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 der Speisesaal

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AutorNachricht
Bauherr
And you say Rome wasn't built in a day
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Der Charakter
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BeitragThema: der Speisesaal   24/5/2017, 5:01 pm

Der Speisesaal ist prächtig und sehr groß. In der Mitte befindet sich eine lange Tafel, an der viele Gäste einen Platz finden können.
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Luigi Rizzi
Ritterbruder
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Spieler : Ann

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BeitragThema: Re: der Speisesaal   31/5/2017, 3:06 pm

Cesare Borgia, Leonardo da Vinci, Shane Hannigan, Federico Filangieri, Luigi Rizzi (Gonzaga & Karolinger können dazustossen, neue Figuren können sich einmischen. Ansonsten gleiche Reihenfolge)

Drinnen duftete es nach weiterem Parfum, nach Bratenduft und Blumenbouquets. Rizzi gesellte sich inmitten des Raumes und blieb stehen. Kurz darauf waren auch schon einige Diener bei ihm und seinen Leuten, die kleine Häppchen und Wein anboten. Rizzi nahm sich ein Glas und sah sich um. Der Standort war perfekt. Leonardo stand vor ihm in der Mitte des Raumes. Wann auch immer seine Blicke nach links, rechts oder nach oben gleiten würden, Rizzi würde seinen Pupillen folgen. Es gab nur eine Sache, die dies schwierig machte. Die neuen Bekanntschaften. De Molay und Cesare wollten seine Aufmerksamkeit, die er aber eigentlich nur Hannigan geben wollte. Schliesslich kannte er den englischen Grossmeister bereits durch ihre Korrespondenz und er war ihm ein angenehmer Schreiber gewesen.
Eins aber war sicher: Weder Santoro noch der vermaledeite Söldner, wenn er denn noch am Leben war, waren hier. Der eine hing in Ketten im Kerker, der andere wäre durch eine unsagbar scheussliche Blutspur oder einer leichenähnlichen Blässe aufgefallen. Aber es gab viele Leute hier und Rizzi lauerte darauf, dass Leonardo einen Fehler machte und zu einem der Männer und Frauen länger als üblich hinsah.

"Signor da Vinci hat ausserordentliche Talente.", sagte er zu Hannigan gewandt. "Seine Gemälde sind Kunstwerke und werden seine Zeit sicherlich überdauern." Er lobte. Und zugleich sagte er es so als hätte da Vinci nicht mehr so lange zu leben. Rizzi lächelte Leonardo dabei auch arrogant an.

Dann drehte er leicht den Kopf und musterte de Molay. "Unser Gastgeber Torino wird sich bestimmt über Euer selbstloses Geschenk freuen und das Fass öffnen lassen.", sagte er höflich. Den darin enthaltenen Wein würde irgendein Diener kosten müssen. Starb er oder zeigte Anzeichen einer Unverträglichkeit, würde der Wein niemals ausgeschenkt werden. Rizzi war paranoid und hatte mit seiner misstrauischen Art auch Torino angesteckt. Wo dieser steckte, wusste Rizzi nicht. Bestimmt im Ausschnitt einer jüngeren Dame.
"Nun, was habt Ihr in Florenz vor, Signore de Molay?", wollte er von ihm wissen. "Ich bin nur noch wenige Tage anwesend, leider kann ich Euch nicht mehr durch Florenz führen."
Dabei sah er zu Cesare. Ja, Rizzi würde mit Gonzaga und vermutlich auch Hannigan die Reise nach Rom antreten. In Rizzis Lieblingsstadt, in seine Heimat. Und er würde eine Trophäe - der Assassine Rafael Santoro - mitbringen, die hoffentlich jaulte und wie am Spiess schrie, wenn sie von der Kutsche hinterhergezogen wurde. Und Cesare würde dies vielleicht freuen, denn in Rom hatte er mehr Macht. Bestimmt würde Cesare auch zurück nach Rom reisen.

Als er diese Information sagte, vergass er für einen Augenblick, dass Leonardo anwesend war und es hören konnte. Eine Information, die wichtig war.
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Cesare Borgia
Feldherr
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Alter : 21
Spieler : Marie Seeger

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Gesinnung: Templer Templer

BeitragThema: Re: der Speisesaal   31/5/2017, 8:45 pm

Leonardo da Vinci, Shane Hannigan, Federico Filangieri, Luigi Rizzi, Cesare Borgia

Abends
Cesare hörte De Molay aufmerksam zu und dachte sich seinen Teil. Nur als er seine Abstammung ansprach hob er seine Oberlippe und fletschte gefährlich die Zähne. Bei ihm im Kopf ratterte es. Cesare hatte das Gefühl diese Stimme Irgendwo schon mal gehört zu haben, aber Wo? Fieberhaft dachte er nach um vielleicht irgendeine Idee zu bekommen aber es wollte ihm partu nicht einfallen. Er folgte der kleinen gesellschaft und nahm sich ebenfalls ein Glas und verzog sich sogleich an den rand des Saals wo er erstens alle begutachten konnte, und wo er nicht so im Wege stand. Cesare hasste solche Veranstaltungen und machertags verfluchte er den Tag an dem Rodrigo Borgias eine Mutter genommen hatte, manchertags dankte er ihm aber auch.

Cesare trug einen Brief von Rodrigo Kardinal Borgia bei sich in dem er schrieb das er bedauerte das die Familie der Rizzi und der der Borgia sich nicht wirklich verstanden. Er wünschte sich das es sich ändert und bat Luigi im gleichen Satz noch um einen Gefallen. Luigi sollte den jungen "verzogenen von der Mutter verhätschelten" Cesare zu einem richtigen Mann machen, notfalls mit Gewalt, den Rodrigo wusste das Cesare ein Dickschädel war der sich von niemandem etwas sagen ließ. Wenn man das Vertrauen des Jungen hatte sah die Sache schon anders aus.

Cesare wartete also am Rand des Parketts und ließ seine Blicke durch den Raum schweifen und besah sich die anwesenden Gäste. Der Gedanke an die Stimme des Molay-Nachkommen ließen ihn nicht los genauso wie die Rachegelüste nach dieser Art wie dieser Mann ihn bezeichnet hatte. So ging man nicht mit einem Borgia um, Hurensohn oder nicht das spielte in Cesares Augen keine Rolle, das würde er sich nicht gefallen lassen weder von ihm noch von sonst einem anderen der anwesenden Gäste. Sein Blick blieb an Hannigan hängen und er dachte eine Weile über den Großmeister nach und nippte an dem Glas. Nach einer Weile wanderten seine Blicke weiter zu dem Maler der zimlich verloren in dem Saal stand. Wie passte der Maler ins Bild, freiwillig war er scheinbar nicht hier. Dem Jungen entging nicht der Eindruck der Hannigan auf den Maler machte und wie der Maler auf ihn reagierte, es verwunderte Cesare etwas und er beschloss die beiden und den Molay-Nachkommen weiter im Blick zu haben bis sich Rizzi um ihn kümmern würde.
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Leonardo da Vinci
Universalgelehrter
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Spieler : Leo

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BeitragThema: Re: der Speisesaal   31/5/2017, 9:29 pm

Shane Hannigan, Federico Filangieri, Luigi Rizzi, Cesare Borgia, Leonardo da Vinci

Das einzige Problem, dass Rizzi mit seinem Plan haben sollte, war, dass Leonardo fast alle Anwesenden lange anblickte.
Er stand allein da, ein wenig einsam und verloren, immer noch Papier und Kohle in der Hand, letzteres sorgte dafür, dass sich seine Handfläche langsam schwarz verfärbte. Gern hätte Leonardo mit einem Silberstift gearbeitet, den hatte er lange nicht mehr benutzt und reich genug wäre Rizzi. Kohle war zudem weich und rieb sich schnell ab- Der Templer wollte ihn doch Foltern, wollte verhindern, dass Leonardo auch nur das kleinste Gefühl von Zufriedenheit empfand. Kein abgenutztes Stück Kohle hatte je ein Portrait von einer derartigen Sauberkeit erschaffen, dass es Leonardo zufriedengestellt hätte. Also malte Leonardo nicht selbst, er würde auf eine Bitte warten und solang stand er eben noch allein, mit hängenden Schultern in der Mitte des Raums und sah sich um.
Jeder Mensch hier war ein hohes Tier, das erschien ihm so und hätte Leonardo noch einen Teil seiner Kraft gehabt, dann hätte er gerne ein paar Späßchen gemacht, aber der Künstler war ganz und gar ausgelaugt. Als ihm Essen und Trinken angeboten wurde stürzte er sich praktisch darauf- Er hatte seit seiner Festnahme nichts mehr bekommen. Wein und kleine Portionen, aber Leonardo war überzeugt, dass es das Beste war, das er jemals gegessen hatte.
Während des Essens sah er sich um. Starker Körper- Starker Geist, so die Devise. Es fiel ihm leichter, klar zu denken, jetzt wo er etwas genährt war und jeder Gast wurde untersucht, ob er ihn schon kannte oder noch kennenlernen musste.
Da waren Rizzi und sein englischer Bekannter, Leonardo beobachtete sie nur kurz denn er fürchtete etwaige Konsequenzen. Dann waren da ein stattlich gekleideter Mann mit schwarzem Haar und Bart, spitzem Gesicht. Hätte Leonardo sein Gesicht mit dem eines Tiers vergleichen müssen, dann wäre ihm an ehesten eine Maus eingefallen, eine Maus oder eine Ratte. Nicht, dass er schlecht aussah, aber wie sein Kinn verlief und wie es in seinen Augen blitzte, das blieb Leonardo nicht freundlich im Kopf als er sich umwandte und nach den beiden Frauen Ausschau hielt, die er noch am Eingang erspäht hatte. Aber die beiden Rotschöpfe waren weg und er konnte sie nicht entdecken, also stoppte er die Suche zugunsten des Franzosen. Er traute sich nicht, ihn lang anzusehen, so viel soll verraten sein. Ein Gesicht, dass er einmal verkleidet erkannt hatte, das würde er auch ein zweites und ein drittes Mal verkleidet erkennen. Der Künstler hatte ein Auge für die Feinheiten eines Gesichts, die dem Menschen eigen waren und die ihn verraten würden, wenn man sie erst einmal erkannt hatte. Und diese zu erkennen, ja sogar aufzuzeichnen- Das war nunmal Leonardos Beruf.
Es beunruhigte ihn, den Assassinen hier zu sehen. Er war unter vielen Templern und wenn er versuchen würde, Kontakt aufzunehmen, lief er Gefahr, von Rizzi erkannt zu werden. Erkannt und gemerkt, wenn es schlecht lief. Also wandte sich da Vinci gänzlich von Filangieri ab. Gerade rechtzeitig eigentlich, um Rizzis Worte zu vernehmen, er stand ganz in der Nähe und sprach laut genug für Hannigan und Leonardo. Dessen Verdacht, dies könne ein Missgeschick und absolut keine Absicht sein, verwarf sich bald. Die Betonung fiel da Vinci auf und sie beunruhigte ihn. Er versuchte sich aber leger, stellte mit einem Blickkontakt klar, dass Rizzi seine Aufmerksamkeit bemerkt hatte und nickte ihm, mit einer Hand an der Brust, zu. Ein Kompliment, wenn man keine Hintergrunddaten kannte.
Leonardo sah sich dann wieder um, spitzte allerdings die Ohren als Rizzi eine wohl wichtige Info preisgab. Sofort ratterte es in Leonardos Kopf. Reiste er etwa wieder ab? Weil Santoro nun tot und aus der Welt geschafft war? Oder hatte es einen ganz bestimmten Grund? Wie viele Tage hatte er gesagt? Wenige? Um Gottes Willen. Leonardo bahnte sich seinen Weg durch die Menschenmasse, wollte zurück auf die Terrasse, bemerkte dann aber die Bewachung und blieb lieber an einem Fenster stehen. Diese Information musste überbracht werden, irgendwie. Leonardos erschöpfter Kopf kreiste als er bemerkte, in was für einer außerordentlich wichtigen Lage er sich befand und wie er auf keinen Fall irgendetwas Verheerendes tun durfte, bevor nicht jemand davon wusste. Um die Information zu überbringen durfte er also nicht selbst weggeschafft werden, nicht auffällig wirken und vor allem, und das war sehr wichtig, nicht sterben.

