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 Basilica di Santa Croce

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Spieler : Die Admins

BeitragThema: Basilica di Santa Croce   12/11/2016, 3:18 pm


◇--Basilica di Santa Croce

Die von 1294 erbaute Franziskanerkirche Santa Croce, wird auch als „Pantheon von Florenz“ bezeichnet. Dies liegt daran, dass sich hier die Grabmäler von Machiavelli, Michelangelo, Galileo Galilei und Gioachino Rossini sowie Gedenkstätten für viele andere berühmte Italiener wie zum Beispiel Guglielmo Marconi befinden.




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Barbara Gonzaga
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BeitragThema: Re: Basilica di Santa Croce   4/2/2017, 12:28 am

First Post

Freitag, 2. April
15.55 Uhr
als nächstes postet: Luigi Rizzi (Vittorio il Lupo)

Tage hatte die Reise von Rom bis nach Florenz gedauert. Sie hatte die Tage nicht gezählt, dennoch waren es mehr wie drei Tage gewesen. Die schöne, prunkvolle Kutsche hatte einige Pausen machen müssen- besonders in Unterkünften auf dem Land, deren Zimmer bäuerlich ausfielen, was der Herzogin von Württemberg natürlich nicht ganz so gefallen hat. Unterwegs war sie mit ein Dutzend Wachen, sowie 5 Leuten des Personals aus Rom, darunter ihre Vertraute und Magd Caterina, die sich stets um das Wohl ihrer Herrin kümmerte. Auf sie war Verlass. Sie erfüllte schon seit Jahren allen Anforderungen, zögerte bei strengem Ton nicht lange und tat alles, damit Barbara alles hatte, was sie wollte. Mehr Gepäck als Wachen hatte die junge Frau bei sich, denn ihr Aufenthalt in Florenz würde sicherlich mindestens eine Woche lang dauern, wenn nicht sogar länger. Letzteres würde sie jedoch kurzfristig beschließen, denn wann war sie schon mal hier?

Seit einer Stunden, nachdem sie sich in einer schönen Unterkunft inmitten der Stadt frisch machen konnte und die Magd sie mit einem schönen, hellgrünem Kleid mit blauen Akzenten schmückte und ihr anschließend die Frisur frisch hochsteckte, war sie hier angekommen. Doch an Ausruhen wollte die junge Frau nicht denken. Wenn sie sich langweilte, war sie noch unausstehlicher als sonst und überhaupt der Gedanke, sie könnte sich hier langweilen, war ihr zu wider. Natürlich hätte sie sich ein Buch oder das Stickzeug nehmen können, sich etwas von den Musikern vorspielen oder von der Magd vorsingen lassen, doch sie verspürte das Gefühl der Nervosität und Freude, wenn sie nur daran dachte, ihren alten Freund Luigi Rizzi in Florenz anzutreffen. Nicht viele Menschen hatte sie, denen sie vertraute- ausgenommen ihrer Familie, ihrer Magd und Luigi. Denn neben dem Credo der Templer hatte sie sich nur einen Satz in den Kopf gesetzt: Vertraue niemanden...denn auch der Schatten einer weisen Rose ist schwarz. Ein Satz, den sie so oft von ihrem Vater hörte, der selbst am Schluss das Opfer des Assassinenordens wurde. Bei diesem Gedanke biss sie die Zähne zusammen und wurde aus ihrem Gedanken gezerrt, als man ins Zimmer trat und nach einer Verbeugung ihr mitteilte, dass die Kutsche zur Basilica di Santa Croce bereit stand.

Eine weitere Fahrt folgte- jedoch fiel diese um Weiten kürzer aus als die vorherige. Das goldene Haarband glänzte wegen des Sonnenlichts des schwerwarmen Wetters, als sie die Kutsche verließ.
Mit straffer Schulter und erobenem Kinn ging sie auf das Tor der Basilica zu, gefolgt von 5 Wachen- Caterina wartete auf ihre Anweisung an der Kutsche mit 3 weiteren Leibwachen und deren Pferden.

Die Kirchenluft war kühl und sie atmete den vertrauten Geruch des Weihrauches auf. Als sie den Boden des heiligen Hauses betrat, drehte sie sich nur leicht und schnell zugleich um, um ihren Wachen so mitzuteilen, dass sie ab hier alleine weitergehen wollte. Der Blick ging zur Decke, über die Kirchenbänke und letztendlich zu dem atemberaubenden Hochaltar, der dort am Ende der Basilica stand. Ihre Hand ging zu der kleinen Schüssel, die dort an der Wand angebracht war und führte diese, genässt von Weihwasser, an Stirn, Brust und beiden Schultern, während ihr Blick auf den Hochaltar gerichtet war. Anschließend ging sie den Gang entlang. Ihre Schritte hallten wieder und in der zweiten Reihe setzte sie sich auf die Bank auf der rechten Seite, um dort die Hände zu falten und zu beten.
Überpünktlich war Barbara Gonzaga- wie immer.
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Luigi Rizzi
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BeitragThema: Re: Basilica di Santa Croce   4/2/2017, 7:21 pm

Freitag, 2. April 1480
16.00 Uhr
Barbara Gonzaga, (Vittori il Lupo)

Die Kirchentür öffnete sich und Luigi trat herein. Draussen gesellten sich seine Wachen zu denen von Barbara. Luigi musste sich ständig in Acht nehmen, denn er war ein gesuchter Mann und jeder nachlässige Augenblick hätte ihm das Leben kosten können. Seine Schritte hallten auf dem schweren Stein unter seinen Schuhen. Er entdeckte Barbara als einzige Kirchenbesucherin ganz vorne in der zweiten Reihe. Seine Schrittfolge war angenehm, weder trat er zu energisch noch zu zögernd auf. Er trug seinen weissen Templermantel und als er auf der Höhe von Barbara war, blieb er stehen und betrachtete den Altar.
"Menschen, die in der ersten Reihe sitzen, sind entweder rein von Sünde oder dumm. Denn sie entblössen sich vor unserem Herrn und erwarten dafür die Absolution. Menschen in der zweiten Reihe sind die dankbaren. Sie bewahren einen angemessenen Abstand zum Allmächtigen und sortieren ihre Gedanken während sie ihre Gebete sprechen.", sprach er und drehte dann den Kopf um sie anzusehen. Barbara war eine schöne Frau. Klug und gut gekleidet, ihre Manieren waren vorzüglich. Luigi konnte sie gut leiden. Sie hatten die gleichen Interessen und Ziele. Da Luigi sich aber schon als Jugendlicher der Keuschheit verpflichtet hatte und alle sexuellen Gefühle oder Regungen verbannte, blickte er Barbara mit den Augen eines Mannes an, der vom Wesen einer Frau keinerlei Ahnung gehabt hatte. Äusserlich war sie ihm völlig gleichgültig. Sie hätte schön oder hässlich sein können. Es lag keine Begierde, keine Neugier in seinem Blick, der ihr gegenüber zwar nicht kalt aber irgendwie regungslos blieb. "Ich freue mich, Signora Gonzaga, dass Ihr den Weg hergefunden habt. Wie lange haben wir uns nicht mehr gesehen?", sagte er und lief dann langsam weiter zum Altar. Er bedeutete ihr mit einem Blick, dass sie ihm folgen sollte ohne dass er sie dazu sprachlich auffordern musste.
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Barbara Gonzaga
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BeitragThema: Re: Basilica di Santa Croce   4/2/2017, 10:05 pm

Freitag, 2. April 1480
16.02 Uhr
Luigi Rizzi, (Vittori il Lupo)

Kurz hatte sie Augen geschlossen, während sie das Gebet im Kopf vor sich hersagte. Doch öffnete sie, wenn auch nur langsam, die Augen, als sie die gleichmäßigen Schritte schräg hinter sich vernahm, die nun immer weiter auf sie zugingen und dann irgendwann neben ihr endeten.
Der Blick war wieder auf den Altar gerichtet, doch in den Augenwinkeln konnte sie die Gestalt neben sich erkennen.

