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 Die Eingangshalle

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Spieler : Die Admins

BeitragThema: Die Eingangshalle   13/11/2016, 3:49 pm

La Rosa Colta wurde im Jahr 1465 eröffnet und wurde schnell sehr wichtig für das florentinische Leben. Die Frauen waren bekannt für ihre Klasse und besaßen eine Ausbildung sowohl in Poesie und Kunst, als auch in Geschlechtsverkehr.
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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: Die Eingangshalle   24/11/2016, 4:35 pm

Oh, wie lang war Rafael schon nicht mehr in Florenz gewesen? Es mussten jedenfalls Jahre her sein, denn irgendwas hatte sich hier verändert. Rafael wusste nicht genau, was es war. Nur durch Leonardo da Vinci kam er auf den Gedanken, hier her zurückzukommen. Nicht lange würde er in dieser Stadt verweilen, die irgendwie ein anderes Klima hatte als seine Heimatstadt Venedig. Nun ja, eigentlich hatte er keinen genauen Plan, wie lang er blieb. Denn nur aus einem Grund war er hier: er musste den Mann finden, der am Tod seines Vaters und seiner Freunde war, die vor Jahren sterben mussten, als er gerade die Ausbildung zum Assassinen vollendet hatte. Ein großer Verlust. Natürlich. Aber der junge Rafael musste schnell nach vorn blicken, seine Mutter unterstützen, so gut er konnte und weiterleben. Was aber nicht hieß, dass er all die Jahre keine Rache mit sich trug, die ihn nur motivierter, anstatt schwächer mit der Zeit machte.
Seine Füße standen fest auf dem halb sandig- halb steinigen Boden Florenz'. Die Tauben gurrten an den Seiten der Dächer und blickten mit halb geschlossenen Augen auf die Straße, während die Sonne auf ihr Federfieh knallte. Rafael selbst war mit dunklem Stoff umhüllt und blickte hoch zu einem der prachtvollen Häusern, zu dem man ihn geschickt hatte. Hier wurden die Dienste von Mädchen angeboten, die ihr Handwerk verstanden und so manchen Herren beglückte, der vielleicht nicht so viel zu Hause bei seiner Frau bekam, falls dieser überhaupt eine hatte. Eine Schande, dachte Rafael sich nur, wenn er an die vielen Ehemänner dachte, die hier tagein, tagaus gingen.
Aber der Mann mit den braunen, mittellangen Haaren und dem Bartansatz war nicht aus diesem Grund hier. Ja, er wurde hier her geschickt, weil eines der Mädchen bestimmte Informationen hatte, die er unbedingt benötigte. Er würde zahlen, , wenn er müsste, nur um da ran zu kommen.
Also setzte er nun einen Fuß vor den anderen, um anschließend weiter auf die Tür des Hauses zuzugehen und durch die geöffnete Tür zu gehen, vor der ein paar Mädchen ihn lächelnd und mit einem sicheren Lächeln begrüßten, in der Hoffnung, er würde sich für eine davon entscheiden.
Er nickte ihnen trotzdem lächelnd zu, betrat schließlich das Haus und sah sich um. Schick. Geräumig und sehr bequem sahen die Möbel aus, die vor den vielen Türen standen.
"Wie darf ich Euch helfen, Signore?", drang eine Stimme an sein Ohr von einer Frau mittleren Alters. Selbstbewusst stand sie hinter einer Art Thresen und so bekleidet, wie man es nunmal von einer Dirne erwartete. Vermutlich hatte sie hier das sagen. Das dachte Rafael kurz, nachdem sie ihn das gefragt hatte. Schon allein ihre Körpersprache verriet das.
"Buongiorno, Signora.", sagte er nach einem kurzen überraschten Blick, denn noch bevor er sich genauer umsehen konnte, wurde er schon so höflich empfangen.
"Ich suche nach Alessia. Scusi, ihr Nachname ist mir unbekannt.", kurz holte er Luft, ehe er fortsetzte: "Sie wartet bereits auf mich." Ob ihm das unangenehm? Nun ja..etwas. Aber er durfte nicht vergessen, wieso er überhaupt hier war. Ein prüfender Blick drang über ihn, das spürte er, ohne nicht mal hinsehen zu müssen.
"Va Bene.", sagte die Frau mit einem weiterhin verführerischen Lächeln und hob kurz die Hand, um auf den Flur zu deuten, der um die Ecke ging.
"Ihr Zimmer ist hinter der dritten Tür, rechts.", sagte sie und nach einem "Grazie." seinerseits, folgte der Dunkelgekleidete ihrer Anweisung, folgte dem Flur und als er um die Ecke ging, haftete sofort sein Blick an der besagten Tür.

Dreimal klopfte er an dem Holz und wartete. Unruhig wippte er hin und her und nach einer gefühlten Ewigkeit öffnete sich endlich die Tür vor ihm.
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Alessia Rossi
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BeitragThema: Re: Die Eingangshalle   27/11/2016, 5:52 pm

29. März 1480
16 Uhr 24
Als nächste posten: Filip Valentini, Rafael Santoro, Alessia Rossi

Am Anfang hatte Alessia noch etwas die freie Zeit genossen, die warme Luft und die gute Stimmung der Menschen. Mit einer Freundin war sie durch die Straßen gezogen bis sie sich mit ein paar Wachen zurückgezogen hatten.
Seit dem war die Sonne weiter gestiegen und es rutschte Alessia nicht selten ein Lächeln heraus wenn sie die armen Frauen sah, die sich verhüllen mussten. Knie zeigen- Ja, das war ihrereins vorbehalten und gerade bei warmen Temperaturen war es ein Segen. Es war ein ungewöhnlich warmer Frühling, aber das gefiel der Kurtisane.
Zurück im kühlenden Schatten ihres Zimmers entschied sie sich, aufzuräumen. Nichts war ihr lieber als den Überblick zu behalten und so entschied sie, Ordnung in alles zu bringen, wo es ihr möglich war. Es war nicht viel, was sie da hatte, aber gerade genug. Eine kleine Kommode mit Spiegel, ein Tisch mit Stuhl, Bett und Liege. Zum Waschen strebte jedes Mädchen in der Rosa ein Waschhaus an und darauf waren sie alle getrimmt.
Es war nicht schwer im Verruf, Kurtisanen aufzusuchen, zumal sich hier nur gebildete und ordentliche Frauen sammelten. Ja, vermutlich war das Leben als Dirne das Beste, dass Alessia hätte bekommen können. Eigenes Geld, eigene Bildung und gelegentliche Nebenjobs und Extragelder. Oh ja- Sie war komplett überzeugt von sich und dem, was sie tat.
Und nur durch diesen Beruf hatte sie immerhin Filip kennengelernt. Der wohnte zwar in Venedig, aber er kam jedes Mal vorbei wenn er in Florenz war und Alessia wusste das wertzuschätzen. Wer reiste schon von Venedig nach Florenz, um mit einer Kurtisane zu reden?! Es amüsierte sie jedes Mal, den Kasper antanzen zu sehen, flink wie er war. Manchmal unternahmen sie sogar etwas zusammen.
Sie grinste als sie an ihn dachte, immer noch im Aufräumen vertieft. Mit Nachdruck rückte sie das Kreuz an der Wand in eine gerade Position und sah sich dann noch einmal im Zimmer um. Alles ordentlich, perfekt. Sie hatte sich gerade auf dem Stuhl niedergelassen, da ertönte ein Klopfen. Alessia unterdrückte ein Seufzen, stand auf und schlich zur Tür. Sie ließ sich Zeit, strich das Gewand glatt und öffnete dann die Tür, lehnte sich in den Rahmen. Ihre Hand fand ihren Weg zu der Brust des Mannes, den sie innerhalb kürzester Zeit analysiert hatte. Nach Alter und Aussehen längst verheiratet. Sicher frustriert der Gute. Dachte, er bekäme nicht, was er verdiente. Oh ja, solche kannte Alessia nur zu gut. "Ciao cucciolotto (Süßer)!" summte sie und sah ihn verführerisch an. "Komm rein~." Sie drehte sich um und ging voran.

