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 Rafaels Unterkunft

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Spieler : Die Admins

BeitragThema: Rafaels Unterkunft   Mi Nov 09, 2016 5:05 pm

Rafaels Zimmer liegt im letzten Stock eines großen Hauses, welches sich am Stadtrand befindet. Einige Zeichnungen liegen verstreut auf dem Tisch und auf dem Boden und generell ist das Zimmer sehr dunkel, was ihm aber gefällt. Nur ein paar Kerzen erhellen sein Schlafgemach. Selbst die Vorhänge vor dem Fenster auf der Ostseite des Raumes, sind stets zugezogen. Auch eine kleine Küche befindet sich daneben, die benutzt er aber kaum, da er meistens außer Haus isst. Die Liebe zum Rotwein lässt sich aber auch hier sehen, denn er hat stehts eine Kanne mit der roten Flüssigkeit im Zimmer parat.

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Serena Vasari
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Spieler : Franzi

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BeitragThema: Re: Rafaels Unterkunft   Mi Mai 31, 2017 9:54 am

Mittwoch, 1. März 1480
Ein lauer Abend
Rafael Santoro & Serena Vasari

Verspielt trieb der Wind die Grashalme der Grünfläche vor der Rosa durcheinander und die Sonne stand bereits so tief, dass die Schatten der Häuser lang wurden. Serena hatte den Tag, der eigentlich wie jeder andere gewesen war mit Vorfreude verbracht. Der Besuch Rafaels am Morgen und das Versprechen, dass er sie heute Nacht mit zu sich nehmen würde, hatte ihr die Arbeit deutlich versüßt. Sie hatte sich alles andere als standesgemäß für eine unauffällige, dunkle Wildlederhose entschieden, eine schwarze Bluse und passende Stiefel entschieden. Die Haare hatte die junge Frau zu einem lockeren Dutt nach oben gesteckt und nur ein Hauch von Schminke verdeckte ihre müden Augenringe. Sie war also alles andere als perfekt herausgeputzt, doch irgendwie hatte sie nicht das Gefühl, als würde sich Rafael ausgerechnet daran stören.

Der Tag war lang gewesen und nicht allzu erfreulich, denn einige Mädchen der Rosa waren erneut zu ihr gekommen mit blauen Augen und lila Flecken an den Hüften. Es schmerzte sie zu sehen wie sie litten, nur um genug Geld zusammen zu kratzen um halbwegs anständig leben zu können. Über diese Vorfälle hatte Serena fast vergessen, dass es einer ihrer Kunden selbst ein wenig übertrieben hatte. Er war betrunken gewesen und hatte viel Geld bei sich gehabt – genug um einen Monat in Saus und Braus zu leben, doch weigerte er sich den Preis für sie zu zahlen und wurde handgreiflich. Blaue Flecken zierten nun die Handgelenke und Oberarme der Kurtisane, die daher stammten, dass er sie grob angepackt, gezerrt und geschüttelt hatte in seiner betrunkenen Rage. Lediglich ein Machtwort des Hausherrn konnte ihn nach draußen befördern, worüber Serena äußerst froh gewesen war. Lohn hatte sie nicht bekommen, doch darum würde sich der Herr bestimmt noch kümmern, denn Geld regierte die Welt – und genug konnte man davon nie haben.

Nun wartete sie also geduldig im lauen Abendwind auf Rafael und eine Möglichkeit all den Problemen die morgen auf sie warten würden zu entfliehen. Neugierde ließ ihre Nervenenden kribbeln und sie atmete tief ein um sich zu beruhigen. Wie er wohl lebte? Und vor allem wo? Was würde heute Nacht geschehen und was würde sie alles über ihn erfahren dürfen…? Serena lächelte bei dem Gedanken daran ihn wieder zu sehen und eine ganze Nacht mit ihm verbringen zu können. Sie wollte ihn alles fragen was so dringlich auf ihrer Seele brannte und es waren nur noch Minuten die sie davon abhielten, all dies zu tun.
Vorsichtig hielt sie sich dennoch im Schatten der Rosa, denn eigentlich war es ohne triftigen Grund nicht sehr klug sich davonzustehlen. Der Hausherr hatte es lieber seine Goldschäfchen in Sicherheit zu wissen und nicht in Gesellschaft von Männern, die nicht für sie zahlen würden müssen. Vorsicht war also geboten und so senkte sie den Kopf noch tiefer in den langen Schatten des Hauses und wartete geduldig.
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Rafael Santoro
Mentor der Assassini
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Spieler : Nessie

