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 Der Weg der Assassinen

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AutorNachricht
Rafael Santoro
Mentor der Assassinen
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Spieler : Nessie

Der Charakter
Alter: 34
Besonderheiten: 2 Finger fehlen (heilen schon etwas ab, verbunden), eine Wunde am Bauch (versorgt), Brandwunden (Templerkreuze, am abheilen) jeweils an beiden Arminnenseiten, trägt nur eine Hose. Wunden am Rücken (von der Peitsche, verbunden) Unbewaffnet und inventarlos
Gesinnung: Assassine Assassine

BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   29/10/2017, 2:34 pm

Die zwei Engländer unterhielten sich über ihre Muttersprache. Deshalb verstand Rafael auch nicht, was gesagt wurde. Ihm war es mehr oder weniger gleich. Die Zügel hielt er fest in beiden Händen. Es war ein so vertrautes Gefühl, das Leder in den Händen zu spüren  und sollte einen Neuanfang für ihn versprechen. Die Bewegungen des Pferdes zogen sich bis über seinen geschundenen Rücken und über die Beine, die durch den langen Fußmarsch während der Gefangenschaft noch immer schmerzten. Er war dankbar, dass sie nicht zu Fuß gingen. Womöglich hätte er es nicht einmal bis zum Stadttor geschafft. Nachdenklich blickte er auf seine Hände, an denen jeweils ein Finger fehlte. Stark verkrustet waren die Wunden, die Rizzi ihm eine halbe Woche zuvor beschert hatte. Auch schmerzte noch immer seine Nase, die Bekanntschaft mit Hannigan's Faust gemacht hatte. Sie schimmerte am rechten Rand etwas lila, doch gebrochen war sie zu seinem Glück keinesfalls.
Die Wärme des Tages legte sich auch langsam auf seinen nackten Oberkörper und dennoch war ihm kalt. Seit sieben Tagen hatte er kein Hemd mehr getragen. Rizzi wollte ihn zur Schau stellen. Und was war da besser als ein Gefangener, der nur eine Hose trug? Nicht mal die Schuhe hatte man ihm gelassen.

Bell lenkte direkt in den nahegelegenen Wald und Hannigan und Rafael folgten ihm. Schon bald erkannten sie ein paar Leute, die dort standen und sich unterhielten und erst hersahen, als sie ziemlich nah am Lager waren. Rafael brachte sein Pferd zum Stehen und musterte die drei Assassinen. Ein Leuchten kam in seine Augen, als er Ezio und Emily erblickte. Der Dritte im Bunde musste wohl der Mediziner sein, von dem Emily ihm im Kerker erzählt hatte. Dass dem nicht so war, konnte er ja nicht wissen. Ein leichtes, zufriedenes Lächeln ging auf sein Gesicht, als er Ezio's Blick erwiederte und nickte ihm ebenfalls zu. Den Templer beachtete er nicht weiterhin, denn beim Abstieg musste Rafael aufpassen, dass er weich landete. "Meine armen Glieder." Dementsprechend klang er gut gelaunt. Und ihn würde es nicht stören, die Nacht im Wald zu verbringen. Seine Freiheit hatte begonnen. Er würde sie auskosten.
Wenig elegand stieg er vom Pferd und versuchte, nicht so hart auf dem Boden zu landen. Nach einer gefühlten Minute voller Schmerz kam er endlich auf dem Boden an und lehnte sich dabei am Pferd ab. Da seine Füße ihn durch den Abstieg nicht weiter halten konnten, ließ er sich auf dem Boden sinken. Wie er wieder hochkommen sollte, war eine andere Frage. Vermutlich müsste er dann um Hilfe bitten.
"Ezio, Emily, Ihr seid wohlauf.", sagte er und fing anschließend an zu lachen. Er hielt sich die Hand an die Stelle seines Bauches, an der die Naht einer Wunde zu erkennen war. "Sagt, Ihr habt nicht zufällig ein Hemd in der Nähe? " Man konnte die Wunden am Rücken zwar nicht sehen, doch war es ihm lieber, man würde den Verband nicht beglotzen. Mit den Erinnerungen, die er damit verband, müsste er erst noch abschließen. Schnell beruhigte er sich und winkelte die Beine ganz leicht an, um sich anschließend auf den Rücken zu legen. Der Waldboden war weich und kühl. Der Rücken beklagte sich zwar, doch er war viel zu müde von den letzten Stunden.
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Emily de Lucca
Rekrutin
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Alter : 27
Spieler : Tina

Der Charakter
Alter: 23
Besonderheiten: - Narbe rechts über Wange und Auge - trübes rechtes Auge
Gesinnung: Assassine Assassine

BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   29/10/2017, 4:05 pm

Freude blitzte in ihren Augen, als Ezio bestätigte, dass alle ihre Sachen noch vorhanden waren. In ihrer Tasche befand sich nichts wertvolles. Zumindest würde niemand anderes den Wert erkennen, den die kleinen Erinnerungsstücke für sie hatten. Auch einige Kräuter befanden sich darin und gerade diese wollte sie nun holen um ihre Schulter etwas versorgen zu können und sich ebenfalls um Ezios Wunden zu kümmern. 
Doch vorerst sollte es nicht dazu kommen. Der unerwartete Besuch brachte Emilys Pläne durcheinander und sie blieb vorerst an Ezios Seite. Dieser unterhielt sich mit dem Fremden, der sich sogleich mit Namen vorstellte und noch dazu als Meister. Sein Dialekt ließ darauf schließen, dass er nicht aus dieser Gegend war. Sie versuchte vergebens herauszuhören, aus welchen Land der Ältere stammte. Noch immer stand sie lediglich schweigend neben den Männern und beobachtete den Meister genau. Die letzten Tage hatten sie geprägt, auch wenn sie davon überzeugt war, dass das Schicksal kein zweites Mal so mit ihnen spielen würde. Innerhalb so kurzer Zeit würden sie wohl niemanden treffen, der es mit El Matadors verwirrtem  Wechselwesen aufnehmen konnte. Außerdem schien der andere Mann zwar wachsam aber nicht kampflustig zu sein. 
Genauso begegnete Emily ihm nun auch. Sie wollte seine Geschichte hören, wollte hören was er zu sagen hatte. Den gleichen Fehler wie bei dem Spanier würde sie nicht noch einmal machen. Sollte dieser Mann die gleichen Ausbrüche zeigen wie der Verräter, würde sie ihn nicht am Leben lassen. 
Ezios Aufschrei riss sie aus den Gedanken. Drei Reiter näherten sich leise dem Lager und sofort erkannte sie die blonde Mähne des Söldners mitsamt seinem breiten Grinsen. Neben ihm ritt zu Emilys großer Freude der Mentor und hielt sich gerade so im Sattel. Bei dem dritten Mann gefror ihr Lächeln kurz. Der Templer aus dem Kerker ritt völlig frei mit ihnen und war sichtlich wenig begeistert. 
Die Assassine erinnerte sich daran, wie Hannigan an ihr vorbeihumpelte und welche Verletzungen der Templer hatte. Wirklich gefährlich würde er ihr also nicht werden können und Rafaels freudige Begrüßung deutete darauf hin, dass alle Drei wohl mehr oder weniger freiwillig hier waren und hoffentlich nicht von irgendwelchen Schoßhunden des Templer eskortiert wurden.
Emily wollte sich um den verletzten Mentor kümmern und sah kurz zu Ezio. Von dem Meister schien fürs erste keine Gefahr auszugehen und so ging sie zu dem neu eingetroffenen Trio. Im Vorbeigehen drückte sie kurz Ezios Arm. Ein leises Zeichen, dass sie sich nicht weit entfernte und sofort an wieder an seine Seite zurückkehrte , wenn er sie brauchen würde.
An Rafaels Seite kniete sie sich neben ihn und hielt ihm entschuldigend nur einen Wasserschlauch hin. ''Das Hemd muss wohl noch warten.'' Lediglich ihren einfachen Umhang konnte sie ihm anbieten. ''Sobald Giovanni hier ist wird er Euch verarzten. Ich befürchte für diese Wunden reicht mein Wissen leider nicht aus.'' Wasser und Mantel noch immer in der Hand sah sie hoch zu Bell und dem Templer. ''Ein ungewohntes Bild Euch ohne Fesseln zu sehen, Bell.'' Amüsiert blitzten ihre Augen auf und sie erkannte in Hannigan für den Moment keine Gefahr. Bell zu sehen erfüllte sie diesmal tatsächlich mit ehrlicher Freude. So konnte sie ihm später wenigstens für die Hilfe danken. Shane sah so aus, als würde er er nicht einmal allein vom Pferd schaffen. Immer wieder ging ihr Blick zurück zu Ezio und diesem Calenberg ohne einen der Anwesenden aus den Augen zu lassen.
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Francis Bell
Söldner für alle Fälle
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Alter : 33
Spieler : Ann

Der Charakter
Alter: 30
Besonderheiten: ° englischer Akzent ° Wunde an linker Wade, lange Naht an der linken Bauchseite, verstauchtes Handgelenk °
Gesinnung: Neutral Neutral

BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   29/10/2017, 5:53 pm

Francis sah zu Shane, der leise sprach. Natürlich würde es nicht ohne Reibungen gehen aber sie hatten gerade keine andere Wahl. "Der nächste Ort ist ziemlich weit weg, Shane, und du bist verletzt und blutest. Und sie dulden dich."
Francis reichte Shane wieder den Korb und stieg dann vom Pferd. Er tat das genauso unelegant wie Rafael und keuchte dabei auf. Anschliessend nahm er Shane den Korb ab und stelle ihn zu Boden. "Ich helf dir runter.", sagte er und hielt die Hände hoch. Dabei fiel ihm aber ein wie er Shane aufs Pferd geholfen hatte und er konnte ein spitzbübisches Grinsen nicht verbergen. Shane würde fluchen und schimpfen und sich dennoch helfen lassen. Schliesslich musste er vom Pferd und allein hätte er sich bestimmt nur noch mehr verletzt.
Ob sie Shane tatsächlich im Lager duldeten, wusste Francis gar nicht. Er hoffte es. Er hoffte, dass Rafael als Assassinenmentor ein Wort für ihn und Shane einlegte und die anderen Assassinen Shane in Ruhe liessen. Die Blicke waren weder sorgenvoll noch fragend auf Shane gerichtet gewesen. Sie waren vorsichtig und distanziert. Francis nahm diese Disharmonie schon wahr aber ihm fiel jetzt auf die Schnelle keine andere Lösung ein. Er würde ein Lager für Shane herrichten damit er er doch bequem auf dem Waldboden liegen konnte. Francis nahm sich vor, alles zu tun damit es Shane bald besser ging.
"Ich halte dich bevor du auf dein verletztes Bein treten musst. Wir sind hier sicher.", sagte er lächelnd. Die Lichtung hier war perfekt gewesen. Dichtes Gestrüp und nahestehende Bäume machten es nicht einsehbar und in der Nähe führte ein kleiner Bach hindurch. Sie hatten also frisches Wasser, Feuerholz und einen geschützten Rahmen für diese Nacht. Da der Tag warm war, reichte die Tageshitze vielleicht aus um die Nacht ebenfalls etwas warm zu halten. Francis hoffte es.
Im Hintergrund vernahm er die Stimmen der Assassinen, die sich über Rafael freuten. Und er bekam mit, dass der fremde Mann für alle fremd gewesen war. Er musste das Lager aus reinem Zufall gefunden haben. Oder war er auch auf der Flucht und dabei auf Ezio und Emily gestossen? Noch mehr Feinde konnten sie im Moment nicht brauchen. Francis wollte wenigstens eine Stunde heute in aller Ruhe mit Shane verbringen. Nicht nur weil Sonntag war sondern weil er das Leben zu feiern hatte.
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Shane Hannigan
Englischer Großmeister
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Alter : 20
Spieler : Rune

