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 die Folterkammer

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Bauherr
And you say Rome wasn't built in a day
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BeitragThema: die Folterkammer   So Feb 26, 2017 5:48 pm



Die Folterkammer befindet sich im Erdgeschoss des Palazzos. Hier werden Diebe, Hexen und Ketzer, Mörder oder andere Schwerverbrecher gequält, in der Hoffnung, sie gestehen ihre Tat und sagen aus. Dies wird auch der Öffentlichkeit vorgeführt, um die Leute damit abzuschrecken. Manche Folterungen geschehen aber auch nur im kleinen Kreis, der aus Angeklagter, Richter, Henker und zwei weiteren Zeugen besteht.
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Luigi Rizzi
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BeitragThema: Re: die Folterkammer   Di Apr 04, 2017 2:41 pm

Freitag, 2. April 1480
22.15 Uhr
cf Zelle 1
Rafael Santoro / Luciano Pucci / Luigi Rizzi

Rizzi hatte den Henker bereits erwartet. Er erwartete von einem jeden, der seinen Beruf ausübte, absolute Zuverlässigkeit. Rizzi erschien Luciano viel zu jung für einen Henker. Zu unsicher, zu unpassend. Aber er liess ihn das mit keiner Regung erkennen. Gegenüber ihm war er undurchsichtig. Gegenüber Santoro setzte er allerlei Masken auf. Einfach weil er den Triumph, ihn gefangengenommen zu haben, zu sehr genoss.

Zusammen mit dem Richter Giuliano Cavalcanti, der auch herkommen musste, warteten sie darauf, dass die Wachen Santoro in den Folterkeller brachten. Dort wurde Santoro rücklings auf eine harte Holzplatte gedrückt und seine Arme wurden kräftig nach hinten gezogen. Starke und scharfkantige Metallhalterungen fesselten seine Knöchel und Handgelenke. Die Fleischwunde an seiner Seite riss wieder auf und begann zu bluten. Die warme rote Flüssigkeit tropfte auf den Steinboden.

Rizzi ignorierte diese Wunde grosszügig als er mit Pucci und dem Richter Cavalcanti in den Raum kam. Zwei Wachen blieben drinnen, die anderen traten nach draussen und schlossen die Tür.
"Ich, Luigi Rizzi, klage im Namen des Templerordens und der Kirche diesen Mann namens Rafael Santoro für einen versuchten Mord an meiner und weiteren Personen an. Zusammen mit seinen Assassinen-Freunden hat er heute ein geheimes Treffen abgehalten um dort das weitere Vorgehen zur Beseitigung vieler hochrangiger Männer zu besprechen. Ich will die Namen derer hören, die bei diesem Unterfangen anwesend waren damit sie ihre gerechte Strafe erhalten!", sagte er. Cavalcanti, ein wenig angeheitert vom Wein, den er bei einer Prostituierten getrunken hatte, nickte zustimmend und liess Rizzi gewähren. Er war ganz offensichtlich zu müde um die Beweggründe Rizzis ernsthaft zu hinterfragen. Cavalcanti war kein ungerechter Mann. Aber der Zeitpunkt war gerade nicht gut und spielte Rizzi zu.
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Luciano Pucci
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Spieler : Nessie

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BeitragThema: Re: die Folterkammer   Di Apr 04, 2017 7:02 pm

Freitag, 2. April 1480
22.21Uhr
cf Zelle 1
Rafael Santoro/ Luigi Rizzi/

Luciano Pucci:

Es war nicht einfach, der Henker und gleichzeitig ein Wachmann zu sein. Doch der oberste General kümmerte sich darum, dass dies nicht aufflog. Denn würden die anderen Wachen von Lucianos eigentlicher Arbeit erfahren, könnte ihm dies wohl das Leben noch schwerer machen, als es ohnehin schon war. Denn da er oftmals die Begehen der Angeklagten kannte, war es nicht immer einfach, dementsprechend handeln zu müssen. Erst vorhin, gegen Abend, hatte er es nicht mehr ausgehalten und die Kirche aufgesucht. Und nicht nur der Herr schien ein offenes Ohr für Luciano Pucci zu haben, denn er gewann einen neuen Freund dazu. Bruder Matteo befand sich bei ihm zu Hause, um dort zu nächtigen. Die Brüder, die ihn eigentlich wieder von der Kirche abholen wollten, da Matteo blind war, waren nie zurückgekommen.

Und nun war er hier. Wurde von zu Hause in dieses Verließ gerufen, um die neuen Gefangenen zu verhören. Doch erstmal blieb es nur bei einem Mann, der einem Orden oder soetwas ähnlichem angehörte. Als Luigi, der Kläger, hereinkam und dem Richter und dem Henker mitteilte, um wen es sich hier handelte, ging Lucianos Blick zu Santoro über, welcher auf die Streckbank gesetzt wurde. Ein schmerzhafter Schrei ging von ihm aus, als Luciano an das Gerät ging, ihn fesselte und das Rad zog, um eine gute Spannung herzustellen. Dieser Mann schien zurecht hier zu sein. Und dennoch gefiel es ihm nicht, erneut jemanden zum Reden zu bringen. Das hier war definitiv die falsche Arbeit für Luciano. Aber er musste dieses Handwerk weiterführen. Daran ging nichts vorbei.

