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 Basilica di Santa Maria Novella

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Federico Filangieri
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BeitragThema: Re: Basilica di Santa Maria Novella   9/2/2017, 2:13 pm

Montag, 29. März 1480, 16:40
Ezio Auditore da Firenze

Federico spürte es. Den Zorn, die Verunsicherung und die Unerfahrenheit die diesen jungen Mann durchströmte. Und so sehr er sich für dessen Schicksal schuldig und verantwortlich gegenüber Giovanni fühlte, desto mehr war er entschlossen zu sorgen das der Junge schnell begriff das ihm als Assassinen Regeln auferlegt waren an die er sich zu halten hatte. Die Konsequenzen wenn man diese Pflichten verletzte waren vielfältig. Angefangen von der Degradierung zum Novizen, stand am Ende der Tod. Federicos grüne Augen funkelten auf einmal gefährlich wie die eines Wolfes, als er zu Ezio in das Gitter blickte. "Weisst du was ´Ling Chi´ ist?" fragte er plötzlich kalt und schneidend hindurch. Seine Stimme glich der scharfen unsichtbaren Klinge des Windes der in tausend Stößen durch nacktes Fleisch drang. Er wartete nicht auf Ezios erwartbare unwissende Antwort. "Es ist eine Foltertechnik aus China von der Marco Polo uns zweihundert Jahre zuvor nach seiner Rückkehr aus dem Osten berichtet hat. Das Opfer wird an einen Pfahl gefesselt und in langen tausend aufeinander abfallenden Schnitten zu Tode gequält, indem die Körperteile bald nur noch am Boden liegen. Die Assassinen in China bestrafen auf diese Weise Mitglieder die sich der Verletzung der Regeln schuldig gemacht haben.
Wir sind mit unseren Novizen in der Regel humaner. Aber wer unsere Regeln bricht, wird ihre Konsequenzen unmittelbar erfahren."
Seine Stimme war leise gewesen, aber hatte einen durchaus ernsten und drohenden Ton angenommen. "Deshalb rate ich dir in allem Wohlwollen dir und deiner persönlichen Situation Ezio... Befolge die Regeln und sei kein Narr. Nicht zuletzt deiner Familie zuliebe. Haben wir uns verstanden?"
Die anderen Fragen würde er beantworten wenn der Junge sich endlich einsichtig zeigte, was Federico für ihn und für sich stark hoffte.
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BeitragThema: Re: Basilica di Santa Maria Novella   9/2/2017, 8:28 pm

Montag, 29. März 1480, 16:41
Federico Filangieri

Er bekam keine Antwort auf seine Fragen und so biss er ein wenig auf seine Lippe. Was hatte das alles nur zu bedeuten? Mit einem Schlag schien sich die Situation jedoch zu ändern. War die Stimmung zuvor ruhig – ja, fast schon entspannt, so schlug sie jetzt in eisige Kälte um. Eine leichte Gänsehaut bildete sich auf Ezios Arm und er glaubte beinahe zu sehen wie sein Atem zu Rauch gefror. Federicos Stimme war so unheilvoll und die Worte waren gefährlich wie die Zähne eines Raubtieres. Der junge Mann öffnete seinen Mund, schloss ihn jedoch wieder, ohne einen Laut von sich zu geben. Wie ein Fisch der gerade an Land gestrandet war und hilflos versuchte wieder ins Wasser zu kommen. Als der Kardinal begann seine eigene Frage zu beantwortete, schluckte er hart. Szenen der Folterung spiegelten sich vor seinem inneren Auge wieder und für einen Moment war alles so täuschend echt, dass sein Herz ein paar Takte mehr schlug. Schnell blinzelte er und kauerte sich ein wenig auf der harten Holzbank nieder. Der junge Florentiner war sich fast sicher, dass er viel an Schmerz aushielt, aber bei dieser Technik würde wohl selbst die stärkste Seele am Ende zerbrechen. Nein! Ezio wollte sich gar nicht ausmalen welche Qualen, dies bedeuten würde.

Vorsichtig stieß er die Luft durch die Nase aus und hatte den Blick abgewendet. Wie hätte er auch in diese grünen Seen blicken können, wenn sie von solch harter Bestrafung sprachen? Erst nach ein paar Atemzügen, wagte er es wieder den Blick zu heben. Die letzen Worte des Mannes noch immer im Gedächtnis. War er ein Narr? Vielleicht. Doch er wollte seinen Vater stolz machen, wollte in seine Fußstapfen treten, um das zu Beenden was er begonnen hatte. Ein leichtes Seufzen drang über seine Lippen. „Ich verstehe.“ Nun sah er dem Assassinen vollends in die Augen, ein wenig zeichnete sich das Unbehagen in seinen Zügen ab, doch wichen sie schnell wieder einer ruhigen Maske. „Mein Onkel, hat mir schon einiges über diese Regeln erklärt - über das Kredo.“, begann er kurz und hielt dann inne. War das hier der richtige Ort dafür? Die richtige Zeit? Etwas abwesend fuhr er mit der Hand über die verborgene Klinge. Er suchte doch nach Antworten, aber stattdessen wies man ihn auf den Weg zurück, den er für einen Augenblick verlassen hatte. Einem Weg, den er unausweichlich zu folgen hatten.

