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 The new owner

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Pero
Leibeigener
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Spieler : Nessie

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BeitragThema: The new owner   3/5/2017, 9:52 pm

Pero zitterte am ganzen Körper. Ein sauberes, neues Hemd hatte man ihm gegeben, als wolle man die Narben der Peitschenhiebe am Rücken vor dem neuen Besitzer verbergen. Er wusste nicht, wo er hinkam und was auf ihn zukam, jedoch war er sich sicher, dass sein Leben schon lange vorrüber war.
Es konnte nicht schlimmer werden, als es ohnehin schon war. Der Dunkelhäutige war stark abgemagert. Selbst, wenn man ihm jetzt noch einen Leib Brot gegeben hätte, würde dies nichts daran ändern können. Selbst ein ungewöhnlich sauberes Hemd für einen Leibeigenen konnte das nicht verstecken.
In einem dunklen Raum saß er. Seine Hände waren zusammengebunden, als hätte man Angst, er könne die zugesperrte Tür aufbrechen, in der nun ein Schlüssel im Schloss herumgedreht und anschließend geöffnet wurde. Das Licht stach in seinen Augen. Es beruhigte ihn zwar nur etwas, denn er hatte Angst vor Dunkelheit und Stille, obwohl letzteres ihm, seitdem er nach Italien gebracht wurde, ganz recht war.

Grob wurde er am Arm gepackt und hochgezerrt. Der Diener seines Besitzer war es, der ihn aus dem stinkenden Raum brachte und ihm anschließend die Fesseln von den Handgelenken nahm. Er sagte irgendwas, was Pero nicht verstand. Diese Sprache war ihm so fremd wie am ersten Tag. Wenn er etwas arbeiten sollte, dann hatte man bisher nur darauf gedeutet und von ihm erwartet, er könne Gedankenlesen. Hatte er etwas falsch gemacht, wurde meist herumgeschrien. Ja, er verstand die Worte nicht aber trotzdem gingen sie ihm durch Mark und Bein. Konnte man eine Sprache so sehr hassen wie Pero diese hier hasste?
Abermals sagte der Mann mit der spitzen Nase und den fauligen Zähnen etwas und drückte ihn anschließend zur Tür. Sein Besitzer, ein Adelsmann, stand dort und sah mit erhobenen Kinn zu seinem Leibeigenen.
Ohne Pero nochmal anzusehen, ging dieser mit dem Afrikaner raus auf die Straße, um anschließend vor einem Haus, einige Straßen weiter, stehenzubleiben. Ein Klopfen ertönte und als die Tür geöffnet wurde, senkte Pero schon reflexartig seinen Kopf zu Boden.

"Guten Tag, Signore. Ihr sagtet, Ihr würdet ihn mir abnehmen? Er ist mir eine Last, das wisst Ihr ja bereits. Ich schenke ihn Euch sogar. Dieser Schurke ist zu nichts zu gebrauchen. Ihr solltet ihn teuer verkaufen!", sagte der Herr erst freundlich, dann abwertend und blickte nur kurz zu seinem Diener, um anschließend wieder in das Gesicht des Arztes zu blicken.
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Andrea Malpighi
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BeitragThema: Re: The new owner   4/5/2017, 12:32 pm