Rafael Santoro:

Der Henker ging auf ihn zu. Auf eine Streckbank hatten die Wachen ihn gesetzt, woraufhin er wieder von den Fesseln befreit wurde, um anschließend an dem Gerät festgebunden zu werden. Er musste sich konzentrieren und die Nerven bewahren. Rizzi durfte nicht das bekommen, was er wollte! Das hatte er schon oft und nun reichte es endgültig. Er würde niemanden verraten! Egal, wie sehr man ihn quälte. Stichpunktartig spürte Rafael, wie der Hebel gedreht wurde und dementsprechend seine Arme nach hinten gezogen wurden. Er biss die Zähne zusammen und als es sich anfühlte, als würden seine Arme ausgerissen werden, konnte er das Schreien nicht länger zurückhalten. Durch das Strecken riss auch seine Wunde auf, als würde man sich mit einer Schere daran zu schaffen machen. Seine Atmung ging schwer, als er sich wieder in den Griff bekam. Der Henker hatte aufgehört, an dem Rad zu kurbeln und sah nun wartend in Rizzi's Richtung. Er war jung.. jünger als Rafael. Er hoffte insgeheim, er wäre so schlecht in seinem Job, wie er alt war. Sein Gesichtsausdruck schien jedenfalls nicht voller Begeisterung zu sein- nicht so wie Rizzi. Dieser Hund ergötzte sich sichtlich am Leid des Assassinen.

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Luigi Rizzi
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BeitragThema: Re: die Folterkammer   Mi Apr 05, 2017 11:46 am

Freitag, 2. April 1480
22.25 Uhr
Luciano Pucci und/oder Rafael Santoro / Luigi Rizzi

Während Rizzi darauf wartete, dass sich Santoro wieder beruhigte, fiel ihm ein Fehler ein. Rizzi ärgerte sich insgeheim sehr darüber. Er hatte Santoro gesagt, Bell sei als Spion an seiner Seite gewesen. Jetzt verlangte Rizzi aber von Santoro die Namen weiterer Assassinen. Das hätte, wenn Bell tatsächlich von Rizzi für die Spionage bezahlt worden wäre, auch er sagen können. Dann hätte Rizzi Santoro aus anderen Gründen foltern können. Sein linkes Auge zuckte über seine eigene Dummheit unkontrolliert und er trat näher zum Tisch heran.

"Ich will Namen, Santoro! Wer war dabei in diesem Keller voller Ratten?! Nebst Da Vinci.", fragte er ihn mit einem ernsten Gesicht. Was Rafael noch nicht wissen konnte: Leonardo da Vinci war zwar angeklagt worden. Wegen unterschiedlicher Vergehen aber aufgrund der Uhrzeit war das noch nicht offiziell. Und Leonardo hatte weitreichende Kontakte. Rizzi konnte nichts beweisen, lediglich sein Aufenthalt in besagtem Keller. Aber das machte ihn nicht zu einem Assassinen. Noch dazu trug er seine normale Kleidung und auch der Richter Cavalcanti war ein begeisterter Anhänger von da Vinci. Rizzi hasste ihn. Er hasste ihn immer mehr. Aber er hasste ihn nicht so sehr wie Santoro und die Assassinen, die er um jeden Preis vernichten wollte.
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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: die Folterkammer   Mi Apr 05, 2017 3:42 pm

Freitag, 2. April 1480
22.25 Uhr
Rizzi, Santoro

Rafael war schon jetzt mit seiner Kraft am Ende. Es hatte ihn viel Energie gekostet mit den Abwehrversuche, während man ihn zum Gefängnis und in die Zelle gebracht hatte. Noch mehr Energie kostete es ihn, zu wissen, dass Rizzi in seiner Nähe war. Der Hass und die Rache schienen Rafael auszubrennen.
Nachdem er an dem Gerät auseinander gezogen wurde und Rizzi anschließend ernster nach den anderen Assassinen fragte, fing Rafael eher kraftlos zu lachen. "Ihr könnt mich quälen... Mir die Sehnen auseinander reißen und mich noch ernster anstarren..." Es war beinahe ein flüstern und sein Lachen hatte sich beruhigt, während er das sagte. Dabei sah er zu Luigi, um anschließend fortzufahren: "... Aber ihr werdet kein einziges Detail von mir erfahren. Denn der eine der siegen wird, ist des anderen Tod.", lächelte er ihn nun düster an. Er wusste, dass es für Rizzi nur die einzige Möglichkeit war, an Informationen zu kommen, wenn er Rafael am Leben ließ. Aber.. wenn er diese Informationen aus irgendeinem Grund nicht mehr benötigte, dann blieb Rafael nur die Flucht.

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Luigi Rizzi
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BeitragThema: Re: die Folterkammer   Mi Apr 05, 2017 4:29 pm

Freitag, 2. April 1480
22.27 Uhr
Santoro / Pucci / Rizzi

"Haltet Ihr mich für einen Narren?", zischte er Santoro an und nickte dann dem Henker zu, der das Rad um einen Zacken weiterdrehte. "Ihr werdet sprechen, Santoro.", sagte er und starrte ihn an. Er wartete. Aber aus Santoro kam nur noch schmerzerfülltes Schnaufen.
"Nun gut. Wer seine Finger nicht von den Angelegenheiten anderer Leute lassen kann, muss die Konsequenzen tragen.", sprach er fast schon sachlich und richtete sich wieder auf. "Beginnt mit dem kleinen Finger an der rechten Hand. Sägt ihn ab.", sagte er zu Pucci und blickte dann zum Richter. Der nickte nur, schluckte und ging zur Tür. Ihm schien schlecht zu werden. Ob von der Vorstellung der Tortur oder vom Wein war nicht relevant. Rizzi war nur wichtig, dass der Richter als Zeuge dabei war und nicht behaupten konnte, Rizzi hätte etwas ohne seine Zustimmung getan. Rizzi trat ein paar Schritte zur Seite und sah Pucci an. Er misstraute ihm. "Wir haben nicht die ganze Nacht Zeit! Beeilt Euch. Oder soll ich es selbst machen?", knurrte er ihn an. Pucci war Rizzi in keinster Weise gewachsen. Rizzi mochte solche Menschen nicht. Sie waren schwach. Er wollte sie einfach nicht in seiner Nähe haben. Also begann er ihn herumzuscheuchen.
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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: die Folterkammer   Mi Apr 05, 2017 4:59 pm

