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 der Speisesaal

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AutorNachricht
Barbara Gonzaga
Deutsche Herzogin
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Spieler : Nessie

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BeitragThema: Re: der Speisesaal   Di Jun 20, 2017 2:56 pm

Federico Filangieri, Luigi Rizzi, Cesare Borgia
(Hannigan und da Vinci können jederzeit wieder einsteigen [schreiben in einem Nebenraum weiter])

Aufmerksam lausche Signora Gonzaga ihrem Tanzpartner, als sie ihn auf de Molay angesprochen hatte. Still war sie, als er ihr seine Gedanken mitteilte, was sie etwas beruhigte.
"Ich weiß, mio amico. Genauso wie ich seid auch Ihr von misstrauischer Natur. Wenn Ihr mir sagt, ich soll mich nicht darum sorgen, tue ich es dennoch.", erklärte sie.
Luigi Rizzi war streng gesehen der einzige, den sie hatte. Sie sah ihren treuen Freund bereits wie ein Familienmitglied an. Denn Familie war etwas heiliges für jeden Italiener. Man mochte sie zwar nach Deutschland gebracht haben, doch war sie immer noch ein Kind Italiens.

Als Barbara aus den Händen Luigi's gerissen wurde, würdigte sie ihn keines Blickes mehr. Sie wollte vor dem Borgia nicht hilflos aussehen... Als käme sie nicht ohne Luigi zurecht. Dem war natürlich nicht so.
Also ließ sie sich von ihm führen, eher widerwillig und lauschte den Worten des unhöflichen Mannes.
Er wollte mit ihr also über de Molay oder über den Gefangenen da Vinci sprechen? Barbara schloss in sich ein Türchen ab, welches sie noch vor wenigen Minuten für Luigi Rizzi beim Tanz geöffnet hatte.
"Nun, ich kenne weder Signore de Molay noch Signore da Vinci.", erklärte sie ihm auf seine lange Rede. "Hier sind viele wichtige Persönlichkeiten anwesend. Ich schätze, dass der Künstler deswegen so eingeschüchtert wirkt. Es soll auch schüchterne Personen geben." Er brachte sie tatsächlich dazu, ihren Blick abzuwenden. "Ich darf Euch erinnern, dass ich Euch niemals um einen Tanz gebeten habe.", weiterhin versuchte sie sich ein Lächeln auf die Wangen zu zwingen. Doch in ihrer Stimme konnte man heraushören, dass ihr das alles ganz und garnicht passte.
Und er schaffte es, dass sie die Achtung vor ihm verlor. Bald beschloss sie, diese freundliche Art abzulegen.
Er brachte das Fass zum Überlaufen, als er anschließend über Signore Rizzi herzog, als dieser an der Seite stand und Borgia um ein Wort bat. Automatisch blieb sie stehen und entriss ihm ihre Hand. "Von guter Schule seid Ihr keineswegs. In meiner Anwesenheit solltet Ihr kein schlechtes Wort über Signore Rizzi verlieren, Signore Borgia." Dies sagte sie so laut, dass es nur Cesare und Luigi hören konnten. Gerne hätte sie ihm eine Ohrfeige verpasst für sein allgemeines Verhalten ihr gegenüber. Doch dies gehörte nicht in eine Gesellschaft wie dieser."Beleidigt habt Ihr mich bereits. Also spart Euch diese Entschuldigung.", gab sie noch von sich, ehe sie von ihm abließ und auf Luigi Rizzi zusteuerte. Selbst ihre eiserne Maske konnte nicht mehr herhalten. Nun erkannte man tatsächlich, dass in Ihr ein Sturm tobte. Bei ihm hielt sie kurz an, als er ihr erklärte, er wolle mit ihm in Ruhe sprechen und sie solle sich doch zu Signore Moley gesellen. "So sprecht mit ihm. Es würde mich wundern, würde ein Herr mich heute Abend noch tiefer in den Schmutz ziehen."

Dies sagte sie eher im Vorbeigehen und trat zu de Molay, vorher griff sie noch nach einem Glas Wein, welchen man ihr anbot und nahm einen kräftigen Schluck davon, ohne Cesare und Luigi aus den Augen zu lassen.
Sie versuchte sich zu beruhigen. Mit zittrigen Händen war es aber schwierig, dieses Gefühl zu verbergen, was der Franzose wohl nicht übersehen konnte.
"Genießt Ihr den Abend, Signore?" ,fragte sie anschließend, um sich abzulenken und blickte ihn direkt in die stechend grünen Augen.
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Federico Filangieri
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BeitragThema: Re: der Speisesaal   Mo Jun 26, 2017 11:58 am

Luigi Rizzi, Cesare Borgia, Barbara Gonzaga, Federico Filangieri


Dann war es nun offiziell erwiesen. Rizzi war bei der Stürmung des Gastkellers beteiligt gewesen. Während er mit einer leichten Verbeugung Rizzis Abgang in dessen Richtung entschuldigte, stieg in ihm die Wut auf. Dieser Mann hatte unehrenhaft sie in dem Keller eingekreist. Um sie zu stellen wie ein Tier!
Es bedurfte keines weiteren Gedankens mehr. Ja Santoro hatte damals im Gastkeller Recht gehabt.
Rizzi war doch kein kleiner Fisch, der auch nicht an dem seidenen Marionettenfaden eines noch größeren Feindes hang. Und es war töricht von Federico gewesen ihn zu unterschätzen. Immerhin hatte er jetzt mehrere wichtige Dinge erfahren. Die er in Einbindung eines Plans benutzen würde, um Rizzi zu schaden und die Templer mit einem großen Schlag zu schwächen.

