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 Der Weg der Assassinen

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AutorNachricht
Emily de Lucca
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   21/9/2017, 9:24 pm

Emily konnte sich nicht verteidigen oder etwas erwidern, da ihr Lager plötzlich lautstark gestürmt wurde. Ezio wurde von ihr und dem Fremden mit allerlei Informationen überhäuft und musste sich dadurch schnell ein eigenes Bild von dem Älteren bilden. Emily mochte den Mann nicht und das zeigte ihre gesamte Körperspannung deutlich.
Der Spanier glaubte wirklich er könne beurteilen, was Ezio und Emily bereits durchgemacht hatten oder eben nicht. Er unterstellte den Jüngeren, dass sie feige wären und sich bei Gefahr verkriechen würden. Auf seine agressive Art machte er den Orden schlecht und beleidigte sie alle dadurch, dass er sie als Heuchler und Lügner darstellte.
In Emily kochte die Wut, als er sie und ihre Einstellung mehr und mehr in den Dreck zog, obwohl er nichts über sie und ihre Vergangenheit wusste. Als sie den Eindringling darauf hinwies, wie ungeschickt er sich verhielt, machte der Spanier es nicht besser. Laut schreiend und voller Wut lief er auf die junge Assassine zu. Sein ganzer Körper zeigte, dass er nicht zurückschrecken würde sie anzugreifen und doch blieb Emily ganz ruhig. Mit gezogener Waffe und bereiter Klinge stand sie fest an Ort und Stelle und funkelte den Angreifer nicht weniger finster an. ''Mit keinem Wort habe ich einen Mentor beleidigt. Ich habe nur darauf hingewiesen wie unfähig sich dessen Schüler im Wald anschleicht.'' Ihre Worte trieften vor Provokation und sie wollte ihn noch weiter aus der Reserve locken. Jemand der so aufgebracht und unüberlegt handelte, wäre um ein vielfaches leichter zu überwältigen. Ezio regierte schnell und noch bevor El Matador sie erreichte, hatte er die Klinge wieder zurück an seinen Hals gelegt.''Nur weil es Euch gefällt fremden Frauen nachzusteigen, bin ich Euch zu nichts verpflichtet. Egal, als was ich Euch vorgestellt wurde. Und weil Ihr jedem Fremden ohne zu überlegen von Eurer zwielichtigen Vergangenheit erzählt, müssen wir nicht genauso unüberlegt handeln.'' Ihre Stimme erhielt zwar mehr Nachdruck, aber noch immer blieb sie leise während sie zu ihrem aufgebrachten Gegenüber hochblickte. Seine Drohung sollte der Spanier nicht umsonst ausgesprochen haben. Was wollte der Mann mit diesem Verhalten bewirken? Er verfolgte sie tagelang, polterte dann scheinbar völlig frei von Sinn und Verstand mitten in der Nacht in ihr Lager und schrie Beleidigungen und Drohungen durch die stille Nacht. Selbst die dümmste Wache hätte sie nun entdeckt und bei der Lautstärke, in welcher der Ältere sprach, wäre schnell klar, wer sich da im Wald herumtrieb.
Emily müsste nicht viel dazu beitragen um den Älteren noch wütender zu machen. Erneut redete sich der Mann um Kopf und Kragen und schien nicht viel über seine Worte nachzudenken. ''Nach dem was ich hier höre, sind die Spanier dem Wein recht zugetan. Saufende Wachen werden von ihm gerichtet und die eigene Zunge wird so schwach, dass sie am Ende alles verrät für das man so lange überlebte. '' Emily konnte sich nicht vorstellen, dass man so viel Wein eingeflößt bekommen konnte, dass man sich gar nicht mehr unter Kontrolle hatte, oder eben solche Informationen preisgab. 
Mit all seinen Worten versuchte der Spanier scheinbar sein Handeln irgendwie zu rechtfertigen und Emily fragte sich ob er auch jetzt betrunken war. Er sagte selbst, dass er nicht wusste wer sie waren aber wie schon bei ihrem Bruder tischte er ihnen seine gesamte Geschichte auf ohne dass sie wirklich danach fragten. Diese offene Art machte es nicht wirklich besser und seine agressive Haltung trug ebenso wenig zu seiner Sympathie bei.
''Während Ihr noch nicht einmal wisst, wer gerade vor Euch steht, erlaubt Ihr Euch zu urteilen was für uns wichtig ist und was zählt. Ihr beleidigt uns grundlos und bildet Euch eine unwahre Meinung... und Ihr wollt uns etwas über Menschlichkeit erzählen?'' langsam wechselte ihr Ton etwas in das gehässige und noch immer fixierte sie seine Augen. ''Wo war die Menschlichkeit als all die Seelen wegen Euch den Tod fanden? Das Kredo hätte sie davor bewahrt!'' 
Ezio war vorsichtig genug und forderte die Waffen des Spaniers ein. Würde er die Wahrheit sprechen, würde er sie ihm ohne weiteres aushändigen können. Aber auch hier weigerte sich der Verräter. Er sprach davon, dass er dadurch seine Familie aufgeben würde und Emily müsste sich zügeln, um nicht zu erwähnen, dass er dies bereits vor Jahren getan hatte und eine einfache Klinge daran nichts mehr ändern und sein schlechtes Gewissen nicht mindern würde.
''Wenn der Dolch dem spanischen Orden gehört habt Ihr wohl noch weniger das Anrecht darauf als wir.'' 
Ezio hielt den Mann noch immer mit seiner Klinge am Hals unter Kontrolle. Ihr war nicht entgangen, dass er sie als Ordensschwester bezeichnet hatte und egal wie es gemeint war, bedeutete es ihr viel.
Das Knacken unterbrach die angespannte Situation. Der Spanier stritt ab mit weiteren Verfolgern unter einem Hut zu stecken. Egal ob er wusste, wer da im Dickicht noch anwesend war oder nicht, sein dämliches Verhalten hatte sie verraten und nun mussten sie sie Sache gerade biegen. Wie konnte so ein ungehobelter Klotz sie den ganzen Tag verfolgen nun mitten durch den Wald brüllen. Innerlich brodelte Emily wütend und sie erwiderte kurz Ezios Nicken mit ernstem Blick. Er hatte den Verräter unter Kontrolle und sie würde nachsehen, wer da noch in der Dunkelheit umherschlich.
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Giovanni Devino
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   21/9/2017, 11:02 pm

Als Giovanni bemerkte das er entdeckte wurde, versuchte er sich, mehr schlecht als recht, in den Schatten und in Gebüschen zu verstecken die in seiner Nähe waren und versuchte so schnell und so gut es geht, das gesagte aufzuschreiben, während des ganzen Stresses versuchte Giovanni, die Verschiedenen Gerüche zu erkennen, neben dem Geruch von Verbranntem konnte er nichts genaueres erkennen, die Gründe könnte sowohl das Dominate Feuer sein oder auch der Stress die seine Sinne trügen durch das er nichts weiteres wahr nehmen konnte.
Er hörte noch immer das Lager, nur die Worte des Jungen Assassinen die er deutlich und mit einem ernst sagte das es dem Giftmischer nur beim hinschauen den Atem verschlug und ihn kurzzeitig in eine Stare die ihm suspekt war, er der junge Assassine war, so schien es Giovanni, war auf dem besten weg selbst ein Meister zu sein, er war jung, diszipliniert und ein Kämpfer. Während der Spanier deutlich und mit voller Wut über seinen, oder viel mehr über Ihren, Orden sprach darüber das sie alle Feiglinge sein und nicht mehr menschlich sein, obwohl der Orden doch eigentlich für das steht was der Welt und den Menschen das näher bringen sollte was Menschlich ist, waren wirklich alle so wie der Spanier sagte, war der Orden wirklich so stumpfsinnig und hatte er wirklich nur die Vernichtung der Templer im Sinn, nein sein Onkel hatte ihm was anderes beigebracht und sein Vater auch, die Feder ist scharfer als das Schwert, das war sein Kredo obwohl er auch für das Kredo der Assassinen steht. Dieses Verlangen sein Wissen immer mehr anzuhäufen hat dazu geführt das er Arzt und Giftmischer wurde und immer nach den Verletzen sucht die auf irgendeine Art und weise Verletzt sind, nach Wunden die Tiefgreifend sind oder nach Vergiftungen die einen Meister auf dem Gebiet verlangen.
Er versucht stetig der Hand der Jungen Assassini zu entkommen die ihn sucht und ihn im Schlimmsten Fall sogar töten würde, mit dem tiefen Gefühl der Hilfslosigkeit und dem Wissen das er ihr nicht entkommen konnte, versuchte es Giovanni nicht länger und gab den Versuch auf und ließ sich auf die Knie fallen mit den Händen hinter dem Kopf. „signora Assassini“ sagte Giovanni beinah kaum hörbar und machte sich klar das er diesen Kampf nur mit Worten gewinnen können, Giovanni bereitet sich darauf vor und machte sich auf das Schlimmst gefasst.
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   22/9/2017, 9:35 am

Wut spiegelte sich in Adrianos Augen wieder und am liebsten hätte er beide auf der stelle getötet. Aber das würde den verrat noch perfekt machen also ließ er es. Alles was Adriano wollte war das er beweisen konnte das noch immer ein Assassine in ihm steckte egal was geschehen war oder ist.Aber dafür musste er sich des Credos erinnern. Wieso dachte er eigendlich das die Wahrheit ihn weiter bringen würde?. Wieso hoffte er jeh vergebung zu bekommen? Wieso hatte er sich eh darauf eingelassen hier etwas bewirken zu können.

Adriano fühlte sich gerade nicht wirklich wohl und seine beine rieten ihm zur Flucht wenn da nicht die Klinge schon wieder an seinem Hals wäre.
Adriano hatte ein Traumatisches Erlebniss hinter sich und hatte keine Chance es zu verarbeiten den kaum hatte er sich von seinen Körperlichen schmerzen erholt wurde er verbannt. Somit blieb dem Jungen nur es alleine zu verarbeiten was ihm schwer fiel. Deswegen erzählte er anderen seine Geschichte in der Hoffnung sie würden ihn verstehen was sie natürlich nicht taten. Überall stieß er an Unverständniss und Wut über seine Tat was Adriano natürlich überhaupt nicht verstand den er wollte doch nur erlich sein.

Er sah Ezio an. "Oh doch, ich habegelernt das wir für den Frieden der Welt stehen." Als Ezio das erwähnte das er bei den Selbstmordversuchen nicht gut genug war senkte er den Kopf.
"vielleicht habt ihr Recht Signore, Vielleicht war ich wirklich zu schwach meinem Leben ein Ende zu setzen, Vieleicht war es aber auch weil ich gehofft habe noch Gnade zu erfahren. Ja ich weiß ein törrichter Schachzug. Auf dieser Welt ist kein Platz für Gnade und andere Schwachheiten." Seine Wut legte sich langsam und seine Stimme war nun fast noch ein Hauchen.

"Ihr wisst nicht wieviel mir das Credo bedeutet obwohl ich es gebrochen habe. Er hob seine Hand langsam und besah sich die Klinge daran. Langsam senkte er den Arm wieder und betrachtete nun Emily. Signori? Ihr habt recht mit dem was ihr sagt. Es sind Menschen wegen mir gestorben weil ich gesagt habe was niemand sonst erfahren durfte. Ja ich bilde mir eine eigene Meinung über euch. Ich teile sie euch auch mit. Nein... Wir Spanier sind dem Wein nicht sehr zugetan. Das stimmt nicht. Ihr habt das missverstanden Signori. Wisst ihr wie es ist wenn man gezwungen wird unmassen an Wein zu trinken? Wenn man die Wahl hat zwischen Ersticken und schlucken? Ich habe versucht daran zu ersticken doch jeweil gut gesetzte Schläge zwischen die Rippen sorgten alleine dafür das der Wein seinen Weg in meinen Magen fand. Aber ja ihr habt Recht. Ich bin ein Verräter und nichts auf dieser Welt kann das wieder gut machen außer mein Tod. Dieser kann zwar nicht dafür Sorgen das all diejenigen die wegen meiner schwäche fielen wieder leben aber es ist ein Anfang."

Wieder sah er zu seiner Hand welche zitterte als er merkte wie die scharfe Kante der Klinge stärker gegen seinen Kehlkopf gedrückt wurde.
"Nun gut, ihr habt recht. Ich habe den Spanischen Orden verraten und verdiehne es nicht länger mich mit einer solchen Klinge zu schmücken" meinte er ruhig und hob langsam die Hand und begann die Verschnürung der Armschiene zu lösen. Dies tat er auch bei der anderen Seite und nahm dann seine Waffen ab. Diese sah er eine Weile an und reichte sie dann Ezio. Aufmerksam betrachtete er den Mann wärend Emily in der Dunkelheit verschwunden war.