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Shane Hannigan
Englischer Großmeister
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BeitragThema: Re: der Speisesaal   2/6/2017, 2:10 pm

Federico Filangieri, Luigi Rizzi, Cesare Borgia, Leonardo da Vinci, Shane Hannigan

Schweigend hatte Shane die Villa betreten. Natürlich hatte er wachsam den Worten des Franzosen gelauscht, dabei aber keine Miene verziehen. Wie es schien beharrte dieser de Molay nur auf seine Abstammung. Selbst wenn er ein paar Schritte vor Cesare und ihm lief, konnte er die Worte vernehmen die er zu dem Borgia-Jungen sagte. Aber sollte Cesare darauf geantwortet haben, bekam er es nicht mehr mit. Das war deren Streit und nicht der seine. Solange sie damit nicht Unruhe in den Orden brachten, würde er nicht wirklich etwas dagegen unternehmen.  Der Engländer ließ den Blick über den großen Raum schweifen und prägte sich die Form und die Aufstellung der Dinge ein. Diener liefen durch die Gäste und auch er nahm sich ein Glas, um kurz daran zu riechen, bevor er einen Schluck nahm. Er machte sich nicht mehr die Mühe dem Franzosen zu Antworten. Es wäre nur Verschwendung von Worten gewesen, die wahrscheinlich nicht einmal gehört worden wären. Shane bezweifelte, dass er den Sinn seiner Worte wirklich verstanden hatte, noch eine wirkliche Ahnung hatte was es bedeutete der Nachfahre eines Großmeisters zu sein. Es Interessierte ihn auch nicht mehr wirklich. Viel lieber behielt er die Menschen in der Nähe im Blick und versuchte sich Gesichter und Namen zu merken, die in so manchen Gesprächen fielen.
Sein Gesicht drehte sich aber Augenblicklich wieder zu Rizzi, als dieser mit ihm sprach. Den Kopf leicht geneigt betrachtete er Leonardo da Vinci. „Wenn dies so ist, dann sollte ich eines seiner Werke in meine Sammlung aufnehmen. Es würde bestimmt gut zwischen die englischen Werke passen.“  Den Blick wieder Rizzi gelenkt, sah er dem Älteren kurz in die Augen. Ob bewusst oder unbewusst, der andere Templer konnte ihm dadurch die Möglichkeit geben, dass er mit dem Künstler vielleicht sogar sprechen konnte, ohne von allen gehört zu werden. Aber wollte er dieses Risiko wirklich eingehen? Die Zähne fest aufeinander gepresst, hob er das Glas in seiner Hand und nippte noch einmal daran. Der süße Geschmack bereitete sich in seinem Mund aus und noch immer vermisste er den herben Geschmack von Ale.  
Das Gefühl beobachtet zu werden, lies den Dunkelhaarigen jedoch inne halte und er drehte den Kopf zur Seite. Cesare blickte in seine Richtung und für einen Moment sah er den Jungen ebenso an und versuchte in dessen Gesicht zu erkennen, was er wohl gerade dachte. Jedoch wandte er den Blick wieder ab, um einem Diener aufzuhalten, der mit Häppchen an ihm vorbei ging. Er hatte das Abendessen im Zimmer nicht angerührt.  Auf die Gefahr hin, noch selbst etwas von dem Kraut zu erwischen, hatte er darauf verzichtet. Nachdenklich und vorsichtig betrachtete er die Nahrung die ihm Angeboten wurde und fragte leise, aber dringlich nach, ob sich Milch in den Zutaten befand. Als die Antwort ja lautete, seufzte er leise auf und rührte nichts davon an. Dann würde er heute wohl fasten müssen. Die Arme zurück auf den Rücken gelegt, konzentrierte er sich auf die Worte die  Gesprochen wurde. Das Rizzi abreisen wollte, wusste er bereits und er hatte mit sich selbst beschlossen, dass er dem Templer folgen würde.  Er hatte hier in Florenz nichts mehr zu tun und es war sein Plan gewesen den Orden hier zu finden und das hatte er getan, also würde er ihn hier auch unterstützen, bis er wieder zurück nach England konnte und wann das geschehen würde, wusste der Großmeister bei weitem noch nicht.
Im Augenwinkel nahm er dann eine Bewegung war und sah wie sich Leonardo etwas bewegte und auf die Türe zusteuerte, um dann doch zu einem der Fenster zu gehen. Die grauen Augen noch kurz auf den Künstler gerichtet, blinzelte er dann leicht, um wieder zu der kleinen Gruppe zu sehen, die sich hier im Speisesaal gebildet hatte.

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BeitragThema: Re: der Speisesaal   7/6/2017, 10:02 am

Federico Filangieri, Luigi Rizzi, Cesare Borgia, Leonardo da Vinci, Shane Hannigan

Nachdem er sichtlich mit Genugtuung von Borgia abgelassen hatte, wandte sich der verkleidete Kardinal wieder dem Rest der Gesellschaft zu. Er wusste das seine Äußerung gegenüber Borgia noch ein Nachspiel haben würde. Die Borgia fackelten mit ihrer Rache nicht lange rum. Und Cesare war keine Ausnahme. Aber das hatte noch Zeit. Mittlerweile umkreisten die Templer da Vinci wie eine Schar hungriger Wölfe. Oder beschauten ihn als ob er selbst eins seiner eigenen Kunstwerke wäre.
Federico war der Zweck von Leonardos Aufenthalt immer noch nicht ganz klar. Er vermutete jedoch, dass Rizzi hier eine Vorführung veranstalten wollte. Zu was galt noch herauszufinden. Jedenfalls hielt es der Kardinal ähnlich wie der Künstler. Er versuchte vornehmen Abstand zu halten, und sich eher zwischen Shane und Rizzi zu bewegen. Aber wenn sich die ganze Aufmerksamkeit auf Leonardo richtete, beliess er es bei einem gespielten gelangweilten Blick. Für die Tarnung wäre es ungleich besser gewesen, wenn er und der Künstler gegenseitige Verachtung den anderen vorgespielt hätten. Da er aber dann doch sich weiter mit Rizzi beschäftigen wollte, wandte er Leonardo den Rücken zu. "Was haltet ihr davon das Fass sogleich öffnen zu lassen, Monsieur Rizzi. Ich werde selbstverständlich den ersten Schluck nehmen. In Frankreich gilt es als Sünde einen so edlen Tropfen mit Gift zu verunreinigen. Und wenn ich euch so von den Weinen meiner Heimat überzeugen kann, dann soll es mir Recht sein." Federico hatte natürlich nicht den Wein vergiften lassen. Er war hier um Informationen zu bekommen. Für Rachefeldzüge gegen die Templer war noch genug Zeit. Aber heute würde erfahren, was seinen Brüdern aus dem Orden zugestoßen war. Er gab seinem Pagen ein Zeichen Wein aus dem Fass in einen der bereitstehenden Kelche fließen zu lassen. Vor Rizzis Angesicht, nahm er einen langsamen aber sichtbaren Schluck. Er hatte nicht vor betrunken zu werden. "Ich danke euch, dass ihr unter anderen Umständen eine Stadtführung zumindest erwogen hättet, Monsieur Rizzi. Ich werde übermorgen abreisen, und auf dem Weg nach Frankreich weitere Mitglieder der französischen Templer in Turin treffen. Es bahnt sich ein neuer Krieg zwischen Frankreich und Mailand an. Wir beraten wie wir diesen Umstand für uns nutzen können." Das die Spannungen zwischen dem Haus Valois und den Sforza wieder hochgekocht waren, war kein Geheimnis. Und da die französischen Templer ohnehin marginal winzig waren, schien es Federico das vernünftigste Rizzi Aktivitäten kurz vor der französischen Grenze vorzugaukeln, die weder er noch ein anderer Templer so schnell nachprüfen konnte. Denn wie gesagt waren die Templer Frankreichs erfolgreich von Assassinen infiltriert worden. Noch. "Ihr erwähntet das ihr nicht mehr lange in Florenz verbleiben werdet, Monsieur Rizzi." lenkte er die Richtung wieder auf Rizzi zurück. "Dann verlasst ihr also die Stadt?" Die Frage war genauso trocken wie der Rest der Unterhaltung gestellt. Nicht das Federico glaubte, dass Rizzi ihm jetzt alles offenbaren würde. Doch wäre es ein Anfang zu wissen, wohin die Reise der Templer gehen möge. Als Shane und Rizzi beide scheinheilig Leonardos Kunst in höchsten Tönen lobten, schien es Federico an der Zeit noch etwas mehr Öl ins Feuer zu giessen, um zu erfahren was in Gottes Namen der Künstler hier zu suchen hatte. "Ich habe mich mit Maestro da Vinci Kunst noch nicht wirklich auseinandergesetzt, obwohl ich schon sehr viel gutes über sie gehört habe. Interessant wäre es jetzt noch einen weiteren berühmten Genossen seiner Zunft hierzuhaben. Ich spreche von keinem geringeren als Maestro Buonarotti." Er hatte Michelangelos Namen nicht umsonst genannt. Jeder der etwas auf sich hielt und behauptete von Kunst eine Ahnung zu haben, wusste dass Leonardo und Michelangelo sich gegenseitig hassten und verachteten. Sehr oft waren die beiden aneinandergeraten. Einer ihrer berühmten Wettstreitigkeiten war es gewesen einen Wandabschnitt des Palazzo Vecchio mit einer berühmten Schlacht aus der Florentiner Geschichte zu bemalen. Er hoffte dadurch das Gespräch auf den Grund von Leonardos Anwesenheit hier lenken zu können. "Wir könnten einen Wettstreit ähnlich dem des Palazzo Vecchio veranstalten, indem beide unseren Sieg gegen die Assassinen bildlich verewigen. Leider fehlt uns dafür nur noch Maestro Buonarotti." fügte er bedauernd hinzu. Und wenn Leonardo ihm diese Finte auch übel nehmen mochte. Es war nicht Ernst gemeint. Sie diente nur dazu Rizzis Plan endlich zu enthüllen!
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Luigi Rizzi
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BeitragThema: Re: der Speisesaal   7/6/2017, 1:13 pm

Cesare Borgia, Leonardo da Vinci, Shane Hannigan, Federico Filangieri, Luigi Rizzi
(Gonzaga & Karolinger können dazustossen, neue Figuren können sich einmischen. Ansonsten gleiche Reihenfolge)

"Mit seinem Pinsel kann er offensichtlich sehr gut umgehen.", erklärte Rizzi Hannigan und sprach es so, dass die Zweideutigkeit für Leonardo herauszuhören war. "Ich bin mir nicht sicher, ob ein italienischer Pinselstrich zwischen englische Rahmen gehört. Vielleicht käme es einzeln besser zur Geltung.", fuhr er fort ohne von seiner Zweideutigkeit, die Leonardo nur unter Druck zu setzen hatte, abzulassen.
Rizzi wollte noch mehr Anspielungen auf Leonardos Liebesleben machen, von dem er eigentlich keine Ahnung hatte und nur das wusste, was über ihn gemunkelt wurde. Aber de Molay wollte unbedingt wieder seine Aufmerksamkeit. Rizzi gab nach und starrte auf das Fass. De Molay schien nicht klar gewesen zu sein, dass Rizzi hier auch nur ein Gast war und über die Belange wie den Weinfluss nicht zu entscheiden hatte. Andererseits bewirkte de Molays Verhalten vor allen anderen Templern, dass Rizzis Ansehen und Machteinfluss wuchs. Und dagegen hatte Rizzi nichts einzuwenden, selbst wenn er Florenz schon bald verlassen würde.
Sein Körper richtete sich etwas mehr auf, ein kleines, arrogantes Lächeln legte sich auf seine Lippen während er zusah wie de Molay vom Wein kostete.
"In der Tat, der Wein sieht rein und gut aus. - Gebt mir ein Glas und schenkt dann allen anderen Anwesenden ein.", forderte er und nahm ein gefülltes Glas entgegen. Hannigan und Borgia bekamen die nächsten Gläser. "Gebt auch dem Maestro vom roten Gold.", sprach er und musterte den jungen Künstler wieder, der unterdessen zu einem der Fenster gegangen war. Er sollte sich nicht einbilden von hier fliehen zu können. Rizzi behielt da Vinci im Auge. Aber er behielt nur ihn im Auge. Hannigan und jeder andere auch hatte also die Möglichkeit, sich Leonardo zu nähern um mit ihm zu reden. Schliesslich war er offiziell als Künstler hier und nicht als Gefangener.