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Filip Valentini
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BeitragThema: Re: Die Eingangshalle   28/11/2016, 12:06 pm

29. März 1480
16 Uhr 24
Als nächste posten: Rafael Santoro, Alessia Rossi, Filip Valentini

Welch ein wundervoller Tag. Die Sonne schien, die Vögel zwitscherten und es sah keineswegs nach Verschlechterung aus. Filip gefiel das, nicht ob der Wärme und des angenehmen Lichtes. Natürlich nicht, er konnte auch regnerische Tage genießen. Warum Filip sich so freute? Weil gerade dieses Wetter viele Menschen auf die Straßen zog. Das brachte Filip und seiner Diebesgilde genug Gelegenheiten ihre Tätigkeit auszuüben. Leider klang das legaler als es war. Aber wen wunderte das Wort illegal schon im Zusammenhang mit den Dieben?

Nun nicht jeder bekam das Glück in eine reiche Familie geboren zu werden. Manche jedoch entschieden sich für dieses trügerische Leben, wie Filip, der eine andere Wahl gehabt hätte. Seine Familie besitzt noch heute den großen Stall vor den Mauern von Florenz Dort liehen und verkauften sie Pferde, was genug Geld einbrachte um eine Familie zu ernähren. Dieses Schicksal des Pferdehändlers sollte aber nicht das von Filip sein. Seine Fähigkeiten und Interessen waren leider immer... eigennütziger Art gewesen. Er nahm von denen, die zu viel hatten aber auch nur das was er und seine Gemeinschaft brauchten.

Heute, an diesem schönen Tag, besprach sich der Kopf der Bande mit seinen Kameraden. Sie zogen ihre üblichen Taschenspielertricks durch, machten kleinere schauspielerische Theater um abzulenken, wobei andere die Zuschauer beklauten. Eigentlich wie immer, wenn so viele Menschen auf den Straßen waren. Gerade huschten die Diebe windig aus den Griffen der Wachen und tauchten unter. Filip machte sich nicht selten den Spaß Wachen zu ärgern. So also auch heute. Der schwarzhaarige Mann machte ein paar Wachmänner auf sich aufmerksam und lotste sie so von den anderen weg. Dann ging es auf und ab. Über Fassaden, über kleinere Häuser und ab durch die Gassen um die Wachen außer Atem zu bringen. Gegen Ende nutzte er eine Abkürzung, die Filip mit einem Sprung über einen künstlich angelegten Bach nutzte. Nur wenige Schritte weiter und er kam hinter einen dieser wandelnden Blechdosen und stahl dem einen seinen ledernen Geldsack. Lachend tauchte Valentini bei seinen Freunden auf und offenbarte seine Beute. Wieder ein erfolgreicher Start in die Woche. So musste das laufen.

Auch die anderen zeigten, was sie in die Finger bekommen konnten. Als der dritte auspackte, schwiffen Filips Gedanken ab. Zu einer blonden jungen Frau. Sie war mittlerweile mehr als nur eine gewöhnliche Frau für Filip, sie war eine gute Freundin. Vielleicht konnte er Alessia ja besuchen. Sicher würde sie sich freuen den Tunichtgut wieder zu sehen, jetzt wo er wieder in Florenz war. Als Kopf der Diebesgilde musste Filip nun mal immer mal wieder zwischen den Städten pendeln. Valentini nahm seinen Anteil des Diebesgutes und verabschiedete sich zur Rosa Colta. Manche nickten wissend, ob des Freudenhauses. Filip hatte aber anderes im Sinne als Fleischeslust.

So führte ihn der Weg zu dem besagten Gebäude, wo es von gut aussehenden Frauen nur wimmelte. Gerne sah er sie an, schmunzelte und fragte nach Alessia. "Sie hat bereits einen Freier zu sich genommen" Als er das hörte, hob Filip eine Augenbraue. Neugierig war der Gute ja. "Gut.. grazie Signora." bedankte er sich also und verschwand. Nur um an der nächsten Ecke den Weg zu ihrem Fenster zu suchen. Die wüstesten Vorstellungen schwebten dem Schwarzhaarigen bereits im Kopf herum. Fast enttäuscht war er, als er einen großen, dunkelhaarigen jungen Mann im Raum entdeckte. Dieser besaß eine solide und vermutlich trainierte Statur, keineswegs ein normaler Freier. Von der her Kleidung wohl kaum ein Wachmann. Vielleicht ein Söldner? Neugierig verblieb er also da bei dem Fenster, wobei er nach dem kurzen Blick wieder in den Schatten gesunken war. Noch bot sich die Möglichkeit Alessia mit etwas aufzuziehen was hier drin geschah, deshalb hieß es: sich besser noch nicht entdecken lassen. Selbst wenn sie es ihm krumm nahm, lange konnte die junge Frau sowieso nicht böse auf ihn sein. So dachte Filip sich das grinsend. Ob dem auch so war, war wohl die andere Frage.

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Zuletzt von Filip Valentini am 20/1/2017, 10:44 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: Die Eingangshalle   28/11/2016, 3:45 pm

Die Tür öffnete sich. Zu sehen war ein wunderschönes Mädchen, einige Jahre jünger als Rafael Santoro. Sein Blick fuhr über ihre Knie, welche nicht vom Stoff umhüllt waren, so wie es normalerweise üblich war. Auch streifte ihr Blick über ihr Dekolleté und hoch zu ihren weichen Gesichtszügen, auf ihre wundervoll roten Lippen, auf denen ein verführerisches Lächeln lag. Nein, er durfte wirklich nicht vergessen, wieso er hier war. Auch, wenn ihm eine Frau im Leben fehlte, war das hier wohl nicht der Grund, wieso er gerade diese junge Frau aufsuchte.
Auf ihre Begrüßung entgegnete er nichts, ging stattdessen still hinter ihr ins Zimmer, sah sich kurz um. Sehr gemütlich und gut eingerichtet. Eher skeptisch ging sein Blick zum Kreuz, welches dort an der Wand hing, wenn auch nur kurz. Er hielt nichts von Gott. Wenn es ihn gäbe, hätte dieser nicht so viel Unglück über seine Familie gebracht. Durchaus gläubig war seine Familie gewesen. Selbst Rafael in jungen Jahren. Doch als mehr und mehr Menschen starben, wandte sich Rafael von dem Glauben ab.

"Signora, ich bin aus anderen Gründen hier, als Ihr es wahrscheinlich gewohnt seid.", erklärte er, während er sich ihr gegenüber stellte.
"Mein Name ist Rafael Santoro. Mir wurde ein Hinweis gegeben, dass Ihr mir vielleicht helfen könnt. Vermutlich seid Ihr mir sogar eine sehr große Hilfe." Das inzwischen jemand drittes dazugekommen war und mithörte, bemerkte nicht einmal der Assassine. Ein Dieb war eben ein sehr guter Künstler. Und somit auch im Thema Tarnung.
"Natürlich werde ich Euch dementsprechend bezahlen.", meinte er und sah sie erwartungsvoll an. Ja, sie war seine letzte Hoffnung. Wie lang müsste er noch nach diesem Mann suchen? Aber ganz klar war: er würde niemals aufgeben. Selbst, wenn Rizzi nach England flüchtete, würde Rafael ihm hinterher jagen.
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Alessia Rossi
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BeitragThema: Re: Die Eingangshalle   28/11/2016, 4:07 pm

29. März 1480
16 Uhr 30
Als nächste posten: Filip Valentini, Rafael Santoro, Alessia Rossi

Alessia fiel das Schweigen auf. Sie drehte sich auf dem Absatz um und betrachtete den Mann misstrauisch. War er möglicherweise gar nicht deshalb da? Natürlich wusste Alessia, dass einige Männer manchmal nur dafür bezahlten, dass die Kurtisanen sich um einen anderen Mann kümmerten, aber normalerweise suchten diese Männer dann Kurtisanen auf, die auf der Straße nach Kundschaft suchten und kamen nicht in die Rosa Colta. Also war ihr Blick forschend, etwas abschätzend.
Dass er schwieg machte ihn auch nicht sympathischer oder weniger seltsam.
"Signore?" fragte sie also und lächelte bezaubernd. Wenn er gewaltsam wurde hatte Alessia wenigstens ein paar Schritte Abstand. Manche Männer waren so, tranken, waren ganz ruhig und gingen nach Hause. Nachdem sie von ihrer Frau vertrieben worden waren suchten sie sich dann eine andere- Bis sie winselnd zu ihren Ehegattinnen zurückkrochen. Sie konnten ganz nüchtern wirken, aber sie hatten eine Fahne bis zum Himmel und einen roten Handabdruck auf der Wange.
Alessia betrachtete ihn noch eingehender, ganz kühn geworden. Nein, das traf nicht auf ihn zu. Warum also war er hier? Und warum redete er nicht?
Sie betrachtete ihn unnachgibig als er näher kam, hob Kinn und Nase und brachte so einen selbstsicheren, fast überzeugten Ausdruck zum Besten. Außerdem konnte sie ihm nur so in die Augen sehen.
Eine Hilfe sollte sie sein, ach, eine Hilfe war sie oft. Sie schmunzelte aber als sie seinen Ausdruck sah. "Bin ich so sehr vonnöten?" fragte sie dann und genoss seine Hilflosigkeit. "Wieso?" Das Schmunzeln verschwand. "Wer hat gesagt, dass ich es sein muss?" Dennoch kam Alessia näher. Er sollte sich nicht umentscheiden, nur erleutern, wie wichtig Alessia in diesem Szenario war.

