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 Erster Raum

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AutorNachricht
Leonardo da Vinci
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BeitragThema: Re: Erster Raum   Mo Jan 23, 2017 3:15 pm

Montag, der 29. März 1480
21.00 Uhr
Rafael Santoro, Francis Bell, Leonardo da Vinci

Leonardo sah von einem Mann zum anderen und zog sich zwischen ihnen heraus. Sie sollten ungestört reden können. Und wenn sie begannen, sich zu schlagen konnte Leonardo noch dazwischen gehen.
Er beeilte sich also, möglichst ungefährlich sämtliche Gegenstände aus dem Weg zu schaffen, die als Verteidigung genutzt werden könnten. Dazu zählten eine Leinwand, schmutziges Farbwasser und sämtliche Stifte und Pinsel auf dem Tisch. Jetzt musste er sich nur noch um die Waffen an den Männern Sorgen machen- die wesentlich gefährlicher waren als es irgendwas in seiner Werkstatt je sein könnte.
Leonardo bemerkte, wie sich die Situation ganz langsam, ganz sachte entschärfte. Bell entschied wohl, das richtige zu tun und provozierte nicht mehr ganz so stark.
Locker war die Situation trotzdem noch nicht.
"Amico mio, Signor Bell, bitte!" versuchte er also, seinen Teil zum Überleben aller beizutragen. "Wir setzen uns jetzt hin und reden in Ruhe." Sein Blick wanderte bedauernd zu Rafael. "Bitte!"

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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: Erster Raum   Mo Jan 23, 2017 4:45 pm

Montag, der 29. März 1480
21.05 Uhr
Francis Bell, Leonardo da Vinci

Santoro roch etwas. Ob es Angst war? Vermutlich. Jedenfalls flätschte er die Zähne, was Bell wohl einen Eindruck von dem Assassinen gab, denn dieser wurde auch irgendwie kleiner, als Rafael so nah an ihm trat und zu verstehen gab, was er von dieser ganzen Sache hielt. Er ließ Francis ausreden, natürlich. Hörte sich alles genau an, wer er war und weshalb er hier war. Ein Auftragsmörder war er also? 'Wenn der wüsste.', dachte sich der dunkelgekleidete Mann und ein spöttisches Lächeln setzte sich auf seine Wange, ehe der Engländer fortfuhr und meinte, dass er nur seinen Auftrag ausführen wollte. "Ihr sagt, Ihr wollt niemanden bedrohen? Die Nachricht von Euerm Maestro ist also keine Drohung, oder wie soll ich das verstehen?"Was eher keine Frage war, eher eine Feststellung.
Kurz darauf meinte der Fremde, dass er hier nur noch gegessen hatte und eigentlich schon lang wieder weg sein müsste. Ja, Rafael war es wirklich danach, seine Faust zu ballen und diese ihm ins Gesicht zu schlagen. Andererseits vergaß er nicht, wo er war. Und bemerkte nebenher, dass Leonardo sämtliche Sachen in Sicherheit brachte, was eigentlich zum Schmunzeln war. Doch er zwang sich. Ja, Rafael hatte sich in solchen Fällen gut unter Kontrolle, denn er wollte bestimmt nicht die Werkstatt seines Freundes durcheinander bringen. Vermutlich würde er schneller rausgeworfen werden, als in einem Kneipe, wenn er völlig betrunken vom Wein war.
Angespannt blickte er immer noch Bell in die Augen. Fühlte sich selbst, als wäre ein gefährliches Raubtier, welches auf seine Beute abgesehen hatte. Doch dann drang Leonardo's Stimme an sein rechtes Ohr, welche die Situation entschärfte. Und auf diese Worte, diese Bitte da Vinci's, wandte Rafael sich von Francis ab und kehrte ihm den Rücken. Va bene, er hatte recht. Vielleicht konnte er durch Bell ein paar Informationen rausholen...und er hatte da schon einen Plan..
"Bene. Wir reden.", meinte Rafael und lief unruhig hin und her wie ein Tiger in einem Käfig, als wolle er sich selbst damit beruhigen. Noch immer klopfte das Herz wie wild durch diese Wut, die er gerade noch verspürt hatte. Dann aber blieb er stehen, machte seine Hand auf und blickte die Kette an, die er immer noch festhielt und zog seine Kette über den Kopf, deren Anhänger er unter der Kleidung verschwinden ließ. "Und Ihr bleibt hier, bis dieses Thema geklärt ist. Niemand landet im Kerker. Signore da Vinci ist der Letzte, den man dort hinbringen sollte." Mit einer Bewegung hatte Rafael sich wieder zu den beiden umgedreht und deutete bei dem ersten Satz auf den Boten, nahm die Hand aber dann wieder runter und seufzte: "Habt Ihr noch Wein übrig, Leonardo? Ich könnte jetzt einen großzügigen Schluck vertragen." Anschließend lief Rafael in den nächsten Raum, wo er die Küche vermutete. Und tatsächlich fand er sich in dem Raum wieder.

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Francis Bell
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BeitragThema: Re: Erster Raum   Mo Jan 23, 2017 8:47 pm

Montag, 29. März 1480
21.08 Uhr
Leonardo da Vinci, Rafael Santoro

Er sah Rafael hinterher wie er in der Küche verschwand und den Wein suchte von dem Francis und Leonardo vorhin eben schon etwas genommen hatten. Dann sah er zu Leonardo.
"Er ist wirklich sehr nett.", sagte er, meinte es aber nicht so. Rafael war alles andere als nett. Er war furchteinflössend! Mit einem Seufzen lief er Rafael nach. Wein hörte sich gut an und das konnte er jetzt gut gebrauchen.
"Ich kenne normalerweise die Namen meiner Auftraggeber nicht. Den Namen von Rizzi hat mir ein Vöglein gesungen. Mit hübscher Oberweite.", erkläre er weiter und formte mit seinen Händen einen riesigen Busen. Sein Blick ruhte aber auf Santoro. Ein durchtrainierter Bursche, der nicht mit sich spielen liess. Dann blickte er auf die Weinflasche. Er hatte schon und wenn er diese Nacht überleben wollte, sollte er kein weiteres Glas trinken. Er drehte den Kopf und sah zu Leonardo um zu erfahren, was dieser jetzt tun würde. Mittrinken? Sich darüber auslassen, dass sich sein Abend in eine andere Richtung bewegte als er wollte? Mit Santoro schmusen? Das war nicht abwegig, denn Leonardos Augen leuchteten immer auf wenn er Rafael anblickte. Über diesen Gedanken grinste Francis amüsiert auf.
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Leonardo da Vinci
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BeitragThema: Re: Erster Raum   Di Jan 24, 2017 10:08 pm

