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Bauherr
And you say Rome wasn't built in a day
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BeitragThema: Schreibzimmer   10/7/2017, 4:32 pm

Das Schreibzimmer des Hausherren. Hier befinden sich nicht nur wichtige Dokumente, die auf einem protzigen Schreibtisch liegen, sondern steht hier auch ein großes Regal mit Büchern und anderen Schriften. In dem ein oder anderen Buch findet man viel über den Templer- und Assassinenorden.
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Emily de Lucca
Rekrutin
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Alter : 27
Spieler : Tina

Der Charakter
Alter: 23
Besonderheiten: - Narbe rechts über Wange und Auge - trübes rechtes Auge
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BeitragThema: Re: Schreibzimmer   10/7/2017, 9:49 pm


4. April 1480
Nach Mitternacht
Die Geschwister de Lucca
cf -> Alvars Behausung

Schweigend liefen die Geschwister nebeneinander her und bereiteten sich scheinbar jeder für sich auf das bevorstehende Risiko vor. Für diesen Auftrag war es der sicherste Weg, still vorzugehen und keinerlei Aufmerksamkeit zu erregen. Bestenfalls würde der Hausherr gar nicht so schnell mitbekommen, dass Fremde in seinem Haus gestöbert haben. Keine Spuren hinterlassen, durch keinerlei Geräusche auffallen und vor allem keine Leichen zurücklassen. Bei diesem Auftrag stand kein Mord oder dergleichen im Mittelpunkt, sondern es ging einzig und allein um das beschaffen von Informationen. Würden sie hier nicht fündig werden, wüsste zumindest Emily nicht mehr weiter. Viel zu frisch war sie in der Stadt. Noch kannte sie kaum eine Person, ganz zu schweigen von der Hackordnung der wichtigsten Templer. Das gehörte zu dem Wissen, welches ihr Ezio eigentlich noch mitteilen wollte.
Die Villa, welche nun vor ihnen lag war mittlerweile nur mehr schwach bewacht und die wenigen Männer die zum Schutz patrouillierten wirkten müde und unaufmerksam. Emily war froh, dass ihr Bruder trotzdem kein Risiko einging und sie beide durch ein Fenster auf der Rückseite der Villa einstiegen. Stets vom Schatten des Mondes geschützt und für die meisten Ohren völlig lautlos. Ein leises Klicken und das Fenster war offen. Alvar schwang sich hinein und die Jüngere folgte, nachdem sie sich noch einmal vergewisserte, dass niemand auf sie aufmerksam geworden war.
Die Geschwister verfügten beide über genügend Routine und es benötigte keinerlei Worte oder Gesten zwischen ihnen um einander zu verstehen. Das schwummrige Licht der einzelnen Kerze flackerte kurz bei dem entstandenen Windhauch und Alvar schlich sich von Tür zu Tür über den dunklen Gang.
Emily sah ihren Teil darin, ihrem Bruder Rückendeckung zu geben und mit ihren Dolchen im Anschlag auf etwaige Störung zu reagieren. Sollte eine der Wachen in dem Flur auftauchen, wäre dessen Kehle geöffnet noch bevor er mitbekam wer vor ihm stand. Der Dieb arbeitete sich ruhig von Tür zu Tür und mühsam kämpfte die Assassine immer wieder gegen ihre aufsteigende Unruhe an. Gerade als sie wieder in die dröhnende Stille lauschte, sah sie Alvar an einer anderen Tür werkeln. Nach wenigen Augenblicken war das bekannte Klicken zu hören und schnell wurde die Tür geöffnet. Ein letzter Blick über den Flur und Emily war wieder bei ihrem Bruder, folgte ihm in den großzügigen Raum.
Sein Flüstern klang in dieser Situation unnatürlich laut und ihr kam es vor, dass selbst ihre eigenen Atemzüge nun viel lauter waren als zuvor. Erst als sie die Tür leise wieder von innen verriegelte, verstummte auch das Rauschen in ihren Ohren. Bevor sie sich der Suche nach Hinweisen widmete, musterte sie oberflächlich den Raum. Beim Anblick des Fensters lächelte sie erleichtert und nickte dem Größeren zu. Er würde verstehen, dass dies ihr Fluchtweg war. Das Fenster führte zwar zur Front des Hauses und somit auf die bewachte Seite, aber die Chance zu verschwinden bevor sie jemand bemerkte war enorm hoch.
Emily vertraute in Alvars Urteil. In diesem Raum lagerten Unmengen an Schriften, Notizen und Büchern. Der Hausherr schien nicht nur viel zu lesen, sondern auch selbst oft zur Feder zu greifen. Nur seine Ordnung ließ zu wünschen übrig. Vor- und Nachteil ergab sich dadurch für die beiden Suchenden. Es würde weniger auffallen, wenn sie etwas durcheinanderbrachten und doch würde es schwerer werden etwas brauchbares zu finden.
Sie sollten nicht unnätig Zeit in diesm Raum oder allgemein in dieser Villa verbringen. Jede Minute länger erhöhte das Risiko entdeck zu werden. Während sich Alvar dem großen Schreibtisch widmete,  ging Emily hinüber zu dem großen Bücherschrank. Buch für Buch nahm sie heraus, blätterte es oberflächlich durch und suchte nach Briefen, losen Seiten, handschriftlichen Notizen oder Ähnlichem.
Nach einigen Fehlschlägen stellte sie das aktuelle ebenfalls unscheinbare Buch zurück in den Schrank , als ihr Blick auf einen kleinen Tisch in einer der interen Ecken fiel. Der Mond war ihre einzige Lichtquelle und sie konnten nicht riskieren eine Kerze anzuzünden. Auf dem Tischchen lag ein einfach gebundenes Buch und daneben stand ein schlichtes Tntenfässchen. Die Neugier trieb Emily an und langsam ging sie hinüber zu dem unscheinbaren Buch. Ein Blick hinein zeigte eine saubere und gleichmäßige Handschrift. Schon beim Überfliegen der Worte wusste die junge Assassine, dass sie etwas interessantes gefunden hatte. Weiter in den Informationen über die Bruderschaft blätternd näherte sie sich langsam wieder ihrem Bruder um ihn an dem Fund teilhaben zu lassen. Das Buch war geführt wie eine Art Tagebuch des Templerordens. Jeglicher noch so kleine Erfolg wurde darin aufgelistet und auch Rückschläge wurden darin festgehalten, wenn auch deutlich weniger ausführlich.
Torino schien alles bis ins Detail festzuhalten und es war mehr als interessant darin zu lesen. Plötzlich stockte sie und wäre beinahe über ihre eigenen Beine gestolpert. Zu markant war der Name, zu oft hatte sie ihn schon gelesen und so brannten sich die Zeilen fast in ihre Augen. Hier stand etwas über ihre Eltern, Magret und Antonio. Vorsichtig streckte sie ihre Hand nach dem Arm ihres Bruders aus und berührte ihn sanft. ¨Hier..¨ gerade als sie Alvar das Buch reichen wollte, hörte sie vom Flur das gleichmäßige Schlurfen sich nähernder Schritte. Erschrocken fuhr sie hoch und hielt die Luft an, während sie den Blick ihres Bruders suchte. Sie mussten hier raus und das Buch würden sie mitnehmen.
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Alvar de Lucca