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Filip Valentini
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BeitragThema: Re: Die Eingangshalle   29/11/2016, 1:05 pm

29. März 1480
16 Uhr 35
Als nächste posten: Rafael Santoro, Alessia Rossi, Filip Valentini

Der versteckte Dieb packte etwas Dörrfleisch aus seinem Beutel und knabberte aufmerksam lauschend auf dem Stück herum. Was Filip da hörte war interessant. Nichts was er erwartet hatte jedenfalls. Einen kurzen Moment überlegte er, ob er denn verschwinden sollte, weil es ihn nichts anging. Aber irgendwo war der Schwarzhaarige auch viel zu neugierig, wenn er mal ehrlich sein musste. Solange er sich bedacht hielt, würde es keinen Stress geben.

Alessia schien sehr vorsichtig. Kein Wunder. Der Besucher wirkte zwar freundlich, doch war er das sicherlich, weil er wie er eben selbst beschrieben hatte, Hilfe benötigte. Abgesehen davon schien er sehr ruhig, fast Unheilbringend. Was das alles auf sich hatte, würde sich wohl noch herraus stellen. Filip musterte ihn nochmal genauer. Was konnte Alessia ihm denn helfen, wenn es nicht das war was sie zu ihrer Berufung gemacht hatte? Am Fleisch nagend überlegte er, machte aber keinen Ton, gab keine Regung von sich. Bis auf das Kauen seines Kiefers. So im dunkeln kauernd war es doch recht kühl. Besonders wenn man gewohnt war der Sonne ausgesetzt zu sein, die gerade heute ziemlich auf dem Buckel brennen konnte.

Was die anderen wohl in der Zwischenzeit machten? Aber eigentlich war das ja auch nicht von großer Wichtigkeit. Das hier war interessanter. Ein Fremder mit einem Geheimnis, so wie es schien, hier in der Rosa Colta. Das konnte ja nur spannend werden. Das letzte Stück Dörrfleisch schluckte er also hinab und betrachtete das Bild hier vor ihm

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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: Die Eingangshalle   29/11/2016, 3:16 pm

19. März 1480
16.35
Als nächstes posten: Alessia Rossi, Filip Valentini, Rafael Santoro

Er merkte sehr wohl ihren Blick auf ihm haften. Selbstbewusst stand sie vor ihm. Würde er eine Abfuhr bekommen? Er würde das auf keinen Fall zulassen. Ja, vielleicht schien er hilflos. Aber wenn er hier keine Antworten bekam, musste er wieder weitersuchen. Und je länger er keine Informationen über Rizzi bekam, desto schneller würden sich seine Spuren verwischen. Wer dachte schon auch noch an einen Kerl, der vielleicht vor Wochen, Monaten in einem Hotel genächtigt hatte, sich an einem Mittwoch auf dem Markt etwas zu essen gekauft oder sich irgendwann mal in einem Freudenhaus vergnügt hatte? Wenn viel  zu viele Leute tagein- tagaus gingen, merkte man sich nicht jedes Gesicht einzeln.
Aber Rafael konnte sich noch zu gut an dieses Gesicht merken. Es war lange her, seitdem Luigi Rizzi entwischen konnte, aber wie er sich bemerkte, wie er schaute... das alles hatte Rafael sich genauestens eingeprägt.

"Es handelt sich um einen Mann, der vor ein oder zwei Wochen hier her kam. Und wie er selbst mir sagte, beauftragte er Euch des öfteren, Luigi Rizzi zu besuchen. Erinnert Ihr euch an den Namen?" Rafael ging davon aus, dass sie viele Männer besuchten. Und trotzdem hoffte er, der Name löste in ihr etwas aus. Von dem Kerl selber, der diesen Auftrag an sie weitergegeben hatte, konnte er nur diese eine Information herausholen. Mehr hatte er selbst mit Rizzi nicht zu tun. Nur, dass er ordentlich bezahlt wurde, wenn er Alessia zu ihm brachte.
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Alessia Rossi
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BeitragThema: Re: Die Eingangshalle   29/11/2016, 5:34 pm

19. März 1480
16:38
Als nächstes posten: Filip Valentini, Rafael Santoro, Alessia Rossi

Als sie ganz allein vor ihm stand ertappte Alessia sich, zu wünschen jemand stände ihr zur Seite. Natürlich war auch sie eine Einzelkämpferin wenn es darum ging, aber der Mann wurde ihr unheimlicher. Fast, als hätte er vier Augen und würde sie mit mehr Sinnen wahrnehmen als mit denen, von denen Alessia wusste. Als könnte er sie viel genauer beobachten. Sogar von hinter ihr- Aber das wüsste Alessia, dann sähe sie unter sich den Schatten von einer Person vor dem Fenster. Immerhin strahlte die Sonne ihr auf den Rücken- Das konnte es nicht sein. Aber das Gefühl beobachtet zu werden blieb haften. Die Kurtisane kannte das Gefühl.
Also starrte sie zurück, ihre Augen waren hart und undurchdringlich wie zwei Nussschalen.
Einen Mann suchte der andere, so eine Hilfe war also gebraucht. Alessia schien, ihre kalte Ausstrahlung behalten. „Rizzi sucht Ihr? Ein widerlicher Typ.“ Sie wollte wissen, wie er zu ihm stand, eh sie ihm zu viel erzählte- Und eigentlich erinnerte sie sich nicht auf Anhieb an den Mann. Man konnte nie sicher genug sein. „Und… Wie sagtet Ihr heißt Ihr?“ Jetzt wurde sie wärmer, verständnisvoller, drehte sich um, den Kopf noch zu ihm, lächelnd, bis sie sich abwenden musste. Mit einer einfachen Handbewegung, die ihren Arm streckte, die Muskeln straffte und das Haar auf ihrem Rücken geradestrich zog sie die leichten Vorhänge zu. Das Fenster blieb aber offen, dazu war ihr die warme Luft noch zu wertvoll. Während Alessia sich also zurückwandte, ihren Stuhl ganz unter den Tisch schob und wieder näher auf den Fremden kam legte sie Ausdruck in ihr Gesicht- Stärke und Überlegenheit, aber eine gewisse Wärme, wie sie nur eine Mutter haben konnte. Gut, dass sie keine war, kein Kind hätte es lang mit diesem Ausdruck ausgehalten. Sachte legte sie ihre Hände an seine Ellenbögen, als sie nah genug war. So baute sie eine gewisse Nähe auf. Vielleicht zu nah für ein Personenpaar ihrer Beziehung- Aber wieder hatte Alessia den Kurtisanen-Bonus. Sie lächelte ihn jetzt sogar an, den Fremden. Glücklich durfte er sich schätzen.

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Filip Valentini
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BeitragThema: Re: Die Eingangshalle   1/12/2016, 2:53 pm

19. März 1480
16:40
Als nächstes posten: Rafael Santoro, Alessia Rossi, Filip Valentini

Nun diese Neuigkeit war anders als Filip sie erwartet hätte. Der Dieb hatte bereits an alles mögliche gedacht. Aber dass Alessias Gast nur einen Herrn suchte, war ja fast langweilig. Wobei... wenn man es sich genauer überlegte, war dem wohl nicht so. Weshalb suchte ein Mann wie er in einem Etablissement wie diesem nach einem ganz bestimmten Typen? Vermutlich weil es zu gefährlich war die Wachen zu fragen. Falls diese überhaut etwas heraus rückten. Vielleicht aber war es eine Sache, die über die Grenzen der Legalität schritt. Also ganz nach dem Geschmack Valentinis.

