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 ... Und sie tanzten die Nacht hindurch, bis der Morgen graute...

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Serena Vasari
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Spieler : Franzi

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BeitragThema: ... Und sie tanzten die Nacht hindurch, bis der Morgen graute...   Mo Feb 20, 2017 11:26 pm

Die klare, kühle Nachtluft fühlte sich wohltuend auf Serenas erhitztem Gesicht an. Die junge Frau war bereits seit dem frühen Abend im Saal anwesend, in dem heute ein Maskenball vom Gatten einer ihrer Freundinnen abgehalten wurde. Maria hatte darauf bestanden, dass Serena auch anwesend sein würde und wie konnte sie dieser vor Fröhlichkeit sprühenden Persönlichkeit nur etwas abschlagen? Also hatte sie sich ein königsblaues Kleid herausgesucht, die leicht gelockten Haare hochsteckt und mit dezent dunklem Make-Up ihre feinen Gesichtszüge betont und war wie gewünscht erschienen. Natürlich hatte sie gewusst, dass sie eine der wenigen ohne Begleitung sein würde, doch für ihre Freundin zuliebe, würde Serena auch dies auf sich nehmen. Maria entstammte einer reichen Familie und hatte reich geheiratet, sie wusste nicht, was es bedeutete für seinen Lebensunterhalt arbeiten zu müssen - anders als Serena. Vielleicht fehlte ihr deshalb der nötige klare Blick auf das Leben, der auch mal für die schlechten Zeiten im Leben sorgte. Doch Serena konnte es ihr nicht übel nehmen, sie war immer eine gute Freundin gewesen und so hatte sie nach dem Abendessen das leicht funkelnde Kleid angezogen und die passende Maske angelegt.

Nun hatte sie sich eine Pause von den Tänzen mit den verschiedensten Männern gegönnt und war auf den Balkon hinaus getreten um ein wenig abzukühlen. Es waren sehr gute bis grottige Tänzer dabei gewesen und sie hatte durchaus Spaß gehabt, doch die Einsamkeit schlich sich immer hinterrücks an, wenn sie glaubte ihr gerade entkommen zu sein. Die Arme auf der steinernen Brüstung des Balkons abgestützt, legte sie den Kopf in den Nacken und seufzte tief, befeuchtete die Lippen mit der Zunge und entspannte die Gesichtszüge, die heute Abend permanent zu einem Lächeln verdonnert gewesen waren. Es wäre unfair gewesen schlechte Laune zu haben, denn Maria hatte diesen Abend schon seit Wochen geplant und war so glücklich am herumwirbeln, dass Serena es nicht übers Herz gebracht hatte etwas anderes als fröhlich zu sein.

Es wurde bald Zeit wieder hinein zu gehen, denn es würde auffallen, bliebe sie zu lange der Festlichkeit fern, doch im Augenblick schien es ihr viel verlockender einfach hier zu stehen und den herrlichen Garten im Licht des Mondes zu betrachten.
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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: ... Und sie tanzten die Nacht hindurch, bis der Morgen graute...   Mo Feb 20, 2017 11:53 pm

Auch Rafael's Name stand auf der Gästeliste. Denn die Dame, die die Einladungen hinausgeschickt hatte, hatte auch an den Assassinen gedacht, dem sie oft schöne Augen gemacht hatte. Nur war dieser nicht wirklich an der Signora interessiert, denn sie traf seinen Geschmack nicht. Doch so charmant wie Santoro eben war, würde er dies nie in das Gesicht einer Dame wie Maria sagen.

Auch er hatte keine Begleitung für diesen Abend. Die Dame, die das Fest ausgerichtet hatte, begrüßte er freundlich, gar mit einem Handkuss und unterhielt sich etwas mit ihr. Er selbst trug ein rotes Gewand und eine weise Maske. Nach dieser Unterhaltung jedenfalls sah er sich interessiert um. Natürlich erkannte er niemanden von den Gästen, was hatte er auch anderes erwartet? Seine versteckte Klinge hatte er diesmal zu Hause gelassen. Und auch das Schwert hatte er diesmal nicht dabei. Aber dennoch erhoffte er sich, nicht die Fäuste einsetzen zu müssen. Dies war eine Feier für gehobene Leute und er wunderte sich noch immer, was er hier zu suchen hatte... etwa nur, weil er dieser Frau gefiel? Nun ja..dieser Gedanke wiederrum machte ihn mal wieder noch stolzer, als er es ohnehin schon war.

Doch die Luft hier drinn war stickig. Auch er hatte getanzt, gar getrunken- natürlich! Doch nach einer bestimmten Zeit bekam er das Gefühl von Übelkeit. Sein Körper verlangte sofort nach Luft, denn an dem Wein lag es nicht. Und so ging er also in die Richtung des Balkons, den er im Vorbeigehen vorhin gesehen hatte und atmete draußen angekommen die frische Nachtluft ein, die nun kühler war wie am Tag.
Diese sog er mit geschlossenen Augen ein und als er sie wieder öffnete, erkannte er dort eine Dame am Geländer stehen. Irgendwie war es eigenartig, dass niemand bei ihr war. Das Kleid, welches sie trug, schmeichelte ihr..zumindest dem, was ihm sich da bot. Kurz kratzte er sich am Kinn, ehe er zurück in den Saal mit den Gästen sah, als ob ihm jemand zuvorkommen könnte, nahm dann aber die Hand runter und ging mit sicheren Schritten auf die Frau zu. Masken sah man hier wirklich überall, doch dieses verdeckte Gesicht hatte seine Aufmerksamkeit erfasst.

"Buonasera, Signora. Gefällt Euch der Abend?" Er hörte sich schon an, als hätte er selbst den Abend ausgerichtet und hoffte, nicht als Maria's Mann verwechselt zu werden...falls diese überhaupt einen besaß und fremden Männern dennoch hinterher glotzte.

