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 Der Weg der Assassinen

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AutorNachricht
Onava de Costa
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Alter : 19
Spieler : Lilith

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Alter: 20
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Gesinnung: Assassine Assassine

BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   26/9/2017, 10:32 pm

Onava blickte den Fremden, der sich offenbar als Mediziner gab, kurz an. Es war kein Zögern in seiner Stimme, keine übermässiges Blinzeln oder zittrige Hände. Er wich auch ihrem Blick nicht aus.
Es war unwahrscheinlich, dass er log. Dieser junge Mann schien seiner selbst sicher zu sein.
Trotzdem wäre es jetzt leichtsinnig ihm blind zu vertrauen, auch wenn sie einen Hinterhalt grundsätzlich ausschloss.
"Ich sollte noch Beinwell, Arnika und Kamille in meiner Kräutertasche haben", erwiderte die Rothaarige. Ihr war durchaus bewusst, wie merkwürdig es für manch einen klingen musste, dass ihren Kräutern besonderer Stauraum zustand. Doch wollte sie keinen Gedanken an eine solche Banalität verschwenden, schliesslich ging es keinen etwas an. Und ihr war es irgendwo auch egal, was man von ihr dachte.

In der Zwischenzeit war die andere Frau aus dem Lager verschwunden und nun wieder mit zwei Pferden zurückgekehrt. Eines davon war ihres.
Sie suchte kurz den Augenkontakt mit ihr, um ihr mit einem Kopfnicken deutlich zu machen, dass sie die Geste durchaus schätzte. Glücklicherweise war sie noch nicht dazu gekommen das Pferd abzuschnallen oder überhaupt die Satteltaschen zu öffnen. Dies ersparte ihr nun Zeit, die sie sonst hätte aufwenden müssen um die Sachen zu holen.

Nach Beendigung ihrer kleinen Zusammenfassung, begann Ezio zu erzählen, was sich in der Zwischenzeit hier abgespielt hatte.
Aufmerksam hatte sie ihm zugehört, als er die Stimme senkte musste auch sie sich etwas weiter vorbeugen um auch jedes Wort verstehen zu können.
Dabei fiel ihr eine ihrer feuerroten Locken ins Gesicht, was sie jedoch nicht realisierte da sie so konzentriert darauf war die Zusammenhänge genau zu verstehen. Auf keinen Fall wollte sie stupide Fragen stellen, die sie sich hätte durch Zuhören selbst beantworten können.
"Das klingt überhaupt nicht gut...", gab sie nachdenklich zu, als ihr Gegenüber mit Sprechen fertig war.
Ihre blauen Augen musterten kurz die Anwesenden im Lager. Ein Gefangener, einer der auch den anderen Fremd schien. Mehr Komplizen schienen auch nicht anwesend.
"Dann werde ich mitkommen und euch helfen, falls ihr nichts dagegen habt", meinte Onava und musste dabei schmunzeln; "Immerhin hat Mario mich doch geschickt um auf euch aufzupassen."

Auf Ezios Frage nach einem Schmerzmittel hin zögerte sie einen Moment. Sie hatte nicht viel dabei und sie wusste nicht wie schlimm seine Schmerzen waren. Die Wunde allein sah eigentlich nicht danach aus, als wäre sie in irgendeiner Form gefährlich oder ausserordentlich schlimm. Den Gedanken behielt Onava jedoch für sich.
"Das einzige was ich dabei habe ist Schlafmohnsaft", meinte sie zögerlich und dachte dabei an das kleine braune Glasfläschen, dass sich in ihrer kleinen "Sammlung" befand.
"Schlafmohn hilft gegen Schmerzen. Das Problem ist, dass er zusätzlich sedativ wirkt. Wenn du Glück hast erhältst du genau die Menge, welche die Schmerzen lindert und dich nur beruhigt. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist jedoch sehr gering.
Das Bedeutet die Reaktionsgeschwindigkeit wird um einiges verringert. Du bist glücklicher und dir können ernste Sachen plötzlich egal sein.."
, sprach sie eine Warnung aus.
Sie fügte an, dass er das für sich selbst entscheiden müsse, da sie nicht beurteilen könne, wie stark die Schmerzen sind.
"Ich rate allerdings davon ab, wenn ich ehrlich bin.", wollte die junge Frau noch gesagt haben.

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Giovanni Devino
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Gesinnung: Assassine Assassine

BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   27/9/2017, 7:31 pm

Giovanni schaute zu der Jungen Assassini die grade den Spanier Mundtot legt konnte er sich das Grinsen nicht unterdrücken, er konnte seinen Blick nicht von der ihr Reißen und bekam fast nicht mit das sie ihm ein Topf mit Wasser ihm überreichte, diesen stellte er ans Feuer und kramte aus einer seine Gürteltaschen einen Lederbeutel in dem Kräuter zusammengestellt waren, den Geruch der am Dominantesten war, war der Geruch von Balsam es wahrscheinlich der einzige Geruch den ein Laie erkennen konnte, er und wahrscheinlich die beiden Assassinen konnte auch noch den Geruch von Lavendel und Linde raus erkennen, "Signora Assassini würdet ihr bitte ein bisschen was von den Kräutern nehmen und das zu einem Tee weiterverarbeiten, ich bekam die Kräuter von einem freund in England." Giovanni rieb sich die Augen, die Nacht war lang und zu nerven aufreibend um noch klar zudenken er wollte eigentlich nur noch schlafen, er konzentriere sich nur noch auf die Bandage die er vorbereite, "Ich werde die Bandage mit Beinwell und Kamille einreiben, beides wirkt heil fördernd und beruhigend, aber es könnte schmerzhaft werden, es wäre gut wenn ihr seine Hand halten würdet, das wird euch helfen gegen die Schmerzen die aufkommen wenn ich Bandagiere." meinte Giovanni zur Rothaarigen und zu seinem Patienten, in ruhigem aber strengem Ton.

Bei dem Schlafmohn wurde Giovanni hellhörig und konnte nur der Rothaarigen beipflichten mit einem heftigen Nicken, Schlafmohn könnte für einen Assassinen der Tot sein, wenn man Situationen falsch einschätzt oder falsch wahrnimmt wäre das, dass ende für jeden von ihn. "Der Tee wird die Schmerzen zeitweilig nehmen oder zum mindest die verringern, ihr werde die Schmerzen kaum noch haben vor allem wenn der Wundverband drauf ist."


Giovanni drehte sich zu den beiden Assassini und schlug ihn vor"Ich könnte euch Unterrichten wenn Ihr es wollt."
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Emily de Lucca
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Gesinnung: Assassine Assassine

BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   27/9/2017, 9:22 pm

Nach kurzer Zeit kehrte sie mit den beiden Pferden ins Lager zurück und die Rothaarige dankte es ihr mit einem kurzen Nicken, welches Emily ebenso kurz erwiderte.
Nachdem sie für Ruhe im Lager gesorgt hatte, gesellte sie sich zu dem Trio ans Feuer. Von den beiden Männern erntete sie jeweils ein erleichtertes Lächeln und scheinbar waren alle froh, als langsam wieder die ruhige Nacht zurückkehrte. 
Ezio fasste gerade die letzten Tage zusammen und die beiden anderen Assassinen hörten ihm aufmerksam zu. Er erzählte ihnen ausführlich von dem Treffen, dem Verrat und was sie bisher  in Erfahrung bringen konnten, übersprang aber den Teil des Misstrauens gegenüber Emily. Dafür war sie ihm dankbar und egal wie er empfand, war es weniger sinnvoll noch mehr Unmut innerhalb der Bruderschaft zu verbreiten. Ihr Fokus und ihre ganze Energie sollte nun ganz der Befreiung des Mentors gelten und danach würde Ezio entweder verstehen oder sie würde sich zurückziehen müssen.
Auch die Rothaarige bot nun ihre Hilfe an, was in Emily ein vages Gefühl der Erleichterung weckte. Die Beiden Assassinen schienen sich gut zu kennen und einander zu vertrauen. Für die Gruppe bedeutete dies eine weitere, hoffentlich fähige Person die ihnen bei der bevorstehenden Aufgabe helfen würde. 
Giovannis Stimme riss sie wieder aus den Gedanken und sie setzte sich aufrechter hin. Musternd griff sie nach den Kräutern und roch vorsichtig daran. Bei dem aufsteigenden Lavendelduft schloss sie kurz lächelnd die Augen. Schon immer mochte sie den süßlichen Geruch, den dieses vielseitige Kraut ausströmte. 
''Einem Freund aus England?'' Fragend sah sie zu dem Mediziner während sie einen Teil der Kräuter in das Wasser rührte und mit einem kleinen Zweig begann umzurühren. Der lange Tag ging an keinem von ihnen spurlos vorüber und auch Giovanni wirkte müde und unausgeruht.
Bei seinen nächsten Worten hob Emily schnell den Kopf und musterte Ezio. Devino meinte sie sollte seine Hand halten, während er die Bandage anlegte um den Schmerz erträglicher zu machen. Sofort merkte sie, dass diese Worte nicht an sie sondern die Rothaarige gerichtet waren und ebenso schnell richtete sie den Blick wieder in ihren Topf, welchen sie nun geschäftig umrührte. 
Der Mohnsaft war ihr ebenfalls bekannt jedoch nur als Sedativum. Emily kannte es nur in höheren Dosen um sich in diverse Rausch- oder eben Schlafzustände zu versetzen. Onava hatte vollkommen recht und auch sie hätte die Einnahme nicht wirklich empfohlen. 
Aufmerksam lauschte sie dem Mediziner und versuchte sich alles zu merken. Ihr Interesse an Heilkräutern und Gift pflanzen begleitete sie schon seit ihrer Kindheit und sie hoffte noch viel über die hiesige Pflanzenwelt zu erfahren. 
Devinos Angebot kam überraschend und dementsprechend sah sie zu ihm auf. ''Sobald dies alles vorbei ist komme ich gern auf dieses Angebot zurück. Für die Zeit, die ich noch in Italien bin, würde ich mich gerne mit jemandem austauschen.'' Durch ein Stück Stoff filterte sie die Kräuter ab und goss den Tee zurück in den Wasserschlauch um ihn nun Ezio zu reichen.
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Ezio Auditore
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Besonderheiten: Narbe an der Lippe
Gesinnung: Assassine Assassine

BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   28/9/2017, 8:29 pm

Bei dem Gespräch über Kräuter fiel Ezio für einen Moment in seinen eigene Gedanken. Es war ein Thema mit dem er sich noch nie wirklich beschäftigt hatte und er empfand es auch nicht als den richtigen Zeitpunkt um damit anzufangen. Er vertraute Onava gut genug, um ihre Kenntnisse nicht in Frage zu stellen. Zudem hatte sie bereits einmal kleine Wunden von ihm versorgt.
Sein Blick war in die Flammen gerichtet und diese spiegelten sich in seinen Augen wieder. Sie flackerten und hin und wieder sprang ein Funke in die Luft. Dieser Abend war bisher ganz anders verlaufen als er geplant hatte und ihre Gruppe schien sich nun vergrößert zu haben. „Habt ihr genug Proviant mit Euch?“, stellte er plötzlich die Frage in die Runde. Von Emily wusste er, dass sie ebenso wie er genug eingepackt hatte, um ein paar Tage reisen zu können. Doch bei Onava und Goivanni war er sich nicht sicher. Den Spanier beachtete er dabei fürs erste nicht, der war ein Fall für sich. „Wenn nicht müssen wir ein Dorf oder eine Stadt ansteuern.“ Natürlich würden sie bei einigen Dörfern und auch Bauern vorbei kommen, doch er hatte nicht vor dort lange zu stoppen. Vielleicht nur um kurz in Erfahrung zu bringen, ob eine Kutsche in dieser Gegend vorbei gekommen war. Aber jetzt in dieser Gruppe waren sie auffälliger und sie durften genauso nicht riskieren, dass die Bewohner begannen Fragen zu stellen. Das würde auch schwer werden, wenn sie Adriano mit sich schleppten. Am besten mit verschlossenen Mund. Ezio befürchtete er könnte sonst noch jedem denen sie begegnete ihre Absicht in das Gesicht schreien. Für einen Moment legte er diese Gedanken beiseite um Onava aufmerksam zu lauschen und am Ende selbst mit seiner Erzählung fortzufahren. Er brachte sie in kurzer Zeit auf den neuesten Stand und erfreut blitzen seine Augen auf, als sie ihre Hilfe anbot und seine stumme Frage verstanden hatte. „Pha, auf mich aufpassen? Ich schaff es sehr gut selbst.“, er grinste breit und hob dein seine Hand, um dann kurz das Gesicht zu verziehen. „Sehr gut..“, fügte er noch einmal hinzu, bevor er wieder etwas ernster wurde.
Wir werden jede Hand brauchen, die wir kriegen können. Rizzi scheut nicht an Wachen und ich habe die Befürchtung sie werden Rafael nicht einfach unbewacht in einer Zelle lassen. Aber zuerst müssen wir sie einholen. Sie haben einen halben Tag Vorsprung.“ Dieses Mal wandte er das Wort an alle drei am Feuer. Sie würden kaum etwas für Rafael tun können, wenn sie sich Zeit ließen und den Templern immer mehr Zeit gaben davon zu reisen. „Wir sind auf den Pferden schneller, als die Kutsche. Irgendwann müssen wir sie also eingeholt haben.“ Einen Moment vergaß er seine verwundete Hand. Viel zu sehr war er in die weitere Planung eingelenkt. Doch er hatte seine Frage nicht vergessen und sah zurück zu Onava. Er hatte noch nie von Schlafmohn gehört und ein wenig war er wirklich in der Versuchung, danach zu fragen. Jedoch hielten ihn die Nebenwirkungen davon ab. „Ernste Sachen plötzlich egal? Das klingt fast nach einem Gift.“, murmelte er und schüttelte dann den Kopf. „Lieber nicht.“ Dann würde er wohl mit den Schmerzen klar kommen müssen. Im Hintergrund bekam er kurz etwas über das Gespräch zwischen Emily und Giovanni mit. Bei der Erwähnung eines Engländers musste er kurz an den blonden Mann im Keller denken. Er war neben Leonardo gesessen und er hatte nie erfahren, in welcher Verbindung die Beiden standen. Er hatte ganz vergessen seinen Freund danach zu fragen. War etwa er der Verräter? Immerhin war einfach untergetaucht und er war der Einzige, von dem er gar nichts mehr gehört hatte.
Ezio blinzelte und sein Blick fiel auf Giovanni. „Das hört sich sehr … schön an.“ Er dehnte die letzen Worte ein wenig und sah zweifelnd auf die Mischung, die der Arzt zusammenstellte. Die Aussicht darauf, dass es ihm noch mehr Schmerzen bereiten würde, gefiel ihm auch nicht. Aber da musste er wohl durch. „Wenn Ihr damit fertig seid, brauchen wir alle etwas Ruhe. Der Tag beginnt sobald die Sonne den Weg erleuchtet.“ Der Mond stand schon hoch und auch wenn er nicht schlafen würde, würde sein Körper dankbar für ein wenig Ruhe sein.

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Adriano El Matador
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   28/9/2017, 9:04 pm

Still lauschte Adriano den Gespräch welches sich nur um die Arztnei und irgendwelchen Kräutern drehte. Genervt verdrehte er nach einer Weile die Augen und wünschte sich er wäre Taub den dieses Gequatsche ging ihm auf die Nerven.

Adriano dachte lange nach wärend er die Anwesenden beobachtete und versuchte aus ihren Bewegungen schlau zu werden. Sie sprachen nun ja sehr leise und das Knistern des Feuers übertönte alle Gespräche sehr zum leiden von Adriano.

Er war ja eigendlich in dieses Lager gekommen um Antworten zu finden aber das war noch nicht alles. Eigendlich wollte er auch helfen bei dem was die Assassinen vor hatten. Er wollte beweisen das er auch ein Treuer Mann sein konnte der dem Credo noch immer treu war. Ja natürlich hatte er gestohlen und seine Klinge gegen unschuldige gerichtet aber was sollte er den machen. Verstoßen vom eigenen Orden nach der eigenen Schwäche war ihm nur sein Pferd ein kleiner Beutel mit Münzen und ein wenig Proviant geblieben. Und natürlich seine Waffen von denen er sich bereits trennen musste. Das proviant hatte er bereits verzehrt bevor er überhaupt nach Italien kam und die Münzen ausgegeben. Nur sein Pferd war ihm geblieben. Wenn er das verlor hätte er gar nichts mehr was ihn an seine Familie erinnerte. Er dachte an die Szenen aus Spanien dachte an die erschrockenen gesichter seiner Familie als die Wahrheit ans Licht kam. Er erinnerte sich an alles was war an das Schadenfreudige grinsen der Templer und ihrem Anführer als er Adriano sah und das aussprach was für immer hinter den Mauern der Templerfeste bleiben sollte. Er konnte sich noch genau an den Schrei der Ungläubigkeit seiner Mutter erinnern und an das entsetzte und gleichzeitig fassungslose Gesicht seines Vaters als er die Worte sprach die sein leben für immer veränderten.
Er dachte weiter nach und bewegte seine Hände etwas und versuchte sich zu befreien.
Ja auch hier in Italien hatte er schon einiges erlebt. Er war auf einen Templer gestoßen eigendlich war es zufall. Adriano wusste damals nicht das er ein templer war das erfuhr er erst später. Dieser beobachtete ihn schon eine geraume Weile und fragte ihn dann ob er sich geld verdiehnen wollte. Adriano willigte damals ein aber als er erfuhr was er für das geld machen sollte wollte er am liebsten Schreiend wegrennen. Er hatte dem Templer zugenickt und den Teil des geldes genommen. Er hatte weder den Auftrag erledigt noch etwas anderes. Er hatte sich vom Acker gemacht. Aber der Zufall wollte es so und eines Tages traf er genau auf diesen Mann wieder und dieser war natürlich wenig begeistert darüber und griff ihn an und Adriano konnte nur knapper Mühe fliehen.

Nun war er in einem Assassinenlager gefangen und hatte erfahren das sie genau auf dem Weg zu diesem Mann waren. irgendetwas musste er doch machen können um ihnen zu entkommen. Irgendetwas um den fesseln zu entkommen die ihn hilten. Er hatte sich seine Handgelenke mitlerweile blutug gescheuert wärend er versuchte ihnen zu entkommen aber das störte ihn nicht, Er ignorierte den Schmerz und sah weiter zu ihnen.

Sollte er es wagen ihnen zu sagen das er ihnen helfen wollte? Würde es ihm etwas bringen? Würden sie ihn verspotten? Er wusste es nicht aber er wusste das es ihm auch nichts bringen würde hier zu bleiben und zu schweigen. Also machte er auf sich aufmerksam. Er scharrte im Sand mit seinen Füssen und machte geräusche in seinen Knebel und versuchte so den anderen zu signalisieren das er etwas sagen wollte. Ob sie darauf eingehen würden wusste er nicht aber ein versuch war es wert.
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Giovanni Devino
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   30/9/2017, 9:48 pm

Giovanni schaute, nach dem er mit seiner Arbeit fertig war, ins Feuer und überlegte über die Situation er wollte Helfen, auch wenn seine einzigen Waffen, ein nicht mehr scharfer Dolch, die Klingen und seine Gifte waren, in ihm kamen zweifel hoch, ob er diesem Auftrag gewachsen war, er war zwar nicht alleine doch war ihm so keiner der Ihm vertraute, das ständige Gefühle der Beobachtung und seine Waffenlosigkeit, sorgte für eine Gewisse Hilflosigkeit, wenigsten konnte er ein bisschen Vertrauen gewinnen in dem er den Jungen Assassine verarztet, das wirkte zwar dagegen aber konnte nicht dafür sorgen das er sich nicht wie eine Ratte in der Falle fühlte. Er könnte das Gefühl nicht los werden das ihm mehr diese Nacht ihm Lager blühen würde, aber da muss man wohl durch wenn man ein Richtiger Assassinen werden wöllte, wenn es so weite gingen würde, würde er wohl zum Arzt der Assassinen werden wo mit er kein Problem hätte, da es seine Passion ist Menschen zu verarzten und seine gifte in die Hände der Assassinen zubringen, seit dem er weiß das es sie gibt fing er an Gifte für jede mögliche Art des Töten zu brauen, er behielt die Gifte die er hauptsächlich für gezielte Attentate hatte in seinem Haus auf, in einer Truhe die Keiner kannte aus er selbst.

Die Worte der jungen Assassini brachten ihn dazu nicht mehr ins Feuer zustarren und nach einem kurzem Schweigen von Giovanni, "Meine Familie ist schon lange mit seiner befreundet, sie lebten früher in Florenz, gingen aber nach England, warum weiß ich aber nicht." sagte er mit einem lächeln auf den Lippen während er das sagte kam schöne Erinnerung hoch an die Tage in England als er noch ein Junge war und er sich noch keine Gedanken über Assassinen und Templer machen musste. Er war froh über diese Erinnerung und vor allem darüber das sein Vater das Alles in dem Buch aufgeschrieben hatte, so konnte er sich immer dran erinnern, auch wenn er sich nicht immer daran erinnern konnte, konnte er es nach lesen. Wieder bei dem Lagerfeuer angekommen war er froh das er Jemanden hatte mit dem er sich austauschen konnte, "Ich freue mich auf eine Gute zusammen arbeit. meinte er freudig zu der jungen Assassinen.

