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 Erster Raum

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Leonardo da Vinci
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BeitragThema: Re: Erster Raum   Mo Jan 30, 2017 1:50 pm

Montag, der 29. März 1480
22.19 Uhr
Rafael Santoro, Francis Bell, Leonardo da Vinci

Leonardo war gegangen.
Er hatte sich eilig zurückgezogen, als es brutaler wurde und sich angestrengt, nicht hinzuhören. Rafael würde den Mann nicht töten, das war ihm klar. Nicht mal schwer verletzen, redete der Künstler sich ein, er würde doch seine Klinge nicht umsonst beschmutzen.
Der Künstler war also gegangen- in den noch privateren Teil seiner Wohnung und hatte alles ordentlich inspiziert. Mit zwei, drei Schlägen auf sein Bett wirbelte etwas Staub auf und er nieste, entschied, diese Mattratze nicht zu bewegen. Er war dann mit wenigen Schritten in seiner Abstellkammer und fand sich zwischen Staffelleien, eingetrockneten Ölfarben, einem Besen und mehreren gut behüteten Weinflaschen. Hier lehnte eine Matratze an der Wand, loser Stoff, prall gefüllt mit Stroh. Sonst nahm er die nur um einem Modell einen weicheren Untergrund zu bieten als der kalte Steinboden der Werkstatt- er war immerhin kein Unmensch.
Leonardo machte sich also daran, diese Matratze in sein Schlafzimmer zu zerren. Gasthäuser kosteten Geld und sowohl Rafael, wie auch Francis hatten wesentlich bessere Orte um ihr Geld zu lassen. Zugegebenermaßen wurde man sicher nicht aus der Rosa geworfen, wenn man fertig war, aber sich einen der beiden dort auszumalen versetzte den Künstler in einen seltsamen Gefühlsstand. Natürlich vertraute er den Menschen- die Mädchen der Rosa Colta waren gebildet und fein, aber trotzdem- jedes Mal, wenn er Rafael oder Francis umringt von Frauen sah drückte eine unsichtbare Kraft gegen den oberen Teil seiner Lungen. Es war das gleiche Gefühl, dass er gehabt hatte, als Francis ihm gesagt hatte, Rafael solle die Hände von genau dieser einen Dirne lassen.
Entwickelte er am Ende noch ein Verantwortungsgefühl? Oh Himmel nein, soweit käme es ja noch!
Leonardo strich den Stoff der vor das Bett gelegten Matratze glatt.
Er hatte Angst, dass es Francis schlecht ging. Er brauchte also ein Bett hier- Leonardo würde darauf bestehen, dass beide Männer nirgendwo mehr hingingen.
Dann suchte er noch eine Decke und wurde bald in der Kammer fündig, die er danach wieder verschloss. Als alles gerichtet war trat er kurz ans Fenster und sah hinaus. Es war schon dämmrig.
Er seufzte und trat an seinen Nachtisch, wo er Kerze samt Halter aufhob und zu einem anderen Tischchen trug, wo er die Kerze entzündete. In der Zeit, in der er also zur Küche und damit seinem Besuch zurückkam ließ er sich nochmal alle Gedanken durch den Kopf gehen. Er hörte Stimmen und stellte sich die beiden vor, wie sie dahockten und redeten. Ihre Pläne schmiedeten. Es war dumm gewesen, zu gehen, aber notwendig. So hatte er Chance, mehr zu erfahren und mehr helfen zu können.
Leonardo hoffte, dass sie die Einladung freuen würde. Er war gern in Gesellschaft, die er als seine Freunde zu identifizieren wusste. Und Francis war wohl auf dem besten Weg einer zu werden, sofern…
„Dio mio!“ keuchte Leonardo auf, starrte Bell an. Er blieb so einen Moment in der Tür stehen und er konnte von Glück reden, dass er die Kerze nicht im Schrecken fallen ließ. Sein Blick schwenkte zu Rafael, dann zurück zu dem blonden. Er starrte noch ein wenig, eh er auf den Tisch zukam, eilig die Kerze abstellte und ein Tuch aus seinen Taschen pfriemelte. Er hielt es sanft an Bells Nase, ließ ihn dann selbst halten, während er in hastigen, vorwerfendem Italienisch begann, Rafael Vorwürfe zu machen. „Guardatelo! Aveva essere? Che cosa succede se si è rotto? Bell, mette la testa alta, per le vene! Sheesh! Era davvero necessario?” (Sieh ihn dir an! Musste das sein? Was ist, wenn sie gebrochen ist? Bell, legt den Kopf hoch, für die Adern! Meine Güte! War das denn wirklich vonnöten?) Er warf einen Blick zu Rafael hoch, wie ihn nur eine enttäuschte Mutter werfen konnte, dann machte er einen Lappen nass und legte ihn sachte in Bells Nacken. Erst, als er zur Ruhe kommen konnte trat er hinter Santoro und legte ihm eine Hand auf die Schulter.
So im Nachhinein tat ihm schon leid, ihm Vorwürfe gemacht zu haben, aber der Engländer tat ihm dennoch mehr leid.
“Ich hoffe, Ihr beiden habt nun, was Ihr wolltet.” Sagte er dann nicht ganz unzynisch, dann wurde sein Blick weicher und er seufzte.
“Oben ist ein Nachtlager gerichtet. Können wir uns dort zur Ruhe legen, ohne dass einer in der Nacht erstochen wird?”

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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: Erster Raum   Mo Jan 30, 2017 2:11 pm

Montag, der 29. März 1480
22.23 Uhr
Francis Bell, Leonardo da Vinci

"No, non ancora.(Nein, bis jetzt noch nicht.)", sagte Rafael und rieb sich über den Bart am Kinn auf die Frage, ob er Zeit und Ort schon wüsste, wann das Treffen sein sollte. "Aber es soll noch diese Woche stattfinden. So schnell, wie es geht.", fuhr er dann fort.
Als Leonardo den Raum betrat, sah dieser natürlich sofort geschockt zu dem verletzten Francis Bell, der dort unschuldig wie ein Lamm saß. Genauso unschuldig wartete auch Rafael, bis dieser die Vorwürfe da Vinci's gegen den Kopf geklatscht bekam. Mit einem Schulterzucken und einem etwas zufriedenem Blick. "Ha insistito. (Er bestand darauf.)", entgegnete dieser nur, als würde es ihn nicht sonderlich interessieren, als Leonardo hinter Rafael trat und überraschenderweise seine Hand auf dessen Schulter legte. Eigentlich hatte Rafael gedacht, dass er nun wirklich herausgeschmissen werden würde. Natürlich hätte er sich gerechtfertigt, Leonardo aber auch nicht beleidigt, diese Bitte auszuschlagen, das Gebäude zu verlassen.
Amüsiert blickte Santoro zu Bell und versuchte dabei, das Grinsen zu unterdrücken, welches sich nun in seinem Gesicht bereit machte.
Tatsächlich fühlte es sich an, als wäre er in der Obhut einer Mutter, die ihre zwei Streithähne von Söhnen wie eine Glucke überwachte.