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Serena Vasari
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Spieler : Franzi

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BeitragThema: Re: ... Und sie tanzten die Nacht hindurch, bis der Morgen graute...   Di Feb 21, 2017 12:14 am

Ihre Gedanken schweiften ab, zurück zu ihrer Mutter, den Zerwürfnissen die sie mit ihr gehabt hatte und Wehmut ergriff ihr Herz und machten es schwer. Warum musste sie denn ausgerechnet jetzt daran denken? Der Wein hatte ihr den Kopf gehörig vernebelt und die frische Luft änderte dies nur langsam. War es Serena etwa nicht vergönnt mal einen Abend alles zu vergessen und einfach zu genießen?
Ein weiterer abgrundtiefer Seufzer kam ihr über die Lippen und sie richtete sich auf, straffte den Rücken nur um dann zu Tode erschrocken zusammen zu fahren und herum zu wirbeln, als plötzlich eine angenehm tiefe Stimme ihr einen Guten Abend wünschte. Ebenso erkundigte sich diese Stimme, ob ihr der Abend gefallen würde.

Binnen einer Sekunde schaltete die junge Frau und setzte ein sanftes Lächeln auf - auch wenn es keineswegs ehrlich war, so gefiel ihr doch der Anblick, der sich ihr bot. Ein schlanker, muskulöser Mann stand hinter - beziehungsweise nun vor ihr. Er war in einem Rotton gekleidet und eine weiße Maske verbarg den Großteil seines Gesichts. Sie konnte nur seinen Bartschatten im Halbdunkel wahrnehmen und wie seine Augen im reflektierenden Licht kurz aufblitzten.
Serena neigte den Kopf, grüßte ihn somit und machte eine ausladende Geste.
"Guten Abend. Wie könnte ich eine so wundervolle Umgebung nicht genießen? Nun, die Leute dort drin", deutete sie in den Saal, ""Langweilen mich weiß Gott zu Tode, aber Maria hat wahrlich Gespür für das Arrangement dieses Gartens beweisen.", lachte sie nun leise auf und ließ den Blick noch einmal über die blühenden, jetzt in der Nachtruhe liegenden Blumen schweifen.
"Und Ihr Signore? Was treibt Euch aus der unterhaltsamen Gesellschaft dieser unglaublich steifen Gesellschaft?", scherzte sie und legte den Kopf leicht schief.
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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: ... Und sie tanzten die Nacht hindurch, bis der Morgen graute...   Di Feb 21, 2017 12:57 am

Die Frau drehte sich mit einer schnellen Bewegung um, doch Rafael bemerkte nicht, dass er sie erschreckt hatte. Denn dies wurde überspielt mit einem Lächeln, welches nicht ganz so ehrlich ausfiel, wie es bestimmt eigentlich sollte.

Ihre Augen waren das einzige, was er- außer den Mund natürlich- hinter der Maske erkannte. Sie hatten eine schöne Form und strahlten Wärme aus, so viel konnte der Assassine erkennen. Er hörte ihrer Antwort zu und musste dabei selbst schmunzeln. Nicht nur er schien sich dort drinn fehl am Platz zu fühlen. Die Fremde drehte sich um und blickte zurück zu dem Garten vor ihnen und er folgte ihren Blick, trat dabei selbst an das Geländer und legte seine Hände darauf ab. Noch immer blickte er auf den dunklen Garten, als sie nun fragte, was er hier draußen tat. "Die Luft dort drinn.. sie tut mir nicht gut. Ich bin nur frische Luft gewohnt. Und dort drinn erstickt man geradezu." Erklärte er mit einem leichten Lächeln auf den Lippen, als er sie wieder anblickte. "Es hat einen guten Grund, weshalb wir die Masken tragen müssen. Und dennoch- bitte entschuldigt- bin ich ziemlich neugierig, was sich dort drunter befindet."

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Serena Vasari
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BeitragThema: Re: ... Und sie tanzten die Nacht hindurch, bis der Morgen graute...   Do Feb 23, 2017 12:06 pm

Er war zu ihr an das Geländer des Balkons getreten und ließ nun ebenfalls den Blick schweifen. Serena gönnte sich derweil eine Pause von ihrem Lächeln und fuhr mit der Hand durch ihre langen, braunen Haare, ehe sie sich konzentrierte und seine Worte vernahm. Er hatte Recht, die Luft im Saal war wirklich fürchterlich und doch schien es niemanden außer ihnen beiden zu stören. Die junge Frau nickte zustimmend und ein schiefes aber ehrliches Lächeln zierte nun ihre vollen, roten Lippen.
"Normalerweise genieße ich solche Feiern, allerdings ist heute einfach der Wurm drin. Die Menschen hier sind mir zu... gehoben. Sie wissen nicht was es bedeutet für ihr Leben wirklich zu arbeiten und die Frauen... Nun ja, keine von ihnen war fähig sich mit mir über etwas anderes als Männer und Kleider zu unterhalten. Wie oberflächlich.", schnaubte sie verächtlich und schüttelte leicht den Kopf um diese Stimmung zu vertreiben, als sie bemerkte wie bitter das klingen musste.

Doch der Fremde rettete sie sehr galant aus dieser Situation, indem er sie überraschte. Er schenkte ihr ein ehrliches, wenn auch leichtes Lächeln, welches soweit sie das in der Dunkelheit beurteilen konnte auch seine Augen erreichte und fragte, sehr charmant umschrieben, ob sie ihre Maske abnehmen würde.
Serena erwiderte das Lächeln, diesmal sehr kokett und legte den Kopf leicht schief.
"Werter Fremder, ich schätze Euer Kompliment sehr, doch Ihr habt mich noch nicht... richtig überzeugt Euch meine Identität zu verraten.", antwortete sie und hob gespielt tadelnd einen Finger. Sie spielte zu gern Spiele, als dass sie es diesem Mann - der allein schon von seiner Statur so wahnsinnig gut aussah, einfach machen würde. Kurz schlich sich die bittere Stimme in ihren Kopf, die ihr sagte, dass Serena das nur tat, weil sie an jedem normalen Tag eine Hure war, die jeder haben konnte. Doch diesen Gedanken vertrieb sie eiligst und ging langsam in einem Halbkreis um ihre Gesellschaft herum, bis sie hinter ihm stand und legte den Kopf leicht schief.
"Was habt Ihr denn zu bieten, Fremder?", fragte sie leise.
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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: ... Und sie tanzten die Nacht hindurch, bis der Morgen graute...   Fr Feb 24, 2017 3:48 pm

