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 Gasthaus Bello Viaggio

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AutorNachricht
Luigi Rizzi
Ritterbruder
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BeitragThema: Gasthaus Bello Viaggio   23/8/2017, 12:03 pm

Von: Der Weg der Templer
Mit: Shane Hannigan / Barbara Gonzaga (Rafael Santoro / Arzt) / Luigi Rizzi (Wachen und Diener)

Die weitere Fahrt dauerte noch ungefähr eineinhalb Stunden ehe sie ein grösseres, schmuckes Dorf in der Toskana erreichten. Ein Bote teilte mit, dass eine angemessene Unterkunft gefunden wurde und mittlerweile wohl auch hergerichtet wurde. Die Wachen und Diener kamen teilweise mit ins Haupthaus oder durften in ein Nebenhaus einziehen. Um die Dienstpläne kümmerte sich Rizzi nicht. Der Oberbefehlshaber wusste, was er zu tun hatte wenn er seinen Kopf behalten wollte.
Leider gab es einen kleinen Haken. Da es keinen geeigneten Keller gab, in dem man Santoro hätte einsperren können und der Stall aufgrund seiner Verletzung nicht in Frage kam, wurde im Nebenhaus ein Zimmer für ihn hergerichtet. Die Fenster wurden zugenagelt und es wurde geplant, dennoch Wachen vor die zugenagelten Fenster und vor die Tür zu stellen. Santoro bekam also ein eigenes Bett, eine Waschschüssel und damit auch die Möglichkeit, sich gründlich selbst versorgen zu können.

Rizzis Wut war ungezügelt aber er liess es sich kaum anmerken. Nur wer ihm nahe stand wie etwa Barbara konnte in ihm lesen. Rizzi ging alle Möglichkeiten durch aber eine passendere Lösung schien es nicht zu geben und so bekam Santoro mehr Luxus als so mancher Landstreicher auf der Durchreise. Und das nur weil Rizzi ihn lebend nach Rom bringen wollte und der Arzt ständig sagte, Rizzi müsse auf dies oder jenes eingehen weil Santoro sonst nicht überleben würde.
Sei's drum. Rizzi erlaubte es und fand sich damit ab. Er versuchte die gute Seite darin zu erkennen. Das einzige, was er als gut darin sah, war die Tatsache, dass Santoro vielleicht für dieses Entgegenkommen bereit dazu war, zu sagen wo die restlichen Assassinen waren und wie sie hiessen.

"Erst ein Pferd, jetzt eine trockene Herberge!", entfuhr es ihm in der Kutsche bevor sie das Dorf tatsächlich erreicht hatten es aber schon in Sichtweite lag. "Es dient nur dazu ihn lebend nach Rom zu bringen.", fügte er zur Beruhigung hinzu. Aber das konnte nichts daran ändern, dass Rizzi wütend war. Wütend darüber, dass das ein so fröhliches Dorf war in dem es keinen geeigneten Keller für einen Gefangenen gab. Wütend darüber, dass Santoros Verletzungen so arg waren, dass er auf einem Pferd reiten konnte. Und er war wütend über den Arzt, der seine Arbeit zwar sehr gut machte, Rizzi aber nur noch auf die Nerven ging. Dieser Berufszweig würde nicht lange überleben. Irgendwann würde es keine Ärzte mehr geben und die Menschen würden wieder mehr Gott vertrauen!

"Kümmert euch nicht um diesen Mann. Ich werde für die absolut grösste Sicherheit sorgen.", erklärte er. Und darauf konnte man sich verlassen. Santoro würde nicht herauskommen.

Ein paar Minuten später erreichten sie das Gasthaus. Santoro wurde von den Wachen ins Nebenhaus gebracht während die Gastgeberfamilie in Reih und Glied stand und die ehrenvollen Gäste persönlich und ziemlich nervös begrüssten. Ihnen wurden drei Zimmer im ersten Stock zugeteilt. Schöne Zimmer. Nicht zu vergleichen mit den luxuriösen Zimmern aus Villen und Unterkünften mit gehobenen Ansprüchen. Aber sie taten es für diese eine Nacht. Es roch angenehm, es war sauber und das konnte man teilweise auch nicht in jeder Villa erwarten.
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Shane Hannigan
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BeitragThema: Re: Gasthaus Bello Viaggio   23/8/2017, 7:55 pm

Cf: Weg der Templer

Shane sagte selbst die nächste Stunde kein Wort. Er sah auch nicht wirklich oft zu Rizzi oder Gonzaga, sondern behielt den Blick stets nach draußen gerichtet oder hin und wieder auf den leeren Platz in der Kutsche. Er war ziemlich erschöpft und die Schmerzen drückten auf sein Gemüt. Man konnte fast schon behaupten Shane Hannigan hatte schlechte Laune bekommen. Einmal hatte er sogar begonnen, mit den Fingerspitzen leicht gegen den Holzrahmen der Kutsche zu trommeln – jedoch leise, damit er seine Begleiter nicht störte. Während er nach draußen sah, konnte er keine Spur von Francis entdecken. Auch wenn es eigentlich ein gutes Zeichen war, fühlte es sich nicht so an. Er hatte keine Kontrolle darüber, was sein Cousin machte und das Ungewisse ließ ihn etwas mit den Zähnen knirschen. Shane mochte nichts weniger, als die Kontrolle zu verlieren.
Rizzis wütende Stimme ließ den Großmeister den Kopf heben und er drehte diesen zu seinem Ordensbruder. Wachsam studierte er dessen Züge und versuchte zu erkennen, was genau er nun damit aussagen wollte. Stoff raschelte, als er sich aufrichtete. Shane hatte von Anfang an nicht viel von dieser Art von Quälerei gehalten. Es war eine sinnlose Folterung. „Grämt Euch nicht, Signore Rizzi. Erfreut Euch lieber daran, dass Ihr in Rom dann weitaus mehr von ihm habt. Wenn Ihr ihn jetzt schon halb zu Tode schindet, wird er am Galgen nicht lange zappeln.“ Mit einer leichten Handbewegung unterstrich er seine Worte und wollte gerade wieder zurück nach draußen sehen. Aber er hielt dann inne, um noch einmal zu Rizzi zu sehen. „Ich wäre enttäuscht wenn nicht.“, antwortete er auf dessen letzte Worte. Kein Lächeln begleitete seinen Satz, nur ein wachsamer Blick.
Wenig später kam die Kutsche auch schon zum Stillstand und Shane konnte nicht früh genug nach draußen kommen. Den Rücken etwas durchstreckend, sog er die Luft ein. Sie war frischer, wie in der Stadt - auch wenn hier der Gestank nicht vollkommen verschwunden war. Der Engländer nahm sich die Zeit, sich etwas umzusehen, bevor er Rizzi und Gonzsaga in das Gasthaus folgte und die Familie betrachtete, die sich aufgestellt hatte und ihnen auch die Zimmer zeigten. Er wählte jenes Zimmer, von dem aus er einen guten Blick auf den Weg hatte. „Es erscheint mir eine gute Wahl zu sein.“ Shane war ein paar Schritte in den Raum gegangen und drehte sich am Absatz um, um seine Begleiter anzusehen. „Signore Rizzi, ich würde gerne später mit dem Mentoren sprechen. Es muss auch nicht heute sein, es reicht auch bei der nächsten Rast oder in Rom.“, begann er ruhig. „Jedoch würde ich gerne versuchen herauszufinden, ob er Verbindungen zu England und den dortigen Assassinen hat, bevor er für immer schweigt.“ Shane sah nun ernst aus und wartete mit verschränkten Armen auf eine Antwort, auch wenn es kaum eine Bitte gewesen war. In Gedanken nahm sich dann vor erst einmal für ein paar Minuten zu schlafen, oder wenigstens einfach hinzulegen, bis er sich kräftig genug für einen Spaziergang fühlte.

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Barbara Gonzaga
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BeitragThema: Re: Gasthaus Bello Viaggio   23/8/2017, 10:19 pm

cf: Weg der Templer

Äußerst angenehm war die Stille, die in der Kutsche lag. Barbara Gonzaga verlor dadurch jegliches Gefühl von Zeit und konnte nicht sagen, ob sie jetzt erst eine Stunde schwiegen oder gar drei. Nur das Knirschen des Weges war zu hören, über die die Kutsche gezogen wurde, genauso wie die Hufe der Pferde, ab und zu auch Unterhaltungen von Personen, an denen sie vorbeifuhren.
Die Kopfschmerzen gingen somit langsam zurück und ihre Augenlider wurden schwerer. Natürlich versuchte sie, wach zu bleiben doch es geschah, dass sie eindöste und die straffe Haltung im Sitz gelockert wurde.

