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 Rafael und Emily's Zelle

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AutorNachricht
Emily de Lucca
Rekrutin
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Alter : 28
Spieler : Tina

Der Charakter
Alter: 23
Besonderheiten: - Narbe rechts über Wange und Auge - trübes rechtes Auge
Gesinnung: Assassine Assassine

BeitragThema: Re: Rafael und Emily's Zelle    25/10/2017, 12:10 pm

Emily war müde und deshalb dankbar, als auch der Mentor das Thema Misstrauen und Verrat mit einem Nicken ruhen ließ. Hier in diesem Kerker konnten sie nichts ausrichten und mussten abwarten, so schwer diese Zeit auch war. Die junge Frau war müde, aber körperlich gesund. Bis auf die Kofschmerzen besaß sie noch genügend unruhige Energie in sich. Jetzt einfach untätig herumzusitzen war nicht leicht und an Schlaf war kaum zu denken.
Ihr Gegenüber veränderte seine Sitzposition und das plötzliche Aufzucken seines Körpers war der Assassine nicht entgangen. Ein Krampf im Bein plagte den geschundenen Mentor nun zusätzlich und noch bevor er seine Bitte ausgesprochen hatte war Emily bei ihm und drückte die stellen an seinem Fuß, welche erfahrungsgemäß Linderung brachten. Schließlich hatte er sie auch von den Fesseln befreit und noch dazu war er auf er ein Mentor. Der Respekt allein verlangte von ihr zu helfen und mit den abgetrennten Fingern würde es für ihn schwer werden, seinen Füßen selbst etwas gutes zu tun. Vor ihm sitzend schielte sie immer wieder auf ihre eigenen Füße. Sie bewegte in ihre Zehen innerhalb des Stiefels und schüttelte ihr Bein. Noch immer hatte sie ein drückende Gefühl an ihrer Sohle. Mit geschickten Griffen kümmerte sie sich erst um Rafaels Bein und lockerte die einzelnen Knöchelchen. Von dem langen Fußmarsch waren diese strapaziert und Emily konnte spüren, dass manche ineinander blockiert waren. Auf ihrer letzten Schiffsreise hatte sie einen Medicus kennengelernt, der ich verschiedene Arten der Manipulation unterschielicher Gelenke zeigte. Dieses Wissen konnte sie nun an dem Dunkelhaarigen anwenden. Mit einem lauten Knacken schob sie die einzelnen Knochen wieder zurück an ihre vorbestimmten Position.
Als es vor der Tür laut wurde, beendete Emily die Massage und richtete sich langsam wieder auf. Genau in diesem Moment wurde El Matador vor ihre Füße geworfen. ''Der Spanier.'' Murmelte sie erklärend zu Rafael und lauschte den Worten des boshaft grinsenden Mannes. Ihren Blick hatte sie dabei auf Adriano gerichtet. Bei seinem Anblick und dem was sie gerade hörte, fiel ihr nun ein Wort ein und dieses spuckte ihm die Frau förmlich entgegen. ''Forræder!'' (Verräter) 
Zwei Männer standen nun bei ihnen in den kleinen Raum und mit den umstehenden Wachen wäre es sogar schwierig geworden nur auf Adriano loszugehen. Emily setzte sich also zurück auf ihren Stuhl und hörte von der familiären Verbindung zwischen Bell und den Templern. Dies war also dieser Shane... sein Shane... der Shane, der ihnen nichts tun würde weil der Blonde völlig übergeschnappt war. Emily musterte Hannigan genau. Er ging an einem Stock und auch in seinem Gesicht war eine kleine Wunde zu erkennen. Es schien als wäre er vor kurzem in einen Kampf verwickelt worden. Die Assassine konnte sich nicht erinnern, ihn beim Hof gesehen zu haben. Also danken die Verletzungen sicher nicht von dort. Waren die Anderen so schnell aufgebrochen und gescheitert? Stammten die Verletzungen von Ezio und dem Rest der Gruppe? Emily konnte nur hoffen, dass dem nicht so war.
Ihre Musterung setzte sie bei dem anderen Mann fort. Sein Auftreten und seine Worte ließen sie darauf schließen,  dass es sich bei ihm um diesen Rizzi handelte. Obwohl auch er schlicht müde wirkte und die geschwollene Lippe und der fehlende Zahn ebenfalls auf eine kürzlich stattgefundene Rangelei hinwiesen, stand er stolz und triumphierend vor ihnen. Sein boshafter Ausdruck brannte sich jetzt schon in Emilys Gedächtnis und sie würde es nie wieder vergessen können. 
Adriano hatte sie tatsächlich alle erneut verraten. Rizzi sprach von Giovanni und mutmaßte, dass er die Wunden des Söldners versorgt hatte. Sie erinnerte sich an die Verbände des Blonden und an seine eigene Aussage, die Wunden waren bereits gut versorgt als er auf die Assassinen traf. Dabei hatte dieser Hannigan seine Finger im Spiel und ihr Blick huschte einen Moment zurück zu ihm. Sie erwiderte nichts auf Rizzis Worte. In diesem Moment wollte sie nur eine Sache mehr als ihre Freiheit... Adrianos Tod.
Rizzi lief die wenigen Schritte, die in der engen Zelle möglich waren, auf und ab als seine nächsten Worte an die einzige Frau Frau im Raum gerichtet wurden. El Matador hatte sie nicht nur bestätigt, was den erneuten Verrat anging sondern er wollte auch Rache an ihr persönlich. Aber Rache wofür? Dass sie ihn nicht sofort getötet hatten, ihn nicht zurückgelassen haben, ihm zu Essen und Trinken gaben? Dafür wollte er Rache?
Jeden einzelnen Hieb würde sie Adriano vergelten.das konnte man detlich aus dem Blick lesen, den sie dem Spanier zuwarf. 
''Meine Freude könnte nicht größer sein.'' Ihre Stimme klang als hätte er sie zum Tanz aufgefordert und ihr nicht  Hiebe mit einer Peitsche versprochen. ''Aber ich bezweifle, dass ein alter Mann wir Ihr die Peitsche noch selber führen wird... oder täusche ich mich in Euch, Signore Rizzi?''