Der Charakter
Alter: 30 Jahre
Besonderheiten: Wunden an der linken Wange und Hüfte; ebenso am rechtem Bein; braucht einen Gehstock
Gesinnung: Templer Templer

BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   29/10/2017, 8:15 pm

Shane schnaubte etwas wütend aus. „Sie werden jede Möglichkeit nutzen mich zu töten.“ Der Templer konnte einfach nicht glauben, dass er hier auch nur eine Stunde sicher war. Vielleicht würden sie sich jetzt erst einmal um ihren neu gewonnen Mentor scharen, aber irgendwann würde ihnen einfallen wer und besonders was er war. Francis Gutgläubigkeit würde ihn noch ins Grab bringen. Für einen Moment sah er zu Emily, deren Gesicht in seine Richtung gewandt war. Sein Blick wurde nur finster, ehe er beobachtete wie Rafael vom Pferd stieg. Allerdings wurde seine Beobachtung unterbrochen, indem man ihm wieder ohne zu Fragen den Korb auf den Schoß schob. Shane funkelte Francis kurz an und verzog dann etwas das Gesicht, als er sah, wie schwer es seinem Cousin fiel aus dem Sattel zu kommen. Er selbst rührte sich nicht und starrte den Söldner lange schweigend an. Dann betrachtete er die ausgestreckten Hände. Zu gerne wäre er wie die Beiden selbst abgestiegen, doch sein Bein machte einfach nicht mehr mit. Er knirschte leicht mit den Zähnen und beugte sich dann über den Sattel.
Behaltet Eure Finger bei Euch.“, warnte er ihn leise und schob sein verletztes Bein auf die andere Seite. Dabei verfing sich die Schnalle seines Stiefel mit dem Gehstock und anstatt vorsichtig nach unten zu steigen, fiel er etwas ungeschickt in Francis Arme. „Damn.“, fluchte er und richtete sich auf und drückte Francis von sich weg. Es war demütigend nicht einmal mehr selbst auf und absteigen zu können. „Lasst mich in Ruhe.“ Er zog seinen Stock zu sich heran und packte dann Lady am Halfter, um sie zum Rand zu führen. Er versuchte die Blicke zu ignorieren und er straffte die Schultern nach hinten, selbst wenn er sein starkes Humpeln nicht verbergen konnte. Shane fühlte sich, als wäre er stundenlanger Folter ausgesetzt worden und das alles fühlte sich nicht echt an. In all der Hast hatte er nie die Zeit besessen, wirklich darüber nachzudenken. Zuerst war Francis tot und dann von einem Moment auf dem anderen schien er wieder zu leben. Er hatte sich so schuldig gefühlt und der Gedanke ihn verloren zu haben, hatte weh getan. Shane stoppte bei einem Baum, möglichst weit weg von den Assassinen und stützte sich etwas ab. Sein Herz raste und Schwindel hatte ihn erfasst. Er hatte zu viel von der Arznei genommen und sich einfach verausgabt. Sein Körper verstand, dass sie fürs erste angekommen waren. All die Kraft, die ihn bei der Flucht erfasst hatte, verschwand. Shane spürte wie seine Beine einfach nachgaben. Sein Gehstock fiel ihm aus der Hand und er rutschte unsanft zu Boden. Kurz fuhr er sich etwas benommen über das Gesicht und spürte Ladys Nüstern an seiner Wange. „Mir geht es gut, Lady. Mir geht es gut.“ Dennoch glitt seine Hand zu seinem Hals und auch zu seinem Ärmel.  Dort war nichts zu finden. Er hatte sich nicht angesteckt. Das konnte einfach nicht passieren. Er musste einfach erschöpft sein. „Bleibt weg.“, murrte er, ohne wirklich darauf zu achten, ob jemand in seine Nähe kam. Dann schloss er für ein paar Sekunden die Augen und holte etwas Luft.

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Ezio Auditore
Rekrut
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Alter : 20
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Der Charakter
Alter: 21 Jahre
Besonderheiten: Narbe an der Lippe
Gesinnung: Assassine Assassine

BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   29/10/2017, 8:18 pm

Ezio lächelte leicht. Es tat gut wieder so etwas wie Freude in ihren Gesichtern zu sehen. Sie konnten wieder ein wenig durchatmen. Allerdings nicht für allzu lange, denn schon hatte Ezio einen neuen Namen, den er noch nie gehört hatte: Maurice Calenberg. So wie sein Akzent war auch der Name nicht von hier. „Was führt einen Meister-Assassinen wie Euch nach Italien?“, fragte er weiter nach und steckte den Dolch zwar wieder zurück in seine Halterung, behielt seine Hände aber in seine Nähe. Ebenso machte er keine Anstalten sich selbst vorzustellen. In letzter Zeit waren ihre Namen zu oft genannt worden und die Templer konnten diese leicht gegen sie verwenden. Aber er wäre nicht einmal dazu gekommen sich vorzustellen. Bell und Rafael ritten zusammen mit Shane in ihr Lager. Trotz der sichtlichen Folterung die Rafael durchgemacht hatte, strahlten seine Augen. Rizzi hatte seinen Geist nicht brechen können und Ezio stieß erleichtert die Luft aus. Ihr Mentor würde wieder genesen, da war er sich sicher. Ein wenig zog er das Gesicht, als er beobachten musste wie ungeschickt Rafael war, als er vom Pferd stieg. Aber dann ertönte schon sein Lachen und sein Scherz löste die Spannung in seiner Brust. „Es ist schön Euch wohlauf zu sehen, Mentor.“ Ezio spürte einen Luftzug neben sich und beobachtete wie Emily an ihm vorbei lief und ihm einen kurzen Blick schenkte. Er nickte leicht und drehte sich zurück zu Maurice. „Ihr habt Euch bei Eurem Erscheinen einen schwierigen Zeitpunkt ausgesucht. Ihr müsst viele Fragen haben. Doch erzählt , traft ihr auf dem Weg hierher Soldaten?“ Ezio wusste nicht wie lange der Assassine schon auf der Lichtung war, doch sie mussten dafür sorgen, dass niemand anderes diesen Ort hier sah. Der Fremde schien nicht wirklich auf einen Kampf aus zu sein und her hatte ihnen das Symbol gezeigt. Nicht aufdringlich, so wie es der Spanier getan hatte. Und er schien auch viel ruhiger zu sein, was Ezio selbst zur Ruhe brachten.
Wir müssen einen Liegeplatz für Rafael errichten.“, meinte er dann in die Runde. „Selbst wenn das Gras weich ist, wird Euch euer Rücken nicht ewig dafür danken.“ Ezio warf einen Blick zu dem Älteren und kurz zuckten seine Lippen. Die Sonne würde noch lange nicht unter gehen, aber genauso wurde ihm bewusst, dass sie nicht weiter reisen konnten. „Ich nehme an wir bleiben diese Nacht noch hier?“, fragte er dann Emily und Rafael. Bei der Erwähnung des Hemdes horchte er dann auf. „Ihr könnt eines von dem meinen haben, sollte es Euch passen.“ Ein wenig ließ Ezio seinen Blick über Rafaels Gestalt gleiten. Der Verband machte es ihm unmöglich zu erkennen, ob der Mentor die letzten Tage viel zu essen bekommen hatte. Ein dumpfer Laut ließ Ezio kurz herum drehen und seine Aufmerksamkeit fiel zu dem Templer.
Warum ist er hier?“ Ezio senkte etwas die Stimme und sah seinen Mentor fragend an. Zwar hatte er Francis versprochen, dass er Shane nicht töten würde, doch ihn in ihr Lager lassen? Rafael war doch erst aus ihren Fängen entkommen. Hatte man ihm doch etwas den Geist verdreht?

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Francis Bell
Söldner für alle Fälle
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Alter : 33
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   29/10/2017, 9:11 pm

Zuerst war Francis erschrocken als Shane hängenblieb und dann den Halt verlor. Als er ihn aber in seinen Armen auffing, konnte sein Mund nicht weiter in die Breite wachsen. "Schon zum zweiten Mal liegst du heute in meinen Armen.", grinste er. Doch dann stiess Shane ihn weg und humpelte zu einem Baum. Lady bewegte sich mit ihm mit und Francis sah ihm dabei zu. Shane war ein Dickkopf! Er wusste nichts darüber was Shane durchmachen musste aber Francis verstand, dass er eine Menge erlebt haben musste.
Sein Blick gleitete über die Anwesenden und er sah zu Rafael am Boden neben dem Emily sass. Sie hielt einen Wasserschlauch in den Händen und hatte Rafael gerade davon trinken lassen. Francis setzte sich in Bewegung, streckte die Hand aus und nahm ihm den Wasserschlauch weg. "Ich schulde dir was.", sagte er lächelnd zu Rafael und lief mit seiner Beute zurück zum Baum, an dem Shane erschöpft zu Boden gesunken war.
Er näherte sich auf den letzten zwei Metern etwas langsamer und musterte ihn genau. Zu gern hätte er gewusst, was Rizzi ihm nach Francis' Flucht angetan hatte. Aber er fürchtete sich auch vor den Antworten.
So ignorierte er Shanes Bitte, wegzubleiben, und setzte sich dicht an ihn und an den Baum heran. "Trink etwas Wasser. Bitte.", sagte er und hielt ihm den Wasserschlauch hin. "Ich werde mich gleich um deine Wunden kümmern und dann erzählst du mir, was dir passiert ist nachdem ich geflohen bin."
Francis' Blick war offen und er versuchte in Shane zu lesen. Neben seinen grimmigen Gesichtszügen wirkte er auch ein wenig hilflos. Und verletzlich. Darüber presste Francis die Lippen aufeinander und setzte den Wasserschlauch an Shanes Lippen um ihm das kühle Nass einfach einzuflössen. Nach ein paar Schlucken legte er den Schlauch schliesslich weg. Shane war fertig mit seinen Nerven wie Francis vermutete.
Er veränderte seine Haltung. Er hob seinen verletzten Arm und brachte ihn zwischen Baum und Shanes Kopf bis er diesen mit einer leichten Armbewegung an seine Schulter drücken konnte. So konnte, wenn Shane wollte, sein Gesicht an ihm vergraben und verstecken. Vielleicht brach in Shane ein Damm. Oder er explodierte und schimpfte. Oder aber er blieb ruhig und schlief ein. Alles war möglich und Francis würde mit jeder Reaktion umgehen können. Am wichtigsten war dann auch, dass Francis einen Blick auf die Wunde am Bein werfen konnte. Das an der Hüfte auch noch eine Wunde war, hatte er noch nicht mitbekommen. Und die im Gesicht störte ihn nicht. Sie heilte und Gesichtswunden heilten in der Regel immer schnell. Das kannte er vom Rasieren mit scharfen Messern oder scharfen Leuten, die sich im gleichen Raum befunden hatten.
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Maurice Calenberg
Meisterassassine
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Alter : 18
Spieler : Lucifer

