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 Der Weg der Assassinen

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AutorNachricht
Francis Bell
Söldner für alle Fälle
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Alter : 33
Spieler : Ann

Der Charakter
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   19/10/2017, 12:01 pm

Er holte gerade Luft um weiter zu singen bevor Ezio ihm den Mund knebeln konnte. Die eingeatmete Luft entwich in einem überraschten Ausruf. "Nicht schon wieder!"

Die Tür, die geöffnet wurde, knarrte in ihren Schanieren während Soldaten auf die Gruppe starrten, einen Moment lang überrascht waren und dann sofort angriffen. Francis rutschte mit dem Stuhl herum, prallte gegen Adriano und verlor dabei das Gleichgewicht. Der Stuhl kippte unbarmherzig um. Francis prallte auf seinen rechten Arm, der um die Stuhllehne herum verbunden war. Ein dumpfer Schmerz raubte ihm den Atem. Über ihn fuchtelten Klingen und Arme und ein Soldat zog Adriano mitsamt Stuhl zur Seite. Es war nicht laut in dieser Bauernstube aber Francis hatte das Gefühl, kein Geräusch seiner Entstehung zuordnen zu können. Die Fesseln lösten sich nicht und er sah zu Adriano, der noch immer auf seinem Stuhl sass und von einem Soldaten mit der Klinge an dessen Hals bedroht wurde. So ein Schlamassel. Hatte sein Gesang die Männer angelockt? So laut hatte er nicht gesungen, das wusste er. Er konnte viel lauter singen wenn er wollte. "Immer ich! Wenigstens komm ich so wieder in die Stadt rein!", sagte er mehr oder weniger zu sich selbst da ihm niemand zuhören konnte. Dann spürte er wie jemand seine Stiefel striff. Er sah hoch und sah den Körper eines Soldaten ungebremst auf sich fallen. Er kniff die Augen zu und versuchte den Kopf tief wegzubewegen. Doch der Mann, der blutend und leblos auf ihn fiel, war schwer. Francis ächzte unter dem Gewicht und den Schmerzen und versuchte etwas zu sehen. Er sah Ezio kämpfen. Dann sah er Onava, die nicht aufgeben wollte, er sah Giovanni vorbeihuschen aber von Emily war nichts mehr zu sehen.

Die Soldaten hatten ihre Befehle direkt von Rizzi bekommen. Da Rizzi seine Befehle was den blonden Söldner anging, ständig änderte, konzentrierten sie sich zuerst auf die Assassinen um sie festnehmen zu können. Dabei erwischten sie Adriano, der auf seinem Stuhl gefesselt nicht viel ausrichten konnte. Und sie konnten Emily erwischen, sie bewusstlos schlagen und aus dem Haus zerren. An den restlichen drei Assassinen kamen sie nicht wirklich vorbei. Sie verwundeten zwar alle aber gerade auch Ezio war ihnen viel zu stark. An Francis kamen sie nicht mehr heran, ein Körper lag auf ihm und zwischendrin standen Ezio, Giovanni und Onava.
Sollten die Soldaten weiter dezimiert werden, würden sie den Rückzug antreten. Immerhin hatten sie zwei Gefangene gemacht und das war mehr als nichts.
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   19/10/2017, 9:03 pm

Adriano sah von einem zum anderen und hoffte das keiner was falsches machte. Als dann plötzlich Waffen rasselten zuckte er zusammen und versuchte sich irgendwie zu retten. Schwerter klirrten Männer schrien. Adriano hatte das alles schon zulange nicht gehört und fühlte sich nicht wohl. Als der Mann neben ihm gerauschvoll zu Boden fiel sah er ihn an. Im selben Augenblick wurde sein Stuhl rumgerissen. Dann fühlte er den kalten Stahl an seiner Kehle. Sofort sah er zu der Wache und fluchte. Er hörte den Mann stöhnen neben sich und sah zu ihm ehe er losgeschnitten wurde und dann nach draußen gerissen wurde. Er versuchte sich zu wehren und trat um sich und schlug auf die Wachen ein... Er fühlte sich schwach aber er versuchte es und wehrte sich weiter bis er wieder kalten Stahl an seiner Kehle fühlte. Da wurde er ruhig und bewegte sich nicht. Ein gotteslasterlicher Fluch verließ seine Lippen als er die wachen ansah
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Giovanni Devino
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Alter : 18
Spieler : Grim

Der Charakter
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Besonderheiten: Kleine Narbe am rechten Auge
Gesinnung: Assassine Assassine

BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   19/10/2017, 9:27 pm

Giovanni bemerkte das Emily nicht verstand warum er alles was er oder andere machen aufschreibt, er schaute zu ihr rüber und erklärtet ihr das es sich um eine Art Gedankenstütze handelt, er konnte ja sich nicht alles merken und das er damit auch eine Art Vermächtnis hinterlässt. Er sah die Freude in Emilys Gesicht das sie sich austauschen konnten. Ezio kam darauf zu sprechen das sich Giovanni mit Giften aus kannte "Nun Ezio ich bin weniger Arzt als Giftmischer aber wie ihr wisst bin ein durchaus fähiger Arzt." er hoffte das diese Aussage nicht das Vertrauen beeinträchtigte.
Ezio sprach über den Plan für die Nacht und das sie auf ein Hinterhalt gefasst sein sollten.
Giovanni war über die Fähigkeiten der jungen Assassine verwundert und mit welcher Präzession sie Schmerzen dem mittlerweile gefangen Blonden machte und sie ihn so zum Stuhl brachte und ihn fesselte, Ihre Worte über das Krankenlager machten ihn hellhörig, "Wenn ihr wollt könnt ihr mir helfen" sagte er lächelten zur der jungen Dame.

Am Nächsten Tag wurde war der Blonde Mann immer wieder von Schmerzen zum Ruhen gebracht und Giovanni fühlte sich schlecht das er ihm nicht mit den Schmerzen hilf und er ihm sich selbst überließ er wollte seinen Eid nicht brechen aber sich auch nicht gegen das Kredo wenden, jetzt wo er ein Orden fand in dem er eine Aufgabe hatte, der Arzt war er immer, doch Assassine konnte er nur im Orden sein und das war sein Ziel. Also lies er dem Blonden die Schmerzen und auch der Spanier war ihm egal, er versorgte sie wenn er sollte sonst unterhielt er sich mit den Anderen Assassinen und unterrichtet die, die unterrichtet werden wollen.

In der nächsten Nacht sang der Blonde und prophezeite den Tot der "Hexe" wie der Blonde Emily nannte, er wurde mehrmalig von Ezio aufgefordert sein Mund zu halten, als dann Ezio sich um den Gefangen gekümmert hatte, stürmten mehrere Wachen rein. Die Stimme des Spaniers war wie ein Schwertstreich der die Stille zerbrach und denn Arzt dazu brachte sich um Ezios Dolch zukümmern, Giovanni bewegte sich elegant wie eine Katze um die kämpfend während er den Dolch in der Hand hielt, bei seinem Versuch zu Ezio zukommen, wurde er an der Schulter gestreift und verlor den blick zu Emily, Giovanni der jetzt nicht weit weg von Ezio stand überreichte ihm den Dolch und zückte seinen Dolch und setzte ein Paar wachen Schnitte an die Seite.
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Emily de Lucca
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Alter: 23
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Gesinnung: Assassine Assassine

BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   20/10/2017, 10:59 am

Spät in der Nacht saßen die Assassine gemeinsam am Tisch und Ezio breitete einige Notizen und Skizzen vor ihnen aus. Nach ihrem Ausflug berichteten die Frauen ausführlich von den Zuständen in der Stadt und den laufenden Baumaßnahmen. Ezio skizzierte eifrig alles was sie ihm mitteilten und so entstand nach und nach ein schemenhafter Umriss der Stadt und deren Mauern. Die letzten Stunden verbrachten sie eher schweigend und jeder auf eine Weise mit sich selbst beschäftigt. Wenn es notwendig war, half Emily Giovanni dabei, die Gefesselten zu verarzten. Die restliche Zeit kümmerte sie sich um ihre Ausrüstung. Fettete Leder, schärfte ihre Klingen, kontrollierte ihr Gepäck - bereitete sich vor. 
Ihre bearbeiteten Waffen legte sie Großteils zu ihren Satteltaschen um die Unruhe im Raum und in der Gruppe etwas zu senken. Ebenfalls legte sie ihre versteckte Klinge daneben. Diese hatte sie bereits abgelegt, als sie sich auf den Weg in die Stadt machten. Sie wollte nicht unnötig durch Waffen auffallen. Emily wollte Ezio damit zeigen, daß man ihr trauen konnte und sie kein Problem damit hatte, unbewaffnet mit ihnen am Tisch zu sitzen. Lediglich eine handvoll kleinerer Messer trug sie noch an einem Gürtel am Körper. Wie dumm dieses Verhalten war, sollte sich bald herausstellen. 
Ezio versuchte vergeblich seinen Plan zu erläutern und scheiterte mehrmals aufgrund des Söldnergesangs. Der Blick, welchen er auf Emily richtete, als das Wort 'Hexe' fiel, ließ die junge Frau zusammenzucken. Schlagartig verschwand ihr Lächeln wieder und sie sah ihm nach als er dem Blonden den Mund stopfen wollte. 
Danach ging alles sehr schnell. Ezio hatte den singenden Söldner noch nicht erreicht als hinter ihnen die Tür aufsprang. Bei dem lauten Knall sprangen alle von ihren Plätzen hoch und zogen sofort ihre Waffen. Emily sah zu ihren Taschen und stieß einen leisen Fluch aus. Ihr blieben für den Moment nur ihre Wurfmesser und sie musste versuchen zu ihren restlichen Waffen zu gelangen. 
Der schrille Schrei von El Matador ließ sie sich erschrocken umdrehen und sie sah wie bereits eine der Wachen auf Ezio stürzte. Ohne lange zu zögern warf die Assassine eins ihrer Messer und traf die Wache an der Hand, woraufhin der Mann seine Waffe fallenlassen musste. Emily erkannte noch wie Ezio den Rest erledigte und wollte sich nun dem nächsten zuwenden, als sie einen dumpfen Schlag auf den Hinterkopf spürte. Ihren Aufprall auf dem hölzernen Boden spürte sie schon nicht mehr. Ob nun die Müdigkeit oder die fehlenden Waffen Schuld waren wusste sie nicht... vielleicht war es auch die Sorge um Ezio. Aber nun war es zu spät. Von dem gesamten Kampfgeschehen bekam die Assassine nichts mehr mit.  Starke Hände packten sie und zerrten sie aus dem Haus und nahmen sie mit.
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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   20/10/2017, 1:28 pm

