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 Der Weg der Assassinen

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AutorNachricht
Bauherr
And you say Rome wasn't built in a day
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BeitragThema: Der Weg der Assassinen   12/6/2017, 6:55 pm


◇--Der Weg der Assassinen


Die Straße ist etwas uneben und steinig. Bauern und Händler bringen über diesen Weg ihre Ware von A nach B. Alle paar Kilometer stößt man auf kleine Dörfer, bestehend aus wenigen Häusern.

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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   22/8/2017, 7:44 pm

08.April.1480, frühmorgens

Es war ein Sonniger aber noch nebliger Morgen am 08.April als Adriano sich aufmachte zu seinem Lieblingsdach. Sort saß er immer und beobachtete das langsame Erwachen des Stadttreibens. Ab und Wann schoss er die Stadtwachen mit kleinen Steinen ab und lachte dann über über ihre Dummheit und wie die Wachen sich bemühten zu ihm zu kommen und doch immer wieder abschmierten. Auch heute saß er mit einer sehr guten Laune oben auf dem Dach mit bestem Blick.

Es war schon ein paar Tage her da hatte er mitbekommen das sich eine Gruppe Leute unter anderem auch Assassinen fertig machte nach Rom zu gehen um einen Assassinen zu befreien. Diesen wollte er sich anschließen. Einem Mitglied dieser "Gruppe" war er bis zu seiner Behausung gefolgt und wartete nun das sich in dem haus etwas tat. Lauernt saß er da und wartete auf die Dinge die da passieren sollten.

Er wusste das er sich in Teufels Küche brachte wenn er Assasinen folgen würde aber der Nervenkitzel war einfach stärker und solange nicht plötzlich einer aus seiner alten Heimat auftauchen würde würde er auch nicht Gefahr laufen aufgedeckt zu werden.
Falls es doch einer merken würde müsste er eben alles einsetzen was man ihm lehrte. Von der Nahkampftechnik über den Fernkampf und das Feilschen das Rennen und alles was er konnte. Jedes einzelne war dann Überlebenswichtig. Ruhig saß er da und wartete ab und sah ab und wann auf die Straße.
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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   9/9/2017, 5:25 pm

Mittwoch 7. April
Früher Nachmittag

Ezios Blick fiel zurück auf das Stadttor, welches er ein paar Meter hinter sich gelassen hatte. Nach dem Abend bei Leonardo hatten sie nach Aguilar gesucht und ihn ebenfalls aufgeklärt. Leonardo und Alvar würden die Reise nicht wohl nicht antreten, doch Ezio nahm es ihnen nicht übel. Leonardo hatte wegen ihnen schon so viel durch machen müssen und Alvar blieb ein Dieb und schuldete dem Orden nichts. Ezio stieg von dem Hengst ab, den er einem Bauern abgekauft hatte. Es war kein schnelles Tier, dafür aber sanftmütig und ausdauernd. Das würden sie wohl brauchen, wenn sie die Tage nach Rom reisten. Ezios Blick glitt kurz in die Ferne und dann wieder zurück zum Tor. Hier würde er nur auf Emily warten. Aguilar war bereits aufgebrochen und hatte ihm nur eine kurze Nachricht hinterlassen. Das Pergamentstück lag zwischen dem Proviant in den Sattelntaschen. Ezio hatte seine Assassinenkleidung gegen die eines Reisenden getauscht. Weite Ätmel und ein warmer Wams, zusammen mit dunklen Hosen. Ein Überwurf für die Nacht, hatte er in eine der Taschen gebackt. Der junge Mann wollte sich nicht darauf verlassen, dass sie immer ein Dach über den Kopf hatten.
Um die Wartezeit zu überbrücken, entdeckte er dann einen Baum und kletterte darauf hoch. So hatte er noch einen besseren Blick und er versuchte zu erkennen, ob irgendwo eine Reisegruppe war. Gerüchte in der Stadt hatten ihm berichtet, dass am Morgen eine Kutsche die Stadt verlassen hatte. Ein Mörder sollte daran mitgeschliffen worden sein und Ezio war bei diesem Gedanken ein wenig erstarrt. Seit er davon gehört hatte, war die Sonne weiter gewandert und stand schon weit über ihnen. Von der Kutsche keine Spur und auch Emily konnte er nirgendswo entdecken. Ezio wagte sich noch höher zwischen die Äste und Blätter des Baumes und als er in der Ferne eine einsame Gestalt entdeckte, hob er winkend die Hand. Selbst jetzt noch erfasste ihn ein seltsames Gefühl, während er die junge Assassinin betrachtete. Doch jetzt in diesem Moment erinnerte er sich an ihre erste Begegnung. Dort hatte er sie in die Stadt reiten sehen und war ihr gefolgt, bis ihre scharfen Sinne ihn entdeckt hatten.  
Ezio wollte sich gerade wieder an den Abstieg machen, als ein Ast abbrach und er ein Stück nach unten rutschte. Äste vergruben sich in den Stoff seiner Kleidung und in seinen Haaren. Etwas unbeholfen blieb er für einen Moment bewegunglos. Doch als er sich bewegen wollte, schien überall zugleich Äste an ihm zu zerren und zu drück. “Au.“, murrte er und verhedderte sich nur noch mehr, während er weiter nach unten kommen wollte. Aber schon bald bemerkte er, dass so kein Weg vorbei führte. Wie in einem Spinnennetzt gefangen, blieb ihm wohl nichts anderes, als darauf zu warten, dass sich ihm jemand erbarmte und nach unten half. Das Gesicht ein wenig verzogen, sah er zu seinem Pferd. Das Tier hob den Kopf und kaute desinteressiert an einem Büschel Gras. “Das ist keine Hilfe.“, meinte er zu dem Tier und seufzte aus. Hoffentlich verlief die Reise weniger problematisch.

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Emily de Lucca
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   10/9/2017, 12:13 am

In Leonardos Werkstatt wurden die letzten Pläne für die Reise nach Rom geschmiedet. Der Künstler würde sie nicht begleiten und auch Alvar wollte in Florenz bleiben. Emily war deswegen nicht enttäuscht. Insgeheim verspürte sie eher eine Art Erleichterung. Ihr Bruder hatte ihr gegenüber klar zum Ausdruck gebracht, was er von der Bruderschaft hielt und sie wollte nicht, dass er sich nur ihretwegen in Gefahr brachte - erst recht nicht für eine Sache, die mit ihm nicht zu tun hatte.
Von den Vieren würde sich also nur Ezio am auserwählten Tag mit ihr treffen und ansonsten noch andere Assassinen und Verbündete, welche sie bis dahin erreichen würden und sich ihnen anschlossen. Nach der Runde bei Leonardo gingen die Geschwister de Lucca zu den Stallungen etwas außerhalb - ihr erster Stopp in dieser Stadt vor wenigen Tagen. Schnell erkannte sie den Stallburschen und dieser kam auch lächelnd auf die Beiden zu. Dem Pferd ginge es gut und auch ihr Gepäck sei noch an Ort und Stelle. Der Junge wirkte stolz und grinste über beide Ohren. Alles andere hätte die Assassine auch gewundert, schließlich war seine Bezahlung mehr als gut. Kurz vergewisserte sie sich, dass der Junge auch die Wahrheit sprach und streichelte über den warmen Körper des treuen Tieres.
Zufrieden stand der Rappe da und hatte durchaus genug Futter und auch frisches Wasser zur Verfügung. Er wirkte frisch gestriegelt und auch sonst zufrieden. Dafür erntete der Knabe ein anerkennendes Nicken und sofort fiel sichtlich die Anspannung von dessen Schultern. Das wenige Gepäck nahmen sie an sich und verließen den Stall auch schon wieder. Emily verlangte nur, dass er das gute Tier am Mittwoch bereithalten sollte und sie das Pferd gesattelt abholen würde. Der Bursche nickte eifrig und nahm die weiteren Münzen begeistert an.
Alvar würde ihre Taschen und alles was sie zurücklassen musste in seiner Unterkunft lagern. Dorthin verschlug sie nun auch ihr Weg. Die nächsten Tage verbrachte sie mit Besorgungen, Planung und dem Schärfen und Vorbereiten ihrer Waffen. Auch mit ihrem Bruder führte sie lange Gespräche und desto näher der Mittwoch rückte, umso schwerer wurde es für sie zu gehen. Sie lernte ihren Bruder gerade erst wieder kennen und musste ihn schon wieder verlassen. Niemand konnte sagen, wann sie von dieser Mission wieder zurückkehren würde... vielleicht auch gar nicht mehr...

Der Abschied fiel ihr nun wirklich schwer und sie ließ die Zügel des Rappen noch einmal fallen, um freie Hände zu haben. Schnell überbrückte Emily die wenigen Schritte, die sie trennten und schlang ihre Arme um seinen Hals. Fest drückte sie ihren Bruder an sich und fühlte sich an ihren Traum erinnert. Sie wirkte wahrscheinlich wirklich wie ein kleines Mädchen, aber es war ihr egal. Sollte es tatsächlich ihre letzte Begegnung sein, wollte sie sich nicht von ihrer Familie trennen wie beim letzten Mal. Die Warnung aus ihrem Traum hatte sich in ihren Kopf gebrannt und sie würde diese Reise sicher nicht leichtsinnig antreten. ''Stirb nicht!'' flüsterte sie ihrem Bruder noch zu und drehte sich dann weg. Schnell griff sie das Pferd und schwang sich mit Leichtigkeit in den Sattel um Florenz zügig hinter sich zu lassen - nur, um hoffentlich schnell wiederzukehren.

Nachdenklich ritt sie nun in Richtung des Treffpunktes und zurrte kontrollierend an den Satteltaschen. Proviant, eine Salbe, eine Handvoll Kräuter, ein dichtes warmes Fell für die Nacht... hoffentlich hatte sie an alles gedacht. Zurücksehen konnte sie nicht. Kaum in ihrer Heimat musste Emily sie schon wieder verlassen und es fiel ihr schwerer als gedacht.
Gemütlich trottete das treue Tier vor sich hin und die Dunkelhaarige zupfte die fließende Mähne etwas zurecht. Als sich der Blick wieder von dem stämmigen Hals löste und nach vorne richtete, musste sie auf den zweiten Blick ihre Sinne schärfen. Scheinbar stand der Assassine, den sie treffen sollte im Gipfel eines Baumes und winkte ihr zu. Vorsichtig hob auch sie eine Hand zum Gruß und erkannte unter dem Baum nur ein einzelnes Pferd. Das Winken der Frau wirkte weniger euphorisch und war begleitet von einem bitteren Beigeschmack. Noch immer lag das Misstrauen zwischen ihnen und das gefährdete nun auch diese Reise. In seinem eigenen Tempo lenkte sie das Pferd nun zu dem Baum und fragte sich, ob der Gruß wirklich ihr galt. Womöglich war es mehr ein Aufruf zur Eile...
Beim Baum angekommen regnete er frische Blätter und kleinere angebrochene Zweige. Das andere Pferd stand völlig entspannt herum und hob nur kurz den Kopf, als sich der Rappe näherte. Überrascht und etwas unsicher sah sich Emily um und konnte nicht verhindern, dass sich ein kaltes, ungutes Gefühl in ihr ausbreitete. Vor ihrem Auge blitzte die Erinnerung an die Gasse auf - der Moment, als sie Ezios Klinge an ihrem Hals spürte. Sollte dies jetzt ein Hinterhalt gegen sie, die vermeintliche Verräterin sein?
Ein Knacken aus der Baumkronen ließ sie aufschrecken und die Zügel etwas fester greifen. Schnell richtete sich ihr Blick nach oben und sie konnte ihren Augen kaum trauen. Von dem jungen Auditore ging gerade nicht das kleinste bisschen Gefahr aus - für niemanden. Völlig hilflos hing er in den Ästen und hatte sich mit ziemlich allem darin verfangen, was er zu bieten hatte. Schwerlich nur konnte sie ein lautes Lachen unterdrücken und sofort verschwand die misstrauische Kälte aus ihrem Körper. Entspannt stützte sich die Assassine auf ihren Sattel und musterte die amüsante Position in der Ezio festhing. So genau wie irgendwie möglich wollte sie sich dieses Bild einprägen und sie hätte alles gegeben, könnte Leonardo hier sein und diesen Moment für sie auf Papier festhalten.
Fragend glitt ihr Blick über seinen Körper und da sie lieber kein Öl ins Feuer gießen wollte, beschloss sie sich jeglichen Spruch zu sparen und stellte sich stattdessen in den Sattel. Nachdem sie ihr Gleichgewicht gefunden hatte, zog sie sich vom Rücken des Pferdes aus auf die untersten Zweige und lächelte Ezio an. ''Ein weiterer gescheiterter Flugversuch?'' murmelte und setzte gezielte Hiebe mit ihrer Klinge um seine Kleidung von den Ästen und somit auch ihn zu befreien.
Sie selbst lag dabei halb auf einem dickeren Ast und auch wenn sie vorsichtig vorging, konnte sie nicht verhindern,  dass die Äste unter Ezio plötzlich nachgab und er etwas unschön zur Erde fiel. Emily griff sofort nach ihm und konnte seinen Arm auch noch erreichen, bereute es aber noch im selben Moment. Der Schwung holte auch sie vom Baum und beinahe zeitgleich landete sie neben dem Auditore im Gras.''Au...'' Die beiden Pferde hoben in einer scheinbar unerschütterlichen Ruhe die Köpfe, nur um gleich darauf an anderer Stelle weiter zu grasen. Der Sturz auf den Rücken presste ihr für einen Moment die Luft aus den Lungen, weshalb sie liegen blieb und sich versuchte zu sammeln. Den Blick dabei in die Baumkrone gerichtet hatte sie schon wieder das Bild des gefangenen Ezios vor Augen und sie misste erneut gegen ihr Schmunzeln ankämpfen.
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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   10/9/2017, 2:30 pm

