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 Der Weg der Assassinen

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AutorNachricht
Francis Bell
Söldner für alle Fälle
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   13/11/2017, 9:58 am

Sein Kopf drehte sich erneut in Shanes Richtung und er starrte ihn eine Weile aus einer Mischung von Überraschung und tiefer Zuneigung an. Shane hatte Francis schon oft verteidigt. Er hatte es Francis in Zweisamkeit gesagt und er hatte es auch schon vor anderen Leuten getan. Vor Rizzi und Gonzaga, vor Maurice in dieser gefährlichen Situation. Aber die Worte, die Shane jetzt aussprach, waren klar und beherrscht. Er bedeutete ihm etwas. Etwas mehr als Francis erhofft hatte. Die Worte gingen tief und eine innere Wärme machte sich breit. Er war ihm dankbar, dass er sich vor den Assassinen so klar zur Situation und zu Francis bekannte. Insgeheim waren diese Worte auch eine Stärkung für Francis. Er drehte den Kopf zurück und sah kurz zu Emily und dann zu Rafael, dem er ein breites, stolzes Grinsen schenkte. Es war deutlich zu erkennen, dass sich Francis bei Shane wohl und beschützt fühlte und er sehr viel von ihm hielt.
"Wie weit ist denn euer Ziel von hier entfernt? Wir werden alle keinen Tag lang reiten können und vielleicht müssen wir nach zwei Stunden schon eine Pause einlegen. Ausserdem werden wir nicht abhauen können. Wie soll das gehen? Wir sind so verletzt, dass wir uns nicht im Sattel halten werden können wenn wir einen schnellen Ritt einlegen müssen. Ich nehme Shane morgen die Fesseln ab. Und ihr könnt nichts daran ändern. Es ist eine Sache, ein Gefangener zu sein, aber es ist eine andere Sache, dabei auch noch in aller Öffentlichkeit vorgeführt und gedemütigt zu werden."
Er wollte Shane nicht länger in Fesseln sehen. Nicht, wenn diese Fessel seine eigene Hand war und es dem erotischen Moment diente. Hier war es nur eine Demonstration der Macht, die die Assassinen über ihn hatten. Einen verletzten Mann, der ohne Stock nicht einmal mehr gehen konnte und in Italien nichts verbrochen oder sich schuldig gemacht hatte. Seine Weste war rein.
Francis sah Rafael lange an. Sein Blick war fest und er erwartete ein weiteres Entgegenkommen des Assassinenmentors. Das war nur fair, denn Francis hatte nicht nur Rafael ein Pferd besorgt und ihn somit aus Montepulcianos Stadtmauern geholt, er hatte sich auch an den Plan mit Ezio und den anderen Assassinen gehalten. Francis hatte seine Karten offen auf den Tisch gelegt und jetzt wollte er sein Honorar. Wieder wollte er nichts für sich sondern verlangte nur Massnahmen, die Shane betrafen. Schlussendlich würde sich das dann aber doch wieder auf Francis auswirken und somit hatte er doch mehr davon als es den Anschein erweckte. Denn morgen wollte er Shane in einem bequemen, sauberen Bett liegen sehen. Nackt.
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Rafael Santoro
Mentor der Assassinen
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Spieler : Nessie

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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   13/11/2017, 2:47 pm

Rafael's Augen verengten sich etwas, als der Templer ihm eine Antwort gab. Damit hatte er bestätigt, er würde niemals seiner Bruderschaft den Rücken zuwenden, auch nicht der italienischen. Nicht mal, um Rizzi zu töten. Es war ein Versuch. Und es war keine große Niederlage, dass Shane nicht darauf einging. Es hatte nichts an der momentanen Situation geändert. Er erklärte Francis auf dessen Frage und als seine grauen Augen zurück sahen, bewegte er seine Hände. Zuerst dachte Rafael, er wolle nach einer Waffe greifen. Doch es geschah nichts. Auf Rafael's Drohung folgte eine weitere von Hannigan. Der Braunhaarige sah von Francis zum Templer und fixierte ihn. Keine weiteren Sekunden vergingen, als er seinen Satz fortführte. Er wurde größer als Rafael, doch dies schüchterte ihn nicht ein. Die Hand hätte er an liebsten zur Faust geballt, gehoben und sie in sein Gesicht geschlagen. "Francis ist kein Gefangener.", sagte er kurz und knapp und sah ihn noch immer an, während Francis nun sprach. Erst dann blickte Rafael in dessen Augen. "Ihr zwei mögt nicht die gesündesten Beine haben. Aber seine Hände funktionieren noch einwandfrei, wären sie nicht gefesselt. Ich werde nicht zulassen, dass ein Templer die Möglichkeit bekommt, Emily, Ezio oder Maurice einen Dolch in den Rücken zu stoßen. Ihr bekommt das Zimmer und Essen. Ich werde gezwungen sein, dich von ihm fernzuhalten, wirst du ihm dennoch die Fesseln lösen." Nein, das konnte er nicht zulassen. Hannigan ging nicht auf seinen Vorschlag ein und so sah Rafael auch nicht ein, ihm ein derartiges schönes Leben zu bescheren, wie Rafael es ihm gegeben hätte, hätte er nur eingeschlagen. Hannigan ging nicht freiwillig mit. Er würde alles tun, um dies auch durchzusetzen und flüchten zu können. Was für ein Narr Francis war... ein dummer, verliebter und blinder Narr. Er würde Shane überall mit hin folgen. Egal, ob er ihn nocht nicht so lange wie Rafael kannte oder nicht. Und Francis würde Hannigan bei der Flucht helfen. Das hatte er zumindest schon bestätigt.
Rafael stellte sich wieder auf. Ganz vorsichtig, als wäre er alt und gebrechlich. Auf die Frage, wie weit das Ziel entfernt sei, antwortete er nicht. Vielleicht musste Santoro den Söldner auch gehen lassen. Egal ob es eine Freundschaft war, die beide verband oder nicht. Was hieße, er musste Hannigan töten. Sie zusammen ziehen zu lassen käme ihm nicht in den Sinn. Ein Assassine ließ einen Templer nicht einfach so wieder gehen, wenn er ihn in seinen Fängen hatte. "Du solltest zufrieden sein, dass du diese Zeit bei ihm verbringen darfst.. dass wir dich nicht zu einem Baum auf der anderen Seite bringen. Mein Interesse besteht nicht darin, einen Templer zu verköstigen mit einem Eintopf, der wahrscheinlich nicht für alle reichen wird. " Es klang kalt. Doch er war es müde. Er bot seinen Finger an und die ganze Hand wurde gepackt.
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Shane Hannigan
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   13/11/2017, 7:20 pm

Shane erwiderte kurz den Blick von Francis, dabei war sein Gesicht ernst. „Seht mich nicht so an.“, brummte er dann kurz auf englisch, ehe er wieder Rafael seine Aufmerksamkeit schenkte. „Ihr habt eine eigenartige Art und Weise, dass zu zeigen.“ Shanes Brustkorb hob und senkte sich einmal fest. Er wollte diese Fesseln bereits jetzt nicht mehr tragen und bis zum Morgen, würden noch viele Stunden vergehen. Sein Kiefer arbeitete leicht und man konnte die Spannung in seinen Wangen erkennen. Bei Rafaels Worten wurde sein Blick kurz wütend und dann wieder ausdruckslos. „Rizzi scheint seine Arbeit gut gemacht zu haben. Seine Taten sind nicht gutzuheißen, doch Ihr habt gelernt die Templer zu fürchten. Aber dafür ist es längst zu spät. Shane Stimme blieb dabei tonlos. Er zeigte nicht einmal die Verärgerung und die Enttäuschung, die ihn ihm aufstieg, als er erkannte, dass man ihn gefesselt aufs Pferd steigen musste. Lady würde es nicht gefallen, wenn er ihre Zügel kaum greifen konnte. Kurz schluckte er seine Wut hinunter und beobachtete wie Rafael aufstand. Es würde ein leichtes sein, ihn wieder auf den Boden zu bekommen. Kurz blitzte das Bild in seinen Gedanken auf, doch er schüttelte nur kaum merklich den Kopf. Ein leichtes Knurren drang aus seinem Mund. „Ihr könnt die Schüssel haben. Ich habe nie darum gebeten, dass man uns etwas davon gibt.“ Was auch immer darin war, es roch nicht gut und noch weniger würde es schmecken. Wozu sollte er also davon essen. Zudem war es Francis gewesen, der etwas davon haben wollte. Wie hatte er diesen Mann nur als Freund bezeichnen können? Er hatte Francis doch nur ausgenutzt. Shanes Hände ballten sich zu Fäusten. „Lasst uns endlich in Ruhe. Nehmt Euer Essen mit und klagt nicht weiter.“ Shane befeuchtete sich leicht die Lippen und funkelte die Assassinen an. Der Tag war selbst für ihn ein Alptraum gewesen und seine eiserne Geduld war nun endgültig am Ende. Nur versuchte er davon nichts zu zeigen. Einzig die Wahl seiner Worte bewies, dass er in seinem Inneren mehr vorging. Er wurde gerade noch etwas bissiger und die Höflichkeit nahm ab. Nur der Wahrheit blieb er so treu, wie es nur ging. Jetzt da Rafael stand, musste er zu ihm aufsehen. Sein verspannter Nacken zog dabei etwas und so sah lieber wieder zu Francis. Doch die anderen ließ er nicht völlig aus dem Blick. „Sie sind nur ein Pack ehrenloser Männer. Wie konntet Ihr ihnen nur vertrauen?“ Er hatte wieder sie Sprache gewechselt. Ein Schnauben folgte auf seine Frage und dann hob er seine Hände und wischte sich kurz über die Nase. „Ich werde schon einen Weg hier raus finden. Bis dahin werden wir wohl mitspielen müssen. Ihr könnt kaum gehen und ich noch weniger.“ Die Lippen schmal, fiel sein Blick auf Francis Wunde am Bein. Letzten Endes hatten sie Francis doch zu einem Gefangenen gemacht, selbst wenn der Mentor meinte er sei keiner. Lügen. Alles was die Assassinen einen versprachen oder sagten, waren Lügen. So war nun einmal die freie Welt. Niemand sah mehr auf den anderen, sondern nur noch sich selbst.