Erst, als sie die Stimme Rizzi's vernahm, blickte sie auf und versuchte mit einem Wimpernschlag den Rest der Müdigkeit wegzudrängen.
Sie konnte heraushören, wie wütend er war und er dieses Gefühl vor den zwei anderen Templern verbärgen wollte. Doch in seinen Augen erkannte Barbara, wie es in ihm aussehen musste. Die Farbe seiner Augen wurde in diesem Fall noch dunkler, als sie ohnehin schon war. Jedenfalls wusste Gonzaga nicht, ob sie sich das nur einbildete oder tatsächlich so war.
Doch wer konnte ihm diese Wut verübeln? Der Assassine bekam mehr Komfort, als er eigentlich bekommen dürfte. Wenigstens würde man an seinen Mahlzeiten sparen...
Als Shane Hannigan sprach, konnte sie diesem Punkt nur zustimmen. Ihr gefiel diese Aussage, dass er nur dadurch länger am Galgen zappeln würde. "Dadurch wird er sich erst recht bewusst, wie ihm geschieht, wenn er das letzte Mal in solch einem Zimmer verweilt. Vermutlich habt Ihr sogar Glück und es macht ihn weich. "

Nach einigen Minuten kamen sie endlich an der Unterkunft an. In das Gespräch, welches danach folgte, hatte sich die Dame nicht mehr eingemischt. Somit stieg sie also aus dem Gefährt, nachdem ein Diener die Tür geöffnet hatte und blickte sich um, während sie ein paar Schritte von der Kutsche trat und letztendlich ins Haus ging, nachdem man Santoro ebenfalls hineingebracht hatte. Shane Hannigan sprach davon, er wolle mit dem Mentor zu einem späteren Zeitpunkt noch reden. Genauso wie die Herzogin auch. Und er würde sprechen, davon ging sie stark aus!
Sie selbst hatte das Zimmer gewählt, welches auf eine Seite der Felder zeigte.
Sie würde mit Luigi das Abendessen einnehmen, sobald Shane Hannigan sich zurückgezogen hatte.

Als die Kutsche stehen blieb, stieg einer der Wachen von seinem Pferd, um das Tier an den Zügeln zu halten, welches Santoro auf seinem Rücken trug. Man band ihm vom Pferd, sodass er besser absteigen konnte und hielt ihn fest.-Immerhin wollten die Männer nicht, dass er abermals einen Wachen zu Boden schlug.
Rizzi wurde berichtet, dass man ihn in das für ihn vorgesehene Zimmer brachte und als drei Männer mit dem Gefangenen wegtraten, blickte dieser nochmal zu Gonzaga, Hannigan und Rizzi. So genau, als wolle er sich damit erhoffen, deren Gedanken zu lesen. Der Blick der Frau haftete auf ihm, bis er ins Haus gebracht wurde.
Dort führte man ihm zum Zimmer, nahm das Tuch aus seinem Mund und nahm ihm die Fesseln ab.
Die Tür versuchte er zu erreichen, bevor sie geschlossen wurde, doch schaffte er es nicht. Mit dem Fuß trat er so schwer dagegen, dass das Gelenk im Oberschenkel stark schmerzte. Ein Arzt hätte wohl auf eine Überdehnung getippt.
Doch diese Schmerzen veranlassten ihn nicht dazu, sich hinzusetzen und Pause zu machen. Er versuchte es an der Tür weiter und ging anschließend zum von außen zugenagelten Fenster.
Schwer fluchend gab er letztendlich doch auf und ließ sich wie ein nasser Sack auf dem Bett fallen.
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Luigi Rizzi
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BeitragThema: Re: Gasthaus Bello Viaggio   26/8/2017, 11:59 am

Während Barbara Gonzaga ihr Zimmer bezog und die Dienerinnen und Diener um sie herumliefen damit auch alles perfekt war, blickte Rizzi zu Hannigan, der kurz sein Zimmer für diese Nacht inspizierte und offenbar zufrieden damit gewesen war.
Auf seine Bitte hin musste Rizzi nicht lange überlegen. Hannigan war ein Verbündeter, sie kannten sich aus den Briefen und Rizzi wüsste nicht warum er ihm dieses Gespräch mit Santoro verbieten sollte. Natürlich war es so, dass Shane als Grossmeister viel Macht und Einfluss hatte und Rizzi diesem nur entgegentreten konnte solange er das Vertrauen des italienischen Tempelordens uneingeschränkt auf seiner Seite hatte. Aber das konnte sich jederzeit ändern. Also hatte Rizzi nicht vor, dieses Risiko einzugehen falls er Hannigan beleidigen und ihm das Gespräch verweigern würde.

Rizzi wusste allerdings auch, dass er etwas nachlässig mit seiner Härte und Strenge geworden war. Seine sturen Gedanken wurden immer wieder mit Bildern von Gonzaga unterbrochen und das brachte ihn etwas in Bedrängnis mit seinen eigenen Zielen.
"Signore Hannigan, wenn es Euer Wunsch ist mit dem Gefangenen zu sprechen, so könnt Ihr dies jederzeit tun. Doch bleibt vorsichtig. Dieser Mann ist ein Lügner und wann immer es ihm möglich ist, wird er Euch beleidigen, bespucken oder im schlimmsten Fall sogar niederschlagen wollen. Seid auf der Hut und wägt seine Worte gründlich ab. - Wenn es Euch mögllich ist, Namen zu erfahren, so bitte ich darum, mir diese Informationen weiterzugeben. Vielleicht habt Ihr tatsächlich etwas mehr Glück. Aber erwartet es nicht.", erklärte er. "Doch ruht Euch aus. Ihr bekommt Euer Abendessen auf Euer Zimmer wenn es Euch beliebt. Andernfalls findet Ihr mich unten im Salon oder das, was man uns hier anbieten kann. Ihr werdet mich auf jeden Fall finden, sonst fragt meinen Diener. Ich werde ihm ausrichten, falls ich gerade einen Spaziergang mache.", sagte er und hoffte dabei, dass Gonzaga ihn begleiten würde. Sie sollte sich nicht in ihren Gemächern gefangen fühlen. Andererseits war diese Unterkunft in der Hand der Frau des Inhabers. Es fühlte sich hier alles ein wenig romantisch an und so glaubte er, dass sich Gonzaga vielleicht die Haare neu frisierte, sich wusch oder mit ihren Dienerinnen über die aktuellste Mode sprach. Alles Dinge, für die Rizzi weder Zeit noch Gedanken hatte. Er respektierte die Frauenwelt aber sie war für ihn auch sehr, sehr weit weg.
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Shane Hannigan
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BeitragThema: Re: Gasthaus Bello Viaggio   26/8/2017, 1:33 pm

Schweigend lauschte er der Erklärung von Rizzi. Shane hätte mit Santoro gesprochen, selbst wenn Rizzi es ihm verboten hätte. Er hätte einen anderen Weg gefunden, wenn es sein müsste. Es war nicht einmal eine Lüge, dass er wirklich mehr darüber wissen wollte, ob es Verbindungen zu seinem Heimatland gab. Immerhin hatte er selbst auch Verbindungen nach Italien.  Jedoch erwartete er nicht wirklich, dass er je die Wahrheit erfahren würde. Es war ein Versuch, der ihm nichts kosten würde. „Si, Signore Rizzi. Ich werde darauf achten. Es ist nicht das erste Mal, dass ich mit einem Assassinen spreche.“ er neigte leicht den Kopf, als Zeichen das er verstanden hatte. „Ich werde ihm ebenso nicht näher kommen, als es nötig.“ Der Adelige hatte nicht vor die Nähe zur Türe zu verlassen. Rafael schien von großem Hass auf die Templer getrieben zu sein. Einem Gefühl, dass man nicht unterschätzen durfte. Es verleitete zu manch dummer Tat und Shane verübelte es ihm auch nicht, dass er versuchen würde zu fliehen. Also hatte er keine andere Wahl, als vorsichtig zu sein und eine Hand stets am Griff des Schwertes zu behalten. „Sollte ich Erfolg haben, werdet ihr alles Erfahren. Selbst wenn es nur Lügen sind.“ Shane presste kurz die Lippen aufeinander und überlegte, ob es sonst noch etwas gab. „Grazie, Signore. Ihr könnt den Dienern ausrichten, dass ich für diesen Abend kein Essen benötige. Und sobald es mir besser geht und die Zeit dafür reicht, werde ich Euch aufsuchen.“ Mit diesen Worten machte Shane deutlich, dass er das Gespräch für beendet hielt und eine Weile etwas Ruhe für sich selbst brauchte.
Die Türe zu seinem Zimmer wurde geschlossen und als er alleine Raum stand, ließ er die beherrschte Miene fallen und zurück blieb nur noch große Erschöpfung. Für ein paar Minuten ließ er sich einfach auf dem Bett nieder und wischte sich mit den Händen über das Gesicht. Das hier war erst der erste Tag der Reise und es würden noch viele weitere Folgen. Auch wenn Shane viel Geduld besaß wusste er, dass er hier weit über seine Grenzen gehen musste. Der Großmeister zog dann die Schuhe aus und ließ sich mit dem Rücken auf der Matratze nieder. Eine lange Zeit sah er einfach auf die Decke und zählte seine eigenen Atemzüge. Irgendwann gewann die Müdigkeit an überhand und er schloss die Augen.
Shane wusste nicht wie lange er geschlafen hatte, als er das nächste Mal aufwachte, doch als er nach draußen sah, war die Sonne noch zu sehen – jedoch waren die Schatten länger geworden und zeigten, dass der Abend gerade anrückte. Ohne lange zu warten erhob er sich aus dem Bett und zog die Schuhe an und wusch sich das Gesicht, sowie seine Hände und seinen Hals. Jemand musste Wein gebracht haben und bei dem Gedanken jemand hätte den Raum betreten, als er geschlafen hatte, ließ ihn etwas anspannen. Doch der saure Geschmack in seinen Mund ließ ihn nach dem Glas greifen und er füllte etwas von der roten Flüssigkeit hinein. Nachdem er daran gerochen hatte und er nichts daran anders wirkte, nahm er ein paar Schlucke. Etwas erfrischt und mit neuen Kräften, verließ er das Zimmer, um sich auf den Weg zum Assassinen zu machen.