Filip sah wieder in das Fenster und betrachtete die beiden, aber plötzlich kam Alessia näher und zog die Gardinen zu. Filip fluchte innerlich und kletterte zum nächsten Fenster, welches auch noch in den Raum führte. Doch so weit kam er gar nicht. Eine Dachziegel war brüchiger als andere und schon vor Filips Tritt auf die Ziegel locker gewesen. Sie löste sich also unter dem Gewicht des Diebes, was zur Folge hatte, dass er ausrutschte, sich schnell an der Mauer halten musste und die Ziegel am Boden recht laut zerbarst. Zwei Sekunden lang starrte er hinab. Dann zu dem Fenster. Er lauschte, ohne selbst einen Ton zu machen. Beinahe sogar ohne zu atmen. Hatten sie ihn bemerkt?

OOC: am Handy geschrieben. Verzeiht mir bitte Rechtschreibfehler

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BeitragThema: Re: Die Eingangshalle   2/12/2016, 4:09 pm

19. März 1480
16:41
Als nächstes posten: Alessia Rossi, Filip Valentini

Was Ihr nicht sagt?, dachte Rafael beinahe lächelnd, als die junge Frau vor ihm meinte, dass Rizzi ein widerlicher Typ sei. Er hatte sich also von seiner Art her nicht verändert, so wie der Assassine es aus dieser Bemerkung heraushören könnte. Jetzt war er wenigstens dichter an der Sache drann, wie er sich je vor diesem Besuch vorgestellt hatte. Diese Frau war ein Ticket, diesen Bastard endlich zu schnappen. Es war nur noch eine Frage der Zeit, wann er ihn endlich vor ihm auf den Boden sehen könnte.
Jetzt hakte sie nocheinmal nach, wie er hieße, also antwortete er: "Rafael Santoro, Signora. Ich bin aus Venedig hier hergereist, um Rizzi zu finden."
Das eigentlich sein Freund Leonardo da Vinci der Grund war, wieso er hier war, war ja jetzt nicht der Rede wert. Sie schien noch etwas vorsichtig zu sein, ließ ihn nicht an sich ran, was Informationen anging. Das bemerkte er natürlich gleich. Er musste es also irgendwie brechen. Denn so würde auch er nicht weiterkommen.
Nun wandte sie sich ab, ging zum Fenster und zog die Vorhänge zu. Hatte das etwa einen Grund? Er konnte sich glücklich schetzen, wenn sie ihn jetzt nicht irgendwie ablenken würde. Er wusste zwar, weshalb er hier war, aber auch er konnte manchmal etwas schwach werden, besonders wenn er vor einer leichtbekleideten Frau stand, die dazu nicht einmal schlecht aussah.
Kurz räusperte er sich, als sie sich wieder von den Vorhängen abwandte, einen Stuhl zurecht rückte und erneut auf ihn zukam. Doch der Abstand, der ihm lieber gewesen wäre, wurde nun unterbrochen. Ihre Hände spürte er an seinen Ellbogen, die vom dunklen Stoff bedeckt wurden und kurz atmete er den Duft ihrer Haut ein. Nein, jetzt nicht., sagte etwas in ihm.
Seine Augen gingen nach unten, sein Kopf blieb aber immer noch gerade, bis er ihr wieder in die Augen sah.
Nur eine kleine Bewegung machte er, holte aus einer Tasche einen kleinen Beutel heraus und hielt ihn zwischen ihr und ihm, ohne nur von ihr wegzusehen.
"Sagt mir alles, was Ihr über Rizzi wisst. Hat er Euch ein etwas bestimmtes anvertraut? Hat er Euch verraten, wo er hin wollte und welchen Ort er antstrebte?"hakte er jetzt mit leiserer, dennoch sicheren Stimme nach. Doch ein Krachen war es, was ihn aufblicken ließ, geradeswegs zum Fenster. Etwas schweres war vom Dach hinuntergekommen und geradeswegs auf den Boden zerbrochen. Das er die kleinsten Geräusche nicht einfach ignorieren sollte, war in ihm schon verankert. Er musste sich also sicher sein, das niemand fremdes dem Gespräch zuhörte. Rafael ließ also von Alessia ab, ging auf das Fenster zu und zog den Vorhang zur Seite, nur um dann seinen Kopf herauszustrecken und gleichzeitig die Wand entlang nach oben zu sehen. Doch es war dunkel. Viel zu dunkel, um irgendetwas erkennen zu können. Noch kurz blickte er in die Richtung, von der die Dachplatte heruntergerutscht war, ließ dann aber ab, zog den Vorhang wieder mit einer Bewegung zusammen und drehte sich wieder zu Alessia um. "Verzeiht.", meinte er nun und ging wieder auf sie zu.
"Vielleicht versteht Ihr diese Dringlichkeit und die Vorsicht. Aber es hat einen bestimmten Grund, weshalb ich nach Rizzi suche. " Er bemerkte den Geldbeutel, den er immer noch in der Hand hielt und nahm ihn jetzt nun etwas höher. Werdet Ihr mir helfen und es annehmen?
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BeitragThema: Re: Die Eingangshalle   2/12/2016, 10:46 pm

Das zarte Lächeln, das Santoro da einband als er ihre bösen Worte hörte nahm Alessia natürlich wahr. Also mochte er Rizzi nicht- Das würde Alessia helfen, wenn sie Informationen erlog.
Sein Name kam ihr nicht bekannt vor. Ein Fremder, denn Alessia kam viel herum. Aus Venedig, vielleicht war er sogar mit Filip bekannt? Konnte ja gut sein, sie schmunzelte wissend und legte provokant, genießend das Kinn hoch. „Dann willkommen in Florenz, Signor Santoro.“ Schnurrte sie in ihrer allerwärmsten Stimme und sah ihn sinnlich an.
Die Entscheidung das Fenster zu schließen war schnell gefällt und sie tat es. Die heiße Nachmittagssonne strahlte so nicht mehr direkt auf Alessias Haut und die musste immerhin seidig und blass bleiben. So ging sie in die Offensive, baute Körperkontakt auf, nahm das Räuspern nur als Einladung seine Unschuld voll auszunutzen. Und es schien Anklang zu finden, den Blick bemerkte Alessia mit Wonne und sie drückte sich ganz leicht an ihn, schwellte stolz die Brust während sie ihm in die Augen sah. Die Bewegung kannte sie, war typisch für Menschen, die Geld hervorholten. Hmm, vielleicht wurde ihm dann heute mehr aufgetischt als Lügen. Oder wahre Erzählungen.
Die Hand ihrem Körper ganz nah fühlte sie und gerade wollte eine Hand abrutschen um die Belohnung zu ergreifen, da redete er und Alessia ließ ihn.
„Wo er hinwollte sollte klar sein.“ Sie senkte seine Augen so wie er eben, auf ihre Brüste. „Von einem Ort hat er dagegen nicht geredet.“
Gerade wollte sie noch einen draufsetzen, wollte Santoro noch mehr irritieren, da gab es ein ratterndes Geräusch und einen kurz darauf eintretenden Krach. Als sei etwas vom Dach gefallen- Etwas Schwereres als nur die Dachziegel von denen es begleitet war. Erst lauschte die Kurtisane noch, ob sie etwas hörte, ließ den Mann ziehen, folgte dann aber. Da war ein dumpfes Krachen vorher gewesen, als wäre jemand ausgerutscht. Es kam nicht selten vor, dass Diebe über die Dächer der Rosa flitzten.
Sie blieb hinter Santoro, hielt eine Hand auf seiner Schulter und eine an der Wand um sich heraus zu lehnen ohne wirklich draußen zu sein oder die Gefahr zu haben, das Gleichgewicht zu verlieren. Sie löste sich, als Rafael sich löste, hatte auch nichts entdeckt und entfernte sich ein paar Schritte, sah ihn dann an, betrachtete sein Gesicht und schmunzelte charmant. Der Charme erreichte seinen Höchstpunkt als er den Beutel hob und mit sanften, weichen Fingern hatte Alessia ihm das Ding schon nach wenigen Sekunden aus der Hand stibitzt, ohne dass es Möglichkeit gab sie aufzuhalten. Nun, Möglichkeit gab es theoretisch schon- Wenn man schwul oder blind war, andernfalls würde einem nämlich nicht das zutiefst liebenswerte Schmunzeln in dem Gesicht der Kurtisane auffallen oder die warmen, ja fast hundewelpenartigen Augen, ganz zu schweigen natürlich von den hochgepushten Brüsten.
„Natürlich biete ich immer meine Dienste an, Süßer.“ Surrte sie dann, als sie den Beutel öffnete, hineinsah und ihn dann in ihrem Ausschnitt verschwinden ließ. Sie strich dann über seine Brust als sie sich umdrehte und wieder die Gardinen zuziehen wollte, da fiel ihr Blick ganz zufällig auf die Figur im Schatten. Es dauerte etwas, dass Alessia überhaupt realisierte, dass da jemand saß, dann strengte sie ihre Augen an und aus dem konzentrierten Blick wurde ein Strahlen. „Filip!“ rief sie aus und sie strahlte. „Filip, du bist in Florenz!“ sie lachte vor Freude. „Komm rein, na los!“
Sie streckte ihm die Hand entgegen, stützte sich mit der anderen auf der Fensterbank, lehnte sich vor und streckte den Rücken durch. Kurz drehte sie sich zu ihrem Klienten um und ihr Gesicht strahlte gerade wie das eines kleinen Kindes, das das lang gewünschte Spielzeug erhielt, nicht wie das einer Verführerin. „Signor Rafael, das ist ein Freund aus Kindertagen.“ Sie strahlte und drehte sich wieder zu Filip um, streckte wieder die Hand aus. „Jetzt komm doch endlich!“

