes, als ihn in der Zelle zu besuchen. Die Überführung nach Rom wäre erst in ein paar Tagen und diesen dreckigen Assassinen erst dann zu sehen, währe womöglich zu spät. Egal, ob er sprach oder nicht: Mitleid würde sie überhaupt nicht für ihn empfinden. Ihr war es gleich, ob er eine harte Strafe bekam oder nicht. Am Schluss würde er hingerichtet werden und das war das Einzige, was zählte. Barbara war sich sicher, dass sie dennoch seine Anhänger finden würden. Jetzt, wo klar war, dass Bell und da Vinci dazugehörten, würde es sich ja zeigen, ob diese ebenso einen eisernen Willen wie Santoro hatten.

"Eure Sorge schmeichelt mir. ", entging es der jungen Frau. "Und wenn ich schon mal in diesem Kerker bin, möchte ich auch da Vinci sehen. Ich möchte dem Mann in die Augen sehen, der trotz seines Tuens so viel Ansehen besitzt." Etwas amüsiert sprach sie dies aus. Natürlich ahnte sie nicht, dass Rizzi dies nicht gefiel.
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Luigi Rizzi
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Do Apr 20, 2017 11:12 am

Samstag, 3. April 1480
09.11 Uhr
Gonzaga / Rizzi

Als Barbara Gonzaga erläuterte, sie wolle auch da Vinci besuchen, zuckte Rizzi kurz zusammen. "Ich verehre Euch für Euren Mut, Eure Leidenschaft und Eure Geradlinigkeit, Signora. Doch diesen Besuch kann ich Euch bei allem Respekt und bestem Willen nicht gestatten. Leonardo da Vinci ist ein Narr mit einflussreichen und mächtigen Freunden, Geldgebern und sonstigen Verbündeten. Wenn ich ihn in seiner Zelle vergessen lasse, so kann ich dies als Versehen abtun. Wenn ich Euch aber in seine Zelle geleite, dann tue ich das in vollem Bewusstsein, ihn zu peinigen und er könnte mir und vorallem Euch in einer späteren Anklage den Strick um den Hals legen.", erklärte er sich und schüttelte dann entschieden den Kopf. Nein, er würde Gonzaga auf keinen Fall zu Leonardo lassen. Nicht einmal auch nur in die Nähe.
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Barbara Gonzaga
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Do Apr 20, 2017 4:44 pm