Andrea Malpighis Tag begann damit, dass er die Stimme seiner Tochter vernahm. “Padre! Padre, wacht auf.“ Augenblicklich war der bereits etwas ältere Arzt wach und setzte sich leicht gähnend auf. “Was gibt es mein liebes Kind?“ Blonde Locken wehten vor sein Sichtfeld und die Matratze sank nach unten, als ein junges Mädchen sich darauf nieder ließ. Sie war hübsch und immer wieder war er darüber erstaunt, wie ähnlich sie ihrer Mutter sah. “Meine Kutsche ist hier. Ich fahre mit Pietro aufs Land, padre.“ Seine Lippen verzogen sich zu einem leichten Lächeln. “So früh? Gönnt ihr Eurem Vater nicht einmal mehr ein gemeinsames Essen?“ Carmela schüttelte den Kopf und er nahm ihre Hände in die seinen. “Dann gebt auf Euch acht und Pietro möge ja die Finger bei sich lassen. Ihr seid erst verlobt.“ Andrea erntete ein leises Lachen und seine Züge wurden weich, als er sah wie glücklich sie war. “Ihr habt ihm deutlich genug gemacht was passiert, wenn er es nicht tut. Soll ich Euch etwas mitbringen, wenn wir zurückkehren?“ Der Arzt überlegte kurz und nickte leicht. “Ein Bündel von Kräutern aus einen der Felder.“ Carmela nickte und gab ihm einen Kuss auf die Wange. “Ich werde die Schönsten auswählen.“ Mit diesen Worten verabschiedete sie sich und Andrea erhob sich aus dem Bett.
Nachdem er sich etwas erfrischt und die dunklen Kleider angezogen hatte, trat er ans Fenster und sah kurz nach draußen. Die Sonne war schon ein Stück gewandert und es würde nicht mehr lange dauern, bis einer seiner Kunden eintreffen würde. Allerdings nicht aufgrund einer Krankheit, sondern eines Handels. Antonio Carseli war einer der wenigen, dir seine Vorliebe zu Giften kannte und auch förderte. Sie waren keine Freunde, noch anders zugeneigt aber es reichte für eine geschäftliche Basis. Auf einem Stück Brot kauend, setzte er sich an seinen Tisch nieder und besah sie die Kräuter die darauf lagen. Die Aufzeichnungen dazu waren achtlos auf die Seite geworfen, da der Arzt sie nicht brauchte. Er besaß seinen Kopf und seinen Verstand. Es dauerte nicht lange, da klopfte es schon an der Türe und Malpighi erhob sich um diese zu öffnen. “Ah, Boungiorno signore Carseli.“, begrüßte er den Mann höflich, bevor sein Blick auf die etwas verfallene Gestalt neben ihm fiel. Kurz wurde der Sklave einer gründlichen Musterung unterzogen. Er schien nicht krank zu sein, abgesehen von dem dünnen Körper. “Er ist gut genug für seine Zwecke.“ Mit einer leichten Verbeugung bedankte er sich, dann wenig später für das 'Geschenk'. “Grazie Signore. Es ist für uns alle ein Vorteil. Ihr seid eine Last los und ich habe bereits eine gute Verwendung für ihn.“ Andrea wandte sich dem Dunkelhäutigen zu. “Er wirkt so als würde er nicht viel von unserer Sprache verstehen.“ Den Kopf leicht schief gelegt, fragte er den Sklaven dann trotzdem nach seinen Namen. “Wie heißt Ihr?
Während er auf die Antwort wartete, drehte er sich längst wieder zu Antonio. “Wollt ihr noch einen Moment bleiben? Gerade ist etwas von der stärkenden Kräuterbrühe fertig geworden.“ Er lächelte kaum merklich als der Adelsmann nur etwas bleich wurde und den Kopf schüttelte. “Nun denn, solltet ihr meine Hilfe brauchen,könnt Ihr mich jederzeit aufsuchen.
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Pero
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BeitragThema: Re: The new owner   4/5/2017, 3:16 pm

Carseli nickte auf die Antwort Malpighi's, Pero wäre gut genug für den Dotkor. "Nun, wie Ihr meint, dottore.", bemerkte dieser mit einem Nicken. Ängstlich blickte Pero leicht auf, als der Herr auf ihn zuging und senkte genauso schnell wieder seinen Blick. Das wort 'heißen' konnte er, wie andere, dennoch wenige Wörter zuortnen und kannte deren Bedeutung. "Pero.", murmelte der Dunkelheitige leise, dennoch hörbar für Malpighi.
"Er versteht tatsächlich nicht viel. Schon allein deswegen ist es schwer, ihm zu verdeutlichen, was er arbeiten soll. Wie ich weiß, hatte er schon 5 Vorbesitzer, doch er scheint sich dagegen zu wehren, uns verstehen zu können.", erklärte der Adelsmann mit hochgezogenen Augenbrauen, während er die Arme hinter dem Rücken verschränkte. Als der Arzt ihn dann auf die Brühe einlud, wurde sein Gesicht bleich und er schüttelte schnell den Kopf. Anschließend, als Andrea fortfuhr, gab er als Antwort: "Grazie. Ciao, Signore." Mit diesen Worten verbeugte sich der Mann und ging zurück nach Hause- ohne Pero, was natürlich ein gutes Zeichen war und er dies verstand.
"Moet my asseblief nie seermaak.", bettelte der Mann, wohl wissend, dass sein Gegenüber ihn nicht verstand. Er wusste nicht, weshalb er hier war und wer der Fremde war. Womöglich würde man ihn in einer Stunde wieder abholen, bis dahin musste er als geliehener Sklave eine bestimmte Aufgabe vollrichtet haben. Und er hatte große Angst davor und vor dem Fremden.
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Andrea Malpighi
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BeitragThema: Re: The new owner   4/5/2017, 8:56 pm