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BeitragThema: Re: Basilica di Santa Maria Novella   10/2/2017, 11:12 am

Montag, 29. März 1480, 16:45
Ezio Auditore da Firenze


"Ja das Kredo." sagte der Kardinal wieder langsam und entspannte sich sichtlich. Es herrschte eine Weile Stille bis Federico fortfuhr. "Ezio, die Leute die deine Familie auf dem Gewissen haben werden bezahlen. So oder so. Deine Familie war Teil des Ordens. Ihre Feinde sind auch seine Feinde. Du wirst die Gelegenheit bekommen sie zu töten. Aber nicht alleine. Und vor allem nicht gegen die Anweisungen des Ordens. Dein Vater wollte das aus dir ein richtiger Assassine wird. Nun um ein guter Assassine zu werden muss man vor allem das Kredo befolgen." Er seufzte. Wie sehr hatte er es immer gehasst sich Eneas Predigten anzuhören. Aber das alles hatte seinen Grund. Man wurde kein Assassine  wenn man nicht die Regeln des Ordens befolgte. Es war ein hartes Leben das einen viele Pflichten auferlegte. Und wer die Pflichten nicht befolgen wollte, musste mit den Konsequenzen seiner Entscheidungen leben. Das Federico vorhin seine unheimliche Seite gegenüber Ezio offenbart hatte, war nur zu dessen eigenen Schutz. Damit ihm bewusst wurde das er dabei war einen Fehler zu begehen. "Unsere Welt ist kaltherzig." Fuhr er fort. "Mit Alleingängen kann man auf Dauer nicht überleben. Deshalb bitte ich dich bei allem was dir teuer ist. Nimm den Rat eines Assassinen und eines alten Mannes an. Glaub mir du lebst länger." Um zu unterstreichen das er es ernst meinte, sagte er. "Ich werde dir dabei helfen die Männer zur Strecke zu bringen die am Mord meines besten Freundes und seiner Familie verantwortlich sind, solange du das Kredo in Ehren hälst."


Zuletzt von Federico Filangieri am 10/2/2017, 12:59 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Basilica di Santa Maria Novella   10/2/2017, 12:56 pm

Montag, 29. März 1480, 16:41
Federico Filangieri

Mit neuer Wachsamkeit lauschte er den Worten des Älteren. Es war, als hätten ihm die kalte Stimme einen Schlag gegeben, der ihn wieder zur Vernunft gebracht hatte. So war zuvor noch die Hitze der Rache durch seine Adern pulsiert, herrschte jetzt völlige Ruhe. Er nahm alles um sich her intensiver war: die Atmung Federicos, das leichte Knarren der Holzwände und das Gurren der Tauben auf den Kirchturm. Ezio wusste, dass er Federicos indirektes Versprechen, glauben schenken konnte. Doch er war getrieben von jugendlicher Ungeduld, die ihn nur schwer warten ließ.
Als man seinen Vater dabei wieder erwähnte, biss er sich auf die Lippe. Ezio würde alles tun, um nur das zu Erreichen, was man von ihm erwartete. Er hätte sich sogar in das Leben eines Bankiers eingewöhnt, wäre es je soweit gekommen. Etwas überrascht hob er nun seine Augenbrauen, als Federico ihm anbot zu helfen. Seines Vaters Freund an der Seite zu haben, würde bestimmt kein Nachteil sein und so zeichnete sich ein leichtes Lächeln auf seinen Lippen ab. “Si, dann lasst uns zusammenarbeiten. Ich verspreche, dass ich nur jenen Weg gehen werde, den der Kredo mir erlaubt.“ Aus jedem Wort konnte man hören, dass er die Wahrheit sprach. Es würde so viel leichter sein all diese Personen zu finden, die er nun seit vier Jahren jagte. Sein Erfolg war ziemlich gering gewesen, zudem hatte er ein Jahr damit verbracht von Mario trainiert zu werden. Jetzt war die Zeit gekommen, um sich endgültig auf die Jagd zu konzentrieren. Jedenfalls, nachdem er ausgeführt hatte, für das er eigentlich in die Stadt gekommen war. “Auf eine Frage, würde ich jedoch gerne eine Antwort bekommen. War...wurde mein Bruder ebenfalls zum Assassinen ausgebildet?“ Er wusste nicht warum, aber er wollte die Antwort auf diese Frage so gerne hören - vielleicht würde es auch erklären, warum niemand ein Wort über den Kardinal verloren hatte.