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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   13/11/2017, 9:55 pm

Ezio war nahe am Feuer stehen geblieben. Die Flammen erleuchteten seine Gesichtzüge, während er kurz den Blick mit Maurice suchte. Letztens Endes hatte der Meister nicht falsch gehandelt, nur nicht im rechten Moment und ohne genauem Wissen. Von seinem Platz aus konnte er nicht wirklich verstehen, was zwischen Bell, Rafael, Shane und Emily gesprochen wurde. Nur hin und wieder schien eine Stimme etwas lauter zu werden, um im nächsten Moment wieder stoll zu sein. Ein wenig legte er das Gewicht von einem Bein, auf das andere. Er überlegte ob Rafael oder Emily Hilfe brauchte. Die Umrisse des Mentors zeigten ihm, dass er nun auf den Boden saß und er sah zurück zu Emily und auch Maurice. Die Tatsache, dass sie ein gemeinsames Gespräch brauchten, war nicht zu übersehen - ob mit oder ohne Bell. 
Ezio ging in die Knie und legte einen weiteren Ast ins Feuer. Glut  flog in die Luft und spiegelte sich in seinen grauen Augen wieder. Kurz spürte er auch deutlich die Hitze, die von den Flammen ausging. Der Eintopf köchelte noch immer in dem kleinen Topf. Es war nicht viel und Emily hatte bereits eine Schüssel davon vergeben. Ezios Blick flog zu den Bäumen. Ein Knacken hatte seine Aufmerksamkeit erregt. Doch es war nur ein Vogel gewesen, der seine letzte Runde flog. Etwas angespannt holte er Luft und ging dann, um das Feuer herum auf die kleine Gruppe zu. Er legte Emily eine Hand auf die Schulter und deutete kurz zum Feuer. Rafael war ebenso aufgestanden, doch alles was er hören konnte, waren Worte in der ihm fremden Sprache. „Man sollte ihnen den Mund verbinden. Keiner weiß was sie reden. Sie könnten unseren Tod planen und wir bekommen es nicht mit.“ Ezio sprach leise, sodass nur Emily und vielleicht auch Rafael verstand. Der junge Assassine blieb im Schatten stehen, während er nur kurz zu Bell und Hannigan sah. Als er dem Söldner versprochen hatte, den Templer am Leben zu lassen, hatte er nie damit gerechnet, dass er diesen mit in ihr Lager brachte und das hatten sie davon. Er würde nie wieder solche Versprechen geben, die ausgerechnet einen Templer betrafen. Ohne noch etwas zu sagen, kehrte er zurück zum Feuer und deutete auch Maurice, er möge sich dazu setzten. Jetzt im Dunkeln würde auch dieser kaum noch aufbrechen - oder doch? Ezio drehte sich noch einmal zu dem Assassinen um. Dann trat er zu den Satteltaschen und holte noch mehr Brot und ein paar Schüsseln hervor. Es würde waren nicht genug für alle, doch man konnte sie miteinander teilen. 
Zusammen mit der Ausbeute und einem Fell, setzte er sich auf den Boden und sah noch einmal zurück in den Wald. Er hoffte ein Anzeichen von Onava oder Giovanni zu finden, aber alles blieb still.

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Francis Bell
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   14/11/2017, 10:13 am

Vorsichtig zog er Shane die Schüssel aus den Händen. Er hatte recht, die Suppe roch nach gar nichts aber Francis' Magen knurrte auffällig als er auf die wenigen Fleischstückchen und das klein geschnittene Wurzelgemüse sah. Er wollte die Schüssel nicht weitergeben. Sein Magen hielt ihn davon ab obwohl sein Kopf meinte, dass er mit dem bereitliegenden Speck besser bedient wäre. Francis entschloss sich dazu, beides zu essen. Die Schüssel in seinen Händen wärmte seine Finger und er blickte zu Rafael. "Worin besteht dein Interesse dann?", wollte er von ihm wissen. "Das er nicht dein bester Freund wird, ist mir schon klar. Und das ihr auf unterschiedlichen Seiten steht, habe ich heute mehr als deutlich gespürt. Aber er ist jetzt nunmal hier weil ich dich hierher gebracht habe. Weil ich das mit ihm dort so vereinbart habe.", meinte er und deutete auf Ezio. "Wir tarnen uns, schleichen uns an Rizzi heran und befreien dich. So lautete der Auftrag. Und ich habe gesagt, dass ich Shane mitnehme oder zumindest nachsehe, wie es ihm geht. Dafür habe ich keinen Schutz von euch verlangt. Ich habe nur gesagt, dass ich das machen werde. Und dann würden wir uns alle wieder hier in diesem Lager treffen. Was hab ich falsch gemacht? Ich bin nie davon ausgegangen, dass Shane so zugerichtet wird und ich bereue es kein bisschen, dass ich ihn mit hierher genommen habe!", sagte er etwas ärgerlich zu Rafael. "Ihr solltet uns jetzt wirklich in Ruhe lassen.", befand er schliesslich.
Er hob seine Hand und holte ein Stück Fleisch mit zwei Fingern aus der Suppe hervor und steckte es sich in den Mund. Kauend blickte er Rafael weiter an. "Wir sehen morgen weiter. Die Anschuldigungen bringen nichts.", sagte er leise und holte ein weiteres Stück Fleisch hervor. Er schob sich auch das gerade in den Mund als Shane mit ihm in englisch sprach. Für einen kurzen Moment wollte er ihn das gleiche fragen: 'Wie konntest du Rizzi vertrauen'. Aber er tat es nicht. Shane traf keine Schuld an dieser ganzen Sache. Ohne Francis hätte er sein monotones Leben weitergeführt und wäre in den nächsten Tagen in Rom angekommen. Unverletzt und mit einem wohl beeindruckten Rizzi. Aber freudlos und gelangweilt. Und allein. Und Shane schien nicht mehr allein sein zu wollen auch wenn er sich das einredete. Francis hatte bemerkt, dass er sich auffallend oft um Francis' Gesundheit kümmerte. Er begutachtete seine Wunden, schimpfte mit ihm wie unvernünftig er sei und strich dann mit den Fingern doch jedesmal zärtlich darüber. "Ich bin doch davon ausgegangen, dass du unverletzt bist. Ich wollte dir in der Stadt nur einen Hinweis geben, dass es mir gut geht… morgen wäre ich wie versprochen bereitgestanden und wäre dir weiter nach Rom gefolgt. Ich habe ihnen vertraut weil ich keine andere Möglichkeit hatte. Es tut mir leid, Shane. Es tut mir wirklich leid. Das alles hier habe ich nicht gewollt und ich konnte mir sowas auch nicht ausmalen. Weder deine Verletzungen noch das wir hier Gefangene sind.", erklärte er mit leiser Stimme und fischte noch ein Stück Fleisch hervor. Das letzte. "Iss.", sagte er und steckte es Shane einfach in den Mund bevor dieser die Lippen zusammenpressen und es verhindern konnte. Zufrieden über seine Tat grinste Francis ihn liebevoll an. Seine Fröhlichkeit und seine Hoffnung hatte Francis nicht verloren. In seinen Gesichtszügen mit dem offenen Blick waren keine Schatten zu erkennen. Die trüben Gedanken hatten keine Chance, sich bei Francis dauerhaft einzunisten. Erst recht nicht wenn er Shane ansah. Trotz seiner Angeschlagenheit strahlte Shane für Francis soviel aus, dass ihm jedesmal ganz warm wurde. Er hing sehr an ihm.
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Emily de Lucca
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   14/11/2017, 11:28 am

Emily blieb weiter stehen und betrachtete das Männertrio abwechselnd. Rafael hatte sich zu ihnen gesetzt um mit den Engländern auf Augenhöhe zu verhandeln. Wir erwartet gab keine Seite nach und der Templer wurde zusehends mürrischer. Der Mentor und der Söldner forderten und gaben nach doch eine Einigung war wohl nicht so schnell zu erreichen. Der Blonde hatte recht, als er sich über die schlechte Behandlung ihm gegenüber beschwerte. Dieser Agriff von Calenberg war völlig unnötig und trieb einen noch größeren Keil zwischen sie. Er hatte sie schließlich vom Galgen geholt und den Mentor zu ihnen begleitet. Vorher schien er den Assassinen zu vertrauen oder zumindest wohlgesonnen zu sein. Nach dieser Attacke wirkte er lediglich höflich um die Situation nicht noch weiter zu verschlimmern.
Der Templer richtete sein Wort an Emily indem er sie auf die Lüge mit der Wahrsagerei ansprach. Sie fühlte sich kein bißchen schuldig und wollte gerade etwas erwidern, als Bell ihn beruhigte und das pikantere Thema wieder aufnahm. Ihr Blick blieb kalt auf dem Dunkelhaarigen liegen und es war wenig Sympathie darin zu erkennen. Hätte sie nicht gelogen, würde Francis womöglich noch immer bluten  oder schlimmer noch, Calenberg hätte sie beide mittlerweile schon getötet. 
Die Verhandlungen wurden vorgesetzt und Rafael war sogar bereit die Fesseln des Gefangenen abzunehmen. Bei diesen Worten rumorte ihr Magen widerstrebend. Natürlich war er so verletzt keine Gefahr für die restliche Gruppe aber doch wollte sie ihn nicht unterschätzen. Wer weiß was sie im Schilde führten und in der fremden Sprache bereits abgesprochen haben...
Der Mentor kämpfte sich zurück auf die Beine und der Gefesselte stellte die Schüssel undankbar zurück. Es war nichts besonderes. Eine einfache, wässrige Suppe mir wenigen Stücken Fleisch aber es war besser als nichts. Das ausgekochte Fett würde jedem guttun und die Suppe von innen wärmen. Er hatte sie nicht verdient. Sie schimpfte in Gedanken mit sich selbst, weil sie ihr Wort hielt und das bißchen Essen mit ihnen teilte obwohl es nicht für alle reichen würde. Das der Templer nun das einfache Mahl auch noch verschmähte machte sie wütend. Noch bevor ihre Finger die Schüssel erreichten, schlossen sich Bells Hände darum und er begann zu essen. Emily kämpfte mit sich, ob sie ihm die Suppe doch noch aus den Händen reißen sollte oder nicht, als sie eine warme, schwere Hand auf ihrer Schulter spürte. Ezio war neben sie getreten und beendete durch seine Berührung ihre verletzten Gedanken und sie folgte seinem Blick zum anderen Feuer und nickte. Da auch Rafael wieder auf beiden Beinen stand konnten sie sich zurückziehen und die Engländer sich selbst überlassen. Emily unterstützte die Worte des anderen Assassinen mit einem Nicken. "Die Zungen sollte man ihnen herausschneiden!" Ein letzter Finsterer Blick gegen Shane und sie zog sich langsam zurück auf die andere Seite des Lagers.
Calenberg stand ebenfalls noch herum und Emily senkte den Blick als sie sich neben Ezio setzte. Sie erwartete noch eine Rüge vom Meister für ihr Verhalten. Entschuldigen würde sie sich nicht. Sollte sie diese Enscheidung erneut treffen müssen würde sie wieder so handeln. Es war Rafaels Entschluss und sein Wort galt hier nun einmal mehr.
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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   14/11/2017, 2:07 pm