Der Charakter
Alter: 32
Besonderheiten: Dunklerer Teint, hörbarer deutscher Akzent, ägyptisch scheinende Kleidung (etwas abgetragen), sichtbares ägyptisches Assassinensymbol am rechten Armschutz
Gesinnung: Assassine Assassine

BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   29/10/2017, 9:23 pm

So viele Personen und so eine Aufregung. Maurice braucht kurz um alle Personen zu mustern. Dann blickte er wieder zu Ezio. "Die Suche nach Abwechslung und Abstand von der eigenen Heimat." antwortete Maurice ruhig. Während dieser Worte zog er seine versteckte Klinge wieder ein und blickte auf den verletzten am Boden. Ezio nannte ihn Mentor, also war er der Mentor der italienischen Assassinen. Faszinierend einen Mentor der Assassinen derart am Boden zu sehen und das auch noch unbewaffnet und mit freiem Oberkörper. Was war ihm geschehen?
Sein Gedankengang wurden von Ezio unterbrochen. In der Tat schien es gerade keine günstige Situation zu sein, aber er ist auch durch Zufall in dieses Durcheinander gestürzt und war selbst noch etwas überfordert mit der ganzen Situation, was er sich allerdings nicht anmerken lies. "Es scheint ganz so und ich habe mehr Fragen, als ihr Euch vorstellen könnt, sadiqi. Ich lief durch den Wald, um gerade solchen albilha' aus dem Weg gehen zu können." antwortete Maurice noch immer ruhig, während er sich nun direkt von Ezio stellte. Wenn Ezio ihn jetzt töten wollen würde, könnte er dies mit Leichtigkeit machen. Als Ezio dann nun von einem Liegeplatz sprach, erinnerte sich Maurice an die Felle und griff sich eins von diesen und breitete es neben Rafael aus. Dann wurde sein Blick von dem Mann mit dem Gehstock auf sich gezogen. Irgendwas gefiel Maurice nicht an ihm, was man ihm sicher auch anmerken konnte, so wie er ihn anblickte. Als dann der andere Mann zu ihm ging, lies er seinen Blick wieder auf dem Mentor ruhen. "Wer sind diese beiden? Sie scheinen mir keine Assassinen." fragte er Ezio kurz nachdem Ezio seine Frage an den Mentor stellten.
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Shane Hannigan
Englischer Großmeister
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Alter : 20
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Alter: 30 Jahre
Besonderheiten: Wunden an der linken Wange und Hüfte; ebenso am rechtem Bein; braucht einen Gehstock
Gesinnung: Templer Templer

BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   29/10/2017, 10:21 pm

Shanes Kopf traf gegen die Rinde des Baumes. Er hatte sich aufgesetzt, bis er die Stütze in seinem Rücken spürte. Sein Wunsch von hier zu verschwinden war nicht schwächer geworden und selbst jetzt hier am Ende des Lagers, war er den Assassinen noch viel zu nah. “Ihr solltet doch fern bleiben!“, knurrte er leise, als Francis sich neben ihm auf den Boden ließ. “Nie könnt ihr darauf hören.“ Schon einmal hatte er heute diese Worte verwendet und sehr wahrscheinlich nicht zum letzten Mal. Shane machte keine Anstalten den Wasserschlauch zu nehmen, von dem wenige Minuten zuvor Rafael getrunken hatte. Er verspürte keinen Durst und auch sonst sehnte er sich nach Schlaf. Aber auf dieser Lichtung würde er freiwillig kein Auge zutun.
 “Lasst mich doch einfach alleine. Ihr scheint ja bei den Assassinen gut aufgehoben zu sein.“ Der Adelige sah Francis noch immer nicht an. Er wollte nicht reden, sondern einfach vergessen. Ein protestierender Laut kam aus seiner Kehle, als man ihm den Wasserschlauch an die Lippen drückte und ihn somit auch zu trinken zwang. Aber nach dem ersten Schluck war der zweite nur halb so schwer. Er leckte sich einen Tropfen Wasser von den Lippen und sah erstmals richtig zu seinem Cousin. Kurz sah er sogar in dessen blaue Augen, ehe er wieder dem Boden seine Aufmerksamkeit schenkte. Francis Bewegung führten dazu, dass er sich wieder anspannte und wenig später spürte er dessen Arm in seinem Nacken. Er wollte sich abwenden, aber ehe er sich versah, lag sein Kopf an Francis Schulter. Er roch nach Schweiß und verfaulten Obst, doch ebenso blieb dort noch immer seine persönliche Note. Für einen Augenblick erlaubte Shane sich darin zu verlieren. Einfach um sicher zu gehen, dass das wirklich Francis war, der dort neben ihm saß. 
Dann entzog er sich dessen Umarmung und versuchte den Arm aus seinem Nacken zu bekommen. Er war zu müde, um die Tätigkeiten mit Schwung auszuführen, doch sein Griff war fest und auch entschlossen. “Ihr stinkt fürchterlich.“, murrte er in sich hinein und wollte ein Stück zur Seite rücken. Dabei wurde sein Blick von einem eisigen Ausdruck begleitet. „Und Ihr solltet ebenso von mir weg bleiben. Ich...“ Für einen Moment zögerte er. “Ich verbrachte eine halbe Nacht im Zimmer einer Pestkranken.“ Shane sah auf seine Hände, als würde er dort bereits Anzeichen der ansteckenden Krankheit erkennen. Zwar hatte er den Rauch des Wacholders tief eingeatmet, aber dessen Wirkung vertraute er nicht mit dem ganzen Herzen. Er seufzte aus und seine Schultern fielen nach unten. Er würde sich schon irgendwie selbst um seine Wunden kümmern. Er hatte es auch bei jener an seiner Seite geschafft. Seine Hand strich über seine Jackentasche und er spürte das kleine Buch darin. “Francis..“ Er griff hinein und zog das Geschenk heraus. Mit einem Mal entschied sein Herz nervös schneller zu schlagen. “Bevor Ihr geht...“ Jeder vernünftige Mensch würde sich vor jemanden Fern halten, der in die Nähe der Pest kam. Ob krank oder nicht. Er streckte ihm das Buch entgegen und sah ihn ernst an. “Ihr habt doch heute Geburtstag.

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Francis Bell
Söldner für alle Fälle
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Besonderheiten: ° englischer Akzent ° Wunde an linker Wade, lange Naht an der linken Bauchseite, verstauchtes Handgelenk °
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   29/10/2017, 11:19 pm

War das ein erstes Zeichen der Eifersucht? Er schickte Francis fort weil er bei den Assassinen gut aufgehoben war? Shane hatte diesen Satz mit einer zarten Note Spott gesprochen. Francis begann diese Art gleich zu mögen. Eifersucht bedeutete nur, dass er Francis weder verlieren oder teilen wollte.
Die kleine Umarmung liess er sich gefallen bis er wieder schimpfte. Francis biss sich auf die Unterlippe. "Entschuldige.", meinte er ehrlich, grinste leicht auf und fasste an sein Hemd um es zu lüften. Noch immer trug er den umgedrehten Templermantel von Shane. Dabei wedelte er aber den Schweissgeruch nur noch mehr in Shanes Richtung. "Ich wasch mich später.", sagte er und er wollte noch mehr sagen aber Shane sprach weiter. Er wollte ihn wieder wegschicken, stockte dann aber. Shane wusste immer was er sagen wollte. So ein Innehalten war neu an Shane. Francis hörte ihm aufmerksam zu und seine Augen wurden dabei grösser. Shane wollte ihn nur schützen! "Shane!", entkam es ihm etwas lauter über seine Lippen. Er breitete die Arme aus um ihn wieder drücken zu können. Aber Shane bewegte sich und Francis dachte, er würde noch mehr sagen wollen. Er hatte sich vorgenommen, Shane aussprechen zu lassen. Wenigstens heute. Ein paar Sekunden später blickte er auf ein Geschenk, welches Shane ihm hinhielt. "Ein Geschenk? Habe ich dir verraten, dass ich Geburtstag habe?", grinste er auf. Francis hatte es nie gesagt aber das wusste er nicht mehr. Er redete soviel, dass es gut sein konnte, dass er es Shane auf die Nase gebunden hatte. Er nahm es in die Hände und strich über den Samt, in dem es eingepackt war. Shane hatte ihm ein Geschenk gemacht. Und jetzt gab er es ihm weil Shane wohl dachte, er könnte an der Pest erkranken und an ihr zugrunde gehen.
Francis lehnte sich zurück an den Baum und seine Augen begannen bedeutsam zu funkeln und sich mit Tränenwasser zu verschleiern. "Ich mach dir auch ein Geschenk.", sprach er leise und er schluckte kräftig. Dabei drehte er den Kopf und sah Shane an. "Die Pest macht mir nichts. Ich bin noch nie an ihr erkrankt. Und wenn du sie bekommen solltest, bleibe ich trotzdem an deiner Seite. Du brauchst keine Angst zu haben. Ich geh nicht. Ich geh nie wieder.", sprach er und er schluckte erneut. Dann hob er das immer noch eingewickelte Geschenk kurz in die Höhe. "Das ist das schönste Geschenk, dass ich je bekommen habe."
Er beugte sich seitlich vor und drückte Shane einen Kuss auf die Wange auf. Francis gehörte zu den Menschen, die eine Immunität vor der Pest entwickelt hatten. Er war also mit Erregern in Kontakt gekommen, doch sein Körper hatte diese Krankheit beherzt und ohne Francis' Wissen bekämpft. Er hatte nie Anzeichen gehabt und konnte es nicht wissen aber er war auf seinen Reisen schon öfters an Pestkranken vorbeigekommen. Und nie hatte Francis irgendetwas gehabt. Manche hielten es für ein göttliches Wunder, Francis hingegen glaubte an die Kraft der Seherinnen und Weissager. "Ist es nicht an der Zeit, dass du Du zu mir sagst? Du kannst das natürlich selbst entscheiden. Ich hab nichts dagegen.", grinste er auf. Es war eine sehr flapsige Anrede gewesen. Aber es war auch die ehrlichste. Francis schniefte kurz. Er hatte keine Träne verloren aber er war tief gerührt. So machte er sich daran das Geschenk auszupacken. Den Wasserschlauch, Rafael und Emily hatte er dabei längst wieder vergessen. Als er den samtenen Umschlag öffnete, blickte er auf ein kleines Buch. Francis hatte noch nie ein Buch besessen. Die Bibel Zuhause hatte er seiner Schwester an den Kopf geworfen und anschliessend wurde sein Hintern mit diesem Wälzer versohlt. Weil Francis deshalb sauer war, hatte er die Bibel daraufhin auf einem Acker vergraben. Niemand hatte das Buch vermisst.
"Gedichte? Ich liebe Gedichte!", sagte er und grinste auf. Seine Finger wischte er am Mantel sauber so gut es ging und blätterte dann darin herum. "Ich werde dir jeden Abend daraus eins vorlesen.", und danach würden sie sich hemmungslos lieben bis tief in die Nacht hinein. Natürlich wenn Shane wieder soweit gesund war, dass er das konnte. Francis würde sich auch gleich um die Verletzungen kümmern und ein Schlafplatz für Shane herrichten. Er musste sich ausruhen.
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Shane Hannigan
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Alter : 20
Spieler : Rune