„Ah, wunderbar dann weiß ich wenigstens wie ich ihn rufen muss.“, meinte er darauf, als der Sklave seinen Namen nannte. Andrea hatte sich ein wenig vorgebeugt, um den Mann besser zu verstehen. Augenblicklich brannte sich der Klang und die Aussprache davon in seinen Verstand. „Ich werde schon sehen, wie lange er sich weigern wird, unsere Sprache zu lernen. Ansonsten werde ich mir wohl die seine aneignen.“ Der Arzt hatte sich nun wieder Carseli zugewandt und verabschiedete sich mit einem nicken und noch einmal einen leisen ‚Grazie‘. Erst als sie vollkommen alleine waren, sah Andrea wieder hoch zu Pero. „Ihr seid ein wenig dünn, Pero.“ Die Worte die man ihm nun entgegenwarf, waren ihm allerdings fremd. Er verstand kein Wort, allerdings klang der Ton bettelnd. Vielleicht wollte er seine Freiheit, doch die konnte ihm der Arzt nicht geben. So schüttelte er nur den Kopf und packte seinen neuen Diener am Oberarm, um ihn in das Haus zu ziehen. Wenn er schon keine Worte verstand, musste er ihn eben mit Taten dazu bewegen. Sein Griff war nicht grob, aber bestimmend.
Mit einem festen Blick, wies er dann auf den Stuhl. „Setzen.“, befahl er mit einem klaren Wort und ließ Pero los, um sich umzudrehen. Er holte etwas Brot und auch etwas von dem alten Eintopf, der zwar schon längst kalt und abgestanden war, aber dennoch noch essbar. Das schlimmste, dass passieren konnte war, dass der Dunkelhäutige Magenschmerzen davon bekam. Der Mann würde ihm nicht wirklich viel nutzen, wenn er zuvor an Hungersnot starb. Er brauchte einen starken und gesunden Körper. Nachdem er das Essen abgestellt hatte, lief er um den Mann herum und blieb hinter ihm stehen. //Ich muss nachsehen, wie sehr seine Vorbesitzer ihn zugerichtet haben. Sollte davon eine Wunde entzünden sein, könnte es ebenso hinderlich sein, wenn ich manche Kräuter an ihm ausprobiere.// „Ihr habt wahrlich Glück. Bis ihr kräftig genug seid, werdet ihr ein schönes Leben haben.“ Andrea setzte ein schiefes Lächeln auf und hoffte inständig, dass Pero nicht anfing zu streiken. Es wäre etwas unangenehm, sollte er dem Mann das Essen mit Gewalt einflößen.
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Pero
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BeitragThema: Re: The new owner   4/5/2017, 10:56 pm

Gleich, nachdem er gebettelt und gefleht hatte, bekam er natürlich keine Antwort. Der Mann machte keine Anstalten, seiner Bitte nach zugehen und ihn von sich wegzujagen. Stattdessen wurde er am Arm gepackt und mit ins Haus gezogen. Den Griff spürte er.. er spürte, dass der Dunkelgekleidete im Moment nicht mit ihm grob umging, doch genau wusste, was er wollte. Nur flüchtig und scheu sah sich der Leibeigene im Haus um, um anschließend, wie gewohnt, den Blick zu senken. Ihm waren viele Bücher und Notizen aufgefallen, sowie besteckähnliche Instrumente. Besteck zum Essen war es aber nicht. Die kannte Pero gut genug, denn musste er sie sehr oft auf Hochglanz bringen.

In einem Raum angekommen, was viel mehr einem Wohnraum glich, wies der Mann neben ihn mit dem Blick auf einen Stuhl. Pero verstand, was er wollte und wurde anschließend losgelassen, um diesem Befehl nachzugehen. Als er saß, wagte er es dann doch, den Signore hinterher zu blicken. Als dieser für eine Sekunde verschwand, sah Pero sofort zu Fenster und Türen, um den nächsten Fluchtweg zu finden. Schon einige Male konnte er vor seinen Vorbesitzern fliehen und wusste auch dementsprechend, dass es niemals einfach sein würde, als dunkler Mann mit keinerlei Sprachkenntnissen in diesem Land zu überleben. Gleich darauf betrat der Herr abermals das Zimmer und legte Brot und eine Holzschüssel mit einem Eintopf auf den hölzernen Tisch vor ihm.