Zuletzt von Emily de Lucca am 25/10/2017, 4:18 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Rafael Santoro
Mentor der Assassinen
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Spieler : Nessie

Der Charakter
Alter: 34
Besonderheiten: 2 Finger fehlen (heilen schon etwas ab, verbunden), eine Wunde am Bauch (versorgt), Brandwunden (Templerkreuze, am abheilen) jeweils an beiden Arminnenseiten, trägt nur eine Hose. Wunden am Rücken (von der Peitsche, verbunden) Unbewaffnet und inventarlos
Gesinnung: Assassine Assassine

BeitragThema: Re: Rafael und Emily's Zelle    25/10/2017, 2:39 pm

Die junge Assassine schien genau zu wissen, was sie tat. Denn als der Schmerz durch sein Bein fuhr, legte sie sofort ihre Hand an die Stelle, um zu versuchen, es zu lindern. Als könne sie ihn mit ihren bloßen Händen halten wie eine Zauberin... wie eine Hexe. Er stützte sich rückwärts auf den angewinkelten Ellbogen auf und schloss die Augen, als müsse er sich stark auf die Fußmassage konzentrieren. Geübte Berührungen spürte er an der Sohle, die sich in sein Fleisch gruben. Aber nicht unangenehm. Es ging nur ein paar Sekunden so. Allerhöchstens zwei Minuten aber er genoss es in vollsten Zügen und gab sich diesem ausgesprochen guten Gefühl hin.- Bis das Knarzen von Eisen zu hören war und die Tür aufging. Emily ließ von ihm ab und Rafael zog die Füße etwas an, um sich anschließend, so gut es ging, gerade aufzusitzen. Die Füße nun auf dem kalten Steinboden.
Ein Mann wurde hineingebracht und fiel anschließend zu Boden. Für einen Augenblick ging in Rafael's Kopf herum, dass sie sich wohl nun zu dritt eine Zelle teilen müsste. Doch die Tür wurde nicht wieder geschlossen und anschließend traten die zwei Templer in den Raum, der so schwach von einer einzigen Kerze beleuchtet wurde. Trotzdem erkannte er die zwei Gesichter. Das drückende Gefühl im Raum, welches durch Emily verblasste, kehrte nun wieder zurück. Die junge Frau erklärte ihm, wer vor ihren Füßen lag und aufmerksam beobachtete Rafael jede kleinste Bewegung des Assassinenverräters. Er sah erst wieder auf, direkt in Rizzi's Gesicht, als dieser sprach. Eine Lüge war es, die er da aussprach. Doch schnell fuhren seine Augen hinüber zu Hannigan, als man davon sprach, Bell sei eine wichtige Person für den Templerorden. "Bell's Absichten galten nie dem Templerorden. Ich sah ihn gegen Eure Wachen kämpfen. So werde ich auch kein Wort glauben, welches Ihr aussprecht." Bell lebte. Aber diese Information hatte er schon von Emily erhalten. Es beruhigte ihn natürlich. Aber diese Sache, die dauernd um Bell zu kreisen schien, nahm kein Ende. Das Leben diesen Kerls war genauso auffällig wie sein Grinsen, welches einen ständig verfolgte, wenn man nur eine Sekunde an ihn dachte. Als der Giftmischer erwähnt wurde, zog Rafael etwas die Augenbrauen zusammen. El Matador hatte also tatsächlich nichts aus all dem gelernt. Wie Emily vermutet hatte, hatte dieser Mann wieder gesprochen. "Ihr habt also diesen Weg gewält, Spanier? Mir wurde über Euch berichtet. Ihr bringt nur Leid und anstatt Euch zu beweisen, habt Ihr es wieder getan. Euer Egoismus übertrifft alles." Seine Stimme war aggressiv, er blieb aber ruhig, während er anschließend die Zähne zusammenbiss und wieder in Rizzi's Augen sah. "Eine Frau auszupeitschen ist genauso erbärmlich wie die Tat dieses Mannes." Diese Worte galten Rizzi und El Matador.
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BeitragThema: Re: Rafael und Emily's Zelle    25/10/2017, 3:22 pm

<-- kommt von 'Kerker'

