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 Der Weg der Assassinen

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AutorNachricht
Francis Bell
Söldner für alle Fälle
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   19/11/2017, 10:35 am

Der Schlaf dauerte eine knappe halbe Stunde bevor Francis wieder aufwachte. Es war ein Geräusch, das Knacken von Holz im Feuer, und ein Gefühl, der kalte Hauch des Abends, welche ihn weckten. Er blinzelte leicht und drückte seine Hand zu. Dann folgte ein Stirnrunzeln. Er zog den Arm hervor und betrachtete den Lederbeutel in seiner Hand. Shane war unmöglich!
"Wir brauchen kein Leder um zu verhüten. Du wirst nicht schwanger.", murmelte er grinsend und lege seinen Arm um Shane herum wo er den Beutel neben ihn auf den Waldboden fallen liess. Zu ihrer Zeit waren Kondome schon weit verbreitet. Sie bestanden mehrheitlich aus Tiergedärmen oder tierischen Membranen wie Schweineblasen und dergleichen (was auch heute noch verwendet wird) oder gewebten Stoffen oder dünnem Leder. Francis kannte sich selbstverständlich damit aus, benutzte sie jedoch so gut wie nie. Für ihn wie für die Mehrheit der Menschen lag es natürlich nur an der Frau ob sie schwanger wurde oder nicht. Er konnte das gar nicht beeinflussen. Kondome wurden daher nur wegen der Geschlechtskrankheiten verwendet. Wenn man denn wollte. Francis kannte Kondome nur aufgrund seiner Neugier und nicht weil er darin irgendeinen Sinn sah. Die meisen Männer jedoch kannten Kondome nur vom Hören-Sagen.
"Shane, du solltest schlafen und dir keine Sorgen machen, dass ich irgendwas heute Nacht mit dir anstellen könnte was du verpassen würdest. Glaub mir, wenn ich dich anfasse, dann nur so, dass du es merkst.", lachte er leise an seiner Schulter. Die Augen hatte er wieder geschlossen. Die Müdigkeit liess nicht viele Möglichkeiten zu. Aber Shane schien in ihm sehr viele Sinne wecken zu können in dem er einfach nur an Francis' Seite war und nichts machte.
"Ausserdem will ich dich im Bett sehen. Oder auf einem dieser herrschaftlichen Longchairs oder Liegen. Oder auf einem Tisch.", sagte er und lachte immer noch leise. Doch dann wurde er wieder ruhiger und es wirkte fast so als wäre er wieder eingeschlafen. Für einen Moment zumindest. "Willst du schlafen? Soll ich noch Holz nachlegen? Oh, und Shane, soll ich dir etwas aus meinem Leben erzählen? Nur falls du nicht schlafen kannst. Du kannst mich alles fragen. Alles.", fragte und erklärte er in schneller Abfolge. "Frag mich etwas persönliches aus meinem Leben."
Francis hatte soviel erlebt, soviele Menschen kennengelernt, dass es ihm schwerfiel, einfach über irgendwas zu sprechen woran er sich erinnern konnte. Oft gelang ihm das nur wenn er direkt danach gefragt wurde. Warum er ausgerechnet jetzt damit bei Shane ankam, war gleich. Francis' Gedanken schlugen oft Purzelbäume und seine Zunge spuckte die gebildeten Worte in seinem Kopf schneller aus als das er sie hätte ordnen können. Er wirkte deshalb hin und wieder so als überfalle er sein Gegenüber mit Wortschwallen, Fragen und Forderungen. Andererseits hatte Shane hier nur zwei Möglichkeiten: Schlafen oder antworten. Und das wussten sie beide. Francis grinste darüber vor sich hin.
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Shane Hannigan
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   19/11/2017, 3:24 pm

Shane sog etwas die Luft ein und fuhr leicht zusammen. Francis schaffte es immer wieder, aus dem Dunklen zu sprechen und gerade war er mit den Gedanken längst zurück in England. Dort würde viel Arbeit auf ihn warten. Nicht nur im Orden, sondern auch in seiner eigenen Villa. Er dachte darüber nach die Ställe auszubauen und ein paar stolze italienische Tiere mitzunehmen. Platz besaß er noch genug auf seinem Anwesen. 
„Das ist mir durchaus bewusst und lässt Eure Hände einfach bei Euch., murrte er und bewegte seine Hände, um den Arm von seiner Brust zu schieben. “Ich kann hier nicht schlafen.“ Francis hatte die Gefahr noch immer nicht verstanden. Die Assassinen mögen vielleicht dem Söldner etwas schulden, aber gewiss nicht ihm. 
Shane drehte den Kopf und sah zu Francis, dessen Gesicht an seiner Schulter lag. „Auf einen Tisch?“ Seine Wangenmuskeln zuckten kurz, ehe er zurück in den Nachthimmel sah. Doch ebenso erfasste ihn etwas Unruhe. Davon würde Francis nichtsczu sehen bekommen -  jedenfalls nahm Shane sich das vor. Er lauschte Francis Atemzügen und erschrack noch einmal, als der Blonde einfach wieder zu sprechen begann. „Verdammt nochmal, Francis! Warnt mich vor bevor Ihr einfach wieder sprecht., zischte er und seine Finger ballten sich leicht zur Faust. Sein Herz hatte einen Sprung gemacht und beruhigte sich wieder ein wenig.
 „Das Feuer dürfte für die Nacht reichen.„ Einige Zeit lang verfiel Shane wieder in Schweigen. Er hatte bereits bei Rizzi erkannt, dass er nichts über seinen Cousin wusste. All die Sachen in dem Korb war für ihn unnützes Zeug ohne Bedeutung. Warum behielt jemand ein Stück Fell auf oder Federn. Eine Hand fuhr zu seinem Handgelenk, an dem der Talisman noch immer hing. Er würde ihn Francis im nächsten Dorf geben. Es waren seine Dinge und er lebte. Für ein paar Sekunden schloss Shane die Augen. Es gab so vieles das er Wissen wollte, aber er fand nicht die richtigen Worte. 
 „Schlaft einfach weiter.“, meinte er nach einer Weile. Vielleicht war er ja wieder eingeschlafen. Shane drehte seinen Kopf zur anderen Seite, sodass er seinen Cousin nicht im Blickfeld hatte. Nur dessen Wärme war die ganze Zeit über in seinem Verstand präsent.
„Wie waren Eure Eltern?“, fragte er dann doch leise. Etwas nachdenkliches hatte sich in seine Züge gelegt, doch er sah Francis nicht an. Ein wenig behielt er das zweite Feuer im Auge. Zuerst wollte er ihr nach den Gegenständen fragen, die er mit sich trug, aber diese eine Frage war ihm einfach aus dem Mund gerutscht. Ein wenig interessierte es ihn wirklich, wie sein sein Onkel gewesen war. Und wie es hatte passieren können, dass Francis solch naiver Narr wurde. Den Mund zusammen gepresst dachte er auch an seinen Vater. Dieser Mann der genauso wenig gelacht hatte, wie Shane selbst. Er versuchte die Gedanken fortzuwischen und atmete tief durch. Wenn Gavin gewusst hätte, welche Schwäche er gezeigt hatte, wäre er bitter enttäuscht. Shane biss sich leicht auf die Lippe und zog die Schultern etwas nach oben.

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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   19/11/2017, 4:13 pm

Ezio sah kurz auf den Boden und dann zurück zu Rafael. Also wussten sie noch immer nicht, wie all das passieren konnte. Mit einer Hand fuhr er sich leicht über das Gesicht und verschränkte anschließend die Arme. „Das Siegel von Marios Brief war nicht gebrochen. Er hätte gewusst, wenn jemand davon gelesen hat. Und Ihr nanntet weder Zeit noch Ort darin. Dass kann nicht der Grund gewesen sein.“ Dass die drei belauscht vielleicht worden waren, war eine Möglichkeit, die Ezio nicht ausschließen konnte. Selbst ein einfacher Bettler könnte gehörte Informationen weiter geben, nur um ein paar Florí zu bekommen. Der junge Assassine nahm einen Stock in seine Hand und zeichnete Linien in die Erde. Sie wurden durch Steine oder Gras unterbrochen. 
„Rom.“, wiederholte er dann leise. „Dann werden wir dorthin reisen, sobald es Euch besser geht.“ Denn er konnte dem Mentor nur zustimmen, dass dessen Zustand gerade nicht gut genug war, als dass sie schon einen neuen Angriff starten konnten. Für den Moment mussten sie sich einfach zurückziehen. Aber da die Templer selbst ihre Wunden leckten, würden sie sich diese Zeit nehmen können. So hatten sie eine kleine Pause in ihrem Kampf. Ein erzwungener Frieden.
 Bei Emilys Worten sah er zu ihr. Ihm war die Betonung des Wortes Nicht entgangen und so sah er sie noch etwas entschuldigend an. Er hatte Ihr wirklich Unrecht getan und selbst jetzt war dieses hinterhältige Gefühl nicht völlig ausgelöscht. Sie brauchten endlich richtige Antworten und nicht nur Theorien und unsichere Fakten. „Wollt Ihr die erste Wache übernehmen? Dann könnt Ihr Euch ausruhen und seid am Morgen wacher.“, fragte er dann in Emilys Richtung und schob sich seinen letzten Teil Brot in den Mund. Den Rest überließ er dann Emily. Es war noch etwas mehr als die Hälfte da. „Werden wir aufbrechen, sobald die ersten Sonnenstrahlen den Weg erleuchten?“ Die Frage war nun wieder an Rafael gewandt. Er wollte noch wissen, wann er sie wecken sollte, damit sie rechtzeitig aufbrechen konnte. Mit noch zwei weiteren Verletzten würde sie die Reise nicht so schnell hinter sich bringen können. Besonders wenn einer davon nicht mitkommen wollte. Es war schon mit dem Spanier schwer genug gewesen. „Sagt mal Emily, habt Ihr noch etwas von dem Mohnsaft? Bei dem Spanier hat es doch gut funktioniert und wir konnten halbwegs ohne Zwischenfall reisen.“ Ezio hoffte Emily verstand was er damit meinte oder eigentlich vor hatte. Er warf den Stock ins Feuer, nachdem er ihm abgebrochen war, indem er bei einem Stein hängen blieb. 
Mario würde überrascht sein, wenn sie plötzlich in die Stadt einzogen, doch ebenso würde er sich bestimmt freuen. Das hoffte Ezio wenigstens. Immerhin machte er sich bereits Sorgen. Er hatte doch Onava geschickt, um nach ihm zu suchen. Ezios Blick wurde düster und jetzt schien es, als würde er ohne die Assassinin zurückkehren.