"Wenn ihr nun vorhabt mich zu töten, dann nur zu, ich bin bereit für das zu bezahlen was ich getan habe."
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Emily de Lucca
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   22/9/2017, 5:04 pm

In den wenigen Augenblicken schaffte der Spanier zwei Punkte des Kredos mit Füßen zu treten. Weder hielt sich der Mann versteckt noch schützte er den Orden. Schreiend und zeternd brachte er Ezio und Emily in Gefahr, und dachte scheinbar keine Sekunde über sein Verhalten nach. 
Pure Wut spiegelte sich in El Matador Augen und Emily griff diese Herausforderung direkt auf. Sie zählte Ezio trotz aller Probleme auf ihre Seite und hatte keine Angst vor der aggressiven Art des Fremden. Er handelte offensichtlich gern unüberlegt und kopflos und so sollte es ein leichtes sein ihn gemeinsam zu überwältigen.  
Plötzlich schlug der laute und wütende Ton um in eine fast weinerliche Stimmung seitens des Verräters. Trotz allem zeigte Emily für sein Verhalten kein Verständnis - weder für vergangenes noch für sein gegenwärtiges Handeln mit welchem er sich hier präsentierte. Dieses plötzliche Umschwenken ließ die junge Frau nur noch misstrauischer werden und sie traute diesem Schauspiel nicht über den Weg.  
Im einen Moment ging der Spanier auf sie los und im nächsten sprach er vom Gnade und Vergebung, welche er für seine Taten erhoffte. Zu wechselhaft empfand Emily diese Stimmungen und hatte dafür nur ein Kopfschütteln übrig. Jetzt hatte er schon den ganzen Wald geweckt, brauchte also seine Stimme nicht mehr zu senken. Für diese Ruhe war es nun zu spät. Der Ältere wirkte in Ezios Griff wie ein geschlagener Hund, der seinen Schwanz ängstlich zwischen die Beine geklemmt hatte. Aber gerade ein geschlagener Hund biss gerne zu, sobald man ihn wieder locker ließ und die Assassine stellte erleichtert fest, dass Ezio den Druck eher verstärkte als lockerte. Immer wieder versuchte sie im Gesicht des Jüngeren zu lesen, wie viel Glauben er Adrianos wirrer Geschichte schenkte, aber sein Ausdruck blieb ernst. Auch bei ihm zeigte sich deutlich die aufsteigende Wut, als der Spanier über den Orden herzog und das Kredo schlecht redete. Sofort lenkte dieser aber wieder ein und sprach davon wie viel ihm die Bruderschaft doch bedeutete und wie gern er die Zeit zurückdrehen würde. Der Mann stand dicht vor Emily aber sie konnte keinen Alkohol in seinem Atem riechen. Kurz hätte sie gehofft,  er wäre betrunken - das hätte zumindest teilweise sein Verhalten erklärt. 
Seit sie ein kleines Kind war, wurden ihr die Regeln des Ordens gelehrt, ja fast schon eingeprügelt. Lächelnd wäre sie lieber dem Tod begegnet bevor auch nur ein Wort des Verrats über ihre Lippen gekommen wäre. Vielleicht war es auch deshalb so schmerzhaft für die junge Assassine, dass Ezio in ihr ebenfalls eine Verräterin sehen wollte. 
''Ich habe Euch sehr wohl verstanden aber ich kann es nicht nachvollziehen. Ebensowenig habe ich Verständnis dafür,  dass Ihr uns mit Eurem dämlichen Geschrei dermaßen in Gefahr bringt. Warum verfolgt Ihr mir und warum seid Ihr nun hier und macht die ganze Umgebung auf uns aufmerksam? Ihr seid ein erwachsener Mann! Habt Ihr aus Euren Fehlern nichts gelernt?'' Ging es dem Mann wirklich nur darum, dass Alvar ihn wegen dem Namen angelogen hatte? War der Spanier wirklich so töricht und brachte die ganze Mission wegen so etwas in Gefahr?
Nachdem was er sagte, verriet er mit dem ablegen seiner Waffe erneut seine Familie. Zumindest behauptete er die noch lauthals unter einer unausgesprochenen Drohung und zog sich dann doch die Klingen vom Arm. Als er sie an Ezio reichen wollte, griff sie schnell danach und warf sie etwas entdernt von den Dreien auf den Boden. Emily wollte nicht, dass Ezio seine Aufmerksamkeit auch nur kurz von dem Mann weichen ließ und stellte so sicher, dass El Matador noch immer eine Klinge an seinem Hals spürte.
Das kurze Nicken von Ezio reichte und sie verschwand leise in Richtung Knacken. Innerlich hoffte sie tatsächlich einfach auf ein Tier oder etwas ähnlich harmloses zu Treffen. Was aber nun vor ihr stand war alles andere, als ein verschreckter Waldbewohner. Ein junger Mann, dunkel gekleidet fiel vor ihr auf die Knie und sprach sie flüsternd als Assassine an. Ein weiterer stiller Fluch in Richtung Adriano schoss ihr durch den Kopf und schnell konzentrierte sie sich wieder auf ihr Gegenüber.  Beschwichtigen hatte er die Hände erhoben, viel mehr konnte Emily nicht erkennen. Unruhig sah sie sich um und wollte sich vergewissern, ob sich vielleicht noch mehr ungeladene Gäste um ihr Lager irrten. ''Wer seid Ihr?'' Zischte sie den völlig Fremden an und hatte ihre Waffe auf ihn gerichtet. Die Finsternis und das dichte Unterholz würden einen Kampf nicht einfach machen und noch konnte Emily nicht einschätzen, ob der Mann sich wirklich ergab oder dies lediglich eine Finte war. ''Und was wollt Ihr hier? Wie viel habt Ihr gehört?'' 
Immer wieder horchte Emily hinter sich, um sich zu vergewissern, dass bei Ezio und Adriano noch alles ruhig war.


Zuletzt von Emily de Lucca am 8/10/2017, 6:36 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   22/9/2017, 9:58 pm

Angestrengt lauschte Ezio den Worten von Emily und auch jenen des Spaniers. In diesem Moment fühlte er sich gefangen zwischen zwei Menschen, die sich mit jedem Atemzug mehr hassten. Und er vertraute in diesem Moment keinen von beidem. Umso mehr war er darauf konzentriert kein Wort zu verpassen. Es bereitete ihm leichte Kopfschmerzen und seine Hand mit dem Dolch war so angespannt, dass selbst seine Muskeln etwas protestierten. Ezio konnte die Wut in Adrianos Augen nicht sehen, jedoch die in Emily. Und ein wenig hob er eine Augenbraue, als der Spanier ganz plötzlich einen anderen Ton einschlug. Der junge Assassine wusste nicht, ob dies nur aufgrund der tödlichen Waffe an seinem Hals war, oder ob er wirklich eingesehen hatte welch Dummheit er begangen hatte. Aber wenigstens war seine Stimme leiser geworden und Ezio konnte seinen Hörsinn etwas leichter auf die Umgebung lenken. „Wenn ihr von Frieden gelernt habt, dann ist dieser Weg den Ihr hier gerade geht der Falsche. Eure Worte schüren nur Hass und Tod. Darin liegt kein Frieden.“ Ezio sah dann wieder zurück zu Emily. „Gnade kann man von Templern nicht erwarten.“
Wie kam es dazu, dass sie nun hier an dieser Stelle standen und sich im Kreis drehten? Der Grund für ihre Mission war der Verrat am Templertreffen gewesen und jetzt plötzlich standen sie einem Verräter gegenüber… Ezios Geduld ging an seine Grenzen. Alles was er gerade wollte, war den Mentor zu befreien und doch schienen sie immer wieder irgendwo festzustecken. „Nein, wir wissen nicht was es für Euch bedeutet. Genauso wenig wisst Ihr, wie viel es uns bedeutet. Niemand verbietet Euch eine Meinung zu bilden, doch macht es nicht bereits nach drei Worten.“ Auf die Worte mit dem Wein sagte Ezio nichts. Viel eher hörte er nun Emily zu, die darauf beharrte, dass sie kein Verständnis für das Verhalten des Spaniers hatte. Auch ihm fiel es schwer, an Vergebung zu denken, wenn der andere von solch schrecklichem Verrat sprach. Ebenso wenig war er bereit den Dolch zu senken. Eine Weile dachte er noch einmal über alles nach und wartete dabei auf eine Reaktion von Adriano. Zuvor hatte er sich geweigert ihnen die verborgene Klinge zu geben. Dieses Mal ließ Ezio ihm aber keine Wahl mehr und der Mann war schlau genug sich von der Waffe zu lösen. „Ein weise Wahl.“
Jede Bewegung wurde aus wachsamen braunen Augen verfolgt und er streckte die bandagierte Hand danach aus. Aber er bekam die Stücke nie in seine Hand. Emily kam ihm zuvor und warf die Klinge von ihnen fort. Ezios Brauen hoben sich überrascht und dann kurz dann etwas verärgert. Doch er sagte darauf nichts. Er konnte die Klinge dann noch immer in einer seiner Taschen verstauen. Er verstand nur die Tat dahinter nicht. Jedenfalls jetzt im Moment.
Das Knacken im Wald jagte die Anspannung zurück in den Körper des Auditore. Sie waren nicht mehr alleine und auf ein Geräusch konnten noch weitere folgen. Sie hatten keine Ahnung wie viele nun wirklich hier waren. Hatten die Templer überall Fallen aufgestellt? Selbst wenn Adriano beteuerte, dass er niemanden an seiner Seite wusste, glaubte Ezio ihm nicht wirklich. Auch wenn es die Wahrheit war, war es sein lautes Auftreten, der sie angelockt hatte. In diesem Sinn waren es doch seine Verfolger. Einen Moment sah er Emily nach die in der Dunkelheit verschloss. Mit ihrer dunklen Kleidung verschmolz sie mit der Nacht. Sein Blick wurde jedoch von der Stelle gelenkt, als der Spanier wieder sprach. „Es ist nicht an mir Euch mit dem Leben zu richten. Unser Mentor wird am Ende über Euer Schicksal entscheiden, bis dahin werdet Ihr hier nichts zu sagen haben.“ In den letzten Tagen waren bereits zu viele Menschen gestorben. Der Kampf im Keller hatte viele Opfer gefordert und das einzige Blut das nun fließen sollte war das von Luigi Rizzi.

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Giovanni Devino
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   23/9/2017, 4:12 am

Schon beinahe abgelenkt von den beiden die noch am Feuer stehen hatte er die Anwesenheit der Jungen Assassini beinah vergessen, Giovanni konnte den Spanier schon kaum hören als er fluchte aber Giovanni konnte ihn teilweise sehen, dadurch sah er wie der Spanier von der kaum haltbaren Wut in tiefe Selbstschuld das wirkt wie ein Schauspiel, wäre Giovanni nicht in dieser misslichen Lage gewesen hätte er das aufgeschrieben und sicher verwahrt, aber es gab Dinge und Situationen die er nicht auf schreiben konnte, diese war eine. 

Die Situation am Feuer spitzte sich langsam zu, auch wenn der Spanier, so glaubte Giovanni, seine Klinge dem Assassinen übergab.

Giovanni hatte Angst vor der Assassini die nach ihm sucht aber er konnte sich zusammen nehmen und bekam keine Angstzustände sondern fühlte sich auf eine Gewisse Art Stark, er konnte fühlen wie sein Herz anfing schneller zuschlagen, wie sich seine Muskeln sich anspannten und das die Junge Frau sich ihm näherte, er konnte sie nicht gut sehen, sie war wie er Dunkel gekleidet das kam es noch das sie nicht wirklich von Licht Eingefangen wurde und es völlig Dunkel war. Ihre Worte drangen in wie ein Pfeil in sein Ohr und sorgten für ein unwohl sein. "Mein Name ist Giovanni Devino und ihr seht richtig das ich mich ergebe" Giovanni flüsterte es in Richtung der Jungen Frau, kaum hörbar für andere nur für die, die es hören sollten "Ich habe beinahe alles vom Gespräch mitgehört und mit geschrieben, ihr müsst euch keine Sorgen machen, ich will meinen Orden nicht verraten." Giovanni betrachte die Junge Frau die ihren Dolch fest umschlungen hatte, er wollte wirklich nicht das es zu einem Kampf kommt, diesen Kampf würde der Arzt mit Sicherheit verlieren auch wenn der im Moment die besseren Chance hätte, war er bis auf seine Klinge und die Toxin unbewaffnet.
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   23/9/2017, 9:11 am

Adriano hörte ihr aufmerksam zu und verstand nicht wieso ihm kein verständniss entgegengebracht wurde. Er wollte doch nur erlich sein und so das wieder gut machen was er damals falsch gemacht hatte. Er wollte helfen nicht mehr und nicht weniger. einmal etwas richtig machen das war sein Wunsch nicht mehr nicht weniger.
"Ich wollte euch nicht in Gefahr bringen erlich, Ich wollte doch nur Antworten" meinte er wärend er ihm seine Klingen reichte. Noch ehe der Mann sie nehmen konnte nahm Emily sie und warf sie etwas von sich auf den Boden.
Adriano sah den fliegenden Klingen nach und als sie den Boden berührten zuckte er zusammen und schloss für einen Augenblick die Augen. Nach einer weile öffnete er sie wieder und sah vorsichtig zu den Klingen als befürchtete er das sie zerstört waren aber sie waren immer noch ganz und außer der Tatsache das sie auf dem staubigen Boden lagen unversehrt. Erleichtert atmete er auf und versuchte den kopf zu drehen um nach seinem pferd zu sehen welches ruhig bei den anderen Pferden stand und  vor sich hin dösste, aber mit der klinge war das weniger einfach und als er einen leichten schmerz merkte von der klinge die wirklich scharf war ließ er es und beschloss den Kopf einfach still zu halten um sich nicht selbst die Kehle aufzuschneiden.

