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 Der Weg der Assassinen

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AutorNachricht
Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   7/10/2017, 1:57 pm

Ezio legte seinen Kopf ein wenig zur Seite, während er Francis' Worten lauschte. Sein Blick war dabei auf den Zügen des Engländers gerichtet. Bei der Handbewegung des anderen fiel seine Aufmerksamkeit auf den Verband am Handgelenk und dann zu seinem Bauch. Dort war vorhin ebenso ein Verband zu sehen gewesen - nun wieder verdeckt vom Hemd. “Wer hat Eure Wunden versorgt?“ Ezio hatte es nicht gewagt, auch nur einen der florentiner Ärzte aufzusuchen. Es war nicht unbekannt, dass manche mit dem richtigen Geld alles verrieten oder schwiegen. Hatte der Söldner genug Flori besessen um einen der Männer auf seine Seite zu ziehen? “Woher habt ihr von der Templerkutsche erfahren?“, fragte er weiter nach. Bisher ergab das alles keinen Sinn. Wusste Bell von Rafael und wollte einen alleinigen Versuch starten? Waren es wirklich die Templer die ihn nach hier draußen gejagt hatte?
Ezio hob seine Hand und senkte sie dann wieder. Sie durften hier nicht länger verweilen und der Weg zum Hof war wirklich nicht weit. “Bindet el Madator zurück auf sein Pferd.“ Sein Blick fiel zu Emily, die noch dort unten saß. Eine stumme Aufforderung, dass sie sich darum kümmern sollte. Die Assassinin war bereits an der Seite des Spaniers und Onava hielt das Pferd. “Ihr werdet mit mir reiten. So sind wir schneller, als wenn Ihr gehen müsst.“, wandte er das Wort zurück an den Söldner.
Nachdem er nach den Waffen gefragt hatte, folgte er seinem deutenden Finger und sah zu Onava. “Schafhirte?“ Seine Augen blitzten belustigt auf und er stimmte in das Lachen der Rothaarigen ein. “Sie hat schon viele Namen bekommen, doch Schafhirte war noch nie unter ihnen.“ Ezio grinste seine Ordenschwester breit an. Diesen Namen würde sie so schnell nicht mehr los werden und das konnte sie deutlich in seinen Zügen ablesen. “Euer Schafhirte, Signore ist eine Assassinin des italienischen Orden. Deshalb trägt sie eine Waffe.“ Ezio musste ein weiteres Lachen unterdrücken. Ich hoffe Ihr lügt mich nicht an.“ Ezio trat an die Seite seines Hengstes und schwang sich in den Sattel. Dabei streckte er die Hand nach dem Blonden aus, um ihn zu sich auf den Rücken des Tieres zu ziehen.
Bedaure Bell, doch ich kann Emily und Onava nicht in die Stadt schicken, nur um ein Pferd zu holen, dass gut versorgt zu sein scheint. Ihr werdet ein neues Tier finden und das Pferd im Stall einen neuen Reiter.“ Sie mussten unauffällig und im Schatten arbeiten. Müssten die beiden Frauen auch noch auf ein Pferd achtgeben, wären sie einem noch größeren Risiko ausgesetzt. “Ihr könnt Rafael um ein Neues bitten, sobald wir ihn aus Rizzis Fängen befreit haben.“ Ezio wollte nicht daran denken, dass sie vielleicht zu spät kommen würden. Die Hand noch immer ausstreckend wartete er darauf, dass Bell nach dieser griff. Nur kurz sah er noch einmal zu Giovanni. “Ihr könnt seine Verletzungen untersuchen, wenn wir bei dem Hof sind.“ Als sein Tier unruhig zu tänzeln begann, umgriff er die Zügel fester. “Haltet die Waffen bereit.

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Francis Bell
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   7/10/2017, 3:36 pm

Eine Frau. Der Schotte war also eigentlich nur eine rothaarige Frau, die bewaffnet auf einem Pferd sass. Es änderte nichts daran, dass sie für Francis eine Schottin war und er sie im Auge behalten musste. Schliesslich war sie Schottin. Das war Grund genug.
Als er dann aber merkte, dass Ezio ihn anblickte und unangenehme Fragen gestellt hatte, drehte er den Kopf zu ihm zurück. Er konnte ihm unmöglich die Wahrheit sagen. Es ging nicht. Er konnte ihm nur bis zu einem gewissen Grad vertrauen.
"Ihr stellt aber viele Fragen.", grinste er auf. Doch dann blitzte Shanes Blick wieder vor seinem inneren Auge auf mit seinem stummen 'Go!'. Das Grinsen fiel ihm wieder aus dem Gesicht. Aber nur für ein paar wenige Sekunden. Dann erinnerte er sich wieder an Shane selbst und seine Gesichtszüge erhellten sich wieder. Francis glaubte daran, dass Shane die Situation meistern würde. Er vertraute auf sein Glück, welches ihm Shane wieder in ganzen Stücken und lebendig zurückbringen würde. Eine andere Möglichkeit gab es nicht und Francis wollte und konnte nichts anderes denken. Dass Shane gerade mit Rizzi im Salon eine Auseinandersetzung gehabt hatte und Gonzaga als Geisel nahm und nun im Kerker war, erahnte er nicht. So etwas konnte er sich nicht vorstellen. "Stellt mir keine Fragen dazu.", antwortete er schliesslich und schüttelte leicht den Kopf. "Ich kann Euch nichts sagen. Ich darf nichts sagen. Ich muss mehr als nur ein Leben schützen.", sprach er und er sah Ezio in die Augen. Er drehte sich leicht mit dem Rücken zu den anderen, hob seine verletzte Hand und ahmte mit der leichten Faus den Rhythmus zweier Herzschläge auf seiner eigenen Brust nach. Er hoffte, Ezio verstand diese Geste und würde keine weiteren Fragen mehr stellen. Es konnte aber auch sein, dass er erst recht Fragen stellte.
"Ihr müsst mich zuerst auf Euer Pferd lassen. Ich komme so nicht hoch.", erklärte er.
Francis konnte nicht erzählen, dass ihn ein Templer gerettet hatte. Dass dieser Templer ihn zur Reise nach Rom mitgenommen hatte. Und er konnte nicht erzählen, dass er ein Verhältnis mit ihm hatte. Francis wusste nicht wie die Reaktionen gewesen wären. Nicht nur wegen der verbotenen Sexualität sondern weil Francis diese Lust mit einem Templer, einem Grossmeister, auslebte. Was seine Gefühle angingen, so hatte er sich schon mit seiner Geste verraten. Und Francis war Francis. Er würde all die Geheimnisse, die er gerade sorgsam verschwieg, früher oder später doch ausplaudern. Versehentlich. Weil ihn die Gefühle übermannten und er sein Herz auf der Zunge trug.
Doch dann fiel ihm noch etwas auf bei dem, was Ezio gesagt hatte. "Rafael? Hier sind nur Templer. Rafael ist am Leben, soviel weiss ich. Aber er müsste in Florenz sein.", sagte er und starrte Ezio an. "... er ist nicht in Florenz... er ist hier.", fügte er leise hinzu und seine Augen wurden von dieser neuen Erkenntnis grösser. Shane hatte es gewusst!
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Giovanni Devino
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   8/10/2017, 12:44 pm

"Sí, ich kenne diesen Mann vom Sehen, ich schenkte ihm Kräuter damit er sich Verarzten konnte, was er anscheinend nicht getan hatte." Giovanni war bestürzt das er dies nicht gleich gesagt hatte, ihm war es peinlich das er als Arzt so schnell aufgab obwohl jemand seine Hilfe brauchte, es war Schwer mit einem Eid und einem Credo zu leben, dem Eid der Ärzte und das Assassinen Credo.


"Vermutlich Signore Auditore" nickte Giovanni zu Ezio während sie wieder auf dem Weg zu den Pferden waren. Der Mann war sagte Sachen die weder Sinn hatten oder glaubwürdig waren, eventuell kommt es durch den Stress dem der Mann ausgesetzt war. Giovanni lief ein halben Schritt hinter den beiden und grübelte über die Worte des Mannes, wie konnte man etwas verlieren, wenn man wusste wo es war, war das ein Rätsel oder wollte er sie verwirren, Giovanni war in seinen Gedanken vertieft und merkte nicht das sich der Mann sich wegtrete, sondern ging Stumpfsinnig zu seinem Pferd und kletterte auf sein Pferd.
Als er gedankliche wieder da war, dämmerte es ihm das sie vor hatten zu einem Hof zureiten der zum einen Nicht weit weg war und zum anderen auch sicherer war als der Wald, "Wenn wir am Hof sind würde ich mir gerne Ihre Wunden genauer betrachten, und wenn Ihr gestattet werde ich auch unter eure Bandagen schauen." Giovanni Schaute zu dem Mann und betrachtet den Mantel den er trug er wirkte, vertraut aber er wusste nicht woher, sein blick ging weiter zu dem Spanier der eine Platzwunde am Kopf hatte, War das der Aufschlag grade eben, an dem Hof werde ich wohl einiges zu tun haben. "Wenn sie in die Stadt gehen müssten sie wohl Stoff auftreiben, seine Wunden..." Giovanni deutete auf den Blonden Mann, "werde ich wohl noch versorgen können aber für den Spanier werde ich nicht mehr genug haben." Giovanni sagte das in Richtung Ezio und lehnte sich zu einer Satteltasche in dem ein Lederbeutel mit Geld aufbewahrt war.
In dem Moment befehlte Ezio die Waffen bereit zu machen, es war die Folge von der Unsicherheit und die Anspannung von seinem Pferd, "Wenn ihr mir ein Dolch oder meine Klinge wieder geben würdet könnte ich mit helfen, ihr würdet sie danach wieder kriegen." In Giovanni herrschte Anspannung und das Verlangen sich ihm auch als fähigen Assassine zu beweisen er wollte nicht nur der Arzt der Assassinen sein.
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   8/10/2017, 1:09 pm

Adriano hatte nach einem Schluck Wasser gebeten.Abwartend saß er da und hoffte das er bald welchen bekommen würde. Sein Mund und hals war staubtrocken. Der Arzt trat zu ihm und besah sich seine Wunden die er vom Sturz erhalten hatte. Sie tat nicht weh, das war wohl das gute daran. Er lauschte die Gesprächen der Anwesenden so gut es ging bis der junge Auditore bepfahl ihn wieder auf sein Pferd zu hiefen. Ein Blick zu seinem Pferd sahte ihm das sein Tier gesund war und innerlich tat ihm sein Tier leid. Die Augen des Mustangs beobachteten ihn die ganze Zeit und Adriano fühlte sich irgendwie sicher. Er setzte sich aufrecht hin und besah sich die Fesseln. Irgendwie müssen diese Fesseln doch aufzukriegen sein! dachte er sich nur still und beobachtete die Szene. Als der Fremde dann meinte das Onava ein Schafhirte war konnte er sich das Lachen nicht verkneifen und kicherte los. Irgendwie mochte er den Fremden, er hatte einen ulkigen Humor das gefiel Adriano. Er kicherte noch etwas und schwieg dann wieder. Plötzlich fing Ezios Pferd an zu tänzeln und er sagte das man sich bereit halten sollte für einen Kampf. Er sah sein Pferd an und fragte sich wieso es so ruhig war ehe der Arzt Ezio um eine Klinge bat. Sollten es Räuber oder der geichen sein, ja vielleicht sogar Templer hatte Adriano schlechte Karten den er war nicht nur unbewaffnet sondern auch noch etwas benommen und gefesselt. Unruhig sah er sich um und versuchte Stimmen war zu nehmen was natürlich wirklich klappte. Das ganze und die ungewissheit wieso plötzlich alle so angespannt waren machte Adriano unruhig und das merkte auch sein Pferd und spielte unruhig mit den Ohren. Die Stimmung war nun fast eisig in ihrem Lager. Alle waren angespannt.
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Emily de Lucca
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   8/10/2017, 7:21 pm

