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 Frauen, Männer und andere Katastrophen

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Ezio Auditore
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BeitragThema: Frauen, Männer und andere Katastrophen   19/2/2017, 12:30 am

Mit wachsamen Augen blickte Ezio auf die vielen Kanäle die sich vor ihm erstreckten. Er hatte sich verlaufen, so ungerne es auch zugab. Der Assassine war das erste Mal in Venedig und diese Flüsse und Brücken sahen alle gleich aus. Er hatte weder eine Ahnung wo er hergekommen war, noch wohin er gehen sollte. Sein Weg würde zu einem kleinen Bordell führen, bei dem er nach Informationen über eine bestimmte Person suchen wollte. Allerdings würde das nicht wirklich funktionieren, wenn er sich weiter hier im Kreis drehte. Ein Seufzen verließ seine Lippen und sein Blick suchte nach Gestalten, die ihm helfen konnte. Seine Augen blitzten erfreut auf, als er einen kleinen Dieb entdeckte, der gerade etwas zu stehlen versuchte. Schnell heftete er sich an den Jungen und nagelte ihn an einer verlassenen Gasse an die Wand. „Scusa! Ich will nichts böses, nur Eure Hilfe.“, bat er den Fremden und ließ seinen Griff ein wenig lockerer, um seine Worte zu unterstreichen. Wenige Minuten später folgte er dem Dieb durch die Gassen und versuchte erst gar nicht sich den Weg zu machen, da er wusste, dass er es wieder vergessen würde. So gut er auch in seinen Aufgaben war, diese Kanäle waren einfach wirklich kompliziert! Endlich bei seinem Ziel angekommen blieb er kurz stehen und sah auf die große Fassade, die sich vor ihm ausbreitete. Das Bordell wirkte einladend und die hellen Farben wirkten typisch für Venedig. Ezio reichte dem Jungen eine Münze und betrat dann die Türe. Der Geruch nach Parfum und Schweiß drang in seine Nase und er lächelte ein wenig. Es war lange her, seit er das letzte Mal solch ein Gebäude betreten hatte. Das letzte Mal war in Florenz bei Paola gewesen, welche er schon lange nicht mehr gesehen hatte. Kurz fragte er sich, ob es ihr gut ging. Seine Schritte waren leise und er bemerkte die Blicke der Frauen auf sich. Ein weiches Lächeln zog sich über seine Lippen, während er nach einer bestimmten Person Ausschau hielt. Man hatte ihm verraten, dass sie wohl die meisten Informationen über all das Treiben hier besaß. „Buonasera! Ich suche eine gewisse Serena Vasari“, erklärte er nun der Kurtisane, die ihm am nächsten stand. Dabei hatte er noch immer ein breites und freundliches Lächeln aufgesetzt und öffnete seine Hände zu einer begrüßenden Geste. Hoffentlich war die Gesuchte heute überhaupt anwesend, ansonsten würde er wohl woanders sein Glück versuchen müssen.

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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: Frauen, Männer und andere Katastrophen   19/2/2017, 12:50 am

Oh ja, das hatte verdammt nochmal gut getan nach gefühlt ewiger Zeit der Einsamkeit. Obwohl das letzte Mal erst eine Woche her war, hatte sich so mancher Druck aufgebaut, die natürlich jeder Mann nach gewisser Zeit verspürte. Aber was sollte man auch sagen? Hier liefen so viele schöne Frauen herum und er konnte froh sein, wenigstens im Bordell gern gesehen zu werden.

Mit der ein oder anderen Frau auf der Straße war es dann doch etwas schlimmer und Weiber gingen eher selten in Kneipen, wo man auch Rafael sehr häufig antreffen konnte. Er war immerhin ein Junggeselle. Nach seiner Assassinenausbildung und den ein oder anderen Zwischenfällen kam er bisher nicht darauf, sich eine Frau zu suchen. Er selbst bezeichnete sich als beziehungsunfähig, aber auch nur, weil seine letzte, richtige Beziehung einige Jahre her war und nicht mal lange angedauert hatte. Und nun mussten eben die Frauen dafür her halten, die für diese Geselligkeit Geld verdienten.

Auf Rafaels Oberkörper hatten sich Schweißperlen gesammelt. Seine länglicheren Haare waren zerzaust und ein entspanntes Grinsen lag auf seinen Lippen. "Bella Donna....", meinte er und schloss dabei die Augen, ehe er tief durchatmete. Nur sein Unterkörper war bedeckt. Sein Atem ging noch immer schwer, während er jetzt einen Arm unter seinen Kopf legte, um diesen damit abzustützen. "Man hat mir nicht zu viel versprochen, als man mir Euch empfahl. Ihr versteht Euer Handwerk.", er lachte leicht, öffnete wieder die Augen und blickte zu der schönen Dame über sich, deren Name Serena Vasari war. Ja, hübsch war sie und es traf sogar vollkommen seinen Geschmack. Als sie im Moment fertig wurde, legte er eine Hand auf ihren nackten Rücken, um sie anschließend vorsichtig zu ihm hinunter zu drücken, um seine Lippen auf ihre zu legen.

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BeitragThema: Re: Frauen, Männer und andere Katastrophen   19/2/2017, 1:16 am

Der Tag war ruhig verlaufen und Serena hatte einiges an Kundschaft gehabt. Jetzt stand bereits die Sonne hoch am Himmel, der Nachmittag neigte sich also dem Ende. Die junge Frau lächelte den Mann an, auf dem sie lag und strich ihm mit einer Hand das wirre Haar aus der Stirn. Es kam selten vor, dass sie Männer im Bett hatte, die es sich einerseits leisten konnten sie zu bezahlen und andererseits auch noch gute Liebhaber waren.

Nackt wie sie nun noch war, räkelte sich Serena und schloss kurz die Augen, als sie sein Kompliment vernahm. Natürlich bekam sie Schmeicheleien wie diese öfters zu hören, doch nicht häufig hatte sie einen Assassinen bei sich, der sie nicht ausquetschen wollte.
„Ihr seid ein Schmeichler, mein Lieber.“, antwortete sie mit einem sanften Lächeln und erwiderte den Kuss, den er ihr gab. Seine Lippen waren weich und der Griff mit dem er sie an sich drückte sanft und alles andere als grob. Tatsächlich war es das erste Mal seit einiger Zeit, dass Serena einen Kunden wirklich genossen hatte.

Sie löste die Lippen von seinen, erhob sich in einer fließenden Bewegung und trat an einen kleinen Tisch im Raum. Das Sonnenlicht fiel auf ihre Rundungen, während sie zwei Gläser des teuren Weins eingoss, ehe sie leichtfüßig zum Bett zurück kehrte und Rafael eines reichte. Serena nahm einen tiefen Schluck und strich sich das leicht lockige Haar aus dem Gesicht, ehe sie verschmitzt lächelnd zu ihm herunter sah. Es war ihr wichtig ihm so viel Zeit zu geben wie er wollte, denn immerhin hatte er definitiv gut bezahlt. Außerdem schien er Anstand zu besitzen und ein gewisses Maß an Verständnis wann seine Zeit überschritten wäre. Ganz anders als so manch anderer wohlhabender Kunde, mit dem sie bereits das Bett geteilt hatte.