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BeitragThema: Re: Rafaels Unterkunft   Mi Mai 31, 2017 6:26 pm

Abermals hatte Rafael Santoro die junge Frau geküsst, als er sich von ihr verabschiedet hatte. Er wusste nicht genau, wie er dieses Gefühl beschreiben könnte, welches sich durch seine Venen zog wie flüssiges Gold... Äußerste Zufriedenheit und Glück, welches nur Serena und ihm gebührte. Dennoch war er auch etwas mürrisch, wenn er daran dachte, dass sie jedem gehörte- nur nicht ihr selbst. Zumindest jedem Mann in Venedig, der ein ordentliches Sümmchen für diese Frau zahlen konnte, um sie stundenlang als sein Eigentum anzusehen. Doch was er darüber dachte, wusste sie bereits. Es hatte etwas ziemlich amüsantes an sich, dass die beiden nicht viel voneinander wussten, doch Rafael ihr schon diesen Gedanken verraten hatte.

Wie das Gespräch ausging, weiß man ja. Wenigstens konnte er sich wieder abregen, während sie vollste Arbeit geleistet hatte, damit er wieder runterkam. Und für einen winzigen Moment hatte es sich für Santoro so angefühlt, als kannten die zwei sich schon ewig.
Er ging, bevor es Mittag wurde, lief direkt zu seiner Wohnung, um sie wieder ordentlich zu machen. Die Zeichnungen hob er allesammt vom Boden auf und legte sie auf einem kleinen Stapel auf den Schreibtisch, wo auch die Karaffe mit dem Rotwein stand. Diese füllte er ebenfalls auf, hob seine Kleider von Bett und Stuhllehne auf, um sie in den Schrank zu hängen. Sogar die Vorhänge öffnete er ausnahmsweise, um den Raum mit frischer Luft durchzufluten und die Dunkelheit herauszujagen.

Am Abend, wie er es versprochen hatte, ging er zurück zur Rosa. Serena war pünktlicher als er, auch, wenn die Uhr des Kirchturms noch nicht zur vollen Stunde geläutet hatte. Sein Herz sprang in seiner Brust und die Nervosität brodelte lautlos in seinem Magen, reichte bis in seine Fingerspitzen, als würde sie von dem wildgewordenen Herz wie Blut durch seinen Körper gepumpt werden.
Als er schließlich an der Rosa ankam, konnte er sich sicher sein, dass auch andere das Schlagen seines Herzens wahrnehmen konnte.
Serne stand dort. Eine Hose trug sie, sowie ein dunkles, schönes Oberteil. Bisher hatte er nur weibliche Assassinen in diesem Aufzug gesehen, doch natürlich gefiel ihm es. Auf der Straße fiel sie dadurch etwas mehr auf, da alle anderen Frauen, die sich noch auf den Straßen aufhielten, alle wie gewohnt im Kleid vor die Tür gingen. Doch für Rafael Santoro war sie wunderschön.