Er hatte erfahren, dass Rizzi morgen am Mittwoch dem 4. April im Jahre des Herrn 1481 nach Rom aufbrechen wolle. Das er in seiner Residenz zurückkehren würde. Jetzt stellte sich nur die Frage, ob er den gefangenen Assassinen Santoro inklusive Leonardo mitnehmen würde. Federico hatte die Lüge auf Rizzis Lippen selbstverständlich vorhin bemerkt. Und er war froh gewesen das er heute morgen zuvor im Gefängnis gewesen war, um zu wissen das es ein Assassine war von dem Rizzi sprach.
Er ging natürlich fest davon aus, dass Santoro nach Rom gebracht werden würde, wollte dafür aber noch eine Bestätigung aus dem Munde der Templer hören. Und natürlich musste er den Ort wissen wo man sie hinbringen würde. Am naheliegendsten war selbstverständlich Rizzis Residenz. Aoch der Kardinal schätzte den Templer als schlau genug ein das dieser mit Übergriffen der Assassinen auf sein Anwesen rechnete. Blieben noch die päpstlichen Gefängnisse übrig. Außer mit Rodrigo Borgia schien Rizzi keine weiteren Verbindungen in den Vatikan zu haben. Nur leider war Borgia durch sein ewiges Amt als Vize-Kanzler des Heiligen Stuhls mächtig genug um Individuen in die beiden päpstlichen Gefängnisse der Engelsburg und von Tor di Nona einsperren zu lassen. Federico könnte natürlich eine Überprüfung der Gefangennahme erwirken, was allerdings die Vorgänge der Assassinen und Templer öffentlich gemacht hätte. Nein sie mussten einen anderen Weg gehen. Aber er arbeitete dran. Er schloss nicht aus Giuliano della Rovere, den Neffen des amtierenden Papst Sixtus IV. um Hilfe zu bitten. Immerhin waren della Rovere und Borgia Feinde. Und selbst Rizzis und Borgias Beziehung war nicht spannungsfrei. Wie dem Kardinal zu seiner Befriedigung nicht entgangen war, schien es große Differenzen zwischen Rizzi und Borgia zu geben. Das dieser Idiot Cesare diese durch sein dummes Verhalten noch verschlimmerte, war Federicos eigenen Interessen sicher nicht abträglich.                 Im Gegenteil. Rodrigo Borgia würde toben wenn er erfuhr, dass sein Bastard in der Diplomatie mit Rizzi versagt hatte. Zumindest vermutete er dass das der eigentliche Grund von Cesares Anwesenheit hier war. Auch wenn Rodrigo seiner Meinung nach niemand unfähigeren dafür hätte schicken können. Könnte man durch die Befreiung der Gefangenen nicht versuchen noch einen größeren Keil zwischen Luigi Rizzi und Rodrigo Borgia zu treiben?

Die Stimme von Barbara Gonzaga riss ihn für einen Moment aus seinen Überlegungen. Federico hatte die ganze Zeit ein gleichgültiges Gesicht aufgesetzt, dass nichts von seinen Gedanken verriet und so tat als ob es das Geschehen betrachtete. Als er aber sah wer vor ihm stand, machte er gekonnt eine leichte Verbeugung. Er verzichtete auf einen Handkuss, da er nicht auch wie Borgia eine Szene veranstalten wollte. "Bonsoir Mademoiselle Gonzaga." sagte er charmant. "Wäre Monsieur Rizzi nicht gewesen, hätte ich keine Minute gezögert einzuschreiten. Ein Mann der so mit einer Dame umspringt, ist kein Mann sondern ein tollwütiger Hund. Und ein tollwütiger Hund wird in Frankreich in einen Sack gesteckt und mit einem Fußtritt anschließend ertränkt." sagte er süffisant in Borgias Richtung. "Solange ihr also von einem Hund nicht belästigt werdet, Mademoiselle, genieße ich den Abend um eure Frage zu beantworten." fügte er freundlich hinzu.
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Luigi Rizzi
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BeitragThema: Re: der Speisesaal   Mo Jun 26, 2017 1:43 pm

Cesare Borgia, Barbara Gonzaga, Federico Filangieri, Luigi Rizzi

Der bedrohliche Blick, das entnervte Zischen und die unbedachten Äusserungen zu Rizzis Worten, erklärten den Gemütszustand dieses jungen Mannes. Luigi Rizzis Blick war leicht überheblich aber weder kühl noch genervt. Cesare war nicht der erste junge Mann, der sich seine Hörner an ihm abzustossen versuchte. Natürlich war Rizzi in seinen jüngeren Jahren auch viel hitziger, energischer und fühlte sich schneller persönlich angegriffen. Aber hier und heute, wo noch der Triumph über Santoros Gefangennahme wie Weihrauch in der Gegend hing, löste Cesare in Rizzi nur Amüsement aus.

