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 Villa del Carvari

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AutorNachricht
Francis Bell
Söldner für alle Fälle
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BeitragThema: Re: Villa del Carvari   6/8/2017, 8:45 pm

Für einen Moment hielt er tatsächlich inne und schwieg. Er zuckte zusammen als Shane ihn anfuhr und ihm vorwarf, dass er nicht einmal den Mund halten könne. Warum hatte Francis dann einen Mund? Um ihn nicht zu benutzen? Shane schonte seinen dagegen viel zu sehr wie Francis fand.
Francis liess ihn aussprechen bis er merkte, dass Shane sich anspannte. Er zögerte. Und dann erzählte er Francis von der Reise nach Rom.

"Rom? Mit Rizzi? Rizzi?! Hannigan? Ihr wisst, was er mir angetan hat! Wie um Himmels Willen soll ich da mitkommen können?! Wie stellt Ihr Euch das vor? Rizzi wollte mich töten und er wird mich immer noch töten wollen! Und was soll ich in Rom? Was... was habt Ihr in Rom vor mit mir?", sprach er etwas lauter, entsetzter und vor den Kopf gestossen.
"Was, wenn ich die Reise nicht überlebe? Was, wenn ich verblute? Wenn mich Rizzis Wachen erkennen, was sie zwangsläufig tun werden, und mich vor Euren Augen töten? Was, wenn Sie Euch töten weil Ihr mir geholfen habt? Was werde ich in Rom tun? Wo komme ich in Rom unter? Rom ist voller Römer und ich habe gehört, dass die Römer ein sehr schlampiges Leben leben! Mit Essen, Alkohol und Sex!", ereiferte er sich weiter. Nicht, dass ihm ein solches Leben unbekannt gewesen wäre... "Und wer zur Hölle ist Barbara wie? Gonga? Barbara Gonza? Ist das diese Frau, die Ihr heimlich liebt? Die, bei der Ihr nicht landen könnt?"

Er holte tief und hörbar Luft, lehnte sich auf dem Stuhl zurück und liess beide Arme seitlich herab hängen. "Ich habe Euch unterschätzt, Hannigan. Ihr seid mutiger als ich dachte. Ein echter Haudegen.", grinste er schliesslich. "Ihr wollt, dass ich mitkomme damit ich Euch nicht mehr entwische. Und weil Ihr mich mögt und es Euch nicht eingestehen wollt, geht Ihr dieses verdammt hohe Risiko ein und setzt Euer Leben aufs Spiel. Respekt, Shane! Hannigan! Hannigan meine ich! Oder... hm, ich habe noch eine andere Theorie. Vielleicht wollt Ihr einen Trauzeugen für eine heimliche Hochzeit mit Barbara. Oder ich soll als Söldner fungieren und Rizzi erwürgen. Oder Ihr seid doch von dieser Sorte Mann, die andere Männer mögen und diese mit sich mitnehmen und dann auf ihren Reisen die Nächte mit ihnen verbringen... - oh Hannigan, ich bekomme Herzklopfen.", grinste er.

Sein Entsetzen und sein ängstliches Flimmern in den Augen vorhin waren nicht gespielt gewesen. Seine Theorien, die allesamt seiner Blödelei entsprangen, waren die Verdränger dieser Gefühle gewesen damit Francis mit solchen Nachrichten umgehen konnte. Aber eines war sicher: Hannigan war lebensmüde, vollkommen verrückt, ein Rebell, ein mutiger Halunke! Francis empfand für ihn grosse Bewunderung und noch grösseres Vertrauen.
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Shane Hannigan
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BeitragThema: Re: Villa del Carvari   6/8/2017, 10:48 pm

Shane griff sich an die Stirn. Wie kleine Steine knallten Francis Worte gegen seinen Rücken und ließen ihn die Finger wenig später an die Schläfe drücken. Es sah aus als würde ihm jeder Satz noch mehr Kopfschmerzen bereiten. “Bell...“, versuchte er ihn zu unterbrechen - jedoch ohne Erfolg. “Bell!“ Er stieß die Luft genervt aus. “Haltet doch ein!“ Doch der Söldner schien zu sehr in seinem eigenen Wortrausch gefangen zu sein, um aufzuhören. Shane wusste selbst wie gefährlich es war und das es ein hohes Risiko bereit hielt, dass er jedoch bereit war einzugehen. Ruhelos begann er durch den Raum zu gehen. Immer wieder folgte er dem gleichen Weg von links nach rechts und wieder zurück. Er wirkte wie ein Raubtier, dass man hinter Gitter gesperrt hatte und darauf wartete eine Lücke zu finden.
Gonzaga ist gewiss nicht meine Liebe. Sie ist eine Templerin und Verbündete von Rizzi. Ihr solltet ihr lieber aus dem Weg gehen.“ Das Gonzaga für Rizzi wichtig war, erwähnte er nicht. Es waren Informationen die Francis nichts angingen. Der Templer durfte nicht vergessen, dass sein Cousin mit den Assassinen im Bunde gewesen war und jede falsche Nachricht könnte irgendwann gegen sie verwendet werden. “Ihr kommt mit, da sich jemand um meine Stute kümmern muss. Ich werde der Reise in der Kutsche nicht entkommen.“ Dieses Mal verbarg er die Abneigung zu dieser Form der Reise nicht. “Seht es als erste Leistung Eure Schulden abzubezahlen.
Die Hände fest gegen den Rücken drückend, blieb er kurz stehen um Francis anzusehen. Ihm war gerade gewiss nicht nach Späßen zumute. “Jetzt hört mir noch einmal zu.“, knurrte er dann und trat zu seinem Cousin heran. “Ich werde mich nicht noch einmal wiederholen.
Der Engländer beugte sich vor, bis sein Gesicht dem von Francis recht nahe kam. Eine unausgesprochene Warnung funkelte in seinen Augen und lies das Grau wie zerfallenes Gestein wirken. “Ich habe kein Interesse an Euren Körper, noch werdet Ihr Garbara Gonzaga in solch einem Zusammenhang erwähnen. Am besten vergesst Ihr, dass ich sie je erwähnt habe.“ Shane war so nah, dass der Blonde seinen Atem auf dem Gesicht spüren würde. “Ihr werdet nicht einmal in die Reichweite von Rizzi kommen, noch lässt Ihr Euch erwischen.“ Wenn doch ... Shane hoffte das es nie dazu kommen würde. Dann würde er sich etwas anderes überlegen müssen, aber dazu hatte er in der Kutsche genug Zeit. Und Shane hatte wirklich nicht vor, in diesem Land unterzugehen - nicht aufgrund seines Cousins.
In einer einzigen Bewegung zog er sich wieder zurück und beschritt die Route, die er zuvor schon gegangen war. “Ich werde morgen eine Nachricht von Rizzi erhalten, in der das weitere Vorgehen erläutert wird. Mich hält nichts hier in Florenz und Euch ebenso wenig.“ Noch einmal sah er zu seinem Cousin, bevor er wieder an das Fenster trat. “Ihr seid ein Söldner. Ihr solltet doch damit vertraut sein, dass Ihr nicht ewig in einer Stadt seid.“ Eine Zeit lang viel er dann zurück in sein Schweigen und schloss kurz die Augen. Er wusste selbst noch nicht, welche Art von Starrsinn ihn erfasst hatte, das er Francis nicht einfach zurückließ - jene Variante die von mehr Vernunft gewesen wäre. “Damit Ihr genug Kraft für die Reise habt, werdet Ihr Euch solange noch ausruhen. Der Arzt hat Euch genug Schmerzenssalbe hier gelassen, damit ihr genug für die Reise besitzt.“ Kurz deutete er das kleine Gefäß, dass auf dem Tisch neben dem Bett stand. “Geht sparsam damit um.