Jetzt hatte es Hannigan begriffen wie Rizzi ihm mitgespielt hatte und blanke Wut spiegelte sich in ihm wieder. Adriano hatte erreicht was er wollte und aufgeregt beobachtete er das Schauspiel der Templer und wartete darauf das beide aufeinander los gingen, Aber es passierte nichts und Adriano pustete die Luft entäuscht aus und sah beide an.
Als die Wachen Adriano unanft auf die beine rissen dachte er schon er würde jetzt wieder geschlagen. Aber stattdessen wurde er nur in die andere zelle gebracht wo er zum ersten mal den Mentor sah. Es war ein Mann ungefähr so alt wie er selbst aber gezeichnet von verletzungen und voll von Verbänden.
In dem Moment dankte Adriano seiner Entscheidung die Assassine gewählt zu haben, den bei dem Mentor wusste er nicht wielange er noch leben würde oder wieviel er noch einstecken konnte. Als die Wachen ihn unsanft in die Zelle warfen stöhnte er kurz auf den mit gefesselten Armen war es schwer sich zu fangen oder den Sturz abzufedern. Als er lag rappelte er sich mühsam auf aber es dauerte eine Weile ehe er es schaffte zu stehen.
Er sah zu der Assassine und dann zu dem Mentor. Anschließend erhob er das Wort. "Ich bin kein Assassine mehr weder in Spanien noch hier von daher ist es in meinen Augen kein Verrat." So rechtfertigte er seine Tat.
Als der mentor das Wort an ihn richtete wanderte sein Blick zu ihm und fest und kühl sah er ihn an.
"Ja, das ist mein Weg! Glaubt ja nicht das ich deswegen länger leben werde, dafür hat Signore Rizzi gesorgt. Und ihr Signora " Adriano sah Emily an, "Ich habe euch ausgesucht weil ich mich an euch Rächen wollte den es kann nicht sein das ihr einen Mann in Gewahrsam nehmt ohne zu prüfen wie es um die Wahrheit steht!. Ihr wart zwar sehr zuvorkommend zu mir in dem ihr mich geküsst habt, ABER meint ihr im Ernst das ich vergessen habe wer mich mit dem Schlafmohn fütterte? Wer mich unsanft behandelte? Nein soetwas vergesse ich nicht, Und wenn ihr wirklich eurem mentor treu seit dann solltet ihr froh darüber sein das er nicht ausgepeitscht wird, den er würde es warscheinlich nicht überleben und es sollte euch eine Pflicht sein die Strafe für euren Mentor anzunehmen!"
Langsam lief er zu Rizzi und sah ihn an, aber er sagte kein Wort zuihm sondern sah ihn einfach nur an.
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Shane Hannigan
Englischer Großmeister
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Alter : 21
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Der Charakter
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Besonderheiten: Wunden an der linken Wange und Hüfte; ebenso am rechtem Bein; braucht einen Gehstock
Gesinnung: Templer Templer

BeitragThema: Re: Rafael und Emily's Zelle    25/10/2017, 6:07 pm

-> cf: Kerker

Nachsicht.“, stieß er langsam aus, als wäre das Wort Gift auf seiner Zunge. “Geduld.“, wiederholte er dann ebenfalls und starrte sein Gegenüber eisig an. “Davon besitzt Ihr nichts, Signore.“ Seine Finger hielten sich noch immer Krampfhaft an dem Stock fest, während er sein Bein völlig entlastete. “Ihr klagt ihn für etwas an, wofür Ihr keine Beweise habt.“ Shanes Stimme war tiefer geworden und alles in ihm tobte noch immer. “Sodomie... dafür, dass er mich einfach Ärgern wollte? Euer Blick ist zutiefst getrübt.“ Shane holte mehrmals Luft, ehe er es schaffte sich wieder zu beruhigen. Dieses Mal war weder Wut noch Hass in seinen Worten. Sie klangen fast schon müde.
Doch erklärt mir eines, Signore Rizzi. Wenn Bell wirklich dieser Sünder ist, als den Ihr ihn beschreibt...warum lebt er dann noch? Warum lässt Gott ihn immer wieder entkommen, während er Barbara den schwarzen Tod schickt?“ Den Kopf erhoben scheute er nicht den Blick in seine Augen. “Wenn Ihr tötet, seid Euch gewiss, dass Ihr das verliert, dass Euch am Liebsten ist.“ 
Shanes Herz schlug schnell gegen seine Brust und alles in ihm fühlte sich unendlich schwer. Er musste dafür sorgen, dass Rizzi nicht an Francis kam. Nicht ein einziges Mal. “Sie waren stets der Feind und sie werden es auch immer bleiben.“, grollte er und zwang sich in Bewegung zu setzten. Jeder Schritt war zur Qual geworden und immer wieder entrückten seine Züge, wenn ein Stich von der Verletzung ausging. Der Weg war nicht weit und doch wirkte er erschöpft und bleich, als vor der Zellentüre stand. “Er lebt. Mehr muss ich nicht wissen.“
Er brauchte einen Moment bis er den Kopf hob Rafael und Emily musternd ansah, nachdem sie in den Raum getreten waren. Seine Aufmerksamkeit blieb kurz auf Emily. Eine Frau in den Reihen den Assassinen zu sehen, war befremdlich. Noch dazu schien sie sogar mit ihnen zu kämpfen. Sie trug Hosen wie ein Mann und eine Narbe zerstörte ihre feinen Gesichtszüge. Natürlich besaßen auch Templer Frauen in ihren Reihen, aber diese erhoben kaum das Schwert. Sie Stärken viel mehr die Macht der Männer und hielten die Stammlinien großer Templerfamilien am Leben. Sie waren wichtige Vebündete, aber sie mischten sich kaum ein - jedenfalls in England. “Mir kam es nicht so vor, als würde es Euch freuen.“ Shanes Worte waren nur leises Gemurmel. Sein Blick wurde stechend, während er Rizzi ansah. “Er ist nicht mein Geliebter!“, stieß er aus und knirschte mit den Zähnen. Die Lippen zu einem schmalen Strich gepresst, lauschte er nun wieder dem Templer. Er wollte gerade zu einer Antwort ansetzten, da kam ihm der Assassine zuvor. Shane lenkte seine Aufmerksamkeit zu ihm. “Hier in diesem Land kam er als Söldner an. Dass er auf Euch trifft, war wohl nie sein Plan. Doch Ihr hab recht, dass waren meine Worte, Signore Rizzi. Und doch habt Ihr noch immer nichts davon verstanden. Lasst Eure Finger vom englischen Orden, ihr würdet Euch nur daran verbrennen. Ein einfacher Ritter soll nicht das Wort eines Großmeisters hinterfragen.
Shane schwieg, während er den Assassinen und ihrem Streit lauschten. Noch immer verspürte er große Abneigung gegenüber dem Verrat, den dieser Mann so leichtfertig beging. Er hatte nicht einmal gezögert und dann wählte er sogar noch die Frau. Shanes Miene war dunkel und er sah wieder auf die Assassinin. Für einen Augenblick lag Mitleid in seinen Augen. Er hätte ihr einen schnellen Tod gewährt. Sie war keine Hexe der man ein Geständnis entnehmen wollte. Sie hatte sich nur für den falschen Weg entschieden. “Das sind die Gründe eines Kindes. Ein Kuss und Ihr wollt, dass man sie auspeitscht? Hat sie Euch nicht das gegeben, dass Ihr wolltet? Hat sie Euer Bett verweigert und nun wollt Ihr sie bestrafen lassen?“ 
Er schnaubte nur kurz aus und schüttelte den Kopf. Er würde Rizzi kaum aufhalten können, ohne noch mehr zum Verräter in dessen Augen zu  werden und doch widerte ihn der Gedanke an, einer Frau solch Qual zu bereiten. Man hatte ihn zu einem Mann mit Ehre erzogen, der einen Orden leitete und nicht zu einem Monster. “Eure Mutter hat Euch wohl nie geliebt.“ Shanes Zunge war noch immer von den Schmerzmitteln gelockert und zu spät merkte er, dass er die Worte laut  ausgesprochen hatte. “Selbst von Euch hatte ich mehr erwartet“, wandte er nun das Wort an Rizzi. “Doch Eure Grausamkeit scheint keine Grenzen zu kennen und ich frage mich immer mehr, wie Barbara an Euch gefallen finden konntet, wo Ihr doch nicht einmal den Hauch von Respekt einer Frau gegenüber besitzt. Sie mag unsere Feindin sein, doch ein schneller Tod ist Strafe genug.“