Sein Magen knurrte bei dem Anblick, doch ebenso wuchs sein Misstrauen und seine Vorsicht, als Andrea hinter ihn schritt. Er hasste es, wenn dies Leute taten. Meist wurde er dann ausgepeitscht und war in solchen Momenten mit einem Hund zu vergleichen, der zu wimmern anfing, sobald er nach langzeitigem Missbrauch gestreichelt wurde. Aber lange geschah nichts. Pero spürte keine Schläge oder andere Schmerzen, stattdessen hörte er abermals die Worte des Mannes. Wieder fiel Pero auf, was er gesehen hatte... Diese Instrumente.. wofür benötigte dieser Mann sie nur?
Als er seinen Satz vollendet hatte, konnte Pero nicht länger durchhalten. Sofort griff er nach dem Brot und zupfte hastig einen Brocken ab, aß ihn und wiederholte dies einige Male, bis er zum Holzlöffel griff, um den Eintopf zu essen. So schnell, als würde sein Leben davon abhängen.
Wie lange hatte er schon nichts mehr gegessen? Und selbst davon merkte der Mann nichts, dass der Eintopf abgestanden war.

Bisher war der Mann nicht handgreiflich geworden. Und man gab ihm zu essen. Aber das hieß noch lange nicht, dass Pero hier wie jeder normale Mensch behandelt würde. Noch war er nicht frei.
Als er Eintopf und das halbe Brot hintergeschlungen hatte, blickte er erneut zu Andrea. "Grazie."
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Andrea Malpighi
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BeitragThema: Re: The new owner   5/5/2017, 10:35 pm

Andrea beobachtete Pero eine ganze Weile und sah zu wie er Stück für Stück das Brot aß und schlussendlich die Schüssel beinah hinunterschlang. Der Arzt wusste nicht einmal ob der Mann ansatzweise das Essenkaute. Er musste wohl wirklich lange gehungert haben und Carseli hatte auch nicht so gewirkt, als hätte er sich wirklich um den Sklaven gekümmert. Es wunderte ihn also kaum, dass er nichts mit Pero hatte anfangen können. Nachdem er der andere wohl aufgegessen hatte, vernahm er ein leises Grazie und Andrea nickte zufrieden. Dann war das erste Problem schon einmal aus der Welt geschafft. Der Hunger konnte Personen ziemlich unberechenbar werden lassen und das wollte er nun wirklich verhindern. Jedoch blieb noch die Frage wie übel der Dunkelhäutige in Wirklichkeit zugerichtet worden war. Mit großen Schritten trat er wieder um ihn herum und stand nun vor ihm. Mit einer Hand deutete er auf sein eigenes Hemd und dann auf das des Mannes. „Zieht es bitte aus.“ Er sprach langsam und deutete immer wieder auf das Kleidungsstück, dass seinen Rücken und Brust bedeckte.
Als er glaubte Pero habe verstanden, drehte er sich zu seinem Tisch und begann ein paar der Blätter auf die Seite zu schieben und er suchte nach einer kleinen Tonschüssel. Als er die richtige gefunden hatte, roch er kurz daran und nickte. Das war unverkennbar jene Mischung, die für die Wundheilung zuständig war. Mit einem kleinen Stecken rührte er die Masse um und kontrollierte, ob noch alles intakt war. Doch er hatte sie erst am vorherigen Abend zubereitet, als schien sie noch frisch und intakt zu sein. Das Blut des Blutegels darin, färbte das Ganze in ein unangenehmes Grau, aber Andrea wusste, dass es half. Wie es aussah, war hierbei wohl wirklich nur eine Nebensache. Abwartend sah er dann auf seinen neuen Diener und wohl baldiges Versuchskaninchen. Vielleicht hatte es sogar einen großen Vorteil, dass der Mann nichts von ihrer Sprache verstand. - So würde er nicht wirklich verstehen, für was er zu ihm gekommen war. Es würde alles einfacher machen und er würde seiner Tochter nicht erzählen können, was er hier machte. Wenn er es versuchte, würde sie wohl genauso wenig verstehen wie er selbst. Zwar wusste sie einiges über seine Forschungen an den Giften, aber nicht über die Versuche und unzähligen Toten die er zu verschulden hatte. Er wollte sie dort nicht mit hineinziehen. Sie hätte sich nur zu viele Sorgen um ihn gemacht und nicht mehr darauf geachtet, selbst ein glückliches Leben zu führen. Noch immer ein wenig in der Brühe rührend, sah er kurz aus dem Fenster und schätze ab, wie viel Zeit ihm noch blieb bis der erste Patient eintreffen würde. Da die Sonne noch nicht über den Dächer stand, hatte er noch einige Stunden, bis seine Ruhe hier gestört wurde.
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Pero
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BeitragThema: Re: The new owner   6/5/2017, 6:00 pm

