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 Montepulciano - Kerker

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AutorNachricht
Shane Hannigan
Englischer Großmeister
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Alter : 20
Spieler : Rune

Der Charakter
Alter: 30 Jahre
Besonderheiten: Wunden an der linken Wange und Hüfte; ebenso am rechtem Bein; braucht einen Gehstock
Gesinnung: Templer Templer

BeitragThema: Re: Montepulciano - Kerker   7/10/2017, 9:50 pm

Shane ächzte unter den heftigen Schlägen. Er konnte nicht mehr tun, als stetig sein Schwert zu heben oder zu senken um Rizzis Klinge abzuwenden. Er suchte nach einer Möglichkeit die Welle zu durchbrechen. Einmal schaffte er es fast, aber am Ende wurde seine Hand unsanft verdreht, während das Schwert zur Seite glitt ohne Schadwn zu hinterlassen. Shane zog sich ein paar Schritte zurück und drehte das Handgelenk testweise hin und her. Es brannte, doch seine Bewegung war nicht eingeschränkt. Der plötzliche Zug hatte die Hand einfach beleidigt.  Den Kopf leicht geneigt, sah er Rizzi funkelnd an. Er konnte die Wut und die Ungeduld in dessen Augen und auch in seiner Bewegung sehen. In der Zeit die er mit Rizzi verbracht hatte, war der andere nie jemand geweswn der einfach gewartet hatte. Shane stand etwas seitlich und als Rizzi zu laufen begann, wartete er ein paar Sekunden. Er sah den Templer berechnend an und dann stürzte er sich Rizzi entgegen.
In den nächsten Sekunden schien alles so schnell zu gehen. Er hatte sein Schwert erhoben und bekam nur noch mit wie die Wucht des Aufpralls ihn mit sich riss. Er stolperte zurück und fiel. Die Welt drehte sich und die Luft wurde ihm gnadenlos aus den Lungen gedrückt bei dem Aufprall auf dem Boden. Etwas knackte in seinem Körper und ein stechender Schmerz fuhr durch seine Schulter und seiner Wange. Im Sturz hatte sich sein eigenes Schwert gelöst und war durch die Luft gerutscht, um am Ende über seine Wange zu streichen und sich tief in seine Schultern zu graben. Shane blieb für einen Moment einfach liegen. Dann drehte er den Kopf und sah zu der Klinge die sein Fleisch durchschnitten hatte. Er war bleich und die linke Wange mit Blut verschmiert. Die Überraschung über den Sturz ließ nach und seine Sinne kehrten zurück. Nach und nach rappelte er sich auf. Die Schulter brannte fürchterlich und er griff nach dem Schwert. Shanes Kopf war dabei zu Rizzi gedreht und seine Auge waren erfüllt von Schmerz aber auch Wut. Ohne den Blick von Rizzi abzuwenden zog er seine Waffe aus seiner Schulter. Das Geräusch und das Gefühl ließen Shanes Sichtfeld verschwimmen und Dunkelheit flimmerte an seinen Rändern. Er drohte ohnmächtig zu werden. Doch er blieb stehen. Verdreckt, von Blut erfüllt, aber noch immer nicht geschlagen. Purer Wille und auch der zarte Gedanke an Rache hielten ihn aufrecht. Er konnte sehen, dass auch Rizzi nicht ungeschoren davon gekommen war. Ihr Blut schien überall zu sein.
Die Stille um sie herum war unheimlich. Sie ließ ihn seinen Herzschlag unglaublich laut erklingen. Shane konnte sehen wie Rizzis Lippen sich bewegten, aber er verstand die Worte nicht. Trotzdem hob er sein Schwert in die Höhe und kam wieder näher auf ihn zu. “Wollt Ihr schon aufgeben?“, fragte er dann ruhig und ließ die Schwertspitze in seine Richtung zeigen. Rote Tropfen lösten sich davon und fielen auf den Stein unter ihren Beinen.

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Luigi Rizzi
Ritterbruder
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BeitragThema: Re: Montepulciano - Kerker   7/10/2017, 10:40 pm

Er grinste böse auf und umfasste den Schwertgriff erneut fester. Er starrte Hannigan entgegen und konnte seine Worte hören. "Ich gebe niemals auf!", brüllte er atemlos und begann erneut zu husten. Immer noch spuckte er Blut und auf einmal fiel ein Zahn mit heraus. Rizzi spürte es. Es war ein Schneidezahn gewesen. Hannigan hatte ihn entstellt! Er hatte ihn lächerlich gemacht! Zudem hatte er sich heftig auf die Zunge gebissen, die jetzt unangenehm anschwoll und stark blutete. Er würde nicht mehr lange sprechen können, so dass man ihn verstand. Bald würde er sich wie ein Narr anhören! Er sah nun das Blut, dass an Hannigan hinunterlief und auf dem Boden eine gefährliche rutschige Spur hinterliess.
Wieder nahm er Anlauf und rannte auf Hannigan zu. Seine Klinge war weder erhoben noch führte er einen Hieb aus. Er wollte zustossen. Wollte die Klinge in Hannigans Bauch rammen. Hannigan blieb nur ein Ausweichmanöver, denn eine gerade vorstossende Klinge konnte er nicht abwehren. Genauso gut konnte es aber sein, dass er zu langsam reagierte und Rizzi ihn durchbohrte.
Seine Stiefel waren aus teurem Leder gemacht. Er leistete sich gute Qualitätsware. Doch es war ganz gleich wie gut und teuer sie waren, das Pflaster war durch das Blut rutschig geworden. Nur wenige Zentimeter vor Hannigan rutschte Rizzi auf. Er riss die Augen auf, verlor das Gleichgewicht und stolperte nach vorn. Seine Klinge erfasste Hannigans Oberschenkel über dem Knie während Rizzi selbst die Kontrolle über seinen Stand verlor und dabei spürte, wie Hannigans Klinge quer über seinen Rücken auf Kreuzhöhe über dem Steissbein rutschte und sich ins Fleisch schnitt. Rizzi brüllte schmerzerfüllt auf bevor er im Sturz, der ohnehin durch das Ausrutschen kam, das Bewusstsein kurz verlor und hart auf das Pflaster aufschlug. Aus seiner Hand glitt das Schwert und blieb klirrend am Boden liegen. Rizzi war benommen. Kurz öffnete er die Augen und sah nichts als Dunkelheit. Er holte tief Luft, spürte aber, dass er sie kaum in seine Lungen führen konnte. Sein Kopf rollte zur Seite wo sein Bewusstsein wieder hartnäckig um die Oberhand kämpfte und leicht zurückkam. Er öffnete die Augen wieder und versuchte den Blick auf Hannigan zu richten. Rizzi wusste, er hatte ihn erwischt. Es war nicht nur ein kleiner Schnitt gewesen. Seine Klinge hatte richtig zugeschlagen. "... kniet endlich vor mir nieder...", keuchte er tonlos. Er hörte keine Peitsche mehr. Aber die hörte er schon seit seinem letzten Sturz nicht mehr. "San...toro...", sagte er leise bevor ihm die Augen wieder zufielen und die Ohnmacht über ihn gewann. Rizzi konnte sich allerdings auch auf seine Wachen berufen. Sie hatten Anweisungen erhalten. Diese betrafen auch Hannigan. Er würde hier nicht elendig zugrunde gehen. Er würde versorgt werden. Rizzi wollte sich nicht nachsagen lassen, Hannigan, ein Templer, Verräter hin oder her, Sünder oder Wahnsinniger, wäre unter Rizzis Händen unangemessen behandelt worden und daran gestorben.

--> geht nach 'Montepulciano'


Zuletzt von Luigi Rizzi am 8/10/2017, 12:47 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Shane Hannigan
Englischer Großmeister
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Gesinnung: Templer Templer

BeitragThema: Re: Montepulciano - Kerker   7/10/2017, 11:50 pm

Wenigstens hier scheinen wir uns einig zu sein.“ Shane keuchte ein wenig und der Schmerz hatte ihn vorbeugen lassen. Das Schwert in seiner Hand zitterte nun sichtlich und er musste immer wieder um einen festen Stand kämpfen. Er musste das Duell jetzt beenden, oder er würde verlieren. Dieser Gedanke fraß sich in seinen Kopf und er schluckte. Seine linke Schulter war nicht mehr zu gebrauchen und die Waffe fühlte sich mit einem Mal so schwer an.
Die Augen des Engländers wurden schmal und er hob das Schwert an, um sich gegen Rizzis erneuten Angriff bereit zu machen. Der Körper des anderen verzerrte sich, als er immer näher kam. Shane befürchtete er würde den Schlag nicht überleben. Seine Beine wollten einfach nicht reagieren. Er war so darauf konzentriert gewesen zu stehen, dass er das gehen verlernte. Seine grauen Augen starrten die scharfe Klinge einfach an. Sie kam näher und näher. Aber bevor diese ihn durchbohren konnte, rutschte der andere Templer aus. Dieses Bild löste ihn aus seiner Starre. Zu spät. Ein kurzer Aufschrei drang aus seinem Mund und sein Bein drohte unter ihm wegzusacken. Rizzis Klinge hatte sich tief in das Fleisch geschnitten, ohne von irgendwas gestoppt zu werden.
Shane versuchte sich aufrecht zu halten, dabei stieß er sein eigenes Schwert nach vorne. Er konnte sehen, wie es sich über Rizzis unteres Kreuz schnitt und kurz darauf ertönte auch der gepeinigte Laut aus dem Mund des Italieners. Die Waffe fiel dabei aus Shanes Griff und er drückte automatisch die Hände an die Wunde an seinem Bein. Blut quoll über seine Finger und er wankte gefährlich. Er hatte bereits viel von seinem Lebenssaft verloren und nun folgte noch mehr. “Ich ...“ Er brauchte einen Augenblick um das Schwindelgefühl zu unterdrücken. “.. beuge mein Knie nur vor dem König.“ Shanes Beine gaben nach. Er hatte nicht die Kraft den Sturz abzufangen und seine Knie landeten am Boden. “Nicht...“ Kurz darauf folgte der Rest seines Körpers und sein Gesicht traf auf den Boden auf. “..mein Name..
Wie im Traum bekam er nun mit wie sich eilige Schritte näherten. Der Großmeister spürte nur das Feuer in seinem Körper, dass ihn von innen zu verbrennen schien. Shane war so gefallen, dass sein Blick in die Richtung von Francis Leiche fiel. Sie war kaum mehr von der Dunkelheit zu unterscheiden. “Dass er ausgerutscht ist, lag wohl an deinem verfluchten Glück.“, murmelte er in die Richtung des Körpers. Er wusste nicht einmal ob er sie wirklich ausgesprochen hatte. Die Welt um Shane herum verblasste und die Ohnmacht begann sich wie eine Decke über seinen Körper zu legen. Shane hatte keine Ahnung von Rizzis Vorkehrungen​. Viel eher glaubte er, dass er nun einfach verbluten würde. Wer hatte am Ende gewonnen? Rizzi lag neben ihm ebenso am Boden und schien sich nicht mehr zu rühren. Er hätte ihn töten sollen... jetzt im letzten Streich oder war er sogar tot? Shane streckte eine Hand nach Rizzi aus, aber bevor er ihn berühren konnte, wurde alles um ihn herum schwarz.