Der Spanier kam schnell wieder zu sich und Emily verfolgte das Gespräch zwischen Ezio und dem Blonden. Er war also bei dem Treffen anwesend und konnte angeblich fliehen. Sein Fluchtweg schien in genau in die verkehrte Richtung geführt zu haben, da der Fremde bereits erneut gejagt wurde. 
Adrianos Stimme übertönte einen Teil des Gesprochenen und die Assassine stand langsam auf, während sie dem am Boden liegenden Mann zu verstehen gab sich ebenfalls aufzurichten. Auf seine Bitte schüttelte sie nur den Kopf und half ihm auf die Beine, ohne auf seine neue Wunde zu achten. ''Ihr könnt froh sein, dass wir Euch die letzten Tage überhaupt was gegeben haben.''
Dank dem zusätzlichen Maul, dass sie zu stopfen hatten, war ihr Proviant schneller geschrumpft als ihr lieb war und vor allem das Wasser mussten sie baldmöglichst wieder auffüllen.
Von Ezios Seite kam die Aufforderung, sie sollte den Spanier wieder auf sein Pferd setzen. Ungläubig sah sie zu dem jungen Mann und fragte sich, wie er sich das vorstellte. Hochheben konnte sie ihn schließlich nicht so einfach. Aber El Matados Pferd war vergleichsweise klein geraten und er sollte es trotz der Fesseln schaffen, sich aus eigener Kraft auf das Tier zu schwingen. Mit einer klaren Handbewegung deutete sie dies nun auch dem Spanier und neigte abwartend den Kopf. Sollte er sich weigern würde Emily ihn einfach hinter den zwei Pferden herschleifen bis zu diesem besagten Bauernhof. 
Was Ezio dazu bewegte, dem Blonden zu trauen und tatsächlich diesen Weg einzuschlagen hinterfragte sie nicht. Aber einem verwundeten Mann auf der Flucht zu vertrauen schien für den Assassinen in diesem Moment zumindest das Richtige zu sein. 
Schafhirte? Überrascht hob Emily den Kopf und erkannte, dass er damit Onava meinte. Sie konnte nicht anders und musterte die Rothaarige einen Augenblick um diesen Worten folgen zu können. Beim besten Willen konnte sie aber nichts erkennen, was diese Bezeichnung in den Augen der Assassine gerechtfertigt hätte. Aber den Fremden schien etwas an ihrer Art zu stören. 
Der Spanier kicherte amüsiert wie ein altes Weib über Bells Äußerung wodurch Emily einmal fester an den Schnüren um seine Hand zog. Sie war noch damit beschäftigt Adriano an das Pferd zu fesseln, als die Unruhe in der Gruppe plötzlich wieder zunahm. Ein letztes Mal kontrollierte sie die Fesseln und sah sich dabei nervös um. Die Größe der Gruppe brachte keinerlei Sicherheit mit sich und das Verhältnis in welchem sie zueinander standen schierte diese Spannung umso mehr. 
Der Blonde schaffte nicht, sich hinter Ezio auf den Hengst zu ziehen. Bevor sie also selbst in den Sattel stieg, ging sie zu den beiden Männern und griff nach Bells Bein. So konnte er den Schwung ausnutzen und sich trotz seiner Verletzungen hochhieven.
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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   9/10/2017, 8:46 pm

Ich stelle so viele Fragen, da Ihr keine richtigen Antworten gebt.“ Ezio wollte einfach verstehen, was mit diesem Söldner passiert war. Irgendjemand musste diese Wunden einfach versorgt haben. Kurz drehte er den Kopf zu Giovanni und erinnerte sich an die kürzlich gesagten Worten. Er hatte Bell Kräuter gegeben, um sich zu versorgen. Die Bandagen um seine Hand wirkte zwar schmutzig, aber nicht soweit, als würde er damit schon seit Tagen reisen.
Ezios braune Augen bekamen kurz einen misstrauischen Ausdruck. Konnte der Söldner wirklich nicht darüber reden oder wollte er ganz einfach nicht?  Er sah auf die leichte Faust und dann zurück in das Gesicht des Söldners. Verstehen zeichnete sich langsam in seinen Zügen ab. Aber warum konnte er darüber nicht sprechen? Dieses kleine Wissen löste nicht die Fragen auf, die noch in der Luft lagen. “Wir können Euch nur helfen, wenn Ihr mit uns redet.
Im Augenwinkel konnte er sehen, wie Adriano wieder auf seinem Pferd landete und von Emily festgebunden wurde. Er hatte nach dem Befehl nicht mehr wirklich darauf geachtet. “Erklärt Onava oder Emily welche Leinen Ihr dafür wollt. Ich kenne mich damit zu wenig aus. Doch es wäre kein Fehler Eure Vorräte wieder zu befüllen. Solltet Ihr noch weiteres brauchen, teilt es ihnen mit. Habt Ihr genug Flori dafür?“ Ezio sah kurz auf seine Hand. Der Arzt hatte bereits viel für sie aufgebraucht. Ezio holte Luft und er sah zurück zu Bell. “Ihr wusstet nichts davon? Warum seid Ihr dann der Kutsche nachgereist?“ Das Gesicht des jungen Assassinen schien gerade nicht zu wissen, welche Miene es zeigen sollte. Jetzt ergab Bells Geschichte noch weniger Sinn, als Minuten zuvor. Der andere wirkte nicht so, als wolle er mit ihnen einen Scherz treiben. Dafür wirkte seine Überraschung zu ehrlich. “Nun seid Ihr uns wirklich eine Erklärung schuldig. Keine Ausreden oder Entschuldigungen mehr.“ Ezio sah ihn ernst an. Wenn es sein musste, würde er den Söldner gegen seinen Willen mitnehmen. “Aber wir reden nicht hier.“  Der junge Mann wollte gerade von seinem Pferd steigen, als Emily ihm zuvor kam und den Engländer zu ihm aufs Pferd hievte. “Haltet Euch an mir fest.“ Er warf einen Blick zu dem anderen und dann zurück auf seine Hand, um die verborgene Klinge zu kontrollieren. “Ich denke wir können Euch vertrauen.“ Ezio sprach ohne den Arzt anzusehen. “Ihr hättet mich längst vergiften können, ohne das ich er bemerke und Ihr habt es nicht getan.“ Er griff in die Satteltasche und holte Giovannis Klingen hervor. “Hier. Bleibt wachsam und gebt ein Zeichen, sollte euch etwas auffallen.“  Die letzten Worte richtete Ezio an alle. Dabei reichte er Giovanni die Waffen und sah dann vorne. “Zeigt uns den Weg, Bell. Ich hoffe wirklich Ihr führt uns nicht in den Tod.“ Ezio trieb sein Pferd an und sah zu den möglichen Wegen, die sie einschlagen konnten. Sie mussten sich beeilen, wenn sie nicht in der tiefsten Nacht herumirren wollten.

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Francis Bell
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   10/10/2017, 8:16 am

Im Gegensatz zur Gruppe fühlte Francis die eisige Stimmung nicht. Es waren allesamt Fremde und der einzige, der sich mit ihm unterhielt, war Ezio gewesen. Die anderen stellten höchstens Fragen oder waren so unglaublich neugierig auf seine Wunden wie dieser Kräutermann, dem er bei seinem Angebot einen bösen Blick zuwarf. "Ich versichere Euch, dass meine Wunden gut verheilen. Gestern Abend habe ich einen neuen Verband bekommen und heute morgen wurde alles nochmals fest eingebunden.", sagte er und musterte dann Emily, die ihm aufs Pferd half. Als er hinter Ezio sass, sah er sie an. "Danke. Warum müsst Ihr das tun wenn die Männer in dieser Gruppe doch die Überzahl sind?", wollte er wissen. Sich von einer Frau aufs Pferd helfen zu lassen, war für Francis auch neu gewesen.
"Geradeaus. Ich bin heute schon einmal hier durch. Das Haus steht auf der linken Seite auf offener Fläche."

Unterwegs blieb es in der Gruppe mehr oder weniger still. Man hörte das Hufgetrappel der Tiere und Ezio Francis' knurrenden Magen. Francis dachte darüber nach was er sagen konnte und worüber er schweigen sollte. Doch auch wie er es drehte und wendete, er konnte weder einen Teil verschweigen noch einen Teil leugnen. Zudem machte er sich Sorgen um Shane. Er hatte Rizzi nicht einschätzen können und nun wusste er nicht was dieser mit dem Adelsmann anstellen würde. Vielleicht eine Verwarnung aussprechen? Womöglich musste Shane alles zugeben und die Reise abbrechen. Oder ihm geschah schlimmeres.
Francis hatte sich mit dem verlassenen Hof nicht geirrt. An der Holztür prangte ein grosser, schwarzer Strich, der anzeigte, dass in diesem Haus die Pest wütete. "Keine Sorge. Wir sehen erst nach. Viele Leute reisen weg wenn die Pest eine Region befällt. Und um ihr Haus vor Plünderungen zu schützen, kennzeichnen sie die Häuser selbst in der Zeit ihrer Abwesenheit.", sagte er relativ gelassen. Francis wollte die Pest nicht, er dachte aber auch nie daran, dass er sie je bekommen könnte.
Nachdem sie sich umgeschaut hatten und sich Francis' Vermutung bewahrheitete, drangen sie in das Haus ein. Es war bewohnt gewesen aber die Bewohner waren nicht anwesend. Das merkte man an den aufgeräumten Zimmern. Es lagen keine Essensreste herum und verderbliche Lebensmittel waren nicht zu finden.
Francis griff nach einer Flasche billigen Wein, öffnete sie und trank aus ihr. Seit seiner Flucht durch den Wald hatte er nichts mehr zu trinken bekommen und er war durstig. Und hungrig. Die Flasche stellte er auf den Küchentisch zurück. Während die anderen immer noch das Haus inspizierten, interessierte er sich vorallem für die Küchenschränke. Er fand geräucherte Wurst und Zwiebeln und legte alles auf den Tisch. Ein Messer war ebenso schnell gefunden und eine Minute später sass er am besagten Tisch, schnitt Zwiebeln und die Wurst auf. "Es hat noch Oliven.", sagte er als sich jemand näherte. Er blickte nicht auf. Stattdessen schob er sich einen Zwiebelring und ein Stück Wurst in den Mund. Erst beim kauen bemerkte er einige Augenpaare auf sich und drehte ihnen den Kopf zu. Er zuckte mit den Schultern, deutete auf den Tisch, wo es genug freie Stühle hatte, und griff wieder nach dem Wein um alles hinunterspülen zu können.
"Nach dem Angriff im Keller konnte ich fliehen. Ich kam nicht sehr weit mit meinen Verletzungen.", begann er zu erklären. "Mich hat…", Francis begann zu zögern. "Ein Mann hat mich gefunden und er hat mich versorgt. Er ist nicht arm und konnte einen Arzt besorgen und ihn mit Geld ruhigstellen. So habe ich überlebt. Er wollte, dass ich nach Rom reise und deshalb bin ich diesem Templerzug hinterher.", er griff wieder zur Flasche. Alkohol war ein schlechter Freund in Zeiten, in denen man den Schrecken wegspülen wollte. "Und jetzt ist er dort in Montepulciano und wer weiss, was Rizzi mit ihm anstellt!", seufzte er auf. Er setzte die Flasche an die Lippen und hörte Shanes Verbote. Ohne einen weiteren Schluck genommen zu haben, setzte er die Flasche wieder ab und reichte sie dem nächsten.
"Er ist Templer.", sagte er leise. Er wusste nicht, warum er es sagte. Es lag ja irgendwie auf der Hand. "Der heisseste Templer, den ich kenne.", murmelte er weiter und blickte dabei auf den Verband an seinem Arm. Er spürte Shanes Finger darunter noch immer und die Erinnerung jagte ihm ein kribbelndes Gefühl durch den Körper. Als er den Blick wieder hob, konnte er ein leichtes, dümmliches Grinsen nicht verhindern.
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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   11/10/2017, 6:37 pm