Freitag, 2. April 1480
22.29 Uhr
Rizzi, Pucci/Santoro

Pucci:

Nocheinmal drehte Luciano an dem Hebel, um eine noch größere Spannung in Santoro's Gelenken aufzubauen. Er wusste ganz genau, was im Moment in seinem Körper geschah, dazugerechnet die Wunde an der Seite. Als wäre er ein Art. Aber dies hatte er nun mal in der Ausbildung studiert.
Als Rizzi nun sein Wort an Pucci richtete und sagte, der Henker solle den kleinen Finger des Angeklagten absägen, bekam er große Augen und um seine Nase herum breitete sich Blässe aus. "Soetwas ist nicht üblich, Signore. Ich.. habe noch keinerlei Erfahrungen mit einer Strafe wie dieser gemacht." Da gab es noch mehr, was der Blondhaarige sagen wollte. Dass Rafael vielleicht die ganze Hand nicht mehr benutzen könnte durch verschmutzte Werkzeuge. Aber ein Blick von Rizzi genügte und Pucci atmete schließlich schwer aus und nickte. Danach ging sein Blick zum Richter, welcher nichts darauf entgegnete und lieber den Raum verließ. Das tat er immer. Schon seitdem Luciano der neue Henker war, hatte es dieser Mann immer noch nicht ausgehalten, Blut zu sehen. Wohl eine ärmere Kreatur als der Henker mit dem schlechten Gewissen.

Rafael:

Der Henker trat vor, als Rizzi ihn nochmal darauf ansprach, er solle dies sofort tun. Rafael schloss die Augen, als er diese Worte eher geschockt warnahm. Was hatte er wohl gedacht? Das Rizzi ihn unverletzt davonkommen lassen wollte?

Pucci ermahnte, er könne dieser Anweisung nur nachgehen, wenn Santoro auf einem Stuhl saß. Doch Rizzi gewährte dies nicht und so trat der Henker an Rafaels Seite, ohne ihn nur einmal in die Augen zu sehne. Seine Hand, die sowie so schon an der Fessel angebracht war, wurde nun gegen die Liege gedrückt und Rafael spürte, wie der Blondschopf Distanz zwischen Ring- und kleinen Finger brachte.
Nun machte er wieder die Augen auf und blickte direkt zu Rizzi, als er die Säge an seinem Finger spürte. Und dann wurde diese in Bewegung gesetzt.
Bei jedem Nerv, der getroffen wurde, erklang Rafaels Geschrei, welches Pucci durch Mark und Bein floss. Diese Durchführung fühlte sich an, als würde sich es über Stunden ziehen und der Finger wurde anschließend abgetrennt.
"Figlio di puttana... Stronzo.", fluchte Rafael. Beleidigungen, die direkt an Rizzi gingen und auch an den Henker. Es war ein Gemisch aus Wimmern, Schmerz und Hass. Seine Atmung ging dabei schwer, während der Schmerz ihn durchloss. Noch setzte die Betäubung durch den Schock ein, doch dennoch war es ein Schmerz, dass Rafael sich im Moment tatsächlich wünschte, er wäre nie geboren worden.

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BeitragThema: Re: die Folterkammer   Mi Apr 05, 2017 9:55 pm

Freitag, 2. April 1480
22.40 Uhr
Santoro / Pucci / Rizzi

Die Schreie gingen durch Mark und Bein. Selbst Rizzi empfand es als äusserst unangenehm. Aber es war notwendig. Nachdem der Finger ab war und achtlos weggeworfen wurde, musterter er Santoro. Er war noch nicht ohnmächtig geworden. Er war ein zäher Bursche.
"Verbindet ihm die Wunde und schafft ihn zurück in die Zelle! Wir werden das Verhör morgen weiterführen. Ihr seid anwesend. Acht Uhr.", befahl er Pucci. Dann kam er nochmals näher zu Santoro und beugte sich leicht über ihn.
"Ich werde jeden Tag kommen und wenn Ihr nicht sprecht, komme ich weitere neun Tage.", sagte er und sein Blick ging zu Santoros restlichen neun Fingern. Rizzi konnte ihm aber nicht jeden Tag einen Finger nehmen. Ausserdem wollte er ihn nach Rom bringen und ihn auf dem Weg dorthin weiterquälen. Aber das wusste Santoro nicht und Rizzi würde die Überführung nach Rom mit Barbara Gonzaga besprechen und planen.
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BeitragThema: Re: die Folterkammer   Do Apr 06, 2017 2:55 pm

Freitag, 2. April 1480
22.42 Uhr
Rizzi/ Santoro / Pucci

Rafael zitterte und schwitzte dennoch. Eine merkwürdige Abwehrreaktion des Körpers, den Schmerz des abgetrennten Fingers zu bewältigen, ging es in seinem Kopf herum.. Als hätte er in diesem Moment Zeit, sich über soetwas Gedanken  zumachen. Der Schock hielt nicht von Dauer an, als er vom Henker von der Streckbank gelockert und anschließend auch die Fesseln gelöst wurden. Der Henker half ihm, sich aufrecht hinzusetzen und anschließend aufzustehen, nur um ihn anschließend wieder in die Zelle zu bringen.
Vorher kümmerte er sich um die Wunde. Jede kleinste Berührung schmerzte und Rafael wurde es schwindlig. Vor seinen Augen tanzten Punkte und als er das Bewusstsein verlor, fiel er zurück auf die Streckbank.