Montag, 29. März 1480
21.10
Rafael Santoro, Francis Bell und Leonardo da Vinci

Leonardo betrachtete die beiden und auch er sah in Santoro mehr ein Raubtier als einen Menschen. Er war recht froh als seine Sachen außer Reichweite waren und betrachtete die beiden dann um jede Bewegung direkt zu erfassen, im schlimmsten Fall auszuschalten. In seiner Werkstatt würde es keine Prügellei geben.
So zuckte er auch unmittelbar einen halben Schritt nach vorne als Rafael dem Boten den Rücken wandte. Die Beute konnte ziemlich schnell zum Jäger werden wenn man ihr genug Angriffsfläche, Unachtsamkeit und Alkohol bot. Das letzte hatte Leonardo übernommen und er war nicht sonderlich scharf darauf, zu erfahren wie viel Bell vertrug eh er hinterlistig wurde. Oder hinterlistiger, als er schon war- Leonardo hatte ihn immerhin noch nie vorher gesehen.
"Si, naturalmente!" Leonardo war froh, dass die Friedensverhandlungen Anklang fanden- dafür würde er sogar seinen teuren Wein ausschenken. Er wartete allerdings, dass Bell folgte eh er es tat, diese zwei Streithähne sollte man besser nicht aus den Augen verlieren!
Leonardo bot beiden Männern einen Sitzplatz an, während er an ihnen vorbeistrich und erneut die Weinamphore hertrug, es folgten drei Becher, die er nacheinander sorgfältig befüllte.
Sie war bald leer, noch während Bell erzählte drehte er sich um um sie nachzufüllen, die leere Flasche fand auf der Anrichte Platz. Er hatte sich ihnen gerade zugewandt, da sah er die Handgeste des Söldners und drehte sich sofort wieder um.
Als gläubiger Bürger der oberen Gesellschaftsschicht und Sohn eines Notars war Leonardo derartige Sprache und solche obszönen Gesten nicht gewohnt. Dazu kam natürlich noch, dass er 'hübsche Oberweiten' nicht als Grund zur Liebe erachtete, ganz zu schweigen davon, dass nichts an einer Frau das tatsächlich schaffte.
Stumm brachte Leonardo die Amphore zum Tisch zurück. Er wollte keinen der beiden unterbrechen und die Verhandlungen unterbinden. So kümmerte er sich auch erstmal nicht um die Blicke, legte sein Barett ab und knautschte es kurz in seinen Händen, eh er einen Schluck Wein nahm, den Blick vor sich auf die Tischplatte gerichtet. Er hatte neben Rafael Platz genommen.

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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: Erster Raum   Di Jan 24, 2017 11:08 pm

Montag, 29. März 1480
21.14
Als nächstes posten: Francis Bell und Leonardo da Vinci


Rafael setzte sich nicht gerade gut gelaunt an den Tisch und lehnte sich auf dem Stuhl zurück. Francis Bell kam ihm nach und auch Leonardo folgte den zwei Männern, um den Wein, mitsamt drei Bächern zu holen, diese auf den Tisch zu stellen und aufzufüllen. "Grazie.", kam von Santoro eher murmelnd, während er gleichzeitig einen gefüllten Becher zu sich zog und einen Schluck zu sich nahm. Die rote Flüssigkeit schien dann doch etwas seine Laune zu verbessern, da dieser Tropfen wirklich gut war. Nicht so mit Wasser gezerrt, wie man es aus den meisten Kneipen kannte. Er selbst konnte sich nur ab und zu einen etwas teureren Wein leisten, wenn er zufällig nicht so blank war wie heute. Und das kam auch noch dazu: für heute und wahrscheinlich auch für morgen hatte er erstmal kein Kleingeld bei sich. Denn das letzte Geldstück hatte er dem Dieb gegeben, der ihm auch dementsprechend Informationen bringen würde.. so hatte er es ihm jedenfalls versprochen.

Bell machte eine Anmerkung, dass ihm eine Frau den Namen seines Auftraggebers verraten hatte und gleich darauf eine bestimmte Bewegung machte, die wohl eindeutig war. Schon wieder ein Scherz. Es saß also der Witzbold höchstpersönlich mit am Tisch, worauf der Assassine nur kurz seufzte und etwas die Augenbrauen hochzog, als hätte er für eine andere Äußerung nicht genug Energie. Das hier war eher soetwas wie der Moment, in dem er einfach nur seinen Wein genießen wollte, wenn da nicht der Name des Templers fiel.
Und auch jetzt beruhigte er sich, worüber man vermutlich streiten konnte. Wieso sollte man sich beruhigen, wenn der Name von einer Person genannt wurde, die man abgrundtief hasste? Doch Rafael tat es eben. Ich werde ihm eigenhändig den Hals umdrehen. Stupido..., schimpfte er, was durchaus nicht an Bell oder Leonardo gerichtet war, sondern natürlich an Rizzi. Dieses Ziel war zum greifen nahe. Er durfte seine Spur nicht verlieren. Da Vinci sagte jedenfalls nicht viel, was Rafael dem Künstler auch nicht übel nahm. Seine Hand umgriff den Becher und sah dann hoch zu Bell, der sich ebenfalls hinsetzte, nachdem Leonardo Platz neben Santoro genommen hatte. Nochmal trank er einen Schluck und stellte abermals den Becher ab. Doch dann kam ihm eine Idee.. Eine sehr gute Idee sogar!
"Wo hält sich Rizzi auf? Wann habt Ihr ihn zuletzt gesehen?" Ja, wenn es sein musste, würde er sogar Bell verhören. Er musste alles wissen. Wissen, wie Rizzi sich verhielt, wie er sich bewegte, musste alles studieren. Dies war jedenfalls gerade ein Drang, der sich bestimmt bald wieder legen würde. Sein Gesicht hatte er jedenfalls nicht vergessen, doch auch Menschen alterten, so auch Luigi Rizzi. Würde er ihn wieder erkennen, wenn es so weit war? Wäre er inzwischen Grau und mit Falten übersäht, so dass er auf einmal aussah wie ein anderer Mensch?

"Signori? Ich werde ein Treffen organisieren. Es werden Menschen kommen, die mir helfen und alles erzählen können, was sie über Rizzi wissen. Kurz kam Ruhe in den Raum, ehe er den Becher abermals anhob und genauso schnell wieder auf den Tisch klopfte, so dass der Wein darüber schwappte und eine kleine Pfütze sich auf dem Tisch darum sammelte und biss abermals die Zähne zusammen, ehe er mit wütender, dennoch leiser Stimme anfing zu erklären: "Vor 20 Jahren drangsalierte dieser Mann meine Familie und 6 Jahre später ermordete er meinen Vater. Seit verflucht langer Zeit habe ich es nicht geschafft, ihn zu kriegen, als wäre er mir jedes Mal einen Schritt voraus. Als würde er mich kennen...", er brach ab und sah zu Leonardo. "Woher konnte er wissen, dass ich mit Euch befreundet bin? Wie konnte er wissen, dass ich Alessia getroffen habe? Nicht einmal sie konnte mir sagen, wo ich ihn finden kann." Leicht erhellten sich seine Augen. Nicht, dass er jetzt um etwas schlauer war, doch hatte er das Gefühl, dass irgendjemand seine Schritte überwachte und stets wusste, mit wem er sich abgab, um dies anschließend Rizzi mitzuteilen. Ein Verräter? Oh, das machte es jetzt sehr interessant. Würden die zwei Männer wissen, auf was er hinauswollte? Aber Leonardo ein Verräter? Niemals! Und Bell hatte er erst heute kennengelernt und er wüsste auch nicht, ob er den Engländer schon mal irgendwo gesehen hätte. Genauso nachdenklich lag sein Blick nun erst auf dem Gesicht des Künstlers und anschließend auf dem des Boten, in der Hoffnung, aus diesem Einfall..diesem Gedanke schlauer zu werden.