"Was passiert nun? Ich meine ich bin nun unbewaffnet ich könnte euch trotzdem noch das Genick brechen aber deswegen bin ich nicht hier sonst hätte ich es schon getan!" meinte er und sah Ezio an.Manchmal verfluchte Adriano seine vorlaute Klappe und sein vorschnelles Mundwerk welches ihn immer in Gefahr brachte da er erst sprach und dann überlegte "Bin ich nun ein Gefangener?" fragte er vorsichtig und sah direkt in seine Augen. Unwohlsein schlich in seine Augen als er die Stimme aus dem Dickicht vernahm. Ihm war jemand gefolgt? Wie hatte er es geschafft und Wer war er? All diese Fragen schwirrten durch Adrianos Kopf und bereiteten ihm Kopfweh. Wieder glitt sein Blick zu den Klingen aber sie lagen noch immer an ein und der selben stelle und waren nicht wegewandert. Als er die Klingen ansah sah er seinen Vater wie er ihm diese Klingen verlieh und sein Blick glitt zu seinem fehlendem Finger und traurig senkte er den Kopf. "Verzeih mir Vater, ich habe Versagt!" hauchte er leise und ergab sich seinem Schicksal ein Gefangener der Assassinen zu sein. Vielleicht war es ja auch Schicksal das er die Assassinen verraten hatte und nun selbst ein Gefangener ihrer seits war. Auf jedenfall hatte er sich ergeben für den Moment jedenfalls und ihn plagte der Gedanke an den Mentor.
Adriano war gerade mal 35 und hatte sein leben noch vor sich, das dachte er jedenfalls. Ein Gedanke an Flucht wanderte durch seinen Kopf aber es musste alles geplant werden und jetzt musste er sich ergeben das er alles in Ruhe planen konnte.
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Emily de Lucca
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   23/9/2017, 1:35 pm

El Matador erklärte, dass er nicht vorhatte sie in Gefahr zu bringen und lediglich Antworten forderte. Emily machte dies nur noch wütender. Was nahm sich dieser fremde Mann heraus, sie so zu behandeln und ihnen auf diese Weise zu begegnen. Egal welches Alter oder welcher Rang hier vor ihr stand, so ein Verhalten wollte sie nicht hinnehmen. Zumal er dem Orden gar nicht mehr angehörte. Welche Antworten erwartete er? Ihren richtigen Namen? Dieser würde dem Spanier nichts nutzen und nur deswegen so einen Aufstand zu machen war mehr als übertrieben. Von dem Überfall hatte Alvar ihm das wichtigste mitgeteilt und es sollte wohl auf der Hand liegen, warum sie diesbezüglich mehr Informationen wollten.
Nachdem Emily die Klingen schnell an sich nahm und außer Reichweite schaffte, erntete sie von den beiden Männern mahnende Blicke. Der Spanier war ihr einerlei, schließlich waren die Klingen nicht aus Glas oder einem anderen zerbrechlichen Material. Ezio versuchte sie mit ihrem Blick zu deuten, dass sie die Waffen nicht für sich wollte. Sie wollte nur nicht, dass der junge Assassine den Griff um des Verräters Hals lockern musste um die Klingen an sich zu nehmen. 
Ob bewaffnet oder nicht, Emily würde keine Nacht mit diesem zweigesichtigen Mann in einem Lager verbringen. Jedenfalls nicht, solange er frei war. Kein Auge würde sie schließen können und die wenige Zeit welche die Assassinen für die Verfolgung hatten würde nun noch weniger der notwendigen Erholung für sie alle bringen. Gerade als El Matador seine Waffen abgab und in diesen weinerliche Ton verfiel, wagte er es doch tatsächlich erneut eine Drohung auszusprechen. Ungläubig sah sie zwischen Ezio und dem Anderen hin und her und schüttelte den Kopf. Scheinbar wollte der Mann gefesselt und geknebelt die Nacht am nächsten Baum verbringen. 
Wie sollten sie mit so jemanden im Schlepptau die Aufgabe erfüllen und den Mentor befreien... seufzend musste Emily diesen Gedanken verdrängen, da ein weiterer ungebetener Gast ihre volle Aufmerksamkeit verlangte. 
Die Assassine versteckte ihr helles Gesicht unter dem dunklen Stoff und verschwand dadurch fast ganz in der Nacht. Nur ihr verletztes Auge reflektierte hin und wieder einen Teil des Mondlichts, welches spärlich durch die Äste drang. Der dunkle Mann wirkte etwas älter als sie selbst, auch wenn noch kaum etwas von ihm zu erkennen war. Sofort stellte er sich vor und gestand alles gehört und sogar notiert zu haben. Langsam trat Emily näher und musterte zeitgleich ihre Umgebung genau. Vorsichtig hielt sie Abstand zu dem Mann und ihren Dolch fest in der Hand. ''Euren Orden?'' Überrascht sah sie ihn nun genauer an. Die Dunkelheit war aber zu einnehmend und schnell beschloss sie es wäre besser mit ihm zum Lager zurückzukehren. Sollte er die Wahrheit sprechen und ein Bruder sein, könnte Ezio ihn vielleicht sogar kennen.  Sollte er lügen, hätte Adriano wenigstens Gesellschaft an seinem Baum. ''Ein Assassine also? Wir werden sehen. Steht auf und geht voran. Ein falscher Schritt und in Eurem Kopf steckt ein Messer.'' Im Gegensatz zu ihrem anderen Besucher wirkte dieser hier ruhig und bedacht. Emily hielt genug Abstand zu dem deutlich größeren Mann. Kräftetechnisch wäre er ihr ziemlich sicher überlegen und hätte sie womöglich einfach über die Schulter geworfen. Sie aber war wendig und zielsicher und das mit der Klinge im Kopf meinte sie durchaus ernst.
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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   23/9/2017, 5:16 pm

„Eine Antwort bekommt man nicht, wenn man einfach nur die Stimme erhebt.“ Ezio sah ihn kurz von der Seite an und dann wieder zu Emily. Sie hatte nun kein Wort mehr gesagt. Doch für Ezio musste sie das gar nicht mehr. Ihr Körper schien von selbst zu sprechen. Ihre Augen funkelten und alles an ihr schien angespannt zu sein. Sie glaubte dem Fremden nicht und auch er hatte Mühe etwas zu glauben. Jedenfalls wusste er nicht welche Seite er von diesem Mann, als die Richtige sehen sollte. Jene die ihnen voller Hass und Beleidigungen begegnet war oder jene, die nun erfüllt war von Reue und einer gebrochenen Seele. Ein wenig stieß Ezio die Luft durch die Nase aus und beobachtete wie El Madator endlich von der Vernunft gepackt wurde und die Klingen von seinem Arm schnallte.
Ezio starrte der Klinge nach, die von Emily auf den Boden und ein Stück von ihm fort geworfen wurde. Der junge Assassine hob den Kopf und sah sie an. Verärgert, doch auch mit einer sichtlichen Frage. Warum hatte sie das getan? Er versuchte ihren Blick zu verstehen, allerdings hatte er nicht viel Zeit ihn nachzudenken, denn Adrianos Stimme ließ ihn, etwas wütend die den Kopf zu ihm drehen. „Habt Ihr denn noch immer nicht gelernt? Nichts werdet Ihr hier tun können. Und legt Ihr auch nur an einem von uns die Hand an, wird Euer Kopf nicht lange auf Euren Schultern sein.“ Die Klinge schnitt leicht in Adrianos Hals. Es war nur ein feiner Schnitt, der höchstwahrscheinlich nur brannte, aber dennoch Warnung genug war. Sie hatten nicht die Zeit, sich darum zu streiten wer im Recht lag. Und wenn sie sich nicht vertrauten, dann mussten sie wohl irgendwie einen anderen Weg nehmen, um die Grenzen zu setzen. „Ihr seid weder ein Assassine, noch ein Verbündeter – noch jemand dem wir vertrauen können. Also ja, Ihr seid unserer Gefangener.“ Für ein paar Augenblicke starrte Ezio wieder in die Dunkelheit und versuchte etwas zu erkennen. Er lauschte nach den Anzeichen eines Kampfes oder nach der Rückkehr von Emily. Aber alles schien wieder unglaublich still zu sein. Fast so, als wäre das alles nie geschehen. Ezio drückte die Schultern durch und sah zu Adriano. „Bewegt Euch.“
Er lenkte den Assassinen in Richtung der Pferde. Als er nahe genug an den Abgelegten Satteln war, streckte er seine freie Hand aus und griff in seine Taschen. Dort holte er ein Seil hervor. Er hatte es mitgenommen, für den Fall dass sie auf eine Wache treffen würden oder einem Templer, den sie ausfragen konnten. Dass er es so schnell brauchen würde, hätte Ezio nicht geglaubt und doch war die Vorsicht nun der bessere Freund. Um den Mann zu fesseln, musste er jedoch die Klinge von dessen Kehle nehmen und Ezio spannte sich an. Mit einem schnellen Zug zog er die Hand zurück, um ihm die Spitze jedoch warnen in den Rücken zu drücken. „Benehmt Euch nun besser und legt Eure Hände zurück.“ Ezio hoffte wirklich, dass der Mann seinen Worten gehorchte. Es würde ihnen einiges ersparen und ihnen vielleicht auch noch ein paar Stunden Ruhe bringen. Aber Ezios war nun wachsam und alarmiert. Wenn Emily mit einem Feind zurück kam, dann würden sie dieses Lager verlassen müssen und auf der Gefahr hin sich zu verlaufen, durch die Dunkelheit weiter wandern.

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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   23/9/2017, 7:21 pm

Es war wirklich verdächtig still und angespannt lauschte er in die Dunkelheit in die Emily verschwunden war. Angestrengt versuchte er etwas zu verstehen als er Ezio wieder ansah und seinen Worten lauschte.
Als er seine Drohung in den Wind schlug und ihm bestätigte das er nun gefangen war atmete er schwer aus und senkte seinen Blick. Wieder sah Ezio in die Nacht. Der leichte Schnitt brannte etwas aber es war nicht sonderlich schlimm, mahnend war es allemal. Adriano wusste nun das er es ernst meinte und das er keinen spass verstehen würde. Trotzdem konnte er nicht anders und dachte weiter über die Flucht nach. Sein gerade eben gedachter Gedanke wurde jeh unterbrochen als Ezio ihn auf forderte sich zu bewegen. Die Klinge lag immernoch verdächtig nahe an seiner Kehle und Adriano hatte nicht vor verblutend nach Luft ringend hier irgendwo in der Botanik mitten in der Nacht zu enden also bewegte er sich zögernt zu den Sätteln und blieb dann nach Aufforderung stehen. Aufmerksam sah er dem Mann zu wie er in der Satteltasche rumwühlte und war fast froh als er sah das sein Pferd dem ganzen neugierig zusah dann abschnaubte und sich wieder entspannte. Ein Lächeln ging über sein gesicht das aber genauso schnell endete wie es gekommen war als er das Seil sah. "Das ist jetzt nicht Euer verdammter ernst oder?" schnaubte er sauer und sah zu ihm. Der Blick von dem Mann sagte alles und Adriano sparrte sich sämtliche Fragen die er hätte stellen können.
Ezio nahm die Klinge ruckartig von seinem Hals und bohrte sie leicht in seinen Rücken das er tief Luft holte und den Rücken gerade machte um dem stechen zu entkommen welches da war aber seine Klinge kam mit was Adriano gar nicht lustig fand. Der Befehl von ihm war klar und unmissverständlich und Adriano knurrte etwas als er dem befehl nachkam und die Hände auf den Rücken legte um sich dann anschließend von Ezio fesseln zu lassen. Es gefiel ihm nicht aber er verstand die Reaktion von ihnen. Er hätte warscheinlich nicht anders gehandelt als Ezio es jetzt tat. Er lauschte wieder in die Dunkelheit ob er irgendwelche Geräusche hörte.
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Giovanni Devino
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   24/9/2017, 4:07 pm

Um die beiden am Feuer wurde es still, anscheint hat sich Spanier beruhigt oder er wurde vom Assassinen getötet, der zweite Fall konnte Giovanni recht bald ausschließen als er sah das der Spanier vom Assassine zum Pferd gebracht wurde und wie der Junge Assassine mit der anderen Hand nach einem Seil gegriffen hatte und ihm anscheinend fesseln wollte wo genau konnte Giovanni nicht sehen er ging aber davon aus das er den Spanier an einem Baum fesseln wollte.