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BeitragThema: Re: Basilica di Santa Maria Novella   10/2/2017, 1:21 pm

Montag, 29. März 1480, 16:50
Ezio Auditore da Firenze

"Nein." sagte Federico knapp und schien noch sichtlich zufrieden mit Ezios Versprechen dem er Glauben schenkte. "Jedenfalls nicht von mir. Und von deinem Onkel auch nicht. Und so wie die Dinge gelaufen sind, bezweifle ich sogar das dein Vater ihn überhaupt eingeweiht hat. Dein Bruder war wie du jetzt auch noch ein ziemlicher Grünschnabel." sagte er und lächelte gemein durch die Gitterstäbe.
"Und da dein Vater was den Orden angeht sehr bedacht vorging, hätte es mich auch gewundert. Das du so früh davon erfahren hast, war allein dem Notfall hinsichtlich Albertis Verschwörung gegen Giovanni geschuldet." Er erinnerte sich noch gut an diese Zeit zurück. Borgia war mit mehreren Täuschungsmanövern in die Offensive gegangen um ihn abzulenken. Als er von Rodrigos Kontaktmann Alberti schließlich erfuhr, war es schon zu spät. Nur einen Tag später hatte ihn die Nachricht von der Hinrichtung der Familie Auditore erreicht. Gleichzeitig waren weitere Assassinen in Florenz ausgeschaltet worden. Für den Orden war die Stadt damals ein blinder Fleck. Und eine schreckliche Niederlage noch mit dazu, die mit Ezios Überleben hauchfein nicht komplett aufgegangen war wie es die Templer wohl gerne gehabt hätten. Jetzt hatte sich Jahre danach die Lage wieder stabilisiert. Der Orden hatte in der Stadt am Arno wieder Fuß gefasst. Doch die geschlagenen Wunden verheilten nur langsam. Der beste Beweis dafür saß gerade neben ihm in der anderen Kabine des Beichtstuhls.
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BeitragThema: Re: Basilica di Santa Maria Novella   10/2/2017, 5:05 pm

Montag, 29. März 1480, 16:41
Federico Filangieri

Ezio wusste nicht ob er erleichtert oder enttäuscht sein sollte – mehr denn je, verspürte er jedoch einen ungesunden Hass gegen die Templer. Sie hatten seinen Bruder einfach getötet, ohne dass er auch nur von alldem hier wusste. Federico war hingerichtet worden für ein Vergehen, welches er nie begangen hatte. Der junge Mann rief sich sein Versprechen in Erinnerung und schluckte die aufkeimenden Gefühle hinunter. Bei den Worten des Kardinals verzog Ezio leicht das Gesicht. Ganz unrecht hatte er ja nicht, aber eingestehen wollte sich das der Braunhaarige dennoch nicht. „Ich weiß schon weitaus mehr als mein Bruder!“, stieß er aus und konnte sich das leichte Lächeln nicht verkneifen. Ein wenig wurde sein Gesicht aber wieder ernst. „Niemand hat damit gerechnet, Federico. Nicht einmal mein Vater selbst.“ Manchmal fragte er sich, ob er noch leben würde, wenn er schneller von seiner Aufgabe zurückgekehrt wäre. Was wenn er nicht heimlich an Christinas Anwesen vorbeigeschlichen wäre, trotz der strickten Anweisung – so schnell wie möglich zurückzukehren?
Ein wenig schüttelte er den Kopf um diese Gedanken los zu werden und blickte durch das kleine Gitterloch. „Wie gehen wir nun vor? Was ist der nächste Schritt?“ Er machte eine kurze Pause. „Was ist mit diesen Dokumenten die verschwunden sind?“ Ein wenig grinste er dann schuldig, als er auf das Thema kam, das er mitangehört hatte. Hoffentlich war der Federico deswegen nicht allzu wütend auf ihn. Allerdings wäre dieses Treffen nicht zustande gekommen, hätte er es nicht getan. Man konnte es drehen und wenden wie man es wollte, auf eine Art und Weise war es doch gut gewesen, dass er sich von seiner Neugierde hatte verleiten lassen.

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BeitragThema: Re: Basilica di Santa Maria Novella   12/2/2017, 10:41 am