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Francis Bell
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   19/11/2017, 4:30 pm

"Wie sind meine Eltern. Sie leben.", korrigierte er ihn mit leiser Stimme bevor er belustigt schnaubte. "Sie sind fantastische Menschen. Mein Vater ist Schneider und hat eine eigene kleine Schneiderei. Ich behaupte, er ist kein guter Händler weil er sich meiner Meinung nach zu oft über den Tisch ziehen lässt und viel zu teures Geld für Stoffe und Garn bezahlt. Deshalb ist er Schneider und kein Händler. Kommt hinzu, dass er die Ware manchmal unter Wert verkauft wenn er weiss, dass die Nachbarn, die kommen, kaum Geld haben. Er ist ein Gutmensch, die Fröhlichkeit in Person und überall beliebt und bekannt.", erzählte er mit einem amüsierten Grinsen und leicht geöffneten Augen, die aber nicht wirklich etwas ansahen und auch nicht auf Shanes Kopf gerichtet waren. Shane konnte sich so ein Bild davon machen, warum Francis so war wie er war. Und Shane würde feststellen, dass ein Teil dieses Blutes sogar in seinen eigenen Adern floss. "Mama ist... wie Mamas eben so sind. Sie ist die weltbeste Köchin und Bäckerin und die gefährlichste Frau, die ich kenne.", lachte er an Shanes Schulter. "Sie kann alles. Sie hat mich und meine Geschwister erzogen, sie macht den Haushalt, hilft Papa in der Schneiderei, pflegt Freundschaften, backt und kocht für die ganze Welt... sie hat sich auch um meine Grosseltern gekümmert als sie zu schwach waren um für sich selbst zu sorgen. Irgendwie ist sie eine Art Göttin. Sie ist auch furchtbar schlagfertig und neugierig. Und du kannst sie nicht beschämen oder überlisten. Wenn ich dich mit nach Hause nehme, wird sie mir eine Ohrfeige geben und dir ein Stück Kuchen. So ist sie eben.", lacht belustigt auf und hebt den Kopf um Shane nun doch anzusehen. "Ich hatte eine schöne Kindheit. Und eine schöne Jugend. Bestimmt war ich für meine Eltern auch die meiste Zeit anstrengend oder furchtbar aber sie sind doch immer irgendwie stolz auf mich."
Er musterte Shane weiter. "Wie sind deine Eltern? Lass mich raten. Dein Vater ist ein strenger und stolzer Mann, der nur das beste für dich will und deine Mutter liebt dich über alles und wünscht sich nichts sehnlicher als das du ihnen Enkelkinder schenkst. Und ich wäre weder die erhoffte Schwiegertochter noch sonstwie in irgendeiner Form in deiner Verwandtschaft erwünscht.", tippte er ins Blaue, hob die Hand und stubste den Zeigefinger gegen Shanes Nasenspitze. "Ich habe keine Ahnung wie der Adel lebt. Aber was ich bisher gesehen habe, finde ich schrecklich oberflächlich. Die Leute haben keinen Spass, sie zwingen sich Anstandsregeln auf, die jede Freude am Leben nehmen. Ein Abenteuer bedeutet für sie ein Spaziergang um ihr Anwesen, eine Herausforderung fürs Leben ist der perfekte Ehepartner zu finden und ihre Hoffnungen beruhen nur darauf, niemals Geld zu verlieren. Wie gut, dass du ganz anders bist.", grinste er auf und liess den Zeigefinger über Shanes Nasenrücken zur linken Augenbraue fahren, die er entlangfuhr. "Du bist ein hohes Risiko eingegangen um mein Leben zu retten. Du liebst dein Pferd abgöttisch als wäre es alles, was dir geblieben ist. Und du erkennst den Wert in den kleinen Dingen. Erzähl mir von deinem Zuhause in England. Lebst du in einem grossen Anwesen? Wieviele Diener hast du dort? Hast du eine Leiter, die lang genug ist damit ich nachts zu dir ins Schlafzimmer steigen kann?", fragte er lachend. Die Frage mit der Leiter war natürlich nicht ernstgemeint. Francis würde einfach durch die Haustür kommen und Shane mithilfe seines Butlers auch so finden um ihm einen nächtlichen Besuch abstatten zu können.
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Shane Hannigan
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   19/11/2017, 5:32 pm

Shane hörte aufmerksam zu. Auch wenn sein Blick lange nicht zu Francis sah. Ein wenig versuchte er sich die beiden Menschen vorzustellen, die Francis Eltern waren. Dass sie Schneider waren, hatte er bereits gewusst. Doch er besaß kein Stück von ihnen. Sie hatten ihren Fuß nie nach Southampton gesetzt. Schon alleine wegen seiner Mutter. „Ich kann niemals mit zu Euch.“ Nicht weil er ein Adeliger war, viel eher hatte er die Befürchtung sein Onkel würde ihn Augenblicklich erkennen - besonders dann wenn er von seinem Namen erfuhr. Jetzt drehte er den Kopf wieder zurück zu Francis und sah ihn wachsam an. Doch der andere schien wohl in seinen eigenen Erinnerungen zu hängen. Shane viel es schwer sich diese Wärme vorzustellen, die in dieser Familie geherrscht hatte. Dieser Stolz, die Geschwister und vermutlich auch das gemeinsame Essen.
Als Francis frage, wie seine Eltern waren wurde sein Ausdruck etwas ernst. „Waren. Sie sind tot.“, war nun er es der Francis korrigierte. Seine Augen versuchten die Bewegung von Francis Zeigefinger zu verfolgen, der auf seiner Nase lag und weiter nach oben wanderte. Dabei sagte er eine Weile nichts und seufzte nur leise aus. „Mein Vater wurde vor drei Jahren von den Assassinen getötet. Mutter starb vor einem Jahr. Sie war nicht mehr sie selbst, nachdem er starb. Sie liebte ihn über alles.“ Sie hatte für ihn alles aufgegeben, sogar ihre eigene Herkunft. Doch in all den Jahren hatten sie sich auseinander gelebt. Natürlich hatte er seine Mutter geliebt und Alicia auch ihn, aber je näher er dem Orden kam desto ferner war er seiner Familie gekommen. Sie hatten sich kaum mehr gesprochen und noch weniger berührt. Shane hatte nie gelernt wirklich zu lieben oder was es bedeutete Zuneigung zu zeigen. Umso wichtiger war ihm Lady geworden. Ein Geschenk aus einer Zeit, die weit entfernt schien. „Vater hätte Euch getötet, ehe Ihr auch nur einen Schritt in das Anwesen gemacht habt. Er war niemand der lange zögerte oder Fremde mochte. Ihr wärt nur eine Bedrohung für den Orden.“ In Wirklichkeit hätte er Francis getötet, da es seiner Mutter nur Schmerz gebracht hätte. Ein wenig seufzte er und hob dann eine Hand und legte seine Finger um Francis Handgelenk. Shane zog die Hand von seinem Gesicht weg. „Wart Ihr bereits in London? Südlich der Themse? Das Anwesen meiner Familie befindet sich in der Nähe der Towerbridge. Ihr müsstet es gesehen haben, wenn Ihr sie überquert habt.“ Er sah Francis kurz in die Augen. Und warum sollte ich die Anzahl meiner Bediensteten kennen?“ Er kannte sie. Aber er wollte sie seinem Cousin nicht nennen.Wenn er die Villa bereits gesehen hatte, konnte er sich selbst vorstellen, dass es nicht wenige waren. Sie besaßen schon mehr, als zehn Stallburschen. „Ihr werdet keinen Schritt in mein Schlafgemach machen., brummte er leicht und löste seine  Finger von Francis Handgelenk, als er bemerkte, dass er es noch immer hielt. „Die Adeligen leben einfach ruhig. Sie sind zufrieden und bringen kein Chaos in die Welt. Man kann sie kontrollieren und alles hat seinen rechten Weg. Was für Euch langweilig ist, gehört nun einmal zu unserem Leben.“ Shane hatte dieses Leben gemocht, auch wenn es aus mehr bestand, als nur dem Suchen nach einem Ehepartner. Er besaß ein weitaus größeres und wichtigeres Ziel. Und Francis kannte nicht die Intrigen, die in so manchem Adelshaus herrschten.

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Francis Bell
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   19/11/2017, 6:48 pm

Francis starrte Shane lange an. Dieser hatte über seine Eltern und sein Anwesen gesprochen als hätte er einmal rein zufällig eine Begegnung mit diesen Leuten und seinem Zuhause gemacht. Entweder wollte Shane nicht, dass Francis mehr wusste oder Shanes Gefühle waren tatsächlich in Bezug auf England schon abgestumpft.
"Dein Verlust tut mir leid.", sagte er ehrlich. Niemand wollte seine Eltern verlieren. "Aber es ist doch schön zu wissen, dass deine Eltern sich geliebt haben. Sowas kommt nicht so oft in Adelshäusern vor. Ich wäre auch nicht mehr ich selbst würde ich dich verlieren.", meinte er und grinste leicht auf. "Vor meinen Eltern bräuchtest du keine Angst zu haben. Sie würden es zwar nicht verstehen und mich verteufeln aber zu dir wären sie nett und zuvorkommend. Nur weil ich einen Mann liebe, bedeutet das nicht, dass ich nicht mehr ihr Sohn wäre."
Als seine Hand wieder frei war, brachte er seinen Zeigefinger wieder an Shanes Gesicht und strich seine Unterlippe entlang bis er diese in der Mitte etwas nach unten zog. "Ich war in London. Ich habe Aufträge von dir bekommen. Aber an dein Anwesen kann ich mich kaum noch erinnern.", murmelte er grinsend. Seine Zeigefinger liess die Lippe los und tauchte schliesslich in Shanes Mund. Nur ein Stück. Aber es vergnügte Francis. Er befingerte Shane gern. Er war ein schöner Mann. Man konnte nur das Verlangen haben ihn anzufassen! "Statt Schlafgemach geht auch der Salon.", meinte er keck. Warum hatte Shane vorhin eigentlich den Tisch wiederholt? Er schien darüber eher verwundert als entsetzt gewesen zu sein. Mochte er die Vorstellung? Erregte es ihn vielleicht sogar? Hätte Francis statt des Salons lieber die Küche oder das Esszimmer erwähnen sollen? Wie sahen Shanes Gemächer wohl aus? Alles fein aufgeräumt? Ohne Persönlichkeit? Mit Kunstgegenständen, Wandteppichen, Dekor und allerlei Plunder, den sich Francis nicht einmal im Traum hätte leisten können? Wenn Francis in Shanes Anwesen gewesen war, dann in den offiziellen Räumen. Bestimmt hatte Shane einen Kammerdiener, der ihm beim Anziehen behilflich war, ihn frisierte und rasierte. Eine Köchin und ein paar Mägde, einen Butler, Stallmeister und Stallburschen, Gärtner und Kutscher. Shane war bestimmt ein grosser Arbeitgeber. Ob es darunter jemanden gab, mit dem er sich gerne austauschte? Seinen persönlichen Butler? Nie hatte Shane ihm gesagt, dass er darüber nachgedacht hatte, Francis mit zu sich zu nehmen. Doch als was hätte Francis bei ihm arbeiten können? Er war in keiner dieser Tätigkeiten besonders gut und allen anderen Angestellten wäre aufgefallen, dass Francis aus anderen Gründen bei ihm angestellt gewesen wäre. Vielleicht hätte Shane dann einfach wieder behauptet, Francis sei sein Cousin, der als Kind auf den Kopf gefallen war.
"Lutsch ihn.", forderte er ihn auf während er seinen Finger noch etwas tiefer in den Mund schob, vorbei an den Zähnen.
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Shane Hannigan
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   19/11/2017, 7:48 pm