Und wenig später erklang auch diese bekannte Stimme, die ihre Erinnerung nun wieder auffrischen ließen, als hätte sie schon beinahe wieder vergessen, wie Luigi Rizzi sich anhörte. Er wusste von was er sprach und als er den ersten Satz ausgesprochen hatte, wendete sie dann endlich den Blick vom Altar ab und blickte in dessen Gesicht. Seine Haare waren dunkel, seine Gesichtszüge hatten etwas..herrisches an sich. Dieser Mann wusste genau, von was er sprach und als er den darauffolgenden Satz hinzfügte, dass nur die Dankbaren in der zweiten Reihe saßen, musste sie leicht lächeln. Sonst war in diesem Lächeln immer Kälte zu sehen. Doch diesmal lag etwas herzliches darin, irgendwie auch, als wäre sie erleichtert, ihn endlich zu sehen. Gewiss war sie das.
Auch sie öffnete den Mund, um anschließend zu sagen: "Essere ansiosi essere conosciuto di nulla, ma in ogni cosa siano le vostre richieste di preghiera, suppliche e ringraziamenti a Dio...(Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden...)", holte sie die Stelle aus der Bibel ins Gedächtnis und sprach diese leise aus, dennoch hörbar für den Signore Rizzi, als wolle Barbara ihm damit Recht geben.
Damals hatte sie Luigi Rizzi gesehen, als sie wieder zurück in ihre Heimat ging. Er war der erste, der sie dort wie einen Vertrauten empfang. Auf anhieb hatten sich beide verstanden und  sich des öfteren getroffen, bis Luigi zurück nach Florenz musste. Doch diesmal war die Herzogin von Württemberg hier zu Besuch, was etwas gutes heißen musste. Denn für irgendjemanden..für irgendeine Bekanntschaft, hätte sie nicht extra so eine lange Reise auf sich genommen. Und ihr gefiel der Mann, den sie als ihren Freund und Vertrauten nennen durfte. Er war kein bisschen älter geworden- zumindest schien es so. 3 Jahre später durfte sie noch einmal die Bekanntschaft mit Luigi Rizzi haben.
Als er weitersprach und fragte, wie lang die letzte Begegnung wohl her sei, musste sie nicht lange nachdenken. Natürlich wusste sie es noch ganz genau und antwortete ihm so: "2 lange Jahre und dennoch kommt es mir vor, als wäre es seit Ewigkeiten her gewesen, Euch das letzte Mal gesehen zu haben." Auch ihr Lächeln war wieder wie weggewischt, als Rizzi sich von ihr abwendete und ihr ein Zeichen gab, ihm zu folgen, um anschließend aufzustehen, aus der zweiten Bankreihe zu gehen und anschließend ebenfalls an den Altar zu gehen. "Ihr berichtetet mir in Eurem letzten Brief, Ihr hättet mir etwas wichtiges zu sagen. Dennoch frage ich mich, was es sein könnte, wenn es so diskret ist, dass es in einem Brief nicht erleutert werden kann. Und dennoch freue ich mich, Euch zu sehen." Natürlich hatte Barbara sich lange Zeit darüber Gedanken gemacht, um was es sich hierbei handeln könnte. Es gab viele Gründe, weshalb Rizzi die Herzogin gerade an einem so ruhigen Ort wie in der Basilica di Santa Croce aufsuchte.
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Luigi Rizzi
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BeitragThema: Re: Basilica di Santa Croce   5/2/2017, 5:04 pm

Freitag, 2. April 1480
16.05 Uhr
Barbara Gonzaga

Vor dem Altar blieb Rizzi stehen und bekreuzigte sich. Er schloss dabei die Augen und sah aus wie jemand, dem man eine grosse Schuld genommen hatte. Dann öffnete er seine Augen wieder und drehte den Kopf um Barbara anzusehen.
"Vielleicht mögt Ihr Euch an die Geschichte über die Familie Santoro aus Rom erinnern? Ich habe Euch von ihnen erzählt, von dieser Schmach, die mir dieser vermaledeite Lorenzo Santoro angetan hat und wofür er hat büssen müssen!", ereiferte er sich. Rizzi war nicht oft aus der Ruhe zu bringen. Aber allein der Name 'Santoro' liess ihn rot sehen. Luigi Rizzi wurde als junger Mann von Assassinen beim Gebet in einem Garten überrascht und aufgezogen. Rizzi hatte sich in diesem Moment so verletzlich und beschämt gefühlt, dass er unbedingt Rache nehmen wollte. Als er sich mit den Assassinen befasste, wuchs sein Ärger und sein Hass auf diese Gruppierung stetig weiter an. Obwohl ihm diese Gruppe nichts angetan hatte, hinterliessen die Gefühl und die Erinnerung an diesen Tag ein unglaublich schlechtes Gefühl. Rizzi hatte sich hineingesteigert und betrachtete diese Garten-Begegnung als Wendepunkt seines Lebens. Jemand hatte ihm gesagt, dass ein gewisser Santoro dabei gewesen war. Rizzi hatte nie geprüft ob es stimmte. Aber der Name brannte sich in sein Gehirn ein. Als er Lorenzo Santoro schliesslich getötet hatte, fühlte er sich gut! Es war als hätte er seine Schmach damit wegwaschen können. Aber Jahre später erfuhr er, dass Santoros Sohn ebenfalls ein Assassine geworden war. Seitdem hatte er Rafael verfolgt. Er setzte Spione auf ihn an, horchte seine Verwandtschaft aus. Dabei erfuhr er, dass Rafael ebenfalls Rache geschworen hatte und Rizzi für den Tod seines Vaters zahlen soll.
"Rafael Santoro, das Balg, ist hier in Florenz. Ich weiss nicht, wo er sich aufhält. Aber ich konnte in Erfahrung bringen, dass er mit Leonardo da Vinci befreundet ist. Ich habe Leonardo eine Drohung zukommen lassen damit er Druck auf Rafael Santoro ausübt. Wenn Santoro nicht von mir ablässt, werde ich da Vinci in den Kerker werfen. Da war er schon einmal und wenn Ihr mich fragt, Barbara, mein Kind, dann gehört er lebenslänglich dort hinein. Santoro hat einige meiner Wachen und Spione getötet. Und dieser Bote, den ich für die Überbringung der Drohung zu da Vinci bezahlt habe, hat mich hintergangen. Ich werde ihn hängen lassen und Santoro den Kopf abschlagen!", er ballte seine Hände zu Fäusten. "Ihr müsst mir helfen. Heute Abend, so habe ich herausgefunden, soll ein Assassinentreffen abgehalten werden. Hier! In Florenz! Ich werde Santoro abfangen. Allerdings weiss ich noch nicht, wo er sich aufhält und wie ich mit seinen Assassinenfreunden fertig werde."
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BeitragThema: Re: Basilica di Santa Croce   5/2/2017, 6:05 pm