Ezio war für einen Moment wie erstarrt. Die Überraschung stand ihm noch lange ins Gesicht geschrieben und die verborgene Klinge blitze unheilvoll im wenigen Licht der Kerze auf. Er sah dem ersten Soldaten ins Gesicht, der auf ihn zu gestürmt kam – das Schwert erhoben und bereit einen tödlichen Stoß auszuführen. Der junge Assassine kannte die Befehle nicht, doch er erkannte schnell, dass sie das Ziel dieser Männer gewesen waren. Für den Bruchteil einer Sekunde sah er zu Francis. Hatte er sie doch in einen Hinterhalt gelockt? Er hatte nicht mehr damit gerechnet, da die letzte Nacht ruhig geblieben war. Das Geräusch von Metall in der Luft ließ ihn die Aufmerksamkeit wieder auf den Kampf wenden. Das Schwert schnitt dicht an seiner Seite vorbei und er konnte gerade noch zur Seite springen. Aber die Wache hielt nicht inne, ließ die Waffe aber plötzlich fallen. Ezio konnte das Messer am Handgelenk des Fremden erkennen und hob den Kopf. Sein Blick traf kurz den von Emily und er nickte er dankend zu. Doch er kam nicht weit, denn sein Angreifer wollte selbst waffenlos nicht aufgeben. Er griff nach dem Nächstbesten, dass er finden konnte. Es war die leere Weinflasche und ohne lang zu überlegen schlug er damit dazu. Die Flasche zerbrach über dem Kopf des Soldaten und dieser ging zu Boden. Der Helm hatte nicht fiel von dem Aufprall abgefedert und eine Scherbe hatte sich dabei in seinen Hals gegraben. Ezio betrachtete kurz den Flaschenhals in seiner Hals und stach damit zu. Er traf dabei einen weiteren Mann am Arm und entwaffnete ihn. So konnte er seine verborgene Klinge benutzen und schob sie zwischen dessen Rippenbögen. Für einen Moment hing der Mann an seiner Waffe und dann drehte er sich um. Der Söldner lag am Boden – noch immer am Stuhl gefesselt. Er stieß die sterbende Wache auf ihn zu und konnte kurz erkennen, wie die Leiche über den anderen zusammenklappte. „Schön hierbleiben.“, murmelte er leise in die Luft. Wenn Francis der Grund für diesen Überfall war, dann würde er ihn höchstpersönlich töten und ihm nicht die Möglichkeit geben mit zurück zu den Templern zu rennen.
Ezio wirbelte wieder in die andere Richtung und konnte Giovanni erkennen. „Grazie.“, warf er ihm entgegen und nahm den Dolch, eher wieder ins Getümmel stürzte. Seine Kleidung war von Blut befleckt und eine der Wache hatte ihn mit der Schwertspitze an der Wade gestreift. Die Wunde war nicht tief, doch sie brannte und blutete. Ezio versuchte sich durch die Körper zu kämpfen, die in die Küche gestürmt waren. Doch dann schien die Welt für einen Moment stehen bleiben. Er konnte gerade noch erkennen, wie Emily zu Boden ging. Sein Herz zog sich zusammen und er streckte die Hand nach der jungen Frau aus. „Emily!“, rief er aus und schlug mit dem Dolch um sich. Doch zwei neue Wachen versperrten ihm den Weg zu der Assassinin. Alles was er tun konnte war hilflos zuzusehen, wie man ihren Körper nach draußen brachte. Es waren zu viele und sie noch immer erschöpft von den langen Tagen. „Wir müssen hier weg!“, schrie er Giovanni und Onava zu. Von Adirano fand er keine Spur. Vermutlich war er längst verschwunden und hatte die Chance des Getümmels genutzt oder er lag zwischen den Toten. Ezio sprang wieder zurück und rannte auf Francis zu. Er stieß die Leiche von dem Söldner hinunter und schnitt die Fesseln durch, ehe er ihn groß packte und auf die Beine zog. Ezios Atem ging schwerer durch den Kampf und seine Hand mit dem Dolch zitterte leicht. Wo brachten sie Emily hin? Am liebsten wäre er den Wachen hinterher gestürmt, doch die Soldaten blockierten den Weg nach draußen und bis er sie erreicht hatte, wäre er selbst gefangen oder tot. Die Lippen aufeinander pressend, suchte er nach einem zweiten Ausgang. Doch während er im dem Tumult versuchte die Oberhand zu gewinnen, schienen auch die Soldaten den Gedanken daran haben sich zurückzuziehen.

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Francis Bell
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   20/10/2017, 3:22 pm

"Los! Hier lang!", sagte er und riss Ezio am Ärmel mit sich. Als Söldner schlief er so manches Mal auf einem gastfreundlichen Bauernhof. Und so wusste er, dass die Höfe allesamt mehrere Ausgänge hatten. Hier in der Küche befand sich keiner, doch in einem Flur, der zum Wohnzimmer ging, gab es eine Zwischentür. Francis öffnete sie und kam in eine kleine Abstellkammer. Die Wachen folgten ihnen derweil nicht mehr so richtig. Als Francis die nächste Tür erreichte und diese aufriss, blickte er in einen kleinen Innenhof. Dunkelheit und Feuchtigkeit schlugen ihm entgegen. Es war gerade Mitternacht gewesen und die Soldaten irrten ein wenig auf dem Hof in der Dunkelheit herum, zogen sich aber zusehends zurück. Francis schlich mit Ezio, Giovanni und Onava weiter zu einer kleinen Scheune, wo sie ihre Pferde untergebracht hatten. In einer leeren Box, die wohl für eine Kuh gedacht war, setzte sich Francis hin und drückte seinen Rücken gegen den Holzverschlag. Sein Herz raste, die Schmerzen waren unerträglich geworden. Aber die Stimmen der Soldaten verblassten allmählich.
Francis überlegte kurz ob es nicht besser gewesen wäre, man hätte ihn gefangengenommen und mitgenommen. Dann wäre er wieder innerhalb der Stadtmauern gewesen und Shane hätte ihn einfach aus der Gefangenschaft auslösen können. Er hatte Geld und Macht, es wäre einfach gewesen. Aber jetzt sass er hier mit den Assassinen, die in ihm einen zweifachen oder dreifachen Verräter sahen und ihm wohl kein Wort mehr glauben würden. "Das war ich nicht!", sagte er keuchend. "Ich habe doch gesagt, dass sie nach mir suchen. Und wenn sie immer noch nach mir suchen, dann ist Shane am leben. - Waren nicht noch zwei andere Assassinen bei euch? Die Seherin und der hübsche Mann?"
Francis blickte alle reihum an während sich sein Körper langsam zu beruhigen begann und das Adrenalin nun die Schmerzen etwas eindämmte. Er wagte es nicht auf seinen rechten Arm zu blicken auf dem er und die Stuhllehne lagen. Er spürte nur, dass der Muskel beleidigt war und fürchterlich schmerzte. Und seine Finger fühlten sich etwas taub an.
"Wie konnten sie uns finden? Das Haus trägt doch das Zeichen des schwarzen Todes. Und trotzdem haben sie sich einfach hierher getraut und sind eingedrungen!", klagte er leise und drückte den Hinterkopf ans Holz. Dabei schloss er die Augen. Er war Söldner. Und Bettler. Und meistens in umgekehrter Rangfolge. Aber er war kein Flüchtling! Die letzten Tage war er ständig auf der Flucht gewesen. Das passte ihm nicht. Er war darin nicht gut.
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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   21/10/2017, 11:33 am

Ezio spürte das Zerren an seinem Ärmel und er starrte Francis an. Warum sollte er ihm noch einmal trauen? Und doch setzten sich seine Beine in Bewegung und er folgte dem Blonden durch die Küche. Das Holz knarrte unter seinen Gewicht, doch das Geräusch ging zwischen all den anderen unter. Kalte Nachtluft traf ihn und er hatte das Gefühl, als hätte man ihm eine Ohrfeige gegeben. Die Dunkelheit machte auch ihn fast blind und ließ ihn mehr über den Hof stolpern. Die Scheune zeichnete sich schemenhaft in der Nacht ab und Ezio sah die Fackeln der Soldaten, die sich zwar nach ihnen umsahen, jedoch nicht mehr wirklich auf Erfolg hofften. Der Geruch nach Heu und Pferden stieg ihm gegen die Nase und er lies sich neben Francis auf dem Boden nieder. Er legte eine Hand kurz an seine Wade und stieß leise Flüche aus. “Dieser bastardo! Satana! Ich werde ihn töten! Sohn einer puttana!“ Ezio wusste gerade nicht ob er Rizzi oder diesen Shane verfluchte. Sie waren beides Templer und diese Soldaten standen eindeutig unter dem Befehl von ihnen. Sie hatten Emily mitgenommen und Madator! Seine Faust knallte auf einen Boden und Heu wurde dabei aufgewirbelt. Francis Worte ließen ihn den Kopf zu dem Söldner drehen. “Wie soll ich Euch auch nur ein Wort glauben! Ihr habt uns hierher geführt und jetzt haben sie uns angegriffen und Emily gefangen genommen!“ Seine Klinge blitzte auf und er funkelte den anderen. “Ich sollte Euch hier und jetzt töten!“ Doch Ezio senkte dann wieder die Klinge und ließ sie zurück in die Halterung fahren. Mit beiden Händen wischte er sich über das Gesicht und verschmierte dabei Blut auf seiner Haut. “Wie konnten sie sich einfach so anschleichen.“ Warum hatten sie das einfach nicht bemerkt? Sie waren unachtsam gewesen und er hatte dem Falschen vertraut, während er der Falschen misstraut hatte.
Nun wahrscheinlich sind sie einfach durch die Türe, da Ihr sie zu uns geführt habt!“ Ezio sah auf das Holz der Box. In diesem Moment fühlte er sich hilflos. Er wollte Francis Tod sehen, doch ebenso wurde ihm klar, dass er dessen Hilfe brauchte. Er musste ihn dafür nutzten, dass er an die Templer kam und somit auch an Emily und Rafael. Wenn es sein musste auch an den Spanier. Doch zuerst mussten sie hier weg. Wenn sie Glück hatten, würden die Soldaten keine ihrer Sachen angerührt haben. Sie mussten versuchen wieder daran zu kommen und auch die Pläne lagen noch auf dem Tisch verteilt, wenn sie im Kampf nicht zerstört worden waren. “Wenn die Soldaten weg sind, müssen wir es wagen noch einmal hinein zu gehen.“ Kurz richtete er den Blick auf Onava und Giovanni. “Ohne Vorräte und den Waffen sind wir verloren.“ In der Stadt konnten sie nicht einfach auf den Markt gehen. Die Soldaten hatten ihre Gesichter gesehen und selbst wenn sie im Schatten der Leute wanderten, wären feindliche Augen und Ohren an jeder Ecke.