"Ihr wisst nicht worauf ich Lust habe, Signore Borgia.", sagte er und folgte ihm. Er sah zu wie der junge Mann es sich auf einem bepolsterten Stuhl bequem machte und vom Wein trank. Rizzi trat vor ihn und baute sich auf. Das lief ja besser als erwartet.
"Ihr führt Euch auf wie ein tollwütiger Affe! Ihr schindet weder bei den Herren noch bei den Damen Eindruck. Stattdessen ebnet Ihr Euch in dieser Gesellschaft einen Weg, der fern von Aristokratie, Höflichkeit und Besonnenheit ist. Ihr verliert zunehmend an Glaubwürdigkeit. Eure Worte sind gespickt mit Euren Gefühlen. Ihr seid sogar für jeden dümmlichen Hausdiener sofort durchschaubar! Ihr wollt Macht! Ihr wollt ein mächtiges Rom! Aber alles, was Ihr dazu persönlich beitragt, reisst dieses Kartenhaus in Stücke!", warf er ihm vor. Seine Stimme war nicht laut aber sehr ernst und eindringlich. Rizzi war es tatsächlich egal wenn die Borgias wieder untergingen. Aber ihm war nicht egal was mit Rom passierte. Schlussendlich waren auch die Mächtigstens unter ihnen abhängig von irgendeinem, der noch etwas mehr zu sagen hatte. Und es gab immer diesen einen Menschen, der noch etwas mehr wusste, noch etwas weiter voraussah und noch etwas klüger wirkte. Selbst Rizzi hielt sich nicht für den Allerklügsten.
Aber Cesare veranstaltete in seinen Augen einen Zirkus, der seinesgleichen suchte.
"Ihr habt Signore de Molay öffentlich kritisiert, Ihr habt Euch mit Signore Hannigan in ein Wortgefecht begeben, Ihr seid einem erbärmlichen Künstler nachgerannt wie ein Diener seinem Herrn, und das schlimmste, Ihr habt mich vor einer Dame blossgestellt! Was fällt Euch eigentlich ein?! Habt Ihr zuviel getrunken?", er wurde wütend und lauter, beherrschte sich aber dennoch ohne grosse Anstrengung. "Wenn Ihr Euch nicht augenblicklich benehmen könnt, lasse ich Euch wegen Trunkenheit sofort hinauswerfen und Ihr werdet neben einem Frauenverschlepper auch noch als Trunkenbold abgestempelt! Ihr werdet Euch jetzt wieder unter die Gäste mischen, Ihr werdet sie beobachten, wie sie sprechen, wie sie handeln, wohin sie blicken, wie lange sie mit ihren Worten pausieren, wieviel sie trinken und essen! Habt Ihr das verstanden? Anschliessend geht Ihr nach Hause und denkt über Euer Handeln und das der anderen Gäste nach. Ich erwarte Euch am Montag zum Mittagessen. Ich werde Euch eine Einladung überbringen lassen. Und bis dahin haltet Ihr Euch mit Eurer vorlauten Zunge zurück!", sagte er energisch und sah ihn an. Er hoffte, der Tadel bewirkte etwas in Cesare. Andernfalls müsste er ihn tatsächlich gleich rauswerfen lassen.

Rizzi sah zur geöffneten Tür hinaus und blickte auf Barbara und Federico, die miteinander sprachen. Es wurde Zeit für einen weiteren Tanz mit Barbara Gonzaga, noch etwas Wein und noch etwas mehr Gerissenheit mit der Planung der Reise nach Rom.

Und dann war da noch Leonardo da Vinci, der heute Abend nach Hause gehen durfte und davon noch nichts wusste. Und Shane Hannigan, den Rizzi, gütig wie er war, mit in seiner Kutsche zu seiner Unterkunft fahren lassen würde. Er würde ihn dort abladen und dann nach Hause fahren. So war sein Plan. Rizzi war ein zuvorkommender und netter Mann.
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Cesare Borgia
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BeitragThema: Re: der Speisesaal   Mo Jun 26, 2017 3:10 pm

Barbara Gonzaga, Federico Filangieri, Luigi Rizzi, Cesare Borgia


Cesare saß da wie ein begossener Pudel, als Luigi Rizzi ihn zusammenfaltete wie ein Stück Pergament, das war die Stimmlage und die Aussprache die der junge Borgia brauchte, um ihm klar zu machen wo sein Stand war.

Schweigend lauschte er den Worten die da auf ihn niederregneten wie ein Pfeilhagel und bei jedem Wort schrumpfte er schier zusammen. Erst jetzt wurde ihm klar was er da eigendlich getan hatte. Aber wenn es doch so wahr?
Das wollte er Rizzi gegenüber natürlich nicht äußern. Ruhig lauschte er seinen Worten und nickte dann.

Ja natürlich hatte er hier maßlos übertrieben, das tat ihm auch leid, aber noch saß der Stolz zu hoch. Erst als Rizzi dann erwähnte das er ihn rauswerfen würde wenn er sich nicht änderte, machte es KLACK bei dem Jungen Borgia und er ließ seinen Stolz fallen.

Nach einer Schweigenden Minute räusperte er sich und sah ihn unterwürfig an. "Verzeiht mir mein ungehobeltes Verhalten, es war weder meine Absicht jemanden zu kränken oder in die Ecke zu drängen. Auch liegt es nicht in meinem Intresse mich mit euch oder einem er anderen Gäste zu verstreiten, sondern eher das genaue Gegenteil ließ mich hier erscheine. Wie ihr wisst sich sich Eure und meine Familie nicht ganz grün was die Behandlung angeht. Ich bin auf Ersuchen meines Vaters hier und habe wie es scheint mal wieder in ganzer Linie versagt, was mir nichts neues ist. Lasst mich euch trotzdem diesen Brief hier geben. Er ist von meinem Vater, und nur ER ist der Grund warum ich eigendlich hier bin, er wäre ja selber gekommen, aber er hat wichtige Geschäfte in Rom zu tätigen, ihr versteht?"

Er erhob sich aus seinem Sessel und holte einen Brief hervor der mit dem Wappen der Borgia versiegelt war. Diesen überreichte er Rizzi und wagte es nicht ihm ins Gesicht zu sehen, zu groß war die Scham über sein Verhalten. Rizzi schaffte etwas was noch niemand geschafft hatte. Er schaffte es das Cesare nur mit der Gewalt Rizzi seiner Worte den Kopf in Demut senkte, das sollte ein erster kleiner Schritt der Vernunft sein.
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Barbara Gonzaga
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BeitragThema: Re: der Speisesaal   Mo Jun 26, 2017 7:29 pm

Federico Filangieri, Luigi Rizzi, Cesare Borgia, Barbara Gonzaga (Shane Hannigan, Leonardo da Vinci)

Barbara Gonzaga war es nur recht, dass ihr werter Freund Luigi Rizzi den Bogia zur Rede stellte. Ihm gehörte eine tracht Beherrschung eingeprügelt. Hätte sie ihr Schicksal nicht so angenommen, wie es sie nunmal ereilte, stünde sie nicht hier. Sie tanzte so, wie es andere von ihr verlangten, spielte mit und musste schnell lernen, erwachsen zu werden und vor allem Verantwortung zu übernehmen.
Cesare Borgia war zwar jünger, doch verhielt er sich auch so.- Wenn nicht sogar jugendlicher. Ein Kind durfte ein Kind sein. Doch dieses Kind war bereits schon 21 Jahre alt und ein Feldherr.
Es amüsierte sie bei dem Gedanken, dass er sich vor seinen Männern genauso aufspielte wie an diesem Abend.
Trotzdem hatte sie es nicht zu interessieren. Sie war zwar eine Frau und liebte es, über andere zu sprechen und sich über die Art anderer Leute zu belustigen, doch stand der Borgia auch höher als sie.
Dennoch war es eine Frechheit, wie er mit ihr umsprang. In diesem Fall war egal, ob ihr Stand niedriger oder höher stand.