Freitag, 2. April 1480
16.07 Uhr
Luigi Rizzi

Barbara stand schräg hinter ihm, als Luigi sich dem Altar zuwendete und bekreuzigte, um anschließend die Augen zu schließen und nach ihrer Frage nach ein paar Sekunden endlich erklärte. Dabei beobachtete sie ihn ganz genau mit leicht erhobenem Kinn und nickte, als er sie an die Geschichte erinnerte. "Si. Ihr spracht davon." Nun wurde es interessant.
Sie erinnerte sich zu gut daran, wie Luigi Rizzi damals mit seinen Augen beinahe Funken sprühte, als er der Signora davon erzählte. Sie teilte mit ihm dieses Gefühl von Hass und der Rache an den Assassinen und dachte dabei selbst jedes Mal an ihren Vater. Er war ein guter Mann gewesen, doch diese Menschen, die zu dem anderen Orden gehörten, hatten ihr Leben nur weiter ins Schwarze gezogen. Nachdem das mit ihrem Mann und dem Kind war, welches sie gebahr, wurde es ohnehin Dunkel um sie. Und als auch noch der Vater getötet wurde, dachte sie, an gebrochenem Herzen sterben zu müssen. Doch niemals hätte sie einen Gedanken daran verschwendet, sich selbst zu töten! Das widersprach ihrem Glauben und diese Vorstellung alleine schürte ihre Angst vor dem Fegefeuer weiter an.

Als Luigi nun weitersprach und davon berichtete, dass es einen weiteren Santoro gab und sich dieser in Florenz aufhielt. "Auch Hunde vermehren sich, um am Schluss einen Abschaum ihrer selbst zu gebären.", sagte Barbara Gonzaga voller Kälte in der Stimme und sah dabei hoch zum Altar und blickte direkt in die Augen Christi, der dort am Kreuz hing. "Doch dies ist die Natur. Und wildgewordene Tiere sollte man in Ketten halten oder zu Tode schlagen, wenn man nicht gebissen werden möchte." Nochmal machte sie eine kurze Pause, blickte nun wieder hinauf in Luigi's Gesicht und fuhhr fort: "Ihr wart mir all die Jahre ein treuer Freund, Signore Rizzi. Und ich werde tun, was in meiner Macht steht, um Euch zu helfen. Dieser Leonardo da Vinci wird im Kerker landen und nie wieder das Tageslicht zu Gesicht bekommen. Euer Bote soll das Blut Santoro's trinken und für diesen Verrat daran ersticken. Die Rache an des Satans Brut sollt Ihr bekommen. Ihr solltet Euch auf Santoro konzentrieren. Und ich werde herausfinden, wo dieses Treffen ist, um anschließend die anderen Assassinen dort abzufangen. Lasst uns Euch vor einem Hinterhalt bewahren. Gebt mir gute Kämpfer für diese Arbeit und Ihr werdet nicht nur Santoro's Kopf erhalten, sondern auch die seiner garstigen Freunde."
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BeitragThema: Re: Basilica di Santa Croce   5/2/2017, 9:43 pm

Freitag, 2. April 1480
16.10 Uhr
Barbara Gonzaga, Vittorio il Lupo

"Barbara. Mein gutes Kind. Was täte ich nur ohne Euch?", sagte er und fasste ihre Hände. "Ihr würdet mir einen grossen Dienst erweisen. Und ich werde in Eurer Schuld stehen. Und das mit Stolz.", sagte er und drückte ihre Hände leicht. "Ich lasse nach Vittorio il Lupo rufen. Er ist ein verlässlicher Mann und steht draussen vor der Kirche. Er wird dafür sorgen, dass Euch nichts geschieht. Wieviele Männer benötigt Ihr? Ich lasse Euch ein Dutzend Kämpfer an Eure Seite stellen. Gebt mir eine Viertelstunde.", bat er sie. Endlich nahm sein Plan eine Form an. Endlich könnte er Santoro foltern und töten lassen. Und würde der Assassine in der Zwischenzeit für Nachwuchs gesorgt haben, so würde Rizzi auch diesen aufspüren und beseitigen lassen. Das sollte den Assassinen eine Lehre sein! Würde Santoro sterben, wäre es wohl ein leichtes, sich der anderen Assassinen auch anzunehmen. Rizzi freute sich.
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BeitragThema: Re: Basilica di Santa Croce   5/2/2017, 10:03 pm

Freitag, 2. April 1480
16.13 Uhr
Luigi Rizzi, Vittorio il Lupo

Als Luigi ihre Hände in seine nahm und diese anschließend leicht drückte, wie es ein stolzer Vater tat, ging ein leichtes Lächeln auf ihre Lippen und sie nickte leicht, als er sagte, dass er ewig noch in ihrer Schuld stehen würde. Ihr gefielen diese Worte des Mannes und als er fortfuhr, sprach er von einem Herrn, der bereits vor der Kirche wartete. Nun wurde ihr Blick kritisch, doch sie vertraute Luigi Rizzi dennoch. Wenn er sagte, dieser Herr würde ihr helfen und ihr den nötigen Schutz geben, den sie brauchte, dann war es auch so. Dies wollte sie auf keinen Fall in Frage stellen.

"So bringt den Signore herein. Ich möchte Ihn kennenlernen, bevor ich ihm mein Leben anvertraue.", entgegnete sie. "Mit ein Dutzend guten Kämpfern wird es ein Kinderspiel sein, dieses Pack festzunehmen. Die Assassinen werden ihre Mütter dafür verfluchen, dass sie diese Pest ausgetragen haben. Nehmt Euch die Zeit, die Ihr benötigt, Luigi." Sie zog vorsichtig die Hände wieder zurück, ihr Blick blieb jedoch auf den dunklen Augen des Älteren haften. Sie fühlte sich mächtig in diesem Moment, als hielte sie mehr Fäden in der Hand, als sie es ohnehin schon tat.Luigi Rizzi zu helfen war für sie eine sehr große Ehre.
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BeitragThema: Re: Basilica di Santa Croce   6/2/2017, 11:53 am

Freitag, 2. April 1480
16.18 Uhr
Vittorio il Lupo, Barbara Gonzaga

Er war stolz auf seine junge Freundin. Sie brachte alles mit, was eine Frau in ihrem Stand mitzubringen hatte. Und sie war klug. Das konnte man längst nicht von allen Frauen behaupten. Für Rizzi war Barbara Gonzaga nicht nur eine Verbündete und eine Mitkämpferin gegen die Verlumpung der Weltordnung durch die Assassinen sondern eine wahre Vertraute. Sie nutzte ihm sehr viel aber er dachte nicht daran, sie auszunutzen. Es war schwer heutzutage Menschen zu finden, die mehr wert waren als nur ein Teil einer mitunter verwerflichen Gesellschaft zu sein.
Rizzi vertraute auch Vittorio il Lupo sonst hätte er ihn weder in seiner Nähe gehabt noch als Ritter an Barbaras Seite gestellt.