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BeitragThema: Re: Die Eingangshalle   10/12/2016, 11:51 pm

19. März 1480
16:45
Als nächstes posten: Rafael Santoro, Alessia Rossi

Filip betrachtete das Gespräch. Man hatte ihn nicht gemerkt, was gut war. So erhoffte er, dass dies so blieb. Lediglich das Piepsen der Vögel war zu hören. Abgesehen von dem Gespräch der Kurtisane und des fraglichen Gastes natürlich. Der besagte Mann kam dann sogar zu dem Fenster, was Filip unruhig werden ließ. Aber zum Glück passierte nichts weiteres. Bis schließlich Alessia auftauchte. Er lachte dann erfreut auf. Ihre Reaktion war Gold wert. „Ja seit gestern.“ Er kam also geschmeidig durch das Fenster in den Raum und klopfte den Staub auf seiner Kleidung weg. Sofort folgte sein Blick aber dem Weg zu dem Fremden. Immerhin war er noch eine Gefahr für den Dieb. Wie er wohl reagierte? Viele freute es nicht, wenn es raus kam, dass sie beobachtet und sogar belauscht worden waren. Rafael Santoro also... kein Name der ihm bekannt war

„Schön dich zu sehen Perla~ Wer ist dein venezianischer Freund hier?“
fragte er scheinheilig und lächelte wissend, so hatte er sehr wohl mitbekommen, dass dieser einen gewissen Rizzi zu finden versuchte und relativ verzweifelt bei Alessia nach dem Mann fragte. Filip musterte ihn etwas, unter der dicken Bekleidung konnten sehr gut Waffen versteckt sein. Der Kopf der Diebesgilde hatte das schon des öfteren bei Assassinen und auch bei Söldnern gesehen. Selbstredend auch unter seines gleichen, aber Valentini kannte die meisten Diebe, so war Rafael keiner von ihnen. So viel war klar. Einen Augenblick lang dachte Filip an die Position seines Dolches, für den Fall der Fälle, falls es hier doch etwas ungemütlich werden würde

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BeitragThema: Re: Die Eingangshalle   11/12/2016, 9:36 pm

19. März 1480
16:49
Als nächstes posten: Alessia Rossi, Filip Valentini

Rafael presste nur leicht die Lippen aufeinander, als sie meinte, dass Rizzi von keinem Ort gesprochen habe, an den er als nächstes reisen wollte. "Hat er Euch dennoch verraten, welches berufliche Ziel er anstrebt? Ob er bald ein Treffen mit mehreren seinesgleichen hat oder gar von familiären Dingen gesprochen hat?", versuchte er sie zu erinnern. Es musste doch irgendetwas geben. Außer, Rizzis Verlangen war größer, als mit einer Dame wie Alessia über derartige Dinge zu sprechen.

Doch Alessia ließ ihre Hand über seine Brust gleiten, um anschließend zum Fenster zu gehen und den Vorhang zuzuziehen. Er hatte die Befürchtung, dass sie ihn verführen würde. Sie konnte keine Informationen geben, das war ihm klar. War dies also der Ausgleich, dass er sie belohnt hatte? Und das andere Thema war, ob er sich im Griff hatte oder sie wirklich mit ihren Reizen spielen und ihn so ins Bett bekommen würde. Irgendwie fühlte er sich gerade merkwürdig. Natürlich ging sein Blick über ihre schönen Beine und das Mieder, welches ihr Dekollete gut zur Geltung brachte. Überhaupt..wann hatte Rafael zuletzt eine Frau neben sich liegen gesehen? Das war wirklich eine gefühlte Ewigkeit her. Doch was dann kam, war wirklich unerwartet.
Alessia schien draußen etwas zu sehen, erhob dann ihre Stimme und rief voller Freude einen Namen nach draußen. Wer war da draußen? Nun forderte sie den Fremden, herein zukommen und nicht einmal eine Minute verging, als Rafael in das Gesicht eines Mannes blicken konnte. Die Haare waren zu einem Zopf zusammengebunden, die Kleidung so, wie er es nur von einem Dieb erwartet hätte. Sie waren dunkel und trotzdem schlicht, als ob er nichts anderes als ein normaler Bewohner dieser Stadt wäre. Aber gleich hatte Rafael den Fremden durchschaut. Was machte ein Mann wie der vor ihm auf dem Dach? Ein Assassine? Nein, das hätte er sofort auf einen Blick gesehen. Er tippte also auf einen Dieb. Wieso sich etwas vormachen, wenn er seinen Sinnen blind vertrauen konnte? Karten auf den Tisch!

"Was habt Ihr vor dem Fenster zu suchen gehabt?", seine Stimme wurde kälter, ohne den Mann aus den Augen zu verlieren. Angreifen würde er ihn erstmal nicht. Auch, wenn Rafael gerade die Wut übertrumpfen wollte, durfte er nicht gleich die Nerven verlieren. Das war pures Gift und er hatte aus seinen Fehlern gelernt. Würde der Dieb ihn zu nahe kommen, wäre dieser schneller Schweinefutter, als ihm überhaupt lieb war. Und selbst, wenn er aus irgendeinem Grund aus dem Fenster flüchten wollte, würde der Assassine ihm sofort nachjagen. Deswegen setzte Rafael als Waffe erstmal seinen kalten Blick ein, richtete sich noch gerader auf und legte seine rechte Hand leicht an die Schwerthalterung, um ein Zeichen zu machen, wie ernst ihm diese Situation war... Klar, man musste blöd sein, um die elektrisierende Luft nicht zu spüren, die hier gerade herrschte aber trotzdem. Das der Fremde ausgesprochen hatte, dass er wusste, dass Rafael Venezianer war, hatte er sicher bemerkt. Darauf würde er gleich zurückkommen. Ob es an der Aussprache lag? Jedenfalls hatte er sich damit verraten, dass er nicht in diesem Moment rein zufällig aufs Dach gesprungen war, um seiner Freundin einen Besuch abzustatten.
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BeitragThema: Re: Die Eingangshalle   12/12/2016, 4:52 pm

Alessia sah, wie verbissen war, also entschied sie sich Mühe beim Nachdenken zu geben.
"Nun..." Sie legte den Kopf schief und ihre Augen wurden nachdenklich, abschätzend. Rizzi... Nun, nicht alle Männer stellten sich mit Namen vor, wenn sie in die Rosa traten, so hatte es ja nicht einmal Santoro gemacht. Aber Alessia strengte sich an, ging jeden reichen Mann im Kopf durch, der hergekommen war, und als das nicht möglich war versuchte sie die auszuschließen, die nicht auf die bestätigte Beschreibung gepasst hätten. Es blieben dennoch zu viele.
Sie strich also näher, mit eleganten Schritten und ihre Blicken wurden forschend, durchdringend. Sie suchte nach Anhaltspunkten, irgendwas, was ihr zeigte, wer der Mann vor ihr war und was er von Rizzi wollte- Vielleicht gab das Rückschlüsse auf den vergangenen Freier.
Die Narbe fiel Alessia auf, so nah am Auge. Das war sicher kein Unfall aus einem Kinderspiel oder ein Versehen aus Ungeschick gewesen. Sie kniff leicht die Augen zusammen. Hieß das etwa, Santoro lebte gefährlich? Ein Söldner? Ein Dieb? Oder sogar ein Assassino? Templer schien er nicht zu sein, er wollte einfach nicht in das Bild passen, dass Alessia von Templern hatte.
Es gab Umstände, die Alessias Aufmerksamkeit verlangten. Sie strahlte, war ganz aufgeregt vor Freude als der Dieb endlich im Raum stand. "Oh Filip..." Sie strahlte noch. "Ich habe dich so vermisst." damit legte sie die Hände auf dem Rücken zusammen und wandte sich leicht zu ihm, sah ihn aus sanften Augen an. Erst die kalte Frage des immer noch unidentifizierten Santoro ließ sie stocken. Unsicher sah sie vom einen zum Anderen, stolperte einen Schritt zurück.