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Francis Bell
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   22/10/2017, 11:27 am

Er sah Ezio an. Zum ersten Mal sah er ihn richtig an. Der junge Mann schien schon einiges in seinem Leben durchgemacht zu haben. Aber das entschuldigte seine Anschuldigung überhaupt nicht. "Ihr habt mich mitgenommen. Ihr habt mich an den Stuhl gefesselt.", sagte er in einem ruhigen Ton. Dann hob er die gesunde Hand und tätschelte Ezios Schulter. "Es sind nur Templer. Keine Geister. Ihr bekommt die schöne Seherin schon wieder."
Für Francis war Emily kein normaler Mensch gewesen. Ihr trübes Auge entsprach dem Klischee von Sehern, ihr zurückhaltendes Auftreten glich dem einer schwarzen Fee oder eben sehr hübschen Hexe, wie er sie noch vor einigen Augenblicken betitelt hatte.
Dann zog Francis seine Hand zurück und lehnte den Kopf an die Wand. Sein Nacken schmerzte, sein Rücken pochte verspannt und brannte entlang der Wirbelsäule vom ständigen Sitzen auf dem Stuhl. An seine Wunde an seiner Seite wollte er gar nicht mehr denken. Es nässte nichts also musste er davon ausgehen, dass die Naht weiterhielt und sich die Wunde ausheilen würde.
Sie mussten warten bis auch der letzten Ton, den die Soldaten machten, verschwunden war. Für Francis war klar, dass er in die Stadt zurück musste. Er wusste nicht was mit Shane passiert war. Und laut Plan würden sie morgen früh am Montag weiterreisen. Francis musste Lady holen und sich dafür bereit machen. Er durfte die Kutsche nicht verpassen. Sollten sich doch die Assassinen um ihresgleichen kümmern. Francis musste mit Shane mit und Santoro nachreisen.
"Die Templer wollen morgen weiter nach Rom reisen. Möglicherweise werden Eure gefangenen Freunde auf diese Reise mitgeschleppt. Wenn man sie nicht schon vorher an einem Galgen baumeln lässt.", sagte er und sah seitlich zu Ezio. "Wenn Ihr sie retten wollt, müssen wir möglichst bald aufbrechen und die Stadt aufmischen. Ein bisschen Kraftreserven habe ich noch und ich bin bereit, Euch diese zu geben.", meinte er und streckte ihm seine eingebundene Hand hin. "Wenn Ihr mir dafür im Gegenzug versprecht, meinem Templer kein Haar zu krümmen. Selbst wenn er Euch angreifen sollte."
Francis musste Ezio dazu bringen, dass dieser sich auf den wahren Feind Rizzi konzentrierte und möglicherweise sogar als Fluchthelfer für Francis und Shane beweisen konnte. Shane war bei Rizzi nie glücklich gewesen. Das wusste Francis. Templer untereinander waren ständig in Sorge um ihr Ansehen und ihren Stolz. Shane war ein englischer Grossmeister, er musste doch nur darauf achten wie er in London seine Taten verantwortete. Und gerade eben hatte er Shane im Schlaf zum ersten Mal völlig friedvoll erlebt. Shanes Gesichtszüge waren weich und verletzlich gewesen und er wirkte dadurch besonders beschützenswert. So stark und imposant er auch auftrat, schlussendlich war Shane einfach nur ein junger Mann, der auch von Gefühlen und Erfahrungen geleitet wurde.
"Ihr gebt den Weg vor, ich gebe Euch Rückendeckung und sorge für Ablenkung.", schlug er Ezio weiter vor. Francis war ein gesuchter Mann. Aber es war Nacht und in der Nacht waren alle Katzen grau.
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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   23/10/2017, 9:13 am

Ihr gabt mir auch genügend Gründe Euch an den Stuhl zu fesseln!“ Als er Francis Hand an seiner Schulter spürte, schüttelte er diese ab und rutschte ein Stück zur Seite. Sie waren doch keine Freunde, die sich durch solch eine Geste versuchten aufzumuntern. “Diese Templer haben uns nun schon zweimal überrascht!“,warf er ihm entgegen. “Und zweimal wart Ihr dabei!“ Ezio rappelte sich wieder auf die Beine und wagte einen Blick über das Holz der Box. Allerdings konnte er nicht viel erkennen. “Emily ist keine Seherin, Narr. Sie ist eine Assassinin.“ Und jetzt war sie auch noch in den Fängen von Rizzi. Sie mussten den Wachen hinterher. Aber es waren zu viele und sie nur zu dritt. Er zählte Francis nicht mit. Der Söldner würde kaum eine Hilfe sein und er konnte sich seiner Absichten in keinster Weise sicher sein.
Ezio drehte sich am Absatz um und starrte den blonden Mann an. “Und dieses Wissen haben Euch die Templer persönlich gesagt?“ Was wenn Francis sie noch immer in Gefangenschaft bringen wollte? Ezio lief ein paar Schritte hin und her und stieß dann seine Schuhspitze etwas verzweifelt und wütend gegen das Holz. Damit erreichte er nicht wirklich viel und noch dazu schmerzten seine Zehen. Konnte er es riskieren? Sie mussten es einfach versuchen. Der Gedanke daran, zu spät zu kommen und Emily, zusammen mit Rafael, am Galgen baumeln zu sehen, war schrecklich. “Ich werde ihn nicht töten. Aber ich werde mich wehren, wenn er angreift. Ich lasse mich nicht durch sein Schwert umbringen.“ Was hätte dann Emily und Rafaels Rettung noch einen Sinn, wenn er dabei starb? Der junge Assassine sah auf die ausgestreckte Hand und dann in Francis Gesicht. Der Söldner hatte sie nun zweimal in Gefahr gebracht und jetzt schien er plötzlich einer seiner letzten Auswege zu sein? Was für eine schlechte Aussicht. Ezio drehte sich wieder kurz um und sah zu der Scheunentüre. Die Schritte und Stimmen der Soldaten waren verstummt. “Sie sind weg. Wir müssen nur hoffen, dass sie keine Späher zurückgelassen haben.“ Er atmete tief durch und setzte sich Francis gegenüber, nachdem er wieder zu ihm sah. Sie würden noch einen Moment warten, um wirklich sicher zu gehen. “Ich nehme an der Weg über die Dächer ist für Euch unmöglich? So müssen wir uns in den Schatten der Gassen bewegen.“ Ezio kannte diese Stadt kaum und jetzt im Dunklen würde es noch schwieriger werden. Ein wenig legte er den Kopf in den Nacken und starrte nach oben, als würde dort die perfekte Antwort geschrieben stehen. Sie mussten nicht die Stadt aufwirbeln, sondern unbemerkt in die Höhle des Löwen kommen. “Wir brauchen Rüstungen.“ Ezios Augen blitzten auf. “Wenn wir uns als Wachen verkleiden, dürften wir unbemerkt in die Stadt kommen. Vielleicht haben sie ihre Toten noch nicht mitgenommen und bis sie merken, dass wir die Kleidung gestohlen haben, ist es längst zu spät für sie.“ So würden sie bestimmt auch in den Kerker oder an jenen Ort, an dem man die Gefangenen hinbrachte.

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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   23/10/2017, 10:07 am

"Ebenso wie Ihr auch zweimal dabei gewesen seid.", sagte er zu ihm und zog die Hand zurück. Ezio wollte nicht einschlagen. Er war von der Unruhe geplagt und Francis erkannte nun nur zu gut, wie brüchig diese Bande unter den Assassinen gewesen war. Rafael hatte ihm etwas ganz anderes über die Assassinen vermittelt. Doch hier und jetzt war kein Zusammenhalt zu erkennen. Alle kämpften für sich, vereint waren sie offenbar nur weil sie alleine keinen Schritt weiterkamen.
Onava verhielt sich still und aufmerksam. Francis starrte sie immer wieder an weil er glaubte, sie würde jeden Moment aufspringen und ihm an die Gurgel wollen. Dabei hatte sie nicht einmal einen gefüllten Flachmann dabei. Dem weiblichen Schotten traute er nicht über den Weg.
Dieses Misstrauen hegte er auch gegenüber des Giftmischers. Oder Apothekers. Was auch immer Devino war, er war seltsam. Jedem wollte er sofort an die Wäsche um irgendwelche Wunden verarzten zu können. Vermutlich geilte er sich an den Wunden auf wie Francis vermutete. Es gab solche Menschen und Francis wollte ihnen nicht näher kommen als er musste.
"Andere Idee, junger Mann.", meinte er schliesslich zu Ezio. "Ihr besorgt euch drei Rüstungen und bringt mich als Gefangenen zu Rizzi. Ich werde gesucht, man wird euch also geradezu den Weg zu seiner Villa ebnen. Er wird euch beglückwünschen und ihr könnt zustechen. Es bricht ein riesiges Chaos aus und mit viel Glück retten wir alle, die es zu retten gibt und dann treffen wir uns wieder irgendwo ausserhalb der Stadtmauer. Am besten auf dem nicht einsichtbaren Weg, an dem ich heute auf euch gestossen bin."
Sein Blick war erwartungs- und hoffnungsvoll auf Ezios Gesicht gerichtet. Erkannte Ezio darin das Vertrauen von Francis' Seite aus? Francis lieferte sich aus und Ezio hatte sein Leben in seiner Hand. Mehr als das konnte ihm Francis nicht anbieten. Na gut, seinen Körper vielleicht, oder einen einstündigen Gesangsreim, aber sein Körper war bereits eingenommen worden und nicht mehr frei verfügbar und Ezio mochte seine Reime nicht besonders. "Und um für grösseren Tumult zu sorgen, sollten wir das alles tagsüber machen. Wenn die Leute auf den Strassen sind und den Verfolgern den Weg versperren."
Warum musste Francis ständig Pläne schmieden? Das hatte er schon für Santoro getan und jetzt tat er es wieder. Und er fand nicht, dass er sonderlich gut darin war. Er konnte Pläne für sich allein überlegen aber nicht für mehrere Personen. Trotzdem fand er seine Idee gar nicht so schlecht. Sie ebnete den Assassinen den direkten Zugang zu Rizzi ohne das jemand Fragen über ihre Personen stellen konnte oder sie abfing um sie für eine Mission einzuteilen. Nur die Templer wussten, dass Francis gesucht wurde. Und Francis selbst.
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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   23/10/2017, 12:12 pm