Ihren kritischen Blick hatte er bemerkt. "Ich bin froh, dass Ihr meine Gedankengänge kritisch hinterfragt. Das zeichnet Euch zu einem intelligenten Menschen aus. Ich vertraue il Lupo mein Leben an. Wäre dem nicht so, wäre er längst nicht mehr unter uns." Als er das sagte, schmunzelte er. In seinem Blick lag absoluter Ernst und die Wahrheit, dass er il Lupo ohne zu zögern bei einem Fehltritt zu Tierfutter verarbeiten lassen würde und dass sich Barbara gewiss sein konnte, dass sie unter Rizzis Schutz stand.
"Ich werde mich selbst mit einigen meiner Männern in den Strassen von Florenz aufhalten. Diesesmal wird er mir nicht entkommen. Diesmal nicht. - So wartet hier, Gnädigste."
Mit diesen Worten trat er vom Altar weg, lief durch die Kirche und öffnete die Tür. "Il Lupo. Folgt mir. Ich habe einen Auftrag für Euch.", sagte er kühl. Er sprach zu seinen Männern immer sehr kühl. Sie sollten nicht erahnen, wen er bevorzugte und vertraute und wem er vielleicht misstraute.
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BeitragThema: Re: Basilica di Santa Croce   6/2/2017, 2:25 pm

Freitag, 2.April.1480
16.20 Uhr
Barbara Gonzaga, Luigi Rizzi

Vittorio hatte seit seiner Ankunft an der Kirche entspannt, aber aufmerksam die Umgebung beobachtend, mit dem Rücken an besagter Kirche gelehnt und hatte vor einiger Zeit damit begonnen eine Stiefelspitze wiederholt zwischen den Pflastersteinen in den Boden zu bohren. Zu seinem großen Bedauern konnten seine neugierigen Ohren von hier natürlich nicht vernehmen, was in der Kirche vor sich ging und was besprochen wurde, ihm blieb also nichts weiter übrig als gehorsam hier zu warten. Was ihm schon in den Grundzügen seines Wesen widerstrebte, doch er wusste auch wann es besser war zu gehorchen und welchen Menschen der besser nicht widersprach oder in die Quere kam - Luigi Rizzi war einer dieser Menschen. Er hegte keinerlei Zweifel daran, dass man ihn zu Fischfutter verarbeiten würde, sollte er sich auch nur einen Fehltritt erlauben, was seine Arbeit als Intrigant noch um ein vielfaches verkomplizierte. Es wurde nicht einfacher dadurch, dass man bei Luigi Rizzi niemals wusste was er von einem hielt. Der Braunhaarige vermochte nicht einmal mit Sicherheit zu sagen ob er ihm ver- oder misstraute.

Gerade als Vittorio mit seinen Gedanken an diesem Punkt angelangt war hörte er, wie sich die Tür öffnete und darauf folgend seinen Namen mit der Anweisung zu Folgen. Augenblicklich löste er sich aus seiner ruhigen Position und neigte den Kopf vor Luigi Rizzi. "Si, Signore", teilte er mit, dass er verstanden hatte und auf weitere Informationen wartete.
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Barbara Gonzaga
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BeitragThema: Re: Basilica di Santa Croce   6/2/2017, 3:18 pm

Freitag, 2.April.1480
16.23 Uhr
Luigi Rizzi, Vittorio il Lupo

Barbara nickte einmal großzügig als Verbeugung, indem sie für ein paar Sekunden den Blick auf den Boden richtete, als Luigi meinte, sie solle hier warten. Als sie wieder aufsah, wendete sich der Bruder des Templerordens ab und ging den Flur zwischen den Bänken entlang, um anschließend die Tür der Kirche aufzumachen und rief den Herrn zu sich, der draußen wartete.

Noch folgte Barbara mit ihrem Blick Luigi Rizzi, ehe sie sich ungeduldig wieder dem Kreuz zudrehte und wieder in die tröstenden Augen Christi blickte.
Schon jetzt war es ihr eine Freude, den Standortes des Treffens herauszufinden, um anschließend die Assassinen abzufangen. Das erste war, dass sie Rafael Santoro's letzte Aufenthalte herausfinden musste und die Leute finden musste, mit denen er zuletzt etwas zu tun gehabt hatte. Darunter waren natürlich auch da Vinci und der Bote, der Luigi hintergangen hatte. Es machte sie wütend. Denn der Verrat an Rizzi bedeutete auch Verrat am Orden. Und dafür sollte er hängen. So konnte Rafael herausfinden, wo Luigi sich im Moment befand und auch die Assassinen, die ihn trafen, waren demnach ebenfalls ein ernstes Problem. Verbissen würde Signora Gonzaga dieser Arbeit nachgehen, denn ihr Durchsetzungsvermögen war stark und Ziele erreichte man nicht, wenn man ihnen nicht hinterher jagte.

Wieder vernahm sie das Echo der Schritte und drehte sich erst um, als sie nun lauter an ihr Ohr drangen.
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BeitragThema: Re: Basilica di Santa Croce   6/2/2017, 9:21 pm

Freitag, 2. April 1480
16.25 Uhr
Vittorio il Lupo, Barbara Gonzaga

Luigi Rizzi war zufrieden. Il Lupo war ein gehorsamer und angenehmer Zeitgenosse. Er lief dem jungen Templer in der Kirche voraus bis sie die Signora erreichten. Die Kühle in der Kirche war Luigi immer ganz recht gewesen. Die Kirchen in Florenz waren immer angenehm temperiert, so dass man stets das Gefühl hatte, man liefe mit einer frischen Seele umher.
"Signora Gonzaga, darf ich Euch meinen Vertrauten und Verbündeten Vittiorio il Lupo vorstellen? Er dient dem Templerorden treu und gehorsam und so wie er in meinen Diensten steht, so steht er auch in den Euren.", sagte er zu Barbara bevor er Vittorio musterte. "Signor il Lupo bitte begrüsst meine gute Freundin Barbara Gonzaga. Sie hat eine lange Reise hinter sich und ist gekommen um mir ihre Unterstützung zuzusagen. Gleich werde ich Euch erklären, welchen Auftrag ich für Euch habe."

Luigi Rizzi sprach sehr freundlich und gelassen. Er hatte auch Grund dazu. Bald schon würden Köpfe rollen und Florenz würde eine blutige Nacht erleben. Beim nächsten Regen aber schon wäre alles vorbei und vergessen.
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BeitragThema: Re: Basilica di Santa Croce   7/2/2017, 9:06 pm

Freitag, 2.April.1480
16.27 Uhr
Barbara Gonzaga, Luigi Rizzi

Vittorio schenkte dem Gebäude nur beiläufig Beachtung, unterdessen sie einmal durch die Kirche liefen, auf eine junge Frau zu. Jünger als er selbst wie es schien, vielleicht zwei oder drei Jahre. Mit unverhohlener Neugierde im Blick, aber keineswegs unhöflich musterte er die Dame, als sie näher kamen und sie letztlich erreichten. Er hielt etwas mehr Abstand als Luigi Rizzi, was einerseits zeigte, dass er keine Befehlsgewalt hatte (zumindest keine, die er hier ausüben könnte) und andererseits ein Akt des Anstandes war. Die Musterung des anderen Mannes, die auf seine Worte folgte, ließ der junge Templer ruhig über sich ergehen und wartete ab, bis man ihn zu Wort kommen lassen würde ohne sich auch nur in einem Wimpernschlag anmerken zu lassen, was er wohl denken mochte. Worüber ihm keineswegs der freundliche Tonfall Rizzi's entging, was auch immer hier geplant wurde schien also erfolgversprechend.