„Trinkt mio amico.“, schnurrte sie, ehe sie ihr eigenes Glas beiseite stellte und sich wie eine Katze sanft an seine Seite schmiegte.
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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Frauen, Männer und andere Katastrophen   19/2/2017, 1:34 am

Eine Weile stand Ezio alleine im Eingang des Bordells und konnte nur das Grunzen einiger Männer und das Kichern von ein paar Frauen hören. Er musterte die Einrichtung um sich herum. Eine Treppe mit geschnitztem Geländer führte einen Stock nach oben, dorthin war auch die Frau verschwunden, die er wegen Serena gefragt hatte. Ein paar Kaseinzeichnungen zogen sich über die Wände und zeigten Blumen und Vögel, die sich über weitere Ornamente zierten. Es war ein schöner Anblick und ein wenig musste er ans einen Freund denken, der wohl noch immer in Florenz war. Ob Leonardo wohl gefallen an diesen Zeichnungen gefunden hätte? Ein wenig strich er mit den Fingern über die raue Wand und sah auf, als er wieder eilende Schritte auf sich zukommen hörte. Das Mädchen deutete ihm, dass er ihr nach oben folgen sollte und so setzte er sich in Bewegung und trat nach oben.
Das Holz knarrte leicht unter seinem Gewicht und wenig später hatte er den oberen Stock erreicht. Hier waren die Geräusche lauter und er sah kurz er wollte gar nicht wissen, wer sich alles hinter den Türen verbarg. Sie blieben vor einer der Türen stehen, hinter der es still zu sein schien. Vielleicht war ja Serena bereits alleine und er würde sie einfach fragen können. Die Kurtisane die ihn hergeführt hatte nickte ihm kurz zu und verschwand wieder nach oben. Mit einer schnellen Bewegung hob er die Hand und klopfte dann leicht gegen die Türe. Hoffentlich riss er nicht gerade jemanden mitten aus dem Liebesspiel. Er hatte gerade nicht wirklich Lust dazu, einem wütenden Mann entgegentreten zu müssen. Er war nicht hier gekommen um zu kämpfen, sondern einfach um zu reden. Sich an den Türrahmen lehnend, wartete er also auf eine Antwort.

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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: Frauen, Männer und andere Katastrophen   19/2/2017, 1:45 am

"Es scheint Euch offensichtlich zu gefallen.", meinte er nach dem Kommentar, dass er ein Schmeichler sei. Natürlich meinte sie es ernst. Wieso sollte sie ihm etwas vorspielen? Sie hatte ihm immerhin nicht den Beischlaf vorgespielt und genug bezahlt hatte er immerhin. Jedenfalls hatte er gut investiert.
Nachdem sie den Kuss angenommen hatte, richtete sie sich auf, ging zu einem Tisch und Rafael beobachtete sie. Genoss den Anblick, welcher sich ihm dort bot: die Sonnenstrahlen fielen auf ihren schönen Körper, während sie das Beste vom Besten in zwei Becher füllte, um damit zurück zum Bett zu gehen.
Nun schmiegte sie sich an ihn und er löste die Hand unter seinem Kopf, um sie nun um das Mädchen zu legen und mit den Fingern sanft über ihre weiche Haut streichelte. Selbst trank er dabei einen Schluck und stellte den Becher auf das Tischchen neben dem Bett.

Abermals schloss er die Augen, ohne nur daran zu denken, mit dem Streicheln aufzuhören, als die Ruhe plötzlich von einem Klopfen an der Tür gestört wurde. Abermals öffnete er seine Augen und sah nun weniger entspannt zu dem störenden Geräusch, doch machte kein Drama daraus, sofort aufzustehen und sich anzuziehen. Vermutlich nur eins der anderen Mädchen, dachte er sich.
"Ihr wollt doch etwa nicht aufstehen?", hakte er nach und sah sie an, als sie im Begriff war, sich aufzurichten.
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BeitragThema: Re: Frauen, Männer und andere Katastrophen   19/2/2017, 1:59 am

Serena schüttelte nur lachend den Kopf. „Ja es hat mir tatsächlich gefallen. Ihr müsst wissen, ich habe nicht immer gepflegte und vor allem gewaschene Kundschaft.“, antwortete sie mit einem gequälten Lächeln, ehe sie ihr linkes Bein um sein rechtes schlang und somit auf der Seite an ihn geschmiegt lag. Seine Finger strichen zärtlich über ihre weiche Haut und sie genoss es ehrlich. Einen Moment lang schob die junge Kurtisane einfach alle Gedanken beiseite und blieb im Hier und Jetzt – doch natürlich war ihr dieser Moment nicht lange vergönnt, denn es klopfte viel zu früh an der Tür.

Ihr Besucher stand auf, wirkte leicht angespannt und zog sich an. Serena legte die Stirn in Falten und hob eine Augenbraue. Wer würde es wagen sie zu stören, während sie Kundschaft hatte? Alle Mädchen im Bordell wussten, dass dies eine sehr schlechte Idee war und Serena sehr leicht erzürnt wurde, wenn man gegen diese ungeschriebene Regel verstieß.
Mit einer einzigen geschmeidigen Bewegung erhob sie sich, straffte den Rücken und hob das Kinn. Ungehalten warf sie sich einen durchsichtigen Morgenmantel über, denn sie schämte sich nicht für ihren Körper und so viele Männer und Frauen hatten ihn bereits gesehen und berührt, da wäre Schamgefühl nun sowieso am falschen Platz.
„Natürlich.“, lächelte sie Rafael kurz zu. „Es ist ein ungeschriebenes Gesetz hier, nicht gestört zu werden. Wer auch immer das ist, sollte einen guten Grund dafür haben.“

Präzisen Schrittes ging Serena zur Tür, öffnete sie weit und streckte das Kinn herausfordernd vor. Sie schreckte nicht zurück, als sie einen jungen Mann erblickte, vermutlich in ihrem Alter, der im Türrahmen lehnte und einen lässigen Eindruck machte.
Halbnackt stand die Kurtisane vor ihm, stemmte die Hände in die Hüften und funkelte ihn mit den Augen an. „Was wollt Ihr hier? Eine geschlossene Tür bedeutet in einem Freudenhaus meistens, dass man nicht gestört werden möchte. Wenigstens habt Ihr den Anstand besessen zu klopfen.“ schnaubte sie ungehalten und legte den Kopf leicht schief. „Nun?“ wartete sie ungeduldig.
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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Frauen, Männer und andere Katastrophen   19/2/2017, 2:18 am