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BeitragThema: Re: Die Eingangshalle   12/12/2016, 10:24 pm

19. März 1480
16:50
Als nächstes posten: Rafael Santoro, Alessia Rossi

Eindeutig war die angespannte Stimmung nun zu spüren. Demnach vorsichtig verhielt sich Filip auch von nun an. Alles andere würde sich nun wohl als unerquicklich heraus stellen. Am Besten wäre es die Wahrheit zu sagen. Oder zumindest eine Teilwahrheit, um den Mann zufrieden zu stellen und gleichzeitig sich selbst nicht völlig zu offenbaren. „Ich wollte Alessia besuchen, aber dann sah ich dass sie Besuch hat. Also wartete ich etwas um nicht zu stören.“ Er lächelte vordergründig freundlich, war aber auf alles gefasst. Allein wie der Mann da stand und die Hand zu der Schwerthalterung führte, gefiel Filip nicht. Mit einem geübten Blick sah er sich nach Fluchtmöglichkeiten um, aber zu fliehen war aktuell noch nicht vonnöten, also schwiff sein Blick wieder zu seinem Gegenüber und zu Alessia.

Es war nicht das erste Mal, dass er mit solchen Typen zu tun gehabt hatte. Offenbar auch nicht das erste Mal für den Mann hier, sein Schwert einzusetzen. Er wirkte sogar ungewöhnlich ruhig, kein gutes Zeichen für den Dieb. Im Notfall konnte er sich verteidigen, aber gegen einen Assassinen hatte er keine Chance. Für einen Söldner war der Mann zu höflich und zu ruhig. Da Filip bereits ein paar Assassinen sehen durfte und manche sogar relativ gut kannte, war es ihm nicht einmal derart abwegig diesen Rafael auch als einen von ihnen zu sehen. Aber sicher konnte Filip nicht sein, aktuell waren es nur Überlegungen, die er anstrebte. Vermutlich auch ob dieser misslichen Lage.

Alessias Reaktion bedeutete nur, das sie diese Anspannung im Raum spürte. Filip sah sie lächelnd an. Es würde schon nichts passieren. Zumindest nicht wenn Filip sich zügelte benahm. Oft war der Dieb auch einfach nur verdammt frech, was anderen häufiger nicht gefiel. „Ich habe dich auch vermisst. Ist schon lange her.“ Antwortete Valentini dann aber zu Alessia gewandt. Erst nach dem Satz sah er den gefährlichen Mann vor ihm an.

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BeitragThema: Re: Die Eingangshalle   19/12/2016, 5:33 pm

19. März
17.00 Uhr
Als nächstes posten: Alessia Rossi, Filip Valentini

Misstrauisch fiel erst sein Blick auf Alessia, die nicht so recht wusste, wie sie handeln sollte, dann auf den Neuankömmling, der angeblich ein Bekannter der Dame war. Aus Kindertagen kannten sie sich. So hatte sie es ihm jedenfalls erklärt. Und der Herr hätte gewartet, bis sie wieder allein war. Ein Spanner? Da nichts im Bezug zur leidenschaftlichen Hingabe geschehen ist, war es nur immer noch eine Frage, wie viel der Mann mitbekommen hatte. Innerlich rang der übelgelaunte Assassine mit sich selbst. Sein Kopf sagte, er solle ihn ebenfalls mit in dieses Gespräch mit reinziehen. Aber irgendeine andere Stimme, die seiner dunklen Seite, forderte Blut. Jeder, der Rafael ausspioniert hatte, musste mit ewigem Schweigen zahlen. Es war viel zu gefährlich, jemanden laufen zu lassen. Wenn dem aber so wäre, würde Rafael es schon noch früh genug erfahren, ob der Dieb draußen auf den Straßen über ihn sprechen würde oder nicht. Seine Kopfstimme gewann also diesen innerlichen Kampf.
"Nun gut.", grummelte Rafael, nahm die Hand vom Schwert und rieb mit einer Bewegung über seine Nase. Fast so, als hätte man es mit einem beleidigten, kleinen Jungen zu tun. Selbst, wenn Rafael nicht zu dem Mann sah, bemerkte er, wie dessen Augenpaare auf ihn hafteten. Vermutlich lag es an der Ausstrahlung der jungen Frau, weshalb die Situation nicht eskalierte. "Ihr habt Glück. Mir ist gerade nicht danach, Blut zu vergießen. Besonders nicht in einem schönen Zimmer mit noch einer schöneren Frau darin. Und Sauerrei lässt sich nie vermeiden...Bei einem Kampf, versteht sich." Ironie lag in seiner Stimme, ein kleines, eher winziges Grinsen auf seinen Lippen. Wie er jetzt einen Schluck Wein gebrauchen konnte... "Lasst uns offen sprechen. Vermutlich habt Ihr, Signore, schon genug mitbekommen. Da Ihr auf dem Dach gewartet habt, gehe ich davon aus, dass Ihr kein normaler Mann seid, der im Gegensatz zu einem Anderen einfach vor der Tür im Flur gewartet hätte, um eine Dame in einem Haus wie diesem zu besuchen. Da auch ich nicht hier bin, um fleischlichen Gelüsten nachzugehen, werde auch ich nicht verheimlichen, weshalb ich Signora Rossi aufgesucht habe. Und vermutlich könnt auch Ihr mir helfen. ", meinte er nüchtern.
Va Bene, vermutlich wäre das dann soetwas wie ein Ersatz, dafür, dass Alessia nicht die Informationen freigeben konnte, wie Rafael es sich ursprünglich vorgestellt hatte. Schon oft hatte er Diebe nach Rizzi gefragt, hatte sogar die ein oder andere Information herausquetschen können, nachdem er mehr als genug Geldstücke herausgerückt hatte. Und sobald ein Dieb Geld sah, konnte man davon ausgehen, dass er einem helfen würde. Also kramte Rafael Santoro nach seinem eigenen Geldbeutel, holte diesen aus dem Inneren seines Umhanges hervor, der immer fest an seinem Körper lag, seufzte kurz, zählte nochmal nach und musste feststellen, dass es nicht gerade fiel war. In der Hoffnung, es würde dennoch reichen, ließ er die Goldstücke in seine eigene Hand fallen und hielt sie dann anschließend zur Sicherheit selbst fest. Würde sie nicht herausrücken, bevor er keine vernünftige Antwort auf seine nächste Frage bekam:"Wie viel könnt Ihr mir über den Templer Luigi Rizzi erzählen?" Er hoffte jedenfalls, dass Filip anbeißen würde, nachdem dessen Augen die Geldstücke erfasst hatten. Vermutlich wusste er schon, dass Rafael ein Assassine war, wenn er nicht dumm war. Immerhin hatte Santoro ihm gerade noch einen Anhaltspunkt gegeben, indem er sagte, dass er nach einem bestimmten Templer suchte.
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BeitragThema: Re: Die Eingangshalle   21/12/2016, 2:41 pm