Der Adelige hatte den Schmerz verdrängt, der zusammen mit den Verlust seiner Eltern über ihn hinein gebrochen war. So wie er ständig versuchte die Hitze zu verdrängen, die Francis in ihm ausgelöst hatte. Er mochte sein Land und auch sein Anwesen war ihm wichtig, doch er war noch lange nicht bereit offen darüber zu sprechen. „Sie würden nicht höflich sein. Nicht zu mir.“, beharrte er. Ob es am Ende wirklich so war, konnte er nicht wissen. Es war dass, was man ihm einmal erzählt hatte. Die Bells waren nicht erbricht darauf einen Hannigan zu treffen.  
Ein wenig brummte er dann auf. Daran hatte er im Moment nicht mehr gedacht. Francis Finger an seiner Lippe lenkte ihn ein wenig ab. Er konnte spüren wie die raue Haut darüber strich und ein leichtes Kribbeln hinterließ. Er wiederstand dem Drang sich über die Lippen zu lecken und sah zurück zu seinem Cousin.
„Wenn Ihr es doch kennt, dann fragt doch nicht nach.“ Shane war nicht immer anwesend gewesen und oft hatte er Aufträge durch Diener oder junge Templer weitergegeben. Natürlich hatte er Francis ebenso Mal angetroffen, doch daran hatte er kaum mehr gedacht. Shane wirkte nun etwas mürrisch und man merkte auch, wie wenig gern er über sich selbst sprach. Francis hatte bereits mehr über ihn erfahren, als selbst sein Vater von ihm gewusst hatte. „Nehmt Euren Finger aus meinen Mund.„ Der Engländer versuchte seine Lippen nicht zu sehr zu bewegen und sah zwischen der Hand und Francis' Gesicht hin und her. Hätte er doch einfach weiter geschlafen! „Ihr werdet nirgendwo hinkommen, wenn ihr so weiter macht!“ Shanes Stimme wurde ein wenig lauter und er berreute im nächsten Augenblick, dass er etwas gesagt hatte. Er konnte spüren wie der Finger tiefer in seinen Mund fuhr und dort über die glatte und nasse Haut an seiner Wangeninnenseite strich. Das Gefühl war befremdlich, aber weniger abstoßend, als er zuerst erwartet hatte. Trotzdem biss er stur das Kiefer zusammen. „No.“ Das Wort war etwas unverständlich und er sah Francis ein wenig entsetzt und dann pikiert an. Warum sollte er daran lutschen? Das wollte er schon nicht bei seinen eigenen Finger. Shanes Nasenflügel blähten sich etwas, während seine Zungenspitze gegen die geschlossenen Zähne drückte. Vermutlich konnte Francis die wechselnde Anspannung an den Wangemuskeln spüren.  
 „Nehmt ihn weg., forderte er fünf Atemzüge später noch einmal auf. Dabei öffnete sich sein Mund und seine Zunge striff etwas ungewollt über die Seite des Zeigefingers. Das Wissen darüber, was er dort berührt hatte  jagte ihm einen leichten Schauer durch den Körper. Mit einem leisen Schnauben versuchte er das Gefühl zu überspielen.

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Francis Bell
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   19/11/2017, 9:04 pm

Unterstellte Shane Francis' Eltern gerade, sie wären nicht höflich genug für ihn? Das war frech! Aber das war auch typisch Shane. Und weil es typisch für ihn war, war es auch wieder amüsant.
Francis beobachtete Shane, der Francis' Finger nicht wirklich entkommen wollte. Shane hatte seine Hände frei, er hätte zubeissen können was zur Folge gehabt hätte, dass Francis die Hand sehr schnell zurückgezogen hätte, und er hätte Francis auch einfach wütend anfunkeln können. Aber stattdessen liess er sich quälen und Francis bemerkte diese sich verändernden Schwingungen, die von Shane ausgingen.
Statt den Finger wegzunehmen, wurde Francis' Gesichtsausdruck etwas ernster und gewissenhafter und er schob den Finger langsam tiefer bis er die Fingerspitze auf Shanes warme, feuchte Zunge drücken konnte. Sein Kiefer zitterte ein wenig vor Anspannung und Neugier darauf, was jetzt passieren würde. Francis erregte es ein wenig. Noch nicht deutlich erkenn- und spürbar aber sein Gehirn rieb sich bereits die Hände und freute sich darauf, wieder abzuschalten und den Körper einfach machen zu lassen.
Francis zog den Finger ein paar Milimeter zurück und stiess wieder vor gegen die Zunge. Das tat er ein paar Mal um so den Stossrhythmus zu imitieren, der im grossen Stil ausgeführt werden würde. Irgendwann. Bald.
Er grinste auf und zog den Finger aus Shanes Mund. Eine Sekunde später tauchte neben dem Zeigefinger auch der Mittelfinger zurück in die warme, nasse Mundhöhle.
"Du magst das.", stellte er vergnügt fest. Sein Gesicht näherte sich dem von Shane. "Stell dir vor, du hast was anderes von mir im Mund. Grösser, dicker... - mach die Augen zu, Shane.", raunte er ihm zu. "So ist es auch wenn wir den eigentlichen Akt machen würden... heiss und ölig... rein und raus...", sprach er leise weiter in einem genüsslichen Ton. Dabei bewegte er die Finger auf Shanes Zunge hin und her, reizte die Lippen und den Gaumen. Uh, das war wirklich heiss!
Francis spürte wie sich die Hitze rasend schnell in seinem Körper ausbreitete und er kaum etwas dagegen machen konnte. Es war ihm nicht peinlich aber Shane hatte vorhin recht gehabt, sie waren im Wald und ein paar Meter von ihnen entfernt lagen und sassen die Assassinen. Und trotzdem: Shane lockte in Francis mehr als nur pure Lust heraus. Er wollte ihn haben. Für sich allein. Seine Seele. Sein Geist. Seinen Körper.
Francis' Wangen wurden rot, sein Mund öffnete sich leicht und er blinzelte kurz um der Betörung zu entkommen, der er gar nicht entkommen wollte - gröhl. Schon wieder hatte Shane es geschafft, ihn sich Willens zu machen. Francis fand Shane wirklich raffiniert.
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Shane Hannigan
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   19/11/2017, 11:54 pm

Shanes Brust bebte leicht, als Francis seinen Finger tiefer in seinen Mund schon. „Ihr solltet ihn doch raus nehmen!“, protestierte er ein wenig und schluckte etwas überrascht. Sein Kiefer klappte wieder aufeinander, wodurch seine Zähne leicht über die Haut schabten, sobald Francis seine Hand bewegte. Es war kein fester Biss, aber er würde die scharfen Kanten der Schneidezähne deutlich spüren. 
„Ugh.“ Jetzt wo plötzlich zwei Finger in seinen Mund waren, fiel es ihm schwer zu sprechen. Er wusste nicht einmal was er gerade davon halten sollte - von diesem Gefühl und den Bewegungen die in seinem Mund vollführt wurden. Shanes Wangen bekamen ein wenig Farbe und er funkelte Francis etwas an. Aber es war schon längst zu spät, denn das Bild in seinem Kopf war klar und intensiv. „Argh. Ich ha...de Eu...“ Die Worte klangen mehr schlecht als recht. Er konnte seine Zunge nicht richtig bewegen um, sie klar zu formen. Shane versuchte das Bild wieder aus seinem Kopf zu verbannen. Dabei keuchte er etwas auf und seine Zunge drückte den Fingern instinktiv entgegen. Die Haut der Kuppen war rau und seine Sinne fokusierten sich für ein paar Sekunden nur darauf. Es dauerte etwas, bis er realisierte, was er tat. 
Shanes Augen flackerte und wirkten leicht trüb, doch dann griff er nach Francis Hand und zog die Finger aus seinem Mund. Speichel glänzte darauf, sowie auch auf seinen Lippen. „Tu ich nicht. Hört auf Dinge einfach zu behaupten, obwohl Ihr keine Ahnung habt!“ Shanes Herz schlug bereits wieder schneller und er glaubte es überall zu spüren. Er schluckte hörbar und holte etwas Luft. Dieses Mal ließ er Francis Handgelenk nicht los, um zu verhindern, dass er erneut die Finger in seinen Mund stecken konnte. 
Shanes andere Hand wanderte hinter Francis Kopf und im ersten Augenblick sah es aus, als wolle er seinen Cousin näher ziehen, um ihn zu küssen - allerdings endete es darin, dass er ihm wieder einen leichten Schlag verpasste. Irgendwann musste er es doch verstehen! 
Shanes Brust hob und senkte sich kurz deutlich und man erkannte, dass der Adelige kontrolliert atmete. „Wann hört Ihr den endlich damit auf.Sucht Euch jemand anderes. Kurz nachdem er es ausgesprochen hatte, war dort ein Teil in seinem Kopf der ihm klar machte, dass er Francis mit niemand anderes sehen wollte. Shane schloss die Augen und öffnete sie sofort wieder. Er knurrte etwas frustrierte auf und drückte Francis Hand auf den Boden. Würde nun jedes Gespräch so enden? Was dachte sich Francis nur dabei? Nichts. Sein Cousin war ganz einfach unmöglich. Shanes Zunge strich über seinen Gaumen, wo er noch immer die Berührung der Finger spüren konnte.