Seine Arme waren erneut an den Ketten an den Wänden gefesselt, als er langsam wieder zu sich kam. Der Stoff, mitdem die Wunde eingewickelt war, war getränkt in Blut. In diesem Moment fing er an zu wimmern und presste seine Augen zusammen, als Tränen schmerzvoll in seine Augen stiegen. Nicht nur, wegen dem Finger, sondern auch mit der Gewissheit, dass er Luigi Rizzi ausgeliefert war. Noch hatte er zwar die Hoffnung, hier herauszukommen aber nicht, solange er hier an den Wänden festhing oder gerade einen Finger verlor. 9 weitere Tage hatte er gesagt.
Rafael war stark aber in diesem Moment wusste er, dass er vielleicht diesmal keine Chance hatte, einfach so zu verschwinden. Er war ein Assassine.. das durfte er nicht vergessen. Und er war nicht hier hergekommen, um am Schluss hier zu sitzen. #Es ist noch nicht vorbei, Rizzi.'

tbc: Zelle 1

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BeitragThema: Re: die Folterkammer   Fr Apr 07, 2017 11:24 am

Freitag, 2. April 1480
22.45 Uhr

Rizzi begnügte sich damit, seine Taten und Befehle als notwendig für den Templerorden, für die Kirche in Rom und für Florenz zu erachten. Leute wie Santoro mussten beseitigt werden damit ein friedliches Zusammenleben überhaupt stattfinden konnte. Er überliess die ganze Arbeit Pucci und zog sich dann mit dem Richter Cavalcanti zurück. In einem Gespräch erläuterte Rizzi seine Massnahme des heutigen Abends und Cavalcanti runzelte manchmal die Stirn, nickte meistens aber zustimmend. Nur in einer Sache waren sie sich uneinig: Leonardo da Vinci. Cavalcantis angeheitertes Gemüt wurde bei da Vinci ernst, fast schon erbost. Er war nicht damit einverstanden was Rizzi getan hatte und liess irgendwann kein Argument von Rizzi mehr gelten. Cavalcanti schickte Rizzi zu Leonardo da Vinci und Rizzi war darüber sehr wütend. Dass Pucci in der Zwischenzeit bei Leonardo da Vinci war und ihm heraushelfen wollte, wusste Rizzi nicht. Er ging zurück in die Folterkammer, suchte nach dem Finger, hob ihn mit einem Tuch auf und begab sich dann nach oben. Er musste da Vinci freilassen. Cavalcanti hatte es befohlen. Aber Rizzi wollte da Vinci nicht einfach so gehen lassen...

(geht zu Zelle 2 (Leonardo da Vinci))
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BeitragThema: Re: die Folterkammer   Do Jun 29, 2017 1:47 pm

(<-- kommt von Zelle 1)

Rafael Santoro / Luigi Rizzi

"Wenn die Finger alle ab sind und du immer noch nicht sprichst, gibt es genügend andere Teile an dir, die man dir entfernen kann. Deine Männlichkeit kommt als nächstes weg.", sagte er und sah zufrieden zu wie die Wachen Santoro aus der Zelle hinausschleiften. Rizzi konnte noch nicht in Erfahrung bringen ob Santoro seine Gene bereits weitergegeben hatte. Er hatte nichts dergleichen vernommen aber es war nicht auszuschliessen, dass da irgendwo noch ein Kind von ihm herumgeisterte.

Rizzi folgte den Wachen und Santoro mit Abstand. Der Gefangene stank nach Urin und schimmliger Nässe. Santoro musste sich ja zwangsläufig in die Hose gemacht haben, er hatte keine Möglichkeit aufzustehen und sich eine Ecke oder einen Topf zu suchen. Gebrochen war der Mann aber noch immer nicht. Über die Wunde an seinem Bauch machte sich Rizzi keine Gedanken. Er würde den Allgemeinzustand im Auge behalten müssen aber solange Santoros Geist so stark war und sich gegen Rizzi stellte, war keine Gefahr zu sehen.

Als sie in der Folterkammer ankamen und Santoro auf einen Stuhl gefesselt wurde, sah Rizzi zu Luciano. Der Widerwillen war in seiner Körperhaltung herauszulesen.
"Den Ringfinger der anderen Hand.", sagte er und betrachtete dabei seine eigene Hand um sie nach Schmutz abzusuchen. "Lasst ihn den Brechlaut hören wenn der Fingerknochen abgetrennt wird.", fügte er hinzu und sah dann zu Santoro. Ihre Blicke trafen sich und Rizzis Augen weiteten sich voller Vorfreude und dem Adrenalinschub. Dann setzte er sich hin und wartete darauf, dass der Henker die Tat vollbrachte und Santoro vor Schmerzen ohnmächtig wurde, Schnappatmung bekam oder herumheulte. Er hatte ja die Wahl gehabt. Er hätte Namen nennen können. Aber er wollte nicht. Was konnte Rizzi schon dafür, dass Santoro die falsche Entscheidung getroffen hatte?
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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: die Folterkammer   Do Jun 29, 2017 7:15 pm

cf: Zelle 1

Luigi Rizzi und Rafael Santoro

Auf den Teil mit der Männlichkeit gab Rafael von sich kein Wort. Das, was er eigentlich sagen wollte, schluckte er hinunter und ließ sich stattdessen stumm von den Wachen mitziehen. Natürlich ging dies nicht einfach so an ihm vorbei. Jeder Mann hing an seiner Männlichkeit.. wortwörtlich. Rizzi war ein gefühlsloser Mann. Doch das war Rafael Santoro ja nicht fremd...