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Emily de Lucca
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BeitragThema: Re: Montepulciano - Kerker   20/10/2017, 8:09 pm

 cf --> Weg der Assassinen

Sonntag,  11.April, Rafael und Emily 


Die Wachen zogen sich mit ihrer Beute vom Hof zurück und nach kurzer Strecke legten sie Emily ab. Man fesselte ihr die Arme auf den Rücken und der große Kerl, der sie geschnappt hatte, warf sie erneut über die Schulter und trug sie weiter in Richtung Stadt. 
Auf halber Strecke regte sich die Assassine wieder und öffnete langsam die Augen. Ihr Kopf schmerzte und sie konnte die Stelle deutlich spüren, an der sie der Schlag getroffen hatte. Emily musste einige Male blinzeln bis sie begriff in welcher Situation sie sich befand und auf wessen Schulter sie getragen wurde. Schnell kehrte nun wieder Leben in den vergleichsweise kleinen Körper und sie versuchte einige gezielte Tritte gegen den Männerkörper zu landen. Statt des erhofften Schmerzlaut hörte sie nur ein kehliges und amüsiertes Lachen, welches vibrierend in ihren eigenen Körper übertragen wurde und sie nur noch wütender machte. Die Pranken der Wache lagen erbarmungslos an ihren Beinen und egal wie stark sie sich wehrte ließ er nicht los. Emily hob ihren Kopf um mehr zu erkennen. 
Die anderen Männer grinsten auf eine Art stolz und freudig. Der Verlust ihrer Kameraden schien ihnen weniger auszumachen. Vielmehr erfreute sie scheinbar die Tatsache, dass sie ihrem Vorgesetzten zwei gefangene Assassinen präsentieren konnten. 
Auch Adriano begleitete die Gruppe und war wie die letzten Tage noch immer gefesselt. Auf seine Hilfe konnte sich Emily nicht verlassen und wollte sie auch nicht hoffen. Wer weiß ob er nicht wieder die Namen der anderen verraten würde, sollte es auf Folter oder vergleichbares hinauslaufen. 
Die Assassine war wütend. Sobald als sie wieder bei Sinnen war, schimpfte sie laut fluchend und fand für jeden einzelnen der Wachen einige passende Bezeichnungen. Verstehen konnte sie aber niemand, da sie wie automatisch in die Sprache verfiel, welche sie die letzten Jahre häufiger benutzte.  Das dämische lag ihr in solchen Momenten eindeutig mehr. So konnte sie auch sichergehen, dass sie in ihrer schäumenden Wut nichts verriet was sie Anderen hätte gefährden können. 
Die gefesselten Arme erschwerten ihr jede weitere Bewegung und erst als man sie wieder auf die eigenen Beine setzte, startete sie einen letzten verzweifelten Versuch und biss den Riesen mit aller Kraft in die unbedeckte Hand um sich loszureißen. Weit kam sie dadurch nicht, denn die Wache brummte nur etwas mürrisch auf und zog Emilys Kopf an den Haaren zurück. So wurde sie durch verschiedene dunkle Gänge und Treppen geschoben und gezerrt bis sie den Kerker erreichten. Noch immer fluchend sah die junge Frau zu, wie vor ihr eine schwere Tür geöffnet wurde. Unsanft wurde sie hinein geschubst und versuchte vergeblich das Gleichgewicht zu halten. Mit den Händen auf dem Rücken rappelte sie sich so schnell sie konnte wieder hoch und warf sich gegen die mittlerweile wieder geschlossene Tür. ''Feiger Bastard! Lass mich hier raus!'' Mit der Schulter fest gegen die Tür drückend musste sie sich bald geschlagen geben. Nur langsam wurde ihr die Situation bewusst und Verzweiflung stieg in ihr hoch.
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BeitragThema: Re: Montepulciano - Kerker   20/10/2017, 9:59 pm

cf --> Weg der Assassinen

Sonntag,  11.April, Adriano und Rizzi

Adriano wurde von den Wachen mitgenommen und lief nur mit größten Protest. Er wusste nicht wohin sie ihm brachten aber er hatte kaum zeit darüber nachzudenken. Sein Blick hing die meiste Zeit Sorgenvoll auf der Assassine die gefesselt auf der Schulter des gro0es Mannes hing und Bewusstlos war. Er startete mehrere Versuche sich zu befreien aber der Dolch der sich in seinen Rücken böhrte und die drohenden Worte der Wachen ließen keine Weiteres Versuche zu. Er streckte dem Rücken sehr durch um der Spitze im Rücken zu entkommen was dazu führte das man ihn vorwärts schieben konnte wie eine Karren ohne das er sich groß hätte wehren können. "Wo bringt ihr uns hin?" fragte er aber er bekam nur höhnisches Lachen und einen Schups zur Antwort woraufhin er fast stolperte. Er fluchte böse und ahnte wo diese Reise enden würde und betete still das diese Reise nicht bei Rizzi enden würde den das wäre sein Ende. Sie durchquerten die Stadt als die Assassine wieder zu sich kam und Adriano seufzte erleichtert. Er sah sie schweigend an mit einem Blick der sagen sollte das er ihr nicht helfen konnte selbst wenn er es wollte. Adriano hatte Mitleid mit der Assassine und wenn er gekonnt hätte hatte er ihr geholfen um so mehr erschütterte es ihn wie die Wachen die Frau in die Zelle schmissen. Er knurrte wütend auf und biss nach einer Wache. "MIT EINER FRAU GEHT MAN VORSICHTIGER UM SELBST WENN SIE EINE GEFANGENE IST!" schnaubte er wie ein Nashorn als er eine Ohrfeige bekam die ihm fast die Sinne raubte. Er wurde weiter geführt und dann selbst in eine Zelle geschupst das er stolperte und hinfiel. Er keuchte auf und erhob sich und sah zur nun geschlossenen Tür und sah sich in der Zelle um.
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Luigi Rizzi
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BeitragThema: Re: Montepulciano - Kerker   21/10/2017, 11:08 pm

Nachdem Rizzi mit Hannigan vom Stall am Stadttor zurückgekommen war, besuchte er zuerst Barbara. Sie war schwach und ihr Zustand gefiel ihm überhaupt nicht. Aber es blieb ihm nichts anderes übrig als zu hoffen und zu beten.
Man hatte ihm erklärt, dass man eine Frau und einen Mann gefangengenommen hatte. Den Mann hatte man in eine eigene Zelle geworfen, die Frau zu Santoro. Rizzi fand die Idee sehr gut. Santoro würde sich in Gedanken wälzen warum man eine Frau zu ihm gesperrt hatte.
Rizzi erwartete Hannigan erst in einer viertel Stunde im Kerker. Er war schon früher losgegangen um den weiteren gefangenen Mann zu besuchen.
Die Zellentür wurde für ihn geöffnet und auch offengelassen. Wachen versperrten hinter Rizzi den Weg für Matador. Er konnte nicht fliehen.
"Die Maus ist in die Mausefalle gelaufen.", sagte er zu ihm und blieb dann abrupt stehen. "Ihr? Seid Ihr es nicht gewesen, der mich in Florenz auf der Strasse beleidigen wollte?", fragte er ihn. Er wollte aber keine Antwort auf diese Frage denn die Tatsache lag ja auf der Hand. "Sieh mal einer an. Ich scheine Eindruck bei Euch hinterlassen zu haben, dass Ihr Euch den Assassinen angeschlossen habt und bis hierher gereist seid."
Rizzi verschränkte die Arme und stand drohend vor Matador. "Ich habe zwei Fragen an Euch: Wieviele seid ihr? Und ist ein englischer Söldner unter euch?"
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BeitragThema: Re: Montepulciano - Kerker   21/10/2017, 11:38 pm