Auf die Frage vom Assassine kam ob er genug Proviant dabei hätte, musste er Schmunzeln, er hatte genug um die nächsten drei Tage durch zu reiten, "Ich habe genug dabei, ich könnte euch was geben wenn euch der Proviant ausgeht." meinte Giovanni mit einem zufriedenem Lächeln zu dem Assassine.
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Onava de Costa
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   1/10/2017, 5:11 pm

Onava runzelte für einen Moment die Stirn, als Giovanni ihr Anweisungen gab. Nur zu gerne hätte sie etwas erwidert und auch ihre Augen schienen kurz aufzublitzen.
Es mochte sein, dass er sich vielleicht besser auskannte, vielleicht auch nicht wer wusste das schon. Sie kannte den jungen Mann genauso wenig, wie er sie kannte.
Woher kam also diese belehrende Manier?
Nichts desto trotz hielt sich Onava zurück und verkniff sich eine Bemerkung. Jetzt war nicht der richtige Augenblick um einen Streit anzufangen.
Stattdessen wartete sie darauf, dass Emily mit dem Brauen des Tees fertig war um ihr dann den leeren Topf wieder abzunehmen.
Mit schnellen Schritten durchquerte sie das Lager um anschliessend in den Satteltaschen ihres Reittieres zu wühlen.
Ihre Finger ertasteten den sanften ledernen Stoff des Kräuterbeutels, den sie dann zu Tage beförderte. Bevor sie zu den anderen zurückkehrte schnappte sie sich ebenfalls noch die Flasche Schnaps, welche sich in der selben Satteltasche befand.
Um im Dunkeln nicht das Falsche zu erwischen, lief sie damit wieder ans Feuer zurück und kramte auch dort wieder eine Weile umher.
Ganz nach der Theorie des Überraschungsmoments griff sie plötzlich zur Flasche, öffnete mit flinken Fingern den Korkverschluss und kippte Ezio etwas davon über den Arm, bevor dieser reagieren konnte.
Augenblicklich verzog sich sein Gesicht vor Schmerz, worauf Onava nur knapp und durchaus zufrieden nickte, die Flasche wieder verschloss und zur Seite legte. Alkohol war durchaus eines der besten Desinfektionsmittel dieses Zeitalters.
Anschliessend füllte sie ein klein wenig Wasser in den Topf und warf den getrockneten Beinwell und die Kamille hinein. Ausserdem brach sie ein Stück Arnikawurzel ab und gab es ebenfalls hinzu.
Nachdem sie diesen Schritt erledigt hatte, blickte sie für einen Moment vom Gebräu auf und schaute wieder zu Ezio.
"Mein Proviant sollte ebenfalls ausreichen", erwiderte sie. Hoffte jedoch nichts desto trotz, dass diese Reise nicht zu lange dauern würde, denn für einen allzu langen Ritt wäre sie wohl dennoch nicht vorbereitet.
Erneut wandte sie sich dem kleinen Topf zu und rührte mit einem kleinen Stock den nun entstandenen Brei. Als sie mit der Konsistenz zufrieden war, ging sie damit wieder zu den anderen beiden zurück und schob Giovanni stumm das Kesselchen hin und griff dann nach Ezios Hand um diese festzuhalten, damit der andere den Brei auftragen konnte.
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Emily de Lucca
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   1/10/2017, 8:12 pm

Durch die Anwesenheit der ihm bekannten Rothaarigen schien Ezio etwas zu entspannen. Diese schien ebenfalls ein umfangreiches Wissen über Kräuter und diverse Tränken zu besitzen. Bereitwillig übergab Emily ihr den wieder leeren Topf und folgte ihr furch das Lager zu den Pferden. Sie kontrollierte die Satteltaschen des Spaniers und antwortete daraufhin auf Ezios Frage. ''Er scheint nicht mit einer längeren Reise gerechnet zu haben. Aber ich habe genug und kann dem Spanier etwas abgeben. So sparen wir vielleicht die eine oder andere Pause.'' 
Hinter ihr scharrte der gefesselte Assassine und gab undeutliche Laute von sich. Genervt seufzte Emily und verschloss die Satteltaschen wieder fest. 
Wie sollten sie den überaus gesprächigen Assassinen unter dem Tag ruhig stellen ohne ihn bewusstlos über das Pferd zu schnallen? Um sie nicht aufzuhalten musste er wenigstens noch selbstständig auf dem Tier sitzen können. Mit einem Knebel im Mund würden aber zu viele Fragen auftauchen. Jeder, der einer solchen Gruppe begegnete, würde Verdacht schöpfen. Ohne Knebel würde er womöglich der ganzen Welt erzählen, wer sie waren und was sie vorhatten. 
Der Schlafmohn fiel ihr wieder ein und sie erhaschte einen Blick in die Taschen der hübschen Frau neben ihr. Emilys geübtes Auge erblickte schnell das richtige Fläschchen und vorsichtig legte sie ihre Hand auf die der anderen um sie am schließen ihrer Tasche zu hindern. Mit der anderen Hand griff sie nach dem Mohn und sah die Rothaarige fragend an. ''Ich benötige nur einen kleinen Schluck.'' Ohne weitere Erklärungen entnahm sie den Saft und ging schnell zu dem wetzenden Spanier. Hinter ihm löste sie das Leder aus seinem Mund und beugte sich zu seinem Ohr. ''Bitte erspart uns allen das weitere Gejammer. Ihr hatte Eure Chance... mehr als nur eine.'' 
Ein größzügiger Zug aus dem Fläschchen landete in ihrem Mund, ohne dass der Spanier etwas davon bemerkte und schnell ging sie um den gefesselten Mann herum. Vor ihm kniete sie nieder und nahm sein Gesicht fest zwischen ihre Hände. Der bittere und zugleich etwas süßliche Geschmack des Mohns breitete sich in ihrem Mund aus. Ohne weiter zu zögern drückte Emily ihren Mund auf den des Spaniers und presste die Flüssigkeit zwischen seine Lippen. Den Kopf des Mannes hob sie dabei etwas höher und eine Hand strich über Hals und Kehlkopf um ihn dadurch zum schlucken zu zwingen. 
Der Griff der jungen Frau ließ ihm keine Ausweg und das Mittel fand seinen Weg in den Magen des Spaniers. Er würde sich die nächsten Stunden in einem wohligen Rauschzustand befinden. Verteidigen würde er sich zwar so nicht können, aber gleichzeitig würde er die Gruppe dadurch auch weit weniger gefährden oder bremsen. 
Nach kurzer Zeit spürte sie die deutliche Bewegung des Kehlkopfes unter ihren Fingern und brachte schnell wieder Abstand zwischen die beiden Körper. Ein zufriedenes Lächeln hinsichtlich der Gewissheit,  dass Adriano so keine Gefahr mehr darstellte, konnte sich Emily nicht gänzlich verkneifen und so kehrte sie auch zum Feuer zurück. Die letzten Reste des Saftes spuckte sie so gut es ging aus und beim hinsetzen griff sie nach ihrem Wasser um sich noch einmal den Mund zu spülen. ''In wenigen Minuten können wir uns von der wohltuenden Wirkung des Schlafmohns überzeugen.'' Meinte sie in Richtung Ezio, der scheinbar als einziger der Runde noch keine Erfahrung damit gemacht hatte. 
Auch ihr eigener Körper würde mit der Wirkung etwas kämpfen müssen. Zwar hatte sie nicht viel von der Flüssigkeit verschluckt, aber es reichte schon eine minimale Dosis um die Reaktionen etwas schwerfälliger zu machen. Hauptsache der Spanier war ruhiggestellt. Aufmerksam beobachtete Emily wie sich die beiden anderen Assassinen um Ezios Hand kümmerten und die Wunde frisch versorgten.


         Gans Gans Gans..... 
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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   1/10/2017, 9:35 pm

Ezio nickte erleichtert, als alle Anwesenden meinten, sie hätten genug Proviant dabei. Selbst für den Spanier würde es reichen. “Das ist sehr gut. Es erspart uns einen Stopp in einem Dorf und wir können die Zeit gutmachen...“ Ezio sog die Luft ein und stieß einen wilden Fluch aus. “Dio! Merda!
Er hatte zwar bemerkt, dass Onava aufgestanden war, jedoch hatte er nicht darauf geachtet, was sie tat. Seine Hand brannte wie Feuer und er verzog das Gesicht. “Das war gemein!“, stieß er aus und sah auf die Flasche in der Hand der Assassinin. “Ihr hättet mich wenigstens warnen können.“, fügte er dann hinzu. Er versuchte ernst zu bleiben, aber sobald das Brennen nachließ, legte sich das Lächeln wieder zurück auf seine Lippen. “Langsam habe ich das Gefühl ich sollte keiner Frau mehr trauen.“ Der junge Mann lenkte den Blick zurück ins Feuer und für einen Moment wieder zu Emily. Danach waren seine Sinne auf seine Hand gelenkt. Er spürte Onavas festen Griff und verzog wieder ein wenig das Gesicht, als man ihm die Wunde verband. Erst nachdem Goivanni damit fertig war, konnte er sich auf alles um sich herum konzentrieren. Der Arzt hatte recht behalten, der Schmerz begann bereits abzuflauen. Kurz bewegte er seine Finger und beobachtete wie Emily aufstand und von Onava den Schlafmohn nahm.  “Was habt Ihr vor?“, fragte er, bekam aber nicht wirklich eine Antwort. Sein Blick wurde wachsam und er spannte sich an, als sie zu dem Spanier lief. Ezio verdrehte sich ein Stück und konnte nur noch Emilys Rücken sehen und wie sie den Kopf zu Adriano beugte. Er presste die Lippen aufeinander und seine unverletzte Hand krallte sich in den Boden. Er wandte den Blick und versuchte das stechende Gefühl zu verbannen, dass in seiner Brust entstanden war. Sie konnte machen was sie wollte. “Wir sollten uns nun zur Ruhe legen. Alles weitere besprechen wir am nächsten Morgen. Ich halte Wache.“ Ezio stand etwas übereilt auf und sah sich um. Ein Ast fiel ihm ins Auge - dick genug um ihn zu halten, und tief genug um schnell hoch und runter zu kommen. Ezio kletterte darauf und setzte sich hin. Dabei starrte und lauschte er in die Dunkelheit, während die Nacht vorüber zog. Er würde nicht schlafen können und er fühlte sich besser, wenn er etwas zu tun hatte. Sein Blick fuhr kurz hoch zum Mond und den Sternen.

- 2 Tage später-
~ Ankunft in der Nähe von Montepulciano ~

Der Aufbruch vor zwei Tagen war nicht von Ruhe erfasst gewesen. Der Brief lag schwer in Ezios Taschen und sie hatten kaum eine Pause gewagt. Leonardos Nachricht hatte sie am Morgen erreicht. Wachen waren ihnen aus Florenz gefolgt und würden versuchen sie einzukesseln. Dort war nicht viel Zeit geblieben, um großartig zu Essen und die weiterreise zu planen.  
Reiter und Pferd waren erschöpft und Ezio hatte immer wieder darauf geschaut niemanden aus seiner Gruppe zu verlieren. In keiner Nacht hatte er wirklich geschlafen. Zwar hatte er begonnen dem Arzt zu vertrauen. Seine Hand begann wirklich besser abzuheilen und die Schmerzen nahmen ab. Emily blieb aber stetig in seinem Radar. Sie besaß noch ihre Waffen und das ließ ihn nicht entspannen. Den Spanier hatten sie beim Aufbruch einfach auf sein Pferd gebunden und auch jetzt lag er quer über den Sattel mit gefesselten Armen und Beinen. Ezio hob den Blick und konnte in der Ferne die Stadtmauern sehen. “Dort vorne ist Montepulciano. Wir sollten in den Wäldern in der Nähe eine Rast machen und uns später dort umsehen und umhören. Es ist eine Stadt und so wird es von Wachen wimmeln.“ Ezio stoppte sein Pferd und sah wachsam zu den Anwesenden. “Vielleicht ist es auch besser erst morgen die Stadttore zu passieren. Wir können uns davor jedoch umsehen und den Wachenwechsel beobachten.“ Ezio sah zu den wenigen Häusern in ihrer Nähe. Die Stimmung wirkte trostlos und eine Spannung schien über sen Feldern zu hängen. Es war ungewöhnlich Still und er hörte nicht einmal einen Vogel singen. “Wir sollten uns von den Bauernhöfen fern halten.“, meinte er noch, bevor er sein Pferd wieder antrieb.