Er konnte nichts mehr finden, dass er auf Francis Worte erwidern konnte. Denn er war ebenso zweimal anwesend gewesen. Genauso wie sich Emily in der Nähe befunden hatte. Nur Onava und Giovanni hatten den Schrecken der Kellernacht nicht durchlebt. Ezio spürte den kalten Boden unter ihm und er starrte Francis einen Moment einfach an. Die Idee war riskant und doch die beste bisher. “Wenn wir scheitern, kann es unser aller Tod sein und besonders den Euren, wenn sie Euch wirklich suchen.“ Ein wenig war Ezio erstaunt über dieses offene Angebot von Francis Leben. Würde er wirklich dafür sterben wollen, nur um den Assassinen zu helfen? Ezio sah zu seinen Ordensgefährten. Er hatte schon zu Beginn der Reise die Führung übernommen, so lag es wohl auch jetzt an ihm zu entscheiden, welches Risiko sie eingehen wollten und mussten. “Lasst uns nachsehen wie viele Rüstungen wir finden können und dann werden wir entscheiden.“ Ezio stand auf und legte dabei so viel Schwung hinein, wie es sein müder Körper ihm erlaubte. Und dann streckte er auch dem Söldner die Hand entgegen. “Und alles was Ihr dafür wollt ist, dass das Leben des Templers verschont wird?“ Ezio hatte bereits viele Söldner getroffen, doch noch keiner forderte ein Leben als Preis. Sie kämpften doch für Geld und davon wollten sie meist nicht wenig. Ihre Loyalität richtete sich nach demjenigen der mehr zu zahlen hatte. Und doch war es Bell gewesen, der den Vorschlag gemacht hatte, sich als Gefangener auszugeben. Er zog den Blonden dann auf die Beine und drehte sich zum Ausgang. Sie hatten lange genug gewartet. Die Luft war rein und die Nacht still. Der Assassine konnte keine Fackeln mehr erkennen und selbst die Kerze im Hof war erloschen, denn die Fenster waren dunkel. Auch jetzt würden sie mit dem Licht des Mondes auskommen müssen, falls sich noch eine Wache durch die Dunkelheit bewegte.
Ezio schlich an der Mauer entlang und setzte einen kurzen Sprint zurück um ein Stück freier Fläche schnell hinter sich zu bringen. Die Türe des Nebenausgangs lag noch offen und er schob sich hinein. Nur kurz sah er zurück zu den anderen und zeigte ihn mit einem kurzen Winken, dass er keine Gefahr entdeckt hatte. Kurz blieb er im Eingang zur Küche stehen. Es herrschte Chaos. Scherben lagen am Boden verteilt und schwarze Flecken und Schlieren gaben dem ganzen noch einen viel schmerzlicheren Anblick. Aber Ezio hatte recht behalten und die toten Wachen lagen noch hier. Ihre Kameraden hatten keine Zeit verschwenden wollen. Ezio konnte fünf tote Soldaten zählen, jedoch war eine Rüstung durch das viele Blut unbrauchbar geworden. Ezio ging etwas in die Knie und zog eine Leiche nach oben. Dem Mann war das Genick gebrochen und seine Kleidung schien noch intakt zu sein. Er hatte sogar Ezios Größe und Statur. “Die ist perfekt.“, murmelte er und drehte sich dann wieder um.
Ezio hatte nicht viel Zeit gebraucht, um dich zu entscheiden. Eigentlich hatte er die Antwort bereits in der Scheune gewusst.  Er war jemand der manchmal lieber ins Ungewisse stürzte, als zu ewig zu verharren. “Wir haben bereits eine Rüstung. Ich werde das Risiko wagen und einen Versuch starten. Onava? Giovanni? Ich werde Euch nicht dazu zwingen. Aber wir müssen es versuchen. Für das Kredo. Für Rafael. Für Emil. Und auch für den Spanier.“ Der junge Assassine versuchte die beiden in der Dunkelheit auszumachen.

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Francis Bell
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   23/10/2017, 2:19 pm

Francis liess sich aufhelfen und stöhnte dabei schmerzerfüllt auf. Sein Körper war geschunden aber er hatte dennoch das Gefühl, relativ fit zu sein. Er würde die Mühen nicht scheuen um in Erfahrung bringen zu können, wie es Shane ging. Er wollte nur das wissen. Und für Shane ging er jedes Risiko ein, denn das war der Adelsmann für ihn ebenso eingegangen.
"Das ist alles, was ich will.", bejahte er Ezios ungläubige Frage und lief ihm ein Stück nach bis er mit Onava und Giovanni stehenblieb und dem jungen, feurigen Assassinen die Vorhut überliess. Er wusste, dass seine Forderung seltsam in den Ohren der anderen klang. Vielleicht förderte er damit das Misstrauen. Aber es entsprach der Wahrheit und er war ein grottenschlechter Lügner gewesen.
Als die Luft rein war, folgten sie Ezio zurück in die Küche. Von ihren Leuten lag niemand tot am Boden und er liess die drei nach den Rüstungen suchen. Francis setzte sich wieder auf einen Stuhl und musterte die drei Gestalten in der Dunkelheit.
"Eine Zigeneurin hat mir vor einiger Zeit in Frankreich prophezeit, wie mein Leben verlaufen wird. Sie war eine Seherin und hat meine Zukunft in ihrer Kugel gesehen. Um sicher zu gehen, hat sie auch noch Karten gelegt. Dafür musste ich zwar noch etwas zusätzliches zahlen aber es war immerhin eine Zahlung an mein Glück.", erklärte er völlig ernst. Es war ihm völlig ernst. Diese alte Hexe mit ihrem Kopftuch, den schwarzen Haaren, der Warze im Gesicht und den goldenen Creolen an ihren Ohren, hatte tiefen Eindruck in Francis hinterlassen. Sie eröffnete ihm ein Blick in seine Zukunft, an die Francis glaubte. Er glaubte nicht an Gott, er leugnete ihn aber auch nicht. Er hielt sich nur nicht an die christlichen Anstandsregeln und war allerlei Sünden und Gelüsten verfallen. Vermutlich war jeder Herzschlag, der für Shane schlug, die absolut grösste Sünde überhaupt gewesen. Und doch prophezeite die Kirche ständig von der Liebe. Es war also das höchste Gut gewesen, zu lieben, und die grösste Sünde, jemanden zu lieben, den andere nicht an seiner Seite sehen wollten. Die Kirche war verwirrend. Und alles was sinnlos verwirrend war, schob Francis von sich. Die Kirche hinterliess bei ihm nur riesige Fragezeichen über seinem Kopf. Er war kein Lügner und er hasste nicht. Aber so wie er sein Leben lebte, war er einem Teufel gleich.
"Sie wusste Sachen von mir, die ich ihr nicht erzählt hatte.", fügte er hinzu. Die alte Zigeunerin war einfach eine gute Menschenkennerin. "Sie wusste, dass ich nicht viel Geld hatte. Oder dass ich eine lange Reise hatte und über die See fahren musste!", erklärte er und das Staunen kehrte zurück. Die Zigeunerin hatte einfach gewusst, dass er ein Söldner war. Söldner waren immer auf der Suche nach Geld und einer Arbeit. Zudem hatte sich Francis seinen englischen Akzent nie abtrainiert und er war sowohl in Frankreich als auch in Italien als Engländer zu erkennen gewesen. "In ihrer Kugel sah sie, dass mein Leben von Glück erfüllt sein würde. Ich würde das Glück nicht immer sofort sehen aber es ist immer an meiner Seite. Und sie sagte, dass ich sehr, sehr alt werde. Ich würde nicht von Verletzungen und Narben verschont bleiben aber ich würde auch den blutigsten Kampf überleben. Sie sagte, dass man mich braucht. Oder das mich jemand braucht.", erzählte er weiter und er erzählte es verzückt. Man konnte heraushören, wie sehr er an das Gesagte der Wahrsagerin glaubte obwohl sie ihm Geld abgeknöpft und vermutlich das Blaue vom Himmel erzählt hatte. Vermutlich war sie erfreut darüber, dass Francis sinnbildlich an ihren Lippen hing und bereit war, noch mehr Münzen auf den Tisch zu legen um gute Dinge über seine Zukunft hören zu können. Es hatte ihm viel bedeutet und es bedeutete ihm noch heute sehr viel. Denn bisher hatte es zugetroffen. Die eigentlich sehr schwammigen Aussagen waren für Francis wahre Bibelworte geworden und es gab mittlerweile auch jemanden, der ihn brauchte. Und damit war nicht die schwarze Stute gemeint gewesen.
Francis grinste vergnügt über diese Erinnerung und den Gedanken an Shane auf. Das Glück war auf ihrer Seite.
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Giovanni Devino
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   23/10/2017, 6:04 pm

Giovanni lehnte sich gegen eine Holzwand in der Scheune und fühlt nach seiner Wunde an der Schulter sie war nicht tief aber sie blutet leicht aber wenn er sich nicht darum kümmert würde es schlimmer werden, er mit seinen Vorräten dafür sorgen das im Schlimmsten Fall das es länger brauchte um zu heilen. Giovanni konnte Ezio Schemenhaft erkennen aber dafür sah er die Unruhe in ihm, er war wütend darüber das die Templer, Emily und den Spanier haben und das er einem Vertrauen musste der zweimal dabei war als etwas fürchterlich schief ging.

Der Plan den Bell machte war wahnwitzig aber es war der einzige Plan den sie hatten, so musste er zumindest probiert werden, wenn es Scheitert müssten sie Improvisieren aber es könnte funktionieren, Giovanni war sich unsicher das konnte man auch merken, seine Hände fingen an zuzittern, er atmete tief durch und machte sich klar das es um mehr ging als nur er oder die Gruppe, es ging um den Orden.

Giovanni folgte Ezio von der Scheune zurück zum Haus und lauschte den Worten des Blonden Mannes der über eine Zigeunerin sprach, Bell glaubte der Alten Dame wirklich so wie er die Geschichte erzählte. Ezio zeigte das es in dem Gebäude sicher war kurz darauf entdeckte Ezio eine Rüstung die ihm passte kurz darauf meinte Ezio das sie es sich aussuchen könnten ob sie ihm helfen würden, Giovanni versuchte zu Ezio zu sehen "Ich werde Euch helfen, für das Kredo. für Rafael. für Emily. aber nicht für den Spanier, er ist ein Verräter und er wird ewig einer bleiben." Giovanni legte ein Hand auf die Schulter von Ezio um ihm zuzeigen das er auf seiner Seite stand und ihm Vertraute. Giovanni schaute auf dem Boden nach einer Rüstung die ihm passte Ich werde mich daran wohl ewig errinnen. er schaute zu Onava und wartet auf ihre Reaktion und hoffte das sie auch helfen würde. Während Giovanni die Rüstung begutachtete "Wenn wir das hier hinter uns haben würde ich gerne wissen was in dem Keller passiert ist, wo bei ich glaube das wir dann wissen wer der Verräter ist und wir dann alles wissen." forderte Giovanni von Ezio.