Montag, 29. März 1480, 16:55
Ezio Auditore da Firenze


Der Kardinal musste tief Luft holen. Er war solche langen Gespräche einfach nicht mehr gewöhnt. Wenn man zu lange im Schlangennest von einer Kurie lebte und arbeitete, dann vergaß man das es abseits davon noch viele andere gute Menschen insbesondere Ordensbrüder wie Ezio gab, die nicht falsch und unehrlich wie das Gesocks in den Gängen des Apostolischen Palastes waren. Insofern musste sich Federico wieder daran gewöhnen. Gott sei Dank gab es auf ihrer Welt kein Schwarz und Weiss. Ezios Denken war ihm nicht unvertraut. Auch er sah hinter einem Gesicht oft zuerst die lachende Fratze eines Templers den man aus dem Weg räumen musste. "Ich habe wie gesagt versucht deinen Vater vor Alberti zu warnen. Aber nur einen Tag nachdem ich die Nachricht abschickte, kam am nächsten die Nachricht des Todes deiner Familie bei mir an. Keiner von euch konnte es wissen. Die Templer haben uns alle an der Nase herumgeführt." Er verfiel fast wieder in brütendes Schweigen nicht ohne Ezios Fortschritte zu loben. Der Junge lernte schnell. Fast genauso schnell wie Giovanni damals.
"Du hast wirklich viel gelernt. Nur das Anschleichen und Belauschen solltest du noch perfektionieren wenn du willst dass ich dich nächstes mal nicht bemerke." sagte er grinsend und spielte auf Ezios Lauschaktion von vorhin an. "Ich habe zur Strafe mehrmals dafür gesorgt das du dir dessen bewusst bist. Madonna, du hättest dein Gesicht sehen sollen!" Federico Filangieri war ein Mann des kleinen Lächelns. So auch dieses Mal. Als Ezio allerdings am Ende die verschwundenen Dokumente erwähnte, fror sein Lächeln wieder zusammen. "Irgendeine Teufelei der Templer wieder vermute ich. Um den Maulwurf zur Strecke zu bringen hat mich der Papst nach Florenz gesandt. Ich werde die anderen Brüder des Ordens aufsuchen um mir ihre Unterstützung bei diesem Unterfangen zu holen. Du könntest mir dabei theoretisch auch helfen. Wir müssen diesen Kerl zur Strecke bringen bevor er noch mehr Unheil anrichtet. Wenn das so weiter geht könnte nämlich die Autorität und die Stabilität des Kirchenstaates gefährdet sein..... Jedenfalls wenn es den Templern gelingt die Kirche zu infiltrieren was wir verhindern müssen. "
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BeitragThema: Re: Basilica di Santa Maria Novella   12/2/2017, 4:57 pm

Montag, 29. März 1480, 17:00
Federico Filangieri

Sein Blick blieb dieses Mal standhaft, als das Gespräch weiter geführt wurde. Seine Hände lagen locker in seinem Schoß, während seine Beine fest am Boden standen, jederzeit bereit ihn zu seinem nächsten Ziel zu tragen. “Sie haben Lorenzo de Medici's Abwesenheit ausgenutzt. Ihr Vorgehen war hastig. Wäre er einen Tag später abgereist, wäre Euer Brief vielleicht rechtzeitig angekommen. Es war ein Spiel mit der Zeit, welches wir dieses Mal wohl verloren haben.“ Kurz knirschte Ezio mit den Zähnen und er merkte, wie Hitze in seine Wangen stieg. Federicos Bestrafung hatte ihm wirklich einige Momente des Herzstillstandes eingebracht. “Ich dachte auch, jetzt sei es vorbei, als Ihr auf die Orgel zu kamt.“, gab er zu und fuhr sich mit der Hand durchs Haar. “Si, kein sehr angenehmes Gefühl.“, fügte er  leise noch hinzu. Ein wenig erwiderte er jedoch das Lächeln, noch immer erleichtert, dass Federico kein Feind war. Das nächste Mal würde er durchaus besser aufpassen müssen. “Welcher Fehler hat mich verraten?“, fragte der junge Assassine also noch kurz nach und blickte den Kardinal aus neugierig glänzenden Augen an. War es die Bewegung gewesen, als er den kleinen Stein gefangen hatte? Oder war sein Schatten verräterisch auf der Mauer entlang gekrochen? Er selbst war sich so sicher gewesen, dass er alles richtig gemacht hatte.
Das Gesicht des Kardinals schien bei der Erwähnung der Dokumente wieder kühler zu werden und Ezio bekam die Vermutung nicht los, dass diese gestohlenen Papiere von sehr hohen Wert waren. //Was erwarten sich die Templer davon?//, fragte er sich stumm in Gedanken und bekam dann aber schon eine Antwort, als der Ältere weiter gesprochen hatten. “Die Kirche besitzt Macht. Es würde den Templern einen großen Vorteil bringen, sollte ihr Plan aufgehen. Ich werde Euch in dieser Sache helfen, sagt mir nur, was ich tun kann.“ Ezio richtete sich nun kerzengerade auf und blickte erwartungsvoll in die grünen Seen seines Gegenübers.

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BeitragThema: Re: Basilica di Santa Maria Novella   14/2/2017, 6:08 am