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Gesinnung: Templer Templer

BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   30/10/2017, 12:44 pm

“Francis!“, stieß er etwas klagend aus und hielt sich die Hand vor dem Mund und die Nase. Es war vielmehr der Geruch nach faulen Eiern, der Shane das Gesicht verziehen ließ. Durch die Bewegung des Söldners war nur noch mehr dieser stinkenden Luft in seine Nase geweht worden. “Nicht nur einmal.“, kommentiere er sein 'Ich wasch mich später.' Er selbst würde sich ebenso waschen müssen und zugleich seinen Körper untersuchen. Shane hatte die Hand wieder nach unten gegeben und zögerte. Er wusste, dass er ehrlich sein musste, schon deswegen um die Leben um sich herum zu schützen. Selbst wenn es ihn weniger stark berühren würde, sollte einer der Assassinen daran erkranken. Aber er wollte nicht das Francis starb. Nicht noch einmal. Shane zuckte etwas zusammen, als der Söldner seinen Namen so laut aussprach. “Ihr könnt nie Euren Mund halten.“ Dass er dieses Datum wusste, da er sein Cousin war und Shane sich stets um seine Familie und Verwandten gekümmert hatte, erwähnte er nicht. Für ein paar Sekunden glitt sein Blick zu den Assassinen. Emily wusste es und auch Rafael. Ausgerechnet seine Feinde kannten sein größtes Geheimnis. 
Shane lenkte seine Aufmerksamkeit zurück zu Francis. Er beobachtete wie dieser vorsichtig über den Samt strich.  Es war eine nur so einfache Geste und doch löste sie in ihm etwas aus, dass ihm die Kehle zuschnürte. Seine Augen blieben auf seinen Fingern hängen und er hob auch nicht den Kopf, als Francis sprach. Seine eigenen Hände ballten sich zu leichten Fäusten. “Seid nicht immer so leichtsinnig!“ Zuerst drohte seine Stimme zu brechen, doch dann war sie etwas erfüllt von Zorn. Er hatte ihn gerade erst wiedergefunden und jetzt riskierte er ohne weiteres sein Leben? Dachte Francis denn auch nur eine Sekunde daran, wie er sich fühlen musste? Shane spürte die Verzweiflung in sich aufkommen. Er wollte den Blonden von sich fortstoßen und zugleich beruhigte ihn das Wissen, dass er nicht gehen würde. Doch würde er das wirklich? Worte konnten so leicht gesprochen werden. 
Seine Hand fuhr zu dem verdeckten Talisman und dann zu seiner Brust. “It hurts...“ Zum ersten Mal seit Tagen sprach er das aus, dass er in seiner Trauer verspürt hatte. Schmerz. Bodenlosen Schmerz und er war völlig überfordert damit gewesen. Noch immer kam er nicht damit klar - aber eines wusste er ganz bestimmt: Er wollte so etwas nie wieder fühlen. Und dazu gehörte, dass er Francis auch vor sich selbst schützte. Er musste ihn dazu bringen ihn alleine zu lassen.  Shane vergrub sein Gesicht hinter seinen Händen, nachdem Francis Lippen seine Wange berührt hatten. Die Stelle fühlte sich warm an und ebenso war sein Atem über seine Haut gestrichen. 
“Nein.“, knurrte er dann leise. Er hatte diese Grenze fallen gelassen, als er dachte, dass Francis tot war. Doch jetzt war sie zurück - deutlicher als je zuvor. Shanes Schultern bebten leicht und er nahm nur langsam die Hände von seiner Wange. Er hörte das sanfte Rascheln von Seide und sah dann selbst auf das kleine Buch, dass nun in Francis Händen lag. “Es sollte helfen Eure Reimkünste zu verbessern.“ Shane starrte etwas grimmig vor sich auf den Boden. “Und diese Gedichte sind schön.“ Das schwermütige Gefühl war noch immer nicht verschwunden. Sein Hals brannte unangenehm, so wie im Stall. Shane legte eine Hand um seinen Bauch, sodass seine Finger leicht gegen den Verband an seiner Hüfte drückte. “Geht zurück zu Santoro.“ Dieser Gedanke störte ihn zutiefst und doch sprach er ihn aus. Ein wenig hob er dann den Stoff seines Hemdes auf und sah auf den Verband. Diese Wunde schien nicht mehr geblutet zu haben, anders als jene am Bein.

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Francis Bell
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   30/10/2017, 2:35 pm

"Ständig schickst du mich fort.", meinte er und sah ihn jetzt selbst etwas anklagend an. Doch sein Gesicht erhellte sich schnell wieder. "Sie wissen Bescheid und es ist ihnen egal.", sagte er und deutete mit einem Kopfnicken in die Richtung der Assassinen. Er beugte sich zu Shane und verharrte dicht vor seinem Gesicht. "Du kannst mich küssen und über mich herfallen aber du darfst nicht laut stöhnen. Sonst sagen sie vielleicht doch etwas.", grinste er. Er stand aber auf ohne Shane nochmals zu küssen. Francis spürte, dass Shane seine ganze Kraft dafür brauchte, seine Gefühle nicht zu sehr zu zeigen. Das, was in ihm tobte. Der Kampf um Schmerz und Trauer. Noch war Francis immer nicht klar, warum Shane solche Schmerzen erlitten hatte, die nichts mit den körperlichen Verletzungen zu tun hatten.
"Ich hole Wasser. Für Santoro und für dich. Und dann kümmere ich mich um deine Verletzungen. Danach wasch ich dich und ich mach dir etwas zu essen und wenn du gegessen hast, schläfst du eine Weile. Und wenn du wieder aufwachst, sieht die Welt schon wieder ganz anders aus. Ausserdem verspreche dir, dass ich dich nicht allein lasse. Du hast keine Pest. Sonst hättest du längst schon Anzeichen dafür gehabt."
Shane würde wohl etwas dagegen haben und all das nicht wollen. Aber Francis würde es einfach tun. Er würde für alle im Lager etwas zu Essen vorbereiten. Auf ihrer Flucht vom Hof hatte Francis noch ein Stück Speck gefunden und eingepackt. Das konnten sie mit dem restlichen Brot, den Zwiebeln und einer Lauchstange gut aufteilen, so dass jeder etwas zu Essen hatte. Und er wusste nicht was Ezio noch mit eingepackt hatte.
Als er neben Shane stand, zog er den Mantel aus. Er drehte ihn wieder auf die richtige Seite und breitete ihn dann über einen tieferen Ast aus damit der Stoff auslüften konnte.
Francis war wirklich verschwitzt und so packte er sein Hemd und zog auch dieses aus. Sein verletztes Handgelenk schmerzte immer noch aber der Schmerz war nur noch drückend wie von einer Beule. Und an die Schmerzen an seiner Seite hatte er sich gewöhnt. Er war aber auch der Meinung, dass die Wunde nicht mehr so empfindlich reagierte. Noch eine weitere Woche und er konnte die Fäden lösen und herauszupfen bevor sie zu sehr mit dem Körper verwachsen waren. Bis dahin sollte die Haut auch wieders fest zusammengewachsen sein. Er würde sich schonen müssen aber das tat er ja jetzt schon nicht wirklich. Die Haut würde dennoch wieder zusammenwachsen.
Er begann den Verband zu öffnen und ihn sich abzuwickeln. Die Bewegungen waren langsam und konzentriert aber er kam dennoch vorwärts. Sein Ziel war eine Stelle im Bach, die etwas tiefer war und wo er sich kurz reinsetzen konnte. Das Wasser würde eiskalt sein aber er wäre danach wenigstens wieder sauber. Er würde das aber erst tun nachdem er Shane versorgt hatte.
Als der Verband fiel, konnte man deutlich die lange Naht aus schwarzem Garn sehen. Die Wunde war ordentlich genäht worden und die Stellen waren weder rötlich verfärbt noch hatte sich irgendwo Eiter gebildet.
Er ging in die Hocke und fasste nach dem Verband und wickelte ihn ein. Auch den würde er im kalten Wasser auswaschen. Er legte den Verband ebenfalls über den Ast. Das Buch hatte er sorgsam in den Korb zurückgelegt damit es nicht schmutzig werden konnte. Dann schnappte er sich den Wasserschlauch von Emily und zwinkerte Shane zu. "Santoro!", rief er zu dem am Boden liegenden Assassinen. "Sorg dafür, dass deine Männer und die Seherin meinem Templer kein Haar krümmen. Ich geh Wasser holen.", meinte er. Er sprach es zwar etwas amüsiert aus aber der Ernst in seiner Stimme war dennoch unverkennbar dabei gewesen.
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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   30/10/2017, 3:07 pm

"Mir ging es schon mal besser, Bursche", sagte Santoro zu Ezio und lächelte dabei nur leicht. Doch er wusste es zu schätzen. "Ich werde für diese Tat Euch später danken. Euch allen."
Rafael nahm einen Schluck, als Emily sich neben ihn kniete und ihm das Wasser reichte. Gierig trank er davon, nachdem er sich auf einem Arm angelehnt hatte und setzte anschließend das mit Wasser gefüllte Leder ab, um ihr zu antworten. "Giovanni.", wiederholte er kurz schwer atmend, da er so viel auf einmal trank, dass ihm kurzzeitig die Luft wegblieb. Dabei schwenkte sein Kopf hinüber zu dem merkwürdig aussehenden Fremden mit der dunkleren Haut und ohne den Blick von ihn abzuwenden fuhr er fort: "Der Medizinier hält sich also wo anders auf. Wie heißt Ihr, Signore?" Ob Ezio, Emily und Francis schon mit ihm bekannt waren, wusste er nicht. Da sie sich nicht feindlich gegenüber standen, ging er davon aus, dass er vielleicht auch bei der Rettungsaktion geholfen hatte.
Bevor er noch etwas sagen konnte, zog Francis ihm die Flasche weg. "Ja, das tust du." Dass er nicht selbst trinken wollte, sondern lieber dem Templer etwas gab, der etwas weiter entfernt von ihm saß, gefiel ihm nicht. Was sollte er mit Hannigan machen?
Verletzt könnte Hannigan nicht viel ausrichten. Doch Rafael wollte sich nicht vorstellen, wie er die Hälse aller hier anwesenden Assassinen nachts aufschlitzen könnte.
Ezio meldete sich schon bald zu Wort, dass das Gras wohl nicht ewig gut für seinen Rücken war. Kurz darauf setzte sich der Fremde in Bewegung und brachte zu Rafael's Überraschung und Erleichterung Felle, auf die er sich legen könnte. "Gebt mir das Hemd, Signore Auditore.", sagte er und machte eine winkende, dennoch freundliche Bewegung, während er sich selbst dazu bewegte, um sich auf den Fellen niederzulassen. Ein "Grazie.", welches von Herzen kam, kam dabei für den Ägypter über die Lippen.
Die zwei Engländer unterhielten sich weiter. Rafael konnte erneut der Bedeutung deren Worte nicht verstehen, da sie englisch sprachen. Jedoch bemerkte er im Augenwinkel, dass Hannigan Bell etwas überreichte und die Augen letzteren aufleuchteten. Auf den weichen Fellen schloss er kurz die Augen. Erst jetzt merkte er, wie weh sie taten, als die Lider zufielen. "Wie lange wird es noch dauern, bis besagter Mediziner und Assassina hier her angelangen? Ich will nicht hoffen, wir müssen noch länger auf sie warten. Es würde bedeuten, dass etwas geschehen ist.", sagte er, machte wieder die Augen auf und sah wieder zu Emily. "Konntet Ihr sehen, was mit dem Verräter geschah? Sollte er mir vor die Augen treten, werde ich keine Sekunde lang zögern. Er ist jetzt schon ein toter Mann." Er vergaß dabei, dass ihm alles schmerzte, sobald er auf beiden Beinen stand. Für die wenigen Sekunden, die er dies ausgesprochen hatte, wurde erneut der Zorn in ihm geweckt. Ein Flackern drang über seine Augen und sein Gesicht wurde ernster. Die zwei Engländer unterhielten sich ruhig, weshalb Rafael ihnen erstmal keine Beachtung mehr schenkte. Die Ordensschweste rund die zwei Brüder wären sofort zur Stelle, sollte Hannigan sie angreifen wollen. Doch es geschah nichts.
Stattdessen zog Bell sein Hemd über den Kopf und zu sehen war die genähte Wunde.
Rafael drehte automatisch seinen Kopf zu dem Blondschopf, als er gerufen wurde. Er wusste nicht, was er mit Seherin meinte, doch er hinterfragte dies nicht. "Sag ihm, er soll sich nicht bewegen. Dann wird ihm auch nichts geschehen.", sagte er ebenfalls mit ernster Stimme und blickte anschließend direkt zu Hannigan. Er wollte später mit den Assassinen und mit Bell besprechen, was mit Hannigan geschehen sollte. Er würde ihn am Leben lassen, so schwer es ihm auch fiel. Er konnte ihn schon allein wegen Bell nicht töten. Er wollte die Freundschaft nicht deshalb aufs Spiel setzen und einen weiteren Feind haben.
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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   30/10/2017, 8:06 pm