Ein Ast drückte immer wieder unangenehm in die Wange des jungen Mannes. Zwar hatte er in der Ferne Emilys Gestalt gesehen, doch mit einem Mal wirkte sie noch so unendlich weit entfernt. Jeder Muskel in Ezios Körper war angespannt und eine Hand umklammerte nun auch einen dicken Ast. Er hatte irgendwann begonnen seine Atemzüge zu zählen, bis endlich das Geräusch von Hufen zu ihm herüber geweht wurde. Er seufzte erleichtert aus und drehte den Kopf so, dass er einen halbwegs guten Blick zu Emily hatte. Auch wenn sie nicht lachte, konnte er das amüsierte Funkeln ihren Augen erkennen. Er verzog seinen Mund kurz zu einer gespielt beleidigten Miene und sah ihr entgegen. „Ich wäre sehr um Eure Hilfe dankbar… Hexe.“, fügte er dann etwas später noch hinzu. Er konnte sogar ein leichtes Grinsen nicht verkneifen. Diese Situation war einfach zu komisch.
Wachsam beobachtete er, wie sie sich auf das Pferd stellte und dann die niedrigsten Äste betrat. Hoffentlich waren sie kräftig genug um am Ende beide zu halten. Ezio hatte keine andere Wahl, als ein wenig hilflos abzuwarten und zuzusehen, wie nach und nach die Äste aus seiner Kleidung befreit wurden. Der Zug an seinem Körper ließ mit einem Ruck nach und er konnte nicht einmal kurz Aufschreien, bevor er schon nach unten rutschte. Ezio ruderte mit den Armen und versuchte nach einem Ast zu greifen, doch er war zu dünn und brach unter der Wucht des Sturzes ab.  Ebenso konnte er spüren, wie jemand nach seinem Handgelenk griff, aber selbst das schien den Fall nicht mehr aufzuhalten.
Auf ein leises „Ah.“ folgte ein „Urgh.“ und schlussendlich blieb nur noch ein schmerzhaftes Aufstöhnen. Er war ziemlich unsanft im Gras gelandet. Kleine Steine bohrten sich in seinen Rücken und weckten wieder seine Sinne. Er würde wohl auch noch Tage später den Aufprall dieses Sturzes zu spüren bekommen. Dann hörte er ein leises Au neben sich und drehte den Kopf zu Emily. Sein Gesicht war nur Zentimeter von ihrem entfernt und so konnte er ihre Züge deutlich sehen. Sie hatte den Sturz wohl überlebt, dass verriet das stetige Heben und Senken ihrer Brust. Zuerst sagte er nichts und sah sie einfach nur an. Für einige Herzschläge konnte er auch das Misstrauen vergessen, dass er seit Tagen in ihrer Anwesenheit verspürte. Alles schien einfach nur auf diesen Moment zusammenzurücken. Ezio drehte dann den Kopf so, dass sein Blick in den Himmel fuhr. Eine Haarsträhne lag ihm im Weg und er prustete die Luft nach oben, um sie fort zu bekommen. Dann holte er Luft und fing an zu Lachen. Seine Rippen protestierten dabei und gaben ihm einen Stich, wodurch das Geräusch kurz in einem Keuchen endete. In letzter Zeit schien das Schicksal es nicht gut mit ihm zu meinen. Zuerst der Sturz in Leonardos Werkstatt und nun dieses Problem mit dem Baum. Er würde sich wohl besser hüten müssen, nicht noch mehr Schaden anzurichten und er konnte wohl von Glück reden, dass er bisher nur mit Prellungen davon gekommen war.
„Grazie, für die Hilfe.“ Ezio hob eine Hand und wischte sich über das Gesicht, bevor er sich aufsetzte und den Staub und die Blätter aus der Kleidung klopfte. Alles in ihm schien sich dagegen zu wehren, dass er sich so plötzlich bewegte. Aber sie waren nicht ohne Grund hier draußen hinter den Stadttoren. So erhob er sich schlussendlich auf die Beine und drehte sich zu Emily um. Er bot ihr seine Hand an und zog sie dann ebenfalls auf die Beine. Er hielt für einen Moment ihre Hand fest, bevor er sie los lies. Sein Blick fiel über ihren Körper und er versicherte sich, dass es ihr generell gut ging. Ezio griff  kurz nach ihrem Haar und zog ein Blatt aus einer der Strähnen – bevor er selbst merkte, was er überhaupt tat.
Schnell zog er dann seine Hand zurück und drehte sich um. Dabei trat er zu dem Hengst, der sich nicht vom Fleck gerührt hat und weiterhin Gras fraß. „Habt Ihr alles für die Reise?“, fragte er Emily, während er dem Tier über den Hals strich und die Taschen kontrollierte. Alles war noch fest verschlossen und auch sonst schien alles zu passen. „Aguilar wird später zu uns aufschließen. Er schrieb mir, dass er bereits vorgeritten ist. Er trifft uns in einem Gasthof.“ Ezio hoffte er machte keinen Fehler, indem er Emily diese Information preis gab. Doch sie würden beide nach diesem Haus Ausschau halten müssen, denn der Spanier hatte ihm keinen Namen genannt. Mit einem leisen Ächzen schwang sich der junge Assassine in den Sattel. „Wir müssen uns etwas beeilen. Wenn die Gerüchte der Stadt stimmen, ist bereits am Morgen eine Kutsche abgefahren. Gefolgt mit Wachen und einem Gefangenen. Das müssen sie gewesen sein.“ Erklärte er und entschuldigte sich so auch ein wenig für die Eile, die er plötzlich an den Tag legte. „Da wir nicht wissen welchen Weg sie gewählt haben, müssen wir auf Spuren achten und vielleicht ein paar der Bauern darüber ausfragen. Ich würde es zwar gerne vermeiden in direkten Kontakt mit ihnen zu treten, da wir nicht wissen ob sie zu den Templern gehören. Wir müssen vorsichtig sein und versuchen unauffällig und in den Schatten zu reisen.“

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Emily de Lucca
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   10/9/2017, 4:36 pm

Vom Pferd aus erreichte sie die unteren Äste und zog sich zu dem feststeckenden Assassinen hoch. ''Ganz schön frech für einen bewegungsunfähigen Drachen. Er muss sich ja sicher sein, dass ihn jemand befreit...''
Die gespielt beleidigte Miene, gepaart mit seinem Lächeln, dass Ezio nicht hätte abstreiten können, ließen Emilys Herz einen Takt schneller schlagen. Zu gern hätte sie über das Schauspiel frei gelacht, gemeinsam mit ihm und ohne die herrschende Kälte zwischen den Beiden. Bevor sie diesem Bedürfnis nachkommen würde, konzentrierte sie sich auf die Befreiungsaktion und kletterte vorsichtig etwas höher um den hilflosen Mann besser zu erreichen. Eigentlich hätte sie ihn hängen lassen sollen. Oder zumindest zur Rede stellen, solange sie allein waren und er nicht fliehen konnte. So wie sie in jener Nacht über Besuche im Kerker sprachen - närrische Männer, die sich für ihre Lieben in Gefahr brachten und dann noch auf Verständnis hofften - doch sie wollte eigentlich nur die notwendige Aussprache und ihn davon überzeugen, dass sie nicht die Verräterin ihrer Bruderschaft war.
In diese Gedanken versunken erwischte sie wohl unvorsichtiger Weise einen tragenden Ast und Ezio drohte abzustürzen. Erschrocken griff sie nach dem Mann und wurde nur selbst mit in die Tiefe gezogen.
Nachdem die Luft wieder ihren Weg zurück in ihre Lungen fand, stöhnte sie leise auf. ''Maledetto...'' auch Emily drehte ihren Kopf und musterte Ezios Gesicht. Ein scheinbar unüberlegtes Lachen drang aus seiner Kehle und änderte den Klang schnell in eine Art schmerzverzerrtes Keuchen. Sie selbst wagte nicht in diese Freude und das Lachen einzusteigen. Lediglich ein sanftes Lächeln lag auf ihren Lippen als sie zurück in den Himmel sah. ''Das war nun wahrlich keine große Hilfe...mi scusi.'' Noch einen Moment sortierend und sich selbst für diesen Absturz schimpfend legte sie ihre Hände auf die Augen und atmete tief durch. Das Rascheln neben ihr deutete daraufhin, dass Ezio sich bereits erhoben hatte und es nun auch für sie Zeit wurde aufzustehen. Ihre Hände von den Augen nehmend sah sie überrascht auf die andere Hand, welche ihr hilfreich entgegengestreckt wurde.
Sie zögerte keinen Wimpernschlag und ergriff sie dankbar. Zwar konnte sie Ezios Verhalten nicht nachvollziehen und wünschte sich, sie würden wieder zu einem früheren Punkt zurückfinden, aber sie war es nicht, die die Unsicherheit und das Misstrauen im Herzen trug.
Wieder auf den Beinen ließ Emily ihr Gegenüber gewähren und dachte sich auch nichts dabei, als sein Blick musternd über ihren Körper wanderte. Es lag kein tieferes Interesse in seinem Blick, nicht der Hunger mit welchem er sie noch vor Tagen ansah. Es war nur ein Blick um sich von ihrem gesundheitlichen Zustand zu überzeugen.
Als sich Ezios Hand aber nach ihr ausstreckte, weiteten sich ihre Augen etwas und fixierte starr seine braunen Pupillen. Angst hatte sie nicht und so wich sie nicht vor der Berührung zurück, lediglich ihr Atmen stockte und sie musste sich selbst ermahnen, nicht die Augen zu schließen und sich womöglich noch an die warme Hand zu schmiegen. Zu kurz und zu flüchtig war die Berührung und diente nur dazu, ein Blatt aus ihren Haaren zu befreien. Schnell drehte sich der Assassine zu seinem Pferd um und hantierte an dem Sattelzeug.
Ezio weihte sie über das weitere Vorgehen ein und wirkte etwas gehetzt während er Emily den Rücken zudrehte. Sollten die Informationen alle der Wahrheit entsprechen, vertraute er ihr scheinbar doch soweit, dass er die Reise mit ihr allein antreten würde und auf ihre Hilfe hoffte. Emily hingegen wollte sich irgendwie beweisen können und ihm die Augen vollständig öffnen um zu zeigen für was und vor allem für wen sie kämpfte.
Eilig sprach der Auditorespross und schwang sich in den Sattel. Für die junge Frau war es, als würde er aus der Situation fliehen wollen. Die Nähe war ihm sichtlich unangenehm und er wollte wohl einfach mehr nüchternen Abstand zwischen die Beiden bringen. Mit einem Nicken bestätigte Emily, dass sie alles verstanden hatte und zog sich nun selbst auf ihren Rappen. ''Si. Ich bin bereit und werde Euch folgen.'' Das alles klang wie eine Ausrede in ihren Ohren - dafür, dass er sich so abrupt von ihr abgewandt hatte und jetzt schnell aufbrechen wollte. War er sich in ihrer Gegenwart so unsicher, dass aus dem sonst so selbstsicheren Assassinen ein unsicherer Mann wurde, der einer Frau kaum in die Augen sehen konnte?
Auch sie hatte von Alvar gehört was man sich seit dem Morgen in der Stadt erzählte. Sofort was klar, dass es sich bei dem Gefangenen um den Mentor handelte und dass sie schleunigst handeln mussten. ''Unterwegs sollten wir uns in den verschiedenen Gasthäusern umhören. Betrunkene Männer schwatzen gern.... vor allem wenn sie eine Frau auf dem Schoß haben, die ihnen schöne Augen macht. Vielleicht bekommen wir so die Informationen, die wir benötigen.'' Da es langsam wieder kühler wurde schlug Emily den Kragen ihres Mantels etwas hoch und lenkte ihr Pferd neben daß brave Tier von Ezio. ''Sobald bei Männern Wein im Spiel ist, ist es nur schwierig schöne Worte von Geschwätz zu unterscheiden...sie ändern ihre Meinung viel zu schnell.''