Montag, 29. März 1480, 17:10
Ezio Auditore da Firenze


"Alles nach dem anderen." sagte Federico mit kleinem Lächeln. "Es war nicht der Stein der dich verraten hat. Auch wenn der nur ein endgültiges Beispiel deiner Anwesenheit für mich war. Nein deine Bewegungen haben Luftströme verursacht für die man ein gutes Ohr braucht. Und wie es der Zufall will, besitze ich ein gutes Ohr." sein Lächeln wurde breiter. Neben seinem Kopf vertraute Federico seinen Ohren immer. Nie hatten sie ihn im Stich gelassen. Schon ein paar mal war er auf diese Weise dem Tod entronnen. Deshalb war er auch froh das er Ezio gehört hatte. Hätte Domenico ihn nämlich bemerkt, wäre möglicherweise Federicos Tarnung gleich mit aufgeflogen. "Ich werde dafür Sorge tragen das ich nächstes Mal bei einem deiner nächsten Lauschgänge nicht dabei bin. Wir wollen ja nicht das unsere Tarnung auffliegt." fügte er streng hinzu. "Was mich nun zu der Jagd nach dem Maulwurf bringt. Ein Treffen des Ordens findet momentan hier in Florenz in einer billigen Kaschemme statt." Er rümpfte die Nase. "Eigentlich sind solche Orte für mich als Adeligen und Kardinal unter meiner Würde. Aber was tut man nicht alles für den Orden." sagte er seufzend. "Ich schlage vor wir begeben uns beide dort vor meinem Abendessen mit Domenico hin und beraten uns mit den anderen. Wir werden dann besser wissen was zu tun ist und wie du helfen kannst." Er verfiel wieder in längeres Schweigen. Sollte er es dem Jungen sagen? Ja das musste er wohl. Wenn Ezio wollte das Federico ihn ausbildete, dann musste er dies auch über Federico wissen.
"Dein Vater und ich waren sehr gute Freunde. Hatten aber auch unsere Differenzen aufgrund unserer sehr verschiedenen Lebenswege." Er sammelte sich unter einer längeren Pause erneut bis er weitersprach. "Dein Vater meinte dem Orden am besten dadurch zu dienen, indem er Lorenzo de´Medici Gefolgschaft schwörte. Einem Mann der den Assassinen gewogen ist. Ich stand diesem Weg immer sehr skeptisch gegenüber, da ich weltlichen Herrschern die selbst keine Assassinen waren nicht über den Weg traute. Domenico de`Medici scheint mir darin Recht zu geben! Also müssen die Assassinen nach meiner Theorie selber die Macht erlangen." Er blickte durch die Gitterstäbe Ezio geradewegs in die Augen. "Ja Ezio. Ich bin nicht ohne Grund Kardinal geworden. Ich glaube das nur ein Assassine mit Macht die Templer vernichten kann. Und deshalb ist es mein Ziel früher oder später als Oberster Pontifex der einzig wahren Mutter Kirche die Christenheit von der Krankheit der Hure Babylons zu befreien mit denen die Templer sie befallen haben. Dein Vater sah dies immer sehr skeptisch, da Macht korrumpiert." Er machte eine bedeutende Pause. "Und er hat Recht damit. Macht korrumpiert tatsächlich. Und doch können wir ohne sie nicht leben. Mein und deines Vaters Mentor wurde ein brillanter Papst der sich und die Macht unter Kontrolle hatte indem er sie in den Dienst der Assassinen stellte. Und dasselbe werde ich auch tun um Gottes wunderbare Erde vom Antlitz der Templer zu reinigen. Deshalb frage ich dich.... willst du mir dabei helfen? Ich werde dich ausbilden, dich alles lehren was ich weiss. Und ich werde dir helfen die Mörder deiner Familie ein für alle Mal auszuschalten." Seine Stimme war nur ein Raunen und doch schien jedes Wort emporzusteigen. Und Federicos smaragdene Augen glänzten wie die Tiara selbst.
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BeitragThema: Re: Basilica di Santa Maria Novella   14/2/2017, 7:07 pm

Montag, 29. März 1480, 17:13
Federico Filangieri

Ezio war beeindruckt und dieses Gefühl spiegelte sich in seinem Ausdruck wieder. Man konnte also jemanden alleine durch die Bewegung der Luft wahrnehmen! „Bringt es mir bei!“, rutschten die Worte über seinen Mund und er sah den Kardinal ein wenig entschuldigend an. „Scusa! Das war unhöflich. Aber ich würde es sehr gerne lernen.“ Es würde für ihn sehr nützlich sein, sollte er diese Fähigkeit erlernen, schon alleine um Verfolger wahrzunehmen. Selbst nach all der Zeit, suchten die Templer und Wachen nach ihm. Wenn jemand sein Gesicht erkannte, würde man das alles nur noch mehr verschärfen. Leise murmelnd stimmte er Federico dann zu. Er bekam nämlich das Gefühl nicht los, dass auch Domenico etwas bemerkt hatte. Vielleicht nicht so direkt wie der Assassine ihm Gegenüber, aber er war wachsam gewesen. Als er ein Treffen erwähnte, fiel ihm ein, dass er selbst wegen eines Auftrages hier her gekommen war. „Ich bin im Auftrag meines Onkels hier – den ich noch zu erledigen habe. Doch ich bin mir sicher, ich werde die Gaststätte finden. Vielleicht ist es sogar ganz gut, wenn man uns nicht gemeinsam sieht. Bei den falschen Leuten, würde es Fragen aufwerfen und wenn mich jemand erkennt, würde es Euch in große Schwierigkeiten bringen.“ Nein, es war wohl wirklich besser, wenn er den Weg alleine dort hin ging. Er kannte die Stadt und so würde er sich nicht verlaufen.