"Man ist vorsichtiger, wenn man etwas zu fürchten weiß und stürzt sich nicht sofort auf etwas, was zu seinem Nutzen sein könnte. Letzteres sollte Euch als Templer nicht fremd sein.", spuckte er nur auf Hannigans Worte aus. Er war nun mal ein Templer. Und es wäre wohl besser, wenn es so bliebe. Langsam war Rafael froh darum, dass dieser nicht auf das Angebot eingeschlagen hatte. Er würde den Assassinen noch auf seine eigene Art und Weise behilflich sein. Aber wenn Francis an ihm hing wie eine Klette?
Die Schüssel wurde abgestellt, während Francis fragte, was dann zu Rafael's Interesse sei. Er hatte sich auf die Beine gezwungen und Emily stand angespannt neben ihm, während sie die zwei Engländer musterte. Wäre Rafael jemand zur Hilfe gekommen, sich wieder aufzurichten, hätte er nur abgewunken. Er war kein alter Mann und seine Beine waren unverletzt. Sie waren nur schwach von der Reise und völlig überlastet. "Auch ich habe dich heute vor dem Tod bewahrt, Francis.", entgegnete Rafael ebenso wütend. "Du bist so undankbar.." Er wollte aussprechen, dass Shane bereits tot wäre, wäre er nicht zufällig Francis geliebter. Er wollte das eigene Zimmer beiden verweigern, doch sagte auch dies nicht. Er wollte Francis so viele Dinge gegen den Kopf knallen aber tat es nicht. Er kehrte den Engländern den Rücken zu und ging mit schnelleren Schritten, wie es ihm gerade möglich war, zum Feuer. Ezio war inzwischen zu ihnen getreten, was er nicht einmal mitbekommen hatte. Die zwei Rekruten beachtete er auch nicht weiter. Nicht, weil er nicht wollte, sondern weil es in dem Moment der Zorn nicht zulies.
"Kann eine Situation noch schlimmer sein?", schimpfte er. Heute hatte er seine Freiheit und somit auch sein Leben zurückgewonnen. Doch verloren hatte er eine Freundschaft. "An dem Tag, an dem Francis diesen Templer kennengelernt hat, entschied er sich schon für dessen Seite.", fauchte er, während er in die Flammen sah und setzte sich ans Feuer. "Ich sollte beiden die....", er verschluckte die nächsten Worte. Er war wütend. Und diese Wut wurde von der Erschöpfung und Müdigkeit genährt. Der Söldner hatte womöglich recht, dass sie bis morgen warten sollten. Doch im Moment wollte Rafael das nicht sehen. "Ich kann sie nicht töten. Und ich kann sie auch nicht zurücklassen. Nicht einmal Francis. Er würde uns nur folgen. Und gehen lassen werde ich einen Templer nicht. Und Francis gab ich ein Versprechen. Was, verdammt nochmal, was muss geschehen, damit dieser Wahnsinn vorbei geht? " Die Fragen waren nicht direkt an Ezio und Emily, noch Calenberg gestellt. Er erwartete auch keine Antwort. Die Fragen stellte er sich selbst. Der Tag fand einfach kein verdammtes Ende. Er steckte in einer so tiefen Zwickmühle, aus der er sich nicht mehr befreien konnte.
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Shane Hannigan
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   14/11/2017, 5:21 pm

Shanes Augen blitzten wütend auf. Ein wenig konnte man noch den raubtierhaften Ausdruck erkennen, den Rizzi in ihm geweckt hatte. Er hatte es noch nicht ganz geschafft, diesen Teil wieder zurück zu sperren. „Ihr wisst nichts, Santoro.“, grollte er zurück. Bei den nächsten Worten des Mentors schnaubte er wütend aus. Wofür sollte Francis dankbar sein? Dass man ihn ausgenutzt hatte? „Dieses Leben wäre nie in Gefahr gewesen, hättet Ihr Euch von Anfang an nicht eingemischt.“, knurrte er ihm noch hinterher. Auch wenn er ihnen längst den Rücken zugekehrt hatte.
Shane beobachtete wie Francis die Schüssel noch in der Hand hielt und davon aß. Er wollte nichts davon auch nur annehmen, schon gar nicht nach Rafaels Worten. Emilys Blick war ihm vorhin nicht entgangen. Der Adelige war genauso wenig begeistert wie sie. Seine Schultern blieben die ganze Zeit über angespannt. Auch wenn die Assassinen sie nun wieder in Ruhe gelassen hatten, konnte er nicht vergessen wo er sich befand. Und er wurde jedesmal schmerzhaft daran erinnert, wenn er versuchte seine Hände zu bewegen. 
„Einen Hinweis, dass es Euch gut geht? Indem Ihr euch an einen Galgen stellt?„ Shane zwang seinen Ton leise zu halten, aber das leichte Grollen schwang unverkennbar mit. Was wäre wenn es nicht funktioniert hätte? Ihr solltet fliehen und Euch in Sicherheit bringen und nicht in den eigenen Tod rennen, dem Ihr zuvor noch entkommen seid! Ihr müsst Euch nicht um mich kümmern. Shane starrte ihn und seine Lippen öffnete sich wieder. In dieser Sekunde steckte Francis ihm das Stück Fleisch in den Mund. Ein entsetzter Ausdruck lag in seinen Augen und für einen Moment wirkte es, als würde Shane das Essen einfach wieder ausspucken. Aber er ahnte, dass Francis versuchen würde, dass zu verhindern und am Ende siegte auch sein Hunger. Shane schluckte das Fleisch hinunter, ohne groß darauf zu kauen. Der Geschmack war fade und eine Beleidigung für die Zunge. Er wollte ihn nicht noch verstärke, indem er das Essen zu lange im Mund behielt. Nachdem er die Überraschung beiseite schieben konnte, funkelte er Francis etwas verärgert an. „Macht so etwas nie wieder!“ Kurz drehte er sich etwas ab und wischte sich über den Mund. Jetzt wo er etwas zum Essen bekommen hatte, forderte sein Magen nach mehr und das Gefühl des Hungers kehrte mit voller Macht zurück. Er konnte es nicht mehr einfach unterdrücken, wie noch Minuten zuvor. Die Nase leicht nach oben gezogen griff er nach dem Wasserschlauch, doch mit den gefesselten Händen war es ihm nicht möglich, ihn zu öffnen. Die Zähne wollte er dafür bestimmt nicht benutzten. Ohne ein Wort, drückte er den Beutel dann Francis an die Brust. „Öffnen.“, folgte dann wenig später.

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Zuletzt von Shane Hannigan am 15/11/2017, 8:16 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Maurice Calenberg
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   14/11/2017, 9:02 pm

Langsam nahm Maurice den Bogen herunter und legte den Pfeil zurück in den Köcher. Kalt blickte er dem Mentor in die Augen. "Euer Vertrauen brauche ich nicht. Ich weiß wozu ich in der Lage bin. Wenn ich mich dem Verräter annehme, würde immerhin einer hier etwas sinnvolles machen." zischte er zynisch. Das Angebot etwas zu essen ignorierte er wütend und wand sich dem Templer zu. "Wir sehen uns wieder." drohte er.
Langsam blickte er nochmal durch die Menge. Maurice wusste nicht, was mit den Leuten hier los war. Warum waren sie so verweichlicht? Das konnte ihm aber nun egal sein. Er sollte sich auf die Suche nach dem Verräter machen, welcher sich scheinbar noch immer in der Stadt befand. Diesmal würde Maurice über die Straße gehen. Weit war es schließlich nicht mehr. "Ich werde nun aufbrechen und den Verräter richten." meinte er kühl. Noch immer war Maurice bereit zu töten und jeden der ihm im Weg stand außer Gefecht zu setzen. Nun war es an Maurice den anderen hinterherzuräumen. Immerhin konnte er damit zeigen, dass mit ihm nicht zu spaßen war, auch wenn er nicht immer so drauf war. In der Nacht würde der Verräter sicher ruhen. Das würde ihm sicher helfen, ihn zu finden. Ein Ziel was sich nicht bewegt, war ein einfaches Ziel. Langsam setzte sich Maurice wieder in Bewegung. Der Boden knirschte leise unter seinen Füßen. Die Kapuze zog er sich tiefer ins Gesicht und den Bogen spannte er wieder auf den Rücken. Ohne sich nochmal umzudrehen ging er in Richtung Straße. Während er zwischen den Bäumen hindurchging, schwelgte er nochmal in Gedanken. Ob die Liebenden wohl zu fliehen versuchen würden? Ihm konnte es ja nun egal sein. Er wurde weggeschickt, damit er niemanden dort, sondern anderswo, tötet. Kurz lehnte sich Maurice an einen Baum an und zählte seine Wurfmesser, nach. Wenn er einen Attentat vollziehen wollte, musste er schließlich vorbereitet sein. Er könnte eins mit dem Gift bestreichen und damit den Verräter töten. Maurice war am überlegen, wie er den Verräter töten wollte. Doch viel Zeit konnte er sich nicht lassen. Schließlich ging er nun weiter.
Ein paar Minuten später, stand er auch schon am Rand des Weges und hielt nach Soldaten Ausschau. Als er gerade niemanden sah, ging er unauffällig auf den Weg und bewegte sich in Richtung der Stadt.
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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   14/11/2017, 10:34 pm

Ezio sah dem fremden Assassinen noch einen Moment nach. Er war kaum zurück zum Feuer angekommen, als dieser verkündete, er würde den Verräter jagen. Adrianos Tod wünschte sich hier wohl jeder und doch hätte man noch eine Nacht warten können. Aber jetzt wo Maurice weg war, verschwand auch der letzte Rest der Spannung ab. Der junge Assassine sah dann auch zu Emily und in seinen Augen konnte er sehen, dass er ähnlich dachte. Der Templer und der Söldner hätten wohl einfach verschwinden sollen, als sie noch die Möglichkeit dazu hatten. Einige Atemzüge lang starrte er zurück in die Flammen und hob den Kopf erst, als Rafael wieder zu ihnen trat. ER schimpfte und fauchte, während er sich niedersetze. Ezio hörte ihm wachsam zu.
“Verzeiht, es war wohl meine Schuld. Ich gab dieses unsinnige Versprechen. Kurz wischte er mit der Hand durch die Luft und seufzte. Er hatte nur versucht Rafael zu befreien und jede Hilfe genommen, die er bekommen hatte. Ezio griff nach dem Topf und zog etwas die Hand zurück, als er sich fast dabei verbrannte. Dann versuchte er es erneut und griff ihn an einer anderen Stelle an, um ihn vom Feuer zu nehmen. Er verteilte den Inhalt auf die wenige Schüsseln und reichte eine davon dem Mentor. Die Zweite gab er Emily. “Wir können es uns teilen., bot er dann an. Als er sah, dass nicht mehr genug für eine volle dritte Schüssel bereit stand. Sollten sie etwas davon übrig lassen, falls die anderen Assassinen zurückkehrten? Ezio brach ein Stück Brot ab und tauchte es kurz in den Eintopf, ehe er sich etwas davon in den Mund schob.
Langsam kauend sah er immer wieder zu Emily oder zu Rafael. Doch am Ende blieb sein Blick auf dem anderen Mann. “Wollt ihr darüber sprechen?, fragte er dann nach. “Darüber was in Eurer Gefangenschaft geschehen ist? Jetzt sah er auch wieder zu der Frau an seiner Seite. Zwar war sie nur kurz in Rizzis Fängen gewesen und doch schien wohl etwas geschehen zu sein. Doch bisher hatten sie nicht wirklich die Gelegenheit besessen, darüber zu reden.
Ezio biss noch ein Stück von dem Brot ab und lauschte dann eine Weile schweigend, dem Knistern des Feuers. Auch er hoffte, dass der Tag bald zu Ende ging und sie am nächsten Tag ohne Schwierigkeiten nach Monterriggioni reiten konnten. Er freute sich darauf endlich wieder seinen Onkel zu treffen und dort wäre Rafael sicher und konnte sich erholen. Und vielleicht konnte Emily auch in den Büchern etwas über ihre Familie heraus finden.