Doch als Leonardo beiden mitteilte, dass er oben die Betten vorbereitet hätte, entwich dem Assassinen das Grinsen und er drehte sich halb im Stuhl zurück, um Leonardo von unten anzusehen. "Ihr ladet mich ein, hier zu nächtigen?", fragte dieser und fuhr fort: "Ein großzügiges Angebot, doch will ich Euch nicht zur Last fallen." Etwas unangenehm war es ihm natürlich schon, doch würde er diese Einladung selbstverständlich nicht ausschlagen. Bei Geld hörte die Freundschaft auf, doch hatten die zwei Besucher beinahe den ganzen Krug leergetrunken, der mit dem guten und teuren Wein gefüllt war und als Leonardo schon in Venedig war, kam dieser für die Kosten des Weines auf, den Rafael so gierig hintergetrunken hatte, als wäre es Wasser. Nur dumm, dass Rafael selbst blank im Moment war, sonst hätte er dem Künstler ohne Wenn und Aber ein paar Geldstücke in die Hand gedrückt. Er hoffte natürlich, dass die Kurtisane und der Dieb, die ihn so ausgenommen hatten, ihm dementsprechend auch Informationen beschaffen würden.
Doch hier, in Leonardo's Heim ging es weniger ums Geld, mehr um das Beisammensein unter alten Freunden, das war dem Braunhaarigen klar.

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Francis Bell
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BeitragThema: Re: Erster Raum   Mo Jan 30, 2017 4:15 pm

Montag, 29. März 1480
22.25 Uhr
Leonardo da Vinci, Rafael Santoro

Mit einem kühlen Lappen im Nacken und einem Tuch an der Nase, das sofort beschmutzt wurde, beobachtete er in aller Ruhe die Szenerie zwischen Leonardo und Rafael. Leonardo schimpfte. Francis gefiel die Art und Weise wie Leonardo auf Rafael einredete. Energisch aber herzlich. Sehr freundschaftlich und tief vertraut. Rafael dagegen hörte es sich an und konnte sein Grinsen kaum noch verstecken. Dabei musste Francis selbst leicht aufgrinsen. Die Atmosphäre im Haus hatte sich gänzlich entspannt, wurde ruhig und feierlich. Obwohl Francis der Fremde hier war, fühlte er sich gar nicht so.
Leonardos Angebot war die Krönung des ganzen Abends gewesen. Er musste nicht überlegen ob er dieses Angebot annahm. "Danke.", sagte er und lächelte Leonardo an. Francis musste ein erbärmliches Bild abgeben. "Gebt mir nur eine kleine Gelegenheit um mich waschen zu können." Darauf bestand er. Er fühlte sich viel zu schmutzig um hier bei Leonardo nächtigen zu können. Anderswo wäre es ihm egal gewesen aber Leonardo hatte ihn durch seine ruhige, zuvorkommende und selbstlose Art beeindruckt. Er verlangte nichts von seinen Gästen. Warum das wohl so war? War Leonardo einsam und freute sich insgeheim über Besuch? Francis sollte es recht sein. Er war wirklich sehr dankbar für das Angebot gewesen und er würde es nicht in den Wind schlagen. Aber Francis wollte ihm wenigstens in seiner körperlichen Pflege etwas Respekt zollen. Das hatte Leonardo verdient.
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Leonardo da Vinci
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BeitragThema: Re: Erster Raum   Mo Jan 30, 2017 4:50 pm

Leonardo versuchte, keinen bösartigen Kommentar zu machen. Das war er nicht- Der Böse. Zwar war er auf gewisser Ebene ein Sünder, aber Mensch war das nicht und nur ein Narr hätte die Schuld noch verstärkt. Rafael war ein Freund. Er wollte sein Wort nicht gegen ihn erheben.
Und er mochte ihn ja. Wenn die Zeiten hart und die Templer gemein waren, dann sollte Rafael wissen, dass die Werkstatt offen stand. Dass Leonardo da war und sich um die Wunden kümmern würde, so wie er es jetzt für Francis tat. Weil das machten Freunde so.
Leonardo legte also Bedacht in seine nächsten Handlungen, so auch die Hand auf Santoros Schulter.
Wie sich die Szene geändert hatte gefiel auch Leonardo. Das war es, was er schätzte- die Ruhe und den Frieden. Und dass Bell gar nicht mehr so fremd war wie noch vor ein paar Stunden.
So waren sie, die Italiener: Herzlich und willkommen heißend. Leonardo war froh, das jetzt zeigen zu können, denn offensichtlich waren sämtliche Streitereien und Clinche aus dem Weg geschafft.
„Natürlich, Ihr bleibt hier, Amico mio.“ Leonardo betrachtete Rafael und legte den Kopf schief. „Ich möchte nicht, dass Ihr Euer Geld bei einem Gasthaus oder einem leichten Mädchen lasst!“ er betrachtete dann Bell und nickte sanft. „Nessun problema!“ (kein Problem) Er löste sich dann und trat an die Küchentheke. Dort stand eine einfache Amphore mit Wasser, die er in einer Tönernen Schüssel leerte. Diese hievte er dann zum Tisch, legte ein Tuch bei.
Während er sich wieder an seinen Platz von eben sinken ließ nickte Leonardo- Francis durfte jetzt. Es freute den Künstler, zu helfen. Warum genau er es tat machte er sich in dem Moment nicht bewusst, es musste aber wohl daran liegen, dass ihm der Frieden hier gefiel und dass er, dankbar für den eigenen Reichtum, gerne teilte. Er lehnte sich dann zurück und gähnte, die Muskeln anspannend.