Pero wusste es sehr zu schätzen, wie Gütig der Herr- immernoch hinter ihm stehend- mit ihm umging. Bis jetzt keine Grobheiten, sogar einen Platz auf einem bequemen Stuhl hatte er bekommen und durfte an einem Tisch etwas essen, was er schon lange nicht mehr bekommen hatte. Der Dunkelhäutige wollte sich keine Hoffnungen machen. Immerhin musste er die Enttäuschung ziemlich schnell mit sich herumschleppen, wenn er nur einen Hauch von Gutmütigkeit in Fremden zu sehen vermochte. Entweder war seine Menschenkenntniss, die überaus miserabel war oder es lag tatsächlich an den Leuten, die ihm einen falschen, ersten Eindruck gaben. Es ließ sich nun weitersehen, zu welcher Sorte dieser Mann gehörte, welcher solche wunderlichen Instrumente in seinem Haus hatte.

Als Pero aufgegessen hatte, bedankte er sich und blickte auf die leere Schüssel, als der Mann hervortrat und anschließend auf erst sein, dann auf des Leibegenen Hemd's deutete. Pero sah an sich hinab auf das strahlend, weiße Kleidungsstück, welches man ihm wie eine Schleife bei einem Geschenk angelegt hatte und abermals sah er in die Augen des Mannes. Trotz der langsamen Worte konnte er diese zwar nicht verstehen, aber er ahnte, was er tun sollte.
War das nun etwa die erste Strafe? Das Hemd hergeben, um mit nacktem Oberkörper durch das Haus zu laufen? Würde man ihm anschließend auch die Hose nehmen? Wieder zitterte er und sein Herz machte einen Sprung. Dies war wohl die größte Strafe, die man einem Menschen wohl geben konnte.
Aber was geschehen würde, täte er nicht das, was der Herr ihm beauftragte, wusste er genauso gut.
Mit nun gesenktem Kopf und starrem Blick tastete er nach dem Ende des Hemdes, um es anschließend auszuziehen. Den Stoff hielt er in beiden Händen und umklammerte er, als könne er daran sein Leben festhalten. Doch er blieb still und wartete, was geschah.
Was der Mann da in der Tonschüssel hatte, konnte Pero ja nicht wissen. Aber ihm war es in dem Moment gleich. Immerhin hatte er gerade mit einem anderen Gedanke zu kämpfen.
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Andrea Malpighi
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BeitragThema: Re: The new owner   7/5/2017, 9:14 pm

Dem Arzt entging nicht die Angst die von dem Mann ausging. Er konnte sie förmlich riechen und Andrea sah erkannte das Muster dieses Gefühl. Sah das blitzten in den Augen und das schnelle Heben und Senken der Brust. //Ich brauche sein Vertrauen, ansonsten werden die Experimente nicht funktionieren.// Der Mann stürzte leicht seine Lippen und beobachtete wie Pero das Hemd auszog. Als er hinter ihn trat, konnte er wie erwarten schlecht verarztet und kaum vernarbte Wunden erkennen. Er schnaubte wütend aus und schüttelte den Kopf. Nichts hasste er mehr, als die schlechte Arbeit eines Arztes. Denn die Vorbesitzer mussten ihn lieblos versorgt haben und so strich er umso energischer den Brei auf den hässlichen Striemen.  “Welch Schande. Sie hätten weitaus besser daran forschen können eine gute Wundsalbe zu testen.“, murmelte er vor sich und und schmierte alles noch auf die anderen Stellen. “Es sollte Eure Schmerzen ein wenig lindern.“, sprach er weiter auf sein neues 'Haustier' ein. Er sollte ruhig mehr von ihrer Sprache hören, vielleicht war er dann irgendwann bereit sie auch zu lernen. Doch er hatte die Wahrheit gesagt, als er meinte, ansonsten würde er die seine lernen. Er musste die Worte nur Hören um sie sich zu merken - sie Schwierigkeit lag darin, die richtige Bedeutung herauszufinden. “Wirklich bedauerlich.“, sprach er erneut und kehrte zurück an den Tisch. Er schob ein paar der Werkzeuge zur Seite und holte ein Stück Pergamentpapier. In feinen Linien notierte er das, was er gesehen hatte und das was im Brei war. Er wollte sehen, wie der Mann darauf reagierte und ob sie die Wundheilung förderte - denn es war das erste Mal, dass er ein neues Kraut hinzugefügt hatte.
Andrea erhob sich wieder und trat an eine Ecke und holte Stoffleinen hervor, welche er zu Pero brachte. Da er das weiße Hemd nicht beschmutzen wollte, begann er die Stücke auf die Wunden zu legen und zu befestigen. “Zieht es wieder an.“ Er deutete wieder auf das Hemd und betrachtete die Hose. Sie schien nicht getauscht worden sein. “Meine Kunden sollen nicht bei Eurem Anblick verschreckt werden. Ich werde Euch neu einkleiden müssen.“, überlegte er laut und begann ein wenig hin und her zu laufen.
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Pero
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BeitragThema: Re: The new owner   7/5/2017, 9:47 pm