Letztendlich trat sie neben de Molay. Hüten wollte sie sich, ein tiefsinniges Gespräch mit ihm anzufangen. Ihre Meinung hatte sich nach dem kurzen Tanz mit Luigi Rizzi nicht geändert. De Molay schien... anders. Auf seine Art und Weise. Doch dahinter würde sie wohl nicht kommen, was es genau war. Seine giftgrünen Augen, die alles und jeden bis aufs kleinste Detail musterten? Oder auch nur, weil sie bisher nur wenig Worte zusammen ausgetauscht hatten? Oft sprach man davon, man solle ein Buch nicht nach dem Einband beurteilen. Aber es war nicht ihre Art, ihr Misstrauen sofort abzulegen. Jeder musste sich ihr beweisen. Auch ein Franzose.

Ihr Zittern beruhigte sich nur langsam. Und auch ihr Herz nicht, welches sicher nicht vom Tanz so schwer gegen ihre Brust schlug. Ihr Griff um den Becher wurde fester, der mit dem köstlichen Wein gefüllt war. Dennoch musste sie sich eingestehen, dass de Molay wusste, wie man eine aufgebrachte Frau beruhigte. Seine Worte waren amüsant. Sie lächelte leicht und beobachtete die tanzenden Paare auf der Fläche.
"Eure Wortwahl ist ganz nach meinem Geschmack, Monsieur de Molay." Bewusst wählte sie diese Anrede. Denn war ihr die französische Sprache natürlich bekannt. Dennoch sprach sie weiterhin in ihrer Muttersprache. "Und ich danke Euch dafür, dass Ihr dies für mch getan hättet. Ich möchte nicht bestreiten, ich hätte keinen Respekt vor einem Borgia. Doch dieser hier scheint nicht recht zu wissen, weshalb er anwesend ist.", sagte sie, blickte in die Richtung, in der Rizzi und Borgia verschwanden und sah dann direkt wieder zu de Molay und fuhr fort: "Als hätte er sich hierher verlaufen." Ihre Anspannung, die sich in ihr ausgebreitet hatte, fiel. Sie lockerte sich. Der Wein spielte dabei ebenfalls eine Rolle. Doch hatte die Dame aus gutem Hause sich noch nie die Selbstbeherrschung aus dem Leibe getrunken.
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Federico Filangieri
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BeitragThema: Re: der Speisesaal   Mo Jun 26, 2017 8:31 pm

Luigi Rizzi, Cesare Borgia, Barbara Gonzaga, Federico Finanzieri

Schon seit geraumer Zeit hatte Federico die Schwelle bemerkt, bei der es ratsam war den Weinkonsum einzustellen. Sein silberner Kelch war halb ausgetrunken. Und Federico achtete penibel darauf Schlucke immer in großen Abständen zu nehmen. Und zwar so wie es für seine Auffassungsgabe und seine öffentliche Wirkung erforderlich war. Er war froh dass sich dieses Katalanenbalg von Cesare Borgia so dämlich benahm. Das erleichterte es ihm sich freier unter den Templern zu bewegen. Das er sich jetzt mit Barbara Gonzaga unterhielt, kam ihm ganz gelegen. Rizzi schien sich mit ihr gut zu verstehen. Und wenn de Molay das auf diesem Fest auch tat, war die Wahrscheinlichkeit an die weiteren Informationen zu kommen, größer als gedacht. Federico nahm sich also Zeit für Barbara Gonzaga. Wer weiss.... Vielleicht würde er das eine oder andere interessante Detail hier noch in Erfahrung bringen. Solange konnte sich ja Rizzi mit Cesare vergnügen. Federico würde den alten de Molay Konversation betreiben lassen. Vielleicht war es gut mal eine kleine Pause einzulegen, und wieder etwas über den neusten Klatsch zu erfahren. Frauen von Welt, und da war Barbara Gonzaga bestimmt keine Ausnahme, waren sicherlich über die Politik informiert genug, als dass sie hervorragende Gesprächspartnerinnen waren. Nur das er bei dieser Gesprächspartnerin äußerst vorsichtig sein musste. "Worte sind Waffen und Edelsteine zugleich, meine Teuerste." sagte er galant. "Und die Person die etwas davon versteht, ist gleichzeitig reich und unbesiegbar." Er folgte ihrem Blick als sie zu Luigi Rizzi und Cesare Borgia schaute. Was für ein Dummkopf dieser Sohn eines katalanischen Ochsens und einer römischen Hure doch war. Federico wollte es immer noch nicht wirklich in den Kopf, wie Rodrigo Borgia ausgerechnet ihn hier hatte hinschicken können. Schon in Rom war Cesare Borgia durch seine Eskapaden aufgefallen. War für sein Draufgängertum bekannt. Aber heute? Heute schien er sich aufzuführen wie mit drei Jahren. Zu gern hätte Federico Rodrigos Gesicht auf diese Szene gesehen. Aber leider wurden einem nicht alle Wünsche vom Herrn vergönnt. Schade!
"Nun viele Männer mit einem gestörten Selbstbewusstsein müssen in jungen Jahren noch ihre Hörner ausstoßen." sagte er schelmisch in Anspielung auf das Wappentier der Borgia. "Und dieser hier scheint es ganz bitter nötig zu haben. Er wird eines Tages noch Monsieur Rizzi für diese Disziplinarmaßnahme danken. Ich glaube fast das seine Anwesenheit ein Test für ihn ist. Ein Test wie man Beziehungen zwischen adeligen Familien knüpft. Aber wie es scheint ist unser junger Stier ....... durchgefallen!" Das letzte Wort sprach er so lange und genüsslich kostend aus, dass es Rizzi und Cesare hören mussten. Und bei letzterem war ihm dies sogar Recht.
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Luigi Rizzi
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BeitragThema: Re: der Speisesaal   Di Jun 27, 2017 9:28 am