Rafael war amüsiert. Dementsprechend musste er auch grinsen, doch versuchte, dieses etwas abzustellen. Immerhin wollte er nicht, dass die Dame dachte, er würde sie auslachen. Denn dem war nicht so. Er fand es nur amüsant, wie schlagfertig sie war. So jemanden traf man nur selten. Die meisten jungen Frauen hätten mit erröteten Wangen den Kopf gesenkt. Doch diese war hartnäckiger. Und das gefiel ihm.
Er sollte sich also erstmal beweisen? Dies brachte ihn selbst erstmal zum nachdenken und irgendwie fühlte er sich, als wäre er wieder ein 20 Jahre alter Bursche, der sich darum bemühen musste, wie er eine Frau um den Finger wickeln konnte.
Doch darauf sagen tat er nichts, sondern gab ihr ein Zeichen, ihm zu folgen.
Eine kleine Treppe ging er hinab, die von dem Balkon in den Garten führte. An einem Beet mit Rosen kamen sie an und vorsichtig zwickte er einen Stiel einer schönen Blume ab, um anschließend daran zu riechen. "Ihr müsst die Maske nicht abnehmen. Ich sehe auch so, dass Ihr darunter ein schönes Gesicht versteckt. ", meinte er und drehte sich anschließend zurück zu der Dame um, um auf sie zuzugehen und ihr die Rose hinzuhalten. "Denn auch Rosen stechen, wenn man sie falsch berührt.", entgegnete er mit einem charmanten Lächeln.

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BeitragThema: Re: ... Und sie tanzten die Nacht hindurch, bis der Morgen graute...   Fr Feb 24, 2017 9:10 pm

Serena sah das Grinsen in seinem Gesicht und fühlte sich besser unterhalten, als den ganzen Abend, den sie mit den anderen Frauen verbracht hatte. Dieser Fremde hatte etwas an sich, eine Mischung das Anziehung, Gefahr und Verbotenem. Wer er wohl war?
Sie raffte den Saum ihres nachtblauen Kleides und folgte ihm die kleine Treppe hinunter in den Garten. Sie gingen ein Stück und schließlich blieb er vor einem Rosenbeet stehen und beugte sich etwas nieder um eine der wunderschönen Blumen abzuzwicken. Serena lächelte in sich hinein und schämte sich nicht im Geringsten dafür unverhohlen auf deine Rückseite zu schauen und seinen muskulösen Körper zu bewundern. Er roch kurz an der Rose, ehe er sich umdrehte und zu ihr zurück kam, ihr das kleine Pflänzchen hinhaltend und ein charmantes Lächeln auf den Lippen.

Die junge Frau nahm die Blume entgegen, atmete tief deren betörenden Duft ein und schloss kurz die Augen, ehe sie ihn ansah und sanft über die Dornen am Stil strich.
"Weise Worte, werter Fremder. Ich denke, Ihr habt Euch bewiesen.", antwortete sie leise und löste mit der freien Hand das Band, welches die Maske hielt und nahm sie ab. Ihre grünen Augen funkelten im Mondlicht und die Hälfte ihres Gesichts lag noch immer im Schatten. Serena schüttelte kurz die Haare um sie locker um die Schultern fallen zu lassen und setzte ein keckes Lächeln auf.
"Erfülle ich denn Eure Erwartungen?", fragte sie mit einem spielerisch frechen Unterton in der Stimme und schlug voller Unschuld die Augen auf. Sie trat einen Schritt auf ihn zu, zog eine Augenbraue neugierig in die Höhe und hob den Kopf, damit sie ihm besser in die Augen sehen konnte. Ein Moment des Zögerns verstrich, ehe sie die Rose beiseite legte und die Hände hob um sanft nun seine Maske zu lösen.
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BeitragThema: Re: ... Und sie tanzten die Nacht hindurch, bis der Morgen graute...   Fr Feb 24, 2017 9:46 pm

Mit ruhendem Blick beobachtete er die junge Frau, die die Rose annahm und an ihr roch, anschließend meinte, welche weisen Worte er doch aussprach. Ein kleines, triumphierendes strahlen kam von seinen Augen aus, als sie anschließend sagte, dass er sich bewiesen hatte.
Nun setzte auch der Herzschlag der Vorfreude und auch etwas der Nervosität ein, als ihre Hand hoch zur Maske glitt, das Band löste und sie abnahm.
Tatsächlich! Er hatte direkt ins Schwarze getroffen.
"Si. Ihr Erfüllt sogar mehr als meine Erwartungen.", stimmte er ihr zu und senkte dabei lächelnd den Blick, als hätte sie ihn durchschaut und erhob ihn wieder, als sie direkt auf ihn zu ging und nun genau musterte.
Nun erhob sie selbst die Hände, um das Band seiner eigenen Maske zu berühren. Ohne sie aus den Augen zu verlieren, spürte er, wie sie die Schleife löste und die weise Maske nun fiel.
Sein Gesicht wurde preisgegeben und nun fragte er: "Seid auch Ihr zufrieden?"
Danach verneigte er sich leicht vor ihr, während er ihre Hand nahm, mit welcher sie die Rose festhielt, führte sie zu seinem Mund, um diese vorsichtig zu küssen, um sich danach wieder aufzurichten. "Nennt mich Rafael, bella donna."