Erneut trat der dunkelhaarige Mann hinter den Stuhl, auf welchem Pero saß, während sein Blick noch immer starr zu Boden gerichtet war. Erst, als er etwas kaltes an seinem Rücken spürte, zuckte der Dunkelhäutige zusammen und richtete seinen Kopf auf und drehte diesen leicht zu seiner Schulter, als könne er darübersehen und beobachten, was der Andere da tat. Pero konnte einen starken, etwas sumpfigen Geruch ausmachen und langsam ging ihm ein Licht auf, was dieser Mann wohl sein könnte...
Es gab einen Medizinmann in dem kleinen Dorf nähe Kapstadt, wo er gelebt hatte. Dieser hatte viel mit Pflanzen und Heilerde gearbeitet und dem jungen Pero viel darüber gezeigt, denn seine Begeisterung dafür war groß. Egal, welche Erinnerung in ihm entfacht wurde: es schmerzte.
Aber nun schlauer darüber zu sein, dass dieser Mann wohl ebenfalls ein Medizinmann sein musste, rief in ihm ein Funken Freude auf. Hatte man ihn wegen dieser Wunde hergebracht? Aus Angst, sie könne sich entzünden? Es fühlte sich so an, als hätte man ihm diese gestern zugefügt, obwohl es schon etwas länger her war. Und trotzdem brannte sie- und erst recht, als man ihm die Kräutermischung auftrug. Doch der Schmerz verging nach Sekunden und stattdessen erhitzte sich die Wunde, als wäre es Glut.
Dabei murmelte der Mann etwas und als er wieder vor den Stuhl trat, deutete er erneut auf das Hemd und der Leibeigene ging seiner Anforderung nach, nachdem alles auf Pergament geschrieben wurde.
Pero hatte so viele Fragen. In diesem Moment wünschte er sich tatsächlich, diese Sprache beherrschen zu können- so, wie er es sich immer am Anfang des Besitzerwechsels gewünscht hatte.

Aber zum ersten Mal hatte er das Gefühl, richtig angekommen zu sein. Vielleicht konnte er dem vermutlichen Arzt sogar etwas beweisen... dass er nicht nur zum Holzhacken und Wäschewaschen gut war, sondern viel besser zum Mischen von Tee's. Uralte Rezepte hatte er im Kopf, die tatsächlich die vollste Wirkung zeigten. Nie hätte er gedacht, dass Leidenschaft, die er für etwas bestimmtes hatte, noch in ihm versteckt war. "Wie ist Euer Name?" Drei Worte, die er schon am Anfang seiner Ankunft in Italien beigebracht bekam und jeden seiner Besitzer fragte. Die Worte sprach er langsam aus und versuchte, sie deutlich genug auszusprechen.
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Andrea Malpighi
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BeitragThema: Re: The new owner   10/5/2017, 8:03 pm