Zuletzt von Emily de Lucca am 11/9/2017, 5:54 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   10/9/2017, 6:29 pm

Dem Charme eines Drachens kann doch niemand widerstehen. Es gibt immer jemanden der ihn befreit.“ Für einen Moment​ fühlte er sich wieder zurück versetzt in jene Nacht in der sie unbehelligt gescherzt und gelacht hatten. An dem noch niemand an den verrat im Kerker gedacht hatte. Doch als er Emily zu sah, wurde auch seine Miene wieder etwas ernster. Er konnte ihr Gesicht nicht erkennen, während sie an den Ästen handierte. Aber er spürte die Kälte und auch die Beklemmung, die sie dabei ausstrahlte. Allerdings blieb ihm für weitere Gedanken keine Zeit. Sein Körper setzte sich in Bewegung und er stürzte fast im freien Flug nach unten. Die wenigen Äste die seinen Sturz versuchten zu bremsen, waren zu schwach und knickten nur ein.
Erst am Boden realisierte er, dass auch Emily gefallen war. Ihr Fluch ertönte in seinem Ohr und er drehte den Kopf zu ihr. Emily sah in den Himmel und nur ein schwaches Lächeln zierte ihre Lippen, während er sich selbst in einem kurzen Lachen verlor. “Nun ich bin am Boden. Das wirkt für mich wie Hilfe. Die gebrochenen Knochen... muss ich wohl akzeptieren.“ Ezio übertrieb ein wenig und um ihr zu zeigen, dass es ihm gut ging stand er auf und streckte die Hand aus. Ihre Haut fühlte sich warm aus, während ihr Gewicht seine Muskeln etwas anspannen ließ. Dabei sah er ihr in Gesicht und wie von selbst zupfte er ihr ein Blatt aus dem Haar. Ihm entging nicht, wie sie die Luft ein wenig anhielt.
Ezio zog sich dann schnell wieder zurück und trat zum Pferd. Er war unsicher - unsicher darüber was er gegenüber Emily fühlen und wie er mit ihr umgehen sollte. In der Nacht bei Leonardo hatte er wieder ein wenig Fuß gefasst. Sie hatten mit seinem Freund am Tisch gesessen und es hatte friedvoll gewirkt. Nichts in den Zügen des Künstlers hatte  gezeigt, dass hinter Emily mehr steckte - etwas gefährliches. Doch sicher konnte er sich noch immer nicht sein.  Das konnte er bei niemanden und das kratzte auch an dem Selbstbewusstsein des jungen Mannes. Zweifel konnten große Wunden schlagen. Bei seinem Pferd angekommen klärte er Emily auf. Er tat es auch nur, da er sie auf der Reise im Blick behalten konnte. Ezio nahm sich vor keinen ihrer Schritte unbeachtet zu lassen. Aber er würde Hilfe brauchen. Alleine würde er es nicht schaffen Rafael zu befreien.
Dann kommt.“ Er drückte die Schenkel zusammen und das Tier setzte sich in Bewegung. Ezio drehte sich nur kurz zu ihr um und sprach über den Plan wie sie den Weg der Kutsche finden konnten und auch Aguilar. Als Emily auch ihre Möglichkeit aufzählte, konnte er einen Stich von Eifersucht nicht verhindern. Ihm gefiel der Gedanke nicht, sie auf dem Schoß eines anderen Mannes zu sehen. Doch er schluckte das Gefühl hinunter. Emily konnte tun und lassen was sie wollte und wenn es half Rafael zu finden, dann mussten sie diese Chance nutzten. “Wir müssen nur erkennen welche Informationen an Ende die Richtigen sind.“ Das würde der schwerste Teil werden. So manche Männer erfanden einfach Geschichten um größer auszusehen, als sie in Wirklichkeit waren. Oft waren sie in ihren Erzählungen an Orten oder bei Personen die so gar nicht existierten. Sie mussten also gut zuhören. Bei Emilys letzten Worte hatten sich seine Finger fester um die Zügel geschlungen. “Auch Frauen bleiben nicht vom Wein verschont.“, meinte er und hob den Kopf. Er sah Emily kurz an. Eine Mischung aus Belustigung und getroffenen Stolz funkelte in seinen Augen, bevor er den Hengst zu einem leichten Trab antrieb.
Dabei sagte er kein Wort mehr und behielt den Blick nach vorne gerichtet. Hin und wieder begegneten sie einem anderen Reisenden und Ezios Blick fiel auch auf so manchem Bauer im Feld. Die Sonne schien dabei unentwegt auf sein Gesicht und seine Schultern und nicht nur einmal griff gedankenverloren nach hinten, um wenig später zu bemerken, dass er gar nicht die Assassinen-Montur trug.
Erst bei der nächsten Weggabelung zügelte er das Tier und ließ den Blick über die zwei nun möglichen Wege schweifen. Dabei griff er auch nach der Wasserflasche und nahm einen Schluck.
Was denk Ihr? Welchen haben sie gewählt?“ Ezio sprang vom Rücken des Pferdes und trat nach links. Ezio ging dann in die Knie und suchte nach Hinweisen, ob hier erst kürzlich eine Kutsche vorbei gekommen war. In der Ferne konnte er noch immer keinen Trupp erkennen. Sie waren wohl viel zu spät abgereist, doch auch die Templer würden bestimmt eine Pause brauchen.

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Emily de Lucca
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   10/9/2017, 9:45 pm

Da war er... der selbstsichere, von sich durchaus überzeugte Drache von dem er immer sprach. Er fand sogar in dieser Situation etwas amüsantes und schaffte es auch Emily ein verstecktes Lächeln auf die Lippen zu zaubern ehe sie gemeinsam vom Baum stürzten.
Typisch für den ihr vertrauten Ezio übertrieb er mit seinen Worten und beschämte sie dadurch nur noch mehr. Ihn fallen zu lassen war ihr schon unangenehm. Selber aber so kopflos hinterher zu stürzten war einfach nur blamabel. ''Durch so eine Unachtsamkeit habe ich mein Auge verloren...'' murmelte sie leise zu sich und war dankbar, dass ihr Onkel sie nicht so sehen konnte. Von Gefühlen und Gedanken abgelenkt vom einem Baum gefallen. Das müsste sie sich ewig anhören. ''Was sind schon ein paar gebrochene Knochen... solange dem hübschen Gesicht nichts passiert ist.'' vorsichtig wagte sie den Versuch sich wieder ihrem neckischen Ton anzunähern. Sicher würden sie nicht zu dem freien Spielereien zurückkehren können aber die Nächten würden kalt genug werden, da mussten sie nicht auch die Tage in misstrauischer Kälte verbringen.
Der kurze und doch so innige Moment zwischen ihnen ließ eine stille Hoffnung in Emily keimen. Sie wollte ihn berühren und sich ihm anvertrauen. Sie wollte zurück in das warme Bett oder den kalten Turm und ohne Sorgen neben ihm liegen.
Letztendlich war sie froh, dass Ezio sich so schnell wieder von ihr abwendet und scheinbar auch mit sich selbst verhandelte. Ihre Schultern sanken etwas nach unten und sie holte ein- zweimal tief Luft.
Jeder für sich bereitete sein Tier ein letztes Mal vor und machte sich zum Aufbruch bereit. Schnell hockten die beiden Assassinen im Sattel und sprachen über ihr weiteres Vorgehen. Ezio ließ auf den Vorschlag der jungen Frau keine Reaktion erkennen und verdeutlichte nur, wie schwer es wäre die Wahrheit aus Prahlerei herauszuhören. ''Jemand der verführt wird spricht vermutlich mehr als einer, den man mit gezogener Klinge am Hals gegen die nächste Hauswand drückt.'' wieder versuchte sie aus seinen Zügen eine Regung zu lesen. Er machte keine Anstalten, ihren Vorschlag als schlecht zu deklarieren oder ihr auszureden. Sie hatte kein Problem auf diese Weise Informationen zu erhalten und es wäre ich nicht das erste Mal. Sie würde mit keinem Mann für so etwas ins Bett steigen, aber meist reichten ein paar richtige Worte und Streicheleinheiten um sie zum Reden zu bringen. Ein paar Krüge Wein später waren sie unfähig das nächste Bett überhaupt zu erreichen und sie konnte weiterziehen ohne angefasst worden zu sein. Wäre dies notwendig würde sie auch auf dieser Reise alles versuchen was ihr möglich war und warum sollte es Ezio auch stören...
Ihr Begleiter verstand was sie ihm versteckt sagen wollte und Emily konnte auch eine kleine Veränderung in seiner Haltung erkennen. Ernst erwiderte sie seinen kurzen Blick und trieb ihr Pferd ebenfalls etwas an. ''Ob Ihr es glaubt oder nicht, aber sie lügen nicht, wenn der Wein sie kontrolliert.'' ihr ging es darum, dass sie in jener Nacht nicht gelogen hatte. Nichts von dem, was sie ihm anvertraute war gelogen und sie öffnete sich ihm gegenüber vollständig.
Schweigend ritten sie dahin und folgten dem Weg. Ohne Zwischenfälle und jeder versunken in seine eigenen Gedanken erreichten sie nach einiger Zeit eine Kreuzung. Ezio versuchte in der Dämmerung noch Spuren zu erkennen, was sich aber als schwierig wenn nicht gar unmöglich erwies. Auch mit ihren geschärften Sinnen konnte sie nicht klar erkennen welchen Weg die Templer eingeschlagen hatten. Ein älterer Reisender kam ihnen entgegen und Emily lächelte den alten Mann freundlich an. ''Guter Mann verzeiht. In welcher Richtung liegt die nächste Unterkunft?''. Der Herr erklärte ihnen freundlich, dass auf dem linken Weg schon bald ein kleines Dorf lag, mit einer ruhigen kleinen Herberge für müde Wanderer. Rechts vor ihnen würden sie zwar länger brauchen, dafür sollte sich aber auch ein größeres Dorf dahinter verbergen mit verschiedenen Möglichkeiten zum übernachten. Dankbar verabschiedete sich die junge Assassine von dem alten Mann und wünschte ihm weiterhin eine gute Reise. ''Da sie schon früher aufgebrochen sind und mehr Platz für alle benötigen werden sie nach rechts abgebogen sein. Wir werden keine Unterkunft mehr erreichen aber ein paar Stunden sollte die Helligkeit noch ausreichen. Die Pferde sind trittsicher und finden sich zurecht. Wir können später ein einfaches Lager aufschlagen.'' ihr Blick ging in den Himmel. Sollten in der Nacht nicht zu viele Wolken aufziehen könnten sie durch das Mondlicht deutlich mehr Strecke gutmachen.
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   11/9/2017, 9:15 pm

Ezios Blick wurde kurz ernst. Emily hatte ihm nie erzählt woher die Narbe an ihrem Augen gekommen war. Er hatte sie auch nie danach gefragt, auch nicht in jener Nacht. Dann wurde ihm wieder bewusst wie wenig Zeit vergangen war und wie wenig oft sie sich erst gesehen hatte. Da gab es keinen Moment, an dem er sie danach hätte fragen können. Und auch jetzt tat er es nicht, denn der Ton in ihrer Stimme erzählte von einer Erinnerung, die man nicht gerne weckte. Umso mehr stieg er auf die Neckerei ein. Es war so vertraut. „Sagt nicht, dass mein Gesicht etwa Schaden genommen hat.“ Er fuhr sich mit einer Hand über das Gesicht, nachdem er wieder auf beiden Beinen stand. Doch er spürte nur Schmutz und vielleicht ein paar leichte Kratzer durch die Äste. „Das wäre mein Todesurteil.“, er grinste leicht. Doch all das vertraute Gefühl wandelte sich zurück zu Schmerz und Unsicherheit. Er brachte wieder Abstand zwischen sich und Emily und war umso verbissener die Reise zu beginnen. Auch wenn er es fast schon als Ausrede benutze, gelogen war sie nicht.
Ezios Schultern waren ein wenig gestrafft, während sie nebeneinander ritten und weitere Pläne schmiedeten. „Nun, ich denke es kommt darauf an wie der Mann gestrickt ist. Manche Zunge kann schnell gelöst werden, in der Aussicht vor dem baldigen Tod.“ Natürlich würde er keinen Unschuldigen töten, doch ein wenig Druck zu machen war kein Vergehen. Nicht wenn es um den Mentor der Bruderschaft ging. Ezio würde auch selbst versuchen, an so manche Information zu kommen. Vielleicht durch Diebe oder Kurtisanen, denen sie begegneten. Sie waren meist den Assassinen positiv eingestellt und Paola war weit bekannt. Vielleicht würden die Mädchen im helfen, wenn sie ihren Namen hörten. Der Blick des Assassinen war weiterhin nach vorne gerichtet, aber dennoch spannte er sich bei dem kleinen Seitenhieb ein wenig an. „Auch Männer lügen nicht – nicht wenn sie aufrichtig sind. Doch gesagte Worte, können Geheimnisse und ungesagtes nicht überragen.“
Den Rest des Weges hatte Ezio wieder geschwiegen. Er hatte keine anderen Worte mehr gewusst. Nur manches Mal überkam ihn der Drang die Stille zu brechen. Doch sobald er zu Emily sah, hatte er nicht gewusst, was er hätte sagen können. Stattdessen ließ er nur die Zügel etwas lockerer und lauschte dem Klang der Hufen. An der Wegkreuzung hielt er schlussendlich inne und sah hoch in den Himmel. Die Sonne war bereits weit gewandert und bald würde die Dunkelheit sie zu einer Pause zwingen. Ezio hatte den Rücken des Pferdes verlassen und streckte sich ein wenig, während er die Wege betrachtete. Der Boden war viel zu trocken, um wirklich nützliche Spuren zu weisen. Das Geräusch eines weiteren Reisenden erklang und Ezio griff nach den Zügeln seines Hengstes, während er sich anspannte und die Augen wachsam auf den Fremden gerichtet hatte. Sein Blick fuhr zu Emily hoch, als diese ihn ansprach. Doch er entspannte sich wieder etwas, als er verstand was sie vor hatte. Schweigend lauschte er ihrem Gespräch und hob zum Abschied die Hand. Unhöflich wollte er nun auch nicht sein. Sobald der Mann aus seinem Sichtfeld verschwunden war, drehte er sich zu der jungen Frau um. „Das klingt nach einer guten Möglichkeit. Wir sollten es versuchen. Vielleicht schaffen wir es sogar noch zu einem Gasthaus. Die Pferde sind schneller als eine große Kutsche. Sie werden nicht aufgehalten. Ansonsten werden wir uns unter Tage in einem der Gasthäuser umhören müssen, ob ein Kutschengespannt vorbei gekommen ist. Sollte es nicht so gewesen sein, werden wir wohl zurück müssen und den anderen Weg wählen. Wir müssen versuchen die gleiche Strecke beizubehalten. „ Sonst würde es für sie wohl unmöglich sein, sie jemals einzuholen.
Ezio schwang sich zurück in den Sattel und lenkte das Tier auf den rechten Weg. Man konnte nicht sehen wohin er führte, irgendwann verlor er sich zwischen Feldern und einem kleinen Wald in der Ferne. „Wir sollten weiterhin keine Zeit verlieren.“ Der junge Assassine sah zu Emily, während er an ihr vorbei ritt. Eine lange Pause würden sie wohl erst dann machen, wenn die Sonne zu tief gesunken war, um den Pferden noch einen weiteren Schritt zuzutrauen.