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Spieler : Nessie

Der Charakter
Alter: 27
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Gesinnung: Neutral Neutral

BeitragThema: Re: Schreibzimmer   10/7/2017, 11:12 pm


4. April 1480
Nach Mitternacht
Das Geschwisterpaar
cf -> oberer Flur

Seine Augen blickten die unzähligen Bücher in den Regalen an, ehe Alvar auf den großen Schreibtisch zuging. Noch immer spannte das Tuch vor seiner Nase und gab ihm somit den Schutz vor neugierigen Augen anderer Leute. Fast seelenruhig setzte er sich auf den gepolsterten Stuhl hinter dem Schreibtisch, um anschließend die Blätter nacheinander durchzusehen.
Ein Gemisch aus Gästelisten, Briefen, groben Landkarten und kleinen Notizen wurden durchwühlt, doch irgendwas, was Emily und ihm helfen könnten, fand er nicht. Auch die Schubladen öffnete er, doch auch aus ihnen konnte er nichts entnehmen, was nützlich sein würde.
Weder Informationen, noch Geld oder Schmuck. Wäre er alleine, hätte er sogar der Hausdame während ihrer Nachtruhe die Halskette vom Hals stibizt.
Anschließend stand er auf und fuhr mit den Fingern über die Bänder der sauber geordneten Bücher im Regal. Eines zog er heraus, blätterte herum und stellte es wieder zurück.
Gerade, als er nach einem anderen greifen wollte, hörte er Emily's zarte Stimme, die die Stille durchbrach und ging aufmerksam auf sie zu. Sanft berührte sie seinen Arm, ohne ihn nur anzusehen. Stattdessen fixierte sie die saubere Schrift in einem Buch. Und dann erfasste auch er den Namen "de Lucca". Automatisch weiteten sich seine Augen und seine Hände streckten sich schon, um ihr das Buch abzunehmen. Doch sie hielten inne. Beinahe gleichzeitig, als sie die Schritte im Flur wahrnahmen. Alvar blickte zur Tür, anschließend genauso schnell zu dem Fenster.
Emily würde das Buch sicher verstauen, bis sie außer Gefahr waren. Das wusste der große Bruder.
Schnell und leise trat er zum Fenster, riss es auf und die kühle Luft kam ihm entgegen. Er kletterte hinaus, umgriff mit den Fingern den nächsten Fenstersims und hangelte sich zurück nach oben.
Emily kam ihm sofort nach und zusammen flohen sie den selben Weg zurück, den sie gekommen waren.
Von Glück konnten die Geschwister sprechen, dass man sie nicht gesehen hatte. Weder draußen noch drinnen.

Genauso leise, wie sie zur Villa gegangen waren, gingen sie zurück zu dem unterirdischen Gang.
Alvar's Atem ging schnell. Nicht nur wegen den eiligen Schritten über die Dächer, sondern auch der Nervosität wegen, welche beide während des Verschwindens gespürt haben mussten. So lange übte er schon dieses Handwerk aus und dennoch blieb er nicht zu unvorsichtig.
Die Kerzen brannten noch immer im Zimmer, als sie zurückkamen. Er hatte vergessen, sie zu löschen und dennoch waren sie nicht allzusehr hinuntergebrannt.
Seine Aufregung stieg, was das Buch anging.
"Ich dachte nicht, wir fänden etwas über sie....", murmelte er und setzte sich auf das Bett und machte seiner Schwester Platz, damit sie sich mit dem Buch neben ihn setzen konnte.

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