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Emily de Lucca
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   20/11/2017, 7:08 am

Die Assassinen spekulierten wie das Treffen auffliegen konnte. Aber mehr als Spakulation würde sich heute Nacht nicht ergeben. War es letztendlich eine einzelne arme Seele in Form eines Bettlers oder hatte Rizzi doch jemanden auf sie angesetzt. Vielleicht war es auch ein unglücklicher Zufall und die falsche Person saß an dem Abend selbst als einfacher Gast im Keller und füllte sich durch die Information schnell seine Taschen.
Aber durch diese Vermutungen fiel zumindest der Verdacht von ihr ab. Emily erkannte Ezios entschuldigenden Blick und lächelte leicht als Antwort darauf. Es würde die Zeit einer Aussprache kommen, aber hier und jetzt war weder Ort noch Zeit dafür. Doch diese kleine Geste von dem hübschen Italiener bedeutete Emily viel und sie wusste, dass sie auf dem richtigen Weg waren. 
Tatsächlich war es ihr lieber, die erste Wache zu übernehmen. Von dem kurzen Schlaf fühlte sie sich etwas ausgeruht und hätte nicht erneut so schnell einschlafen können. ''Ich wecke Euch später.'' Bestätigte sie Ezio dankbar und beendete die Versorgung von Rafaels Rücken. ''Nicht dafür. Es ist besser als nichts...'' murmelte sie und zog das helle Hemd wieder hinunter. Emily hoffte, dass die Salbe etwas helfen und die Schmerzen wenigstens teilweise lindern würde. Um eine Entzündung oder Infektion zu verhindern brauchte er bessere und intensivere Pflege. Sie brauchten schnell einen Arzt, sollte Giovanni in dieser Nacht nicht zurückkehren. 
Nach getaner Arbeit setze sie sich wieder neben Ezio und griff nach dem Stück Brot. Darauf herumkauend horchte sie auf, als sie auf den Mohn angesprochen wurde. Ihr Vorrat des Schlummertrunks war zwar fast aufgebraucht aber eine, vielleicht zwei Portionen waren noch da... es kam lediglich auf die tiefe des gewollten Schlafes an. Die junge Frau verstand sofort, welchen Plan der Assassine verfolgte und nickte. ''Viel ist es nicht mehr...'' durch die herrschende Dunkelheit versuchte sie die beiden Engländer bei dem anderen Feuer zu erkennen. Die beiden Körper lagen nah beieinander und unterhielten sich. Weder konnte Emily genaueres erkennen noch konnte sie die Beiden verstehen. ''...aber es sollte reichen.'' Ihren Blick von dem Paar abwendend grinste sie nun wieder Ezio an. ''Nur das verabreichen könnte sich diesmal schwieriger gestalten als beim Spanier. Ich denke in diesem besonderen Fall wird diese Aufgabe Euch zuteil.'' Scherzte sie und überlegte wie sie den Templer überlisten konnten. Den Saft in das Essen zu mischen wäre unsicher. Zum einen würden sie damit womöglich auch Francis ausschalten und zum anderen zeigte sich Hannigan mehr als abgeneigt von ihrer einfach gehaltenen Reiseverpflegung. Womöglich würde er also zu wenig vom Mohn zu sich nehmen. Dass Bell sich überreden lassen würde und ihm den Saft vielleicht sogar auf dieselbe Weise einflößen würde wie sie selbst dem Spanier, daran zweifelte Emily auch stark. Der Griff in ihre Tasche beförderte den Mohn hervor und nachdenklich drehte sie das Fläschchen in ihrer Hand.
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Francis Bell
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   20/11/2017, 9:39 am

An Schlaf war gerade nicht mehr zu denken. An Beischlaf schon eher. Francis blickte Shane in die Augen als dieser seine Hand festhielt damit er sie nicht erneut irgendwo in Shane eindringen lassen konnte. Über seine empörten Worte, er solle sich jemand anderes suchen, grinste er erst auf, dann begann er leise zu lachen. Es war zu offensichtlich, dass Shane ständig 'Nein, Nein' sagte und eigentlich höchst interessiert, neugierig und angetan war. Er überspielte seine eigene aufflammende Erregung in der Hoffnung, sie würde wieder gehen. Aber sie ging nicht. Stattdessen holte die Lust Shane immer früher und immer schneller ein und schien auch länger und intensiver anzudauern. Davon war sein Körper wohl begeistert, sein Kopf aber haderte sehr damit.
Francis drückte sein Gesicht lachend auf Shanes Brust um nicht zu laut zu sein und damit die Aufmerksamkeit der Assassinen auf sich zu ziehen. "Ich will keinen anderen!", lachte er leise und hob den Kopf um Shane wieder anzusehen. Der Patscher vorhin hatte nicht wehgetan. Nicht weil Shane keine Kraft mehr hatte sondern weil er ihm gar nicht wehtun wollte. Es war seine Art seine Zuneigung zu zeigen. Für Francis war klar, dass Shane sich so lange und so demonstrativ zurückgezogen hatte, dass sein Ausbruch aus diesem Alltag nur noch mit Gewalt gelang. Damit war keine rohe, bestialische Gewalt gemeint sondern die intensiven Taten, die ihn spüren liessen, dass er lebte. Deshalb die Patscher, die Schnappatmungen bei Worten wie Tischen oder der erfolglose Versuch, Francis' Berührungen zu entkommen, nach denen er sich sehnte.
Weil Shane damit beschäftigt war, Francis' Hand festzuhalten, beugte er sich wieder tiefer und begann seinen Hals zu liebkosen indem er auf die warme Haut Küsse verteilte. "Ein Körper, der sich geliebt, begehrt und besonders fühlt, heilt schneller.", flüsterte er zwischen zwei Küssen um Shane darauf aufmerksam zu machen, dass Francis ihn nicht nur liebevoll ärgerte sondern auch zu heilen versuchte. Und so unrecht hatte er natürlich nicht. Die Gefühle, die er in Shane hervorholte, beschleunigten die Reparaturarbeiten auf ganz natürliche Art und Weise. Der Kopf entspannte sich, konzentrierte sich nicht mehr nur noch auf Schmerz, Kummer und Leid. Das hatte doch einen grossen Einfluss auf die Genesung. Francis würde Rafael morgen vorschlagen, dass er sich eine Kurtisane suchen sollte damit sie ihn verwöhnte. Ausser die Seherin in ihrem Lager hatte Freude daran. Dann müsste Rafael nicht einmal mehr suchen. Aber die Seherin hatte selbstbewusst gewirkt was ihren Stand zwischen den Männern anging. Sie fürchtete keinen Übergriff von ihnen.
"Und ein Geist, der sich geliebt und begehrt fühlt, wird stärker.", murmelte er weiter, hob den Kopf, sah Shane kurz an und sank auf seine Lippen um ihn zu küssen. Es war ein leidenschaftliches, inniges küssen, und statt der Finger bekam Shane nun Francis' Zunge in den Mund. Francis konnte das mit Shane so lange tun bis sein Mund wund war oder die Zunge einen Krampf bekam, wenn die Zunge einen Krampf bekommen konnte. Und es ging ihm gar nicht darum, Shane willig zu machen (nur ein bisschen). Sie waren im Wald, es war kühl, sie waren ausgelaugt und verletzt und standen unter Beobachtung. Aber die Intimitäten zwischen ihnen taten einfach gut.
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Shane Hannigan
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   20/11/2017, 12:57 pm

Shane verzog ein wenig das Gesicht. Immerzu schien Francis zu lachen - darüber was er sagte oder tat. Alles was er versuchte, war ihn einfach dazu zu bringen von ihm abzulassen, damit Shane sich wieder in seine alte Welt bewegen konnte. Noch wollte er nicht einsehen, dass die Weg dorthin längst versperrt war und das Ziel nie wieder dasselbe sein würde. Einsamkeit fühlte sich anders an, wenn man die Zweisamkeit  kannte. 
Er spürte das Lachen an seiner Brust, als Francis den Laut darauf dämpfte. „Ihr versucht es ja nicht einmal! Was ist mit diesem Leonardo?“ Bisher hatte er den Künstler nicht mehr erwähnt - sogar förmlich verdrängt. Doch jetzt schwebte der Name förmlich zwischen ihnen. Der Gedanke daran, dass Francis mit diesem Mann das Bett geteilt haben könnte oder es sehr wahrscheinlich auch getan hatte, machte ihn irgendwie wütend. Er versuchte sich damit besänftigen, dass er doch genau das wollte: Francis sollte sich mit jemand anderen vergnügen. Shane erwiderte den Blick von Francis, bis dieser sich vorbeugte und Lippen über seine Haut strichen. Shane hielt für einen Augenblick die Luft an und rührte sich leicht unter der Berührung, um davon los zu kommen. "Das ist nur abergläubischer Schwachsinn.", schnaubte er aus und hob dann die Hände um Francis wieder von sich zu schieben. Zu langsam. Grimmig funkelte er den Blonden nun an, drückte ihn nur noch fester von sich, bis sein Mund wieder frei war. Shane schnappte etwas nach Luft und presste die Lippen fest zusammen, bis sie ganz bleich wirkten. "Es reicht.", knurrte er und drückte noch einmal fest nach, um Francis noch weiter von sich zu  schieben. "Vergesst nicht wo wir sind." Die Erinnerung daran, wie Emily sie vor kurzer Zeit vorgefunden hatte und auch der Gedanke an Leonardo, hatte die Hitze wieder erfolgreich gelöscht. Shane war wieder Herr seiner Sinne und seines Verstandes. "Ihr seid selbst Schuld daran.", drückte er dann kurz nach und drehte seinen Oberkörper zur Seite. Die Haltung war etwas unbequem, doch so entkam sein Gesicht Francis Augen und auch er selbst sah ihn nicht mehr an. Noch dazu durften sie nicht abgelenkt sein, wenn sie eine erfolgreiche Flucht hinter sich bringen wollten. Zu seiner Enttäuschung schienen die Assassinen vorsichtig genug zu sein und hielten Wache. Er ballte die Hände zu Fäusten und drückte sie in die Erde. "Damn.", zischte er dann leise und seufzte. Die Erschöpfung brach mit einem Mal über ihn ein und er schloss die Augen. Ohne es wirklich zu wollen, fiel er am Ende in einen unruhigen Schlaf und drehte sich zurück auf den Rücken, um dem Körper eine bessere Position zu geben.

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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   20/11/2017, 1:19 pm

Sein Körper verlangte nach schlaf. Er wurde noch unkonzentrierter als zuvor und die Kopfschmerzen brachten seine Schläfen zum Pochen. Womöglich hatte auch das Auftragen der Salbe ihm den letzten Rest gegeben. In dieser Nacht konnte er womöglich besser schlafen als je zuvor.-Trotz dem harten Waldbodens, der nur mit zwei Fellen gepolstert wurde. Aber er beklagte sich nicht. Der Mentor wurde zwar von Schmerzen übermannt, doch war auch dieses triumphierende Gefühl da. Diese Glückshormone durchströmten seinen Körper geradezu, die aber von dem Gefühl des Schmerzen betäubt wurden.
Auf Ezio's Antwort, es konnte nicht am Brief liegen, brachte er nur ein nachdenkliches 'Hmm..' hervor, während seine Augen wieder gebannt auf die Flammen des Lagerfeuers sah. Die Hitze war deutlich auf der Haut zu spüren, doch war es eine Art Sucht, ihnen so nah wie möglich zu sein, ,während die Kälte in den Rücken der Assassinen saß.
Rafael war durchaus zufrieden. Auch, wenn man davon nichts in seinem Gesicht herauslesen konnte. Er hatte zwei Rekruten an seiner Seite, die ihm helfen wollten und somit die Bruderschaft nur stärker dadurch unterstützen. Er wusste nicht, ob Devino oder Onava noch aufkreuzen würden, doch hoffte er es zutiefst. Womöglich würde auch der Ägypter ihm helfen, in Rom Rizzi ausfindig zu machen. Mit nur zwei Rekruten und einem Meister, der sich nichts sagen ließ, würde es schwierig werden. Würde er am Schluss doch diese Mission selbst durchführen? Er hatte etwas mit Rizzi zu klären und er musste es selbst zu Ende bringen.
Emily würde die erste Wache übernehmen. Rafael wollte nicht behaupten, in dieser Nacht geschehe viel. Außer womöglich die Ankunft der anderen Ordensbrüder-und Schwestern. "Si. Dies scheint die richtige Zeit zu sein.", gab Rafael und sah dabei nochmal zu Ezio. Emily setzte sich zurück auf ihren Platz und er aß den Rest der Suppe mit dem Fleisch und das Brot, während die beiden sich über dem Mohnsaft unterhielten. In dieses Gespräch wollte er sich nicht einmischen. Sie würden das richtige tun. Nochmal sah er zurück zu Hannigan und Francis. Letzterer hatte die Lippen auf die des anderen Mannes gelegt, doch Rafael sah weg, bevor der Templer reagierte. Die leere Schüssel hob er an, um die wässrige Flüssigkeit herauszutrinken und stellte sie zur Seite. Beiden wünschte er eine gute Nacht und rutschte hinüber zu den Fellen, die man ihm überlassen hatte. Wie vorhin drehte er sich wieder zur Seite, doch diesmal mit dem Gesicht zu den anderen. Er beobachtete weiter die Flammen, bis er die Augen schloss. Im Hintergrund waren die Stimmen der zwei Engländer zu hören und die der zwei Rekruten. Doch bald wurden sie leiser und er fiel in einen festen Schlaf.


