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 Mode in der Renaissance

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Genforscher

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Spieler : Nessie

BeitragThema: Mode in der Renaissance   7/9/2017, 1:41 pm



1450-1500.
Wie auch im 21. Jahrhundert änderte sich die Mode damals kaum in einem Abschnitt zwischen 5 und 10 Jahren.




Einblick:
 

Damenmode

Um die Mitte des 15. Jh. zeigten  sich in der Frauenkleidung deutliche regionale Unterschiede. Für das im Mittelalter übliche einteilige Gewand entwickelte sich die Form und Schnitt eine breite modische Palette. Durch die wachsende Vielfalt an einzelnen Kleidungsstücken experimentierten die Schneider nun mit den vom Mieder losgelösten Röcken und Ärmeln und arbeiteten Kragen und Schnürverschlüsse ein. Kopfbedeckungen änderten sich kaum, wurden nur wesentlich aufwendiger. Mit dem Verschwinden des länglichen gotischen Modestils wurde die Kleidung weicher und breiter. Fortschritte in der Weberei führten zu einer Zunahme der Textilproduktion. Das machte Stoffe erschwinglicher, insbesondere für die wachsende, wohlhabende Schicht der Händler. In Nordeuropa blieben Felle zum Wärmen unverzichtbar.

Beispiele:
 

Hauben und Schleier


Kopfbedeckungen betonten bei Frauen häufig eine hohe, glatte Stirn. Viele bleichten ihr Haar modisch blond oder zupften die Stirnhaare. Zylindrische Hauben unterschiedlicher Höhe, gestürzt durch kleine Kappen oder Gestelle, waren in Frankreich, Burgund, England und den Niederlanden modern. Mit Draht und Nadeln wurden daran feine Seiden- oder Leinenschleier befestigt.

Beispiele:
 







Herrenmode

Von den 1480er- Jahren an ersetzten neue, breitere Formen den letzten Spuren mittelalterlicher Männerkleidung. Anstelle der schmalen, länglichen Gestalt bevorzugte der Mann der Renaissance in seinem bodenständigeren künstlicherischen und wissenschaftlichen Streben geradlinige Formen, die sich seitlich ausdehnten. Man trug das Haar nicht mehr soldaditsch gestutzt, sondern in langen, natürlichen Locken. Männer begannen, verschiedene Kleidungsstücke als Ensemble zu tragen und nutzten Oberflächen, Stoffe und Borten für Verzierungen. An Übergängen wie Nähten, Ärmeloberkanten und unter Schnürungen wurden darunterliegenden Stofflagen sichtbar. Neben gefälteten Stoffen sah man auch natürlich fallende Falten, die besonders bei rund geschnittenen Stoffen effektvoll waren.

Beispiele:
 

Wandel

Mit den Lebensphasen veränderte sich auch die Kleidung des Mannes, die seinen Platz in der Gesellschaft anzeigte. Junge Männer trugen kurze, enge Wämser und Röcke, die viel Bein zeigten.Etwa ab 25 Jahren verschob sich die Saumlänge am Oberschenkel weiter nach unten, um mit zunehmenden Alter sogar bis auf den Boden  zu reichen. Lange, dunkle Mäntel betonten die Würde derer, die nicht körperlich arbeiteten, der Würdenträger, Gelehrten oder Ärzte. Gleichzeitig hielten die bodenlangen Mäntel aber auch warm.

Beispiele:
 





Unterwäsche und Korsetts:


Frauen trugen unter ihren Kleidern nur ein Leinenhemd, welches gleichzeitig als Nachtgewandt diente. In kalten Jahreszeiten durften sie unter ihre Röcke auch Hosen anziehen.
Im Gegensatz zu Frauen durften Männer "richtige" Unterwäsche tragen.
Diese bestand meist aus Baumwolle/Leinen und ist mit der heutigen Unterhose des Mannes zu vergleichen. Diese wurden mit Schnüren an den Seiten zusammengebunden.


Die ersten Vorläufer des Korsetts entwickelten sich erst in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts aus versteiften Miedern.
In Österreich entdeckte man im Jahre 2008 mehr als 2700 Büstenhalter aus Leinen in den Körbchengrößen C, die aus der Zeit zwischen 1440 und 1485 stammen.


Quelle: Wikipedia
Express.de
Mode-3000 Jahre Kostüme, Trends, Stile, Designer



© The ABSTERGO company


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