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BeitragThema: Re: ... Und sie tanzten die Nacht hindurch, bis der Morgen graute...   Fr Feb 24, 2017 10:38 pm

Sie betrachtete sein Gesicht, als die Maske fiel und lächelte sanft. Er war älter als sie, bereits ein wenig gezeichnet vom Leben und doch wirkte er freundlich und offen. Eine seltene Mischung, wenn man die junge Frau fragte. Serena spürte seinen Blick auf sich und lachte leise auf, als sie seine Worte hörte.
"Ihr schmeichelt mir! Jetzt wäre es wohl standesgemäß rot zu werden, nicht wahr?", scherzte sie und fühlte wie es ihr warm ums Herz wurde. Ihr Gegenüber verstand ganz sicher etwas davon, wie man einer Frau sagte, was sie hören wollte. Und die Kurtisane musste zugeben, dass es gut tat einmal ein ehrliches Kompliment zu hören - außerhalb der Arbeit. Der Fremde konnte nicht von hier sein, oder er war erst seit kurzem in der Stadt. Sonst wüsste er wohl welchem Gewerbe sie nachging, denn Leute redeten nun mal gerne.

Sie sah ihn lange an, fuhr seine Gesichtszüge mit dem Blick nach und legte den Kopf leicht schief, ehe sie antwortete. "Zufrieden ist ein viel zu oft und leichtfertig gebrauchtes Wort, Ihr entsprecht meinem Geschmack - das trifft es schon eher.", nickte sie leicht und ließ durch das ehrliche Lächeln auch leichte Grübchen in den Wangen zu, die sie sonst eher versteckte, weil sie sich damit nicht gefiel.
Ganz wohlerzogen küsste ihr der Fremde nun die Hand und stellte sich als Rafael vor.
"Rafael...", ließ sie sich den Namen auf der Zunge zergehen. "Das passt zu Euch. Ich heiße Serena.", knickste sie spielerisch und ging an ihm leichtfüßig vorbei, tiefer in den Garten hinein. Die Nachtluft lag schwer und träge über ihnen, die Dunkelheit machte es leicht sich zu verlieren und doch gefiel Serena das Spiel, welches sie beide hier gerade spielten, auch wenn ihr die Regeln noch nicht ganz klar waren.
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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: ... Und sie tanzten die Nacht hindurch, bis der Morgen graute...   Fr Feb 24, 2017 11:34 pm

"Verzeiht. Doch ich werde nur selten rot.", scherzte er. Natürlich wusste er, wie sie dies meinte.. dass dies auf sie bezogen war, doch schien es ihm im Moment passend. Denn er wollte diese Situation etwas auflockern, auch wenn sie auf ihre Art und Weise durchaus berauschend war.
Natürlich flog ihn in den Kopf, dass sie sehr jung war. Mindestens 10 Jahre jünger als er, auch wenn sie ziemlich reif wirkte. Doch manche Frauen hielten sehr viel von älteren Männern. Und wer hatte überhaupt mit diesen Einfall gehabt, dass der Altersunterschied zwischen einem Paar nie mehr als höchstens 5 Jahre auseinander liegen durfte?
Nicht, dass man hier von einem Paar sprechen konnte. Doch waren sich beide durchaus sympathisch.

"Auch Ihr gefällt mir, bella donna.", gab er von sich, als sie ihm mitteilte, dass er ihren Geschmack traf. Alles an ihr war schön. Sie wusste, welche Mittel sie einsetzen musste, um einen Mann wie Rafael zu begeistern.
"Serena....", murmelte er nun und sein Blick wurde nachdenklich. "Ihr strahlt wirklich etwas helles aus. Dies bedeutet Euer Name jedenfalls, wenn ich mich nicht täusche." Gleichzeitig ging sie an ihm vorbei und er folgte ihr mit seinem Blick, ehe er wenige Sekunden wartete und ihr nun ebenfalls folgte. Dort, wo sie hinschritt, wurde es dunkler. Doch auch er spielte mit und es gefiel ihm durchaus.
Es fühlte sich so an, als ob es falsch wäre, jetzt etwas zu sagen. Dennoch wollte er sie unbedingt kennenlernen. Vermutlich war sie ein Mädchen aus gutem Hause, die schon einem anderen Herrn versprochen wurde. Doch wieso war sie dann alleine hier?
Eine Hausfrau? Vermutlich lagen ihre 5 Kinder schlafend zu Hause. Oder Rafael hatte einfach nur Glück und sie war einfach nur ein Mädchen, welches von ihrer Freundin auf diese Feier eingeladen wurde.

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Serena Vasari
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BeitragThema: Re: ... Und sie tanzten die Nacht hindurch, bis der Morgen graute...   Fr Feb 24, 2017 11:50 pm

Sie schritt gemächlich durch das gepflegte Grün. Keine Verpflichtungen drängten sie heute und wenn sie ehrlich zu sich selbst war, dann wusste Serena, dass sie so schnell nicht auf den Ball zurück gehen wollte. Natürlich würde Maria, ihre Freundin, ihr das übel nehmen, doch die junge Frau wusste, dass es nicht in Marias Natur lag lange böse zu sein. Also nahm sie das Risiko in Kauf, straffte den Rücken und strich mit einer Hand gedankenverloren über eine kleine gelbe Blume, deren Namen sie nicht kannte. Ein paar Sekunden später konnte sie seine Schritte wahrnehmen, leicht und leise, als wäre er es gewohnt unsichtbar zu bleiben. Kurz kamen der Kurtisane ein paar abwegige Gedanken in den Kopf, denn was wäre wenn er ein Dieb war? Oder gar ein Auftragsmörder? Bisher hatte sie mit derlei Leuten nur für Informationen zu tun gehabt, doch sie musste zugeben, dass ihr Rafael gefiel. Eilig schlug sie sich diese Ablenkung aus dem Kopf und drehte sich um.