Der Preis des Blonden war einzigartig er wollte kein Geld, er wollte das Leben eines Templers und setzte dabei sein eigenes Leben aufs spiel, dieser Mann war einzigartig. Giovanni schaute zu ihm "Warum erzählt Ihr uns diese Geschichte?" es machte für Ihn keinen Sinn aber es war belustigend, das sich dieser Mann von einer Zigeunerin hat ausnehmen lassen und Giovanni fing an zu schmunzeln.
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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   23/10/2017, 9:54 pm

Ezio konnte den Preis nicht wirklich verstehen, doch er würde ihn zahlen. Er hatte versprochen, er würde ihn nicht töten - das bedeutete nicht, dass er den Templer so verletzten konnte, dass er den Assassinen nicht mehr gefährlich werden konnte. Er würde nicht noch mehr Verluste bei den Assassinen riskieren und selbst wen Francis meinte, dass Rizzi und Shane vielleicht aneinander gerieten, konnte es passieren, dass dieser  Rache für Rizzis Tod wollte. Immerhin waren sie beide Templer.
Ezio begann dem Toten die Kleidung auszuziehen. Dabei wartete er auch auf die Antwort von Giovanni und Onava. Der Arzt war der erste der etwas sagte und Ezio unterbrach seine Tätigkeit, um sich aufzurichten. Er drehte sich in die Richtung aus der Stimme gekommen war und konnte schon bald die dunklen Schemen von Giovanni erkennen. Eine Hand legte sich auf seine Schulter und kurz lächelte Ezio erfreut auf. “Grazie.“ Und Ezio sprach dieses Wort aus tiefstem Herzen. “Und es ist kein Verlust, wenn wir den Verräter nicht befreien. Für ihn gehen wir kein weiteres Risiko ein. Er würde es auch nicht für uns tun.“ Ezio suchte die Dunkelheit nach Onavas roten Haar ab, doch alles war nur grau und die Gestalt der Assassinin gut verborgen. Da er sie aber nicht drängen wollte, setzte er seine Arbeit fort und entfernte jedes Kleidungsstück von dem toten Körper.
Francis Stimme drang vom Hintergrund an sein Ohr und er nahm die Sachen, um sich zu ihm an den Tisch zu sitzen. Die gewonnene Rüstung legte er auf Tischplatte nieder. Ezio merkte, dass er müde wurde und doch konzentrierte er sich auf sie Geschichte die der Söldner ihnen erzählte. Ein wenig seufzte Ezio auf und schüttelte belustigt den Kopf. Dieser Mann schien den Worten dieser alten Frau wirklich zu glauben und das obwohl er dafür bezahlt hatte. Aber ein wenig faszinierte ihn dieser ungebremste Glaube an ein paar leeren Worten und und irgendwie schienen sie wahr zu sein. Er saß noch immer hier und er hatte zwei Überfälle überlebt - einen sogar gefesselt an einem Stuhl. “So wollt Ihr uns damit sagen, dass Ihr diesen Plan vorgeschlagen habt, da Ihr an Euer Glück glaubt?“ Ezio schüttelte kaum merklich den Kopf. “Ihr seid verrückt.“, murmelte er. “Wir müssen auf einen Verrückten hoffen.“ Er wenig musste er dann aber Francis Grinsen erwidern. “Aber unser Plan ist ebenso verrückt, dass es sogar hilfreich ist jemanden wie Euch dabei zu haben.“  Ezio legte seine Arme auf den Tisch ab und bettete für einen Moment den Kopf darauf. “Wir müssen eine andere Unterkunft für die Nacht finden und noch ein paar Stunden Schlaf erhaschen. Es hilft niemanden, wenn wir ohne Kräfte in diese Mission starten und da die Soldaten jederzeit zurückkommen können ist es hier nicht mehr sicher.“ Sich leicht über die Stirn reibend setzte er sich wieder auf. “Wir werden wohl im Wald übernachten müssen.Vielleicht sogar nahe der Stadtmauer.“ Für ein paar Minuten sah Ezio auf die Vorräte in der Küche und sein Blick blieb bei Emilys Sachen hängen. Er hatte sich so getäuscht oder nicht? So verrucht konnte ihre Täuschung nicht sein, dass sie sich von den Soldaten niederschlagen ließ und sie hatte ihn gerettet, durch den Wurf des Messers. “Jeder nimmt das was er tragen kann und dann satteln wir die Pferde.“ Er sah Bell an. “Ihr könnt das des Spaniers nehmen. Es scheint ein ruhiges Tier sein. Wenn er bereits tot ist, könnt Ihr es behalten. Eures habt Ihr doch verloren.“ Ezios Stuhl wurde zurück geschoben und kratze über den Boden. Er marschierte zu seinen eigenen Sachen und hob Schwert, Dolch und den Lederbeutel auf. Die Sättel lagen noch in der Scheune bei den Pferden.

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Francis Bell
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   24/10/2017, 10:07 am

"Ich erzähle sie weil Ihr gar nichts erzählt.", beklagte er sich bei Devino. "Seid nicht so verspannt.", grinste er auf. Dann sah er zurück zu Ezio. "Ist es nicht egal woran man glaubt solange dieser Glaube stark genug ist damit man im Leben vorwärts kommt? Ausserdem hat sie die Wahrheit gesagt. Sie ist eine Seherin. Sie weiss, was sie sieht."
Für Francis stand fest, dass die Seherin magische Fähigkeiten hatte. Was anderes konnte es gar nicht sein. Nie und nimmer würde er die Fähigkeiten von Kartenlegern, Sehern und Kugelblickern in Frage stellen. Er hatte hohen Respekt vor diesen Leuten. Es waren auch die einzigen, die ihm Angst machen konnten.
Er stand wieder auf. Sein Körper schrie vor Schmerzen und vor Hunger. Aber noch mehr wollte sein Geist die Ungewissheit über Shanes Verbleib vertreiben. Und um sich abzulenken und die verbliebene Gruppe zu beruhigen, begann er wieder zu reimen. "Sie stachen in See, sie stachen ins Feld, doch fehlte es den Männern immer an Geld, denn Frauen und Wein, gross oder klein, süss oder sauer, die Sünde lag immer auf Lauer!", sang er in schrägen Tönen und unschönen Reimlauten. Leise und ohne sich davon abbringen zu lassen. "Sie schliefen im Wald, sie schliefen im Heu, das war den Männern längst nicht neu, doch einen im Bunde, der hasste die Kunde, er wollte doch schlafen bei seinen Schafen.", sein Blick ging zu Onava und er grinste. Dann fasste er nach einem Beutel und zog ihn über seinen lädierten Arm. "Rizzi da, Rizzi dort, die Assassinen waren schon fort! Der Weg, der Weg, der Weg! Der führte ins Geheg! Nicht zu den Schafen und nicht zu den Ziegen, sondern zu den Pferden um bei ihnen zu liegen. Das Heu so duftend, das Stroh so weich, die Männer, sie waren nicht reich, sie wurden verfolgt, sie wurden getrieben, mit Schlägen und Hieben, und dann, so ganz nebenbei, bekamen sie Santoro frei. Und Shane."
Er grinste auf und packte einen weiteren Beutel und sah dann zu Ezio, Giovanni und Onava. "Schlafen wir unter freiem Himmel." Francis war guter Dinge. Nur noch ein paar Stunden und sie konnten gleich zwei Missionen erfüllen. Sie würden Santoro, Emily und den Spanier befreien und Shane aus den Klauen von Rizzi retten.
Francis lief aus dem Haus. Die Luft war rein und es waren keine weiteren Soldaten mehr in Sicht. Sie gelangten problemlos zum Stall, in welchem sie ihre Pferde untergebracht hatten.
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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   25/10/2017, 9:07 pm

Vielleicht habt Ihr recht.“, murmelte er leicht in den Stoff seiner Gewandung. Sie roch nach Blut und Schweiß und er nahm sich vor, sie sobald es ging zu wechseln. Aber wenn der Glaube an etwas stark genug war, konnte man doch vieles verändern oder nicht? Glaubte nicht er auch an die Ziele der Bruderschaft? Kurz lächelte er etwas auf und erhob sich schlussendlich, um sich um die Sachen zu kümmern. Nachdem er seinen Beutel in der Hand hatte, fing Francis wieder an zu singen und er verdrehte leicht die Augen. Für den Bruchteil einer Sekunde verspürte er so etwas wie Respekt diesem Shane gegenüber. Dieser Mann musste eine nie endende Geduld besitzen, um diesen Söldner länger als nur eine Nacht in seiner Nähe zu behalten - zugleich beneidete er den Templer in keinster Weise. Es war schon Folter genug, sich stundenlang den schrägen Gesang anzuhören. Dafür würde er ihn sogar am Leben lassen.
„Bell… nur eine Bitte.“, meinte er dann, als dieser endlich seinen Gesang beendet hatte. „Singt nie wieder in meiner Gegenwart, wenn Euch euer Leben lieb ist.“ Ezio versuchte ernst in seine Worte zu legen, auch wenn seine Augen ein wenig amüsiert, doch ebenso genervt aufblitzen. Kurz blieb er vor Emilys Beutel stehen und sah ihn an. „Wir holen euch alle da raus.“, versprach er sich selbst und auch den beiden gefangenen Assassinen. Er packte sie zu seinen anderen Sachen und sah dann auch noch einmal kurz zu Giovanni und Onava.
Am Ende fand er sich im Stall wieder und sattelte seinen Hengst und ebenso Emilys Tier. Er wollte es nicht zurück lassen und sie würden jedes Fluchtpferd brauchen, wenn sie von der Stadt weg mussten. Da es dunkel war, würden sie nicht reiten können und die Pferde an den Zügeln führen. Sie konnten nicht riskieren, dass sich Reiter und Tier das Genick brachen, indem sie blindlings durch den Wald reiteten. Ezio führte sie um den Hof herum und dann näher zu den Stadtmauern. Dabei suchte er die Nähe des Waldrandes und nachdem sie weit genug fort waren, bog er sogar tiefer in einen hinein. Er lief noch ein Stück weiter, ehe er eine Lichtung entdeckte. Sie war von den Bäumen gut verborgen, doch sie hatten dabei eine gute Sicht auf das, was um sie herum geschah. Jedenfalls soweit es die Dunkelheit zuließ. Er würde nicht riskieren ein Feuer zu machen und sich damit noch einmal zu verraten. Auf der Lichtung band er sein Pferd an und wollte wieder zurück in die Mitte gehen. Sein Schuh verfing sich in einer Wurzel, die er so nicht gesehen hatte und stolperte mit einem Ruck nach vorne. Die Hände durch die Luft rudernd, versuchte er noch irgendwie Halt zu finden, doch in letzter Zeit schien er eine gewisse Hassliebe mit Bäumen zu entwickeln. Seine ausgestreckten Arme trafen auf einen Baum, ehe er nach vorne kippte und die Rinde küsste.
Merda!“, fluchte er und blieb kurz einfach stehen. Im ersten Moment sah es so aus, als hätte er den Baum umarmen wollen. „Wir brauchen wirklich schlaf.“ Er rieb sich etwas die Stirn und sah mit grimmiger Miene zu seinen Begleitern. Ohne ein weiteres Wort holte er das Fell hervor und bereitete es auf dem Boden aus. Leise bat er dann Onava die erste Schicht der Wache zu übernehmen, ehe er sich hinlegte. Er war erschöpft und seine Gedanken rasten. Der morgige Tag würde entscheidend sein und konnte ihnen den Kopf kosten, oder auch alle retten. Ezio bettete seinen brummenden Schädel auf den Boden und versuchte die Beule an seiner Stirn zu ignorieren. Er war sogar müde genug, dass er in wenigen Sekunden einschlief. Erst als die ersten Vögel zu singen begannen, wachte er wieder auf und rieb sich über die Augen. Er hatte durchgeschlafen und seinen Wachdienst völlig verpasst. Augenblicklich sprang er auf. „Es wird Zeit die Mission zu beginnen.“ Ein leichtes Brennen auf seiner Wade, ließ ihn kurz in seinem Tatendrang innehalten, doch er würde mit den Schmerzen auskommen müssen.