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Adriano El Matador
Assassinenverräter
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Alter : 21
Spieler : Marie Seeger

Der Charakter
Alter: 35
Besonderheiten: Er trägt auf seiner Brust das Spanische Brandzeichen in Form eines Stieres, Ihm fehlt ein Finger wegen der Assassinenklinge, Er hat eine Kopfplatzwunde wegen einem sturz vom Pferd
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   2/10/2017, 9:29 am

Nachdem Adriano so gescharrt hatte und niemand auf ihn aufmerksam geworden war und er schon dachte es würde nie jemand kommen durchsuchte Emily seine Satteltasche aber sie würde nur das übliche finden nichts besonderes kein Schmuck nichts. Nur etwas Verpflegung und wasser.
Nach dem sie fertig war kam sie zu ihm und er freute sich etwas das sie auf ihn aufmerksam geworden war und wollte ihr gerade berichten was er wusste. Er kam aber nicht dazu etwas zu sagen den ihre Lippen senkten sich auf seine und ehe er darüber nachdenken konnte was sie da eigendlich machte merkte er wie sie ihm eine Flüssigkeit übergab. Sie schmeckte komisch und er dachte nicht das es etwas böses war trotzdem weigerte er sich zu schlucken bis er ihre Hände an seinem Kehlkopf merkte welche dort entlangstrichen. Er konnte durch ihre Bewegung nicht anders und schluckte das Mittel hinunter. Erschrocken sah er sie an und es wanderte die Frage in seinem Kopf entlang WAS sie ihm da gerade gegeben hatte. Er starrte sie eine Weile an und merkte wie die Anspannung von ihm fiel welche er solange mit sich rumgetragen hatte. Seine Sinne ließen nach und er fühlte sich glücklich. Er war zufrieden, entspannt und wie im Rausch. Er sah einfach da und grinste vor sich hin unfähig auch nur ein Wort zu sagen was eh nur ein lallen geworden wäre oder sich auch nur 1 cm zu bewegen. Er starrte ins Feuer und schwebte Wortwörtlich auf Wolke 7. irgendwann fiel sein Kopf nach hinten an den Baum wärend er tief und fest einschlief. Ihm war es egal was war oder gewesen ist er fühlte sich so wohl wie noch nie zuvor.


2 Tage später-
~ Ankunft in der Nähe von Montepulciano ~

Seit 2 tagen fütterten sie den ehemaligen Assassinen mit dem Schlafmohn und jedesmal war der selbe Zustand zu vermerken. Adriano hatte seitdem nicht 1 Wort gesprochen nur geschwiegen gegrinst und sehr tief geschlafen. Die Gegend zog zwischen ihrer Reise an ihm vorbei aber ihm war das egal er war glücklich und tiefenentspannt. Jedem an dem die vorbeikamen grinste er an und freute sich sehr. Nach einer Weile kamen sie an und er war wieder an einen Baum gefesselt als die Wirkung langsam aber sicher nachließ. Sein grinsen verschwand nach und nach und ein ernstes Gesicht kam zum vorschein. Fragen wanderten durch seinen Kopf aber immernoch unfähig zu sprechen versuchte er sie sich selbst zu beantworten als wieder der rasende Schmerz in seinen Kopf kam. Er hatte einen Schädel wie ein Stein. Er tat ihm furchtbar weh und er hatte wahnsinige Kopfschmerzen. Die Stimmen der anderen hallten Ewig in seinem Kopf nach und veranstalteten ein Heidenlärm in seinem Kopf was die schmerzen nicht gerade minderten. Er saß einfach da und versuchte wieder Herr seiner Sinne zu werden und leckte sich die Lippen den er hatte wahnsinigen Durst.
Aber er konnte sich nicht beschweren, die letzten Tage waren die besten seines ganzen Lebens!!
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Giovanni Devino
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   2/10/2017, 5:31 pm

Die Bandage mit der Tinktur war fertig und die Wunde wurde gesäubert, im Nächsten Moment legte er die Bandage um die Hand des jungen Assassine, Giovanni müsste die Bandage und die Hand wohl,  jeden Tag kontrollieren wie gut sie heilt.
Giovanni bemerkte die gerunzelte Stirn der Rothaarigen auf seine Anweisungen war er etwa zu belehrend gewesen, er kann sie nicht und konnte auch nicht einschätzen wie gut sie im Umgang mit Heilenden Pflanzen war, er wollte nur das der Verletzte möglichst schnell wieder mit der Hand arbeiten und kämpfen konnte. Der drehte sich zu der jungen Assassinen die auf dem Weg zu dem stimmen losen Spanier war, sie küsste ihn er konnte es sich zwar nicht erklären wieso aber die Erklärung von der Assassinen war einleuchtend und zeigte nach kurzer Zeit Wirkung, der Schlafmohn der dem Spanier eingeflößt wurden war zeigte sich durch aus wirksam und sorgte dafür das er in ein Rauschzustand kam und er wurde stimmlos.

2 Tage später
~ Ankunft in der Nähe von Montepulciano ~

Sie waren mittlerweile seit 2 Tagen auf Reisen und er begann die Gruppe zu mögen und er war über die einzeln Fähigkeiten hellauf begeistert, die beiden Damen kannten sich außergewöhnlich gut mit Pflanzen aus und der Männliche Assassine konnte selbst mit Schmerzen sein Pferd gut unter Kontrolle halten, wenn er sein Schwert genauso gut führt wie das Pferd dann müsste er ein Sehr guter Kämpfer sein zu dem Spanier konnte er nichts sagen er war nur wegen dem Schlafmohn außergewöhnlich ruhig. Ezio wollte keine Rast machen, da Wachen ihnen auf den Fersen sein, konnte sie kein Dorf anreisen und in keiner Gaststätte ruhen auch das essen bestand nur aus dem was sie als Proviant dabei hatten, und das sie heute wieder in einem Wald schlafen würde machte Giovanni zwar nicht wütend da es die beste Idee ist die sie hatten und es in der Gegend ungewöhnlich still war sorgten dafür das Giovanni sich dem Gedanken anschloss. Er ritt in Richtung des Walds und suchte nach einer Lichtung die passten wäre, zu seinem Glück war es noch Hell genug um ohne Feuer was zu sehen denn ohne seine Klinge war er unfähig ein Feuer zu entfachen. Er konnte einen leicht süßlichen Geruch fest stellen, doch was genau es war konnte er nicht sagen.
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Francis Bell
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   3/10/2017, 9:02 am

Dunkel war es noch längst nicht. Zwar liefen in Montepulciano und den umliegenden Dörfern und Höfen die ersten Vorbereitungen für das Abendessen an, aber da der Tag freundlich und sonnig war, schienen die Sonnenstrahlen auch noch in den Wald, so dass Francis weiter laufen konnte. Obwohl er vernommen hatte, dass die Wachen wohl aus Faulheit die Suche nach ihm aufgegeben hatten, fühlte er sich gehetzt und lief weiter in eine Richtung, die von Montepulciano wegführte. Seine rechte Hand presste sich schmerzhaft gegen die lange genähte Wunde an seiner Seite, die unaufhörlich stach und brannte. Er hatte es bisher noch nicht gewagt, unter den Mantelstoff zu sehen um zu prüfen ob die Naht aufplatzt und die Wunde wieder aufgerissen war. Er würde dann ohne ärztliche Versorgung bis zum nächsten Tag verblutet sein. Davon ging er aus selbst wenn die Wunde schon vor Tagen versorgt wurde und ein so grosser Blutfluss nicht mehr auftreten sollte. Er kannte sich damit zu wenig aus. Als er meinte eine Lichtung zu sehen weil die Bäume weniger wurden und der Platz vor ihm heller erschien, ging er darauf zu. Es war riskant aber er wollte aus dem Wald heraus, wollte sich kurz irgendwie orientieren. Einen Weg finden, dem er folgen konnte. Als er die letzten Baumreihen passiert hatte, befand er sich nach wenigen Schritten nicht auf einer Lichtung sondern auf einen kleinen Flurweg, der von Gras bewachsen war. Es war kein offizieller Weg. Vielleicht einer, den die Jäger und die hier ansässigen Ortsbewohner benutzten.
Francis sah nach rechts den Weg entlang, dann blickte er vor sich zum Wald, der dort wieder begann und durch den Winkel der Sonne dahinter bedrohlich dunkel wirkte. Und als er den Kopf schliesslich nach links drehte, starrte er die Gruppe an, die vor ihm aufgetaucht waren. Eigentlich war er es, der vor ihnen aufgetaucht war. Aber das sah wohl jeder anders.
Francis erkannte zwei Dinge: Es waren keine Soldaten, denn die Uniformen und Rüstungen fehlten. Und Shane war auch nicht dabei. Aber das war schon alles, was er in seinem momentanen Zustand registrierte.
"Bleibt mir vom Leib! Ich hab' die Pest!", schimpfte er sie keuchend an ohne Ezio oder den Apotheker zu erkenne und drehte sich um damit er vor ihnen davonstampfen konnte um ihnen irgendwie zu entkommen weil er glaubte, er müsse entkommen. Dabei konnte er seinen englischen Akzent weder unterdrücken noch verstecken und präsentierte sich als Ausländer. Überall steckten und hingen Blätter, Moose und kleine Zweige am Mantel und in seinem Haar und er gab ungewollt ein komisches Bild ab, wie er mit wehendem Mantel vor dem Assassinengrüppchen davonschritt.
Nach zwei Metern, in denen Verblüffung und Verwirrung auf beiden Seiten herrschte, drehte er den Kopf und sah hinter sich. "Folgt mir nicht!", wies er sie an, trat gegen einen am Boden liegenden Ast, stolperte und fiel der Länge nach hin.
"Au.", murmelte er und blieb liegen. Die Welt war ungerecht. In der letzten Stunde war soviel passiert. Da war zuerst dieses wohlige Kribbeln, die Freude, Shane zu sehen. Dann die Panik, die er in Shanes Blick sehen konnte und die er selbst fühlte. Schliesslich endete alles in Angst und Ratlosigkeit und jetzt fühlte er sein Schicksal besiegelt. Allerdings hatte ihm eine Zigeunerin vor langer Zeit etwas anderes gesagt. Das war noch nicht das Ende und trotzdem fühlte es sich für wenige Sekunden so an.

Dann knurrte sein Magen und er wusste, es war noch nicht vorbei.


Infos für das Grüppchen:
- er hat einen sofort hörbaren englischen Akzent
- der rechte Arm ist eingebunden - untere Handhälfte bis Mitte Unterarm
- sein Bauch ist einbandagiert, die linke Seite weist eine lange Naht auf (ohne Entzündungen)
- er trägt einen auf links gedrehten Templermantel
- er hat einen Lederbeutel mit Geld bei sich
- er hat KEINE Pest
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Emily de Lucca
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   3/10/2017, 8:14 pm

Der Mohn zeigte auch bei Emily eine leichte Wirkung und in der ersten Nacht fiel sie in einen tiefen Schlaf, ohne dies wirklich zu wollen. Sie lag am Feuer und beobachtete den Spanier, welcher nach kurzer Zeit schon vollständig weggetreten war. Fast wäre sie neidisch auf den ruhigen Schlaf gewesen, dem der Ältere nun verfallen war. Sie kannte die Wirkung des Mohns und wusste dass er alle Gefühle ähnlich wie Alkohol dämpfte.
Hin und wieder hob sie den Blick nach oben zu Ezio. Er schien zufrieden mit der Arbeit des Doktors zu sein. Trotzdem war sein Blick beinahe mürrisch in den Himmel gerichtet. Der Beginn dieser Reise verlief alles andere als geplant. Seufzend verlor Emily den Kampf gegen ihren Körper und schlief für wenige Stunden ein.