Ezios Blick fiel für ein paar Sekunden auf die Verbände. Seine Vermutung hatte also richtig gelegen. Sie waren erst kürzlich gewechselt worden. Aber noch immer blieb die Frage offen: Von wem? Ezio holte Luft und versuchte die Ungeduld hinunter zu schlucken, die sich langsam in ihm ausbreitete. Es war schwer sich auf die Aufgabe zu konzentrieren, wenn er nicht wusste wem er nun gänzlich vertrauen konnte und doch folgte er Francis Anweisung, als dieser auf dem Pferd saß. Bei seinen Worten, hatte er nur kurz zu Emily geblickt. Er hatte mit ihr gesprochen und nicht mit ihm. Mit einem festen Schenkeldruck setzte er sein Pferd in Bewegung.
Der Kopf des jungen Assassinen war während des Weges wachsam nach vorne gerichtet und seine Sinne lenkte er nach so gut es ging in alle Richtungen. Bei jedem aus den Wäldern kommenden Vogel, spannte er sich an und legte eine Hand auf den Dolch an seiner Seite. Francis hatte sie nicht angelogen. Nach wenigen Minuten zeichneten sich die ersten Anzeichen eines Hofes in der Ferne ab. Noch immer war alles still, um sie herum und keiner war ihnen auf dem Weg begegnet. Es beruhigte Ezio nicht und er spürte wie sein Herz nervös in seinen Ohren schlug. Es konnte noch immer ein Hinterhalt sein. Während sie geschwiegen hatte, hatte er auch immer wieder über die Worte und die Geste des Söldners nachgedacht. Doch hin und wieder war auch sein Blick zu Emily gefallen. Konnte es sein, dass sie immer die Wahrheit gesprochen hatte? Ezios Gedanken wurden je unterbrochen, als sie dem Hof nun so nahe waren, dass er das schwarze Kreuz auf der Türe erkennen konnte. Ein leiser Fluch lag auf seinen Lippen und er drehte sich zu Bell herum. „Wollt Ihr, dass wir uns alle die Pest holen?“ Ezio streckte die Hand aus, um den anderen zu packen, doch dann begann dieser zu sprechen und der junge Assassine hielt inne. „Warum sollten wir Euch glauben?“ Aber Ezio sah noch einmal zum Hof. Er sah sauber aus und einfach nur verlassen – nicht in dieser überhasteten Art, sondern auf eine Art und Weise die eine Rückkehr versprach. „Also gut. Sehen wir uns um.“ Er sprang vom Pferd und führte das Tür die letzten Meter zum Haus. „Giovanni – könnt ihr Euch hinten und im Garten umsehen? Vielleicht findet Ihr auch etwas, dass ihr gebrauchen könnt. Emily und Onava ihr kümmert Euch um d en oberen Stock des Hauses. Bringt den Spanier mit hinein und bindet ihn an einen Stuhl.“ Ohne Bell zu fragen, zog er ihn vom Pferd und führte ihn nach drinnen. „Wir sehen uns unten um.“ Der Mechanismus seiner Klinge löste sich leise und Ezio blinzelte leicht. Auch im inneren schien alles aufgeräumt. Wachsam durchsuchte er alle Zimmer und ließ dabei den Söldner alleine. Er konnte nirgendswo einen Pestkranken oder einen Toten entdecken.
Die Geräusche in der Küche ließen ihn dorthin zurückgehen und er konnte sehen wie Francis sich an das Essen machte. Leise kam er ganz in den Raum und ließ den Blick über die Regale schweifen. Die Bewohner konnten noch nicht lange fort sein. Ein paar Tage vielleicht oder eine Woche vielleicht. Ezio sah auf das Essen, doch er hatte nicht wirklich Hunger. Viel eher kam er näher und ließ sich auf einem der Stühle nieder. Schweigend beobachtete er Bell und irgendwann lag etwas Ungeduldiges und auch Abwartendes in seinem Blick. Er konnte ebenso hören, dass noch andere in den Raum kamen und sah kurz nach hinten. Als er jedoch seine Begleiter erkannte, wandte er seine Aufmerksamkeit zurück zu dem Engländer. Endlich begann er zu erzählen und Ezio hörte ihm wachsam zu. Kurz wurde sein Blick schmal. Ein reicher Mann versorgte einfach einen verletzten Fremden? Bell musste diesen Mann bereits gekannt haben oder nicht? Er unterbrach Francis nicht, während dieser weiter sprach. Nebenbei hob er die Hand und nahm die Weinflasche entgegen. Der junge Assassine wollte gerade einen Schluck nehmen, als das Wort Templer fiel. „Er ist was?!“ Das Glas der Flasche landete mit einem leichten Knall auf der Tischplatte. „Ihr wollt mir gerade weiß machen, ein Templer hat Euch gerettet?“ Ezio sprang vom Tisch und sein Dolch lag mit einer einzigen Bewegung in seiner Hand. „Und was meint Ihr mit wer weiß was Rizzi mit ihm anstellt? Sehr wahrscheinlich trinken sie gerade zusammen einen Wein und lachen freudig darüber, dass sie Rafael gefangen haben. Sie sind doch beide Templer.“, stieß er aus und sah misstrauisch auf Bell. „Ich stellte diese Frage nur ein einziges Mal, Bell.“ Das Metall der Waffe funkelte im dämmrigen Licht des Hauses. „Wart Ihr es, der das Treffen verraten habt?“ Es musste fast so sein. Warum sonst sollte ihm ein Templer helfen und der ihnen folgen, ohne von der Gefangenschaft des Mentors zu wissen? Kurz erinnerte sich Ezio wieder an die Geste – diese zwei schlagenden Herzen. Konnte es sein, dass die Templer Bells Geliebte gefangen hatten und ihn nun Zwangen für sich zu arbeiten? Für einen Moment sah Ezio hilfesuchend durch die Runde. Was hatte das alles nur zu bedeuten?

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Giovanni Devino
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   11/10/2017, 10:32 pm

Als Giovanni wieder seine Klingen bekamen begutachtete er sie, da fiel ihm wieder auf das seine Klinge im Gegensatz zu den Klingen der anderen Assassinen nicht nur das Zeichen der Assassinen trug sondern auch noch das Zeichen der Ärzte im Zeichen verarbeitet war, der Äskulapstab war darin zusehen, wie auch auf seinem Schulterstück, welches unter einem Stück Fell verborgen war, war auch diese Mischung der Beiden Symbole zusehen. Giovanni lächelte Ezio an, "Danke für das Vertrauen, ihr werdet es nicht bereuen." sagte er während er die Armschienen anlegt und die Klinge zum test ausfuhr und sie wieder einzog.
Während sie auf dem weg zum Hof war, ritt er hinter den anderen, und hörte aufmerksam auf das was vor ihnen oder hinter ihnen war, als sie sich dem Hof näherten konnte er das Schwarze Kreuz an der Tür erkennen, er holte aus seiner Tasche seine Maske raus und bereitete sie vor, auch wenn der Blonde sagte das es sicher wäre, war Giovanni zu unsicher um die Maske abzunehmen, als dann Ezio ihn bat sich im Garten und hinter dem Haus um zusehen war er froh.
Im Garten waren ein paar Pflanzen die angetrocknet waren, sie waren mit viel Wasser rettbar, ein Gutes stück vom Haus entfernt stand eine Art Lagerhaus, dort war ein hölzern Tisch drin auf dem lagen Stoffreste allesamt in einem gutem Zustand daraus könnte er Bandagen herstellen und konnte sich um den Spanier kümmern, Giovanni konnte das von der Tür aus erkennen, er betrat mit gezogener Klinge und Vorsichtigem Schritt den Raum, als er sich sicher war das hier keiner außer ihm war zog er seine Klinge wieder ein und schaute sich genauer um, es war in dem Raum genug Stoff um sich daraus was zunähen, wenn Giovanni sich nicht täuscht waren es Leinen Stoffe, also nichts hochwertiges Giovanni fand gefallen an dem Hof, wenn ich herausfinde wem der Hof gehört werde ich ihm den Abkaufen. Der Hof hatte eine Gute Position er wäre gut für ein Versteck der Assassinen, so meinte Giovanni zu sich selbst.
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Emily de Lucca
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   12/10/2017, 4:17 pm