Für einen Moment herrschte wieder Stille und Ezio nutzte die Zeit, um kurz, durch einen kleinen Spalt, nach draußen zu sehen. Sie waren – die Leibwachen ausgenommen – noch immer alleine. Man merkte allerdings, dass es langsam Abend wurde, denn die Schatten in der Basilica wurden länger und alles bekam eine düstere Atmosphäre. Er mochte diese Zeit, sie neben dem düsteren auch etwas Verträumtes an sich. Der Tag wich der Nacht – in diesem Augenblick schien alles keine festen Konturen zu haben. Alles war möglich, wenn man nur genug daran glaubte. Entspannt stieß er die Luft durch die Nase aus und lehnte sich dann wieder auf der harten Holzbank zurück. Ein wenig hoben sich seine Augenbrauen, als der Federico davon sprach, dass sein Vater und er ein paar Differenzen hatten, was manche Dinge anbelangte. Diese Tatsache weckte sein Interesse und er blickte geradewegs zurück in die Augen von dem Älteren. Braun traf auf grün und seine Züge waren ernst. Die Worte die in seinem Ohr verklangen, entlockten ein seltsames Gefühl in ihm. Das Funkeln in Federicos Augen und das leise Raunen, ließen ihn dann kurz schaudern. Zusammen mit der Stimmung in der Basilica hatte das ganze etwas Bedrohliches. Der Kardinal meinte jede Aussagen ernst – das Ziel dieses Assassinen war klar. Zum einen wollte er seinem Vater in diesen Dingen zustimmen, aber auch Federico hatte recht. Beide Seiten brachten Vorteil und Nachteil und wenn man ehrlich war, konnte beides zum völligen Ruin führen. Also sah er keinen Grund, warum er dem Kardinal nicht helfen sollte. Ein Assassine als Papst würde so einiges erleichtern und man hätte einen besseren Blick auf die Templer, die sich doch dem Glauben bedienten. Ezio ließ sich Zeit mit der Antwort auf Federicos Angebot, selbst wenn er diese schon längst wusste. Sein Herz schlug noch einige Male, bevor er wieder zum Sprechen ansetze. „Ich werde Euch helfen.“  Der junge Assassine merkte, wie in ihm die Anspannung fiel und er schenkte ihm ein leichtes Lächeln. Die Aussicht darauf mehr zu lernen und die Mörder seines Vaters zu finden war zu verlockend und noch dazu konnte er einem Ordensbruder helfen, dessen Ziele zu erreichen. Es war eine Gewinn-Situation, welche er einfach nicht ausschlagen wollte.

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BeitragThema: Re: Basilica di Santa Maria Novella   16/2/2017, 6:29 pm