"Ich habe nie erfahren, was genau mein Name bedeutet. Aber es ist schön, wenn Ihr damit etwas helles, verbindet.", antwortete sie und sah ihn an. Sie spürte, dass ihm Worte auf der Zunge brannten und er gleichermaßen davor zurück schreckte etwas zu sagen. Verübeln konnte Serena ihm das nicht, denn es war eine herrliche Nacht und sie befanden sich in einem prächtigen Garten voller seltener Gewächse und Gerüche. Dennoch ließ sie sich dazu verleiten ihn zu necken.
"Rafael, sagt mir was Euch beschäftigt. Ihr seht mich an, als würdet Ihr tausende von Gedanken haben, aber davor scheuen sie mit mir zu teilen.", sprach die junge Frau leise, trat an ihn heran und strich ganz beiläufig über die Manschette an seinem Ärmel. Natürlich könnte sie weiter gehen, aufreizender werden, doch es war der Kurtisane nicht danach. Er zog sie an, auf eine Art, die sie seit längerem nicht mehr verspürt hatte und dieser Moment sollte in vollen Zügen so lange wie möglich ausgekostet werden.
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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: ... Und sie tanzten die Nacht hindurch, bis der Morgen graute...   Sa Feb 25, 2017 12:13 am

Er selbst kannte die Bedeutung ihres Namens, da seine Mutter von den Bedeutungen verschiedener Namen sehr interessiert war. Und der Name der jungen Frau war an ihm deshalb nicht vorbeigegangen und hatte es, selbst nach all den Jahren, noch gut im Kopf, was dieser bedeutete.
Nun sprach sie erneut. Wollte wissen, was er dachte, als könne sie in ihm hineinsehen, dass er über etwas nachdachte. War er so leicht zu durchschauen? Doch er verübelte es ihr nicht. Dies war ihm schon öfters passiert, dass er seine Nachdenklichkeit eher selten überspielen konnte.
"Nun.. Dies mag zwar voreilig erscheinen und dennoch bin ich neugierig. Seid Ihr verheiratet, gar an jemanden versprochen, Signora Serena?", fragte er. Nein, unangenehm war ihm diese Frage durchaus nicht. Es wäre kein Fehler, wenn sie wusste, was er von ihr hielt. Die kleine Geste ließ ihn erneut lächeln, als sie die Maschette seines Ärmels berührte. Es hatte etwas verspieltes und einen Hauch von Verlegenheit.


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BeitragThema: Re: ... Und sie tanzten die Nacht hindurch, bis der Morgen graute...   Sa Feb 25, 2017 5:42 pm

Als sie ihn darauf angesprochen hatte, was ihm durch den Kopf ging, hatte Serena bereits mit einer abweisenden Antwort gerechnet, die ihr zu verstehen gegeben hätte, dass es sie nicht zu interessieren hatte. Viele Männer behandelten Frauen so, als wären sie es nicht Wert und würden sowieso nicht verstehen welch komplexe Gedankengänge ihnen gerade im Gehirn hingen. Doch Rafael schien anders zu denken, denn er antwortete ehrlich und fragte, ob sie bereits einem Mann verheiratet oder versprochen war.

Kurz schüttelte sie den Kopf und wanderte mit den Fingern die gestickte Verzierung seines Ärmels entlang, ehe sie aufsah und versuchte die Bitterkeit in ihrem Blick zu verstecken.
"Nein, ich bin allein und auf mich gestellt. Ich...", zögerte sie, unsicher ob sie ihm von ihrer Tätigkeit erzählen sollte. Was würde er wohl von ihr halten, wenn sie ihm verriet, dass sie jeden Tag das Bett mit einem anderen Mann teilte? Würde er auf sie herab blicken und das Gespräch beenden? Oder wäre es ihm gar egal, vielleicht sogar passend, dass sie käuflich war? Unsicherheit zeigte sich in ihren feinen Gesichtszügen und sie holte kurz Luft, ehe sie weiter sprach.
"Ich hatte bisher nicht sehr viel Glück mit Männern. Es sollte wohl noch nicht sein. Manchmal spielt das Leben eben nicht nach den Regeln, das ist Euch sicherlich bekannt Signore Rafael.", lenkte sie geschickt das Thema in eine andere Richtung, um genau diese Situation zu vermeiden. Wenn Serena eins konnte, dann mit Worten geschickt umgehen und sie zu ihrem Vorteil nutzen.
Allerdings zog sie sich nun etwas zurück, nahm die Hand von seinem Arm und spielte gedankenverloren mit einer Haarsträhne, den Blick in den Garten gerichtet.
"Und Ihr? Jemand so gut aussehendes kann sich sicher nicht vor Angeboten retten - was durchaus nicht verwerflich ist.", fragte sie und sah ihn von der Seite her an.
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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: ... Und sie tanzten die Nacht hindurch, bis der Morgen graute...   So Feb 26, 2017 1:38 pm

Erst hatte er sie auf dieses Zögern neugierig angeblickt. Doch als sie weitersprach, senkte er lächelnd den Blick zu Boden und nickte dabei leicht, als er dann selbst gefragt wurde- denn sie konnte sich nur schwer vorstellen, dass er nicht vergeben war. Weiterhin war er amüsiert. Ihm gefiel es, wie sie sich ausdrückte. Bestimmend und dennoch vorsichtig. Sie war eine starke Frau, das hatte er schon lang gespürt. Und Damen hatten es nicht einfach. Trotzdem konnte er sich sehr gut vorstellen, dass sie wusste, wie sie sich durchsetzen musste."Wir scheinen uns sehr ähnlich zu sein, Signora Serena. Auch ich hatte bisher kein Glück mit Frauen. Langsam scheint es mir, dass es anstatt den Damen an mir liegt.", entgegnete er schulterzuckend und blickte erneut zu Serena, die an seiner Seite stand und ihn musterte. "Doch eine Feier wie diese hier verspricht natürlich, jemanden kennenzulernen. Und nun kenne ich Euch, bella donna." Auf keinen Fall wollte er sie verjagen. Denn manchmal übertrieb er auch ziemlich.