Andrea spürte den Blick seines neuen Bewohners deutlich auf sich. Aber er ließ sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen. Blicke war er längst gewohnt. Die meisten Patienten wollten sehen was er tat und oft ebenso wissen, welches Kraut oder welches Mittel er benutze. Oft verstanden sie nicht viel davon, aber erzählte es dennoch, wenn sie es wünschten. Er brauchte ihr Vertrauen und das bekam er nicht, wenn er ihnen all die Dinge verschwieg. Menschen waren paranoide Wesen, wenn es um ihr Leben ging.  Doch Pero schien wenigstens zu gehorchen, denn als er sich umgedreht hatte und die Zeilen auf dem Pergament niederschrieb, hatte er wie befohlen das Hemd angezogen. Jetzt war nur noch das Problem mit der Hose. „Wartet hier.“, meinte er kurz. Er sprach immer wieder auf den Dunkelhäutigen ein, damit er vielleicht doch einmal gewillt war ein wenig von ihrer Sprache zu lernen und das würde er nicht, wenn er immer schweig. Mit seiner Hand deutete er einfach auf den Stuhl, damit er wusste was er meinte. Danach verschwand er kurz und durchsuchte seinen Schrank. Er fand ein altes paar Beinkleider, die ihm nicht mehr passten und auch eine Hose, die nicht mehr gut genug für ihn, aber noch immer schöner als der Stoff war, den Pero bis jetzt noch am Leibe trug.
Leise summend kam, er dann wieder zurück und reichte ihm die Stücke.
In dem Moment wurde er auch nach seinen Namen gefragt und er lächelte leicht. „Wie ist Euer Name?“, korrigierte er die Aussprache des Mannes und nahm sich einen Stuhl. Er schob ihn über den Boden und setzte sich Pero gegenüber. „Andrea Malpighi“, stellte er sich dann vor. „Solange Ihr gehorcht, werden wir beide gut zurechtkommen. „ Die Beine überkreuzt und die Arme auf dem Knie gelegt, sah er Pero prüfend in die Augen. Doch diese sahen gesund aus, auch die Färbung seiner Haut wirkte in der näheren Betrachtung nicht krank – nur etwas mitgenommen. „Ihr werdet zu Beginn nur kleine Dinge für mich erledigen. Kräuter pflücken oder Sortieren. Hin und wieder die Wäsche oder den Abwasch. „ Während er die Dinge aufzählte, zeigte er im Raum herum und wies auf jene Dinge, die Pero zu tun hatte.  Andrea bezweifelte, dass er alles sofort verstehen würde, doch so konnte er sich einmal vorstellen, was seine Arbeit sein würde.
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BeitragThema: Re: The new owner   10/5/2017, 10:16 pm

Erneut verschwand der dunkelgekleidete Mann mit den ebenso dunklen Haaren und mit den Worten und der Andeutung, Pero sollte warten, sah sich dieser, immer noch sitzend auf dem Stuhl, wieder in der gut ausgestatteten Stube um. Schon beinahe brav sah er dabei aus, nicht mehr so verzweifelt wie einige Sekunden vorher. Die Kräuter auf seinem Rücken, die mit Stoff an seinem Rücken festgehalten wurden, fühlten sich merkwürdig an. Aber er wollte jetzt auch keine Szene machen, denn immerhin vertraute er dem Wissen des Arztes und der Wirkung der Kräuter.
Nach einiger Zeit kam der hochgewachsene Mann  zurück ins Zimmer, mit Kleidung in seinen Händen. Noch bevor er ihm diese reichte, wiederholte er Pero's Worte, die er sich zugleich einzuprägen versuchte. Pero lernte schnell. Hätte man ihm die letzten Jahre auch die Sprache richtig beigebracht, würde er sie sogar nun gut beherrschen. Aber Arbeiten war nun mal wichtiger. Und Zeit ist Geld.
Den Namen prägte er sich ebenfalls gut ein. Wie allzu oft wunderte Pero sich über diese merkwürdigen Namen. Aber genauso merkwürdig wie die Namen der Italiener sich anhörten, fiel seiner wohl an meisten auf.
Die Worte, die anschließend noch gesprochen wurde, verstand er nicht. Außer "Wäsche und Abwasch" musste er nun herausfinden, was seine Arbeit hier noch war. Wäschewaschen war eine schweißtreibende Arbeit. Dagegen war der Abwasch noch ein Kinderspiel. Die Hose nahm Pero an und warf dem Arzt einen dankbaren Blick und ein Nicken zu. Diese Hose riss schon an den Fußenden und man konnte daran sehen, was sie schon alles erlebt haben musste. Selbst das konnte das strahlendweiße Hemd nicht verstecken.
Sein Blick folgte der Hand Andrea's, als dieser ihm im Raum zeigte, wie seine Arbeit aussehen könnte und er verstand gleich. Er hatte nichts dagegen, denn würde Malpighi ihn so behandeln wie bisher, würde er auch gern arbeiten. Da er davon ausging, dass der Dottore kein Bett für ihn übrig hatte, ließ ihn ebenfalls nicht verzweifeln. Auf dem Boden zu schlafen war wohl das geringste Problem.
"Signore... ähm." Er überlegte, wie er das aussprechen sollte.. Dachte darüber nach, was die Übersetzung war, obwohl sein Wortschatz im italienischen nicht gerade groß war.
"Italienisch sprechen.." Er machte mit seiner Hand eine winkende Bewegung, in Andrea's Richtung und sah sich für einen Moment hilfesuchend im Raum um, bis er das Wort fand, welches er für richtig hielt. "Gute Arbeit machen für Lernen..."
Ob Malpighi verstand, dass er "verhandeln" wollte? Es wäre wenigstens eine Möglichkeit, sich dann besser mit Leuten verständigen zu können. Er wollte nicht auf die falsche Karte setzen, doch hatte Pero das Gefühl, dass der Arzt durchaus kein schlechter Mensch war und vielleicht sogar darauf einging, ihm die Sprache beizubringen, solange Pero auch seine Arbeit gut machte.
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Andrea Malpighi
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BeitragThema: Re: The new owner   21/5/2017, 12:22 pm