Die junge Dame die verständlicher weise, ihm misstrauisch stand er würde genau so reagieren oder vielleicht noch angespannter obwohl das kaum möglich war, wenn man die Situation am feuer betrachtet mit dem Spanier der ihr an die Kehle wollte, dem gegenseitigem Misstrauen der Beiden Assassinen und dann noch er der ohne Recht aber mit einem Grund in ihr Lager ein gedrungen ist, er wollte nicht das hier irgendjemand stirbt, wo bei es beim Spanier fast zu spät gewesen wäre der sich durch seine Laute und beleidigende Art fast um sein Leben gebracht hat, wenigsten wurde er einsichtig und übergab sie dem Assassinen, dies war zu mindest ein schritt in die richtige Richtung.

Den Worten der jungen Dame folgend stand er auf und behielt die arme weiter hin, hinter dem Kopf und machte sich klar das er von den Moment ein gefangener der Assassine war, in seinem Kopf herrschte neben dem Gefühle der Hilflosigkeit, die Wut auf sich selbst das er durch so einen Flüchtigen Fehler gefunden wurde vielleicht war es auch eine glückliche Fügung, das konnte er selbst noch nicht beurteilen. Der junge Mann behielt seinen gespielten Mut, und lief vor in Richtung des Lagers, er war bereit seine Klinge abzulegen, er hatte daran keine besondere Bindung sie wurde ihm nicht vererbt, er hatte sie auch nicht selbst hergestellt, wie seine Gifte und seine Montur, er bekam sie von seinem Onkel übergeben, das einzige was er niemals abgeben würde wäre sein Notizbuch gewesen in dem sein Wissen und das von seinem Vater niedergeschrieben war. "ja ich bin ein Assassine und ich suche nach einem Meister der mich weiter unterrichtet, mein Alter Meister kann mich nicht mehr unterrichten." Giovanni lief weiter in Richtung Lager, langsam kam er ins Licht und wurde von ihm umhüllt, das Feuer war zu klein und er lief zu langsam um geblendet zu werden.
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   24/9/2017, 4:56 pm

Der Geruch von brennendem Holz mischte sich mit dem Duft des umliegenden Waldes. Vorgetäuschte Harmonie. Stille, nur vom leisen Knistern des Feuers gestört.
Nur wenig Abseits der lodernden Flammen sass eine junge Frau. Unbeweglich, nahezu gespenstisch. Nur ein Blick in das schwach erleuchtete Gesicht liess darauf schliessen, dass es sich hierbei um keine Figur handelt.
Die junge Frau strich sich eine Srähne aus den Augen. Flammenfarbenes Haar, blaue Augen, weisse Haut. Eine seltene Kombination. In der brütenden Hitze Mittelitaliens nahezu unmöglich. Onava de Costa. Die Hellwache von der Küste. Mehr wusste sie selbst nicht über ihre Vergangenheit. Über sich selbst. Sie war als Kind an der Küste Roms angespült worden, eine Schiffbrüchige. Mit vollständiger Amnesie. Von den Assassinen aufgefunden und aufgezogen lebte sie ein Leben, von dem sie bis heute nicht wusste, ob es ihr bestimmt war. Keine Nacht verging in der sich die junge Frau nicht fragte, wie ihr Leben hätte sein können. Wer ihre Eltern waren. Wer sie war. So viele Fragen, die unbeantwortet blieben.
Vor einiger Zeit glaubte sie einen Hinweis gefunden zu haben, zu dem verschwundenen Schiff auf dem man ihre Anwesenheit mutmasste.
Dieser Hinweis hatte sie nach Süditalien geführt, mehrere Tagesreisen von Neapel entfernt. Das Schiff, die Obsidian, soll 1467 den Hafen in Richtung Venedig verlassen haben, jedoch kam das Schiff nie am Ziel an. Ein gewisser Ricardo Rosso soll als einer der wenigen Überlebenden auf dem Schiff gewesen sein. Onava hatte gehofft mit ihm sprechen zu können. Sie hatte nie erwartet, dass er sich an sie erinnern würde oder wüsste wer sie war. Lediglich gehofft, dass eine Erzählung über die Obsidian und deren Untergang etwas in ihr bewegen würde. Unterbewusste Erinnerungen wieder zum Leben erwecken. Voller Hoffnung war sie in eine kleine Stadt im Süden gereist, hatte mit dutzenden Einwohnern gesprochen und schlussendlich erfahren, dass Senior Rosso vor wenigen Jahren an einer Tuberkulose verstorben war.
Wochen hatte sie dafür aufgewendet ihn zu finden. Alles für nichts.
Seit einigen Tagen oder Wochen, sie wusste es nicht, hatte jegliches Zeitgefühl verloren, befand sie sich auf der Rückreise nach Florenz. Da es praktisch auf dem Weg lag, hatte sie sich zu einem Abstecher nach Monteriggioni entschlossen um mit Mario zu sprechen und über die Geschehnisse der letzten Wochen aufgeklärt zu werden.
Sie solle die Augen in Florenz offenhalten. Ezio sei nie von einem Treffen zurückgekehrt und er mache sich mittlerweile Sorgen. Auch von den anderen habe er nichts gehört.
Nun war sie noch etwa eine halbe Tagesreise von Florenz entfernt. Wie sie es bewerkstelligen sollte einen Assassinen, die bekannterweise sehr gut darin waren unerkannt zu bleiben, in einer so grossen Stadt ausfindig zu machen war ihr noch unklar.
Es hätte ein Zufall sein können, Schicksal oder göttliche Fügung, doch wenige Augenblicke nachdem sie diesen Gedanken in die tiefen der Nacht entsandt hatte, hörte sie etwas. Schreie. Nein, es war eher ein Brüllen.
Erstaunt rappelte sich Onava auf und Griff nach ihrer Klinge. Allzu weit konnte es nicht sein. Den genauen Wortlaut konnte sie nicht hören. Sie wusste nicht, ob jemand aus Wut oder Verzweiflung schrie, gefoltert wurde oder einfach nur seinen Namen in die Nacht brüllte. Dazu war die Distanz doch zu weit. Die blauen Augen wanderten kurz über das selbstaufgeschlagene Lager. Es konnte sich hierbei auch um eine Falle handeln, sie konnte also nur hoffen, dass in ihrer Abwesenheit niemand das Pferd stehlen würde. Ansonsten gab es nichts zu holen. Die junge Frau zog sich die Kapuze über den Kopf und etwas über's Gesicht, so würde sie in der Dunkelheit nicht auffallen.
Leichtfüssig setzte sie über den morschen Waldboden und durch die Finsternis, immer den Schreien entgegen, die plötzlich verstummt waren. In der Ferne konnte sie das flackern einer Flamme sehen und Silhouetten. Schatten, die sich in Gegenwart des Feuers bewegten. Gemurmel.
Leise schlich sie näher um genauer zu erkennen, was los war. Wer diese Menschen waren. Es handelte sich hierbei um ein kleines Lager, grösser als ihres, aber klein genug um nicht aufzufallen.
Vier Menschen, konnte man ausmachen, ein Schatten huschte am Feuer vorbei, dahinter eine zweite, deutlich kleinere. Bei den Pferden standen ebenfalls zwei, einer davon in Fesseln. Hatte er deshalb so geschrien?
Onava schlich näher, darauf bedacht keine Geräusche zu machen und unentdeckt zu bleiben, was kein Problem war. Alle schienen beschäftigt, keiner hielt Wache. Wenige Meter von den Pferden entfernt kauerte sie im Schatten und musterte die beiden Männer. Dabei blieb ihr Blick auf dem hängen, der die Überhand zu haben schien. Jedenfalls trug er keine Fesseln und hatte eine Klinge in der Hand. Er stand mit dem Rücken zu ihr, weshalb sie sein Gesicht nicht sehen konnte, doch war er ziemlich sicher grösser als Sie und aufgrund seiner Statur liess sich auch darauf schliessen, dass er ihr rein Kräftemässig wohl überlegen wäre.
Doch da war noch etwas anderes. Sie hatte das Gefühl ein Déja vù zu erfahren, konnte sich jedoch nicht daran erinnern sich je in einer ähnlichen Situation befunden zu haben.
Ihr Blick blieb noch eine Weile auf dem jungen Mann hängen, die Kleidung betrachtend.
Schlagartig wurde ihr klar, dass nicht die Situation familiär war, sondern der junge Mann. Ein Assassine. Ezio.
Onava legte eine Hand auf die Klinge. Sie wollte keineswegs jemandem Schaden zufügen, besonders nicht einem Freund, doch wusste sie ebenso wie er reagieren könnte, falls er sie nicht sofort erkannte. Ihr Leben war ihr zu wertvoll um kopflos in ein Lager zu stürmen, selbst wenn man ihr dort freundlich gesinnt wäre.
Sie atmete kurz tief ein, erhob sich dann und trat einige Schritte nach vorne, entfernte sich dadurch aus den Schatten und wurde ins Licht eingetaucht. Wenn sie sich irrte, würde dies ihren Tod bedeuten. War es ein Fehler sich jemandem zu zeigen, dessen Gesicht sie nicht sehen konnte?
"Ezio?", sprach sie und streifte sich mit einer Hand die Kapuze vom Kopf um sich erkenntlich zu zeigen.


Zuletzt von Onava de Costa am 24/9/2017, 6:54 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Emily de Lucca
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   24/9/2017, 6:41 pm

So laut das Geschrei des Spaniers noch in ihren Ohren nachklang, so beunruhigend war die nun herrschende Stille im Lager hinter ihr. Der angebliche Assassine kniete noch immer vor ihr und rappelte sich langsam zurück in den Stand. Aufgrund der vorhergegangenen Auseinandersetzung mit dem Verräter war sie noch voller Anspannung, versuchte aber ihrem Gegenüber wenigsten eine Chance einzuräumen. Schließlich wirkte sein Verhalten auch deutlich durchdachter, wobei auch das dieses Umherschleichen nicht rechtfertigen konnte. 
Der dunkel gekleidete Mann wirkte jung, etwas älter als sie selbst und seine Bewegungen waren vorsichtig. Seine Hände blieben hinter seinem Kopf, wo Emily sie gut erkennen konnte. Auch die Klinge an seinem Unterarm war dadurch deutlich zu sehen. In diesem Punkt schien er zumindest auch einen Teil der Wahrheit zu sprechen. Langsam und tief durchatmend versuchte sie wenigstens einen Teil ihrer Spannung abzuschütteln, das Rauschen in ihren Ohren zu dämpfen. Wenigstens blieb der Assassine ruhig und folgte sofort ihrer Aufforderung ins Lager zu gehen. Sie hoffte, dass Ezio die Situation dort noch immer im Griff hatte und die Stille nichts Schlechtes verhieß. Einen weiteren Wutausbruch des Spaniers würden sie nicht so einfach hinnehmen können. Auch diese dauernden Drohungen sollte der Ältere sich besser überlegen. Würde dieser Neuankömmling tatsächlich nicht zu ihm gehören waren sie ihm nicht nur Zahlenmäßig überlegen sondern vermutlich auch von den Fähigkeiten. Und weitere Assassinen als Unterstützung könnten sie durchaus gebrauchen.
Schnell rief sie sich in Erinnerung wie gefährlich ihre Situation gerade eigentlich war und konzentrierte sich wieder auf den jungen Mann vor sich. Dieser lieferte gerade eine ehrlich klingende Antwort auf Ihre Frage und Emily seufzte leise. ''Ich hoffe Ihr seid diesem Spanier nicht in dem Glauben gefolgt, er wäre ein guter Mentor...'' Gemeinsam erreichten das kleine Lager und kurze Unruhe stieg in Emily auf. Sie erkannte weder Ezio noch El Matador auf den ersten Blick und sah sich unruhig um. Waren die beiden Fremden vielleicht doch Verbündete und Giovanni nur eine Ablenkung?
Der Griff um ihre Waffe festigte sich und sie trat etwas zur Seite um an dem Hochgewachsenen vorbeisehen zu können und nun freie Sicht auf das gesamte Lager zu haben. 
Sichtlich erleichtert erblickte sie die Männer in der Nähe der Pferde. Auf den zweiten Blick erkannte sie, dass Ezio dem Anderen gerade die Hände fesselte und auf dem Gesicht des Gefangenen spiegelte sich wieder deutlich die Wut, mit welcher er ihnen schon die ganze Zeit begegnete. Offensichtlich war er wenig begeistert, die Nacht so verbringen zu müssen und sämtlicher Freiheit beraubt zu werden. Emily hingegen war einfach nur erleichtert über diese Wendung und atmete erleichtert auf. Den Blick wieder auf den Neuankömmling gerichtet, streckte sie ihre Hand aus und blickte ihm in das ruhige Gesicht. ''Sicherlich habt Ihr gehört wie unwohl wir uns fühlen, solange Fremde bewaffnet sind...'' Sie deutete auf seine Klinge und hoffte einfach, er würde sie ihr mit weniger Theater überlassen als der Spanier. Gleichzeitig bückte sie sich auch nach den Klingen, welche sie noch kurz vorher von sich geworfen hatte. Zusammen mit den Anderen wollte Emily sie dem jungen Auditore übergeben. Er sollte entscheiden was mit ihnen entschied. Würde er von ihr verlangen, dass auch sie ihre Waffen anlegen sollte würde sie dies tun. Rangtechnisch standen sie zwar auf gleicher Höhe aber auf dieser Reise hatte er die Führung übernommen und Emily folgte bereitwillig. Für die Bruderschaft, für den hiesigen Mentor und in der Hoffnung den Verdacht auf Verrat endlich abstreifen zu können. 
Noch während sie auf die Klingen von Giovanni wartete, wagte sie einem schnellen Blick über die Schulter und erschrocken erkannte sie eine weitere fremde Person im Lager. Eine zierliche Gestalt stand hinter Ezio und streifte gerade ihre Kapuze vom Kopf. Feurige Locken kamen zum Vorschein und die Frau ging weiter auf den Assassinen zu. ''Ezio!'' Emily war zu weit entfernt um selbst einwirken zu können und Giovanni konnte sie auch nicht allein stehen lassen. Also rief sie seinen Namen unruhig und hoffte auf eine schnelle Reaktion seinerseits. Trotz ihrer Bemühungen wenig Emotion in ihre Stimme fließen zu lassen, war die Angst die sie empfand klar herauszuhören. Ihr Mund wurde trocken und das Schlucken fiel ihr schwer. Die Nacht war gerade erst angebrochen und noch keinen ganzen Tag befanden sich die Assassinen auf ihrer Mission. Und doch schaffte es ein einziger Mann durch sein unsagbar dummes Verhalten sie in Gefahr zu bringen. Wie Fliegen auf verfaultes Fleisch... dachte Emily und schenkte Giovanni kaum noch Aufmerksamkeit. Der Spanier und die Fremde traten in ihren Fokus und sie hoffte El Matador Fesseln waren schon fertig geknotet.
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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   24/9/2017, 7:24 pm