2 Tage später
- Ankunft in der Nähe von Montepulciano -


Die Gruppe brach am nächsten Tag schnell auf und folgte eilig dem Weg nachdem Ezio einem Brief erhalten hatte. Emily wusste nicht, was in diesem stand oder wer diesen versendet hatte, aber der Assassine sprach von Wachen, welche ihnen nun auf den Fersen waren.

Emily nahm sich die nächsten Tage um den Spanier an. Durch seinen Rauschzustand konnte sie ihm weiteren Saft aus der Flasche einflößen und auf den Sattel geschnallt konnte er nicht viel Unsinn anstellen. Er wurde mit Wasser und Nahrung versorgt und Nachts gefesselt an das Feuer gelegt. Pausen waren rar aber mussten sein, da Reiter sowie Pferde langsam an ihre körperlichen Grenzen kamen.
Wie Ezio hat auch sie selbst keine weitere Nacht mehr geschlafen. Der Arzt genoss langsam mehr vertrauen innerhalb der Gruppe, während Emily sich noch immer wie randständig fühlte. Sie versuchte sich ruhig zu verhalten und kümmerte sich um den Verräter und sein Pferd, da zurücklassen zu gefährlich war und sich von den anderen keiner um diese Aufgabe reißen würde. 
Die meiste Zeit hing die Gruppe still ihren Gedanken nach oder tauschte sich hier und da über neue Informationen aus. Vor der nächsten Stadt stoppte Ezio die Assassinen und erläuterte ihnen ihr weiteres Vorgehen. Emily stimmte nur nickend zu und lenkte ihr Pferd hinter seinem her. Das Tier des Spaniers führte sie am Zügel mit und alle sahen sich nach einem geeigneten Platz für ein weiteres Nachtlager um.
''Mein Gesicht ist unbekannt. Unbewaffnet sollte ich keine Probleme haben die Stadt zu betreten. Ich kann alles ablegen, was mich verraten könnte.'' Vorsichtig müsste sie sein aber wie Ezio ihr gegenüber bereits erwähnte, war sein Gesicht zu bekannt und wie es bei den anderen war konnte sie noch nicht wissen. Vielleicht könnten sie zu zweit die Stadt betreten, während der Rest den Spanier bewachte.
Aus den Gedanken gerissen scheute plötzlich ihr Pferd und Emily giff ihre Zügel etwas fester. Ein Fremder Mann trat auf den Weg und sah sich hektisch um. Verwundert sah sie in der Gruppe umher, nachdem der Blonde schimpfend davonstapfte. In den wenigen Worten konnte man deutlich einen fremden Akzent heraushören. Der Mann sah jedoch für einen pestkranken viel zu gesund aus. Bandagen deuteten darauf hin, dass er verletzt war und abgesehen davon erinnerte das gesamte Bild irgendwie an Adrianos Überfall. 
Wieder kreuzte ein Fremder ihren Weg - schimpfend und offenbar verwirrt. Als der Blonde nun auch noch der Länge nach hinfiel hätte er in der jungen Assassine beinahe Mitleid erregt. Fragend sah Emily zu Ezio und zuckte mit den Schultern. So nah vor den Stadtmauern sollten sie sich keiner Gefahr ausliefern und der Mann machte deutlich, dass sie sich nicht um ihn kümmern sollten. Eine weitere Last wie den Spanier konnten sie nicht gebrauchen.
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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   3/10/2017, 10:04 pm

Ezio lenkte sein Pferd zu einem der Wälder in ihrer Nähe. Sie waren zu nahe an der Stadt, um auf dem Weg zu bleiben. Zudem würden sie hier auch ein Lager für die Nacht finden. Die Stille die von überall ausging wirkte gespenstisch und in der Ferne hörte er die Kitchturmglockrn von Montepulciano. Die Nackenhaare des Assassinen stellten sich etwas auf und er konzentrierte sich darauf die Gruppe zum Wald zu führen. Steine knirschten unter den Hufen der Pferde und jeder einzelne Geräusch lies Ezio wachsam umblicken. Sie befanden sich schon längst nicht mehr auf dem Hauptweg und das Gras wirkte hier saftig und nur von wenigen Tieren angefressen. “Ihr geht dort nicht alleine hinein.“  Der junge Assassine hob den Kopf und sah Emily wachsam an. “Euer Gesicht mag unbekannt sein, doch es ist nicht ungefährlich. Und Ihr könnt nicht an allen Orten gleichzeitig sein.“ Und hörte man genauer hin, so wollte Ezio nicht, dass sie die Möglichkeit bekam, den Orden erneut zu verraten. Seine Hand umfasste die Zügel etwas fester und seine Miene war kurz ernst. “Nehmt Onava mit, wenn ihr Euch umseht.“ Er vertraute ihren Augen und ihren Worten. Sie würde für ihn auf Emily achten müssen, wenn er es nicht konnte.
Ezio wollte gerade in einen der Wälder neben sich reiten, als auch sein Hengst unruhig zurück scheute. Sein Kopf schnellte herum und er sah auf die seltsame Gestalt. Die Stimme klang fremdländisch, doch etwas daran kam ihm bekannt vor. Ezio konnte sich nicht entsinnen woher. Wurzeln und Blumen steckten in dessen Haar, aber Ezio war zu weit weg um mehr zu erkennen, bevor sich der Fremde schon umdrehte und fortgehen wollte. Ein wenig verzog er das Gesicht, als der Mann der länge nach und wohl auch ungebremst zu Boden fiel. Hatte er wirklich die Pest? Sein Blick fiel zuerst auf Emily und dann zu Giovanni. Als Arzt würde er bestimmt erkennen, ob der Blonde wirklich krank war. Vielleicht wäre es besser ihn einfach in Ruhe zu lassen. Ezio drückte seinem Pferd die Schenkel in den Bauch und lenkte ihn von den Weg fort in die andere Richtung, als die aus der der Mann gekommen war. Ezio hatte nicht vor sich durch Unachtsamkeit auch noch die Pest zu holen.
Und dann mit einem Mal fiel ihm ein, wo er diese Stimme schon einmal gehört hatte. Augenblicklich stoppte er sein Tier. “Dios! Ich kenne diesen Mann.“, stieß er leide aus. Ezio sprang vom Rücken seines Pferdes und trat vorsichtig zurück auf den Weg. “Er war beim Treffen im Keller.“, klärte er seine Begleiter kurz auf. Dabei schlich er etwas durch das hohe Gras am Rand.  Der junge Mann blieb mit Abstand zu Bell stehen. Er wusste noch immer nicht, ob dieser gerade nur gelogen hatte um sie fernzuhalten, oder sie wirklich warnen wollte. Die Pest war etwas Schreckliches. “Signore Bell?“ Ezio ging in die Knie und musterte die etwas schäbige Gestalt. Was hatte er hier zu suchen und wo war er in all der Zeit nach dem Treffen gewesen? Er hatte kein Wort mehr verlauten lassen ob er noch lebte oder nicht und jetzt tauchte er plötzlich auf? Ausgerechnet dann, wenn sie den Templer folgten. Ezio spannte sich leicht an und sein Handgelenk war bereit den Mechanismus der verborgenen Klinge zu lösen. Das laute Knurren des Magens drang selbst in seine Ohren. “Wenn Ihr gerade versucht Euch tot zu stellen, so hat euch Euer Magen gerade verraten.“ Ezio konnte nicht verhindern, dass seine Stimme belustigt​ klang.

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Francis Bell
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   3/10/2017, 11:07 pm

"Das... das war ich nicht!", murmelte er mit gedämpfter Stimme, weil er in den Stoff des Mantels sprach. "Ich bin gar nicht da.", erklärte er weiter und irgendwie hoffte er, der Mann würde es akzeptieren und glauben und einfach gehen. Doch dann hob er den Kopf, drehte ihn ein Stück und starrte Ezio an. "Ah! Ihr seid beim Treffen von Santoro dabei gewesen!", sagte er und begann sich aufzurappeln. Er war gerade froh, dass er ein bekanntes Gesicht vor sich hatte. Er kannte Ezio zwar überhaupt nicht aber er hatte ihn am Tisch gesehen und ihn begrüsst. Zudem war Leonardo hellauf begeistert gewesen als Ezio aufgetaucht war. Francis hatte den Blick des jungen Künstlers richtig gedeutet und er fühlte sich beiseite geschoben.
"Wie kommt Ihr hierher?! Was tut Ihr hier?", fragte er ihn bevor er sich ganz aufrichtete und kurz wankte. Die Wunde schmerzte noch immer. Dann blickte er zu den restlichen Menschen, die nicht näher kamen. Francis konnte sich gerade nicht erklären warum sie ihn so genau musterten, hatte er doch vergessen, dass er eben noch behauptet hatte, er habe die Pest. Er erkannte eine sehr schöne Frau, dann einen ziemlich müden oder beschwippsten Mann auf einem Pferd, eine Person mit flammendem Haar, bei der er im ersten Moment nicht wusste, ob es sich um eine Frau oder einen Jüngling handelte und dann ein weiteres Gesicht. Der Apotheker, der ihm Kräuter gegeben hatte. Sie waren in der Manteltasche, die er in der Satteltasche verstaut hatte. Alles war bei Lady im Stall. Er hatte Shane gesagt, wo das Pferd stand. Vielleicht würde er sich dorthin schleichen? Würde nachsehen ob Francis dort war? Oder er wartete auf Hilfe? Wartete darauf, dass sich Francis stellte? Aber noch immer blitzte dieses 'Go' vor seinem inneren Auge auf. Obwohl Shane Panik im Blick gehabt hatte, war die Geste auch sehr hoffnungsvoll und ermutigend gewesen. Er würde es schaffen. Irgendwie.
Diesmal durfte er von Shane nichts sagen. Er durfte nichts davon erzählen, dass er sein Leben einem Templer zu verdanken hatte, die an dem Massaker in Florenz beteiligt gewesen waren. Sonst hätte er Shane womöglich in noch mehr Unheil gezogen. Von Ezio und den anderen Assassinen durfte er genauso wenig Einsicht erwarten wie von Rizzi und Barbara. "Schön, Euch mal wieder gesehen zu haben!", sagte er schliesslich, hob die Hand und patschte sie gegen Ezios Arm. "Bleibt alle gesund! Ich muss weiter. Wir sehen uns.", meinte er, verabschiedete sich und ging weiter. Er lief zwei Schritte, sah hinter sich zu Ezio und begann dann zu rennen. Er wusste, dass Ezio Fragen hatte. Dass er sich nicht erklären konnte, wie Francis hierhergekommen war. Und Francis wollte fliehen und das tat er mehr als offensichtlich. Die Assassinen waren ebenso ein unsicherer Hafen wie die Templer geworden. Doch seine Lungen versagten kurz darauf wieder. Im Sprint war er nicht weit gekommen. Seine Lungen brannten, sein Herz klopfte wild und er griff sich erneut an die Seite, hielt an und beugte sich leicht vornüber. Dabei schloss er die Augen. In seinem Kopf schrie eine Stimme, er müsse weitergehen aber seine Beine setzten sich nicht in Bewegung. Die Schmerzen in seinem Körper waren momentan einfach zu heftig dafür gewesen.
Er bewegte sich dann doch noch einen Schritt bevor er zu taumeln begann und den verletzten Arm schliesslich an einen Baum schlug um sich aufrecht halten zu können.
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Adriano El Matador
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   4/10/2017, 12:35 pm

Adriano war fertig mit sich und seiner Umwelt. Völlig fertig saß er auf seinem Pferd gefesselt wie er war und versuchte sich zu erklären wo in aller Welt sie hier waren. Die Stimmen in seinem Kopf von den Mitreisenden wurden immer lauter und er wünschte sich freie Hände zu haben um sich seinen schmerzenden Schädel zu halten. Er fühlte sich als hätte er zuviel Alkohol intus und sein Magen rebelierte.
Das da ein Mann ins Lager lief bekam er nur so am Rand mit. Er kämpfte mit sich, mit seinem Körper, mit der Übelkeit und dem Lärm im Kopf.
"Könntet ihr mal ein bisschen leiser sein!" hauchte er aber es war nicht mehr als ein flüstern da seine eigene Stimme ihm auch schon zu laut war und er aufbrummte und sich selbst verfluchte das er überhaupt was gesagt hatte. Das Sonnenlicht schien grell durch die Bäume und blendete ihn das er die augen zusammen kneifen musste um das gefühl los zu werden Blind zu werden.