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Francis Bell
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BeitragThema: Re: Villa del Carvari   7/8/2017, 9:14 am

Sein Blick war glasklar und auf Shane gerichtet als dieser ihm so nah war, dass er die Wärme spüren konnte. So, wie er es vorhin im Bad getan hatte, ergriff auch Shane sich dieser eindrücklichen Geste.
Francis presste die Lippen aufeinander, nickte leicht und holte langsam und tief Luft als Shane wieder etwas Abstand zwischen ihnen gebracht hatte.
"Es ist mir vertraut, ständig die Stadt zu wechseln. Aber mir gefällt es hier.", sagte er und winkte ab. Er hatte das Gefühl, hier noch nicht alles erledigt zu haben. Er wusste nicht wo Santoro steckte und er hätte gerne noch ein paar Worte mit Leonardo gewechselt. Aber so wie die Situation war, schien dies unmöglich zu sein. Er musste sich damit abfinden, dass er die beiden zuletzt in einem Chaos in einem Keller gesehen hatte und immerhin von Leonardo wusste, dass er überlebt hatte.
Während Shane von der Salbe sprach und ihm ins Gewissen redete, dass er sparsam damit umgehen sollte, hörte Francis schon nicht mehr zu. Seine Gedanken überschlugen sich und erst jetzt verstand er warum Shane so wenig über seine Begegnung mit Leonardo preisgegeben hatte. Durch seine Blödelei hatte er sich nicht zusammenreimen können, dass Leonardo in der Verbindung Shane-Francis eine Intrige vermuten konnte. Oder sogar glaubte, dass Francis ein falsches Spiel gespielt hatte. Shane hatte es zwar irgendwie erwähnt aber Francis war da noch nicht bereit gewesen, so etwas zu denken. Doch nun wurde Francis vielleicht selbst zum Gejagten der Assassinen…

"Ja.", sagte er und nickte zu Hannigan obwohl er nicht genau wusste, was er gesagt hatte. Dann nahm er den Salbentigel zu sich und begutachtete ihn. "Ich soll also mit Eurer Stute hinterherreiten und immer auf Abstand bleiben. So, dass mich keiner sieht, und so, dass ich Euren Weg nicht aus den Augen verliere.", sagte er und blickte zu Shane wieder auf.
"Nun, warum sollte das nicht klappen?", grinste er leicht auf. "Ich bin es gewohnt allein zu reisen, ich kann mich gut allein versorgen und verpflegen. Die Reise nach Rom wird ungefähr zwei Wochen dauern wenn Ihr mit einer Kutsche unterwegs seid und zwischendurch auch mal schlaft oder eine Pause einlegt. Ich werde mich also an die Geschwindigkeit der Reisegruppe halten. Übernachten kann ich auf Bauernhöfe oder in Ställe wenn man mich lässt. Das ist meistens kein Problem. Aber vielleicht könnt Ihr mir etwas Kleingeld geben, nur für den Fall, dass jemand bezahlt werden will. Denn Kost und Logie kann ich nicht mit Mitarbeit ausgleichen wenn ich mich schonen soll und Eure Geschwindigkeit halten muss.", erklärte er. Es würden kräftezehrende Tage werden und er würde wenig Schlaf bekommen weil er immer darauf achten musste, welchen Weg die Gruppe einschlagen würde. Es gab mehrere Wege, die nach Rom führten, und Francis wollte nicht von Shanes Weg abkommen. Denn die grösste Sicherheit war im Moment Shane. So wie Francis das grösste Risiko für Shane selbst war. Andererseits musste sich Francis auch eingestehen, dass er sich auf die Reise freute. Er mochte das Unbekannte, die Landschaft, die Gemütlichkeit wenn er auf einem Pferd sass und einfach so einen Weg entlangschritt, einigen jungen Frauen zuzwinkern konnte oder auch mal mit anderen Reisenden in Kontakt kam, die ähnliche Bürden wie er auf sich nahmen.
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Shane Hannigan
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BeitragThema: Re: Villa del Carvari   7/8/2017, 12:41 pm

Ein paar Sekunden sagte Shane nichts und sah ihm einfach nur in ihn die klaren Augen. Er betete, dass sein Cousin wirklich verstanden hatte wie wichtig es war, dass er unentdeckt blieb - er aber keine andere Wahl hatte als mitzukommen. Würde er hier bleiben - so war sich der Adelige sicher - würde sein Cousin noch viel eher in Gefahr sein und zurück in der Gosse landen. Shane hatte ihn nicht gerettet, um ihn dann wieder dort hinzuwerfen. Zudem hatte er ihm angeboten ihm zu lehren, wie man besser lebte und stolzer wurde und Francis wollte es versuchen. Nachdem er sich wieder fort bewegt hatte, war der dringliche Ausdruck nicht aus seinen Zügen verschwunden.
Es ist nur eine Stadt unter vielen. Am Ende wird Euch Rom noch besser gefallen.“ Für Shane waren es nur Haltepunkte, denn er wollte nichts mehr als irgendwann wieder nach London zurück zu reisen. Er erlaubte es sich nicht, gefallen an Städte zu finden, die er wieder verlassen würde.
Das Francis ihm gar nicht mehr wirklich zuhörte, bekam der Templer nicht mit. Zu sehr war er in seinen eigenen Plänen und Gedanken gefangen. “So ist es. Ihr werdet jedoch auf alles verzichten, das Euch oder mich in Gefahr bringen kann. Keine Glücksspiele, kein Alkohol und vor allem keine Frauen.“ Aufmerksam lauschte er dann den Erläuterungen des Söldners. “Ich werde dafür sorgen, dass Ihr für Euch und Lady genug Proviant mit Euch führen werdet - ebenso genug Florí, das ihr ein Dach über den Kopf habt, sollte die Kutsche eine Rast einlegen. Frische Kleidung werde ich morgen in Auftrag geben. “ Er würde ihm so viel geben, dass es für das nötigste Reichte. Aber schlussendlich würde Francis selbst damit klar kommen müssen. Eine Lektion, die Shane ihm zwar mit Worten erklären, aber nur Francis selbst ausführen konnte. Der Umgang mit dem eigenen Geld.
Als Shane wieder in sein Schweigen fiel, musterte er seinen Cousin einen Augenblick lang. Zwar wirkte er bereits kräftiger, aber Shane durfte nicht vergessen, dass der Kampf erst wenige Tage vorbei war. Irgendwann hatte sich der Engländer wieder am Tisch niedergelassen und sah auf das Essen, dass noch dort stand. Doch ihm war der Appetit vergangen und trotz seines Hungers an Morgen, würde er keinen weiteren Bissen nehmen. Vielleicht später am Morgen, wenn alle Pläne gefestigt waren und er sich sicher sein konnte, nichts übersehen zu haben. Man konnte sich nicht in einem Seil verfangen, wenn man beide Stränge fest in der Hand hatte und Shane hatte nicht vor eines davon auszulassen.

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BeitragThema: Re: Villa del Carvari   7/8/2017, 1:31 pm

"Keine Glücksspiele?", wiederholte er fast etwas entsetzt. Auf den gewöhnlichen Reiserouten kam man immer an Orte vorbei, die mindestens drei Dinge besassen: Einen Glücksspieler, ein Bordell und einen Weinkeller. "Na schön, ist ja gut. Ich werde auf Glücksspiele, Alkohol und Frauen verzichten. Was ist mit Männern?", fragte er frech. Dass er so offen damit umging lag nur daran, dass Shane es ihm nicht vorwarf. Er hatte nichts negatives dazu gesagt, er hatte nicht angeekelt reagiert. Er war nicht einmal wirklich erstaunt gewesen. Shane tolerierte diese homosexuellen Züge wie es viele taten. Nur gehörte Shane nicht zu diesen Leuten, die diese Neigung akzeptieren oder sogar praktizierten und in der Öffentlichkeit dann doch dem Teufel zuschrieben. In Florenz war es bekannt, dass die Liebe unter Männern oder unter Frauen praktiziert wurde. Man sah darüber hinweg und es kam nur selten zu Anklagen und wenn, dann waren diese meist wieder fallengelassen worden weil es eigentlich keinen interessierte. "Und darf ich mir die Zukunft von Zigeunern voraussagen lassen? Soll ich Karten für Euch legen lassen?", lachte er leise. Francis glaubte diesen Humbug nicht - bis irgendeine Hexe ihm die Karten legte und sinnloses Zeug plapperte, was Francis sofort zum Glauben umstimmte. Und das passierte jedesmal bis er die Worte entweder im Suff vergass oder man ihn zur Vernunft geprügelt hatte. Was die Kirche bei ihm vergeblich jahrelang versucht hatte, schaffte eine zahnlose alte Vettel mit einer trüben Glaskugel in zwei Minuten. "Dann brauche ich aber noch etwas mehr Geld.", fügte er hinzu. "Die Zukunft kostet eine Menge."