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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   11/9/2017, 11:19 pm

Ezios schneller Einstieg auf die vorsichtige Neckerei überraschte die junge Frau nun doch sehr und sie schöpfte erneut etwas Hoffnung. Scheinbar konnte er sein altes Muster in ihrer Gegenwart trotz dem herrschenden Misstrauen nicht völlig ablegen. Emily seufzte leise und schüttelte langsam den Kopf, als der junge Mann sich schon wieder zu seinem Pferd umgedreht hatte und an dessen Taschen zupfte. ''Seid ohne Sorgen. Das hübsche Gesicht ist ebenso wenig verletzt wie Euer Hochmut scheint es mir.''
Gemeinsam ritten sie nebeneinander los und schmiedeten Pläne wie sie an Informationen kommen konnten. Unterschwellig sprachen sie darüber was der Alkohol aus dem jeweiligen Geschlecht hervorbringen konnte und wie man auf dezente Drohungen reagierte. ''Bekommt man als unschuldiger oder unwissender die Klinge an den Hals gedrückt, kann so etwas tiefe Wunden hinterlassen.'' Ihre dünnen Lederhandschuhe knirschen leise als sich die Finger etwas enger um die Zügel schlossen.  
Scheinbar schien Ezio zu verstehen, worauf sie hinaus wollte. Sein Körper spannte sich unter ihren Worten etwas an und doch wich er ihrem Blick aus. Ihr Begleiter vertrat die Meinung, dass aufrichtige Männer ebensowenig Lügen würden wie die Frauen. ''Ungefragtes kann nicht beantwortet werden...''es war nur ein Murmeln ihrerseits und sie war sich nicht einmal sicher, ob er es noch hören könnte bevor er den Hengst vorantrieb. Es würde nicht leicht werden den Mentor zu befreien. Laut den Stimmen auf der Straße wurde die Kutsche von mehreren Männern bewacht und sie waren bisher nur zu zweit. Ihn erst am Zielort zu befreien könnte sich als noch schwieriger gestalten und für sie alle den Tod bedeuten. Den Templern war bewusst, wer sich in ihren Händen befand und sicher rechneten sie damit, dass die Assassinen einen Versuch zur Befreiung starten würden. In jeglicher Hinsicht befanden sich die Templer im Vorteil und das stimmte Emily nicht gerade fröhlich.
Um den Abstand zwischen sich und Ezio auf eine Art zu wahren, blieb Emily an der Kreuzung im Sattel sitzen. Vom Boden aus hätte sie auch nicht mehr erkennen können und stattdessen griff sie in eine ihrer Taschen und trank einen Schluck Wasser. Das Gespräch mit dem Wanderer schien Ezio anfangs nicht wirklich recht zu sein aber schnell verstand er was die Assassine vorhatte und entspannte sich zusehends wieder. Emily hingegen lächelte den Fremden freundlich an und erkannte keine Gefahr in dem alten Mann. Sie fragte schließlich nur nach einer Unterkunft und mit dieser Frage allein konnte der Reisende keinen Verdacht schöpfen.
''Dann soll es so sein. Reiten wir weiter bis es zu dunkel wird.'' Die junge Frau wartete bis ihre Begleitung wieder auf dem Pferd saß und folgte ihm auf den auserwählten Weg.
Anfangs führte sie Strecke noch am Rand des Waldes entlang und zwischen einzelnen Feldern hindurch. Beide Pferde hatten noch etwas Energie und konnten zügig noch Strecke gut machen. Lange hielt ihr Glück nicht an, denn schon bald führte der Weg tiefer in einen Wald. Das dichte Geäst und das fehlende Licht der bereits verschwundenen Sonne machten es zu einem halsbrecherischen Unterfangen dem Weg jetzt noch weiter zu folgen.
Die Pferde zeigten deutlich ihren Unmut, da sie nun auch weniger begeistert foranschritten und vor jeder noch so kleinen Regung scheuten.
Emily hielt den Rappen an, strich ihm beruhigend über den Hals und versuchte Ezios Blick einzufangen.''Heute werden wir nichts mehr erreichen. Wir sollten gleich in der Nähe ein schnelles Lager aufschlagen. Ein paar Stunden Ruhe finden. Zumindest bis sich die Sonne wieder zeigt.'' Eine Bestätigung von Ezio wartete sie nicht ab und schwang sich stattdessen einfach aus dem Sattel. Diese Entscheidung war nachvollziehbar und alles andere war Irrsinn. Trotz aller Eile müsste selbst Ezio das erkennen.
Den Rappen an der Hand ging sie ein paar Schritte vom Weg ab tiefer in den Wald. Eine passende Stelle war schnell gefunden und sie befreite ihr treues Tier von Sattel und Gebiss. Beides legte sie über einen umgestürzten Baum und sicherte das Pferd direkt daneben mit einem einfachen Strick. Hier fand der Vierbeiner auch genug Futter um den größten Hunger zu stillen. Bei der nächsten Rast mussten sie allein der Tiere wegen eine länger pausieren damit sie mit genug Heu und Wasser versorgt werden konnten.
Aus ihren Taschen holte sie den kleinen Feuerstein und suchte gezielt etwas Zunder und einige kleine Äste. Ein großes Feuer würde sie nicht riskieren, aber über ein kleines würde sich niemand wundern. Wahrscheinlich würde man es vom Weg aus kaum erkennen, da in diesem Bereich das Unterholz unglaublich dicht war.
Glücklicherweise griff der Funken schnell und auch die trockenen Äste konnten nicht lange standhalten. Als das gleichmäßige Prasseln einsetzte, breitete Emily ihr mitgebrachtes Fell aus und setzte sich vor die kleine Flamme. Den dicken Mantel fest um ihre Schultern geschlossen blickte sie zu Ezio auf. Die kleine Flamme reichte nicht um sich ausreichend zu Wärmen und auch um etwas zu kochen wäre es zu wenig. Lediglich die Stimmung wurde positiv beeinflusst und es war deutlich angenehmer als in kompletter Finsternis im Wald zu sitzen. ''Gibt es etwas, dass Ihr wissen wollt?'' Der warme Schein des Feuers legte sich sanft auf ihr Gesicht als sie zu ihm hochsah. Kurz zögerte die Assassine ehe sie weitersprach. Andererseits fühlte es sich so an, als könnte sie die Situation nicht wirklich verschlimmern also sprach sie ehrlich weiter aus was ihr auf der Zunge lag.''Ich fühle mich Euch gegenüber fremder als je zuvor...''
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   13/9/2017, 8:32 am

Ezio schenkte Emily nur einen belustigen Blick. So gern er diese Unterhaltung mochte und wie schmerzlich er sie vermisst hatte, änderte nichts daran, dass er sich nicht in falscher Sicherheit wiegen wollte. Es ging dabei nicht nur um ihn, sondern um die ganze Bruderschaft. “Dieses Risiko muss man eingehen, wenn dabei das Leben vieler auf dem Spiel steht. Eine Wunde kann heilen - ein Toter jedoch nicht wieder zum Leben erweckt werden. “ Ezio sah noch immer nicht zu ihr. Er konnte nur hören wie Leder knirschte und das leichte Schnauben seines Hengstes. Doch der junge Assassine wollte nicht das Gesicht von Emily sehen - nicht den Ausdruck in ihren Augen oder den Vorwurf in den Zügen. Nur leise drangen ihre nächsten Worte an sein Ohr und sein Ton war ebenso mehr ein Flüstern. “Manchmal gibt es einfach nicht die richtigen Fragen.“ Oder man fürchtete sich vor der Antwort. Dann war es besser zu schweigen und wachsam zu bleiben. Und so blieb auch er wachsam und lauschte den Gesprächen der Bauern, Boten und anderen Reisenden an denen sie vorbei kamen. Es gab nur hin und wieder ein paar Ungereimtheiten aus denen Ezio nicht schlau wurde. Der eine sprach von über fünfzig Wachen, während andere berichteten, dass kaum zehn dem ganzen Trupp folgten. Sie mussten also mit allen Zahlen rechnen. Ezio behielt den Kopf immer ein wenig gesenkt, während sie an anderen vorbei ritten. Selbst wenn sie Florenz verlassen hatte, war er ein gesuchter Mann. Es wäre keine Hilfe würde man sein Gesicht erkennen und ihm hinterher jagen. Im schlimmsten Fall würde man Rizzi davon berichten und sie würden die Gewissheit haben, dass man ihnen folgte. Ein weiterer Nachteil für die Assassinen und davon hatten sie schon genug.
Bei der Kreuzung wählten sie schnell den rechten Pfad und auch dort hielt Ezio nicht lange inne und ritt solange, bis seine Augen nichts mehr erkannten und auch die Sinne der Tiere immer mehr versagten. Eine Pause war unausweichlich. Er stoppte den Hengst und sah zu Emily. Sie hatte recht. Sie würden sich nichts Gutes tun, wenn sie die Strecke erzwangen. Der junge Mann beobachtete wie die Assassinen abstieg und tat es ihr dann gleich. Er führte sein Tier durch das Unterholz und verpflegte ihn bei der Stelle, welche sie für die Nacht ausgewählt hatten. Mit sanften Bewegung strich er dem Braunen über das verschwitzte Fell. Dann führte er ihn kurz zu einem kleinen Wasserrinnsal und ließ ihn trinken, ehe er ihn neben Emilys Rappen fest band. In der Zwischenzeit hatte sie ein Feuer entfacht und Ezio ließ sich auf der Wolldecke nieder, die er mitgebracht hatte. In seinen braunen Augen spiegelten sich die kleinen Flammen wieder, während er die Finger am Feuer wärmte. Er schwieg, bis Emily die Stille durchbrach. “So hätten wir uns immer fühlen sollen. Von Anfang an. So kennen wir uns doch erst wenige Tage. Die Ereignisse hingegen lassen sie erscheinen, wie eine lange Zeit.“ Es hatte sich einfach zu gut angefühlt in jener Nacht - zu perfekt. “Was sollte ich wissen wollen, damit es sich ändert?“, fragte er nun nach und hob den Kopf um ihr in die Augen zu sehen. Wie gern wollte er glauben, dass nie die Gefahr von ihr ausgegangen war. Aber sie war an jenem Abend dort gewesen. Sie hatte davon gewusst. In Unwissenheit würde sie sich nicht mehr wiegen können.

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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   14/9/2017, 12:15 am