Andrea bemerkte, dass Pero sich Vorbildich verhielt. Auch wenn es zuvor noch so gewirkt hatte, als würde er fliehen wollen, zeigte er jetzt mehr Bereitschaft für seine neue Arbeit. Der Arzt war durchaus zufrieden mit dieser neuen Entwicklung und so nahm er sich vor, den jungen Mann zu Beginn weiterhin so zu behandeln. Es war der Plan dahinter, der wichtig war und mit Ungeduld und Hast, würde er nur mehr Schaden anrichten, als das Wissen zu finden, nachdem er suchte. Mit ruhigen Bewegungen war er für einen Moment zurück an seinen Tisch gekehrt und betrachtete die Zeichnungen und Skizzen die darauf lagen. Sie waren weitaus nicht so schön wie die eines Künstlers, aber sie reichten, damit er sehen konnte was damit gemeint war. Der gebrochene Arme eines Mannes, einige Blätter von Pflanzen und dazu haufenweise Notizen in einer säuberlichen Handschrift. Eine Weile achtete er nicht auf Pero und ließ den Mann seinen eigenen Gedanken hingehen. Erst als er sich wieder umdrehte und ihn ansah, lag seine Aufmerksamkeit zurück auf den Diener. Vielleicht würde er ihn heute sogar mit in die Stadt nehmen. Einfach um zu testen, wie weit er den Mann auf andere Menschen lassen konnte und wie groß sein Drang zur Flucht war. Es wäre bedauerlich, sollte der Dunkelhäutige in der Nacht versuchen zu fliehen oder wenn er versuchen würde seiner Tochter weh zu tun. Bei diesen Gedanken, versteinerte sich Andreas Gesicht für einen Moment und er spürte die Kälte in seinen Fingern. Er würde niemals wollen, dass Carmela etwas geschah.
Den Blick wieder auf ihn gerichtet, horchte er aufmerksam zu und versuchte die Worte zu entschlüsseln. Im ersten Moment war es nicht so leicht, doch da sich der Satz in seinen Kopf geprägt hatte, konnte er ihn immer wieder abspulen und umstellen, bis er nachvollziehen konnte, was Pero von ihm wollte.
„Zeigt mir Euren Nutzen und Euer Können und wir werden sehen. Das Lernen wird auch seinen Preis haben, Pero. Einen Preis der nicht immer schmerzfrei sein wird.“ Das Dunkle das sich in seine Stimme gelegt hatte, war zu hören, aber das freundliche Lächeln auf seinen Lippen nahm ihnen die Schärfe. „Doch ich bin mir gewiss, ihr seid sehr Lernfähig und werdet auch verstehen.“ Wie immer sprach er langsam und formte jedes Wort mit überlegter Genauigkeit. Man lernte am schnellsten, wenn man aufmerksam zuhörte und versuchte sich Worte und Dinge einzuprägen, die einem gesagt und gezeigt wurden.  Ob der Ausländer das auch verstand, konnte er jedoch jetzt noch nicht sagen. Doch der Arzt würde es ihm zeigen, wenn es sein musste.
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