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Francis Bell
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BeitragThema: Re: Erster Raum   Mi Jan 25, 2017 2:50 pm

Montag, 29. März 1480
21.20 Uhr
Rafael Santoro, Leonardo da Vinci

Er ahnte nicht, dass Leonardo in ihm etwas hinterlistiges sah. Er hätte auch nicht gewusst, an welcher Stelle er heimtückisch gehandelt hätte. Eigentlich mochte er Leonardo ganz gut leiden. Er war ein netter junger Mann, etwas zurückhaltend und sehr an seiner Werkstatt und seiner Tätigkeit interessiert. Natürlich prallten hier zwei Welten aufeinander. Francis hatte schon mehr als Florenz gesehen, hatte eiskalte Nächte draussen verbracht, über der Reeling hängend Stürme auf hoher See überstanden und wurde schon mehr als ein Dutzend Mal ausgeraubt und beklaut.
Schweigend hörte er Rafael zu, den Wein rührte er in dieser Zeit nicht an. Als Rafael geendet hatte, sah Francis ihn immer noch an. Ihm gefiel die Art wie er sprach. Um die peinliche Pause zu unterbrechen, setzte sich Francis gerade hin.
"Eigentlich rücke ich Informationen nur gegen Geld heraus. Schliesslich muss ich irgendwann auch wieder zurück nach England.", sagte er. Da er aber ein hoffnungsloser Sparer war, würde die Rückkehr nicht in den nächsten zehn Jahren stattfinden. "Rizzi ist hier in Florenz. Zumindest war er das vor drei Tagen noch. Er residierte in einem Anwesen in San Marco. Das nehme ich jedenfalls an, da ich dort den Auftrag erhalten habe. Ich habe ihn kurz gesehen. Er war…", setzte er an und musterte die zwei Augenpaare. Nein, er sollte nicht weiter lustig sein, das hatten sie in dieser ernsten Angelegenheit nicht verdient. "Er war kleiner als ich, schmales Gesicht, dunkles Haar. Kein auffälliges Gesicht, etwas blass." Im Prinzip beschrieb Francis Rizzi so wie er viele Bewohner in Florenz hätte beschreiben können. Aber das war keine Absicht gewesen. Rizzi sah nicht besonders gut oder besonders hässlich aus und er hatte nichts auffälliges im Gesicht.
Aber Rizzi war gerissen. Vielleicht hatte er seinen Leuten aufgetragen, einen Söldner zu finden, der leicht für Geld zu haben war. Und womöglich hatte er Francis diesen Auftrag nur übergeben weil er wusste, dass es gefährlich werden würde und Francis sein Leben lassen musste. Nicht bei Leonardo, aber Rafael war dazu sicher bereit gewesen. Oder seine Verbündeten. Bei diesem Gedanken schluckte Francis erneut. ''Ich habe das ungute Gefühl, dass dieser Auftrag, der mir so unbedeutend vorkam, mich das Leben kosten könnte.'', murmelte er und atmete tief durch. Dann fasste er das Glas und trank es in einem Zug leer.
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Leonardo da Vinci
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BeitragThema: Re: Erster Raum   Do Jan 26, 2017 6:57 pm

Leonardo war die Situation immer noch unangenehm. Da war ein Mann, der seinem Freund drohte- und das mit dem Künstler als Geisel. Das kam ihm menschenverachtend vor. Ja, er tat es für Geld und anscheinend nicht mal gern, aber doch heftete es einen ersten schlechten Eindruck an ihn.
Aber neben weitsichtig war der Künstler auch naiv und so war er schon, als der andere sich etwas beruhigte, gewillt, ihn in sein Herz zu schließen, sofern es nicht zu weiteren Dummheiten von seiner Seite aus kam.
Er sah auf, als Rafael die Stimme hob und sein Kopf kramte nach Rizzi, beförderte jede Information, die er von dem Mann hatte in den Vorder- und den ganzen Rest in den Hintergrund. Seine sanften, hellen Augen folgten kurz der Szene, eh er den Blick senkte und einfach lauschte, die Worte und den Ton auf sich wirken ließ. „Wenn Ihr Geld wollt, dann werdet Ihr Geld erhalten.“
Leonardo blickte kurz den Engländer an und seine Augen waren ungewohnt stechend, obwohl die Stimme immer noch sanft und schmeichelnd war. „Macht Euch diesbezüglich keine Sorgen.“
Auch wenn er das nicht gern sagte. Nach eigenen Angaben verlor Bell gerne Geld in Florenz. Und Leonardo hatte sich seines hart erarbeitet- Aber es ging um Rafaels Erfolg.
Als der eine Verkündung machte blickte Leonardo auf und richtete sich hin. Seine Hand glitt vom Becher als er den Rücken kurz durchstreckte und dann aufmerksam zuhörte, das Gesicht geekelt verzog als er von der Ungerechtigkeit hörte, die Rafaels Familie erfahren hatte. Es wäre von nun an gesünder, nicht mal den Bruchteil eines Gedanken darauf zu verwenden an Aussteigen zu denken. Francis schien das anders zu sehen.
Leonardos Hand schlich zu Bells, als der den Becher wieder absetzte und klopfte sie zuversichtlich.
„Die Stadt ist ein Geflecht, Rafael. Florentini kennen einander. Er mag seine Wurzeln gegraben haben, aber ich habe das vor gut dreizehn Jahren!“ Der Wahl-Florentiner sah seine Gäste an und lächelte zuversichtlich. Natürlich kannte er Menschen. Besonders die Künstler der Stadt: Und in Firenze gab es mehr als genug. Alte Studienpartner gab es auch überall und mit Verucchio traf er sich sogar des Öfteren.
„Wir finden diesen Rizzi, glaubt mir.“
Er trank dann seinen Wein aus, ganz so, als müsse er seinen Worten einen markanten Nachdruck geben- Oder sich Mut antrinken.

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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: Erster Raum   Do Jan 26, 2017 7:28 pm

"Si.", sagte Rafael bezüglich des Geldes. "Si, am Geld soll es nicht liegen.", fuhr er noch fort, ehe er seinen Kopf auf der Hand ablegte, als er seinen Ellenbogen am Tisch abstützte und Gedankenversunken mit der Pfütze Wein spielte, die sich um den Becher gesammelt hatte. Kurz darauf spürte er Leonardos warme Hand auf seiner, was ihn aufblicken ließ und er direkt in sein Gesicht sah, auf welchem ein noch wärmeres Lächeln lag.
"Ich danke Euch, mio Amico.", meinte er noch, ehe Francis Bell Rizzis Aussehen beschrieben hatte. Natürlich klang das so, als würde er jeden zweiten Mann Florenz' beschreiben und dennoch konnte er sich jetzt sicher sein, dass Rizzi nicht so alt bzw. grau war, als er es sich vorgestellt hatte. "Ich werde Rizzi dieses Mal finden. Egal, ob er noch hier, in dieser Stadt ist oder nicht. Wenn ich nach Rom reisen müsste, dann würd ich es tun. Wer weiß, wie viele Familien er auf dem Gewissen hat. Ich gehe nicht davon aus, dass nur mein Vater durch die Hand diesen Templers starb. Das kann ich nicht glauben....", murmelte Rafael auf die Worte des Engländers. "Sobald ich ihn gefunden habe, wird niemand sterben, außer er. Niemand wird sterben und niemand wird in den Kerker gebracht. Wenn ich ihn diesmal nicht bekomme, möge es wohl so sein. Deswegen brauche ich dieses Treffen...brauche die Leute, die mir helfen können. Leonardo? Signore Bell...Es wäre ein guter Anfang, wenn Ihr dabei seid. Egal, wer Euch einfällt, der mit Rizzi jemals zu tun haben könntet, dann bringt ihn mit."
Diese Worte, die Rafael da sprach, waren ihm selbst so fremd. Nie war er auf die Hilfe anderer angewiesen, doch dieses Mal sah er keine andere Lösung. Noch immer konnte er sich keine Antwort geben, woher Rizzi wusste, mit wem der Assassine alles zu tun hatte. Doch er wusste jetzt genau, was er nun zu tun hatte: sonst war er immer derjenige gewesen, der Menschen belauscht hatte und verfolgte. Doch jetzt wusste er, dass ihm all diese Fähigkeiten nichts brachten, wenn er einen Spion ganz in seiner Nähe hatte. Wer wusste auch, ob derjenige gerade vor dem Fenster der Küche saß und ebenfalls nun alles mitbekam?
Der Assassine müsste ab jetzt also diskret voran gehen, damit auch das Treffen nicht gestört wurde. Das hieß, dass Zeit und Ort nur an die Zielperson gehen durfte und auch nur unter vier Augen. Fing er jetzt etwa an, Geister zu sehen? Vielleicht war dies das Ziel von Rizzi, ihn, Rafael Santoro, aus der Fassung zu bringen.

