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 Der Salon

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Bauherr
And you say Rome wasn't built in a day
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Der Charakter
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BeitragThema: Der Salon   Mi Mai 24, 2017 5:00 pm

Im Salon gibt es übermäßig Sitzgelegenheiten und beinhaltet eine kleine Bibliothek. Hier kann ungestört miteinander geredet werden.
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Doíreann Karolinger
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BeitragThema: Re: Der Salon   So Mai 28, 2017 8:10 pm

Samstag, 3. April 1480
Zwischen 19.35

Barbara Gonzaga / Doíreann Karolinger


<- Terrasse

Die Antwort, bezüglich des verstorbenen Mannes war überraschend kühl. Wenn die Erinnerungen von früher geweckt wurden, erinnerte sich Doireann an eine verliebte und glückliche junge Frau, die den Bund des Lebens geschlossen hatte. Nun? Diese Frau war anders als damals. Eine richtige Frau, die nun, die schwarzen und weißen Seiten des Lebens kennen lernen durfte. Das lag womöglich nicht nur daran, das sie dem Orden angehörte. Vorerst würde sie das Thema ruhen lassen, immerhin hatten sich die Zwei erst heute wiedergesehen. Mit einem breiten Grinsen wurde ihre Aussage bezüglich der Männer beantwortet, sie hatte noch Humor. Überaus erfreut darüber, tat sie es Fräulein Gonzaga gleich und verabschiedete sich mit einem Knicks. Als sie sich allmählich von den Herrschaften entfernten, fing die Irin an zu kichern. ~"Loben tun sich die Männer ständig."~, witzelte sie rum. Nach ihrer Überzeugung war es allerdings kein Witz. Beide Frauen gingen in den Salon, geschickt dem großen Speisesaal ausgewichen, in dem sich die meisten Gäste aufhielten. Die Musik war dumpf zu hören, äußerst angenehm wenn man das laute Toben der Musik und der Gäste nicht ertragen konnte.

Es waren weniger Menschen im Salon, als man hätte denken können. Man konnte sie, mitsamt den zwei deutschen Damen, von zwei Händen abzählen. ~"Die Italiener wissen wie man Stoff behandelt. Doch muss ich sagen, dass die Kleider meist zu extravagant für mein Geschmack sind."~, die Meinung warf sie regelrecht in den Raum. Mit einen Seufzer, der beinahe erschöpft klang, lies sie sich auf die Bank sinken. Trotz das sie aus massivem Holz bestand, war sie angenehm. Lag vermutlich auch daran, das sich die Füße von den ungewohnten Schuhen beruhigen konnten. Als auch noch ein Bediensteter ankam, wie ein geprügelter Hund, und ihr ein Weinglas anbot, wurde natürlich nicht abgelehnt. Die höhere Gesellschaft trank zwar liebend gern Wein und bevorzugte es wohl auch, doch der Marschall war es gewöhnt mit seinen Wachen zu trinken. Und da kam Wein, nicht in Frage. Kurz am Glas genippt, wurde zur Begleitung gesehen und geschmunzelt. ~"Der Mann, der Aufbrausende, schien großzügig mit Rosen zu sein. Sein persönlicher Rosengarten ist vermutlich jetzt Blumenleer."~, sagte sie verschmitzt. Lästerein, schon so früh am Abend? Warum nicht? Immerhin war dafür das Fest doch da. Sie winkte mit der freien Hand ab und sah auf den Inhalt des Glas. ~"Reden wir nicht über Männer..."~, sie sah wieder auf zu Barbara, ~"... wie ist es Euch in den Jahren ergangen?"~. Das war etwas, das Karolingers Neugier sofort weckte. Es gab schließlich Gründe weshalb die junge Deutsche nun in Italien war und weshalb ihr Gatte verstarb. Noch viel wichtiger war die Frage, wie sie zu dem Orden kam. Sie schenkte der alten Bekanntschaft die vollste Aufmerksamkeit. Nun, zumindest so viel wie nötig. Doíreann konnte nicht anders und war stehts wachsam. Das brachte der Beruf so mit sich... und die Mitgliedschaft im Orden.