Cesare Borgia, Barbara Gonzaga, Federico Filangieri, Luigi Rizzi

"Ihr müsst hoffen, dass die anderen Gäste, die Ihr mit Eurem Verhalten in die Ecke gedrängt oder gedemütigt habt, Euch verzeihen.", sagte er und nahm dann mit einer leicht angehobenen Augenbraue den Brief entgegen. Ein Brief von Rodrigo Borgia. Das elende Oberhaupt der Familie. Er brach das Siegel, zog den Brief hervor und las die Zeilen. Immerhin hatte der alte Borgia eine sehr leserliche Handschrift. Das mochte Rizzi. Angenehme Handschriften sprachen für eine sehr vornehme Höflichkeit, die man dem Leser entgegenbrachte. Das hatte auch Hannigan drauf, dessen Handschrift Rizzi teilweise verzückte. Diese schlangenförmigen Linien, die bestimmte Hartnäckigkeit von Punkten und geraden Strichen - das waren Kunstwerke!
Im letzten Absatz hörte er die Worte von de Molay, der sie mit Absicht laut sprach. Rizzi zuckte innerlich zusammen. Warum wollte nun der nächste Öl ins Feuer giessen? Rizzi erinnerte sich wieder warum er auf solchen Empfängen und Festen anzutreffen war. Es amüsierte ihn die Abgründe der feinen Gesellschaft zu sehen, wie sie einander bildlich die Haare vom Kopf rissen oder frassen, wie sich scheinbar fremde Menschen die Kleider vom Leib rissen und es wild miteinander trieben, wie sie dachten, sie kämen sehr gut an dabei wollte kaum einer mit ihnen sprechen. All das passierte nicht wirklich aber man konnte es an den Stimmen, den Blicken und den Körperhaltungen sehen. Rizzi war stets ein Beobachter gewesen. Nur heute war er mittendrin und er hoffte, dass er selbst noch nicht in dieser Art und Weise aufgefallen war. Vielleicht gegenüber Barbara. Irgendwas schien ihn sehr an dieser Frau zu interessieren und er wollte sich noch nicht so recht eingestehen, dass sie eine gewisse Leidenschaft in ihm geweckt hatte. Rizzi lebte keusch um nicht aufgefressen zu werden. Wer sich den Lüsten des Lebens hingab, der scheiterte auch sehr schnell und oft in seinen Vorhaben. Und das konnte und wollte sich Rizzi nicht erlauben. So sehr er aber auch versuchte, Barbaras Anziehungskraft als freundschaftliche Gefühle abzutun, so war er doch auch klug genug um zu wissen, dass es sich hier ein wenig um eine Selbstlüge handelte. Er würde sich und die Situation beobachten. Und sich mehr beherrschen denn je.

"Euer Vater möchte, dass ich Euch die Gepflogenheiten Eures Standes beibringe. Gut. Damit haben wir ja bereits begonnen.", erklärte er. "Ihr könnt zurück nach Rom reisen nachdem Ihr am Montag mit mir zu Mittag gegessen habt. Ich werde mich am Mittwoch mit Signora Gonzaga und Signore Hannigan selbst nach Rom begeben. Wir werden etwa zwei Tage länger als üblich für die Reise benötigen da wir noch einen … Gast mitnehmen werden, der in keiner guten Verfassung ist."
Rizzi lächelte arrogant auf. Dieses Lächeln galt nicht Cesare. Das war deutlich. Rizzi erfreute sich an der Vorstellung, wie Santoro einer Wache auf dem Pferd mit Ketten und Seil hinterher laufen musste. Oder wie er an der Kutsche mitgeschliffen wurde wenn er nicht mehr laufen konnte. Santoro sollte büssen. Für all die Assassinen, die dachten, sie seien den Templern überlegen. Oh, vielleicht sollte er da Vinci davon erzählen damit es wenigstens einer mit ansehen konnte. Andererseits wäre dieses Vorhaben auch ziemlich gefährlich. Wer wusste denn schon, was in diesem Künstler vorging und wen er noch kannte und somit die Reise sabotieren konnte?

Rizzi blickte zu de Molay und Barbara. "Seid höflich und zuvorkommend, Borgia. Reagiert nicht provokant und stellt niemanden bloss. Das ist Gift. Für Euch, für mich und für das Volk. Ihr wollt doch nicht, dass Ihr eines Tages Fischer oder Müller sein müsst um über die Runden zu kommen?", fragte er ohne eine Antwort zu erwarten. Dann setzte er sich in Gang und kam zu Barbara und de Molay zurück.

"Es geht nicht darum, durchzufallen, Signore de Molay. Sondern nur darum wie tief man fällt.", meinte er, nahm ein neues Weinglas von einem Tablett und sah dann wohlwollend Barbara an. Sie gefiel ihm mehr und mehr.
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BeitragThema: Re: der Speisesaal   Di Jun 27, 2017 10:23 am

Barbara Gonzaga, Federico Filangieri, Luigi Rizzi

Geduldig lauschte er den Worten von Rizzi und war innerlich froh das dieser so dachte. Was hätte sein Vater gesagt wenn er schon wieder versagt hätte? Nochmals hätte Rodrigo ihm warscheinlich nicht verziehen und ihn wieder nur als Trampel, Tölpel, dummes Kind und der gleichen angestempelt. Innerlich schämte er sich für sein Verhalten, an dem nun nichts mehr zu ändern war, Das Kind war nun mal in den Brunnen gefallen und daran konnte nurmand etwas ändern. Er nickte ihm zu und wollte gerade wiederholen was Rizzi ihm sagte als er dem Ausspruch des de Molay hörte. Er legte den Kopf zur Seite und sah mit hochgezogener Augenbraue zu ihm. Aber weder kam ein Wort über seine Lippen noch verzog er sein Gesicht, auch wenn er jetzt liebend gerne gekontert hätte.