Mit ihren Worten schlichen die beiden Assassinen umeinander wie zwei Raubkatzen vor dem Sprung. Emily war sich nicht mehr sicher, wie weit sie bei ihm gehen konnten. Es war schon lange nicht mehr die lockere Art, aber ein richtiger Streit war es auch nicht. Darauf wollte sie es auch nicht anlegen und versuchte sich jedes ihrer Worte guz zu überlegen. ''Wunden können heilen, aber die Narben werden ewig sichtbar sein.'' Sie beide hatten einige dieser offensichtlichen Kennzeichen und kaum eine dieser Zeichnungen trug eine schöne Erinnerung mit sich.
Scheinbar hat Ezio ihre gemurmelten Worte noch gehört und antwortete kaum lauter. Nicht die richtigen Fragen...  Wollte er die Wahrheit nicht sehen, oder war er einfach überzeugt, dass sie die Verräterin sein musste, weil es für ihn einfacher war? Ihre Begleitung machte nicht den Eindruck als wollte er weiter über dieses Thema reden, geschweige denn über ein anderes und so beschloß auch Emily nun zu schweigen. Eigentlich wollte fir junge Frau nur noch weg, wollte wieder nach Hause. Und allein das gestaltete sich als schwierig. Wo war sie nun daheim? Bei ihrem Bruder konnte sie unterkommen, hätte aber immer die Bruderschaft im Nacken und könnte nicht Fuß fassen oder sich beweisen, weil Ezio ihr scheinbar nicht vertrauen wollte. Und zurück zu ihrem Onkel würde es sie so schnell nicht treiben. Diese Demütigung würde sie sich in nächster Zeit nicht abholen wollen. Nun ritt sie also neben einem anderen Assassinen, der sie wahrscheinlich nur an seiner Seite duldete, um sie besser im Blick zu haben und riskierte ihren eigenen Kopf um einen ihr völlig Fremden zu retten.
Durch das ständige Schweigen verging die Zeit nur schleichend. Dadurch wirkte das Geräusch der klappernden Hufe und des knirschenden Sattel fast ohrenbetäubend.
Hatte Emily vor Tagen noch gebettelt, ihre Zeit mit Ezio würde langsamer verstreichen oder besser noch stehen bleiben, gäbe sie nun alles für das gegenteilige.
Nicht viele Menschen begegneten ihnen auf dem Weg und nur die wenigsten lieferten Informationen die für die beiden Assassinen wichtig waren. Aber auf der offenen Straße direkt nach der Kutsche zu fragen war einfach zu gefährlich.  
Endlich brach die Nacht herein und erschwerte die Weiterreise. Schnell waren die Pferde versorgt und ein kleines Lager aufgebaut. Erreicht hatten sie wenig an dem heutigen Tag. Sie konnten vielleicht etwas aufholen und den Abstand verkleinern aber ob sie wirklich auf den richtigen Weg gewechselt sind oder nicht, würden sie erst morgen erfahren, sobald die Sonne aufging.  
Emily machte sich daran ein kleines Feuer zu entzünden, während Ezio noch sein Pferd tränkte. Noch immer redete er nicht, schien wie sie selbst in Gedanken versunken. Sie konnte ihn ja einerseits verstehen. Konnte verstehen, dass er angespannt war und von Unruhe getrieben. Aber dieses Schweigen konnte die Dunkelhaarige nicht ertragen.
Vorsichtig durchbrach ihre Stimme die stille der Nacht und erleichtert hörte sie wie sich seine Lungen mit Luft füllten um ebenfalls mit ihr zu reden. Da sie nicht einschätzen konnte, wie seine Antwort ausfallen würde oder was er zu ihr sagen oder sie fragen könnte, richtete sich ihr Blick wieder in die Flammen. Schnell zeigte sich, dass dies die richtige Entscheidung war.
Damit hatte sie nicht gerechnet. Ezios Worte wirkten auf die junge Frau, als würde er es bereuen, dass sie sich so nahe gekommen waren. Emily zog ihre Knie an den Körper und schlang ihre Arme darum. Während sie weiter in die Flammen starrte, arbeiteten ihre Kiefer schwer und sie legte ihren Kopf auf den Knien ab. Fremd... wiederholte sich die ganze Zeit in ihrem Kopf und brannte sich in jede Faser. Entfernt hörte sie seine Frage und spürte den Blick aus braunen Augen auf sich, erwiderte diesen aber nicht. Noch immer wirkte sie wie von dem Flammen fasziniert. ''Vielleicht wollt Ihr es nicht ändern... oder wir sollten es nicht ändern.'' ruhig war ihre Stimme aber dennoch musste sie sich kurz räuspern bevor sie sprach. ''Ich wünschte nur ich hätte nie von dem Treffen erfahren oder hätte Euch sofort begleitet.'' Ein schiefes Lächeln huschte kurz über ihre Lippen und sie  schnaubte leise durch die Nase aus. ''Vermutlich hätten wir uns einfach nicht so früh begegnen sollen, Ezio.'' offenbar traute er Emily aber wirklich viel zu. Durch ihn erfuhr sie praktisch erst Stunden vor dem Treffen wo es stattfinden sollte und doch glaubte er sie hätte die notwendigen Kontakte um zu einem derartigen Gegenschlag ausholen zu können - und das obwohl sie die meiste Zeit dazwischen bei Ezio verbrachte.
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   17/9/2017, 5:34 pm

Adriano war doch sehr verwundert. Seit er die Begleitung von Alvar kennengelernt hatte war er vorsichtig geworden. Irgendwas an der Frau war komisch, sie hatte anscheind viele Geheimnisse. So gut es ging folgte er ihr heimlich und beobachtete ihre Wege ihre Taten mit wem sie verkehrte mit wem sie sprach und anderes. So auch heute.

Er stand hinter einer leeren Hütte außerhalb der Stadt und beobachtete sie mit Adleraugen. Wo wollte eine Diebin mit vollen Satteltaschen den hin am frühen Nachmittag. Er beobachtete das sie dort auf einem mann traf dem sie aus der Patsche half. Er belauschte das Gespräch und wunderte sich... Warum unterhilt sie sich mit einem Fremden mann über die Templer? Was hatte diese Frau mit dem templerorden zu tun und wer war dieser Mann und warum hatte er auch volle Satteltaschen und ein Pferd? All diese Fragen schossen ohm durch den Kopf und er beschoss ihnen zu folgen um den ganzen auf den grund zu gehen. Als sie aufsaßen lief er zu seinem Pferd und sattelte es. Sein Spanischer Mustang Atoll begrüßte ihn. Als er nochmal nach beiden sehen wollte waren sie aber schon losgeritten und schon in einiger entfernung verschwunden.

Schnell schwang er sich in den Sattel und folgte ihren Spuren bis er sie in einiger Entfernung sehen konnte. Er verlangsamte sein Tempo und blieb in einer entfernung hinter ihnen. Als die Nacht herrein brach sah er das sie abstiegen und er wartete und folgte ihnen dann. Er sah ein Licht in der dunkelheit aufgehen und dachte sich das es ein feuer sein würde. Das verstärkte seinen verdacht noch das hier etwas nicht mit rechten Dingen zugehen würde. Er stieg ebenfalls ab und folgte ihnen durch das Gebüsch. dabei kam er auch bei Rosengewächsen vorbei welche ihm ins Fleisch stachen. Er fluchte böse wärend er sich die Stacheln aus dem Fleisch zog und weiter lief. Immer weiter fluchte er auf spanisch das selbst der dümmste ihn gehört hätte. Irgendwann kämpfte er sich weiter zum Lager und fluchte wie ein Rohrspatz und lief dann weiter immer näher an das Lager. Irgendwann hatte er es erreicht und stand dann in dem Lager. "Man ey hättet ihr euch kein besseres Lager aussuchen können?" schimpfte er und sah von einem zum anderen
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   18/9/2017, 5:42 am

Mit Narben kann der Mensch leben und trägt nicht jeder von uns eine am Körper? Sie vergeht und manchmal erinnert sie einen daran, dass es weitaus schlimmer hätte sein können.“ Ezio sah Emily nicht an, während er das sagte. Sein Herz war nicht von Narben verschont geblieben. Aber Ezio war der Überzeugung, dass fast jeder - und selbst wenn sie kaum sichtbar war- eine mit sich trug. Es lag immer nur darum wie damit umgegangen wurde, wie stark man war und wie weit man bereit war zu vergessen und zu verzeihen. Doch oft lag es daran sich selbst einzugestehen, dass man es selbst war, der den Fehler gemacht hatte.
Während sie schwiegen, fiel Ezio in seine eigenen Gedanken. Sie kreisten immer wieder über das Treffen mit Emily, der Kampf im Keller und wieder zurück zu Emily, um schlussendlich wieder bei Rafael und ihrer Mission zu landen. Er durfte dieses Ziel nicht gefährden indem er zu sehr in seine eigenen Gefühlen verlor. Ezios Züge versteckten seine Gedanken nicht, doch er behielt den Kopf stetig ein Stück nach unten und sah nur hin und wieder zu Emily um sicher zu sein, dass sie wirklich noch da war. Selbst wenn das Geräusch der Hufen unverkennbar an seine Ohren drang, schien es ihm nicht als Beweis zu reichen.
Ezio seufzte kurz aus, als die Dunkelheit über sie herein brach und so zu einer Pause zwang. Zu gerne wäre er im Schweigen weiter gereitet und hätte all seine Gedanken auf die Kutsche richten können. Doch nun fanden sie sich beide an einem kleinen Feuer wieder. Die Schatten der Flammen zeichneten Muster in sein Gesicht und ließen ihn ernster wirken. Vom breiten Lächeln war nichts zu sehen, umso weniger als Emily die Stille durchbrach um eine Frage zu stellen. Ezio hob den Kopf doch er traf ihren Blick nicht. Emily hatte ihre Augen in die Flammen gerichtet und so musterte er sie offen. Sie war noch immer so schön, wie an dem Tag an den er sie das erste Mal erblickt hatte. Wie sie den Stall verlassen und ihren Weg in die Stadt gesucht hatte. Nur war jetzt nichts mehr von den weichen Zügen zu erkennen, die er ihr an diesem Abend entlockt hatte. Sie war ernst und der Ausdruck in ihren Augen blieb ihm verborgen. Der junge Mann schluckte kurz und sah nun ebenfalls in die Flammen. Das Licht blendete und nahm ihm ein wenig die Sicht, doch er wandte den Kopf nicht ab. “Was ich will und was nicht, ist nicht von Bedeutung. Wir müssen das ganze sehen.“ Auch wenn Ezio das selten tat. Er war der Bruderschaft beigetreten um Rache zu nehmen, doch mit jedem Schritt hatte man ihm gezeigt, dass weitaus mehr hinter all dem Steckte und er noch so viel zu lernen hatte. Doch wie würde er das können, wenn Rafael am Galgen hing?
Ezio nahm einen Stock in die Hand und stocherte ihn in das Feuer bis er selbst in Flammen aufging und er ihn komplett auf den Haufen war. Emilys Worte waren scheidig, doch ein Teil von ihm wünschte es sich ebenfalls. Ein paar Tage später und er hätte ihr nie misstrauen müssen. Was dann wohl geschehen wäre? “Ich hoffe nur ich irre mich. Doch ich brauche Gewissheit.“, gab er dann ehrlich zu und sah Emily wieder an. Helle Punkte tanzten vor seinem Auge - ausgelöst von der Helligkeit der Flammen. “Ich wünschte...“
Ezio kam nicht dazu den Satz zu beenden. Eine laute und fremdländische Stimme trat an sein Ohr. Im ersten Moment glaubte er es sei Aguilar. Der Akzent und die Sprache schien diesselbe zu sein. Doch schnell wurde ihm klar das der Meisterassassine nie solch laute Töne von sich geben würde. Zudem war die Tonlage anders. Ezio hatte sie noch nie zuvor gehört. Der junge Assassine zog einen Dolch, den er an seiner Seite versteckt hatte und sah zu Emily. Sie wirkte ebenso überrascht, auch wenn er nur einen kurzen Augenblick ihr Gesicht sehen konnte. Der junge Mann huschte in die Schatten und verschmolz damit. Als eine Gestalt aus dem Unterholz trat, glitt er hinter den Mann und hielt ihm den Dolch an den Hals. “Wer seid Ihr?“, fragte er ernst und umfasste den Griff der Waffe fester. “Warum seid Ihr hier und wie habt Ihr uns gefunden?“ Ezios Muskeln waren angespannt und sein Blick huschte zu Emily. War der Fremde ein Templer? Doch warum fiel er dann lauthals fluchend in ihr Lager ein und tat so als gehöre er zu ihnen? Selbst die jüngsten Stadtwachen waren in ihren Rüstungen leiser. Ezios Herz schlug nervös in seiner Brust. Den Fremden noch fest im Griff, wollte er auch Emily nicht aus den Augen verlieren. Denn die Sorge in einen geplanten Hinterhalt gekommen zu sein, hinterließ einen bitteren Geschmack auf seiner Zunge. Emily war es gewesen, die diesen Ort ausgewählt hatte und sie hatte auch die Strecke gewählt. Hätte er besser nicht auf sie hören sollen? Doch sie hatte nicht so gewirkt, als hätte sie jemanden erwartet. Doch aie konnte auch einfach nur eine gute Schauspielerin sein. Ungewollt verstärkte er den Druck auf der Kehle des Spaniers, während er auf eine Antwort wartete.

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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   18/9/2017, 7:04 am