Nachdem er sie abgeholt und ihr einen Arm zum Einhaken angeboten hatten, kamen sie langsam aber sicher an seiner Unterkunft an. Auch er hatte sich vorgestellt, wie diese Nacht sich von anderen unterscheiden könnte. Einen Besucher hatten diese vier Wände schon lange nicht mehr gehabt.
"Benvenuti a casa mia", hieß er sie willkommen, nachdem er die Tür mit dem alten Schloss aufgesperrt hatte sie vor ihm durch den Flur schritt.
Auf der rechten Seite war die kleine Küche mit der Feuerstelle. Geradeaus war sein Schlafzimmer. Ein Wohnzimmer besaß er ebenfalls nur ein kleines, halb so groß wie das Schlafzimmer, dafür aber eine Toilette, da es wohl ein langer Weg war, bis man die Notdurft im untersten Stock beim Plumpskloh vollrichten konnte. Ein wahrer Luxus also.
"Es ist nicht sehr groß.", erklärte er etwas zurückhaltend und kratzte sich dabei am Hinterkopf, als er ihr das Schlafzimmer zeigte. "Setz dich. Einen Wein, bella donna?", fragte er schließlich und holte die Karaffe aus dem Schlafzimmer, um mit ihr in das Wohnzimmer zu gehen. Ein kleines Bücherregal stand dort. Ebenso eine sehr alte, sogar ausgepolsterte Couch, ein Stuhl, ein Tisch und verruster Ofen.

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Serena Vasari
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Spieler : Franzi

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BeitragThema: Re: Rafaels Unterkunft   Do Jun 01, 2017 12:00 pm

Der jungen Frau war klar, dass das Outfit, für das sie sich entschieden hatte nicht alltäglich war. Ein Standard wäre ein Kleid gewesen und die Haare fein nach oben gesteckt, dazu vielleicht noch eine dicke Schicht Schminke. Allerdings gab die junge Frau nicht viel auf das, was sie der Gesellschaft nach sein sollte, denn als Kurtisane stand sie eh schon am Rande eben jener. Außerdem fühlte sie sich in dem weichen Leder der Hose, die ihr viel mehr Freiheiten ließ als ein Kleid, so viel wohler. Schminke trug sie sowieso jeden Tag genug um alle Anzeichen von Müdigkeit oder Gewalt zu verdecken. Ihr Selbstbewusstsein reichte also aus um sich unter den geringschätzigen Blicken der anderen Frauen dennoch aufrecht und mit zurückgenommenen Schultern im Schatten der Rosa aufzuhalten.

Sie konnte Rafael kaum erwarten, mit jeder Sekunde die verstrich spürte sie das Kribbeln intensiver und verlangender. Dennoch beherrscht biss sie die Zähne aufeinander und grüßte freundlich die Mädchen, die vorbeiliefen und die sie kannte. Niemand sollte erfahren wie sehr sie sich tatsächlich freute die Nacht woanders zu verbringen und vor allem mit jemandem, der sie so faszinierte wie Rafael. Noch bevor die Glocken des Kirchturms zur vollen Stunde geschlagen hatten konnte sie ihn ausmachen. Er bewegte sie geschmeidig und störte sich wie selbstverständlich kaum an den anderen Menschen, die ihn gar nicht richtig wahrzunehmen schienen – was für die junge Frau völlig unverständlich war. Vielleicht sahen sie einfach nicht was Serena in ihm sah. Ein sanftes Lächeln legte sich auf ihre roten Lippen und ihre Wangen wurden rosig, als er ihr ganz charmant einen Arm zum einhaken anbot. Sie kam der stummen Aufforderung nach und ließ sich von ihm durch Venedig führen. Sie kamen an Kanälen vorbei, an Grünflächen und Häuserschluchten, so lange bis Serena die Orientierung vollends verloren hatte und nur noch versuchte sich einige markante Punkte auszusuchen, die ihr verraten könnten in welchem Teil der Stadt sie sich gerade aufhielten.