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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: Erster Raum   Mo Jan 30, 2017 5:25 pm

Montag, 29. März 1480
22.35 Uhr
Francis Bell, Leonardo da Vinci

"Grazie. Dann nehme ich Eure Einladung an.", entgegnete der Assassine zufrieden. Leonardo war sichtlich damit zufrieden mit den Emotionen, die gerade im Raum herumgingen. Und auch Francis Bell, der eigentlich beiden Männern fremd war, schien auf irgendeine Art und Weise gar nicht mehr so fremd in diesem Moment. Vom Wein angeschwipst schloss Rafael Santoro etwas die Augen, da nicht nur der Wein müde machte, sondern auch der Tag heute ziemlich anstrengend war. Und nur wegen einem Hund wie Rizzi. Er würde den Tag heilig sprechen, an dem er ihn endlich schnappen würde. Im Kopf zählte er zusammen, wer an dem Treffen beteiligt sein würde: Leonardo, Francis..dann Alessia Rossi und ihr guter Freund Filip Valentini. Zusätzlich musste er noch Mario Auditore, einen anderen Assassinen benachrichtigen, denn er müsste für Rizzi einen Hinterhalt planen. Schon oft war Rafael auf der Fährte des Templers gewesen, doch der Mann schien ein gutes Gefühl dafür zu haben, wann er in brenzlicher Situation war und wann nicht. Und wenn nicht mal Rafael es alleine hingebracht hatte, ihn zu eliminierenm, dann war er eben auf die Hilfe eines weiteren Assassinen angewiesen. Und je länger er darüber nachdachte, desto mehr juckte es ihm in den Fingern. Er musste dieses Treffen sofort einleiten und durfte keine Zeit verschwenden, die beteiligten Leute zu informieren.
"Freitag.", sagte Rafael dann in die Stille und öffnete wieder die Augen. "Ich werde das Treffen für diesen Freitag organisieren. Ich hörte von einem Lokal, welches in Florenz in einem Kellerraum liegt und nicht einmal den Wachen bekannt ist. Mir erzählte davon der Händler aus dem Schwarzmarktviertel. Erinnert Ihr Euch noch an ihn, Leonardo?" Damals hatten die zwei Männer dort nach ihrer ersten Begegnung Material gekauft, damit Leonardo Rafael's Klinge verbessern konnte. Gelohnt hatte es sich tatsächlich und dafür schätzte Santoro das handwerkliche Können des Künstlers.

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Francis Bell
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BeitragThema: Re: Erster Raum   Di Jan 31, 2017 9:21 am

Montag, 29. März 1480
22.40 Uhr
Leonardo da Vinci, Rafael Santoro

Sein Blick fiel auf die mit Wasser gefüllte Schüssel. Während Leonardo seine Müdigkeit deutlich zur Schau stellte indem er gähnte und auch Santoro, angesäuselt vom italienischen Wein, eine gemütliche Pose auf seinem Stuhl einnahm, stand Francis auf und begann sich sein Hemd über den Kopf zu ziehen. Es war mittlerweile von Schweiss und Blut derart verschmutzt, dass er es ziemlich achtlos auf den Tisch neben der Schüssel fallen liess. Ein Badezuber wäre ihm lieber gewesen um einmal ganz untertauchen zu können. Aber die Wasserschüssel musste jetzt reichen und es war ja auch äusserst freundlich von Leonardo gewesen, dass er sie ihm überhaupt angeboten hatte. Er beugte sich tiefer und spritzte sich mit der Hand Wasser ins Gesicht um anschliessend darüber zu fahren. Das Wasser, dass an ihm herunterrieselte, verfärbte sich rosa. Ein Grossteil davon lief in die Schüssel zurück, der Rest rann an seinem Körper herunter und hinterliess auf seiner Haut glänzende Striemen oder tropfte gleich zu Boden und auf die Tischplatte. Francis wiederholte den Waschvorgang bis er das Gefühl hatte, dass alles an Blut aus seinem Gesicht und von seinem Hals weg war. Zwar blutete die Schnittwunde an der Wange wieder aber die würde doch relativ schnell heilen. Mit dem Handtuch trocknete er sein Gesicht und seinen Hals und blickte dabei zu Leonardo. Hatte der ihn beobachtet? Jedenfalls schien Leonardo eine gewisse Neigung gegenüber Männern zu haben. Francis grinste ihn mit einem flirtenden Blick an. Dann nahm er die Schüssel und brachte sie zum Schüttstein, wo er den Inhalt entleerte. Anschliessend füllte er die Schüssel mit weiterem Wasser aus der Amphore, holte sein Hemd vom Tisch wobei er Leonardo wieder spitzbübisch anlächelte und tunkte den Stoff ins Wasser. Francis war es gewohnt mit wenig auszukommen. Er hatte nur noch dieses eine Hemd. Sein Gepäck war ihm schon in Frankreich abgekommen und ohne reiste es sich auch viel leichter. Als die gröbsten Flecken aus dem Hemd ausgewaschen waren, wringte er es aus. Er tat alles ganz ruhig, denn es war spät und auf Hektik konnte er jetzt auch verzichten. Worauf er nicht verzichten konnte, waren seine Flirtereien. Er war nicht mehr so provokativ wie bei Rafael noch aber es belustigte ihn, dass Leonardo ganz offenbar ein gewisses Interesse an Francis hegte. Das nasse Hemd legte er über die Stuhllehne wo er eben noch sass. Bei Rafaels Worten drehte er den Kopf und blickte ihn an.
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Leonardo da Vinci
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BeitragThema: Re: Erster Raum   Di Jan 31, 2017 1:25 pm

Montag, 29. März 1480
22 Uhr 42
Rafael Santoro, Francis Bell, Leonardo da Vinci

"Das ist gut!" sagte Leonardo, eh er sich löste, die Hände leicht zusammenschlug und sich um die Wasserschale kümmerte. "Etwas anderes hätte ich auch nicht akzeptiert." Er zwinkerte.
Als die Schale stand betrachtete Leonardo tatsächlich Francis. Und diesmal war es nicht nur der Wille, den menschlichen Körper zu studieren. Diesmal schien es mehr zu sein, das bemerkte er selbst.
Natürlich sah er ihn nicht komplett offensichtlich an, er senkte den Kopf etwas und hob nur die Augen auf das Bild, dass sich ihm bot.
Entblößte Haut, Wasser, dass daran herabrann: Das waren Dinge, die er nicht oft zu sehen bekam. Dann das Gesicht, geklärt durch Wasser und frisch, entspannt. Ein schöner Anblick war das doch.
Viel zu spät bemerkte Leonardo, dass Francis ihn bemerkt hatte. Er sah aus dem Augenwinkel noch den flirtenden Blick als er aufsah und wegschaute, ganz so, als wäre die Kerze auf dem Tisch plötzlich wesentlich spannender. Der Mann hier gab ihm ein Rätsel auf. Von Liebe konnte nicht in kühnsten Träumen die Rede sein, war es also sexuelles Interesse? Oder wollte er nur wissen, ob die vielen Legenden um Leonardo da Vinci wahr waren? Ob er sie selbst beweisen könne?
Sein Blick folgte dem Mann, als er die Schüssel forttrug und das kam ihm gar nicht so zweideutig vor: In ihrer Situation wäre jeder dem spannenderen Handeln gefolgt. Erst der Blick brachte Zweifel, ob Leonardo das hätte tun sollen. Er lächelte etwas, damit sich Bell nicht ignoriert fühlte und sah dann zu Santoro, der gerade das Wort erhob. "Ein Gasthaus?" Damit sah er wieder kurz zu dem Boten.
"Ist das nicht zu öffentlich? Mit Verlaub, Ihr wisst nicht, wer mit Euch in den Räumen speist!"