"Si, Signore, ich bin ganz Ohr"
, versicherte er dem bedeutenderen Templer, von dem er sich nicht sicher war, was er von ihm denken sollte, ehe er sich mit einer sichtbaren, aber nicht unterwürfigen Verbeugung der Dame im Kreis zuwand. "Es ist mir eine Ehre Euch kennenzulernen, Signora Gonzaga. Ich hoffe eure Reise war, trotz ihrer Länge, angenehm? Natürlich stehe ich euch zu Diensten." Während er sprach schenkte er ihr eines dieser charmanten, aber nicht anzüglichen, undurchsichtigen Lächeln, die ihn mittlerweile charakterisierten.
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Barbara Gonzaga
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BeitragThema: Re: Basilica di Santa Croce   7/2/2017, 10:37 pm

Freitag, 2. April 1480
16.30 Uhr
Luigi Rizzi, Vittorio il Lupo

Einen Mann erkannte sie, der nicht viel älter war als sie selbst. Es verwundete sie etwas, denn hatte sie damit gerechnet, nun einem Mann in Luigi's Alter gegenüberzustehen. Doch dies war keine negative Überraschung. Es könnte amüsant werden, mit ihm zusammen zuarbeiten. Und dennoch sah sie ihn mit eisernen Blick an, während Rizzi ihr den Fremden vorstellte, ohne den neu Dazugekommene aus den Augen zu verlieren. Sie versuchte, aus ihm schlau zu werden, aus seinen Bewegungen sein Verhalten herauszulesen. Jedenfalls schien dieser Mann viel von sich zu halten, denn ein charmantes Lächeln war alles, was er bis jetzt von sich preisgab.

"Auch mir ist es eine Ehre, Signore il Lupo.", entgegnete sie mit einem Nicken.
"Si, eine Reise ist nie ein Vergnügen. Ich wusste, dass Signore Rizzi mich nicht um etwas bitten, was ich nach einer langen Reise ablehnen könnte. Signore Rizzi ist mir schon seit vielen Jahren ein treuer Freund und es wird die richtige Wahl sein, wenn er Euch mein Leben anvertraut. Oder...zweifelt Ihr etwa an seinem Auftrag?", meinte Barbara Gonzaga und lief dabei drei langsame Schritte um ihn herum, um ihn zu mustern- oder eher gesagt einzuschüchtern.

Würde sein Selbstbewusstsein nun einknicken, welches er der Dame hier vermittelte? Oder würde er sie weiterhin mit Ehre und Respekt behandeln, ohne sie mit seinen nächsten Worten in irgendeiner Art und Weise zu beleidigt? Es war so eine Art Prüfung, die sie hier abschloss. Denn immerhin wollte sie ihn doch kennenlernen und mit Schweigen würde man nie wissen, mit wem man es zutun hatte.
Sie hatte schon so viele Arten von Menschen gesehen und sich mit genauso vielen Personen unterhalten und wurde, als sie noch jünger war, sehr oft gedemütigt und bloßgestellt. Doch von Jahr zu Jahr lernte man immer mehr und nun war sie eine ziemlich erfahrene Frau mit ihren gerademal 25 Jahren.
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Luigi Rizzi
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BeitragThema: Re: Basilica di Santa Croce   8/2/2017, 8:48 am

Freitag, 2. April 1480
16.32 Uhr
Vittorio il Lupo, Barbara Gonzaga

Zufrieden sah er der ersten Begegnung der beiden jungen Menschen zu. Es gefiel ihm, dass sich Barbara von den Qualitäten des jungen Templers überzeugen wollte. Sie hatte wesentlich mehr erlebt als er und sie konnte zu recht behaupten, mehr Erfahrung zu besitzen. Aber das konnten wohl alle Frauen behaupten, die bereits verheiratet und ein Kind erwartet hatten. Rizzi selbst schwor einem solchen Leben schon vor langer Zeit ab. Er erkannte aber die Bedeutung von Kindern und begegnete ihnen mit angemessener Strenge und Barmherzigkeit. Schliesslich wurden aus den Kindern irgendwann junge Männer und Frauen, die in verantwortungsvolle Dienste wie die des Templerordens beitraten. So wie Vittorio il Lupo, der jetzt für Rizzi arbeitete und seine Aufträge gehorsam auszuführen hatte um nicht den eiskalten Nackengriff von Rizzi zu spüren zu bekommen - für viele, die sich Rizzi zum Feind gemacht hatten, war es das letzte Gefühl in dieser Welt, welches sie erleben durften.
"Mein liebes Kind.", sagte Rizzi gütig und lächelte Barbara amüsiert an. "Signore il Lupo wird alles dafür tun, dass es Euch gut geht. Er kennt die Regeln.". Den letzten Satz sprach er mit einem leichten bedrohlichen Unterton aus und sein Blick glitt zu Vittorio - denn diesem galt diese Aussage.
"Die Zeit drängt.", fügte er schliesslich hinzu. "Heute Abend soll ein Treffen von Assassinen hier in Florenz stattfinden. Ich weiss nicht wo und um welche Uhrzeit. Der Abend kann früh beginnen, der Abend kann lange andauern.", seufzte er und machte eine kurze Redepause. Dann sah er il Lupo an. "Il Lupo. Heute Abend wird Signora Gonzaga Euch Eure Befehle erteilen. Führt sie aus als wären es meine Befehle. Ihr werdet dieses Pack hier in Florenz aufspüren und das Drecksloch, in dem sie sich verkriechen, ausräuchern! Tötet sie alle!"
Rizzi ballte seine Hände leicht zu Fäusten und in seinem Blick lag etwas verrücktes, rachsüchtiges und die Sicherheit, Erfolg zu haben. Dann zügelte er sich wieder etwas und straffte sich. "Bis auf Rafael Santoro. Ich will ihn lebend. Verletzt ihn nur so, dass er noch fähig ist, zu sehen, zu sprechen und zu hören.", sagte Rizzi und Genugtuung sowie Vorfreude lag in seiner Stimme.

Rizzi war in guter Stimmung. Indem er Barbara stets mit 'mein Kind' ansprach, wusste sie, dass sie unter seinem Schutz stand. Und il Lupo wusste, dass er sich bei Barbara nicht unbeliebt machen durfte. Rizzi würde es herausfinden und dann ginge es Vittorio so wie er es mit Rafael vorhatte. Rizzi hatte keine Skrupel, seine eigenen Leute bis aufs Blut zu bestrafen und sich an deren verzweifelten Schreien und dem erbärmlichen Anblick zu erfreuen. Rizzi war überzeugt davon, dass Gott genau das von ihm verlangte. Er sollte dem Bösen mit Bösem zeigen, dass das Gute immer überwiegte.
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BeitragThema: Re: Basilica di Santa Croce   11/2/2017, 7:18 pm

Freitag, 2.April.1480
16.35 Uhr
Barbara Gonzaga, Luigi Rizzi

Vittorio erwiderte den eisernen, offensichtlich forschenden Blick der Signora nur halbherzig davon betroffen. Sollte sie ihn mustern so viel sie wollte, sie würde nichts finden, was er sie nicht finden lassen wollte - dessen war er sich sicher. Unterdessen sie sprach ließ er sie um sich herumstreifen, nur aus dem Augenwinkel folgte er ihren Bewegungen, drehte nicht einmal den Kopf, um keinerlei Schwäche oder Einschüchterung einzugestehen, denn er würde sicherlich nicht vor einer Frau einknicken - auch nicht, wenn Rizzi ihn dieser unterstellt hatte. "Mit Verlaub, Signora Gonzaga, ich zweifel so wenig an meiner Fähigkeit diesen Auftrag zu erfüllen, wie ihr an der Wahl des Signore selbst zweifelt." Jetzt drehte er doch leicht den Kopf, um seiner Aussage Gewicht zu verleihen. Nein, sein Selbstbewusstsein würde sich in ihrer Gegenwart sicherlich nicht schmälern.