Francis fühlte sich tatsächlich gut und gestärkt. Zum einen ignorierte er die Schmerzen, zum anderen war Shane eine echte Medizin. Nur schon seine Anwesenheit förderte Francis' Gesundheit. Er griff nach dem Medizinfläschchen, welches der Arzt ihm neben der Salbe gegeben hatte. Der Doktor hatte zwar gesagt, er solle das Schmerzmittel wenn möglich nur abends nehmen weil es müde machen konnte aber Francis wusste sowieso nicht, was er den ganzen Tag tun sollte. Shane wollte ja kein Kartenspiel mit ihm spielen.
"Ich nehm das Zeug jetzt schon und geh wieder ins Bett. Dann habt Ihr Zeit und Ruhe für Eure Reisepläne und den ganzen Vorbereitungen während ich mich gesund schlafe.", sagte er. Ihm erschien diese Idee vernünftig. Und er wollte auch Shane etwas entlasten. Er sah furchtbar aus. Der arme reiche Mann bekam Sorgenfalten. Wie sollte er so eine Frau finden? Francis musste verhindern, dass diese Falten auf dessen Stirn blieben. Schliesslich wollte er der Hochzeit beiwohnen. Da gab es immer Essen.
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Shane Hannigan
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BeitragThema: Re: Villa del Carvari   7/8/2017, 8:49 pm

Nichts davon.“, setzte er noch einmal nach und sein Blick wurde erneut eisig. Als Francis selbst jetzt noch Scherze trieb und Lücken suchte. “Auch keine Männer. Ihr werdet alles vermeiden, dass Euch aufhalten kann oder Eure Wachsamkeit trübt. Ein falscher Schritt und nicht nur Ihr seid dem Tode geweiht.“ Shane bekam das Gefühl nicht los, dass Francis einfach nicht die wirkliche Gefahr erkannte oder nicht einsehen wollte. Er spielte mit den Worten und war viel zu sehr den Lastern dieser Welt zugetan. Bei der Erwähnung einer Wahrsagerin war der Blick des Templers fast schon entsetzt und dann entrüstet.
Ihr glaubt doch nicht solchen Leuten...“ Er schüttelte kaum merklich den Kopf. “Die Zukunft kann nicht gelesen werden. Sie wird so, wie man sie selbst formt. Wenn ich auch nur höre, dass ihr Geld für solche Lügen ausgegeben​ habt, zerre ich Euch persönlich an den Galgen.“ Shane holte tief Luft und stieß sie langsam aus der Nase wieder aus. Man konnte ihm ansehen, dass er kurz und dran war Francis erneut eine Ohrfeige zu geben, einfach um ihn zu Vernunft zu bringen. Aber schlussendlich wandte er sich nur ab und setzte sich zurück auf den Stuhl.
Den Mund verschlossen war sein Blick zuerst auf das Essen und dann auf die Türe gerichtet. Erst als Francis schon wieder sprach, drehte er den Kopf zu ihm. “Das ist das Vernüftigste das je aus Eurem Munde kam.“ Und es bewies ihm erneut, dass der Mann nur halb so dumm war, wie er sich oft gab. Shane verstand nur nicht warum er dieses Können und Wissen nicht einsetzte. Er hätte es so weit bringen können, wenn er es nur gewollt hätte. “Doch passt auf, dass ihr noch am Abend etwas Schlaf findet könnt.“ Der Templer würde sonst wohl zu keinem weiteren erholsamen Schlaf kommen. “Doch Ruhe ist derzeit das Beste für Euch. Ihr braucht jede Kraft für die Reise die Ihr aufbringen könnt.“ Denn es würde gewiss nicht leicht werden. Weder der Ritt noch die eigene Wundversorgung. Shane selbst konnte dieses Mal sogar aus Erfahrung sprechen. Nur war er der Gefahr davon geritten, während sein Cousin ihr folgte. Es war wohl eine seltsame Ironie des Lebens.
Ich werde hier sein, wenn Ihr wieder erwacht. Mein Weg wird erst morgen zurück in die Stadt führen.“ Sobald er Rizzis Informationen bekam, würde er mit der eigentlichen Vorbereitung beginnen. Drei Tage waren eine kurze Zeit, wenn es noch so viel zu tun gab.

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BeitragThema: Re: Villa del Carvari   8/8/2017, 11:53 am

Francis hatte mit den Schultern gezuckt als Shane ihn auf die Zukunftsvoraussagungen ansprach und es nicht glauben konnte, dass Francis ernsthaft offen dafür gewesen war. Er war es. Manchmal.
In seinem Kopf herrschte neben vielen freien Gedanken auch ein sehr scharfsinniger Verstand. Francis konnte ihn einsetzen und das auch innerhalb weniger Sekunden. Es gab ein ganz anderes Problem für ihn: Seine unzähligen Laster. Francis konnte und wollte sich davon nicht trennen. Wenn er Hunger hatte, ass er mehr als vernünftig war. Wenn es etwas zu trinken gab, trank er mehr als nötig. So verhielt es sich in allen Lebensbereichen. Man konnte Francis ohrfeigen und er war danach höchstens beleidigt oder schlug zurück. Aber man konnte ihn damit nicht wegjagen oder vergraulen.
Francis war für seinen klugen Kopf zu faul. Er stand sich nicht selbst im Weg und er hatte auch keine inneren Ängste, die er nicht kannte. Er war schlicht zu faul für alles. In der Not aber funktionierte sein Gehirn sehr schnell und auch oft anderen überlegen. Das machte ihn, wenn man so wollte, ziemlich gefährlich.

"Dann bin ich aus einer Eurer Zukunftsformen entstanden? Wie findet Ihr mich? Entspreche ich Euren Erwartungen?", fragte er und lachte während er das Fläschchen zwischen den Fingern hielt. "Ich nehme nur die Hälfte der Dosierung, die ich sonst nehmen soll. Dann schlafe ich ein wenig und bin Abends sicher genug müde für eine weitere Runde Schlaf.", erklärte er und wechselte somit auch das Thema. Überrascht war Francis über Shanes Versprechen, er wäre da wenn Francis aufwachen würde. Das verblüffte ihn geradezu. Wusste Shane etwa, dass Francis ungern alleine war wenn er die Aussicht darauf hatte, dass jemand bei ihm verweilen konnte? Er stellte das Fläschchen zur Seite und stand auf. Dann kam er zu Shane, beugte sich leicht herunter und schlang den gesunden Arm um Shane. Er hielt die Luft vor Schmerzen an aber er drückte Shane trotzdem ehrlich und erleichtert an sich so gut es ging. "Danke."
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Shane Hannigan
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BeitragThema: Re: Villa del Carvari   8/8/2017, 5:25 pm

Shane musste sich wohl mit der stummen Antwort zufrieden geben, die Francis ihm auf seine Worte gab. Es war nur ein Schulterzucken, das die Miene des Adeligens nur noch kälter werden ließ. “Ich verstehe Euch wirklich nicht.“ Das war was Shane vielleicht störte. Francis passte nicht in das Bild - an dem er arbeitete. Er war wie ein Pinselstrich der zwar auf der Leinwand lag aber dessen Form und Farbe nicht mit dem anderen harmonierte. Doch man konnte ihn nicht entfernen und das übermalen stellte sich als ziemlich schwierig heraus. “Meinen Erwartungen? Gewiss nicht. Ich hatte mehr erwartet, als einen nervtönenden Söldner, der nichts als Unsinn im Kopf hat.“ Der Templer hob den Kopf und sah Francis vom Tisch aus an. “Es ist jedoch das Ziel das wichtig ist und nicht die Erwartung einer ungewissen Zukunft.“ Shane nickte auf die Idee hin, dass sein Cousin nur die halbe Dosierung nahm. Es war eine kluge Lösung und auch Shane eine Menge ersparen, wenn er in der Nacht ebenso seine Ruhe fand.
Die nächsten Worte waren fast schon beiläufig gesprochen. Dem Engländer war nie entgangen, dass Francis irgendetwas gegen die Stille hatte und folglich auch einer gewissen Einsamkeit - denn wenn man einsam war, war es oft still. Außerdem wusste er was geschehen war, als Francis aufgewacht war und sich wohl alleine wiedergefunden hatte und er hatte nicht vor so etwas erneut zu riskieren. Shanes Augenbraue hob sich leicht, als sein Cousin plötzlich aufstand.  
Was habt...“ Er kam nicht mehr dazu die Frage zuende zu stellen, bevor er sich in einer festen Umarmung wiederfand. Shane gab ein überraschtes und leicht ersticktes Geräusch wieder. Es war lange her seit man ihn so berührt hatte. Die einzigen Umarmungen waren stets von seiner Mutter gekommen, doch während er unter die Kontrolle seines Vaters gekommen war, schienen auch diese weniger geworden zu sein und schlussendlich hörten sie auf. Er war unantastbar geworden, selbst in seiner eigenen Familie. Natürlich hatte er Körpernähe gesucht - bei so mancher Frau, aber das war nicht dasselbe. Der Templer hatte dieses Gefühl einer herzlichen Umarmung nie vermisst, da es ihm fremd geworden war. Aber es fühlte sich nicht schlecht an - vielmehr ungewohnt. Der Geruch nach Seife drang in seine Nase und für den Bruchteil einer Sekunde wurden seine Züge weicher. “Was fällt Euch ein! Ich habe Euch doch gesagt Ihr sollt mir nicht zu nahe kommen.“ Die Worte klangen am Ende viel weniger harsch, als wie er es beabsichtigt hatte. Shane hob die Hände und versuchte seinen Cousin von sich zu schieben. “Wenn Ihr so weiter macht, werdet Ihr Euch auch die Wunde noch einmal aufreißen.“, mahnte er ihn. Man konnte dem Adeligen ein wenig ansehen, dass er nicht recht wusste, wie er  mit dieser Handlung umgehen sollte.