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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: Erster Raum   Di Jan 31, 2017 1:47 pm

Montag, 29. März 1480
22.45 Uhr
Francis Bell, Leonardo da Vinci

Während er über all das nachdachte, hörte er natürlich auch das Geplätscher des Wassers, mit dem Francis sich wusch. Das ging einige Sekunden zu und da Rafaels Augen geschlossen waren, bekam er von den Flirtversuchen, die Francis versuchte, nichts mit und auch die beschämenden, dennoch interessierten Blicke Leonardo's entgingen ihm in diesem Moment.
Als da Vinci auf seine Bemerkung dann antwortete und meinte, dass dieses Gespräch doch dann eher öffentlich sein würde, presste Santoro die Lippen aufeinander und strich sich kurz über die Stoppeln seines Bartes, ehe er die Arm vor der Brust verschränkte und seine Beine unter dem Tisch ausstreckte. Leonardo hatte da durchaus Recht...Doch dann kam ihn eine andere Idee: "Die gesamten Räume werde ich für den Abend bezahlen. Ich kenne keinen Ort, der für soetwas geeigneter ist. Wo denn sonst, als in einer Untergrundkneipe?", fragte er sich eher selbst und sah zu Leonardo, der ihn mit seinen Hundeaugen anblickte. Vermutlich war dies eher unbewusst aber seine Augen waren wirklich schon etwas sehr auffälliges in seinem ganzen Gesicht. Jede Frau würde ihm verfallen, wenn Leonardo das andere Geschlecht nur so ansehen würde wie er im Moment den Dunkelgekleideten ansah.
"Wenn Euch ein anderer Ort einfällt, dann verheimlicht es mir bitte nicht. Bitte... schlagt mir nicht Euer Heim vor, mio amico. So wie ich Euch bisher kenne, würdet Ihr es bestimmt tun. Nichts für ungut. Doch es wird auch ein Dieb, vermutlich mehrere Diebe anwesend sein und ich wäre untröstlich, wenn Euch etwas am nächsten Tag in diesem Hause fehlt.", dachte der Assassine laut nach.

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Francis Bell
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BeitragThema: Re: Erster Raum   Di Jan 31, 2017 2:17 pm

Montag, 29. März 1480
22.48 Uhr
Leonardo da Vinci, Rafael Santoro

Er blieb stehen und beobachtete beide Männer. Wie kompliziert es in Italien war!
"Hier könnt ihr auf keinen Fall eine Versammlung abhalten. Es wäre auffällig, kämen am Freitag dunkle Gestalten und Diebe in Euer Haus. Santoro muss davon ausgehen, dass Rizzi Spione auf ihn angesetzt hat. Es wäre ein leichtes für ihn herauszufinden, dass Santoro etwas plant.", sagte er zu beiden. Dann sah er Leonardo an. "Und Euch würden die Augen herauskullern wenn sich Euer Haus mit lauter Kerlen füllt."
Er grinste, denn er ging davon aus, dass nur Männer anwesend wären.
"Nehmt ein Gasthaus mit Weinkeller. Dann können die gewöhnlichen Gäste oben weiterspeisen und Ihr seid unten in Sicherheit. Es wäre nicht auffällig. Aber reserviert keinesfalls ein ganzes Haus dafür. Das wäre als würdet Ihr Eure Brust entblössen nur damit Rizzi mit seinem Dolch zustechen kann.", mahnte er Rafael. Die Italiener müssten noch lernen, dass man besser in der Masse mitschwimmt und in ihr verschwindet statt aufzufallen. War das nicht ein Credo der Assassinen? Francis jedenfalls mochte ein Scherzkeks sein. Allerdings war er nicht dumm und hatte bisher immer alles überlebt und keinen grossen Schaden genommen.
"Und bedenkt eines: Rizzi hat mich zu ihm geschickt. Nicht zu Euch, Santoro. Leonardo wird wohl auch unter Beobachtung stehen.", sagte er zu Rafael und deutete auf Leonardo. Die Situation war gefährlicher als sie dachten.
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Leonardo da Vinci
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BeitragThema: Re: Erster Raum   Di Jan 31, 2017 2:35 pm

Montag, 29. März 1480
22 Uhr 50
Rafael Santoro, Francis Bell, Leonardo da Vinci

Leonardo sah Rafael an, als er sprach und verstand. Das war eine gute Idee, allerdings bildete sich ganz schnell eine andere in seinem Kopf, die bald zurückgewiesen werden musste. Eh Leonardo den Mund hatte öffnen können hatte er ihn schon wieder geschlossen und nickte. Santoro hatte nicht ganz unrecht, dass Diebe in einer prall gefüllten Wohnung nicht mit leeren Taschen abziehen würden. Leonardo sah ihn sanft an und lächelte. "Eurer Nachsichtigkeit mangelt es den meisten Menschen heutzutage." bedankte er sich und sah dann auf, als der Engländer seine Stimme erhob. Der letzte Satz brachte ihn zum Stocken und während in seinem Kopf sämtliche Alarmglocken schellten sah er kurz zu Rafael, dann zu Bell. Seine Kiefer bewegten sich, als habe er die schlagfertige Antwort schon auf den Lippen, aber es kam nichts. Wie denn auch? Leonardo hatte keine Antwort.
Schließlich entschied er, es zu lassen und legte beide Hände in den Schoß, drückte die Handfläche der rechten zwischen Daumen und Zeigefinger der Linken.
Er hörte stumm weiter zu, den Blick etwas gesenkt um seine Gedanken ganz auf die Sache zu konzentrieren und keineswegs auf einen der Männer. Er schloss dann die Augen und rieb müde darüber. Welch eine delikate Angelegenheit- es machte Leonardo unsicher, dass er nicht recht wusste wie zu handeln war. Auf keinen Fall sollte jemand zu schaden kommen. Aber wie ließ sich das gewährleisten? Wie wurde jede Wahrscheinlichkeit minimiert?
Leonardo sah auf und betrachtete die beiden. "Was, wenn ich nicht gehe? Signor Bell hat gar nicht unrecht. Er lässt wohl uns alle beobachten. Wenn jeder von uns munter zum Treffen spaziert wird er sich sicher sein, was passiert. Seine Macht ist aufgeteilt und damit halbiert wenn er seine Augen an zwei Orten haben muss. Ein Hinterhalt! Seine Spitzel werden identifiziert und aus dem Verkehr gezogen." Ihm lief ein Schauer den Rücken hinab als er merkte, dass das er gewesen war, der das gesagt hatte. "Ich stelle meine Gemächer der Observation zur Verfügung."