Adriano stand an die Wand gelehnt mit seinen gefesselten Händen und sah zur Tür als diese geöffnet wurde. Als er Rizzi sah knurrte er etwas. Dem dem er am wenigsten begegnen wollte war sein Gastgeber. Er sah ihn an von oben nach unten und umgekehrt und grinste dann. Der Templer sah mitgenommen aus. "Meint ihr mit der Maus vielleicht euch selbst?" fragte er und grinste dann. "Hm den irgendwie werde ich das Gefühl nicht los was mich plagt wenn ich euch ansehe.  Den ihr seht so aus als wenn ihr Bekanntschaft mit einer Mäusefalle gemacht habt!" Adriano wusste in welcher Lage er sich befand und doch konnte er sich den Kommentar nicht verkneifen. Wieder mustertete er den Templer vor sich eingehend. "Ich habe mich den Assassinen nicht angeschlossen. Hätten euch eure Soldaten richtig aufgeklärt wüsstet ihr das ich an einen Stuhl gefesselt war als eure unfähigen Soldaten so elegant die Tür geöffnet haben und mich nach draußen zerrten. Nochdazu füllten sie mich mit Schlafmohn ab, wisst ihr was das ist? Eine schöne Pflanze wenn man alles um sich herum vergesen will". Als Rizzi dann die Frage stellte ob ein Söldner bei ihnen war und wieviele sie waren grinste er wieder. "Tut mir leid Signore Rizzi aber ich habe bei dem eleganten Transport der Assassinen und dem Abfüllen mit Schlafmohn das Zählen verlernt und habe Keine Ahnung wieviele wir waren". Wieder grinste Adriano. Natürlich war das gelogen aber er würde dem templer doch nicht alles auf die Nase binden. "Ein Söldner? Nein das wüsste ich" meinte er und sah Rizzi ernst an. Natürlich war auch das nicht die Wahrheit. Den wenn Adriano eines in seiner Gefangenschaft bei den Assassinen gelernt hatte dann das man KEINEM Templer trauen konnte, besonders nicht einem der sich Luigi Rizzi schimpfte. Was Adriano bei all der Hektik gar nicht mitbekommen hatte war das bei dem Angriff der Templer 2 der Knöpfe seines oberen Gewandes weggekommen waren und damit leicht seine Brust frei gaben wo man etwas von dem Brandmahl, dem spanischen Stier, sehen konnte. Darauf achtete Adriano aber nicht den er hatte nur den Templer vor sich und musste sich sehr konzentrieren das er während er ihn verspottet sich nicht selbst oder einen der anderen Verriet. "Jetzt bin ich dran Signore mit Fragen stellen" meinte er ernst und sah ihn an. "Also Was verschlägt einen Templer wie euch in diese schöne Stadt?"
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Luigi Rizzi
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BeitragThema: Re: Montepulciano - Kerker   22/10/2017, 4:44 pm

Rizzis linke Augenbraue schoss in die Höhe als der gefangengenommene El Matador mit ihm sprach und nichts sagen oder beantworten wollte. Er besass gar die Dreistigkeit, selbst Fragen zu stellen. Rizzi machte ein paar Schritte vorwärts, hob die Hand und gab dem Mann vor sich eine gepfefferte Ohrfeige.
"Euch muss man offenbar noch Anstand und Respekt lehren!", zischte er. Dann packte er El Matador an den Haaren und zog dessen Kopf ruckartig nach hinten.
"Ihr seid noch am leben also seid Ihr für irgendwen wertvoll. Und ich werde herausfinden, wer das ist.", sprach er gefährlich leise zu ihm. Dann liess er ihn los und trat wieder zurück.
"Wieviele seid ihr? Und gehört Ihr vielleicht zu den Leuten von Signore Hannigan?", fragte er erneut. Es war riskant, Hannigan ins Gespräch zu bringen. Aber es konnte sein, dass man Hannigan kannte und der englische Grossmeister tatsächlich ein falsches Spiel trieb. "Was ist mit dem blonden Engländer? Kennt Ihr ihn? Ist er bei euch?"
Rizzi wollte Informationen. El Matador dachte wohl er sei ein grossartiger Schauspieler und könne ihm etwas entgegensetzen wenn er so tat als sei er nicht einzuschüchtern. Aber er war nicht Rizzis erster Gefangener und so liessen ihn El Matadors Versuche einfach kalt.
Die Tätowierung fiel ihm natürlich auf aber er erkannte sie nicht richtig und er wollte sich darum auch gar nicht gross kümmern. Er hatte andere Fragen und wenn El Matador nicht sputen sollte, wüsste Rizzi noch andere Massnahmen, die El Matador zum reden bringen konnten. Nur eine Zelle weiter wartete diese Massnahme.
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BeitragThema: Re: Montepulciano - Kerker   22/10/2017, 5:05 pm

Ein Grinsen durchzog Adrianos Kopf als er die Augenbraue des Templers beobachtete wie sie in die Höhe schnellte. Als dann die Ohrfeige kam und sein Kopf ruckartig zur Seite flog war ihm eben schwindelig aber das legte sich schnell wieder. Als Rizzi dann meint das man ihm Anstand und ordnung beibringen müsse, fauchte er nur ein gehässiges "Versucht es doch Signore Rizzi. Ich habe in meinem Leben schon so viel erlebt da seit ihr eine winzige Hürde dagegen!".Er versuchte den templer durch seine Provokanten Antworten zu reizen, leider sprang er nicht darauf an. Als Rizzi ihn an den Haaren packte und seinen Kopf nach hinten zog das es schmerzte holte er tief luft durch die zusammengebissenen Zähne aber er sagte kein Wort obwohl es weh tat wie er ihm den Kopf verbog. Als Rizzi ihn dann los lief richtete er sich erst einmal wieder gerade auf ehe er ihn mit einem hasserfülltem Blick ansah. Er hasste die templer er hasste Rizzi, er hasste alle die mit dem Templerorden in zusammenhang standen. "Wie ich schon sagte, Ich habe das Zählen verlernt! Da müsst ihr euch schon einen anderen dummen aussuchen der euch das sagen kann!" Adriano zitterte vor Anspannung aber seine Hände waren gefesselt. Wenn sie frei wären wäre er dem Templer warscheinlich an die Kehle gesprungen so sehr empfand er gerade Abscheu für ihn. "Ich kenne keinen Sir Hannigan? Wer zum teufel sollte das sein das man ihn kennen muss?" fragte er nun gereizt. Es entsprach der Wahrheit Adriano hatte den Namen noch nie gehört den der blonde hatte ihn nur beim Vornamen genannt. Ein genervtes Knurren schallte durch den Raum. "Man sind alle templer etwas schwer von begriff oder seit ihr Taub? Ich kenne keinen Blonden Engländer? Ich sagte euch schon das ich keinen Söldner kenne der blond ist und dazu auch noch Engländer!" schnaubte er. Das er sich gerade verraten hatte bemerkte er nicht den niemand sagte ihm das der Söldner und der blonde Engländer ein und die selbe Person waren. gereizt zerrte er an den fesseln die ihn hilten aber sie lockerten sich einfach nicht. Sehr zum Pech von Adriano.
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Luigi Rizzi
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BeitragThema: Re: Montepulciano - Kerker   22/10/2017, 9:34 pm

Rizzi schüttelte den Kopf über soviel Dreistigkeit. Er wusste, dass der Söldner auf die Assassinen getroffen war. Er war da draussen und lief immer noch lebendig herum. Und Rizzi wusste nicht wieviele noch dabei waren und ihn unterstützten. Zwar hatte ihm Hannigan eine Zahl genannt, die ihm offenbar Santoro preisgab aber das hiess nicht, dass sich Rizzi darauf verlassen konnte. "Ihr werdet bereuen, mich je in Florenz angesprochen zu haben!", zischte er und trat den Rückweg an. Als er aus der Zelle trat, wurde die Tür offengelassen und zwei Soldaten versperrten El Matador den Weg.
Rizzi blickte zum Gangende. Dort erschien ein Schatten und diesem folgte Shane Hannigan. Er hatte sich an die Zeit gehalten und war tatsächlich hergekommen. Sein Hass auf die Assassinen musste gross gewesen sein. Sonst hätte der englische Grossmeister kaum die Schmerzen auf sich genommen und sich hierher gequält.
"Signore!", begrüsst ihn und kommt ihm entgegen. "Ich habe nicht warten können und habe den ersten Assassinen gerade besucht. Kommt mit, ich zeige Euch die Ratte."
Rizzi war wieder voller Elan. Er konzentrierte sich vorallem auf die Assassinen und konnte sich damit gut von seiner Sorge um Barbara ablenken. Das war auch nötig wenn er weiterhin die Kraft haben wollte um ihr beistehen zu können.
Hannigans Gesicht beachtete er dabei nicht gross. Dass es ihm nicht gut ging, wusste er bereits. Und es war ihm egal geworden. Rizzi hatte seine Macht zurückgewonnen. Trotzdem wollte er gegenüber Hannigan höflich bleiben. Immerhin brauchte er ihn noch als Ratgeber für die schwarze Pest.
Rizzi lief bereits wieder zurück zur bewachten Zelle wo sich El Matador befand. In dieser Zelle war vor zwei Abenden Hannigan selbst eingesperrt gewesen. Nicht sehr lange aber lang genug um ihn daran erinnern zu können, wo er sich befand und wer hier das Sagen hatte.
"Auf die Knie!", forderte er El Matador auf. Und weil dieser nicht so schnell reagierte oder reagieren wollte, winkte Rizzi prompt einen der Wächter zu sich, der in El Matadors Schritt trat, so dass dieser atemlos auf die Knie sank. Rizzi war darüber zufrieden. So machte der gefangene Assassine gleich ein besseres Bild. Rizzi drehte sich zur Tür um. Hannigan stand vor der Zelle und hatte alles mit angesehen. Er sollte es sich auch ansehen.
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BeitragThema: Re: Montepulciano - Kerker   22/10/2017, 10:13 pm