12. April 1480
Morgens, ca. 7.08 Uhr

Er wusste nicht, was ihn geweckt hatte. Waren es vielleicht die Assassinen, die die Pferde fertig machten und alles zusammenräumten, um sich für die Reise bereit zu machen? Oder waren es doch die zwei Templer? Ein Traum, an den Rafael sich erstmal nicht erinnerte, zog sich sofort zurück und das Sonnenlicht, welches durch die Baumkrone, direkt in sein Gesicht fiel, ließ ihn blinzeln. Nachts musste er sich auf den Rücken gedreht haben. Doch die Striemen der Peitsche hatten nicht demonstriert. Ebenso jetzt nicht. Er richtete sich etwas auf, indem er eine Hand auf dem Fell abstützte und sah sich im Lager um. Die zwei Feuerstellen waren noch leicht warm. Die zwei jungen Assassinen hatten sich womöglich darum gekümmert, dass jedenfalls ihres noch brannte und die Schlafenden wärmte. Vom Ägypter war nichts zu sehen, was ihn in diesem Moment erstmal erleichtert durchatmen ließ. Er wollte sich das Szenarium nicht ausmalen, würde man den Templer ebenfalls aufs Pferd setzen, damit er mit ihnen kam. Auch von zwei Fremden war nichts zu sehen. Tief im inneren wusste der Mentor, dass etwas geschehen sein musste. Doch nach ihnen zu suchen wäre noch immer zu gefährlich. Er musste auf ihre Fähigkeiten vertrauen und das beste hoffen.
Er streckte sich leicht, als er aufstand. Doch nur ganz vorsichtig. Das Stehen war heute besser und viel sicherer als gestern. Seine Beine hatten sich von der Reise nach Rom erholt, wenn auch nur leicht. Doch er spürte deutlich einen Unterschied. Wenn er Glück hatte, würde die Weitterreise zu Pferd gut verlaufen. Für ihn zumindest. Ezio und Emily nickte er zu, anschließend sah er zu Francis und Shane, doch nur flüchtig.
Doch er verharrte nicht lange, denn drehte er bald dem Lager den Rücken zu und ging tiefer in den Wald, um seine Blase zu entleeren. Er öffnete die zwei Knöpfe seiner Hose und legte den Kopf kurz in den Nacken, während er die Augen. Es fühlte sich so an, als hätte er schon seit Wochen nicht mehr gepinkelt. Noch dazu so bequem. Im Kerker seine Notdurft zu verrichten war nicht die schönste Version.
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Francis Bell
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   20/11/2017, 2:30 pm

Überrascht musste Francis feststellen, dass Shane eifersüchtig war. Eifersüchtig auf einen Mann, den Francis gemocht aber nicht geliebt hatte und an dem er nicht hing. Francis hatte Shane bereits in Florenz offenbart, was er mit ihm getrieben hatte. Shane hatte darüber nie geurteilt. Warum ihm Leonardo gerade heute einfiel, konnte Francis sich nicht erklären. Vermutlich wusste es selbst Shane nicht und er hatte ihn aus seinen Erinnerungen nur hervorgegraben damit er Francis etwas an den Kopf werfen konnte. Ein Name, eine Person, über die sich Shane aufregte. Grinsend hatte er von Shane abgelassen. "Er ist Vergangenheit. Ich hänge nicht an ihm und ich will auch nichts von ihm und umgekehrt ist es genauso. Du bist eifersüchtig, Shane.", erklärte er und grinste in seinen Rücken. "Das ist schön.", lachte er leise. Shane hatte auch Bekanntschaften vor Francis gehabt. Aber auf die war Francis nicht eifersüchtig. Er wusste, dass sie ihm nicht das Wasser reichen konnten. Sie waren allesamt Frauen und konnten nichts, was Francis konnte. Ausser gut kochen vielleicht. "Ich liebe dich.", sagte er leise und berührte sanft seinen Rücken. Shane grummelte vor sich hin aber Francis war überglücklich. Eigentlich wollte er auf eine Reaktion warten aber da keine mehr kam, schloss er die Augen und schlief kurze Zeit später wieder ein. Zwar erwachte er kurz als sich Shane wieder zurück auf den Rücken gedreht hatte aber sein Kopf war zu müde um irgendetwas zu realisieren. Und so verbrachte Francis die Nacht an Shanes Seite, mal enger, mal weniger eng aneinanderliegend.

Vogelgezwitscher weckte ihn gegen sechs Uhr auf. Shane schlief noch immer und Francis deckte ihn mit dem Mantel nochmals zu während er selbst langsam aufstand. Die Beinwunde schmerzte und er humpelte müde und ziemlich angeschlagen zu Lady. Die Assassinen waren bereits wach gewesen und hatten aufmerksam zu ihm geblickt. Aber Francis liess sich nicht beirren und brachte Lady zum kleinen Bachlauf damit sie trinken konnte. Auch löste er den Sattelgurt etwas. Er brachte sie zurück und sah zu Shane. Noch immer schlief er. Offenbar brauchte sein Körper diese Erholung.
Francis beobachtete wie Rafael in den Wald verschwand und nach einigen Sekunden hinkte er ihm hinterher. Er war wesentlich langsamer unterwegs als der Mentor. Doch als er ihn eingeholt hatte, machte er sich durch ein paar Geräusche bemerkbar und stellte sich neben ihn. Er öffnete die Verschnürung und fasste in seine Hose. "Guten Morgen.", sagte er, gähnte auf und erleichterte sich neben Rafael. "Seid Ihr hier der Gastgeber? Ich will mich über das harte Bett beschweren. Und zum Frühstück nehme ich Rührei und Brot. Und eine heisse Milch.", sagte er und grinste auf.
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Emily de Lucca
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   20/11/2017, 5:22 pm

Rafael legte sich bald schlafen und die Rekruten blieben am Feuer sitzen. Emily überlegte hin und her ob das Verabreichen des Schlafmohns eine gute Idee war und wie sie es anstellen sollte. Womöglich wäre es die ruhigste Lösung für die Gruppe. Ein bewusstloser Templer war leichter mitzunehmen als einer der sich wehren konnte. Sie würden sich dann nur noch um Francis kümmern müssen und das allein wäre vermutlich schon schwierig genug. Ob Bell die Assassinen begleiten würde, wenn Hannigan benommen war? Oder würde er sich zusammen mit seinem Cousin aus dem Staub machen? Bei Letzterem hatte aber vor allem der Mentor noch ein Wörtchen mitzureden. Sollten sie es schaffen und den Templer doch schlafen legen können, würde ihnen aber wenigstens der Ägypter keine neuen Probleme bereiten, sollte er so bald wieder zurückkehren. So eine Uneinigkeit innerhalb der Bruderschaft war beschämend und ein solches Szenario wie zuvor sollten sie sich kein weiteres Mal erlauben. Schon gar nicht vor einem Templer.
Die Nacht schritt voran und sie verbrachte sie schweigend und ins Feuer starrend. Die kleine Flasche fest in ihren Händen. Hin und wieder legte sie ein Scheit Holz nach und sogar um das andere Feuer kümmerte sie sich etwas. Die Pferde blieben ruhig und auch sonst tat sich nichts. Kein Giovanni und auch keine Onava kehrten zurück, was sie mit Traurigkeit erfüllte. Fanden die Beiden ihren Tod bei dem Versuch Rafael und sie zu retten? Emily hoffte sehr die Beiden wohlauf wiederzusehen. 
Die junge Assassine fühlte sich ausgeruht uns so weckte sie Ezio erst zu fortgeschrittener Stunde. Schnell und ruhig schlief sie nun selbst in restliche Zeit bis zum Morgen durch.

Bewegung im Lager weckte sie auf und schnell hatte ie ihre Sinne wieder gesammelt. Es galt Vorbereitungen zu treffen und so schickte sich die Dunkelhaarige an die Sachen zu packen und die Pferde herzurichten. Bell schnappte sich Hannigans Tier und führte es die wenigen Schritte zum Wasser. ''Auch gut. Ein Tier weniger um das wir uns kümmern müssen.'' Murmelte sie leise und tätschelte den Hals ihres eigenen Pferdes. 
Schnell drehte sie sich um und sah Francis hinterher als ihr der nächste Gedanke durch den Kopf schoss. Wenn der Söldner sich um das Pferd kümmerte, war der Templer allein. Die Assassine eilte zurück zum Feuer der beiden Engländer und fand, sehr zu ihrer Freude, den Templer allein und tatsächlich noch immer schlafend vor. Gerade wollte sie den Mohn aus ihrer Tasche holen als sie in den Bäumen schon wieder den blonden Schopf erkannte. Als wäre nichts gewesen ging sie also weiter zu dem anderen Feuer und rollte die restlichen Felle zusammen Rafael war mittlerweile ebenfalls erwacht und sie würden bald aufbrechen müssen. 
Der Mentor steuerte in den Wald und Emily war heilfroh, als Francis diesem folgte. Was die Beiden im Wald machen würden oder über was sie sprechen würden war ihr egal. Wichtig war nur dass der Templer allein zurückblieb. Sie nutzte ihre Chance. 
Leise schlich sie auf den reglosen Körper zu. Lediglich das Heben und Senken der zugedeckten Brust zeugte vom Leben des Mannes. Die Luft anhaltend ging sie neben ihm im die Hocke und zog den kleinen Korken aus der Flasche. Natürlich würde er aufwachen sobald sie ihm die Flüssigkeit in den Mund kippte. Wichtig war nur, dass er vorher genug davon schlucken würde. Zum Glück waren die Hände gefesselt, so konnte er ihr wenigstens nicht gefährlich werden. Ein letzter Blick in die Richtung in welche der Söldner und der Mentor verschwunden waren. Da alles ruhig blieb traute sie sich und kippte den gesamten Inhalt zwischen die leicht geöffneten Lippen. Sofort bereitete sie sich darauf vor, dem Mann den Mund zuzuhören und hoffte, dass das Mittel schnell seine volle Wirkung entfalten würde.
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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   20/11/2017, 6:00 pm