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Francis Bell
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   15/11/2017, 9:35 am

Für Francis war die Freundschaft zu Rafael nicht verlorengegangen oder zerstört worden. Das Band war nur getrübt von den Vorkommnissen. Rafael hatte eine schlimme Zeit hinter sich und die Wunden würden ihn noch sehr lange schmerzhaft an diese Zeit erinnern. Jetzt, da er sich in Freiheit aber noch nicht in Sicherheit befand, konnte und wollte er sich verständlicherweise nicht darum kümmern, was Francis von der ganzen Sache hielt oder wie unschuldig der englische Templer war. Die beiden hatten eine Begegnung im Kerker, in dem Shane offenbar Rafael eine verpasst hatte. Kraft hatte Shane, das wusste Francis. Die blaue Stelle in Rafaels Gesicht musste also vom Schlag gekommen sein. Es erinnerte Francis an den Haken, den er selbst von Rafael kurz nach seiner Begrüssung in Florenz erhalten hatte. Morgen würde er nochmals mit Rafael sprechen. Das wollte er unbedingt.
Francis sah Rafael kurz nach, hörte auch, dass er sprach, aber verstehen konnte er ihn nicht mehr. Stattdessen lenkte Shane seine Aufmerksamkeit wieder zu sich zurück. Er stellte die Schüssel ab, klaute noch ein Stück Wurzel und kaute sie mit einem verzogenen Gesicht. Dabei nahm er die beiden Stöcke mit dem Speck, blickte zu den Assassinen, und hielt sie tief unten. Als er das Wurzelstück runtergeschluckt hatte, sah er zu Shane. Dann grinste er auf. Shane schimpfte wie ein Rohrspatz. "Es hat aber geklappt. Überleg doch nicht immer was hätte passieren können. Es ist nicht eingetreten. Wir hatten Glück und ich habe dir gesagt, dass ich immer Glück habe. Ausserdem hatte ich keine andere Wahl. Ich bin in die Freiheit gerannt und ihnen in die Arme gelaufen.", meinte er und nickte zu den Assassinen. Dann platzierte er die Speck-Stöcke über den Steinen so, dass sie ein wenig in die Höhe ragten und vom Feuer gebraten wurden. Als Shane ihn aufforderte, den Wasserschlauch zu öffnen, musterte er ihn, grinste leicht auf und nahm den Schlauch entgegen. Er zog den Korken langsam heraus ohne den Blick von Shane abzulassen. Den geöffneten Wasserschlauch reichte er Shane in die Hände zurück und rutschte dabei etwas nach und zu ihm hin. Dann beugte er sich vor zu Shanes Kopf und hielt kurz vor seinem Ohr an. "Es macht mich an, wenn du Befehle erteilst.", raunte er ihm zu. Dabei hob er die Hand und strich mit den Fingern wie zufällig über Shanes Brust. Als er sich zurückzog, sah er Shane immer noch an. Doch sein Grinsen war wieder mit wachsender Begierde nach Shane durchsetzt. Erst das Knacken vom Feuerholz liess seinen Blick zurück zum Fleisch wenden.
"Magst du es einfach warm oder richtig durchgebraten?", wollte er von ihm wissen während er die Stöcke etwas drehte. Francis lief das Wasser im Mund zusammen und sein Magen knurrte unaufhörlich. Aber all diese Dinge konnten seine Zuneigung nicht schwächen. Shane war einfach unverschämt sexy. Und wenn er gerade nicht danach aussah, dann war es seine Stimme. Sein Schnauben. Seine Bewegungen. Sein Blick. "Oder magst du es lieber… heiss?", fügte er nach einigen Sekunden hinzu. Seine Pupillen bewegten sich seitlich wieder zu Shane und er biss sich leicht auf die Unterlippe in einer aufreizenden Geste. Er liebte es, Shane anzumachen.
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Emily de Lucca
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   15/11/2017, 10:53 am

Rafael wechselte noch letzte Worte mit den Engländern. Sein Tonfall war wütend und gleichzeitig wirkte er verzweifelt. Er drehte den beiden den Rücken zu und marschierte wutschnaubend zurück zum anderen Feuer. 
Calenberg verabschiedete sich mit veruteilenden Worten. Er würde den Verräter jagen und töten. Ein Funken Neid glimmte im Emily. Gern hätte sie diese Aufgabe erledigt, oder den Meister begleitet. Aber bei dem holprigen Start fen die beiden hatten wäre dies keine gute Idee. Außerdem wurde sie im Lager dringender gebraucht. Ein grollender Mentor setzte sich zu ihnen und schimpfte weiter über die aktuelle Situation. Er wusste nicht, wie er mit den Männern Verfahren sollte. Für den einen gab es eigentlich nur den Weg in den Tod, doch eine Art Freundschaft zu dem Anderen versperrte eben diesen. Welche Verbindung zwischen Rafael und Francis herrschte war Emily nicht klar. Aber sie musste beiden etwas bedeuten, wenn sie über dem Leben eines Templers stand. 
Noch immer stellte die Rekrutin Rafaels Entscheidung nicht in Frage. Solange der Templer gefesselt oder zumindest so verletzt war, ging keine große Gefahr von ihm aus. Eine endgültige Lösung des Problems hatte also noch etwas Zeit. Aber natürlich war das kräftezehrend für alle Beteiligten.
Auch Emily starrte wie magisch angezogen in die Flammen und hing ihren Gedanken nach. Sie hatte keine Antwort auf die Frage des Mentors und wusste nicht welcher Entschluss der richtige war. 
Ezio hielt ihr eine Schüssel mit dampfende Suppe unter die Nase und sie blickte dankbar auf. Rafael brachte dringend etwas warmes zu Essen und sie konnten sich die zweite Schüssel teilen. An die Narben erinnert gab sie die Schüssel aber sogleich wieder zurück und riss sich lediglich ein Stück Brot ab. "Ich brauche nicht viel." Ihre Worte waren nur an Ezio gerichtet und sie schob sich das Brot in den Mund. Mit der anderen Hand griff sie nach der hergestellten Salbe und den sauberen Stoffwickel. Noch immer kauend setzte sie sich hinter den Mentor und schob langsam sein Hemd hoch. "Wir sollten nicht länger warten und wenigstens die Salbe auftragen." Giovanni war noch nicht wieder zurückgekehrt und wer weiß, ob sie es in dieser Macht schaffen würden.
Der Anblick des geschundenen Rückens ließ sie kurz geschockt innehalten. Die unzähligen Striemen waren tief und Emily konnte nur erahnen, welche Schmerzen der Mann leiden musste. Sie schluckte bei der Erinnerung an Rizzis Worte und die Wut auf Adriano stieg noch mehr. Der Verräter hätte ihr die gleichen Wunden zukommen lassen und dabei wahrscheinlich noch höhnisch gelacht. Hoffentlich würde Calenberg den Spanier finden und erledigen.
Vorsichtig tauchte sie ihre Finger in die vorbereitete Salbe und atmete tief durch. Es würde schmerzhaft werden sie über den ganzen Rücken aufzutragen aber sie hatten keine Wahl. "Es tut mir leid..." flüsterte sie und verteilte langsam den Inhalt des Tiegels. Sie war froh als Ezio die Frage stellte, was geschehen war. Niemand konnte den Mentor zwingen, darüber zu reden, aber vielleicht konnten sie so einander besser verstehen und seine Entscheidungen bezüglich der beiden Engländer nachvollziehen.
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Shane Hannigan
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   15/11/2017, 1:10 pm

Der Kopf des Adeligen wandte sich dem fremden Assassinen zu. Er drohte ihm und seine Augen wurden schmal - dieser Mann war es gewesen, der Francis verletzt hatte. Doch die Worte von Calenberg machten ihm eines klar. Shane hatte jegliche Anonymität und Sicherheit in diesem Land verloren. Die Assassinen kannten sein Gesicht und wussten wer und besonders was er war. Die Falte an seiner Stirn wurde tiefer. Nun würde er auch Italien keinen Schritt gehen können, ohne eine Klinge in seinem Rücken zu erwarten. Genau deswegen war er aus England geflohen. Shane zog seine Hände näher an seinen Körper. Der Wunsch nach Hause zu reisen wurde dadurch nur noch stärker. Er seufzte leise und gleich noch einmal, als er Francis hörte. „Nicht einmal eine Flucht schafft Ihr, ohne dabei in das nächste Problem zu laufen!“ Für einen Moment sah er zu den Assassinen. Sie schafften nur Ärger und Unruhe.  Dazu setzten sie Francis noch dumme Ideen in den Kopf. Ihn an den Galgen bringen... Idiot., grollte er noch einmal leise. 
Der Geruch nach gebratenden Speck drang in seine Nase und kurz befürchtete er, die anderen würden es ebenso riechen können. Doch der Rauch des Feuers dämpfte ihn und die anderen waren mit ihrem eigenen Essen beschäftigt. Den Wasserschlauch gegen Francis Brust gedrückt, wartete er ab, bis dieser ihn nahm und endlich öffnete. Seine Augen lagen auf dem Verschluss den Francis nur so quälend langsam heraus zog. In seiner Iris spiegelte sich die Bewegung wieder und er nahm dem Schlauch entgegen. Ohne abzuwarten hob er ihn an seine Lippen. Doch kaum trank er, verschluckte er sich im nächsten Moment. Er hustete leicht und sog wenig später etwas Luft in seine Lungen. Wie konnte er das einfach sagen! Noch immer spürte er den heißen Atem an seinen Ohr und seine Worte wiederholten sich in seinen Gedanken. “Francis!“, zischte er und wischte sich den Wassertropfen vom Kinn. Aber der Söldner schien wohl noch immer nicht genug zu haben. Sein Blick kreuzte den von Francis. Etwas reflexartig warf er den noch offenen Wasserschlauch nach ihm und funkelte ihn an. „Macht einfach das Essen. Shanes Nackenhaare waren etwas aufgestellt und seine Augen glitten kurz auf das nun nasse Hemd. Shane schluckte leicht und schüttelte wieder den Kopf, um zu einen anderen Punkt zu sehen. Warum konnte Francis einfach nicht damit aufhören?! Sie waren noch immer in einem Wald.
 „Macht einfach, dass es besser schmeckt als dieses Fleisch. Er deutete mit den Händen zu der Schüssel. Den Inhalt darin konnte man einfach nicht als Essen bezeichnen. Nur langsam sah er dann wieder zurück in Francis Gesicht, dabei zuckte er dann kaum merklich zusammen. Der Ausdruck des Söldners erzählte wieder genug.