Nichts. Leonardo da Vinci liess nicht anmerken, dass da jemand war, den er kannte. Kam tatsächlich keiner zu seiner Rettung? War Rizzis Zerschlagung in der vergangenen Nacht so erfolgreich gewesen, dass die verbliebenen Assassinen und Verbündeten in alle Himmelsrichtungen ausgeflogen waren und an eine Rückkehr oder Rettung von da Vinci und Santoro kein Interesse mehr hatten? Das konnte Rizzi kaum glauben. Es sprach auch nicht für den Zusammenhalt der Assassinen.
Es war aber möglich, dass sich keiner zu da Vincis Rettung ins Haus hineinbegeben wollte. Vielleicht lauerten sie draussen. Nun, Leonardo da Vinci war ohnehin freigesprochen worden. Dieser wusste einfach nichts davon und der Rest der hier anwesenden Leute, mit Ausnahme von Gonzaga, wusste nicht, dass Leonardo da Vinci eingekerkert gewesen war. Dieser Gedanke fand Rizzi sehr amüsant. Zu gern hätte er dem jungen Leonardo gesagt, dass Rizzi ihn wie eine Fliege zerquetschen könnte wenn er es nur wollte. Aber de Molay hielt ihn von diesen vernichtenden Gedanken mit seinen Fragen ab. Rizzi interessierte sich nicht für die Kunst und so war es ihm auch egal ob de Molay da Vinci oder sonst jemanden hochlobte. Was wusste ein Franzose schon?

"Ich reise am Mittwoch zurück nach Rom.", sagte er. Ihm war diesmal bewusst, dass Leonardo da Vinci es hören konnte. Sollte er es hören. Es würde ihn erleichtern und er könnte in dieser kurzen Zeit ohnehin nichts gegen Rizzi ausrichten. "Die Reise ist kurzfristig angesetzt, da sie von äusserster Dringlichkeit ist und ich meine geliebte Heimat auch vermisse.", das gab er zu. Es war nicht schlecht, Rom zu vermissen. Jemand, der Rom nicht vermisste, war entweder nicht aus Rom oder ein Dummkopf.

Hannigan würde ihn und Gonzaga begleiten. Im Verlauf des Tages hatte sich Rizzi bereits an den englischen Grossmeister gewöhnt. Er hielt ihn für einen mächtigen, ernsten Mann, der nicht lange zögerte und sehr genau wusste, wo er stand. Hannigan hatte das Ruder am frühen Nachmittag geschickt herumgerissen und sich aus der Feindeslinie gebracht.
Rizzi sah sich kurz um. Barbara Gonzaga war mit einer ihm fremden aber verbündeten Dame ins Nebenzimmer gegangen. Sie war eine freie Frau und konnte tun und lassen was sie wollte. Aber Rizzi gefiel ihre lange Abwesenheit nicht. Er wusste zwar nicht, warum er diese Ungeduld verspürte, aber Barbara war ihm wichtig und deshalb war das sicherlich ein verständliches Gefühl. Er ahnte nicht, dass Barbara ihm schon weitaus wichtiger geworden war als sie es hätte sein sollen…
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Cesare Borgia
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BeitragThema: Re: der Speisesaal   7/6/2017, 2:44 pm

Leonardo da Vinci, Shane Hannigan, Federico Filangieri, Luigi Rizzi, Cesare Borgia,
(Gonzaga & Karolinger können dazustossen, neue Figuren können sich einmischen. Ansonsten gleiche Reihenfolge)


Cesare nahm ein ihm gereichtes Glas und roch erst an dem Wein ehe er einen Schluck nahm. Aufmerksam sah er sich weiter um und lauschte wie mit den Ohren einer Eule weiter den Gesprächen.
Als er de Molay wieder sprechen hörte knurrte er leicht, er mochte diese Stimme des Mannes nicht, sie weckten unangenehme Erinnerungen. Je mehr der Franzose von sich gab umso mehr schien Cesare sich zu erinnern wo er diese Stimme schon einmal gehört hatte.

Nach einer Weile erwähnte Rizzi seine Heimat Rom und es war ein hätte eine Kirchturmuhr 12 geschlagen als Cesare plötzlich siedent heiß einfiel WO er diese Stimme gehört hatte. ROM! Wieso er mit dieser Stimme aber etwas schlechtes verband wollte ihm noch nicht einfallen. Er dachte weiter nach und sein Blick blieb an Rizzi hängen.

Nach einiger Zeit kam ihm eine Idee wie er den Franzosen aus der Deckung locken konnte und wie er ihm gleichermaßen seine dumme Aussage heimzahlen könnte.
Er lief mit gemächlichem Schritt auf de Molay zu und meinte dann so das man es hören konnte:

"Sagt Signore de Molay, ich wunderte mich doch etwas, Eure Stimme, die kommt mir sehr bekannt vor. Nun ich fragte mich die ganze Zeit woher ich eure Stimme kenne die ich Erlich gesagt weder mag noch leiden kann!!! Und gerade wo Signore Rizzi, meine Heimat Rom erwähnte erinnerte ich mich woher ich Eure Stimme kenne. ROM!!! Nun habe ich das Problem das ich mich erinnern kann Eure Stimme auf einigen Empfangen, und Feiern gehört habe, kann mich aber NICHT entsinnen ein de Monay dort schon einmal angetroffen zu haben, was mich erlich gesagt wundert wenn ihr doch SO berühmt seit wie Ihr selber sagt. Nun erlich gesagt verwundert es mich sehr, den wenn ich und Ihr auf den selben Feierlichkeiten sind, sollten wir normalerweise wissen wer der andere ist, IHR kennt meinen Namen, wisst bestens über meine Familiengeschichte und ihre Lügen bescheid, wärend WIR hier euch alle gar nicht kennen und EUCH nicht zuordnen können. Weningstens ICH sollte euch ja wohl weningstens gesehen haben und zuordnen können. Auch kann ich mir Nicht vorstellen das ein de Molay Nachkomme auf Feierlichkeiten spatziert und sich nicht vorstellt. Vielleicht habt IHR dafür eine Erklärung, den mittlerweile denke ich das ihr nicht der seit für den ihr euch ausgebt!
Aber wie ich euch kenne habtihr sicher eine Erklärung dafür oder sollte ich mich irren?"


Cesare fixierte sein Opfer an dem er sich bildlich gesehen festgebissen hatte wie eine Schlange an ihrem Opfer. Sein Gefühl sagte ihm das er etwas großem auf der Spur war, er wusste nur noch nicht genau was oder wem er da folgte. Und er wusste immer noch nicht, wer der Mann war aber auch das würde Cesare noch einfallen, darauf könnte der Franzose Gift nehmen!!
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Leonardo da Vinci
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BeitragThema: Re: der Speisesaal   7/6/2017, 6:45 pm

Shane Hannigan, Federico Filangieri, Luigi Rizzi, Cesare Borgia, Leonardo da Vinci

Leonardo zuckte, als habe ihn ein plötzlicher Schmerz getroffen. Hatte Rizzi das wirklich gerade gesagt? Er sah zu ihm hinüber und biss sich auf die Lippe. Dann sah er eilig hinüber zu seinem englischen Gast. noch am Anfang ihres Treffens war sich Leonardo sicher gewesen, der wohlwollende Engländer könnte ihm helfen, über die Grenzen der italienischen Ländereien bekannt zu werden- nun aber hegte er herbe Zweifel. Rizzis Aussagen waren giftig und voller Hintergedanken. Es tat dem Künstler fast psychisch weh. In dem Gesicht des englischen Adelsmannes suchte er jetzt nach irgendwelchen Regungen, ob er erkannte, was Rizzi in Wahrheit meinte. Es war Leonardo gerade nicht nach Hass oder Abwertendem Verhalten. Die Situation war ihm so schon verzwickt genug.
Er brauchte Platz zum Atmen und irgendwie mochte er den nicht ganz finden. Schuldig fühlte sich Leonardo, für das was er getan hatte, was er gerade tat und auch für das, was er war. Ein ganz und gar widerliches Gefühl.
Erst am Fenster, wo er einen kühlen Lufthauch spüren konnte, normalisierte sich der Atem des Künstlers und er konnte durchatmen. Dennoch, es drehte sich alles. Er hatte Informationen gehört, die wichtig werden konnte und Rizzi warf immer mehr in den Raum. Wenn der Künstler nicht aufpasste, dann würde er im Informationsfluss alles vergessen oder vertauschen oder, noch schlimmer, den Kopf verlieren. Ein neuer Gedanke hatte sich in Leonardos Kopf angebahnt und er war viel grausamer, viel boshafter als alle davor. Was, wenn Rizzi ihm all diese Informationen nur darlegte, weil Leonardo eh nicht mehr lang zu leben hatte? Wenn er vorhatte ihn noch hier und noch jetzt zu töten, vielleicht sogar um ein Zeichen zu setzen?! Mit einer zitternden Hand nahm der Künstler den Wein an und sah sich die rote Flüssigkeit an. Von einem Assassinen der Bruderschaft getestet. Es würde nicht der Wein sein, der genutzt würde um den Künstler dahinzustrecken, wenn das denn der Plan war. Vielleicht sollte es gewollter aussehen. Während der Wahl-Florentiner den Becher abstellte sah er sich nach Waffen um.
Dabei hörte Leonardo dann auch die Stimme des Mannes mit dem spitzen Gesicht und seine Schmerzen im Kopf brannten immer unnachgiebiger. Diese Situation lief stark aus dem Ruder. Jede Bewegung konnte seine letzte sein und auch die letzte des Bruders. Also handelte der Künstler instinktiv und als er kurz darauf zurück zur Gruppe wankte war es nur übertrieben, nicht aber geschauspielert.
"Oh hilf mir Gott." flüsterte er, eh er Block und Kohle fallen ließ und sich am teuren Gewand des vermeidlichen Franzosen festhielt. Bleich war der Künstler, noch viel bleicher als vorher. Er hielt seine Angst vor dem Tod und sein Leiden von der Gefangenschaft nicht mehr zurück. "Verzeiht Signore." sagte er dann mit matter Stimme. "Ich fühle mich ganz seltsam." Aber Leonardo fiel auf, dass Filangieri, sobald er mit Leonardo den Raum verließ, auf der Verdächtigten-Liste ganz nach oben wandern würde. Also ließ er los und machte einen schleppenden Schritt auf den zu, der 'de Molay' hier so in Bedrängnis brachte. "Ihr seid Italiener! Bitte helft mir in einen Nebenraum, dass ich mich setzen kann!" Er sah den Fremden von einer solchen Dringlichkeit an, dass es selbst Leonardo glauben ließ, sein Leben würde davon abhängen, ob er allein oder mit ihm einen Schritt über die Türschwelle machte. Er betete insgeheim, dass diese Masche ziehen würde.