In der Folterkammer, die Rafael ja schon so vertraut war, wurde dieser an den Stuhl gefesselt. Luciano, der von Rizzi beauftragt wurde, den Ringfinger zu entfernen, nickte und holte wieder die Säge, die vom letzten mal noch ein paar eingedrocknete Blut- und Fleischräste in dem Sägeblatt hatte.
Santoro's Hand wurde an die Lehne des Stuhls gedrückt und sein Atem und Herzschlag ging schneller.  Der Henker setzte das Werkzeug an und machte den ersten Ruck. Dieser veranlasste Rafael, zu schreien- was jedoch nicht lange anhielt. Er schluckte den Schrei hinunter. Versuchte, ihn nicht wieder herauszulassen. In diesem Moment war ihm wichtig, dass er vor Rizzi keine Schmerzen zeigte. Aber was wollte der Assassine damit erreichen? Würde er bei der Abnahme der Finger keine Gefühlsregung zeigen, so würde man ihn wahrscheinlich als nächstes in die eiserne Jungfrau stecken oder ihn an Armen und Beinen aufhängen.
Hitze und Kälte zugleich durchfuhren seinen Körper, als die Säge tiefer durch sein Fleisch schnitt.
Das, was gesagt wurde, hörte Rafael nicht. Das Blut schoss durch seinen Kopf und drängte jegliche Sinne in den Hintergrund. Seine Sicht verschwamm und es fühlte sich an, als hätte er vergessen, wie man atmete.
Dann wurde alles schwarz um ihn herum. Davon bekam er nichts mehr mit, dass der Finger abgesägt und zur Seite gelegt wurde. Von der Säge tropfte Blut und auch aus der Wunde drang nach einer Weile die rote Flüssigkeit. Der Henker zog sofort einen schmutzigen Lumpen aus seiner Hosentasche und wickelte den Fingerstumpf damit ein, um die Wunde so zu stillen.
"Signore?", fragte nun Luciano, um zu wissen, was er jetzt zun sollte. Sein helles Hemd war Blutverschmiert, denn hatte es während des Abssägens gegen ihn gespritzt.

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BeitragThema: Re: die Folterkammer   Sa Jul 01, 2017 3:37 pm

Rafael Santoro / Luigi Rizzi

Mit einem weiteren triumphalen Gefühl starrte er Santoro an, der das Bewusstsein verloren hatte. Sein Kopf hing nach vorne herunter und sein Körper war schlaff. Gut, dass er festgebunden war.

"Wir warten bis er wieder bei Bewusstsein ist.",
sagte er zu Luciano. Rizzi lief zum Eisen, dass in der Glut steckte. Ja, er würde warten bis Santoro wieder aufgewacht war. Er sollte jede Folterung mitbekommen.
Rizzi nahm sich einen Stuhl und setzte sich wartend hin. Dabei beobachtete er Santoro weiter. Das Taschentuch war längst blutdurchtränkt und der Finger lag unweit von ihm offen auf einem weiteren Tuch. Schade um diese schönen Finger. Aber Santoro wollte es ja so. Er könnte auch einfach nur sprechen, könnte seine Mittäter verraten. Dann würde er wenigstens mit all seinen Fingern am Galgen sterben.

Als sich Santoro nach einigen Minuten wieder regte und zu sich kam, nickte Rizzi Luciano zu. "Wartet bis er den Kopf gehoben hat und sieht, was ihm droht. Und dann markiert ihr beide Arme. Das Mal soll gut zu sehen sein. Also macht Eure Arbeit besser als gut!", befahl er Luciano. Rizzi selbst blieb auf seinem Stuhl sitzen und sah gespannt zu Santoro. "Santoro. Nun lasst Euch nicht so gehen!", sagte er aufmunternd. Santoro sollte schnell wieder einen klaren Geist bekommen.
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BeitragThema: Re: die Folterkammer   Sa Jul 01, 2017 4:16 pm

Luciano wartete, wie man ihm befahl. Er wollte diese Arbeit gut machen, tatsächlich. Seiner Meinung nach gehörten Assassinen wirklich eingesperrt und zum sprechen gebracht. Denn sie waren es, die seine Kameraden auf dem Gewissen hatte. Doch auf diese Weise? Natürlich war es ihm nicht fremd, jemanden Verbrennungen zuzufügen. Aber gleich ganze Gliedmaßen zu entfernen?
Aber er war es, den man nicht fragte, ob er das überhaupt machen wollte.
Er tat es einfach. Immerhin musste auch er sein täglich Brot verdienen. Nur ein Nicken kam von ihm, als Luigi Rizzi ihm diesen neuen Arbeitsschritt zuwies.

Rafael Santoro erwachte langsam aus seiner Ohnmacht. Es hatte sich nicht angefühlt, als hätte er geträumt. Eher, als hätte er etwas schweres gegen den Kopf geknallt bekommen. Etwa eine gute Minute war er weg gewesen, was für ihn eher vorkam wie ein Wimpernschlag.
Noch, bevor er die Schmerzen an der Hand verspüren konnte, fing er an zu husten. Seit der Entnahme seines Fingers hatte er nicht mehr geatmet. Jetzt drang die modrige, feuchte Luft der Folterkammer durch seine Kehle und nachdem er sich beruhigt hatte, blickte er endgültig auf. Abermals sah er direkt in die dunklen Augen seines Feindes, der diese 'beruhigenden' Worte sprach.
Jetzt merkte er auch wieder, wie die Stelle zu brennen anfing, an der sich eben noch sein Ringfinger befunden hatte. Als steckte man seine Hand direkt in die Flammen des Feuers im Ofen, zu welcher in der Zwischenzeit der Henker getreten war, um sich das Eisen zu schnappen.

In Rafaels Aufwachphase hatte er die Arme mit einem Stück Kohle am Unterarm markiert, während Rafael immer noch schwummrig war. Die Bilder wippten vor seinen Augen hin und her, bis sie sich beruhigten und er abwechselnd Rizzi und dem Henker hinterher sah, der nun das glühende Tatzenkreuz holte. "Fahr zur Hölle...", murmelte Rafael mit trockenem Hals und kratziger Stimme, während das Pochen der Wunde durch seinen gesamten Körper rauschte.
Dennoch war er noch nicht ganz da mit seinem Bewusstsein. Denn konnte er sich noch nicht zusammenreimen, was es mit dem Eisen und den Punkten auf den Unterarmen auf sich hatte, als hätte man ihn mit einem berauschenden Mittel betäubt.