Es dauerte nicht lange, da hörte er schon eine Regung im Raum. Ein wenig spannte er sich dann unsicher an und wartete darauf, dass die Türe aufging. Es dauerte nur ein paar Herzschläge, als dies auch schon passierte. Sein Blick fiel auf eine wirklich schöne Frau, welche nur in einem durchsichtigen Morgenmantel gekleidet war. Etwas unbewusst glitten seine Augen über ihren Körper und er merkte, dass er kurz verlegen wegsah. Er hatte sich eigentlich vorgenommen nicht zu starren, aber das hatte nicht funktioniert – nicht wenn die Tatsache offen lag, dass sie nichts außer diesen dünnen Stoff trug, der nicht wirklich etwas verdeckte. „Verzeiht die Störung Signora.“, begann er dann vorsichtig, als er ihre harten Worte hörte. Es war nicht Ezios Absicht gewesen, sie aus ihrer Tätigkeit zu reißen. Für einen Moment blinzelte er auch kurz an ihr vorbei um zu sehen, welchen Kunden er wohl gerade ziemlich verärgert hatte. Allerdings konnte er nicht wirklich viel sehen und so wandte er den Blick zurück zu der Kurtisane. Sie war noch jung, aber was hatte er sich anderes erwartet.
„Wenn es nicht so dringend wäre, hätte ich gewartet. Doch – ich brauche Hilfe bei einer Sache und man sagte mir, Ihr wärt die Richtige, die man dazu fragen kann.“ Er lächelte vorsichtig und wie er hoffte beschwichtigend und richtete sich langsam ganz auf, damit er nicht wie ein junger Stümber wirkte, der nicht wusste was er tat. Als nun also in gerader Haltung vor Serena stand, glitten seine Finger kurz unter seinen Ärmel, wo er die verborgene Klinge kühl auf seiner Haut spürte. „Es geht um Alessandro Barone – er ist hier nach Venedig geflohen. Wisst ihr etwas über ihn? Ich werde verschwinden, sobald ich die Informationen habe. „ beteuerte er sofort und setzte ein charmantes Lächeln auf. Wahrscheinlich war es nicht gerade höflich, dass er einfach herkam und solche Fragen stellten, aber es war so dringend und er seine Ungeduld ließ ihn einfach nicht länger warten.

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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: Frauen, Männer und andere Katastrophen   19/2/2017, 2:30 am

Rafael stand also auf, zog sich die Hose an, die er vorhin noch im Eifer des Gefechts verloren hatte. Sein Blick war genervt, als auch Serena nun aufstand und ein Hauch von Nichts anzog, um anschließend zur Tür zu gehen. Rafael selbst trug in dem Moment nur die Hose, Schuhe und Oberteil ließ er erstmal achtlos liegen. Anschließend holte er den Becher Wein, um sich anschließend aufs Bett zu setzen und zu warten. Es wäre ihm unangenehm gewesen, wenn jemand herein käme und er läge unbekleidet dort auf dem Bett.

Die Tür wurde also geöffnet und die harten Worte der jungen Frau drangen an sein Ohr. Nun meldete sich eine andere Stimme zu Wort. Die eines Mannes, doch zuordnen konnte er sie in diesem Moment wohl eher kaum. Mit zusammengepressten Lippen wartete Rafael Santoro ungeduldig, bis es weiterging. Er hatte heute nichts zu tun, wollte einfach nur hier sein. Würde sogar einige Münzen dafür springen lassen, nur um nicht alleine zu sein.
Ja, an manchen Tagen fühlte er sich sehr einsam. Und wenn diese Tage da waren, dann verbrachte er diese immer im Freudenhaus, als wäre es ein Ritual.

Er hörte schon gar nicht mehr richtig zu. Der Kerl war ziemlich eingeschüchtert. Doch dann hörte er das Wort "Informationen". Was für Informationen das wohl waren? Nein, dies hier war sein freier, langweiliger Tag -den er sich einmal in der Woche gönnte-, den er nicht für irgendwelche Informationen vergeuden wollte. Doch als es ihm zu lange dauerte, da der feine Herr ja so ungeduldig war, ging er zu Serena zur Tür. "Eine Unverschämtheit...", murmelte er, als er aufblickte und ein bekanntes Gesicht sah.
Das war doch ein Witz, oder?
"Was suchst du hier, Bursche?", fragte er jetzt eher ungläubig...Erfreut war wohl weit entfernt, als er ihn erkannte. Nein, er dachte eher soweit, dass Ezio Auditore de Firenze ihn hinterher schlicht. Es war ein riesiger Zufall, dass er bei der Frau nach Informationen bettelte, mit der Rafael eigentlich alleine sein- und sich ablenken wollte.
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BeitragThema: Re: Frauen, Männer und andere Katastrophen   19/2/2017, 1:02 pm

Serena konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, als sie den musternden Blick des jungen Mannes auf ihrem Körper spürte. Sie wusste ganz genau, wie man Männer aus dem Konzept brachte, was ihr nur durch sein verlegenes Wegschauen bestätigt wurde. Allerdings beschloss sie, das Spielchen zu beenden, als er ihr äußerst höflich erklärte weshalb er gekommen war.
Jedoch lehnte sie sich lässig mit ihm mit, als er versuchte in den Raum zu spähen, um ihm klar zu machen, dass er hier keinen Blick auf ihre Kundschaft erhaschen würde. Privatsphäre war ein großes Prinzip ihrerseits und das würde auch dieser junge Mann hier verstehen müssen.

Sie kniff leicht die Augen zusammen und sah ihm direkt in die seinen, als sie seinen Worten zuhörte. Natürlich war es bekannt, dass Serena einiges an Informationen zu bieten hatte, doch womit würde sie ihm dienen können? Außerdem sah er nicht gerade so aus, als würde er den Preis bezahlen können. Ihre Haltung wurde ein wenig abweisend, besonders als er sich zu voller Größe aufrichtete und sie damit ein gutes Stück überragte. Die junge Frau bemerkte, wie er sich kurz unter die Ärmel seiner Robe strich und unterdrückte den Impuls ein Stück zurück weichen zu wollen. Er war bewaffnet, zumindest ließ sie diese Bewegung das stark vermuten. Wer wusste schon, was er wirklich wollte? Zwar hatte sie keine unzufriedenen Kunden hinterlassen, jedoch das eine oder andere gebrochene Herz. Und Liebende waren zu allem fähig, selbst dazu einen Auftragsmörder zu engagieren, der eine einfache Hure wie Serena töten würde.
Allerdings sprach er bereits weiter und erwähnte einen Mann, von dem sie bereits gehört hatte. Sein Lächeln ließ sie kalt und sie war bereits drauf und dran ihm entgegen zu werfen, dass er gefälligst später wiederkommen sollte, wenn es ihm denn so wichtig war, als sie die Präsenz Rafaels hinter sich spürte. Die Wärme seines Körpers an ihrem Rücken.