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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   15/11/2017, 7:24 pm

Rafael gab nur ein "Zzz.." von sich, als er Francis mit dem Templer alleine ließ und letzterer ihm etwas nachrief. Er verzog dabei seine Nase und die Augen, was beinahe aussah wie ein misslungenes Lächeln. Ans Feuer setzte er sich und sah nur kurz auf, als Maurice verkündete, er würde nun losziehen. Doch Rafael hörte es kaum. Sofort blickte er zurück in die Flammen, während er für Emily und Ezio hörbar schimpfte. Als Ezio sich zu Wort meldete, sah dieser kurz auf und schüttelte den Kopf. "Ihr konntet es nicht wissen.", kam ihm nur über seine Lippen, um das Feuer weiter zu beobachten. Ezio sollte sich nicht lächerlich machen. Er hatte das richtige getan und Rafael war froh, dass er sein Versprechen auch hielt. Die Assassina hingegen blieb still. Und auch über Rafael kehrte langsam Ruhe ein. Noch immer wütete ein Sturm in ihm. Aber er hatte alles gesagt, was raus musste. Stattdessen machte er sich darüber Gedanken, wie er weiterverfahren sollte. Und dies bereitete ihm zutiefst Kopfschmerzen.-Schon wieder.
Nur leise hörte er die Stimmen beider Engländer, doch verstehen konnte er nichts. Für den Mentor fühlte es sich so an, als hätte er Francis bereits verloren. Er konnte es nicht vergessen. Das, was Bell über die Assassinen sagte. War Rafael nachtragend? Biss er sich grundlos aus dieser Aussage des Söldners zu sehr fest? Rafael hatte in den letzten Tagen so viel erlebt. Mit drei Templern musste er sich auf eine Reise begeben und alle drei versuchten über sein Leben zu bestimmen. Ob die rothaarige Frau es getan hatte, wusste er nicht. Aber er kannte keine Templerin, die nicht temperamentvoll war und gern das Wort erhob. Sie waren doch alle gleich. Ob Frau oder Mann machte dabei keinen Unterschied für ihn.
Aus seinen Gedanken wurde er gerissen, als Ezio erneut das Wort erhob. Erst jetzt sah er zu ihm und womöglich hielt Ezio die Schüssel ihm schon ein paar Sekunden entgegen. Bemerkt hatte er es nicht. Das Gefäß wärmte sofort seine Finger. Er sah auf den Inhalt, den er schon bei Francis und Shane ansehen konnte. Graues Fleisch schwamm in einer wässrigen Brühe, sowie ein paar Wurzelstücke.
Für ihn wäre es wohl heute abend das beste, was er jemals zu sich nehmen durfte. Er hatte schrecklichen Hunger. Trotz des Brotes, welches Ezio ihm vorhin gab. Er streckte sich, um dieses von seinem Schlafplatz zu nehmen, welcher direkt an der Feuerstelle lag und wittmete sich dann wieder dem Eintopf. Das Brot in der Linken, die Schüssel in der Rechten. Für die Rekruten bliebe nicht fiel. Emily bestätigte, dass sie nicht viel brauchte. "Der Ägypter ist weg. Nehmt Euch etwas. Ihr braucht es.", sagte er fast schon kraftlos, ohne sie anzusehen. Stattdessen griff er in das Gefäß und nahm ein Stückchen Fleisch zwischen Zeigefinger und Daumen, um es anschließend in den Mund zu stecken. Er sah im Augenwinkel, dass die Assassina sich bewegte. Bei ihm angekommen, hob sie leicht das Hemd. Er lauschte ihren Worten und nickte nur ganz leicht.
Kühle Luft fuhr an die Wunden auf dem Rücken. Beinahe automatisch stellte er die Schüssel und das Stück Brot beiseite. Letzteres landete ausversehen auf dem Boden des Waldes, als Emily die Salbe auftrug. Schmerzhaft sog er durch geöffneten Mund die Luft ein und schloss die Augen. Sein Gesicht war angespannt und sein Kopf zu Boden gewendet.
Durch die Schmerzen wurde sein Puls höher. Sein Rücken pochte wie wild und wurde heiß. Ezio's Worte durchschnitten die Luft. Doch Rafael wartete einen Moment. Die Striemen fingen unter der Salbe an zu nässen. "Es gibt keinen Verräter. Es gab nie einen.", fing er an. Noch immer die Augen geschlossen und den Kopf gesenkt. "So wollte er mich jedenfalls im Glauben lassen." Er setzte eine Pause ein, während er sich auf die vorsichtigen Bewegungen de Lucca's konzentrierte. "Erst nahm er mir die Finger, dann gab er mir die Verbrennungen. Auf dem Weg nach Rom zog er mich an der Kutsche hinterher, bis man mich irgendwann auf ein Pferd setzte. Dieser Mann duldet keine Verräter. Doch den Assassinenverräter ließ er von den Menschen feiern. Es gibt so viel zu sagen und doch wieder nichts." Die Augen öffnete er und die Schmerzen wurden schwacher. Zurück blieb nur noch das starke Pochen auf dem Rücken und ein leichtes Brennen. Den Kopf drehte er zu Ezio. "Ich fand nie die Möglichkeit, ihn zu finden. Doch er schaffte es." Ein leises Lachen kam über seine Lippen. Die Wut ging zurück, wenn auch nur langsam. Trotzdem musste er lachen. "Doch fiele mir kein Tod ein, der seinen Taten gerecht würde."
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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   16/11/2017, 8:27 am

Für einen Herzschlag lang blieb sein Blick fest auf Emily liegen. „Auch wenn Ihr nicht viel braucht, solltet Ihr genug Essen. Wir wissen nicht, wann wir morgen unsere nächste Mahlzeit bekommen. Ihre Vorräte waren nun einmal knapp und sie hatten bereits einen Teil an die Gefangenen abgegeben. Einen weiteren würden sie nicht geben können und Ezio wollte auch nicht noch mehr davon teilen. Ebenso nickte er auf Rafaels Worte. Hier gab es nun einen Magen weniger. Eine Möglichkeit, dass sie nun ihren eigenen Körper stärken konnten.
 „Ihr habt recht.“, antwortete er eine Weile später. Er hatte nicht wissen können, dass es in solch einem Desaster enden würde. Ein einziges Versprechen. Doch sie würden auch dafür einen Weg finden. Bisher hatten doch immer die Assassinen gewonnen. Sonst wäre die Welt schon lange untergegangen oder nicht? Und auch dieser Templer würde schon noch seinen Tod finden. Ausländer hin oder her. Was er war besiegelte seine Zukunft. Vielleicht musste man Bell einfach das wahre Gesicht dieser Männer zeigen und seine närrische Anhänglichkeit verschwand. Als Emily die Schüssel abstellte, griff er selbst danach und hob das Holz an seine Lippen. Das mit Kräutern, Wurzeln und Fett gewürzte Wasser wärmte ihn von innen und füllte seinen Bauch. Für drei Herzschläge lang schloss er die Augen und konnte Emilys leise Entschuldigung hören. Das ließ ihn den Kopf heben und er konnte erkennen, dass sie dabei war Rafaels Rücken zu versorgen. Der Mentor hatte zuvor seine Frage nicht beantwortet, doch jetzt begann er zu sprechen. Der junge Assassine brauchte einen Moment bevor er verstand. Seine Hände ballten sich leicht zu einer Faust und er konnte Rafael einen Moment nicht ansehen. Die Folter die er durchleiden musste, war unvorstellbar. Man hatte ihn verstümmelt, gebrandmarkt und gedemütigt. Aber das er noch immer stand und einen klaren Verstand besaß, bewies von Stärke und Willenskraft. Er war nicht umsonst zum Mentor gewählt worden. Ezio hatte keine Ahnung, ob er das alles hätte durchstehen können, ohne sich selbst zu verlieren. Er wollte es nie erfahren, wie viel er durchstehen konnte. Ein Teil der Worte verwirrten ihn dennoch ein wenig.  „Wenn es keinen Verräter gab... woher wusste Rizzi es dann doch? Wie konnten sie uns finden? Jetzt wo sie Rafael zurück hatten, stiegen die ungeklärten Fragen in Ezio auf. Fragen zu der Nacht im Keller. Wenn sie wussten, was sie verraten hatten, dann würden sie diesen Fehler nicht mehr erneut machen. Oder sie würden sich auf die Suche nach einem weiteren Verräter machen.
„Das nächste Mal werden wir es sein die ihn finden. Auch wenn Ezio irgendwie hoffte, dass er Rizzi bereits getötet hatte. Egal wie sehr er versuchte sich zu erinnern, er konnte nicht erkennen wo er den Templer getroffen hatte. Die Panik in den Leuten und die angreifenden Wachen hatten ihm die Sicht versperrt. 
Ezio streckte seine Hände etwas zum Feuer und dabei viel sein Blick auf den Verband an seiner Hand. In all dem Stress hatte er die Wunde ganz vergessen. Giovannis Kräuter hatten den Schmerz soweit gedimmt, dass er ihn kaum mehr wahrnahm. Das hatte ihm im Kampf sehr geholfen. Er musste dem Arzt danken, sobald er wieder zurück kam.