Ein anflug des leisen Lachens lag in Adrianos gesicht als er das Mienenspiel des Templers beobachtete. Köstlich war es zu sehen wie er sich vor ungläubigkeit den Kopf zerbrach. jedenfalls dachte Adriano das.
"Moment mal, Wer hat mich den angesprochen? Wart IHR es nicht der Hilfe gebracht hat, der mich für einen einfachen Söldner hilt?" Ernst sah er ihn an. "Mensch wärt ihr nur in eurer Mäusefalle geblieben!" spottete er als der Templer den Rückzug antrat. Adriano freute sich und ging davon aus das er nun gehen konnte und lief schneller zur Tür wo sich ihm zwei Schränke von Wachen in den Weg stellten. erschrocken wich er zurück und sah beide verständnisslos an. Anscheinend konnte er doch nicht gehen. Er beobachtete Rizzi der nun mit jemandem sprach. Wer das war mit wem Rizzi sprach wusste Adriano nicht den er sagte nur "Signore" und das konnte jeder Männliche Bewohner sein. Als er meinte er hätte die erste Ratte der Assassinen gefangen knurrte er leicht und sah zur Tür wo sich jemand näherte als Rizzi wieder zu ihm kam und ihn aufforderte sich hinzuknien. Adriano dachte ja gar nicht daran diesem Befehl nachzukommen und sah ihn stur an ohne sich auch nur einen cm zu bewegen. Das nächste was kam ging ziemlich schnell. Noch ehe Adriano reagieren konnte kam eine Wache zu ihm und trat ihm in sein Gemächt was Adriano mit einem Aufschrei und anschließenden Atemlosen sinken auf seine Knie wiedergab. Der Schmerz der ihn in diesen Moment durchfuhr war schlimmer als alles was er je erlebt hatte und in diesem Moment wünschte er sich nichts sehnlicher als das die Schmerzen die sich in seiner Gemächtgegend waren vergingen und das seine Fesseln los wärend auf das er Rizzi erwürgen konnte. Ein für alle mal, aber keiner seiner Wünsche ging in erfüllung den weder waren seine Hände befreit von den Fesseln noch waren die schmerzen aus seinem Gemächt verschwunden.
Adriano hatte den Kopf gesenkt und die Augen geschlossen so das er auch nicht den 2ten Mann in der Zelle sah der dazugekommen war. Schnaufend atmete er mit zusammengebissenen Zähnen und hoffte das der Schmerz bald Verging. "Eres un bastardo Luigi Rizzi!!!" brachte er keuchend hervor ohne den Kopf zu heben.

( Eres un bastardo Luigi Rizzi - Du bist ein Bastard Luigi Rizzi)
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Shane Hannigan
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BeitragThema: Re: Montepulciano - Kerker   23/10/2017, 8:28 am

Er wusste nicht wie lange er einfach auf dem Bett gesessen und hinab auf den Korb geblickt hatte. Die Dinge darin waren zu einem unkontrollierten Chaos verschwommen. Alles in seinem Körper pochte und schmerzte - aber nichts davon kam jenem Schmerz nahe, der in den letzten Stunden, in seinem Herzen gewachsen war. Mit einer erzwungen eisernen Miene fuhr seine Hand in seine Tasche und holte den Inhalt hervor. Seine grauen Augen wirkten trüb, während ein Schnauben die Stille durchbrach. Seine Atemluft blies eine Feder aus seiner Handfläche und er sah zu wie sie nach oben geworfen wurde. Ein paar Sonnenstrahlen fielen darauf und ließen sie fast durchsichtig wirken. Langsam segelte sie, mit kreisenden Bewegungen, nach unten. Shane streckte seine freie Hand nach ihr aus und fing die Feder wieder auf. Sie war so zart und weich, dass er sie kaum auf seiner Haut spürte. “Was dir daran wohl lag?“ Shane betrachtete nun auch die zweite Feder und das Fellstück. Die Lederschnur lag etwas zusammengerollt daneben. Vorsichtig legte er alles auf den Tisch, bis er nur noch die Schnur in der Hand hatte. Um seinen Händen und auch seinem Kopf etwas zu tun zu geben, legte er Fell und Federn zusammen und wickelte ein Stück des Leders um sie herum. “Ich glaube zwar nicht an das Glück, aber vielleicht hast du ja etwas davon in diese Dinge gesteckt.“ Shane betrachtete den kleinen Talisman, der aus aus Federn und einem Stück Fell bestand. Die Schnur war nun noch lange genug, sodass er sie sich um das Handgelenk binden konnte - was sich mit nur einer Hand, als überaus schwierig herausstellte. Doch schlussendlich lag die Schnur eng um sein Gelenk. Gerade soweit hinten, dass sie vom Stoff seines Hemdes verdeckt wurde. Die Federn kitzelten leicht, doch bald schon waren sie an seine Haut gedrückt und Shane nahm ihre Anwesenheit kaum mehr war.
Einer der Diener klopfte und erinnerte ihn an das Treffen mit Rizzi. Mit schwerem Gemüt stand er dann auf. Er griff nach dem Schmerzmittel und trank noch einen Schluck. Er riskierte nicht die ganze Dosis, aber es würde hoffentlich reichen. Gemeinsam mit dem Diener machte er sich auf den Weg zum Keller. Die Stufen waren reine Folter für sein verletztes Bein und er musste nicht nur einmal einen gequälten Aufschrei unterdrücken. Aber bei jedem Schritt hatte er sich auch daran erinnert, wer dort unten war und was dieser Orden getan hatte. Was sie seinem Cousin angetan hatten. Diese Gedanken hatten ihn nicht los gelassen und ihm immer wieder dunkle Schatten über das Gesicht gejagt. Rizzis Stimme ließ ihn den Kopf heben und er sah seinen Templerbruder an. “Geduld schien noch nie Eure Stärke zu sein.“ Den Stock fester umfassender kam er näher zu der Zelle und blieb im Rahmen stehen. Die Erinnerung an diese Zelle war kurz und doch wollte er keine weitere Stunde darin verbringen.Trotz seines Hinkens und dem Stock in der Hand hatte er den Kopf stolz erhoben und sah den fremden Mann an. Seine Miene war kalt und er zuckte nicht einmal, als der Assassine in die Knie gezwungen wurde. Shane hatte sich gefragt, was aus Rizzi werden würde, wenn Barbara starb. Sich selbst hatte er diese Frage nie gestellt. Vielleicht war auch ein Teil der Kräuter Schuld, dass ihm mit einem Mal dieses Leid gleichgültig wurde. Shane hatte versucht alles wegzusperre selbst in dem Risiko dabei sich selbst zu verlieren.
Die Assassinen beschmutzen ihre Zunge wohl sehr gerne mit solch dreckigen Wörtern.“ Shane hatte jedes Wort verstanden, selbst wenn der Mann spanisch gesprochen hatte. Doch man brauchte nicht einmal Kenntnisse in dieser Sprache, um zu erkennen, dass diese Worte keine Komplimente waren. “Er ist kein Italiener. Sind die Assassinen schon so verzweifelt, dass sie nun Hilfe aus anderen Ländern brauchen?“ Shane sah dabei zurück zu dem Fremden. Dabei hatte er nicht nur den Mann vor sich gemeint.

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BeitragThema: Re: Montepulciano - Kerker   23/10/2017, 9:28 am

Rizzi grinste fieslich auf. Er war kein Bastard. Er hatte das seltene Glück gehabt, dass sich seine Eltern trotz arrangierter Hochzeit geliebt hatten und einander tatsächlich treu waren. Seine Eltern hatten eine ähnliche Denkweise und erzogen ihren Sohn mit einer sehr geraden Linie. Rizzis Art, die er an den Tag legte, war nicht nur aus Erfahrungen geboren worden. Vielmehr lag es auch an seinen Genen. Er stand seinem Vater in nichts nach und die schnell ändernde Laune hatte er von seiner Mutter geerbt bekommen. Aber nichts davon ging diesen Spanier etwas an und Rizzi dachte nicht im Traum daran, sich auf sein Niveau zu begeben um sich rechtfertigen zu können. Über Hannigans Aussage seiner nicht vorhandenen Geduld lachte Rizzi bloss auf. Er nahm es Hannigan nicht einmal übel. Viel eher war er tatsächlich darüber amüsiert gewesen.
"Seht es ihnen nach. Was anderes können sie nicht.", sagte Rizzi auf Hannigans Ausruf über die schmutzigen Zungen. Dabei verschränkte er wieder seine Arme. "Dazu sollten wir Santoro fragen. Er wird über die Vorgänge unter den Assassinen Bescheid wissen."
Rizzi grinste noch immer. Santoro war ein gebrochener, körperlich am Ende geschundener Mann gewesen. Was hätte er noch wissen können? Sein Verstand war sicherlich schon gelähmt, sein Stolz dahin. Die Frau hatte man in seine Zelle gesperrt, vermutlich würde sie ihm hastig erklären, dass Rettung auf ihn wartete. Doch es gab keine. Warum auch? Die Assassinen waren ein bunter Trupp aus verschiedenen Nationen gewesen, unorganisierte Sünder, denen Rizzi seit Tagen schon immer einen Schritt voraus gewesen war.
"Vielleicht lasse ich den Mentor entscheiden wer als erster hängen soll. Der da oder die Frau.", meinte er. Die Idee war gut. Wer ein Mentor sein wollte, hatte Verantwortung zu tragen. Rizzi überliess Santoro so also seine Verantwortung über die Assassinen. Sein Blick ging zurück zu Hannigan, dessen Augen einen starren, müden und irgendwie auch verhassten Ausdruck angenommen hatten. Hannigan wirkte zum ersten Mal bedrohlich weil die Abneigung tief aus seinem Inneren kam.
Rizzi mochte solche Menschen. Sie waren dann unkontrolliert und bebten vor Emotionen. Und sie liessen sich leicht zu Spielbällen formen.
Der Spanier kniete noch immer am Boden und erholte sich von den Schmerzen nur langsam. Bald schon würde er von all seinen Schmerzen erlöst sein und das tat Rizzi fast etwas leid. Er ergötzte sich gerne am Leid anderer, die wie Fliegen im Spinnennetz verzweifelt um ihr Leben kämpften und sich dabei nur noch schlimmer in die Fäden wickelten während das bedrohliche Krabbeltier näher kam und darauf wartete es verspeisen zu können.
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BeitragThema: Re: Montepulciano - Kerker   23/10/2017, 10:38 am