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Luigi Rizzi
Ritterbruder
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Gesinnung: Templer Templer

BeitragThema: Re: Rafael und Emily's Zelle    26/10/2017, 10:13 am

Rizzi wollte nicht ständig über Bell nachdenken müssen. Es störte und ärgerte ihn, dass er noch am leben war. Und es ärgerte ihn noch mehr, dass Hannigan ihn ständig in Schutz nahm auch wenn er manchmal keine schmeichelhaften Worte über den Söldner gesagt hatte. Sah der Grossmeister denn nicht, in welchen Wahnsinn er sich verstrickt hatte? Und das nur wegen eines Mannes, dessen Taschen immer leer waren und der ihn, den englischen Grossmeister, sein Cousin, neckte? Die Sache stank zum Himmel und Gott würde die Nase rümpfen. Auf Hannigans Drohung, die Rizzi durchaus richtig verstanden hatte, warf er ihm nur einen scharfen Blick zu. Hannigan musste aufpassen was er hier sagte und tat. In der Zelle hörte Hannigan nicht auf, ihn weiter zurechtzuweisen, und das auch noch vor den Assassinen. Bei Shanes Ausruf, Bell sei nicht sein Geliebter, drehte er ihm den Kopf zu und sah ihn an. Hannigan wehrte sich gegen einen Vorwurf, den er einfach hätte ignorieren können. So wie viele andere Vorwürfe auch. Aber das tat er nicht. Und irgendwie klang dieser Ausruf eher so als gelte diese Richtigstellung für Hannigan selbst als für die Anwesenden. Es war beinahe amüsant gewesen. Aber nur beinahe.
Dann ging Hannigan auf El Matador los, knurrte ihn an und beschimpfte ihn. Rizzi genoss dieses Gespräch und hörte schweigend zu. Erst als er das Wort wieder an ihn richtete, gab Rizzi seine kurz lockere Haltung wieder auf. "Ihr habt noch mehr von mir erwartet? Glaubt Ihr denn, dass Ihr schon alles von mir gesehen habt, Signore?", fragte er ihn. Dann sah er zu Emily und Santoro. Emily nahm ihr Schicksal an, Santoro erklärte seine Ansicht. "Das einzige, was hier erbärmlich ist, bist du selbst!", schimpfte er auf Santoro ein. Der Mentor hatte Rizzi in wenigen Sekunden wieder in Rage versetzt. "Das du es wagst, deinen dreckigen Mund zu öffnen und uns auch noch erzählen willst, wie du über dieses oder jenes denkst!", zischte er und ballte seine Hände zu Fäusten. "Ich werde diese Frau auspeitschen lassen! - Und gewiss! Ich bin zu alt und zu mächtig um selbst eine Peitsche in die Finger zu nehmen!", sagte er und starrte dabei Emily feindselig an. "Glaubt Ihr, ich mache mir meine Hände wegen einer Assassina schmutzig? - Wachen! Bringt sie raus und sagt dem Vollstrecker, er soll sich umgehend für ein paar hübsche Peitschenhiebe vorbereiten!"