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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: Erster Raum   Di Jan 31, 2017 3:35 pm

Montag, 29. März 1480
22.57
Francis Bell, Leonardo da Vinci

'Verdammt, Bell ist gut.', dachte Rafael, als Bell ihm mitteilte, dass das keine gute Idee sei, ein ganzes Haus an einem Abend für sich zu beanspruchen. Nein, er hatte Recht, das musste er zugeben. So stur Santoro auch manchmal war und Einfälle so umsetzen wollte, wie er es sich vorstellte. Aber so brachte er nur Menschenleben in Gefahr und das war wirklich nicht das, was er wollte.
"Si, ein dummer Schachzug wäre das.", meinte er nickend und blickte nachdenklich zu Boden, als Leonardo sich plötzlich später zu Wort meldete.
Und diese Idee, was über dessen Lippen ging, war eine Option, die Rafael nicht bedacht hatte. Verblüffend, dachte er sich. Denn so hatte er es bisher nicht gesehen.
"Cosa farei senza di te." (Was würde ich nur ohne Euch machen?), entgegnete dieser mit einem leichten, nachdenklichen, auch triumphierenden Lächeln und fuhr dann fort: "Lasst uns diesen Spieß umdrehen. Was Rizzi kann, können wir schon lange. Ich sorge dafür, dass die Spione nicht nur aus dem Verkehr gezogen, sondern auch kein Problem mehr sein werden. Es mag uns vielleicht nur für den Abend was bringen, bis Rizzi vom Verlust seiner Männer erfährt, doch für diesen Freitagabend hätten wir unsere Ruhe, bis er einen Tag darauf erneut Spione anheuert. Bis das Morgenlicht heranbricht, haben wir noch alle Zeit der Welt. Als Rückzugsort wird ein Weinkeller gut genug sein.", entgegnete er nun. Er hörte sich wie ein naives Kind an.. so dachte er jedenfalls, dass er sich so anhörte. Wie ein Assassine in Ausbildung, doch Rizzi machte es ihm doch auch schwer, oder nicht? "Selbst, wenn mir jemand folgen wird, werde ich das früh genug merken. Vielleicht kann ich einen von Rizzi's Männer verhören und die ein oder andere Information aus ihm herausholen. Das würde die Sache natürlich einfacher machen..."

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BeitragThema: Re: Erster Raum   Di Jan 31, 2017 5:00 pm

Dienstag, 30. März 1480
00.02 Uhr
Leonardo da Vinci, Rafael Santoro

Während Rafael über seinen Plan sinierte und Leonardo ihm Ideen dazu gab, blickte sich Francis um. Das Haus war gross mit der Werkstatt zusammen. Immerhin boten die ganzen Gegenstände und mechanischen Teile natürliche Stolperfallen. Aber sonst war das Haus nicht unbedingt sicher ausgestattet.
"Dann solltet ihr beiden Hübschen mal langsam ins Bett gehen.", grinste er und sah Rafael an. "Ihr habt morgen einiges zu tun.", sagte er zu Rafael. Dann blickte er zu Leonardo. "Und Ihr solltet Euch nicht in Eurem eigenen Haus unwohl fühlen.", meinte er zu Leonardo. "Ich übernehme die Nachtschicht. Gebt mir einfach ein Hemd und ein Schwert."
Ob er die ganze Nacht wach bleiben würde, wusste er nicht. Er wollte es sich aber vornehmen. Sein Kopf schmerzte ihm zwar und die Nase fühlte sich alles andere als gut an aber er hielt sich für den besseren Wachhund als die beiden Italiener. Und wer weiss, vielleicht war Leonardo zu aufgeregt um schlafen zu können. Dann könnte er Francis unterhalten - vielleicht ja auch nackt. Rafael hatte genug Wein intus um wie ein Stein zu schlafen. Er würde davon gar nichts mitbekommen wenn Leonardo mitten in der Nacht herumseufzen würde. Der Gedanke belustigte Francis schon wieder und er grinste breit und sah zu Leonardo. Niedlich war er ja schon und offenbar wusste Leonardo, dass Francis angebissen hatte. Francis mochte Männer, die verlegen waren weil sie sich ertappt fühlten obwohl sie nichts taten. Er mochte aber auch Männer wie Rafael, die sich provozieren liessen und ihm dann die Nase brachen. Nun, letzteres musste nicht unbedingt sein aber reizvoll waren diese Männer auf jeden Fall. Es war die Abwechslung zwischen all den Brüsten, die ihm sonst ins Gesicht hingen.
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Leonardo da Vinci
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BeitragThema: Re: Erster Raum   Di Jan 31, 2017 9:46 pm

Dienstag, 30. März 1480
00.10 Uhr
Rafael Santoro, Francis Bell, Leonardo da Vinci
Leonardo lauschte dem, was Rafael sagte und ihm gefiel, wie dieser ganze Plan Form annahm. Er grinste breit, strahlte die beiden Männer an.
"Rizzi mag flink wie ein Aal sein, aber bald zappelt er im Netz!" sagte er und schlug seine Faust in seine Hand. "Brillant!" er lachte auf und seine Augen glitzerten.
Als Rafael von einem Verhör sprach sah er auf und eifrig wie ein Schuljunge drückte er die Wirbelsäule durch und drückte mit seinem Finger an eine Stelle beim Ohr. "Wenn Ihr Antworten wollt, dann drückt ihn hier!" Ein Gefühl von Übelkeit und Würgreiz überzog ihn schon allein, wenn er selbst darandrückte, also legte er den Finger nur noch sachte dagegen. Er sah die beiden Männer dann an und seine Euphorie hemmte sich. Manchmal fragte er sich, warum gerade er so etwas wusste, als Pazifist. Sein Blick wandte sich eilig dem neuen Thema zu, das Bell vortrug. "Ich habe kein Hemd, verzeiht, Amico mio!" sagte er bedauernd. "Aber die Türen hier im Haus sind fest und ich fürchte mich nicht mit Euch." sein Blick wanderte zwischen Rafael und Francis hin und her. "Oben ist das Nachtlager, just in meinem Zimmer. Keiner kommt zu Schaden, mein Schlaf ist leicht."
Er sah jetzt nur Francis an, ganz als lese er die Gedanken des Söldners- dabei waren es Leonardos Gedanken, die ihn auf trapp hielten. Ein paar charmante Bemerkungen waren es gewesen. Wissende Bemerkungen. "Ich habe kein großes Bett, aber nur eine Mattratze. Einer wird sich das Bett mit mir teilen müssen." sagte er also vorsichtig und um es nicht zu deutlich zu machen sah er nun auch Rafael an. Sein treuer Freund aus Venedig. Ein warmes Lächeln schlug sich auf sein Gesicht.