Während Emily dem Blonden in den Sattel half, erklärte er sich und seine Wunden Ezio. Bei seinen nächsten Worten war sie schon wieder auf dem Weg zurück zu ihrem Pferd und ein kurzes Zucken huschte über ihre Mundwinkel. ''Der eine ist nicht grundlos außer Gefecht gesetzt, der andere ist selbst verletzt und dem Mediziner traut ihr scheinbar nicht. Von welcher Überzahl sprechen wir also, Signore?''
Mit Schwung zog sie sich nun selbst auf den Rücken des ruhigen Tieres. ''Außerdem muss ich nicht... ich will nur so schnell es geht hier weg.'' Nachdem der Neuankömmling eine Richtung wies, trieb sie ihr Pferd zügig vorwärts, die Zügel des Spaniers ebenfalls fest in der Hand.
Schweigend und jedem noch so kleinen Geräusch angespannt lauschend setzte sich die kleine Gruppe in Bewegung und wurde von dem Hellhaarigen gelotst. Zumindest log er nicht was den Hof betraf und schon nach kurzer Zeit erreichten sie eine schwarz gezeichnete Tür. Unschlüssig ob die Beiden es wirklich ernst meinten, sah sie zwischen Ezio und diesem Bell hin und her. 
Der Assassine schien anfangs auch nicht begeistert von der Idee an so einem Ort zu rasten. Vielleicht hatte der Fremde recht und die früheren Bewohner haben den Hof lediglich rechtzeitig verlassen und selbst gekennzeichnet um der Pest zu entkommen und doch ihr Hab und Gut zu sichern. Ezio schien seine Entscheidung schnell getroffen zu haben und forderte die Frauen auf, sich in dem oberen Teil des Hauses umzusehen. 
Nachdem die Pferde notdürftig versorgt waren, folgte sie den Männern ins Haus und kam der Aufforderung nach. Sättel und Zaum behielt sie an den Tieren um ihnen eine schnelle Fluch zu ermöglichen - sollte es erforderlich sein.
Ein deutlicher Blick zum Spanier forderte ihn klar auf, selbst vom Pferd zu steigen und kooperativ zu sein. Sollte er sich weigern, würde er, schneller als ihm lieb war, ein weiteres Mal den Boden küssen. 
Im Haus angekommen bestand ihre Handlung darin, El Matador auf einen Stuhl zu befördern und ihn so gut es ging daran zu fesseln danach suchte sie den Blick zu Onava und nickte ihr zu. ''Gehen wir nach oben.'' Die Räume waren aufgeräumt und noch nicht geplündert. Vielleicht ließ sich etwas finden, was nützlich oder wenigstens essbar war.  
Aber die Hausbesitzer hatten genug Zeit alles zu packen und mitzunehmen. Bis auf zwei weitere Flaschen Wein konnte Emily im oberen Bereich nichts finden waß sie brauchen konnte. Mit den Flaschen in der Hand stieß die junge Frau nun wieder zu den anderen in die Stube und lauschte dem Blonden. Den Wein stellte sie auf den Tisch und sah kopfschüttelnd zu Ezio um ihm zu zeigen, dass sie nicht mehr brauchbares gefunden hatte. 
Unweit vom Tisch lehnte sich die Dunkelhaarige an einen niedriges Schränkchen und verschränkte die Arme vor der Brust. Bell sprach davon, wie er vom Treffen fliehen konnte und wodurch er gerettet wurde. Was war in diesen Mann gefahren, dass er einem Templer oder gar einer ganzen Gruppe hinterherschlich. Er musste scheinbar mit weitaus mehr Glück als Verstand gesegnet sein und Emily hob ungläubig die Augenbrauen bei der Ruhe in der er sprach. Ezio reagierte durchaus ungehaltener und sprang mit gezogener Waffe auf Bell zu. Seine wütend gestellte Frage ließ Emily aufhorchen und irgendwie hoffte sie, er hatte wirklich etwas mit dem Verrat zu tun. Es gab zu viele Verdächtige und schlussendlich konnte jeder es gewesen sein. Es war an der Zeit den wahren Schuldigen zu finden damit wieder Vertrauen in die Bruderschaft einkehren konnte.
Die Antwort abwartend blieb sie an Ort und Stelle stehen und beobachtete den in Ruhe Wurst und Zwiebel essenden Mann.
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Francis Bell
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   13/10/2017, 9:30 am

Seine Finger seiner verletzten Hand fassten nach einem Zwiebelring. Sein Blick dagegen ruhte auf Ezio. Die Frage war ihm neu, der Gedanke nach dem Verrat nicht. Er hatte sich schon damit abgefunden, dass Leonardo in ihm einen Verräter sehen musste da es Shane war, der Leonardo Auskunft über Francis gegeben hatte. Ihm wurde erst jetzt bewusst, auf welchem dünnen Eis sich Shane die ganze Zeit bewegt hatte weil er eine einzige Entscheidung in der Nacht in jener Gasse traf, die Francis das Überleben sicherte. Wenn man genauer hinblickte, war Shane selbstlos und weit davon entfernt, sich bereichern zu wollen. Bei diesen Gedanken, die ihm durch den Kopf schossen während er die Zwiebel kaute, verliebte er sich noch ein bisschen mehr in diesen Engländer, der nichts ausser Schimpfereien und ernste Worte für ihn übrig hatte weil er sich selbst zu schützen versuchte. Francis' Blick ging von Ezios Gesicht auf die Weinflasche und seine Mundwinkel zuckten etwas zu fröhlich in dieser Situation nach oben.
Doch dann fiel ihm Ezios Frage wieder ein, die er für zwei, drei Sekunden ausgeblendet hatte um seinen eigenen Tagträumen nachgehen zu können. Darin war er sehr gut gewesen.
"Ich habe das Treffen nicht verraten.", erklärte er und holte tief Luft was ihm Stechen in die Seite bescherte. "Ich hatte kaum zwei Schritte nach dem Stadttor in Florenz gemacht als ich auf eine Gruppe Söldner gestossen bin. Sie standen um einen Burschen rum, der für Rizzi ein paar Söldner suchte. Ich hatte kein Geld und hab mich gemeldet. Warum auch nicht? Ich brauchte was zu Essen und ein Bett. Eine Stunde später habe ich Rizzi getroffen, der mir eine Nachricht für Leonardo da Vinci aushändigte. Ich habe danach ziemlich lange gebraucht um diesen Mann überhaupt zu finden. Als ich bei ihm ankam, erschien auch Rafael. Rein zufällig. In der Nachricht stand, dass sich Leonardo von Rafael fernhalten sollte und Rafael aufhören solle, Rizzi nachzujagen. Es stand noch ein Name einer Kurtisane drin aber an den kann ich mich nicht mehr erinnern. Sie war entweder die Informantin für Rizzi in Bezug auf Rafael oder wurde dafür einfach benutzt. Ein paar Minuten später hat Rafael mir einen rechten Haken verpasst um meine Loyalität zu testen, danach sind wir alle schlafen gegangen und ich hab die Tage bis Freitag mit Leonardo verbracht bis zu dem Abend, als wir das Treffen hatten."
Francis sah Ezio wieder an und nahm einen weiteren Zwiebelring. Sein Magen knurrte noch immer unablässig. "Ein Soldat hat mich schwer verletzt. Draussen konnte ich ihm aber entwischen. Ich bin gerannt ohne ein Ziel zu haben und konnte mich verstecken. Ein paar Minuten später stand Shane dann da und fragte ob ich Hilfe bräuchte. Ich habe abgelehnt und behauptet, ich sei nur betrunken. Er hat meinen Akzent herausgehört und sprach dann Englisch mit mir. Er erkannte mich weil ich auch Aufträge von ihm damals in England entgegengenommen hatte und sie… nun… nur teilweise ausgeführt hatte. Er war sauer, dass ich mit seinem Geld abgehauen bin ohne die Leistung zu erbringen wofür er mich bezahlt hatte. Also nahm er mich mit in seine Unterkunft. Er bestellte einen Arzt und sorgte dafür, dass meine Wunde genäht wurde.", er deutete auf seinen Bauch. Ezio und die anderen wussten natürlich nicht, welche lange Naht sich unter dem Verband befand. "Er stand mit Rizzi in Kontakt, wollte sich aber nicht in seine Angelegenheiten einmischen. Rizzi hat ihn dann nach Rom eingeladen und Shane wollte, dass ich mitgehe. Ich hatte nichts dagegen weil… was hätte ich denn sonst getan? Ich hätte nicht arbeiten können und wäre verhungert. Ausserdem waren wir tagelang so eng beisammen, dass ich nicht allein sein wollte. Ich wusste nicht, dass Rafael dabei ist…", sprach er und die letzten Worte waren leise. Francis legte beide Unterarme auf den Tisch und sah auf die Zwiebel- und Wurststücke. "Ihr könnt meinetwegen tun und lassen was ihr wollt. Aber Shane muss verschont bleiben. Er hat mir mein Leben gerettet und ich bin ihm ein Leben schuldig. Ausserdem…", er zögerte und Hitze stieg in ihm auf. Sein Blick glitt über den Tisch zum Spanier auf seinem Stuhl, zur schönen Frau und dem weiblichen Schafhirten, zum Apotheker und dann zurück zu Ezio. Francis konnte es nicht sagen. Er hatte nie Probleme damit, Leuten Dinge zu sagen, die sie beschämten. Doch gerade jetzt fühlte er sich ziemlich verlegen und das kam so selten vor, dass er nicht wusste wie er damit umgehen sollte. "Er ist mir wichtig.", sagte er schliesslich. Und sein Gesicht zeigte eine Mischung aus Glückseligkeit und Sorge, verträumten Blick und Angst. "Ihr wisst schon zu viel, was ihm schaden kann.", sprach er leise weiter. "Rizzi hat ihn mit mir gesehen. Ich habe ihn aufgezogen und Spässe getrieben. Shane fuhr mich an, ich solle damit aufhören und ich habe es nicht getan… Shane stellte sich zwischen Rizzi und mich, befahl mir zu fliehen, und jetzt bin ich hier."
Francis' Gesichtszüge wichen einer einzigen Sorge und jede Fröhlichkeit war aus seinem Gesicht verschwunden. Francis glaubte noch immer daran, dass Shane all das überstehen würde. In welcher Art und Weise auch immer. Er war ein starker Mann und ein fähiger Templer. Dennoch war Francis zum ersten Mal elend zumute. Er hatte Bauchschmerzen und die kamen nicht von äusserlichen Einflüssen. Er schluckte schwer und lehnte sich auf seinem Stuhl zurück. Dabei starrte er auf den Tisch. Er hatte zuviel gesagt. Konnte er den Assassinen vertrauen? Wer waren überhaupt all die Leute? Sie wollten Rafael befreien aber sie misstrauten untereinander. Das war eine schlechte Voraussetzung für einen erfolgreichen Plan. "Was habt ihr jetzt vor?"
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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   13/10/2017, 8:50 pm