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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   16/11/2017, 10:07 am

Verwundert starrte er auf den Wasserschlauch, den Shane eben nach ihm geworfen hatte und nun vor ihm auf dem Boden lag. Der Blick zu Shane war unterbrochen, die Stelle seiner Brust, an der der Schlauch aufkam, schmerzte nicht aber das 'Aufprall'-Gefühl war geblieben. Er fasste nach dem Schlauch um zu verhindern, dass noch mehr Wasser auslief, und hob den Kopf. Dann sah er Shane wieder an und seine Mundwinkel verzogen sich nach oben bis er in Gelächter ausbrach. "Shane! Was machst du denn?", sagte er zwischen seinem Gelächter. Es war kein Auslachen aber die Situation war komisch und er hatte nicht damit gerechnet, von Shane mit etwas beworfen zu werden. Der Adelsmann hatte einen tiefschwarzen englischen Humor und Francis liebte diesen Schalk. Er konnte sein Lachen nicht unterdrücken, die Assassinen würden es hören und feststellen müssen, dass Francis vergnügt war.
"Ich mach ja schon. Eine Minute, dann ist es fertig.", grinste er weiter und drehte die Spiesse nochmals ein Stück. Dann bemerkte er, dass Shane ihn ansah. Nicht in sein Gesicht sondern auf die nassen Stellen seines Hemdes. Ein Teil davon klebte an seiner Brust. Francis sah selbst an sich hinab. Der Feuerschein liess zu, dass man genug erkennen konnte. Als er den Kopf wieder hob, sah er Shane wieder direkt an. "Du stehst drauf.", stellte er freimütig fest. "Ich lass dich nachher an mir rumfummeln bis zu einschläfst.", erklärte er grinsend, nahm die zwei Stöcke mit dem Fleisch und hielt beide Shane hin. "Halt mal eben."
Francis veränderte seinen Platz so, dass er neben Shane sitzen und an den Baum anlehnen konnte und den Korb gut erreichen konnte. Er sass wie gewohnt so nah an Shane, dass sie sich berührten. Er zog einen Stock aus Shanes gefesselten Händen zu sich und drehte den Kopf um ihn grinsend anzusehen. "Guten Appetit.", sagte er und reckte den Kopf vor um ihm auf die Wange küssen zu können. "Wein gibt es auch. Sag, wenn du welchen haben willst. Und danke, dass du zu meiner Geburtstagsfeier gekommen bist."
Er war vergnügt und guter Dinge. Francis überspielte nichts. Seine Gefühle für Shane waren stark und ausgeprägt und so schien es, als hätte er die ganzen Strapazen der letzten Tage und vorallem der letzten Stunden vergessen. Ein bisschen hatte er das sogar. Die Liebe konnte einem viel Kraft geben und Francis liess sich nur zu gern von den Schmetterlingsgefühlen in seinem Bauch einlullen. Ausserdem mochte er einfach schlichtweg nicht besiegt werden. Nicht von Schmerz, Leid und Kummer. Er hatte sie gefühlt aber er hatte keine Lust, ihnen Macht über sich zu geben. Zurzeit beherrschte aber auch sein Magen ein grosses Machtpotenzial und Francis zog einen der zusammengerollten Speckstreifen ab um ihn sich in den Mund. "Oh mein Gott. Das ist fast so gut wie Sex mit dir.", sagte er und schloss genussvoll die Augen beim kauen.
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Shane Hannigan
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   16/11/2017, 11:16 am

Als Francis zu Lachen begann, sah Shane aus, als wär er es gewesen der mit Wasser übergossen worden war und nicht sein Cousin. Diese Reaktion wollte er bestimmt nicht auslösen. Er hatte nur versucht Francis dazu zu bringen aufzuhören. Doch stattdessen hatte er nur sein Hemd nass gemacht und ihn auch noch vergnügt. „Hört auf zu lachen! Mit einem finsteren und auch etwas beleidigten Ausdruck wartete er einfach auf das Essen. Er konnte aber nicht verhindern, dass seine Augen auf die nasse Stelle an Francis Brust fuhr. Sein Kopf fuhr nach oben und er sah dem Blonden wiedee ins Gesicht. „Nein. Ihr werdet auf Eurer Seite schlafen und ich auf der meinen. Sein Ton klang etwas gepresst, was daran lag, dass er die Zähne zusammen biss. Ohne groß dagegen etwas sagen zu können, drückte Francis ihm die Stäbe in die Hände und er hielt sie eon Stück von sich entfernt. Fett tropfte auf seine Finger und der Geruch des Specks legte sich in seine Nase. Schweigend sah er auf das Essen, bis Francis ihm einen Ast aus der Hand zog und er seine Lippen an seiner Wange spüren konnte. Shane drehte den Kopf um ihm kurz in die Augen zu sehen. Der Geburtstag war mit all den Streit und Vorkommnissen völlig in den Hintergrund gerückt. Er nickte leicht und sah dann auf den Speck. „Wie kann der Pöbel auf diese Weise nur essen.“, brummte er. Da er keine Hand frei hatte, konnte er die Stücke nicht einfach abziehen und ihm blieb keine andere Wahl, als abzubeißen. „Sagt das doch nicht so laut!“ Der Blick des Adeligen flackerte kurz, während er auf seinen Essensanteil starrte. Sie hatten doch keinen Sex gehabt! Was auch immer es gewesen war... das hatte doch nichts damit zu tun! Die Erinnerung an die gemeinsame Nacht und den Morgen schien diese Gedanken jedoch immer weiter entkräften.  Er hob den Stock an seinen Mund und biss vorsichtig hinein. Shane wollte nicht auch noch etwas von dem Holz schlucken. Wie demütigend.
Zuerst erwartete er einen ebenso schrecklichen Geschmack, doch zu seiner Überraschung hatte das Fleisch sogar etwas Würze und der Rauch des Feuers hatte seinen Teil dazu beigetragen. Eine Weile aß er schweigen und die Stellen an denen Francis ihn berührte wurden von dessen Wärme erfüllt. Shane schluckte gerade das dritte Stück Speck, ehe er wieder zu seinem Cousin sah. „Ihr solltet Euch ein trockenes Hemd überziehen. Wenn Ihr keines besitzt... Francis würde sich sonst nur erkälten. ...nehmt eines der meinen. Francis hatte Geburtstag und es war seine Schuld, dass er nun nass war. Und Shane besaß genug, dass er eines davon abgeben konnte. Und er würde nicht davon kommen, sich ein neues Schneidern zu lassen. Seine jetzige Kleidung war verdreckt von Blut und Erde. Ohne noch etwas weiteres hinzuzufügen, begann er wieder zu essen. Er war den Stock dann zur Seite und sah auf seine verschmierten Finger. Dann suchte er nach etwas, an dem er sich das Fett abwaschen konnte. Das Fell wollte er dafür nicht benutzen.

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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   16/11/2017, 12:07 pm

"Mach ich nach dem Essen. Hmm.", murmelte er während er den letzten Bissen vom Speck genoss und kaute. Francis war nicht satt. Aber es gab nicht mehr. Es musste reichen und es war immerhin mehr als nichts. "Uh mmh!", ertönte es aus seinem Mund als er den letzten Bissen heruntergeschluckt hatte. Den Stock legte er neben sich hin bevor er seine Hand hob und jeden Finger einzeln in den Mund steckte und das Fett ablutschte. Und alles, was sonst noch dran war.
Dabei sah er kurz zu Shane weil er wissen wollte ob er Wein wollte. Doch Shane war mit seinen eigenen Fingern beschäftigt. Er suchte offenbar nach einer weissen Baumwollserviette. Francis fasste das nasse Hemd, zog es etwas von sich, griff nach Shanes Händen und begann seine Finger abzuwischen. "Es ist sowieso verdreckt.", grinste er und liess Shanes Hände wieder los nachdem die Finger etwas sauberer waren. "Ich hätte sie dir auch sauber geleckt aber ich habe befürchtet, dass du sie mir ins Gesicht geschlagen hättest.", lachte er leise.
Schliesslich streifte er sich das Hemd über den Kopf. Sein nackter und unbandagierter Oberkörper wies überall blaue Flecken und ein paar Striemen auf aber sie waren nicht besorgniserregend oder gar der Rede wert. Francis wühlte im Korb herum bis er die angebrochene Weinflasche fand, mit der Shane ihm die Wunden gesäubert hatte. Er zog den Korken heraus und reichte sie Shane weiter. "Aber lass mir einen Schluck übrig.", sagte er grinsend. "Es ist roter Fusel aus den Rebbergen der billigsten Gegend in Italien. Passt hervorragend zu Speckgerichten.", pries er den Wein an. Shane sah nicht mehr ganz so grimmig aus wie zuvor noch. Offenbar war der Speck doch wohltuend und beruhigte ihn ein wenig. Als Shane die Flasche festhielt, kümmerte sich Francis wieder um den Korb. Er holte noch eins seiner Hemden heraus. Er besass drei. Eines davon war verdreckt und voller Blut gewesen, das zweite war nass und das dritte war ungewaschen aber der Geruch liess sich aushalten. Er zog es über den Kopf und rutschte anschliessend noch ein Stück näher an Shanes Oberkörper heran. Francis sass auf dem kühlen Waldboden weil das Fell nicht genug breit war und er es auch nicht nehmen wollte. Shane sollte darauf schlafen, denn ihm waren solche Umstände fremd und er sollte nicht noch mehr leiden müssen als er es schon getan hatte. "Das Ölfläschchen ist übrigens immer noch heil in der Manteltasche. Ausser dir weiss niemand, wofür es zu benutzen ist. Deshalb haben die Assassinen es mir auch gelassen als sie mich nach Waffen durchsucht haben."
Francis grinste leicht auf ohne aber weitere Hintergedanken zu haben und drehte den Kopf so, dass er seine Stirn an Shanes seitlichen Kopf legen konnte und sein Gesicht an sein Haar drückte. "Ich liebe dich.", flüsterte er ihm zu während eine angenehme Ruhe eingekehrt war.
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   16/11/2017, 12:58 pm

Die Nackenhaare des Engländers stellte sich auf, als das bekannte Schmatzgeräusch ertönte. Francis hatte sich bereits in Florenz die Finger abgeleckt, nachdem sie gemeinsam gegessen hatte. „Das ist doch nicht auszuhalten.“ Das Gesicht leicht verzogen, fuhr er sich über die Lippen um auch die letzten Hinweise aus das Essen zu beseitigen.
Shane sah Francis an, dann wieder auf seine Finger und am Ende auf das Hemd. Das Fett war zum Teil forgewischt und nur der Geruch danach blieb auf seiner Haut zurück. „Eine Eurer besten Entscheidungen an diesem Tag.“, kommentierte er Francis Aussage, mit dem ablecken. Er hätte ihm nicht nur einen Schlag verpasst. 
Ein wenig hielt Shane dann seine Luft an und seine Augen wanderten über Francis nackte Haut. Das Feuer färbte sie in einen rötlichen Ton und zeichnete tiefe Schatten entlang der Naht. Aber er kam zu dem Entschluss, dass alle Wunden darauf heilen würden. Sein Blick wurde unterbrochen, als man ihm die Weinflasche in die Hände drückte. Shane blinzelte leicht und hob die Flasche in die Höhe. Ganz konnte er sich nicht entscheiden, ob er davon trinken sollte. Doch der Alkohol würde ihn ein wenig wärmen. Jetzt wo die Sonne ganz verschwunden war, war es bereits deutlich kälter. Shane trank einen Schluck und erstarrte etwas. Zwanghaft schluckte er dann die Flüssigkeit hinunter und schüttelte leicht den Kopf. Der Wein schmeckte wie Essigwasser. Aber er erfüllte seinen Zweck und sein Magen füllte sich mit Wärme. „Den Wein könnt ihr selbst trinken.„ Zudem mussten seine Sinne scharf bleiben, wenn er die Nacht überleben wollte. Shane wollte nicht schlafen und er war davon überzeugt, dass er es gar nicht konnte. Zu sehr lastete das Wissen auf ihm, dass hier Assassinen in seiner Nähe waren. Am Ende würde es wohl die Erschöpfung sein, die ihm den Schlaf brachte. 
Shane drehte den Kopf zu Francis, der nun wieder bekleidet war und näher zu ihm kam. „Erinnert mich nicht daran.“ Das Fläschchen hatte er bereits gekonnt verdrängt. „Das wird nie verwendet.“, fügte er dann noch hinzu und biss sich stur in die Wange. Shanes Brust füllte sich mit Luft und lerrte sich wieder aus. „Das tut Ihr nicht.“ Francis Haare kitztelten auf seiner Wange. „Das tut Ihr nicht.“, wiederholte er etwas leiser und sah ein wenig nach vorne in die Flammen. 
Für einige Herzschläge nächste er keine Anstalten Francis von sich zu drücken. Doch dann drehte er sich etwas und schob den Mann an der Schulter fort. „Ihr solltet Euch ausruhen. Wir müssen morgen einen Weg finden von hier zu verschwinden. Shane legte sich dann zurück auf den Rücken. Das gerade Sitzen wurde seiner Hüfte zu viel und sein verletztes Bein verhinderte, dass er sich auf die Seite legen konnte. Die Beule an seinem Hinterkopf beklagte sich etwas, da eine Wurzel unangenehm darauf drückte. „Mhm. Shane sah wieder hoch zu den Blättern, bis er etwas realisierte. „Habt Ihr den nichts, auf dass Ihr Euch legen könnt?“