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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: Erster Raum   Di Jan 31, 2017 10:17 pm

Dienstag, 30. März 1480
00.15 Uhr
Francis Bell, Leonardo da Vinci

Leonardo blühte regelrecht auf, als Rafael beiden diese Gedanken mitteilte, wie er weiter vorgehen würde. Es freute ihn, dass da Vinci so viel Leidenschaft entdeckte, um diesem Hund endlich das Handwerk zu legen. Und dafür war er zutiefst dankbar. Denn die zwei würden ihre Köpfe nur für Rafael hinhalten. Aus keinem anderen Grund war Francis beispielsweise schon wieder auf der Straße und wurde selbst von Leonardo wie ein alter Freund behandelt.

Nun meinte Francis Bell, dass es dennoch an der Zeit, sich endlich zur Ruhe zu legen. Er selbst bot sich als Wache an, die dafür sorgen würde, dass niemand alle drei im Schlaf ermorden würde. Rafael sollte dies nur recht sein, wenn Bell sich für diese Arbeit empfahl. Doch Leonardo versuchte, ihn umzustimmen. Meinte, dass hier wohl niemand hereinkommen würde und sagte letztendlich auch, dass er sich mit jemanden der beiden das Bett teilen müsste. Dabei fiel sein Blick erst auf Francis, dann eher zögernd, wenn auch etwas vorsichtig zu Rafael.
"Ich überlasse Euch die bequemere Schlafmöglichkeit.", winkte er nur Francis entgegen und machte sich auch keinen großen Kopf darum, was in den zwei..nunja..schwulen Köpfchen in sich vorging. Für ihn klang das wie eine normale Aussage.

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Francis Bell
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BeitragThema: Re: Erster Raum   Mi Feb 01, 2017 9:15 am

Dienstag, 30. März 1480
00.18 Uhr
Leonardo da Vinci, Rafael Santoro

Für einen Augenblick war Francis ziemlich überrascht. Leonardo hatte kein Hemd für ihn? In der Tat war Leonardo kleiner und zierlicher als Francis aber er konnte doch nicht nur massgeschneiderte Hemden haben! Da musste es doch ein altes, ausgeleiertes Hemd geben. Als Leonardo dann versuchte, sein Bedauern über die Schlafmöglichkeiten kund zu tun (es blieb bei einem Versuch, denn er bedauerte es gar nicht), hob Francis die Augenbrauen. Das war es also. Francis bekam kein Hemd weil Leonardo ihm keines geben wollte. Augenscheinlich gefiel ihm der Anblick eines nackten Oberkörpers. So unterschwellig hatte man ihm auch noch nie gesagt, dass er schön anzusehen ist.
Dann fiel sein Blick auf Rafael. Der tat so als sei es ihm egal. Francis war höchst amüsiert. "Ihr seid so zuvorkommend, womit habe ich das nur verdient?", grinste er und zog Rafael damit ein wenig auf. "Mir ist es ganz gleich, ich schlafe auch im Stroh, wenn es sein muss.", erklärte er und sah dann zu Leonardo. Dessen unterschwelliges Angebot machte Francis heiss obwohl ihm der Schädel nach wie vor dröhnte.
Francis legte das Handtuch lässig über seine Schultern und wartete, dass die beiden Männer ebenfalls aufstanden. Es lag nun erst einmal an Leonardo, die Führung ins Schlafzimmer zu übernehmen. Das bot Francis Gelegenheit, ihn und möglicherweise auch Rafael von hinten zu begutachten. Ausser Rafael wollte als letzter nachfolgen um Francis im Auge zu behalten.
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Leonardo da Vinci
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BeitragThema: Re: Erster Raum   Mi Feb 01, 2017 2:46 pm


Dienstag, der 30. März 1480
00:20 Uhr
Rafael Santoro, Francis Bell und Leonardo da Vinci
ooc: Ann, sorry xD Natürlich hat er ein Hemd, ich wollte eigentlich schreiben, dass er kein Schwert hat... Ups... Das... war jetzt einfach geplant ;D

Leonardo schmunzelte, als er die beiden betrachtete. Fast ein wenig putzig, wie die beiden sich bekriegten. Wenn da nicht Francis Nase wäre... Leonardos Blick wurde kurz forschend als er das Riechorgan des Engländers unter Beobachtung zog. Sie schien von diesem Abstand hier nicht fehlgeformt. Vielleicht bekäme Leonardo ja die Chance, sein Gesicht vom Nahen zu sehen.
Er sah dann auf, erhob sich und nahm die Kerze an sich. "Ihr könnt Euch entscheiden, wenn Ihr die Betten gesehen habt, Signori." sagte er dann amüsiert und ging gleich voran, hängte im Vorbeigehen schwungvoll Barett und Umhang an einen Haken an der Wand und löste die ersten Befestigungen seiner Robe. Dann dauerte das später nicht so lang.
"Ich hole noch Wasser, wenn es nach Wunsch ist." Sein Blick schwenkte kurz nach hinten, zu Rafael. Bell hatte sich bereits gewaschen, der Assassine dagegen nicht. Vielleicht wollte er es. Der Tag war heiß und stickig gewesen- Leonardo hätte sich gern etwas abgekühlt wenn kein Besuch dagewesen wäre.
Beim Zimmer angekommen stieß Leonardo die Tür auf und entzündete die Kerzen um ihn etwas auszuleuchten. Dann trat er an das Fenster und schloss auch dieses, die schwüle Luft von draußen drang so nicht weiter ins Zimmer. Kein Lüftchen wehte mehr durch die Gassen, es war still bis auf die zirpenden Tiere. Die Luft roch nach Toskana und Florenz.
Leonardo grinste, als er sich umdrehte. Er liebte es, hier zu wohnen.

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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: Erster Raum   Mi Feb 01, 2017 3:06 pm

Dienstag, der 30. März 1480
00:23 Uhr
Francis Bell, Leonardo da Vinci

Irgendwie war es schon eigenartig, mit zwei Männern in einem Zimmer zu schlafen. Das Haus war groß genug und bezahlt hatte Rafael ebenfalls schon für sein Zimmer in der naheliegenden Unterkunft, doch dann wären ja da wieder die Spione und heute Nacht wäre es eine gute Möglichkeit, diese zu entlarfen.
Er leerte noch den Inhalt seines Bechers, bevor Rafael sich selbst erhob und nun Bell und da Vinci folgte. Letzterer nahm sein Barrett und und den Umhang von sich und hängte beides an die Wand und sprach nun zu Rafael, dass er auf Wunsch etwas Wasser für ihn holen würde. Tatsächlich war der Tag heute heiß und schweißtreibend gewesen und etwas dagegen, sich etwas frisch zu machen, hatte der Assassine natürlich gar nicht. "Si. Grazie, mio amico.", antwortete dieser auf die Aussage des Künstlers und folgte weiter dem Kerzenschein, ehe sie in dem Schlafzimmer ankamen und auch Rafael nun seinen Umhang des Assassinengewandes löste. Schwer war der Umhang, doch hatte sich der Mann schon vor Jahren an das Gewicht des Stoffes gewöhnt. Zum Vorschein kam eine dunkle Weste, die er nun ebenfalls auszog, genauso wie er sein Schwert ablegte. Nur noch mit der Hose und einem weißen Hemd bekleidet, legte er seine anderen Kleidungsstücke über einen Stuhl, der dort in der Ecke stand. Die versteckte Klinge jedoch blieb da, wo sie war. Die Halterung der Klinge konnte man jetzt besonders gut erkennen, da das dunkle Leder mit seinen ebenso dunklen Klamotten sonst nicht besonders auffiel. Anschließend setzte er sich auf den Stuhl und beobachtete, wie Leonardo aus dem Raum ging, um das Wasser zu holen und blickte dann zu Francis Bell. "Wie geht es Eurer Nase?", interessierte er sich dann doch und beugte sich leicht vor, ohne Francis aus den Augen zu verlieren.