Luciano mit dem Eisen in der Hand, ging nun auf den Assassinen zu und drehte sich nochmal zu Rizzi um, um sicherzugehen, dass er anfangen sollte.
Doch lange dauerte es nicht, bis er das Templerkreuz auf einen Arm drückte, Rafael sich mit dem Oberkörper gegen die Lehne des Stuhls presste und ein klägliches Schreien von sich gab.
Das Eisen fraß sich in seine Haut ein. Pucci wusste, dass es eine ordentliche Narbe abgeben sollte. Doch hielt er es nicht zu fest auf den Arm, um die Nerven nicht zu verletzen.

Das Eisen nahm er zurück und ging anschließend wieder zum Feuer.Gleichzeitig hörten auch Rafaels Schreie auf. Diese Pause, in der das Eisen wieder heiß werden würde, konnten die zwei Männer zum Reden benutzen. Der Geruch von verbrannten Fleisch lag in der Luft.

Rafael sah stark schwitzend auf seinen Arm hinab. Seine Haut trug nun das Zeichen des Feindes. Schwer atmend und mit schmerz- und hassverzogenem Gesicht, wandte er seine Augen ab und sah zurück  zu Rizzi. Man würde ihn verstümmeln, wenn es sein musste. Das war ihm bewusster als zuvor.
Er müsste nur die Namen seiner Ordensbrüder sagen. Dann wäre alles vorbei.
"Figlio di puttana... Porco."(Hurenbock, Sauhund) Sein gesamter Körper zitterte. Selbst in dieser Verfassung hätte er Rizzi angesprungen und dessen Kopf in die Flammen gehalten.

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BeitragThema: Re: die Folterkammer   Sa Jul 01, 2017 10:22 pm

Rafael Santoro / Luigi Rizzi

Er rümpfte die Nase als er das verbrannte menschliche Fleisch roch. Es war nicht das erste Mal, dass er es roch aber es war nie besonders angenehm. "Du stinkst.", sagte er zu Santoro und stand von seinem Stuhl auf. Die Brandmarke war auf beiden Unterarmen gesetzt und man konnte das Zeichen der Templer deutlich erkennen.

"Ihr habt tatsächlich gute Arbeit geleistet.", sprach er zu Luciano und liess ihn wissen, dass Rizzi ihm nichts, aber auch gar nichts dergleichen zugemutet hatte.
Seine Schritte hallten in der Folterkammer bis er vor Santoro in die Hocke ging. Er erwartete bereits angespruckt zu werden. "Ich weiss, ich weiss. Dass sind die Assassinen wirklich. Aber statt deine Freunde mit Fluchwörtern zu betiteln, wären mir ihre Namen lieber.", sprach er ruhig und grinste auf. Er wusste schon, dass die Fluchwörter ihm galten. Aber Rizzi wusste auch, wie er diese Hilflosigkeit in noch grösseren Unmut wandeln konnte. "Ich werde Leonardo da Vinci ein Geschenk machen.", fügte er hinzu, nahm den Finger mit dem Taschentuch und hielt ihn diesen vors Gesicht. "Noch vor einigen Minuten hatte er nach etwas gegriffen, etwas gefühlt, etwas ertastet. Wie schade. Aber du hast dich dafür entschieden. Ich halte deine Entscheidung für eine sehr dumme Entscheidung aber die Wahl hattest du. Mal sehen, wie du wählst wenn es um diesen Teil deines Körpers geht.", sagte er und tippte mit Santoros Finger in dessen Schritt.
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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: die Folterkammer   Sa Jul 01, 2017 11:07 pm

Luciano nickte abermals dem Templer zu, doch nicht ohne diesmal ein "Grazie, Signore" auszusprechen. Ihm war es wichtig, dass er anerkannt wurde. Er hielt es nicht für nötig, in der Folterkammer die Maske aufzusetzen. Vor Rizzi hatte er nichts zu verstecken. Und Santoro wäre sowie so bald ein toter Mann. Und tote Männer sprachen nicht oder verrieten der Öffentlichkeit den Namen des Henkers. Ob Santoro den Namen überhaupt wusste? Was kümmerte es ihn eigentlich? Hatte er etwa so viel Sorge?
Bald kam der Henker zurück. Das Eisen war nun wieder heiß und wurde Rafael nun auf den anderen Unterarm gedrückt. Abermals ging ein Schreien von ihm aus, diesmal klang es bettelnder, flehender...
Luciano zog es weg und zog sich in den hinteren Teil der Folterkammer zurück, wo auch die anderen zwei Wachen standen.

"Du solltest endlich einsehen, dass ich nichts sagen werde, Rizzi. Du hast mich. Nach so vielen Jahren sitzen wir uns endlich gegenüber." Diese Worte klangen schon beinahe etwas auffordernd, bis sich sein Gesicht zu einem sarkastischen Lächeln formte und er sagte: "Ich fühle mich durchaus gekränkt. Offen gesagt habe ich mehr von dieser Begegnung erwartet, als mir bisher geboten wurde. Und dir fällt nichts besseres ein, als mir meine Finger zu nehmen und mit Drohungen um dich zu werfen, du nähmest bald auch meine Männlichkeit."Die Zähne biss er zusammen und versuchte, den Blickkontakt von Rizzi stand zuhalten. Seine ungewaschenen Haare hingen ihm teilweise im Gesicht, was ihn aber gerade an wenigsten kümmerte. Der Assassine sah nicht einmal von dem Templer weg, während er den Finger einpackte und ihm dieses vors Gesicht hielt. Er blickte daran vorbei, direkt in Luigi's dunkle Augen.Noch immer lag in seinem Blick dieses Lächeln, was fast zu einem Grinsen wurde. Als ob er langsam den Verstand verlor... Die Male an den Armen brannten grässlich. Genauso wie der Fingerstumpf und die nun abermals aufgerissene Wunde am Bauch, die wieder anfing, leicht zu nässen. "Du bist ein schwacher Mann, Rizzi. Ein durchaus schwacher Mann.", fuhr er fort.