19. März
17.00 Uhr
Als nächstes posten Filip Valentini und Rafael Santoro

Alessia war sich nicht sicher, was sie tun sollte. Die Aufmerksamkeit hatte sich von ihr abgewandt, ihr Charme war nicht mehr ausreichend um über die Anwesenheit des Diebes hinwegzutäuschen.
Natürlich wurde sie noch beachtet, bemerkt, aber käme es zu einer Auseinandersetzung hätte sie keine Möglichkeit, Santoro abzulenken: Sein Augenmerk lag auf Filip und seiner Anwesenheit.
So entspannte es sie auch ungemein, als die Hand des Venezianers nicht mehr auf seinem Schwert ließ. Natürlich war sie als gute Freundin Filips davon überzeugt, er könne, egal wie stark Santoro war, einfach vor ihm davonlaufen, allerdings war sie nicht scharf darauf, es darauf ankommen zu lassen.
Alessia bemerkte, dass es ihre Aufgabe war, das kompliment zu bemerken und sie kicherte freudig, strahlte ihren Besucher offenherzig an.
Über die Ironie hörte sie einfach hinweg.
Alessia sah ihnen zu, betrachtete den Geldbeutel, den Santoro mit der Frage nach Rizzi ans Tageslicht beförderte. Dann flog ihr Blick zu Filip. Ob er sich darauf einließ? Ob er mehr wusste als Alessia? Nahm Santoro ihr am Ende den Geldbeutel noch weg, wenn Filip mehr zu berichten wusste?! Er hätte doch nicht die Unverfrorenheit, ihr in den Ausschnitt zu fassen, nur um sie für fehlendes Wissen zu bestrafen? Vorsichtshalber trat Alessia einen Schritt zurück, betrachtete beide ernst und achtete darauf, keinen länger aus den Augen zu lassen als nötig.
Nebenbei ratterte es in ihrem Kopf nach dem Namen Rizzi, nach einem Templer. Ihr war, als wisse sie etwas, aber sie konnte beim besten Willen nicht sagen, was. Immer wenn sie versuchte sich genau daran zu erinnern entschlüpfte der Gedanke und ihre Aufmerksamkeit richtete sich wieder auf Santoro und Valentini.
Es gefiel ihr nicht, nicht zu wissen, was als nächstes kam. Das war kein Gefühl, das sie oft hatte.

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BeitragThema: Re: Die Eingangshalle   6/1/2017, 9:24 pm

19. März
17:10 Uhr
Als nächstes posten Rafael Santoro und Alessia Rossi

Filip betrachtete den Mann fragend und doch sehr genau. Denn wie es schien, war er keineswegs erfreut die diebische Elster namens Filip zu sehen. Da noch keine Waffen gezogen wurden, oder gar Wurfmesser flogen, die ihm tatsächlich entgegen geworfen wurden als Beleidigungen, entspannte er sich minimal. Das bedeutete aber nicht, dass er unvorsichtiger wurde. Einen Moment lang fragte er sich, ob Alessia solch eine Situation schon einmal erlebt hatte. Als Kurtisane bekam man schon so manches mit, aber sie waren wie Diebe, wenn es um eingemachtes ging. Dann waren sie schneller verschwunden, als man Leonardo Da Vinci sagen konnte. Rafael begann offener zu sprechen, so befand er sich wohl gerade in einer ungewöhnlichen Lage. Filip hatte das ungute Gefühl, dass er sonst nie derart offen sprach ohne danach zu töten. Aber bisher hatte Filip auch kein sonderlich detailreiches Bild von diesem hochgewachsenen und düster wirkenden Mann. Valentini nickte langsam, auf die Bemerkung, er sei kein „normaler Mann“ da er nicht wie jeder andere vor der Tür sondern vor dem Fenster, auf dem Dach gewartet hatte.

Nun wollte Santoro seine Hilfe? Nun das wurde ja immer interessanter hier. Ganz genau beobachtete er die Bewegungen des Mannes, auch als er seinen Geldbeutel hervor holte. Nicht nur Santoro zählte, auch Filip schätzte den Wert des Beutelinhaltes ob Größe, schätzbare Schwere und das Klingen der Münzen ab. Als sie dann in die Hand Rafaels glitten, schmunzelte Filip und setzte sein charmantes Lächeln auf. Bevor er jedoch überhaupt ein einziges Wort sagte, ließ er sich die Worte des anderen noch einmal genau durch den Kopf gehen.

Er suchte einen Templer, war selbst kein Dieb, Söldner, Arzt oder was auch immer. Nein das hier war ein waschechter Assassine. Diesen Gedanken hatte Filip bereits vorher im Kopf schweben gehabt. Aber diese Tatsache ließ den schwebenden Gedanken handfest werden. Filip sah zu Alessia. Sie machten den Typen hier wirklich arm, es amüsierte Filip sogar fast. Endlich wandte er seine Stimme an Rafael. „Ich bin mit Euresgleichen vertraut.“ Stellte er zuerst einmal klar. Vielleicht vertraute er ihm so selbst vielleicht irgendwann. Was bedeutete, dass der Dieb möglicherweise immer mal wieder etwas Gold für Informationen erhalten könnte. Oder für Ablenkungsmanöver. „Der Name ist in diesem Land kein Einzelfall, aber da Rizzi hier öfter mal zu sehen war und er zudem ein Templer ist, habe ich Möglichkeiten Informationen zu beschaffen.“ Fast summte er. „Für einen gewissen Preis versteht sich.“ Aktuell würden ihm die Münzen in Rafaels Hand genügen. Aber wenn Santoro genaueres benötigte, oder gar Informationen über andere Templer… dann würde es teurer werden.

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BeitragThema: Re: Die Eingangshalle   8/1/2017, 1:32 pm

19. März 1480
17:12 Uhr
Als nächstes posten Alessia Rossi und Filip Valentini

Aaaah, das gefiel Rafael. 'Ich bin mit Euresgleichen vertraut.', hatte der Dieb gesagt, was den Assassinen dazu bewegte, kurz zu nickte und ein leichtes Lächeln auf seine Wangen kommen ließ. Natürlich war auch er angespannt und vorsichtig, aber trotzdem wurde er von mal zu mal immer lockerer, je länger die zwei sich gegenüber standen. Doch auf die ersten Worte des Diebes entgegnete er nichts. Erst, als er meinte, er könne Informationen sicherlich beschaffen, öffnete Santoro den Mund, um etwas zu sagen: "Dann kann ich Euch beim Wort nehmen? Selbst, wenn ihr nun mit meinen Geld verschwindet, seid Ihr Euch doch bestimmt sicher, dass Ihr nicht einfach so davonkommen werdet?" Nicht jedem Dieb sollte man vertrauen, davon konnte Rafael ein Lied singen.Aber wenn dieser Langfinger schon mal mit anderen Assassinen zu tun hatte, dann würde er dies vermutlich auch wissen.

Rafael jedenfalls sah den Mann nochmal forschend in die Augen. Manchmal erkannte er, wenn jemand log, manchmal aber auch nicht. Aber wie dem auch sei, dachte sich der dunkelhaarige Mann, seufzte dann doch kurz auf und sah die Geldstücke an, die in seiner Hand lagen. Nach einer kurzen Weile jedoch gab er die Münzen zurück in den kleinen, ledernen Beutel, hielt ihn noch etwas in der Hand fest, während er Valentini nochmal kurz ansah, doch ging dann auf ihn zu und reichte ihn diesen. "Ich nehme Euch beim Wort, Signore. Ich bin über jeden kleinsten Hinweis dankbar, wo Rizzi sich derzeit aufhalten könnte. Seht das hier als Vorbezahlung an. Ich lege großen Wert auf Zuverlässigkeit.", sagte Santoro und ließ den Geldbeutel in Filips geöffnete Handfläche fallen.
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BeitragThema: Re: Die Eingangshalle   12/1/2017, 7:17 pm

19. März 1480
17.18 Uhr
Als nächstes posten Filip Valentini und Rafael Santoro



Alessia folgte der Szene still. Sie sagte nichts, sie machte keinen Laut. Sie lauschte nur.
Das war eine wichtige Eigenschaft einer Kurtisane, gerade zu dieser Zeit und unter gegebenen Umständen und so hatte sie sich bald zum Talent gemacht, den Mund zu halten.
Es war wohl ganz natürlich, dass auch die begann, den Inhalt des Geldbeutels abzuwägen- konnte sie doch nicht ausschließen weniger entlohnt zu werden, als Filip- und das, obwohl sie mindestens doppelt so liebreizend und dreimal so charmant war.
Zwar musste Alessia sich in der Rosa Colta nicht um ihr Einkommen kümmern, hatte sie doch immer genug, es war allerdings nie schlecht seine Finanzen im Auge behalten. Und so auch seine Chancen. Sie schlich zum Fenster, schloss es und zog die Vorhänge zu, strich auf dem Rückweg hinter Santoros Rücken und ließ die Hände daran hinaufstreichen, bis zu den Schultern wo sie massierend den Daumen gegen seine Schultern drückte. Obwohl er sehr viel größer war als Alessia- ihr Blick fiel auf Filip und sie machte sich noch einmal bewusst, dass es ja doch irgendwie ihr Bruder war.
„Wir sind das beste Duo, das Ihr zur Suche konsultieren konntet.“ Schnurrte sie in sanfter Stimme und zwinkerte Filip zu. „Wir finden Rizzi.“

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BeitragThema: Re: Die Eingangshalle   14/1/2017, 11:03 pm

19. März 1480
17:20 Uhr
Als nächstes posten Alessia Rossi und Rafael Santoro

Filip lächelte dann verschmitzt. Santoro schien ihm zu vertrauen, zumindest mehr als vorher. Das war ein gutes Zeichen. Auf die Frage ob er ihn beim Wort nehmen könnte, nickte Filip nur einmal, leicht lächelnd. Santoro war nun also sein Auftragsgeber und damit musste Filip sich versuchen gut anzustellen, denn das bedeutete vielleicht mehr Geld oder mehr Aufträge.