Einen Wimpernschlag lang sah er zu ihm ehe sein Blick sich wieder auf Rizzi legte und er nochmals nickte.
"Also gut ich hatte eh vor die Veranstaltung nach der Erledigung meines Auftrages zu verlassen. Am Montag bei euch zum Mittag ihr schickt eine Einladung, danach zurück nach Rom reisen um dort auf euch zu warten, Ja das habe ich klar verstanden" meinte er und neigte leicht den Kopf.

Als das Gespräch beendet war trank er seinen Wein aus reichte das Glas einem Diener und verließ den Raum. Er nickte Babara, de Molay und Rizzi höfflich zu. "Signore, Madam ich wünsche noch einen angenehmen Abend!" meinte er und lief dann elegant zur Tür und schritt nach draußen. Dort angekommen atmete er tief die kühle Abendluft von Florenz ein und entspannte einen Augenblick ehe er langsam los lief zu der Kutsche welche ihn zu seiner Unterkunft hier in Florenz bringen sollte.
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Barbara Gonzaga
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BeitragThema: Re: der Speisesaal   Di Jun 27, 2017 12:07 pm

Vielleicht bewies sich der de Molay doch noch als interessanter Ordensbruder. Wer wusste das schon? Er wählte seine Worte zu ihrer Zufriedenheit. Doch den Kontakt nach dieser Feier aufrecht zu erhalten? Es schadete nie, jemanden wie ihn zu kennen, wenn sie Hilfe in ihrem Amt brauchte. Dennoch würde sie dies nur in den Hinterkopf einnisten. Soetwas schadete nie.
"Diese Worte gefallen mir. ", gab sie belächelnd von sich, nahm den letzten Schluck des Weines und stellte den Becher auf ein kleines Tischchen, welches in ihrer Nähe stand.

Sie blickte von dem Franzosen wieder zurück, wo Rizzi und Borgia waren. Beobachtete ihren treuen Freund, wie er sich sachlich mit dem Jüngeren unterhielt.
Diesen Anblick genoss sie. Wer könnte besser einen solchen Rüpel zurechtweisen, als Rizzi?
"Seid nicht so streng, Signore de Molay. Aus Signore Borgia wird sicherlich mal ein guter, ehrenhafter Mann werden. Die Hörner abstoßen muss er für diesen Weg gewiss." Sie atmete tief ein und aus, während das Gespräch zwischen ihr und dem Franzosen verstummte und die zwei nur das Geschehen beobachteten, bis Rizzi zurückkam.
Cesare verabschiedete sich für diesen Abend und Gonzaga machte einen Knicks, um ihn somit zu verabschieden. Sie kannte ihn nun. Wusste, wie er sprach und gegenüber einer Frau dachte und handelte. Sie wünschte sich nicht, ihn bald wiederzusehen.

Als dieser den Raum verlassen hatte, suchte Barbara nochmal mit den Augen nach Hannigan. Doch noch immer musste er beim Künstler sein. Wieso das wohl so lange dauerte? Wie schade.
Er war schön anzusehen. Das musste sie sich eingestehen.
Doch dieses Gefühl kannte sie schon längst. Dieses Gefühl, wenn sie vor anderen, schönen Männern stand. Es war die Gewissheit, dass sie dringend einen neuen Gatten brauchte, um das Ansehen vor ihrem Volk zu steigern. Doch manchmal brachte es nichts, sich so zwanghaft an einen Mann zu kletten. Meist schwang diese Beziehung in die andere Richtung... Wurde zu einem kleinen, nächtlichen Abenteuer und meist verlor sich dann dieser Kontakt automatisch.

Sie wusste also ganz genau, was geschah, wenn sie sich so auf Hannigan fixierte. Und Liebe, die eigentlich entstehen sollte, wurde bei solchen zwanghaften Gedanken nur wie eine wunderschöne Blume erstickt. Eine Erfahrung, von der sie ein Lied singen konnte.

"Signori? Auch ich werde mich wieder zurückziehen. Da ich Signore Hannigan nicht stören möchte, wird meine Verabschiedung bei ihm wohl ausfallen müssen.", dachte sie laut nach, blickte dann zu de Molay und verbeugte sich leicht vor ihm. "Es war mir eine Freude, Monsieur." Anschließend blickte sie zu Luigi Rizzi und erhob die Hand, damit er sich bei ihr verabschieden konnte. "Den Weg finde ich selbst hinaus, mio amico. Zu einem weiteren Tanz werde ich Euch in Rom auffordern." In ihren Augen blitzte es kurz auf. Als sie die Hand anschließend sinken ließ, nickte sie den zwei Männern nochmal zu. "Möge der Vater des Verstehens uns leiten..."

Nun wandte sie sich ab und ging. Draußen stieg sie in ihre Kutsche, um zurück zu ihrer Unterkunft zu gelangen.
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Shane Hannigan
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BeitragThema: Re: der Speisesaal   Di Jun 27, 2017 9:31 pm