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Shane Hannigan
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BeitragThema: Re: der Speisesaal   7/6/2017, 8:22 pm

Federico Filangieri, Luigi Rizzi, Cesare Borgia, Leonardo da Vinci, Shane Hannigan

Shanes Augenbraue hob sich ein kleines Stück, während er weiterhin Rizzis Worten lauschte. „Nun denn, ich vertraue auf Euer Urteil. Ich muss gestehen, ich bin mehr gewandet in der Philosophie, als in der Kunst.“  Der Oberkörper  und der Kopf des Engländers neigten sich kurz, jedoch nicht tief. Es wirkte, als wolle er sich für diese Umstände  und Unwissenheit entschuldigen. „Es gibt gewiss genügend Plätze, an denen sich ein einziges Kunstwerk prächtig entfalten kann.“ Der Templer bekam dennoch das Gefühl nicht los, das sein Ordensbruder mit diesen Worten viel mehr eine bestimmte Absicht dahinter hegte. Die Vorlieben konnte er dank Francis erahnen, aber was wollte Rizzi nun damit sagen? So wie er diesen Mann kennen gelernt hatte, lag hinter jedem Wort auch ein Ziel. Shanes Blick traf kurz den von Leonardo, doch wie so oft waren seine Züge beherrscht und erfüllt von der Kälte der Nacht. Nach einem kurzen Blinzeln, wandte er sich wieder ab und bekam nur noch mit, wie der bleiche Mann zum Fenster ging. Seine Chance mit ihm alleine zu sprechen, war wohl erst einmal vertan.
Tief Luft holend und nach stiller Beherrschung ringend, drehte er sich wohl oder übel wieder zu de Molay um. Solange er mit Rizzi sprach, würde wohl auch er in den ungewollten Genuss kommen, ihnen zu lauschen. Die Lippen leicht zusammen gepresst, sah er zu dem Fass Wein, das man vorhin herein gebracht hatte. Schweigend beobachtete er, wie man das Fass anschlug und den Wein verteilte. Seine Hand löste sich aus der starren Haltung und er nahm die Flüssigkeit entgegen. Für einen Moment schwenkte er den Wein vor seiner Nase hin und her und probierte ihn dann. Dafür, dass es ein Tropfen aus Frankreich war, schmeckte er sogar recht passabel. Besser als diese wässrige Flüssigkeit, die auf den Schiffen verteilt worden waren.
Gemächlich nippte er an dem Glas und schwenkte es leicht hin und her, wenn er es nicht gerade an seine Lippen gehoben hatte. Er würde es bei einem Glas belassen. Mit leeren Magen würde er viel zu schnell die eigene Kontrolle verlieren.  Auch für ihn war die Information sehr wichtig, dass sie am Mittwoch abreisten. Das gab ihm also nur noch vier Tage, hier in Florenz. Er hatte noch ein paar gewisse Dinge zu Regeln, die ihm selbst jetzt schon Kopfschmerzen bereiteten.  In Schweigend gehüllt, sah er kurz zum Eingang des Raumes. Kerzen brannten auf kleinen Halterungen und er beobachtete die Flammen.
Gerade fand Shane gefallen, an dem kurzen Augenblick der Stille, als sie schon wieder vorbei war. Der Großmeister atmete hörbar ein und stieß die Luft durch die Nase aus, während er den Kopf quälend langsam zu dem Borgia-Jungen drehte. Er hob leicht die Hand und wollte somit die herrschende Rede und Fragerei des Mannes beenden, doch er schien wohl nicht gerade viel damit zu erreichen. Er war in Italien, nicht in England – seine Macht war hier weitaus geringer. „Meine Herren.“, setzte er, mit etwas lauterer Stimme an. „Führt Euren persönlichen Streit an einem Ort aus, an dem niemand gezwungen ist, ihn mit anzuhören, der ihn nicht hören will.“ Er richtete den Blick auf Cesare und dann zum de Molay. „Es ist mir ziemlich gleichgültig, ob ihr Eure Stimmen bereits gehört habt oder nicht.“ Mit einer beiläufigen Bewegung, reichte er einem der Diener das Glas und seine Arme wanderten wieder zurück in seinen Rücken. Seine Haltung war straff und auch wenn er kleiner als Cesare und der Franzose war, fehlte es ihm nicht an einer gewissen Präsenz. Gerade wollte er noch etwas sagen, als Leonardo mitten in die Gruppe kam. Er wirkte blass und Shane trat einen Schritt beiseite, um ihm nicht zu nahe zu kommen. Aus etwas verengten Augen beobachtete er das seltsame Szenario und kurz sah er fragend zu Rizzi hinüber.

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BeitragThema: Re: der Speisesaal   8/6/2017, 11:44 am

Federico Filangieri, Luigi Rizzi, Cesare Borgia, Leonardo da Vinci, Shane Hannigan

Federico hätte mehrere Finten parat gehabt, die er diesem Bastardbalg von einem Borgia hätte entgegenschmettern können. Das aber Leonardo einen Anfall vortäuschte, kam ihm gerade Recht da er so diese Mistgeburt für die nächste Zeit zum Schweigen brachte. "Jeder hört was er hören will, Monsieur Borgia." zischte er laut genug damit es alle hören konnten. Mit einigen Schritten war er bei Cesare und Leonardo. "Und gerade weil man euren Nachnamen im gesamten Templerorden so gut kennt, werdet ihr ihn sicher heute nicht entehren indem ihr dieser armen Kreatur von einem Künstler helft wieder gesund und munter zu werden. Er sieht aus als ob er eurer Hilfe bedarf!" Er stand nur da, und nahm Borgia mit seinen giftgrünen Augen in die Mangel. "Und ihr tut gut daran dafür zu sorgen. Ihr seid immerhin der einzige Italiener mit katalanischen Wurzeln hier im Raum. Und wenn uns unser Künstler verloren geht, wären wir alle sehr enttäuscht. Und ich brauch euch nicht zu sagen was wir Templer mit Enttäuschungen machen, nicht wahr Borgia!" Die letzten Worte waren wie ein Flüstern. Und doch lag die Drohung in ihnen glasklar vor ihrem Zuhörer. Federicos Drachenaugen sahen schon vor sich, wie ihre nächste Mahlzeit aussehen würde.
Seine Stimme war so unheilvoll und grausam, dass Federico in diesem Moment fast selber glaubte der Templer de Molay zu sein. Mit einer eben so überraschenden Umdrehung, wandte er sich von Cesare und Leonardo ab, und schritt geschmeidig wieder zu Rizzi und dem englischen Großmeister zurück. Er würdigte Cesare und Leonardo keines Blickes mehr, sondern trank nur gemächlich seinen Wein. Jetzt wo er Borgia ignorierte, war dieser diskreditiert sollte er mit dem Streit wieder anfangen. Er versuchte auch garnicht erst sich vor Rizzi und Shane als Sieger aufzuspielen. Alles was er tat war schweigen und die folgenden Szenen zu geniessen. Er hatte dieses Scharmützel als Sieger verlassen. Und dieses Kreischkind von Cesare durfte jetzt den Künstler versorgen. Auf seinem Gesicht las man dies aber alles nicht raus. Alles was man las waren Langeweile und Gleichgültigkeit. Dinge zu der dieser Bankert nicht fähig war. Oh ja Federico würde noch mit den Borgia früh genug abrechnen. Er würde seine Hände um das Hälschen dieses Gockels legen, und unter dessen Quietschen beobachten wie das Leben aus diesem katalanischen Bastard wich. Es machte Federico keinen Spaß zu töten. Noch hatte er Rachegelüste. Es war wie wenn man Hundewelpen ertränkte. Es musste kurz und emotionslos vorübergehen. Und sein Vater war ja da auch noch. Rodrigo Borgia würde seinen Fischerring küssen, wenn er als nächster Pontifex den Stuhl Petri bestieg. Und Federico würde nur kalt und gnadenlos auf ihn herabschauen. Ja. Mit den Borgia würde er getreu den Worten seines Kardinalswappen handeln. "Ignem in Terram" Feuer auf die Erde!
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Luigi Rizzi
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BeitragThema: Re: der Speisesaal   8/6/2017, 1:35 pm

Cesare Borgia, Leonardo da Vinci, Shane Hannigan, Federico Filangieri, Luigi Rizzi

Dem Tumult zwischen de Molay und Borgia sah Rizzi gelassen zu. Es waren zwei Herren anwesend, wie so oft, die einander nicht mochten und dies lautstark allen mitteilten. Rizzi erlebte so etwas ständig und solange keine Waffen gezogen wurden, war dieser Disput nicht aussergewöhnlich. Er stand neben Hannigan, hob sein Glas an die Lippen und trank vom Wein, der ihm köstlich mundete.

Doch seine Augen verengten sich zu Schlitzen und seine Hand mit dem Weinglas sank langsam tiefer als er beobachtete, wie sich Leonardo aufführte. Er war bleich aber ihm war nicht übel! Rizzi wusste, dass Leonardo ein Schauspiel vorführte um Abstand von Rizzi gewinnen zu können. Leonardo hatte dafür einen guten Zeitpunkt gewählt und mit Borgia, bei dem er Hilfe suchte, eine Person gefunden, die Rizzi nicht einfach so beiseite schieben konnte ohne selbst Aufsehen zu erregen. Die umstehenden Gäste blickten nun nämlich zu de Molay, Borgia, Leonardo da Vinci und Hannigan, der dem Streit ein Ende setzen wollte. Und allesamt hatten mit Rizzi zu tun. Das gefiel ihm überhaupt nicht.
Sein Augenlid zuckte nervös als er merkte, dass er da Vinci mit Cesare in ein Nebenzimmer gehen lassen musste. So gelang da Vinci aus Rizzis Blick und das regte ihn fürchterlich auf. Äusserlich liess er sich nur wenig anmerken. Hätte er sich echauffiert, wäre er in den Mittelpunkt des heutigen Abend gerückt und das wollte er vermeiden. Er nahm sich vor bei der nächsten Gelegenheit nach da Vinci zu verlangen um zu prüfen ob er noch da war.

Rizzi musste also von Borgia und da Vinci ablassen und sah zu de Molay neben sich wie dieser verärgert schwieg. Das war ungünstig. Verärgerte Franzosen waren furchtbare Zeitgenossen. Dann fiel ihm aber etwas ein und er sah wieder zu Hannigan.
"Signore Hannigan, Ihr wolltet Euch bestimmt mit dem Maestro da Vinci unterhalten. Vielleicht ist der junge Herr ganz froh über ein wenig Ablenkung.", sagte er zum englischen Adelsmann.

Rizzi traute Cesare nicht zu, dass dieser mit einem Leonardo da Vinci zurechtkam. Cesare war aufbrausend, rechthaberisch und von seinen eigenen Erfolgen überzeugt. Leonardo da Vinci hingegen war ein freier Mann, hoch intelligent, künstlerisch in allen Bereichen begabt. Er hatte Freunde und Verbündete und er hatte bereits erste Gönner auch unter den Templern, die dem jungen Mann eine erfolgreiche Zukunft voraussagten. Cesare hingegen war als enfant terrible bekannt. Seine Freunde und Verbündete waren zugleich seine Diener und Leibeigene, seine Gönner die Kriegstreiber, die am Machthebel der Welt waren.
Hannigan würde mit seiner ruhigen, durchaus sehr angenehmen vornehmen Art besonnen vorgehen und da Vinci an Ort und Stelle behalten. Rizzi würde anschliessend einen Diener bitten, Cesare zu ihm zu schicken. Der junge Borgia wollte doch ohnehin mit Rizzi sprechen.

Dann wandte er sich wieder de Molay zu und leerte sein Weinglas in einem Zug. "Wo habt Ihr Eure Unterkunft bezogen? Ist Eure Gemahlin ebenfalls in Florenz oder habt Ihr sie Zuhause gelassen wo sich Frauen am wenigsten in die wichtigen Dinge dieser Welt einmischen können?", fragte er. Ob de Molay überhaupt verheiratet gewesen war?
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Cesare Borgia
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BeitragThema: Re: der Speisesaal   8/6/2017, 5:46 pm

Leonardo da Vinci, Shane Hannigan, Federico Filangieri, Luigi Rizzi, Cesare Borgia


Cesare sah giftig von einem zu amderen und frass die gerade bildlich auf. Wie konnten sie es wagen ihm in seine Fragen zu fuschen! Als dann noch de Molay in Verteidigung sann und zurückschoss, und auch vom Großmeister Kontra kam, zog Cesare sich zurück. Vielleicht war er hier etwas ZU weit übers Ziel hinausgeschossen, und es warf kein Gutes Licht auf ihn. Und doch fühlte der junge Borgia sich in seiner Annahme bestätigt was er dafurch zeigte das er sein Glas in einem Zug leerte und  dann einem Diener reichte.

Dann wankte der Maler zu ihm und sah ihn flehend an und bat ihn um Hilfe. Cesare sah ihn unsicher an, und überlegte was er tun sollte. Irgendwie machte es ihn auch neugierig warum der Maler gerade zu ihm gekommen war. Er wollte gerade seine Hilfe zusagen als Rizzi den Maler an den Großmeister weitergeben wollte. Nun reichte es dem Jungen.

Er sah erst zu dem Maler dann zu dem Großmeister und dann zu Rizzi und seine grünen Augen funkelten böse.
"DANKE Signore Rizzi, das ihr Signore Davinci an den Großmeister weiter reichen wollt, ABER das wird nicht nötig sein, ich bin alt genug um das alleine zu schaffen! Außerdem ist unser geschätzter Hochmeister ein Gast in diesen Landen, und sollte seine Zeit nicht mit solchen Aufgaben vergeuden die so denke ich sowieso kostbar ist!!!"

Er sah zu dem Maler, und nickte dann. "Natürlich werde ich euch helfen Signore Davinci, kommt gehen wir etwas an den Rand das wir niemanden stören!!" Cesare führte den Maler langsam an den Rand des Saales, und als er an Rizzi vorbei lief, konnte sein Kinn nicht höher und eitler gereckt sein, den Rizzi hatte ihn in seinem Stolz und seiner Ehre verletzt. Als sie am Rand waren führte Cesare ihn zu einem Sessel und setzte ihn in die weichen Polster.