Zu tief waren beide in ihre Gedanken versunken. Schweigend ritten sie nebeneinander und suchten ein angenehmes Tempo für die Pferde. Da die Reise noch länger dauern würde, mussten sie ihre Energie gut einteilen und doch wollten sie den Anschluss nicht verlieren. Ein lahmer Gaul wäre in ihrer Situation mehr als hinderlich gewesen. Emily sah hin und wieder fast schon verstohlen zu Ezio und wusste selbst nicht, was sie sich erhoffte in seiner Mimik oder Gestik zu erkennen. Ernste Gedanken schienen ihn zu plagen und das verschmitzte und charmante Lächeln, welches ihr so gefiel, rückte noch weiter in den Hintergrund. Ab und an war sie sich den kurzen und vorsichtigen Blicken des jungen Assassinen bewusst. Wieder wusste scheinbar keiner was sie sagen sollten und was nicht. Somit war Schweigen für den Moment die bessere Lösung.
Bei der fortschreitenden Dunkelheit seufzte Ezio wenig begeistert auf. Auch die junge Frau hätte die Reise lieber fortgesetzt. Viel Ruhe oder gar Schlaf würden beide nicht finden. Ezio würde sich wohl kaum trauen, in ihrer Nähe auch nur ein Auge zu schließen und genau dieses Misstrauen wiederum würde Emily keine Ruhe bescheren.
Das einfache und improvisierte Lager wurde schnell und unauffällig gestaltet. Keiner erwartete Bequemlichkeit oder dergleichen. Es sollte nur ein kleines bisschen Wärme spenden und einem wenigstens sein Gegenüber erkennen lassen. Emily begann zu sprechen und auch wenn ihre Augen fest in die Flammen gerichtet waren, bemerkte sie Ezios sofortige Regung. Ihr Blick blieb in das Feuer gerichtet, da sie seine Antwort hören und nicht sehen wollte... vielleicht wäre es so einfacher. Eine kurze Pause entstand und scheinbar suchte auch er nach den richtigen Worten. Nun war es Emily, deren leises Seufzen zu hören war. ''Was, wenn es doch einmal nur um Euch geht?'' ungewollt wurde ihre Stimme etwas lauter und sie zupfte fast wütend die dünne Rinde von einem frischen Ast, ehe sie ihn den Flammen übergab. ''Warum wollt Ihr in mir einen Feind sehen? Ich bin nicht fremder als der Spanier und doch wird Ihm mehr vertraut. Ist es nur der Rang?''
Ezio hoffte sich zu irren. Bei diesen Worten hob Emily nun doch wieder ihren Blick und starrte in die braunen Augen. Hinter dem Feuer wirkten sie fast schwarz und auf gewisse Art bedrohlich. Er klang so verzweifelt wie sie sich innerlich fühlte und sie fragte sich nur, warum er es ihnen Beiden so schwer machte.  
Seinen Wunsch konnte er nicht aussprechen, da eine laute Stimme hinter ihnen ertönte. Sie klang weder recht freundlich noch zufrieden und es hörte sich auch nicht nach einem betrunkenen Wanderer an, obwohl so jemand nicht weniger Lärm veranstaltet hätte. Sofort sprangen die beiden Assassinen hoch und blickten in die Richtung, aus welcher sich die schimpfende Person näherte. Ezio war dem Fremden deutlich näher und verschwand für einen Moment im Schatten. Emily griff ebenfalls nach ihren Waffen und musterte vorsichtig auch ihre Umgebung. Machte der Kerl deswegen so einen Lärm um seine Komplizen zu übertönen? Für den Augenblick konnte sie niemanden sonst erkennen und richtete ihr ganze Aufmerksamkeit wieder auf die zwei Männer. Ezios Klinge lag am Hals des Anderen und schnell erkannte die junge Frau, dass dies zumindest für sie kein Fremder war. Es war der Verräter, mit dem sich ihr Bruder noch vor wenigen Tagen getroffen hatte.
Ezio hatte den Spanier fest im Griff und der Dolch lag gnadenlos an dessen Hals, als er zu Emily blickte. Wahrscheinlich vermutete einen weiteren, von ihr angezettelten Hinterhalt und diesmal sprach sein Blick bände. Den Ruhestörer ließ sich nicht zu Wort kommen und auch ihre Körperspannung sollte dem Auditore klar machen, dass von dem Fremden deutlich mehr Gefahr ausging. ''Er ist ein Spanier. Alvar und ich trafen vor wenigen Tagen auf ihn, da sie Wissen gegen Wissen tauschen wollten.'' Vorsichtig sah sie sich erneut um und dann wieder zu Ezio. ''Alvar erzählte mir, dass er ihn in einer Schänke traf,  als er recht auffällig mit einem Dolch spielte und keinen Hehl daraus machte, dass er ein Assassine sei...'' um zu verhindern, dass Ezio seinen Griff lockerte sprach sie schnell weiter. ''... oder besser gesagt war. Laut seinen eigenen Worten gilt er in der spanischen Bruderschaft als Verräter, wurde verstoßen und vermutlich noch immer gesucht. Einmal Verräter, immer Verräter!''  wiederholte sie die Worte ihres Bruders und funkelte den Älteren finster an. Emily stand noch immer an der gleichen Stelle. Sie spürte und sah, wie unsicher Ezio ihr gegenüber war.  Deshalb versuchte sie Ruhe in die Situation zu bringen und ihm zu verdeutlichen, dass zumindest von ihr im Moment keine Bedrohung ausging.
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   18/9/2017, 9:09 am

Gerade wollte Adriano ein Fuss in das Lager setzen als er plötzlich merkte wie jemand von hinten Kam und ehe er auch nur zum reagieren kam hatte er schon einen Dolch am Hals. Er ließ die Zügel von seinem Pferd los und versuchte möglichst ruhig zu stehen um sich nicht durch eine unbedachte Bewegung selbst zu verletzen. Er grummelte etwas auf Spanisch aber ehe er dann etwas sagen konnte war Die andere Frau schon schneller.

Ein gotteslästerlicher Fluch verließ seine Lippen als der Dolch stärker an seinem Hals lag. Schlussentlich sprach er:

"Mein name ist Adriano El Matador, und ja ich bin Spanier. Was sie sagt ist wahr. Ich bin ein Verräter jedoch nur weil ich fast mein halbes Leben im Gewahrsam der Templer war und sie mich täglich gefoltert haben. irgendwann verliert man dann eben die Hoffnung an die Gerechtigkeit. Und Vielleicht hättet ihr auch erwähnen sollen das die Templer mich gebrochen haben murrte er Emily an. Ja sie suchen mich das stimmt aber nicht hier nicht in Italien.
Wie ich euch gefunden habe? Ganz einfach. Diese Frau dort wurde mir vom Dieb Alvar als seine Vertraute Katharina vorgestellt. Doch dachte ich mir die ganze Zeit das etwas mit ihr nicht stimmt, sie ist mehr als man sieht und wenn das das hier so sehe hatte ich recht. Den auch ihr der mich hierso unsanft hällt seit mehr als ihr zugebt nicht wahr?"
fragte er nach. Er hatte das Gefühl auf der richtigen Fährte zu sein, sicher sein konnte er sich aber nicht.
"Jedenfalls folgte ich ihr jeden Tag um mehr über sie zu erfahren und dann traf sie euch und ihr habt euch über die Templer unterhalten, das machte mich neugierig also folgte ich euch um zu sehen wo euch eurer Weg hinführt. Das ist alles."

Ruhig sprach Adriano die Worte um nicht noch mehr Öl ins Feuer zu gießen. Aufmerksam sah er die Frau an und achtete genau auf die Bewegung des Dolches an seinem Hals.

"Wenn ihr mir nicht glaubt das ich in Gefangenschaft war seht auch meine Brust an. Sie haben mich gebrandmarkt. Ein Stier ziert nun meine Brust und wird immer bei mir sein und mich an alles erinnern was geschehen ist und gewesen war."
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Giovanni Devino
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   18/9/2017, 3:39 pm

Giovanni hörte allerlei Gerüchte das heute ein Gefangener wo anderes hin gebracht werden soll, das war an sich nichts besonderes, das was Giovanni verwunderte war die Tatsache das eine recht Große Gefolgschaft die Kutsche bewachen soll und so machte Giovanni sein Pechschwarzes Pferd bereit und packte neben seinen Kräutern auch Verpflegung und ein Fell für die Nacht ein, sonst war er in seiner kompletten Montur. 

Er folgte einem Mann der auffällig, unauffällig einem paar folgte, bis in die Nacht hinein, als der ihm unbekannte Mann vom Pferd stieg und sich zu dem lager platz begab an dem die Beiden ein Feuer machten, blieb Giovanni weiter hinten und versuchte so gut es geht sie zu beobachten, als er gar nichts mehr sehen konnte stieg er vom Pferd und Schlich dem, wie Giovanni mittlerweile weiß, Spanier hinterher macht aber deutlich weniger Lärm als der andere. Mittlerweile konnte Giovanni erkennen das der Spanier in einer Brenzligen Lage war, aber Giovanni rühte sich nicht und hört nur zu vielleicht konnte er Informationen über den Assassinenmeister rauskriegen.
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   18/9/2017, 3:45 pm

Sobald Ezios Blick den von Emily traf, hatte er ihn nur kurz stand gehalten, bevor er seine Aufmerksamkeit wieder etwas anderem und wohl scheinbar wichtigerem widmete. Selbst wenn es wohl wichtig gewesen wäre, dass sie einander ausgesprochen hatten. Und selbst Emily schien diesen Gedanken zu verfolgen, denn als die Nacht hereingebrochen war und sie am Feuer saßen, fand sich Ezio in jenem Gespräch wieder, das er bisher gemieden hatte. „Hier geht es darum unseren Mentor zu befreien und denjenigen zu richten, der die Bruderschaft verraten hat. Nicht um mich oder das was ich fühle.“ Funken stoben auf, als er den Ast fest in die Glut schob. Emily hatte recht. Warum vertraute er Augilar mehr? Warum sollte er Bell oder Federico mehr trauen? Konnte man überhaupt noch jemandem trauen? „Während wir nur in der Villa waren, hat Aguilar Rafael aufgesucht. Hat versucht ihn zu befreien. Ist das nicht Beweis genug? Er war es der wusste, dass man ihn gefangen hat.“ Ezio nahm den Ast aus dem Feuer und beobachtete wie sich die Flammen am trockenen Holz entlang fraßen und es langsam schwarz färbte. Es beruhigte ihn nicht wirklich, viel eher unterstrich es das misstrauische Funkeln in seinen Augen. Er wollte doch auch Emily vertrauen können. „Er gab mir die Gewissheit, die ich bei Euch nicht habe.“
Der junge Assassine hob den Kopf und fing zu einem weiteren Satz an, als ihr Gespräch unterbrochen wurde.
Den Dolch an die Kehle des Fremden drückend, sah er dann wachsam zu Emily, die zu sprechen begann. „Das er Spanier ist, ist wohl unverkennbar.“, stieß er kurz aus und für einen Moment blitze auch etwas amüsiertes in seinen Augen auf, bevor er wieder ernst wurde. Ezio sah nun zu dem Mann, dessen Züge er von Hinten nicht wirklich erkennen konnte. Alvar hatte diesen Mann getroffen? Der junge Assassine biss die Zähne zusammen, als er die nächsten Worte seiner Begleiterin hörte. Ein Verräter? Also doch ein Templer? Ezio verstärkte seinen griff, ließ dem anderen jedoch die Möglichkeit sich zu erklären. Er war sogar recht gespannt, was dieser zu seiner Verteidigung zu sagen hatte. Sein Körper war nun erfüllt von Kampfeslust, doch Emilys ruhige Worte hielten ihn ebenso davon ab voreilig zu handeln. Ezio konnte die ersten Worte des Spaniers nicht verstehen. Er kannte diese Sprache nicht. Doch dann wechselte er endlich ins Italienisch und er lauschte jedem Wort. Als der Name Alvar fiel, horchte er noch eher auf. Selbst wenn Emily es ihm zuvor erzählt hatte, war es etwas anderes es nun auch von dem Fremden zu hören.
Katerina?“ Ezios Blick fiel kurz finster auf Emily. Sie wollte, dass er ihr vertraute, doch wie sollte er es tun, wenn er nun erfuhr, dass sie auf eine Art und Weise gelogen hatte? Ezios Fingerknöchel traten weiß hervor. „Wir haben nur ein einziges Mal die Templer erwähnt. So scheint Ihr uns schon lange zu folgen.“ Ezio hatte versucht den Namen des Ordens kaum zu nennen. So wie es jetzt erschien nicht gut genug. „Selbst in der Folterung sollte man die Bruderschaft nicht verraten, bis zum Tod.“ Kurz blitze die Klinge im Feuerschein auf. Als das Gespräch auf das Brandmal, schüttelte er den Kopf. Er hatte keine Ahnung mehr wem er hier mehr glauben sollte. Schlussendlich nahm er die Klinge von Adrianos Hals, doch wenig später ertönte das Klicken seiner verborgenen Klinge. „Macht nichts unbedachte, Adriano El Madator oder Ihr werdet hier augenblicklich als Verräter sterben.“ Ezios Blick fiel kurz über die Dunkelheit. Doch sie machte es ihm unmöglich mehr zu erkennen und auch die Vögel schienen verstummt zu sein, nachdem Lärm den der Spanier gemacht hatte. Diese Nacht würde wohl kaum Erholung für Ezio bringen. Nicht wenn er zwei mögliche Verräter an seiner Seite hatte.

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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   18/9/2017, 5:00 pm