Sí, da habt Ihr recht.“ Rafael hatte weitaus besser ausgesehen, als sie sich das letzte Mal gesehen haben. Doch er lebte und Ezio war froh darum, dass sie es geschafft hatten. Nicht alle Assassinen kehrten lebend zurück, wenn ein Templer sie gefangen hatte. „Ihr braucht Euch nicht zu bedanken.“ Ezios Lippen verzogen sich leicht nach oben und er drehte seine Aufmerksamkeit wieder zu Maurice. Auch Rafael war nun auf den Mann aufmerksam geworden. „So müssen wir hoffen, dass uns niemand weiteres gefolgt ist.“ Sie würden Wachen für die Nacht brauchen und auch jetzt durften sie die Ränder der Lichtung nicht aus den Augen lassen. Ezio war bereits zweimal überrascht worden und ein drittes Mal wollte er lieber vermeiden. Besonders jetzt wo ihr Mentor zurück war und noch dazu schwer zugerichtet. Zuerst war er etwas überrascht, doch dann auch froh darüber, dass der fremde Assassine ohne zu zögern einige der Felle holte und sie neben Rafael ausbreitete. Er schien wirklich ein Freund und kein Feind zu sein. Ezios Augen lagen kurz nachdenklich im Gesicht von Maurice.  
Jedoch wandte er sich dann ab, um Rafaels halben Befehl nachzukommen. Er trat zu seinen Sachen und durchsuchte den Beutel, bis er das Hemd fand. Es war weit geschnitten und würde ihm hoffentlich passen. Mit eiligen Schritten kehrte er zurück an Rafales Seite und reichte ihm dem Stoff. Sorge zeichnete sich auf seiner Stirn ab und der junge Assassine sah zu der Stelle an der Rafael und seine Begleiter erschienen war.  Er hoffte wirklich dass Giovanni und Onava aus dem Kampf entkommen waren. „Wir nannten keine Zeit, in der wir uns wieder treffen würden. Vielleicht mussten sie sich einfach verstecken und müssen warten bis die Nacht anbricht, ehe sie den Weg zurück antreten können. Es war kein einfacher Kampf und die Wachen suchen nun in ihren eigenen Reihen nach den Angreifern.“ Ein wenig presste er die Lippen aufeinander und stieß die Luft dann wieder aus. Ihnen ging es gut. Er wollte in diesem Moment keine Zweifel zulassen. Sie waren beide fähige Assassinen und konnten sich in den Schatten gut verbergen. Dennoch blieb ein Teil der Sorge in seinem Hinterkopf. Ezio hatte die Verantwortung für sie getragen, indem er sie um Hilfe bat. Und er trug sie auch noch immer. Im Laufe der Reise hatte er schnell gelernt, wie Rafael sich wohl fühlen musste. Er trug die Verantwortung über den ganzen Orden.
Die Frage darüber, was der Templer hier zu suchen hatte, wurde ihm nicht wirklich beantwortet und so sah er zurück zu ihrem neuen Gast. „Sí, das sind keine Assassinen. Der eine noch weniger, als der andere.“ Francis beantwortete die Frage selbst, als seine Stimme über die Lichtung ertönte. Er machte nicht einmal ein Geheimnis aus, was der Mann dort am Baum war. „Nun wisst ihr es, Signore. Dort drüben ist ein Templer und der andere ist Bell, ein Söldner.“ Ezio verschränkte leicht die Arme und drehte den Kopf zu den beiden Engländer. Er hatte ihr leises Geflüster zwar wahrgenommen, aber ihre Worte waren auch für ihn ohne Bedeutung. „Er sollte wirklich nicht hier sein.“ Ezio gefiel es nicht, ihn so nahe von Emily und Rafael zu wissen. Hatte er ihnen Leid zugefügt, während sie gefangen waren? Immerhin war er mit Rizzi unterwegs gewesen und dieser Mann war ein Monster. Wer wusste schon, ob dieser Shane anders war.  Innerlich hoffte er, dass er diesen tödlich verletzt hatte und eine Plage weniger auf dieser Welt lebte. Die Frage brannte darüber, ob jemand Kenntnis über den Verbleib des Templers hatte, brannte auf seiner Zunge. Doch ein Blick zurück auf den geschundenen Körper von Rafael ließ ihn zögern.

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Shane Hannigan
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   30/10/2017, 8:28 pm

„Dann geht.“ Shane sah ihn funkelnd an und ignorierte den klagenden Ton in Francis Stimme. Doch die nächsten Worte des Söldners ließen seine grauen Augen zu einem Sturm werden. Wie er es so einfach sagte! Er hatte es allen erzählt und das ausgerechnet den Assassinen. „Habt Ihr eigentlich eine Ahnung, was Ihr damit angerichtet habt!?“ Wie so oft bemühte sich Shane um eine ruhige Stimme und doch hörte man aus jedem Wort heraus, dass er entrüstet war. „Sie sind meine Feinde, Francis!“ Für einen Moment rückte er noch ein Stück näher an Francis Gesicht. Seine Nasespitze berührte fast die von Francis. „Und Ihr reißt euren Mund auf, ohne auch nur eine Sekunde auf mich zu achten!“ Das alles hier war falsch gewesen, die Nacht im Wald und jene im Gasthaus. „Einer dieser Assassine hat gesungen wie ein Vogel. Er hat alles erzählt… hat sie alle dort verraten.“ Wut funkelte in seinen Augen bei dieser Erinnerung. „Und er sprach von Euch. Und wisst ihr was er Rizzi gesagt hatte? Es erschien ihm, als würdet ihr in mich verliebt sein.“ Kurz holte er Luft und seine Hände gruben sich in den Stoff seiner Kleidung. „Ich hätte gehen können. Er hätte mich zurück nach England gelassen. Und dann kam dieser Assassine und wusste Dinge… Dinge die er nicht zu wissen hatte!“ Shane deutete mit einer Hand kurz auf die Gruppe. „Ihnen mag es egal sein – doch Rizzi war es nicht egal.“ Schmerz mischte sich mit der Wut, die in ihm loderte. „Habt Ihr eine Ahnung wie es sich anfühlt, in seinem eigenen Orden so behandelt zu werden?“ Noch immer wich er nicht zurück und kurz musste er schlucken. „Ihr wusstet wie viel mir der Oden bedeutet. Ihr wusstet es.“ Seine Worte waren leiser geworden, bis sie nicht mehr als ein leises Murmeln waren. Dann schloss sich sein Mund und er öffnete ihn nicht noch einmal.
Er sah zu wie Francis aufstand und den Mantel und wenig später auch das Hemd ablegte. Seine Züge waren kalt geworden und doch blieben seine Augen an dem Verband hängen. „Der Tag wird nicht anders sein, als Stunden zuvor.“ Er würde noch immer hier sein. Gefangen durch seine eigenen Verletzungen. Shane war etwas in sich zusammengefallen und strich sich eine Haarsträhne aus seinem Gesicht. Immer wieder glitt sein Blick zu Francis, der den Verband abwickelte und er beobachtete wie sich die Muskeln seines Oberkörpers dabei bewegten. Sein Kiefer schien dabei deutlich zu arbeiten und er biss sich etwas auf die Lippen. Der auf den Boden fallende Stoff machte kaum ein Geräusch und Shane betrachtete die Wunde. Es hatte sich nichts in den Tagen geändert. Sie heilte und Francis würde gesund bleiben. Vorerst.
Seine Augen wurden schmal und er knurrte etwas. „Ich bin nicht Euer Eigentum!“, zischte er ihm zu und sah dann zu Rafael und den anderen Assassinen. „Ebenso bin ich nicht taub, Signore Santoro.“, meinte er nun wieder in Italienisch und funkelte ihn leicht an. „Redet also nicht, als sei ich nicht anwesend.“, richtete er dann an beide. Das war demütigend und davon hatte er langsam genug. Rizzi hatte bereits genug getan, um ihm gegen den Kopf zu stoßen. Zudem würde er sich kaum bewegen können und er war kein Narr und forderte den Tod heraus, indem er in diesem Zustand versuchte einen Assassinen zu töten. Sein Ziel war immer noch nach England zu reisen, sobald er von hier verschwinden konnte. Wachsam ließ er nun auch seine Aufmerksamkeit über die anderen Anwesenden schweifen.