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BeitragThema: Re: Erster Raum   Mi Feb 01, 2017 4:08 pm

Dienstag, 30. März 1480
00.25 Uhr
Leonardo da Vinci, Rafael Santoro

Francis zog seine Stiefel aus und blickte dann zu Rafael als dieser ihn von seinem Stuhl aus ansprach. Er stellte die Stiefel zur Seite, lief vor Rafael hin und beugte sich zu diesem herunter. Er blieb nur eine handbreit von seinem Gesicht entfernt.
"Ihr stinkt wie ein faulender Hammel oder alte Fischsuppe. Ich denke, meine Nase ist heil geblieben.", antwortete er und grinste ihn frech an. Ja, Santoro musste sich waschen. Er roch zwar nicht so übertrieben wie es Francis vorgetragen hatte, aber der Adrenalinschub von vorhin bei seinem Faustschlag wird auch seine Schweissproduktion angeregt haben. Da gab es nichts zu beschönigen. Sie waren Männer.
Francis' Nase schmerzte nach wie vor. Das Blut trocknete und die nächsten Tage würde er wohl ständig das Gefühl haben, dass etwas in der Nase kitzelte. Vermutlich würden die kleinen Äderchen bei jedem Niesen und tiefem Durchatmen wieder platzen. Aber das war nur eine Frage der Geduld und der Zeit. Die Nase war nicht gebrochen und krumm fühlte sie sich auch nicht an. Es war wohl nur ein anknacksen, dass Francis gehört hatte. Alarmiert war er nicht. Es gab schlimmeres. Eingewachsene Zehennägel, gebrochene Handgelenke oder der monströse Schmerz, wenn man sich den kleinen Zeh an einer Ecke anschlug. Kein anderer Schmerz liess einen so schnell zur Schnappatmung übergehen wie dieser.
Francis richtete sich vor Rafael wieder auf, verschränkte seine Arme hinter seinem Kopf und schielte zur Tür, durch die Leonardo vorhin hindurch gegangen war. "Er ist niedlich.", sagte er gelassen und meinte natürlich Leonardo.
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BeitragThema: Re: Erster Raum   Mi Feb 01, 2017 5:11 pm

Dienstag, der 30. März 1480
00:34 Uhr
Rafael Santoro, Francis Bell und Leonardo da Vinci

Leonardo merkte sich die Worte und zeigte das, indem er, nachdem er im Zimmer die erste Schicht seiner Robe losgeworden war, direkt zur Tür steuerte.
In weißem Hemd und Hosen taperte er also zur Tür und schlich sich in die Stadt, zum Brunnen. Es war gar kein langer Weg und Leonardo genoss die warme Luft auf seiner Haut, als er die Ärmel hochkrempelte. Schwach war der Künstler und Erschaffer sicher nicht. Mit sicheren Schritten trug er die beiden Eimer nach Hause und in die Werkstatt. Vorsichtig, nichts zu verschütten balancierte er sie um den Arbeitstisch zum privaten Teil seiner Behausung und dann in den Raum, wo er auch eine Schüssel fand, die er mit dem frischen Wasser füllte. Natürlich: Ganz frisch war das nicht. Eher lauwarm, aber immerhin kühler als die Luft. Der Brunnen reichte immerhin bis tief in die isolierende Erde hinein.
Eigentlich brillant. Leonardo war gespannt, was die Menschheit noch Spannendes entdecken würde, wenn sie weitergruben, im endlosen Schöpfungswerk. Er brachte die Schale in das Schlafzimmer und stellte sie auf die Fensterbank. "Das ist das beste Wasser, das ich bieten kann."
Mit lächelndem Gesicht und lächelnden Augen sah er zuerst Rafael, dann Francis an.
Er ging dann zum Schrank und holte ein Hemd heraus. Leonardo war es etwas zu weit, er würde gern sehen, wie es Bell stand.

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BeitragThema: Re: Erster Raum   Mi Feb 01, 2017 5:46 pm

Dienstag, der 30. März 1480
00:36 Uhr
Francis Bell, Leonardo da Vinci

Francis Bell ging auf ihn zu, beugte sich zu Rafael hinunter und als der Bote etwas leiser und mit ernster Stimme sagte, wie er roch und darauf grinste, musste auch Rafael lachen.
"Es beruhigt mich.", entgegnete er nickend und zog dann ebenfalls seine Stiefel aus, um sie fein säuberlich neben den Stuhl zu stellen.
Der Gestank war natürlich etwas natürliches. Es gab Menschen in den Städten, die stanken bis zum Himmel hoch, als wäre es ein Wettstreit, wer mehr diese Gerüche von sich abgab. Doch Rafael war eitel, genauso wie die anderen zwei Männer und wenn ihm schon mal Wasser zum Waschen angeboten wurde, dann nahm er es auch an.
Schließlich drehte Francis sich zur Tür um und als er sprach, zog Rafael die Augenbrauen leicht hoch. Gut, er hatte sich doch geirrt. Zumindest Francis war vom anderen Ufer und wenn Leonardo das auch noch war, dann würde er seine Nacht wohl mit zwei Männer der besonderen Sorte hier verbringen. Würde er das überleben? Oder würden beide über ihn herfallen?
"Meint Ihr Leonardo?", fragte er mit zusammengezogenen Augenbrauen.
Bei dem Gedanken fuhr ihm eine Gänsehaut den Rücken entlang und schüttelte sich kurz, als Leonardo wieder ins Zimmer kam und eine Schale Wasser bei sich hatte.
"Ich danke euch.", entgegnete Rafael nickend und als die Schale auf die Fensterbank gestellt wurde, zog Rafael sein Hemd über den Kopf und wittmete sich nun dem Wasser, um mit seinen Händen die Flüssigkeit zu sammeln und anschließend sein Gesicht damit zu tränken, während der Anhänger in der Luft schwebte, den er auch niemals mehr ablegen würde. Die Haut seines Oberkörpers war leicht braun, Muskeln vom täglichen Klettern und Kämpfen mit seinem Schwert waren an seinen Oberarmen kaum zu übersehen. Seine Oberseite war durchtrainiert und seine Brust so hart wie Marmor.
Als er fertig war, setzte er sich so zurück auf den Stuhl, um sich von der Luft trocknen zu lassen, da das Wasser auch seinen Weg über den nackten Oberkörper gefunden hatte, als es am Hals hinabrannte.