Der Spanier setzte sich in Bewegung und Ezio konnte das  zufriedene Brummen nicht verhindern. Er wusste nicht so recht, was er getan hätte, wäre Adriano jetzt noch einmal laut geworden oder hätte anderes versucht. Es reichte ihm schon völlig, dass der Mond bereits weiter gewandert waren und er noch keine Stunde hatte ruhen können. Eine Bewegung im Dickicht, ließ ihn kurz in die Richtung sehen in der Emily verschwunden war. Aber die Aufmerksamkeit lag nicht sehr lange dort, da seine Hand nach dem Seil in seinem Sattel fasste. “Oh gewiss, el Madator. Es ist mein Ernst.“ Die Spitze des Dolches funkelte im Schein des Feuers. So gut es ging wickelte er  das Seil mit einer Hand um Adrianos Handgelenke. Um es jedoch zu straffen, nahm er den Griff der Waffe in seinen Mund und zog mit beiden Händen zu - die Rechte noch in einem festen Verband verpackt. Der junge Mann achtete darauf, dass der Knoten gut gestrafft, jedoch noch erträglich war. Er wollte den Mann fesseln und nicht unnötige Schmerzen bereiten. Es wollte einfach nur sicher gehen, dass er die Nacht überlebte und ebenso wenig wollte er, dass Blut vergossen wurde.
Ezio ließ seine Waffe zurück in seine unverletzte Hand fallen. Gerade wollte er Adriano zu einem der Bäume führen, als scheinbar zugleich zwei Personen den Lagerplatz betraten. Sein Blick fiel zuerst auf den fremden Mann. Er hatte das Gesicht noch nie gesehen und sein Misstrauen wuchs. War er derjenige gewesen, der das Geräusch verursacht hatte? Warum war er hier? Aber nachdem er den Fremden kurz gemustert hatte, kam er zu dem Ergebnis, dass er gerade nicht so wirkte, als würde von ihm eine Gefahr drohen. Er hatte die Hände leicht gehoben und schrie auch nicht durch die Gegend. Außerdem hatte er Emilys Gestalt hinter ihm entdeckt und selbst wenn das ungute Gefühl nicht los ließ, würde er ihr weiterhin diese Sache überlassen. Ezio konnte nicht an alles Orten zugleich sein und er besaß nur zwei Hände um sich zu wehren. Emilys Ruf ließ ihn etwas erschrocken den Kopf heben und seine eigene Aufmerksamkeit wurde hinter seinen Rücken gelenkt. Eine weitere  Stimme sagte seinen Namen - weiblich und irgendwie vertraut. Kurz spannte er sich an und ohne die Klinge zu senken, drehte er sich zur Hälfte um, bis sein Blick auf die Frau fiel. Er war jederzeit bereit seinen Arm zu heben, um sich zu verteidigen.
Die Augen des Assassinen brauchten einen Moment, um die zierliche Gestalt einzuordnen: Die roten Haare, die bleiche Haut und diese dunkle Kleidung. Aber dann unverkennbar blitzten seine Augen auf und ein Lächeln erschien auf seinen Lippen. Es tat so gut in diesem Moment ein bekanntes Gesicht zu sehen - noch dazu eines dem er vertraute. “Onava!“, stieß er aus.  “Dios! Euch hätte ich nicht erwartet.“ Er hatte die junge Frau das letzte Mal gesehen, bevor sie verkündet hatte sie würde einem Hinweis folgen. Ezio hatte nie heraus gefunden welchem. In seiner Zeit bei seinem Onkel, war sie eines Tages zu Besuch erschienen. Mario hatte sie als Ordenschwester vorgestellt und ebenso als Rekrutin. In seinem Übermut hatte er sie zu einem Trainingskampf herausgefordert und bitter verloren. Es hatte an seinem Stolz gekratzt aber nicht sein Ego gemildert. In den Wochen ihrer Anwesenheit hatte er noch weitere Male mit ihr geübt und schon bald war nicht immer er es gewesen, der mit dem Schwert an der Kehle zurück blieb.
Ezio ließ den Blick über die Anwesenden fahren, bis er wieder auf der Assassinin hängen blieb. “So schön es ist Euch zu sehen... warum seid Ihr hier in diesem Wald?“, fragte er dann kurz und deutete, kurz auf Adriano der noch von ihm fest gehalten wurde. “Setzt Euch an Feuer und erzählt es mir, wenn diese Probleme gelöst wurden.“ Das Lächeln war von seinem Lippen gewichen und er zog am Seil, um den Spanier zum einem der Bäume zu bringen. Schweigen band er ihn an und zwang ihn so auch, sich auf den Boden zu setzten. “Ihr wollt die Nacht doch nicht stehen.“, meinte er nur dazu und drehte sich dann um. Jetzt da er beide Hände wieder frei hatte, konnte er nach der Klinge des Spaniers greifen. Er hob sie vom Boden auf und steckte sie in eine seiner Taschen an seinem Körper. “Und wer seid Ihr?“, fragte er dann den Fremden, der zusammen mit Emily in das Lager gekommen war. Für einen Moment suchte er auch Blickkontakt mit ihr. Hatte sie mehr heraus gefunden?

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Zuletzt von Ezio Auditore am 25/9/2017, 6:28 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   24/9/2017, 10:23 pm

Adriano wollte gerade einen bitterbösen Kommentar los lassen als plötzlich die Frau das Lager betrat und den Mann dessen Name er nicht kannte beim Namen nannte. Jedenfalls beim Vornamen. "Ezio?" Wiederholte er und sah ihn an. "So so ihr seit also Ezio. Nett aber wie heißt ihr weiter oder wollt ihr mir weiß machen das ihr nur Ezio heißt? Er sah die Frau an. Wie heißt er weiter??"

Kaum waren die Fesseln fest um seine Handgelenke versuchte er die Hände zu drehen um zu ertasten ob es eine Möglichkeit gab sie zu öffnen. Es war ein Hanfseil also würde es nicht reissen sehr zum Ärger von Adriano und ein leises Fluchen auf Spanisch verließ seine Lippen. Die Assassinen sollten gar nicht denken das er sich einfach so mitschleifen ließ wie ein Tier welches man verkaufte. Er versuchte weiter sich zu befreien aber so das es nicht auffiel. Als dann Emily das Lager mit dem Fremden betrat der ein angehender Assassine war knurrte er nur.. Verdamt auch er würde ihm nicht helfen und er hatte sich schon solch guten Chancen ausgemalt. Aufmerksam suchte er das Lager nach etwas ab was ihm helfen konnte sich aus den Fesseln zu befreien aber es schien einfach nichts zu geben was ihm helfen würde. "Wartet nur wenn ich hier raus komme!" fauchte er als Ezio ihn zu dem Baum zerrte und dann festband.

"Oh ja setzt euch ans Feuer und plaudert erstmal ein Wenig, machts euch richtig bequem wollt ihr noch ein Kissen haben?!" spottete er und sah sauer zu Ezio. "Und wenn ihr dann fertig seit könnt ihr ja weiter reissen nach Keineahnungwohin!!! WIR HATTEN EINE ABMACHUNG!!! IHR BEKOMMT MEINE KLINGEN ICH ANTWORTEN!!!" brüllte er nun wieder den er fühlte sich betrogen und riss an den Fesseln rasend vor Wut und versuchte sich zu erheben. "ICH WILL JETZT ANTWORTEN!!!" knurrte er und sah ihn an. Wütend scharrte er und versuchte sich zu erheben was war nicht so einfach war und etwas dauerte aber irgendwann stand er und war bei ihm soweit es die Fesseln zuließen.

"Also ich höre? WO SIND DIE ANTWORTEN! ICH HABE ALLES GETAN WAS IHR VERLANGT HABT JETZT HALTET EUCH AN EUREN TEIL!!!" knurrte er Agressiv. "Wenn diese verdammten fesseln nicht wären!!" Dachte er sich nur und funkelte ihn wütend an. Dann sah er zu Emily dann zu dem Mann. "Und Ihr seit mir also gefolgt ja? Oder wie kommt ihr hier her? Das ihr hier seit ist bestimmt kein Zufall oder? Wollt wohl auch einer werden was? Dann ein Rat von mir. Sucht euch andere Lehrer!! Oder macht etwas anderes!"

Adriano war sauer und verzweifelt und ihm war es gerade egal wer seine Wut abbekam. Selbst wenn es unschuldige waren die gar nichts dafür konnten. Er fühlte sich betrogen und in seiner Situation war er ein Hund der in seiner Angst um sich biss um zu zeigen das er noch lange nicht besiegt war und noch immer zähne hatte.
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   24/9/2017, 10:56 pm

Nahezu im selben Moment, als sie den Namen ausgesprochen hatte, erklang ein verzweifelter Schrei auf der anderen Seite des Lagers. Ein Warnruf vor der vermeitlichen Angreiferin, ihr.
Für den Bruchteil eine Sekunde blickte Onava in die Richtung, aus welcher der Schrei gekommen war. Die Stimme gehörte einer jungen Frau, mehr konnte sie in dieser kurzen Zeit nicht feststellen.
Zu ihrer Erleichterung hatte sie mit ihrer Vermutung richtig gelegen, denn ihr Gegenüber war niemand anders als Ezio Auditore.
Ein Lächeln huschte über ihre Lippen. Diese Entdeckung hat ihr eine Menge Ärger in Florenz erspart, denn sie ahnte schon, dass sie wohl zu spät gekommen wäre um ihn dort noch aufzufinden.
"Die Freude ist ganz meinerseits..", erwiederte Onava.
Sie hatte sich inzwischen etwas entspannt und liess ihren Blick nun aufmerksamer über die anwesenden Gestalten gleiten. Fremde. Erneut blieb dieser an Ezio und dem Anhängsel hängen, wartend.
Nachdem der eine den anderen festgebunden hatte und sich abwandte, begann der am Baum plötzlich zu sprechen.
Als sich der Fremde an sie wandte und mit durchdringendem Blick ansah, hätte Onava am liebsten die Augen verdreht und laut aufgestöhnt. Die etwas zittrige, deutlich wütende Stimme stand in ihrer Penetranz und Lautstärke keineswegs der eines Kindes nach. Und Onava mochte keine Kinder.
Sie starrte dem Fremden kurz durchdringend in die Augen, kühl und herablassend. Es war eindeutig, dass von ihr keine Antwort kommen würde.
So drehte sich die rothaarige auf den Absatz um und wollte ihrem Bekannten ans Feuer folgen, als der Verrückte plötzlich zu schreien begann. Es war dasselbe Brüllen, welches sie im Wald vernommen hatte. Doch diesmal konnte sie Worte dahinter hören und dadurch erkennen, dass es keineswegs Leidensschreie einer Folter waren.
Am liebsten hätte sie die Klinge ausgefahren, sie ihm an den Hals gehalten und gedroht ihm das Leben zur Hölle zu machen, wenn er nicht augenblicklich die Stimme senkte.
Doch war sie nicht berechtigt Eigeninitiative zu ergreifen und zu handeln. Immerhin wusste sie nicht einmal was überhaupt vorgefallen war.
"Welche Antworten auch immer ihr euch erhofft, so holt ihr euch nur den Tod.", meinte sie stattdessen in einem ruhigen Tonfall und trat dann zur Seite um Ezio Platz zu machen selbst mit ihm fertig zu werden.
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Giovanni Devino
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   24/9/2017, 11:13 pm