Cf: Übergangsraum

Den Kopf erhoben und mit beherrschter Miene trat er zurück in den Raum. Die Zeit schien schneller voran gerückt zu sein, als er erwartet hatte. Die ersten betrunkene Gäste hingen schon in den Ecken und ein wenig zog er die Nase hoch, bevor er nach seinen Begleitungen ausschau hielt. Als er Rizzi, Gonzaga und de Molay erkannte, schritt er ruhig auf sie zu.  Aber bevor er bei ihnen ankam, hielt er einen der Diener inne und befahl ihm da Vinci das Messer wieder abzunehmen. Wachsam sah er dem Mann noch nach, bevor er weiter schritt. Gerade noch konnte er Gonzagas letzten Worte wahrnehmen und blieb hinter ihr einen Moment lang stehen.
Ihr wollt doch nicht ohne ein Wort des Abschieds gehen.“ Höflichkeit lag in seinen Zügen und seine Worte waren erfüllt von einer fragenden Tonlage. Er war recht froh, sie noch erwischt zu haben. Es wäre bedauerlich, wäre sie einfach verschwunden. Shane neigte leicht den Kopf. “Verzeiht meine lange Abwesenheit. Die Zeit rückte schneller voran an, als ich erwartet habe.“ Entschuldigte er sich dann und löste seine Hände, um Gonzaga würdig zu verabschieden. Er verbeugte sich tiefer und bot ihr seine Hand, damit sie ihre darin legen konnte.
Es scheint, als neige sich die Feier dem Ende zu.“ Der Blick des Engländers fuhr noch einmal durch den Raum. Den Borgia Jungen konnte er nicht mehr entdecken, sehr wahrscheinlich hatte er die Feier längst verlassen. Warum wusste er nicht, doch vielleicht hatte man ihn ja gelangweilt.
Auch er selbst würde sich wohl besser auf den Weg machen. Viel zu lange hatte er seinen unliebsamen Besucher schon alleine gelassen. Blieb nur die Frage, ob seine Kutsche auf ihn gewartet hatte. “So werde ich mich ebenso bald verabschieden.“ Die Erschöpfung der letzten Tage lag noch immer in seinen Gliedern und auch diese weitere schlaflose Nacht, trug nicht zu einer gesunden Verfassung bei. Schlaf war jedoch bei dem Großmeister zu einer Seltenheit geworden. Doch irgendwann würde er ihn wieder brauchen. “Signore Rizzi, es war Eure Kutsche die mich hier her brachte. Wisst Ihr ob sie auch wartet, um mich zurück zu bringen?“ Den Kopf nun zu seinem Templer Bruder gedreht, waren seine grauen Augen wachsam auf ihn gerichtet.

Tbc: Villa del Carvari

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Zuletzt von Shane Hannigan am Sa Jul 01, 2017 11:50 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Federico Filangieri
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BeitragThema: Re: der Speisesaal   Fr Jun 30, 2017 1:33 am

Luigi Rizzi, Cesare Borgia, Barbara Gonzaga, Federico Finanzieri

Er hatte es gehört. Genau gehört.

"Ich werde mich am Mittwoch mit Signora Gonzaga und Signore Hannigan selbst nach Rom begeben. Wir werden etwa zwei Tage länger als üblich für die Reise benötigen da wir noch einen … Gast mitnehmen werden, der in keiner guten Verfassung ist."

Der Satz klingelte die ganze Zeit in seinen Ohren, während er nach außen vorgab sich langsam zu empfehlen und zu verabschieden. Diese Aussage Rizzis war bedeutsam, da sie das beinhaltete wonach er auf dieser verfluchten Feier gesucht hatte. Er wusste das er kaum Rizzi noch jemand anderen nach den Ort fragen konnte, wo sie Santoro hinverfrachteten. Das konnte jeder beliebige Ort sein. "Rizzis Residenz, die Engelsburg oder Tor die Nona." dachte er fieberhaft in Gedanken, während seine Lippen fast von selbst mit den Anwesenden Abschiedsgrüße austauschten. Sie könnten natürlich versuchen Santoro auf dem Weg zu befreien. Aber Federico schätzte Rizzi als nicht so dumm ein, als dass er diese Möglichkeit als Gefahr nicht in Betracht zog. Er würde sich etwas einfallen lassen müssen. Und das so ziemlich bald. Zusammen mit den anderen. Erst einmal würde er sich hier verabschieden...... Dann würde er weitersehen.

"Ach glaubt mir Monsieur Rizzi. Auch das Fallen ist eine Kunst." lachte er auf freudlos Rizzis Bemerkung.
"Ich denke ich werde mich nun auch empfehlen müssen. Ich werde in den nächsten Tage noch einige Treffen über mich ergehen lassen müssen ehe ich den Heimweg in mein Vaterland antrete. Dafür sollte ich gerüstet sein."
Er machte einen höfliche Verbeugung vor den Anwesenden. "Ich wünsche Ihnen allen viel Erfolg für dieses Unterfangen. Und ich werde mich freuen von euren Taten zu hören, Monsieur Rizzi. Au Revoir"

In seinem Kopf rechnete er durch was er als nächstes tun würde. Kontakt mit den anderen aufnehmen. Und einen Plan entwerfen. Und er würde versuchen mit Santoro irgendwie noch Kontakt aufzunehmen.
Er musste...

tbc: ???
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Luigi Rizzi
Ritterbruder
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Spieler : Ann

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BeitragThema: Re: der Speisesaal   Sa Jul 01, 2017 4:04 pm

Barbara Gonzaga / Shane Hannigan / Leonardo da Vinci

Zufrieden und auch etwas erleichtert, nickte er Cesare Borgia zu. Der junge Mann war also fähig, etwas zu lernen und auch anzunehmen. Man musste ihn nur wach rütteln. "Gute Nacht, Signore Borgia.", verabschiedete er sich von ihm.

Gerade als dieser ging wollte Rizzi Barbara zu einem weiteren Tanz auffordern. Doch sie kam ihm zuvor und erklärte, dass auch sie nach Hause gehen würde. Rizzi nickte aber innerlich fühlte er sich enttäuscht. War der tumultartige Abend zuviel für sie gewesen? Traf sie noch einen Mann, der sie die Nacht über unterhielt? Rizzi gefiel dieser Gedanke nicht aber sein Unbehagen zeigte er nicht. "Ich wünsche Euch eine angenehme Nachtruhe. Kommt gut nach Hause.", verabschiedete er Barbara und verneigte sich tief um ihr den grösstmöglichen Respekt zu zollen ohne dabei zu kriecherisch oder lächerlich zu wirken. Er sah ihr kurz nach bis er Shane Hannigan sah, der auf sie zutrat und sie ebenfalls verabschiedete. Was für ein kluger, zuvorkommender und höflicher Mann dieser Engländer doch war! Rizzi fühlte sich gut beim Gedanken, dass er ihn und Barbara nach Rom begleiten würde. Hannigan hatte diese wohlwollende Art, die Rizzi an Menschen sehr gut gefiel.