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Maurice Calenberg
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   30/10/2017, 9:06 pm

So wie manch einer hier zugerichtet war, wären Verfolger sicher ein großes Übel gewesen. Maurice ließ kurz den Blick über die Anwesenden streifen und blickte dann in die Richtung aus der die Personen kamen, nicht dass sich jemand anschlich. Als Francis dem Mentor entgegen brüllte, erschrak Maurice kaum sichtbar. Dieser Mann war ein Templer und in unmittelbarer Nähe von Assassinen.
Die Worte von Ezio glitten an Maurice vorbei, während sein Blick sich verfinsterte. Maurice hatte sich geschworen jeden Templer zu töten, den er nur konnte. Nicht viele entkamen ihm und noch weniger überlebten das nächste Treffen. Maurice war entsetzt, dass der Söldner auch noch wagte, die Sicherheit des Templers zu verlangen und Rafael sogar indirekt nachgab. Die Hälfte des Ägyptischen Templerordens hatte Maurice ausgelöscht und nun sollte er diesen am Leben lassen, während er geradezu auf einem Silbertablett serviert war? Das konnte Maurice nicht durchgehen lassen.
Seine Stimme richtete sich gen Rafael. "Euch ist bewusst, dass dies ein tambilr ist und ihr verschont ihn dennoch? Seid Ihr noch ganz bei Bewusstsein? Ich werde diesem 'ibn zna ein Ende bereiten." zischte Maurice wütend und entsetzt. Er fuhr seine rechte versteckte Klinge aus und ging ein paar Schritte auf den Templer zu, blieb dann nochmal stehen um diesen zu mustern.
Er schien kein Italiener zu sein. Das Wissen, dass der Templer verwundet war, würde es Maurice nur noch umso einfacher machen. Dann blickte Maurice zu dem Söldner. Der Söldner war unverkennbar aus dem selben Land wie der Templer oder einfach nur der selben Sprache mächtig. Auch wenn der Söldner ein guten Draht zu dem Templer zu haben schien, kümmerte dies Maurice kaum. Würde er sich Maurice in den Weg stellen, würde er auch einfach ihn töten. Gnade, wie sie die anderen hatten, hatte Maurice schon lange nicht mehr und er würde sie auch sicher nicht zurückgewinnen.
"Aus dem Weg, murtaziq." entgegnete Maurice ruhig, aber dennoch voller Überzeugung, dem Söldner. Seine Aufmerksamkeit war nun vollkommen auf den Söldner und den Templer gerichtet.
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Emily de Lucca
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   30/10/2017, 10:17 pm

Die Gruppe teilte dich in drei Pärchen auf. Ezio unterhielt sich mit dem fremden Meister und Bell kümmerte sich um den Templer während Emily bei dem Mentor kniete und ihm helfen wollte. Dankbar und eilig trank Santoro das angebotene Wasser ehe es ihm der Söldner grinsend abnahm. Begeistert davon war sie nicht, da Rafael zwar schnell aber sicher noch nicht genug getrunken hatte, aber sie ließ ihn gewähren. Nachdem er den Schlauch aber diesem Hannigan überreichte bereute sie ihre Entscheidung schnell. Emily hatte es satt, Verräter, Feinde oder anderes undankbares Pack durchfüttern zu müssen, wenn sie selbst kaum genug hatten. 
Mit einem wütenden Blick verfolgte sie die Unterhaltung der beiden Männer, die nicht weit von ihnen saßen. Kein Wort davon konnte sie verstehen, aber sie schienen sich uneinig zu sein. Der Templer wirkte unzufrieden und immer wieder glitt sein Blick über die restlichen Anwesenden und es war offensichtlich, dass sie auch über die Assassinen sprachen. Dass es sich dabei nicht wirklich um Lob handelte lag auf der Hand.
Noch immer war kein Giovanni zu sehen und auch Onava fehlte. Emily wusste nicht, wie lange sie auf die Beiden warten konnten. Die unverständlichen Worte, die zwischen Bell und Hannigan gewechselt wurden nervten die junge Frau immer mehr und sie beschloss sich um Rafaels Wunden zu kümmern. Ezio reichte ihm ein frisches Hemd und Emily nahm es dem Mentor sogleich aus der Hand. ''Wir sollten wenigstens die Wunden säubern. Wenn Ihr die Verbände löst kann ich sie waschen und bis zu Giovannis Rückkehr vorbereiten.''  Schlug sie vor und musterte dabei auch die verkrusteten Stellen an seinen Händen. Sie würden viel Wasser brauchen und sobald Ruhe einkehren würde, könnten auch seine Schmerzen schlimmer werden. Noch verdrängt sein Bewusstsein und die Aufregung einen Großteil davon... wie bei allen anderen auch. Sollte es heute Abend ein Feuer geben würde sie einen Tee mit verschiedenen Kräutern zubereiten. Nicht wirklich wohlschmeckend, aber er half etwas die Schmerzen zu dämpfen ohne die Sinne zu benebeln. ''Ich sah den Verräter gefesselt und verängstigt in der Menge stehen, konnte ihn aber nicht mehr erreichen.'' Kurz huschte ihr Blick zu Ezio ehe sie sich wieder auf Santoros Wunden konzentrierte. ''Nicht nur Ihr wollt den Spanier tot sehen...'' murmelte sie und bereute nicht auf ihren Traum und ihren Bruder gehört zu haben. 
Der Söldner erhob sich und rief Santoro zu er solle sie alle im Auge behalten. Meinte er sie mit Seherin? Überrascht hob sie ihren Blick von den blutigen Verbänden und musterte den Blonden fragend, ehe der Templer seine Stimme erhob und sich Emilys Blick schlagartig veränderte. ''Wenigstens bedient er sich der Sprache, die wir alle verstehen, Templer!'' Sich hinter einer anderen Sprache zu verstecken deutete auf Geheimnisse hin und dies war innerhalb eines feindlichen Lagers nicht gerade vertrauenerweckend.
Nachdem Bell so offen verkündete, wer oder was Hannigan war, mischte nun auch der fremdländische Meister mit. Überaus wütend ging er auf den Templer zu und verstand offenbar nicht, warum jemand wie er im einem Assassinen Lager geduldet wurde. Emily selbst beobachtete die Szene nur ruhig. Sie würde einen Teufel tun, einen Templer gegenüber einem anderen Assassinen zu verteidigen.
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Francis Bell
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   31/10/2017, 8:48 am

Shanes Worte über Francis' fatale Ehrlichkeit innerhalb der ihm völlig fremden Gruppe liessen ihn schwer schlucken. Er hatte recht. Francis hatte ein Geheimnis ausgeplaudert, dass man jederzeit gegen sie verwenden konnte. Und offenbar drang dieses Geheimnis bis zu Rizzi vor. Seine guten Absichten, die er hatte um Shanes Leben vor den Assassinen zu schützen, waren jetzt nur noch unumkehrbare Fehltritte, die er nicht wieder gutmachen konnte.
Francis' Blick war wortlos auf Shane gerichtet und seine Haltung begann langsam einzusacken. Ein verletzter und wissender Ausdruck machte sich auf seinem Gesicht breit. Als Shane dann in Santoros Richtung rief, schluckte Francis erneut. Was hatte er sich dabei nur gedacht? Hatte er überhaupt gedacht? Hatte er nicht. Wie so oft. Francis handelte stets impulsiv und blendete jegliche Konsequenzen auf. Er dachte selten an die Dinge, die passieren konnten aber noch nicht passiert waren.
Und obwohl Shane die ganze Zeit englisch mit ihm sprach und ihn anklagte, so fühlte sich Francis vor ihnen allen gemassregelt. Er wollte Shane erklären warum er so gehandelt hatte auch wenn diese Erklärung einen schlechten Grund abgeben würde und Shane sie bestimmt nicht gelten liess. Doch in Francis nagte weiterhin das schlechte Gewissen und es hatte neuen Antrieb bekommen. Sein Magen zog sich leicht zusammen und der Kloss in seinem Hals wurde dicker. Sie waren noch keine Woche zusammen und schon führten sie einen Streit. "… verzeih.", flüsterte er ihm leise zu und er wusste nicht einmal ob es Shane überhaupt hören konnte. Francis wollte sich eben in Bewegung setzen um die ungefähr dreissig Meter zum Bach zu laufen als er den Kopf hob und den fremden Assassinen anblickte. Francis wollte Shane nur kurz allein lassen. Auch, damit er sich nicht länger von Francis einvernommen fühlte. Ausserdem suchte Francis gerade selbst kurz die Einsamkeit. Der Kloss in seinem Hals passte ihm überhaupt nicht und die Strapazen der vergangenen Tage verlangten nach einem Ventil.
Sein Blick lag auf der Klinge, die so scharf funkelte wie Shanes Blick. Der Mann mit der Bronzehaut kam näher und sprach ihn mit einem erfundenen Namen an. "Ich heisse Francis.", korrigierte er Maurice auf das Wort Murtaziq. So konnte man doch nicht heissen! "Und hier ist kein Weg. Aber da vorne ist ein Bach.", meinte er, holte tief Luft und trat auf Maurice zu. Francis tat ihm gegenüber zwar gelassen aber in Wahrheit machte er sich fast in die Hose. Die Klinge war scharf und Maurice fremd. Er könnte sie einsetzen und Francis töten oder verletzen. Aber eines konnte Maurice nicht: An Francis vorbeikommen um Shane auch nur ein einzelnes Haar zu kürzen. "Ihr kommt am besten mit und helft mir etwas Wasser zu holen.", sagte er zu ihm. Dann hob er die Hand. Er zögerte kurz, die Anspannung war auf einmal greifbar, doch dann tätschelte er Maurice' Oberarm. "Ihr könntet Euch auch um Feuerholz kümmern. Oder einfach auf mich aufpassen. Oder mir helfen dieses Hemd zu waschen.", meinte er und hielt ihm das zerknüllte helle Leinenhemd entgegen. Er überlegte kurz ob er ihm drohen sollte, dass er ihn ansonsten in Reimen und schrägen Gesangseinlagen verwursten würde und er nicht gut darin wegkäme aber das hätte Maurice vielleicht verärgert.
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Maurice Calenberg
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   31/10/2017, 10:27 am

Maurice war innerlich am kochen, was er aber nach außen hin versuchte nicht zu zeigen - was ihm auch recht gut gelang. Einen Templer in der Nähe von Assassinen zu lassen, war unsinnig. Rafael gefährdete damit die Bruderschaft und verstoß sogar gegen das Kredo. Noch nie hatte Maurice zugelassen, dass jemand gegen das Kredo verstieß. Als Meister-Assassine, verkörperte er das Kredo und der Mentor müsste dies eigentlich auch, doch warum lies er dies zu? Maurice machte der Gedanke, dass der Mentor vielleicht sogar einer von ihnen war nur noch wütender.
Bell erklärte nun wer er war. Übel konnte man es ihm eigentlich nicht nehmen, schließlich sprach er kein Ägyptisch. Doch diese unpassende Antwort, lies Maurice sein Gesicht nur noch umso mehr verfinstern. Als Bell dann auf ihn zuging, spannte sich Maurice sichtlich an und machte sich zum Kampf bereit. Als er dann noch meinte, er könnte ihm helfen atmete Maurice einmal tief ein und aus, doch das er seinen Arm berührte, passte ihm gar nicht. Nach dem er fertig gesprochen hatte, griff Maurice nach dem Arm und hebelte ihn, ehe er ihn zu Boden brachte und seine Klinge nun an seinen Hals legte. Das passierte innerhalb von maximal zwei Sekunden.
Maurice hatte den Nahkampf mit der Klinge gelernt und gemeistert. Zwar war er nicht der Beste im Umgang mit dem Schwert, aber das war hier nicht von Belangen. "Ich drückte mich klar und deutlich aus und mit dir, tränke ich meine Klinge sicher nicht im Blute eines Unschuldigen." Maurice verharrte nun auf Francis Rücken, während er mit einer Hand und einem Knie den Arm festhielt und mit dem anderen Arm seien Klinge an Francis Hals presste.
"Und jemanden zu berühren, der euch bereit ist zu töten, ist auch nicht eure hellste Idee gewesen, Murtaziq."
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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   31/10/2017, 12:37 pm