Umso näher sie dem Lager kam, kam die Stimme des Spaniers wieder in das Ohr von Giovanni seine Hände wurden ballte er zu Fäusten, dieser Mann machte ihn wütend, warum sprach jemand so über die Assassinen, welchen Grund hatte er, sie hatten ihn doch aus seiner 15 Jährigen Folter zeit bei den Templern befreit, das alles macht keinen Sinn, Giovanni konnte diese Frage nicht beantworten, diese Wut war unlogisch sowohl, seine wie auch die vom Spanier, der jetzt gefesselt an einem Baum war, er wurde zwar ruhiger aber dennoch, so schein es Giovanni war der Spanier noch immer wütend darüber wie er behandelt wurde und das er seine Familie aufgeben musste, würde zumindest Giovanni in einen Wut Rausch bringen in dem er wahrscheinlich alles und jeden töten würde der ihm im weg steht.

Durch die Vorbereitung von Giovanni konnte er seine Klinge einfach vom Arm nehmen und händigte er seine Klinge der Jungen Assassinen aus, "Hier ihr könnt sie haben, ich möchte nur das ihr auf sie aufpasst." meinte Giovanni dessen Körper er zu entspannten versucht. Giovanni konnte zum ersten mal am Abend die junge Assassinen sehen, sie war jünger als er und kleiner, ihr Gesicht zeichnet eine Narbe die über ihr Auge verlief, auf der Seite mit der Narbe stach ein Blaues Auge heraus. Endlich konnte er die beiden Assassinen sehen, den Spanier der an einem Baum gefesselt und eine Person die er noch nicht gehört hatte, aber offensichtlich auch zu den Assassinen gehörte. Der Ruf der Jungen Assassini brachte ihm den Namen des anderen Assassine, er war verletzt an der Hand das müsste der Assassine sein von dem der Mann im Gasthaus sprach, Giovanni sah zu der Jungen Assassinen die ihn völlig aus den Augen las, "Dürfte ich mir bevor, ihr mich an den Baum fesselt die Wunde von Ihm anschauen" es bestand für Giovanni doch noch die Hoffnung das er etwas gutes zutun bekam. Er vergaß das er noch eine Antwort geben sollte um vielleicht musste er dann nicht an den Baum mit dem Schreihals der ihn völlig grundlos anfuhr, "Ihm bin ich zwar gefolgt aber von ihm will ich nicht Trainiert werden und ich weiß von dem Angriff auf die Assassini von den Templern" Giovanni der sich nun nicht mehr als Gefangener fühlte sondern als ein Waffenloser Mann dem Misstraut wird, er schaute in seinen Gürteltaschen nach einem Kraut mit beruhigender Wirkung, "wenn ihr eine Ruhige Nacht wollte dann übergießt sie mit Heißem Wasser und wartet bis sich das Wasser verfärbt, wenn ihr ihm nicht zu nah kommen wollt dann bestreicht eure klinge damit und schneidet ihm ins Bein es muss nicht mal tief sein." Giovanni überreichte der Jungen Assasini das Kraut.

Als der Andere nach seinem Name fragt zögerte er nicht lange "Ich bin Giovanni Devino und wenn ich mir Ihre Hand betrachte braucht ihr Hilfe von einem Arzt, ich bin selbst einer wenn ich darf würde ich mir gerne eure Wunde betrachten." meinte er zu dem jungen Assassine.
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Emily de Lucca
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   25/9/2017, 4:38 am

Voll Angst sah Emily, wie sich die Fremde Ezio immer weiter näherte und es war ihr nicht möglich den Ruf nach seinem Namen zu unterdrücken. Zum Glück horchte er sofort gewarnt auf und drehte sich um, wodurch er die Rothaarige nun ebenfalls sehen konnte. Hingegen Emilys Erwartung aber lächelte der junge Mann und seine Augen spiegelten die Erleichterung und Freude, welche sie die letzten Tage so sehr bei ihm vermisste. 
Ein ehrliches Lächeln lag auf Ezios Lippen und erreichte sogar seine Augen. Er schien die Frau zu kennen und über ihre Ankunft mehr als erfreut zu sein. Emily betrachtete die Beiden noch immer ungläubig und fragte sich, ob er mit dieser Begegnung gerechnet hatte. Seine Worte klangen zwar überrascht und doch konnte Emily keine Nuance des Misstrauens ausmachen. Es missfiel dem jungen Auditore scheinbar nur, wenn man ihn auf der Straße aufsammelte, ihm in einem dunklen Wald zu begegnen schien offenbar eher zur Erheiterung beizutragen. 
Um diese verbitterten Gedanken beiseite zu schieben, biss sie sich selbst auf die Lippe und senkte kurz den Kopf, als hinter ihr Giovannis Stimme erklang. Dumm wie ein kleines Kind hatte sie sich gerade verhalten. Nur weil sie Ezio vermeintlicher Gefahr ausgesetzt sah, vergaß sie die wichtigsten Regeln und konnte von Glück sprechen, dass der Ältere ihr seine Waffen lediglich überreichen wollte und sich die Klingen nicht an ihrem Hals wiederfanden. 
Schwer schluckend rang sie sich ein dankbares Lächeln ab und nahm die Schienen entgegen. Ein kurzes Nicken sollte dem Assassinen bestätigen, dass seinen Waffen nichts geschehen würde. 
Ezio fesselte den Spanier an einen nahen Baum und sprach weiter mit der anderen Frau. Onava - ein Name der ihr noch nie begegnet war und aus Ezios Mund doch sehr vertraut klang. Er lud sie sofort an ihr Feuer ein und jegliche Anspannung schien von seinem Körper gewichen zu sein. Emily stand an Giovanni Seite und hielt noch immer die Waffen in der Hand als der Spanier erneut zu schreien begann. Bei seiner schrillen Stimme verdrehte sie die Augen und hätte ihm am liebsten alles was greifbar war an den Kopf geschmissen, bis er wieder verstummt wäre. Diesmal schrie er von irgendwelchen Vereinbarungen und wollte Namen samt weiterer Informationen wissen. Wenn Ezio ihm seinen Namen bisher nicht genannt hatte, hatte er sicher einen Grund und Emily konnte diesen nur allzu gut nachvollziehen. El Matador sah sie direkt an und forderte schreiend seinen vollständigen Namen. Von allen Anwesenden erntete der Gefangene nur ein verständnisloses Kopfschütteln.  
''Hätten wir ein Kissen, würden wir Euch damit das Maul stopfen. Seid doch endlich ruhig oder wollt Ihr unbedingt erfahren, wer sich noch in diesem Wald herumtreibt?'' Sichtlich genervt rieb sich die junge Frau die Nasenwurzel und widmete ihre Aufmerksamkeit wieder Giovanni. Im schwachen Schein des Feuers erkannte sie erst jetzt seine Gesichtszüge. Er wirkte ruhig, schrie nicht herum und gab bereitwillig seine Waffen ab. Seine Kleidung wirkte anders als die der Assassinen, welche sie kannte und doch fand sie Parallelen wie bei ihrer eigenen Montur. Keiner von ihnen trug die typische Kleidung, zumindest nicht in der heutigen Nacht. Dies alles und die Tatsache, dass Giovanni seine Chance nicht nutzte, um sie anzugreifen, als sie ihm den Rücken zugewandt hatte, ließ Emily nun ebenfalls etwas entspannen. Solange Ezio nichts anderes verlangte, hatte sie nicht vor Devino auch an einen der Bäume zu fesseln. Der Spanier schrie und zeterte noch immer und hatte sich so seinen Platz mittlerweile redlich verdient. ''Ich weiß nicht, ob Ihr von ihm viel lernen könntet.'' Meinte Emily trocken mit Blick auf den schimpfenden Mann. Giovanni sprach von dem Überfall und sofort horchte die Assassine auf. Vielleicht wusste er mehr, hatte Informationen für sie. Außerdem wollte er sich um Ezios verletzte Hand kümmern. 
[Dieser ging mit der Rothaarigen bereits in Richtung Feuer. Im Vorbeigehen reichte sie ihm sämtliche Klingen von Devino und dem Spanier. 
Während sie den Beiden nachsah, kam der Großgewachsenen wieder in ihr Blickfeld. Ihr wurde ein kleines Fläschchen mit getrocknetem Inhalt gereicht und er versprach dadurch eine ruhigere Nacht für den Spanier. Überrascht öffnete sie das Glas und schnupperte vorsichtig am Inhalt. ''Mandragorawurzel... ich bin überrascht!'' Sie lächelte bei dem vertrauten Geruch und schielte kurz zu dem Gefangenen. Damit würde er bereits nach wenigen Schlucken die nächsten vier Stunden wegtreten.''Habt Dank dafür!'' Erneut huschte ein Lächeln über ihre Lippen, diesmal aber schon deutlich ehrlicher.
Devino antwortete bereits auf Ezios Frage und stellte sich selbst vor. Sie entfernte sich einige Schritte und verstaute das Fläschchen fürs erste in ihrer Tasche. 
Als die Vier nun voreinander standen, machte der Auditore keine Anstalten, einander vorzustellen oder die Verhältnissezu klären. Vielleicht war es besser so. Den unsicheren Tanz, den er jedes Mal vollzog, wenn er Emily vorstellte und nicht wusste, wie oder als was er sie betiteln sollte war immer wieder ein Stich für sie. Giovanni beantworte Ezios Frage und mehr könnte sie ihm im Moment nicht mitteilen.  Um irgendwie aus der Situation zu fliehen, wollte sie daß Trio für einen Moment allein lassen. Kurz berührte sie Giovannis Arm um seine Aufmerksamkeit zu erhalten und sprach dann mit ruhiger Stimme. ''Während Ihr Ihn verarztet hole ich euer Pferd.'' 
Bevor sie wieder verschwinden würde suchte sie wie bereits beim ersten Mal fragend Ezios Blick. Zu kurz um eine Zustimmung darin zu erkennen sah sie zu ihm, bevor sie wieder in der Dunkelheit verschwand und nach Giovannis Pferd suchte.
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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   25/9/2017, 7:07 pm