Ezios Finger umklammerten den Dolch noch fester, bis seine Knöchel weiß hervor traten. Wie konnte dieser Mann einfach Lächeln? Er hatte ihm keine Antwort gegeben und doch verzogen sich seine Mundwinkel nach oben. Trotz des ernsten Ausdrucks in seinen Augen, machte der junge Assassine keine Anstalten den Söldner anzugreifen. Er wollte hören, was er darauf zu sagen hatte. Wie er das alles erklären wollte – die Tatsache, dass er von einem Templer versorgt worden war und das obwohl er beim Assassinentreffen dabei war. Ein wenig senkte Ezio die Waffe, als Bell zu sprechen begann. Nur kurz sah er zu den anderen im Raum und für einen Moment glaubte er so etwas wie Hoffnung in Emilys Augen zu entdecken. Ezio fiel es schwer, den Ausdruck zu deuten und so sah er wieder nach vorne. Er unterbrach ihn kein einziges Mal und setzte sich irgendwann zwischen den Worten wieder auf den Stuhl. Es war eine lange Geschichte und der junge Mann musste aufmerksam zuhören, um ihr ganz folgen zu können. Noch immer gaben all diese Dinge nicht wirklich Sinn. Aber Francis erklärte wie er auf Rafael getroffen war und auch auf Leonardo. Dieser Söldner hatte für Rizzi gearbeitet und doch war er im Treffen dabei gewesen, obwohl der Mentor davon gewusst hatte! Nachdem Bell geendet hatte, sagte Ezio nichts. Er schwieg und schwieg und ging die Gesichter immer wieder in seinem Kopf durch. Den Dolch ließ er dabei nicht los. „Dieser Templer hat eine seltsame Art und Weise zu zeigen, dass er auf Euch wütend ist. Ihr schuldet ihm Geld und er rettet dafür Euer Leben? Was war der Preis dafür? Eure Loyalität? Wollte er, dass Ihr uns an ihn verkauft?“ Ezio konnte sich nicht vorstellen, dass ein Templer so etwas ohne Hintergedanken machte. Er musste gewusst haben, dass Bell beim Treffen war und vermutlich hatte er es ausgenutzt. Eine andere Erklärung konnte sich Ezio einfach nicht geben. „Habt Ihr ihm Informationen über uns gegeben?“ Ezio sprach laut aus, was ihm durch den Kopf ging. Francis sagte, dass Shane ihm wichtig war. Aber auf welche Art und Weise? Vielleicht war es ein Fehler gewesen, hier auf den Hof zu kommen. Sie waren zwar geschützt, doch es war Bells Idee gewesen und ausgerechnet jetzt hatte er erfahren, von wem er gerettet worden war. Ganz langsam senkte er den Dolch und legte ihn auf die die Tischplatte. Als Francis fragte, was sie nun tun würden, zog etwas Nachdenkliches durch seine Augen. „Ich werde Leonardo einen Brief schicken und nach der Richtigkeit Eurer Worte fragen. Seinem Wort traue ich mehr als dem Euren.“ Hier im Haus würde er bestimmt etwas zum Schreiben finden. Ebenso würde er Emily oder Onava den Brief mit in die Stadt geben können, damit sie eine Brieftaube kaufen konnten.
„Was Euren..“ Ezio sah kurz zum Fenster. „..Templer anbelangt. Ich werde ihn nicht willentlich töten. Für die anderen kann ich nicht sprechen. Ebenso verspreche ich Euch nicht, dass er nicht zu Schaden kommen wird. Er ist unser Feind, Bell. Ihr wisst was dieser Orden will, nicht wahr? Er wird ihrem Ziel folgen wie alle anderen und sehr wahrscheinlich hat er Euch einfach nur ausgenutzt, um seine Kontrolle zu erhalten.“ Für einen Moment hielt Ezio inne und sah auf die Zwiebeln und die Wurst. Seine braunen Augen funkelten dabei noch immer ein wenig. „Ihr verlangt von uns, einen Mann zu verschonen, der einen Assassinen ohne zu zögern töten würde. Sie haben meine halbe Familie einfach gehängt! Doch wenn es wahr ist was ihr erzählt, müssen wir vielleicht gar nichts mehr machen. Rizzi ist nicht dafür bekannt Gnade walten zu lassen.“ Ezio lehnte sich zurück und sah dann kurz zu Emily und suchte ihren Blick. „Wenn die Templer sich von innen zerstreiten, ist das nur ein Vorteil für uns. Es nimmt uns die Arbeit und lenkt vielleicht ihre Aufmerksamkeit von Rafael.“ Sie mussten diese Tatsache ausnutzen. „Und nun wissen wir auch mit Bestimmtheit, dass die Templer sich hier in dieser Stadt befinden.“ Endlich hatten sie die Kutsche eingeholt und sie waren ihrem Mentor näher, als an jedem anderen Tag. „Das erste das wir tun müssen, ist herauszufinden, wo sich Rafael und die Templer befinden.“ Ezios Blick lag wieder auf dem blonden Söldner. „Hat Euch dieser Shane davon erzählt?“, fragte er nach und hob den Dolch, wieder in seine Hände. Die Spitze zeigte dabei in Bells Richtung. „Wie viele Wachen befinden sich bei der Gruppe?“, folgte kaum eine Sekunde später. Sie brauchten all diese Informationen, wenn sie endlich voran kommen wollten. Vielleicht würde auch den anderen einfallen, was sie ihn fragen konnten.

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Francis Bell
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   14/10/2017, 3:26 pm

Francis' Gesichtszüge veränderten sich ständig. Er schluckte erneut schwer. Er zog die Hände zurück vom Tisch auf seinen Schoss und versuchte darüber nachzudenken was er noch tun konnte. Ihm vielen tausend Wege ein, die er nehmen konnte. Aber keiner würde wirklich direkt zu Shane führen. Montepulciano erwies sich tatsächlich als eine starke Stadt.
"Er ist kein Mörder.", sagte er und sein Blick fiel auf Ezio. "Schreibt Leonardo einen Brief. Ihr werdet nächste Woche eine Antwort erhalten. Aber dann bin ich nicht mehr da.", erklärte er. "Rizzi mag ein tollwütiger Mörder sein aber er wird ihn nicht töten. Er ist nicht irgendein Templer.", seufzte er. "Ich habe ihm erzählt was er wissen musste. Ich habe ihm von Rafael und Leonardo erzählt. Euch kenne ich noch zuwenig. Ich habe es ihm erzählt ohne das er etwas davon wissen wollte. Ausserdem seh ich keinen Unterschied zu einem Templer, der ohne zu zögern einen Assassinen tötet und einem Assassinen, der ohne zu zögern einen Templer tötet.", sprach er und blickte dann auf den Mantel, den er immer noch trug. Seine Arme lagen darauf. Aber zwischen seinem Arm, dem Mantel und seiner Hose war eine Erhebung zu spüren. "Er hat mir nichts erzählt. Dazu hatte er keine Zeit. Auf der Reise selbst waren ungefähr fünfzig Soldaten dabei und ein paar Diener. Wieviele Soldaten Montepulciano hat, weiss ich dagegen nicht. Die Stadt befindet sich im Aufbau, so wie ich das gesehen habe. Und sie liegt an der Hauptroute zwischen Florenz und Rom. Also werden sicherlich einige Soldaten da drin sein, die im Notfall auf Rizzi hören."
Während er sprach, hob er den Mantelstoff etwas an um mit der anderen Hand in die Tasche, die ja nun innen lag, hineingleiten zu können.
"Benutzt die Dächer. Das gehobenere Viertel liegt oben auf dem Hügel.", sagte er ohne Ezio oder sonst jemanden anzublicken. Er umschloss mit den Fingern den harten Gegenstand und zog ihn aus der Tasche. Er hielt das gefüllte Fläschchen mit dem Korken hoch und begutachtete es. Im Raum war nur noch wenig Licht von draussen. Aber sie konnten hier keine Kerzen anzünden. Das Licht würde andere Leute anlocken. Francis liess die Hand wieder sinken und verstaute das Fläschchen wieder in der Manteltasche.
"Er würde keinen von euch töten wenn ich ihn darum bitten würde. Er hätte gar keine Gründe, euch ein Leid anzutun. Shane ist...", er brach erneut ab und zögerte. Aber nur weil sich sein Gesicht wieder erhellte und ein beinah schon freches Grinsen erschien. "...mein."
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Giovanni Devino
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   15/10/2017, 9:41 am

Giovanni schlich beinah Geräuschlos in das Haus und sah das Ezio mit gezogener Waffe vor Bell stand und ihm sehr deutlich machte was auf dem Spiel stand, Bell meinte das der Templer zu ihm gehört, Giovanni holte sein Notizbuch raus und schrieb das auf genau wie er die Truppen größe auf schrieb. Dann ging Giovanni auf dem Mann zu, " sind Wachen verwundet? Auch wenn ihr mir nicht traut dann Vertraut bitte den anderen." er drehte sich zu Ezio "ich habe genug Kräuter dabei um schnell wirkende tödliche Gifte herzustellen, damit könnten wir zehn bis fünfzehn Soldaten töten noch bevor sie merken das wir da sind"
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   15/10/2017, 10:02 am

Nach dem man langsam zu der Hütte ritt und sie dann angekommen waren sah Adriano das es angemalt war. Er murrte leicht des man machte es nicht einfach so mit sich eis in das haus eines Pestkranken zu gehen wenn man nicht selbst genug vom leben hatte. Schließlich forderte die Assassine Adriano auf aus dem Sattel zu steigen. Dies ging auch mehr schlecht als recht und kaum war er auf dem Boden wurde er ins Haus gebracht. Er hatte die Fesseln langsam satt. Sein Körper juckte ihm und er konnte nicht kratzen er hatte Durst wie verrückt das er dachte er könnte jedes Staubkorn einzelnd am geschmack erkennen. Unsanft wurde er auf den Stuhl gesetzt und dann wieder an den Stuhl gefesselt. Er sah die Assassine an. "Darf ich jetzt bitte etwas zu trinken haben?" fragte er leise und sah sie an. Leiser unmut legte sich in sein gesicht als er den Worten des Fremden lauschte.Als er anfing zu essen sah Adriano ihm zu und ass mit in dem er jeden Bissen des Fremden verfolgte und dabei anfing zu sabbern da er echt hunger hatte. Als der fremde von Rizzi sprach holte er ganz tief luft und sah beide an. "Ich hab jetzt langsam die Nase voll... Seit Tagen werde ich hier von euch Gefangen gehalten bekomme nur dieses komische Zeug ich hab Durst, bin müde, mir juckt der ganze Körper, mir tut der Kopf weh aber keinen von euch intressierts?!" Funkelnd sah er Ezio an. "Ihr habt mich gefangen genommen weil ich ein Verräter bin? DER DA Arbeitete mit Templern zusammen was ebenfalls verrat ist und ihm passiert nichts? Es liegt doch klar auf der Hand das ER das Treffen verraten hat und jetzt verratet mir warum er noch immer frei ist wärend ihr mich am liebsten erschlagen hättet?" Unverständniss von Seitens Adriano lag schwer in der Luft den er verstand nicht wieso er so streng behandelt wurde wärend ein anderer der ebenfalls verrat begangen hatte sich ernähren durfte wie er wollte wärend Adrianos Magen knurrte wie ein hungriger Wolf.
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Emily de Lucca
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   15/10/2017, 7:45 pm

Emily überblicke die Gruppe von ihrer Position aus. Noch immer an den Schrank gelehnt lauschte sie schweigend dem gesprächigen Söldner. Lebhaft erzählte er seine Geschichte und an seinem Ton konnte man die Ernsthaftigkeit hinter seinen Worten deutlich erkennen. 
Aber trotz aller Ehrlichkeit die sie hinter dem Erzählten vermutete, verstand sie nicht wer genau nun vor ihr saß. Die junge Frau hatte kein Problem damit, dass Männer mit Männern das Bett teilten und so wie der Blonde von dem Anderen sprach, verband die beiden mehr als nur einfache Freundschaft.
Ezio versprach diesem Templer keinen bewussten Schaden zuzufügen, zumindest nicht willentlich. Ob Emily seine Meinung teilte konnte sie jetzt noch nicht beurteilen. Bell schien tatsächlich zu glauben, dass besagter Templer die Gruppe verschonen würde, sofern der Söldner dies von ihm verlangte. Als würde ein Templer Gründe brauchen sie zu töten...Erst, wenn es die Situation erforderte würde sich herausstellen inwiefern zwischen den Parteien verhandelt werden konnte. Aber mit Sicherheit würde sie weder ihr Leben noch das ihrer Gefährten für eine Liebschaft des Söldners aufs Spiel setzen.
''Wenn wir schon in der Stadt sind, können wir das Pferd auch mitnehmen. Schließlich wird er es auf der weiteren Reise brauchen, egal wohin sie führen wird.'' Warf Emily in den Raum und warf Onava einen fragenden Blick zu, ehe sie zurück zu dem hellhaarigen Söldner sah. ''Wo genau steht das Tier und wie sieht es aus?'' 
Da niemand das Gesicht der beiden Frauen kannte, würden sie die Stadt einfach über die Tore betreten können, wie jeder normale Bürger auch. Zumindest beim Hinweg konnten sie sich sparen über die Dächer zu schleichen. Der Rückweg würde mit einem Pferd auch deutlich schneller und einfacher ausfallen. 
Mit ihren Gedanken bereits bei dem Stadtbesuch durchbrach El Matadors Stimme eben diese Planung und Emily konnte ein Seufzen nicht unterdrücken. ''Obwohl Ihr nichts dazu beitragt gaben wir Euch bisher genug zu Essen und zu Trinken.'' Etwas genervt stieß sie sich von ihrem Platz ab und öffnete eine der Weinflaschen. Nachdem sie selbst einen großzügigen Schluck dvon kostete ließ sie den Spanier ebenfalls davon trinken. ''Der Unterschied zwischen Euch und Ihm ist der, dass dieser Mann nicht in unser Lager rannte und uns mehrmals den Tod wünschte. Reicht das als Erklärung warum Ihr hier und er dort sitzt?'' Nach wenigen Schlucken senkte Emily die Flasche wieder und stellte sie zurück auf den Tisch. ''Ein Söldner gehört nicht zum Orden. Somit entspricht es nicht ganz der Wahrheit ihn Verräter zu schimpfen. Lenkt also nicht dauernd von Eurem Fehlverhalten ab. Das macht es kein Stück besser und lässt Eich nur erbärmlicher wirken.''
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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   15/10/2017, 9:22 pm