Langsam hob Adriano den Kopf und sah in das gesicht des anderen Mannes. Auch er war verletzt und stützte sich auf einen Gehstock. Nur langsam wichen die Schmerzen von ihm. "Ist er die Mäusefalle in die IHR gelaufen sein?" fragte er Rizzi nun und konnte sich trotz der Schmerzen ein kleines grinsen nicht verkneifen. "Oder seit ihr zusammen in eine getappt?"
Adriano wusste das Rizzi gerade versuchte Macht über ihn zu gewinnen aber dieses Spiel durfte und konnte er auf keinen Fall zulassen.
"Nur zu Signore Rizzi, fragt den Mentor, fragt die Frau doch auch diese wird euch nicht sagen was ihr wissen wollt und damit.... Ja damit bleibt ihr Ahnungslos und wir haben gewonnen!". Adriano sagte die Worte im Ruhigen Ron und fixierte ihn ehe er sich aufrichtete trotz seiner Schmerzen. Er musste jetzt eins drauf setzen, Er musste ihm zeigen das er nicht aufgeben würde.
Langsam zog er einen Fuss nach vorne und setzte ihn auf und stemmte sich dann mit aller Kraft nach oben. Langsam richtete er sich auf und sah beide Männer an. "Ich bin weder ein Templer noch ein Assassine und doch fragtet IHR mich ob ich für euch arbeite Signore Rizzi. Das ist doch komisch oder? Man könnte fast meinen euch gehen die Männer aus?" Die Worte die Adriano aussprach tropften nur so von Hohn und Spott ihm gegenüber. Als Rizzi das mit dem Hängen erwähnte sah Adriano einen kurzen Moment zu Boden und sah ihn dann wieder an. "Beantwortet mir eine Frage Signore Rizzi, Was macht mich in Euren Augen zum Assassinen? Ich trage weder die Kleidung jener noch trage ich Waffen von welchen. Also Wieso bin ich in Euren Augen ein Assassine. Ihr habt in meinen Augen weder Ahnung von mir noch wozu ich mich hingehörig fühle. Also bevor ihr mich das nächste mal mit den Assassinen vergleicht FRAGT!!"

Natürlich war Adriano einst ein Assassine gewesen, Aber diese Zeiten waren lange vorbei. Und mit Abnahme der Klingen war es für ihn sowieso vorbei.
Er dachte eine Weile nach und seufzte dann. Für wen kämpfte er den überhaupt noch? Für seine Familie die ihn Tod sehen wollte? Für die Assassinen hier aus Rom die ihn Tod sehen wollte? Für die Templer die ihn Tod sehen wollten? Er hatte niemandem den er vertrauen konnte Warum gab er nicht entlich den schier Aussichtslosen Kampf auf? Das alles fragte er sich als er zu Boden sah. man sah das er mit sich kämpfte stark zu beiben aber die Hoffnung verlor im Angesicht des bevorstehenden Todes.
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BeitragThema: Re: Montepulciano - Kerker   23/10/2017, 12:51 pm

Welch Verschwendung der Sprache.“ Hannigan hatte seine unverletzte Schulter leicht gegen den Rahmen gelehnt. Ihm fiel es noch schwer völlig frei zu stehen und dennoch wollte er sich keine Blöße geben. “Er hat seine Schafe nicht gut genug erzogen. Sie haben verlernt sich vor den Wölfen zu fürchten. Ein großer Fehler.“  Auf die ersten Worte des Assassinen verengten sich leicht seine Augen. Er wusste nicht so recht von was der Assassine sprach. Wohlmöglich lag es daran, dass sie beide verletzt waren. “Eine Falle gab es nie, nur den offenen Kampf.
Ihr Assassinen geht diesem immer wie Feiglinge aus dem Weg.
“ Shane sah Rizzi dabei kurz an und dann zurück zu Adriano.
Mit einem Mal trat er einen Schritt nach vorne und hob den Gehstock nach oben. Seine Hand umgriff ihn weiter unten, sodass er ihn schwingen konnte. Der Knauf des Stockes schlug gegen das Kinn des Assassinen. Für den Bruchteil einer Sekunde erstarrte Shane vor Überraschung und er starrte auf seine Hand, die eben noch den Schlag ausgeführt hatte. Ein Stich in seinen Magen und ein kurzes Flackern in den Augen zeigten davon wie unüberlegt diese Handlung gewesen war. Etwas an Adrianos Worten hatten einen Punkt in ihm getroffen, der ihn einfach reagieren ließ. Doch dann wurden seine Züge wieder von Kälte  erfüllt. Er zog ein Tuch aus seiner Tasche und wischte über den Knauf ehe er ihn zurück in seine Hand nahm. Kein einziges Mal fühlte er vollkommene Reue über den Schlag. Er fühlte nichts außer den ständigen Schmerzen in seinem Körper.
Der Mentor hat längst gesprochen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis er es wieder tun wird.“ Shane trat zurück zum Türrahmen, bis er neben Rizzi stand. “Meiner Vermutung liegt darin, dass es er sein wird. Der Mentor erfreut sich bestimmt daran eine Frau an seiner Seite zu wissen und wer weiß vielleicht auch in seinem Bett.“ Shanes Züge blieben dabei ernst. Im Gegenzug zu Rizzi schien er völlig erstarrt zu sein, während der andere die Freude über das Leid nur deutlich zeigte. Was der Spanier mit den anderen Worten meinte wusste er nicht. Er hatte keine Ahnung von der Vorgeschichte dieser beiden Männer. Shane hob also nur etwas den Kopf, um seinen Ordensbruder genauer anzusehen. Wenn der Fremde kein Assassine war - was war er dann und warum war er dann mit den Assassinen gefangen genommen worden. Seine Finger umfassten das Holz in seiner Hand noch ein Stück fester.

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BeitragThema: Re: Montepulciano - Kerker   23/10/2017, 2:47 pm

Mit Hannigans Reaktion hatte er nicht gerechnet. Aber Rizzis Augen wurden kurz grösser und erfreuten sich an diesem Bild. "So ist es recht. Den Assassinen muss gezeigt werden, wohin sie gehören.", grinste er auf. Irgendwie verspürte er sogar ein wenig Stolz auf Hannigan, der sich endlich traute zu zeigen, was in ihm herrschte. Er liess es an den Assassinen aus. Hervorragend! Rizzi hätte gerne applaudiert aber das hätte Hannigan vielleicht in den falschen Hals bekommen.
"Ich bedaure sagen zu müssen, dass ich Euch nicht recht geben kann, Signore Hannigan.", meinte er gutgelaunt. "Doch Santoro wird die Frau nicht beglücken können. Dazu ist er zu schwach und meines Erachtens auch zu unmännlich. Wir sind noch nicht einmal auf der Hälfte des Weges und von dem stolzen Krieger ist nichts als ein jämmerlicher Haufen übriggeblieben! Selbst eine hungrige Hure würde sich ihm hingeben wollen. Nicht einmal unter Strafandrohungen."
Rizzi trat einen Schritt aus dem Türrahmen hinaus und blickte zur Zellentür daneben. Es kamen keine Geräusche hervor. Entweder waren die beiden Assassinen tot, sie schliefen oder sie versuchten zu lauschen. Rizzi drehte den Blick zurück zu El Matador. "Bevor Santoro aussuchen wird, ob Ihr oder die Frau als erstes stirbt, dürft Ihr Euch aussuchen, ob Ihr Santoro oder die Frau zuvor auspeitscht. Ich bin ein netter Mann. Ihr dürft Eure Angst und Eure Wut vor den Tod oder auch auf mich an jemanden auslassen, der dafür gesorgt hat, dass Ihr nun hier seid. Ob Ihr nun ein Söldner, ein Assassine oder ein Mönch seid, ist mir egal! Hängen werdet Ihr so oder so. Aber einfach wird der Weg zum Galgen nicht.", erklärte er ihm. Er erwartete eine Antwort aus dem Mund von El Matador. Würde er Santoro auspeitschen? Würde er es können wenn er seinen Rücken sah? Würde er sich gegen einen Mentor erheben selbst wenn El Matador kein Assassine war? Würde er die Frau wählen? Die noch kräftig und bei Sinnen war und nur dadurch verschont blieben sollte weil sie eine Frau war? Doch auch hier hatte Rizzi ihm nicht die ganze Entscheidungsfreiheit überlassen. Wer Rizzi kannte, wusste, wie er mit Frauen umging. Aber das konnte El Matador nicht ahnen.
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BeitragThema: Re: Montepulciano - Kerker   23/10/2017, 3:27 pm

Adriano hatte sich vollkommen auf Rizzi fixiert so das er Hannigan fast ausgeblendet hatte. Als dieser sich plötzlich zuckte und ihm seinen Stab auf den er sich eben noch gestützt hatte gegen den Kiefer schlug keuchte er auf und sein Kopf flog abermals zur Seite. Adriano bewegte nach dem Schlag seinen schmerzenden Kiefer. Er war nicht gebrochen und er hatte auch noch alle Zähne. Das war schon mal gut. Wütend sah er zu Hannigan und wollte seine Arme nach vorne nehmen aber nach einem Ruck fiel ihm wieder ein das er ja gefesselt war. "Erstens bin ich kein Feigling und ich ging NIE einem Kampf aus dem Weg! Den Wenn ich ein Feigling wäre hätte ich mich töten lassen um Signore Rizzi kein zweites mal zu begegnen und doch stehe ich nun hier oder etwa nicht?". Blanke Wut spiegelte sich in Adrianos Augen wieder aber auch Hoffnungslosigkeit in seiner Lage. Er konnte weder Rizzi entkommen noch dem Tod also blieb ihm nichts mehr was er zu verlieren hatte. Seine harte Fassade bröckelte immer weiter und gab seinen weichen Kern preis. Adriano dachte nach was er zu verlieren hatte, oder was er zu gewinnen hatte. Er sollte jemanden aussuchen den er auspeitschen sollte. Den Mentor oder die Assassine.
Er schüttelte den Kopf und sah Rizzi an und sah darin das dieser sich seiner Lage sehr sicher fühlte. Er schüttelte weiter den Kopf. Konnte er jemanden aussuchen den er nur vom Namen kannte und der sich schon lange in der gefangenschaft der Templer befand? Konnte er es fertig bringen?
Würde er es fertig bringen die Assassine auszupeitschen? Verdiehnt hatte sie es ja mit ihren Sprüchen und wie sie Adriano behandelt hatte. Würde er dann nicht den orden verraten? Ein weiteres Mal Verräter sein, und den Templern alles erzählen was er wusste, konnte er das mit seinem gewissen vereinbaren?