Log Filip? Nein. Also ja, er log sehr oft um zu seinem Vorteil zu kommen oder sich aus schwierigen Situationen zu winden. Doch diese Informationen wollte und konnte Valentini Santoro liefern, wenn man ihm etwas Zeit gab. Der Kopf der Diebesgilde kannte viele Menschen in Florenz, die ihre Augen und Ohren überall hatten. „Meine Leute und ich werden unser Bestes tun.“ Damit gab er einen kleinen Hinweis, dass Filip nicht nur ein gewöhnlicher kleiner Taschendieb, sondern der Kopf der Schlange war. Er nahm das Geld nun charmant grinsend an, steckte es weg und betrachtete Alessia. Ja sie würden sich den Endbetrag teilen müssen, aber mit ihr teilte er gerne. Sie war sozusagen fast wie seine Schwester. Es war fast amüsant wie sie über das Gewandt des Assassinen strich. Wollte sie ihm noch mehr abluchsen? Nach einem kleinen Schäferstündchen vielleicht? Filip lachte innerlich und sah wieder zu Santoro auf. „Soll ich Euch alleine lassen?“ Er zwinkerte Alessia zu. „Ich könnte ja schon mal die ersten Vorbereitungen treffen.“

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BeitragThema: Re: Die Eingangshalle   15/1/2017, 2:33 pm

19. März 1480
17:22 Uhr
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Die Antwort des Diebes überraschte Rafael Santoro doch etwas. Seine Leute also...hielt sich also in einer Gruppe auf, der Gute. Keine schlechte Idee. Auf diese Antwort jedoch gab Santoro nur ein kleines Nicken und lächelte ihm ebenfalls zu. Auch, wenn es nur winzig war, konnte man es deutlich erkennen. Wenn es nach ihm ginge, konnte es nicht schnell genug gehen, um den Ort aufzusuchen, wo Rizzi sich befand. Aber er brauchte Geduld..und zwar jede Menge. Wie lange hatte er auf diesen Moment gewartet, damit ihm irgendwann mal jemand eine Antwort geben konnte? Rizzi war eine Schlange..Ein Wurm eher gesagt. Verkroch sich in jedes Loch, sobald man das Dach seines Unterschlupfes anhebte und das Sonnenlicht auf ihn schien. Selbst einen Wurm konnte man am Ende noch irgendwie packen und im ganzen herausziehen, wenn man sich nicht dumm anstellte. Und wenn er weg war musste man mit bloßen Händen hinterhergraben. Und selbst dann war er weg...in seinen vielen Gängen in der lockeren Erde, die er sich selbst grub, spurlos verschwunden. Und wann fand man schon den ein und denselben Wurm nochmal zum zweiten Mal?

Valentini grinste ihn an, während er das Geld wegsteckte und wenig später fragte, ob er sie alleine lassen sollte. Denn Alessia trat hinter Rafael wie eine schnurrende Katze, um ihre Hand über den Rücken des Assassinen gleiten zu lassen, bis hin zu seiner Schulter, um ihn zu massieren und gleichzeitig zu sagen, dass er etwas besseres wie das Team nicht gefunden hatte, was aus ihr und dem Dieb bestand. Filip fragte, ob er die zwei alleine lassen konnte, da er nun alles vorbereiten konnte. Hin und hergerissen war Santoro von Alessia, doch ließ es sich nicht anmerken, weshalb er nickend sagte: "Grazie, Signore.", was wohl die Antwort auf alles war.
Eigentlich hatte Rafael nicht vor, hier noch weiter zu bleiben, doch vergaß er sich selbst, bei der Anwesenheit dieser Dame.
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BeitragThema: Re: Die Eingangshalle   16/1/2017, 4:33 pm

19. März 1480
17.25 Uhr
Als nächstes posten Filip Valentini und Rafael Santoro


Alessia lachte leise. Sie lachte klar, nicht verächtlich, nicht falsch, nicht aufgeblasen.
Ehrlich war es dennoch nicht.
„Hier, allein?“ fragte sie und kam nun um Santoro herum, um sich auf Filips Seite zu stellen. Sie betrachtete den Mann vor sich- den Assassinen. Nein, Alessia lag nichts an diesem Assassinen. Sie kannte ihn seit wenigen Minuten, sie sprachen bis jetzt nur über seine Pläne und er brauchte Alessia nur, dass sie etwas für ihn tat. Seine erste Priorität war nicht sie, seine erste Priorität war Rache, das war der Kurtisane klar. Ihm lag so auch nichts an ihr. Alles was sie waren, waren Kollegen. Verbündete.
Alessias komplette Berufsbeschreibung bestand darin, Männer gut fühlen zu lassen, Wärme zu schaffen, wo keine war: wenn es sein musste, und bei vielen Männern musste das sein, auch mit körperlichem Vergnügen.
Das hatte sich jetzt geändert, mit Eintreten des Bundes. Sie mussten sachlich bleiben, sonst würden sie keinen Erfolg haben und Rizzi würde verschwunden bleiben.
Alessia war sich dieser Distanz bewusst. An ihrem Charakter und änderte das allerdings nichts. So warf sie Santoro einen koketten Blick zu, eh sie sich an Filip wandte und seinen Pferdeschwanz anschnipste.
„Ich denke für die ersten Vorbereitungen bedarf es etwas mehr planerischem Talent als dem, was du aufbringen könntest.“ Surrte sie dann, als mache sie ihm ein Kompliment. Sie betrachtete ihn dabei von der Seite, mit schiefgelegtem Kopf und großen Augen, dass man ihr eigentlich gar nicht böse sein konnte. Dann löste sie sich weit genug um Santoro anzusehen. „Wenn Ihr Ergebnisse braucht, fragt nach Alessia Rossi. Meine Schwestern wissen dann, zu wem genau Ihr wollt.“ Ihr Lächeln wurde amüsiert und die Augen glitzerten herausfordernd. „Lasst Euch nicht von Ihnen ablenken, das tun sie am liebsten.“

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BeitragThema: Re: Die Eingangshalle   18/1/2017, 6:41 pm

19. März 1480
17.30 Uhr
Als nächstes posten Rafael Santoro und Alessia Rossi

Nun, da alles geklärt zu sein schien, überlegte Filip gleich wie er das am geschicktesten anstellte, dass Rafael zum ersten schnell Neuigkeiten erlangte und zum zweiten Filip mehr profit heraus schlagen konnte, ohne sich zu sehr in Gefahr zu begeben. Der Dieb musterte die beiden noch einmal kurz und wollte sich gerade abwinden, während er den Geldbeutel sicher verstaute. Doch Alessia wollte scheinbar nicht mit Santoro alleine sein. Natürlich folgte auf ihre neckende Aussage ein böser Blick von Filip. Nicht genug planerisches Geschick? Dann kannte sie Filip aber ganz schlecht. Doch es war Alessia, so wie Filip sie kannte, wollte sie ihn sicherlich nur ärgern. Wie es die Kurtisane gerne tat.

"Hast du denn heute Mittag noch etwas vor?"
Fragte er sie also. "Wenn nicht können wir uns ja gleich zusammen setzen und bereden wie wir vor gehen." Sein Blick fiel auf Santoro. "Da müsst Ihr aber nicht dabei sein, wenn Ihr zutun habt. Wir kümmern uns schon darum." versicherte Filip dem Assassinen erneut. Jemanden wie ihn würde er nciht verarschen. Dafür lag dem Schwarzhaarigen aber doch noch zu viel am Leben.

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