Erst als der Mann vor ihm anfing, über da Vinci zu sprechen und ihm in den Schritt zu tippen, gab sein Lächeln nach. Meinte er etwa....? In ihm überschlug sich etwas schlagartig und sorgte dafür, dass ihm schlecht wurde. Das flaue Gefühl in der Magengegend musste er erst bändigen. Rafael versuchte, in Rizzi's Augen und seiner Haltung irgendwas abzulesen, dass er log. Aber er erkannte nichts, was irgendwie auf eine Antwort deuten konnte.
Dann blickte er für einen Augenblick zu Boden und sammelte im Bruchteil von wenigen Sekunden seine Gedanken. Die Zeit lief ab. Er musste wissen, ob dies stimmte.
"Ich will ihn sehen." Ernst klang der Assassinenmentor und entschlossen.
Es wäre ein Wunder, ginge Rizzi tatsächlich darauf ein. "Sieh das als meinen letzten Wunsch an, wenn du es so willst."
Rafael wusste nicht einmal, wie es um ihn stand. Ob er für immer, sein Leben lang gefoltert würde oder doch eines Tages den Tod fand. Noch immer war seine Hoffnung nicht davon geflogen, dass Aguilar sein Versprechen hielte und ihn herausholte.

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Luigi Rizzi
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BeitragThema: Re: die Folterkammer   Mo Jul 03, 2017 8:34 am

Rafael Santoro / Luigi Rizzi

Die Folterkammer füllte sich mit dem Geruch von Schweiss, Blut und verbranntem Fleisch. Luigi Rizzi, der sich eigentlich von derartigen Gerüchen und Schmutz fernhielt, erachtete diesen Zustand in dieser Situation aber als unausweihlich, ja geradezu nötig um der Szenerie die Bestimmtheit und Schwere zu geben, die es brauchte. Santoro sollte nicht glauben, dass diese Folterungen ein Ende hatten.

Luciano Pucci führte seine Arbeit zu Rizzis Zufriedenheit aus. Er war ein junger Mann, der noch nicht viel Leid gesehen hatte auch wenn er so tat als wäre es so. Rizzi wusste, dass Pucci nichts wusste. Er hatte vielleicht bei seinem Lehrmeister zugesehen wie man was ausführte, hatte den höflichen Umgang mit seinen Auftraggebern, dezente Zurückhaltung und Loyalität gelernt. Aber wie es in der Welt zu und her ging, davon hatte der Blondschopf keine Ahnung.

Rafael Santoro dagegen wusste wie die Spiele begannen und endeten. Rizzi war vorsichtig aber als er hörte, wie Santoro doch auf die Drohung über seine Männlichkeit einging, grinste er auf.
"Ein so schwacher Mann, wie ich es bin, kann einen so starken Mann mit leeren Worthülsen und einer kleinen Drohung über eine Kastration derart verunsichern? Hm. Das ist aber überaus seltsam. Und amüsant. Findest du nicht?", sagte er. Dann blickte er ihn eine Weile an. Der Schreck in Santoros Pupillen war Rizzi nicht entgangen. Er hörte auf zu grinsen und musterte ihn während Santoro seinen letzten Wunsch äusserte.

"Ohje, kleiner, armer Junge.", er hob die Hand und fuhr erst sanft mit den Fingern durch Santoros strähniges Haar bis er seine Finger darin verkrallte und Santoros Kopf schmerzvoll nach hinten zurückriss und festhielt. "Mich interessieren deine Wünsche nicht!", zischte er. "Hätte er den Wunsch ausgesprochen, dich sehen zu wollen, hätte ich ihm diesen wohl erfüllen müssen. Denn er hat einen Namen. Noch keinen grossen Namen aber er ist bekannt. Ich hätte ihm den Zutritt zu dir nicht verweigern können. Doch er hat nicht gefragt. Du bist allein, Santoro. Mutterseelenallein.", erklärte er, liess ihn los und trat zurück.

Er wollte Santoro demütigen und ihn brechen. Selbst wenn Leonardo da Vinci jetzt auf die Idee käme, im Palazzo Vecchio nach Santoro zu fragen, würde man ihm den Zutritt verweigern. Rizzi würde den schlechten Allgemeinzustand bekanntgeben und die Gefahr einer Ansteckung erklären. Offiziell konnte man also Santoro nicht mehr sehen.

Nun sah er zu Luciano und verlangte ein feuchtes, sauberes Tuch. Mit diesem säuberte er sich seine Hände. "Bringt den Gefangenen zurück in seine Zelle. Gebt ihm etwas zu essen und stellt ihm Wasser hin. Und jemand soll sich um seine Wunde am Bauch kümmern. Ich brauche ihn noch eine Weile lebendig.", forderte er. Dann sah er Santoro mit einem ernsten Blick an. "Ich wünschte, ich könnte das hässliche Gesicht deines Vaters sehen, wie er dich hier in diesem Zustand vorfinden würde. Ob er voller Leid und Gram wäre? Ob er vor Schmerz aufjaulen würde? Vielleicht wäre er aber auch nur enttäuscht, einen solchen Sohn wie dich zu haben.", sprach er weiter.
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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: die Folterkammer   Mo Jul 03, 2017 3:53 pm

Er sah es nur ungern ein. Rizzi hatte recht. Und das wollte er sich eigentlich unter gar keinen Umständen eingestehen. Doch diesmal war es so. Rafal war es, der hier auf dem Stuhl saß und von Tag zu Tag zerstückelt wurde. Gefangen in einer Zelle, den Tod in einigen Tagen, Monaten oder Jahren empfangend. Rizzi mochte ihn zwar brechen, doch war das Kredo in ihm, für welches er jahrelang gekämpft hatte, hart wie Stahl. Und dieses Kredo war das einzige, an was er sich noch klammern konnte. Wäre da nicht noch die Gewissheit, dass Aguilar kommen und ihn hier rausholen würde.
Dass er nicht käme, würde Rafael erst später begreifen.
"Siehst du nicht, wie witzig ich das finde?", antwortete er immer noch mit diesem eigenartigen Grinsen, welches sich nicht seinem kleinen 'Scherz' gebührte.
Für kurze Zeit hatte Rizzi ihn abgelenkt. Doch in diesem Moment fühlte er wieder den Fingerstumpf, der sich anfühlte, als ob sich die Haut dort abschälte.- Und zwar gähnend langsam.