Alles in allem ging es Adriano gar nicht gut. Es war zu viel Schlafmohn für 2 Tage gewesen auch wenn die Wirkung alles in allem ein geiles Abenteuer war.
Er hörte wie der Mann etwas von der Pest erzählte aber verstand den Sinn dahinter nicht. Ihm war es auch egal wer der Mann was und wo er hinwollte, Adriano sehnte sich jetzt in dem Augenblick nach einem schönen weichen Bett einem Badezuber voll warmen Wasser und einem Arzt. Ja ein Arzt hätte ihm etwas gegen seine Rasenden Kopfschmerzen geben können und hätte warscheinlich dafür sorgen können das sein Mageninhalt in seinem Magen blieb. Er verfluchte gerade alles, Das er nach Italien gekommen war, das er Gedacht hatte man würde ihm hier helfen, das er jemandem vertraut hatte den er nicht kannst, das er der Frau die sich so liebevoll in den 2 Tagen gekümmernt hatte gefolgt war, das er erlich gewesen war und und und...
Adriano versuchte sich umzusehen wo er war sah aber alles nur verschwommen, und so kam es wie es kommen musste... Er lehnte sich zu sehr in eine Richtung verlor den halt und flog vom Pferd und donnerte auf den Boden das sein Pferd sich so sehr erschrak das es scheute und stieg. Adriano bekam davon aber nichts mit den sein Kopf knallte beim Aufkommen auf dem Boden auf eine Wurzel eines nahegelegenden Baumes. Dadurch zog sich Adriano eine Kopfplatzwunde zu und verlor das Bewusstsein.
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Onava de Costa
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   4/10/2017, 12:42 pm

Bevor Onava antworten konnte hatte Emily ihr das Fläschchen entnommen und war zum Spanier gegangen. Interessiert beobachtete die junge Frau das Schauspiel, welches sich ihr bot und musste amüsiert schmunzeln.
Nein, wenn der Spanier endlich Ruhe gab hatte sie keinerlei Einwand gegen die Verwendung des Mohnsafts. Sie hoffte nur, sie würde irgendwo wieder die Gelegenheit finden neuen Saft zu ernten.
Ezio schien die ganze Situation weniger unterhaltsam zu finden und sie merkte, wie sich der junge Mann merklich verspannte, wobei er vor wenigen Sekunden selbst unter Schmerzen hatte lachen können.
Als er hastig aufsprang und sich verzog und dadurch die Nachtruhe einleitete beschloss auch sie sich für die verbleibende Nacht auszuruhen, auch wenn an Schlaf nicht zu denken war.

- 2 Tage später -

Sie waren nun schon seit zwei Tagen unterwegs und hatten beschlossen vor Montepulciano eine Rast einzulegen.
Der Spanier war die Ganze Zeit über ruhig geblieben, hatte aufgrund der relativ hohen Dosis des Schlafmohns meist geschlafen und wenn die Wirkung nachliess einfach nur zufrieden gegrinst.
Der Arme würde wohl noch Wochen mit den Entzugserscheinungen zu kämpfen haben.
Dem Grüppchen hatten sich in den vergangenen Tagen keinerlei Probleme in den Weg gestellt und sie kamen relativ gut vorwärts, auch wenn sie immer wieder Rast einlegen mussten. Geschlafen hatte sie nur wenig, in dieser Konstellation waren ihr zu viele Fremde, denen sie noch nicht genügend Vertrauen entgegenbringen konnte um sich wirklich auszuruhen.
Auch die anderen, vor allem Ezio und Emily, schienen nicht wirklich ausgeruht. Auch war die Anspannung zwischen den beiden nahezu greifbar und hing wie ein dichter Nebelschleier über deren Köpfen.
Als sie auf einer Lichtung die Pferde zu Halt brachten begannen sich die beiden Assassinen über den weiteren Verlauf ihrer Mission zu unterhalten. Bis Ezio ihren Namen ins Gespräch einbrachte und meinte sie solle Emily begleiten, hatte die Rothaarige nur aufmerksam zugehört. Sie nickte nur kurz. "Ich werde sicherlich mitkommen. Alleine zu gehen ist zu gefährlich und mich kennt man ebenfalls nicht."
In Ezios Stimme konnte man eine gewisse Warnung mitschwingen hören und aufgrund seines Verhaltens gegenüber der jungen Assassini in den letzten Tagen hatte sie das Gefühl, er würde ihr nicht wirklich vertrauen.
Bevor sie sich jedoch wirkliche Gedanken über die Gesamtsituation machen konnte stolperte ein Mann in die Lichtung. Dieser war deutlich erschöpft und man konnte an seiner Körperhaltung, und natürlich an den Bandagen, auch ohne viel Wissen erkennen, dass er von Schmerzen gepeinigt war. An der Pest, welche er behauptete zu haben, litt dieser schwächliche Körper jedoch garantiert nicht.
Die Gruppe schien nicht weiter Interesse an dem Fremden zu zeigen und manche hatten schon die Pferde eingelenkt um weiterzureisen, als Ezio plötzlich ausrief und vom Pferd sprang.
Sie konnte nicht hören was die beiden Sprachen, da nur leises Murmeln bis zu ihnen drang, doch begann der Verletzte plötzlich zu rennen und verschwand im Dickicht, worauf Onava nur kurz den Kopf schütteln konnte. Ein Merkwürdiger Kauz.
Plötzlich scheute das Pferd unter ihr und aus dem Augenwinkel konnte die junge Frau erkennen, wie das Pferd auf dem der Spanier bis eben noch gesessen hatte plötzlich Stieg und sich das Weiss in dessen Augen zeigte. Schnell Sprang sie von ihrem eigenen Pferd und eilte zu dem verstörten Tier, klopfte ihm kurz zur Beruhigung den Hals, bevor sie sich dem Spanier zuwandte.
Nur ein leiser Seuftzer entrang ihrer Kehle, als sie ihn bewusstlos auf dem Boden liegen sah. Jemanden mit Gehirnerschütterung konnten sie gerade gebrauchen.
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Giovanni Devino
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   4/10/2017, 4:29 pm

Er bekam von dem Gespräch der Beiden Assassinen nicht viel mit aber er konnte die Angespanntheit der Beiden spüren, es wurde zwar besser als Onava zustimmte das sie mitkam um das Risiko zu verringern.

Giovanni stand mit seinem Pferd ein bisschen abseits der Gruppe und suchte nach frischen Schlafmohn um seinen und den der Rothaarigen aufzustocken, seine Vorräte waren ausgereizt und wie es um die Rothaarigen steht, wusste er nicht aber er vermutet das er auch nicht so gut um ihn stand. Er konnte aber in dem Abschnitt vor ihm konnte er nur junge Frühlingsblüher sehen und er konnte auch keine Giftpflanze erspähen, er müsse wohl bald eine Apotheke aufsuchen oder nach Forlí zurückkehren, ohne Gifte war er beinah waffenlos, obwohl er in der Gruppe sich bisher keine Sorgen machen musste ob er waffenlos war, bisher wollte keiner seinen Tot außer vielleicht der Spanier, der aber im Moment mehr als Waffenlos er konnte sich nicht mal wären, Giovanni empfand nicht so was wie Mitgefühl für den Spanier, er war selbst für seine Situation verantwortlich viel mehr tat ihm Emily leid die sich um ihn gekümmert hatte.

Kurz nachdem er vom Pferd stieg um genauer nach Pflanzen zu suchen die er benutzen konnte, bemerkte er erst das ein Mann, von Bandagen überseht, mit Wurzel und Blumen im Haar und auch hysterisch, auf den Waldweg kam und etwas von der Pest brüllend von ihnen weg lief und kurz darauf über eine Wurzel fiel. Giovanni machte sich kurz nachdem Ezio ausrief das er ihn kennen würde machte er sich mit ihm auf den Weg zu dem mittlerweile am Baum hängenden, er konnte erkennen das er den Mann ebenfalls flüchtig kannte, er hatte ihm Heilende Kräuter in die Hand gegeben. "Der Mann ist nicht Pestkrank." sagte Giovanni zu Ezio als sie sich ihm näherten, kurz darauf gab es einen Dumpfen Knall hinter ihnen, diesen beachtete Giovanni nicht wirklich, sein Interesse hatte jetzt der am Baum keuchenden, Giovanni müsste sich um die Wunde des Mannes kümmern und nochmal auf die Hand von Ezio Schauen und eine Neue Bandage darum wickeln.

In der Nähe des Mannes, "Darf ich mir eure Wunden anschauen und versorgen oder wollte ihr hier im schlimmsten Fall ausbluten?" Fragte Giovanni den Mann mit den Bandagen.
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Emily de Lucca
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   4/10/2017, 6:04 pm

Der Schlafmangel machte sich bei der gesamten Truppe bemerkbar und äußerte sich in einer angespannten Stimmung. Allen voran Ezio, der in den ganzen Tagen keinen Moment Ruhe fand. Die Gefahr der Verfolger, das Misstrauen und der Schlafmangel waren eine explosive Mischung. Diese Spannung lud sich auch auf die Tiere ab, die unruhiger und schreckhafter wirkten als die letzten Tage.
Emily schlug vor, die Stadt so schnell wie möglich auf eigene Faust zu erkunden und neue, wichtige Informationen einzuholen. Harsch folgte Ezios Antwort, auf welche die junge Frau nur nickend die Lippen aufeinander presste. Ihr war klar, dass seine Sorge nicht ihrer Gesundheit galt. Wieder wollte ihr Begleiter nur eine neue Chance des Verrats sehen und keine Möglichkeit neues Vertrauen aufzubauen. Ezio hätte wahrscheinlich erst Ruhe, wenn Emily selbst genauso betäubt wie El Matador an den nächsten Baum geschnallt war. So lange sie frei herumlief spürte sie seinen Blick auf jede ihrer Bewegungen und Handlungen. 
Onava erhob ihre Stimme und erklärte sich bereit Emily zu begleiten. Auch ihr nickte sie kurz zu und richtete den Blick dann wieder starr nach vorne. Die junge Rothaarige konnte nichts dafür, dass Ezio sie nun scheinbar als Amme einstellte. ''Danke... für die Bewachung'' den letzten Teil brummte sie leise und mürrisch vor sich hin, als sie die scheuenden Pferde aus den Gedanken riss.