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Francis Bell
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BeitragThema: Re: Erster Raum   Mi Feb 01, 2017 8:39 pm

Dienstag, 30. März 1480
00.40 Uhr
Leonardo da Vinci, Rafael Santoro

Francis mochte einfach beides. Er war ein Freigeist. Er gehörte keiner Gruppierung an, er gehörte keinem Glauben an (das langweilte ihn) und er gehörte keiner bestimmten sexuellen Gesinnung an. Das ermöglichte Francis ein Leben ohne Grenzen. Was ihm gefiel, konnte er bedenkenlos begehren, was ihm nicht gefiel, dem ging er aus dem Weg. Allerdings hatte dieses Leben auch seinen Preis. Francis wusste nie ob er den morgigen Tag überleben würde.
"Wen soll ich sonst meinen? Euch?", grinste er Rafael an. Aber dieser bekam keine Gelegenheit mehr zu antworten. Leonardo kam mit dem Wasser zurück und hatte dieses fröhliche Lächeln im Gesicht. Francis überliess Rafael nun kurz Leonardo und setzte sich aufs Bett ehe er sich hinlegte. Er streckte die Beine lang und verschränkte die Arme unter seinem Kopf. "Kommt ins Bett, Leonardo.", sagte er auffordernd und lachte unter geschlossenen Augen auf. Das Hemd würde er jetzt nicht mehr brauchen. Francis wollte wissen, ob sich Leonardo an seine nackte Brust kuscheln würde oder ob er zu aufgeregt war und sich in seinem eigenen Bett möglichst klein machen wollte.
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BeitragThema: Re: Erster Raum   Mi Feb 01, 2017 9:57 pm

Dienstag, der 30. März 1480
00:42 Uhr
Rafael Santoro, Francis Bell und Leonardo da Vinci

Leonardo sah nun Rafael zu, wie er sich wusch und musste sich losreißen. Das geschah durch Francis‘ Ruf und der Künstler wäre ihm dankbar gewesen, wäre die Aufforderung und die darauffolgenden Möglichkeiten nicht von einer ähnlichen Brisanz. Es war verrückt, wie die Männer, und in letzter Zeit gerade Francis, ihm den Kopf verdrehten. Leonardo war zu lang allein gewesen.
Dazu kam der Mut, den der Mann an den Tag legte, als wäre er ganz unbekümmert um das, was die anderen sagten. Als wäre es ihm egal, dass ihm der Tod drohte wenn er Leonardo anmachte. Als wäre Leonardo ihm das wert.
Also wollte er ihn belohnen.
Es dauerte gar nicht lang, nachzudenken, da strich er hinüber zu dem Mann und schmunzelte, pustete dann die Kerze über dem Bett aus und löschte auch die an der Wand mit der Tür zum Rest des Hauses. Eine Kerze brannte noch- genug für Rafael um zu seiner Matratze zu finden. Als Leonardo sich wieder zum Bett wandte strahlten seine Augen. Er trat zum Bett und legte sich, sanft lächelnd zu Francis hin. Angeschmiegt hatte er sich nicht, aber das Bett war ohnehin nicht sehr breit und ließ so kaum zu, dass man sich nicht nah lag. Leonardos Blick fiel auf Rafael, wie er dort vor sich hintrocknete. Er schmunzelte, sah dann aber zu Francis. „Ich hoffe, Ihr habt einen ruhigen, angenehmen Schlaf.“ Womit er ihm den Rücken, und damit das Gesäß, zuwandte. Nicht ganz ohne zu hoffen, dass der Engländer genau diesen Schlaf nicht haben würde. Er zog die Decke hoch, über sie beide.
Von den Falten des Stoffes versteckt suchte sein Fuß erst ganz subtil Kontakt zu dem Bein des Mannes. Nur um zu sehen, ob er wegzuckte. Den Schwanz einzog. Sein Herz wummerte inzwischen gegen Leonardos Brust. Wie aufregend! Ein verschmitztes Grinsen wanderte über seine Lippen.

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BeitragThema: Re: Erster Raum   Mi Feb 01, 2017 10:18 pm

Dienstag, der 30. März 1480
00:43 Uhr
Francis Bell und Leonardo da Vinci

Rafael beobachtete Leonardo, der nun auf die Bitte des Boten  zum Bett ging, eine der Kerzen ausbließ und noch eine Flamme für Rafael übrig ließ, damit er zur Matratze fand. Für ihn war es ein Spaß, was Francis sich da erlaubte und Leonardo folgte seinen Worten, als hätte er angebissen. Ob er das hatte? Nun, irgendwas war da zwischen den beiden. Aber dies hätte der Assassine auch bemerkt, wenn es hier um ein Paar, bestehend aus Weib und Mann, ging.

Rafael jedenfalls legte das Hemd zu seinen anderen Sachen und ließ auch das Schwert zurück, denn er hatte ja seine Klinge am Handgelenk, unter der er den Ärmel des Hemdes vorhin noch befreit hatte. Er stand also auf, ging zur Matratze und löschte nun auch die letzte Kerze, als Leonardo seinen zwei Besuchern eine gute Nacht wünschte. "Buonanotte, Signore.", wünschte er ebenfalls beiden und legte sich auf den Rücken, nahm die Decke und zog sie sich nur bis zum Bauch. Er hoffte jedenfalls, keine erregten Geräusch heute Nacht aus dem Bett zu vernehmen.. obwohl es doch schon amüsant wäre. Diesen Gedanken wollte er auch gar nicht weiter ausführen, als er wenige Minuten später die Augen schloss.
Sein Gehör blieb dennoch aktiv, wie das eines Adlers. Denn auf unerwünschten Besuch hatte er heute keine sonderliche Lust, auch wenn er wusste, dass Spione normalerweise nicht töteten- nur, wenn es sein musste. Und so schlief der Assassine dennoch weitere Minuten später erst richtig ein, um anschließend von dem zu träumen, was er zu verarbeiten hatte.

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BeitragThema: Re: Erster Raum   Mi Feb 01, 2017 10:56 pm

Dienstag, 30. März 1480
00.44 Uhr
Leonardo da Vinci, (Rafael Santoro)

fsk18:
 
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BeitragThema: Re: Erster Raum   Do Feb 02, 2017 4:28 pm

Dienstag, 30. März 1480
00.48 Uhr
Rafael Santoro, Francis Bell

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