Ezio hatte den Dolch wieder in die Hand und drückte die Spitze ins Holz der Tischplatte. “Er ist gewiss ein Mörder, so wie alle Templer.“ Der junge Assassine spannte sich dann an. “Oh nein. Ihr werdet nirgendwo hingehen. Nicht bis wir Eurer Geschichte wirklich glauben können.“ Wie konnte Bell glauben, dass er einfach hinaus spazieren konnte, nachdem er ihnen all das erzählt hatte? “Vergleicht uns nicht mit dem Templer.“, herrschte er ihn ein wenig an. “Der Unterschied liegt darin, dass wir unsere Waffen nicht gegen die von Unschuldigen erheben. Hast du schon das Blutbad im Keller vergessen? Sie haben alle getötet. Ob Assassine oder einfach nur einem Gast im Keller.“ Ezio wandte sich vom Tisch ab und nahm die Waffe mit sich. Kurz sah er auf das Messer, dass Bell viel zu lange schon hatte und nahm es ebenfalls vom Tisch. Erst dann trat er durch den Raum und späte kurz aus dem Fenster. Das immer mehr schwindende Sonnenlicht machte es ihm schwer, viel zu erkennen. “Was meint Ihr damit, dass er nicht irgendein Templer ist?“ Ezio hatte diese Worte nicht vergessen, auch wenn sie zwischen anderen verpackt gewesen waren. Auch die Tatsache, dass er ihm über Rafael und Leonardo erzählt hatte gefiel ihm nicht wirklich. Es fühlte sich nach Verrat an und er hatte damit den Orden in Gefahr gebracht - selbst wenn er das Treffen nicht verraten hatte. “Das sind viele Wachen. Wir müssen einen Weg finden sie zu umgeben.“ Und die Dächer waren wirklich keine schlechte Idee. Ein knappes Nicken zu Bell, zeigte dem Söldner das er für den Hinweis dankbar war. “Wenn Ihr das Pferd holen könnt ohne aufzufallen, so tut es. Doch geht kein unnötiges Risiko ein. Ein Tier sollte nicht der Grund für Euren Tod sein.
Ezio versuchte mehr hinter dem Bäumen zu erkennen, die sich dunkel in der Ferne abzeichneten. “Ihr scheint Euch ja ziemlich sicher zu sein, dass er auf Euch hört. Warum sollte er das tun?
Giovannis Stimme ließ ihn wieder zu den anderen drehen. “Ihr kennt Euch mit Gift aus? Sí, welch nützliche Information. Wir müssen die Wachen in der Nähe der Templer ausschalten. Vielleicht...“ Er sah den Arzt an. “...sogar die Templer selbst. Ich denke nicht das Rizzi ganz alleine reist. Unser Hauptanliegen ist es Rafael zu befreien, doch wenn dabei noch ein paar der Templer töten, wird es kein Schaden sein.“ Gift war zwar nicht gerade, dass was Ezio bevorzugte, doch wenn Rafael schon so lange gescheitert war, musste sie einen anderen Weg suchen.
Entschlossenheit und Tatendrang zeichneten sich nun auf dem Gesicht des Assassinen ab. Zum ersten Mal seit Tagen waren sie ihrem Ziel so nah. Adrianos Worte ließen ihn kurz den Kopf drehen. Aber Emily kam ihm nun zuvor und sie hatte mit jedem Wort recht, doch auch Adriano lag nicht falsch. Sie konnten sich bei den Absichten von Francis nicht sicher sein und dennoch aß er, als hätte er nichts verbrochen. “Nun diese Nacht wird auch Bell nicht ohne Fesseln bleiben.“ Er wollte dem Söldner nicht die Möglichkeit lassen, einfach zu verschwinden. Ezio kam zurück zum Tisch und setzte sich auf dem Stuhl nieder. “Sobald sich morgen die Stadttore öffnen, werden wir damit beginnen alle Informationen zu sammeln.

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Francis Bell
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   16/10/2017, 10:07 pm

Seine Aufmerksamkeit wurde vom Kräutermeister, wie er Devino nannte, von Ezio abgelenkt. Der Mann sprach von verletzten Wachen und das er diese vergiften könnte. "Ähm, es gibt keine verletzten Wachen. Auf meiner Flucht habe ich keinen ausschalten können.", erklärte er und sah Devino stirnrunzelnd an. War der Kerl mutig oder einfach nur übergeschnappt?
Darauf meldete sich der gefesselte Assassine zu Wort und Francis starrte ihn eine Weile an. Er wollte nachfragen warum der Mann gefesselt war aber bisher war noch keine Gelegenheit geeignet gewesen. Die schöne Frau kümmerte sich wieder um ihn und Francis lehnte sich im Stuhl wieder zurück. Er ass weiter von der Wurst bis er Ezio wieder ansah "Naah, ich mag keine Fesselspiele.", sagte er zu ihm. Dabei rieb er sich die Hände an seiner Hose sauber soweit es ging und stand auf. Es wurde Zeit für eine weitere Flucht. Denn fesseln würde er sich nicht lassen. Er schob sogar den Stuhl wieder an den Tisch. "Hat mich gefreut eure Bekanntschaften zu machen. Aber ich muss jetzt echt los. Ich bin viel zu spät dran. Shane mag es nicht wenn jemand unpünktlich ist.", sagte er. Er musste hier weg und dann überlegen wie er Shane retten konnte. Dieser Plan fehlte ihm noch weil er ein gesuchter Mann war und sicherlich überall erkannt wurde. Francis spürte, dass die Assassinen sich anspannten und bereit waren ihm den Weg abzuschneiden. Es kam jetzt nur noch darauf an, wann Francis den ersten Schritt in Richtung Flucht machte. Und den tat er als er seinen lauernden Blick von Ezio abwandte und sofort floh. Er entwischte einer Hand, die ihn aufhalten wollte und rannte zur Haustür. Er riss am Türknauf um sie aufzureissen. Das einzige was sich jedoch bewegte, war der Knauf selbst, der aus seiner Verankerung gerissen war. Francis' Arm machte dabei eine heftige Bewegung und die Naht schmerzte dabei unangenehm. "Ah, das ist jetzt ziemlich blöd.", meinte er und sah die Assassinen an. Francis fand sich in einer erneut gefährlichen Situation wieder. Nur hiessen die Verfolger diesmal nicht Templer sondern Assassinen. Mit beiden wollte er sich nicht anlegen aber offenbar hatte er einen Hang dazu, sich dauernd Feinde zu machen. Oh wie sehr vermisste er die letzten Tage zusammen mit Grummel-Shane. Er liess den Knauf zu Boden fallen und hob seine Hände ein wenig um den folgenden 'Angriff' zu beschwichtigen.


Zuletzt von Francis Bell am 18/10/2017, 2:29 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Emily de Lucca
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   17/10/2017, 10:32 pm

Zu verworren waren die ganzen Geschichten, die ihr in den letzten Tagen erzählt wurden. Emily rieb sich aufgrund der beginnenden Kopfschmerzen die Nasenwurzel und seufzte leise. Jeder konnte der Verräter des Treffens sein. Hinter jedem Handeln konnte man etwas schlechtes sehen, wenn man nur wollte. Was stimmte nun mit diesem Söldner nicht. Brachte er sie in diesem Hof in Sicherheit oder war es am Ende ein weiterer Hinterhalt, welchen er mit 'seinem' Templer plante? Gerade im Moment saß er inmitten der Gruppe seelenruhig am Tisch und aß was er gefunden hatte. Giovanni sprach von seinen Giftkenntnissen und ein weiteres Mal freute sich Emily bereits darauf sich mit ihm austauschen zu können. Sicherlich kannten Beide Rezepte, welche dem Anderen unbekannt waren. Warum der Mediziner aber bei jeder Gelegenheit sein Buch zückte und Notizen machte verstand die junge Frau nicht.
Auf Ezios Mahnung zur Vorsicht nickte Emily lediglich und fühlte sich wie ein belehrtes Kleinkind. Natürlich würde sie nicht wie der Spanier durch die Stadt trampeln und Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Ezio ging unruhig umher und entwaffnete Bell schließlich, ehe er ihm klar zu verstehen gab, wie der Söldner die Nacht unter den Assassinen verbringen würde. Dem Söldner gefiel dies ganz und gar nicht und sofort war er in Aufbruchstimmung. Schneller als Emily reagieren konnte, huschte der Blonde zur Tür und drehte sich knapp an ihrer ausgestreckten Hand vorbei. Schon zum zweiten Mal in dieser kurzen Zeit wollte der verletzte Mann vor ihnen Fliehen und ebenso wie beim ersten Versuch, scheiterte die Flucht nach kurzer Distanz. Der Blonde stand da und warf den abgerissenen Knauf zu Boden. In der Eile stolperte Emily fast in den Mann, welcher nun fast schon ergeben die Hände erhoben hatte. Den Schwung ausnutzen griff Emily nach seiner rechten Hand und drehte sich damit so um den Männerkörper, dass die verletzte Hand auf seinem Rücken zu liegen kam. Die Assassine lockerte ihren Griff nicht, als sie den Versand unter ihren Fingern spürte. Diese Schwachstelle konnte die etwas kleingeratene Frau eventuell ausnutzen, um den Größenunteschied auszugleichen. ''Ziemlich blöd...'' griff sie Bells Worte auf und freute sich über den Zufall des abgebrochenen Knaufs. Er wäre zwar in seinem Zustand nicht weit gekommen, aber so war es doch einfacher als eine lästige und unnötige Verfolgungsjagd. "Da wäre noch ein freier Platz neben dem Spanier. Und wie Ihr mitbekommen habt, steht er auch nicht auf diese Spielchen... vielleicht finden sich noch mehr Gemeinsamkeiten." Mit leichtem Druck auf sein Handgelenk manövrierte Emily den Söldner zu einem Stuhl neben El Matador und sah sich dabei um einen weiteren Strick um.
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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   18/10/2017, 8:15 am