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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   16/11/2017, 3:28 pm

Francis blieb sitzen und sah auf Shane runter. Dabei lächelte er ihn an. Shane leugnete alles. Selbst das, was offensichtlich war. Er wusste doch, dass Francis nicht log. Und dennoch verneinte er es. Ob Shane noch nie von jemandem geliebt wurde? Gab es einmal in seinem Leben einen Menschen, den Shane abgöttisch geliebt hatte? Oder jemand, der in ihn verliebt gewesen war? Francis wusste nichts davon und er wollte es auch gar nicht so genau wissen, denn eifersüchtig war er in gewisser Weise auch. Wahrscheinlicher war jedoch, dass Shane eine solche Erfahrung gemacht hatte. Auch nicht mit einer Frau. Shane tat zwar so als wollte er die Nähe nicht und als wäre ihm jeder Körperkontakt unangenehm. Und doch schien er danach zu schreien. Seine Blicke über Francis Körper um nach den Wunden zu sehen, sagten alles. Shane sah ihn nicht wie ein Arzt an. Auch nicht wie jemand, der sich einfach um Francis sorgte. Shane sah Francis an wie etwas sehr Teures oder Heiliges, das auf keinen Fall einen Kratzer bekommen durfte. Und die wenigen Berührungen auf Francis' Wunden erzählten auch eine andere Sprache. Die Finger wanderten nicht untersuchend auf seiner Haut herum, sie befühlten sie.
"Ich tu es wohl.", sagte er leise ohne sein Lächeln dabei zu verändern. Er rutschte an Shane etwas tiefer und stützte sich auf den rechten Ellbogen auf. Seine Hand legte sich sanft auf Shanes Brust ehe er seine Finger über Shane zu seinem Hals gleiten liess. "Ich kann auch ohne Fell schlafen. Ich habe die letzte Nacht schon auf dem Waldboden verbracht.", sprach er leise. Er bezweifelte, dass sie einen Fluchtweg ausarbeiten und durchführen konnten. Aber er wollte Shane nichts davon sagen.
Francis hob den Blick und sah zum Assassinenlager. Der fremde Assassine mit dem Bogen war verschwunden um den Verräter zu finden und zu töten. Offenbar musste er etwas zu tun haben weil er seine Brüder und Schwester hier in einem desolaten Zustand vorgefunden hatte und sich wunderte, warum Francis über soviel Macht verfügte, sie von Shane fernzuhalten.
Er erhob sich wieder in eine sitzende Position und löste Shanes Fessel. Den Strick legte er schweigend zur Seite bevor er den Templermantel nahm und ihn höher über Shane zog. Kurz vor seiner Brustpartie liess er den Stoff los und seine Hand strich wieder sanft höher über den Hals bis sich seine Hand auf Shanes Wange legte. Mit leichtem Druck bewegte er Shanes Kopf ein, zwei Zentimter in seine Richtung. Er sah ihm ein paar Sekunden in die grauen Augen, in denen sich das Licht des Feuers spiegelte, ehe er seinen Kopf nach unten sinken liess und ihn küsste. Es war ein langer, zarter Kuss auf die Lippen ohne Zungeneinsatz. Als er sich wieder von ihm löste, lächelte er. Er rutschte wieder tiefer und bettete seinen Kopf auf seinen angewinkelten Arm wie er es schon heute Mittag getan hatte. Er fror und deshalb schmiegte er sich so gut es ging an Shane heran um von seinem Körper mitgewärmt zu werden. Seine Hand wanderte zu der von Shane und er glitt mit seinen Fingern zwischen seinen. "Morgen liegen wir satt, gewaschen und in frischen Sachen in einem warmen Bett.", stellte er sich vor und grinste dabei leicht auf.
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Shane Hannigan
Englischer Großmeister
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   17/11/2017, 11:49 am

Shanes Nasenflügel zitterten leicht, als Francis Hand über seiner Brust und anschließen über seinen Hals strichen. „Dann hört auf damit. Ein wenig drehte er den Kopf, um dem Blonden in die Augen zu sehen. „Vergesst es einfach. Shanes Ausdruck war dabei ernst und doch schlug sein Herz etwas schneller. „Ihr..“ ... würdet nur unglücklich werden. Er sprach den Rest nicht aus. Schon wieder schien sich das Wort Glück darin zu finden. Viel zu oft hatte er bereits davon gehört. Wie konnte man sich nur auf so etwas Nichtiges verlassen. Shane versuchte dann etwas zur Seite zu rücken, um seinem Cousin etwas Platz auf dem Fell zu geben. Seine Schulter lag dabei nun leicht auf der Erde. Ein wenig verzog er das Gesicht, doch das Fell machte den Boden nicht wirklich weicher. Wortlos deutete er auf den frei gewordenen Platz.
Shane beobachtete dann wie Francis sich wieder aufrichtete und seine Fesseln löste. Kurz wirkte er überrascht. Rieb sich jedoch kurz darauf über die Handgelenke. Die roten Spuren darauf, würden am Morgen längst wieder verschwunden. Der Mantel sperrte die Kälte ein wenig aus, dennoch würde er ihn nicht so stark wärmen, wie eine warme Decke. Eine warme Hand an seiner Wange ließ ihn etwas den Kopf drehen und er erwiderte den Blick. „Nicht., versuchte er noch zu sagen, ehe Francis Lippen auf seine sanken. Shane erstarrte leicht und hielt leicht die Luft an. Aber er musste wieder atmen, als sein Körper nach Luft schrie. Heißer Atem kam aus seiner Nase und vermischte sich mit der warmen Luft, die von Francis kam. Shane lächelte nicht, als Francis sich wieder löste. Er sah ihn nur an und presste die Lippen ein wenig zusammen. Shane wandte den Blick von seinem Cousin fort und sah zurück nach oben. „Und das auf den Weg nach Hause., seufzte er leise und zog seine Hand zurück, die Francis mit der seinen verflochten hatte. Aber das Gefühl davon hing noch lange nach. Francis Körper lag dicht an ihm und er konnte spüren, dass der Söldner fror. Shane brummte leicht und hob den Mantel an, um ihn auch über Francis zu legen. Sie lagen nah genug beieinander, dass der Stoff sie beide bedecken konnte. „Lasst Eure Hände schön bei Euch.“ Shane hätte sich zu gerne auf die Seite gelegt und Francis den Rücken gezeigt, doch so blieb er einfach starr und legte die Hände auf seine Seite ab. Jetzt wo seine Hände wieder frei waren, hatte er mehr Hoffnung, dass er irgendwie entkommen konnte. 
„Lady wurde noch nicht richtig versorgt. Shane war augenblicklich hellwach und sah zu seiner Stute. Er hatte es nicht einmal mehr geschafft sie zum Fluss zu führen. Der Adelige versuchte mehr, als nur die Umrisse zu erkennen. Hatte Francis ihr den Sattel abgenommen? Shane versuchte sich daran zu Erinnern, was vor seinem Schlag auf den Kopf passiert war.

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Francis Bell
Söldner für alle Fälle
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   17/11/2017, 1:14 pm

Seine Hand griff wieder blind nach der von Shane und Francis verflechte seine Finger erneut. "Ich werde meine Gefühle niemals einsperren, Shane. Niemals.", murmelte er und rückte noch etwas näher heran. Er lag so dicht an Shane wie es nur ging. "Erst recht nicht wenn ich weiss, dass dein Herz jedesmal so schnell schlägt wenn ich dich berühre."
Die Geste mit dem Mantel war lieb und er fühlte sich augenblicklich etwas umsorgter. Der Boden war hart aber Francis' Körper war am Rande seiner Möglichkeiten und so liess er sich gehen. Seine Wunden pochten schmerzvoll, brannten und zogen. Er schloss die Augen um die Schinderei zu ignorieren, lauschte aber auf Shanes Atem und seine Worte. "Nein... aber sie übersteht es. Morgen kümmere ich mich um sie.", sagte er leise. Er hatte keine Kraft mehr um sich nochmals aufrappeln zu können damit er Lady den Sattel abnehmen und zum Wasser führen konnte. Das Gras war feucht und sie lief heute auch nicht lange herum. Sie musste es aushalten und sie würde es sicherlich auch verstehen und Verständnis zeigen. Lady war eine kluge Stute.
"Ich habe vergessen, etwas vorzulesen... ich mach es morgen, Shane.", fiel ihm noch ein. Seine Stimme dagegen klang schon sehr erschöpft und müde und er öffnete die Augen auch nicht mehr. Er konzentrierte sich auf Shanes Körper, auf seine Bewegungen, sein beständiges Atmen und auf die angespannten Muskeln. Noch immer konnte Shane dieser starren Haltung nicht entfliehen. "Mmh Shane.", murmelte er nur um seinen Namen gesagt zu haben. Dann dämmerte er weg. Seine Finger an Shanes Hand wurden lockerer und der Griff war nicht mehr fest. Sein Körper fordete Ruhe. Er hatte zwar schon den ganzen Nachmittag verschlafen, mit wenigen kleinen Unterbrechungen, aber erholt war er deshalb noch lange nicht. Francis purzelte nach einigen Minuten in einen Tiefschlaf, sein Atem ging langsam und gleichmässig aber er bewegte sich sonst nicht. Die Wärme, die von Shanes Körper ausging, beruhigte seinen geschundenen Körper zusätzlich. Sein Geist fühlte sich bei ihm sicher und so war ein solcher Schlaf auch erst überhaupt möglich gewesen.
Francis war sich auch sicher gewesen, dass er es merken und aufwachen würde wenn Shane seine Hand von der von Francis wegziehen würde. Denn das hätte bedeutet, dass er nicht schlief oder Gefahr lauerte. Erleichtert war er auch über seine Tat gewesen, Shane die Fesseln wieder zu lösen. Diese Strafmassnahme war totaler Unsinn und hätte nichts gebracht. In Francis' Augen war die Fesselei von Shane nur eine reine Demütigung gewesen um ihm klar zu machen, dass jemand anderes als er Macht über ihn besass. Das war auch Humbug gewesen. Der einzige, der eine gewisse Macht auf Shane ausüben konnte, war Francis. Und dazu brauchte es nur kleine Gesten, Blicke, kurze Berührungen.
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Shane Hannigan
Englischer Großmeister
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Besonderheiten: Wunden an der linken Wange und Hüfte; ebenso am rechtem Bein; braucht einen Gehstock
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   17/11/2017, 5:28 pm