Was niemand wusste: Rizzi würde keine Hand an Emily anlegen, sie auspeitschen lassen oder gar foltern. Seine Meinung über Frauen hatte sich auch nicht geändert weil diese Assassinen waren. Er konnte sich am Leid von Frauen nicht ergötzen. Sie waren zarte Geschöpfe, trugen Leben in ihren Leibern und sie waren auf ihre eigene Art und Weise sehr, sehr mächtig. Vor Gott hätte Rizzi eine solche Tat nie rechtfertigen können. Frauen waren, obwohl sie in seinem Privatleben bis auf die letzten Tage kaum eine Rolle spielten, seine grösste Schwäche gewesen.

"Und Ihr, Signore Hannigan, seht zu, dass Ihr Montepulciano so schnell wie möglich verlasst! Ansonsten seh ich mich gezwungen, Euch…", er wollte weitersprechen als im Gang hinter ihm sein Name mehrmals gehetzt und atemlos gerufen wurde. Rizzi drehte sich leicht um und starrte auf die Wache. Die folgenden Worte liessen seine Anspannung aus dem Gesicht weichen. 'Wir haben den Söldner!' - Rizzi wiederholte diese Worte geistig in seinem Kopf. Dann wanderten seine Augen langsam zu Hannigan. "Tötet ihn!", lautete sein Befehl. Und dieser Befehl war so eisig und langsam gesprochen, dass die Wache nicht zögerte, auf dem Absatz kehrt machte und zurück eilte.
Rizzi holte tief Luft. Es war fast so als hätte er für eine Minute den Atem angehalten. Er trat zur Seite, fast so als wollte er Hannigan Platz machen damit dieser aus der Zelle flüchten konnte um Bells Leben retten zu können. Dass Hannigan nicht schnell war und wohl zu spät kommen würde, war pure Absicht gewesen. So konnte er wenigstens zusehen wie der Söldner nun tatsächlich seine letzten verzweifelten Atemzüge machte oder zuckend am Galgen hing.

"Und dann führt alle drei zum Galgenplatz! Ich habe genug!", wies er die Wachen an, die sich sofort formierten und Emily, Adriano und Rafael in Gewahrsam nahmen. Das letzte Stündlein hatte geschlagen. Ein für allemal.

Rom! Sein Zuhause wartete. Auf ihn und Barbara. Sie würde genesen. Schon bald. Und dann würden sie gemeinsam nach Rom reisen, heiraten und sich im Sieg über den Assassinenmentor wälzen. Was mit Hannigan geschah, war Rizzi mittlerweile egal. Der englische Adelsmann sollte nach England zurückkehren und am besten keinen Fuss mehr in Italien setzen! Rizzi würde ihn nicht einmal mehr verfolgen lassen.

Doch was El Matador, den Verräter anging, so war er sich noch nicht sicher ob er ihn tatsächlich töten lassen sollte. Ein solcher Geist konnte man für eigene Zwecke missbrauchen. Er hatte Rizzi dermassen in die Hände gespielt, dass er sich sogar Eindruck verschafft hatte.
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Emily de Lucca
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BeitragThema: Re: Rafael und Emily's Zelle    26/10/2017, 2:54 pm

Emily war überrascht, als sie das Gespräch zwischen den beiden Männern mitanhörte. Scheinbar bröckelte das Vertrauen auch innerhalb des Templerordens. Wieder drehte sich alles um diesen Söldner und Emily fragte sich erneut, was das nur für ein spezieller Mann war, der da so unglücklich in ihre Gruppe gerannt ist, daß alle Welt von ihm sprach. Rafael und die beiden Templer stritten schon fast darum, ob er nun Sünder oder Heiliger war, Sympathisant der Templer oder der Assassinen, Liebhaber oder eben nicht. 
Diese Streiterei offenbarte ihr einige neue Informationen. Hannigan gehörte also dem englischen Orden an und stand im Rang offenbar über Rizzi. Dieser wollte sich aber in seiner Heimat nicht unterordnen,  zumindest schien dem so. Ob diese Kluft zwischen den beiden Männern nur an Hannigans angeblichen Neigungen lag konnte die Assassine nicht erkennen. Auch ein Frauenname wurde in Verbingung mit der Pest genannt. Sie gehörte wohl zu den wichtigen Personen in Rizzis Leben.
Still folgte die junge Frau den Gesprächen und versuchte sich ein Bild von den Verhältnissen innerhalb des Ordens zu machen. Nichts wollte sie vergessen und eine solche Chance tat sich nicht oft auf. In diesem Moment erhielten sie Auskunft aus erster Hand. Die aktuelle Situation trug dazu bei, dass sich die Männer auch untereinander zerstritten hatten und sogar was das auspeitschen von ihr, nicht einer Meinung waren. Der Engländer wollte ihr einen schnellen Tod gewähren, während es Rizzi scheinbar egal war ob Mann oder Frau auf der Folterbank landeten. Emily bereute ihre Worte nicht, denn in einem musste sie dem verhassten Spanier recht geben... Santoro würde eine solche Tortur womöglich kein weiteres Mal überstehen. Ihr Körper hingegen war bisher unversehrt und würde einige Hiebe aushalten können, sofern Rizzi nicht verlangte, sie zu Tode zu prügeln. [/size]
Sogar Hannigan betitelte den Grund, den El Matador für seine Entscheidung nannte, als kindisch. Für sie war es mehr als unverständlich und der Hass erreichte ein ihr bisher unbekanntes Ausmaß. Sie hätte ihn doch sofort töten sollen. Alles an ihm machte es schwer auch nur einen Funken Sympathie zu empfinden. Seine Erklärung war mehr als lächerlich und Emily bedachte ihn mit einem feindseligen Blick. Bis auf den Tod fiel ihr keine gerechte Strafe für den spanischen Verräter ein, da auch hundert Peitschenhiebe für sein Verhalten nicht genug gewesen wären. ''Anstatt Euch an so etwas zu erinnern, hättet Ihr Euch merken sollen, wer Euch am Leben ließ!'' Ihre Stimme war ruhig und leise als sie zu Adriano sprach und doch konnte man die Abneigung fast greifen.
Rizzis fordernde Stimme schnitt nun durch den Raum und bestellte mehr Wachen herein. Sie alle sollten nach draußen geführt werden um scheinbar Zeuge von Emilys Folter zu werden. Der Riese, welcher sie vor wenigen Stunden schon durch die Gänge lotste streckte den Kopf zur Tür herein und war wenig begeistert als er sah, dass die Assassine sich von ihren Fesseln befreit hatte. Schnell wurden ihr neue angelegt und sie wurde aus der finsteren Zelle gezerrt. Emily war einen schnellen Blick zu dem Mentor, welcher ebenfalls auf die Beine gezogen wurde. Sie selbst wehrte sich nicht, da keine Chance auf Fluch oder ähnliches bestand. Im Vorbeigehen hätte sie ihre Finger nur zu gern um den spanischen Hals gelegt, der für die verräterischen Worte verantwortlich waren. Nein... er würde nicht länger Leben! Wenigstens würde er neben ihnen am Galgen baumeln, wenn es soweit war. 
Eine weitere Wache kam atemlos angerannt und teilte Rizzi mit, das der Söldner gefangen genommen wurde. Der Befehl wurde gegeben, ihn sofort töten zu lassen. Das ließ Emily erschrocken aufhorchen und sie blieb stolpernd stehen. Der Riese aber hatte andere Pläne und schubste sie weiter den Gang entlang. Wo hatten sie den Söldner gefunden? War er noch bei den anderen? Kam es zu einem erneuten Kampf?  All diese Fragen hämmerte durch ihren Kopf und plötzlich drängte sie wieder vorwärts. Vielleicht waren der Rest der Gruppe ebenfalls gefangen worden. Schließlich hatten denrängte Templer nun leichtes Spiel, da El Matador alles ausplauderte was irgendwie wichtig war.
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BeitragThema: Re: Rafael und Emily's Zelle    26/10/2017, 4:24 pm