Was als nächstes folgte, war wie aus einem schlechten Roman, denn Rafael und der Fremde vor der Tür kannten sich und natürlich war ihr Besuch alles andere als erfreut den ungebetenen Gast zu sehen.
Leicht überrascht ob Serena eine Augenbraue und blickte zwischen den beiden Männern hin und her.
"Verrät mir bitte jemand, was hier genau nun los ist? Ihr kennt euch? Was führt dich wirklich hierher?", fragte sie den jungen Mann ihr gegenüber und ihre Blicke schienen ihn fast zu durchbohren. Sie hatte nicht vor ihn herein zu bitten, also blieb sie einfach in der Tür stehen, noch immer so gut wie nackt und strahlte trotzdem die Tatsache aus, dass der Störenfried unerwünscht war.
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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Frauen, Männer und andere Katastrophen   19/2/2017, 3:17 pm

Als er das Grinsen bemerkte, fuhr er sich kurz durch die Haare und lächelte leicht. Nunja, er war ja eben doch nur ein Mann und sie war ein hübsches Weibsbild. Eine die es noch dazu verstand Männer zu beglücken. Allerdings war sie ja nicht alleine und ihm wurde deutlich bewusst, dass er sie gestört hatte. Wäre es wirklich nicht so dringend gewesen, hätte er ruhig warten können. Doch die Zeit lief ihm davon, der Mann könnte schon überall sein und wenn er erfuhr, dass er hier war, würde er noch schneller weg sein. Ein wenig wurde seine Neugierde dann aber gedämpft, als Serena ihn davon abhielt einen Blick nach innen zu werfen. Sie hatte ein gutes Recht dazu, ihren Kunden zu verbergen, nur wäre es unvorteilhaft – wenn es genau die Person war, die er suchte.
Ein wenig drückte er die Schuhspitze in den Boden und sah in das Gesicht der Kurtisane vor sich. Er suchte nach Anzeichen dafür, dass sie den Namen bereits gehört hatte, als er ihr sein Anliegen präsentierte. Doch so sehr er es auch versuchte, ihm blieb verborgen ob sie das Wissen besaß, das er brauchte. Etwas enttäuscht biss er sich auf die Wange und spannte sich leicht an, als er Schritte hörte, die geradewegs auf die Türe zuhielten. Eine Gestalt erschien hinter der Kurtisane und für einen Moment klappte sein Mund auf. Er hatte jetzt mit allem gerechnet – nur nicht mit jenem Mann der nun vor ihm stand. Dieser war keineswegs glücklich über sein Erscheinen und hätte Ezio auch gewusst, dass sich Rafael gerade hier...vergnügte, wäre er wohl wirklich nicht so früh erschienen. „Signore Rafael.“, begrüßte er ihn aber freundlich und wurde dann schon von Serenas Fragerei abgelenkt. „Es war nicht geplant, dass wir uns hier treffen.“, meinte er ehrlich und musterte den Assassinen im Türrahmen. „Und ich suche nach Informationen, ich habe ein paar Aufträge zu erledigen.“, angwortete er dann dem älteren Assassinen und verschränkte leicht die Arme. „Es ist dringend, darum habe ich auch gestört.“ Für einen Moment bemerkte er das Unbehagen, dass durch die Tatsache ausgelöst hatte, dass er ausgerechnet Santoro aus seinem Glück gerissen hatte. Verstohlen musterte er den Mann und sah, dass er nur noch die Hose am Leibe trug. Bei Gott, hoffentlich waren sie nicht gerade mitten drin gewesen!

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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: Frauen, Männer und andere Katastrophen   19/2/2017, 3:33 pm

Für diesen Moment vergaß Rafael Santoro wirklich seine Manieren. Der sonst so gut gelaunte Assassine sah nun wie ein beleidigter Junge zu dem Burschen, den man beim Spielen abgehalten hatte. Es war natürlich ein Überraschung, dass Ezio sich hier herumtrieb.. Auch noch in Venedig. Umsonst machte man nicht solche Fahrten, außer der Bursche wollte tatsächlich die Stadt etwas ansehen, was der Ältere jedoch bezweifelte.
Er antwortete ihr, dass dieses Aufeinandertreffen nicht geplant war. Rafael glaubte ihm. Sein Misstrauen verschwand so schnell, wie es gekommen war, denn der Junge meinte es offensichtlich ernst.
Immerhin hielt Rafael es diskret, wenn er hier her kam. Auch, wenn so mancher ihn oftmals innerhalb einer Woche hier ein- und ausgehen sah.

Er vergaß nicht, weshalb er hier war. Seine fleischlichen Gelüste waren für heute noch nicht gestillt und er würde auch nicht daran denken, sich nun ablenken zu lassen. Dennoch klingelten die Glöckchen der Hilfsbereitschaft, als Ezio Auditore davon sprach, dass er Informationen brauchte und dies auch ziemlich eilte, desswegen habe er auch gestört.

Ob Rafael Santoro jetzt helfen konnte oder nicht, würde er ganz allein Ezio überlassen. Immerhin besuchte er hier Serena Vasari und nicht den Assassinen. Hätte er dessen Hilfe gebraucht, hätte er es ihn bestimmt wissen lassen. Dennoch wäre der Assassine ganz ohr und würde ihm natürlich bei dieser Sache helfen. Dennoch blickte Rafael ihn noch weiter an, ehe er ihm den Rücken zudrehte und zurück in den Raum ging. Den Becher Wein hielt er immer noch in der Hand und trank nun einen sehr großzügigen Schluck, bis das Gesöff beinahe ausgetrunken war. Anschließend setzte er sich zurück aufs Bett, griff noch vorher nach seinem weisen Hemd, welches dort über einem Stuhl hing und zog es im Sitzen an- jedoch gemächlich.
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BeitragThema: Re: Frauen, Männer und andere Katastrophen   19/2/2017, 4:30 pm

Sie sah die Enttäuschung in seinem Gesicht, als er feststellte, dass er nicht aus ihr schlau werden würde. Immerhin hatte der junge Assassine Serena verärgert und sie war nun alles andere als in Stimmung ihm zu helfen. Geld hin oder her, sie zog es eher zurück ins Bett um noch ein paar angenehme Stunden mit Rafael zu verbringen, als sich mit einem Mann auseinanderzusetzen der augenscheinlich darauf aus war Alessandro Barone zu töten.

Kurz schweiften ihre Gedanken ab. Natürlich hatte sie von Barone gehört, es war ein offenes Geheimnis, dass er sich in der Stadt aufhielt und doch sprach kaum jemand darüber. Ein paar Mädchen hatten ihr erzählt, dass er aus Florenz geflohen war und sich nun in Venedig bedeckt hielt. Warum, das wusste Serena nicht genau, allerdings schien hinter der Sache ein ganzer Rattenschwanz zu hängen. Sie mochte es nicht, wenn ihr nur Bruchstücke einer Information bekannt waren, was ebenfalls dazu führte, dass sie dem Mann nicht helfen wollte.