Montag, 29. März 1480, 17:20
Ezio Auditore da Firenze



Federico schmunzelte auf Ezios Reaktion nur. In seinem Falle hätte er wohl nicht anders reagiert. Das wovon Ezio sprach, war eine schwierige Technik die nicht einmal jeder ausgebildeter Assassine beherrschte. Denn dafür musste man seine Ohren genauso ausgeprägt trainieren wie seine Augen. Was gerne hinsichtlich der Augen, Schleichkunst und den Kampfkünsten vernachlässigt wurde. Nicht so er Federico. Das Erkennen von Luftströmen hatte ihn schon so manches Mal das Leben gerettet. Und das würde es auch Ezio wenn er diese Fertigkeit erlernte. Es war schon fast seltsam. Seit er mit dem Jungen hier in der Kabine saß, schien Federico in Gedanken oft in die Vergangenheit zu gleiten. Er erinnerte sich an seine Zeit mit Giovanni und Enea. Er erinnerte sich wie aus dem zweitgeborenen Sohn von Graf Ruggero Filangieri von San Marco d´Alunzio langsam ein Mann wurde, der akzeptieren musste das seine Zukunft im geistlichen und nicht im weltlichen lag. Er erinnerte sich wie am 19. August 1458 vor 23 Jahren Eneas Name auf dem Petersplatz als Papst Pius II. ausgerufen wurde, und er im Jubel der Menschen mit einer Gänsehaut des Glücks den weißen Rauch aus dem Dach der Sixtinischen Kapelle aufsteigen sah. Dieser Tag sollte der Auftakt des Beginns seiner Karriere als Kardinal sein. Ja all das kam zurück, als er hier so mit Ezio sprach. Und in diesem Moment wusste er das er all sein Wissen, all seine Kraft und all seine Anstrengungen in Ezio stecken würde um aus diesem einen richtigen Assassinen zu machen. Einen besseren als Giovanni und er selbst.
"Eine sehr weise Wahl mein Sohn." sagte Federico väterlich. "Nur leider wirst du zu Beginn deine Worte bitter bereuen, da man diese Fertigkeit zu Beginn nicht ohne erhebliche Schmerzen und Entbehrungen erlernt. Aber wer bin ich um dir Wissen zu verwehren das allen Ordensbrüdern zusteht. Ich bin sowieso der Meinung dass das       ´Fledermausohr´zu wenig bekannt ist. Was vielleicht auch ein Vorteil ist. Nun wir werden sehen." Danach verfiel er für kurze Weise wieder ins Nachdenken als Ezio das Treffen seinerseits ansprach. Die Vorgänge in der Botschaft konnten dem Orden nicht verborgen geblieben sein. Es bestand die gute Möglichkeit das er mehr Erkenntnisse dort bekommen würde. Gleichwohl ärgerte er sich das er eben die Daten verwechselt hatte. Das Treffen fand natürlich übermorgen am 2. April im Jahre des Herrn 1480 statt. Der schwere staubige und finstere Dunst des Beichtstuhls musste seine Sinne vernebeln. Wie hatte er das nur vergessen können. "Besser du erledigst deine Aufträge bevor du dir gleich neue aufhalst, Ezio. Ich weiss wovon ich spreche. Man läuft Gefahr nichts mehr hinterherzukommen." fügte er beiläufig hinzu um Ablenkung von seinen Gedanken zu bekommen. "Es wäre tatsächlich besser wenn wir übermorgen auf verschiedenen Weg zur Gaststätte kommen. Dort finden wir vielleicht mehr über unseren Maulwurf in der Botschaft heraus. Sobald wir ausreichend Informationen haben, kann ich dir genaueres sagen inwiefern du mir helfen kannst. In der Zwischenzeit werde ich versuchen Domenico beim Abendessen in der Medici Residenz mehr auf den Zahn zu fühlen. Es will mir nicht in den Kopf, dass er überhaupt keine Kenntnisse über die Vorgänge hat. Wenn du nicht schon mit Marios Auftrag beschäftigt wärest, hätte ich dich gefragt ob du während ich Domenico unterhalte seine Gemächer im Geheimen nach Hinweisen durchstöberst. Aber ich will mich nicht in Marios Anweisungen einmischen. Deshalb führ den Auftrag besser zu Ende aus." Die dunklen Gedanken verschwanden als Ezio daraufhin seine Unterstützung bekräftigte, Federico bei seinem Plan den Stuhl Petris zu besteigen zu helfen. "Danke mein Junge. Ich werde jede erdenkliche Hilfe aus dem Orden brauchen können. Deshalb werde ich auch nicht allzu lange in Florenz bleiben. Papst Sixtus verbleibende Lebenszeit ist ob seiner kürzlichen kleinen Schlaganfälle ungewiss. Die Templer werden lüstern vor Ungeduld es schwierig haben sein Ende noch abzuwarten. Es ist besser in diesem Fall nach Rom zurückzukehren. Wenn es soweit ist, kannst du mich gerne begleiten. Auf keinen Fall dürfen wir den Templern den Papstthron überlassen. Es steht einfach zu viel auf dem Spiel."
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BeitragThema: Re: Basilica di Santa Maria Novella   16/2/2017, 9:53 pm

Montag, 29. März 1480, 17:26
Federico Filangieri

Zwei Atemzüge lang, schloss Ezio die Augen und presste die Kiefer zusammen. Er war auch bereit gewesen seinen Ringfinger herzugeben, wieso auch nicht die Schmerzen hinnehmen, die Federicos Worte unheilvoll versprachen. “Ich bin bereit alles zu geben.“, war also seine Antwort und er versuchte so die verräterischen Zweifel zu ersticken, die seine Brust verengten. Ohne Geben, gab es oft kein Nehmen. Er schenkte sein Leben der Bruderschaft und dafür bekam er die Rache an den Mördern seiner Brüder und seines Vaters. Ezio wollte seine Entscheidungen nicht bereuen und so hob er nur entschlossen sein Kinn ein wenig an. Die Zweifel blieben aber dennoch hartnäckig, so tief er sie auch vergraben hatte. Erst die Zeit würde ihn wohl schlussendlich davon befreien.
Ein leichtes Lachen erklang von seiner Seite aus und er schüttelte den Kopf. “Ihr klingt wie mein Vater.“ Kurz funkelte etwas Warmes in seinen Augen, bevor er wieder in Schweigen verfiel, um den Worten des Kardinals zu lauschen. Federico stimmte zu, dass es besser wäre getrennte Wege zu gehen. Sie würden sich also erst dann wieder sehen, vielleicht beide mit mehr Informationen. “Ich denke Ihr werdet es bestimmt schnell herausfinden, ob der Kardinal mehr weiß, als er gerade vorgibt.“ Die Aussicht darauf, in ein Gemach einzubrechen, hatte etwas verboten Aufregendes an sich, doch der Ältere hatte recht. Marios Auftrag ging vor und er wollte seinen Onkel nicht enttäuschen. Es hatte dringend gewirkt und der Brief in seinem Beutel schien einen Moment lang unglaublich schwer zu werden. “Ich werde wohl zuvor noch nach Monteriggioni zurückkehren müssen, um zu berichten. Mein nächstes Ziel wird jedoch Rom sein.“, versprach er und Ezio hoffte, dass ihm nichts im Wege stehen würde. Sein Kopf schnellte nach oben, als er das Geräusch des Kirchentores hörte.  Er hatte ganz vergessen, dass sie sich eigentlich in einem öffentlichen Gebäude befanden. “Wie es scheint, bekommen wir einen Besucher.“, sprach er nun leise und versuchte durch den Spalt zu erkennen wer der neue Gast war. Jetzt wo sie nicht mehr alleine waren, war es riskant weiter über die Pläne und Ziele zu sprechen. Sein Blick war fest auf sein Gegenüber gerichtet. “Wir kommen wohl zum Ende der Beichte.“