Er sah zu einem Diener welche Zahlreich anwesend waren und sagte dann
"Bringt dem Herrn ein Glas Wasser!" Cesare sah den Maler genau an und fragte dann höfflich:
"Was ist mit euch? Ist es das Wetter, oder eine Sorge die euch zu schaffen macht, Wenn ihr es möchtet könnt Ihr es mir erzählen, ich bin Italiener wie ihr" Freundlich sah er ihn an und wartete ab. Als das wasser kam reichte Cesare ihm das Glas.
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Leonardo da Vinci
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BeitragThema: Re: der Speisesaal   10/6/2017, 11:42 am

Shane Hannigan, Federico Filangieri, Luigi Rizzi, Cesare Borgia (Leonardo ist bis zum 17. Juni abgemeldet, wird beim Schreiben übersprungen)

Es erleichterte Leonardo, dass der englische Templer erstaunlich reserviert und höflich antwortete, fast so, als wolle er Leonardo trotz Rizzis Hetzereien noch eine Chance geben. Eine gute Eigenschaft, aber der Künstler konnte sich denken, dass diese gutmütige Art abbrechen würde, sobald Signor Hannigan erfuhr, dass er ein Verbündeter der Assassinen war. Traurig, eigentlich. Leonardo verabscheute den Krieg und das Töten, er hätte es lieber gehabt, würde jede Seite einfach nachlassen- Aber so einfach war das nicht.
Den Gedanken des unwilligen Templers im Hinterkopf machte es ihm Angst, negativ aufzufallen, aber er wollte Federico zur Hilfe kommen und war bestürzt, als dieser die Hilfe gar nicht mehr benötigte. Hannigan versuchte auf der Stelle die Diskussion zu beenden, was gut für Leonardo und Federico gewesen wäre, hätte der nicht weiterdiskutiert. Hilflos und gefangen in seiner Hysterie musste der Künstler also zusehen, wie der Streit so weit ging, dass Rizzi Signor Hannigan beauftragen wollte, sich um Leonardo zu kümmern. Es war also, als habe der Künstler mit einem Stein in einer Schleuder auf ein Fenster gezielt, der Stein flog aber weit über die Dächer hinaus und landete auf der anderen Seite des Gebäudes wieder auf dem Boden. Nichtmal mit dem Hauch eines Geräuschs, bis auf die Auswirkung, dass der italienische Künstler und der englische Adelsmann allein sein würden. Insgeheim fürchtete sich da Vinci vor einem Gespräch. Weniger fürchtete er sich vor einem Gespräch mit Borgia. Natürlich war das ein bekannter Name und auch Leonardo blinzelte, als er endlich verstand, mit wem er es zu tun haben musste, aber dennoch schien es ihm leichter, es mit einem Mann aufzunehmen, der Italiener war und dazu ganz und gar emotional. Er war schnell aus der Haut gefahren, wohingegen Hannigan noch ruhig dastand, Leonardo fand es immer schon einfacher mit Menschen zu interagieren, dessen Reaktionen er einzuschätzen wusste. Ob das festhalten des Borgias an der Verantwortung reines Trotzverhalten oder tatsächliche Fürsorge war wusste er dennoch nicht zu beantworten.
Leonardo ließ sich führen, in der wohligen Gewissheit, dass Cesares Stolz angekratzt war und das vielleicht sogar bedeuten könnte, dass er Rizzi anstritt, wenn dieser eine Exekution plante. Sein Zittern ließ langsam nach, Röte kam zurück auf die Wangen des Künstlers, kaum, dass er auf dem Sessel einsank. Wie lang es herwar, dass er mal so gut gesessen hatte. Er sah auf und der Wache hinterher, die auf den Befehl eilig wegstob und betrachtete dann seinen barmherzigen Sarmariter genauer. "Ich war noch nie unter so vielen prominenten Personen." sagte er dann in seinem herzensguten, fast einlullenden Tonfall. Ein wenig selbstbeschämt war Leonardo, das musste er gar nicht spielen. "Ich denke, so viele berühmte Anwesende machen mich nervös!" Leonardo sah hinüber zu Block und Kohle, die er hatte fallen lassen. Er unternahm dann etwas sehr riskantes. Er fragte Cesare um etwas, dass die physische anstrengung des anderen erfordern würde. "Wärt Ihr wohl gut und würdet mir den Block bringen, den ich, ungeschickt wie ich doch bin, fallen gelassen habe?" Er sah ihn aus den wärmsten Hundeaugen an und lächelte ganz leicht. Eben genug, um ihn um seinen Finger zu wickeln.
Wenn der Borgia tat, was er sollte, dann würde da Vinci nun langsam beginnen, die Anwesenden zu skizzieren- bis auf de Molay, der auf keinen Fall bildlich festgehalten werden durfte.
Wenn der Borgia nicht tat worum Leonardo ihn bat, dann würde der Künstler nun allein am Rand sitzen. Beklemmt und geängstigt, aber aufmerksam die Leute beobachtend.

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Barbara Gonzaga
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BeitragThema: Re: der Speisesaal   11/6/2017, 6:47 pm

Shane Hannigan, Federico Filangieri, Luigi Rizzi, Cesare Borgia, (Leonardo da Vinci), Barbara Gonzaga

CF: Salon

Nachdem Barbara sich mit Signora Karolinger ausgetauscht hatte, stand sie von der Bank auf, um zu den Männern zurück zu gehen. Sie war froh, die Bekanntschaft aus Jugendzeiten wieder zu treffen. Viel hatten sie sich zu erzählen und Barbara freute sich, dass die Jüngere es so weit gebracht hatte.
Doch es wäre auch zu unhöflich, den ganzen Abend nicht weiter sehen zu lassen, dachte sich die junge Herzogin. Immerhin war sie Signore  Rizzi's Begleitung.

Sie erkannte schon im Eingangsbereich, dass die Herren nicht mehr dort waren, wo sie sie zurück ließ. Also ging sie zum Speisesaal, wo sich die meisten der geladenen Gäste befanden. Dort erkannte sie auch die kleine Gruppe, die gemeinsam Rotwein tranken. Von der Unterhaltung, die geherrscht hatte, hatte Barbara natürlich nichts mitbekommen. Jedoch musste sie feststellen, dass der junge Borgia nicht mehr hier war. Von da Vinci's Anwesenheit bekam sie sowieso nichts mit. Also stellte sie sich neben Rizzi, der gegenüber von dem Franzosen und den Engländer stand und erhob leicht das Kinn. "Signori?" rollten ihr die Wörter über die Lippen, als wolle sie die Aufmerksamkeit, der man einer Dame unter mehreren Männern geben sollte.- Wohlwissend, dass sie mitten in eine Unterhaltung platzte.
Dabei blickte sie zu Hannigan, dessen Gesichtszüge so neutral wie immer waren. Dennoch fühlte es sich so an, als ob es in der Runde knisterte.

"Wie ich sehe, wird hier Wein ausgegeben?" Ihr Blick schweifte zu einem Fass, welches dort auf der Tafel stand und den Leuten in Bechern gefüllt wurde. Ob es der Wein war, den sie schon getrunken hatte? Dich dieser sah von der Röte kräftiger und dunkler aus. Die Neugier der Weinfanatikerin war geweckt- dennoch diskret.
"Signore Rizzi, mio amico. Wie gerne würde ich jetzt tanzen." Für eine Dame gehörte es sich nicht, jemanden aufzufordern. Nicht mal einen guten Freund. Doch sie musste mit ihm sprechen. Irgendwas gefiel ihr nicht an dem Franzosen. Auf ihr Gefühl, was Menschenkenntnis anging, konnte sie sich bisher immer verlassen. Ob Rizzi genauso dachte, würde sich nun herausstellen. Auf ihn konnte sie sich verlassen. Nur auf ihn!
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Shane Hannigan
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BeitragThema: Re: der Speisesaal   12/6/2017, 8:53 pm

Federico Filangieri, Luigi Rizzi, Cesare Borgia, (Leonardo da Vinci), Barbara Gonzaga, Shane Hannigan

Shanes Lippen wirkten bleich, als er sie fest aufeinander presste. Seine Worte hatten nichts bewirkt und er fand diese herrschende Chaos, das ein Streit mit sich brachte, unangenehm und sinnlos. Keiner dieser beiden Herren benahm sich, als hätten sie einen Funken Kontrolle über sich selbst. Die Finger fest verschränkt, schwieg er nun verbissen, selbst wenn es ihm nicht gefiel. Vielleicht waren die Sitten der Templer in Italien ein wenig offener.
Erst als der Künstler in die Reihen brach, hatte er sich bewegt, um ihm auszuweichen. Nur kurz murmelte er ein paar Worte auf Englisch und verschluckte sich einen Moment, als er Rizzis Worte vernahm. Er hob eine Hand zu seinem Mund und wandte sich schnell ab, um wieder Atem zu schöpfen, nachdem der Husten vorbei war. “Pardon. Der Wein scheint mir nicht zu bekommen.“, entschuldigte er sich, während er wieder Haltung annahm. Doch ihn Wahrheit, hatte Rizzi ihn  überrascht, aber nicht auf eine gute Art und Weise. Das drückende Gefühl des Nachmittags war zurückgekehrt und er fragte sich ob man ihn auf die Probe stellte. Wusste er von der Verbindung von Leonardo und Francis? Ihm wurde gerade ganz offen die Möglichkeit gegeben, mit dem Künstler zu sprechen. Es war unerwartet gekommen und er war kein Freund solcher Überraschungen.  Mit schmalen Augen betrachtete er Da Vinci. War er wirklich nicht krank? Doch Rizzi war ruhig geblieben und schien mehr zu wissen. Er wirkte nicht so, als befürchtete er Leonardo könnte sie anstecken - wenn ihm den überhaupt etwas fehlte und so beschloss er schlussendlich doch, diese Chance zu nutzten.
Dieses Angebot nehme...“ Er kam nicht dazu den Satz zu beenden, denn Cesares Stimme drang unangenehm laut in sein Ohr. Seine Kiefermuskeln spannten sich an und sein Mund verschloss sich. Dieser Junge war unbeherrscht und besaß kein Maß an Selbstkontrolle, hatte er überhaupt das Ziel der Templer verstanden? Viel zu offen waren seine Züge und zu ungewählt die Worte. Missbilligung schimmerte für einen Moment in seinen Augen, aber er stützte nur eine Hand auf den Schwertknauf, während die andere noch im Rücken blieb. “Ich halte Euch nicht davon ab, ihm zu helfen, Signore Borgia. Aber seid Euch gewiss, ich würde keine Möglichkeit verschmähen die Künste dieses Landes kennenzulernen.“ Shanes Blick lag bestimmt auf den Jüngeren, bevor er durch eine Bewegung abgelenkt wurde. Jemand trat auf die Gruppe zu und als er den Kopf schwenkte, erkannte er Gonzaga. Er nickte ihr höflich zu und machte der Dame platz, damit sie zu Rizzi gehen konnte. Er vernahm ihre Worte, hielt sich aber zurück, da sie nicht an ihn gerichtet gewesen waren - wahrscheinlich nicht einmal dazu bestimmt sie zu hören. Im Augenwinkel sah er noch wie Cesare und Leonardo gingen und für einen Moment sah er sich in Ruhe gelassen. Vielleicht sollte er diesen Augenblick dazu nutzten, um sein Umfeld besser in den Blick zu bekommen.