Rafael war derweil in den Raum zurück gekehrt und gab ihr damit zu verstehen, dass es allein ihre Entscheidung war, was sie nun tat. Serena fiel das wiederum nicht schwer, sie öffnete leicht ihre vollen Lippen und sah den jungen Mann an. Sie begann zu sprechen, gestikulierte dabei leicht, was dazu führte, dass sich ihr Morgenmantel öffnete und ihre Rundungen preisgab.
"Verzeiht, ich habe leider keine Zeit Euch behilflich zu sein. Zumal ihr - nehmt es mir nicht böse - nicht so ausseht als würdet Ihr den Preis für diese Information bezahlen können. Tut mir den Gefallen und verschwindet, bevor ich Euch hinauswerfen lasse. Wenn es wirklich so wichtig ist, dann sucht mich in ein paar Stunden noch einmal auf oder sucht Euch eine andere Quelle.", schloss sie ihren Vortrag, lächelte kokett und war im Begriff die Tür zu schließen.
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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Frauen, Männer und andere Katastrophen   19/2/2017, 5:04 pm

Die Stimmung die gerade herrschte gefiel dem jungen Mann nicht wirklich. Sie war viel zu ernst und Serena schien gerade nicht wirklich gewillt zu sein, auch nur irgendetwas davon zu verraten, was sie wusste. Er schien wohl das ganze ziemlich vermasselt zu haben. Das nächste Mal würde er warten, bevor er wieder etwas überhastet die Liebeleien eines Ordensbruder vereitelte und sich dadurch noch die Verärgerung einer Kurtisane auf sich zog. Er zog ein wenig den Kopf ein und schenkte ihr ein entschuldigendes Lächeln, selbst wenn er kaum Hoffnung hatte, dass sie diese Entschuldigung annahm. Rafael drehte sich in der Zwischenzeit um und verließ das Gespräch der Beiden. Ob er helfen würde, wenn er wüsste um was es ging? Wenn er wüsste das dieser Mann in Verbindung mit dem Spanier stand? Es juckte ihm in den Fingern diese Tatsachen dem Assassinen hinterher zu rufen, aber die Wände waren dünn und er wusste nicht, wer gerade alles im Begriff war zuzuhören. Bittend sah er dann wieder zu Serena, da es wohl nun an ihr lag, dass sie entschied ob sie sofort mit ihm Sprach oder später.
Ihre Worte waren wie ein kleiner Schlag in den Magen und er stieß seufzend die Luft aus.
Ich bitte Sie Signora! Es wäre nur ein kurzer Augenblick ihrer Zeit und ich besitze genug Geld um euch für diese gestohlene Zeit zu entlohnen.“ Er besaß einiges von seiner Familie und auch durch Diebstähle war er an ein recht angemessenes Sümmchen gekommen. Ezio hatte nicht erwartet, dass es billig sein würde, wenn er schon so dringend all das Wissen besitzen wollte. Doch die Ablehnung würde ihm kaum mehr eine Chance einräumen, es ihr zu beweisen und so sah er etwas hoffnungsvoll an der Türe vorbei. „Rafael! Ihr wisst, dass ich nicht ohne Grund in derartige Sachen platze. Helft mir in dieser Sache und ich werde Euch in einer der Euren helfen.“ Bewusst erwähnte er weder Assassinen noch die Templer, doch der Ältere würde schon wissen, dass etwas dahinter steckte. Nun ließ der junge Mann den Blick abwechselnd von der Kurtisane zu seinem Bruder und wieder zurück wandern. Die kurze Verzweiflung war ihm förmlich ins Gesicht geschrieben.

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BeitragThema: Re: Frauen, Männer und andere Katastrophen   19/2/2017, 5:26 pm

Rafael seufzte, als er dem Gespräch lauschte. Derweil hatte er schon sein Hemd angezogen und trank nun den letzten Schluck aus, ehe er den Becher zurück stellte und wieder zur Tür sah, an der noch immer Serena sich mit Ezio unterhielt.
Der Junge klang wirklich geradezu flehend und es erinnerte ihn an sich selbst. Wer dieser Mann wohl war, den Ezio suchte? Rache war ein Gefühl, welches einen manchmal blind werden ließ. Genauso wie der Hass, der dadurch aufgebaut wurde. Und egal, ob er diesen Mann töten wollte oder nicht: letztendlich führte doch jeder zu dem gesuchten Ziel..

Nun vernahm der Assassine seinen Namen, was ihn dazu veranlagte, wieder konzentrierter der Sache zuzuhören. Die Worte waren an ihn gerichtet, was ihn dazu verleitete, abermals aufzustehen und wieder zu der schönen Dame zu gehen, um neben sie zu treten und dort stehen zu bleiben, während er den jungen Mann vor sich anblickte.
Sie waren Brüder des Ordens. Und bevor Serena die Tür geschlossen hätte, hätte Santoro auch noch einmal etwas zu Ezio gesagt. Er wollte nicht, dass Ezio das Gefühl hatte, allein zu sein. Gerade dann, wenn er auf einen bekannten Assassinen traf. Ja, Rafael fühlte sich irgendwie für ihn verantwortlich.

"Va bene...", fing er an, wischte sich unter der Nase entlang und sah dann zu Serena, während er nun weitersprach- das Wort an Ezio gerichtet. "Gebt mir 5 Minuten zum Anziehen. Ich habe für Serena für den Rest des Tages bezahlt, Bursche. Mir wäre es lieber, hier zubleiben doch ein Bett mit Euch und dieser Frau zu teilen käme mir unpassend vor. ", seufzte er und fragte die Dame nun:"Könnt Ihr im die Informationen geben, wenn er Euch dafür entlohnt? Doch sollte dies an einem anderen Ort wie diesem hier geschehen, wenn Ihr Eure Hilfe anbietet. Und wenn nicht, werde ich heute Abend meinen Weg hierher zurückfinden und Euch abermals besuchen." Sie konnte sich jetzt also aussuchen, was sie wollte. Würde sie nicht mitkommen, hätte sie dennoch das Geld für diese Zeit verdient. Doch würde sie mitgehen, verdiente sie noch mehr daran.
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BeitragThema: Re: Frauen, Männer und andere Katastrophen   19/2/2017, 7:56 pm

Irgendwo schien der junge Mann das Herz Serenas erweicht zu haben. Lag es an seinem flehenden Tonfall? Oder die Tatsache, dass er sie mit Geld lockte? Die junge Kurtisane wusste es nicht und seufzte ergeben.
"Ich kenne Euch nun seit gut fünf Minuten und Ihr kommt mir jetzt schon so vor, als wärt Ihr sehr hartnäckig. Meine Ruhe werde ich wohl nicht finden, bevor ich Euch nicht erzählt habe was Ihr wissen wollt.", sprach sie ruhig und sachlich. Sie strich sich eine gelockte Haarsträhne aus dem Gesicht und nickte wohlwollend.
"Euer Freund hat Recht, wenn wir reden, dann nicht hier. Ich besitze ein kleines aber nettes Häuschen am Stadtrande. Ich werde Euch dort so viel erzählen, wie Ihr Euch leisten könnt. Einverstanden?", unterbreitete sie ihm ein Angebot und sah ihn abwartend an.