Dass Emily dem Templer dem Mohnsaft einflößte, bekam er nicht mit. Er war mit dem Rücken zum Lager gedreht und hörte erst nach kurzer Zeit, wie das Laub und Stöcke knackten, als jemand auf ihn zukam. Er ging nicht davon aus, dass es die Rekrutin war. Viel eher Ezio oder Francis. Immerhin ging er ebenfalls davon aus, dass der Templer gefesselt war. Die blonden Haare und die britischen Gesichtszüge von Francis erkannte er, als dieser ihm gleich darauf einen guten Morgen wünschte. "Morgen.", gab Rafael von sich und räusperte sich, um anschließend wieder die Augen auf sein Tuen zu fixieren. Francis tat es ihm gleich und lockerte die Hose. Auf seine Worte zuckten seine Lippen kurz auf. "Milch? Soetwas haben wir nicht. Ihr müsst mit unserem Wein auskommen, den wir mit Wasser strecken, damit jeder etwas bekommt.", scherzte dieser mit zurückhaltendem Humor zurück. Das Gespräch gestern verlief nicht gut. Und deshalb wirkte Rafael womöglich Francis gegenüber reserviert. 'Genauso wie die Templer'...spukten die Worten des Söldners noch immer in seinem Kopf herum. Doch er wollte es ihm auch nicht gegen den Kopf knallen. Viel eher wollte Rafael beobachten, was passierte. Und ebenso konnte er nur hoffen, dass kein dickerer Keil zwischen sie getrieben wurde. Je länger der Ägypter fern blieb, desto beruhigter konnte Rafael diesbezüglich sein. Er handelte nur für den Orden. Und es war auch gut so. Doch man musste wissen, wann man sich zurückhielt und wann nicht. Rafael schob dieses Verhalten eher auf die Herkunft des Meisters. Gang nach dem Motto: Andere Länder, andere Sitten.
"Gestern war ein schlechter Tag. Der heutige soll nicht genauso enden. ", leicht schüttelte er für sich den Kopf, ehe er nach einer winzigen Pause fortfuhr. "So viel ist passiert... an einem einzigen Tag. Und womöglich kann ich erst morgen vor Freude durch die Welt schreien, wie gut es mir jetzt geht.". Er lächelte kurz auf. Die Freude wollte noch immer nicht raus. Es bereitete ihm Magenschmerzen, wenn er sich Gedanken darüber machte, dass erneut alles aus dem Ruder laufen könnte. Heute war sein Kopf freier. Womöglich war er konzentrierter und konnte bessere Anweisungen geben. Die Nacht hatte ihm gut getan. Sein Rücken schrie an diesem Morgen nicht vor Schmerzen und anscheinend hatte er dies Emily's Salbe zu verdanken. Ebenso fühlte sich die Haut, auf der sie das Mittel aufgetragen hatte, irgendwie an, als wäre sie betäubt. Wie lang die Wirkung wohl hielt? Beinahe fühlte er sich nicht mehr, als wäre er um Jahre gealtert.
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Shane Hannigan
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   20/11/2017, 9:15 pm

Der Schlaf des Adeligen war zwar unruhig, jedoch tief. Er hatte Francis Worte noch gehört, aber sie nicht eingesehen. Er war doch nicht eifersüchtig. Shane wachte nicht auf, als Francis sich regte. Das einzige das von ihm kam, war ein undefinierbares Geräusch und er zog seine Hände näher an seine Brust. Dadurch, dass er auf dem Rücken lag, war sein Kopf nach hinten gefallen und sein Mund war leicht geöffnet. Warme Atemluft strich über seine Lippen und trocknete sie etwas aus. 
Von Emilys Näherung bekam er nichts mit. Erst als plötzlich etwas in seinem Mund landete, zuckten seinen Lider und er öffnete erschrocken die Augen, ehe er automatisch schluckte. Zuerst glaubte er Francis wolle ihm nur einen Streich spielen. "Francis!" Shane klang schlecht gelaunt, wie jeden Morgen und er drehte den Kopf nach links. Der Söldner lag nicht auf seinem Platz und der Geschmack in seinem Mund, war kein Wasser und Suppe. Es schmeckte nach einer Arznei oder gar etwas schlimmeres. Shanes Kopf fuhr herum und er starrte in das Gesicht der Assassinen-Frau.
 Der Templer wurde etwas bleich und er setzte sich ruckartig auf, um neben sich auf den Boden zu spucken. Aber dafür war es längst zu spät, er hatte die Flüssigkeit geschkuckt. Shanes Hände glitten unter dem Mantel hervor und er griff Emily unsanft am Kragen. "Was habt Ihr getan?", zischte er und spuckte noch einmal aus. Hatte man ihn gerade vergiftet? Was hatte man mit Francis getan? Shanes Blick fuhr durch das Lager, aber sein Cousin war nirgends zu sehen. Panik erfasste ihn, zusammen mit der  Erkenntnis, dass man sie überlistet hatte. Die Hände des Engländers wanderten im nächsten Moment weiter nach oben und umschlossen Emilys Kehle. "Was habt Ihr mit Francis gemacht?!" Sein Ton war scharf und seine Augen eiskalt. Shane drückte zu. Er konnte den Herzschlag unter ihrer Haut spüren. Doch plötzlich verschwamm seine Sicht und ein eigenartig leichtes Gefühl legte sich über seinen Verstand. Seine Entschlossenheit die Frau zu töten, um nicht alleine zu sterben, verschwand. Sein rasendes Herz beruhigte sich mit einem Mal und Shanes Finger lösten sich von Emilys Hals. "Was.." Ein wenig hob er seine Hand und wischte sich über das Gesicht. Shanes Augen wirkten fast schwarz, da seine Pupille durch den Mohnsaft geweitet war.
 Der Adelsmann sackte etwas zusammen und er musste immer wieder damit kämpfen, nicht die Augen zu schließen. Schließlich sank er zurück auf seinen Rücken und sah hoch zu den Kronen der Bäume. Die Sorge um Francis und die Angst vergiftet worden zu sein spielten keine Rolle mehr. Viel eher war die Bewegung der Blätter in den Mittelpunkt seines Verstandes gerückt. Shanes Atmung wurde tiefer und langsamer, während die Schmerzen in seinem Körper immer mehr verschwanden. Dass sie dagewesen waren, merkte erst jetzt, wo er sie nicht mehr fühlte.

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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   20/11/2017, 9:17 pm

Ezio nickte leicht, als Emily ihm versprach ihn zur Wachablösung zu wecken. So begann er sich langsam aufzurichten und verzog wenig später das Gesicht. Der Gedanke daran, den Templer zu küssen, um ihm Schlafmohn zu verpassen widerte ihn etwas an. "Da töte ich ihn eher, als soweit zu gehen." Er schüttelte sich leicht, doch dann wirkte sein Blick auch ein wenig amüsiert. Ihm hatte es jedoch bereits bei Emily nicht gefallen, wie sie den Spanier zur Ruhe gebracht hatte. Ein wenig holte er dann Luft und lief hinüber zum Fell, dass er und Emily sich teilen würden. Rafael schien bereits eingeschlafen zu sein und so legte auch er sich nieder. Der Schlaf ließ nicht lange auf sich warten und er wachte erst auf, als er geweckt wurde. 
Die restliche Nacht war ruhig. Niemand kam und auch niemand ging. Den Rücken an einen Baum gelehnt, beobachtete er wie die Sonne langsam wieder aufging. Die ersten Vögel begannen wieder zu singen und so setzte auch er sich in Bewegung, um alles für die Reise vorzubereiten. Im Augenwinkel bekam er mit, dass nun auch Rafael und Emily erwachten. Gerade rollte er sein Fell zusammen, als Rafael aufstand und im Wald verschwand. Kurz sah er zu Emily und suchte ihren Blickkontakt. Aber ihre Aufmerksamkeit lag bei den Engländern und so sah auch er dort hinüber. Bell war bereits aufgestanden und kam mit dem Tier des Templers vom Bach zurück, um wenig später wieder im Wald zu verschwinden. Dass er de gleiche Richtung wie Rafael eingeschlagen hatte, entging ihm für den Moment. Denn viel eher beobachtete er nun wieder Emily, die auf den Templer zu ging. Ezio konnte nicht erkennen, ob er schlief oder wach war. Er hoffte nur, dass die Assassinin auf sich achtgab. 
Langsam legte er alles ab, was er in der Hand hielt und verschloss die Satteltaschen. Wenn sie zeitig die Pferde sattelten, konnten sie noch mit dem Morgentau reiten. Ein gedämpftes Zischen ließ ihn etwas herumwirbeln und seine Augen sahen kurz erschrocken aus. Warum war der Mann nicht mehr gefesselt? Ezio konnte nur erkennen, dass der Dunkelhaarige seine Hände hob. Was danach geschah wurde von Emilys Rücken verdeckt. Mit hastigen Schritten eilte er auf die Frau zu, doch bevor er sie gänzlich erreichte, lag Shane bereits auf seinem Rücken. Sie musste ihm wohl den Saft erfolgreich eingeflöst haben. "Alles im Ordnung?", fragte er sofort und sah ihr in die Augen. "Merda! Warum sind seine Fesseln gelöst? Er hätte Euch töten können! Dem Söldner kann man einfach nicht trauen. Ezio sah kurz auf Shane und dann wieder zurück zu Emily. "Ihr habt es aber geschafft. So sollte er auf der Reise keine Schwierigkeiten mehr machen."

