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 oberer Flur

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Bauherr
And you say Rome wasn't built in a day
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Der Charakter
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BeitragThema: oberer Flur   Mo Jul 10, 2017 4:29 pm

Der Flur des oberen Stockwerkes
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Alvar de Lucca
Meisterdieb
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Spieler : Nessie

Der Charakter
Alter: 27
Gesinnung: Neutral Neutral
Verwundbarkeit: schwer verletzen

BeitragThema: Re: oberer Flur   Mo Jul 10, 2017 5:01 pm

4. April 1480
00:18 Uhr
Das Geschwisterpaar
cf ---> Alvar's Behausung

Still waren sie die ganze Zeit über gewesen. Nur gesprochen hatten sie, wenn es nötig war. Nicht lange hatte es gedauert, die unterirdischen Gänge hinter sich zu lassen. Kühl war es gewesen, doch die Luft roch eigenartiger Weise nach Gefahr. Schon oft hatte Alvar eine Mission wie diese gemacht. Auch mit Leuten von seiner Gilde, natürlich! Aber mit Emily war es doch etwas anderes. Auch er wusste, dass sie sich keine Fehler erlauben durfte. Die Augen der Stadt waren neugierig. Selbst zu solch späten Stunde wie dieser! Und noch neugieriger waren sie seit dem Überfall in dem Gastkeller, der so viele Leben gekostet hatte.

Mit den Schatten bewegten sich die Assassini und der Meisterdieb, dessen Gesicht nun ebenfalls mit einem Tuch halb verhüllt war. Über Mauern schwangen sie sich, stiegen auf Fensterbänke und kletterten die Hauswände empor, um sich dann auf den Dächern fortzubewegen. Alvar's Schritte waren nicht ganz so sicher wie die seiner Schwester. Doch er zögerte nicht und folgte ihr mit schnellen, dennoch leisen Schritten.
Dank seinem Orientierungssinn kamen sie schnell an dem Platz an, auf dem er zuletzt die Nachricht des Künstlers vom Boden aufhob. Einige Meter weiter erkannten sie die große Villa, vor der noch gestern die Wachen gestanden hatten. Nun war es ruhig und die Nacht schlang sich um das Gebäude. Zwei Wachen, von denen nicht der Rede wert war, standen müde vor dem Haupteingang. Doch Emily und Alvar gingen zur Rückseite, kletterten hinauf und auf einem Dachvorsprung zog Alvar blind das Werkzeug aus dem Beutel und machte sich an dem Schloss des Fensters zu schaffen, nachdem er vorsichtig in die Räumlichkeiten geschaut hatte, ob dort jemand war.
Doch von Gefahr war nichts zu spüren. Auf sein Gefühl konnte er sich stets verlassen.
Stumm machte er das Fenster auf und stieg hinein, gefolgt von seiner kleinen Schwester.
Es war ein dunkler Flur. Keine einzige Kerze brannte und die Türen waren alle geschlossen.
Jetzt mussten sie nur noch herausfinden, wo sie suchen sollten... und was.

Wenn ein Templer ein Fest ausrichtete, dann wurde immer etwas im Hintergrund ausgetauscht, was nicht einmal der Rest der geladenen Gäste mitbekamen. Es gab schließlich immer einen Grund, zu Feiern. Und diesen Grund wollte Alvar herausfinden.
Nur kurz sah er zu der ebenfalls dunklen Gestalt mit dem Tuch vor dem Mund und schlich den Flur entlang, nahe der Wand. Auf jedes kleinste Geräusch hörte er. Nahm jedes Knarzen unter sich wahr, welches vom Boden auskam. Ließ das Gefühl durch sich strömen in einem kleinen Augenblick, um sich bei Vorsicht zu halten.
An der ersten Tür angekommen, ging Alvar in die Hocke und sah durch das großzügige Schlüsselloch mit dem gesunden Auge. Die langen Balken eines Bettes wurden sichtbar, die hinauf ragten und ein Tuch über dem Laken ausschmückten, auf dem ein Mann lag, dessen Schnarchen einem Grunzen sehr ähnlich kam. Auch im zweiten Raum, an welchem sie vorbei gingen, stand ein Bett. Vermutlich schlief dort die Dame des Hauses.
Erst, als sie am beim sechsten Raum ankamen und Alvar nochmals durch das Schlüsselloch hindurchsah, erkannte er einen großen Raum. Bücher standen in einem hohen Regal und in der Mitte erkannte er den großen Schreibtisch. Sein Gefühl sagte, würden sie hier nicht suchen, würden sie vielleicht überhaupt nichts finden.

Er richtete sich also wieder auf und zog leise die Klinke der Tür nach unten. Doch bewegen tat sich nichts. Also nahm er abermals seine Diebesutensilien. Es dauerte länger als beim Fenster.. oder bei der Tür des Gastkellers. Trotz Emily im Rücken sah auch er sich ständig in allen Richtungen um, ob gleich jemand um die Ecke trat. Doch anschließend knackte es. Die vermummte Gestalt zögerte nicht, sondern richtete sich zugleich auf, griff abermals nach der Klinke, zog sie runter und betrat den Raum.
Emily beobachtete er für einen kurzen Moment, wie sie ihm nachging und leise die Tür schloss. "Schließ die Tür ab.", murmelte er. Da die Schlafzimmer nicht direkt an diesem Raum grenzten, durften sie es sich erlauben, leise zu sprechen. "Wir haben bis zum Morgengrauen Zeit, etwas zu finden. Gott weiß, ob ich den richtigen Raum gewählt habe."
Natürlich würde Alvar erkennen, wenn es hier nichts zum holen gab. Doch es war riskant, nochmals den Flur zu betreten. Und auch einen weiteren Einbruch in dieses Haus konnten sie sich nicht erlauben.
Die vielen Schreiben auf dem Tisch mochten vielversprechend aussehen. Doch war tatsächlich etwas dabei, was den Assassinen helfen konnte?

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