Serena seufzte erneut, schüttelte leicht den Kopf und murmelte etwas von "Nur kurz etwas anziehen...", ehe sie dem armen Kerl die Tür vor der Nase zuschlug und zurück ins Zimmer ging. Sie hob das ordentlich gefaltete Kleid vom Stuhl, zog sich ihre Unterwäsche an und schlüpfte in die feine Seide, ehe sie sich Rafael zu wandte und ihm ein kokettes Lächeln schenkte.
"Wärt Ihr so freundlich...?", fragte sie und deutete auf die Schnürung des Kleides, an die sie allein nicht richtig heran kam.
"Verratet mir wer er ist... Worauf ich mich einlasse. Ich helfe ihm, das ist wohl wahr, doch woher kennt Ihr ihn mon amico?", fragte sie grüberlisch.
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Ezio Auditore
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BeitragThema: Re: Frauen, Männer und andere Katastrophen   19/2/2017, 10:05 pm

Zuerst dachte Ezio, seine Hoffnung war umsonst, doch als die Türe noch immer offen stand, wurde seine Haltung entspannter. Das konnte nur bedeuten, dass sie ihm doch einen Augenblick schenkte. Auf ihre Worte hin, schenkte er ihr ein breites Grinsen. “Si, ich bin nur schwer los zubekommen, wenn ich ein Ziel habe.“ Er fuhr sich mit der Hand in den Nacken und noch immer waren seine Mundwinkel nach oben verzogen. Er war so unglaublich erleichtert, dass seine Bitte anklang gefunden hatte. Auch Rafael schien sich nicht entziehn zu können der junge Assassine schenkte seinem Ordensbruder einen dankbaren Blick. Serena würde so viel Geld bekommen, wie sie wollte. Dieser Name war ihm wichtig - sehr wichtig, wenn er ehrlich sein wollte. Der Tod dieses Mannes würde ein Stück Frieden in die Welt bringen.
Gerade wollte er noch etwas erwidern, als ihm vor der Nase einfach die Türe zugeschlagen wurde. “Was zum...“ Ezio blinzelte leicht und spürte noch immer den Windzug um sein Gesicht. Diese hübsche Dame schien wohl nicht lange zu zögern und so bewegte er sich zur Seite und lehnte sich mit dem Rücken an die Wand. Die Arme verschränkt warte er darauf, dass Serena und Rafael sich wieder zu ihm gesellten. Was hoffentlich nicht zu lange dauerte - dabei betete er, dass sie sich wirklich nur anzogen.  Nach einer Weile beobachtete Ezio die vorbei eilenden Kurtisanen und schenkte ihnen immer wieder ein charmantes Lächeln, wodurch er lüsternde Blicke und leises Gekicher erntete. Er musste zugeben, er fand dieses Bordell​ recht hübsch. Nichts gegen Paolas Haus, doch das hier hatte etwas heimliges an sich. Man blieb gerne hier und die Frauen waren schön. Erst als er das Klicken der Türe hörte, löste er sich aus seiner Stellung und blickte dort hin, um zu sehen wer als ersteres aus dem Raum treten würde.

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Rafael Santoro
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BeitragThema: Re: Frauen, Männer und andere Katastrophen   19/2/2017, 10:40 pm

Als die Tür sich schloss, drehte Rafael sich zu seinen Sachen, um zu dem Stuhl zu gehen, wo seine grüne Weste lag. Die versteckte Klinge, sowie sein Schwert führte er trotzdem mit sich, denn nur ungern ging er ohne seine Waffen aus dem Haus.
Als er die Weste über das weise Hemd anzog, fragte die Kurtisane, ob er ihr helfen konnte. Die ganze Zeit über hatte er sie noch bewundert, bevor sie ihren schönen, nackten Körper mit dem Stoff der Unterwäsche bedeckte und anschließend zum Kleid griff, um dieses anzuziehen. Als auch Rafael seine Stiefel in wenigen Sekunden angezogen hatte, ging er zu ihr und half ihr, das Kleid zuzubinden. Nur selten tat er das und dennoch waren seine Bewegungen, als ob er tagtäglich eine Frau in ein Kleid schnürte.

"Ezio Auditore da Firenze..so heißt der Bursche. Er kommt aus Florenz. Ein harmloser Bursche, jedenfalls für Euch und für mich. Er ist noch ein Kind, das will ich nicht bestreiten. Doch eine treue Seele trägt er in sich. Ihr seid also auf der sicheren Seite, Signora. Ich würde keine so hübsche Frau, wie Ihr eine seid, bestimmt nicht in Gefahr bringen lassen.", meinte er ernst, dennoch mit Charm in seiner Stimme, während er das Kleid am Rücken zuband. Schließlich war sie fertig angezogen, genauso wie der Assassine, der letztendlich die versteckte Klinge um sein Handgelenk band und auch die Schwerthalterung um seine Hüfte festmachte. Anschließend ging er zur Tür und hielt Serena diese auf, um nach ihr aus dem Zimmer zu treten, wo der junge Auditore immernoch wartete.
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BeitragThema: Re: Frauen, Männer und andere Katastrophen   19/2/2017, 11:22 pm

Serena spürte wie er geschickt das teure Kleid zuschnürte, als würde er es täglich machen. Sie hörte ihm zu, während er sprach und überlegte, ob sie diesen Namen schon einmal gehört hatte. Allerdings klingelten keinerlei Glocken in ihrem Kopf, die anzeigen würden, dass Gerüchte über diesen jungen Assassinen in Umlauf waren. Vermutlich - seines Aussehens nach zu urteilen - war er nicht viel jünger als sie selbst, vielleicht waren sie sogar im selben Alter, was bedeuten würde, dass er noch nicht viel Erfahrung hatte und eventuell auch noch in der Ausbildung war.

"Eine treue Seele... So so... Er wirkte sehr überrascht Euch hier in meiner Gesellschaft vorzufinden. Sein Gesichtsausdruck war göttlich.", lachte sie leise und zupfte das dunkelblaue Kleid an einigen Stellen zurecht, bis es richtig saß und ihren Körper vorteilhaft betonte. Sie nahm ein weißes Tuch zur Hand und legte es sich um die Schultern, da heute trotz der Sonne ein frischer Wind aufzukommen schien. Eilig richtete sich die junge Frau noch die Haare im Spiegel an der Wand, ehe sie einen Blick zu Rafael warf, der sich gerade wieder bewaffnet hatte.
"Ah, ich wünschte ich könnte Euren Worten wahrhaftig Glauben schenken, obgleich ich versucht bin Euch zu vertrauen. Glaubt mir, wenn ich sage, dass ich genug Männer kennen gelernt haben die wissen, was eine Frau hören will und dennoch keinen weiteren Gedanken an das Wohlergehen selbiger verschwenden, sobald sie diese Räumlichkeiten hier verlassen haben.", antwortete sie bitterer, als es eigentlich beabsichtigt war.