"Signore Hannigan, es wäre mir eine Freude, wenn Ihr mit in meiner Kutsche fahren würdet. Ich bringe Euch sicher zu Eurer Unterkunft. Ihr seid Gast und Ihr sollt auch als einen solchen die beste Behandlung bekommen, die Florenz Euch bieten kann. Ich bitte Euch aber noch um einige Minuten Geduld.", bat er Hannigan. Rizzi wollte noch zu Leonardo. Er wollte ihm noch einmal drohen. Und ihm dann die Freiheit schenken. Diese Tat ärgerte Rizzi immer noch aber er konnte nichts mehr dagegen unternehmen.

Dann wand er sich de Molay zu. "Oh, ich hoffe sehr, dass Ihr von mir hören werdet. So hoffe ich auch von Euch zu hören.", sagte er. Er hatte de Molay nicht durchschaut. Seine Verkleidung war zu gut gewesen. Wäre er vielleicht ruhig in seiner Nähe geblieben, hätte Rizzi misstrauischer reagiert. "Ich wünsche Euch ebenfalls viel Erfolg und alles Gute.", sagte er zur Verabschiedung, neigte den Kopf und liess ihn gehen.

Rizzi wartete bis de Molay nicht mehr in Sichtweite war. Dann blickte er erneut zu Hannigan. "Bitte wartet einen Augenblick. Ich möchte mich bei unserem künstlerischen Gast erkundigen wie es ihm geht.", sagte er. Er wollte wirklich wissen, wie es Leonardo erging. Dass dahinter keine Empathie stand, war jedoch klar. Und so berat er den Nebenbraum und sah auf Leonardo da Vinci. Das Häufchen Elend.

"Leonardo da Vinci.", sagte er mit gedehnter Stimme. "Habt Ihr den Abend genossen? Euer Schauspiel war wirklich gut inszeniert. Die anderen Gäste haben Euch Euer Unwohlsein abgenommen. In meinen Augen seid Ihr aber eine grosse florentinische Peinlichkeit! Lächerlich, Euch so hilflos und schwach hinzustellen! Glaubtet Ihr allen ernstes, man würde Euch ein offenes Ohr leihen und Euch helfen? Vergesst nicht, wo Ihr Euch befindet! Wir werden Eure Verbündeten in die Knie zwingen und alle töten, die noch leben.", er starrte ihn an. Sein Blick war kalt. "Ihr könnt gehen. Ihr seid frei. In meinen Augen vogelfrei aber da ich nicht mehr lang hier verweilen werde, kann uns das beiden egal sein. Versucht nicht, Euch mir in den Weg zu stellen. Denn dann seid Ihr ein toter Mann.", zischte er und drehte sich um. Sollte da Vinci tun was er wollte! Rizzi stand auf der besseren Seite. Alles verlief nach Plan.
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Barbara Gonzaga
Deutsche Herzogin
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Spieler : Nessie

Der Charakter
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Verwundbarkeit: schwer verletzen

BeitragThema: Re: der Speisesaal   Sa Jul 01, 2017 11:34 pm

Shane Hannigan, Leonardo da Vinci, Luigi Rizzi

~Endpost~

Mit einem ehrlichen Lächeln beobachtete Barbara ihren treuen Freund Rizzi, der sich zur Verabschiedung vor ihr verbeugte. Es war nicht ungewöhnlich, so viel Aufmerksamkeit von ihm zu bekommen. Auch solche Verbeugungen wie diese waren keine Überraschung. Sie genoss es. Besonders in seiner Anwesenheit. Charmant konnte jeder Mann sein. Jeder fremde! Aber unter Freunden war es etwas anderes. Man zeigte sich gegenüber hochachtungsvoll, obwohl man sich bereits seit Jahren ausgezeichnet kannte. Nur wenige Menschen konnte Barbara als einen Freund bezeichnen.
Aber Luigi war es zweifellos. Seinen Platz hatte er bei ihr gefunden. Es war schwer, diesen Titel gegenüber Gonzaga zu bekommen. Sie vertraute nur sehr langsam.
Anfangs hatte sie in Luigi mehr gesehen. Selbst, als sie ihn erst vor einigen Tagen nach Jahren wiedersah, blickte sie ihn an wie jeden anderen, der früher oder später in ihrem Bett landete. Doch sie hatte sich vergessen und insgesamt hatte sie gehofft, Luigi hätte dies nicht bemerkt. Den Hof hatte sie ihm gemacht. Und ob sie sich dafür schämte? Naja... dies gehörte der Vergangenheit an, die allerhöchstens eine Woche weg lag. Diese freundschaftliche Basis durfte sie mit ihm nicht kaputt machen. Noch immer ging sie davon aus, dass er nur eine Vertraute in ihr sah.
"Auch ich wünsche Euch eine gute Nacht. Wir sehen uns zur Messe."

Erst, nachdem sie diese Worte ausgesprochen hatte und schon im Stande war zu gehen, hörte sie Shane Hannigan hinter sich seine Worte aussprechen.
Sie fuhr wieder herum und blickte ihn freundlich an und gab ein Nicken von sich, welches sie in der Bewegung kurz innehielt und dann wieder aufsah. Als Verabschiedungsgestik.
"Es wäre wohl eine Frechheit, würde ich Euer Gespräch mit dem Künstler stören.", sagte sie sachlich. Kurz darauf beobachtete sie die Bewegungen des Großmeisters und nahm seine Hand an. "Ich wünsche Euch eine gute Nachtruhe, vostra Eccellenza."(Eure Exzellenz) Nochmal neigte Barbara den Kopf, ehe sie die Hand wieder zurücknahm, den Herren zunickte und nach draußen ging, um in die Kutsche zu steigen, um zurück in die Unterkunft zu gelangen.
Ihre Beine waren müde. Genauso wie ihre Aufmerksamkeit. Der Wein spielte dabei nur eine kleine Rolle.

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