-> Rafael Santoros Zellenzimmer.

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Barbara Gonzaga
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BeitragThema: Re: Gasthaus Bello Viaggio   27/8/2017, 1:16 pm

am Abend des
7. Aprils 1480
mit Luigi Rizzi

Für eine Stunde hatte die Herzogin aus Deutschland sich zurückgezogen. Die Zeit hatte sie sich mit dem Sticken am Fenster überbrückt, denn wollte sie die Helligkeit des Tages noch ausnutzen. Ihre Magd hatte sie frisch eingekleidet. Einfacher und dennoch nicht minderer als zuvor. Mit ihrem Freund hatte sie sich im Speisesaal verabredet. Als die Magd die Tür öffnete, nachdem sie geklopft hatte und ihrer Herrin berichtete, die Stunde sei nun vorbei, nickte sie ihr zu, stand auf und legte das Stickzeug zur Seite, um anschließend durch die Tür zu laufen, die ihr von dem Mädchen aufgehalten wurde.

Viel hatte sie nachgedacht. Über das Artefakt und über den Mentor. Was, wenn er darüber bescheid wusste und nichts sagen würde? Was, wenn das Artefakt niemals gefunden werden würde und man sie als Verräterin ihres Ordens angeklagt würde? Diese Gedanken bereiteten ihr Bauchschmerzen, doch sie wusste auch, dass Rizzi dies nicht zulassen würde. Er wusste wahrscheinlich nicht einmal, wie sehr ihr damit helfen würde. Als Zeichen ihrer Dankbarkeit konnte etwas Materielles nicht herhalten. Kein Geld auf der Welt. Die Freundschaft mit ihm war wichtiger als so manch anderes.

Ihr Dienstmädchen lief hinter ihr her, um sie zum Speisesaal zu begleiten. Ihre Pünktlichkeit war zu spüren, denn Luigi war noch nicht hier. Ein Stuhl wurde ihr von einem Diener zurückgezogen und sie setzte sich an den Tisch in dem kleinen Raum. Draußen wurde es bereits schon dunkel, weshalb man die Kerzen entzündet hatte. Blumen schmückten den Tisch, die sie fixiert hatte.
Doch lange dauerte es nicht, als abermals die Tür von einem Diener geöffnet wurde und Luigi in den Raum trat. Normalerweise hätte Barbara nicht aufstehen müssen, um ihn zu begrüßen, doch tat sie es. Es zeigte das Verhältnis zueinander.
"Ich hoffe, Ihr konntet die Ruhe noch etwas genießen, mio amico.", lächelte sie und setzte sich wieder zurück in den Stuhl. Als auch Luigi sich gesetzt hatte, trat die Hausherrin an den Tisch mit einer Karaffe Wein und schenkte ihren Gästen etwas in die Gläser.
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Luigi Rizzi
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BeitragThema: Re: Gasthaus Bello Viaggio   28/8/2017, 11:16 am

Auch Rizzi hatte sich umgezogen. Er war ebenfalls etwas schlichter gekleidet, seine Frisur war streng nach hinten gekämmt und er duftete nach einem leichten unaufdringlichen Parfum.
"Bella Donna, meine verehrteste Freundin, es erfreut mich zutiefst Euch wieder so munter und strahlend zu sehen.", begrüsste er sie und wartete bis sie wieder sass. Erst dann setzte auch er sich hin während ihm der Stuhl herangeschoben wurde. "Habt vielen Dank der Nachfrage. Ich habe korrespondiert und etwas geruht. Ich bin nicht unglücklich mit dieser ruhigen Unterkunft. Aber erzählt, wie geht es Euren Kopfschmerzen? Ich hoffe, sie sind vollständig gelindert worden."

Er sah sie an wie es sich gehörte. Unaufdringlich aber interessiert, dezent neugierig und etwas zurückhaltend. Aber er konnte nicht leugnen, dass er gerne näher an ihre Seite gerutscht wäre. Stattdessen sassen sie sich gegenüber und nicht nebeneinander. Und von Shane fehlte noch jede Spur. Vermutlich würde der Engländer sein Mahl tatsächlich auf dem Zimmer einnehmen.
Barbara war schön. Rizzi suchte nicht nach diesen dummen Äusserlichkeiten, die jeder Wicht sehen konnte. Er liebte ihren teilweise scharfen, strengen Blick, ihre zuckenden Mundwinkel wenn ihr etwas gefiel oder missgefiel. Sie war eine junge Frau, die schon einiges erlebt hatte und anders als die gackernden Frauen in ihrem Alter war sie eine wahre Wohltat.
Er blinzelte kurz um die Wärme in seinem Körper und in seinem Kopf zurückzurufen. "Habt Ihr etwas von unserem englischen Gast gehört? Ich vermute er wird in seinem Zimmer dinieren wenn ihn der Hunger befällt. Hoffentlich erholt er sich bald. Ich hatte nicht die Absicht, ihn auf unserer Reise krank werden zu lassen.", meinte Rizzi und bedauerte es tatsächlich, dass sich Hannigan so unwohl gefühlt hatte. Das war eine Blamage für Rizzi selbst und er hasste dieses Gefühl.
"Nach dem Abendessen wäre es mir eine grosse Freude wenn Ihr mich noch ein Stück auf einen Abendspaziergang begleiten würdet, Signora Gonzaga."
Er wusste nicht genau warum er diesen Wunsch jetzt schon äusserte wo sie noch nicht einmal gegessen hatten. Er hätte damit warten können bis sich die Gelegenheit bot. Rizzi machte Fehler in der Abfolge der üblichen Konversation und immer, wenn er es bemerkte, grämte er sich etwas. Er fühlte sich in Gonzagas Nähe auf einmal verletzlich. Ein Gefühl, dass er in dieser Intensität gar nicht kannte und das auch nicht zu ihm passte. Doch während Hannigan um Selbstbeherrschung kämpfte und immer wieder gewann, hatte Rizzi es in Sachen Barbara bereits aufgegeben. Wann war es passiert, dass sie sein Herz so erobert hatte? Er wusste es nicht. Und er hatte keine Erklärung dafür gehabt, wie es passieren konnte.
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Barbara Gonzaga
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BeitragThema: Re: Gasthaus Bello Viaggio   28/8/2017, 5:00 pm

Barbara Gonzaga konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen, als ihr werter Freund sie so begrüßte. Beinahe tat er so, als hätten sie sich tagelang nicht mehr gesehen. Doch gerade deswegen war es so herzlich. Nur eine Sache der richtigen Erziehung.
Und natürlich war es positiv zu hören, dass er sich hier wohlfühlte. Auch Barbara hatte noch nichts gefunden, weshalb sie sich hier nicht wohlfühlen sollte. Es gab Wein, das Bett war weich und die Umgebung angenehm.
"Mir geht es besser, grazie. Der Kopf fühlt sich wieder leicht an. Lange Reisen bekommen mir nicht, doch halten sie mich nicht vor dem Ziel ab.", erklärte sie noch immer mit einem Lächeln und beobachtete dabei, wie Luigi sich ihr gegenübersetzte. Sie tat es ihm gleich.