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BeitragThema: Re: ... Und sie tanzten die Nacht hindurch, bis der Morgen graute...   Mo Feb 27, 2017 6:24 pm

Serena senkte den Blick und lächelte breit. Ihr gefiel die Gesellschaft Rafaels besser, als sie zugeben wollte. Zuerst hatte der Abend sie gelangweilt, dann durchaus genervt und nun konnte sie sich nicht von diesem Mann losreißen. Wie spät es wohl mittlerweile war? Hoffentlich noch nicht all zu spät, denn Serena wollte sich gern noch etwas unterhalten und ihr Gegenüber etwas kennen lernen. Auf seine Worte hin kam ihr ein helles Lachen über die Lippen.
"Oh glaubt mir, Frauen sind komplexe und niemals ganz zu durchschauende Wesen. Vielen können es Männer einfach nicht recht machen, ein großer Teil ist einfach sehr verwöhnt und der andere Teil so an die harte Arbeit gewöhnt, dass manchmal einfach zwei Welten aufeinander prallen. Versteht Ihr was ich meine? Wir alle haben unser perfektes Gegenstück, doch bei so vielen Menschen allein schon hier in Venedig - ganz zu schweigen vom Rest der Welt - ist es doch sehr unwahrscheinlich, seinen Gegenpart auf Anhieb zu finden. Zumindest sehe ich das so.", erklärte sie sich und ging ein paar Schritte, bis zu einer kleinen, weiß gestrichenen Bank. Die junge Frau raffte das Kleid vorsichtig zusammen und ließ sich mit überschlagenen Beinen nieder, sah zu Rafael hoch und klopfte einladend auf den Platz neben sich.

"Ihr seid ein wahrer Charmeur, Rafael.", antwortete sie leise und legte den Kopf in den Nacken um die Sterne am Himmel zu beobachten. "Verzeiht mir meine direkte Art Signore, doch ich würde Euch gerne besser kennen lernen. Habt ihr etwas dagegen Euch noch einmal mit mir zu treffen?", fragte Serena vorsichtig und sah ihn mit einem Aufschlag der Augen von der Seite an.
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BeitragThema: Re: ... Und sie tanzten die Nacht hindurch, bis der Morgen graute...   Mo Feb 27, 2017 7:01 pm

"Si. Ich verstehe, wie Ihr das meint. Auch ich sehe es so. Wo ist die Person, der man sich so anvertrauen kann, als bestünde man aus einer Seele?", fragte er laut, dennoch wartete er auf keine Antwort. Dabei beobachtete er, wie Serena etwas umher ging und sich anschließend auf eine weise Bank setzte, um die Beine übereinander zu schlagen und ihm mit einer kleinen Geste zu zeigen, dass er sich neben sie setzen sollte.
Er folgte ihr also mit einem Lächeln auf den Lippen und legte seine eigene Maske auf den Schoß.
"Dies gehört zu meiner Natur, Signora." Er schmunzelte, sah sie von der Seite an und folgte dann ebenfalls ihren Blick, hoch zu dem sternenbesetzten Himmel.
Nach wenigen Sekunden, sie zögerte- das konnte er spüren, fragte sie ihn anschließend, ob sie sich erneut treffen konnten. Den Blick senkte er nun überrascht, dennoch erfreut wieder auf sie und nickte ganz leicht. "Es wäre mir eine Freude, Signora Serena. Gern will ich Euch wiedersehen." Vielleicht war es einfach nur Sympathie, doch irgendwas hatte er an diesem schönen Mädchen gefressen. "Doch zuerst will ich Euch um einen Tanz bitten. Dort drinn, in der Hölle selbst.", spaßte er und deutete kurz mit seinem Kopf in die Richtung, wo der Maskenball im vollsten Gange war.

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BeitragThema: Re: ... Und sie tanzten die Nacht hindurch, bis der Morgen graute...   Mo Feb 27, 2017 9:09 pm

Sie konnte seine Überraschung sehen, als er den Blick senkte. War sie zu weit gegangen ihn schon jetzt um ein weiteres Treffen zu bitten? Doch er zerstreute ihre Zweifel schon im nächsten Atemzug, als er sie mit einem Lächeln bedachte und ihrer Bitte zustimmte. Innerlich schlug Serenas Herz deutlich höher und ihre Laune, die ohnehin schon gut war - durch dieses seltsame aufeinandertreffen - verbesserte sich noch um einiges.
Er bat sie nun seinerseits um einen Tanz und die junge Frau lachte auf.
"Passender hätte ich diese Veranstaltung nicht beschreiben können!", antwortete sie und erhob sich, um die schwarze Maske wieder aufzusetzen und dann einen Blick zu Rafael zu werfen.
"Ich hoffe Ihr seid ein guter Tänzer? Denn eigentlich tanze ich für mein Leben gerne. Nur meine Füße, die würde ich gerne in einem Stück behalten. Oh, obwohl, selbst das könnte ich Euch verzeihen, so unwiderstehlich wie Ihr mich gebeten habt."

Sie wirbelte auf dem Absatz herum, warf einen blitzenden Blick über die Schulter und stieg die kleine Treppe zum Balkon wieder hinauf, ehe sie den Saal betrat und wartete bis er an ihrer Seite war. Ohne zu zögern zog Serena Rafael auf die Tanzfläche, wartete auf den passenden Takt und knickste spielerisch vor ihm, ehe sie sich rhythmisch zu bewegen begann. Die Fläche des Saals war voll, denn der Alkohol floss schon seit Stunden in rauen Mengen und die Menschen verloren ihre Hemmungen. Es dauerte nicht lange bis ein äußerst angetrunkener Mann Serena von der Seite anrempelte und anstatt sich zu entschuldigen ihr ein paar böse Worte entgegen spie.
Normalerweise hätte sie ihm deftig etwas erwidert, doch Betrunkene sollte man nicht reizen, denn für sie galt oftmals nicht, dass anständige Männer keine Frauen schlugen. Also schluckte sie ihren Zorn hinunter und drehte sich weg.
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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: ... Und sie tanzten die Nacht hindurch, bis der Morgen graute...   Mo Feb 27, 2017 9:24 pm

Auch er setzte sich seine weise Maske auf, die er eben noch auf den Schoß gelegt hatte. Nachdem er das Band am Hinterkopf zusammengebunden hatte, folgte er der Dame zurück zur Treppe, stieg hinauf auf den Balkon und ging mit Serena zurück in den stickigen Saal.
Ihre Bewegungen waren sehr liebreizend. Sie ging nicht- sie schwebte, sobald sie einen Schritt vor den nächsten Stelle. Ein Bauerntrampel war sie wohl kaum und er war sich sicher, dass sie aus gutem Hause stammen musste. Erst im Kerzenschein konnte er sie genauer ansehen und ließ sie noch lieblicher wirken, als sie ihm ohnehin draußen schon vorkam.
"Ein guter Tänzer, fragt Ihr? Es wäre wohl eine unerhörte Frechheut, Euch auf die Füße zu steigen.", lachte er und als wenig später auf der Tanzfläche sich zu ihm umdrehte und einen Knicks vor ihm machte, musste er grinsen und verbeugte sich ebenfalls.
Doch als der Betrunkene gegen sie rammte, sah er ihm böse hinterher- das erste mal, dass Serena ihn heute so sah. Er schupste ihn leicht zur Seite, um weiterzugehen. Wenigstens fing dieser keinen Streit an, mit was der Assassine erstmals gerechnet hatte.
"Alles in Ordnung, Signora?", hakte er aus Anstand nach und als sie ihm vergewissern konnte, dass nichts passiert sei, stellten die beiden sich wieder gegenüber und fingen nun an, zu der Musik zu tanzen.