Gerade aös sie die Pferde wieder antreiben wollten, erkannte Ezio den am Boden liegenden Mann und sprang aus dem Sattel. Sie kannten sich vom Assassinentreffen und beinahe hätte Emily die Augen verdreht. Na zum Glück war der junge Mann anwesend, sonst hätten sie nun eine Person mehr der man misstrauen musste. Noch saß die Assassine im Sattel und beobachtete die Männer. Giovanni war bereits abgestiegen und wollte sich scheinbar um die Wunden kümmern, als der Blonde plötzlich aufsprang und weglaufen wollte. Weit kam er jedoch nicht und blieb keuchend und mit schmerzverzerrtem Gesicht an einen Baum gestützt stehen. Dieses unüberlegte Handeln schien das Pferd des Spaniers aufgeschreckt zu haben und ein dumpfer Aufschlag neben Emily ließ sie nun laut aufseufzen. 
Adriano lag bewusstlos am Boden und schien sich am Kopf verletzt zu haben. Schnell beruhigte sie die beiden Tiere wieder und stieg nun auch ab. Vorsichtig drehte sie den Verletzten auf den Rücken und musterte die Wunde an der Stirn. Das hatte ihnen noch gefehlt. Mit leichten Ohrfeigen versuchte sie den Bewusstlosen wieder zurückzuholen. 
Ihr Lager musste tiefer im Wald liegen wenn sie kein Risiko eingehen wollten. Also musste Adriano wenigstens wieder auf eigenen Beinen stehen. Ihn schlafend durch den Wald zu ziehen wäre zu umständlich gewesen. 
Erleichtert hörte sie von den anderen Männern, dass der Fremde keine Pest mit sich trug und offensichtlich nur mit seinen anderen Verletzungen zu kämpfen hatte. Emily kniete noch immer bei dem Spanier und sah zu Ezio und Giovanni. Wer war der Fremde? Und warum wollte er plötzlich weglaufen? ''Wer ist der Mann? Könnt Ihr ihm trauen...'' Stellte sie nun vorsichtig ihre Fragen und musterte den Blonden, soviel sie von ihm erkennen konnte. ''...wenn er sich so verhält?'' 
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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   4/10/2017, 9:22 pm

Ezio drehte den Kopf zu Onava und nickte ihr dankbar zu. Seine Worte waren nicht wirklich einer Bitte gleich gekommen, doch er hätte sich auch etwas anderes überlegt, wenn ihr der Weg in die Stadt zu gefährlich war. Aber auf eine Art und Weise mussten sie dort hinein um mehr über den Aufenthalt der Templer zu erfahren. Wohlmöglich waren sie auch nie in dieser Stadt stehen geblieben. Sie brauchte jede Information und die würden sie nicht hier draußen bekommen. Bei Emilys brummenden Worten, sah er sie kurz an und hob etwas die Schultern. „Alleine wäre es zu gefährlich.“ Ezio konnte das Gespräch nicht wirklich weiter führen, denn sie waren unterbrochen worden – von Bell. Er hatte den Mann erst später erkannt, während er seinen Weg schon längt wieder hatte fortführen wollen. Dass der Blonde keine Pest besaß war wirklich beruhigend, doch Ezio behielt den Abstand bei, als er näher kam. Den Spanier beachtete er dabei nicht. Nur mit halben Sinnen bekam er mit, dass dort etwas passiert war. Dieses Mal ließ er es die anderen Regeln, seine Augen waren auf die Gestalt am Boden gerichtet – zusammen mit hundert Fragen in seinem Kopf.
„So ist es der Boden der mit mir redet, wenn Ihr nicht anwesend seid?“ Ezio klopfte mit einer Hand leicht auf die Erde. Er spürte Francis Bewegungen an seiner Handfläche, als dieser sich aufrichtete und ihn wohl nun ebenso erkannte. „Sí, das war ich.“ Ezio begann sich nun ebenfalls aufzurichten, ohne seine Augen von dem Söldner zu richten. Im Augenwinkel bekam er mit, wie Giovanni näher kam. Bell schien verletzt, ein Arzt würde vielleicht nicht schaden. Während er den anderen Assassinen sprechen ließ, fuhr sein Blick musternd über die Gestalt des Mannes. Er wirkte nicht gerade gepflegt und sogar seine Wange wies Kratzer auf, als wäre er blindlings durch ein Dickicht gerannt. Ezio sah kurz auf die Hand, die gegen seine Schulter klopfte. Er brauchte einen Moment bis er realisierte was gerade geschah. Und im nächsten Moment rannte Bell schon fort. Der junge Assassine seufzte auf, bevor er seinen erstarrten Körper in einen Laufschritt bewegte. Er stürzte dem anderen hinter und zu seinem Glück kam er nicht wirklich weit. „Wo wollt ihr hin, Bell?!“, rief er aus und umrundete ihn, ehe er mit seinem Körper verhinderte, dass der andere geradeaus weiter laufen könnte. Aber gerade sah es auch nicht wirklich so aus, als würde er die Luft dazu haben noch drei Schritte zu gehen. „Ihr seid verletzt und Ihr habt uns einige Fragen zu beantworten. Denn viel eher interessiert mich, was Ihr hier zu suchen habt.“ Ezio deutete auf die Gruppe, die etwas entfernt stand. Eine Hand bestimmend auf Bells Schulter legend, versuchte er den Mann umzudrehen und zurück zum Weg zu führen. Der Stoff unter seinen Fingern war weich und wirkte teuer – trotz der sichtbaren Naht. Das Kleidungsstück wollte nicht so recht zum Rest des Aussehens passen.
Aber darüber wollte sich Ezio später Gedanken machen, viel eher führte er den Söldner zurück zu Giovanni und sein Blick drehte sich zu Emily, als er ihre Stimme hörte. „Nun, er verschwand nach dem Treffen. Ich bin auf seine Erklärung gespannt.“ Erst jetzt fiel ihm auch der auf dem Boden liegende Spanier auf. „Was ist hier schon wieder geschehen?“, fragte er dann in die Runde. Warum lag Adriano nun bewusstlos auf dem Boden? Tief Luft holend, sah Ezio zu dem Wald in ihrer Nähe. „Gehen wir dort hinein. Wenn wir eine Lichtung finden, schlagen wir unser Lager auf.“ Der Assassine hatte den Blonden dabei nicht losgelassen.

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Francis Bell
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   5/10/2017, 8:46 am

Er keuchte und hustete kurz aufgrund der Anstrengungen, die seine Lungen zu bewältigen hatten. Dann sah er Ezio vor sich auftauchen und schluckte. Er wirkte nett obwohl er sich ihm in den Weg stellte. Offenbar hatte er mit seiner Gruppe schon genug durchgemacht, so dass er auf eine erneute Konfrontation nicht aus war. Francis war das recht. Er hatte gerade keine Kraft mehr um ein Schwert zu ziehen wenn er denn eins gehabt hätte. "Ich…", begann er und drehte dann den Kopf als Devino ihn ansprach. "Bluten?! Ich blute?!", fragte er und sah an sich herab. Zum ersten Mal seit seiner Flucht aus Montepulciano. Er zog seine Hand von der Seite weg und sah, dass sie zwar zitterte aber nicht feucht war. Und auch das Hemd, welches bei seinem Sturz in die Büsche verrutscht war und nun einen Teil des verbundenen Bauches zeigte, war nicht blutbefleckt. "Ich blute nicht! Euch trau ich nicht! Ihr habt mir Kräuter in die Hand gedrückt ohne Geld dafür zu wollen. Mit Euch stimmt etwas nicht!", klagte er Devino an. Aber seine Stimme war nur halbherzig ernst. Die Situation war noch zu frisch und zu chaotisch, so dass er sich gerade mit keinem wirklich anlegen wollte.
Als Ezio ihm die Hand auf die Schulter legte, blickte er ihn wieder an. Er kannte ihn nicht aber Francis hatte gar keine andere Wahl als sich ihm gerade zu fügen. Er drehte sich um und liess sich zur Gruppe zurückführen.
Francis wollte auf Ezios Frage eine Antwort geben, blieb jedoch still als er den Mann am Boden sehen lag. Das gab ihm Zeit, die Anwesenden kurz zu betrachten. Eine Frau und vier Kerle. Die hatte ein Glück auf ihrer Reise. Soviel Auswahl! Und dann war da noch ein schottischer Jüngling darunter, der so weiche Züge hatte, dass er glatt als Frau durchgehen konnte. Doch warum sollte ein Schotte hier sein? Hatte er keine Schafe zu hüten?
"Keine gute Idee.", sagte er schliesslich zu Ezio. "Ich bin gerade aus dem Wald gekommen, in den man mich hineingejagt hat. Sie werden die Wälder nach mir durchsuchen. Verstecken wir uns lieber auf einen unbewohnten Hof. Ich weiss wo einer ist. Hier wütet die Pest ein bisschen und ein Hof war verlassen.", erklärte er. Die Tür des Hofes war allerdings mit einem schwarzen Farbbalken versehen worden, so dass für alle erkenntlich gemacht wurde, dass darin ein Pestkranker lag. Aber der war bestimmt schon tot und Francis erwähnte der Gruppe davon nichts. Sie müssten sich eben umsehen wenn sie den Hof erreicht hatten.
"Und bevor Ihr die Frage erneut stellt: Ich habe in Montepulciano etwas verloren, was ich gerne wieder hätte. Es ist etwa… so gross.", meinte er und hob die Hand flach neben seinen Kopf, blickte sie an und hob sie noch ein Stück höher um die Mannesgrösse anzuzeigen.
Mehr konnte und wollte er nicht sagen. Noch nicht jetzt jedenfalls. Francis wusste nicht mit wem er es hier alles zu tun hatte und warum der Schotte dabei war.
Erst als Emi ihn kurz anblickte, lächelte er auf. Doch ihm wurde schnell klar, dass er trotz ihrer Schönheit, die er erkennen konnte, kein Verlangen danach hatte, sie anzuflirten. Das war ernst. Diesmal war es wirklich ernst. So bewusst wurde ihm das erst jetzt und sein Blick ging zum Wald. "Ich muss zurück in die Stadt. Vielleicht in der Nacht wenn alles ruhig ist. Bis dahin begleite ich euch zum Hof.", sagte er und sah zurück. Francis glaubte noch immer fest an sein Glück. Er wollte nicht daran denken, dass Shane etwas böses zugestossen sein konnte. Es war immerhin Shane! Ein starker und kluger Mann, der sich aus jeder Situation befreien konnte. Irgendwie.
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Adriano El Matador
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   5/10/2017, 5:06 pm