Dass er so für sie fühlte, konnte die Herzogin nicht erahnen. Es fühlte sich vielmehr an wie enge Freundschaft. Das Vertrauen zu ihm war dank ihrer langjährigen Freundschaft groß. Als Wein in die Becher geschenkt wurde, umfasste sie diesen und führte ihn zum Mund, um davon zu trinken. Anschließend brachte man Weißbrot, Fisch, gekochtes Gemüse und Salzkartoffeln und gab es auf die Teller.
Währenddessen fragte Luigi nach dem englischen Großmeister. "Ich sah ihn seit unserer Ankunft hierher nicht mehr.", antwortete sie ihm  und stellte den Becher zurück auf den Tisch. Die Stühle waren bequem und somit würde die Gesellschaft mit Luigi vermutlich auch noch nach dem Essen lange anhalten. Sie kannte ihn inzwischen gut genug, um zu wissen, dass Hannigans Unwohlsein ihm gar nicht gefiel. "Ich bin mir sicher, der morgige Tag wird einfacher werden. Der heutige Tag begann sehr früh, Signore Rizzi." Somit versuchte sie, sein Gemüt zu besänftigen, auch wenn er es nicht offen zeigte.
Ihre Mundwinkel zuckten jedoch schon bald nach seiner Wunschäußerung auf. In diesem Moment fiel ihr auf, wie eilig er doch auf einmal war. Doch flog der Gedanke dazwischen, dass er sich vielleicht für diesen Tag noch viel vorgenommen hatte und den Assassinen womöglich noch heute besuchen wollte. Wie sein Plan für heute tatsächlich aussah, wusste sie natürlich nicht. Doch so erklärte sich diese Aussage, die für Luigi Rizzi ungewöhnlich schnell ausgesprochen wurde. Anschließend griff sie zur Gabel, als man die zwei Templer wieder alleine ließ.
"Ich begleite Euch mit ebenfalls großer Freude." Selbst, wenn sie nicht wollte, wäre es nicht von Höflichkeit, dies azuschlagen.
"Ich werde nach der Hinrichtung des Assassinen in Rom für kurze Zeit zurück nach Deutschland reisen." Sie seufzte und  fuhr der Vorstellung wegen gereizt fort. "Leider ist dies meine Pflich...und wieder muss ich Rom hinter mir lassen." Letzteres klang voller Enttäuschung. Sie stocherte dabei an ihrem Fisch herum und blickte dabei auf den Teller und als sie dies bemerkte, legte sie die Gabel zur Seite und suchte den Blickkontakt mit Luigi. "Falls nichts dazwischen kommt, steht der Reise nichts im Wege. Ich habe darüber lange nachgedacht, doch kann ich auf eine Zusage Eurerseits nicht ausgehen. Doch schrieb ich Euch oftmals in mehreren Briefen, dass Ich Eure Anwesenheit auf Schloss Urach genießen würde. Ihr seid ein mächtiger Ordensbruder. Euch dem deutschen Templerorden vorzustellen wäre von großem Vorteil." Tatsächlich wirkte sie in diesem Moment sehr unsicher. Dies zeigte sie nur vor Personen, die sie sehr gut und lang genug kannte..
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Luigi Rizzi
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BeitragThema: Re: Gasthaus Bello Viaggio   29/8/2017, 10:54 am

Er sah sie sehr lange an. Tatsächlich hatte sie ihm mehrmals geschrieben, dass sie ihn gerne einladen möchte um ihn ein Stück ihres deutschen Zuhause zeigen wollte. Bisher hatte Rizzi aber noch keine Gelegenheit gefunden, dieser Einladung nachzukommen. Ehrlicherweise hatte er auch keine grosse Lust nach Deutschland zu reisen. Das lag natürlich nicht an Barbara. Momentan würde er ihr vermutlich überall nachreisen. Aber Deutschland galt als regnerisches, kaltes Land und Rizzi bevorzugte doch sehr das mediterrane Leben.

"Ich muss gestehen, dass mir die Vorstellung eines kalten, grauen und nassen Landes nicht behagt und mich die Lust, dorthin zu reisen, nicht ergreift. Jedoch seid Ihr mir meine allerliebste Freundin und Verbündete und ich werde Eurer Einladung nun endlich einmal nachkommen und Euch mit grösster Freude und Vergnügen besuchen kommen.", sagte er und lächelte dabei auf. "Ich hatte immer den Eindruck, dass Euch Deutschland nicht sehr glücklich macht. Verzeiht, wenn dieser Eindruck falsch ist und entschuldigt meine Vermutung."

Rizzi hätte gerne gefragt ob sie nicht viel lieber zu ihm nach Rom ziehen wollte. In seine Stadtvilla, in sein persönliches Refugium. Es bot genug Platz für eine Frau. Sogar für eine Familie, die sich Rizzi nie vorstellen konnte.
Es war wahr, Frauen machten einen Mann schwach und blind. Das war Rizzi sehr klar aber es gelang ihm nicht, die Ursache dafür zu beseitigen. Wann immer er sie ansah, wann immer er ihre Stärke oder Unsicherheit erkannte, bebte sein Herz. Er verspürte den Drang aufstehen zu wollen um sie zu drücken wenn sie traurig war, zu beglückwünschen wenn sie zornig und explosiv war, ihr nah zu sein - grundlos.

"Meine Pläne werde ich kurz nach unserer Mission in Rom so legen, dass ich Euch nach Deutschland nachreisen kann.", sagte er, blickte auf seinen Teller und hielt inne als er eben das Fleisch durchschneiden wollte. Sie sagte, wenn nichts dazwischenkäme, würde sie zurückreisen müssen. Sein Blick hob sich wieder und er blickte Barbara kurz schweigend an. Hatte sie das einfach so gesagt weil sie nicht wollte, dass etwas dazwischen kam oder hatte sie es erwähnt, damit Rizzi dafür sorgte, dass etwas dazwischen kommen würde?
"Vielleicht halte ich Euch aber auch auf aus Rom abzureisen, Signora...", sagte er nun mit ruhiger Stimme und direktem Blick in ihre Augen. Sein Herz dagegen schlug etwas schneller als gewöhnlich. Sie konnte ihm ansehen, dass er keinerlei böse oder hinterlistige Absichten hatte sondern wirklich an ihr Verbleiben in Rom interessiert war und es sogar wollte.
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Barbara Gonzaga
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BeitragThema: Re: Gasthaus Bello Viaggio   29/8/2017, 2:19 pm

Ein leises Lachen konnte sie sich nicht verkneifen, als Luigi von dem deutschen Wetter sprach.
"Verzeiht. Es mag dort zwar kühler sein, doch auch die Sommer sind so sonnig wie hier." Zu Anfang dachte die Herzogin, sie müsse mit der Enttäuschung wohl leben, dass Luigi Rizzi sie nicht begleiten wollte. Doch er führte seinen Satz fort und erwiederte das Lächeln ihres Templerbruders. "Nein, Eure Vermutung war nicht falsch. Deutschland trägt viele schlechte Erinnerungen mit sich, wie Ihr wisst. Sowohl auch Schloss Urach. Und dennoch bin ich dazu verpflichtet, meinem Titel zu vertreten." Das Lächeln war wieder verschwunden. Das Schloss war für sie wie ein goldener Käfig. Es gab keine Zeit dort, in der sie sich nicht nach Italien, nach ihrer Heimat sehnte. Doch dort Luigi an der Seite zu wissen, würde sie trösten. "Ich danke Euch zutiefst."
Während sie sprach, gab sie etwas von dem Fisch auf die Gabel, tat es Rizzi gleich. Doch im Gegensatz zu ihm aß sie davon und ihr Blick war auf den Teller gerichtete und erkannte dabei nicht, wie er innehielt und in tiefen Gedanken zu sein schien.

Nein, eine versteckte Nachricht war das nicht gewesen. Natürlich wusste sie von seinen Fähigkeiten. Aber in diesem Moment hatte sie daran nicht gedacht. Es war nur eine winzige Wunschäußerung, dass sie diesen Zwischenfall viel lieber in Kauf nehmen würde, als die Reise zurück nach Deutschland, zurück zum Schloss, welches so verflucht zu sein schien.
Als er sprach, sah sie auf, während sie noch immer die Gabel in der Hand hielt. Sie blickte direkt in seine Augen. Daraus konnte sie lesen, dass er ihr diesen Gefallen tun würde.
"Vielleicht werdet Ihr das. ", kommentierte sie. "Es wird schwierig sein, mit schlechtem Gewissen die Heimatstadt zu verlassen.", fügte sie noch beiläufig hinzu.
"Ihr rettet mich aus jeder kleinsten Situation, Signore Rizzi. Und ich weiß nicht, wie ich Euch meinen Dank jemals entgegenbringen soll."
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BeitragThema: Re: Gasthaus Bello Viaggio   30/8/2017, 2:05 pm

Er lächelte dezent auf. Seine Vermutung war also richtig gewesen und er war froh, dass es so war und er in letzter Sekunde gemerkt hatte, dass sie mehr zu sagen vermochte als die Worte, die aus ihrem Mund kam.
"Das wird es durchaus sein, Signora Gonzaga. Und Ihr braucht mir nicht zu danken. Ich werde jedes Hindernis, dass Euch an Eurer Rückkehr behindert, beseitigen. Leider wisst Ihr wie ich auch, dass es sehr viele Hindernisse gibt, die eine glückliche Heimreise verzögern werden.", erklärte er und schmunzelte. "Ich werde mein bestes tun."