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BeitragThema: Re: ... Und sie tanzten die Nacht hindurch, bis der Morgen graute...   Di Feb 28, 2017 12:50 pm

Die Schimpfwörter war die junge Frau durchaus gewohnt. Am Anfang, als sie in einem der weniger sauberen Freudenhäuser gearbeitet hatte, war dies teilweise ihr täglich Brot gewesen. Daher machte sie sich nichts aus dem Zwischenfall, doch der böse Blick, den Rafael dem Unbekannten hinter her warf ließ sie weich werden. Er schien sich um ihr Wohlergehen zu sorgen, was natürlich einer jeden Frau gefallen würde.
"Mir geht es gut, danke.", versicherte sie ihm daher eiligst und strich sich eine wilde Strähne des gelockten Haares aus dem Gesicht, die sich gelöst hatte und sie frech an der Nase kitzelte.

Sie stand ihm nun gegenüber, warf einen Blick auf die anderen Paare, die die Tanzfläche bevölkerten und nickte leicht. Kurz darauf ließ Serena sich von ihm führen, bewegte sich verloren im Takt der Musik, genoss die zarte Violine, die die Gesangsstimme mimte und von einem begnadetem Musiker gespielt werden musste. Maria hatte wahrlich nur das Beste für diesen Abend ausgesucht und so kam es, dass die junge Frau den Blick wieder zu ihrem Tanzpartner wandte und die Stimme senkte, als sie sprach.
"Signore, Ihr habt mir den Abend gerettet. Jetzt komme ich sogar noch dazu zu tanzen! Ohne, dass man mir auf die Füße tritt, so wie der Herr dort drüber, der jetzt am Halse eines viel zu jungen Mädchens hängt.", deutete sie auf einen bereits ergrauten Herren, der ein äußerst jung aussehendes Mädchen auf dem Schoß hatte.
Sie lachte leise auf, schloss kurz halb die Lider und wartete auf den Wechsel der Musik. Als dieser endlich kam und auf einen langsamen Walzer wechselte glänzten die Augen Serenas begeistert.
Allerdings nur für einen Moment, denn hinter Rafael konnte sie Maria und ein paar ihrer Freundinnen ausmachen, die unverhohlen herüber sahen und das Getuschel dazu, konnte sich die junge Kurtisane bereits ausmalen. Ihr Blick verfinsterte sich schlagartig, denn es war natürlich klar weshalb sie redeten. Warum würde ein so gut aussehender Mann ausgerechnet mit einer leichten Frau tanzen, wenn er nicht vor hatte sie später am Abend noch zu sich ins Bett zu holen? Das Herz wurde ihr schwer und sie beendete den Tanz mit einem Knicks.
"Verzeiht mir, doch es ist schon spät. Ich sollte mich wohl auf den Weg nach Hause machen - es gehört sich nicht für eine Frau so allein spät in der Nacht noch draußen herumzuspazieren.", scherzte sie gewohnt ironisch und schenkte ihm ein Lächeln, welches die Trauer über ihre sogenannten Freundinnen und auch das abrupte Ende des Abends nicht verbergen konnte.
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BeitragThema: Re: ... Und sie tanzten die Nacht hindurch, bis der Morgen graute...   Di Feb 28, 2017 7:38 pm

Nachdem Serena versichert hatte, dass es ihr gutging, nickte Rafael ihr zu. Versuchte nun wieder freundlicher unter der Maske sie anzusehen und trat nun ihr gegenüber, um mit ihr zu tanzen.
Schließlich sprach sie und Rafael hörte ihr zu, ohne aus dem Takt zu geraten, lächelte und antwortete: "Ich bin erfreut, dies zu hören, Signora. Nicht jeder scheint Glück zu haben, die richtige Tanzpartnerin heute gefunden zu haben." Auch er lachte, als er dies sagte, nachdem er ihrem Blick gefolgt war.
Als der Musikwechsel erfolgte und ein anderer Takt angeschlagen wurde, wechselte auch Rafael dementsprechend den Tanzstil, dennoch bedacht darauf, ihr letztendlich doch nicht auf die Füße zu treten.
Trotzdem schien der Abend nicht so lange werden, wie Rafael es sich erhofft hatte- jedenfalls nicht mit ihr. Denn ihre Miene verfinsterte sich und schien etwas zu sehen, was ihr nicht gefiel. Denn sie brach den Tanz ab, knickste und erklärte nun, dass sie nach Hause gehen sollte.
Überrascht blickte Santoro zu der Dame, um anschließend zu sagen: "Ihr mögt recht haben, doch will ich Euch nach Hause begleiten, um mir sicher zu sein, dass Ihr gut ankommt." An liebsten wollte er sich umdrehen, um zu sehen, was sie so schnell verleitete, diese Feier zu verlassen. "Sagt mir, wann und wo wir uns wiedersehen. "

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BeitragThema: Re: ... Und sie tanzten die Nacht hindurch, bis der Morgen graute...   Di Feb 28, 2017 8:35 pm

Eilig verließ Serena die Tanzfläche und spürte, dass Rafael ihr folgte. Sie fuhr sich fahrig durch die Haare und seufzte schwer. Warum konnte sie nicht ein mal einen Abend ganz wie ein normales Mädchen genießen? Vielleicht weil sie keines war. Trotzdem schien ihr dieses Glück einfach nicht vergönnt zu sein.
Natürlich hatte Serena ihn überrascht, denn es kam für ihn wie aus heiterem Himmel, als sie gesagt hatte, dass sie nun gehen musste. Der einzige Grund war, dass sie es sich nicht mit ihm verderben wollte, indem er zu früh erfuhr welcher Tätigkeit sie nachging. Außerdem hatte sie überhaupt keine Lust auf das Gerede dieser dämlichen Gänse, die den lieben langen Tag nichts anderes taten als zu tratschen und sich von ihren Bediensteten kleine Köstlichkeiten servieren zu lassen - denn "richtiges" Essen würde ja auf die so geachtete Figur gehen.