„Das ist nicht richtig. Es wird Euch nur Schmerz bringen.“ Dieses Mal zog er seine Hand nicht mehr zurück und grollte dann nur leicht. “Das hat nichts zu bedeuten.“ Shane sah Francis nicht an. Doch er konnte seine Wärme und Nähe nicht ignorieren. 
Der Gedanke an Lady hatte die Müdigkeit aus seinem Kopf getrieben und er sah etwas schuldig zu seiner Stute. Wenn sie Euch dann beißt, seid Ihr selbst daran Schuld. In dieser Hinsicht waren sich Herr und Tier wohl ähnlich. Sie beide waren nur an das Beste gewöhnt und wurden etwas launisch, wenn man es ihnen verwehrte. Shane stieß die Luft aus und schloss dann die Augen. Er spürte Francis Atem an seinem Hals und seiner Schulter. Dass Francis bereits eingeschlafen war, konnte er an seiner Hand spüren. „Wie könnt Ihr nur so schnell Frieden finden?“, murmelte er und blieb alleine in der Dunkelheit zurück. Die Aufregung des Tages und auch die Arznei ließen an ihrer Wirkung nach. Der Schmerz kam zurück und raubte ihm die Ruhe. Das Knistern des Feuers hallte in seinem Ohr wieder, zusammen mit dem Gemurmel der Assassinen. Die Geräusche ließen ihn einfach nicht entspannen. Wenn ein Ast knackte oder etwas durch das Unterholz strich, öffnete er die Augen - jederzeit bereit seine Hände zu erheben, um einen Dolch oder ein Schwert abzuwehren. Shane hob dann seine freie Hand und rieb sich etwas über die Stirn und holte etwas tiefer Luft. Für einen Moment wollte er seine Finger wieder aus Francis Griff ziehen, aber er zögerte und seine Daumen strich leicht über dessen Handrücken. „Das ist doch Irrsinn.“ Shane sah sich um und griff dann mit der zweiten Hand in die Taschen seines Mantel. Als er auf der einen Seite das Ölfläschchen erfasste, nahm er die Hand sofort wieder zurück. In der anderen Seite befand sich noch ein leerer Geldbeutel aus weichem Leder. Vorsichtig zog er seine Finger zurück und legte Francis das Leder in die Hand und drückte seine Finger darum herum. Kurz prüfte er dann, ob er den Söldner aufgeweckt hatte, aber konnte es nicht wirklich erkennen. 
Eine Weile sah er einfach auf die bewegunglose Gestalt und er streckte eine Hand nach Francis Gesicht aus. Doch bevor er ihn berührte, zog er sie wieder zurück und schüttelte leicht den Kopf. Ein wenig rührte er sich dann und zuckte vor Schmerz leicht zusammen. Seine Wunde am Bein gab ein paar unangenehme Stiche von sich. Um sich Abzulenken, sah er zurück zu der feindlichen Gruppe. Wenn sie zu erschöpft waren und keine Wache hielten, müssten sie doch unbemerkt fort kommen! Und wenn Lady noch gesattelt war, würden sie keine Zeit dafür verschwenden müssen. Vermutlich mussten sie dann zu zweit auf der Stute reiten. Um sich gegenseitig auf und ab helfen zu können. In Shanes Augen zeigte sich Entschlossenheit.

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Emily de Lucca
Rekrutin
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Gesinnung: Assassine Assassine

BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   18/11/2017, 11:49 am

Hinter dem Mentor kniend trug Emily so vorsichtig wie möglich die Salbe auf. Das Muskelspiel unter ihren Fingern zeigte ihr, wie schmerzhaft dieser Vorgang trotz allem noch für ihn war. Die junge Frau arbeitete konzentriert, musterte jede einzelne Linie. Einige der tiefen Wunden hätten vielleicht genäht werden müssen aber dafür war es zu spät. Sie würden heilen, aber die Narben würde man sehen können. 
Auf die erneute Aufforderung zum Essen nickte sie nur und murmelte ein leises 'Später...'. Zu sehr wurde ihre Aufmerksamkeit von den Wunden in Beschlag genommen. Das Brot und vielleicht ein Schluck Suppe würde ihr reichen. Zwar hatte sie Hunger aber die Aussicht auf ein ordentliches Essen in den nächsten Tagen, oder vielleicht schon Morgen, ließ das Gefühl abschwächen.
Ezio gab sich selbst die Schuld an ihrer unsicheren Situation. Er ging den Handel ein und sicherte so unbewusst das Leben des Templers. Aber trotz allem konnte er nicht wissen, wir sich dies alles entwickelte und letztendlich wurden dadurch auf Rafael und sie selbst befreit. Niemand konnte wissen was geschah... nicht einmal eine Seherin. Wieder huschte bei dem Gedanken ein kurzes Zucken über ihre Lippen. Vermutlich ließe sich als Orakel mehr und deutlich leichter Geld verdienen. Aber soviel Unsinn wie die Leute hören wollen, würde ihr im Leben nicht einfallen und im Lügen war sie einfach schlecht. 
Der Mentor verwischt Ezios Schuldzuweisung und sprach aus was sie dachte. Er erzählte vom seiner Zeit der Gefangenschaft und im Gegensatz zu El Matador empfand Emily nun Mitleid. Im Vergleich wirkte es auf die Assassine als wäre der Spanier fünfzehn Jahre nur gestreichelt worden. Mehr als ein Brandmahl und den verwirrten Geist hatte er von dieser Zeit nicht vorzuweisen. Rafael erlebte innerhalb weniger Tage ein vielfaches dieser Qualen und wirkte in keiner Weise gebrochen. Müde, aber nicht gebrochen.
Es gab keinen Verräter! Diese Aussage traf Emily überraschend und beinahe wäre ihr die Stoffrolle aus der Hand gefallen. Als Santoro weitersprach blickte sie über dessen Schulter und musterte Ezio. Es war wichtig zu erfahren wie das Treffen bis zu Rizzi vordringen konnte. Nur so konnte sie beweisen unschuldig zu sein. Ohne dieses Wissen würde für sie immer ein Hauch Misstrauen in den grauen Augen liegen. Schnell setzte sie die Wundversorgung fort und wickelte die sauberen Bandagen um Rafaels Oberkörper. 
"Ich kenne nun ebenfalls sein Gesicht und gemeinsam werden wir ihm diesmal zuvorkommen."  Gemeinsam. Dieses Wort betonte sie etwas und unterstrich damit ihr Gefühl. Nach wie vor war sie der Bruderschaft treu und diese Verbundenheit wurde noch stärker, wenn sie die sah und hörte, was man dem Mentor angetan hatte. Grundlos und lediglich zur Bespaßung der Reisegesellschaft.
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Rafael Santoro
Mentor der Assassinen
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Spieler : Nessie

Der Charakter
Alter: 34
Besonderheiten: 2 Finger fehlen (heilen schon etwas ab, verbunden), eine Wunde am Bauch (versorgt), Brandwunden (Templerkreuze, am abheilen) jeweils an beiden Arminnenseiten, trägt nur eine Hose. Wunden am Rücken (von der Peitsche, verbunden) Unbewaffnet und inventarlos
Gesinnung: Assassine Assassine

BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   18/11/2017, 12:53 pm

"Ich weiß es nicht.." Er schüttelte leicht den Kopf, während dieser zu Boden gerichtet war. "Jemand kann eine Brieftaube abgefangen haben. Ihr wisst, dass Euer Onkel an Eurer Stelle stünde, hätte er Euch nicht zu mir geschickt. Vielleicht kam durch ihn jemand an diese Information. Es wäre auch möglich, dass da Vinci, Bell und ich belauscht wurden. Das Fenster in der Küche stand offen." Rafael raufte sich das Haar, nachdem er von Ezio wieder weggeblickt hatte und sich auf die Berührungen de Lucca's konzentrierte. Sein Körper wehrte sich gegen die Salbe, die sie ihm auftrug. Es fühlte sich an, als würde sie zusätzlich Löcher in seinen Rücken brennen, doch der Schmerz klang ab. Erneut hob er den Kopf und sah seitlich an Ezio vorbei, um zu Hannigan und Francis zu sehen, während er die Bestätigungen beider Rekruten bekam, sie würden Rizzi finden. "Er wird zurück nach Rom gehen. In sein sicheres Rom.", kurz machte er eine Pause. "Womöglich ist sein Tod im verwundeten Zustand sicherer. Und ich bereue es zutiefst, dass ich im Moment nicht in der Lage bin, zurückzureiten, um ihn endlich zu töten." Rafael war stur. Rizzi endlich tot zu sehen war ihm wichtig. Doch diesen Mord musste er selbst durchführen, um seinen Vater und die anderen Assassinen, die durch Rizzi's Hand starben, zu rächen. Er musste es tun, um mit seinem eigenen Gewissen rein zu werden. Er würde niemand anderes schicken, der dies tun sollte. Der Mentor wollte dem Templer in die Augen sehen, wenn es soweit war. Aber wann war es soweit? In diesem Augenblick hatte er die Befürchtung, der Ägypter würde auch diesmal dem Unsinn ein Ende bereiten und Rizzi selbst suchen.
Er musste Informationen aus Hannigan herausholen.. wenn er sie auch herausprügeln musste.
Doch lange sah er nicht zu den zwei Engländern. Seinen Kopf schwenkte er zurück, um anschließend tief durch die Nase zu atmen. Nach dem Brotstück griff er anschließend und begutachtete es kurz. Etwas Schmutz vom Waldboden hing daran, welche er mit der anderen Hand fortwischte und davon abbiss. Der Rücken musste stark unter Emily's Finger pochen. "Habt Dank, Signora.", sagte er nun leise. Er hatte Rizzi nichts verraten und dennoch war er ein gebrochener Mann. Wusste mit seinen Gefühlen nicht umzugehen und glich einem Hund, den man verbrügelt hatte. Womöglich zeigte der Ägypter deshalb keine Achtung vor ihm: so, wie der Mentor im Moment anzutreffen war, könnte man ihn auch nicht ernst nehmen. Ihm war es egal, wie jemand über ihn dachte. Aber ihm war es nicht egal, dass man nicht auf das hörte, was er anordnete. "Noch kurz werde ich mich wärmen. Doch dann werde ich schlafen. Auch Ihr solltet es tun. Einer von Euch. Und gebt Acht auf Francis und beobachtet den Templer.", sagte er mit ruhiger Stimme. Dass Francis diesen wieder entfesselt hatte, hatte der Mentor nicht mitbekommen.
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