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Francis Bell
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   21/11/2017, 8:56 am

Francis sah seitlich zu Rafael. Er war zurückhaltend und vorsichtig. Diese Distanz konnte Francis verstehen aber er mochte sie nicht. "Solange man Wünsche hat, so klein sie auch sein mögen, lebt man noch.", erklärte er, grinste und schob dann alles wieder in seine Hose bevor er sie zuschnürte. Aus dem Lager kam eine Stimme, doch der Blätterwald dämpfte die Lautstärke. Dennoch glaubte Francis seinen Namen gehört zu haben. Er drehte den Kopf aber konnte nichts weiter hören. Sein Herz begann trotzdem etwas schneller zu schlagen und er spürte die Furcht in sich hochkriegen, Shane könnte den Assassinen nun doch zum Opfer gefallen sein.
"Gestern war ein verdammt guter Tag. Du bist gerettet worden und ich habe Shane wieder. Du hast neue Freunde gewonnen und ich habe… hm, Shane wieder. Jedenfalls solltest du nicht immer das Schlechte über das Gute stellen. Das demotiviert nur. Ihr lasst auch ziemlich die Köpfe hängen. Ich sag dir was. Die zwei Assassinen, die noch fehlen, haben sich bestimmt irgendwo ein Zimmer genommen und vergnügen sich. Du wirst sie eines Tages sicherlich kennenlernen. Man trifft sich immer zweimal im Leben.", sagte er und musterte ihn. "Ich war erleichtert dich zu sehen. Auch wenn du in einem miserablen Zustand bist und deine Leute mich davon abhalten werden, mir eine Klinge oder Schere in die Hand zu drücken damit ich dich wieder ordentlich herrichten kann…", grinste er schief auf. "… aber wenn du fragst, werden dir deine Leute sicher behilflich sein sobald wir dort sind, wo ihr hinwollt. Shane will nicht mitkommen. Ihr behandelt ihn nicht gut und er will auch gar nicht unter euch sein. Ich halte es für vernünftiger, wenn er sich eine Weile Ruhe gönnt bis die Verletzungen soweit geheilt sind, dass er weiterreisen kann. Denn in dem Zustand holt er sich noch den Tod. Und glaub mir, ich will noch nicht wie ein Trauerweib an seinem Grab stehen.", er liess die Schultern etwas hängen. "Auch will ich dich nicht mit dem, was zwischen ihm und mir ist, belästigen... weil es dir egal sein könnte, denn du hast genug mit dir selbst zu tun… aber ich häng an diesem Mann, Rafael. Mehr als du dir vorstellen kannst. Ich kann und werde ihn nicht allein lassen."
Sein Blick heftete sich an Rafael. Er wusste nicht ob Rafael in seinem Zustand fähig war, ihn zu verstehen oder ob die Gefühle noch zu wirr waren und Rafael erst ein wenig Ruhe brauchte um sich sammeln zu können. Aber Francis wollte ihn auch nicht im Dunkeln lassen. Shane hatte gesagt, Francis dürfe nichts mehr über ihn oder ihre Beziehung sagen aber er sprach ja nur über sich und sein Blickfeld.
"Ich habe dich als Mann kennengelernt, der nicht über andere urteilte und nur auf persönliche Rache aus war. Deshalb bitte ich dich, dass du auch jetzt dein Urteil über ihn zurückhältst. Ich weiss, was er ist. Und ich weiss, wer ihr seid. Ich kenne seine Meinung und ich kenne eure Meinung und ihr würdet euch am liebsten gegenseitig tot sehen. Aber vermutlich wäre ich der einzige, der in eurem Kampf den Tod findet. Deshalb ist es ziemlich sinnlos, euch jetzt zu bekriegen."
Er atmete tief durch. Irgendwie redete er sich um Kopf und Kragen um Shane vor weiteren Verletzungen oder gar dem Tod zu bewahren. Vielleicht war es gar nicht nötig gewesen. "Er wird auch keinem von euch etwas tun. Weder ungefesselt noch im gesunden Zustand.", erklärte er. Er wollte noch 'Er ist nur sehr eifersüchtig' sagen, aber das liess er bleiben. Das hätte wieder zuviel von Shane verraten und schlussendlich würden es die Assassinen wohl selbst bemerken, dass Shane sein Eigentum ungern teilte. Dieser Gedanke hatte sich als Gefühl in seinem Herzen festgesetzt und hinterliess einen warmen, kribbelnden Punkt in seiner Brust.
"Wohin wollt ihr nun gehen? Ich muss Shane irgendetwas sagen. Einen Ort… sag mir wenigstens wie die Region heisst. Das Gebirge oder Tal. Bitte."
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Emily de Lucca
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   21/11/2017, 11:33 am

Der Inhalt des Fläschchen ergoss sich in den Mund des Templers und glücklicherweise Schlucke er aus Reflex heraus beinahe alles hinunter. 
Wie vermutet erwachte Hannigan, erwartete aber den Söldner neben sich und rief wütend seinen Namen. Seine Augen weiteten sich als er erkannte wer ihn tatsächlich weckte und eilig setzte er sich auf. Der Templer versuchte den Saft noch auszuspucken, hatte aber schon genug davon verschluckt.
Während der Mann sich im Lager umsah, steckte Emily die nun leere Flasche zurück in ihre Tasche. Gleich würde der Templer schlafen und sie sollte sich etwas einfallen lassen um die größte Wut von Francis auszubremsen. 
Doch scheinbar schätzte sie die Wirkung des Saftes falsch ein. Zwei große Hände griffen erst nach ihrem Kragen und gleich darauf um ihren Hals. Die langen Finger schlossen sich fest darum und drückten ihr die Luft ab. Nun waren es ihre Augen, welche sich vor Schreck weiteten und sich auf ihr Gegenüber richteten. Kräftig war der Druck und kam so unerwartet, dass Emily komplett die Luft wegblieb. Nach eben dieser schnappend griff sie nach seinen Handgelenken und zerrte daran. Nur mit viel Mühe zwang sie sich selbst einigermaßen ruhig zu bleiben und ihre Waffen stecken zu lassen. Gleich würde der Mohn wirken und Hannigan in einen tiefen Schlaf versetzen. Oder? Er sorgte sich um das Leben seines Cousins und das offensichtlich mehr als um sein eigenes. Emily zählte die unendlich langen Sekunden ehe die Finger endlich an Kraft verloren und der Templer seine Hände fallen ließ. Die junge Frau holte gehetzt Luft und ließ sich dabei nach hinten fallen. Von der hockenden Position kam sie so nun in eine sitzende und brachte dadurch etwas mehr Abstand zwischen sich und den Mann. Gerade würgte er sie noch und nun legte er sich kraftlos zurück und starrte benommen in die Baumkronen .
Emily tastete nach ihrem Hals und ordnete ihre Kleidung. Sie konnte noch immer den Druck seiner Finger spüren und vermutlich konnte man die Abdrücke auf der Haut sehen. 
Plötzlich stand Ezio bei ihr und sah auf sie und den Templer herab. Schnell richtete sie das Tuch um ihren Hals und nickte. ''Er sollte die nächste Zeit friedlich sein und uns keine Probleme machen.'' Emily musste kurz Husten und sich Räuspern um das kratzende Gefühl aus der Kehle zu bekommen. Langsam rappelte sie sich hoch und klopfte Blätter und Staub von der Hose. Ihr Blick ging zu den ungefesselten Händen des Templers. Bell hat sie ihm also abgenommen und das wäre ihr nun fast zum Verhängnis geworden. ''Aber dafür wird Bell uns nun das Leben zur Hölle machen. Wie sollen wir ihm erklären, dass sein Liebster die nächsten Stunden kaum ansprechbar ist?'' Schulterzuckend sah sie auf den am Boden liegenden und zog das Tuch um ihren Hals noch ein Stück höher. Sie hatte wirklich Glück gehabt, dass der Mohn so schnell wirkte.
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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   21/11/2017, 12:58 pm

Er schüttelte ab, als er fertig war und steckte alles dahin zurück, wo es hingehörte. Anschließend schloss er wieder die Hose, blieb aber so stehen, wie er war, während Francis sprach. Was Rafael eigentlich gemeint hatte, sollte auf den Abend zurückführen. Auf den Moment, als der Assassine den Söldner verletzte und wenig später auch noch Emily in Gefahr brachte, indem er mit gespanntem Bogen direkt auf sie zielte. Natürlich hatte er sie ermahnt, sie solle aus dem Weg gehen. Aber all das war beinahe so wie ein schlechter Traum, wenn er zurückdachte. Heute waren seine Sinne stärker als gestern. Und das musste er ausnutzen, so gut es ging.
Doch schließlich musste er schmunzeln, als Francis meinte, die zwei Assassinen teilten sich das Bett. Er verstand, was er damit meinte. Und vielleicht musste Rafael tatsächlich hoffen, dass sie zurückkehren würden. Wann hatte er damit angefangen, an den Fähigkeiten anderer Assassinen zu zweifeln? "Du belästigst mich nicht. Dass du ihn nicht alleine lassen wirst.. davon ging ich aus.", fing er an im ruhigen Ton. "Ich kann keine tagelangen Pausen wegen ihm einlegen können. Er ist verletzt, doch sein Leben hängt nicht am seidenen Faden. Keines der Leben in diesem Lager." Er wusste nicht ganz, ob diese Antwort genug war. "Ich kann nichts anderes tun. Ich kann ihn auch nicht gehen lassen. Er wird nicht weiter verletzt. Bis jetzt tat das keiner von uns."
Er stellte sich näher zu Francis, als auch dieser fertig war. Er senkte den Kopf nachdenklich, ehe er wieder in die Augen des Engländers sah. Doch dass Hannigan ihnen nichts tat, bezweifelte er stark. Einem Templer durfte man nicht trauen. Ganz egal, ob er gefesselt war oder nicht. Ob gesund oder krank.
Er seufzte, sagte einige Sekunden lang nichts, als Francis ihn bat ihm zu verraten, wo sie hingingen. "Der Ort liegt in einer Bergregion. Sie wird 'Montagnola Senese' genannt. Sie liegt ungefähr einen Tagesritt von hier entfernt. Südlich von Florenz aus. " Noch einen Schritt machte er auf Francis zu und wischte sich mit dem Handrücken kurz unter der Nase entlang. "Ich habe dir nicht getraut, als wir uns das erstemal begegneten. Doch ich tat es danach. Und ich tu es noch immer, Francis. " Ins einen Augen war zu lesen, dass er dies wirklich so meinte. Dass ihm viel an Francis hing. Er und die Bruderschaft waren das letzte, an was er sich in der Zeit der Gefangenschaft klammern konnte. "Traust du auch mir, wenn ich sage, ich brauche deinen Templer, um an Rizzi zu kommen? Mehr will ich nicht."
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Francis Bell
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   21/11/2017, 3:29 pm