Den zwei Damen fiel es womöglich nicht auf, doch eine Gruppe junger Männer blickte ständig zu ihnen herüber. Man hätte denken können sie wären auf Brautschau. Die Wahrscheinlichkeit war äußerst hoch, das diese Männer keine Ahnung hatten, welchen Stand die zwei Frauen im Orden hatten.
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Barbara Gonzaga
Deutsche Herzogin
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Spieler : Nessie

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BeitragThema: Re: Der Salon   So Mai 28, 2017 8:36 pm

cf: Terrasse

Barbara musste Kichern, als Doireann ein Kommentar dazu gab, dass Männer sich immer selbst lobten.
Momentan fühlte es sich wieder an, als wäre sie wieder auf Burg Hohenzollern, kurz vor der Heirat stehend. Als wäre sie um Jahre zurückversetzt und dieses Glück und diese Freude, was sie damals verspüren konnte, flößte die Jüngere ihr wieder ein.

Normalerweise war Barbara eine sehr misstrauische Person. Ließ niemanden an sich heran, den sie nicht länger als 48 Stunden kannte und nicht zufälligerweise ein gut gebauter Mann war, den man sich schnell ins Bett holen konnte. Doch das verschwieg die Dame aus edlem Hause immer und überall, denn welchen Ruf würde man ihr nachsagen, käme dies in die Öffentlichkeit? Als Hure würde ihr Volk sie beschimpfen und ihr den Titel denn nehmen. Denn wie könnte eine Hure auf dem Thron eines Herzogs sitzen, der ihr überlassen wurde?
"Zu extravagant? Meine Liebe, ich denke, darüber lässt sich streiten.", schmunzelte sie, was keineswegs beleidigend sein sollte. Geschmäcker waren nunmal verschieden. Mit der italienischen Leidenschaft im Blut sah man Dinge anders als eine Deutsch-Irin. Doch sie beließ es dabei und lehnte sich auf der Bank zurück, dennoch mit einer aufrechten Haltung und den Händen im Schoß.
Gebannt hing die deutsche Herzogin nun an den Lippen der anderen Dame, als diese von dem Franzosen sprach. "Nun, die Franzosen scheinen immer etwas zu übertreiben. Erst vorhin dachte ich mir, dass wir Frauen diesen Duft zu schätzen wissen und selbst nur eine kleine Menge diesen kostbaren Dufts auftragen würden. Außerdem scheint er sehr sicher in dem zu sein, was er sagt. Dies hätte ich von einem Spanier, anstatt von einem Franzosen erwartet.", merkte sie an und nippte kurz darauf an dem Becher Wein. Erst dann winkte Doireann ab und schnitt ein neues Thema an, was sie durchaus zu interessieren schien. Auch Barbara wollte wissen, was die Frau ihr gegenüber erlebt hatte, doch fing sie an zu erzählen: "Es schien mir alles gut zu sein. Die Heirat ging gut vondannen und auch die ersten Jahre mit meinem verstorbenen Gemahl. Ich erwartete ein Kind von ihm. Es war ein starker, kleiner Prinz.", lächelte sie, doch dies verzog sich gleich wieder: "Nach einigen Wochen starb er an einer Lungenentzündung. Es schien alles schlechter zu werden. Mein Mann wurde angeschuldigt....", sie sah sich um, ob auch niemand mithörte und ihre Stimme wurde dann leiser. "...Sodomie betrieben zu haben, was seiner Worte nach vor Gericht der Wahrheit entsprechen sollte. Ich bestieg seinen Thron, doch ging zurück nach Rom. Oft gehe ich für einige Wochen zurück auf Schloss Urach, doch meine Heimat ist hier. Als mein Mann mich zu verschmähen begann, schien er mir auch noch die Freude weiterer Kinder genommen zu haben." Ja, seit dem Tod des Prinzen konnte sie keine Kinder mehr bekommen. Gott hatte sie verlassen. Sie für diese Sünde bestraft, dass sie an der Seite diesen Ketzer lebte. Anders konnte die schwer Gläubige sich das nicht anders erklären.
"Verzeiht. Es ist nicht angebracht, auf solch hohen Feier über derartig schmutzige Dinge zu sprechen. Erzählt mir alles, was Euch passiert ist."
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Doíreann Karolinger
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BeitragThema: Re: Der Salon   Mo Mai 29, 2017 10:41 pm