Dass er mit der Beteuerung seiner Fähigkeit und seines Pflichtbewusstseins gut getan hatte wurde ihm schon mit den nächsten Worten Rizzi's klar, der mit einer unterschwelligen Drohung darauf hinwies, der junge Templer kenne die Regeln. Dieser erwiderte den wenig subtilen Hinweis auf sein baldiges Ableben, sollte er sich einen Fehltritt erlauben, mit einem ernsten Nicken. Niemand musste ihn zur Vorsicht mahnen, schon gar nicht zur Vorsicht vor Luigi Rizzi. "Si, Signore." Doch mit der folgenden Ausführung des Templers wurden seine Augen größer und er zog langsam eine Augenbraue immer weiter nach oben. Nicht etwa, weil er daran zweifelte, dass er Signora Gonzaga beschützen konnte, viel mehr weil er an dem reibungslosen Ablauf der Mission zweifelte, wie sie ihm hier gerade offenbart wurde. "Si", kapitulierte er, bevor er überhaupt Einspruch erhoben hatte. Er wand sich noch einmal Barbara Gonzaga zu und neigte leicht den Kopf vor ihr. "Ich stehe unter eurem Befehl."

Insgeheim aber zweifelte er stark an der Mündigkeit Luigi Rizzi's in dieser Sache. Sie waren stark, hatten hier in Florenz eine ausreichend gute Position, aber die Assassinen waren ebenfalls stark und nicht dumm. Sie würden sicherlich nicht blind auf ihre Sicherheit vertrauen. Im besten Falle konnten sie dennoch einen Überraschungseffekt erzielen, bevor dieses Aufeinandertreffen in ein blutiges Abschlachten beider Seiten ausartete - hatten sie hingegen Pech könnten sie sogar eine Niederlage erleiden. Nichts, was Vittorio selbst ein Problem gewesen wäre, aber er hing an seinem Kopf und diesen würde er zweifellos verlieren, sollte er das Leben des Signora Gonzaga riskieren oder aus Fahrlässigkeit die Mission sabotieren.
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BeitragThema: Re: Basilica di Santa Croce   11/2/2017, 8:48 pm

Freitag, 2.April.1480
16.38
Luigi Rizzi, Vittorio il Lupo

Die Haltung des Signore il Lupo gefiel Barbara Gonzaga durchaus. Er knickte nicht ein, sondern stand selbstbewusst da und sprach so überzeugt, dass nicht mal die Herzogin daran zweifelte. Auf ihre Lippen schlich sich ein leichtes Lächeln und als Luigi sprach, dass Vittorio die Regeln kannte, sah sie den Älteren an und nickte einmal. "Dann wird auch einer ansehlichen Zusammenarbeit nichts im Wege stehen." Nochmal sah sie dabei zu Vittorio, der sie jetzt ebenfalls von der Seite ansah und nickte noch einmal ihm zu. Wenn er so arbeitete, wie er sich gab, dann wäre Barbara zufrieden.

Das Ziel mit dem Namen Rafael Santoro war ein Assassine und nicht zu unterschätzen. Die Menschen diesen Ordens spielten mit schmutzigen Tricks, doch was die konnten, konnten natürlich die Templer schon lange. Dennoch durfte nichts schief gehen und Barbara brannte darauf, dieses Pack hängen zu sehen. Egal, wer mit von dieser Partie von Treffen war: wer sich einem Assassinen anschloss, der durfte Barbara's Meinung nach auch nicht milder bestraft werden.
"Signore Rizzi... Ihr sagtete, Santoro tötete einiger Eurer Wachen und Spione. Doch er hat nicht all Eure Spione auf dem Gewissen, nehme ich an? Habt Ihr schon jemanden beauftragt, da Vinci nachzugehen? Wenn nicht sogar dem Verräter von Boten, den ihr zu ihm aussandtet? Man kann nicht vorsichtig genug sein, das wisst Ihr sicherlich bereits.", fragte sie Luigi und sprach dann noch zu Vittorio: "Signore il Lupo, ich möchte, dass Santoro's Unterkunft die ganze Nacht lang aufgesucht und überwacht wird. Das Gleiche gilt für da Vinci. Sollte das Treffen an einem dieser Orte stattfinden, wird es einfach werden, die Angehörigen abzufangen. Natürlich gehe ich davon aus, dass ein Assassine nie seinen Schlafplatz gefährden würde. Und dennoch müssen wir alle Karten ausspielen, die wir besitzen. Signori.. ich befürchte, uns bleibt nicht viel Zeit. Es wird zu spät sein, wenn Santoro's Anhänger beisammen sind. Wir müssen also auch herausfinden, wen er- außer da Vinci- eingeladen hat, um den Ort des Treffpunktes herauszufinden. Wenn er mit da Vinci befreundet ist, wie Ihr sagtet, Signore Rizzi, dann wird er nach der besagten Drohung auch auf ihn aufpassen. Leonardo da Vinci hinterher zugehen wird also überflüssig anstatt sinnvoll sein. Was jedoch den Boten betrifft, ist dieser ihnen jedoch fremd. Es wäre vermutlich nicht schlecht, sich auf ihn zu konzentrieren."
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BeitragThema: Re: Basilica di Santa Croce   11/2/2017, 10:19 pm

Freitag, 2. April 1480
16.40 Uhr
Vittorio il Lupo, Barbara Gonzaga

Mit einem undefinierbaren Blick sah er Barbara an und hörte ihr geduldig zu. "Ihr habt ganz recht, Signora. Mir wäre es aber am liebsten, wenn wir sie alle kriegen. Bekommt heraus, wo sie dieses Treffen abhalten. Tut, was ihr tun müsst. Ihr habt jede Erlaubnis von mir, die zum Ziel führt. Ihr bekommt soviele Männer an eure Seiten gestellt, wie ihr benötigt.", er sprach damit beide an. "Tötet diesen Verräter von Boten! Tötet ihn als ersten! Und macht mit da Vinci was ihr wollt. Er ist ein Scharlatan. Und wie mir zu Ohren gekommen ist, geniesst er die intime Nähe seines eigenen Geschlechts."

Diese Tatsache ist für Luigi noch schlimmer als ein Assassine zu sein. Er findet deshalb, dass da Vinci kein grosser Verlust für die Menschheit wird. Er soll büssen für seine kranken Gedanken! Für Rizzi ist es absolut unvorstellbar, dass man sich körperlich nach dem eigenen Geschlecht verzehrt. Das ist krank und verwerflich.
"Ich selbst werde mich auch nach dem Treffen umhören. Es wird das letzte Treffen der Assassinen sein.", sagte er triumphierend. Er zweifelte überhaupt nicht an seinem Vorhaben. Hätte er Zweifel, müsste er seinen Plan gar nicht erst umsetzen. Zweifel hindern Entscheidungen. Wer zweifelt, weiss nie, wohin er gehört oder wohin er gehen soll.
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BeitragThema: Re: Basilica di Santa Croce   15/2/2017, 2:30 pm

Freitag, 2. April 1480
16.42 Uhr
Luigi Rizzi (Vittorio il Lupo)