Eilig schüttelte sie den Kopf um diese Gedanken zu vertreiben, ehe sie ihm ein Lächeln schenkte und durch die Tür trat und zu Ezio sah.
"Was lehnt ihr da so faul an der Tür herum und gafft den Weibern nach? Ich habe nicht den ganzen Tag Zeit!", neckte sie ihn spöttisch und rauschte an dem jungen Mann vorbei nach unten.
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BeitragThema: Re: Frauen, Männer und andere Katastrophen   20/2/2017, 12:43 pm

Zwar konnte Ezio hören, dass hinter der geschlossenen Türe gesprochen wurde, jedoch verstand er nicht wirklich was und so hatte er den Versuch zu lauschen, schnell aufgegeben. Sich an die Türe zu drücken, wäre gar nicht​ infrage gekommen, weshalb er sich dann an die Wand gelehnt hatte. Der Assassine wollte nicht noch mehr Ärger auf sich ziehen und wahrscheinlich war das Gespräch nicht gerade für seine Ohren bestimmt. Stumm blies er seine Wangen auf und Schluckte die Luft wieder hinunter. Während er die Mädchen weiterhin beobachtete. Nachdem die Türe aufgegangen war, trat Serena - dicht gefolgt von Rafael - aus dem Raum und er blickte ihnen aus wachsamen Augen entgegen. Als er die Worte der Kurtisane hörte, fühlte er sich kurz ertappt, doch es zeichnete sich ein breites Grinsen auf seinen Zügen ab. “Man kann mir doch nicht verübeln, die Gesellschaft schöner Frauen zu genießen.“, kam es von hinten, als er sich dran machte ihr zu folgen. Die Frau besaß Feuer und Ezio nahm sich vor sie bestimmt nicht zu unterschätzen.
Er konnte sich gut vorstellen, warum Rafael ausgerechnet sie ausgewählt hatte. Also warf er im Stillen dem Älteren ein freches Grinsen zu. Unten angekommen, herrschte dort nun mehr Treiben als bei seiner Ankunft und so blieb sein Blick an so manchen Gästen hängen, die neu dazu gekommen waren. Allerdings senkte er den Kopf jedes Mal früh genug, um nicht auffallend zu wirken. Als er merkte, dass der Abstand zu Serena größer geworden war, schlug er einen schnelleren Schritt an, um wieder aufzuschließen. Heiße Luft schlug ihm gegen das Gesicht, als er nach draußen trat und der Geruch nach Parfum wurde deutlich geringer.

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BeitragThema: Re: Frauen, Männer und andere Katastrophen   20/2/2017, 8:43 pm

Als die Kurtisane und der Assassine den Flur betraten, bekam Ezio erstmal von ihr zu hören, dass er sich endlich in Gange setzen sollte. Streng, jedoch irgendwie auch Spott lag dabei in der Stimme der jungen Frau. Jetzt, wo Ezio dazukam, kam Rafael erst in den Sinn, wie alt sie ungefähr sein musste. Sie war jung, bestimmt 10 Jahre jünger als Santoro. Doch es schien sie jedenfalls nicht zu stören.

Ezio's freches Grinsen entging ihm nicht, als sie den Flur entlang liefen. Er sah den jungen Assassinen streng an doch auch er konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Er mochte den Burschen, das stand fest.
Schließlich senkte auch er den Blick und als sie nach draußen traten, blendete ihn das grelle Sonnenlicht.
Und so folgten die zwei Herren Serena, als sie endlich nach etlichen Minuten an besagtem Haus ankamen. Es war klein, so wie sie es beschrieben hatte. Und als sie eintraten und ihnen ein Platz an einem Tisch angeboten wurde, sah Rafael erwartungsvoll Ezio an, als dieser das Geld auf den Tisch legte. "Von welchem Mann sprichst du, Bursche?", heizte er nun das Gespräch an.
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BeitragThema: Re: Frauen, Männer und andere Katastrophen   20/2/2017, 9:29 pm

Serena straffte ihre Körperhaltung und schritt durch die Eingangshalle des Freudenhauses, grüßte hier und dort einige der Mädchen und sprach kurz mit einem älteren Mann, ehe sie ihre Beiden Besucher hinaus in die Sonne führte. Sie atmete tief durch, ließ die Lebendigkeit der Stadt auf sich wirken, ehe sie die Luft ausatmete und lächelnd voraus ging.
Die junge Frau genoss den Trubel in Venedig sichtlich, denn ihre Augen blitzten, wann immer sie ein neues Detail entdeckte oder ein bekanntes Gesicht in der Menge auftauchte. Allerdings ließ sie sich heute nicht auf die sonst üblichen kleinen Schwätzchen ein, denn Ezio hatte durchaus klar gemacht, dass sein Anliegen dringend war. Gerüchte würden warten können.

Als die kleine Gruppe am Haus ankam, zog Serena den Schlüssel für das Schloss aus ihrem Dekolleté, öffnete die Tür und bat die beiden Herrschaften mit einem ironischen Knicks ins Haus.
"Kommt und setzt euch.", forderte sie Rafael und Ezio auf, ehe sie voraus ging und die beiden nach links in eine Art Wohnzimmer führte. Es war nicht besonders groß, bot aber durchaus genug Platz für alle Anwesenden. Warme Farbtöne dominierten den Raum und ließen ihn hell und einladend wirken. Es gab einige Sitzgelegenheiten und zwei große Fenster, durch die das Sonnenlicht in das Zimmer flutete. Serena ließ den Assassinen die Wahl, wohin sie ihre werten Hintern platzieren würden und wirbelte auf dem Absatz herum um in einen gegenüberliegenden Raum zu laufen, wo sie Gläser und Getränke neben Essen und allerlei anderem Kleinkram aufbewahrte. Sie überlegte kurz, nahm dann drei Becher und eine relativ gute Flasche Wein und kehrte an das Tischchen zurück.
Ungefragt öffnete sie den Wein und goss die drei Becher gänzlich voll.

Rafael begann das Gespräch mit der Frage von wem er denn nun gesprochen hatte und Serena ließ sich elegant auf eine der Sitzgelegenheiten sinken.
"Alessandro Barone. Er kam vor kurzem nach Venedig aus Florenz. Allerdings scheint dies keine freiwillige Entscheidung gewesen zu sein, denn es heißt er habe die Stadt Hals über Kopf verlassen.", antwortete Serena an Ezios Stelle und ließ den Wein im Becher kreisen, ehe sie einen tiefen Schluck nahm.
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BeitragThema: Re: Frauen, Männer und andere Katastrophen   21/2/2017, 8:44 pm

Mit leisen Schritten folgte er Serena durch die engen Gassen und Brücken der Stadt. An den Geruch hatte er sich nun langsam gewöhnt, auch wenn er unangenehm war. Immer wieder versuchte er sich einzuprägen, wohin sie gingen. Merkte sich ein Haus da und woanders einen Brunnen oder eine Säule. Er versuchte gar nicht sich die Strecke durch die Kanäle einzuprägen, denn diese sahen doch alle gleich aus.
Nach einen guten Stück hatten sie das kleine Haus erreicht und er sah sich wachsam um. Es sah freundlich aus und war einfach, aber schön dekoriert. Ein Lächeln legte sich über seine Züge, bevor er der Aufforderung folgte sich zu setzten. Er wählte jenen Platz, bei dem er eine gute Sicht auf die Tür, sowie auf die Fenster hatte. Als Rafael das Gespräch begann, drehte er den Kopf zu ihm und wollte zum Sprechen ansetzten, als Serena ihm zuvor kam. Ezio nickte zustimmend und sah sen anderen Assassinen an. “Er ist ein Templer, Rafael. Ein hoher noch dazu, mit Verbindung zum Spanier.“ Da Santoro wohl ein gewisses Vertrauen in die Kurtisane hatte, beschloss er es ebenso zu tun. “Wisst Ihr wo er vielleicht derzeit residiert?“, wandte er nun das Wort an die einzige Frau im Raum und nahm einen Becher Wein entgegen. Nachdem er einen Schluck genommen hatten, sah er nachdenklich zwischen den beiden hin und her.