Auf Emilys Worte nickte er, als Ezio ihm das Hemd reichte und die Rekrutin es ihm zugleich aus der Hand nahm. "Ihr müsst mir helfen, Signora.", sagte er und richtete sich auf den Fellen vorsichtig auf, um das Ende des Verbandes zu lösen, der um seinen Rücken gewickelt war und reichte ihr den Stoff.
Dabei ließ er sich erklären, was mit dem Spanier geschah und dass er anscheinend noch lebte. Er war enttäuscht und trotzdem könnte er jetzt nichts machen. Sollte er plötzlich im Lager auftauchen, so wie Emily die erste Begegnung mit ihm erklärt hatte, würde keine Sekunde vergehen, bis jemand die Klinge in ihm vergraben hätte.
Francis rief ihm anschließend etwas entgegen und nachdem er antwortete, lief dieser auf den Fremden zu, um seinen Arm zu tätscheln. Er ging auf Rafael's Frage nicht ein und stellte sich nicht vor, was Rafael etwas misstrauischer machte.
Es geschah so schnell, dass Bell die Klinge des Mannes an seinem Hals hatte. Sofort gab er Emily ein Zeichen, sie solle von dem Verband ablassen sollte, während er sich nun deutlich anspannte. Sein Blick huschte in die Augen des Mannes mit der dunkleren Hautfarbe. Anschließend zu Francis, dann  zu Hannigan und dann wieder zurück. "Ihr tötet niemanden", seine Stimme wurde etwas lauter. Dabei richtete er sich noch mehr auf im Sitzen. Er hätte an liebsten aufstehen wollen. Aber das schaffte er nicht. "Ezio, fesselt Hannigan's Hände sofort an dem Baum fest." Dabei blickte er weiter zu dem Ägypter. "Ihr betretet dieses Lager, ohne Euch mir vorzustellen und bedroht diesen Mann, der dafür verantwortlich ist, dass ich nach barbarischen Folterungen und einer beinahen Hinrichtung hier bin, in Freiheit., sagte er mit eisigem Ton und ließ den Mann keinesfalls aus den Augen. "Hannigan allein ist der Weg zu meinem Ziel. Er wird solange leben, wie ich es sage. Für den Orden wird er noch von großem Nutzen sein. Und nun nehmt die Klinge wieder zurück." Der Fremde mochte älter sein als Rafael. Und natürlich musste ein Assassine sofort den Feind töten, wenn er nur die Gelegenheit hatte. Neben der Angst, einen neuen Feind namens Francis Bell zu gewinnen sah Rafael auch die Möglichkeit Hannigan zu benutzen, um Rizzi endlich zur Strecke zu bringen. Rizzi war der Teufel selbst. Er hatte für Unruhen in dem Land gesorgt, von denen der Ägypter kein Bild vor Augen hatte. Und dieser Teufel musste endlich wieder zurück in die Hölle getrieben werden.
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Shane Hannigan
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   31/10/2017, 12:53 pm

Shane erwiderte Francis Blick. Er konnte sehen, dass seine Worte den anderen verletzt hatten. Doch es war die Wahrheit gewesen und er würde nichts davon zurücknehmen. Seine Miene war nun zu Eis erstarrt und noch weniger trugen Santoros Worte zu seiner Erheiterung bei. Shanes graue Augen glitten zu Emily. “Dann solltet Ihr Euch daran machen die englische Sprache zu erlernen, Signora.“ Der Adelige sprach nicht provozierend, aber dennoch war ein gewisser Hauch von Spott darin zu hören. Shane kam dem Ende seiner Geduld immer näher und er versteckte sich hinter scharfen Worten und kalten Blicken. Zudem fühlte er sich noch immer nicht wohl und sicher schon gar nicht. Sein Kopf fuhr herum, als eine lautere Stimme ertönte - sie wirkte aggressiver und gefährlicher. Augenblicklich spannte Shane sich an und starrte dem Assassinen mitten ins Gesicht. Seine Lippen wurden schmal und sein Herz begann nervös schneller zu schlagen. Shane griff nach dem ersten, dass ihm in die Hand kam. Es war die entblößte Marienstatue. Mit einem leichten Fluch warf er sie zurück in den Korb. Er stand neben ihn und er griff erneut hinein. Dieses Mal hatte er mehr Glück. Es war ein kleines Messer und seine Finger umschlossen sich fest um dessen Griff.
 Doch dann trat Francis vor sein Sichtfeld, genau auf den etwas Dunkelhäutigen zu. Er war kein Italiener und wohlmöglich gehörte er nicht einmal zu diesem Orden. Die Wörter und Bezeichnungen die er verwendete waren für ihn fremd. Aber ihre Bedeutung war ihm umso klarer. “Francis!“, zischte er dann. Und ihm nächsten Moment schien alles so schnell zu passieren. Der Fremde griff nach seinem Cousin und drückte ihn zu Boden. Angst flackerte durch Shanes Augen. Doch nicht Angst um sein eigenes Leben, sondern um das des Söldners. In diesen Tagen hatte er Francis zweimal sterben sehen. Er wollte ihn schlagen, ihn verfluchen, ihn von sich stoßen und ihm den Hals umdrehen - doch seinen Tod wollte er nicht. Shane war in all der Zeit unter Rizzis psychischer Folter am Abgrund seiner Schatten getanzt. Er hatte es jedoch immer wieder geschafft sich davon fernzuhalten. Er war stolz geblieben und hatte den Schmerz mit Würde getragen. Seine Gefühle waren weggesperrt und begraben worden. Doch jetzt wo Francis ein drittes Mal zu sterben drohte, schien der Fels unter seinen Schuhen zu brechen und er fiel. Er fiel und die Schatten zogen über sein Gesicht.
 “Nehmt Eure Finger von ihm!“, knurrte er finster und er griff nach dem Gehstock. Zu spät. Unheilvoll schallten diese Worte durch seinen Kopf. Er würde zu spät kommen. Das hatte er gedacht, als Rizzi befohlen hatte Francis zu töten. Shane quälte sich auf sein Bein. Immer wieder brach er nach unten und jedes Mal folgte ein wütendes 'zu spät' in seinem Kopf. Shane keuchte etwas, doch er gab nicht auf. Er steckte den Stock fest in den Boden und hielt sich daran fest, ehe er sich daran hochzog. In seinem Kopf drehte sich alles und die Schmerzen ließen ein taubes Gefühl zurück. “Lasst ihn los.“, zischte er noch einmal. “Er hat nichts mit diesem Krieg zu tun. Nichts.“ Der Brustkorb des Templers hob und senkte sich in schnellen Zügen und in seiner freien Hand lag das Messer. Ein raubtierhafter Ausdruck erschien in Shanes grauen Augen. In diesen Sekunden war er bereit zu töten. Jeden, der es wagen würde ihm zu nahe zu kommen. “Ich habe Euch schon einmal gewarnt, Francis. Ihr könnt nicht mit beiden Beinen in verschiedenen Welten leben!“ Sicher... er war hier überhaupt nicht sicher. Idiot.

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Francis Bell
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   31/10/2017, 2:24 pm

Er war zu überrascht gewesen als das irgendein Tonlaut über seine Lippen kam. Erst als er auf dem Boden lagt, keuchte er auf. Sein Arm schmerzte, seine Seite pochte und Francis fühlte sich elend. Wo war sein Glück geblieben?
Er hörte Rafaels Stimme aber der ägyptisch-deutsche Assassine, der aus irgendeinem Grund in Italien unterwegs war, war ein freier Mann und sein Gewicht auf Francis' Körper bestätigte nur, dass er selbst entscheiden wollte wie er mit ihm oder Shane vorging. Dann hörte er seinen Namen, den Shane rief. Er sah zur Seite ohne seinen Kopf zu bewegen weil er die Klinge nicht berühren wollte und erkannte Shane, der sich zitternd aufrichtete. "Shane! Nicht!", sagte er laut. Dann schluckte er kurz und konzentrierte sich wieder auf Maurice. "Ist schon gut. Ich mach nichts. Es tut mir leid! Ich… lasst mich einfach gehen. Wir werden gehen. Wir packen unser Zeug und gehen. Ihr seht uns nie wieder. Bitte.", keuchte er nun. Shane hatte recht. Er war hier nicht willkommen und Francis war es bestimmt auch nicht. Sie sollten von hier weggehen, ins nächste Dorf. Dort könnten sie sich ein Zimmer nehmen, Francis könnte einen Arzt holen und morgen würden sie nach England zurückkehren. Francis würde Shane begleiten bis sie in London waren.
"Ich habe geglaubt, dass die Assassinen bessere Menschen sind als die Templer, die ich hier in Italien kennengelernt habe. Shane ausgenommen. Aber ihr seid genau gleich. Ihr seid wie sie. Wie Rizzis Leute.", seine Stimme wurde schwach. Er würde gehen. Hier gab es nichts mehr. Shane fühlte sich unwohl und Francis trat von einem Fettnäpfchen ins nächste. Es tat ihm leid um Rafael aber Francis hatte genug. Shane war verletzt. Er war schlimm verwundet und jetzt hatte Rafael auch noch verlangt, dass man Shane fesselte. "Ich habe mein Versprechen gehalten! Ich habe euch in die Stadt geführt und ich habe Santoro hierher gebracht! Ein Leben für ein Leben! Ihr werdet Shane nicht anfassen! Keiner von euch!"
Rafael hatte allen Grund zu fürchten, dass Francis zum Feind wurde. Francis hatte zwar kein Interesse daran, jemandem Leid zuzufügen, aber die Assassinen hatten sich als erhitzte, feindselige Gemüter vorgestellt. Und das fing mit Rafaels Schlag in Francis' Gesicht damals in Florenz an und endete mit Maurice, der ihn mit der Klinge bedrohte. Francis fiel ein, dass er dem Assassinen nicht einmal Geld anbieten konnte. Er hatte nichts womit er Maurice beruhigen oder ködern konnte.
Fest stand für ihn nur, dass er in wenigen Minuten Shane aufs Pferd setzen und mit ihm von hier verschwinden würde.
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Emily de Lucca
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   31/10/2017, 5:23 pm