Adriano dachte lange nach und sah dann Rizzi wieder an ehe er wieder auf seine Knie sank. Diesen Kampf hatte er defenitiv verloren und es brachte jetzt auch nichts mehr den Templer weiter zu reizen. Sterben würde Adriano so oder so.
"Was ist wenn ich euch sage was ihr wissen wollt? Wenn ich eure Fragen beantworte die ihr wissen wolltet? Was ist wenn ich aufhöre mich gegen euch zu wehren und euch in die Hände spiele? Ihr wollt die Assassinen? Ihr bekommt sie!!"
Die Worte die Adriano sprach waren fest und klar, seine Stimme zitterte nicht und kein Wort ließ eine Lüge vermuten. Adriano würde Rizzi helfen. Er dachte nicht das er deswegen länger Leben würde aber was hatte er schon zu verlieren.
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BeitragThema: Re: Montepulciano - Kerker   23/10/2017, 7:58 pm

Ich habe das Gefühl, dass Ihr Euch viel eher sicher wart, ihm nicht mehr zu begegnen. Ihr versteckt Euch doch alle nur zu gern im Schatten und glaubt dort  sicher zu sein. Und nun seht Euch an. Im Licht seid Ihr hilflos.“ Shane starrte kurz auf die Hände, die Assassine nach vorne riss - vermutlich, weil er sich für den Schlag rächen wollte. Jedoch wurde er von den Fesseln gestoppt und der Adelsmann  hob den Kopf langsam höher, um den Spanier von oben herab anzusehen. Er wirkte dabei ziemlich arrogant und doch waren seine Züge blank. Die Wut von Adriano schien förmlich den Raum erhitzen, doch Shane drehte sich einfach zu Rizzi um und blendete den Mann für den Moment aus. “Wohl wahr. Ihr habt tatsächlich dafür gesorgt, dass er zu einem Geist wurde. Welch Qual es ihm bereiten muss, zu wissen das er nicht einmal mehr eine Frau zu sich holen kann.“ Shane folgte Rizzis Blick. Während der andere längst zurück zum Assassinen sah, verharrten seine Augen auf der Türe. Francis hatte Rafael als Freund bezeichnet, doch hatte dieser überhaupt noch an den Söldner gedacht?
Shanes Augenbraue hob sich leicht, bei der Entscheidung, die Rizzi dem Mann stellte. Und kurz hoffte er, er würde den Mentor wählen. Doch dessen nächste Worte jagten ihm zum ersten Mal einen völlig klaren Ausdruck ins Gesicht: Verachtung. Shane hatte sich nur einem Tag zuvor in der Situation befunden, indem man ihn als Verräter bezeichnet hatte und dieser Mann schien nicht einmal zu zögern, genau zu diesem zu werden. Er wusste doch, dass er in jener Hinsicht starb und dennoch bot er es ihnen an. So ernst, dass Shane es nicht mal bezweifelte und genau das war es, was ihn zutiefst schockierte. Nie würde er diesen Titel auch nur eine Sekunde tragen wollen. “Na sieh mal einer an. Im Angesicht des Todes lockert sich seine Zunge, wie die eines Betrunkenens.“ Er sah zu Rizzi und noch immer waren seine Augen von grauen Sturmwolken erfasst. “Was erhofft Ihr Euch? Frauen? Wein? Einen schnellen Tod?“ Ein Knurren hatte in Shanes Tonlage. Die Worte an den Assassinen gewandt, drehte er sich wieder um. “Wie tief kann man nur fallen. Von Euresgleichen hätte ich mehr erwartet. Ihr macht es den Templern so einfach.“ Und vermutlich war es auch ein Grund, warum diese immer höher stiegen. Er hatte Rizzs Erfolge immer, als etwas Großartiges gesehen. Doch jetzt mit diesem Mann, wirkte es nur noch wie ein lächerliches Spiel. Rizzi musste kaum einen Finger krümmen, um das zu bekommen was er wollte. “Das ist wirklich beschämend.“, stieß er am Ende leise hervor.

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BeitragThema: Re: Montepulciano - Kerker   24/10/2017, 8:45 am

Rizzis Blick glitt seitlich zu Hannigan während dieser über Rafael sprach und vorgab zu bedauern, dass dieser sich keine Frau mehr ins Bett holen würde. Rizzi verzog das Gesicht ganz leicht zu einem Grinsen und dieses galt Hannigan. Denn fast hätte Rizzi ihm gesagt, dass es manchen Männern gar nichts ausmachte, wenn sie keine Frau ins Bett holen konnten. So wie Hannigan, der sich ja offenbar lieber mit Männern vergnügte. Aber Rizzi schwieg. Er hätte unnötig Öl ins Feuer gegossen und noch musste er damit zuwarten.
El Matador riss die Aufmerksamkeit wieder auf sich. Der Mann war laut und zappelte um sein Leben aber Rizzi liess das kalt. Er hat schon schlimmere Zeitgenossen erlebt.
Er hörte zu wie sich Hannigan darüber beklagte, dass es die Assassinen den Templern so einfach machten. Das war wahr gewesen. "Ich bedaure sehr, dass ich mich kaum anstrengen muss um die Assassinen einzusammeln. Überraschend war auch, dass ihr Mentor so schnell eingebrochen ist. Ich hatte auf mehr Widerstand gehofft.", sagte er mit verschränkten Armen, einem arroganten Lächeln und einem starren Blick auf El Matador. "Ich schnippe mit den Fingern und sie fallen um wie tote Fliegen."
Rizzi löste sich schliesslich vom Türrahmen und trat wieder auf El Matador zu. "Warum sollte ich Euren Worten Glauben schenken nachdem Ihr mich schon einmal an der Nase herumführen wolltet? Warum sollte ich Euch nicht Eure Zunge herausschneiden? Vielleicht sollte ich das tun.", überlegte er laut und musterte den Spanier.
El Matador schien ein Fähnchen im Wind zu sein. Mit dem richtigen Druck und der schmerzenden Drohung konnte man diesen Mann wohl für seine eigene Zwecke missbrauchen. Rizzi überlegte ob er für El Matador Verwendung hatte. Ob er diesen Hund noch vor seinem Tod irgendwo einsetzen konnte. Mit dem Herzen schien der Spanier nicht bei den Assassinen zu sein. Und er bettelte um sein Leben, wollte alles verraten was er wusste. Doch was wusste er? Vielleicht wusste er in Hannigans Gegenwart zuviel.
"Nun wählt. Der Assassinenmentor oder die Frau. Wen soll ich auspeitschen lassen?", forderte er ihn erneut auf. Rizzi wollte hören wie der Zustand innerhalb der Assassinen war. Ob Santoro noch den Wert hatte, den er haben sollte oder ob er gefallen war, dass er erneut ausgepeitscht werden musste.
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BeitragThema: Re: Montepulciano - Kerker   24/10/2017, 9:24 am

Ein Blick zu Rizzi und zu Hannigan genügte um zu sehen das beide das selbe dachten. "Ihr mögt vielleicht recht haben aber ich werde nicht umsonst Verräter geschimpft. Es lässt mich also kalt sie ein weiteres mal zu verraten! Den sie gehören zum einen nicht zu meinem einstigen Orden in Spanien, und zum anderen habe ich 15 Jahre lang in der Gefangenschaft von Templern verbracht das mir ihre Grausamkeit und ihr Wille zu beherrschen nichts neues ist!!" Sein Blick ging dabei zu Rizzi und er sah ihn fest an. "Ja Signore Rizzi ihr habt Richtig gehört. Ich war bereits ein Gefangener der Templer allerdings der Spanischen. 15 Jahre lang schlugen sie auf mich ein Folterten mich in jeder erdenklichen Weise und doch stehe ich noch hier."

Er senkte den Kopf und dachte die weiteren Schritte nach. "Ihr Wollt Antworten? Gut Hier sind sie. Als wir in Florenz losritten wo ich von den Assassinen gefangen wurde waren wir zu dritt. Nach und nach kamen aber immer mehr dazu und als wir angegriffen wurden waren wir schließlich zu sechst. leider kenne ich nicht alle Namen derer die dabei waren aber einen Namen kenne ich sehr gut. Ezio Auditore da Firenze. Er ist der Kopf der Gruppe. Dann ist ein Arzt dabei der sich mit Giften auskennt, außerdem noch eine Freundin des Auditores und eine andere Assassine. Meine Wenigkeit und ja ein Söldner."