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BeitragThema: Re: Villa del Carvari   9/8/2017, 8:19 am

Mit einem leichten Grinsen löste Francis die Umarmung nach einer Weile. Er hatte Shane nicht gleich nach dessen Worten losgelassen, wusste er doch, dass Shane mit der Situation überfordert war. Man konnte es spüren. Shanes Haltung war angespannt aber warm. Er äusserte sich abwehrend und besorgt gegenüber Francis und dieser wusste genau, dass er die Worte nicht ganz so ernst zu nehmen hatte. Denn Shane sprach zu energisch und doch lag die Überraschung in seiner Stimme.
"Ihr habt recht, die Wunde könnte aufreissen.", pflichtete er ihm bei um Shane Zeit zu geben, sich wieder zu fangen. Aber er liess ihn dabei nicht aus seinem Blick. Francis wollte wissen ob Shane rote Wangen bekommen würde oder verlegen aussah. Selbst wenn nichts dergleichen eintrat, so wusste Francis es doch besser und es amüsierte ihn weil er Shane gerne mochte. Dieser Mann hatte etwas an sich, was Francis beeindruckte. Immerzu und in den unmöglichsten Situationen. Es waren kleine Gesten, einzelne Wörter, Blicke oder auch das ständige Geschimpfe, denen Francis Bewunderung zukommen liess.

Sein Grinsen wuchs in die Breite als er langsam zum Bett zurückkehrte. "Das nächste Mal lernt Ihr wie man jemanden zurück umarmt.", sagte er und lachte leise auf. Es war kein auslachen. Es war seine gewöhnliche Fröhlichkeit, die zurückgekehrt war. Wenn Francis die harte Schule des Lebens lernen sollte, würde er Shane auch ein paar Dinge beibringen. Die Leichtigkeit des Lebens, das Lachen, die Herzlichkeit und das Vertrauen. "Und zwar mit beiden Armen wenn man zwei heile Arme hat.", sagte er immer noch fröhlich und blickte über seine Schulter hinweg zu Shane, der sich sicher wieder gefangen hatte.
Dann zog Francis seine Hosen wieder aus, warf sie auf einen Stuhl und stieg wieder ins Bett.

"Hey, Hannigan. Ihr könnt Euch auch um Eure Sachen kümmern. Ich verspreche, ich werde niemanden mehr in dieses Zimmer lassen.", meinte er zu ihm. Ausser Leonardo käme an. Oder Rafael. Von Frauen hatte er erst einmal genug. Man konnte sich bei ihnen nie sicher sein ob sie einen mochten oder nur das Geld haben wollten, welches Francis nicht besass (aber bald besitzen würde für seine Reise).
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BeitragThema: Re: Villa del Carvari   9/8/2017, 12:49 pm

Shane bemerkte erst als Francis sich wieder löste, dass seine Atmung flacher geworden war. Jetzt wo er wieder Raum hatte, füllten sich seine Lungen komplett mit Luft und er stieß sie nur langsam wieder aus. Shane hob ein wenig den Kopf und behielt Francis im Auge. Nur selten zeigte der Templer seine wahren Gefühle und so versuchte er auch hier alles hinter einer unbewegten Maske zu verbergen. Doch dieses Mal konnte sie nicht die Unsicherheit in seine Augen ausblenden.
Er fühlte weder Scham noch Verlegenheit, dafür aber eine unbekannte Wärme, die sich mit dem Gedanken stritt, dass er so etwas doch gar nicht zulassen durfte. Doch das eigenartige daran war,  das er für einen Moment so etwas wie Frieden verspürt hatte. Jahrelang strebte er danach diesen Frieden der Menschheit zu bringen und Francis löste es nur mit einer Umarmung aus. Shane schüttelte leicht den Kopf und strich sich das Haar zurück, obwohl es sich gar nicht gelöst hatte, doch diese Geste brachte ihn zurück zu seiner kontrollierten Haltung. Ebenso half es, das Francis ihm für einen Moment den Rücken zugekehrt hatte.
Wagt es nicht noch einmal so etwas zu tun.“, stieß er dann aus. Die Arme vor der Brust verschränkt saß er nun da. “Schon gar nicht ohne Vorwarnung.“ Shane wartete bis sein Cousin wieder im Bett lag, ehe er sich aus der starren Haltung bewegte und zu einem Tisch trat auf dem Papier lag, sowie Tinte und eine Feder, die er sich gekauft hatte. “Ich habe Euch bereits gesagt, mein Weg führt erst morgen in die Stadt zurück.
Shane hatte Francis den Rücken zugekehrt, als er sich an dem Tisch niedergelassen hatte. Sanft kratzte die Feder über das Papier, während er zu schreiben begann. Es waren nur Notizen und Möglichkeiten und Ideen. Er würde es verbrennen, bevor er nach Rom reiste. Doch nun würde ihm das Geschriebene helfen eine strikte Lösung zu finden. Doch Shane achtete darauf keinen Namen zu nennen. Denn selbst wenn jemand erst der englischen Sprache mächtig sein musste, um es lesen zu können, war es ein zu großes Risiko. Kein einziges Mal drehte er sich zu dem Söldner um, während er vollkommen in seine eigene Arbeit versank. Nur hin und wieder hob er den Kopf und sah zum Fenster hinaus.

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BeitragThema: Re: Villa del Carvari   9/8/2017, 4:08 pm

Francis grinste einfach nur über Shanes Empörung, die nicht so schneidend und ernst klang wie sie wohl klingen sollte. Indem sich Shane weiter über die Umarmung entrüstet zeigte, verstand Francis immer mehr von dessen Gefühlen. Diese kurze und einfache Geste hatte Shane derart ins Wanken gebracht, dass er sich damit jetzt beschäftigte und verbal nachsetzte. Wäre es keine grossartige Sache für ihn gewesen, hätte er Francis einfach angeblafft und dann seine Ruhe gehabt. Aber offenbar konnte sich Shane nicht von seinen Gefühlen und Gedanken, die in der Umarmung aufgewühlt worden waren, so schnell trennen.
Als er im Bett lag, sah er grinsend zu ihm. Er sollte ihn also warnen bevor er ihn umarmte. Wozu? Shane würde Nein sagen und sich trotzdem nicht vom Fleck rühren wenn Francis sein Nein ignorierte. Shane würde abwehrend reagieren und behaupten, er wolle und möge das nicht und sich dennoch umarmen lassen weil er es nicht verhindern wollte.