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Francis Bell
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BeitragThema: Re: Erster Raum   Fr Jan 27, 2017 10:01 am

Montag, 29. März 1480
21.30 Uhr
Leonardo da Vinci, Rafael Santoro

Er betrachtete die beiden Männer eine ganze Weile. Leonardo schien besorgt zu sein und die Situation war ihm ganz offenbar unangenehm. Er bemühte sich sichtlich, Rafael zu beruhigen. Rafael dagegen war sehr nachdenklich und forderte gleichzeitig sehr vehement Rache. Um sein Vorhaben umsetzen zu können, wollte er also ein Treffen abhalten. Mit wem? Gerade jetzt hielten sie ja ein Treffen ab auch wenn Francis nicht ganz klar war, welche Rolle er darin spielte. Er war zwar derjenige gewesen, der Rizzi zuletzt gesehen hatte aber alles andere ging ihn doch gar nichts an. Das sah Rafael wohl anders. Denn er wollte Francis mit in seinen Racheplan einbinden.
"Na schön, ein Treffen. Ähm, ein Treffen mit wem? Und wo? Und ich bin wirklich von Nöten?". Zu gern würde er sich aus der Verantwortung stehlen. "Vorhin noch wolltet Ihr mich am liebsten am Kragen packen und jetzt bittet Ihr mich Euch zu unterstützen? Wisst Ihr eigentlich, was Ihr wollt?", er blickte Rafael fragend an und verschränkte die Arme. Rafael hatte einen Fehler begangen. Er überliess Francis die Entscheidung, im Falle Rizzi mitzuhelfen. Das gab Francis Oberwasser. "Ihr vertraut einem Kerl wie mir, der gegen Bezahlung alles macht, Eure Pläne an? Vielleicht hat mich Rizzi dafür bezahlt, Euch auszuhorchen.", er sagte es knallhart und direkt und zuckte dann mit den Schultern. Dann beugte er sich sitzend etwas über den Tisch zu Rafael und sah ihn eindringlich an. "Ihr sorgt dafür, dass ich für die Zeit, die ich hier mit Euch verbringe bis Rizzi unter der Erde liegt, ein Dach über den Kopf bekomme, genug zu Essen habe und mir von Euch oder Euren Verbündeten kein Haar gekrümmt wird.", es war sein Ernst. Dann lehnte er sich wieder zurück. Francis wollte wissen, ob Rafael ihm vertraute und ihm irgendwo eine Unterkunft besorgte oder ob Rafael schlau genug war, misstrauisch zu sein und Francis in seiner Nähe behielt und nicht aus den Augen liess. Ausserdem hatte er sowieso keine Lust, Rafael, Leonardo oder ihren Verbündeten Schaden anzurichten wenn es nicht sein musste. Aber das wussten die beiden Männer ja nicht.
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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: Erster Raum   Fr Jan 27, 2017 4:15 pm

Montag, 29. März 1480
21.33 Uhr
als nächstes antwortet: Francis Bell

"Wann und wo werdet Ihr in den nächsten Tagen erfahren.", antwortete Rafael Santoro auf die Frage des Boten und ignorierte die Frage, ob er wirklich dabei sein musste. Doch auf die nächste Frage reagierte Rafael wieder etwas ernster und entgegnete: "Glaubt mir, ich weiß ganz genau, was ich will. Und vermutlich werdet Ihr dankbar sein, wenn Ihr mich nicht wieder provoziert." Beinahe genervt war der Ton in seiner Stimme und trank nun den Wein aus, der sich noch in seinem Becher befunden hatte. Auf das nächste Wort, welches Bell an ihn richtete, biss er die Zähne zusammen und ballte die Fäußte. Nein, er würde jetzt nicht aufspringen und den Kerl über den Tisch ziehen...Als nächstes verlangte der Engländer, dass man sich um seine Unterkunft und um genug Essen für ihn kümmern sollte, doch dies hörte der Assassine mehr im Hintergrund, da das letzte Wort immer noch nachhallte, dass Rafael sich doch nicht sicher sein konnte, ob Francis für Rizzi im Moment spionierte.
Das wars. Nur deswegen richtete Rafael sich so wütend auf, dass der Stuhl zugleich hinter ihm umfiel. Es konnte nicht einfach sein, mit dem Assassinen befreundet zu sein, denn wieder einmal hatte Leonardo womöglich keine Chance, sich zwischen sie zu stellen..Dieses Mal jedenfalls nicht.

"Was heißt das, Ihr werdet von ihm weiter dafür bezahlt? Denkt Ihr, das hier sei ein Spiel?" Angespannt ging er auf den Mann zu, legte die eine Hand auf dem Tisch ab, während er mit der anderen, seiner rechten Hand mit einem Zischen die Klinge hervorblitzen ließ und sie dem Engländer flach gegen die Wange drückte. "Ich halte von Spionen nicht viel. Ehrlich gesagt verabscheue ich solche Männer. Spürt ihr die Kälte meiner Waffe? Nur eine falsche Bewegung, und Euer hübsches Gesicht bekommt einen Kratzer.", sagte er und nun lag es an Bell, ob er nun seinen Kopf großartig bewegte oder nicht. Denn die Seiten jeder Klinge war geschärft.. genauer gesagt schärfte er sie jeden Abend frisch, egal, ob er sie benutzt hatte oder nicht am vergangenen Tag. "Wenn Ihr mich belügt und ich herausfinde, dass Ihr mich dennoch für Rizzi aushorcht..", er machte eine kleine Pause, ehe er die Klinge noch mehr gegen seine Wange presste und einen Schnitt in das Fleisch machte. Es war keine große Wunde, dass es eine Narbe werden würde und den Engländer doch nicht vergessen lassen würde, dass Rafael für noch mehr bereit war. Dann fuhr er fort: "Dann wird es geschehen, dass unser nächstes Wiedersehen überhaupt nicht gut ausgehen wird. Soll ich Euch wirklich diese Qualen bereiten? Ihr werdet es sein, der um Gnade winzeln wird." Seine Stimme wurde dabei leiser, blieb aber dennoch bedrohlich. Dabei hatte er sich auf seine Augenhöhe hin gebeugt. Es brauchte jetzt nur noch ein Wort, was Francis Bell von sich gab und Rafael nicht gefiel, um letzteren wirklich dazu veranlassen würde, Hand an den Engländer zu legen. Das Szenario mit der Klinge war nur ein kleiner Vorgeschmack. Es kam also jetzt wirklich nur noch drauf an, in welche Richtung Bell sich bewegte.