Samstag, 3. April 1480
09.13 Uhr
Rizzi / Gonzaga

Als Rizzi das Wort erhob, verfinsterten sich Barbara's eben noch glänzende Augen. Doch nur am Anfang. Denn er schien zu merken, dass ihre Laune durch seine Worte um einiges gesenkt wurde und erklärte, weshalb er diesen Besuch nicht gestatten konnte. Sie war sehr eigensinnig und ließ sich von niemanden sagen, was sie tun und lassen sollte. Aber diesen Mann, der vor ihr saß, kannte sie schon jahrelang und nie hatte er sie eine falsche Entscheidung treffen lassen. In dem Moment erinnerte sie sich auch daran, dass er nicht nur ein Freund, sondern auch ein guter Berater war. Und schon oft wäre sie durch ihren Sturkopf in schwierige Situationen gekommen, wäre Luigi nicht gewesen.
"Ihr erinnert Euch bestimmt noch Filippo Baldini.", richtete sie das Wort an Luigi, ohne auf seine Aussage einzugehen. "Durch ihn habe ich zum Orden der Templer gefunden. Er war ein Vertrauter meines Vaters und gab selbst noch nach dessen Tod acht auf mich, als wäre ich seine eigene Tochter." Nachdenklich blickte sie auf den Tisch des Holzes. "Erst vor wenigen Tagen stellte sich heraus, er wäre ein Verräter der Templer. Dieser Mann überbrachte den Assassinen Informationen unseres Ordens. Man fand ihn in einem Gasthaus, in welchem er von unseren Brüdern getötet wurde. Doch was ich Euch eigentlich damit sagen will..." Nun blickte sie in die dunklen Augen von Rizzi. "Es wurde ihm nachgesagt, er führe ein Artefakt bei sich, welches er an einem bestimmten Ort versteckt hält. Bevor man ihn tötete, fragte man ihn danach und er teilte unter größten Schmerzen mit, dass dies nur ein Freund und Vertrauter wissen kann. Luigi.. Dieser Mann wollte mich trotz seines Verrates nicht fallenlassen und besaß auch noch ein Artefakt, welches er eigentlich den Händen der Templern anvertrauen sollte. Da Vinci zu besuchen wäre also nicht mein größtes Problem. Baldini hat mich benutzt, Signore. Unter seinen engsten Freunden und Vertrauten wird man mich von dem Verrat und des Wissens des Artefakts nicht ausschließen."
Nun geschah etwas, was man nie von Barbara sah, denn sie fing zu zittern an. Und nicht, weil es hier kühl war. Im Gegenteil.
Und als sie folgendes sagte, zitterte ihre Stimme genauso: "Ich bitte Euch nun um etwas, um was ich Euch noch nie zuvor gebeten habe. Steht hinter mir, wenn der Orden mich ebenfalls als Verräterin sieht. Ich weiß nicht, ob Baldini meinen Namen erwähnte und man mir diese Information verschwieg, als man mir die Nachricht überbrachte, er sei tot. Doch ich weiß, dass er meinen Namen benutzt hat. Vor ein paar Jahren fing es an. Auch ihm gegenüber hätte ich misstrauen sollen, als er sich plötzlich so intensiv für mich interessierte. Ich weiß nicht, wen er noch als seinen Vertrauten sah, doch muss es einer der Assassinen sein, wenn er die Seite wechselte." Sie holte Luft, um sich zu fangen, stand auf und ging zum Fenster, um Luigi diesen jämmerlichen Anblick zu ersparen. "Erst jetzt wurde mir klar, weshalb sich dieser Mensch so veränderte und weshalb er so großes Interesse für mein Tuen und Denken hatte. Gott steh mir bei. Man wird mich hinrichten." Sie fuhr sich über ihr Gesicht und drehte sich dann blitzschnell zu Luigi um, um fortzufahren: "Bitte denkt nicht von mir, ich helfe Euch nur deswegen. Die Nachricht kam erst vor zwei Tagen hier ein. Ich frage mich nur, ob da Vinci von diesem Artefakt weiß, wo er doch ein Verbündeter der Assassinen ist. Und auch Santoro muss dafür verhört werden. Wird er mit diesem Wissen hingerichtet, kann das auch meinen Tod bedeuten."
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Mo Apr 24, 2017 9:06 pm

Samstag, 3. April 1480
09.15 Uhr
Gonzaga / Rizzi

Er beobachtete sie und hörte ihr nachdenklich zu. Natürlich hätte er sie beruhigen können damit sie nicht mehr zu zittern brauchte. Aber dann hätte sie ihr Gesicht vor ihm verloren und das wäre wohl nicht in ihrem Sinn gewesen.

"Euch wird nichts geschehen.",
sagte er und sah sie ernst an. "Es gibt keine Beweise für eine Hinrichtung oder gar Anklage, Signora.", sprach er weiter. An seiner Stimmlage konnte sie erkennen und heraushören, dass, wenn es Beweise geben würde, Rizzi diese zu vernichten wusste. Barbara musste sich also keinerlei Sorgen um ihr Ansehen machen. Sie war in besten Kreisen untergebracht.
"Was das Artefakt angeht, so ist mein Interesse daran nur teilweise geweckt. Meine Priorität war die Verhaftung von Santoro und die Vernichtung dieser ganzen unflätigen Familie. Aber Ihr habt recht, ein solches Artefakt sollte bald von uns gefunden werden damit es in die richtigen Hände gelangt."