"Und ich wollte Euch nur sagen, dass Ihr dennoch gehen könnt, wenn Euch danach ist. Aber ich freue mich auch, dass Ihr hier bleibt."
, sagte er und rutschte tiefer ins Kissen. Dann starrte er Shanes Rücken an. Lange. Shane kritzelte, sah aus dem Fenster, kritzelte weiter, überlegte, sah wieder zum Fenster.
Nach ungefähr zwanzig Minuten seufzte Francis auf. "Ich habe die Medizin vergessen.", sagte er, raschelte im Bett herum, griff nach dem Fläschchen auf dem Nachttisch und dosierte einen halben Esslöffel, den er ebenfalls dorthin gelegt hatte. Er nahm die bittere Medizin, verzog das angeekelt das Gesicht und verkorkte das Fläschchen wieder. Dann legte er sich wieder hin und sah zu Shane. "Die Umarmung war erst der Anfang.", sagte er unheilsschwanger, grinste und schloss die Augen, ehe er eines wieder kurz öffnete um nachzusehen, wie Shane reagierte.
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BeitragThema: Re: Villa del Carvari   9/8/2017, 5:38 pm

Dem Templer entging nicht, dass Francis gute Laune nun gänzlich zurückgekehrt und keine Spur davon zu sehen war, dass er nur Minuten zuvor beinah schon niedergeschlagen gewesen war. Umso dankbarer war Shane, dass er Francis nun den Rücken zugekehrt hatte. Es machte es leichter ihn auszublenden, auch wenn seine Stimme noch immer durch den Raum schallte. Er gab keine Antwort mehr - es gab keine mehr. Er würde bleiben und sich darüber Gedanken machen, wie er Francis nach Rom bringen konnte. Irgendwie suchte er auch nach dem nötigen Vertrauen und das fiel ihm wirklich schwer. Sein Cousin hatte bereits mehrmals etwas Versprochen und am Ende nicht eingehalten. Er betete, dass er wenigstens eines halten möge.
Sachte zog er die Feder wieder übers Papier und strich im nächsten Moment das geschriebene wieder durch. Francis würde mehr Geld brauchen, als das was er notiert hatte. Fein säuberlich schrieb er darunter eine neue Summe, die er sich beschaffen würde. Es war nicht so einfach die eigene Währung umzurechnen, wenn man sie so lange gewöhnt war. Sorgsam notierte er unter der Zahl, was er noch in der Stadt zu besorgen hatte. Den Kopf zum Fenster gewandt, fiel sein Blick auf den Stall. Einen Hufschmied würde ebenfalls nötig sein, um seiner Stute eine angenehme Reise zu ermöglichen. Shane nahm einen weiteren Zettel und notierte dort die Reserven die er noch hier hatte und welche er von einem Bankier holen musste. Hin und her flog die Feder, bis das Kratzgeräusch mit einem Schlag verstummte.
Shane drehte nur leicht das Gesicht, wodurch Francis nur einen Teil davon zu sehen bekam. “Dann nehmt sie.“, kommentierte er dessen Worte und beugte sich vor um wieder weiter zu schreiben. Doch dann erstarrte jene Hand mit der Feder. Shanes Finger schlossen sich fester um den Kiel, bis sie schmerzten. Francis Worte klangen wie eine unheilvolle Prophezeiung und ein Seufzen folgte, während er den Griff lockerte. “Schlaft.“, war das letzte, dass er noch sagte bevor er sich seiner Arbeit widmete. Doch die Worte seinen Cousins schienen noch lange in der Luft zu hängen.

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BeitragThema: Re: Villa del Carvari   10/8/2017, 11:11 am

"Ich schlafe ja schon.", sagte er. "Bald.", fügte er noch hinzu und lachte leise bis das Schmerzmittel mit der schläfrigen Nebenwirkung, was auch immer darin enthalten war, prompt zuschlug. Francis schlief nur Sekunden nach seinem letzten Wort ein ohne sich dagegen wehren zu können als hätte man ihn mit einer grossen Portion Äther betäubt.
Das Schmerzmittel wirkte allerdings auch im Körper. Francis spürte im Schlaf keine Schmerzen und weil er ganz offensichtlich mehr narkotisiert und dadurch bewusstlos war als er tatsächlich schlief, bewegte er sich auch nicht und gab so dem Körper die Gelegenheit, sich zu regenieren.
Er schlief mehrere Stunden in der gleichen Position ohne sich zu bewegen, zu schmatzen oder zu schnarchen. Sein Schlaf blieb traumlos und sein Körper zeigte keinerlei Anzeichen dafür, dass es ihm schlechter gehen würde. Er fieberte nicht, seine Atmung war regelmässig und seine Hautfarbe hatte einen gesunden Teint.
Man erkannte gar nicht, dass er verletzt war wenn man den Verband um seinen Oberkörper und um sein Handgelenk ausblendete. Und das mochte für Shane eine beruhigende Kenntnis gewesen sein, denn Francis war auch zur Mittagszeit und zum Lunch nicht wach zu kriegen - weder mit Worten, noch mit Essensgerüchen oder Shanes Berührung. Stattdessen erwachte er erst gegen den frühen Abend, wirkte reichlich benommen und überaus hungrig, so dass Shane gezwungen war, ein grösseres Abendessen zu organisieren.
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BeitragThema: Re: Villa del Carvari   10/8/2017, 6:49 pm

~ Zwei Tage später; Ein Tag vor der Abreise nach Rom
Francis & Shane

Mit einem Haufen von Kleidung trat der Adelsmann zurück ins Zimmer. Er selbst trug die Kluft eines italienischen Adelsmannes. Für einen Moment hatte er sogar die rote Schleife aus seinem Haar entfernt und mit der eines italienischen Bandes getauscht. Nicht viel erinnerte an Shanes wahre Herkunft – selbst für die bleiche Haut könnte man eine Lösung finden. Um in der Stadt unerkannt zu bleiben, hatte er sich für diese Art entschieden. Er hatte sich sogar ein wenig mit den Gepflogenheiten dieses Landes auseinandergesetzt und schlussendlich Geld, Kleidung und Proviant für Francis besorgt.
Dabei hatte er nie Namen genannt, hin und wieder nur einen Diener erwähnt der neue Sachen brauchte, da er  etwas für ihn etwas erledigen musste. Und so war er nun zurückgekehrt mit einem warmen Umhang der Francis in den kalten Nächten schützen sollte. Ebenso ein sauberes Hemd und auch eine neue Leinenhose. Es war die Kleidung eines hochgestellten Dieners, der durchaus für seinen Herrn reisen konnte. Dazu hatte er jedoch auch etwas gelegt, die der Kluft eines einfachen Reisenden ähnlich war.Ebenso hatte er einem alten Bauern einen schon alten und geflickten Hut abgekauft, der etwas zu groß für seinen Cousin war und so sein Gesicht in tiefe Schatten legen würde. Es war eine Sicherheitsmaßnahme und ebenso ein Schutz gegen die pralle Sonne. Doch mit jedem Tag den Francis wieder mehr zu Kräften kam, desto aktiver schien der Mann wieder zu werden.
Und so hatte sich Shane irgendwann auch der Bitte gegenübergesehen, dass er doch einmal aus dem Zimmer durfte. Shane hatte es nicht al eine gute Idee empfunden. Es war ein großes Risiko und mit Francis benehmen auch nicht einfach. Doch er konnte seinen Cousin auch verstehen. Er war seit Tagen hier eingesperrt, dennoch lehnte er ab. Als er sich aber heute erneut Francis gegenüber sah, seufzte er etwas aus. „Also gut. Ihr könnt Euch mit Lady vertraut machen. Doch zieht das hier über.“ Er legte die Dienerkleidung auf das Ende des Bettes und klopfte sich selbst etwas den Dreck von der Stadt aus dem Stoff. Seine Stute war kein leichtes Pferd, wenn man sich mit ihr spielte und sie nicht fest am Zügel hatte, konnte sie durchaus schnell erschrecken oder den eigenen Kopf durchsetzen. Doch auf ihrer Reise nach Italien waren sie einander vertraut geworden und wussten, dass sie beide einander das Überleben sicherten.  Shane trat durch den Raum, während er Francis Zeit zum Umkleiden gab und tauchte die Hände ins Wasser und spritze sich schlussendlich etwas davon ins Gesicht.  Shane war durchaus ein wenig angespannt, doch er hatte auf den Weg in die Stadt und auch wieder zurück niemanden angetroffen.  Die Stalljungen würden erst kurz vor Sonnenuntergang wieder in den Stall kommen und so würden sie auch dort ihre Ruhe haben. „Sollten wir jemanden begegnen, werdet Ihr schweigen.“

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BeitragThema: Re: Villa del Carvari   11/8/2017, 1:36 pm

Sein begeisterter Blick drehte sich von Shanes Gesicht zur abgelegten Dienerkleidung. Francis freute sich darüber. Er hatte gar kein Geld für schöne, wohlhabende Kleidung, wusste sich aber auch zurecht zu kleiden wenn ein Auftrag es von ihm verlangte. Allerdings war er seit Monaten mit kleinen, belanglosen Aufträgen konfrontiert gewesen, die keine spezielle Kleidung erfordert hatten.
"Das ist wirklich grosszügig von Euch.", sagte er grinsend. Vielleicht würde Shane die Anspannung etwas verlieren wenn er merken würde, dass Francis mit Tieren recht gut umgehen konnte. Natürlich war jedes Tier anders und hatte seinen eigenen Charakter. Aber Francis konnte sich doch sehr gut auf die Individualität eines Tieres einlassen und er sah keine Probleme darin, mit einem fremden Pferd unterwegs zu sein.