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BeitragThema: Re: Erster Raum   Sa Jan 28, 2017 6:15 pm

Montag, 29. März 1480
21.35 Uhr
Rafael Santoro, (Leonardo da Vinci)

Den Schnitt spürte er und es ärgerte ihn, dass Rafael nun mit seiner Waffe drohte. Natürlich bremste diese Gebärde Francis in seinem Übermut ab und zeigte ihm eine Grenze auf, die er nicht weiter überschreiten sollte. Dennoch spürte Francis, dass Rafael sich zurückhielt und Francis nicht wirklich schwer verletzen oder gar töten wollte. Francis war wichtig oder Rafael wusste einfach noch nicht, was er mit Francis anstellen sollte.
Aus den Augenwinkeln heraus bemerkte er, wie Leonardo in ein anderes Zimmer verschwand. Offenbar wollte er diesen Tumult nicht mehr sehen oder er holte eine Kiste mit medizinischer Versorgung. Dann blickte er Rafael wieder ins Gesicht. Er war ihm sehr nah und er sah nicht belustigt aus. Francis fiel nichts ein was er ihm entgegenzusetzen hatte. Mit Worten durfte er nicht weiter provozieren. Aber Francis liebte es, Leute bis zum äussersten zu provozieren.
Er sah ihm entgegen und spreizte schliesslich bedeutungsvoll die Beine. Als er das tat, hob er eine Augenbraue und grinste leicht auf. Aus Erfahrung wusste er, dass es zwei Reaktionen seiner männlichen Gegenüber darauf gab. Eine Reaktion war ein ziemlich starker Faustschlag ins Gesicht - meistens von Kerlen, die anderen Kerlen nichts abgewinnen konnten. Die zweite Reaktion war ein hartes Schlucken und das Verlieren der Fassung, plötzlich verzweifelte Ausrufe wie 'Was tust du da?' oder ähnliches und gelegentlich auch das erregte Zittern der Nasenflügel.
"Gnade, mein Herr.", flüsterte er in einem bewusst verletzlichen Ton - entweder diente das zur weiteren Provokation oder Rafael würde spätestens jetzt ein Problem in seiner Hose bekommen.
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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: Erster Raum   Sa Jan 28, 2017 6:43 pm

Montag, 29. März 1480
21:38 Uhr
Francis Bell, (Leonardo da Vinci)

Dafür entschied sich der Engländer also. Dafür, den Assassinen weiter zu provozieren. Rafael sah hinunter, als der Mann auf dem Stuhl die Beine spreizte und der dunkel Gekleidete genauso schnell wieder in die Augen des Bedrohten sah, die nun aufleuchteten und ein Grinsen auf dessen Gesicht zu erkennen war. Ein Spaßvogel, ohne Bedenken. Aber diesen Spaß verstand Rafael in diesem Moment überhaupt nicht. Er hätte darüber gelacht, wenn dies einem anderen passiert wäre, der regelrecht bereit dazu war, den Boten zu zerfleischen. Aber dies ging zu weit, wenn ihm das passierte. Während ein Blutstropfen seinen Weg von der Wunde aus nach unten bahnte, ließ Rafael die Klinge schnell einfahren, während er nun gleichzeitig die andere Hand zur Faust ballte, die gerade noch auf der Fläche des Tisches geruht hatte, holte aus und verpasste dem Herrn vor ihm einen Schlag auf die Nase, kurz nachdem dieser um Gnade gebettelt hatte. Er hasste es, nicht ernst genommen zu werden...dass sein Recht auf Misstrauen so in den Dreck gezogen wurde. Anschließend zog er ihn vom Stuhl am Kragen hoch, so dass auch dessen Sitzgelegenheit rückwärts umkippte und drückte ihn gegen die Wand hinter Bell.
"Ihr seid also ein Spaßvogel? Findet Ihr es also auch witzig, wenn ich Eure Auge mit einem Löffel herausnehmen werde? Euch Euer Ohr abtrenne und Euch bei lebendigem Leib häute? Possiamo iniziare subito. (Wir können damit sofort beginnen.) Vielleicht bringt mich dies ja zum Lachen.", scherzte nun Rafael mit einem spöttischen Grinsen. Womöglich war es besser, dass Leonardo aus dem Raum ging. Denn das hier musste er nicht mitbekommen. Aber die Küche würde er trotzdem nicht völlig verwüsten. Santoro müsste sich also beherrschen. Aber wie oft hatte er diesen Gedanken schon gehabt?

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BeitragThema: Re: Erster Raum   Sa Jan 28, 2017 9:33 pm

Montag, 29. März 1480
21.40 Uhr
Rafael Santoro, (Leonardo da Vinci)

Er hustete kurz und rang nach Luft. Die Hand an seinem Kragen war fest, die Wand hinter ihm spürte er deutlich. Aus seiner Nase lief Blut, sie war gebrochen oder angeknackst und schmerzte grausam. Für einen kurzen Moment hatte er nur noch Sternchen gesehen. Der Schlag war hart und seine Wange brannte.
"Uuh.", stöhnte er und blinzelte kurz. Dann sah er Rafael an. "Ich hab's kapiert...", keuchte er und hustete wieder. Dann hob er seine Hand und wischte das Blut unter seiner Nase weg. Sein Schädel hämmerte und Francis musste sich eingestehen, dass Rafael einen wirklich sehr harten Schlag drauf hatte um ihm zu zeigen, dass er ihn nicht witzig fand.
Wenn Rafael ihn jetzt loslassen würde, würde Francis erst einmal an der Wand entlang zu Boden rutschen. Er war immer noch ein wenig ausgeknockt.
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BeitragThema: Re: Erster Raum   Sa Jan 28, 2017 10:04 pm

Montag, 29. März 1480
21.43 Uhr
Francis Bell (Leonardo da Vinci)

Die Antwort von Bell war wenigstens das Einzige, was Rafael Santoro gerade zufrieden stellte. Das spöttische Grinsen wurde jetzt zu einem zufriedenen Lächeln verwandelt und tätschelte dann zweimal die Wange des Boten, ehe er ihn losließ und ihm den Kragen richtete, der verrutscht war durch den Griff und dabei sagte: "Wir verstehen uns also, Signore Bell." Kaum hatte der Assassine sich umgedreht, rutschte Francis an der steinigen Mauer hinunter auf dem Boden, doch Rafael kümmerte sich nicht und stellte wieder ordentlich die Stühle an den Tisch, als wäre nie etwas geschehen.
Eher überraschend sah der Assassine dann zu Francis, dessen Nase blutete, genauso wie der Kratzer an seiner Wange. Fast so überrascht, als hätte er dessen Reaktion nicht erwartet. Kein Gegenangriff? Nun ja, wenn ihm nicht danach war, dann sollte es so sein.
"Ihr habt keinen Grund, so ein langes Gesicht zu ziehen. Ich warnte Euch. Habt Ihr gedacht, ich sei ein Mann, der nicht sein Wort hält, welches er verspricht?" Noch immer klang er gereizt. "Va bene... Ich schlage nicht gern einen Mann wie Euch, der mir einen ersten, guten Eindruck gab.", fuhr Rafael Santoro dann fort und griff nach dem Weinkrug, um sich nochmal einen Schluck in den Becher einzuschenken, diesen abstellte, den Becher umgriff und einen großen Schluck nahm. Dann fügte er noch hinzu: "Und bitte...BITTE hebt Euch Eure Scherze für einen besseren Zeitpunkt auf. Amüsant seid Ihr, das muss ich zugeben. Aber nicht in Verbindung mit Rizzi. Aber dies wird Euch ja nun eine Lehre sein." Anschließend setzte Rafael sich wieder auf seinen Stuhl, den er eben wieder aufgestellt hatte und beobachtete Francis, während er wieder nach dem Becher griff und diesen erstmal festhielt, ohne davon zu trinken.