Wieder beobachtete Adriano die ganze Szene und wartete dann ab. es schien den Englischen mann ziemlich zu verärgern was er erfahren hatte. hatte Rizzi wirklich versucht ihm den Tod des Söldners vorzutäuschen? War der Italienische Templer wirklich so naive zu glauben das dieses Wissen lange bei ihm blieb das das alles eine Lüge war?
Intressiert betrachtete er Emilys reaktion bei der Androhung der Peitschenhiebe. Sie zeigte keine Angst. irgendwie beeindruckte es Adriano aber wenn er daran dachte was gewesen war verschwand es wieder und nun sah er wieder gleichgültig zu ihr. "Ja Signora, ich weiß das Ihr es wart die mich am Leben ließ. Mein Leben zu beenden stand euch auch nie zu, den ich habe mir in diesem Land nichts zu Schulden kommen lassen was dem Assassinenorden geschadet hätte. Außer natürlich das beichten meines Wissens jetzt wo ich euch auch entäuschen muss, den ich bin kein Mitglied eures Ordens und damit ist es kein Verrat am Assassinenorden. Signore Rizzi fragte mich was ich wüsste und da ich kein Mitglied des Ordens bin habe ich keine Verwendung für dieses Wissen. Ich finde das mein Wissen bei den Templern besser aufgehoben ist als bei mir findet ihr nicht? Das es zum Schaden von euch ist...Nunja das nennt man eben Pech!"
Adriano sah mit einem fiesen grinsen zu Emily als Rizzi und Hannigan sich wieder anfauchten und das nicht mit Unrecht. Als Rizzi sagte das man noch lange nicht alles von ihm gesehen hatte verschwand sein Grinsen und ein eiskalter Schauer lief über seinen Rücken und ließ ihm wieder gewahr wurden wo er sich gerade befand. jedenfalls nicht unter der Gesellschaft von Freunden. Er blickte ins Auge vom Tod was unvermeidlich war.

Als Rizzi meinte man solle sie rausschaffen zuckte Adriano zusammen. Was hatte Rizzi vor? Schnell war auch Emily wieder gefesselt, schneller als sie davon befreit war und wurde von dem Riesen welcher sie schon in diese Zelle geschleppt hatte rausgebracht. Als Rizzi dann meinte das sie alle gehängt werden sollten schluckte er hart. Wieso musste es den unbedingt eine Hinrichtung sein wo sie Ewig leiden würden wenn ihr Genick nicht brach, Wieso wollte Rizzi das sie ewig um Luft kämpften, einen Kampf den sie dann doch verlieren würden? Diese gedanken Schossen durch Adrianos Kopf als er von einer Wache gepackt wurden und dann unsanft die Treppen hochgeschliffen wurden. Ungläubig sah er Rizzi im vorbeigehen an und dachte das dies alles nur ein Scherz war, ein ganz mieser Scherz aber die Miene des Templers blieb hart und Eiskalt.
Wärend die Wache ihn vorwärts schob und sie nach draußen kamen brodelten Adrianos Gedanken. So war es also kurz bevor man starb? Das helle Licht blendete ihn und er musste die Augen zusammenkneifen um nicht das Gefühl zu haben Blind zu werden als er vorwärts stolperte immer den anderen nach und den Tödlichen Blick der Assassine im Nacken. Wohl fühlte Adriano sich gerade gar nicht.
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Shane Hannigan
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BeitragThema: Re: Rafael und Emily's Zelle    26/10/2017, 5:26 pm