Sie schmunzelte, als Barbara den Franzosen mit einem Spanier verglich. Zwei vollkommen verschiedene Völker, aber es stimmte. Der Franzose war sehr aufbrausend, obwohl sie doch meist eher hinter ihrer Maske verärgert sind. Oder sie verteilten Hinrichtungen wie süßes Gebäck, bei einer Damenrunde.
Es war interessant zu hören, was die Dame noch zu erzählen hatte. Sie war überraschend offen, besonders als das Thema Sodomie aufkam. Viele hätten an diesem Punkt, anderes erzählt. Das war äußerst erfreulich für die Jüngere. Sie konnte sich noch gut daran erinnern, dass die Ältere gläubig war. Ihre Geschichte war traurig, das sie in solch jungen Jahren, diese Grausamkeiten erleben musste. Ein verlorenes Kind, ein verachteten Gatten, der letztendlich starb. Eine Hand legte sich auf Barbaras und Doireann lächelte sie sanft an. ~"Euch sollte bewusst sein, das es mich nie gestört hat ob etwas 'angebracht' sei."~, die Worte waren ehrlich gemeint, ebenfalls der mitfühlende Blick mit dem die Herzogin angesehen wurde. Nun gut, wirklich wissen konnte Karolinger es nicht. Weder hatte sie Erfahrung bezüglich Ehen, noch Kinder. Aber sie konnte sich vorstellen, wie schwer es sein konnte. Nicht nur die Armen auf den Straßen, hatten ein schweres Leben. ~"Gott wird Euch schon eine weitere Chance geben. Eine kluge und schöne Frau wie Euch, keine Mutter werden zu lassen .. wäre eine schwachsinnige Tat vom Herrn."~. Sie zog die Hand wieder weg und hielt inne, bevor sie ihre Geschichte erzählte: ~"Wir haben uns viele Jahre nicht mehr gesehen, währenddessen ist auch mir einiges passiert."~ kurz tief durchgeatmet, wurde die Unterhaltung fortgesetzt, ~"Vor einigen Jahren hätte ich verheiratet werden sollen, mit einem Fürsten aus Nowgorod. Er war einflussreich, wie er abstoßend war."~. Das war er tatsächlich. Der Fürst war kein beliebter Mann, aber immerhin hatte er Macht. Und selbst solche kleinen Bündnisse, konnten ihr Heimatland stärken. Plötzlich wurde ihre Stimme leiser, nicht weil sie es verhindern wollte das sie niemand anderes hörte, sondern weil das folgende ein bisschen Überwindung kostete. ~"Auf der Reise zu dem Grafen, verstarb mein Bruder, Arnolf. Davon hattet Ihr womöglich gehört. Das war vor drei Jahren."~. An ihrem Bruder konnte sie sich vermutlich erinnern. Er sah Doireann ähnlich, immerhin waren sie Zwillinge. Auf Hohenzollern war er ebenfalls gewesen. Er hatte Barbara ständig nach einem Tanz gefragt und ihr gesagt wie hübsch sie sei. Er war kein großartiger Diplomat oder Denker, aber er wusste wie man mit Frauen umging. Auch wenn er zu diesem Zeitpunkt elf war und höchstwahrscheinlich der jungen Gräfin verfallen war. Er hatte die nächsten Tage, seine Schwester mit Fragen beschossen die sich alle um Gonzaga drehten.