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BeitragThema: Re: der Speisesaal   16/6/2017, 7:25 pm

Federico Filangieri, Luigi Rizzi, Cesare Borgia, Leonardo da Vinci, Shane Hannigan

Der Kardinal war froh, dass sich die Aufmerksamkeit des Geschehens von ihm auf Leonardo verlagert hatte. Er hoffte dass das alberne Geplänkel von Höflichkeiten und Beleidigungen jetzt mal zum Ende kam, und es hier mal zur Sache ging. Kaum zu glauben dass sich die Templer nach dem Vorfall im Gastkeller völlig unbeschwert ohne Hintergedanken hier trafen um Wein zu trinken und Leonardo in Verlegenheit zu bringen. Er musste herausfinden was hier vor sich ging. Und er würde. Von Leonardos und Borgias Schauspiel abgelenkt, antwortete er kaum merklich auf Rizzis Frage. "Die Assassinen haben meiner Constance vor Jahren die Kehle durchgeschnitten, als sie auf einem Treffen der französischen Templer weilte das die Assassinen gestürmt hatten. Alles war voller Wein und Blut." sagte er gekonnt gespielt mit bebenden Lippen. Er sagte es so, dass von Rizzi alles was de Molays Familie betraf nun der Höflichkeit entsprechend ausgeklammert wurde.
Die Geschichte war eigentlich etwas anders gewesen. Federico der nach Eneas Tod als päpstlicher Nuntius nach Frankreich geschickt worden war, hatte dort den Wiederbelebungsversuch der französischen Zelle der Templer vereitelt, welche für mehr und mehr aufkommende Morde in Paris verantwortlich gewesen war. Der echte Marquis Roger de Molay und seine Gemahlin die Marquise Constance de Molay waren beide auf diesem Treffen anwesend gewesen. Und ja diese Frau war im Fegefeuer gut aufgehoben. Sie war es, die Feuer an ein unter dem Schutz der Assassinen stehendes Waisenhaus in Paris gelegt hatte. Auch so war sie eine der gefährlichsten Gegnerinnen in Federicos Leben gewesen. Sie auszuschalten war also damals notwendig. An dem Abend war ihm aber beinahe Roger de Molay durch die Lappen gegangen, sodass es einer nervenaufraubendedn Verfolgungsjagd auf den Dächern der Stadt bedurft hatte, um ihn endlich zu stellen und anschließend zu töten. Inoffiziell war die französische Zeile nun ausgeschaltet. Offiziell existierte sie sehr geschwächt in den Schatten weiter. Die Assassinen hatten den Namen de Molay weiterleben lassen, um sich seiner zu bedienen. Was sich jetzt einmal mehr auszahlte.
"Ich verweile derzeit in der Residenz des französischen Botschafters." fügte er beflissentlich lügend hinzu. "Und ihr Monsieur? Wisst ihr schon wo ihr in Rom logieren werdet?"
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BeitragThema: Re: der Speisesaal   17/6/2017, 9:50 pm

Cesare Borgia, Leonardo da Vinci, Shane Hannigan, Federico Filangieri, Luigi Rizzi

Seine Augenbrauen schossen in die Höhe, sein Gesicht wirkte erst überrascht, dann etwas zornig. Dieser junge Borgia hatte den Wink mit dem Zaunpfahl nicht verstanden. Rizzi wollte Hannigan hinschicken damit Cesare mit Rizzi sprechen konnte. Ausserdem glaubte Rizzi, dass Hannigan sich sehr gerne mit Da Vinci über die Kunst ausgetauscht hätte. Er wollte also dem Grossmeister aus England und Cesare Borgia gleichzeitig einen Gefallen tun. "Verzeiht meinen Vorschlag.", antwortete er ohne eine Verzeihung erwarten zu wollen oder sich tatsächlich zu entschuldigen.
Als der junge Mann an ihm vorbeistolzierte wie ein Hahn frühmorgens an seinen Hühnern auf der Stange, sah er ihm schweigend nach. Er gönnte ihm diesen kleinen Sieg vor all den Leuten, die dem Disput der kleinen Gruppe folgten. Ein Borgia, der das Gefühl hatte, gewonnen zu haben, war ein ruhiger Borgia.

Dann wandte er sich Hannigan zu. Der musste sich wohl äusserst gedemütigt fühlen. Einen guten Eindruck schienen die Italiener auf Dauer nicht auf ihn zu machen. „Seid unbesorgt, Signore Hannigan. Er ist jung und hat Feuer. Er weiss noch nicht wohin er will und wohin er soll. Sobald er seine Stelle gefunden hat, wird er kontrolliert brennen und eines Tages wird nur noch Asche übrigbleiben. Wie von uns allen.“, erklärte er in einem gelassenen Ton. Weniger gelassen starrte er Borgia und Da Vinci nach. Das regte ihn wirklich auf. Da Vinci ausserhalb seines Sichtfeldes zu wissen, gefiel ihm nicht.

Von Filangieri wieder erfolgreich abgelenkt, hörte er ihm zu. Diese Assassinenbande hätte schon längst ausgeräuchert werden sollen! „Ich bedaure sehr, dass Euch dieses Leid widerfahren ist, Signore de Molay. Ich trinke auf Eure Gattin. Möge Sie in Ruhe schlafen.“, sprach er und trank einen Schluck des französischen Weines. „Wir werden die Assassinen schon bald in ihrer Anzahl dezimiert haben. Und wenn sie erst einmal geschwächt sind, räuchern wir sie überall aus bis nichts von ihnen übrigbleibt und die Geschichtsbücher sie nicht einmal mehr erwähnen werden weil sich niemand an sie erinnern wird.“, sagte er. Es war keine Wunschvorstellung. Es war Tatsache, die Rizzi umsetzen wollte. Am liebsten noch heute. „Mit unserem Erfolg werden wir Eure Gattin rächen und Euch Frieden beschenken.“ Zur Unterkund in der französischen Botschaft äusserte er sich nicht. Er kannte weder jemanden dort noch hatte er je mit den Räumlichkeiten der Botschaft zu tun. Er ging davon aus, dass die Franzosen mit Dekor nicht geizten und sich de Molay sehr wohlfühlen würde. "Ich werde bei mir Zuhause wohnen. Ich komme aus Rom und bin noch gar nicht so lange in Florenz. Meinen Haushalt und meine Angestellten habe ich nicht aufgegeben. Einige meiner Diener habe ich mitgenommen, die anderen achten auf mein kleines persönliches Reich.", erzählte er. Oh ja, er freute sich auf ein Zurückkehren nach Rom.

[/color]Kaum, dass er ausgesprochen hatte, erblickte er Gonzaga, die aus dem Nebenraum zurückgekehrt war. Es war eine Freude sie zu sehen. Er bemerkte, dass es ihn erleichterte ihr makelloses Gesicht zu sehen. Ihre Aufforderung überraschte ihn. Es war ihm aber auch sofort klar, dass sie ihm etwas mitzuteilen hatte. Ihr Blick war drängend.
"Man möge mich entschuldigen.", sagte er zu Hannigan und Filangieri. Dann nahm er Gonzagas zarte Hand und ging mit ihr in Tanzstellung. Rizzi konnte tanzen. Er war ein Mann der Kirche. Aber er war auch ein Mann, der die Gesellschaft und ihre Pflichten kannte. Und vor Gonzaga war er augenblicklich nur noch ein Mann.
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BeitragThema: Re: der Speisesaal   18/6/2017, 4:29 pm

Leonardo da Vinci, Shane Hannigan, Federico Filangieri, Luigi Rizzi, Cesare Borgia


Cesare nickte und hörte den Worten des Künstlers aufmerksam zu. "Vielleicht beruhigt es wenn ich euch erzähle das ich solche Veranstaltungen ebenfalls nicht sonderlich schätze. Ich bin nur auf Wunsch meines Vaters hier um einen persönlichen Brief abzugeben." Er musterte ihn freundlich und fuhr dann fort. "Nun ich komme aus Rom, und mag Florenz nicht wirklich, die Stadt ist so beklemmend, so klein im Vergleich zu Rom findet ihr nicht auch?" Seine Augen musterten ihn wachsam und so war ihm nicht entgangen das der Künstler zu Block und Kohle linste. "Ah ja ich verstehe, ihr wollt Eure Arbeitsmaterialen um mit Eurer Arbeit beginnen zu können". Cesare entfernte sich leicht und hob dann die Sachen auf aber nicht ohne den Künstler aus dem Blick zu lassen. "Dann werde ich euch nicht weiter aufhalten und bei eurer Arbeit behindern Signore Davinci" hauchte er ruhig und reichte ihm seine Sachen. Er entfernte sich von dem Künstler und ging zu einem Diener und befahl ihm ein Auge auf den Künstler zu werfen ehe er sich wieder seinem Glas wittmete und den Geschenissen im Saal. Er sah zu dem Großmeister, zu der Französischen Schlange wie er ab jetzt bei ihm genannt wurde, den so ganz erlich kam ihm der Mann nicht rüber, aber Cesare wollte ihn vorerst in Ruhe lassen den getretene Hunde bellen, beissen aber nicht, noch nicht. Und der junge Borgia wollte abwarten wie sich das ganze entwickeln würde. Er sah zu Barbara Gonzaga und zu Rizzi und das die beiden tanzten. Als das Lied zuende war trat er zu den beiden und verneigte sich höfflich. Er nahm die deutsche Herzogin aus seinen Händen und führte sie zum nächsten Tanz den das war seine Rache für die Action von Rizzi ihm gegenüber. Und so tanzte er mit der deutschen Dame den nächsten Italienischen Tanz und führte sie sanft aber bestimmt. Auch warf er Rizzi dabei einen ernsten aber nicht unfreundlichen Blick zu wärend er weiter tanzte und dann die Herzogin genau betrachtete und leicht lächelte. "Ich finde es schön das ihr unsere Tänze so gut beherscht Herzogin, ich schätze soetwas sehr." hauchte er ihr zu und bewegte sich im Rythmus der Musik. Er warf einen Blick zu dem Maler welcher Artig da saß und brav weiter malte und zeichnete und er wittmete seine Aufmerksamkeit dann wieder der Herzogin zu.
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BeitragThema: Re: der Speisesaal   18/6/2017, 7:28 pm

Shane Hannigan, Federico Filangieri, Luigi Rizzi, Cesare Borgia, Leonardo da Vinci (mit Erlaubnis von Rune, Hannigan zu bewegen)

Das Widerkehren der Frau spielte Leonardo in die Karten. Er hatte unerhörtes Glück- denn wer würde ihm wiedersprechen, würde er sagen, dass eine hübsche junge Adelsfrau seine Aufregung nicht erhöhte? Hübsch war sie in der Tat, nur nicht Leonardos Fall- wie eben jede andere Frau in diesem Saal- nur wusste das leider, leider nur Rizzi. Selbst der schnell eintretende Vorschlag von Rizzi, Hannigan könne sich um Leonardo kümmern wurde eiligst unterbrochen und zu Leonardos Vorteil zerschlagen. Es lief dermaßen gut, das Glück konnte gar nicht so schnell abbrechen. Es wäre fast auffällig, hätte Leonardo nicht über die Jahre gelernt, Liebkind zu spielen. Er war beiweitem nicht so unschuldig und liebevoll, wie er immer schien, und er war auch beiweitem nicht so selbstsicher. Eines Tages, das fürchtete und das wusste Leonardo, eines Tages, wenn er tatsächlich erfolgreich und berühmt sein würde, und das wiederrum bezweifelte der Künstler und Ingeneur, dann würde ihm sein Ruhm zu Kopfe steigen. Leonardo fürchtete sich schon insgeheim vor der Person, die er einmal werden könnte, so hatte er doch den Zwang, in seinem Leben noch die eine oder andere gute Sache abzuhaken. Prinzipien, an denen er festhalten würde. Kein Leben war verschwendet- Jedes war das Leben wert: So etwas in der Art eben.
Er sah einmal über die Schultern zu der kleinen Gruppe, die sich gebildet hatte und ließ sich dann setzen, nahm mit bestem Dank den Kelch Wasser an, roch und trank dann. Währenddessen erfuhr er etwas mehr von dem jungen Borgia, was ihm zusagte. Aus klugen, listigen, jedoch weichen Augen betrachtete er das scharfe Gesicht des Italienischen Adelsmannes und lauschte, was er zu berichten hatte. Es kränkte den Künstler, dass jemand seine Wahlheimat Florenz derart zu verachten schien, denn gerade hier fühlte er sich unterstützt und einer Zukunft wert, aber das mochte auch an der starken Unterstützung Medicis liegen, der keine Mühe scheute, Florenz zu einer wahren Gelehrten-Hochburg zu machen und sie auf dem schönsten Stand zu halten, wie nur möglich. Dass dabei nicht alle Geschmäcker auf ihre Kosten kamen war selbstverständlich und dass es kein Vergleich zu Rom war auch. "Ich war noch nie dort." gab der junge Künstler also zu und lächelte sanft zu dem Borgia hinauf. Als er sich entfernte um den Blog aufzuheben blieb Leonardos Blick so unschuldig wie der eines jung gebrüteten Küken- frisch aus dem Ei gepellt, unschuldig und rein. Wer würde vermuten, dass sich einer wie er den süßen Sünden hingab, an die andere nicht einmal denken wollten?! "Habt Dank, mein Bester. Mit Euch fange ich an." Ooh wenn er nur wüsste. Leonardo würde mit der Kohle aufdrücken und der Druck würde sein Gesicht auf dem nächsten Papier abzeichnen. Malte man dann sachte darüber würde sich eine Kopie von der ersten Zeichnung bilden und sobald Ezio wusste, wie der Templer aussah-...! Leonardo war selbst überrascht, dass er sich solche Gedanken zuließ! Er seufzte und hoffte, dass es der Wunsch nach Freiheit war- nach Freiheit und Frieden, sobald die Freiheitskämpfer gewonnen hatten.
Es machte Leonardo so nur nervöser als einer von denen wenigen Menschen, denen er den Tod wünschte, den Weg zu ihm suchte. Der Englische Adelsmann. Nicht, dass da Vinci ihm tatsächlich den Tod wünschte. Er wünschte sich ein Ende des Kriegs. Nervös behielt er den Kopf gesenkt um den Engländer nicht direkt anzusehen. Er hatte Angst, dass er sich durch seine Gestik oder seine Mimik verraten hatte.