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BeitragThema: Re: Erster Raum   Sa Jan 28, 2017 10:24 pm

Montag, 29. März 1480
21.45 Uhr
Rafael Santoro (Leonardo da Vinci)

Sein Schniefen hörte sich hässlich an. Schliesslich hatte er einiges an Schleim und Blut in seinen Rachen zu ziehen. Dann stand er langsam auf und lehnte sich mit einer Schule an die Wand an. Seinen Kopf drehte er zu Rafael. Wie? Er fand ihn amüsant? Es war einfach nicht der richtige Zeitpunkt gewesen mit seiner Scherzerei? Diese Aussage überraschte Francis. Und sie beeindruckte ihn. Rafael hatte offenbar durch die Provokation bemerkt, dass Francis ihm nichts böses wollte.
Mit dem Ärmel seines einstigen weissen und mittlerweile grau verwaschenen Hemdes hielt er sich die Nase während er zum Tisch zurückkehrte und sich auf einen Stuhl fallen liess. Dann zog er sein Weinglas zu sich, füllte es mit Wein und blickte Rafael wieder an.
"Auf Euch und Eure Gesundheit. Und Euren Erfolg.", sagte er, grinste kurz auf - nicht um zu provozieren - und trank dann einen Schluck. "Ich helfe Euch, Rizzi zu finden.", murmelte er. Er klang sehr nasal. Aber das war er gewohnt. Morgen wäre es schon wieder besser und er könnte wieder durch die Nase atmen.
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BeitragThema: Re: Erster Raum   Sa Jan 28, 2017 10:54 pm

Montag, 29. März 1480
21.50 Uhr
Francis Bell (Leonardo da Vinci)

Wenigstens fühlte es sich gut an, seine Wut und Gier nach Gewalt gestillt zu haben. Das Zittern hatte er schnell wieder unter Kontrolle, welches er noch vor wenigen Minuten gespürt hatte. In diesem Moment erinnerte Rafael sich an das erste Mal, als er genauso wie heute einen Mann zeigen musste, dass man ihn gefälligst ernstnehmen sollte. Das Zittern damals war- im Gegensatz zu diesem- viel zu arg gewesen..hatte gar nicht mehr aufgehört. Aber das lag jetzt auch schon viele Jahre zurück.

Rafael beobachtete Francis, wie dieser sich wacklig auf die Füße stellte und sich wieder auf seinen alten Platz setzte, gegenüber des Assassinen. Er konnte froh sein, dass es nur die Nase war, die so stark blutete. Hätte Rafael ihm einen Schlag auf eines seiner Auge gegeben, wäre dies vermutlich so stark angeschwollen, dass er erst in einigen Tagen wieder darauf sehen konnte.
Doch zu seiner Überraschung füllte der Bote ebenfalls sein Glas und trank auf die Gesundheit und auf den Erfolg des Braunhaarigen. Amüsiert blickte Rafael Francis an und entgegnete darauf: "Si. Grazie. Und ich trinke auf die Eure.", was ebenfalls auf die Gesundheit Bell's gerichtet war. Dabei erhob Santoro leicht den Becher und trank dann nochmal einen Schluck, einen kräfigeren diesmal, was den Becher nun vollkommen leerte.
Leicht beugte er sich nach vorn, als die Worte des Engländer an sein Ohr drangen und er ihm nun vermittelte, dass er ihm helfen würde.
Rafael's Augen leuchteten auf, wurden größer. Ein Gemisch aus Überraschung, Freude und Unglaubwürdigkeit. Doch er senkte dann für wenige Sekunden lachend den Blick, fuhr sich durch sein längeres Haar und sah dann wieder zu Bell. "Ich darf mich wohl als glücklichster Mann dieser Stadt bezeichnen.", meinte er und wischte sich hastig über die Nase. Noch kurz blickte er den Engländer an, nickte dann jedoch und entgegnete: "Ich kümmere mich noch heute um eine Unterkunft für Euch. Und auch an Essen und Wein soll es nicht fehlen. Das Mädchen jedoch müsst Ihr euch selbst aussuchen. Euer Geschmack ist mir leider nicht bekannt." War es etwa die rote Flüssigkeit, die ihn so reden ließ? Was veranlagte ihn gerade, so eine gute Laune zu haben, nachdem er Bell geschlagen hatte? Aber dies mochte der Assassine lieber, als den Hass, der sowieso wie ein Nebel über das Land fiel. Es reichte schon aus, dass Krieg zwischen zwei bestimmten Orden herrschte, da wollte Rafael es sich ersparen, auch noch Feinde unter den Zivilisten zu machen.

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BeitragThema: Re: Erster Raum   So Jan 29, 2017 12:00 am

Montag, 29. März 1480
21.55 Uhr
Rafael Santoro, (Leonardo da Vinci)

Es erleichterte ihn, dass sich Rafaels Anspannung etwas löste. Er konnte sich dann wieder in einen Kämpfer verwandeln, wenn er Rizzi oder dessen Verbündete vor sich hatte. Aber jetzt nutzte ihm diese Haltung wenig.
"Danke.", sagte Francis immer noch nasal. Die Blutung aus der Nase hatte noch nicht nachgelassen aber das würde sicher bald passieren. Francis würde heute also doch nicht auf feuchtem Stroh schlafen müssen sondern durfte sich auf ein Bett freuen. Sofern Rafael mit Unterkunft auch ein richtiges Zimmer meinte. Francis hatte nichts dagegen, diesen Raum mit irgendjemandem zu teilen. Ihm war nur nach einem Bett zumute. Mit einem weichen Kissen, auf dem er seinen pochenden Schädel ausruhen lassen konnte. Und er durfte auf ein Frühstück hoffen. Mit Milch. Frische Milch und etwas Brot, vielleicht mit Honig.
Das Mädchen allerdings sollte heute Nacht nicht sein Bett teilen, selbst wenn Rafael ihm eine angeboten hätte. Francis hatte keine Lust mehr auf ein Lustweib. Er hätte sogar Rafael und Leonardo von der Bettkante gestossen auch wenn beide ganz passabel aussahen und er sich gut vorstellen konnte, mit ihnen Intimitäten auszutauschen. Aber nicht heute, nicht mit dieser Nase. Francis wäre wohl beim Keuchen erstickt und der Gedanke daran war nun nicht sehr erregend.
"Ein glücklicher Santoro in Florenz gefällt mir auch besser.", sagte er und lachte leise dabei. Rafael sagte ja eben selbst, er sei ein glücklicher Mann. Francis hatte das schon richtig verstanden aber er konnte auf das 'glücklich' zurückgreifen. Dann blickte er sich um. "Wo hat unser Gastgeber die Wasserkaraffe versteckt?", fragte er und schmunzelte. Francis war dem Wein nicht abgeneigt aber er hatte jetzt wirklich Durst und Lust auf frisches Wasser.
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BeitragThema: Re: Erster Raum   So Jan 29, 2017 12:25 am