Rizzi ass weiter, sah aber immer wieder zu Barbara, ein wenig vergnügt und gutgelaunt, so wie man ihn normalerweise nicht zu sehen bekam. Der eigentlich kalte und müde Blick war einem leichteren und munteren Blick gewichen. Er würde sich persönlich Barbara in den Weg nach Deutschland stellen wenn es sein musste. Er wollte nicht, dass sie ihn bald wieder verlassen musste.
Und trotzdem musste er sehr darauf achten wie er mit ihr umging. Im privaten Rahmen wie jetzt konnte er sicherlich etwas gelassener mit seinen Worten umgehen. Aber in Gesellschaft war das nicht möglich. Man hätte ihm vermutlich angesehen, dass er verändert war, dass er bei Barbara diesen strengen Blick verlor und sich die Prioritäten seiner Ziele verschoben. Es war ein Seiltanz aber noch mochte Rizzi dieses prickelnde Risiko und den offenen Ausgang.
Viele Männer in seiner Position sprachen dann von anderen Männern um sich vorzutasten, wie die angehimmelte Frau dazu stand und welche Meinung sie vertrat. Das waren alles Idioten! Man sprach vor einer Frau nicht von anderen möglichen Heiratskandidaten, die ihr gefallen könnten. Man musste ihr Augenmerk auf sich selbst legen. Davon war Rizzi jedenfalls überzeugt. Der direkte Weg war immer der bessere Weg als einer mit unzähligen Ausgängen und Sackgassen.
"Bitte erlaubt mir Euch sagen zu dürfen, dass Ihr mich in letzter Zeit mit Eurer Anwesenheit ein wenig bezaubert habt, Signora. So glanzvoll und freudig waren meine Tage schon lange nicht mehr gewesen."
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Barbara Gonzaga
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BeitragThema: Re: Gasthaus Bello Viaggio   30/8/2017, 4:20 pm

"Ihr wisst, dass Ich Euch dabei nur zustimmen kann.", sagte sie lächelnd. Er wusste, wie er ihre Laune verbessern konnte.  "Doch solange diese Hindernisse keine Krankheiten sind, werde ich es verkraften.", gab sie noch immer mit einem Lächeln von den Lippen, doch war der Witz klar aus ihrer Stimme zu vernehmen.
Es herrschte gute Laune in dem Raum, so wie die Herzogin es schon lange nicht mehr gespürt hatte. Vor Luigi konnte sie die sein, die sie eigentlich war. Musste keine Rolle spielen, keine eiseren Maske tragen. Sie war in jeder Hinsicht eine starke Frau. Doch dies hatte sie nur ihrer Vergangenheit zu verdanken. Seitdem sie ihren mittlerweile verstorbenen Mann in Deutschland zum ersten Mal begegnete, um sich als zukünftige Ehegattin vorzustellen, schien ihr bisher gut verlaufenens Leben sich gegen sie zu stellen. Luigi war der einzige Freund, dem sie gegenüber sie selbst sein durfte. Auch war er es gewesen, der ihr durch die Trauer geholfen hatte, als der Säugling starb und der Gatte hingerichtet wurde. Zwar hatte sich letzteres so angefühlt, als würden sämtliche Lasten von ihr abfallen, doch war es nicht so, als ob ihr dessen Tod nichts ausgemacht hätte.

Während Stille im Raum lag und ab und zu die Flamme einer Kerze herumtanzte und dunklen Rauch ausspuckte, nahm die junge Frau mit nun ernsterer Miene weiter das Essen zu sich ein. Bis sich schließlich nach einigen Sekunden ihr Reisebegleiter wieder zu Wort meldete.
Sie sah auf, etwas überrascht. Seine Augen leuchten dabei, als er dies aussprach, jedoch hielt er sich gekonnt zurück. Eine Dame wäre von einem normalen Kompliment ausgegangen. Doch sie kannte Luigi viel zu gut, so dass es ihr langsam dämmern musste, dass irgendetwas nicht stimmte.
"Ihr dürft.", gab sie von sich, verschluckte sich dann jedoch, weshalb sie ein, zweimal husten musste. "Verzeiht." Ja, diese Worte von ihm zu hören waren durchaus etwas neues. Bezaubert. Soetwas hatte sie schon lange nicht mehr von einem Mann gehört. Dies aus seinem Mund zu hören klang für sie durchaus merkwürdig.
Als sie sich beruhigt hatte, nachdem sie einen Schluck Wein zu sich genommen hatte, fuhr sie fort:"Mit Euch, nach so vielen Jahren des letzten Wiedersehens, die  Zeit zu verbringen, brachte auch mir sehr viel Freude. Ihr seid mir ein überaus teurer Freund, Luigi. Der einzige sogar."
Für einen kurzen Augenblick dachte sie an die erste Begegnung seit Jahren wieder, als die zwei Templer sich in der Kirchen in Florenz trafen... vor 5 Tagen. Sie hatte leichte Annäherungsversuche gewagt. Sie glaubte, dies getan zu haben, weil stets der Druck in ihrem Nacken saß, dass sie in den nächsten Jahren einen neuen Mann an der Seite brauchte. Dies hatten ihre Berater vom Hofe in Deutschland ihr deutlich vermittelt. Doch all diese Gedankengänge im Bezug zu Rizzi gefielen ihr nicht. Und Luigi wiederrum hatte ihr durch Schweigen in der Kirche mitgeteilt, dass von ihm aus kein Interesse für sie kam. Natürlich hatte sie sich das alles nur eingebildet. Davon ging sie jedenfalls aus.
Sie war leichtgläubig, was die Liebe betraf. Ein Mann konnte sie schnell um den Finger wickeln. In dieser Sache war sie nicht stark genug.
Es war reine Höflichkeit, was er gesagt hat., dachte sie sich.
Bezaubernd...
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BeitragThema: Re: Gasthaus Bello Viaggio   31/8/2017, 1:22 pm

Seine Haltung spannte sich etwas an als Barbara zu husten begann. Diese Reaktion hatte er bestimmt nicht beabsichtigt. Aber es schien nichts in ihrem Hals zu stecken sondern der Hustenreiz wurde wohl offenbar von der Überraschung und der dazu geführten Überreizung des Rachens ausgelöst.
Ihrer Entschuldigung nachkommend, hob er nur die Hand und winkte die Verzeihung beiseite. Sein Blick dagegen lag etwas besorgt und doch sehr neugierig auf ihr. "Es ist keine Entschuldigung nötig, Signora.", sagte er etwas betroffen. Rizzi war durchaus dazu fähig, im intimen, sehr privaten Rahmen Gefühle zuzulassen und sie auch unmissverständlich auszudrücken. Er hatte nicht das Gefühl, Gonzaga könnte sich darüber lustig machen oder ihm seine Offenheit ankreiden.
Rizzi war nun etwas ratlos was äusserst selten vorkam. Sie bezeichnete ihn als einzigen guten Freund und er wusste gerade nicht was er darauf erwidern sollte. Er hatte sich aber auch nicht ausgemalt, wie sie sonst reagieren hätte können.
Nachdem ein eher für Rizzi unangenehmes Schweigen entstand, räusperte er sich wieder. Er wollte gerade über das Essen sprechen. So wie es die Menschen immer taten wenn sie nicht weiter wussten. Sie sprachen dann über das Wetter oder über das Essen weil dazu immer jeder eine Meinung hatte und mitreden konnte. Aber es hätte in dieser Situation wohl so ausgesehen als wolle Rizzi nicht weiter darauf eingehen. "Signora…", setzte er an und dachte dann kurz nach. "Ich begehe vermutlich einen sehr grossen Fehler.", sagte er schliesslich und sah sie eine Weile an. Dann blickte er zurück auf seinen Teller. Oh ja. Er würde einen grossen Fehler machen wenn er sich nicht weiter unter Kontrolle halten konnte. Er verlor Santoro vor seinen Augen weil Barbara präsenter wurde. Die Prioritäten begannen sich vor seinem geistigen Auge zu verschieben und damit gefährdete er nicht nur sich selbst sondern den gesamten Templerorden.
"Ich werde bei unserem Spaziergang nachher darauf eingehen.", erklärte er mit ruhiger Stimme. Hier waren immer noch Diener unterwegs und Rizzi mochte diesen Umstand nicht. Es waren zuviele Ohren da.
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BeitragThema: Re: Gasthaus Bello Viaggio   31/8/2017, 3:00 pm

Barbara hatte Luigi noch immer so in Erinnerung. Schon damals war er etwas anders, lockerer gewesen, wenn nur die zwei Templer miteinander in einem Raum waren. Genauso wie diese gefiel ihr auch die strenge Seite von ihm. Er war ein Mann, der genau wusste, was recht und was falsch war. Stets waren seine Entscheidungen immer die richtigen.
Es fühlte sich gut an, in dieser Situation ebenso nicht die strenge Herzogin zu sein. Dadurch fühlte sie sich oft noch älter, als sie ohnehin schon war. Gerade mal mit 25 Jahren hatte sie so viel Verantwortung zu tragen wie keine andere Frau in ihrem Alter.  Zwar hatte sie keine Kinder und keinen Mann mehr, doch dafür die Bruderschaft und den deutschen Adelstitel.
Sie wollte nicht, dass Luigi die Art Respekt vor ihr hatte wie ein anderer Mann. Sie wollte, dass er sie als Frau mit Macht respektierte.
Hier in Italien war es einfacher als in Deutschland, einfach mal loszulassen.. Hier war sie nur eine Besucherin, obwohl sie selbst ein Kind Rom's war. Wenn sie auf Schloss Urach war und einen Vertrauten empfang, hatte sie stets die Schultern zu straffen.