Shanes Ausdruck war müde geworden und auch seine Schultern sanken etwas nach vorne. Der lange Weg zu Lady, und auch die Zeit des Streits und langem Stehen, forderte ihren Tribut. Er war an die Grenzen seiner Geduld und auch Belastbarkeit gekommen. Innerhalb weniger Stunden waren über ihn Gefühle zusammen gebrochen, die er in solch einer Form noch nie gefühlt hatte. Man hatte ihn belogen und betrogen, ihn entwürdigt, ihn als Verräter und Sünder dargestellt, ihn jegliche Hoffnung genommen, um sie ihm am Ende wieder zurückzugeben. Vielleicht hatte er Fehler gemacht und war fernab von Perfektion und Kontrolle gerutscht, doch er hatte nie einen Tag auch nur etwas getan um dem Orden oder Rizzi zu schaden. Nicht bis zu jenem Zeitpunkt, an dem sie Francis gesehen hatten. “Ich mag nicht alles gesehen haben, Signore Rizzi. Doch genug um zu erkennen, dass es mir nicht gefällt.“ Shanes Finger waren etwas verkrampft und er musterte Rizzi noch einmal, bevor er zu den Assassinen sah. Rizzi verteufelte Santoro und beschimpfte ihm. Doch was mit dem Mentor geschah, war ihm egal, aber nicht das was Rizzi der Frau antun wollte.  Er hatte es versucht, sie davor zu bewahren. Allerdings er würde jetzt nicht mehr weiter gehen und so sagte er nichts, während angeordnet wurde alles für diese Folterung vorzubereiten. Die Augen kalt, jedoch mit einem erschöpften Funkeln trafen kurz auf die von Emily und ganz leicht neigte er entschuldigend den Kopf. Es hätte auch nur eine Täuschung des Lichts sein können, so fein war die Bewegung. 
Shane wandte sich ab. Er wollte diesem grausamen Schauspiel nicht beiwohnen. Viel eher wollte er in sein Bett zurück und ebenso wollte ein Teil von ihm nach Bell suchen und ihn aus den Fängen der Assassinen befreien. Dem Anschein nach hatte er den Mund weit aufgerissen und alles erzählt. Selbst diese Erkenntnis fühlte sich wie Verrat an und doch konnte er seinen Cousin nicht einfach zurücklassen. Shane drehte den Kopf zu Rizzi. Der Engländer ahnte die Bedeutung des Satzes ehe er zu Ende war. Er sollte von hier verschwinden und das würde er tun. Nichts würde ihn hier in dieser Stadt halten. Doch dann erstarrte er und jegliche Farbe wich aus seinem Gesicht. 
No!“, keuchte er auf. Das konnte nicht sein. Wie hatte das passieren können? Aber dieses Mal würde es keine Lüge sein. Rizzi hatte nicht gewusst das seine Intrigen aufgedeckt werden würde. Das konnte nicht zu seinem Plan gehören. Nichts davon. Shane bewegte sich nicht. Einige Herzschläge lang starrte er nur auf den leeren Platz an dem Sekunden zuvor die Wache gestanden hatte. Alles in ihm schrie, dass er sich beeilen musste und dass er die Wache daran hindern sollte, diesen Befehl zu überbringen. Aber sein Körper reagierte nur so quälend langsam. 
Er würde zu spät kommen. Zu spät. Wie Gift sickerte dieses Wissen in seinen Verstand und seine Züge entgleisten. Verzweiflung, Hass und Schmerz spiegelten sich darauf wieder. Er war dazu verdammt seinen Cousin ein zweites Mal sterben zu sehen. Das eintreten der Wachen löste seine Starre und Shane setzte sich in Bewegung. So schnell es ging humpelte nach draußen. Er bemerkte nicht einmal, dass er dabei Emily und die Wache striff, die dabei war sie nach draußen zu ziehen. “Ihr habt noch nicht gewonnen, Signore Rizzi.“, zischte er. Sein Bein protestierte unter heftigen Schmerzen. Die Wirkung der Kräuter war nicht stark genug, um solchen Belastungen entgegen zu kommen. Die Treppe wurde zu einem Hindernis, dass Shane für einen Moment in die Knie zwang. Er keuchte leicht und eine starke Wut auf sich selbst, ließen ihn die Hand gegen den harten Stein schlagen. Der Aufprall jagte durch sein Handgelenk und doch erinnerte es ihn daran, dass er nicht aufgeben durfte. Er richtete  sich wieder auf und brachte die letzten Stufen hinter sich. Blut begann bereits durch den Verband zu sickern und färbte die Hose dunkel. Die Naht musste gerissen sein, doch er blieb nicht stehen. Das Licht der Sonne blendete ihn, ehe er nach draußen stolperte und sein Gewicht auf den Gehstock gedrückt wurde. Für einen Moment wusste er nicht wo er war. Alles schien sich zu drehen und er drohte schon wieder auf die Knie zu fallen. Doch er riss sich zusammen und folgte dem Pfad zum Galgenplatz. 
Eine Hand am Stock blieb er dann stehen. Alles was er sehen konnte, war eine Gestalt die vor einem der Galgen stand. Stand... Shane schloss für einen Atemzug die Augen.