Francis sah Rafael lange an. Der Mentor wirkte etwas gelöster und stabiler als gestern was Francis erleichterte. Er wollte ihm nichts böses und er sah auch nichts böses in ihm.
"Aber wenn du ihn für deine Zwecke benutzt, wird er wieder zwischen die Fronten geraten und verletzt oder getötet.", meinte er und atmete tief durch. "Ich hatte mich dir freiwillig angeboten. Ich war mit Herzblut und einer Überzeugung dabei. Er kann das nicht. Du zwingst ihn und dann wird er vielleicht nicht immer korrekt handeln weil er dir eins auswischen will. Er ist ein Mann mit Stolz und Ehre und beides wird er sich nicht nehmen lassen.", meinte er und lächelte auf. Francis gefielen diese Eigenschaften. "Ich wüsste nicht wie ich ihn überzeugen könnte, dass wir mit euch mitkommen ohne Gefangene zu sein. Vielleicht sprichst du mit ihm. Als mein Freund und nicht als Assassinenmentor.", schlug er ihm schliesslich vor während er den Kopf leicht zurück in Richtung Lager drehte. Er konnte aber nichts erkennen. "Vom ursprünglichen Treffen sind nur drei Männer übriggeblieben."
Sein Blick ging zurück zu Rafael. "Ezio ist der einzige Assassine, der dir gefolgt ist. Die anderen konnten oder wollten nicht. Ich konnte nicht und bin es durch Zufall trotzdem. Ihr seid untereinander ein ziemlich chaotischer Haufen. Du solltest vielleicht das Vertrauen in euch und aufeinander stärken sonst sind die Assassinen bald Geschichte und die Templer haben gewonnen. Vertrauen erlangst du nur wenn du mit Güte und Nachsicht handelst. Wenn du Shane oder mir drohst, bedeutet das nur, dass du dir unsicher bist ob wir euch gefährlich werden könnten. Das nagt an den anderen und macht sie nervös weil sie uns ständig im Blick haben. Und das macht Shane und mich unbewusst zu einer grösseren Gefahr als wir es tatsächlich für euch sind. Seit gestern Abend starrt ihr unentwegt auf Shane und mich und blendet alles rundherum aus. Macht euch nicht angreifbarer als nötig."
Er hob seine Arme in die Luft und streckte sich. Dabei reagierte die genähte Wunde und liess ihn zusammenzucken. Sein linkes Bein verlor augenblicklich an Kraft und knickte etwas ein. Francis seufzte auf. "Ich bin wegen dem schönen Wetter nach Italien gekommen und nicht um mir jeden Körperteil verwunden zu lassen.", stöhnte er leise. Das war nur die halbe Wahrheit. Er war hauptsächlich wegen dem Geld und der Frauen gekommen. Nun war er bettelarm und und hatte einen Kerl an seiner Seite. Und er bereute nichts. Gar nichts.
"Tut mir leid. Ich sollte mich gar nicht in eure Dinge einmischen. Ich versteh nichts davon.", gab er schliesslich zu. "Gehen wir zurück. Wenn Shane aufwacht und mich nicht sieht, wird er sicher sauer.", grinste er leicht auf. Er hatte keine Ahnung, dass all das schon geschehen war und Shane mittlerweile ausgeknockt am Baum lag.
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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   21/11/2017, 6:48 pm

"Und du denkst, er hört mir zu, wenn ich das tue?" Auch bezweifelte er, dass Hannigan den Gedanken hinfort wischen würde, dass er Assassine war. Genauso, wie Rafael ihn niemals nur als Geliebter Francis' sehen würde. Er ging zu einem Baum, während der andere weitersprach. Langsam und gemächlich, um sich anschließend mit einer Schulter dagegenzulehnen, an der keine Striemen zu spüren waren. Natürlich hörte er Francis dabei zu, auch wenn er sich für einen winzigen Moment dabei abwendete.

Er wusste nicht, ob er überrascht über diese Aussage sein sollte oder enttäuscht. "Den Nicht-Assassinen kann ich es nicht übel nehmen. Aber de Nerha besuchte mich in der ersten Nacht im Kerker Florenz'. Und er versprach mir, er würde mich noch in der selben Nacht befreien. Er sprach auch davon, dass Filangieri dabei sei, sich jedoch um Leonardo kümmere.", berichtete er dem Söldner. Dieses Gespräch fühlte sich gut an. Und er war froh, dass mal kein Anderer dabei war, der ihnen zuhörte und vielleicht auch etwas dazwischen warf.
Schwer atmete der Assassine aus, als Francis über Rafael's Vorgehensweise sprach. "Ich weiß tatsächlich nicht, ob von euch beiden Gefahr aus geht. Nach dem gestrigen Abend, bei all den Taten und Worten, die ausgesprochen wurde, weiß ich gar nichts mehr." Seine Augen beobachteten den Engländer genau. Sie studierten ihn, ohne dabei verurteilend zu wirken. "Du hast recht. Vielleicht solltest du dich tatsächlich nicht in derartige Dinge einmischen." Sein Gesicht verzog sich dabei etwas nachdenklicher und auch ernster. Doch bevor Francis einen Schritt zurück zum Lager machen konnte, hielt Rafael ihn mit einem "Warte." auf. Er löste sich vom Stamm und ging zu dem Blonden, mit dem Rücken zum Lager.
"Ganz gleich, was gestern im Lager geschah: ich bin dir dankbar. Äußerst dankbar. Du hast an diesem Tag nicht nur ein Leben gerettet." Er wollte so viel sagen. Doch glaubte er, dass dies keinen Sinn hatte. "Noch immer weiß ich nicht, was an dem Abend im Gastkeller geschah. Wie man uns fand..." Kurz sah er an Francis vorbei, zu Boden. "Rizzi nannte dich als Verräter. Später gab er mir selbst die Schuld. Das Assassinentreffen wurde zwar zerstört von ihm und seinen Wachen. Doch der Sinn hinter dem Treffen hat sich bis heute nicht geändert." Er versuchte zu lächeln, was jedoch scheiterte und verzweifelt aussah, ehe er wieder ernst wurde. "Schließt du dich mir noch immer an?" Gerade wäre er sowie so nicht in der Lage, dem italienischen Templer hinter herzujagen. Aber er meinte es ernst: er wollte dem treu sein, was er an jenem Abend ausgesprochen hatte. All die Mühe, die er aufgebracht hatte, um seine Verbündeten zusammen zu rufen, hatte er nicht vergessen.
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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   21/11/2017, 8:18 pm

Ezios Blick blieb auf Emilys Gesicht hängen. Sie sah bleich aus und für einen Moment klang ihre Stimme auch. War etwa doch mehr passiert, als der Templer aufgewacht war? Schnell suchte er ihren Körper nach wunden ab. Doch dort schien alles heile zu sein und die Würgespuren wurden erfolgreich vom Tuch verdeckt. "Ist wirklich alles in Ordnung?" Wachsam beobachtete er wie die junge Frau aufstand und machte ihr etwas platz. "Er ist nicht gefesselt. Bell hat seine Abmachung nicht gehalten. Dazu ist der Templer aufgewacht und war eine Gefahr für sich selbst und das Lager. Er lebt doch noch. Die Arznei lindert sogar seine Schmerzen, das hätte er gar nicht verdient. Ezio sah auf seine Hand und fuhr über den dreckig gewordenen Verband. Er erinnerte sich an die erste Nacht im Wald, wo gleich drei Personen ihr Lager gestürmt hatten. Darunter auch der Arzt. Sie hatten ihm die Wirkung des Mohnsaftes erklärt - ein Grund, warum er davon nichts eingenommen hatte. Ezio holte noch etwas Luft und sah zurück zu Shane.
 "Er glaubt Euch jedes Wort, Emily. Nur noch ein letztes Mal. In Monteriggioni können wir alle endlich durch-atmen., meinte er aufmunternd und verzog seine Lippen zu einem leichten Lächeln. Ezio konnte es kaum erwarten aufzubrechen. "Lass uns die restlichen Pferde fertig machen. Wir können das Pferd des Spaniers mit unseren Sachen beladen und auch das von Onava und Giovanni. Ich würde die Tiere nur ungern hier lassen. Wenn Wachen sie finden, wissen sie, dass hier jemand gelagert hatte und suchen nach unseren Spuren." Ezio trat ein paar Schritte zurück und überlegte kurz, ob er dem Mann nicht doch noch die Fesseln anlegen sollte. Entschied sich dann aber dagegen, um eine weitere Diskussion mit dem Söldner zu vermeiden. 
Ezio legte die Distanz zu seinem Pferd zurück und hob den Sattel auf den Rücken des Tieres. Danach machte er sich daran, sich um Onavas Pferd zu kümmern. Einen Augenblick lang sah er zu ihren Sachen und strich über die Tasche. Er wagte sie nicht zu öffnen, da er einen Dolch in seinem Rücken erwartete, wenn sie davon erfuhr. Ezio sah in die Richtung, aus der sie gestern gekommen waren. Es war still, bis ein Vogel über ihm zu singen begann und Ezio nach dem gefiederten Tier suchte. Doch die Blätter verbargen den Vogel. Eine Bewegung in seiner Nähe ließen ihn den Blick senken. Als hätte er nie in der Arbeit inne gehalten, zog er den Sattelgurt fest und strich über das weiche Fell.

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Francis Bell
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   22/11/2017, 10:20 am

Francis zog die Nase hoch und wollte ausspucken. Aber als Rafael sich vom Baumstamm löste und auf ihn die wenigen Schritte zukam, schluckte er den Schleim runter um nicht unhöflich vor ihm zu erscheinen. Gerade vor Rafael, dem es wahrscheinlich egal gewesen wäre, wollte er sich nicht so geben.
"Hm, ich habe nicht viel getan. Ein Lebensretter bin ich nicht. Eher ein Fluchthelfer. Und ein miserabler noch dazu.", feixte er. Rafael war zwar frei. Aber Shane war durch Francis in Gefangenschaft geraten. Bei den Templern und bei den Assassinen. Und amüsant fand dieser das überhaupt nicht. "Ich habe nichts verraten, soviel kann ich dir sagen. Ich war die ganze Zeit bei dir und Leonardo und mein Hauptinteresse lag darin, zu essen und zu schlafen. Ich bin Rizzis Männern entkommen. Trotz dieser schlimmen Verletzung. Und das nur weil Shane mich gefunden und mitgenommen hatte. Ich hatte das nicht vor. Ich habe ihm gesagt, er soll weitergehen und mich liegenlassen. Aber er konnte nicht und so kam eins zum anderen. Shane hat erst später begriffen, in was er sich da hineinmanövriert hatte.", erklärte er ihm. "Wenn du ihn reizt, wird er entsprechend reagieren. Aber das weisst du offenbar schon. Du sagtest, er hätte dich geschlagen."
Francis musterte Rafael. Da war ein Bluterguss in seinem Gesicht. Aber ob dieser von Shane stammte oder von jemand anderem, konnte Francis nicht wissen.
"Wie auch immer. Wir sollten die Seherin fragen wie unsere Chancen stehen, dass wir heil in den Bergen ankommen. Dort, wo du hin möchtest. Und dann sage ich dir ob ich mich dir anschliesse oder nicht."
Francis machte seinen zukünftigen Weg mit Rafael also von der Aussage von Emily abhängig. Zu einem Teil jedenfalls. Der andere Teil hiess Shane und hatte gehörig viel Macht. "Wir wollen alle Rizzi tot sehen. Aber welcher Weg zu seinem Tod führt, entscheide ich sobald die Seherin auf meine Fragen geantwortet hat, die ich ihr noch stellen will."
Er grinste und humpelte weiter. Als sie aus den Bäumen traten, blickte er zu Ezio und Emily bevor sein Herz in die Hose rutschte. Sie standen bei Shane. Sofort begann sein Herz unruhig schneller zu schlagen und Angst kroch in ihm hoch. "Schert euch weg von ihm!", sagte er laut und humpelte so schnell er konnte zum Lager zurück. Er sah auf Shane. Er blutete nicht. Aber er wirkte äusserst seltsam. "Shane? Shane!" Er liess sich neben ihm auf die Knie sinken und fasste nach seinem Kopf. Shane wirkte wie betrunken und abwesend. Francis' Hände glitten an seine Wangen. Dann drehte er den Kopf und starrte Emily und Ezio vernichtend an. "Was habt ihr getan? Was habt ihr mit ihm gemacht!", fuhr er die beiden an ehe er sich wieder aufrappelte und auf Augenhöhe stand. Seine Hände ballten sich zu Fäusten.
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