Rizzi strich sich nachdenklich über sein Kinn. "Ich nehme Euch zum Gefängnis mit. Ihr dürft beide Männer verhören. Ich lass mir etwas einfallen, dass Eure Beweggründe erklärt."
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Barbara Gonzaga
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Di Apr 25, 2017 6:38 pm

Samstag, 3. April 1480
09.14 Uhr
Rizzi / Gonzaga

Das klang nicht nach einer Beruhigung, sondern viel eher nach einem Versprechen. Barbara lauschte ihm wie ein eben noch weinendes Kind, welches man durch Gesang zum Schweigen gebracht hatte. Ihre schlechten Gedanken schienen dabei in den Hintergrund geschoben zu werden, während sie die Worte des Mannes auf sich wirken ließ, welcher dort immer noch auf dem Stuhl verweilte und ihr dies mitteilte, als würde das, was er sagen, wahr werden. Und Barbara glaubte ihm. Ohne Zweifel...
"Die Ruhe in Person seid Ihr. Das wart Ihr schon immer. Als hätte man Euch dies in die Wiege gelegt.", bemerkte sie nun und wurde wieder stiller. Die Maske, mit der sie sonst diese zerbrechliche Art versteckte und die sie sonst trug, zersprang und entblößte ihre wahre Natur- wenn auch nur für kurze Zeit. Dies schaffte bis auf Baldini, ihr dahingeschiedener Gatte und Luigi Rizzi nicht jeder.

"Auch mein Interesse haftet nicht auf dem Artefakt. Würde Baldini leben, hätte ich ihn eigenhändig selbst getötet für diesen Verrat." Dabei schüttelte sie den Kopf nachdenklich und straffte wieder die Schulter, um sich wieder zu fangen und sich wieder zu Luigi zu setzen. "Ihr stärkt meinen Rücken und ich stärke den Euren. Macht Euch keine Gedanken um da Vinci. Man wird von meinem Besuch bei ihm nichts erfahren, dafür sorge ich. "

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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Mi Apr 26, 2017 10:38 pm

Samstag, 3. April 1480
09.15 Uhr
Gonzaga / Rizzi

Er hörte ihren Ausführungen zu und er konnte diesmal kaum verbergen, dass er sich geschmeichelt fühlte. Barbara dagegen musste sich nicht um ihre kleine Schwäche, die sie eben gezeigt hatte, sorgen. Rizzi hatte keinen Grund, Barbaras Schwäche zu bemerken und sie das wissen zu lassen. Natürlich bemerkte er es aber er musste es ihr nicht auf die Nase binden. Das hätte sie verunsichert und Rizzi findet, dass man das einer Dame nicht antut.

"Dann trefft mich am Montag vor dem Gefängnis. Ich werde auf Euch warten und Euch begleiten. Bis dahin sorgt Euch nicht. Sollte Euch etwas auffallen, so meldet dies den zuständigen Wachen oder schickt einen Boten zu mir. Ihr seid hier sicher.", sagte er und bestärkte sie nochmals.

Für Rizzi war klar, dass er nach einem guten Mittagessen am Nachmittag zur Santa Croce gehen würde. Er hielt sich oft dort auf.
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Barbara Gonzaga
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   So Mai 21, 2017 2:34 pm

Samstag, 3. April 1480
Nachmittags

cf: Basilica di Santa Croce

Die Tür zum Wohnzimmer wurde von ihrem Hausmädchen mit einem Knicks geöffnet, als Barbara mit den zwei Herren eintrat. Der Fußmarsch war nicht lange gewesen und so kamen sie nach 5 Minuten schon in der gut ausgestatteten Unterkunft der Herzogin an.
"Nehmt doch bitte Platz, Signori.", sagte sie freundlich, während ihr Blick so streng wie immer auf ihrem Gesicht ruhte. Kurz drehte sie sich um und sagte zu der Bediensteten, sie solle Wein und Konfekt bringen und mit einer Verbäugung und einem Nicken ging diese heraus, schloss die Tür hinter sich, um für kurze Zeit die Herrschaften alleine zu lassen.
"Willkommen in der Unterkunft. Vermutlich der sauberste Ort in dieser Stadt.", belächelte sie und setzte sich nun ebenfalls zu den zwei Männern.
"Signore Hannigan, ein Artefakt wurde erst vor Kurzem bei Florenz gesehen. Ein Verräter der Templer trug dies bei sich und starb, bevor man ihn genauer ausfragen konnte, wo er dieses Artefakt versteckt. Ich bitte Euch, heute Abend aufmerksam zu sein, fiele dieses Thema in ein Gespräch unserer Brüder." Sie hatte sich an den Engländer gewandt, doch ihr Ausdruck blieb kühl.- Nicht so, wie sie heute Morgen Luigi Rizzi davon erzählte.
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