Worte waren zwischen ihnen seltsamerweise nicht nötig. Das Schweigen war sogar sehr angenehm, ließ es doch die Welt um sie herum wie einen Fluss dahin rauschen und sanft vorbeiziehen. Als sie ein Stück weiter entfernt von der Rosa waren, hörte Serena auch auf die Blicke der anderen Frauen wahrzunehmen. Sie konzentrierte sich vollkommen auf ihre Begleitung und die angenehme Wärme die er ausstrahlte. Irgendwann, sie hatte das Zeitgefühl bereits verloren, kamen sie an einem älter aussehenden, aber durchaus gepflegten Haus an. Der Assassine schloss die Türe auf, die so aussah, als hätte sie bereits viel zu viel mitgemacht, und bat sie herein. Seine Gemächer lagen im obersten Stock und so schritt die leichtfüßig die Treppen nach oben, bis sie am Ziel angekommen waren. Serena konnte ihre Neugierde kaum verbergen, so sehr dürstete es sie danach endlich zu erfahren wie Rafael lebte. Er führte sie durch die Wohnung, die typischerweise so aussah, als würde ein beschäftigter Mann in ihr leben. Nicht viele persönliche Dinge konnte sie entdecken, doch Geschmack besaß die Einrichtung sehr wohl. Es gab eine Küche und ein Wohnzimmer, natürlich ein Schlafzimmer und sogar eine eigene Toilette. Als sie den Rundgang beendet hatten, führte sie Rafael in das kleine aber gemütlich wirkende Wohnzimmer und bot ihr an doch Platz zu nehmen und fragte sie, ob ihr der Sinn nach Wein stünde.
“Ob groß oder nicht, das spielt doch keine Rolle. Ich finde es schön.“, nickte sie und lächelte in seine Richtung. Tatsächlich fühlte sich die junge Frau direkt wohl und nahm auf der alten Couch Platz. Die Beine übereinandergeschlagen sah sie sich noch etwas um und antwortete erst dann auf seine Frage. “Ich glaube mit einem guten Wein kannst du mich von hier bis Rom locken. Ich verschmähe niemals einen guten Tropfen.“, lachte sie auf und ihre grünen Augen blitzten leicht im Halbdunkel.
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Rafael Santoro
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Spieler : Nessie

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BeitragThema: Re: Rafaels Unterkunft   Do Jun 01, 2017 7:25 pm

Bei ihrer Antwort, dass ihr die Größe dieser Wohnung nichts ausmachen, musste er lächeln. Mehr wollte der Assassine sich auch nicht leisten. Es war zwar nicht die beste Lage Venedigs, doch ihm reichte es. Solange das Haus nicht in sich zusammenfiel, war es besser als gar nichts. Und dadurch, dass er im letzten und somit höchstem Stockwerk wohnte, hatte er einen kleinen Blick über die Stadt. Die Sonne jedenfalls verschwand schon langsam hinter den Häusern der Lagunenstadt und tauchte somit die Hauswände in ein blasses Gold, während der Himmel selbst so aussah, als würde er in Flammen stehen.

Der jungen Frau, die sich es auf der Couch bequem gemacht hatte, goss er somit einen Wein aus der Karaffe in einen Becher ein und auch er selbst verzichtete nicht darauf. Es würde beide bei Laune halten... obwohl diese sowie so schon bestand. Er freute sich, dass sie hier war. Natürlich! Und seine Nervosität legte sich allmählich und setzte sich neben sie. Er fing das Gespräch an- so, wie es sich eben gehörte. Sie sprachen über ihre Familien, wo sie aufwuchsen und wie sie aufwuchsen. Ob sie Geschwister hatten oder nicht. Welche Berufungen die Eltern ausübten und wieso man den eigenen Weg ging, wie es im Moment eben war. Sie hatten in viel gemeinsam, so stellte es sich heraus. Neben traurigen Geschichten wurden auch witzige erzählt, sowie spannende und durchaus keine langweiligen.
Ein Becher Wein nach dem anderen wurde wieder gefüllt, doch tranken sie, immernoch wissend, was sie sprachen und taten.
Und genauso passierte es- irgendwann sehr spät Abends- dass sie sich wild küssend und voller Verlangen nackt auf dem Bett wiederfanden.

Als der Morgen wieder graute und sie nebeneinander aufwachten, schien es, als wäre die letzte Nacht die wichtigste in den Leben der Frau und des Mannes gewesen. Rafael brachte sie letztendlich früh am Morgen zurück zur Rosa. Seine Montur trug er, sowie die versteckte Klinge. Mit einem Handkuss verabschiedete er sich lächelnd von ihr und als er ging, blieb er an der Ecke stehen und sah ihr nach.
Dass sie nur einen Monat für sich hatten, bis er in Ketten gelegt wurde, konnte ja niemand ahnen. In dem Moment, als er das Assassinentreffen einleitete, hätte er an Serena denken müssen.

Szenenende

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