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 Santa Trinita

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AutorNachricht
Bruder Matteo
Mönch ohne Augenlicht
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Spieler : Leo

Der Charakter
Alter: 31
Gesinnung: Neutral Neutral
Verwundbarkeit: schwer verletzen

BeitragThema: Re: Santa Trinita   Mo Apr 03, 2017 5:36 pm

2. April 1480
Spät Abends

Als Matteo diese Worte hörte strahlte er auf. "Grazie, Signore!" Er strahlte und suchte direkt Nähe zu dem Mann, legte eine Hand an ihn und bemerkte erfreut, dass er tatsächlich etwas stoffiges traf, wie etwa seinen Arm oder seine Brust. "Habt vielen Dank!" Das machte ihn durchaus glücklich. So ein lieber Mann, so ein liebes Gemüt. Er verdiente nichts anderes, als glücklich zu sein. Das verriet er ihm auch direkt und seine trüben Augen glänzten auf ihre ganz eigene Weise. Er hörte dann die Frage, wandte sich zur Kirche und strich über ihr raues Angesicht, die Fassade. Ein heimeliger Ort war eine Kirche doch, wenn man wusste, dass man nie allein war. So hatten sie sich heute hier getroffen, auch wenn es beiden vorgekommen sein mochte, als wäre dies doch der Fall: Allein sein.
Mit unterschiedlichen Einstellungen waren sie daran gegangen. "Ich denke, wir gehen." wisperte Matteo dann warm. Florenz hatte auch seinen Schlaf verdient, wer waren sie, ihm diesen zu verwehren? Er schmunzelte, als er daran dachte. "Es wird Zeit."
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Luciano Pucci
Scharfrichter wider Wille
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Spieler : Nessie

Der Charakter
Alter: 25
Gesinnung: Neutral Neutral
Verwundbarkeit: schwer verletzen

BeitragThema: Re: Santa Trinita   Mo Apr 03, 2017 6:04 pm

2. April 1480
Spät Abends

Luciano war glücklich darüber, wie Matteo reagierte. Es war doch viel schöner, etwas gutes für eine Person mit reiner Seele zu machen, als sie hinzurichten. Denn oft wusste er zwar, welche Verbrechen von wem begangen wurden, doch wusste er auch genauso, welche wahrscheinlicher begangen wurden und welche nicht. Ein flehender Vater mit tränenden Augen, der seine Familie liebte, würde niemals sich an einem anderen Kind vergehen. Ein Mann, der jedoch nichts hatte und mit sich nichts anzufangen wusste und vielleicht auf der Straße saß, weil er kein Geld hatte, hingegen schon eher. Und dennoch war er gezwungen, trotzdem den liebenden Vater den Kopf abzutrennen. Wollte das der Herr so? Er wollte ihn nicht in Frage stellen! Niemals! Und dennoch wurde Luciano aus seinem Willen in manchen Situationen nicht schlau.

Der Henker brachte Matteo also zum Haus, in welchem er mit seiner Mutter lebte. Diese bot dem Erblindeten eine gute Hühnersuppe an und machte sein Bett fertig, als einer der Wachen kräftig gegen die hölzerne Tür klopfte und dem herbeigeeilten Luciano mitteilte, er müsse für diese Nacht zum Dienst erscheinen. Da dies nicht der Einzelfall war und der junge Mann jeden Tag viel arbeitete, war dies also auch reine Gewohnheit. Doch so eilig hatte man ihn nie bestellt. Es musste also dringend sein.
Er zog sich also seine rote Robe über und setzte die Mütze auf den Kopf, um anschließend Bruder Matteo eine gute Nacht zu wünschen. Morgen würde er ihn zurück ins Kloster bringen.

Mit eiligen Schritten und herumwackelndem Schwert in der Halterung, ging Luciano Pucci zum Palazzo della Signoria, meldete sich zum Dienst und wurde sofort zu den Zellen zugeteilt. Als er auf der Liste erkannte, wer der neue Häftling war, wurden seine Augen groß. Leonardo da Vinci? Damit hätte er nicht gerechnet.

tbc: eine der Zellen
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Santa Trinita
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