Nach dem stundenlangen Ritt saßen die beiden Assassinen nun endlich an dem kleinen Feuer inmitten des dichten Waldes. Mit bedacht und vorsichtig versuchte Emily endlich das Gespräch zu beginnen, welches schon so lange zwischen ihnen stand. Er versuchte sich zu erklären und doch wich er ihr ein weiteres Mal aus. Natürlich ging es in erster Linie um die Bruderschaft und um den Mentor, welchen sie befreien mussten, aber doch war so vieles zwischen ihnen unausgesprochen und dabei handelte es sich durchaus auch um ihre eigenen Gefühle und Gedanken. So lange Ezio ihr nicht mehr vertrauen konnte, würde diese Mission noch deutlich schwerer und auch gefährlicher verlaufen, als sie von sich aus schon war. ¨Nur in der Villa...¨ wiederholte die junge Frau mürrisch und blinzelte kurz, als die Funken um den Ast tanzten. ¨In meiner kurzen Zeit in der Stadt, konnte ich mir leider nicht genügend Ortskenntnisse aneignen um selbst in den Kerker zu steigen. Wie Ihr wisst, bin ich Euch sofort blind gefolgt als es hieß, die Bruderschaft benötigt Hilfe.¨ Bedeutete es nichts, dass sie nach dem Überfall sofort nach Ezio suchte und ihm half seinen verwundeten Körper fortzuschaffen. Bevor der junge Auditore seinen Satz beenden konnte überraschte sie der laute Spanier und brachte eine enorme Unruhe in die Nacht.
Mit der Klinge am Hals des Fremden sah Ezio sie nun länger und direkter an als in den ganzen vergangenen Stunden. Schnell und ohne umschweife erzählte Emily was sie von dem Störenfried wusste und wich seinem Blick dabei nicht einen Moment aus. Schon bei ihrer ersten Begegnung wirkte der Spanier überheblich und beinahe stolz auf seine Vergangenheit - zumindest war er sich keiner Ausrede zu schade und erklärte sich nun Ezio mit den gleichen Worten wie schon vor ein paar Tagen Alvar.
Sofort als sie endete ermöglichte der junge Auditore dem Fremden sich selbst zu äußern. Bei dem was sie hörte, ballten sich Emilys Hände und ihre Kiefer pressten sich wütend aufeinander. El Matador behauptete ihr schon die letzten Tage zu folgen, da er bei ihrem letzten Treffen bereits Verdacht geschöpft hätte. Ungläubig schnaubte sie aus und der Griff um ihre Waffen festigte sich nur umso mehr. Ezio wiederholte den Frauennamen, während seine Klinge noch immer eng am Hals des Verräters lag. Obwohl es nur ein einzelnes Wort war, nur ein Name, konnte die junge Frau deutlich die Wut heraushören. ¨Si! Katherina. Ein ebenso gebräuchlicher Name wie Pederson.¨ Den Namen ihres Onkels verwendete sie beim ersten Kennenlernen mit Ezio. Sie wollte erst in Erfahrung bringen, wer da vor ihr stand und ob ihr wirklicher Name noch in der Stadt bekannt war. Eine solche Lüge sollte keinen weiteren Keil zwischen sie treiben und sie hoffte inständig Ezio würde verstehen, dass Alvar sie nur zu ihrem eigenen Schutz unter einem anderen Namen vorstellte.
Emily erinnerte sich nicht, die Templer auf eine Art erwähnt zu haben und auch Ezio versuchte so etwas törichtes zu vermeiden. Die meiste Zeit schwiegen sich die Beiden bisher an. Woher hatte der Spanier also diese Informationen und was wollte er nun von ihnen? Wie konnte er ihnen den ganzen Tag unbemerkt folgen, wenn er allein schon auf den wenigen Schritten durh das Unterholz so einen Lärm veranstaltete?
Ezio lockerte seinen Griff und Emily blickte ihn ungläubig an. Wut, Ernst und Misstrauen standen ihm ins Gesicht geschrieben und ließen ihn um Jahre älter wirken. Noch immer hatte die Assassine ihre Finger um ihre Waffen geschlungen und ließ den Spanier nicht aus den Augen. Keinen Schritt würde der Mann unbeobachtet gehen können. Alvar hatte sie vor diesem Mann gewarnt und auch ihren Traum hatte sie nicht vergessen. ¨Egal aus welcher Bruderschaft. Verstoßen ist verstoßen. Ihr hättet Eure Leute nicht verraten dürfen.¨ Von klein auf wurde ihr gelehrt, dass sie für den Orden durch den Tod gehen mussten und es nichts schändlicheres gab, als diesen zu verraten... egal unter welcher Folter.
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   18/9/2017, 5:54 pm

Aufmerksam lauschte Adriano den Worten von beiden wärend der Dolch noch immer an seiner Kehle ruhte.
"Ja das mag schon sein aber wie würdet ihr reagieren wenn ihr ein halbes Leben in Gefangenschaft seit? Schläge Tritte Auspeischungen und andere gräuselige Taten jeden Tag, Monat für Monat Jahr für Jahr?
Ich sage nicht das es richtig ist was ich tat und ich schäme mich für meine Schwäche. ich habe Alles verloren was ich hatte, Familie, Freunde, Brüder wie Schwestern alles sogar meine Heimat. Ich sah wie sie fielen fühlte ihren Schmerz sah wie sie brutal getötet wurden. Ihr könnt jetzt sagen das ihr geschwiegen hättet aber versetzt euch in diese Lage, seit solange in Gefangenschaft ertragt die Folter Tag für Tag Jahr für Jahr dann reden wir weiter"
meinte er gutmütig und ruhig.

Er wollte hier keinem irgendetwas schön reden, er hatte Mist gemacht Ja das wusste er aber sie sollten die Lage der Tat verstehen den alle sahen nur den Verrat aber niemand beachtete die Dauer dabei.
"15 jahre sind nicht gerade eine Kurze Zeit. Ihr könnt nun denken was ihr wollt. Ich bin froh das mein Orden es damals doch gewagt hat mich zu befreien. Auch wenn das mit vielen Verlusten von statten ging. Das macht den verrat nur umso schlimmer." Trauer und Schamgefühle schwangen in den letzten Sätzen mit.

Aufmerksam betrachtete er Emily als der Mann die Klinge von seinem Hals nahm nur um dann seine versteckte Klinge vorschnappen zu lassen. Seine Warnung war eindeutig klar und unmissverständlich.
"Ich hatte nicht vor zu gehen! Und ich bin mir durchaus darüber im klaren welche Wirkung diese Klinge dort hat den auch ich trage eine solche" meinte er und hob langsam den Arm das sein Ärmel von gewand zurückfiel und die Klinge zum vorschein gab. "Denoch habe ich nicht vor sie gegen einen von euch einzusetzen den ich möchte eigendlich nur wissen wieso sie mich angelogen hat den nun glaube ich nicht mehr das Sie ein Dieb ist. Ich möchte nur wissen was hier gespielt wird und was das mit den Templern zu tun hat. Haltet mich nicht zum Narren ich habe eine harte Ausbildung genossen und erkenne wenn etwas im Gange ist. Also... Was habt ihr mit den Templern zu schaffen und was hat das mit dem Anschlag zu tun über welchen ich nachforschen sollte? Ich habe meine Aufgabe erfüllt, ich habe Nachgeschaut mich schlau gemacht, aber erfahren habe ich nichts. Was sehr zu meinem bedauern ist. Und was mich noch mehr intressiert ist WER SEIT IHR den das sie nicht Katharina heißt weiß ich nun." Aufmerksam sah er von einem zum anderen und wartete auf Antworten. Ob er sie bekommen würde wusste er nicht.
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Giovanni Devino
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   18/9/2017, 8:49 pm

Während Giovanni in seinem versteck hockt, kann er klar die Wörter und auch die Gestik sehen und im Moment sieht er einen Spaniern der obwohl er in einer Lebensgefährlichen Situation ist ruhig und entspannt ist, während die beiden Anderen zwar in einer Diskussion in der es um gegenseitiges vertrauen geht, und dann noch er der als unbekannter zuschauer der die beste Chance hat sich vorzubereiten und dann zu diesem Treffen dazu zu stoßen und vielleicht die ganze Chance beruhigt.

Giovanni schlich sich näher ran und versucht möglichst wenig Geräusche zu machen aber es kam wie es kommen musste und er trat auf ein Trockenen Ast der unter seinem Schuh zerbrach und Giovanni hoffte das er gehört wurde, aus Panik und aus Stress heraus fing er nach einer kleinen Glas Phiole zusuchen in dem ein Beruhigungsmittel ist. Er fand die Phiole und tunkte ein kleines Messer in die Flüssigkeit er hat bisher nicht vor einen von den drein zu töten im Schlimmsten Fall wurde er sie Betäuben.
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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   19/9/2017, 9:07 pm

Woher kann ich wissen, dass dies nicht ebenfalls eine Lüge war? Ihr hattet genug Tage Zeit Euch über alles zu informieren.“ Ezio sah sie an. Sie hatten begonnen die Karten auf den Tisch zu legen. Vorsichtig und wohl jeweils darauf abwartend wie gut das Blatt des anderen war. Der junge Assassine wusste nicht ob seines ausreichend war, um Emily zu zeigen, dass seine Zweifel nicht unbegründet waren. “Es hätte auch nur eine Täuschung sein können. Ich weiß nicht, was in Eurem Kopf vorgeht... Hexe.“ Sie würden das Gespräch wohl nicht mehr beenden, denn ihre Zweisamkeit war schnell zerbrochen. Ein Fremder - der für Emily kein Fremder zu sein schien - hatte das Lager betreten. Ezios Dolch lag in seiner unverletzten Hand, während die verborgene Klinge auf jenem Arm befestigt worden war. Doch Ezio wollte gerecht sein und so ließ er auch den Spanier sprechen, der von Emily bereits als Verräter angeklagt worden war. Ezio wusste nicht was er glauben sollte, er hatte erwartet das el Madator es leugnen würde, doch viel eher erzählte er es frei heraus.
Ezios Miene wechselte von ernst zu wütend und zurück zu einem angespannten Ausdruck. Bei Emilys Worten wurden seine Lippen etwas schmal. Er erinnerte sich daran, als sie ihm diesen unaussprechlichen Namen genannt und ihm später gestanden hatte, dass er gelogen war oder jedenfalls nicht ihr richtiger - da sie nicht gewusst hatte wer er war. Für einen Moment ließ er es stehen, doch mit einem Blick gab er ihr zu verstehen, dass er sie noch einmal daran ansprechen würde. Ein weiterer Punkt der wohl ihrer aller Leben schwerer machen würde.
Ich würde mich selbst töten, bevor ich nur ein Wort sage.“, antwortete er auf die Rechtfertigung des Spaniers, wie sie wohl nach so langer Folterung handeln würde. “Es sind bereits viele für das Kredo gestorben und es wäre mir eine Ehre es selbst zu tun. Es wäre nicht umsonst. Doch Verrat macht den Tod aller anderen sinnlos.“ Selbst wenn er noch immer von Rache getrieben war, hatte er in all den vier Jahren viel von und über die Bruderschaft gelernt. Er würde nicht den Tod anderer riskieren und sich selbst vom Schmerz befreien.
Ezio trat dann einen Schritt zurück und löste den Mechanismus der verborgenen Klinge. Seine Augen blitzten auf, als der Spanier eine ähnliche Waffe zeigte. Er hatte gewiss nicht vor ihm diese zu überlassen.
Doch zuerst ließ er den Mann einfach sprechen. Im Augenwinkel konnte er jedoch sehen wie angespannt Emily war und sie ihre Waffe nicht fortgesteckt hatte. “Gebt mir Eure Klinge. Erst dann werdet Ihr mehr erfahren. Ein Verräter am Orden hat es nicht verdient sich mit dieser Waffe zu schmücken. Und ich denke Ihr versteht, dass wir mit diesem Wissen nicht gerade das vollste Vertrauen in Euch haben.“ Ezio streckte seine Hand aus und sah den Mann abwartend an, damit ihm dieser die Klinge reichen konnte.
Doch plötzlich ertönte ein Knacken und Ezio drehte den Kopf. Den Dolch zur Abwehr gehoben. War noch jemand hier ihm Wald. “Seid ihr allein? Oder wollt ihr den Orden noch einmal verraten.“ In diesem Moment war es unklar an wen er die Worte gerichtet hatte: Emily oder Adriano.

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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   19/9/2017, 10:30 pm

Die Richtung, die ihr Gespräch einschlug machte sie auf eine Art wütend und doch war Emily erleichtert, dass Ezio sich scheinbar darauf einließ. Aber natürlich zweifelte er noch immer an jedem ihrer Worte sowie an jeder Erklärung die sie ihm lieferte. ''Aus Unwissenheit hätte ich meinen eigenen Bruder für Euch getötet, als Ihr geschwächt ans Bett gefesselt wart. Wollte ich Euren Tod hätte ich es in unserer ersten Nacht erledigt.'' ihr dunkles Auge blitzte im Schein des Feuers auf als sie den Blick auf ihr Gegenüber richtete.
Ezio nutzte erneut den schon früh gewählten Kosenamen und für einen Moment verlor Emilys Gesicht jede Regung. Diese zwei Seiten verwirrten sie immer mehr - ließen die junge Frau verzweifeln.
Der polternde Spanier unterbrach die beiden Assassinen auf unschöne Weise und allein deswegen zog er sich schon Emilys Unmut auf sich. Nachdem Ezio ihr und dem Älteren zugehört hatte, entließ er den Mann aus seinem eisernen Griff. Damit war Emily ganz und gar nicht einverstanden. Warum folgte der Spanier ihnen wirklich und warum stapfte er auf diese Weise in ihr Lager? Für Ezio schien das Thema ebenfalls noch nicht beendet, auch wenn das offensichtlich mehr an der erneuten Lüge zwischen ihnen Beiden lag. Da offenbarte ihm ein Fremder, dass er den Orden verraten und zig Leben auf dem Gewissen hat und Ezios Sorgen wurden von einer vergleichsweise kleinen Lüge genährt? Emily würde ihm zu gegebener Zeit erneut Rede und Antwort stehen und ihm ein weiteres Mal anbieten, seine Fragen zu stellen. Ob sie ihn jemals von ihrer Treue überzeugen konnte, wagte sie langsam zu bezweifeln.
Dass der Spanier nun nicht nur frei, sondern auch noch bewaffnet bei ihnen stand beunruhigte die junge Assassine gewaltig. Ezio forderte zwar seine Klinge aber ob und welche Waffen der Verräter noch bei sich trug war ungewiss. Voller Misstrauen sah sie El Matador an und ordnete ihre Finger um den Griff ihrer Waffe. ''So hart kann die Ausbildung nicht gewesen sein. Wer so laut und plump durch den Wald stampft darf sich nicht wundern, wenn er von Feinden geschnappt und gefoltert wird.'' In ihrer Stimme klang noch immer die Wut über die Störung und Emilys gesamter Körper stand unter Spannung. ''Eure Familie und der Orden wollten Euch retten und als Dank wurde Ihnen der Tod geschickt.'' Für dieses Verhalten konnte Emily kein Verständnis aufbringen. Sie selbst hätte sich nach jahrelanger Gefangenschaft vermutlich die Zunge abgebissen und gehofft daran zu verbluten.
Das plötzliche Knacken in ihrem Rücken ließ sie mit gezogener Waffe herumfahren. Kurz waren ihre Augen vom Schein des Feuers etwas geblendet und sie konnte in der Dunkelheit nichts erkennen. Alles konnte im finsteren Unterholz sitzen und sie beobachten -  vom verschreckten Hasen bis zum Hinterhalt mit mehreren Templern.
''Natürlich kommt der Verräter nicht allein.'' Ihre Stimme war gedämpft und die Augen etwas zusammengekniffen um mehr zu erkennen. Emily fühlte sich von Ezios Frage nicht angesprochen... für sie war es klar, wer in dieser Runde der Verräter war. ''Ich werde nachsehen. '' bevor sie im Schatten verschwinden konnte drehte sie sich noch einmal zu den beiden Männern um. Sie erwartete keine Erlaubnis für ihr Vorhaben und doch wollte sie sich vergewissern, ob es für ihn in Ordnung wäre, würde sie sich vom Lager entfernen und ihn mit dem Spanier allein lassen.
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   20/9/2017, 9:49 am