Barbaras Gesichtsausdruck wurde ernster auf Luigis Kommentar, schon beinahe etwas wütend. "Natürlich kriegen wir sie. Sie alle! Ob Mann, Frau oder Kind: wer sich Santoro vor die Füße wirft, soll für diese Sünde Buße tun. ", schimpfte sie. Natürlich war das weder an Luigi, noch an Vittorio gerichte sondern machte sie die Vorstellung so wütend, dass Rafael Santoro ganz klar eine kleine Armee aufstellte, um ihren treuen Freund damit zu schlagen. Sie drehte den beiden Männern den Rücken zu und ging wieder auf den Altar zu, um Christi anzublicken, der dort am Kreuz hing. Noch immer tobte in ihr ein Sturm der Vorstellung wegen. Sie zweifelte nicht an dieser ganzen Sache, natürlich nicht. "Es ist nicht richtig, in einem Gotteshaus wie diesem die Hinrichtung von Menschen zu planen. Doch ich bin mir sicher, dass der Herr auf diese Tat Rücksicht nehmen wird. Denn ich bezweifle, dass dieser Assassine von Gott geleitet wird. Und was Leonardo da Vinci betrifft.. einen Ketzer darf man keine Güte zeigen." Sie faltete die Hände vor dem Bauch zusammen, ohne den Blick vom Erlöser abzuwenden.
Auch sie konnte sich nichts darunter vorstellen, wie ein Mann mit einem anderen vergnügen konnte. Soetwas war ekelhaft und nicht von dieser Welt. Verbrannt sollte dieser Mensch werden! Auf ihn hatte sie es wohl deutlich abgesehen, auch wenn Luigi meinte, sie solle zuerst den Boten hinrichten lassen.
Auch der würde drann kommen. Da Vinci, der Bote und dieser Hund namens Santoro.

"Signore Rizzi? So bringt mir zwei Dutzend Wachen.", sie drehte sich wieder um und sah zu den beiden Männern.
"Und nur die Besten. Assassinen kämpfen mit schmutzigen Tricks. Dies wird der einzige Kampf sein, den wir haben. Und diesen müssen wir gewinnen. Dies ist die einzige Möglichkeit, seine Anhänger allesammt zu ergreifen. " Ihre Schritte gingen nun Richtung Ausgang und beim Vorbeigehen an den zwei Signori gab sie ein Zeichen, dass sie der Herzogin aus Germanien folgen sollten.
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BeitragThema: Re: Basilica di Santa Croce   16/2/2017, 8:56 pm

Freitag, 2. April 1480
16.44 Uhr
Barbara Gonzaga, (Vittorio il Lupo)

Auch Rizzi bekreuzigte sich vor dem Jesus am Kreuz. Ihr Gespräch in dieser heiligen Stätte blieb folgenlos, denn Gott würde urteilen und er würde nicht über Gläubige und Gebetsfromme richten. Er folgte schliesslich mit il Lupo der Herzogin.
"Selbstverständlich werdet Ihr nur meine allerbesten Männer erhalten. Nichtsnutze haben in meiner Nähe nichts verloren.", sagte er mit einem leichten Lächeln. Ihre Schritte hallten in der Kirche und als sie sich nach draussen bewegten, zwischerten die Vögel. Tauben liefen gurrend an den Wachen vorbei und hofften auf Futter. Rizzi empfand die frühe Aprilwärme dieses Jahr als unangenehm. Je wärmer es war, desto mehr Pack war auf der Strasse. Er sprach kurz mit einer Wache und schickte sie weg. "Ich lasse Männer für Euch holen, Signora."
Rizzi liess Männer holen, die keine Gnade kannten. Sie würden ausführen was auch immer Barbara ihnen sagen würde. Männer, die für ihr Geld und für ihren Glauben alles taten. Die Kirche und Rizzi boten ihnen Schutz. Und im Namen Gottes konnte man viele Dinge tun und sie auch rechtfertigen.
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BeitragThema: Re: Basilica di Santa Croce   18/2/2017, 9:02 pm

Freitag, 2. April 1480
16.45 Uhr
Luigi Rizzi, (Vittorio il Lupo)

Draußen angekommen schien abermals die Sonne heiß auf die Köpfe der drei Personen, die aus der Kirche traten. Schon am Vormittag war es so warm, doch in einigen Stunden würde es noch heißer sein als jetzt. Doch dies störte die junge Frau nicht. Wie lange hatte sie sich nach dieser Hitze gesehnt, als sie in Württemberg festgesessen hatte?

"Grazie, Signore Rizzi.", meinte sie darauf und ging auf ihre Kutsche zu, an der sie mit einer Verbeugung von ihrer Magd begrüßt wurde. Doch sie beachtete das Mädchen mit der weisen Haube nicht, sondern drehte sich an der Kutsche zu den zwei Herren zurück und sprach nun: "Ich bitte Euch darum, mich in meine derzeitige Unterkunft zu begleiten. Ich fühle mich...", sie sah sich abfällig auf der Straße um, dabei glitt ihr Blick langsam und deutlich auf die ärmlichen Gestalten, die unterwegs waren, dann fuhr sie fort: "...garstig unter diesem Volk." Wieder sah sie zu Luigi und Vittorio, um anschließend ihnen den Rücken zuzudrehen, während ihr die Kutschentür aufgemacht wurde und sie mit der Hilfe einer Wache einstieg. Es war eine Einladung, mit ihr zusammen in der Kutsche zu fahren und sie ging davon aus, dass dies angenommen wurde. Immerhin bat sie nie jemanden um irgendetwas, sondern teilte stattdessen viel lieber Befehle aus. Luigi würde das sicher nicht zu Herzen nehmen, dachte sie sich. Immerhin kannte er sie nun schon etwas länger. Und Vittorio? Er würde schließlich das tun, was man ihm sagte, oder etwa nicht?
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BeitragThema: Re: Basilica di Santa Croce   19/2/2017, 7:52 pm

Freitag, 2. April 1480
16.47 Uhr
Barbara Gonzaga

Mit einem knappen Nicken gab er Barbara zu verstehen, dass er ihrer Einladung folgen würde. Kurz vor der Kutsche drehte er sich zu Vittorio um. Er erteilte ihm noch einen Befehl, weitere Männer zu mobilisieren und sie heute Abend an allen Ein- und Ausgängen der Stadt aufstellen zu lassen. Er verliess sich auf di Lupo, sah zufrieden zu wie sich dieser verneigte und davon ging. Dann trat er auf die Kutschenstufe und stieg ein.
Als er sich Barbara gegenüber setzte, die neben ihrer Magd sass, sah er kurz aus dem Fenster. Bald schon würde Santoro Blut spucken und um Gnade flehen. Vielleicht würde er um seinen Tod bitten, den Rizzi ihm nicht so einfach gönnen würde. Rizzi überlegte ob er Santoro als Gefangenen nach Rom bringen sollte um ihm dort wegen Landesverrat und Verrat an der Kirche anzuklagen. Rizzi gefielen seine bösartigen Vorstellungen wie er Santoro quälte und für seine Ideologie bestrafte.
"Wo habt Ihr Eure Unterkunft gefunden, Signora?", fragte er Barbara schliesslich und sah sie interessiert an.
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BeitragThema: Re: Basilica di Santa Croce   19/2/2017, 11:07 pm