Als Rizzi durch sein Haar griff, zog Rafael den Kopf zurück. Doch es dauerte nicht lange, bis er unsanft gepackt wurde und er so gezwungen war, ihn direkt von unten anzusehen.
Es fühlte sich an, als ob der ältere von beiden seine Haarwurzeln herausziehen. Für einen Moment fragte Rafael sich, ob er das nicht wirklich vorhatte. Sollte er sich auf einen höllischen Schmerz gefasst machen? Oder passierte nichts weiter?
Die Gewissheit hatte Santoro nun, dass Leonardo noch lebte. Ein mächtiger Stein fiel ihm vom Herzen, doch wie lange würde Leonardo noch leben? Sicher würde er nicht durch Rizzi's Hand sterben, sondern durch einen 'Unfall'.

Schwer atmete Rafael ein und aus, während Luigi noch immer seinen Haarschopf festhielt und ihm diese Worte entgegenbrachte. Endlich ließ er los, ging zurück und die unsanfte Bewegung nutzte der Assassine aus, um auf dem Boden einen Punkt zu fixieren, den er ewig anstarrte. Die Verbrennungen an den Armen waren im Gegensatz zur schmerzenden Hand lachhaft. Doch als Rafael vom Boden wegsah, fixierte er nun das Templerkreuz an seinem linken Arm. Es würde eine Narbe geben. Ihn auf ewig an diese Zeit im Kerker erinnern.- Und an Rizzi.


Luciano Pucci blickte sofort zu seinem Auftraggeber und nickte ihm zu, als man von ihm verlangte, er solle Rafael zurück in die Zelle bringen.
Die zwei Wachen traten mit ihm an den Stuhl und machten sich an den Handfesseln zu schaffen, während Luigi Rizzi anfing, über seinen Vater zu sprechen.
In Rafael tobte es. Sein Herz überschlug sich und etwas schweres drückte gegen seinen Hals.
Als er fühlte, wie die Fesseln am Stuhl sich lockerten, war er im Stande dazu, aufzuspringen und auf den Templer loszugehen.
Doch dies merkten die Wachen. Gerade, als er sich erhoben hatte, drückten sie ihn zurück in den Stuhl.-Einer der Männer zog seine Waffe und richtete die Schwertspitze an seinen Hals, während Luciano und der andere Wachmann ihm ein Seil um die Handgelenke banden.
"Kein Wort über ihn, Rizzi. Du magst diesen Kampf gewonnen haben. Doch dieser Kampf, unser Kampf, ist noch lange nicht vorbei.", fauchte er ihn an und ließ sich am Seil, mit welchem man ihn gefesselt hatte, hochziehen.

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Luigi Rizzi
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BeitragThema: Re: die Folterkammer   Di Jul 04, 2017 9:40 am

Rafael Santoro / Luigi Rizzi

"Ja, was denn nun, Santoro? Ist unser Kampf noch nicht vorbei oder habe ich gewonnen? Du bist kein Freund schneller Entscheidungen und nur deshalb bist du hier.", erklärte er ihm mit ruhiger Stimme und einem überheblichen Unterton. Während die Wachen Santoro zurück in seine Zelle schliffen weil er sich kaum auf den Beinen halten konnte, lief Rizzi mit erhobenen Kopf hinterher.

"Ich habe dich beobachtet. Überall, wo du warst. Manchmal sind meine Spione aufgeflogen aber eine Verbindung zu mir konntest du nie herstellen. Ich war und bin dir immer einen Schritt voraus. So wie die Templer auch den Assassinen immer voraus sind. Wir werden bald kurzen Prozess mit allen noch verbliebenen Mitgliedern machen.", meinte er. So abwegig war diese Vorstellung nicht. Die Templer waren stark und mit Borgia an der Macht schlossen sich auch kleine Lücken im System. Die Assassinen dagegen waren ein verstreuter Haufen von Möchtegern-Kämpfern, die ihre Entscheidungen überdachten, die an sich und ihren Mittätern zweifelten. Sie sprachen von Menschlichkeit, Güte und Vergebung. Für Rizzi aber gab es nur Gott, der Menschlichkeit, Güte und Vergebung zeigen durfte - gegenüber denen, die in seinem Namen für eben diese Eigenschaften kämpften.
Die Assassinen waren in Rizzis Augen manierfreie kleine Raufbolde, die nichts konnten ausser für Tumult zu sorgen. Und sie regten ihn auf. Rizzi ballte eine Faust als er an all die Assassinengesichter dachte, die ihm schon untergekommen waren. Er entspannte seine Hand aber wieder als er seinen Fokus wieder auf Santoro richtete. Dieser kleine Teufel, der es mit ihm aufnehmen wollte.

"Was hat dir dein Vater erzählt? Was hat er dir beigebracht? Nichts, vermute ich. Er war eine erbärmliche Gestalt und leider hat er seine Schwäche an seinen Sohn weitergegeben." Rizzi folgte den Wachen in die Zelle, wo man Santoro wieder festband. "Ich lasse dich nicht sterben, Santoro. Ich bin ein guter Mann. Aber du wirst für jede Tat, die dein Vater, die du selbst und die deine Verbündeten in unserem Reich verüben, büssen. Es reicht ein falscher Wimpernschlag von einem deiner Freunde und du bist weitere Körperteile los. Und wenn deine Freunde es auf die Spitze treiben, werde ich deine Körperteile sichtbar für alle aufhängen lassen."
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