Sanft sah sie ihn als, er ihr das Angebot machte sie nach Hause zu begleiten.
"Das müsst Ihr nicht, gerne könnt Ihr noch bleiben und sehen, ob es möglich ist diese Hölle", sie benutzte seine Worte von vorhin, "zu genießen.", schloss sie und holte sich den aus schwarzer Seide gefertigten Überwurf, den sie vorhin an ihrem Tisch hatte liegen lassen.
"Ich will Euch den Abend nicht unnötig früh verderben Rafael..."
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BeitragThema: Re: ... Und sie tanzten die Nacht hindurch, bis der Morgen graute...   Do März 02, 2017 11:04 pm

Rafael folgte ihr natürlich, als sie von der Tanzfläche ging, bahnte sich einen Weg durch die kleinen, maskierten Menschengruppen, die sich fröhlich miteinander unterhielten, ohne Serena aus den Augen zu verlieren.
Als sie sich umdrehte, bot er ihr an, sie zu begleiten. Doch sie nahm es nicht an und ihr sanftes Lächeln konnte ihn ebenfalls nicht überzeugen. "Ihr gebt mir also einen Korb.", stellte er fragend fest. "Wer kann schon eine Hölle genießen? Ich bitte Euch also darum, Euch begleiten zu dürfen. Ansonsten beleidigt Ihr mich." Ein Angebot, welches sie nicht ausschlagen konnte. Außer, sie wollte ihn wirklich beleidigen, was er natürlich nicht hoffte.
Viel zu interessiert war er an Serena, die er erst vor Kurzem kennengelernt hatte. Es stimmte: bisher hatte der Assassine Pech mit Frauen gehabt, doch dieses Mal hoffte er, wenigstens etwas Glück zu haben. Oder redete er es sich bloß ein, dass diese junge Frau so entzückend war?

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BeitragThema: Re: ... Und sie tanzten die Nacht hindurch, bis der Morgen graute...   Mo März 06, 2017 9:29 am

Lange sah sie ihm in die Augen, denn sein Blick zeugte von einer Entschlossenheit, die Serena Rafael vermutlich nicht ausreden konnte. Einerseits fand sie es unglaublich schön, dass er darauf bestand sie sicher nach Hause zu bringen - es zeigte, dass sie nicht nur die Flucht vor der langweiligen Gesellschaft des Balls gewesen war, andererseits war die gute Laune, die er ihr vermittelt hatte durch die redenden Frauen schneller verflogen, als sie hatte etwas dagegen tun können.
"Ihr spielt nicht fair, Rafael.", lächelte Serena schief und senkte den Blick auf ihre Hände. Wie konnte sie dem nur widerstehen? Unfair zu spielen, das tat sie tagtäglich bei ihrer Arbeit. Vielleicht war die junge Frau deshalb so misstrauisch dem gegenüber, der die gleichen Waffen wie sie selbst benutzte. Allerdings könnte es sich lohnen das Risiko einzugehen, denn er wirkte irgendwie anders. Noch konnte sie nicht genau ausmachen was es war, doch sie assoziierte eine Art mysteriöse Dunkelheit mit ihm, die nicht ungefährlich zu sein schien. Genau diese Gefahr zog Serena allerdings in ihren Bann. Sie konnte nicht bestreiten, dass sie sich zu ihm hingezogen fühlte und gerne mehr über ihn wissen wollte. Also riss sie sich aus ihren Gedanken.
"Nun gut. Begleitet mich, doch seid gewarnt! Ich bin eine schrecklich langweilige Gesellschaft auf Nachtspaziergängen. Außerdem ist es ein gutes Stück bis zu meinem Haus.", legte sie den Kopf schief und seufzte ergeben, ehe sie den Ball verließ und vor dem Saal die Nachtluft einatmete.
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BeitragThema: Re: ... Und sie tanzten die Nacht hindurch, bis der Morgen graute...   Mo März 20, 2017 6:27 pm

Sie zeigte sich also geschlagen. Ein kleiner Triumph für den Assassinen, der jetzt leicht grinste bei ihren letzten Worten und sie nach draußen, zurück an die Nachtluft begleitete. "Für sich ist man doch immer eine schrecklich langweilige Gesellschaft bei Nachtspaziergängen.", entgegnete er und zog seine Maske vom Gesicht, als sie die Treppe hinabgingen, die zur Straße führte. "Und ich bin ein guter Läufer." Wollte sie etwa spielen? Oder ihn tatsächlich abwimmeln? Aber für letzteres gab sie ihm nicht das Gefühl, unerwünscht zu sein. Also erlaubte er es, eine Dame nach Hause zu begleiten. Und bei Nacht gehörte es sich schließlich nicht, als Frau in den dunklen Gassen herumzuirren. Erstmal blieben beide still, denn Rafael wusste erstmal nicht, was er sagen sollte. Bis er endlich seinen Mund öffnete: "Ich war schon lange nicht mehr mit jemand anderes bei Dunkelheit unterwegs." Und was wollte er nun damit sagen oder erreichen? Sie musste sich langweilen und für Rafael war es immer schwierig, ein bestimmtes Thema anzusprechen, über welches man sich unterhalten konnte. Oft sprach man das Wetter an. Aber sollte er soetwas sagen wie: Es ist wahrlich dunkel heute Abend. ?

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