Nach dem Aufprall auf dem Boden mit dem Kopf vorrangig auf die Wurzel wurde es schwarz um Adriano. Er merkte gar nichts aber nach und nach spürte er die leichten Ohrfeigen auf seiner Wange die ihn wieder in die Gegenwart holten. Langsam schlug er die Augen auf und stöhnte auf. Als erstes sah er alles verschwommen, aber nach und nach sah er die Assassine die neben ihm war und ihn ansah. Sie hatte sich die ganze Zeit um ihn gekümmert hatte ihn gefüttert und hatte ihm zu trinken gegeben. Alles in allem war sie für ihn da und langsam konnte Adriano seinen Zorn auf sie vergessen und Dankbarkeit war in seinem Blick zu sehen. Er stöhnte wieder auf als ihn die Schmerzen zurück in das hier und jetzt holten und wollte sich an die Stirn fassen die ihm weh tat. Es ging nicht. Erst jetzt erinnerte er sich was geschehen war und er seufzte als er die fesseln an seinem Rücken bemerkte. Langsam aber sicher klärte er immer mehr auf und erinnerte sich was geschehen war. "Ja ich bin wach!" hauchte er leise während etwas warmes an seiner Stirn runter lief. Erst später merkte er das es Blut war. Noch immer waren diese wahnsinnigen Kopfschmerzen da und sie waren durch den Sturz auch nicht gerade besser geworden. Adriano sah sich um und sah das Ezio dem fremden hinterher hechtete und ihn auch bald eingeholt hatte. Irgendwann an der Kleidung des Mannes war komisch. Aber was nur? Was die beiden sprachen wusste er nicht und deswegen konzentrierte er sich auf die Assassine die noch immer neben ihm war. Er Sah zu seinem Pferd aber auch dem Tier ging es gut. Aufmerksam sah er sich um und versuchte die Stimmen in seinem Kopf die so einen heidenlärm machten zu ordnen. So laut war es eigentlich gar nicht den alle sprachen mehr oder weniger leise nur für Adriano war es als würden sie sich anschreien. "Kann ich bitte etwas zu trinken haben außer dieses Zeug womit ihr mich seit 2 Tagen füttert?" fragte er Die Assassine neben sich und erhoffte sich einen kühlen schluck Wasser in seinen staubtrockenen Mund.
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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   5/10/2017, 8:15 pm

Ich glaube er hat sich den Kopf gestoßen.“, flüsterte in die Richtung von Giovanni. Bell sprach Unsinn. “Das Blut ist auf Eurer Wange.“ Ezio deutete auf das Gesicht des Söldners und sah dann wieder zum Arzt. “Ihr habt diesen Mann schon einmal getroffen?“ So wirklich auf eine Antwort wartete Ezio nicht. Irgendetwas schien Bell zu verbergen. Warum sollte er sonst einfach versuchen fortzulaufen? Wenigstens kam er nicht weit und sie standen bald zurück bei der Gruppe. Ezio wusste für einen Moment nicht wem oder was er seine Aufmerksamkeit zuerst lenken sollte. Der Spanier schien aufzuwachen, kurz nachdem er gefragt hatte, was hier passiert war. Ebenso war Emily bereits dort und schien nach dem Rechten zu sehen. Wenigstens würde er dadurch fähig sein sich wieder auf dem Pferd zu halten.
Warum wurdet Ihr überhaupt dort hinein gejagt?“ Der Blick des jungen Mannes lag nun neugierig aber auch ernst auf den Zügen des Blonden. Wie sollten sie ihm einfach zu einem Hof folgen, wenn er ein Gejagter war. Sie hatten bereits genug Ärger mit den Wachen die ihnen von der anderen Seite auf den Fersen waren. Doch wenn er ebenso die Wahrheit sprach, waren sie hier im Wald nicht sicher. Man würde sie ohne Schutz von allen Seiten einkesseln können. Die Wachen würden am Ende keinen Unterschied mehr zwischen ihnen und Bell machen. Ezio nahm die Hand von dem blonden Mann und griff nach der Zügel seines Hengstes. “Wie weit ist dieser Hof entfernt?“, fragte er nun nach und sah zu den anderen in der Gruppe. Würden sie damit einverstanden sein? Ezio wusste nicht ob er Bell vertrauen konnte und doch musste er nun auf ehrliche Absichten hoffen. Es war gefährlich hier zu bleiben und ebenso gefährlich dem Blonden einfach zu folgen. Ezio mochte sein Gesicht beim Treffen gesehen haben, aber genau dieses Treffen war auch verraten worden.
Ezios Augenbraue zog sich nach oben und er sah zur Seite. “Bei Gott, er muss sich wahrlich den Kopf gestoßen haben.“, murmelte er zu sich selbst und schüttelte den Kopf. “Wie konntet Ihr etwas dieser Größe verlieren?!“ Ezio sah ihn ein wenig belustigt an. War das gerade wirklich sein ernst. “Ihr werdet gejagt und wollt zurück? Der verlorene Gegenstand oder was auch immer es ist, muss Euch ja von großer Bedeutung sein.“ Ezio konnte sich kaum vorstellen, was so groß sein konnte. “Nur kann ich Euch nicht gehen lassen. Nicht solange Ihr nicht erklärt und mir gute Gründe gibt, warum Ihr hier seid und kein Wort habt verlauten lassen, dass Ihr noch am Leben seid. Wart Ihr nicht mit Leonardo dort?“ Sie waren dicht beieinander gesessen und hatten miteinander vertraut gewirkt. Jedenfalls in seinen Augen. Vielleicht hatten ihn seine Sinne an diesem Tag auch getäuscht. Er war nass und verspätet angekommen und hatte alle Anwesenden nur kurz begrüßt und danach war die Erinnerung von Chaos überschattet. “Wir gehen zu diesem Hof und lassen uns dort nieder. Emily und Onava werden die Stadt am Morgengrauen betreten. Wenn Ihr ihnen sagt nach was sie suchen sollen, finden sie es ja vielleicht.“ Damit war seine Entscheidung gefasst. Er würde den Söldner nicht einfach wieder verschwinden lassen. “Habt Ihr Waffen? Wenn ja, gebt sie uns besser freiwillig.“ Er hatte Giovanni und dem Spanier bereits alles abgenommen, so durfte er auch nicht bei Bell diese Vorsichtsmaßnahme auslassen.


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Francis Bell
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   6/10/2017, 1:25 pm

Francis' grosse Augen hingen an Ezio. Er war ein schöner Mann und er sah aus als sei er ein tatkräftiger Bursche, der sich nicht lange mit Plänen aufhielt sondern sich eher ins Abenteuer stürzte. An Leonardo hatte er nicht mehr gedacht seit sie Florenz verlassen hatten. Nicht weil er nicht wollte. Sondern weil ihn Shane beeindruckt hatte und ihn immer mehr faszinierte. Shane hatte ihm nie gesagt, dass da Vinci nach ihm gefragt hätte. Oder dass Shane Francis eine Nachricht überbringen sollte. Es hatte ihn enttäuscht obwohl er nicht einmal wusste wie Leonardo reagiert hatte, denn Shane hielt sich sehr bedeckt. Und die Zeit, die er so eng mit Shane verbracht hatte, liess nicht nur seine Lenden kribbelnd zurück. Es hatten sich Gefühle entwickelt, die er erst selbst nicht so wahrgenommen hatte weil er öfters jemanden und sehr schnell zugeneigt war. Aber bei Shane war es tiefer geworden. Tiefer und tiefer und es schien noch immer nicht aufzuhören. Jetzt, da Ezio mit ihm sprach, fiel ihm zum ersten Mal an diesem Abend wieder Rafael ein und er schämte sich, dass er so blind geworden war. Er allein hatte alle in grösste Gefahr gebracht.
"Ich konnte fliehen und mich verstecken und habe Leonardo aus den Augen verloren. Und dann bin ich den Templern nachgereist.", erklärte er und zog die Nase geräuschvoll hoch. Dann hob er die verletzte Hand und strich mit dem Verband über seine zerkratzte Wange. "Die Templer haben mich entdeckt weil ich mir was zu Essen besorgen wollte. Ich bin geflohen und habe dann… ", er hielt beim Erzählen inne. Er dachte an Shane und seine Warnung und wie leichtsinnig Francis gewesen war. "… mein Pferd verloren. Es ist noch in den Stallungen dort.", meinte er. Er hatte nicht Lady gemeint mit dem verlorenen 'Gegenstand' sondern Shane. Aber er sah gerade keine Möglichkeit, Shane dort rauszuholen und das zermürbte ihn. Er wollte Shane nicht auch noch in die Gefahr bringen, dass die Assassinen hinter ihm her waren. "Der Hof ist ungefähr fünfzehn Minuten entfernt. Leicht zu finden.", sagte er und drehte den Kopf ein bisschen. Die schöne Frau war bewaffnet, der schottische Jüngling ebenso und Ezio war es auch. "Ich bin unbewaffnet. Warum trägt der Schafhirte Waffen?", fragte er Ezio und drehte sich nun gänzlich zu Onava um auf die er auch mit einem Zunicken zeigte. Mit ihrem flammend roten Haar identifizierte er sie als Schotte. Ein sehr weiblich aussehender Schottenkerl. Aber es war egal. Francis mochte keine Schotten. Oder Iren. Die konnten nur prügeln und trinken und Schafe hüten und trugen Röcke. Engländer und Schotten mochten sich nicht. Sie mochten sich nie und sie mögen sich noch immer nicht. Francis war in einer Gesellschaft aufgewachsen, in der man ihm beigebracht hatte, dass man sich möglichst mit jedem Schotten anzulegen hatte bevor er dieser ersten Schritt tat.
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Onava de Costa
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   6/10/2017, 10:47 pm

Als der Fremde, dem Akzent zu urteilen offenbar Engländer, vorschlug zu einem Hof zu gehen spannte sich die junge Frau unweigerlich etwas an.
Sie mochte ihr fremde Menschen nicht, auch wenn Ezio ihn zu kennen schien, Vertrauen seinerseits schien dennoch nicht wirklich vorhanden zu sein.
Wieso sollten sie ihm also vertrauen was diesen Hof anging? Es könnte genauso eine Falle sein. Ein Hinterhalt.
Onava verdrängte ihre negativen Gedanken relativ schnell und versuchte dem Gespräch der Beiden zu folgen. Sie verstand nicht wirklich was Thema war, da sie den ersten Teil des Gesprächs verpasst hatte. Als der Blonde sich plötzlich in ihre Richtung umdrehte und sie als Schafhirten bezeichnete zog sie zuerst die Stirn kraus, musste dann aber trotz allem lachen.
"Bitte, was?", fragte sie mit hochgehobenen Augenbrauen und ihre Augen blitzten nahezu amüsiert auf.
Ezio hatte Recht, er musste sich wohl tatsächlich den Kopf gestossen haben.
Allem Humor zum Trotz stimmten seine Worte die junge Frau mit den roten Haaren etwas nachdenklich.
Wenn sie ehrlich war, wusste sie nicht einmal wieso sie lachte. Die gesamte Situation schien absurd und die Aussage nahezu lächerlich. Eine Beleidigung.
Aber leider nicht abstreitbar.
Onava hatte keine Ahnung wer sie war oder woher sie kam. Bei Gott, sie wusste nicht einmal ihren Namen.
"Die Hellwache", hiess sie. Purer Hohn wenn man genauer darüber nachdachte.
Sie wurde an einer Küste angespült, kann sich an nichts erinnern und weiss nicht wer sie ist, aber weil sie unversehrt scheint benennen die überaus gütigen Finder sie nach ihrem geistigen Zustand. Ironie.
"Wie kann man ein Pferd verlieren, wenn es doch in den Stallungen steht?", fragte sie den Engländer.
Seine Geschichte schien momentan nicht viel Sinn zu machen. Genau genommen beinahe gar keinen. Und dies gefiel Onava nicht.
Sie konnte diesen Mann nicht einschätzen.
War er einfach nur verwirrt oder hatte er etwas im Kopf?
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