Die Spannung im Lager war deutlich zu spüren und baute sich nach und nach noch weiter auf. "Vielleicht kann ich sie ja von Euch lernen...'' Antwortete die Dunkelhaarige  Hannigan alles andere als ernst und half Rafael sich etwas aufzurichten. 
Emily griff nach den Stoffbahnen, die um die teils tiefen Wunden gelegt waren. Vorsichtig entfernte sie nun Schicht für Schicht. Die untersten Bahnen klebten an dem getrockneten Blut. Diesen Teil zu entfernen riss Bereiche der Wunden wieder erneut auf und war sicher schmerzhaft. Noch bevor sie an diesen Stellen zupfte entschuldigte sie sich bei dem Mentor. "Es scheint zu heilen... aber der Stoff klebt an dem verkrusteten Blut. Verzeiht.'' Ihre Stimme war nicht mehr als ein konzentriertes Murmeln im Rücken des Älteren. Emily wusste nicht, mit welchen Methoden der Mentor gefoltert wurde, aber die aufgeplatzten Striemen auf dessen Rücken zeugten davon, dass eins der Werkzeuge die Peitsche war. Bei dem Anblick wurde ihr bewusst, dass sie selbst nur knapp den gleichen Verletzungen entgangen war und für einen Moment hielt sie inne. Sie hatten wirklich Glück so glimpflich davongekommen zu sein. 
Die Stimmen der anderen Männer riss sie aus den Gedanken und auch Rafael deutete ihr, ihre Handlung zu unterbrechen. Wie verlangt ließ sie von den Verbänden ab und sah zwischen den Anwesenden umher. Der Meister wollte verständlicher Weise dem Templer an den Kragen und der Blonde wollte seinen Liebsten schützen. Schneller als erwartet war es nun Bell der um sein Leben fürchten musste. Ihr musternder Blick zur Seite galt Rafael und sie war gespannt, wie sich die Situation lösen würde. Francis war ausschlaggebend für den Erfolg ihrer Befreiung und der Templer war ein Teil der Abmachung. Der Meister wollte den Templer töten und der Mentor hatte andere Pläne mit ihm. Die Gruppe wirkte wie ein Rudel wilder Tiere und jeder einzelne von ihnen stand zähnefletschend um ein Stück Fleisch. Wichtig war nur wer sich zuerst unterordnen würde. 
Bell lag auf dem Boden, den Arm verdreht und den wütenden Assassinen im Rücken. Kurz regte sich Emily. Der Söldner hatte ihnen geholfen und auch wenn er es vermutlich aus reinem Eigennutz tat, würde sie es nicht vergessen. Als einfache Rekrutin würde sie sich aber auch nicht zwischen Mentor und Meister stellen. Überrascht sah sie, dass sich der Templer allein auf seine wackligen Beine gekämpft hatte. Ihm schien tatsächlich viel an dem anderen zu liegen da ihm der Schmerz förmlich ins Gesicht geschrieben stand.
Francis nächste Worte brachten sie zum Nachdenken. Auf eine Art hatte der Blonde recht. Würde sich einer von den Assassinen in Rizzis Nähe befinden wäre derjenige sofort tot. Sie alle mussten sich schleunigst beruhigen und in Ruhe darüber beratschlagen was als nächstes zu tun war. Die Hälfte von ihnen war in einem miserablen Zustand und zwei von den Assassinen waren noch nicht zurückgekehrt. Bevor sie hier übereinander richteten war es wichtig ein sicheres Lager für die Nacht zu errichten und alle mit Essen und Trinken zu versorgen.
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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   31/10/2017, 5:30 pm

Ezio lauschte kurz Emily und Rafael, nachdem er diesem das Hemd gegeben hatte. Auch er hatte den Spanier nicht mehr gesehen, seit seinem Angriff auf Rizzi. Viel eher hatte er sich darauf konzentrieren müssen nicht unter Klingen begraben zu werden. Kurz blieb sein Blick auf dem Verband hängen, der Rafaels Oberkörper säumte. Ein weiterer Grund warum er nicht verstand, dass Shane hier war.
Ezio wandte das Wort zurück Maurice und etwas überrascht sah er ihm nach, als dieser mit ausgelöster Klinge auf den Templer zu lief, kurz nachdem er erfahren hatte wer diese Männer waren. Für einen Moment sah er zu Emily und Rafael. Unsicher was er nun tun sollte. Dann ertönte schon die Stimme des Mentors an sein Ohr und auch der Befehl. Ezios Blick fiel zu dem Templer der sich mit mehreren Versuchen aufrichtete. Er hatte Francis sein Leben versprochen, aber nicht dessen Freiheit und Rafaels Wort hatte für den jungen Assassinen gerade mehr Gewicht. 
Shane schien ihn nicht zu bemerken, als er sich zur Seite schlich und dann hinter den Engländer trat. Der Mann war viel zu sehr auf die Klinge an Francis Hals konzentriert. Ebenso sah er dabei wütend aus und auch gefährlich. Zu spät hörte er Francis Worte, denn schon hatte er seinen Dolch gehoben und dessen Griff gegen den Kopf von Shane geschlagen. Dieser sackte fast lautlos vor seinen Beinen zusammen und blieb dabei liegen. Schnell bückte er sich nach dem Messer und sah dabei dem Söldner in die Augen. “Keine Sorge er lebt und wird bald wieder aufwachen. Das einzige das zurück bleibt, werden Kopfschmerzen sein. Ich breche keine Versprechen und ich gab Euch jenes das wir ihn nicht töten.“ Ezio hatte das getan, was ihm in den Sinn gekommen war.  Der Templer hätte sich so nie freiwillig ergeben und er war bewaffnet gewesen. Selbst so verletzt wäre es möglich gewesen, dass er jemanden von ihnen angriff. Das war einfach ein zu großes Risiko für ihn und seine Brüder und Schwestern. 
 Dann sah er langsan zurück zu Rafael. “Wir können sie nicht einfach gehen lassen. Sie kennen das Lager. Was ist wenn dieser Templer uns dann verrät? Ihr könnt kaum ohne Schmerzen sitzen. Eine weitere Flucht würde für uns alle im Chaos enden.“ Sie konnten ihm nicht vertrauen und Ezio hatte allen Grund so zu denken. Sie waren gerade erst vor Wochen überfallen worden und vor einem Tag erneut. Sie mussten sich, selbst jetzt, ständig Sorgen machen und diese Sorge würde nur größer werden, wenn sie Francis und Shane einfach gehen ließen. Niemand konnte leugnen, dass einer von ihnen ihr Feind war. Und  in diesen grauen Augen hatte zuvor tiefer Hass gelegen.
Ezio steckte das Messer langsam ein und trat ein paar Schritte von dem am Boden liegenden Engländer zurück. So blieben ihnen auch die Fesseln erspart - vorerst wenigstens. “Es gab keinen anderen Weg.“, meinte er dann leise zu Francis. “Und Streit ist nun das letzte das wir brauchen.“ Jetzt wo von von dem Templer keine Gefahr mehr ausging, würden sie sich vielleicht beruhigen können und reden. Darüber, was als nächstes geschehen sollte.

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Rafael Santoro
Mentor der Assassinen
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Spieler : Nessie

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Besonderheiten: 2 Finger fehlen (heilen schon etwas ab, verbunden), eine Wunde am Bauch (versorgt), Brandwunden (Templerkreuze, am abheilen) jeweils an beiden Arminnenseiten, trägt nur eine Hose. Wunden am Rücken (von der Peitsche, verbunden) Unbewaffnet und inventarlos
Gesinnung: Assassine Assassine

BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   1/11/2017, 12:42 pm

Rafael biss fest die Zähne zusammen, als Emily versuchte, den Stoff von seiner Haut zu bekommen. Die Wunde hatte sich direkt mit den Fasern des Verbandes verbunden und es würde noch schmerzhafter werden, wollte man ihn davon entfernen. Doch auf ihre Entschuldigung entgegnete er nichts. Er gab sich dem Ziehen am Rücken hin. Dieser Schmerz wurde mit dem des anderen, der allgemein von den Wunden der Peitsche auskam, vermischt. Er wüsste nicht, wie er sie alleine behandeln sollte. Er konnte von Glück sprechen, dass er sich bisher keinen Wundbrand an den Händen zugezogen oder er sich keine anderen Krankheiten durch Dreck und Schmutz eingefangen hatte.

Hannigan hatte sich aufgerichtet, als Bell vom Assassinen zu Boden gedrückt und bedrängt wurde. Ezio hörte auf die Worte des Mentors, überraschte den Engländer jedoch und schlug ihn zu Boden, während Bell versuchte, den Dunkelhäutigen zu überzeugen und versprach, er würde mit Hannigan verschwinden. Die Worte, die er als nächstes Aussprach, ließen Rafael's Herz noch schneller schlagen. Es löste in ihm etwas aus... Doch war es Hass? Schmerz, so etwas aus seinem Mund zu hören? Hannigan war außer Gefecht gesetzt. Erstmal. Die Situation sollte sich eigentlich entspannen, doch sie tat es nicht. Womöglich, weil die Sorge in Bell zu wachsen schien.
"Tretet zurück, Bruder. Sofort!", verlangte Rafael, das Wort an den Ägypter gerichtet, der selbst mit sich innerlich zu ringen schien. Die Überzeugung stand in seinen Augen geschrieben. "Ihr wisst nicht, was uns widerfahren ist. Ihr kennt unsere Geschichte nicht! Nehmt Eure Klinge herunter!" Emily blieb still. Hielt sich gekonnt aus dem Geschehen heraus. Rafael bewegte sich mehr, doch sein Körper ließ es nicht zu, aufzustehen. Er hoffte, dass Ezio's Tat, Shane außer Gefecht zu setzen, die Situation nicht  allzu stark beeinflusste.
Noch immer sah er keine Sekunde von dem fremden Ordensbruder weg. Würde er auf den italienischen Mentor hören?
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Maurice Calenberg
Meisterassassine
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Der Charakter
Alter: 32
Besonderheiten: Dunklerer Teint, hörbarer deutscher Akzent, ägyptisch scheinende Kleidung (etwas abgetragen), sichtbares ägyptisches Assassinensymbol am rechten Armschutz
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   1/11/2017, 3:51 pm

Maurice war innerlich total angespannt und hin und her gerissen. Einerseits, wenn er ihn töten würde könnte er sich den Templer vornehmen, wäre aber bei den anderen Assassinen direkt in einem schlechten Licht. Andererseits, wenn er ihn am Leben lassen würde, könnte der Templer oder sogar der Söldner jemanden verletzen. Bei letzterem würde er jedoch ein gutes Bild abgeben. Maurice sein Blick huschte zu dem Templer, als sich dieser zum Aufstehen quälte. Als Ezio ihn dann jedoch niederschlug, wich sein Blick wieder auf den Söldner. Durch seinen innerlichen Kampf, hörte er gar nicht wie Bell versuchte ihn zu beschwichtigen oder was der Mentor ihm zurief. Erst nachdem der Mentor erneut befahl von dem Söldner zu weiche, wurde Maurice aus seinen Gedanken gerissen. Maurice dachte kurz nach.
Es stimmte, dass er ihre Geschichte nicht kannte und hiermit alles kaputt machen könnte. Eigentlich sollte er sich raushalten und doch tat er es nicht. Maurice hatte nun einen Entschluss gefasst. "Also gut. Ihr verdankt Signore Santoro euer Leben, Murtaziq." Mit diesen Worten zog er seine Klinge zurück, wich aber dennoch nicht von seinem Rücken.
Nun griff er in seinen Köcher und holte einen Pfeil heraus, welchen er mit großer Wucht in Francis Wade rammte. Er achtete darauf, nichts großartig zu verletzen, dennoch verhinderte dies sicher, dass er laufen würde. Den Pfeil lies Maurice los und stand auf. "Aber laufen lasse ich euch nicht." Ein letzter Blick wich vom Söldner über den Templer, zu Ezio. Sachte und dankbar nickte er Ezio zu, während er sich nun auf den Mentor zubewegte. Maurice hasste sich gerade innerlich, dafür dass er den Templer am Leben lies. Dennoch war er noch immer bereit, beide beim kleinsten Zeichen von Gefahr zu töten. "Mein Name lautet Maurice Calenberg. Ich komme aus Deutschland und Ägypten und bin Meister-Assassine. Ich war die Person, die den Templerorden in Ägypten auf die Hälfte der Mitglieder dezimiert hat." stellte sich Maurice Rafael vor und zeigte ihm das Ägyptische Assassinensymbol auf seinem Armschutz.
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