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Barbara Gonzaga
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BeitragThema: Re: der Speisesaal   18/6/2017, 8:07 pm

Shane Hannigan, Federico Filangieri, Luigi Rizzi, Cesare Borgia, Leonardo da Vinci, Barbara Gonzaga

Den Wein, um den sie mehr oder weniger gebeten hatte, blieb ihr verweigert. Selbst etwas von dem Traubenblut zu holen, war nicht ihre Art.
Vielmehr störte sie es zutiefst, dass sie von dem Franzosen keines Blickes gewürdigt wurde. Gar ignoriert! Soetwas gefiel ihr gar nicht. Man hatte aufzusehen, wenn eine Dame die Runde betrat, auch noch eine Dame ihres Familiengeschlechts. Doch dies ließ sie nicht nach außen dringen. Blieb still.
Mit einem etwas giftigen Lächeln, welches man nicht ganz so gut deuten konnte, blickte sie zu Filangieri und nickte ihm und dem englischen Großmeister zu, nachdem Luigi Rizzi ihre Hand ergriffen hatte, um sie zur größeren Fläche zu begleiten. Die Musikanten spielten ein langsames und angenehmes Lied und auch einige andere Gäste waren hier, um dieser Musik mit schönen und gekonnten Bewegungen zu folgen. Die Hand, die Luigi umgriffen hatte, hielt sie dabei fest.- Immerhin war es nicht gewöhnlich, eng umschlungen miteinander zu tanzen. "Dieser Franzose...", begann sie und blickte ihn dabei nicht direkt an, als wäre sie zu konzentriert auf den Tanz, was bestimmt nicht so war. "Wisst ihr, was genau er von Euch will? Mir scheint es nicht, als wäre er in unserer kleinen Gruppe des Großmeisters wegen hier.", murmelte sie, ohne dabei nur einen Blick zu dem Franzosen zu riskieren. Das war nicht ihre Art. Sie sah nicht zurück. Niemals! Wenn dann taten es andere. Da kam wieder ihr Stolz zum Vorschein. Aber es war auch der Stolz, der sie bisher immer durch die schwierigsten Situationen geholfen hatte.
Rizzi blickte sie dabei misstrauisch an, obwohl dieser Blick natürlich einem anderen Mann galt.- Den sie wiederrum nicht anblickte.
Außerdem wollte sie nicht, dass man davon ausging, dass sie mit ihrem treuen Freund über andere Leute sprach.
Nicht einmal den Künstler hatte sie beachtet. Gar den Borgia. Sie waren irgendwo in einer Ecke des Raumes, doch mehr hatte die deutsche Herzogin auch nicht gesehen.

Als der Tanz endete, trat schließlich besagter Mann- natürlich Cesare Borgia- an die Seite von Rizzi und Gonzaga. Bevor sie überhaupt wusste, wie ihr geschah, nahm dieser nach einer Verbeugung die Hand, die gerade noch die des Luigi Rizzi's gehalten hatte und war gezwungen, mitzugehen. Nur ein Blick gegenüber Luigi reichte aus, damit dieser erkannte, wie überfallen Barbara sich gerade fühlte.
Noch bevor sie etwas sagen konnte, fing schon das nächste Musikstück an.
Erst, als Cesare die ersten Schritte machte und Barbara sich von ihm führen ließ, öffnete sie den Mund, um zu sagen: "Euer Ego erfüllt den ganzen Raum, Signore Borgia." Dies sprach sie nicht abwertend aus, eher amüsiert. Immerhin wusste sie, wie sie sich einem Borgia gegenüber zu verhalten hatte. Sie hatte Respekt vor dieser Familie. Sie hatten mehr zu sagen als eine Herzogin aus Deutschland.-Ganz klar.
"Bittet Ihr immer so eine Dame um den nächsten Tanz, indem ihr sie einem anderen Herrn entreist?" Abermals drangen diese Worte mit einem leichten Lächeln und einem freundlichen Ton aus ihrem Mund, während sie den Dunkelhaarigen dabei interessiert beobachtete, als wolle sie seine Gedanken nur durch einen Blick aus seinem Kopf heraussaugen.
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Shane Hannigan
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BeitragThema: Re: der Speisesaal   18/6/2017, 9:10 pm

Federico Filangieri, Luigi Rizzi, Cesare Borgia, Leonardo da Vinci, Barbara Gonzaga, Shane Hannigan

In Shanes Gesicht war nichts mehr zu sehen. Selbst die Missbilligung war verschwunden und die glatten Züge, wirkten kontrolliert und verschlossen.  Natürlich gefiel ihm diese Wendung nicht und irgendwie besaß selbst er einen gewissen Stolz, den man ankratzen konnte, aber er war kein Mensch, der nachhackte und wie ein sturer Hund auf ein Stück Knochen beharrte. Er würde einen anderen Weg finden – einem den er selbst leiten und wählen konnte. Ohne Überraschungen und aufbrausenden jungen Männern, die ihm Möglichkeiten versperrten.
Der Engländer fuhr sich kurz mit der Zunge über die Lippen und schluckte das Seufzen hinunter, das sich seinen Weg durch seine Brust bahnte.  Mit einer ruhigen Bewegung drehte er seinen Oberkörper wieder Rizzi zu. „Nun, gewiss. Ich hoffe nur, dass ihn sein eigenes Feuer nicht zuvor verbrennt. Man sollte ihn nicht unkontrolliert lassen.“ Shanes Stimme hatte sich mit keinem Ton verändert, während er Rizzi in die Augen sah und den kurzen Rat aussprach. Doch dessen Aufmerksamkeit wurde wieder zu de Molay gelenkt und er lauschte der Erklärung was mit dessen Frau geschehen war.  Bedauerlich. Da er kein Glas mehr in der Hand hielt, neigte er nur leicht den Kopf um der verstorbenen seinen Respekt zu zollen. Selbst wenn er keine Franzosen mochte, war solch ein Verlust nie mit Freude erfüllt. Der Gedanke daran, die Assassinen nach und nach auszulöschen, war durchaus wieder erheiternd und er glaubte Rizzi jedes Wort. Weiterhin schweigend, verfolgte er einfach das Gespräch und bekam wenig später auch die Rede über die Unterkunft in Rom mit. Nun, das es Rizzi nicht an Geld und Wohlstand fehlte, war ihm bewusst. Ein wenig war er sogar darauf gespannt zu sehen, wie der Mann lebte und an was er gefallen fand. Shane entging nicht die die feinen Nuancen in der Stimme des anderen Templers, die davon erzählten, dass er sich auf seine Heimat freute. Und einen kurzen Augenblick dachte er zurück an London. Er würde sich ebenso freuen, wenn ihn sein Weg zurückführte.
Shane wandte sich schlussendlich ab und machte etwas Platz, damit Gonzaga wieder zu der Gruppe konnte. Wenig später entschuldigte sich  Rizzi auch schon und der englische Großmeister lächelte fahl. Er folgte ihnen mit dem Blick und erneut fragte er sich, ob sie ein Liebespaar waren. Denn so wie in der Kirche wirkten ihre Bewegungen und Berührungen vertraut.  Sie mussten einander schon lange kennen.
Jetzt war er wohl alleine mit dem Franzosen gelassen und sein Blick wurde etwas schmal. Die Musik hallte in seinen Ohren wieder und ganz automatisch verlagerte er etwas sein Gewicht nach rechts, um sein linkes Bein ein wenig zu entlasten. Ein dumpfes Pochen zeigte ihm, dass er bereits lang genug an derselben Stelle verharrt war. Schweigend beobachtete er die Menschen im Raum, wie sie tanzten, lachten und an sich an den Köstlichkeiten labten. Seine Finger zuckten kaum merklich, als ein Diener mit Essen an ihm vorbei marschierte. Dennoch verzichtete er darauf und musterte ihm Augenwinkel noch einmal de Molay. Der Geruch nach Rosen war weitaus nicht mehr so stark – wahrscheinlich hatte sich seine Nase einfach daran gewöhnt. „Ich werde mich ein wenig umsehen und die Feier genießen. Das solltet Ihr ebenso tun.“, entschuldigte er sich dann und setzte sich etwas in Bewegung. Das Lied endete nun und Cesares Gestalt huschte an ihm vorbei. Augenblicklich erstarrte er und sein Blick fiel auf den Künstler, der nun alleine am Rand des Saales saß. Jetzt war wohl die Zeit für seinen eigenen Weg und mit gezielten Schritten lief er auf Leonardo zu. Im Vorbeigehen deutete er einem Diener stehen zu bleiben. „Bringt mir einen Stuhl.“, befahl er und die Hände im Rücken gefaltet, blieb er vor dem Künstler stehen. Als der Stuhl gebracht wurde, ließ er sich darauf nieder und saß ihm nun gegenüber. „So hat man Euch wohl wieder alleine gelassen, Maestro.“ Die Stimme des Templers war kühl und er betrachtete die gesenkte Haltung des anderen Mannes. Shane streckte nun eine Hand aus, behielt sie jedoch noch immer weit genug entfernt, sodass er sein Gegenüber nicht berührte. „Ich würde gerne eine Eurer Zeichnungen sehen.“ Es war keine Bitte, mehr eine Aufforderung.

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BeitragThema: Re: der Speisesaal   19/6/2017, 4:30 pm

Federico Filangieri, Luigi Rizzi, Cesare Borgia, Leonardo da Vinci, Barbara Gonzaga, Shane Hannigan

Der Kardinal fand dass das alles in die richtige Richtung ging. Rizzi würde also in seinem Haus verweilen, solange er in Rom war. Nun es sollte kein Problem sein, den Ort irgendwie ausfindig zu machen. Denn wenn sich Federico an einem Ort auf dieser guten Erde auskannte, dann war es die Ewige Stadt. Natürlich war er nicht zu dumm Rizzi selbst nach der Lage seines Hauses zu fragen. Da wären selbst Borgias stinkende Stiefel misstrauisch geworden. Er würde jetzt langsam den Grund von Rizzis Reise behutsam ansprechen. Es war besser wenn man die Informationen Stück für Stück hier aus dieser feinen Gesellschaft rausschälte. Wichtiges von Unwichtigen trennte wie die Spreu vom Weizen. "Nun, Monsieur Rizzi." sagte er mit anerkennenden Nicken. "Ihr wisst sicherlich wie man eine Dame führt. Magnifique! Ich darf betonen das ihr in meinem Heimatland die Frauen entzücken würdet." säuselte er echt halb auf französisch. Dann verdunkelte sich sein Gesicht, als er de Molay sich von Rizzi nochmal an die Ermordung seiner Gattin erinnern liess. Er wartete Rizzis Antwort zu seinem Kompliment ab, ehe er seufzte und sagte. "Ich weiss eure Aufmunterung von vorhin sehr zu schätzen. Ihr habt Recht! Sie sollen brennen. Brennen bis sich ihr Fleisch von Knochen löst, und letztere zu Staub auf der Erde zerfallen." Federico hatte schon immer bedauert, das zwecks seines Standes kein Schauspieler aus ihm hatte werden können. Aber als junge Assassinen hatten Giovanni und er damals auch Verstellen lernen und bis zum umfallen üben müssen. Heute lernten Assassinen noch das nötigste. Aber damals waren noch andere Zeiten gewesen. Künstler waren sie. Deren ständig wechselnde Gestik und Mimik unendlich in ihrer Wandlung war. Sehr oft hatten die beiden in ihrer Freizeit dem fahrenden Volk in Rom bei deren Komödien zugeschaut, wie diese Rodrigo Borgias Onkel Papst Kalixt III. veralberten. Federico Filangieri war weiterhin der Meinung das Schauspielkunst von einem Assassinen beherrscht werden musste. Die jetzige Situation gab ihm darin Recht. Er würde mit Ezio darüber sprechen. Den Vorfall in Santa Maria Novella hatte er nicht vergessen. "Wo wir gerade dabei sind." sagte de Molay und lächelte plötzlich interessiert. "Mir ist zu Ohren gekommen, dass es außerhalb der Mauern einen Vorfall in einem Gastkeller gegeben hat, bei dem hoffentlich so viele Assassinen wie möglich qualvoll verendet sind. Wisst ihr etwas darüber?" Er wollte eigentlich weiterfragen, liess es aber bei einem weiteren neugierigen Lächeln dabei bewenden. Rizzi sollte zunächst seinen Teil der Geschichte erzählen.
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Luigi Rizzi
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BeitragThema: Re: der Speisesaal   20/6/2017, 9:38 am

Cesare Borgia, Leonardo da Vinci, Barbara Gonzaga, Shane Hannigan, Federico Filangieri, Luigi Rizzi

Dieser Abend war ein reines Gewirr an Menschen und Emotionen. Darin bewegten sich elegante Damen und riesenhafte Tölpel. Und Leonardo da Vinci.