Vittorio verbeugte sich höflich und ließ die zwei Templer einsteigen. Als Luigi Rizzi sich ihr gegenüber setzte, stieg auf das Dienstmädchen ein, um sich neben ihre Herrin zu setzen. Schon bald wurde die Wagentür zugemacht und der Kutscher zögerte nicht lange, um die Kutsche endlich in Gange zu setzen.
Das klappern der Hufe war zu hören und war für Barbara etwas vertrautes. Die Räder knirschten während der Fahrt des Sandes wegen. Gefolgt wurden sie von den Leuten, mit denen die junge Frau auch hier her gefunden hatte.
"Ein recht ansehliches Haus. Freundliche Herrschaften betreiben diese Unterkunft. Es liegt etwas weiter von hier entfernt, doch die Fahrt wird mit Euch sicher kürzer sein.", erklärte sie. Barbara kannte sich in Florenz nicht aus und ging davon aus, dass diese Worte ihm genügen würden.
"Euer Blick verrät mir, dass Ihr Euch Gedanken über Santoro macht. Sehe ich das richtig? Lasst mich an diesen Gedanken teilhaben.", bat sie auf eine kühle, dennoch bestimmende Weise, ohne ihn aus den Augen zu verlieren. Ihre Hände lagen auf ihrem Schoß. Die Bedienstete selbst sah entweder nach draußen oder auf den Boden. Sie wusste, dass Barbara es nicht mochte, von ihr angestarrt zu werden.
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BeitragThema: Re: Basilica di Santa Croce   20/2/2017, 11:24 am

Freitag, 2. April 1480
16.50 Uhr
Barbara Gonzaga

Seine Augen weiteten sich etwas. Er war überrascht und verzückt über ihre Bitte und ihre offensichtliche Lust, sich ihre eigenen Vorstellungen über Santoro zu machen. Er schmunzelte und verlagerte seinen Körper in eine etwas angespanntere Haltung. Nicht, weil die Kutsche oder die Fahrt unbequem waren oder weil ihn die Signora mit ihrer Magd nervös machen würde, sondern weil das folgende Gespräch an Brisanz gewann und er die Herzogin noch viel tiefer in sich blicken liess als er es sonst je erlaubt hätte.
"Nun, ich habe mir überlegt, wie ich Santoro für sein Fehlverhalten im Namen unseres Ordens und der Kirche bestrafen sollte. Ich dachte an eines der Gefängnisse in der Region. Bei diesem Gedanken ist mir aber bewusst geworden, dass ich nicht aus purem Egoismus handeln darf. Deshalb halte ich es für klüger, Santoro gefangenzunehmen und ihn dann nach Rom zu bringen wo er wegen Verrat an der Kirche und wegen Mitgliedsschaft eines Teufelsorden hingerichtet werden soll. Wer, ausser Gott, darf über ihn richten? Und wo, wenn es nicht Rom sein soll, soll er sonst hingerichtet werden? Ich kann das Pflaster all unserer schönen Städte nicht mit verräterischem, dreckigen Blut besudeln ausser es geschieht vor Gott und in seinem Willen. Also muss ich ihn nach Rom bringen.", in Rizzis Kopf war die Kirche mächtig genug um diese Hinrichtung verantworten zu können. Würde Rizzi Santoro in Florenz hinrichten lassen, so könnte man Rizzi vorwerfen, er hätte egoistisch und voreilig gehandelt. In Rom mussten sich andere Leute darum kümmern. Leute, deren Glauben noch tiefer, noch grösser war als der von Rizzi. Leute aus dem Vatikan, die, egal was sie sagten, vom Volk bejubelt wurden. Rizzi würde Santoro also gefangennehmen, ihn ein bisschen quälen, aber nur so, dass er noch den Weg von Florenz nach Rom einer Kutsche hinterherlaufen konnte, und ihn dann der Kirche übergeben. Bis dahin wäre Santoro verrückt geworden durch die kleine Wanderfolterung und die Kirche würde in ihm nicht nur einen Verräter sondern auch eine Hand des Teufels erkennen. Die Templer würden daraufhin eine Grossjagd auf die Assassinen machen und in einem Jahr würde Rizzi in Florenz aus seinem Balkon stehen und eine Welt feiern, in der es keine Assassinen mehr gab.
"Ich lade Euch ein, Signora, mich auf den Weg nach Rom zu begleiten, falls es Euch nichts ausmacht, wenn unser Gefangener unserem Reisetrupp zu Fuss folgt.", sagte er und schmunzelte immer noch. Er ahnte, dass es ihr gefallen würde.
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BeitragThema: Re: Basilica di Santa Croce   20/2/2017, 1:33 pm

Freitag, 2. April 1480
16.53 Uhr
Barbara Gonzaga

Barbara's Herz schlug schneller, als er sich tatsächlich für sie öffnete. Sie wollte wissen, was Rizzi über den Feind dachte. Was er mit ihm vorhatte und wie er den Sohn einer Bande von Ketzern hinrichten würde. Seine Seele sollte dafür gequält werden. Nein! Die Seelen aller dieser Ungläubigen sollten gequält werden und im ewigen Fegefeuer brennen.
Ihr jedenfalls gefiel die Vorstellung des Älteren und ein Lächeln ging auf ihr Gesicht, was etwas teuflisches und bösartiges in sich hatte.
"Signore Rizzi.. Mio Amico.", fing sie an und sah kurz aus dem Fenster dabei, ehe sie wieder zu ihrem alten Freund sah. "Mir gefallen Eure Vorstellungen. Die Welt muss von Ketzern und Gotteslästerern befreit werden. Nur so wird die Welt gehorsam eines Tages sein. Ich habe beschlossen, Euch ganz allein die Wahl zu überlassen, was Ihr mit Santoro macht. Ihr habt es euch nach all den Jahren verdient, das Blut dieser Familie zu zerstören und Euch soll dabei nichts und niemand im Wege stehen. Eine öffentliche Hinrichtung wird den Assassinenorden dennoch abschrecken.", ihre Stimme klang scharf und gefährlich, als sie ihm diesen gutgemeinten Rat gab.  
Erst dann löste sie immer noch lächelnd den Blick von Luigi, um abermals nach draußen auf die Straße zu blicken.
Als er fortfuhr nickte sie einmal leicht, ehe sie entgegnete: "Si. Ich werde Euch begleiten, wenn Ihr es so möchtet. Meine Arbeit wird ohnehin hier erledigt sein, wenn Santoro gefasst wurde." Sie konnte sich nur gut vorstellen, wie Rafael zu Fuß ihnen bis nach Rom folgen würde. Angekettet an der Kutsche. Und dieser Gedanke gefiel ihr durchaus.

Die Zeit verging wie im Flug. Die Kutsche hielt an und erneut öffnete sich die Tür, um der Herzogin beim Aussteigen zu helfen. Luigi kam ihr nach und am Schluss verließ auch die Magd die Kutsche.
Sie wurden mit ein paar Wachen nach innen begleitet. Es war ein großes Haus und verfügte über einige Stockwerke. Innen traten sie auf einen Boden aus Marmor. Die Wände waren mit leichten Goldakzenten geschmückt und Säulen zierten den Innenbereich. Die Magd ging vor und bald erreichten sie eine breite Treppe, die sie hinaufgingen und zu einer großen Doppeltür kamen, die von dem Hausmädchen aufgemacht wurde und die beiden als erstes in eine der 5 Räumlichkeiten traten, die man Signora Gonzaga zur Verfügung gestellt hatte. Genauso prachtvoll waren die Zimmer, wie es der erste Eindruck im Eingangsbereich gemacht hatte.

tbc: San Giovanni, etwa in der Nähe vom Palazzo Auditore
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