- Ende der Szene -

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Maurice Calenberg
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   29/10/2017, 1:07 am

Sonntag der 11. April
Später Vormittag

Es war ein angenehmer sonniger Vormittag. Die Vögel zwitscherten und die warme Sonne fiel auf Maurice's Haut. Sie war zwar nicht so warm wie in Ägypten, aber es war trotzdem ein angenehmes Gefühl. Italien war schön, aber auch anders als Maurice es sich vorgestellt hatte. Diese Reise war bisher sehr eintönig gewesen, zwar hatte man einmal versucht ihn erfolglos zu überfallen, aber an der Langeweile änderte dies nichts. Wie würden wohl die Assassinen hier sein? War sein Italienisch gut genug? Einige Fragen waren ihm durch den Kopf geschwirrt und beschäftigten auch gerade. Kurz begutachtete Maurice die versteckte Klinge an seinem rechten Unterarm und begutachtete besonders das Assassinensymbol, welches in die Klinge eingraviert war. Als sein Blick wieder von der Klinge wich, griff er nach seiner Flasche Wasser. Diese war jedoch schon leer und so warf Maurice diese frustriert auf den Waldboden. Er lief gerne abseits von Wegen, so konnte er sicher sein, dass keine Feinde in der Nähe waren oder man ihn nicht direkt finden würde. Weit konnte es nicht mehr sein, da war sich Maurice sicher. Maurice stieß nun auf eine Lichtung, in der er sich kurz an einen Baum lehnte um Pause zu machen. Dann fiel sein Blick auf Hufspuren, welche er genau musterte. War hier schon vorher jemand? Natürlich war das jemand, dass konnte man an den Spuren erkennen. Sie sahen noch nicht wirklich alt aus, also musste es gar nicht so lange her gewesen sein. Sein Blick fiel nun auf die Felle die herumlagen. Wie konnte er die nur übersehen? Er war einfach geschafft von der Reise und sehnte sich nach einem angenehmen, weichen und warmen Bett. Trotz der Spuren, war Maurice fertig und brauchte eine Pause. Also entschloss er, sich einen Baum zu suchen, auf dem er sich ein wenig ausruhen konnte. Dort würde man ihn auch nicht sofort finden. So ging er nun also zu einem Baum, direkt am Rande der Lichtung, von wo aus er alles im Blick hatte, aber selbst nicht so schnell gesehen werden können sollte. Samt seines Rucksacks kletterte er auf den Baum und legte sich auf einen Ast, wo er sich nun begann auszuruhen und ein wenig in das Laub über sich zu blicken.


Zuletzt von Maurice Calenberg am 29/10/2017, 11:53 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Emily de Lucca
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   29/10/2017, 8:06 am

-> cf:  Galgenplatz Montepulciano

11.April 1480 fast Mittag


Emily biss die Zähne zusammen, als Ezio mit Leichtigkeit an ihr vorbeikletterte und zwang sich selbst zur Eile. Sie ging davon aus, dass er bereits voran lief und vielleicht bei den Pferden warten würde. Schnell wurde sie eines besseren belehrt und wie damals, als sie ihr kleines Rennen verlor, streckte sich ihr eine Hand entgegen. Kurz zögerte sie und versuchte seinen Blic[size=30]k zu deuten, aber die patrouillierenden Wachen zwangen sie, dass Angebot anzunehmen und sich helfen zu lassen. Die Verletzung an Ezios Hand schien gut zu heilen, oder er nahm sie in dieser gefährlichen Situation nicht wahr, denn er griff beherzt zu und zog sie hoch. [/size]

Ein kurzes Streicheln über den Hals musste als Begrüßung reichen, ehe sie sich auf den Rücken des treuen Tieres schwang. Auch Ezio saß bereits im Sattel und sie folgte ihm in rasantem Tempo durch das unbewachte Stadttor. In gestrecktem Galopp machten sie ordentlich Strecke gut und doch bremste ihr Begleiter viel zu früh. Das provisorische Lager lag übersichtlich und doch versteckt vor ihnen. Mit einem drückenden Gefühl in der Magengegend drehte sie sich in Richtung Stadt um. Entfernt konnte sie noch schemenhaft die Umrisse erkennen und das gefiel ihr nicht. Wahrscheinlich hätte sie aber heute nicht genug Abstand zwischen sich und die Mauern bringen können. 
Ergeben seufzend rutschte Emily also vom Pferd und wolle es gerade festbinden, als sich zwei starke Arme um ihren Körper legten. Ihre Beine berührten kaum den Boden, da wirbelte Ezio sie herum. Im ersten Moment zuckte sie erschrocken zusammen. Die Überraschung überwiegte ehe die Erinnerung sie einholte. Bei ihrem ersten Treffen war er ebenfalls voll Freude und ehrlicher Gefühle. Auch damals drehte er sich auf diese Weise mit ihr im Arm und doch war dieses Mal so vieles anders. Als Emily ihren stand zurückerlangte, lagen beide Hände an seiner Brust. Deutlich spürte sie den schnellen starken Herzschlag unter ihren Fingern. Seine aufrichtige Freude war nicht nur in seinen Worten zu hören, sondern stand auch in seinen Augen geschrieben. Viel zu schnell ließ Ezio wieder von ihr ab und Emily ließ langsam wieder ihre Arme nach unten sinken. "Das haben wir alles nur Euch zu verdanken." Meinte sie ehrlich. Letztendlich hatte sie nicht wirklich zur Rettung des Mentors beigetragen. Vielmehr ließ sie sich fast kampflos bewusstlos schlagen und gefangen nehmen, weil sie so unachtsam war. Dieser Fehler stieß ihr noch immer sauer auf und sie senkte wütend auf sich selbst den Blick zu Boden, doch dort kniete nun Ezio.
Ungläubig musterte sie den Assassinen und lächelte schließlich leicht bei seinen Worten. Vorsichtig streckte sie eine Hand aus und legte sie an seine Wange. Sie wollte ihn berühren. Es war, als müsste sie sich überzeugen, dass wirklich er es war, der diese Worte sprach. Ihr Daumen strich leicht über seine Haut während sie ihn weiter musterte. "Nun seht Ihr wieder klar? Blendet Euch nichts mehr, Signore Drago?" Langsam zog sie die Hand zurück, als ihr Gegenüber sich wieder erhob. "Ich hatte schon Angst es wäre das Werk einer bösen Hexe gewesen..." vorsichtig lächelnd zwinkerte sie ihm zu und hoffte dass er seine Worte auch so meinte. Zwar konnte sie irgendwie verstehen, warum er so handelte und dachte, aber es schmerzte sehr, als Verräter gesehen zu werden, wenn es nicht der Wahrheiten entsprach.
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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   29/10/2017, 10:20 am

-> cf: Galgenplatz Montepulciano

Nicht eine Sekunde lang hatte Ezio an seine Verletzungen gedacht. Im Eifer des Gefechts und der Aufregung waren diese völlig ausgeblendet worden. Selbst jetzt, als er vor Emily kniete, war seine Hand und auch die Wade vergessen. Es zählte der Augenblick und der Sieg, den sie davon getragen hatte. Ezio erkannte die Überraschung und auch Ungläubigkeit in Emilys Zügen. Er hatte wohl so sehr daran gearbeitet sie von sich zu stoßen, dass er ihr Vertrauen völlig verloren hatten. “Es ward auch Ihr, die uns begleitete und die sogar fast Ihr Leben gelassen hätte, um die Bruderschaft zu retten.“ Er hatte in diesem Moment nur noch Angst verspürt - Angst darüber sie sterben zu sehen und nicht mehr die Möglichkeit zu bekommen, sie um Wiedergutmachung zu bitten. Selbst wenn seine Taten unverzeihlich waren. Er spürte die Hand an seiner Wange und legte seinen Kopf ein wenig dort hinein. Er spürte die Wärme die von ihr Ausging und somit auch das Leben. Alles hier zeigte ihm, dass sie lebend davon gekommen waren.
  “Ich sehe so klar junge Maid, dass es beinah schon schmerzt. Der Drache suchte nach dem Gold, ohne zu wissen, dass der unscheinbare Stein vor ihm, bereits der schönste Edelstein war.“ Ein leichtes Grinsen legte sich auf seine Züge. Das ernste Gesicht welches er seit Tagen trug begann zu bröckeln. Er war aufgestanden und blieb einen Augenblick lang einfach vor Emily stehen. “Eine Hexe war es die mich verführte, aber es war keine Hexe die mich blendete. Es war nur mein Stolz und die Sorge, dass der Drache vergessen hat zu fliegen.“ Er streckte die Hand aus und strich ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht. “Was ich Euch angetan habe ist unverzeihlich und doch bitte ich Euch, mich nicht zu verurteilen.“ Der Assassine trat ein paar Schritte zurück zu ihren Sachen. Er öffnete einen Beutel und holte Emilys Klingen hervor. Leicht lächelnd und mit leuchtenden Augen kam er zurück und streckte die Hände aus. Auf den offenen Handflächen lagen die Waffen und er sah ihr in die Augen. “Legt sie nicht mehr so leichtfertig ab.“ Ezio hatte gewusst, dass sie versucht hatte ihm zu beweisen, dass man ihr trauen konnte. Er hatte sie im Hof beobachtet, während sie alles zur Seite gelegt hatte. Erst dann wat sie an den Tisch gekommen. Vielleicht wäre sie nie in Gefangenschaft geraten, hätte sie ihre Klingen bei sich getragen. 
Ezio senkte senkte dann wieder seine Hände und sah in die Richtung in die Stadt. Er ahnte nicht, dass man sie beobachtete und suchte die Ferne nach Rafael und Bell ab. Zwei Stunden hatte der Söldner gesagt. In zwei Stunden würden sie sich wieder sehen und dann kam der Wettlauf gegen die Dunkelheit. Sie mussten von hier weg und dieses Reich der Templer fürs erste hinter sich lassen. “Ich hoffe Rafaels Zustand ist nicht noch schlimmer, als er ausgesehen hat.“ Langsam drehte sich sein Körper zurück und er ließ den Blick zu den Blättern der Bäume schweifen.