Francis wollte auch unbedingt an die frische Luft. Er wollte was anderes sehen, was anderes riechen und erleben. Den halben Tag lag er Shane damit in den Ohren, dass er Schimmelpilz bekäme, dass er eine Allergie auf Innenräume hätte, dass ihm die Decke auf den Kopf fallen würde und noch vieles mehr. Er jammerte bis Shane endlich nachgab und ihm erlaubte mit zu den Ställen zu kommen.
Er zog die neue Kleidung an, was sich aufgrund der Bandagen immer noch schwierig gestaltete aber als er dann den Hut überzog, war er zufrieden. "Und? Gefalle ich Euch? - Der Hut ist ein bisschen zu gross.", sagte er und zog ihn so ins Gesicht, dass Shane seine Augen nicht mehr sehen konnte. "Wir können gehen. Und ich schweige wie ein Grab. Wobei Gräber gar nicht so oft schweigen wie man denkt. Wusstet Ihr, dass es Leichen gibt, aus deren Öffnungen Luft entweicht? Mit Geräuschen? Manche behaupten, es seien die Seelen, die in diesem Moment ihre Körper verlassen. Aber welche Seele will als Furz in den Himmel fliegen?", fragte er. Er lebte ein sündhaftes Leben aber als heisses Lüftchen aus dem Hintern wollte er nicht enden.
"Ihr könnt mir ja etwas über Euer Pferd erzählen bis wir beim Stall sind. Ich höre zu und Ihr erzählt.", sagte er und zog den Hut wieder ein Stück aus seinem Gesicht.
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BeitragThema: Re: Villa del Carvari   11/8/2017, 2:39 pm

Shane blinzelte leicht, als Francis begeistert zu der Kleidung sah. “Es ist notwendig, wenn Ihr sicher reisen wollt.“, meinte er nur auf dessen Worte, wie großzügig es von ihm sei. Der Templer hatte nicht vor ihn einfach so auf die Reise zu schicken. Zudem würde es weniger auffallen, wenn er mit einem so edlen Tier ritt. Das Rascheln von Kleidung verriet ihm, das Francis sich bereits umzog. Er selbst beugte sich in der Zwischenzeit über den Schreibtisch und strich zwei Notizen durch. Zufrieden sah er nun auf die Zeilen von der keine mehr zu lesen war. Er hatte nun also alles erledigt und war so gut es ging für die Reise vorbereitet. Am Abend würde er das Papier verbrennen, um auch diese Möglichkeit eines Risikos zu vernichten. Der Adelsmann drehte sich zu Francis um, als dieser etwas sagte. Wachsam ließ er den Blick über dessen neue Kleidung schweifen. Sie schien zu passen, selbst wenn der Hut recht schäbig war. Doch er verdeckte das halbe Gesicht und wenn man nicht genauer hinsah würde niemand etwas erkennen. “Es ist passabel.“ Und es musste reichen.
Mit einer kurzen Handbewegung deutete er ihm, dass er ihm folgen sollte. Auf seine Aussage hin, nicht einmal Gräber würden schweigen seufzte er etwas auf. “Seid einfach still und benehmt Euch, wie man es von einem Diener erwarten würde.“ Noch einmal ruhte ein warnender Blick auf dem Söldner bevor er nach draußen lief. Während sie nach unten gingen sagte er nichts. Erst als ihm heiße Luft ins Gesicht schlug und sein Blick auf den Stall fiel, begann er zu sprechen. “Ich kenne sie schon seit sie ein Fohlen ist. Ihr Vater ist Moonlight ein Hengst der königlichen Garde. Ein Geschenk meiner Mutter, als mein altes Pferd verstarb.“ Kies knirschte unter seinen Schritten, während der Geruch von Pferden und Heu in seine Nase trat. “Ihre Ausbildung übernahm ich selbst. Sie ist nicht einfach zu handhaben. Eine feste Hand ist von Nöten, aber auch feingefühl. Seid Ihr zu hart ist sie beleidigt - lässt ihr die Zügel jedoch hängen, wird sie ihren eigenen Weg gehen.“ Beim Stall angekommen öffnete er die Türe. Das Scharren von Hufen war zu hören und hier und da ein entspanntes Schnauben. Den Tieren hier schien es gut zu gehen. “Und achtet auf Eure Tonlage diese Tiere besitzen mehr Verstand, als so mancher Pöbel.“ Zielstrebig steuerte er auf eine bestimmte Box zu.

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BeitragThema: Re: Villa del Carvari   14/8/2017, 10:17 am

Als sich die Tür zu den Ställen öffnete und Francis seit Tagen zum ersten Mal wieder richtig draussen stand und die Luft und Sonne nicht nur am Fenster geniessen konnte solange Shane nicht entsetzt die Vorhänge schloss, fühlte er sich gleich noch etwas gesünder und stärker. Und er bemerkte, dass Shane zum ersten Mal ehrlich über etwas sprach, was ihm sehr am Herzen lag. Die Stute bedeutete ihm viel und er sprach über die Herkunft des Pferdes nicht wie jemand, der sich nur des Standes oder Geldes wegen dafür interessierte. Und Shane sprach von einem Geschenk, welches er von seiner Mutter erhalten hatte. Francis, der seinen Scharfsinn nicht oft zu zeigen vermochte, zählte eins und eins zusammen. Shane liebte seine Mutter und er liebte Pferde. Vielleicht liebte er Pferde weil seine Mutter ihm ein Pferd geschenkt hatte. Als Trost. Oder als versuchte Wiedergutmachung für seine strenge Erziehung durch die Hand des Vaters.
Einen kurzen Moment sah er Shane mitleidig an weil er ihm wirklich leid tat. Francis mochte arm gewesen sein und er war durch all seine Laster kein Mustersohn gewesen aber ihm fehlte es an elterlicher Liebe nicht. Natürlich hagelte es Ohrfeigen, laute Worte und so manches Mal wurde sein Hintern als Junge versohlt, aber trotzdem wusste er, dass seine Eltern ihn mit aller Macht, die Eltern besassen, liebten. Sie waren vielleicht nicht stolz auf ihn aber er war ihr Junge und er würde es immer bleiben. Francis konnte immer nach Hause zurückkehren. Als armer Bettler mit irgendwelchen Krankheiten oder als Vater von zehn Kindern von fünf Frauen. Er würde immer ein Stück Kuchen bekommen. Und vielleicht eine Kopfnuss. Aber das gehörte dazu.

"Lady war ihr Name?", fragte er. "Habt Ihr ihr diesen Namen gegeben?", erkundigte er sich interessiert. Und er war wirklich interessiert. "Ich werde alles berücksichtigen, was Ihr sagt. Ich reite nicht zum ersten Mal. Nun, ich werde zum ersten Mal mit solchen Verletzungen reiten aber irgendwie kriegen wir das schon hin.", grinste er. Er war sich selbst nicht so sicher aber es gab keine andere Möglichkeit.
"Ich komme mit Tieren eigentlich gut zurecht. Ich schrei sie nicht an und ich schimpfe auch nicht mit ihnen.", erklärte er um Shane auch ein bisschen die Unsicherheit zu nehmen. Francis würde Lady zwar die Ohren blutig schwatzen und ihr sehr viele Geschichten und Witze erzählen aber alles in einer friedlichen, amüsierten Tonlage, so dass die Stute nie denken musste, der Kerl auf ihrem Rücken sei ein miesgelaunter Idiot, der sie nur benutzte. Nein, auf solchen Reisen war ein Pferd kein Nutz- sondern ein Begleittier. Es machte Geräusche, es verlangte Fürsorge und es war auch ein wenig auf seinen Reiter angewiesen. Francis würde sich also nicht einsam fühlen müssen.