Montag, 29. März 1480
21.57 Uhr
Francis Bell, (Leonardo da Vinci)

Der Gedanke gefiel Rafael Santoro, dass der Engländer nun auf seiner Seite stand. Aus dem Verhalten und der Offenheit, konnte er herauslesen, dass Francis es ernst meinte, als dieser seine Hilfe anbot. Dies beruhigte den Assassinen natürlich. Er war froh für jede Hilfe, die er bekam. Es wurde Zeit, Rizzi zum Fall zu bringen. Lange genug hatte es gedauert und jetzt rückte Rafael nicht nur mit einem Plan an, sondern gleich, wenn er Glück hatte, mit einer ganzen Gruppe von Helfern, die Rizzi aus seinem Versteck locken würden, als wäre der Mann ein Tier, welches sich bei Gefahr zurückzog.

Natürlich wäre ein Weib jetzt nicht schlecht. Mit diesem Gedanken spielte Rafael selbst, als er ihm mitteilte, dass er sich um die Unterkunft und um Essen für den Herrn kümmern würde. Dieser Tag war sowie so viel zu ansträngend gewesen, da würde ihm eine Nacht mit einer schönen, entkleideten Frau nicht schaden. Doch noch saß er hier mit dem Mann, der sich seine immer noch blutende Nase hielt. An so einen Gedanken, mit zwei Kerlen die Nacht zu verbringen, kam natürlich der überzeugte Frauenbesteiger nicht.
Nachdem Bell meinte, dass Rafael ihm gutgelaunt besser gefiele, lehnte Rafael sich beinahe etwas zufrieden zurück. Die letzte Aktion schien wie eine Blase, die sich auf dem Wasser gebildet hatte und ebenso schnell platzte, wie sie sich gebildet hatte. Stattdessen konzentrierte er sich nun wieder auf den Gedanken, diesen Templer zu finden.. und noch mehr konzentrierte Santoro sich darauf, das Treffen einzuleiten. Es musste noch diese Woche geschehen. Zwar durfte der Assassine dann nicht vergessen, warum er so viele Menschen einlud und dennoch würde es ein kleines Fest werden. Rafael würde dabei Menschen kennenlernen und selbst Wein würde es geben. Konnte man dies also als ein Fest benennen? Letztendlich entschied er sich dafür, dass er es als ein Fest ansehen konnte, Rizzi endlich zu schnappen- der krönende Abschluss.

Aus seinen tiefen Gedanken wurde der 34 jährige Mann gerissen, als Francis Bell nach der Wasserkaraffe fragte. Fragend blickte er sich selbst im Raum um, doch finden tat er nichts, was seinem Wunsch nach ähneln könnte. "Brennt Euere Zunge etwa schon, Signore?", fragte Rafael grinsend. "Wein ist der einzig wahre Tropfen Italien's. Natürlich stelle ich das gute Wasser nicht in Frage, dennoch ist fast jeder Mann, fast jede Frau.. selbst sogar beinahe jedes Kind betrunken vom vino.", lachte er. "Doch sagt... Lebt auch Ihr in Eurem England von Wein? Leider wurde durch die Botschaft von Rizzi unser Gespräch unterbrochen, welches so interessant anfing." Dabei, ohne es zu merken, fischte er vorsichtig nach dem Anhänger an der Kette, welchen er vorhin noch unter dem Assassinengewand verschwinden ließ, und umgriff ihn, als könne er jeden Moment in tausend Scherben in seiner Hand zerbrechen, wenn er den Anhänger nur etwas kräftiger umfasste.

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BeitragThema: Re: Erster Raum   So Jan 29, 2017 2:02 pm

Montag, 29. März 1480
22.00 Uhr
Rafael Santoro, (Leonardo da Vinci)

"Dann soll mir Wein recht sein.", sagte er und grinste. Er füllte sich sein Weinglas erneut auf. "Wir trinken Ale. Gutes englisches Bier. Die Templer, die hier überall herumlaufen, haben Euch wohl noch nie eins angeboten?", lachte er leise und schniefte erneut bevor er mit seiner blutverschmierten Hand nach dem Glas griff und einige Schlucke in sich hinein leerte. Dann blickte er Santoro und die Kette an. Santoro war ein sentimentaler Mann. Das gefiel Francis. Er war das auch, wenn auch in anderer Art und Weise.
"Ohne Eure Gedanken und Erinnerungen unterbrechen zu wollen, aber wo werdet Ihr mich einquartieren? Ich wäre froh, wenn ich mein Gesicht kühlen könnte sonst werde ich an Eurem Treffen noch verrecken.", lachte er leise. Francis hinterliess einige blutige Stellen auf dem Tisch und am Weinglas. Aber er konnte es auch nicht vermeiden. Leonardo würde es ihm sicherlich nachsehen.
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BeitragThema: Re: Erster Raum   So Jan 29, 2017 2:57 pm

Montag, 29. März 1480
22.03 Uhr
Francis Bell, (Leonardo da Vinci)

"Ale? Ihr Engländer habt eigenartige Namen für Euer Gesöff. Ich kenne den Geschmack von Bier, doch Wein ist mir lieber. Und sollte mir je ein Templer begegnen, der mir jemals Bier anbieten sollte, dann wird mir spätestens dann der Geschmack von Gift ebenfalls nicht fremd sein.", sagte Rafael mit leicht hochgezogenen Augenbrauen und leichten Grinsen. Dieses Gespräch wurde immer besser. Das es ihm leidtat, ihn eine verpasst zu haben, würde Rafael Santoro niemals zugeben. Immerhin hatte er einen Grund für diese Reaktion gehabt. Und immerhin nahm Francis es ihm nicht übel... so schien es jedenfalls. Ob er öfters eine auf die Nase bekam? Das konnte der Assassine sich sehr gut vorstellen. Manche Menschen wussten eben nicht, wann sie den Mund halten sollten und wann nicht.

Der kalte Anhänger wurde von Santoros Hand umschlossen, als Francis sich nun abermals regte. Rafael sog nur kurz Luft ein, ehe er antwortete: "Nur das Haus, in dem ich nächtige, kann ich Euch anbieten. Ich kenne mich in Florenz nicht aus, Signore. Doch die Herren des Quartiers sind freundliche Menschen. Wir werden also heute Nacht unter einem Dach schlafen, wenn dies Euch nicht stört. Doch vorher solltet Ihr Euch säubern, alter Knabe. Da habt Ihr durchaus Recht." Amüsiert blickte der Assassine den Engländer an, dessen Blut aus der Nase nun auch an der Wange und an den Händen klebte, selbst im Bart am Kinn hatte sich das Blut verfangen. Doch kurz darauf blickte Rafael zur Tür, lauschend, wo Leonardo so lange steckte. "Ich habe das ungute Gefühl, dass Signore da Vinci eingeschlafen ist." Anschließend streckte er sich leicht über den Tisch, um den Anhänger loszulassen und die Weinkaraffe zu nehmen und sich ebenfalls nochmal einen Schluck einschenkte. Langsam verspürte er die Wirkung des Getränks. Manchmal war er betrunken unausstehlich, wann anders aber wieder ziemlich gut drauf. Dann lachte er meistens so viel, dass er unter dem Tisch landete und dort letztendlich einschlief, bis man ihn rausschmiss. Doch so weit wollte er es heute nicht kommen lassen. Er war ja immerhin Leonardo's Besuch.