Der Blick des jungen Mannes lag fest auf Francis. “Ob Ihr etwas mögt oder nicht, habt Ihr in Eurer Position nicht zu entscheiden.“ Sein Handgelenk spannte sich etwas, während der Söldner aufstand. Er schien etwas im Sinn zu haben und Ezio machte sich bereit sich zu Wehren oder in Bewegung zu setzten. Dennoch brauchte er einen Moment um zu reagieren, als der Blonde zur Türe stürmte. Emily war schneller und er begann gar nicht zu rennen. Die Türe des Hofes schien auf ihrer Seite zu sein. Er hörte wie das Holz zwar knarrte, sich aber nicht bewegte. Mit großen Schritten kam er näher und nickte Emily kurz dankbar zu, die Francis bereits festhielt. Sein Stiefel stoppte den Knauf, der über den Boden rollte und er bückte sich, um das Stück Metall in seine Hand zu nehmen. “Eure Geschichte wird immer weniger glaubhaft, Signore Bell.“ Er sah dem anderen wachsam in die Augen. “Gibt es diesen Shane überhaupt oder ist das alles erfunden, da Ihr in Wirklichkeit noch immer für Rizzi arbeitet?“ Ezio verbarg gar nicht die Verärgerung in seiner Stimme. “Ich habe Euch ein wenig geglaubt, da Ihr Rafael kennt und er Euch genug vertraute, um Euch zum Treffen einzuladen.“ Mit leisen Schritten folgte er Emily und Francis zum Stuhl. “Und doch habt Ihr nun zweimal versucht zu fliehen.“ Ezios Augen wanderten nun besorgt zum Fenster. Sie hätten vielleicht nie hierher kommen sollen. “Ihr habt damit auch mein Wort verspielt. Wir werden jeden Templer töten, den wir finden können. Egal ob es der Eure ist oder nicht.“ Ezio konnte neben dem Fenster ein paar getrocknete Kräuter erkennen, die an einem Seil befestigt war. Es musste reichen, denn sein eigenes wurde bereits für den Spanier verwendet. Ezio lief zu dem Büschel und löste die Schnürung, ehe er sie Emily gab. “Was haben die Templer Euch nur versprochen, dass Ihr selbst jetzt noch versucht zu ihnen zurück zu kommen?“ Ezio stellte die Frage nicht direkt an Bell. Er fragte sich selbst. Wie konnte es sein, dass Menschen ihre Freiheit und den Frieden so schnell aufgaben? Wusste Francis überhaupt was die Ziele dieses Ordens waren?
Ezio ließ sich wieder auf einen der Stühle nieder. Die Sonne war nun ganz verschwunden und Dunkelheit lag drückend über ihnen. Der Assassine konnte nur noch leicht die Gesichter der anderen erkennen. “Wir halten abwechselnd wache. Falls es zu einem Hinterhalt kommt, müssen wir für alles bereit sein. Lasst Eure Waffen nicht aus dem Auge und seid jederzeit bereit. Doch versucht auch ein wenig Ruhe zu finden. In den nächsten Tagen werden wir Rafael befreien.“Ezio wollte seinen eigenen Worten glauben. Er wollte wirklich hoffen, dass sie es nun endlich schaffen würden. Sie waren ihrem Ziel fast schon greifbar nah. Sie müssten nun nur noch eine Lösung für die beiden Gefangenen finden. Selbst wenn sie genügend​ Gründe boten, wollte er sie nicht einfach töten. Zudem wollte er Leonardo schreiben und wenigstens so die Wahrheit über Bells Geschichte erfahren. Vielleicht würde bald sogar Rafael selbst ein Urteil über den Söldner fällen können. Die nächsten Schritte waren wohl entscheidend.

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Zuletzt von Ezio Auditore am 18/10/2017, 12:56 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   18/10/2017, 9:27 am

Als Adrianos Worte so harsch abgewiesen wurden wollte er beinahe etwas sagen aber ihm viel einfach nichts ein. So schwieg er und trank gierig als man ihm die Weinflasche hinhilt. Es war wunderbar wie der Wein schmeckte.
Als der Blonde weiter sprach und dann meinte das er nun gehen wolle, konnte sich Adriano seinen Kommentar nicht verkneifen. "Ja man sieht ja wie er unschuldig ist wenn er plötzlich es so eilig hat!"
Nun rannte der Fremde wie von der tarantel gestochen los aber es scheiterte am Türknauf und Adriano konnte nicht anders als schallend zu lachen. Es amüsierte ihn sehr wie er nun da stand wie ein begossener Pudel nach dem seine Flucht nach nicht mal 2 Metern zu ende war und Hilfesuchend die Hände hob. "Bitteschön.. Euer Verräter!" meinte er nur. "Ich bin weningstens nicht so dumm gewesen fliehen zu wollen auch wenn ich etwas zu laut gewesen bin was auch nur dem dummen Gestrüpp zu verdanken ist!" meinte er und sah ihn schadenfroh an.
Als Emily ihn dann zu einem stuhl neben sich Buxierte wurde sein gesichtsausdruck ernst...
"NEIN!!! Ich will nicht neben DEM da sitzen?! Was ist wenn der Läuse Flöhe oder noch schlimmer die Pest hat?! Hallo? Ich wollte lebend nach Rom oder wo auch immer ihr hinwollt kommen, mir juckt sowieso schon alles!" meinte er und sah den Fremden an.
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Francis Bell
Söldner für alle Fälle
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Alter: 30
Besonderheiten: ° englischer Akzent ° Wunde an linker Wade, lange Naht an der linken Bauchseite, verstauchtes Handgelenk °
Gesinnung: Neutral Neutral

BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   18/10/2017, 3:19 pm

Der Schmerz durchfuhr ihn und liess ihn heftig nach Luft schnappen. Die schöne Assassine mochte nicht gross oder besonders stark sein aber sie kannte Techniken und wusste diese richtig einzusetzen. Sein Arm schmerzte und seine Finger fühlten sich taub an. "Aaah! Lasst los!", keuchte er. Doch sie liess nicht eher los bis er den Stuhl neben dem Gefesselten erreicht hatten. "Lasst mich gehen! Bitte! Wenn ich woanders hingerannt wäre, wäre ich euch nicht über den Weg gelaufen! Das ist alles nur ein dummer Zufall! Das müsst ihr mir doch glauben!", erklärte er während er festgebunden wurde. Er wusste, dass er nicht stundenlang in dieser Haltung aushalten konnte. "Ich muss zurück in die Stadt! Ich muss das Pferd holen, meine und seine Sachen und... bitte.", er starrte Ezio, Onava und Giovanni an. Der Mann neben ihm meldete sich dabei zu Wort und vermutete allerlei Getier auf Francis' Körper. "Nichts von alledem. Vielleicht Tripper und Syphilis aber keine Sorge, damit steck ich Euch nicht an.", meinte er und gab dem Spanier zu verstehen, dass er ihn nicht attraktiv fand. Aber ganz so stimmte es auch nicht. Der Spanier war kein hässlicher Mann aber Francis hatte sich auf einen bestimmten Mann festgelegt und sein Herz wollte davon nicht mehr weichen. "Wenn ihr Shane auch nur ein Haar krümmt, werde ich euch so lange verprügeln bis ihr durch eure geschwollenen Gesichter nichts mehr sehen könnt!", drohte er. Doch die Drohung klang ein wenig müde. Wenn er nicht fortkam, würde er die Kutsche verpassen und sie damit aus den Augen verlieren. Er glaubte nicht, dass die Assassinen die Rettung von Rafael schaffen würden.
Francis sank auf dem Stuhl in sich zusammen soweit es ihm möglich war. Er versuchte nach einer Lösung zu finden, wie er hier raus kam, wie er Shane wenigstens eine Nachricht überbringen lassen konnte. Aber ihm wollte keine Idee einfallen. Der Hunger war noch immer gross und sein Körper erschöpft. Während sich die Assassinen positionierten und ihre Vorgehensweisen besprachen, schloss Francis irgendwann die Augen. Nicht vor Müdigkeit sondern aus Langeweile. Er hörte eine Weile zu obwohl er von den Flüstertönen kaum ein rechtes Wort verstehen konnte.

Als er die Augen wieder öffnete, war ihm etwas schummrig. Draussen war es wieder hell und Francis begriff, dass er die ganze Nacht auf dem Stuhl gefesselt geschlafen hatte. Sein Körper schmerzte bei jeder kleinen Regung aber er litt weiterhin nicht an Fieber und Entzündungen. Sein erster Gedanke war der an Shane und das er ihn retten musste. Nur schien der Tatendrang von gestern, der so lodernd in ihm herrschte, für einen Moment abgekühlt gewesen zu sein. Francis spürte seinen Rücken kribbeln und in seinen Beinen hatte er kaum noch ein Gefühl. Sein Nacken war steif geworden und seine Schultern waren verspannt.
Er drehte ein wenig den Kopf, vermied einen Seufzer, und sah zum Fenster. Es war hell aber es schien kein freundlicher Tag zu werden. Francis konnte an einer Glasscheibe ein paar Regentropfen erkennen.
Und so verbrachte er anschliessend beinahe den ganzen Tag. Man gab ihm etwas zu essen und zu trinken ohne ihn loszubinden und Francis nickte immer wieder erschöpft von den Schmerzen ein. Er wusste nicht, was die Assassinen taten, was sie vor hatten, ob sie sich in der Stadt bewegten und welchen Erfolg sie verbuchen konnten. Der Tag schien nur so unglaublich lang gewesen zu sein, dass Francis am Abend, als er von seinem Toilettengang zurück zum Stuhl geführt wurde damit man ihn wieder fesseln konnte, keinen Mut mehr fand, sich weiter Gedanken um seine Befreiung zu machen.

Zu seinem Glück oder Unglück musste er aber nicht mehr lange auf eine Befreiung warten. Als die Kirchenglocke Mitternacht schlug, marschierte ein Trupp von Soldaten auf ihr Haus zu. Unbemerkt und im Schutze der Dunkelheit. Francis bekam davon nichts mit. Er versuchte die Assassinen abzulenken. "Wir sind Piraten und fahren zu Meere, wir fürchten nicht Tod und den Teufel dazu, wir lachen der Feinde und aller Gefahren, am Grund des Meeres erst finden wir Ruh.", sang er leise vor sich hin, hob den Kopf und blickte dann zu Emily. "Die Hexe des Meeres erwartete uns schon, ein Pack aus üblen Männern, das war ihr Lohn. Sie nahm jeden einzelnen mit zu sich, doch einen, den wollte sie nich'.", sang er weiter über Emily, die er als Hexe betitelte. "Der Schotte mit dem feinen Gesicht, der war nichts weiter als ein Wicht! Denn... zwischen seinen Beinen, Beinen, Beinen, musste die Hexe weinen, weinen, weinen, denn die Hexe konnt' nichts finden ausser ein paar warmen Winden. Die Hexe fiel um, ganz tot, und Ezio wurde vor Wut ganz rot. Er köpfte, zackzack, den Mann an meiner Seite, während der Arzt doch suchte nur das Weite. Und Francis Bell, verschwand, ganz schnell, zurück zum Glück zu einem Mann, der hiess Shane... - Ende Gelände, das Lied ist vorbei, jetzt schlagt mich doch endlich zu Brei.", beendete er das Lied ohne Shanes Nachnamen ausgesprochen zu haben obwohl es sich gereimt hätte. Francis' Gemütszustand gegenüber den Assassinen wurde deutlich angespannter und kühler. Nicht feindlicher aber zermürbender.
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Emily de Lucca
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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   18/10/2017, 6:13 pm