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BeitragThema: Re: Basilica di Santa Maria Novella   21/2/2017, 2:43 am

Montag, 29. März 1480, 17:30
Ezio Auditore da Firenze

Federico Kardinal Filangieri fasste sich, als Ezio den anderen Besucher in der Kirche erwähnte. Stimmt jetzt bemerkte er es auch. "Ci vediamo dopodomani, Ezio. Vai da Mario e finisci il tuo contratto. In Bocca al Lupo! Ich sehe dich dann beim Treffen, mein Junge." sagte er leise, während er das Ende der Beichte nun einläutete. "Ego te absolvo a peccatis tuis in nómine Patris et Fílii et Spíritus Sancti." "Amen." fügte er dann nach einer Pause gemeinsam mit dem Beichtenden hinzu. Mit einem letzten wohlwollenden Blick auf Ezio, richtete er sich mit kleinen Schwung auf und verliess mit würdigen Schritt den Beichtstuhl. Ohne den Besucher eines Blickes zu würdigen, schritt der Kardinal mit seinen Leibwächtern aus dem kühlen Kirchenschiff von Santa Maria Novella hinaus. Er hatte keinen Zweifel dass der Junge seinen Auftrag bei Mario erfolgreich abschliessen würde. Ezio hatte das Talent seines Vaters. Daran bestand kein Zweifel. Es würde Federico nicht verwundern, wenn der Junge am Ende sogar besser wurde als er selbst. Sie würden sich dann in der alten Kaschemme zum Treffen in zwei Tagen wiedersehen. Bis dahin wollte der Kardinal versuchen selbst die Vorgänge in der päpstlichen Botschaft aufzuklären. Dafür würde er bald mit Domenico Kardinal de´Medici zu Abend essen. Noch war etwas Zeit. Sie hatten sich für acht Uhr verabredet. Jetzt war halb sechs. Bis dahin waren es noch zweieinhalb Stunden. Deshalb lenkte er von der Piazza Santa Maria Novella die Schritte nach San Marco wo der Palazzo de´Medici lag. Er war gespannt wie sich das Abendessen entwickeln würde, insbesondere ob Domenico sich kooperativ zeigte. "In Bocca al Lupo." sagte er in Gedanken nun zu sich selbst

tbc: Palazzo de´Medici
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Ezio Auditore
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Der Charakter
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BeitragThema: Re: Basilica di Santa Maria Novella   21/2/2017, 12:36 pm

Montag, 29. März 1480, 17:31
Federico Filangieri

Ezio senkte den Kopf und lauschte den abschließenden Worten des Kardinals. “Auf ein baldiges Wiedersehen.“, murmelte er leise und kurz danach das von ihm erwartete 'Amen'. Als Federico den Beichtstuhl verließ, blieb Stille zurück und Ezios Schultern sanken müde nach vorne. Die Stirn an das kühle Holz gelehnt, versuchte er Herz und Seele zur Ruhe bringen. So voller Zuversicht er zuvor auch war, jetzt war alles nur noch schwer und er dachte an seinen Vater. //Oh Vater, was hast du mir noch alles verschwiegen?//, fragte er sich in Gedanken und stieß langsam die Luft aus. Der Ordensbruder hatte die Basilica schon längst verlassen und so war es nun an ihm es gleich zutun. Leise öffnete er die Türe und dunkle Schatten begrüßten ihn, als er sich aus dem Raum bewegte. Mit wachsamen Augen sah er sich um und erhaschte einen Blick auf eine kleine Gestalt. Weiter entfernt sah er noch jemanden und er erkannte darin Mutter und Tochter. Ezio schenkte ihnen ein grüßendes Lächeln, bevor er nach draußen trat. Heiße Luft umarmte ihn wie eine Decke und in einer geübten Bewegung schlug er sich die Kapuze über den Kopf. Zusammen mit ein paar Kaufleuten verschwand der junge Mann unbemerkt in der Masse. Er hatte einen Auftrag auszuführen. Ezio musste an der Stelle seines Onkels einen gewissen Rafael Santoro treffen. Kurz kontrollierte er, ob der Brief noch in seinem Beutel war, bevor er sich auf den Weg zu seinem alten Zuhause machte.

Tbc: Zeitsprung + Gastkeller

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