Den Becher Wein stellte sie ab, nachdem sie einen neuen Schluck zu sich genommen und Luigi weitergesprochen hatte. Neugier und Überraschung zugleich lagen in ihren Augen.
"Signore Rizzi, ich verstehe nicht.", entgegnete sie und ließ von ihrem Essen ab.
Doch anstatt eine Antwort direkt darauf zu bekommen, entgegnete er, er würde dies beim Spaziergang nochmals ansprechen.
Sie nickte also. "Wie Ihr wünscht, Signore." Wieso machte er sie so nachdenklich? Irgendetwas belastete ihn und wie sonst auch war er selbst für sie nicht zu durschauen.
Das Essen beendeten sie nach einer ruhigen und harmonischen Unterhaltung. Die beiden Templer begaben sich zu dem Ausgang, um draußen spazieren zu gehen. Die junge Frau war neugierig, weshalb Luigi ihr seine Gedanken nicht beim Abendessen mitgeteilt hatte. Sie konnte sich dennoch denken, dass er nicht unbedingt wollte, dass die Dienerschaft dabei zuhörte.

geht zu ---> Straßen und Wege nahe der Unterkunft
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BeitragThema: Re: Gasthaus Bello Viaggio   7/9/2017, 4:01 pm

7. April 1480
Spätabends
mit
Luigi Rizzi (und Shane Hannigan)

cf---> Straßen und Wege nahe der Unterkunft

Sein Lächeln war so herzlich und ernstgemeint, dass Barbara Gonzaga ihr eigenes nicht verbergen konnte, gar wollte. Sie war glücklich und würde glücklich sein, wäre er nicht in ihrer Nähe. Selbst der Gedanke an ihn würde sie zum Lächeln bringen. "Ihr erfüllt mich mit großer Freude, Luigi. Ich weiß, wie Ihr fühlt, durchaus. Doch kann ich es kaum glauben.", antwortete sie, ohne von ihm wegzusehen. Nach den folgenden Worten, die er sprach, sagte sie: "Dieser Abend muss nicht früh zu Ende gehen. Er kann noch ewig andauern, wenn wir es nur wollen." Auch sie wollte ihn nicht gehen lassen. Natürlich empfand sie das Verlangen, er würde ihr ins Gemach folgen, damit das frische Paar noch Zeit für sich hatte. Den Gedanken, mit ihm das Bett zu teilen, wollte sie nicht ausführen. "So will ich nur Euch an meiner Seite wissen."

In der Unterkunft angekommen, betrat sie mit ihrem Ordensbruder den kleinen Salon. An einem Ofen, welcher nicht entzündet war, stand ein Tisch und drei Stühle, die man vorbereitet hatte. Der Diener würde gleich den Wein bringen und Barbara setzte sich zu Luigi und lehnte sich zurück, um die Hände an ihrem Bauch zusammenzufalten. "Ich verspüre Nervosität, wenn ich an Rom denke. Zwei Jahre ist es her, als ich das letzte Mal dort war. Könnt Ihr mir nachfühlen, wie stark mein Heimweh war? Ich bereue es zutiefst, dass ich nicht schon vorher die Reise zurück nach Italien antreten konnte."
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BeitragThema: Re: Gasthaus Bello Viaggio   7/9/2017, 4:40 pm

Auch Rizzi setzte sich in einen der bequemen Polsterstühle und sah Barbara an. "Gewiss kann ich es nachempfinden. Auch bei mir ist es schon mehr als zwei Jahre her seit ich das letzte Mal in Rom gewesen bin. Meine Heimatstadt.", sagte er und lächelte leicht beim Gedanken daran, nach Hause zurückkehren zu können. Florenz war eine schnelllebige Stadt, die unglaublich viele Künstler hervorbrachte und offenbar nichts anderes tat. Schwule Künstler, die mit den niederträchtigen Horden an Assassinen Pakte eingingen. Furchtbar! Rizzi war froh, all das hinter sich gelassen zu haben.

Der Diener mit dem Wein kam, entkorkte beide Flaschen und liess Rizzi von beiden probieren. Er begutachtete die Farbe, roch daran und trank jeweils einen Schluck. "Wir nehmen diesen hier.", sagte er und deutete auf die erste Flasche Wein, die er probiert hatte. Der Diener füllte sogleich mit leicht zittrigen Händen die Weingläser. Offenbar machten ihn die vielen Wachen und der plötzliche Besuch nervös. Dass der junge Mann wegen Barbaras Anwesenheit nervös war, konnte Rizzi nicht erahnen. Barbara war eine schöne und taffe Frau. Sie strahlte das aus. Und in diese Art verliebten sich wohl so manche junge Kerle. Solange Rizzi es noch nicht mitbekam, war es nicht weiter schlimm.
Als der Diener den Raum verliess, sah Rizzi wieder zu seiner Angebeteten. "Ich stosse auf Euch an, meine liebste Barbara.", sagte er zu ihr und hob sein Weinglas an.
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BeitragThema: Re: Gasthaus Bello Viaggio   7/9/2017, 6:09 pm

Entschuldigend lächelte die junge Frau und neigte den Kopf leicht schief. "Verzeiht, mein teurer Freund. Ich erinnere mich, dass auch Ihr eine lange Zeit von Rom getrennt wurdet." Geschrieben hatte er es ihr. Für diesen Augenblick ärgerte sie sich darüber, dass sie diesbezüglich nicht aufmerksam war. "Es wird von großer Besonderheit sein, wenn wir gemeinsam den Grund dieser Stadt betreten.", sagte sie nun voller Freude und legte dabei eine Hand auf seine.

Erst, als der Diener kam, nahm sie diese weg und beobachtete den jungen Mann, der zwei Flaschen Wein mit sich trug, sie öffnete und dem Schwarzhaarigen präsentierte, indem er ihm zwei Gläser mit jeweils dem unterschiedlichen Inhalt füllte. Barbara beobachtete den Templer interessiert dabei und blickte anschließend zu dem Jüngling. Er wäre durchaus interessant für sie gewesen, wäre ihr Herz nicht seit diesem Abend vergeben. Er zitterte stark und verließ den Raum, als sich Luigi entschieden hatte. 'Welch ein Tölpel', dachte sie sich und griff anschließend nach dem Glas, um ihm zuzuproßten. Seine Worte ließen kurz ihren Blick senken, als wäre sie ein geschmeicheltes, junges Ding, welches damit nicht umzugehen wusste. Sie verlor die Kontrolle und als sie dies selbst merkte, straffte sie automatisch die Schultern und trank einen großen Schluck.
"Ich weiß nicht, ob ich noch einmal die Möglichkeit habe, dies vor unserer Ankunft in Rom auszusprechen, Luigi. Und ich hoffe, Ihr lenkt kein Wort dagegen. Doch ich beliebe es, gemeinsam mit Euch in Rom zu verweilen." Ihr Herz schlug schneller gegen ihre Brust. Sie hatte ihm gerade ein großes Angebot gemacht. Und sie wusste nicht, wie sie reagieren sollte, würde er dies abschlagen. Doch erträumen durfte sie sich andererseits ebenfalls nichts.
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BeitragThema: Re: Gasthaus Bello Viaggio   7/9/2017, 8:48 pm

Der Wein war köstlich. Rizzi würde ein paar Flaschen morgen bei ihrer Abreise dem Gastgeberpaar abkaufen. Dann sah er wieder zu Barbara. Ihre Augen funkelten, ihre Lippen erzitterten leicht. Es war schön zu wissen, dass sie gerade nur Augen für ihn hatte und ihre ganze Aufmerksamkeit auf ihn lag. Das war ein sehr gutes, bestätigendes Gefühl und ihre Worte waren unglaublich beflügelnd.
"Ich habe Euch versprochen, dass ich Euch aufhalten werde. Für eine lange Zeit.", schmunzelte er. Er sagte damit nichts anderes als dass sie solange bei ihm bleiben konnte bis er das Zeitliche segnete, was er sicherlich vor ihr tun würde. "Rom erwartet Euch."