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Zuletzt von Shane Hannigan am 26/10/2017, 8:54 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Rafael Santoro
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Der Charakter
Alter: 34
Besonderheiten: 2 Finger fehlen (heilen schon etwas ab, verbunden), eine Wunde am Bauch (versorgt), Brandwunden (Templerkreuze, am abheilen) jeweils an beiden Arminnenseiten, trägt nur eine Hose. Wunden am Rücken (von der Peitsche, verbunden) Unbewaffnet und inventarlos
Gesinnung: Assassine Assassine

BeitragThema: Re: Rafael und Emily's Zelle    26/10/2017, 6:47 pm

Rafaels Augen bildeten sich zu leichten Schlitzen, als der Spanier ihn ansah und bezeugte, dass er sich für diesen Weg entschieden hatte. "Der Verrat, den Ihr gegen die Assassinen ausspracht wird noch nach Eurem Tod bestehen. Ein Mann wie Ihr, der nach fünfzehn Jahren alles aufgab und dafür sorgte, dass die Welt in sich zusammenbricht, sollte wissen, welches Leid er damit bringt. Das Blut deren Menschen klebt an Euren Fingern, die für diesen Verrat sterben mussten und noch werden. Ganz gleich, ob Ihr sie kanntet oder nicht. Aber Ihr gehörtet dem Assassinenorden an, als Ihr Euer Wissen ausspracht. Es gibt keine Ausrede für das, was Ihr getan habt. Nicht einmal die Ausrede, Ihr gehört nicht mehr zu dieser Bruderschaft. " Ruhig blieb er dabei nicht. Er mochte ungefähr so alt wie Matador sein, doch war er der italienische Mentor. Es stand viel auf dem Spiel und er musste mit jeder Phase seines Körpers aufpassen, dass die Bruderschaft im Gleichgewicht blieb. Anschließend richtete Rizzi das Wort an ihn. Dabei kamen die Worte heraus, die für Santoro nichts neues mehr waren. "Du bist ein schwacher Mann, Rizzi." Knurrte er diese Worte leise, doch für Rizzi und womöglich auch für Emily hörbar, die direkt neben ihm saß. Schon einmal hatte er etwas in dieser Art ausgesprochen.-In Florenz. Doch diesmal war es nicht so laut wie beim ersten Mal, denn dementsprechend hatten ihn seine Kräfte verlassen.
Dass der Templer der Frau kein Leid zufügen würde, wäre für Rafael undenkbar gewesen. Diese Schmerzen nahm sie auf sich. Sah es an, als wäre es tatsächlich ihre Pflicht, wie El Matador ihr sagte. Hannigan und Rizzi diskutierten über den englischen Söldner. Für den einen war er wichtig, weil er sein Cousin war. Für den anderen war Bell wichtig, weil er ihn tot sehen wollte. Und somit bestätigte es sich, dass Bell nicht der Verräter war. War es etwa so einfach? Aber dieses Wissen würde ihn nicht am Leben erhalten. Rafael müsste mit zusehen, wie das Leben aus seinem Körper wich. Die Gespräche wurden leiser in seinem Kopf, während er zu Boden blickte. Ja, die Bruderschaft verlangte Opfer, das stimmte. Aber nun gelangte der junge Mentor zu dem Punkt, in dem er sich selbst in Frage stellte. Einen Templer finden, weil er sich selbst als Bursche Rache schwor. Pah! Er schien noch immer so dumm zu sein wie vor so vielen Jahren, als er aus Rom nach Venedig kam, um dort ausgebildet zu werden. Er wollte nach etwas greifen.. Nach Leben und Hoffnung. Und nun saß er hier und rings herum war Tod und Verderben. Eine Stimme in ihm sagte, er solle damit aufhören.. Solle aufhören, so zu denken. Würde sie leiser werden, wenn er Bell beim Sterben zusah?

Seine Hände wurden gefesselt, genauso wie die von Emily. Nachdem die Wachen in den Raum eilten, holten sie einen Gefangenen nach dem anderen raus. Rafael war der letzte und die kräftigen Hände der Wachmänner zerrten ihn vom Bett, ohne sich nur darum zu kümmern, welche Bewegungen und welche Schnelligkeit zum Gehen für den Mentor angebracht war. Der erste Schritt machte einen gewaltigen Stich durch seinen Körper. Sein verletzter Rücken fühlte sich an, als hätte man ihm ein Kettenhemd angezogen, welches seinen Oberkörper nach unten drückte. Seine Schulterblätter fühlten sich an, als stieße man mit Messern darauf ein. Die Wunde am Bauch, die fehlenden Finger und die Verbrennungen an den Armen waren dagegen nichts. Denn letztere heilten alle langsam ab.
Sein Kopf war gesenkt. Seine Haare verdeckten das Gesicht, doch sah er, wie jemand an ihm vorbei humpelte. Es war der Engländer, welcher nur etwas schneller war als Rizzi mit den Wachen und seinen drei Gefangenen.
Rafael presste die Lippen zusammen und versuchte, die vielen Wunden, die sich miteinander verbanden und zusammen einen gewaltigen Schmerz zurückließen, zu ignorieren und wurde von der Sonne geblendet, als sie draußen ankamen. Und dort erkannte er auch einen Mann, der dort auf dem Galgenplatz stand. Hannigan war der kleinen Truppe ein paar Schritte voraus und sah ebenfalls auf die Silhuette. Noch war er zu geblendet, um etwas genaueres erkennen zu können.
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