Als sie die Box erreichten, blickte er auf die schwarze Stute. "Ein ziemlich grosses Pferd.", sagte er etwas überrascht.
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BeitragThema: Re: Villa del Carvari   19/8/2017, 11:54 am

Still und mit wachsamen Augen beobachtete er Francis Reaktion, als sie nach draußen traten. Die Sonne hatte ihre Strahlen schon weit ausgestreckt und für einen Moment schien die Luft vor Shanes Augen zu flimmern. Allerdings verschwand das Bild sobald er blinzelte. Sein Cousin wirkte sofort lebendiger und irgendwie führte es dazu, dass er offen seine Frage beantwortete. Der Templer war stolz über die Herkunft seiner Stute, doch er hätte auch jedes andere Pferd mit derselben innigkeit trainiert und an seine Seite gestellt.
Ein wenig drehte er den Kopf und sah Francis an. “Sie hat den stolz einer Lady. Ihr werdet es schnell erkennen.“ Er hatte den Namen passend gefunden und auch zu Ehren seiner Mutter. Sie war nicht als eine Adelige Lady geboren, doch sie war zu einer geworden. Mit seinen Worten hatte er nicht wirklich darauf geantwortet, ob er es war, der ihr den Namen gegeben hatte. “Es wundert mich nicht, dass Ihr Euch mit Tieren besser versteht, als mit euresgleichen.“ Shane hoffte wirklich, dass Francis in dieser hinsicht die Wahrheit sagte. Doch als Söldner reiste man doch viel und das musste auch bedeuten, dass er Erfahrung mit Pferden hatte. Der Engländer konnte sich nicht vorstellen, dass sich Männer aus diesem Stand sich eine Kutsche leisten konnte.  “Wenn Ihr es berücksichtigt, werdet Ihr kein Problem mit ihr haben. “ Bei der Box angekommen sah er auf das große Tier und seine Haltung änderte sich ein wenig. Die Schultern nicht mehr so streng nach hinten gedrückt und das Gesicht ein wenig weicher. Diese feinfühligen Tiere konnten die Körpersprache erkennen, das hatte ihm eins ein Mann erklärt, der mit Pferden groß geworden war. Der Templer hatte ihn als Kind bewundert und ihn viele Male bei der Ausbildung junger Pferde beobachtet. Doch es war nicht nur dieses Wissen, das ihn ein wenig entspannen ließ. Shane fühlte sich wohl unter diesen Tieren und das würde ihm nicht einmal die Sorge über die Reise nehmen können.
Was hattet Ihr erwartet?“, schnaubte er auf dessen Aussage aus und öffnete die Box um einzutreten. Die Stute  spitzte die Ohren und drehte sich zu ihnen um, kurz nachdem Shane einen leisen Pfiff ausgestoßen hatten. Nachdem Lady ihn wohl erkannt hatte, trat sie näher und legte den Kopf über seine Schulter. Eine friedliche Geste und der Adelige begann ihren Hals zu streichen, bis er ihr nervöses Scharren bemerkte. “Lady darf ich vorstellen?“, raunte er ruhig in ihre Ohr. “Francis Bell. Sei gütig zu ihm.“ Nachdem er sich etwas gelöst hatte, drehte er sich zu Francis um. “Kommt herein. Oder fürchtet Ihr Euch vor ihrer Größe?

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BeitragThema: Re: Villa del Carvari   19/8/2017, 10:51 pm

"Ich und mich fürchten? Ihr wisst gar nicht, was ich schon an grossen Dingen gesehen hab, die wirklich zum fürchten waren!", sagte er und trat in die Box. Er wartete kurz damit Lady sich an seine Statur, seinen Geruch und seine Ausstrahlung gewöhnen konnte. Erst nach einer halben Minute streckte er die Hand aus und hielt sie ihr vor die Nüstern hin. "Dein Herr liebt dich sehr. Und weil ich deinen Herrn liebe, werde ich gut auf dich aufpassen.", sagte er und grinste auf. Dann blickte er zu Shane. "Freundschaftliche Liebe, Hannigan! Freundschaftlich!", erklärte er ihm bevor Francis von seinem Blick tödlich getroffen werden konnte.

Das Pferd reagierte ziemlich gelassen auf Francis. Francis stellte aber auch keinerlei Gefahr dar oder zeigte sich vor der Stute als unsicherer Reiter. Francis hatte schon in Ställen mit Pferden geschlafen. Er war die Tiere durch seine Wanderungen auch gewöhnt. Er hatte schon verschiedene Pferde gehabt und alle hatten überlebt und blieben gesund.

"Hey, Hannigan. Findet Ihr nicht auch, dass es hier gerade sehr romantisch ist?", fragte er und lachte leise auf. Er stand immer noch neben Shane, der mit seinem Pferd sehr innig verbunden schien.
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BeitragThema: Re: Villa del Carvari   20/8/2017, 12:42 am

Shane hob eine Augenbraue und sah ihn an. “Ach wirklich? Erzählt.“, forderte er den Söldner auf, während er weiter über das sanfte Fell des Tieres strich. Allerdings ließ er Francis nicht aus den Augen, als dieser eintrat. Doch er schien nicht gelogen zu haben, was den Umgang mit Pferden anging. Zwar milderte es nicht seine Sorgen, aber es war ei Gedanke weniger für den er Kraft aufwenden musste. Bei den Worten seines Cousins wurde sein Ausdruck jedoch finster, aber er kam nicht dazu auch nur etwas zu sagen, als er weiter sprach. “Ihr solltet wirklich lernen auf Eure Worte zu achten. Sie richten mehr Schaden an, als wie sie Euch helfen.“ Shane sah ihn nicht an, sondern drehte etwas den Kopf. Ein Rascheln nahe der Türe hatte ihn wieder etwas anspannen lassen und auch Lady schien die Unruhe zu spüren. Sie tänzelte etwas hin und her und riss den Kopf ein Stück nach oben. Doch schon bald erkannte er, dass es nur eine Maus gewesen war, welche sich durch das Heu geschlichen hatte. Das Kiefer aufeinander gepresst warf er einen letzten Blick zur Stalltüre.
Gerade hatte er sich wieder beruhigt, da kam sein Cousin erneut mit solch Unsinn. Ohne zu zögern gab er ihm wie bereits einmal im Badezimmer einen Schlag gegen den Hinterkopf, vielleicht in der Hoffnung es möge ihm etwas Verstand einbringen. Shane bezweifelte, dass es helfen möge, doch ein Versuch war es wert.
Ohne groß etwas zu sagen, griff er nach etwas Heu und bot es der Stute an. Die zweite Hand voller getrockneter Halme streckte er Francis entgegen.  “Einen Teil des Geldes werdet Ihr nur dafür ausgeben, dass Lady gut versorgt wird. Sollte ich herausfinden, dass Ihr sie an einen Baum gebunden habt, während Ihr unter einem Dach schläft werde ich mit Euch dasselbe tun.“ Der Ausdruck in seinem Gesicht zeigte, dass er es wirklich ernst meinte.

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BeitragThema: Re: Villa del Carvari   20/8/2017, 9:28 am

Er streich sich über den Hinterkopf als Shane dagegen gepatscht hatte. Die Schläge waren nicht fest, sie sollten Francis nur wachrütteln. Die Wirkung stellte sich aber nicht ein. Kurz darauf nahm er das angebotene Heu entgegen und hielt es Lady fürsorglich hin.
"Sie kommt immer in einen Stall unter. Ich habe nicht vor Euch ein krankes Pferd zurückzugeben.", sagte er und blickte die Stute an. "Denkt nicht immer, ich wolle anderen schlechtes antun.", murmelte er und drehte den Kopf um Shane anzusehen. Ihm war das auch ernst. Nur konnte er nicht so düster dreinblicken wie Shane. "Sie wird genug Wasser und Nahrung bekommen, trockene Unterkünfte und ich werde sie zu keiner Zeit strapazieren. Das verspreche ich Euch nicht nur, das ist mir selbst wichtig.", sagte er. Dann zog er seine Hand von Lady zurück, die genüsslich das Heu kaute, und tätschelte Shanes Rücken sehr freundschaftlich. "Habt Ihr Angst vor dieser Reise? Ich meine nicht Angst um Lady oder um mich. Sondern Angst um Euch?", wollte er wissen.

Shane mochte ein gestandener Mann sein, der schon viel erlebt hatte. Aber er hatte eben auch nur das erlebt, was ein Mann in seiner Position zu erleben hatte. Und nun veränderte sich diese Situation. Shane musste Verbündete anlügen, er kümmerte sich um einen Mann, der deutlich unter seinem Stand lebte und Shane musste sich mit Gedanken auseinandersetzen, die er sein halbes Leben lang verdrängt hatte oder gar nie dachte. Francis ahnte, dass er Shane aufgewühlt hatte. Nicht nur durch seine lästigen Sprüche und seine flegelhafte Art. Da war noch anderes. Shane war ein sehr misstrauischer Mann, der sich einredete, es wäre besser allein zu sein und der sich vermutlich schnell in Gefühle verrannte wenn auch nur eine Kurtisane nett zu ihm war. Und jetzt musste Shane sich damit abfinden, dass jemand ihm bedingungslos vertraute. In einer hingebungsvollen, intimen Art und Weise, die Shane so wohl noch nie erlebt hatte.