Rizzi genoss den Tanz und die Leichtigkeit ihrer gemeinsamen, in früheren Jahren perfekt einstudierten Schritte mit Barbara Gonzaga. So wie sie wahrte auch er die Haltung. Als sie jedoch zu sprechen begann und ihren Blick konzentriert von ihm weglenkte, konnte er einen kurzen Blick auf ihr schönes Gesicht nicht vermeiden. Zum einen weil sie wirklich eine Schönheit war, zum anderen weil sie ihn neugierig machte. Sie empfand den Franzosen also fehl am Platz und misstraute ihm. Damit hatte Rizzi kein Problem, denn er misstraute selbst jedem. Manche genossen zwar auch sein Vertrauen aber dies war stets auf sehr dünnem Eis aufgebaut.
"Er ist ein Gast dieses Hauses und unsere Werte und Traditionen nicht gewohnt.", beschwichtigte er mit leiser Stimme. "Glaubt nicht, dass ich mich in die Irre führen lasse aber von ihm aus geht keine Gefahr.", erklärte er. Zumindest jetzt noch nicht. "Falls Euer Gefühl richtig sein mag, so wird uns an diesem Abend nichts geschehen. Dazu ist er zu sehr an uns interessiert.", meinte er und ein kleines, arrogantes Lächeln erschien auf seinem Gesicht.

Rizzi wusste nicht so recht ob de Molay der war, für den er sich ausgab. Aber das hätte Rizzi bei jedem der hier Anwesenden anzweifeln können - mit Ausnahme von Gonzaga, Hannigan und da Vinci, der immerzu der war, der er sein wollte. Aber wovon Rizzi überzeugt war, war die Tatsache, dass de Molay sich für Rizzi interessierte, da er ihm Wein angeboten hatte und überhaupt viel mit ihm sprach. Es war ein Anlass von diesem Trottel Torrino aber de Molay und viele andere Gäste tummelten sich lieber um Rizzi herum. Er war populär. Und diese Popularität war es, die ihm diese Macht verlieh. Sie wollten, dass Rizzi Macht hatte. Also hatte er sie.

Als das Lied ausklang und er sich anschickte, mit Barbara weiterzutanzen, kam Cesare Borgia dazwischen. Es ging viel zu schnell und Barbara hatte der Höflichkeit wegen (und vielleicht auch aus Tanzlust) mit Cesare zu tanzen. Rizzi versteifte sich. Es war unerhört ihn einfach am Rand stehenzulassen! Seine Hände ballten sich kurz zu Fäusten, sein starrer Blick traf Cesare, sein Augenlid zuckte und er ärgerte sich vorallem über sich selbst, dass er die Hände von Barbara losgelassen hatte. Irgendwo tief in ihm kochte die Eifersucht ein kleines Süppchen.
Doch er gewann sehr rasch wieder Haltung, atmete tief durch, richtete seinen Kopf gerade und trat zu de Molay. Dabei fiel ihm auf, dass Cesare, der eben noch unbedingt bei Leonardo verweilen wollte, ihn allein gelassen hatte! Rizzi hätte beinah wütend ausgerufen als er rechtzeitig feststellte, dass Hannigan nicht mehr an Ort und Stelle stand. Gerade noch sah er ihn im Nebenraum verschwinden, in dem Cesare mit Leonardo gegangen war. Hannigan war ein kluger Mann. Er hatte die Situation erkannt und mit seiner Anwesenheit behielt er Leonardo im Auge und an Ort und Stelle. Ohne es zu wissen, stieg Hannigan in seinem Ansehen und in seiner Macht in Rizzis Augen auf.
"Ein sehr kluger Mann, der Grossmeister aus England.", sagte er wieder gelassen zu de Molay. Er liess sich das Weinglas erneut auffüllen und trank dann einen Schluck. Als de Molay ihm Komplimente machte, sah er ihn seitlich aus den Augen heraus an und musste amüsiert aufgrinsen. Das passierte äusserst selten. "Vielen Dank, Signore de Molay. Ich tanze vielmehr mit meinem Schwert herum um uns vom Elend zu befreien als mit eleganten Tanzstiefeln auf einem Parkett.", entgegnete er und sah dann zurück zur Tanzfläche. Nun liess er Cesare nicht mehr aus den Augen. Er sah zwar auch zu Barbara aber er spürte, dass sie ihn ablenkte. Also konzentrierte er sich auf den unerfahrenen Jüngling, der sich in der Frauenwelt wohl noch beweisen wollte. Zwar lagen ihm die Frauen jetzt schon zu Füssen aber irgendwie… konnte er keine halten.

"Ein Vorfall, ja?", fragte er und schmunzelte. "Es war kein Vorfall. Es war ein nötiger Auftrag, der sehr gut ausgeführt wurde. Wir haben den Keller gestürmt und konnten einige Assassinen töten, verwunden und gefangennehmen.", sagte er. Es entsprach nicht ganz der Wahrheit. Santoro wurde gefangengenommen. Und Leonardo da Vinci. Aber der galt weder als Assassine noch als Gefangener. Er war irgendwas dazwischen. Wie immer. Rizzi verabscheute ihn, konnte aber an dieser Tatsache nichts ändern. Bald würden seine Einschüchterungsversuche wirkungslos beim Künstler und Erfinder bleiben.
Viele konnten fliehen und hatten nur kleinere Wunden. Bis auf den englischen Söldner, der sich mit dem verbündete, wie der Wind gerade wehte. Rizzi war überzeugt davon, dass dieser Kerl mittlerweile verblutet war oder an einer schweren, unheilbaren Sepsis litt.
De Molay musste nicht alle Einzelheiten wissen. "Sie werden am Galgen landen.", fügte er nach einer kleinen Redepause hinzu, setzte sein Weinglas an die Lippen und grinste hämisch auf. Oh er freute sich am Bild in seiner Vorstellung, wie Santoro röchelnd am Galgen hing bevor seine Augen überquollen und er leidvoll starb.

Dann endete das Lied auf dem Parkett und Gonzaga war geschickt gewesen, sich mit ihrem Tanzpartner in Rizzis Nähe zu begeben. Er trat einen Schritt vor und sah Cesare an. "Wenn Ihr den morgigen Tag noch erleben wollt, so werdet Ihr jetzt auf der Stelle den Tanz mit Signora Gonzaga beenden!", zischte er. "Und ja, das ist eine Drohung, Borgia!"

Als er zu Barbara sah, verneigte er sich. "Ich habe ein Hühnchen mit diesem jungen Herrn zu rupfen. Es tut mir sehr leid, aber falls Ihr tanzen wollt, so sucht Euch einen anderen Tanzpartner oder nehmt vom Wein. Signore de Molay wird Euch sicherlich gerne ein Glas füllen oder Euch über das Parkett führen." So wie er zu ihr sprach, war es sehr entschuldigend und bedauernd gewesen. Er hätte gerne mit ihr weitergetanzt. Doch die Situation liess das nicht zu. Er war überzeugt davon, dass sie zwischen seine Zeilen lesen konnte und nachsichtig war. Er wollte sie keinesfalls vergraulen oder auf die Seite schieben. Das war für eine Frau sehr demütigend. Aber im Moment musste Rizzi einige Wogen glätten. Und Cesares Kopf musste gewaschen werden.
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Cesare Borgia
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BeitragThema: Re: der Speisesaal   20/6/2017, 11:04 am

Leonardo da Vinci, Barbara Gonzaga, Shane Hannigan, Federico Filangieri, Luigi Rizzi, Cesare Borgia



Cesare beobachtete die Herzogin weiter mir seinen sanften grünen Augen und führte sie sicher über das Parkett und lächelte dann dabei als sie ihm eine Frage stellte.
"Nun normalerweise bin ich nicht so, sagen wir stürmisch, sondern eher ein ruhiger Mensch. Leider muss ich zu meinem bedauern sagen das mir hier einige sachen nicht gefallen. Das fängt an bei unserem Werten Gast aus Frankreich und endet bei dem Italienischen Maler hauchte er. Ich denke das der Franzose nicht der ist für der er sich ausgibt, ich kenne seine Stimme aus Rom und kann mich aber nicht erinnern einen De Molay schon einmal gesehen zu haben. Dann der Maler, er scheint auch nicht nur zum malen hier zu sein, dafür ist er zu verschüchtert. Versteht ihr? Dazu kommt noch hinzu das ich solche Feierlichkeiten eigendlich nicht besonders schätze, ich mag es einfach nicht, obwohl ich einen Tanz mit einer so schönen Dame niemals ablehnen würde!." Als dann die gereizte Stimme von Rizzi zu hören war verdrehte der Junge Borgia generft die Augen. "Und das nervt mich ebenfalls, das man nicht mal mit einer Dame in Ruhe tanzen kann," sagte er mit ansicht laut und lösste sich dann von der Herzogin mit einem Charmanten lächeln und einer leichten Verbeugung.
"Das wurde aber auch zeit!" knurrte er und sah Rizzi ernst an.. "Und wenn ihr denkt das mich eure Drohungen beeindrucken, dann seit auf auf der falschen Fährte Signore Rizzi, Sie intressieren mich nicht im geringsten!" fügte er zischend hinzu und fixierte sein "Opfer wie eine Schlange die Maus. Er sah wieder zur Herzogin. "Verzeiht das ich nicht weiter mit euch tanzen kann Madam" hauchte er mit absicht unschuldig gespielt, als wenn er das reinste und unschuldigste Schaf der ganzen Herde war und auf das es der Wolf abgesehen hatte. Das konnte er besonders gut. Seine Opfer umgarnen und dann so tun als wäre er derjenige der am meisten Leid abbekommen hatte.
Er sah Rizzi an und entschloss sich noch einen drauf zusetzen. Er lief betont los und nahm sich noch ein Glas vom Tablett der Diener und drehte sich zu Rizzi um. "Was ist? Ich dachte ihr wolltet mit mir Sprechen, oder ist euch jetzt die Lust vergangen?" Amüsiert beobachtete er ihn eine Weile. Es sah so aus als wenn er jeden Moment hier und jetzt vor Wut platzen würde oder ihn am liebsten in 1000 Teile zerfetzen wollte. Aber das intressierte den jungen Borgia nicht im geringsten. Seit test ob Rizzi Eifersüchtig wäre hatte er nicht nicht bestanden. Er war eifersüchtig wenn auch nur ein wenig aber das zeichen war deutlich da. Er drehte sich um und lief weiter in einen kleinen Nebenraum wo sie in Ruhe sprechen können würden ohne das neugierige Ohren mithören würden.
Im Raum angekommen ließ er sich elegant auf einem Stuhl nieder und wartete auf seinen Gesprächspartner. Als dieser kam nahm der junge Borgia einen kleinen Schluck des Herlich schmeckenden Weines und sah ihn erwartungsvoll an.
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