~"Die Verlobung wurde verschoben und ich sollte meinen Zukünftigen später besser kennen lernen."~, sie schüttelte den Kopf und zog leicht verärgert die Brauen zusammen. ~"Dieser Mann war abstoßend gewesen. Hatte sich von seinen Frauen scheiden lassen, um sich mit Jüngeren zu verheiraten. Sie lebten noch alle in seiner Burg!"~, ein Ekel kam ihr über den Rücken. ~"Als er mich nicht mit dem nötigen Respekt behandelte, machte ich ihm deutlich das man eine Dame aus dem Hause Karolinger nicht so behandeln konnte."~, dass sie ihm die Nase gebrochen hatte, verschwieg sie lieber. Immerhin war das nicht damenhaft. Der Blick sank kurz zu Boden, ~"Olaf und Wilhelm sind seit einigen Jahren verschwunden.. Vater leidet sehr darunter."~, tief Luft geholt und das Leid für ungewisse Zeit weggesperrt, wurde die Dame neben sich wieder angelächelt. Allerdings lächelten nicht die Augen, sie waren noch immer traurig. ~"Erst vor einem Jahr, kam ich nach Italien. Wurde in den Orden aufgenommen und habe Dank meines Vaters, es zu einem Großmarschall des Ordens gemacht. Ich habe zwar die Macht über etliche Ordensritter und auch die Wachen mancher Städte, aber den Respekt habe ich dennoch nicht. Nur weil mein Vater darin viel Einfluss genommen hatte."~, sie strich sich eine Strähne, die sich aus dem Dutt gelöst hatte, hinters Ohr. ~"Manche wissen noch immer nicht, das eine Frau die Wachen kommandiert. Es ist eine aufregende Herausforderung jedem davon zu überzeugen das auch eine Frau solche Aufgaben erfüllen kann."~, sie klang beinahe wie ein ergeiziger Eroberer. Als die junge Rothaarige es merkte, errötete sie leicht und kicherte amüsiert. ~"Verzeihung, ich rede wieder Unsinn."~, um nicht weiter sprechen zu müssen, trank sie weiter den Wein. Doireann hatte erst in kurzer Zeit, vieles erleben müssen. Doch Barbara trug ihre Lasten schon länger mit sich. Davor hatte die Deutsch-Irin auch großen Respekt, vor allem weil sie den Thron ihres Gatten übernahm. Einfach war dies sicherlich nicht.

Während die zwei Frauen mit sich beschäftigt waren, trennte sich einer der jungen Männer von seiner Herde und steuerte auf sie zu. Mit einem respektvollen Abstand blieb der Mann stehen und lächelte die zwei fremden Rothaarigen an. "Señoritas, haben euch Eure Gatten, aus den Augen verloren? Solche Schönheiten sollten nicht allein gelassen werden.", die Worte die der Mann sprach, waren italienisch ohne erkennbaren Dialekt. Er war von durchschnittlicher Größe, ein schmales Gesicht und ein charmantes Lächeln mit dem er wohl täglich versuchte die Frauenwelt zu betören. Doireann sah nur verdutzt auf, fragend sah sie zu ihrer Freundin. Ihr war der Mann nicht bekannt und der Begleitung scheinbar genau so wenig. Nach ihren Erfahrungen bei den Wachen, hätte sie dem Jungen klar gemacht dass er das Weite suchen sollte. Aber so lange Barbara Gonzaga, sich nicht davon stören ließ .. durfte der Mann bleiben. Auch wenn Doireann viel liebend gern mit ihrer alten Freundin, Geschichten ausgetauscht hätte. Tze, die Männer waren lästig.
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Barbara Gonzaga
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BeitragThema: Re: Der Salon   Di Mai 30, 2017 2:00 pm

Als Barbara fertig gesprochen hatte, kommentierte dies Doireann und brachte es damit fertig, dass die deutsche Herzogin sich schon etwas besser fühlte. Ja, tröstend klangen sie und all die schlechten Gefühle, die Barbara bei dieser Erzählung gehabt hatte, wurden erstmal wieder in den Hintergrund gedrückt.
~"Danke, meine Liebe. Eure Worte beruhigen mich wahrhaftig."~, murmelte sie.
Erst jetzt blieb sie still, als auch die junge Karolinger erzählte, was bisher in ihrem Leben geschah. Doch ein Fürsten aus Nowgorod war ihr nicht bekannt, egal, wie sehr sie über diesen Namen nachdachte. Interessiert hätte sie es, auch diesen Namen einem Gesicht zuordnen zu können. Gebannt hing die ältere von beiden an ihren Lippen und verzog nachdenklich, dennoch mitfühlend die Augen, als Karolinger davon sprach, dass ihr Bruder während der Reise starb.
~"Davon hat man mir nie Bericht erstattet. Ihr habt mein vollstes Mitgefühl, meine Liebe.~" Als Schwester von einer 9 köpfigen Bande war dies nicht einfach so gesagt. Es tat ihr leid, dass sie jetzt erst davon erfuhr und konnte sich nicht erklären, wie sie niemals davon erfahren hatte.
Als auch Doireann Karolinger fertig war, nippte Barbara abermals an dem Wein, setzte ihn ab und sagte dann: ~"Welchen Stand ihr derzeit im Orden habt, habe ich erfahren. Und ich möchte Euch nicht verheimlichen, dass ich mich darüber sehr freue. Doch entschuldigt Euch nicht dafür. Ich weiß, wie schwer es sein kann. Noch schwieriger muss es sein, wenn man nur mit Männern arbeitet und ihnen sagen muss, wo es langgeht."~