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Maurice Calenberg
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   29/10/2017, 11:51 am

Welch eine angenehme Ruhe das doch war. Maurice dachte darüber nach, wer zuvor hier war und seine Sachen hier liegen lassen hat. Ein wenig Zeit verstrich, bis er zwei Personen kommen sah. Sofort hatte er seinen Blick auf die beiden gerichtet und musterte die beiden genau. Langsam richtete er sich auf und kniete nun auf dem Baum und hatte seinen Blick auf die beiden gerichtet.
Langsam nahm er seinen Bogen vom Rücken und spannte einen Pfeil zum Schuss bereit. Zwar wartete er noch ab, doch jeder Zeit bereit zu feuern. Ruhig belauschte er das Gespräch und bei dem Wort 'Bruderschaft' zuckte er kurz überrascht zusammen. Nun ließ er die Spannung von der Sehne, behielt aber noch beides in den Händen. Als nun der Mann aus einer der Taschen zwei verstecke Klingen holte, wurde es Maurice klar. Es mussten Assassinen sein, doch was machten sie hier? Kurz wartete Maurice noch ab, ehe er dann den Pfeil zurücksteckte und den Bogen wieder auf den Rücken spannte. Ein ziemlich großer Zufall musste es gewesen sein, dass er hier auf Assassinen traf. Als der Name Rafael fiel, erinnerte sich Maurice schwach daran, diesen Namen schon einmal gehört zu haben. Der Mentor der ägyptischen Assassinen hatte ihn einst erwähnt, als Maurice ihm berichtete, dass er nach Italien wolle. Doch warum sollte er verletzt sein? Was ist vorgefallen? Diese Sachen galt es nun aufzuklären und als Meister-Assassine war er innerlich dazu verpflichtet zu helfen.
Maurice sprang mit einem großen Satz vom Baum und durch das Laub und landete elegant auf dem Boden udn richtete sich auf. Er stand Ezio nun genau gegenüber und seine herabhängende Kleidung flatterte im Wind. Auf seinem linken Armschützer war das ägyptische Symbol der Assassinen zu erkennen, welches er zeigte. "Klingt als könntet meine Hilfe gebrauchen." mit diesen Worten senkte er den Armschutz wieder und ging zwei Schritte auf Ezio zu, nun stand er etwa 4 Meter von ihm entfernt und schenkte der Frau nicht einen Hauch von auffälliger Aufmerksamkeit. Er beobachte nur aus seinem Augenwinkel was sie tat. Sein Blick war scharf und er wieder hellwach und etwas ausgeruhter als zuvor, auch wenn ihm noch immer der Schlaf fehlte.
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Emily de Lucca
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Besonderheiten: - Narbe rechts über Wange und Auge - trübes rechtes Auge
Gesinnung: Assassine Assassine

BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   29/10/2017, 12:50 pm

Es war komisch, als er so entschuldigend vor ihr kniete und doch genoss sie die erste Zeit die sie seit langem wieder allein verbrachten. Es würde dauern bis die Wogen wieder geglättet waren und Emily wollte so bald wie möglich daran arbeiten. Sie hoffte nur, er meinte es ernst und würde nicht bei der nächsten Ungereimtheit wieder etwas Schlechtes an ihr suchen. ''Ich leistete einen Schwur.'' Und diesen nicht nur gegenüber der Bruderschaft. Auch Ezio versprach sie zu helfen und für ihre Brüder und Schwestern würde sie jederzeit ihr Leben lassen.
Es kam der jungen Frau so vor, als könnte sie mit ihren Berührungen seine strengen und viel zu ernsten Züge verwischen. Endlich sah sie das so schmerzlich vermisste Lächeln wieder. Es war nur kurz und wenig ausgeprägt, aber doch ein freudiger Anfang um zum Ursprung ihres Kennenlernens zurückzukehren. An diesem Abend trugen  sie Beide fast ununterbrochen eine Freude mit sich die sich durch ein dauerhaftes Lächeln äußerte. Vielleicht konnten sie bald wieder gemeinsam Lachen. Emily hoffte es sehr. 
''Sicher nicht der schönste Edelstein, aber zumindest keine Fälschung.'' Meinte sie als er den Vergleich mit Edelsteinen zog. Gern hätte sie die Zeit zurück gedreht und wäre gemeinsam mit ihm zu dem Treffen gegangen. Wer weiß wie dann alles geendet hätte... 
Jetzt, da sich die Kluft zwischen ihnen langsam wieder zu schließen begann, wurde ihr bewusst wie tief sie auf beiden Seiten war. ''Mir steht es nicht zu Euch zu verurteilen. Vermutlich hätte ich genauso reagiert.'' Natürlich war sie verletzt und würde es auch nicht so schnell vergessen können. Darauf herumreiten wollte sie aber nicht. ''Wer weiß, vielleicht fliegen wir eines Tages wieder gemeinsam.'' Rief sie ihm noch nach, als Ezio sich umdrehte und zu den Taschen ging. 
Diesmal konnte sie ein breites Lächeln nicht verbergen. Er kehrte mit ihren Waffen zurück und streckte sie ihr auffordernd hin. ''Nie wieder!'' Bestätigte sie seine Worte und legte sie fast andächtig wieder an. Schnell kontrollierte sie den Zustand und freute sich noch mehr alles unverändert vorzufinden. ''Danke auch hierfür. Meine Tasche... liegt nicht zufällig...'' Emily wollte nicht unhöflich sein und wusste nicht, ob sie alle Sachen aus dem Hof retten konnten. Also deutete sie nur vorsichtig mit dem Finger in die Richtung aus der Ezio gerade die Klingen holte. ''...auch da drüben?'' Sie hoffte ihre kleinen Habseligkeiten konnten gerettet werden. ''Sie haben ihn nicht verschont, aber der Mentor ist zäh.'' Die Assassine hoffte, dass Rafael überleben würde. Die Wunden mussten dringend wieder versorgt werden. Eine Infektion in seinem Zustand wäre vermutlich tötlich.
Ein dumpfes Geräusch in ihrem Rücken ließ sie erschrocken herumfahren. Ein Fremder Mann stand plötzlich hinter ihnen und schien wie aus dem Nichts zu kommen. Einzig der wackelnde Ast über ihren Köpfen deutete auf seinen früheren Aufenthaltsort hin.
Emily befestigte eilig ihre Klingen und rüstete sich für einen Kampf. Die letzten Tage hatte sie genug von Fremden, die im das Lager platzten und ihre Hilfe anboten. Dieser Mann schien aber keinerlei Notiz von ihr zu nehmen und ging direkt auf Ezio zu. Sollte der Eindringling sie unterschätzen, würde sie es als Vorteil nutzen. Als dieser aber nun mit offenen Karten spielte und ihnen deutlich zeigte welches Zeichen er trug, entspannte sich Emily etwas. Da er sie in keiner Weise ansprach hielt sich die junge Frau und beobachtete schweigend das Geschehen.
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Francis Bell
Söldner für alle Fälle
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Alter : 33
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Der Charakter
Alter: 30
Besonderheiten: ° englischer Akzent ° Wunde an linker Wade, lange Naht an der linken Bauchseite, verstauchtes Handgelenk °
Gesinnung: Neutral Neutral

BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   29/10/2017, 1:20 pm

<-- kommt von 'Montepulciano - Galgenplatz' / Francis Bell & Shane Hannigan & Rafael Santoro
Sonntag, 11. April 1480 später Vormittag

Als sie das Stadttor passiert hatten, sah Francis doch nochmals zurück. Was wäre passiert, wenn er nicht in die Stadt gegangen wäre wie es Shane verlangt hatte? Vermutlich wäre die Reise einfach weitergegangen und Rafael noch immer ein Gefangener. Francis hoffte, dass Shane ihm diesen Schritt irgendwann verzeihen konnte, denn seine Verletzungen kamen bestimmt durch eine Auseinandersetzung mit Rizzi oder seinen Leuten. Das erschöpfte Gesicht von Shane als er auf den Galgenplatz getreten war, hatte sich in Francis' Erinnerung eingebrannt. Umso leichter fühlte er sich jetzt wenn er daran dachte, dass Shane ihn beschimpfte, ohrfeigte und sich dann wieder die Freiheit herausnahm, Francis' Wunden zu begutachten. Die Stelle an seinem Arm war noch immer dort warm, wo Shanes Finger gelegen waren.
Ebenso war er erleichtert gewesen, dass Rafael überlebt hatte. Er sah wirklich furchtbar aus und sie würden sich alle kräftig um ihn kümmern müssen damit aus Rafael wieder ein ansehnlicher Mann wurde.
Es entging ihm auch nicht, dass Shane und Rafael sich nicht leiden konnten. Und doch mussten sie sich zusammenraufen. Wegen ihm. Wegen Francis. Dieser Gedanke liess ihn amüsiert aufgrinsen.
Ein paar Wachen sahen ihnen hinterher aber Shanes Befehle hatten Wirkung gezeigt. Sie wurden nicht verfolgt und angegriffen. Vermutlich waren Rizzis Befehle mittlerweile auch zu einem Rätsel geworden da dieser ständig die Bedingungen geändert hatte. Gefolgsleute brauchten klare Ansagen. Sonst wussten sie nicht was sie zu tun hatten.
Francis führte das Pferd auf den richtigen Pfad. Zu ihrer eigenen Sicherheit müssten sie spätestens morgen in aller Früh wieder aufbrechen und von hier verschwinden. Es war deshalb nötig, dass sich alle Verletzten ein paar Stunden ausruhen konnten.
Bis kurz vor der Lichtung verhielt sich Francis auch ruhig. Er war kein sehr nachdenklicher Mensch aber die vergangenen Tage steckten dennoch tief in seinen Knochen. Er wusste nicht wie die Gruppe Shane aufnahm. Oder wie Shane die Gruppe aufnahm. Francis würde sich mit aller Macht dafür einsetzen, dass sie vorerst bei den Assassinen bleiben konnten bis es Shane und auch ihm besser ging. Zudem fühlte er sich verpflichtet, Rafael zu helfen.
Sein Blick glitt kurz prüfend zu ihm. Rafael folgte aber der Ritt bereitete ihm Schmerzen und grösste Mühen. Dann drehte er den Kopf und sah zu Shane. Ihm ging es nicht besser. Francis starrte so lange zu ihm bis Shane irgendwann zu ihm blickte. Dann grinste er auf. "Wir sind gleich da. Dann wasch ich dich.", sagte er fröhlich. Shane hatte sich so intensiv um seine Wunden bemüht, dass Francis das gleiche jetzt auch tun wollte. Ausserdem würde Shane wohl keinen Assassinen an sich heranlassen. So konnten sich die anderen auf Rafael konzentrieren. Und wenn beide versorgt gewesen wären, würde er sich um Rafaels Haare kümmern. Auf seinem Kopf und im Gesicht. Da musste einiges ab.

