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 Villa del Carvari

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AutorNachricht
Francis Bell
Söldner für alle Fälle
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Alter : 34
Spieler : Ann

Der Charakter
Alter: 30
Besonderheiten: ° englischer Akzent ° Wunde an linker Wade, lange Naht an der linken Bauchseite, verstauchtes Handgelenk °
Gesinnung: Neutral Neutral

BeitragThema: Re: Villa del Carvari   29/8/2017, 8:20 am

"Wer weiss schon, was dieser Gott will! Entscheidungsfreudig ist er jedenfalls nicht!", entgegnete Francis seinem Cousin mit gedämpfter Stimme aus dem Kissen. Er war immer noch höchst amüsiert und diese Grundstimmung, die in ihm vorherrschte, begünstigte auch die Heilung seines Körpers. Wer mit aller Kraft leben wollte und sich an seinem Leben erfreute, dem gelang die Genesung oftmals besser als dem, der ständig darüber monierte, dass er verletzt und krank war, dass es ihm nicht gut ging und alle möglichst viel Mitleid haben sollten. So etwas aber brauchte Francis nicht. In seinen Augen waren die Verletzungen vorübergehend da und würden bald, sobald sie abgeheilt waren, verschwinden. Worüber sollte er sich also aufregen und Gedanken machen? Er hatte die beste Wundverpflegung der Stadt bekommen und er würde schon bald, nur ein paar Tage nachdem er soviel Blut verloren hatte, auf einem Pferd nach Rom reiten. Wieviele Männer konnten schon behaupten, so eine Strapaze überlebt zu haben?
Es gab hier aber auch noch ein anderes Ziel, welches Francis so optimistisch und kraftvoller machte als er es vielleicht in einer anderen Situation gewesen wäre: Shane Hannigan.

Der Spaziergang zu den Ställen und ein Stück hinaus auf die Felder war nicht sehr kräfteraubend gewesen. Trotzdem schlief Francis schon nach kurzer Zeit wieder ein und Shane konnte ein gleichmässiges, langsames Atmen vernehmen. Bis morgen musste Francis so fit sein, dass er mehrere Stunden auf einem Pferderücken sitzen und reisen konnte. Er musste Erschütterungen und Bewegungen des Pferdes aushalten, sorgsam mit dem ziemlich starken Schmerzmittel umgehen, dass ihn immer in Tiefschlafphasen versetzte weil irgendein Gemisch darin narkotisierend wirkte. Und er musste tagsüber wachsam sein, durfte nicht auffallen und musste den Tross von Rizzi im Auge behalten - und das immer mit genügend Abstand. Dennoch hatte Francis keine Albträume oder Sorgen wegen der Reise. Er sah es als interessantes Abenteuer an, dass er auf jeden Fall überleben würde. Und in Rom könnte er dann endlich in eins dieser Badehäuser gehen, sich säubern lassen ohne ins Wasser steigen zu müssen. Umringt von hübschen Frauen oder Männern. Oder Shane - dieser Gedanke war aber nur scherzhaft gedacht.
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Shane Hannigan
Englischer Großmeister
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Alter : 21
Spieler : Rune

Der Charakter
Alter: 30 Jahre
Besonderheiten: Wunden an der linken Wange und Hüfte; ebenso am rechtem Bein; braucht einen Gehstock
Gesinnung: Templer Templer

BeitragThema: Re: Villa del Carvari   29/8/2017, 12:13 pm

Der Engländer schüttelte kaum merklich den Kopf und sah Francis nicht mehr wirklich an. “In Eurem Fall hat er sich ziemlich vertan.“ Shane wusste nicht, ob sein Cousin es noch gehört hatte, denn recht schnell konnte er gleichmäßige Züge wahrnehmen. Jetzt wo sich Shane wieder allein sah, ließ er die Schultern etwas fallen und seufzte.
Was für ein lästiger Charakter.“ Wie war es nur möglich, dass sie vom selben Blut waren? Shane wischte sich mit beiden Händen über das Gesicht und merkte wie seine Lippen sich wie von selbst hoben. Ein feines Lächeln zeichnete sich in seinen Zügen ab, bevor darin die gewohnte Kälte zurückkehrte. Für den Bruchteil eines Augenschlags hatte er gelächelt - so ehrlich wie noch nie. Es war einfacher wenn ihn niemand sah und er für sich selbst war. Dann gab es keine Verpflichtungen und keine starre Etikette.
Shane erhob sich aus seinem Stuhl und sah noch einmal kurz zu Francis. Aber dessen Brust hob und senkte sich regelmäßig, sodass er sich darüber keine Sorgen machen musste. Mit leisen Schritten durchquerte er den Raum und setzte sich an den Schreibtisch. Er würde keine Sekunde an schlaf denken. Im Gegensatz zu Francis war der Adelige jemand, der sich über alles Gedanken machte. Es konnte ein Segen, doch auch ein Fluch sein. Shane konnte nur noch wenig überraschen, da er bereits alles Mögliche durchdacht hatte - doch tat man es doch, fühlte er sich oft überrumpelt und vor den Kopf gestoßen. Er wurde unsicher und diese Unsicherheit führte dazu, dass seinige eisige Maske zu bröckeln begann. Shane mochte es nicht, wenn man sah was wirklich in ihm vorging. Er wollte keine Gespräche über all die Gefühlen, die man ihm nie hatte austreiben können. Sie gehörten nur ihm alleine.
Die Feder in die Hand nehmend, sah er auf die leeren Blätter, doch anstatt sich Notizen zu machen, strich er einfach ein wenig über den Federkiel. Selbst in den nächsten Stunden blieb das Pergament leer, während Shanes Gedanken weit entfernt blieben.

- Endpost Shane -

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