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BeitragThema: Re: Erster Raum   So Jan 29, 2017 4:08 pm

Montag, 29. März 1480
22.05 Uhr
Rafael Santoro, (Leonardo da Vinci)

"Nein, das stört mich nicht. Ich werde schlafen wie ein Engel weil mich keiner angreifen und ausrauben will wenn Ihr in meiner Nähe seid. Ihr Teufel.", grinste er. Er meinte das durchaus anerkennend gegenüber Rafael. Er hatte zudem recht was Francis betraf. Er kannte Prügeleien und ging ihnen meistens auch gar nicht aus dem Weg. Er hatte Rafael nur nicht zurückgeschlagen weil dieser ihm wohl dann wirklich die Klinge in die Kehle gesteckt hätte. Francis war ein Sünder mit unglaublich vielen Lastern. Aber zu unterschätzen war er deshalb trotzdem nicht. Er wusste, wann sein Leben in absoluter Gefahr lag. Und er konnte extrem unangenehm werden, wenn er sich aus freien Stücken mit jemandem verbündet hatte und dieser angegriffen wurde. Francis kannte auch den Tod. Wen er wirklich als Feind betrachtete, lebte nicht mehr wohl - und nicht mehr lange. Francis war ein ungeduldiger Mensch.
"Reicht eine Schüssel Wasser nicht? Muss ich noch in einen Badezuber?", fragte er Rafael. Vielleicht war das die bessere Idee. Und vielleicht gab es in dieser Unterkunft ja eine Waschecke mit einer Waschfrau oder einem Waschjungen, die für angenehme Wasserwärme und Rückenschrubben verantwortlich waren.
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BeitragThema: Re: Erster Raum   So Jan 29, 2017 5:02 pm

Montag, 29. März 1480
22.07 Uhr
Francis Bell, (Leonardo da Vinci)

Auf sein erstes Kommentar musste Rafael lachen und sah ihn vergnügt an, ehe er darauf erwiederte: "Doch ein Lied werde ich nicht singen, damit ihr besser einschlaft." Nein, dass er ihn Teufel nannte, das störte ihn keineswegs. Nur dürfte das Francis Bell nicht zu laut sagen, besonders nicht auf der Straße. Sonst würde der Assassine wohl schneller auf dem Scheiterhaufen landen, als ihm überhaupt lieb war. Aber wenigstens saßen sie in einem Raum, waren allein und so bekam niemand etwas von dieser Unterhaltung mit.
Bell gefiel Rafael immer mehr.
"Si. Ihr habt Recht. Dafür wird auch eine Schüssel Wasser reichen.", stimmte er zu und lehnte sich an der Lehne des Stuhls zurück.
"Wie lange seid Ihr gereist, Signore Bell? Wie lange dauert eine Schiffsreise von England bis nach Italien? In Venedig lauschte ich oft den Seemannsliedern, die man in der ein oder anderen Kneipe sang. Sie handelten von Stürmen oder von eigenartigen Seeungeheuern. Durchaus interessant aber ich glaube nicht an solch derartigen Geschichten. Oder was denkt Ihr?" Nun wurde seine Stimme wieder ernster, sein Blick so interessiert wie am Anfang, als er den Boten kennengelernt hatte.

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BeitragThema: Re: Erster Raum   So Jan 29, 2017 6:12 pm

Montag, 29. März 1480
22.10 Uhr
Rafael Santoro, (Leonardo da Vinci)

"Ich bin von Dover nach Calais über die Meerenge gefahren. Das dauert nicht lang.", sagte er und winkte ab. Es war Nacht gewesen auf dem Meer und Francis fror sich beinahe alle Glieder ab. "Und dann bin ich nochmals von Frankreich nach Italien mit dem Schiff gefahren. Ich war in Rom und bin von dort aus nach Venedig und von Venedig nach Florenz. Ich bin schon eine Weile in Italien. Sonst könnte ich wohl kaum Italienisch sprechen.", grinste er. Sein Akzent war durchaus stark rauszuhören aber er fand immer noch, dass ihn das attraktiv machte.
"Ich war gut sechs Monate unterwegs. Mit Schiffen und Pferden und zu Fuss. Und jetzt bin ich hier."
Francis fand dennoch, dass er in einen Badezuber steigen sollte um sich Blut, Schweiss und Staub abwaschen zu können. Wenn es demnächst ein Treffen geben sollte, wollte er schon anständig dort auftauchen. Und er brauchte dringend Geld für ein neues Hemd.
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BeitragThema: Re: Erster Raum   So Jan 29, 2017 7:46 pm

Montag, 29. März 1480
22.12 Uhr
Leonardo da Vinci, Francis Bell

"Aaaah..Rom.", seufzte Rafael, als Francis von seiner Reise berichtete. Er liebte diese Stadt. Vermisste sie auch. Doch auch hier fühlte er sich wohl. Doch irgendwann würde er wieder zurückkehren. Irgendwann..
"Meine Heimatstadt.", erklärte er darauf und trank nochmal einen Schluck, ehe er den Becher wieder zurück auf den Tisch stellte.
"Ich kam als junger Bursche nach Venedig und lebe seitdem dort. Una città meravigliosa. Sogni completa ...(Eine wundervolle Stadt..voller Träume.)", meinte er lächelnd, bezogen auf Venedig natürlich. Natürlich war auch Rom eine Stadt voller Ehre, doch war die natürlich anders als die Handelsstadt.

"Und wie lange werdet Ihr hier bleiben? Nach so einer langen Reise, werdet Ihr hier doch erstmal zur Ruhe kommen, oder?", fragte der Assassine nun und blickte dann zur Tür, als er Schritte vernahm. Die Tür öffnete sich und herein kam Leonardo.

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BeitragThema: Re: Erster Raum   So Jan 29, 2017 8:44 pm

Montag, 29. März 1480
22.15 Uhr
Leonardo da Vinci, Rafael Santoro

"So lange bis mich Florenz ausspuckt und ich woanders lande.", grinste er und schniefte wieder deutlich hörbar blutigen Rotz nach hinten in seine Kehle. Rafael kam also aus Rom und lebte in Venedig. In beiden Städten war Francis gewesen aber angetroffen hatte er Rafael nie.
"Habt Ihr schon Pläne für dieses Treffen? Ort, Zeit und Anwesende?", fragte er und musterte den Mann. Rafael trank viel mehr als Francis wie er feststellen musste. Und Rafael war trinkfester als Francis. Noch bevor Rafael ihm aber antworten konnte, drehte Francis den Kopf. Leonardo kam zurück und würde nun die kleine Sauerei entdecken. An seinem Tisch, an seinem Weinglas und überall an Francis. Die Blutung wurde zwar schwächer aber sie war immer noch da.
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