Dankbar ergriff Emily den Strick von Ezio und fesselte damit den diskutierenden Söldner neben dem anderen Verräter. El Matador schimpfte über den neuen Gast und dichtete ihm allerlei Krankheiten und Ungeziefer an. Die junge Frau hätte gelogen, würde sie dem Spanier nicht das eine oder andere Ausgesprochene wirklich wünschen. 
Auf den verletzten Arm nahm sie nur wenig Rücksicht, fesselte den Blonden aber so, dass er sich wenigstens noch ein kleines bißchen bewegen konnte und somit vielleicht eine erträglichere Position für den geschundenen Körper fand. ''Wenn wir hier schon ein Krankenlager aufschlagen könntet Ihr jetzt auch seine Wunden versorgen.'' Ihre Worte waren an Giovanni gerichtet und sie zupfte etwas an dem schmutzigen Verband herum. Es interessierte die Assassine welche Verletzungen sich darunter befanden, welche Wunden er bei dem Verrat davongetragen hatte.
Wie auch der andere Mann, den sie gefesselt hatten, sprach nun auch dieser Gefangene eine dunkle Drohung aus, sollten sie Hand an diesen einen besonderen Templer legen. Emily verstand dieses Verhalten kein bißchen. Der Söldner bettelte nicht wie der andere nur um seinen Hals, sondern um das Leben eines Anderen, eines Feindes. 
Er wollte nicht aufgrund der Schmerzen losgebunden werden, sondern um das Pferd und die Habseligkeiten von ihnen zu holen... sollte er die Wahrheit sprechen.
In der Nacht wechselten sich die Assassinen ab und jeder versuchte mehr oder weniger erfolgreich Schlaf zu finden der Söldner war geschwächt aber würde überleben und so hatten sie neben dem Spanier ein weiteres Maul zu stopfen.

Am nächsten Tag brachen die Frauen auf und betraten die Stadt. Es schien ein Tag wie jeder andere zu sein und dank dem geschäftigen Treiben konnten sie unbemerkt die Tore betreten. Sie hörten sich um so gut es ging, kauften Proviant und Medizin und schickten eine Taube zu Leonardo. 
Von den Leuten hörten sie, wie über die Kutsche getuschelt wurde. Da Rizzis Gefolgschaft nicht gerade klein war, fiel der Zug auf und die Frauen konnten sicher sein, dass das Gerede von der richtige Gruppe handelte. Scheinbar war das Glück auf ihrer Seite und der Trupp noch nicht weitergereist. Mit diesen Informationen wollten sie wieder die Stadt verlassen, als Emilys Gedanken sich wieder um den Söldner drehten. Jetzt da sie innerhalb der Mauern waren und alles so ruhig blieb, hätten sie das Pferd und seine Sachen gefahrlos beschaffen können. Aber der Blonde war bockig und verriet nicht in welchem Stall sich das Tier befand oder wenigstens wie es aussah. So musste er wohl darauf verzichten oder sich das Roß selbst holen - ein weiteres Mal würde sie keinen Stadtspaziergang wagen.

Die zweite Nacht brach an und der Söldner rückte keine geforderten Informationen heraus, was ihn aber nicht davon abhielt zu singen. Emily saß müde am Tisch und fuhr mit ihrem Finger die Holzmaserung nach als sie bei dem leisen Singsang den Kopf hob. Ihre Blicke trafen sich als er offenbar jedem ein paar Zeilen widmete und sie dabei als Hexe bezeichneten. Das Bell nun auch diesen Namen für sie verwendete brachte die Dunkelhaarige zum Lachen und schmunzelnd widmete sie sich wieder der dunklen Maserung.
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Ezio Auditore
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Spieler : Rune

Der Charakter
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Besonderheiten: Narbe an der Lippe
Gesinnung: Assassine Assassine

BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   18/10/2017, 7:48 pm

Ezio hörte Francis kaum mehr zu. Jetzt wo er gefesselt war und keine Möglichkeit zur Flucht mehr hatte, würde er sich darüber keine Gedanken mehr machen. Die Drohung die er ihnen entgegenwarf hätte er nicht wahrmachen können. Schon alleine die Verfassung des Söldners hätte es nicht zulassen können. „Irgendwann wird jeder Templer sterben.“, seufzte er nur aus und versuchte sich in der Dunkelheit zurecht zu finden. Als sein Bein gegen einen Eimer stieß, spannte er sich bei dem lauten Geräusch an und ein leiser Flucht folgte wenig später. Er trat zu einer der Satteltaschen, die im Eck der Küche standen und holte eine der Decken heraus. Er würde hier in der Küche bleiben und ein Auge auf die beiden Gefangenen haben, bis ihn jemand abwechselte. Die Tatsache, dass Francis immer mehr der mögliche Verräter war, ließ ihn auch ein wenig mehr Vertrauten zu Emily aufbauen. Jedenfalls vertraute er ihr soweit, dass er ihr die nächste Schicht der Wache überließ. Er schlief dann sogar ein wenig ein, als man ihn ablöste. Den Rücken gegen die Wand gelehnt und sein Kinn auf die Brust gesenkt.
Der nächste Tag schien nicht wirklich viel erfreulicher für den jungen Assassinen zu werden. Er hatte den beiden Frauen lange nachgesehen, als sie sich auf den Weg in die Stadt gemacht hatten. Die leichten Regentropfen hatten dabei sein Gesicht benetzt und für einen Moment sah es so aus, als würde Ezio Tränen vergießen. Bevor er wieder hinein trat, hatte er kurz nach den Pferden gesehen und ihnen zu Fressen und zu Trinken gegeben. Den Tieren schien der Regen nicht wirklich etwas auszumachen. Sich über das Gesicht wischend war er zurück in das Haus gegangen und hatte den Tag in der Küche verbracht. Das Papier, welches er gefunden hatte, war bereits mit Notizen und Zeichnungen vollbeschmiert. Allerdings brauchte man mehrere Blicke, um in den Strichen Häuser und Dächer zu erkennen. Zwischenzeitlich hatte er sich um Francis und Adriano gekümmert. Er gab ihnen zu Essen und auch zu Trinken und wenn sie es nötig hatten, gab er ihnen die Möglichkeit sich zu Erleichtern. Dabei sah er jedoch oft aus dem Fenster und suchte nach Anzeichen von Emilys und Onavas Rückkehr. Selbst das Wissen über ihre Fertigkeiten, ließen ihn keine Minute ruhig sein. Zum ersten Mal schien Ezio nicht nur die Verantwortung für sein eigenes Leben zu tragen. Umso erleichterter war er, als die beiden unverletzt zurückkamen. Die Information darüber, dass die Templer noch in der Stadt waren, trugen ihren weiteren Teil zu seiner guten Laune bei. Jetzt hatten sie wirklich eine gute Möglichkeit Rafael zu retten. Den Rest des Tages verbrachte er damit, nach Wegen zu suchen, um unbemerkt in den reicheren Teil der Stadt vordringen zu können. Francis Vorschlag mit den Dächern ließ er dabei keines Wegs außeracht. Dadurch, dass die Stadt noch im Aufbau war, würden dort vielleicht noch keine Wachtürme und somit auch keine Späher sein. Aber es war schon zu spät, um noch an diesem Tag etwas zu erreichen.

Wir werden morgen in der Früh, wenn die Sonne kaum den Boden beruht aufbrechen und die Dämmerung nutzen, um uns auf die Dächer zu schleichen.“, versuchte er gerade Giovanni, Onava und Emily zu erklären. Er tippte mit der Feder auf ein Kästchen, dass das Tor darstellen sollte. „Links und rechts stehen wachen, doch es gibt noch ein weiteres Tor, welches im Aufbau ist.“ Er zog eine Linie herum und deutete auf einen neuen Punkt. „Von dort…“ Ezios Stimme wurde durch Francis Gesang unterbrochen. „Seid doch still!“, rief er ihm entgegen. „Oder ich verbinde Euch den Mund.“, knurrte er und versuchte das Lied zu ignorieren. „Von dort aus können…“, versuchte er es erneut, aber das Wort Hexe ließ ihn wieder verstummen. Ezios Gesicht fuhr zu Emily und er sah die Assassinin an. Er hatte sie so bei ihrem ersten Zusammentreffen genannt und das nicht nur einmal. Seine Hand umschloss sich um die Feder und der Kiel wurde unsanft zusammen gedrückt. „So haltet doch ein!“ Der junge Mann holte Luft und ließ das Schreibstück nun fallen und stand auf. So würden sie kein Stück weiter in der Planung kommen und es kam ihm fast so vor, als würde der Söldner versuchen sie genau davon abzuhalten. Ezio griff nach einem Stück Stoff und lief auf den Blonden zu, um ihm den Mund zu verbinden. Im selben Augenblick schien die Türe in seinem Rücken mit einem Knall aufzugehen. Ezio wirbelte erschrocken herum und blickte in die Gesichter einiger Wachen. „Merda!“, entfuhr es ihm und er sah entsetzt zu den Assassinen am Tisch. Um die Pläne sehen zu können, hatte Ezio es gewagt eine Kerze anzuzünden und das bereute er nun bitter. Sein Dolch lag außer Reichweite und er wägte kurz ab, ob er ihn erreichen würde, ehe einer der Soldaten zu ihm kam.

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BeitragThema: Re: Der Weg der Assassinen   18/10/2017, 8:49 pm

Adriano saß nun neben dem Fremden und knurrte nur... "Ihr seit erbärmlich!" fauchte er und wand den Blick ab und sprach den ganzen Abend kein Wort mehr.
Am nächsten morgen hing er ziemlich schiem´f im stuhl und musste sich ersteinmal ordentlich aufsetzen und sah sich um... Es schliefen noch alle außer die aufgestellte Wache also nutzte Adriano die zeit zum Versuch seine Fesseln zu lösen... jedenfalls versuchte er es aber scheiterte abermals kläglich. Nach und nach erwachten alle im Raum außer die Wache und er hilt inne und beobachtete sie...
Die zwei Frauen gingen in die stadt und in der zeit pasierte nichts ungewöhnliches in Adrianos Augen. Er beobachtete wieder und versuchte zu lauschen um etwas zu erfahren.
Nach einiger zeit kamen die zwei Frauen gesund wieder und man konnte sehen wie die Anspannung aus Ezios Blick fiel.
Dann fing er an seinen Plan zu erleutern als der gefesselte neben ihm anfing zu singen. Er sah ihn schief an und versuchte ihn zu treten den sein gesang war nicht nur grottenschlecht sondern auch sehr sehr laut. Leider Gottes Kam er nicht ran und musste dessen Lied weiter ertragen. Nach einiger zeit versuchte der Assassine den Fremden zum schweigen zu bewegen aber alle versuche Scheiterten und der Fremde sang weiter.
Er erleuterte seinen Plan weiter als die Tür aufgerissen wurde und wachen in der Tür standen. Er spannte sich gefährlich an aber konnte nur zusehen. Sein Blick glitt zu dem Arzt und zu der Assassine und dann zu Ezio. "HELFT IHM!!!" rief er und durchschnitt damit die kurze Stille und die verwundertheit die auf beiden seiten Herrschte und sah dabei dringlich zu dem Arzt. Er hoffte das dieser Klug genug war seine Waffen zu nehmen um Ezio zu helfen.
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