Wieder lauschte Adriano den beiden bei ihren Worten und das gegenseitige Misstrauen war mehr als deutlich herrauszulesen aus ihren Blicken. "Ihr würdet euch töten für euren Orden? Meint ihr das ihr wirklich so stark seit? Ich würde nicht etwas sagen wenn es nicht so ist Signore!" meinte er ernst und sah ihn hart an. "Ihr habt keine Ahnung wie es ist, Keiner von euch war jeh in Gefangenschaft eines Templers. Ich habe nicht vergessen was ich getan habe obwohl es 5 Jahre her ist. Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte würde ich es tun um zu verhindern was geschah. Ihr seit alle gleich! Predigt von Mut und Stärke und wenn es dann hart auf hart kommt seit ihr so klein wie Mäuse und versteckt euch in euren Löchern!!" Die Wut war deutlich rauszuhören aus seinen Worten und die Sonst so weichen Züge Adrianos waren hart und seine Augen blitzten gefährlich auf. Als die Worte von der Frau fielen war Adriano mehr aus drauf und dran sie zu erwürgen. "Sagt NIE WIEDER ETWAS GEGEN MEINEN MENTOR WENN IHR NICHT ÀUF DER STELLE STERBEN WOLLT!!" brüllte er in die Nacht und ihm war es scheiß egal wo sie waren und warum sie da waren. "Niemand sagte etwas gegen seinen Vater ohne die Konsequenzen zu spüren," nicht bei Adriano El Matador. "Meine Ausbildung war besser als manch andere von welchen die meinen sich Assassinen schimpfen zu dürfen! Laut war ich nur weil ich EUCH gefolgt bin!! Hättet ihr gleich die Wahrheit gesagt wäre gar nichts passiert also hört auf euch hier so aufzuplustern und versucht es lieber mit der Wahrheit!" knurrte er Emily an. Sauer lief er mit geballter Faust auf sie zu. "Und geschnappt wurde ich nur deswegen weil wir mitten in der Nacht angegriffen wurden als alle schliefen! Die Wachen hatte man mit vergifteten Wein ausgeschaltet und dann war man ganz unbemerkt in die Burg geschlichen wärend alle schliefen und hatte alles in Brand gesteckt und getötet was man konnte, viele fielen und ehe wir begriffen wer oder was überhaupt angriff war es zuspät. Ich habe tapfer gekämpft und etliche getötet obwohl ich gerade mal 15 war bis mich ein Schlag traf und ich bewusstlos zu Boden ging! Erwacht bin ich erst wieder in der Templerhochburg wo die Tragödie dann ihren lauf nahm!! Und nur falls es einen von euch intressiert...Schwach geworden bin ich erst nach 15 Jahren 4 Tage bevor ich gerettet wurde!! Wegen WEIN!!! Also erzählt mir nichts von Stärke und Treue dem Orden wegen. "Rasend vor Wut funkelte er Emily an und war frauf und dran sie auseinanderzunehmen aber wenn er das getan hätte wäre er warscheinlich gestorben so ließ er es sein. "Ach und weil ihr meint das ihr euch getötet hättet, Ich habe es versucht, Ich habe mich versucht zu erhängen, zu erwürgen, habe Sachen zu mir genommen die nicht für den Verzehr geeignet waren, habe den Kopf gegen die Wand geschlagen, habe die Wachen angegriffen mich versucht durch ihre waffen zu töten und andere Sachen. Leider sind alle Versuche kläglich gescheitert da diese verdammten Hunde immer schneller waren. Sie haben mich als Versuchskanninchen für ihre Mittel und Medikamente benutzt für Versuche von Waffen und anderem, Sie haben mich bei Folterungen anderen Personen und brutalen Hinrichtungen zusehen lassen um mich abzuschrecken. Wollt ihr wissen wie ich Schwach geworden bin? Man hat mich mit Wein sturzbetrunken gemacht indem man mich zwang ihn zu trinken und anschließend fragte man mich richtig aus. Jede einzelne Antwort quetschte man aus mit raus wie den Saft einer Frucht. Ich hatte keine Chance mich dagegen zu wehren, natürlich habe ich es versucht aber ihr hättet mal die schränke von Wachen sehen sollen dabei wäre es euch sicherlich auch anders geworden.
Als ich wieder raus kam habe ich nicht nur meine Eltern nicht mehr erkannt sondern sie auch noch mit den Namen meiner Peiniger betitelt. Ich habe tagelang Wirres Zeit gefasselt und was normale Nahrung und Getränke sind hatte ich zu dem zeitpunkt ebenfalls vergessen! Ich habe meine Eltern angefleht mich weiterhin zu foltern und das ich nichts sagen würde. Habt ihr eine Ahnung wie das für meine Eltern war? Ihr eigenes Kind so leiden zu sehen? Nein das wisst ihr nicht! Ich bin die Pfleger angegangen und habe versucht die Heiler zu töten! Wisst ihr eigendlich wielange ein Menschlicher Körper bracht um sich von so einer Tortur zu erholen? Nein das wisst ihr nicht für euch zählt ja nur das Credo! Aber die Menschlichen Werte sind euch doch scheiß egal, für euch bin ich ein Verräter mehr nicht wisst ihr was ihr für mich seit? Alles aber keine Assassinen den diese würden die Menschlichkeit über das Credo stellen!"
knurrte er. Als die Worte fielen war Adriano mehr als wenig begeistert darüber. "Ihr wisst schon das diese Waffe dem Orden in Spanien gehört und ihr kein Recht habt diese an euch zu nehmen. Der einzige der ein Recht dazu hätte wäre mein damaliger Mentor und der seit nicht ihr!" Wut spiegelte sich in seinen Augen wieder.
Eine Weile dachte er schweigend nach und schüttelte dann den Kopf. "Nein!! Ich mag ein Verräter sein aber diese Waffe ist alles was ich von meiner Familie noch habe, sie in Eure Hände zu legen bedeutete meine Familie aufzugeben welche ich so immer bei mir trage und das... Werde ich nicht machen!!!"
Wütend funkelte Adriano beide an, wie konnten sie es nur wagen ihm dies aufzutragen. Klar war es auch dumm von sich selbst aber aus Fehlern lernte er.
"Wenn ihr sie haben wollt dann müsst ihr......"

Gerade in jemen Augenblick knackte es im Gebüsch und Adriano wie alle Anwesenden fuhren rum.
Adrianos Blick fiel in den von Ezio und er sah seine Unsicherheit darin. "Ich hatte eigendlich nicht vor den Orden zu verraten und ja ich war alleine. Deswegen ist mir nicht bewusst wer dort ist. Von mir kommt er jedenfalls nicht" meinte er etwas angespannt den die Vorwürfe lasteten schwer auf ihm
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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   21/9/2017, 8:31 pm

„Doch Ihr habt nicht und es hätte genauso gut jemand sein können, der Euren verrat bezeugen würde. „ Ezio suchte nicht nach diesen Worten. Er sprach nur aus, was ihm in den Sinn kam – was ihn schlussendlich an Emily zweifeln ließ. Vielleicht tat es auch gut, dass sie einander alles aussprachen. Und wer wusste wohin es geführt hatte, wären sie nicht unterbrochen worden. Unsanft und von einem Gast, von dem der Assassine kurz wünschte, er wäre nie auf die Lichtung getreten.
Ezio stieß die ungläubig die Luft aus. Dieser Fremde war unfassbar. „Ich hätte es nicht gesagt, wäre es nicht mein vollkommener ernst. Wollt Ihr uns etwas unterstellen, wir seien nicht stark genug, nur da Ihr es nicht wart?“ Ezios Finger zuckten um den Dolch und, als der Fremde förmlich durch den Wald brüllte, trat er wieder nach vorne und die Klinge lag sofort zurück an dessen Hals. „Ihr müsst wahrlich den Verstand verloren haben! Ihr sagt ihr seid ein Assassine und doch bringt Ihr uns alle in Gefahr.“  Die Stimme des jungen Mannes war nur ein wütendens Flüstern. Dieser Wald war kein sicherer Ort und jetzt erst recht nicht mehr. Ebenso stoppte er den Spanier davor, noch einen weiteren Schritt auf Emily zu zu machen. „Erinnert Euch daran wo Ihr euch befindet Spanier. Das hier ist nicht Euer Land und eine gute Ausbildung? Ich habe das Gefühl meine Ordensschwester, hat es gerade sehr gut auf den Punkt gebracht. Würdet Ihr eure Fertigkeiten einsetzen, hätten wir Euch nicht gehört.“ Ezio hatte bewusst nicht Emilys Namen genannt, doch er hatte auch nicht gewusst wie er sie anders hätte nennen sollen. Er hatte ihre Wut gehört und als sein Blick zu ihr fiel, sah er auch den Hass. Nein. Diese Zwei waren keine Verbündeten. „Ihr wollt die Wahrheit? Indem Ihr uns beleidigt und das obwohl Ihr uns nicht einmal kennt?  Ihr redet nur von Euch… welch egoistischer Wesenszug. Habt Ihr den nicht gelernt, dass wir nicht für uns stehen, sondern dem Frieden der Welt?“
Den Rest der Zeit schweig Ezio nun, aber er machte keine Anstalten den Dolch erneut zurück zu nehmen. Die Klinge lag gefährlich nah an Adrianos Kehlkopf, aber er drückte nicht zu. Er gab dem Mann die Zeit zu sprechen. Doch seine Miene wurde dunkel und seine Schulter strafften sich bei den Worten. Als er geendet hatte funkelte kein Mitgefühl in seinen Augen. „Wenn Ihr es versucht habt, dann wart Ihr nicht gut genug. Jeder von uns kennt den Schmerz, den die Templer in unseren Reihen verursacht.“ Er selbst hatte den größten Teil seiner Familie durch sie verloren. Er hatte zugesehen, wie sie starben, doch das hatte ihn nur noch mehr gestärkt. Seine letzten Worte, ließen Ezio stutzig machen. Jedoch nicht positiv, viel eher entrüstete es ihn. „Die Frage ist wohl eher, warum nennt ihr Euch Assassine, wenn Euch das Kredo so wenig wert ist?“ Ezio war damit zwar nicht groß geworden, aber sein Onkel hatte ihm die Bedeutung davon deutlich gemacht. Innerhalb von vier Jahren, hatte er gelernt damit zu leben. Dieser Mann hier, hatte einfach den Verstand verloren und umso mehr, sah er nicht ein, warum er noch immer die Klinge des Ordens trug. „Ich habe das Recht, el Madator. Denn Ihr seid nicht in Spanien.“ Ezios Blick war genauso dunkel und von Ernsthaftigkeit erfüllt. „Wir werden niemanden in unser Lager lassen, der nicht bereit ist seine Waffen abzulegen. Solange Ihr diese tragt, werdet Ihr nichts erfahren.“
Ezio würde nicht dumm sein, und diesem Fremden, der noch dazu seinen Orden verraten hatte, seine Waffe zu lassen. Er würde sich entscheiden können – er gab ihm die verborgene Klinge oder er würde sterben. Ezio würde nicht zögern. Genauso wenig wie er bei Alberti gezögert hatte oder all den Templern, dessen Namen auf der Liste standen. Adriano war ein Verräter und so war er kein Unschuldiger, vor dem seine Klinge fortgehalten werden musste. Um seinen Worten etwas Nachdruck zu verleihen, drückte er die scharfe Kante etwas fester an dessen Haut.
Das Knacken im Wald, ließ Ezio etwas herum fahren, dabei behielt er aber ein Auge auf Adriano. Doch er vergaß auch Emily nicht, deren Gestalt etwas fort von ihnen stand. „Ob Ihr es vorhattet oder nicht. Ihr habt es getan und dafür gibt es keine Entschuldigung.“, knurrte er leise, während er Emily zunickte, die meinte sie würde nachsehen. Er selbst konnte nicht fort, nicht ohne dass er den anderen hätte loslassen müssen. Aber es gefiel ihm am Ende doch nicht ganz, dass er die Assassinin einfach hatte gehen lassen. Was wenn es am Ende doch eine Falle ihrerseits war? Das Blut rauschte leicht in Ezios Ohren und er sah zu den Flammen, dann zurück in die Dunkelheit in der Emily verschwunden war. „Das habt Ihr nun davon, dass Ihr ohne nachzudenken, hier her kommt und Eure Stimme erhebt. Was auch immer dort ist, mag Euch vielleicht nicht bekannt sein, aber es war bestimmt Eure Schuld, dass man uns entdeckte.“ Emily und er hatte doch so gut aufgepasst. Hatten versucht jede Spur zu vermeiden und jetzt? Jetzt war alles zunichte gemacht und Ezio musste überlegen, wie er nun weiter vorging. So würden sie nicht weiter kommen und sie konnten sich keine Verzögerung mehr leisten. Sie mussten Rafael und die Kutsche finden.

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