Kurz darauf erreichten sie das Lager. Ezio und Emily und ein Fremder waren schon da und Francis tat nichts um Geräusche zu vermeiden.
Shane würde sich zum ersten Mal in seinem Leben wie Robin Hood fühlen wenn er heute Nacht im Wald schlafen würde. Am Lagerfeuer. Angekuschelt an Francis...
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Ezio Auditore
Rekrut
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Besonderheiten: Narbe an der Lippe
Gesinnung: Assassine Assassine

BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   29/10/2017, 1:29 pm

“Das habt Ihr und Ihr habt ihn eingehalten.“ Sie hatte allen bewiesen, dass sie der Bruderschaft auch in diesem Land treu war. Mehr konnte man von ihr nicht verlangen. Immerhin hatte sie Rafael noch nie gesehen und hatte nicht einmal gezögert, als er in Leonardos Werkstatt um Hilfe gefragt hatte. Es hatte so viele Hinweise dafür gegeben, dass Emily nicht die Verräterin war und doch hatte er sie nie sehen wollen. Ezios Grinsen erlosch wieder ein wenig und er nickte. Zwar war die Anspannung der Tage weniger geworden, doch das Lachen würde noch seine Zeit brauchen, bis es ohne Rückhaltung über seine Lippen treten würde. Die Tage waren nicht leicht gewesen und hatten viel von ihm verlangt. Denn zum ersten Mal musste er eine Mission leiten, die nicht nur ihn selbst betraf. 
Nachdem er ihr die Klingen gereicht hatte, funkelten seine Augen ein wenig. Nie wieder - diese Worte klangen wie ein Versprechen. Er würde keine Mühe scheuen sie immer wieder daran zu erinnern. Dann senkte er kurz dankend den Kopf. Wer wusste schon was die Zeit bringen würde und wohin die Missionen ihn zogen. Vielleicht würden sich ihre Wege auch so wieder trennen. Dass sie ihn nicht verurteilte, war alles was er sich nun im Moment erhoffen konnte. “Si, wir nahmen alles mit was wir fanden. Die Soldaten kümmerten sich nicht um unser Hab und Gut, nachdem sie dich und Madator gefangen hatten. Es ist alles dort drüben und niemand rührte Eure Sachen an.“ Ezio war froh, dass er Onava, Giovanni und Bell dazu gebracht hatte alles mitzunehmen, was sie tragen konnten. Sie hatten alles gebraucht. “Er mag zäh sein, doch wir wissen nicht was geschehen ist.“
Ezio zuckte kaum merklich zusammen, als sich plötzlich eine Gestalt aus den Bäumen löste und fast lautlos auf dem Boden landete. Er griff nach dem Dolch an seiner Seite und spannte sich sichtlich an. Sein erster Gedanke lag darin, dass die Wachen ihnen ungesehen gefolgt waren und sie nun angriffen. Doch dann viel sein Blick auf das Symbol auf dem Arm des Fremden. Es sah etwas anders aus, als jenes das seine eigene Kleidung zierte und doch war es unverkennbar das Assassinen-Zeichen. Ezio sah lange auf den Arm und dann zurück in das Gesicht des Mannes. Seine Gewandung wirkte abgenutzt und seine Stimme wurde von einem schweren Akzent begleitet, der Ezio unbekannt war. “Noch Stunden zuvor wäre Eure Hilfe von größten Nutzen gewesen, Signore.“ Die Begegnung mit Adriano ließ Ezio ein wenig zweifeln, ob der Fremde wirklich ein Bruder war. “Doch wer seid Ihr?“ Und wie fand er sie ausgerechnet hier? Seine braunen Augen musterten die Züge des anderen, ehe er kurz zu Emily sah. Etwas fragendes funkelte in seinen Augen. 
Doch er kam nicht dazu viel zu sagen und wirbelte herum, als Hufgetrappel ertönte. “Merda!“, stieß er dann etwas erleichtert aus. “Bell! Ihr schleicht Euch an wie ein Trupp Soldaten, fast hätte ich den Dolch geworfen.“ Der Söldner hatte sein Wort gehalten und Ezio sah zu Rafael. Seine Lippen hoben sich kaum merklich und er nickte ihm zu. Dann sah er zu Bell, ehe er den dritten Reiter entdeckte. Francis Templer... Was hatte dieser hier zu suchen?

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Maurice Calenberg
Meisterassassine
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Alter : 18
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Alter: 32
Besonderheiten: Dunklerer Teint, hörbarer deutscher Akzent, ägyptisch scheinende Kleidung (etwas abgetragen), sichtbares ägyptisches Assassinensymbol am rechten Armschutz
Gesinnung: Assassine Assassine

BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   29/10/2017, 2:05 pm

Sein Blick ruhte ruhig auf Ezio. Warum waren sie so angespannt und was war geschehen? Maurice würde wohl noch vor seiner Ankunft in wichtige Angelegenheiten der Bruderschaft vor Ort verwickelt werden. Die Frau schien keine Anstalten zu machen, ihn anzugreifen und doch war seine Aufmerksamkeit auf den Dolch in Ezios Hand gelenkt. Ezio schien ihm nicht ganz zu vertrauen, aber wieso auch? Schließlich sprang er urplötzlich aus den Bäumen und stellte sich als einer der ihren vor. Hoffentlich würde jemand bald erklären, was hier los war. "Stunden zuvor war ich noch auf der Reise, sadiqi. Mein Name lautet Maurice Calenberg und bin Meister-Assassine." antwortete er direkt auf Ezios Aussage. Seine Stimme war ruhig, so wie seine gesamte Art. Wieder ging er ein paar Schritte auf Ezio zu, blieb dann aber stehen, als er das Hufgetrappel hörte. Maurice ließ seine linke versteckte Klinge nach unten schießen und wartete ab. Ezio schien die Personen zu kennen, auch schienen sie keine Feinde zu sein und dennoch lag eine gewisse Anspannung in der Luft. Die Reiter schienen die ein oder anderen Wunden zu besitzen, was Maurice nur noch neugieriger machte, was hier den los sein. Wieder taten sich so viele Fragen in ihm auf und jede davon würde nicht so schnell beantwortet sein. Aber das Maurice ja gewohnt. Auf seiner Reise, war er in mehreren Bruderschaften untergekommen und half das ein ums andere mal bei Problemen. Doch für Maurice hieß es nun abzuwarten, was die anderen nun tun würden und sowie Ezio Soldaten erwähnt hatte, konnten sie sich sicher nicht viel Zeit lassen oder täuschte sich Maurice da?
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Shane Hannigan
Englischer Großmeister
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Alter : 20
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Alter: 30 Jahre
Besonderheiten: Wunden an der linken Wange und Hüfte; ebenso am rechtem Bein; braucht einen Gehstock
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   29/10/2017, 2:14 pm

Cf: Galgenplatz


“Ich gebe keinem Assassinen ein Versprechen.“ Aber in diesem Moment war er zu müde, um auch nur den Versuch zu starten Rafael an die Kehle zu gehen. Vielleicht hätte er ihn im Keller erlösen sollen, während sie gesprochen hatte. Natürlich würde es dem Mentor egal sein, dass er Rizzi dazu gebracht hatte ihn noch mehr zu hassen und das alles nur da er ihm einen Hauch von Respekt entgegen gebracht hatte.
Shanes Haltung war alles andere als stolz, als sie das Tor passierten. Wenigstens ließ man sie in Ruhe und man hatte auf ihn gehört. Ein klein wenig verspürte er Triumph über diese Tatsache. Er hoffte dass es genug Männer gab, die Rizzi am Ende im Stich ließen. Die Schultern nach vorne gebeugt war es einzig allein dem Feingefühl der Stute zu verdanken, dass er nicht einfach aus dem Sattel rutschte. Da er sie nicht führen musste und Lady Francis gehorsam folgte, konnte er eine Hand auf seine Wunde drücken. Sie war ein wenig taub geworden, schmerzte aber dennoch. Der Pfad den sie nun beschritten führte in einen Wald und Shane kniff etwas die Augen zusammen. Was war überhaupt das Ziel der Assassinen? Shane spürte einen Blick auf sich ruhen und hob etwas den Kopf. Er schenkte Francis wieder nur einen mürrischen Ausdruck und versuchte seine Schmerzen nicht zu sehr auf dem Gesicht zu zeigen. “Das werdet Ihr nicht. Dass schaffe ich schon alleine.“ Er durfte nicht zulassen, dass ihm jemand zu nahe kam. Schon gar nicht Francis. Ein wenig knirschte er mit den Zähnen und blinzelte ein wenig. Die Bäume über ihnen tauchten ihn in ein Muster aus Schatten und Licht. Es würde ein heißer Frühlingstag werden und Shane seufzte bei dem Gedanken auf. Die Hitze in diesem Land war für den Engländer erdrückend. Die Bäume um sie wurde lichter und er konnte in der Ferne drei Gestalten wahrnehmen. Sie waren ihm fremd und sie waren Assassinen. Nur das Gesicht der Frau hatte er bereits im Kerker erblickt. “Ich sollte nicht hier sein.“, zischte er Francis zu. Er sprach auf englisch und hoffte, dass niemand dieser Sprache mächtig war. Sein Ton war schneidend geworden. “Glaubt Ihr wirklich, sie würden das hier auch nur einen Tag dulden?“ Shane sah zurück und wollte einfach nur zum nächsten Dorf reiten. Zwar wusste er nicht wo eines war, doch er würde einfach dem Reiseweg folgen.
 Alles war besser, als die Wildnis. Er war ein Adeliger und das schlechteste Zimmer das er je betreten hatte, war die Zelle gewesen, in die Rizzi ihn gebracht hatte. Die Aussicht darauf in einem Wald zu übernachten, ließ ihn das Gesicht verziehen. Er würde sich vor Verspannungen nicht mehr rühren können, wenn er auf dem harten Boden schlief. Noch dazu waren sie kaum von wilden Tieren geschützt. Es war wirklich beruhigend zu wissen, dass er kaum davon laufen konnte. “Ihr seid ein noch größerer Idiot, als ich dachte.“ Shane konnte nicht verhindern, dass sein Herz schneller schlug. Er war nervös und fühlte sich in die Falle getrieben. Ein wenig hob er dann das Kinn und musterte die drei Assassinen auf der Lichtung. Seine freie Hand war zum Griff seines Stockes gewandert und er umklammerte ihn. Es erinnerte ihn an die Berührung seines Schwertes und gab ihm dem Anschein, dass er wenigstens bewaffnet war.

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