Er wollte ihr seine weiteren Gedanken noch nicht mitteilen. Das wäre zu früh gewesen und würde lächerlich wirken. Insbesondere da Barbara wusste, dass für Rizzi eine Beziehung ihrer Art Neuland war. Er war selbst darüber überrascht, dass er sich so einfach von seinen kirchlichen Überzeugungen lösen konnte. Sein Glaube war tief und fest. Aber sein keusches Leben konnte er plötzlich sehr einfach über Bord werfen. Lag es nur an Barbara? Oder war dieses Leben eine Lüge gewesen damit er nicht sehen musste, dass er damals bei Frauen nicht gut ankam? Jetzt war das natürlich anders, er hatte Macht und Ansehen und es gab einige Frauen, die ihn unbedingt kennenlernen wollten. Luigi hielt sie sich von sich fern weil er keine Abfuhr erleben wollte. So eine Schmach, wie er sie als junger Mann mehrmals erlebte, wollte er nicht mehr fühlen müssen.

"Ich hoffe, Ihr werdet Euch in meiner Villa wohlfühlen. Denn dorthin lade ich Euch ein.", sagte er und beugte sich etwas vor und senkte die Stimme. "Nichts anderes als deine Anwesenheit in meinem Heim wünsche ich mir, Barbara.", sagte er weiter und wechselte bewusst auf das intime 'Du'.

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BeitragThema: Re: Gasthaus Bello Viaggio   7/9/2017, 9:18 pm

"Und ich habe keine Bedenken, dass Ihr daran scheitern werdet.", gab sie von sich mit einem giften, womöglich auch einem herausfordernden Lächeln von sich. Sie machte ihm den Hof. In diesem Moment fühlte sie, dass sie dies schon lange nicht mehr getan hatte. Doch sie brach den Blick ab, etwas amüsiert, als sie abermals an dem Wein nippte und zur Tür sah. Noch hatten sie etwas Zeit zusammen. Von ihr aus könnte der englische Großmeister noch länger wegbleiben.

Zwei Diener, die im Raum standen, trieb sie mit einer Handbewegung aus dem Raum, die gerade erst hereingekommen waren. Sie folgten ihr sofort und zögerten keineswegs, um zu verschwinden. Diese Zeit gebührte ganz alleine den zwei Templern. Und sie wusste nicht, wann sie nochmal alleine sein würden. Barbara Gonzaga wusste, dass Luigi Rizzi keine Frau bisher an sich rangelassen hatte. Sie wusste nicht, ob sie stolz darauf sein konnte, diesen Triumph feiern zu können, dass gerade er Gefühle für sie entwickelt hatte und kläglich daran scheiterte, es vor ihr geheim zuhalten. Doch tatsächlich hatte er großen Mut bewiesen. Und Barbara fühlte sich nicht mehr verloren. Ja, sie fühlte sich sicher und überaus gut aufgehoben bei ihm.

Das "Du", welches er soeben aussprach, war wohlwahr intim. Jedenfalls für Barbara. Es zeigte so viel Vertrauen, wie man überhaupt nur zeigen konnte. Dass Luigi Rizzi dies ausnutzte..-Darüber wollte sie überhaupt nicht denken! Ihr verstorbener Ehemann hatte dies nicht gesagt, weder ihre Mutter, noch ihre vielen Geschwister. Auf diese Worte hielt sie inne, sah ihn nur an. Ein leichtes Lächeln zierte ihre Lippen, als wolle sie schlau daraus werden. In Wirklichkeit hatte ihr Herz in diesem Moment einen gewaltigen Satz gemacht und schlug ebenso schnell weiter. "Ich wünsche mir nichts sehnlicheres, als bei dir zu sein.", sagte sie nun mit leiserer Stimme, so dass nur er es hören konnte. "Wie sehr ich in diesem Moment in deinen Armen läge..." Das Eis wurde gebrochen.

Gans erfüllt ^^..hoffe ich
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BeitragThema: Re: Gasthaus Bello Viaggio   7/9/2017, 11:19 pm

Sie kokettierte und flirtete mit ihm. Das konnte er nicht übersehen und er quittierte ihr Verhalten mit einem leisen, angetanen Lachen. Dann stützt er seinen Kopf in seine Hand und sieht sie mit einem interessierten Blick an. Sie wollte in seinen Armen liegen? Die Vorstellung gefiel ihm. Aber vermutlich würde er sich etwas steif anstellen. Plötzlich verstand Rizzi wieder warum sich soviele Männer unter Druck gesetzt fühlten. Sie wollten alles richtig machen und vor der Angebeteten nicht blöd dastehen. Dieser Druck fühlte Rizzi gerade selbst sehr stark obwohl er wusste, dass das Blödsinn war.
"Ich komme deinen Wünschen gerne nach. Aber alles mit der Zeit.", sagte er und lachte leise. Er wollte sie nicht hinhalten. Das konnte sie ihm auch ansehen und heraushören. Aber sein Herz klopfte lautstark und er wusste nicht so recht wie er damit umgehen sollte. Er fürchtete, alles um sich herum sofort zu vergessen wenn er seinen Gefühlen gerade nachging. Und an dieses Gefühl musste er sich noch gewöhnen. Er wusste, dass Barbara ihm diese Zeit liess. "Und... dennoch hoffe ich, dass du nicht von deinen Vorstellungen ablässt und weiter... drängst.", räuspert sich leicht. Er hat dieses Wort bewusst gewählt. Denn es ist wichtig, dass sie dran bleibt. Dass sie sich nicht von ihm ablenken und auf die Wartebank schicken lässt. Rizzi würde es sonst ständig tun weil er es anders nicht kennt und manchmal Schwierigkeiten hat, über seinen Schatten zu springen. Barbara kann ihm hierfür eine gute Hilfe sein und ihn rauslocken, so wie sie es gerade getan hat.
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BeitragThema: Re: Gasthaus Bello Viaggio   8/9/2017, 12:02 am

Sie wollte ihn sicherlich nicht herausfordern. Doch wäre dies gegen ihre Natur, wenn sie dem nicht ihren freien Lauf ließ. Sein Auflachen ließ auch sie mehr lächeln, doch fixierte sie ihn weiterhin mit ihren grünen Augen. Der Wein schmeckte tatsächlich gut. Normalerweise trank man soetwas langsam, doch sie nahm nochmal einen Schluck. Erst dann stellte sie das Glas auf dem runden Tisch ab und lehnte sich zurück und griff sich an das Haar, welches mit dem Band zusammengehalten wurde. Eine Sträne im Nacken hatte sich gelockert und hing in ihrer vollen Länge hinab, was sie spürte, da diese zwischen Rücken und Polster gespannt war. Sie hätte das Band sofort lösen können, doch gehörte es sich nicht, so in einem Haus herumzulaufen, welches voller Wachen und Diener war, noch dazu einem englischen Großmeister. Vor Luigi hätte es ihr nichts ausgemacht, denn hatte er sie schon oft ohne Haarschmuck gesehen, wenn er sie in ihrer Unterkunft besucht hatte.

"So werde ich deinen Wünschen nachkommen."
Luigi wurde schon bald ebenfalls etwas lockerer. Für einen winzigen Augenblick fragte sie sich, was sie sich hier überhaupt erlaubte. Natürlich hatte sie auch Späße in manchen Situationen mit ihm getrieben, als die Gefühle noch nicht ans Licht kamen. Und er war auch nicht einer dieser Jünglinge, die mit ihr das Bett teilten. Sie durfte nicht daran denken, dass er genauso war. Denn das war Luigi nicht. Er war ein Mann von Rang und Qualität. Bis zu einer Hochzeit durfte eine Frau wie sie überhaupt nicht solchen Gedanken nachgehen.
"Du lässt mich vergessen, dass es sich nicht geziemt, solche Worte auszusprechen." Ihre Hand wanderte weg vom Hinterkopf, nach vorn zum Ohrläppchen. Ein Zeichen der Unsicherheit. Sie saß hier zwar vor einem langjährigen Freund, doch gebührte auch ihm der Respekt, ihn nicht als Objekt der Lust zu sehen. "Ich bin nicht mehr so stark wie vorher. Du enthüllst den Menschen, der ich eigentlich bin." Ihm ehrlich zu sein war das natürlichste überhaupt. Schon vorher war es das gewesen. Nur jetzt fühlte es sich so an, als würde sie ihm diese Gedanken voller Vertrauen in die Hände legen, als wäre es hauchdünn und könnte bei jeder falschen Bewegung zerbrechen. Deshalb hatte sie es immer behütet wie einen Schatz. Und Luigi war der Einzige, der dies aufbewahren durfte.
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BeitragThema: Re: Gasthaus Bello Viaggio   8/9/2017, 9:11 am