Doch kurz darauf wurde ihr Gespräch von einem Mann gestört. Ein junger Mann, der zwar schön anzusehen war, doch im Moment sehr unpassend für Barbara Gonzaga kam. Die Herzogin nickte dem Mann zu und musterte ihn von oben bis unten, blickte für wenige Sekunden zu Doireann und wieder zurück zu dem Herrn spanischer Herkunft. Das war immerhin deutlich zu hören.
"Und ihr seid ein Charmeur.", entgegnete sie mit einem Lächeln.
"Ich danke Euch, dass Ihr Euch sorgt. Doch ist dies nicht von nöten. Unsere Begleiter sind unterhalten sich über Politik, über die wir Frauen nichts verstehen." Ein Grinsen musste sie sich verkneifen, denn wusste der junge Mann ja nicht, vor wem er stand.

Eine tiefe Verbäugung machte er und sagte, er wollte gerne heute Abend wieder ein Gespräch mit den zwei Damen suchen, falls dies gestattet sei. Mit diesen Worten ging er zurück zu seinem Rudel und Barbara musste grinsen, als sie zu Doireann blickte. "Hätte ich Euch mit ihm alleine lassen sollen?", sprach sie nun mit italienischer Sprache, was eher ausversehen war.
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Doíreann Karolinger
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BeitragThema: Re: Der Salon   Do Jun 01, 2017 3:51 pm

Von vielen Menschen die der jungen Frau ihr Mitgefühl aussprachen, waren nur wenige ernst gemeint. In Barbaras Augen war zu erkennen, das sie mitfühlte, dasss machte die erfahrene Frau nur noch symphatischer. Wieder ein Schluck des kostbaren Weines gegönnt, sprach die Deutsche weiter. Aufmerksam verfolgte Doireann ihre Worte und nickte zu den folgenden Sätzen. ~"Das Kommandieren von Männern ist gar nicht so schwer. Weder als eine Frau darf man auftreten, noch als Weib das sich für ein Mann hält. Dieser Grad dazwischen zu halten, ist das schwierige an der Aufgabe."~, antwortete sie mit einem müden Lächeln. Es war wirklich schwer, sehr schwer. Wenn sie gegenüber ihren Männern zu feminin war, hatten sie kein Respekt vor ihr. Wenn sie allerdings sich verhielt wie ein Mann der ein Kriegshammer in der Hose hatte, dann waren die Beschwerden nicht weit. Bisher hatte Karolinger kein Ärger wegen der Beschwerden bekommen, doch war es lästiger Papierkram. Noch dazu waren die Männer dann noch schlechter auf sie zu sprechen. Bisher kam sie mit Drohungen und Prügel, gut bei den Männern an. Sie hörten und respektierten sie. Nicht alle, aber immerhin genug um ihre Stellung zu sichern.

Als der junge Mann sich zu Wort meldete, schien Fräulein Gonzaga alles im Griff zu haben. Eine Meisterin der Worte, bei der Ausübung ihrer Fähigkeiten zuzusehen, war beinahe ein Spektakel. Mit Höflichkeit und einer Prise Naivität, brachte sie den jungen Mann dazu wieder zu seiner Herde zu gehen. Lästig waren die Männer. Plötzlich brachte die Freundin einen wohl witzigen Spruch, in italienisch. Etwas verdutzt, schüttelte sie den Kopf. "Bitte nícht. Auf solchen Feiern, sollte maan solche Abenteuer vérmeíhden.", ihr italienisch war flüssig. Nur das Problem war der lästige Akzent, der überraschenderweise aus Irisch bestand. Mit einem Grinsen, versuchte die Jüngere das natürlich schnell abzutun. Seit nun über ein Jahr war sie in Italien und hatte es noch immer nicht geschafft sich den Akzent abzugewöhnen. Im Italienischen klang es etwas weicher, als man von anderen Sprachen kennen würde. Beinahe schon schwammig.