Einen kurzen Augenblick lang ruhten seine Augen auf Rizzi und beobachteten dabei jeden Zug seiner Augen jeden Atemzug alles. Dann fuhr er fort.

"Wir hatten eine kurze Rast in der Nähe der Stadttore eingelegt, als der blonde Söldner in uns reinstolperte. Er ist Engländer. Er sprach mit uns und wollte sich dann schnell vom Acker machen aber wir fingen ihn ein. Er erzählte uns seine geschichte und er sprach das er etwas in der Stadt verloren habe. Zuerst dachten wir an ein Pferd, Aber das war nicht richtig, dieser Söldner suchte einen Mann der auf den Namen SHANE hört. Seinen Nachnamen kenne ich leider nicht. Der blönde Söldner schien ihn verliebt zu sein das zeigte er jedenfalls deutlich. Er stellte sich mit dem Namen BELL vor. Seine Wunden die er trug ließen auf eine kürzliche Auseinandersetzung mit dem wachen schließen und als wir angegriffen wurden saß er an einen stuhl gefesselt neben mir."

Sein Blick glitt einen augenblick lang zu dem anderen Mann und auch ihn musterte er eingehend.
"Die Assassinen wollen ihren Mentor befreien und wollten mich an ihn ausliefern."
Als Rizzi dann sagte das er wählen sollte lag seine entscheidung fest und klar auf der Hand.
"Ich wähle die Assassine, aus dem einfachen Grund das ich mich rächen kann für das wie sie mich behandelt hat. Ich kenne den mentor nicht und aus dem Grund ist er mir gleichgültig bis egal, die Assassine aber nicht!"

Sein ernster Blick lag auf beiden und musterte sie als Shane die Frage wollte was er dafür wollte. Ein Blick zu ihm reichte... "ICH WILL RACHE!!" schnaubte er und sah beide fest an. Adriano wusste nicht was er mit dieser Wahrheit ausgelösst hatte aber er sollte es bald erfahren.
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BeitragThema: Re: Montepulciano - Kerker   24/10/2017, 3:56 pm

Ihr solltet wirklich nach England reisen. Die Plage dort gehört noch weiter ausgedünnt und wenn es bei Euch so einfach geht.“ Shane hob etwas die Schultern, als wolle das Gesagte noch einmal deutlich machen. Schlussendlich waren es aber nur leere Worte. Shane wollte schon lange nicht mehr, dass Rizzi sein heiliges Land betrat. Es war langsam aber sicher zu einer seinem Fluchtplan geworden - der Gedanke an die Reise zurück ins Heimatland. “Doch wenn ich mir recht überlege, wäre es dann ziemlich langweilig. Wo bliebe dort der Spaß der Jagd.“ Shane zog ein wenig die Nase kraus ehe er zurück in seine Starre fiel. Er wurde müde und das stehen auf einem Bein war kräftezehrend. Er gab Rizzi stumm recht. Warum sollten sie diesem Mann auch nur ein Wort glauben. Als er dann Anfing von seiner Lebensgeschichte er erzählen, schnaubte Shane etwas aus und in diesem Moment wünschte er sich Francis Reime zurück. Sie waren nicht wirklich erträglicher, doch waren sie nicht erfüllt von falschem Stolz oder dem trotzigen Versuch mutig zu wirken.
Unsere spanischen Brüder scheinen ihre Kunst nicht gut zu beherrschen, wenn Ihr noch immer vor uns steht.“ Er sprach die Worte beiläufig aus, während seine Finger über das geschnitzte Holz strich. “Und doch haben sie Euch gebrochen.“ Shanes Augen waren nun wieder wachsam auf den Spanier gerichtet. Er hörte nicht auf zu sprechen und spuckte ihnen die Information vor die Füße. Trotz der Abneigung in seinen Augen lauschte er wachsam.
Shane sog die Luft ein. Ein Ausdruck von Ungläubigkeit setzte sich auf seine Züge. “Ihr lügt!“, zischte er dann aus und seine freie Hand glitt an das Handgelenk, an der die Federn gebunden waren. “Bell ist tot.“ Aber dann fiel sein eigener Name. Klar und deutlich formte der Mund des Assassinen diese Laute. Er hatte diesen Mann noch nie gesehen, noch war er jemanden begegnet mit denen er sehr wahrscheinlich unterwegs war. Woher sollte er ihn also wissen? War das alles hier ein dreckiges Spiel von Rizzi? Hatte dieser alles gesagt und dem Assassinen dafür irgendetwas versprochen? Wut funkelte in seinen Augen und er drehte sich zu Rizzi um. “Was ist das für ein Spiel? Wollt Ihr Euch dafür rächen, dass ich Euch Forderungen gestellt habe, damit ich Barbara helfe?“, fuhr er ihn an und er spürte wie sein Herz schneller schlug. Konnte es vielleicht wirklich sein, dass Francis noch lebte und jetzt bei den Assassinen gefangen war? Dieses kleine Gefühl der Hoffnung brach über Shanes Kopf zusammen. Er glaubte den Halt am Boden zu verlieren und einfach zu fallen. Aber er stand.
Die Hände fest gegen den Gehstock gedrückt, war jegliche Farbe aus Shanes Gesicht gewichen. Sonnte sich Rizzi so in Grausamkeiten, dass er vor gar nichts mehr zurückschreckte und sogar mit dem Tod eines Mannes scherzte? El Madator wusste so viel von Francis und hatte dieser wirklich jemandem gesagt, er sei in ihn verliebt? Dieser verfluchte und naive Narr! E würde ihm nicht nur einmal den Hals umdrehen.
Shane wusste nicht mehr wem glauben sollte. Beide schienen sie mit gespaltenen Zunge zu sprechen und ein Verräter war nicht anders glaubwürdig, als ein Mann der ohne zu Zögern sein Wort brach. “Wenn Bell lebt, wer starb dann an seiner Stelle?“ Er stellte die Frage an niemanden bestimmtes. Wut vermischte sich mit einem kurzen Moment der Hilflosigkeit. Shane trat wieder näher auf Adriano zu und packte ihn an seinem Kragen. Er blickte ihm ernst und mit zusammengepressten Lippen in die Augen. “Ist das wirklich wahr?“, fragte er noch einmal nach. Wenn ja, dann hatte Rizzi ihn die ganze Zeit belogen. “Rache.“, knurrte er ihm dann ins Gesicht. “Und wofür? Dass Ihr als Verräter von beiden Seiten gehasst werdet?

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BeitragThema: Re: Montepulciano - Kerker   24/10/2017, 5:09 pm

Fünfzehn Jahre waren eine lange Zeit. Eine solche Folter zu überleben grenzte an ein Wunder oder an einer Lüge. Warum sollten die spanischen Templer einen Assassinen fünfzehn Jahre lang mit ihrem eingenommenen Geld zum Überleben verholfen haben? Warum sollten sie ihm Wasser und Essen gegeben haben? Rizzi glaubte, dass El Matador das italienische Wort für Tage nicht wusste und deshalb das Wort Jahre benutzte. Der Spanier erzählte Unsinn.
"Haltet den Mund. Ihr erzählt den grössten Unsinn, den ich je gehört habe!", forderte Rizzi El Matador auf, ruhig zu sein. Doch der Spanier schien sich warm geredet zu haben. Er hörte nicht auf und erzählte weiter. "Kein Templerorden auf dieser Welt würde fünfzehn Jahre lang für den Erhalt eines Assassinenlebens aufkommen! Wie irre seid Ihr eigentlich?", schimpfte er. Und noch immer hörte der Spanier nicht auf.
Er erzählte von Ezio Auditore, den Rizzi schon als Verfolger vermutet hatte. Aber weitere Namen fielen nicht. Nur die Berufe. Ein giftmischender Arzt, eine Frau, die mittlerweile in Gefangenschaft war und ein Söldner. Bei diesem Wort durchzuckte Rizzi eine böse Vorahnung. Scheinbar zu offensichtlich, denn der Spanier sprach munter weiter und legte den Fokus auf den Söldner. Rizzi blieb stumm und etwas angespannt, seine Sinne wanderten aber in Richtung Hannigan.
Als Hannigan wie vom Donner gerührt neben ihm stand und scheinbar aus allen Wolken fiel, richtete sich Rizzi ein wenig auf. "Ich verstehe nichts von Spielen, Signore Hannigan. Aber so langsam glaube ich, dass Ihr mit den Assassinen doch mehr zu tun habt als Ihr vorgeben wollt. Dieser Mann kennt Euren Vornamen und er kennt Eure intimen Geheimnisse.", sagte er und starrte Hannigan wieder offen feindselig an. "Ihr habt die Leiche von Bell gesehen. Das Pferd stand noch immer in dem Stall, in dem er es untergebracht hatte und seine Habseligkeiten waren ebenfalls dort."
Rizzi begann sich zu bewegen und lief in den Raum hinein und vor Hannigan. "Der Söldner war am besagten Treffen dabei, er war schwer verwundet worden. Er war Teil eines Geheimtreffens der Assassinen. Und jetzt soll er lebendig auf einem Stuhl gefesselt bei den Assassinen verweilen? Wenn er gefesselt gewesen wäre, glaubt Ihr nicht, dass meine Männer neben diesem Verräter und der Frau auch ihn mitgenommen hätten? Denkt Ihr wirklich, ein an einen Stuhl gefesselter Mann konnte sich gegen ein Dutzend Soldaten wehren?"
Rizzi verschränkte die Arme vor der Brust und sah Hannigan an. "Die Schmerzmittel und Eure Trauer verleiten Euch zu jedem bisschen Hoffnung. Seid nicht naiv, Signore Hannigan. Allerdings wundere ich mich, dass dieser Mann hier die gleichen Beobachtungen anstellen konnte wie ich und Signora Gonzaga.", sagte er und hob die Augenbrauen. "In Euch verliebt?"
Rizzi grinste fieslich auf. Dann liess er die Arme wieder fallen und sah zu El Matador zurück. "Habt Ihr diesen Mann in freundlichem Kontakt mit den Assassinen gesehen?", fragte er ihn und deutete dabei anklagend auf Hannigan.
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BeitragThema: Re: Montepulciano - Kerker   24/10/2017, 6:05 pm