Ezio seufzte kurz auf und starrte den gefangenen Mann etwas wütend an, als dieser auch noch anfing auf Onava loszugehen. Umso fester zog er an dem Seil, um Adriano an seinen Platz zu verweisen. Muskeln spannten sich untern seinem Hemd, als der andere auch noch begann sich zu wehren. Sein Griff lockerte sich nicht, selbst wenn das Seil in den Verband schnitt und einen Schmerz durch seine Handfläche jagte. Ezio biss nur leicht die Zähne zusammen und legte das Seil um den Baum. Dieses Mal wurde er etwas fester, sodass der andere mit dem Rücken fest gegen die Rinde gedrückt war. „Ihr werdet nirgendswo hinkommen. Nicht solange ich noch lebe.“, er funkelte den anderen Mann warnend an und machte zur Sicherheit noch einen weiteren Knoten. Der junge Auditore wollte nichts riskieren. „Dios!“, rief er dann in den Himmel und hob etwas seine Hände, als Adriano wieder zu schreien begann. Er war kaum einen Schritt weit gegangen. Er versuchte das Lächeln zurück auf seine Lippen zu bringen, doch die Lautstärke ließ ihn eher wachsam umsehen. „Ich denke er versteht es nicht einmal, wenn ihm die Klinge im Hals steckt.“, meinte er zu Onava, die dem Spanier klar machte, dass er sich so nur den Tod holte. Dann holte er noch einmal Luft und sah Adriano an. „Ich habe Euch mit keinem Wort Antworten versprochen. Keinem.“, erklärte er dann. Seine Stimme blieb dabei gedämpft. Sie befanden sich immer noch in einem Wald und das mitten in der Nacht. „Und Ihr werdet auch keine von mir bekommen.“ Doch der Andere schien immer weiter nach Antworten zu verlangen und als Ezios Geduld brach, überbrückte er noch einmal den Abstand zwischen sich und dem Gefangenen und schlug ihm die Faust gegen die Wange. „Jetzt seid doch endlich still! Oder ich lasse Euch am Morgen hier zurück und überlasse Euch den Tieren.“ Seine braunen Augen funkelten ihn einfach nur an. „Habt Ihr den nicht schon genug angerichtet?“ Ezio wartete gar nicht mehr auf die Antwort des anderen ab. Viel eher straffte er etwas die Schultern und trat zu dem anderen Fremden. Davor schenkte er Onava noch einen Blick und zuckte etwas mit den Schultern – als  wolle er sagen: ‚Er hat es provoziert‘.  
Wenigstens schien der andere von mehr Vernunft und Stillschweigen geprägt zu sein. Ein wenig rieb er sich über die Knöchel und betrachtete den Verband. Er hatte die Wunde etwas gereizt, wodurch sie brannte und zwickte. Während er mit dem schreienden Assassinen beschäftig gewesen war, hatte er das Gespräch zwischen Emily und Goivanni nicht wirklich mitbekommen. Jedoch hatte er von Emily die Klingen bekommen und so waren seine Taschen nun schwer von den Waffen der Bruderschaft. Emily schien noch etwas anderes von dem Mann bekommen zu haben, aber er erkannte es nicht. Ein fragender Blick in das Gesicht der jungen Frau, war alles, dass er darauf hin vollführte.
Er trat näher auf die beiden zu und fragte den Mann nach seinem Namen. Kurz überlegte er, ob er ihn schon einmal gehört hatte. Aber er war ihm fremd und kurz sah er überrascht auf seine Hand. Sie hatte bisher noch keinen Arzt gesehen und er wusste nicht, ob sie gut verheilte oder nicht. Er hatte in Medizin nicht wirklich Erfahrung. Nur Emily hatte sie bisher versorgt. Ezios braune Augen lagen für ein paar Sekunden auf ihr, ehe er sie wieder auf Giovanni lenkte. „Ein Blick würde nicht schaden.“ Zwar wusste er nicht ob er ihm vertrauen konnte, doch der andere hatte recht – diese Wunde musste von jemandem, mit medizinischem Wissen, angesehen werden. „Jedoch lasst uns zum Feuer gehen.“ Die Reise war bereits anstrengend genug und Ezio hoffte, sie würden wenigstens noch ein paar Stunden Erholung finden. Eigentlich hatte der er das Angebot auch an Emily gerichtet, doch diese schien bereits ein ganz anderes Ziel zu haben. Er hatte kaum Zeit etwas Weiteres zu sagen, da war sie schon in der der Dunkelheit verschwunden. Ezio sah ihr viel zu lange hinterher und blinzelte am Ende, um sich wieder zum Feuer zu wenden. Jetzt schaffte er es auch wieder Onava ein breites Grinsen zu schenken. „Ein wahres Chaos.“
Er deutete auch seiner Ordenschwester, sie möge sich doch einen Platz suchen und sich setzen. Ezio  ließ sich auf der Decke nieder, die noch von vorhin ausgebreitet dalag und deutete dem Assassinen-Arzt, er möge sich einfach neben ihn nieder lassen. Den Dolch hatte Ezio nahe neben sich abgelegt, um ihn jederzeit greifen zu können. „Ich bin nun durchaus interessiert zu hören, wie Ihr hier her kamt.“, stellte er die Frage an die Rothaarige. „Nur sprecht vielleicht leise, wenn Ihr nicht wollt, dass dieser Spanier alles durch den Wald brüllt.“ Noch einmal sah er in dessen Richtung. Dann sah er auf seine Hand und begann die Leinen von seiner Wunde zu wickeln.

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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   25/9/2017, 8:03 pm

Adriano war nun wirklich sauer als diese dahergelaufenen Fratzken auch noch so mit ihm sprachen. Das grenzte doch schon an den Gipfel der Ungeheuerlichkeit...Zu der Rothaarigen Frau meinte er auf ihren Satz: "Ihr müsst es ja wissen wie der Tod so ist so wie ihr hier in das Lager gelaufen seit ohne zu wissen wer hier ist!"
Wütend schnaubte er als der rekrut meinte er sei ihm gefolgt. Als er dann auch noch das getrocknete Pulver aus der Tasche holte war es mit Adrianos Beherrschung ganz aus. Wie ein Stier schnaubte er wütend als er hörte wofür das Pulver genutzt werden sollte. "Wenn einer von euch auch nur im entferntesten Sinne versucht mir auch nur eine kleine Menge von dem Zeug da zu geben dann vergess ich mich!!" drohte er wütend. "Keiner von euch hat das Recht mir solch ein zeug zu geben auf welch eine Weise auch immer! Fügt ihr mir schaden zu könnt ihr etwas erleben was ihr Grun und blau auf euren Körpern nachlesen könnt!"
Für einen Augenblick schwieg Adriano und lauschte den Anwesenden weiter und versuchte sich so viel wie möglich zu merken. Von einer Mandragorawurzel hatte er noch nie etwas gehört geschweige den kannte er das Kraut die Pflanze oder den Busch. Er wusste nicht was das für ein Gewächs war und dementsprechend war er natürlich stinkig darüber das man ihm dieses Zeug geben wollte. Er ahnte schlimmes aber er würde nichts von ihnen einnehmen. Jedenfalls nicht freiwillig soviel war sicher.

Als Emily dann meinte das sie ihm mit dem Kissen das Maul stopfen wollten spuckte er nur in ihre Richtung abfällig. Er hasste diese Frau mit ihrer großen Klappe und wenn er sie in die Finger bekommen würde wäre das einzige was knackt ihr Genick!

"Meint ihr Ezio? Nun das mit Eurem Leben lässt sich ganz schnell ändern macht nur die Fesseln etwas lockerer" schnaubte er zwar leise aber deutlich hörbar für alle im Lager.
"Ihr braucht gar nicht zu denken das ich nach Eurer Nase tanzen werde nur weil ihr denkt das ihr die Oberhand habt. Ich mag gefesselt sein und Waffenlos aber noch lange nicht kampflos knurrte er gereizt. Ehe er kucken konnte kam Ezios Faust geflogen und donnerte gegen seine Wange. Er keuchte auf und spuckte den Teil eines Zahns aus. "Oh ja Ezio super unbewaffnete und gefangene Schlagen ist ja auch so Credohaft oder?" knurrte er und legte den Kopf an den Baum

Adriano war zwar agressiv und gereizt bis aufs Blut doch hatte er die ganze zeit leise gesprochen. Die ganze nächste zeit machte Adriano so weiter und warf zu jeden Satz den sie am feuer sagten sein Veto ein oder machte irgendeinen dummen Satz, Spruch oder anderes dazu und dachte gar nicht daran den Schnabel zu halten sondern fand es eher amüsant sie zu reizen und zu sehen wie ihre Launen immer weiter gen Erdboden sanken
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   25/9/2017, 9:56 pm

Onava reagierte bewusst nicht auf des Fremden Provokation sondern drehte nun endgültig den Rücken zu ihm und folgte den anderen ans Feuer, wo sich sich auch niederliess.
Nicht, ohne zuvor den Gurt abzuschnallen, da ihr dieser das Sitzen auf dem Boden erschwerte.
Natürlich legte sie ihn dicht neben sich, griffbereit.
Bevor sie begann ihre Geschichte zu rekapitulieren, blickte sie kurz auf Ezios Hand, welche nun frei lag.
"Das scheint Entzündet, ich habe noch einige Kräuter bei mir mit denen ich einen Umschlag machen könnte wenn ihr wollt. Nur ein Topf für's aufkochen fehlt mir leider.", meinte die junge Frau.
Sie war keine Ärztin, aber sie hatte im Verlauf ihres Lebens sehr mit Kräutern und der Herstellung von Tränken und Giften beschäftigt und besonderen Gefallen daran gefunden.
Ezio hatte ihr damals in Monteriggioni vorgeworfen sie würde versuchen einen Trank für's ewige Leben zu brauen, wie es doch alle Alchemisten taten.
Ihr fielen oft Kombinationen oder Wirkstoffe ein, die sie nicht einordnen konnte. Fetzen aus ihrem alten Leben?
Onava wurde immer wieder damit konfrontiert, dass sie manches wusste, ohne sich dieses Wissen jemals bewusst angeeignet zu haben.
Sie wandte ihren Blick von seiner Hand ab und blickte ihm stattdessen wieder in die Auge, wie man das in einem Gespräch so machte und begann zu erzählen - leise versteht sich:
"Ich bin bei meinen Recherchen auf einen Mann gestossen, der ein paar Tagesreisen südlich Neapels leben sollte. Er sei einer der wenigen bekannten Überlebenden auf der Obsidian gewesen. Die Obsidian war ein Schiff, welches Richtung Venedig Segel setzte, aber nie dort ankam. Dies war 1467. Im selben Jahr wurde ich an der Küste aufgefunden. Die Geschichte kennt ihr ja.
Jedenfalls bin ich dorthin geritten und habe ihn gesucht. Ich habe gehofft er könne mir sagen was damals passiert ist, auf diesem Schiff. Ich dachte ich würde mich dann vielleicht erinnern.
Ich habe nur seine Gattin ausfindig machen können, welche mir dann verriet, dass er vor wenigen Jahren verstorben sei."

Einen Moment hielt Onava inne um ihre Gedanken zu ordnen und nichts durcheinander zu bringen.
"Ich bin dann wieder nach Monteriggioni um Mario über den Befund aufzuklären und zu erfahren, was ich verpasst hätte.
Er sagt Ihr seid auf Florenz geritten um dort einem Treffen beizuwohnen, seid aber nun schon viel zu lange nicht mehr zurückgekehrt und er hat mich gebeten nach dem Rechten zu sehen."

Sie lachte kurz trocken auf, "Ich kann von Glück reden, dass ich mein Lager unweit von hier aufgeschlagen habe und die Schreie des Verrückten gehört habe. Ich bezweifle euch in Florenz gefunden zu haben."
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Giovanni Devino
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   25/9/2017, 11:40 pm

Giovanni blickte kurz zur Jungen Assassini die ihm am Arm berührte und sich auf den weg machte sein Pferd zuholen, das Pferd war schon viel zulange alleine. "Ihr müsst nach einem Komplett Schwarzen Pferd suchen mit einer Satteltasche die gefühlt mit Phiolen ist." meinte er zu der jungen Assassini die auf dem Weg in den Wald war, die sich nochmal zu Ezio wannte und wahrscheinlich auf einen Blick wartete der Ihr Bestätigung gibt.

Während Giovanni geduldig auf den Jungen Assassine wartet um ihn zu untersuchen, brodelte es in seinem Körper vor Wut über den Spanier und seine Äußerung, er hatte zwar recht das er ihm gefolgt war aber das Lag an seinem Verhalten. "wärt ihr nicht so auffällig gewesen, wäre ich euch nicht gefolgt." zischte er ihm entgegen und wenn er jetzt nicht unbewaffnete wäre wurde er ihn aufscheiden, aber er versuchte sich wieder unter Kontrolle zu kriegen, er wollte nicht wie der am Baum landen so versuchte er Ruhig zubleiben.

Giovanni setzte sich zu Ezio ans Feuer und sah sich die Wunde von Ihm an, sie fing an zu heilen aber mehr schlecht als recht, das lag an dem verbannt der zwar nicht schlecht war, aber wahrscheinlich nur das es sich nicht entzündet aber der Verbannt hilf nicht. "Es scheint das die wunde zwar heilt aber sie entzündete sich, ihr hab nicht zufälliger weise einen Topf dabei in dem ich Wasser abkochen kann, die Wunde muss sauber sein bevor ich euch bandagieren kann." meinte Giovanni zu dem Verletzten Assassinen. Er drehte sich zu dem Spanier der die ganzen Assassinen beleidigte, seine Stimm lag war zwar ruhig aber er konnte deutlich die Wut darin spüren, langsam drehte er sich zu dem Herrn in Fesseln um, zockte mit den Schultern und drehte sich wieder zu den anderen.