Bevor Gonzaga irgendein Kommentar geben konnte, sprach lieber Doireann drauf los. Das auch lieber in der Muttersprache: ~"Meine Teure, wie kam es dazu, dass Ihr euch den Templern angeschlossen hattet?"~, neugierig war sie schon auf die Frage. Gut, die Templer hatten mehr weibliche Anhänger als sie zugeben würden, doch eine junge allein stehende Frau? Dies kam nicht häufig vor, wenn nicht genügend Einfluss dabei eine Rolle spielte.
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Barbara Gonzaga
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BeitragThema: Re: Der Salon   Do Jun 01, 2017 8:01 pm

Was die Dame Karolinger zu sagen hatte, interessierte Barbara Gonzaga durchaus. Es war wichtig, sich dies einzuprägen, denn als Herzogin musste man stets wissen, welche Kontakte man pflegte, wenn man selbst nicht weiterwusste. Das Herrschen in Deutschland war eine Sache für sich. Natürlich hatte sie ihre Berater und war dadurch nur umgeben von Männern. Nur ein paar Hofdamen gab es, sie waren nur sehr wenig Frauen auf dem Schloss. Auch, wenn man die Bediensteten nicht viel Wert wahren...
~"Ich bin äußerst zufrieden mit dem, was Ihr erreicht habt, meine Liebe."~, lächelte die junge Frau ehrlich und legte ihr dabei eine Hand an den Arm, um ihn anschließend wieder zurückzunehmen.
~"Es wird immer schwierig sein, seinen Stand als Frau zu verteidigen. Und es wird immer Menschen, besonders Männer geben, die es nicht für richtig halten, dies einer Dame zu überlassen. Doch ich vertraue bei dem, was Ihr tut, Doireann. Und was immer Ihr benötigt, so lasst es mich wissen. Frauen brauchen untereinander in einer Welt voller Männer."~ Mit dem letzten Satz war wohl klar, was sie meinte. Das, was eine Frau sagte, wurde mit einem Stück Dreck verglichen.

Als der Spanier sich zu ihnen gesellt und Signora Gonzaga ihn freundlichst wieder weggeschickt hatte, musste sie auf Doireanns Antwort schmunzeln.
"Vermutlich lässt sich darüber streiten, meine Liebe.", gab sie nur als Antwort. Sie würde sich noch Informationen holen, wer dieser Mann gewesen war und ihn vielleicht heute Nacht noch zu sich bestellen. Nochmals blickte sie zu dem Kerl, der ebenfalls nochmal zurücksah und blickte ihn dabei an, wie ein wildes Tier seine Beute. Aber nur für einen sehr winzigen Augenblick, was Doireann vermutlich gar nicht bemerkte.

Dass Karolinger diese Frage stellte, überraschte die andere Rothaarige nicht. Sie erinnerte sich, dass sie ihr dies nicht erzählt hatte, warum sie sich überhaupt dem Orden anschloss. Also sprach sie: "Als mein Vater von den Assassinen getötet wurde, berichtete ein Vertrauter der Familie von diesem Orden. Er sagte mir, dass mir die Sicherheit gebührte, die mir zustand, würde ich eine Ordensschwester werden. Seitdem fühle ich mich auch sicherer. Leider stellte sich erst vor ein paar Tagen heraus, dass dieser Mann sich Jahre später nach dem Tod meines Vaters sich den Assassinen anschloss und somit ein Verräter unseres Ordens war. Doch wie mir gesagt wurde, ist er nun tot. Dieser Sohn einer Hündin..." Ihre Stimme klang abfällig und ihr Gesichtsaudruck schien wieder wie versteinert zu sein. Was noch alles geschehen war, würde sie Karolinger aber nicht verraten. Das mit dem verschollenen Artefakt hielt sie lieber geheim... Erstmals. Immerhin plagte sie die Angst, dass sie ebenfalls als Verräterin galt, würde sich herausstellen, dass dieser Verräter sie ausgenutzt hatte.... all die ganzen Jahre.

"Wir sollten zurück zu den Männern, denkt Ihr nicht auch? Es wird mir eine Freude sein, mit Euch über den Franzosen zu lachen. Der Engländer jedoch scheint ein edler Mann zu sein, nicht wahr?" Sie stand auf und lächelte bei ihrer letzten Bemerkung. Ja, Hannigan hatte es ihr sichtlich angetan.
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