Intressiert beobachtete Adriano die Reaktion von beiden und solangsam kam ihm ein Bild wie beide zusammenpassten. Oh Doch Signore Hannigan, Die Spanischen Templer verstehen ihr werk SEHR GUT! schnaubte er und öffnete sein Hemd das sie das Brandzeichen sehen konnten welches seine Brust zierte. Das ist der Dank für mein Schweigen.Als hannigan sagte das die Spanischen brüder ihn gebrochen hatten zuckte er zusammen und sah zu Boden und schwieg. "Nicht SIE haben mich gebrochen... Es war der Wein den sie mich zwangen zu trinken Signore Hannigan"

Angeregt beobachtete er weiter wie Rizzi und hannigan sich ansahen wie 2 Stiere im Ring jederzeit bereit auf einander los zu gehen. Genau in dem Moment kam Adriano eine Idee. Ob sie gut oder schlecht war sollte sich noch herausstellen. Er würde versuchen das Missvertrauen was beide templer nach seinem gesagten gegeneinander hatten noch weiter zu schüren auf das es noch mehr Misstrauen sähte.

Als ihn Hannigan am Kragen packte und ihn anzischte lief es ihm Eiskalt den Rücken runter und doch hilt er dessen Blick stand den er sprach nichts als die nackte Wahrheit in Gegenwart beider Männer.
"Wenn Bell Tod ist, dann frage ich mich wer Heute Nacht so schief sang? Und ich frage mich wer da neben mir saß und von euch erzählte? Außerdem frage ich mich dann woher er seine Narben hat und seine verbände an seinem rechten Handgelenk und seinem Bauch? Und woher hat er einen Templermantel den er linksrum trägt wenn nicht von euch?!"

Er sah wieder zu Rizzi als dieser meinte das es nicht wahr wäre das er 15 jahre in gefangenschaft wahr.
"Nun Signore, dann beantwortet mir eine Frage, Könnt ihr rechnen? Wenn es nicht stimmt was ich sage dann sagt mir wo ich zwischen meinem fünfzehnten und dreißigsten Lebensjahr war? Wieso habe ich in der Zeit nur nackte Felsen und Gitter gesehen? Wieso trage ich das Zeichen der Templer aus Brandmahl auf meiner Brust? Ich leugne nicht einmal ein Assassine gewesen zu sein dafür spricht alleine schon das hier...Adriano zeigte seine Hand mit dem fehlenden Finger. Aber ich habe und will mit diesem Pack nichts mehr zu tun haben!"

Adriano betrachtete beide Männer eingehend.
"Ich weiß das ich deswegen auch nicht länger lebe, aber ich will mich an den Italienischen Assassinen rächen das sie mir das Leben schwer machten!"
Als Rizzi seine Frage stellte sah er auch ihn fest an. "NEIN!!! ich sah ihn nicht mit dem Söldner, aber was ich euch genau sagen kann das ihr nicht den Söldner getötet habt den dieser Mann da meint!" Kurz sah er zu Rizzi und dann wieder zu Hannigan. "Den Mann den IHR meint lebt!! Den ich sah ihn heute nacht und da war er noch lebendig bevor ihn eine Leiche begrub. Ach und er wollte euch retten und er möchte unbedingt zu euch Signore Hannigan!!!"
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BeitragThema: Re: Montepulciano - Kerker   24/10/2017, 11:16 pm

Wein?“ Shanes Augenbraue hob sich ein wenig. “Welch unübliche Art.“, fügte er leise hinzu und musterte den Mann erneut. Das er nicht mehr bei klarem Verstand war, war selbst ihm klar und doch stand er Minuten später vor ihm und klammerte seine Finger in das Hemd des anderen. Bell lebte. Er musste es irgendwie. Und doch sähten Rizzis Worte wieder Zweifel. Francis hätte Lady nicht einfach im Stall gelassen. Er wusste doch wie wichtig sie ihm war. Doch als er ihn das letzte Mal gesehen hatte, war er von Wachen davon gelaufen - und dabei auch noch um sein Leben. Um sein Leben, das er wohlmöglich noch besaß.
Er starrte den Spanier aus kalten Augen an. Nur kurz zuckte ein undefinierbarer Ausdruck durch sein Gesicht. Rizzi konnte davon nichts wissen. Sein vergessener Mantel. Die vielen Verletzungen und auch der Gesang. Der andere war nie lange genug mit Francis in einem Raum gewesen. Shane löste seine Finger von Madator und drehte sich zu Rizzi um. Wut kochte in ihm und in seiner grauen Iris tobte ein Gewitter. “Ihr habt mich angelogen.“, knurrte er und trat einen Schritt näher. Das brennende Gefühl, die ihm diese Erkenntnis brachte, ließ den Schmerz in seinem Bein in den Hintergrund rücken. “Tagelang, habt Ihr Euch in dieser Lüge gesuhlt. Wolltet Ihr ihn in dieser Zeit finden, aus Euren Worten die Wahrheit zu machen?“ Shane zwang sich zur Ruhe und doch bebte und brodelte alles in ihm. Aber Rizzi hörte nicht auf, er fragte tatsächlich nach, ob er mit den Assassinen in Verbindung stand. “Wagt es  nicht noch einmal mich solch eines Verrates zu beschuldigen.“ Shane hob den Stock wieder an und stieß damit gegen Rizzis Brustbein. “Seht nicht in mir die Fehler, die jemand anderes gemacht hat.“, fauchte er fast schon. Der Großmeister fühlte sich hintergangen und durchaus auch verraten. Er hatte wirklich gelaubt Francis wäre tot und selbst wenn er sich noch immer nicht sicher sein konnte, klammerte er sich an diese Hoffnung. “Ihr seid derjenige der hier die Prinzipien des Ordens vergisst! Denn alles was Ihr macht, dient Eurer alleinigen Befriedigung. Was hat Euch an mir gestört, dass Ihr in jeder Tat nun nach einer Anklage sucht?“ Shane holte kurz Luft, um sie wenig später wieder ungebremst und zitternd nach draußen zu stoßen. Wie hatte das alles nur passieren können? Alles hatte mit seiner eigenen verfluchten Lüge angefangen. Den Gehstock wieder auf den Boden drückend, musste er darauf abstützen. In seinem Zorn war er zu sehr auf sein verletztes Bein getreten und der Schmerz jagte ihm nun ein Keuchen über die Lippen. “Ich bin weder naiv noch sind meine Sinne so sehr getrübt, dass ich nicht erkennen kann ob etwas der Wahrheit entspricht oder nicht.“ Shane sah wieder hoch zu Rizzi und richtete sich wieder auf. Seine Augen waren nun viel klarer, als noch Stunden zuvor. “Warum?“ Das war alles was er nun wissen wollte. Warum hatte er das alles getan?

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Luigi Rizzi
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Der Charakter
Alter: 48
Besonderheiten:
Gesinnung: Templer Templer

BeitragThema: Re: Montepulciano - Kerker   25/10/2017, 8:07 am

Es wurde unangenehm. Rizzi sah sein Lügenkonstrukt zusammenfallen aber sich selbst nicht untergehen. "Wie interessant.", sagte er zu Hannigan als ihn dieser nach dem Grund fragte. "Ich habe ihn suchen lassen weil er der Sodomie zugetan ist und die Kirche dieses Verhalten in Italien nicht duldet. Habt Ihr das bereits wieder vergessen, Signore?"
Rizzi löste sich aus seinem Stand und lief zurück zur Tür. "Wir hatten eine Leiche auf dem Platz bei unserem Duell. Ihr habt sie gesehen, ich habe sie gesehen. Wenn es nicht Euer geliebter Freund war, war es eben jemand anderes. Dann haben die Assassinen ihn also gefangengenommen und halten ihn gefangen. Ich weiss nicht ob diese Ratten soviel Toleranz und Nachsicht zeigen wie ich mit ihm. Und meine Geduld ist langsam an ihren Grenzen mit diesem Söldner.", sagte er noch im ruhigen Ton. Draussen vor der Zelle drehte er sich um und starrte Hannigan an. "Sollte er noch leben und sollte ich ihn in die Finger kriegen, werde ich ihn umgehend töten. Auch vor Euren Augen. Seid Euch dessen gewiss.", fauchte er. Dann sah er zu den Wachen. "Packt diesen Gefangenen und führt ihn in die andere Zelle! - Signore Hannigan, wollen wir uns um Eure Freunde oder Feinde oder was auch immer sie mittlerweile für Euch darstellen, kümmern?", fragte er und ging voraus. Er musste Zeit schinden. Er musste dafür sorgen, dass Hannigan Fragen stellte, dass er ständig mit neuen Aufgaben und Personen konfrontiert war. Rizzi sah es mittlerweile als persönliche Niederlage an, dass er Bell noch immer nicht gefunden hatte und töten lassen konnte. Und es war doch unglaublich gewesen, dass sich dieses ganze Unterfangen, diese erfolgreich gestartete Mission, nur noch um diesen englischen Köter drehte. Es ging um Santoro und die Assassinen und nicht um das Liebesglück zweier Engländer, die sich scheinbar in Italien den Kopf derart gestossen haben mussten, dass sie über ihre gleichgeschlechtlichen Körper hinweg sahen. Das hatte nichts mit Gefühlen zu tun. Das war ein reiner Naturtrieb, der falsch gesteuert war. In Rizzis Augen war Hannigans Geist krank.

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