Und Francis durchschaute diese auferlegte Maske seines Cousins. Shane konnte ihm nichts vormachen - vielleicht war das ja auch befreiend.
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BeitragThema: Re: Villa del Carvari   20/8/2017, 12:13 pm

Der Engländer sah Francis nicht an, während dieser sprach. Er sag nicht nur das schlechte - nicht einmal in seinem Cousin. “Ich habe nicht behauptet Ihr würdet nur allen Schlechtes antun.“ Jedenfalls nicht wenn der Söldner nüchtern war. So gesehen hatte Francis auch ihm nichts Schlechtes getan. Shane senkte die Hand, die er dem Pferd angeboten hatte und beobachtete nun wie sein Cousin die Stute fütterte. Es war nur so eine banale Geste, aber sie schien dessen Worte zu unterstreichen. Francis würde sich Lady kümmern. Shane bemerkte erst jetzt, wo sich das drückende Gefühl von seiner Brust löste, wie sehr ihn diese Tatsache beschäftigt hatte. Vielleicht nicht bewusst - doch sein Kopf hatte es nie vergessen.
Ich habe keine andere Wahl als Euren Worten zu vertrauen.“ Ein wenig verschränkte Shane die Arme und lauschte einfach den Geräuschen im Stall. Ställe waren schon immer Orte gewesen, an die er geflüchtet war, wenn er das Gefühl hatte unter allem einzubrechen. Er hatte es nie mit jemanden geteilt - bis jetzt. Augenblicklich trat Shane einen Schritt zur Seite und seine Nackenhaare sträubten sich etwas. “Fasst mich nicht einfach an.“ Auch wenn er wusste, dass es nur gut gemeint war, fiel es ihm schwer es einfach zuzulassen. Der Blick des Mannes wurde etwas nachdenklich und dann strich er Lady über die Stirn, bevor er aus der Box trat. “Zu dieser Zeit sind die Diener in der Villa beschäftigt. Lasst uns eine Runde gehen.
Shane streckte die Hand aus und zog die Kappe die Francis auf hatte tiefer in dessen Gesicht. Er schloss die Box, als beide von ihnen hinaus gegangen waren. Sobald sie auch den Stall verlassen hatte, legte er die Hände in den Rücken und schlug seinen Weg Richtung Norden ein, hinaus zu einem der weiten Felder. Er hatte nicht umsonst diese Villa außerhalb der Stadt gewählt. Während sie gingen, dachte er über die gestellte Frage nach. Hatte er Angst? Ein wenig. Das alles waren unbekannte Wege und er hatte es nie gewagt sie zu betreten. Es war die Gewohnheit gewesen, die ihn Zufrieden gestimmt hatte - aber jetzt schien alles nur noch Chaos zu sein. “Ich fürchte das Chaos, dass sich hier verbirgt.“ Heiße Luft schlug gegen sein Gesicht, während er den Kopf gen Himmel lenkte. Es waren ehrliche Worte - zwischen all den Lügen die er nun so oft ausgesprochen hatte.

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BeitragThema: Re: Villa del Carvari   20/8/2017, 3:28 pm

Francis liess den tiefer gezogenen Hut wie er war und folgte Shane hinaus. Seit Tagen lag er mehrheitlich herum und das Gehen strengte ihn an. Vorallem die Belastung, die die genähte Wunde aushalten musste, ziepte und drückte. Aber Francis sagte nichts. Er wollte nicht schon wieder hinein ins Zimmer.

"Welches Chaos?", fragte er nach. "Im grössten Chaos kann man auch Ordnung finden. Ihr müsst den Chaoshaufen nur anders ansehen. Entspannt Euch. Es wird nichts passieren. Spielt einfach Eure Rolle und keiner wird merken, dass ich Euch folge.", meinte er und drehte den Kopf leicht um Shane anzusehen.
"Wurdet ihr oft geschlagen? Oder mögt Ihr es einfach so nicht, dass man Euch berührt?", wollte er wissen. Shane reagierte immer entsetzt wenn Francis ihn berührte. Und das lag nicht daran, dass Shane befürchtete, Francis könnte ihm an die Wäsche. Francis würde dafür ganz anders vorgehen und das würde Shane sofort kapieren.
Zwar äusserte sich Shane schon einmal dazu und sagte ihm, er dürfe ihn nicht ohne Vorwarnung drücken. Aber offenbar galt die Vorwarnung für jegliche Berührung. Etwas, was Francis schwerfiel, da er immer schnell Körpernähe suchte, wenig Schamgefühl hatte und das alles als sehr normal empfand.

Normal war es für ihn auch, solche intimen Fragen zu stellen, die sein Gegenüber in Bedrängnis bringen konnten. Francis hatte keine bösen Absichten aber er war neugierig und wollte viele Dinge wissen. Und Shane war ein Rätselbuch. Jede Seite beinhaltete ein neues Rätsel. Francis würde sie alle lösen.
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BeitragThema: Re: Villa del Carvari   20/8/2017, 5:29 pm

Shanes Schritt war langsam,als er über den Hof lief. Auch wenn es ihm nicht gerade gefiel, so lange zu brauchen, um eine offene Fläche zu überqueren. Aber Francis brauchte seine Kraft und er würde sie ihm nehmen, wenn er mit schnellen Schritten über den Platzt hetzte. Den Kopf nun stolz erhoben, befeuchtete er leicht seine Lippen. “Es ist nicht so einfach.“ Worte wie diese waren schnell gesprochen. Das alles gut gehen würde, dass auch im Chaos Ordnung war. Man konnte keine Sicht ändern, ohne sich selbst zu ändern und das wollte er gewiss nicht. “Es hängt davon ab, dass ihr Euch benehmt und auf Eure Laster verzichtet. Ich denke meine Anspannung ist hier durchaus angebracht.“
Die Landschaft des Ortes spiegelte sich in seinen Augen wieder und mit jedem Blinzeln schienen sich die Schatten darin zu verändern. Seine Hände umfassten sich etwas fester und er sah Francis aus einer Mischung von Entsetzten und Ärgernis an. Es war nicht gerade höflich solche Fragen zu stellen. “Tut es einfach nicht.“ Die Antwort hatte nicht wirklich viel mit der gestellten Frage zu tun. Shane wollte auch nicht die Erinnerungen wach rütteln, die unerschütterlich auftreten würden, wenn er es zuließ und nach ehrlichen Worten suchte. “Das warum ist nichts, das Euch zu interessieren hat.“ Ein wenig fragte er sich wirklich, wie Francis überhaupt darauf kam. Für einen Augenblick ließ er einfach den Blick auf seinen Cousin und schüttelte dann leicht den Kopf. “Ich hoffe Ihr wisst noch, was ich Euch angeordnet habe, wenn Euch jemand fragt wohin Ihr geht und wer Ihr seid?“ Shane wollte mit dieser Frage auch deutlich machen, dass er nicht weiter über das andere Thema sprechen wollte oder würde. Das Feld hinter dem Gebäude war leer. Kein Bauer war zu sehen und nur hin und wieder konnte man einen Vogel sehen, der wohl nach Fressen suchte. Als die Hitze unangenehm  durch seinen Körper kroch, blieb der Engländer stehen. “An diese Wärme werde ich mich wohl nie gewöhnen.“

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BeitragThema: Re: Villa del Carvari   20/8/2017, 6:46 pm

Er musterte ihn lange und beobachtete seine Regungen. Das war typisch für Shane. Er wich aus. Er wich allem aus was ihm zu schaffen machte. Francis begriff immer mehr, dass nicht er es war, der arm gewesen war.

"Mein Name ist George und ich bin ein Diener von Lord Becket und ich hole vergessene Korrespondenz von seinem Landsitz nahe Rom ab.", erzählte er. Sie hatten nichts vereinbart. Shane hatte ihm nicht gesagt, was er sagen soll. Aber seine Vorstellung klang nicht nachgedacht.
"Und Ihr meint die körperliche Wärme? Wenn Ihr Euch oft genug drücken lasst, werdet Ihr Euch auch daran gewöhnen.", grinste er, blieb stehen und breitete seinen gesunden Arm aus damit Shane ihn umamrmen konnte - wenn er den wollte. Francis spürte bei seiner Bewegung aber auch die lange Wunde an seiner Seite, die es nicht erfreulich fand, dass er seinen Arm so hochstreckte. "Hah!", keuchte er und senkte den Arm wieder ein Stück. Er blickte Shane verbissen an bis er den Arm ganz an den Körper zurückzog und leicht gebückt da stand. "Verdammt.", zischte er wegen der Schmerzen und es war nicht gespielt. "Nur... einen kleinen Moment.", bat er Shane um Geduld. Francis wollte nicht zurück ins Zimmer. Ihm fiel da nur die Decke auf den Kopf!
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