"Welche Kräuter habt ihr dabei?" er fragte die Rothaarige die ihm gänzlich unbekannt war, aber anscheinend kannte sie sich zumindest ein bisschen in der Kräuterkunde aus, er war von ihr wie auch von Emily beeindruckt.
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Emily de Lucca
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   26/9/2017, 9:33 am

Und wieder redete sich der Spanier um Kopf und Kragen. Alle vier Anwesenden blickt zu ihm und durch jeden Körper fuhr eine sichtbare Anspannung als er einfach nicht mit dem Gejammer aufhören wollte. Der Vorwurf todesmutig zu sein, war gegen die Rothaarige gerichtet, da sie ins Lager spazierte und nicht wusste wer sie erwarteten würde. Emily verstand die Welt nicht mehr und zweifelte immer mehr am geistigen Zustand des Gefangenen. War er es nicht, der lebensmüde zu ihnen rumpelte und noch immer nicht in Erfahrung bringen konnte wessen Lager dies ist? Die andere Frau schien Ezio zu kennen und das allein sicherte ihr eine Nacht ohne Fesseln am Feuer. 
Dankbar nahm sie das Fläschchen von Giovanni und immer verlockender wurde der Gedanke einen Tee für den Spanier daraus zu kochen. Er war gefesselt und ein Becher voll würde schon ausreichen um ihn ruhig zu stellen. Diese ständige Unruhe war nicht nur gefährlich für sie alle sondern auch enorm nervtötend. Adriano schimpfte wie ein Waschweib, dass sie nicht das Recht hätten ihm Schaden zuzufügen und Emily seufzte genervt auf. Nachdem er dann auch noch abfällig in ihre Richtung spuckte riss bei ihr jeglicher Faden der ihm gegenüber wenig vorhandenen Geduld. Wütend wollte sie zu ihm und ihm die Alraune trocken in den Magen stopfen, da kam Ezio ihr zuvor. Er schlug dem Älteren mit der Faust ins Gesicht und drückte so ziemlich deutlich den Unmut aller Anwesenden aus. Noch nicht einmal jetzt konnte El Matador sich zurücknehmen und drohte, schimpfte und stammelte etwas vom Kredo. Scheinbar hatte er in all den Jahren wirklich nicht verstanden um was es beim Kredo ging. Oder dachte er gefesselt und unbewaffnet galt er ebenfalls als unschuldig?  Erneut rieb sich Emily über die müden Augen und versuchte sich zu beruhigen. Sie drehte sich zu den anderen und beschloss das Pferd von Giovanni zu holen, während Ezio verarztet wurde. 
Die Dunkelhaarige wich Ezios Blick aus, da sie Angst hatte er könnte sie zurückhalten. So nickte sie Giovanni nur kurz zu, der ihr einen Rappen beschrieb und verschwand damit schnell in der Dunkelheit. 
Nach wenigen Schritten schon hörte sie das Schnauben des etwas unruhigen Tieres. Sie näherte sich dem Schwarzen vorsichtig und band ihn von seinem Baum los. Beruhigend streichelte sie seinen Hals und das treue Tier ließ rasch einen Teil der Anspannung fallen. Bevor sie sich auf den Weg zurück ins Lager machte, hörte sie unweit ein weiteres Schnauben und erinnerte sich, dass die Rothaarige sicher auch nicht zu Fuß unterwegs war. Mit Hilfe des Rappen fand Emily nun auch das zweite Pferd und führte die Beiden zu den anderen Pferden im Lager. Schnell waren sie daneben angebunden und sie lauschte den Gesprächen am Feuer. Der Spanier machte dies aber schier unmöglich, da er immer wieder dazwischen maulte, jammerte und vieles besser wusste als die Anderen. 
Emily bückte sich nach ihren Satteltaschen und kramte in ihrem Proviant als die Frage nach einem Topf aufgeworfen wurde. Gerade für Tee hatte sie glücklicherweise immer einen dabei, was sich im kalten Norden schon viele Male bewährt hatte. Adriano ignorierte sie die längste Zeit. Erst als sich die Frau wieder aufrichtete, ging sie hinter seinen Baum und kontrollierte etwas unsanft seine Fesseln. Die junge Assassine hatte keine Lust in der Nacht von ihm überrascht zu werden, nur weil er seine Fesseln lockern konnte. Nachdem er mehr und mehr protestierte und sinnloses Zeug von sich gab, nahm Emily einen der Zügel und nutzte sein lautes Mundwerk aus. Sobald er seinen Kiefer öffnete zog sie ihm von hinten das Leder zwischen die Zähne und band dadurch seinen Kopf nun ebenfalls am Baum fest. Zwar brachte ihn das nicht komplett zum Schweigen, macht aber jede deutliche Kommunikation unmöglich und dämpfte die Lautstärke enorm. 
Zurück am Feuer lauschte sie der fast betörenden Stille und konnte ein leichtes Schmunzeln nicht unterdrücken. Emily reichte ihren kleinen Topf samt einem Schlauch voll Wasser weiter an Giovanni und kramte einige Weidenzweige hervor. ''Äußerlich hilft sie bei Entzündungen und innerlich bei Schmerzen.'' Ihre Worte waren an Ezio gerichtet, da sie davon ausging, dass Giovanni über die Wirkung bescheid wusste. Sie würde ihm genau auf die Figur sehen um zu verhindern, dass er ein Gift oder ähnliches für den verletzten Auditore zusammenbraute. Deshalb traute sie Fremden nur mit frischen Kräutern und Pflanzen, da man nur so erkennen konnte, was wirklich zusammengemischt wurde. 
Von dem vorangegangenen Gespräch bekam sie nichts mit. Hin und wieder fiel ihr Blick vorsichtig auf die Rothaarige. Sie war hübsch - auffällig mit diesem feurigen Haar und großen Locken. Ihre Haut war ebenso bleich wie die von Emily. Daraus schloss sie dass auch sie oder zumindest ihre Vorfahren nicht von hier stammten. 
Den Großteil ihrer Waffen hatte sie bereits zu Beginn ihrer Reise in ihren Taschen verstaut und auch jetzt trug sie nur ihre Klinge und eine handvoll kleiner Dolche bei sich. Vorsichtig setzte sie sich gegenüber von Ezio an das Feuer und legte noch weitere Äste in die knisternde Glut. Die Beine angezogen lauschte sie schweigend weiter der Runde.
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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   26/9/2017, 8:21 pm

Ezio sah Adriano von oben herab an. Nicht arrogant, sondern einfach da er stand und der andere saß. “Erzählt mir nichts vom Kredo. Eine Faust zur Belehrung hat noch keinem geschadet.“ Eine Ohrfeige wäre diesem Verräter nicht gerecht geworden. “Und weder habe ich meine Klinge gegen Euch gerichtet, noch habe ich Euch getötet, obwohl hier wohl jeder Euren Tod wünscht.“ Mit diesen Worten drehte er sich um und versuchte die Stimme des Spaniers auszublenden. Wenigstens für den Moment. Aber es fiel ihm schwer sie einfach zu ignorieren, selbst als er bei Giovanni stand und Emily noch lange nachdachte. Immer blieb diese Stimme in seinem Hinterkopf und linderten nicht seine Kopfschmerzen.
Tief Luft holend setzte er sich ans Feuer und lächelte Onava entgegen, als sich diese zu ihnen setzte. Den Arzt bedachte er viel eher mit einem wachsamen Blick. Er konnte ihn nicht einordnen, aber genauso schienen sie im Moment eines gemeinsam zu haben - der Spanier machte sie wütend. Ezio nahm den Verband von seiner Wunde und sein Ausdruck wurde ernst, als er die gerötenden Ränder und den Schorf ansah, der nass wirkte. Er hatte die Hand wohl zu viel gereizt. Onava und auch Giovanni erklärten ihm, dass sich die Wunde entzündet hatte. Eine gute Nachricht klang wohl anders. Ezio verzog etwas das Gesicht. Er würde beide Hände brauchen, besonders wenn sie versuchen würden Rafael zu befreien. “Macht was ihr für richtig hält, nur sorgt dafür dass sie schnell heilt.“ Diese Worte waren an nun Beide gerichtet.
Er behielt seine Hand ausgestreckt und drehte dann den Kopf zurück zu Onava. Seine braunen Augen lagen auf ihrem Gesicht, während er ihrer Erzählung lauschte. “Deshalb seid Ihr so schnell aufgebrochen.“, murmelte er mehr zu sich und schwieg dann wieder um der Assassinin zuzuhören. Bei der Erwähnung des Treffens, legten sich Schatten über das Gesicht des jungen Mannes. “Das Treffen wurde verraten. Die Templer haben uns im Gastkeller überrascht.“, erklärte er ihr dann kurz den Grund, warum er nicht zurück zu seinem Onkel gereist war, um ihm zu berichten und die Wahl einer Brieftaube war ihm zu riskant gewesen - der Angriff zu frisch und ebenso die Suche nach seinem Gesicht noch immer nicht aufgehoben. “Deshalb sind wir jetzt auch hier. Wir folgen Luigi Rizzi.“ Seine gesunde Hand ballte sich kurz zu einer Faust. “Er hat Rafael.“ Ezio senkte die Stimme und hatte sich ein wenig vorgebeugt. Er hatte nicht vor, dass fremde Ohren davon erfuhren - besonders nicht jene des Spaniers. Aber dessen Stimme war noch immer so laut, dass er das Gefühl hatte, dass Adriano nur sich selbst hören musste.
Aber dann plötzlich verstummten die Worte und Ezio drehte sich um, um zu sehen was den anderen zum Schweigen gebracht hatte. Emily stand hinter dem Baum und hatte ihm.den Mund zugeschnürt. Ezio konnte das Grinsen nicht unterdrücken. Darauf wäre er im Moment gar nicht gekommen. Jedoch seufzte er erleichtert aus, nachdem endlich ein wenig Frieden eingekehrt war. Das Knistern des Feuer wirkte nun viel lauter.
Für ein paar Sekunden sah er zu Emily, die sich zurück auf ihren Platz gesetzt hatte. Jedoch senkte er schnell wieder den Kopf. Er hatte seine Erzählung noch nicht wirklich beendet. “Wir haben erfahren, dass die Templer unseren Mentor nach Rom.bringen wollen, um ihn dort als Verbrecher an den Galgen zu führen. Wir müssen das verhindern.“ In Ezio lag die stumme Frage, ob Onava ihnen helfen würde. Sie brauchten jede Hand und jede Klinge. Etwas unbewusst krümmte er die Finger seiner rechten Hand und zuckte kaum merklich zusammen. Die Wunde protestierte indem sie brannte und unangenehm stach. Ezio hoffte wirklich, dass eine Behandlung die Heilung verschnellern würde und so schenkte er dem Arzt in der Runde seine Aufmerksamkeit. “Könnt Ihr auch einfach die Schmerzen mildern, sodass ich die Hand frei benutzten kann?“ Er wollte nicht unter einer Klinge landen, nur aufgrund dieser kleinen Beeinträchtigung.




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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   26/9/2017, 8:51 pm

Adriano zeterte weiter bis zum abwinken und gab überall seinen Senf dazu. Er hatte zu allem etwas zu sagen und reizte die anderen bis zum abwinken. Aber Adriano hatte mächtig spass dabei. Was er allerdings vergass war das er dann auch lauschen konnte was so erzählt wurde. Als Emily zu ihm kam um die fesseln fester zu ziehen fauchte er sie böse an und ließ es für einen augenblick zu versuchen sich selbst zu befreien. Munter plapperte er weiter und holte dann tief luft um weiter zu machen als er plötzlich aus heiterem das leder eines Zügels zwischen die Zähne geschoben bekam was die Assassini nun auch hinter dem Baum verschnürrte. Wütend knurrte er und versuchte das leder auszuspucken aber es ging nicht da sein Kopf nun eng am Baum war das er ihn nicht mehr los bekam. Er versuchte etwas anderen und versuchte auf dem Leder rumzukauen aber nach einer Weile hatte er so einen bitteren Geschmack im Mund das er leicht würgte.

"Ok, auf dem Leder rumkauen ist keine gute Idee!"
dachte er und schwieg nur und atmete leise durch die Nase.
Er lauschte nun den anwesenden am Feuer und auch wenn Ezio versuchte leise zu sprechen konnte er das wichtigste raus hören. irgendwas das ein Treffen von den Templern angegriffen wurde und das sie einen Raphael hatten wer auch immer das war. Er musste ziemlich wichtig sein wenn sie ihn suchten dachte er sich und lauschte weiter. Als der Name Luigi Rizzi fiel schnaufte er plötzlich auf.... NEIN!!! das konnte doch nicht wahr sein. Vor dem ist er geflohen hier in Italien und zu dem wollten sie? Das konnte nur ein schlechter scherz sein. Er musste unbedingt fliehen bevor sie auf diesen Rizzi trafen. Das konnte über sein leben oder sein Tod entscheiden. Er beobachtete die anwesenden am Feuer weiter und lauschte weiter dem Gespräch. So erfuhr er noch das die Templer ihn nach Rom brachten um ihn da zu hängen. Das war es also was sie hier wollten und weswegen sie mitten in der Nacht nicht in der Stadt waren. Seine Gedanken rasten und er dachte nach. Aber er war hier gefangen und konnte nur warten bis sich eine gelegenheit bieten würde zu fliehen. Mittlerweile knurrte auch sein magen den er hatte seine letzte Mahlzeit vor 1 Tag eingenommen. Aber das würde die Assassinen wenig intressieren, wieso sollte es auch. Abwartend sah er weiter zu den anwesenden und blieb wie er war. Gefesselt und Mundtod durch das Leder am Baum.
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