"Wir sind doch unter uns seit du die Diener rausgeschickt hast. Wer urteilt, was sich gehört und was nicht?", sagte er sehr amüsiert. Barbara belustigte ihn. Sie war eine tolle Frau. Sie war bemüht um Korrektheit und das liebte Luigi doch sehr an ihr. Und dennoch war er froh, dass er sie kannte. Er wusste, wie sie war. Manchmal sehr verletzlich und schutzbedürftig ohne aber dabei schwach zu sein. Luigi sah in ihr keine Schwäche. Er sah in ihr kein Dummchen, keine unkluge Frau, die nur Kinder zu gebären hatte. Solche Gedanken waren ihm fremd.
Luigi hatte sich schon immer auf den Menschen selbst konzentriert. Deshalb konnte seine Liebe und auch sein Hass enorm sein. Rafael Santoro bekam all seine Wut ab obwohl diese im Grunde seinem toten Vater galt. Und Barbara bekam nun seine Liebe obwohl diese lange nur Gott galt. Der Gedanke an Gottes Worte in Bezug auf die Beziehung, auf die Liebe und auf die Sexualität hatte Luigi verdrängt. Es passte nicht. Er war ein wenig erstaunt darüber wie er seinen Glauben sehen konnte wie er wollte aber eigentlich war das schon immer der Fall gewesen. Wie oft hatte er vor Santoro und da Vinci behauptet, er sei ein gnädiger und guter Mann weil er Gottes Worte vertrat und es ihnen beiden noch schlimmer ergehen konnte? Rizzi legte sein Glaube so aus wie es ihm in den Kram passte. Und das tat er äusserst bewusst. Deshalb konnte er jetzt auch ziemlich einfach und ohne Scham seine Keuschheit zur Seite schieben und sich auf Barbara einlassen.
Er sah ihr zu wie ihre Finger in ihr Haar gleiteten. Diese Bewegung war erotisch gewesen. Selbst das leicht unsichere Spiel an ihrem Ohrläppchen diente im Grunde nur dazu, einem Mann subtil verstehen zu geben, dass er sie in die Arme und beschützen möge. Sein Blick ging zur Tür. Dann stand er auf, beugte sich vor Barbara tiefer und legte seine Finger an ihr Kinn. "Du bist stark. Glaube nie etwas anderes als das.", sagte er leise, lächelte leicht auf und küsste schliesslich sanft ihre Stirn.
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BeitragThema: Re: Gasthaus Bello Viaggio   8/9/2017, 10:00 am

Ihr war nicht entgangen, dass ihm die Stimmung durchaus gefiel, die gerade herrschte. Nur kurz blickte sie von ihm ab, sah ihn anschließend abermals an und zuckte leicht mit der Schulter. "Es ist kein Fehler, stets einen Hauch von Anstand zu besitzen. Denkst du nicht auch?" Natürlich waren sie nun alleine. Sie konnte somit alles sagen, was sie wollte. Gegenüber Luigi fühlte sie keinen Scharm. Und dennoch wurde sie nicht zur Frau erzogen, die sich erlaubte alles zu sagen, was ihr gerade im Kopf herumging. Es würde Zeit brauchen, selbst dies ablegen zu können und dem frei nachzugehen, was Luigi Rizzi sagte.
Doch wieso konnte sie das nicht jetzt? Jetzt, wo auch Luigi Rizzi sich fallen ließ? Diese Leichtigkeit, mit der er voranging, kam nur selten zum Vorschein. Stets war er ein strenger Mann mit gestraffter Schulter, der aber nie die Freundschaft zwischen sich und Barbara vergaß. Selbst in jeder nervenaufreibenden Minute hielt er zu der Herzogin, wiedersprach ihr nicht und blickte sie mit Respekt an, was Gonzaga deutlich spürte. Er war ein wervoller Verbündeter, ein teurer Freund, der auch denselben Respekt zurückbekommen sollte. Er war mehr als nur ein Templerbruder und könnte Barbara Gonzaga irgendetwas tun, würde sie dafür sorgen, dass man ihm mehr als das gab. Denn er hatte deutlich mehr verdient als den einfachen Titel eines Templerbruders.

Die Finger, die eben noch ihr Haar zurecht zu machen versuchten, glitten an das Ohr und schon bald ließ sie die Hand aber in den Schoß fallen. Sie beobachtete, wie er aufstand und die wenigen Schritte zu ihr rüber ging, um anschließend mit ihr auf ungefähr gleiche Augenhöhe zu kommen. Sie spürte die Finger an ihrem Kinn, mit welchem er ein angenehmes Kitzeln auslöste, welches anschließend in ihrer Bauchgegend verschwand. Die Worte folgten, anschließend der Kuff auf die Stirn. Letzteres allein sagte schon so viel aus. Anschließend suchte sie nach seiner Hand und streichelte diese sanft und hauchte ihm einen Kuss auf den Mund. Erst nach ein paar Sekunden löste sie sich wieder von ihm, ließ seine Hand los und lehnte sich zurück.
"So langsam habe ich große Bedenken, Signore Hannigan würde uns heute Abend noch Gesellschaft leisten."- Nur eine leichte Andeutung mit einem amüsierten Lächeln.
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BeitragThema: Re: Gasthaus Bello Viaggio   8/9/2017, 2:03 pm

Er lächelte und setzte sich zurück. Er fühlte sich am Ziel. Barbara bereitete ihm ein eigenartig gutes Gefühl. So als wäre er angekommen nach einer sehr langen Reise und das war ihm bisher gar nicht bewusst gewesen.
"Nun, wir waren ebenfalls ausser Haus. Vielleicht informiert ihn gerade erst ein Diener über unsere Rückkehr. Warten wir noch einen Moment.", sagte er. Er wollte wirklich noch gerne ein paar Worte mit Hannigan wechseln bezüglich Santoro. Auch wenn er wusste, dass Barbara lieber gerne mit ihm weiterhin alleine gewesen war. Er sehnte sich auch danach. Aber die Neugier auf Hannigans Aussagen verschwand nicht so einfach. Er wollte noch eine Weile zuwarten auch wenn es ihm durchaus schwerfiel.
"Wie mundet dir der Wein?", fragte er. Barbara trank ihn schnell. Vielleicht zur Beruhigung ihres Herzschlages oder um sich etwas gehen zu lassen. Es war ihr gutes recht, der Tag war lang und anstrengend gewesen. Rizzi fühlte sich dennoch energiegeladen. Das lag nun nicht mehr allein daran, dass er Santoro in seinen Händen wusste sondern an dem berauschenden Glücksgefühl, welches Barbara in ihm ausgelöst hatte.

Er bemerkte ihre Ungeduld durchaus und wenn er ehrlich war, war er es auch. Er war neugierig auf sie. Aber nicht stürmisch. Rizzi war es nicht gewohnt bei einer Frau zu liegen, sie zu liebkosen oder zu streicheln. Er hatte Bilder und Vorstellungen davon im Kopf, wusste aber nicht ob ihm solche Zärtlichkeiten einfach oder schwer fallen würden. Selbst wenn Barbara nachsichtig war, sie durfte erwarten, dass sich Rizzi als Mann Mühe gab. Erst recht wenn ein solcher Altersunterschied bestand. Rizzi wollte sich vor ihr keinesfalls blamieren. Vielleicht spürte sie auch, dass ihm dieser Gedanke äusserst unangenehm war und er sich sehr bemühte, ihr zu gefallen.
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BeitragThema: Re: Gasthaus Bello Viaggio   8/9/2017, 3:53 pm

"Du hast recht.", seufzte sie. "Wir haben alle  Zeit der Welt." Anschließend musste sie grinsen. "Im Gegensatz zu dem Mentor und den anderen Assassinen. Es wird mir eine große Freude sein, sie alle hängen zu sehen." Während sie das sagte, hatte sie die Flamme einer Kerze fixiert, die auf dem Tisch stand, als würde sie laut nachdenken. Es wäre in aller Munde des Templerordens, wer diese Beute gemacht hatte. Die Welt musste von diesen Bastarden befreit werden, für die ein fairer Kampf etwas seltenes war. Bisher hatte Barbara selbst noch nie das Vergnügen gehabt, vor einem Assassinen zu stehen und ihm in die Augen  zu blicken. Jedenfalls nicht bewusst. Und schon gleich gar nicht einem Mentor. Es würde ihr eine große Freude bereiten, ihn in Rom auszufragen, mit dem Henker und Luigi an der Seite. Schmerzen würde sie ihm nur deshalb zufügen, weil es sein musste. Wie sonst sollte er reden? Und er würde reden.

Luigi holte sie aus den Gedanken, als er über den Wein sprach. "Vorzüglich.", antwortete sie mit einem Lächeln und stand dann auf, um an das Fenster zu gehen. Der Mond schien mittlerweile schon. In diesem Moment konnte sie ja nicht ahnen, dass in dem Wald, der dort drüben war, der Großmeister und ein Dahergelaufener soeben sich noch der Lust hingegeben hatten. Dies würde womöglich niemals ans Licht kommen. Die Hände faltete sie zusammen, während sie hinaussah, in die Finsternis.
"Vielleicht wird er der einzige sein, der hängen wird. Woher wollt Ihr wissen, dass seine Anhänger uns nach jagen werden?" Dass Leonardo da Vinci diese Worte auf der Templerfeier wahrgenommen hatte, wusste die junge Frau nicht. Sicher hatte Luigi Rizzi etwas dafür getan, dass sich dies florentinischen Assassinenorden herumgesprochen hatte.
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