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BeitragThema: Re: Frauen, Männer und andere Katastrophen   23/2/2017, 5:35 pm

"Ihr kennt diesen Mann also, Signora?", fragte er die Dame, als sie den Namen des Fremden nannte und noch einige, winzige Informationen von ihm preisgab. Rafael nahm einen der Becher und trank einen Schluck davon. Ezio sprach nun ebenfalls, nannte den Assassinen sogar beim Vornamen. Doch dies störte ihn nicht weiterhin und hörte dem Jüngeren interessiert zu. Ein Templer also? Es wurde Zeit, diese Leute endlich auszurotten. Und je mehr Templer es wurden, desto näher kamen die Assassinen dem Ziel, die Welt vor solchen Menschen zu bewahren.
Santoro lehnte sich im Stuhl zurück und legte seine Hand weiterhin um den Becher, den er auf dem Tisch abgestellt hatte.
Den Namen des Templers versuchte er, sich aus der Erinnerung zu holen. Hatte er jemals von diesem gehört? Doch keine seiner vielen Alarmglöckchen klingelten. Doch es tat sich rein gar nichts.
"Wenn er sich in Venedig aufhält, dann werden wir ihn finden, Bursche. Ich kann dafür sorgen, dass er von keinem Schiff mitgenommen wird, um damit zu fliehen.", bot er Ezio an und sah dann zu Serena, ob sie darauf irgendetwas zu sagen hatte.
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BeitragThema: Re: Frauen, Männer und andere Katastrophen   23/2/2017, 6:44 pm

Serena lauschte dem Gespräch ruhig und ließ die Worte an sich vorbei ziehen. Sie biss sich auf die Lippen, lehnte sich leicht zurück und schlug die Beine übereinander, wobei das Kleid ein wenig von ihren Beinen preis gab und sie schien nachdenklich auf den Tisch zu starren.
Alessandro Barone war in Venedig, das wusste die junge Frau mit Sicherheit, doch hatte sie selbst das Vergnügen noch nicht gehabt. Ob sie es überhaupt haben wollte? Die Mädchen redeten viel untereinander und es schien so, als wäre der Gastgeber Barones ein bunter Hund in einigen Freudenhäusern Venedigs. Er suchte sich immer andere leichte Frauen aus, und Serena wusste, dass er sie nicht anständig behandelte. Daher hatte sie bisher Kontakte in diese Richtung gemieden, denn wer ließ sich schon freiwillig verprügeln und dann um den Lohn bringen? Sie gewiss nicht.

Ezio wandte sich nun direkt an sie und fragte, ob sie seinen Aufenthaltsort kannte. Serena richtete die grünen Augen auf ihn und schwieg eine Weile.
Leicht kniff sie die Augen zusammen und holte Luft.
"Ich hatte bisher kein Interesse daran zu wissen wo er untergekommen ist, mon amigo., antwortete sie wahrheitsgemäß und nahm einen tiefen Schluck Wein.
"Aber ich weiß, wie ich ihn ausfindig mache - vorausgesetzt du entlohnst mich gerecht dafür. Es ist nicht ungefährlich was ich dazu vorhabe. Es ist bekannt, dass der werte Gastgeber Eures... "Freundes" ein sehr ungemütlicher Mann ist.", seufzte sie und schloss kurz die Augen. Ginge es nach Serena wäre der Schweinehund längst tot, doch sie hatte ihrer Mutter versprochen nichts dergleichen zu tun. Es hatte einen heftigen Streit zwischen den beiden Frauen gegeben, denn Serena hatte durch eine alte Freundin Elaines erfahren, dass besagter Bastard sich mehrmals an ihr vergangen hatte.
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BeitragThema: Re: Frauen, Männer und andere Katastrophen   23/2/2017, 8:06 pm

In all seiner Hast, hatte er Rafael ausversehen einfach mit dem Namen angesprochen, doch er sah den Älteren entschuldigend an. Er hatte nicht unhöflich sein wollen, viel eher war er in seinem Übermut etwas übergegangen. Als er mit dem Blick um kurze Vergebung bat, war seine Aufmerksamkeit wieder auf Serena gerichtet. Sein Blick glitt dennoch immer zwischen den Beiden hin und her, da er nichts verpassen wollte. Während er die Frau betrachtete konnte er erkennen, dass sie wohl irgendwelchen Gedanken nachhing und zu gerne wollte der junge Mann wissen, ob sie sich um die gesuchte Person handelte. Allerdings würde er das wohl nie erfahren, wenn Serena es ihm nicht sagen wollte.  Für einen Moment schwenkte er seine Augen zum Fenster und er konnte in der Ferne ein paar Gestalten erkennen, die sich durch mit einer Gondel den Weg durch die Kanäle suchten. Erst nach einem tiefen Luftholen, ruhte sein Blick wieder auf der Kurtisane.

Natürlich ging es hierbei wieder um Entlohnungen. In Italien passierte selten etwas, ohne Gegenleistung. Jedenfalls nicht bei jenen, die nicht der Bruderschaft angehörten oder sich der Nächstenliebe verschrieben hatten. Gewissermaßen war es ja verständlich, denn wer überleben wollte, musste zum Teil für sich selbst handeln. Und da Ezio ja damit gerechnet hatte, nickte er langsam. „Sagt mir, was ihr wollt und ihr werdet es bekommen. Ich werde Euch allerdings zu nichts zwingen und wenn es zu gefährlich ist, bella donna.“ Ein wenig sah er dann unsicher aus. Die Frau, in Gefahr bringen, wollte er bestimmt nicht, besonders wenn es zu risikoreich war und sie sagte doch selbst, dass es nicht ungefährlich sei. Etwas im Zwiestreit mit sich selbst, suchte er mit seinem Blick Hilfe bei dem bereits erfahreneren Assassinen. Sollten sie es riskieren? Oder wäre es besser wenn sie sich selbst noch auf die Suche machten und einen besseren Weg fanden. Ein wenig strich er sich eine Falte an seiner Gewandung glatt und fuhr sich mit der Zunge über die Lippen um diese leicht zu befeuchten. Einerseits war sein Wunsch diesen Mann in die Finger zu bekommen so stark, das er für alles bereit war und zum anderen, konnte sein gutmütiges Herz es nicht zulassen, dafür andere in Schwierigkeiten zu bringen.

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